{"id":3086,"date":"2008-03-25T08:47:52","date_gmt":"2008-03-25T07:47:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3086"},"modified":"2019-07-11T16:51:44","modified_gmt":"2019-07-11T14:51:44","slug":"die-dialektik-der-buergerlichen-revolte-der-68er","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3086","title":{"rendered":"Die Dialektik der b\u00fcrgerlichen Revolte der 68er"},"content":{"rendered":"<p>Die Studierendenrevolte der &bdquo;68er&ldquo; ist mythenumrankt. W&auml;hrend von konservativer Seite, der sich unl&auml;ngst auch G&ouml;tz Aly hinzugesellt hat [1], aktuell versucht wird, die damals junge Generation als &bdquo;Linksfaschisten&ldquo; zu konstruieren, die vor allem von Gr&ouml;&szlig;enwahn, Lust an Ver&auml;nderung und Gewalt getrieben waren, neigen einige Linke dazu, die Geschehnisse der sp&auml;ten 60er Jahre auf andere Art und Weise zu verkl&auml;ren: die gro&szlig;e, starke, linke Bewegung von einst h&auml;tte, so meinen sie, nicht nur zahllose Erfolge verbucht, sondern auch etliche Helden hervorgebracht. Es sei an der Zeit, deren Arbeit fortzusetzen, die Voraussetzungen hierf&uuml;r seien ideal da die gesellschaftliche Situation heute der damaligen wesensgleich [2]. Kaum etwas davon trifft zu. Von Jens Wernicke, Klemens Himpele und Dominik D&uuml;ber.<br>\n<!--more--><br>\nBis in die 1960er hinein herrschte in Deutschland wirtschaftliche Prosperit&auml;t: Im Zeitraum von 1950 bis 1968 verf&uuml;nffachte sich das Bruttosozialprodukt. Die Arbeitslosenquote sank auf unter ein Prozent, w&auml;hrend zugleich die Zahl der offenen Stellen umgekehrt ab 1960 sprunghaft stieg. Die dennoch weiter wachsende Nachfrage nach Arbeitskr&auml;ften konnte ab etwa 1957 nicht mehr aus den gleichen Quellen befriedigt werden, wodurch eine die bessere <em>Qualifizierung<\/em> der Bev&ouml;lkerung ins Blickfeld der herrschenden Interessen geriet, versprach diese doch als einzige die Option erneut wachsende Profite.<\/p><p>Ende der 1960er wurde Deutschland schlie&szlig;lich von einer Rezession heimgesucht, welche die nach dem 2. Weltkrieg errungene Weltmarktposition des deutschen Kapitals &ndash; insbesondere vor dem Hintergrund der Konkurrenz zu den USA, wo der &sbquo;Sputnik-Schock&lsquo; bereits zu einer grundlegenden Reform des Bildungssystems gef&uuml;hrt hatte &ndash; zunehmend bedrohte.<\/p><p>Als herrschaftskonforme Antwort hierauf wurde den Studierenden ein immer h&ouml;herer Leistungs- und Bildungsdruck aufgeb&uuml;rdet: Bildung wurde zunehmend als &ouml;konomische Ressource relevant, um durch sie neue Profite generieren zu k&ouml;nnen und so die Konkurrenzf&auml;higkeit sicherzustellen. <\/p><p>In Folge wurden bereits damals &bdquo;Eliteuniversit&auml;ten&ldquo; sowie eine Zweiteilung des Studiums in zuerst berufsqualifizierendes und hiernach erst wissenschaftliches diskutiert und der Studienalltag mit immer ausgepr&auml;gteren Repressionen und Erziehungsinstrumenten (Regelstudienzeit, Pr&uuml;fungsordnungen etc.) gespickt. Gegen diese Ma&szlig;nahmen und Pl&auml;ne regte sich zunehmend studentischer Widerstand, der teilweise auch auf die Bev&ouml;lkerung, die von Demokratie nicht viel sp&uuml;rte, sondern vereinzelt sogar starke Tendenzen zur Refaschistoisierung des Landes wahrnahm und &uuml;berdies zu bescheidenem materiellen Selbstbewusstsein gefunden hatte, &uuml;bergriff.<\/p><p>Einigkeit gab es hierbei unter &bdquo;den Studierenden&ldquo; nie. Ganz im Gegenteil war die Linke, selbst gr&ouml;&szlig;tenteils b&uuml;rgerlich, innerhalb der Privilegierten-Bewegung fast vollkommen marginalisiert. Kein Wunder auch, hatte doch eine Untersuchung von J&uuml;rgen Habermas und anderen [3] erst kurz zuvor ergeben, dass sich im Falle einer Krise nicht einmal jeder zehnte Studierende f&uuml;r die Erhaltung der Demokratie einsetzen w&uuml;rden, w&auml;hrend nahezu jeder F&uuml;nfte sogar zu deren manifesten Gegnern z&auml;hlte, also autorit&auml;re Tendenzen konstatiert, die deutlich mit der gehobenen sozialen Herkunft der meisten Studierenden korrespondierten.<\/p><p>Die Rede von &bdquo;den 68ern&ldquo; als de facto heterogenem Ganzen kaschiert dabei vollends, dass diese Gemeinschaft hinter ihrer abstrakten und daher anschlussf&auml;higen Forderung nach &sbquo;mehr Demokratie&lsquo; vor allem ihre eigenen feld- und klassenspezifischen Interessen &ndash; wie bspw. jenes an der Akkumulation kulturellen und symbolischen Kapitals &ndash; verbarg. Auch ihnen ging es, zumindest in der Breite, als Intellektuelle, die h&ouml;herer Herkunft waren oder sich (zurecht) zumindest von der Zukunft eine gehobene Position versprachen, mehr um die Sicherstellung ihrer sozialen Reproduktionsf&auml;higkeit und also die Verteidigung mannigfaltiger Privilegien wider die sozial Benachteiligten, denn um eine Umw&auml;lzung bestehender Herrschaftsverh&auml;ltnisse, deren Nutznie&szlig;er sie gewesen sind. <\/p><p>Die Revolte wird schlie&szlig;lich beendet, als die materiell Herrschenden ihr B&uuml;ndnis mit den alten Ordinarien zugunsten eines solchen mit der Generation junger Privilegierter aufgeben. Die Hochschulen werden nun zwar vorerst nicht vertikal differenziert und stattdessen teils &bdquo;demokratischer&ldquo; organisiert; die Demokratie bleibt dabei jedoch nur sch&ouml;ner Schein und die unabdingbare Produktivkr&auml;fteentwicklung wird sichergestellt, indem eine gro&szlig;betrieblichen Anforderungen ad&auml;quate Binnenstruktur eingef&uuml;hrt wird, die das Bildungsniveau qualitativ und quantitativ hebt, ohne dabei jedoch gesellschaftliche Hierarchien in Frage zu stellen.<\/p><p>Jahre sp&auml;ter verf&uuml;gen in der j&uuml;ngeren Generation zwar alsbald alle Klassen &uuml;ber absolut mehr kulturelles Kapital, dies ist jedoch nicht mit einem Klassenaufstieg gleichzusetzen, eher im Gegenteil: Wer nun mehr kulturelles Kapital akkumuliert als dies vormals notwendig war, vermag seine vertikale Position im sozialen Raum ggf. zu halten, indem er der Modernisierung der angestammten Berufsgruppen und also horizontalen Verschiebung derselben folgt; wer dies nicht vermag, ist von sozialem Abstieg bedroht.<\/p><p>Als Resultat der &Ouml;ffnung der Hochschulen, die vor allem einen Klassenkompromiss zwischen materiell und intellektuell Herrschenden darstellt, ist denn auch festzuhalten, dass die kulturell wie sozial benachteiligten Klassen und Klassenfraktionen stets weniger als die Mittelschicht und diese wiederum weniger als die herrschende Klasse von eben derselben profitierten. Die zwar absolut h&ouml;here Bildungsbeteiligung aller Klassen im sozialen Raum spiegelt in ihren Partizipations- wie auch &sbquo;Profit&lsquo;-Relationen stets die vorfindliche Klassenstruktur wider: Zwischen 1969 und 2000 erh&ouml;ht sich &ndash; was weder mit einem Studienabschluss noch dem nachfolgend relevanten Arbeitsmarktwert desselben, f&uuml;r dessen Realisierung wieder &ouml;konomisches und soziales Kapital ma&szlig;geblich sind, gleichzusetzen ist &ndash; die Studienanf&auml;ngerquote der Arbeiterkinder von 3 auf 7, jene der Selbst&auml;ndigenkinder aber von 11 auf 41, der Angestelltenkinder von 15 auf 26 und der Beamtenkinder von 27 auf 53 Prozent. <\/p><p>Das bedeutet: der Chancenzuwachs liegt bei den Arbeiterkindern bei 4, bei den Selbst&auml;ndigenkindern bei 30, bei den Angestelltenkindern bei 11 und bei den Beamtenkindern bei 26 Prozentpunkten. Klassenabsolut bedeutet das relative Anwachsen auch des Anteils der Arbeiterkinder an den Hochschulen von 3 auf 7 Prozent zwischen 1969 und 2000 dabei zugleich einen zunehmenden Verlust an sozialer Position f&uuml;r insbesondere die &sbquo;restlichen&lsquo; 93 Prozent derselben: Die Unterschiede nach Einkommen, Sicherheit und Ansehen, das hei&szlig;t die Statusunterschiede, zwischen den privilegierten Milieus, den Milieus der Arbeitnehmermitte und den unterprivilegierten Milieus vergr&ouml;&szlig;ern und verfestigen sich, sodass der Bildungsexpansion, die mit dem Anspruch angetreten war, Chancenunterschiede abzubauen, attestiert werden muss: Beim Wettlauf um die h&ouml;heren Bildungsabschl&uuml;sse haben sich die Chancenabst&auml;nde zwischen privilegierten und benachteiligten Gruppen tats&auml;chlich noch vergr&ouml;&szlig;ert, indem das mehr vorhandene aber weniger werte Kulturkapital prim&auml;r nach oben respektive in die Mitte und somit in Relation zu vorher auch umverteilt worden ist. Die universit&auml;ren Studienchancen der Kinder von Selbst&auml;ndigen mit Abitur liegen nun um das 14fache h&ouml;her als diejenigen der Kinder aus Facharbeiterfamilien und sogar um das 41fache h&ouml;her als diejenigen der Kinder von Ungelernten. Deren Berufskarriere endet h&auml;ufiger auf einer Sonderschule (7%) als auf einer Fachhochschule oder Universit&auml;t (jeweils 2%), wobei ein Abschluss dieser, im Gegensatz zu fr&uuml;her, nun keine Zukunft als potentieller Volksschullehrer mehr offeriert, sondern fast monokausal in die unbefristete Erwerbslosigkeit f&uuml;hrt.<\/p><p>Mit Horkheimers und Adornos Gedanken zur Dialektik der Aufkl&auml;rung [4] l&auml;sst sich sagen: Auch dieser historische Akt vermeintlicher Befreiung sicherte zugleich die zunehmende Unterdr&uuml;ckung. Der Logik des Zerfalls, welche dem geschichtlichen Prozesses immanent ist, folgend, durchlief die b&uuml;rgerlich-studentische Kritik, die stets nur in Details rigoros war, die Metamorphose zur Affirmation und half so schlie&szlig;lich dabei mit, die gegen Erwerbst&auml;tige wie -lose, uns alle, die wir nicht zur &bdquo;Oberschicht&ldquo; geh&ouml;ren, in Stellung gebrachte Herrschaft mittels Erm&ouml;glichung einer weiteren Steigerung der Produktivkr&auml;fte aufs Neue auszubauen: &bdquo;Die Steigerung der wirtschaftlichen Produktivit&auml;t, die einerseits die Bedingungen f&uuml;r eine gerechtere Welt herstellt, verleiht andererseits dem technischen Apparat und den sozialen Gruppen, die &uuml;ber ihn verf&uuml;gen, eine unm&auml;&szlig;ige &Uuml;berlegenheit &uuml;ber den Rest der Bev&ouml;lkerung.&ldquo; Mehr denn je verkommt so das Individuum zur blo&szlig;en Funktion und wird gegen&uuml;ber den &ouml;konomischen M&auml;chten, die es umgeben, dabei vollends annulliert.<\/p><p><em>Jens Wernicke ist Student der Medien- und Kulturwissenschaften und Mitglied im SprecherInnenrat der StipendiatInnen der Rosa-Luxemburg-Stiftung.<\/em><\/p><p><em>Klemens Himpele ist Diplom-Volkswirt. Er ist Mitglied im erweiterten Bundesvorstand des BdWi und war Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Aktionsb&uuml;ndnisses gegen Studiengeb&uuml;hren. <\/em><\/p><p><em>Dominik D&uuml;ber ist Student der Philosophie. Er ist aktiv im Studierendenverband Die Linke.SDS und Koordinator des Rosa-Luxemburg-Club K&ouml;ln.<\/em><\/p><p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/reportage\/?em_cnt=1279789\">Fr-Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.linke-sds.org\/IMG\/pdf\/Sozialismus_Heft04-07_SDS_niedrig.pdf\">Linke-SDS [PDF &ndash; 280 KB]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Student-Politik-J%C3%BCrgen-Habermas\/dp\/B0000BTIP0\/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1205599204&amp;sr=8-1%20\">Amazon<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dialektik_der_Aufkl%C3%A4rung\">Wikipedia<\/a><\/p><p><strong>Weiterf&uuml;hrende Links<\/strong><\/p><p><a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/reportage\/?em_cnt=1285285\">Fr-Online<\/a><br>\n<a href=\"http:\/\/www.linke-sds.org\/IMG\/pdf\/Sozialismus_Heft05-07_Dueber_ua_niedrig.pdf\">Linke-SDS [PDF &ndash; 188 KB]<\/a><\/p><p><em><strong>Anmerkung Wolfgang Lieb:<\/strong> Ich teile die Einsch&auml;tzung der Autoren, dass Anfang der 60er Jahre Bildung als &ouml;konomische Ressource st&auml;rker ins &ouml;ffentliche Bewusstsein geriet und selbst von Konservativen wie Georg Picht oder Liberalen wie Ralf Dahrendorf  die Aussch&ouml;pfung von Bildungsreserven und eine Hochschulreform angemahnt wurde. <\/em><\/p><p>Zu dieser Zeit gab es auch die ersten politischen Anst&ouml;&szlig;e f&uuml;r eine Hochschulreform, die schlie&szlig;lich unter Hans Leussink, einem Mann aus der Industrie, 1969 als Bundesbildungsminister in &bdquo;Thesen zu einem Hochschulrahmengesetz&ldquo; m&uuml;ndeten.<\/p><p>Die technokratischen Hochschulreformer trafen eine Wegstrecke lang zusammen mit eher progressiven Bildungsreformern, die &uuml;ber eine emanzipatorische Bildung eine Demokratisierung der Gesellschaft erhofften (Vgl. die sds-Denkschrift &bdquo;Hochschule in der Demokratie&ldquo; 1961). Der Muff unter den Talaren wurde also von zwei Seiten her gel&uuml;ftet.<\/p><p>Nach meiner pers&ouml;nlichen Erfahrung waren in der Tat der Umbruch von der Universit&auml;t als Ausbildungsst&auml;tte der Elite zur Massenuniversit&auml;t und der aufkommende Konkurrenzdruck zusammen mit einer zunehmenden Restaurierung im CDU-Staat mit Konzepten einer &bdquo;formierten Gesellschaft&ldquo; (R&uuml;diger Altmann), der Bildung der ersten Gro&szlig;en Koalition mit ihren Pl&auml;nen zur Notstandsgesetzgebung, ein fruchtbarer N&auml;hrboden f&uuml;r die studentische Rebellion.<\/p><p>Ja, es war eine &bdquo;kleine radikale Minderheit&ldquo; und diese entstammte Gro&szlig;teils aus privilegierten Schichten. Der &bdquo;Aufstand gegen die V&auml;tergeneration&ldquo;, die die Aufarbeitung des Nationalsozialismus verweigerte, und die Ablehnung des etablierten Spie&szlig;ertums (&bdquo;Establishment&ldquo;)  hatte aber jedenfalls kulturell eine beachtliche Ausstrahlung auf die &bdquo;Generation der 68er&ldquo;.<\/p><p>In den Kategorien des franz&ouml;sischen Soziologen Bourdieu ging es den politischen Teilen der au&szlig;erparlamentarischen Opposition in der Tat um die Auseinandersetzung zwischen den Besitzern des &bdquo;kulturellen Kapitals&ldquo; gegen die Akteure des &bdquo;&ouml;konomischen Kapitals&ldquo;.<\/p><p>Aber die These, dass &bdquo;die Revolte&hellip;schlie&szlig;lich beendet&ldquo; wird, als die &bdquo;materiell Herrschenden ihr B&uuml;ndnis mit den alten Ordinarien zugunsten eines solchen mit der Generation junger Privilegierter aufgeben&ldquo;, kann ich nicht teilen. <\/p><p>Die Revolte scheiterte am massiven Widerstand der etablierten Politik und der Medienmacht (Springer) gegen diese Rebellion, gepaart mit repressiven Ma&szlig;nahmen bis hin zu den &bdquo;Berufsverboten&ldquo;. Das hat schlie&szlig;lich zu Resignation oder zur Flucht in Gegenwelten (individuelle Befreiung, Basisgruppenbewegungen, Herbert Marcuse) gef&uuml;hrt oder gar zum Desperadotum bis hin zu Fantasien des &bdquo;bewaffneten Widerstandes&ldquo;, was im manifesten Terror der RAF die grunds&auml;tzlich gewaltfreie Bewegung vollends auseinander trieb und diskriminierte.<\/p><p>Es gab jedenfalls in der Bildungspolitik eher ein B&uuml;ndnis der &ouml;konomischen Technokraten in der Politik und an den Hochschulen. Richtig beschrieben finde ich wiederum die Ergebnisse der &bdquo;expansiven Bildungsreformen&ldquo; der 70er bis 80er Jahre. Die Zahlen zur sozialen Verteilung der Bildungschancen sind hoch interessant gerade auch f&uuml;r die gegenw&auml;rtige Debatte &uuml;ber die Chancengerechtigkeit in der Bildung als zentrales Element eines &bdquo;vorsorgenden&ldquo; Sozialstaates. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Studierendenrevolte der &bdquo;68er&ldquo; ist mythenumrankt. W&auml;hrend von konservativer Seite, der sich unl&auml;ngst auch G&ouml;tz Aly hinzugesellt hat [1], aktuell versucht wird, die damals junge Generation als &bdquo;Linksfaschisten&ldquo; zu konstruieren, die vor allem von Gr&ouml;&szlig;enwahn, Lust an Ver&auml;nderung und Gewalt getrieben waren, neigen einige Linke dazu, die Geschehnisse der sp&auml;ten 60er Jahre auf andere Art<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3086\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[206,17,132],"tags":[352,249,408],"class_list":["post-3086","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-chancengerechtigkeit","category-hochschulen-und-wissenschaft","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-68er","tag-frankfurter-schule","tag-soziale-herkunft"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3086","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3086"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3086\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":53343,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3086\/revisions\/53343"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3086"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3086"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3086"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}