{"id":3087,"date":"2008-03-25T09:19:15","date_gmt":"2008-03-25T08:19:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3087"},"modified":"2008-03-25T11:39:05","modified_gmt":"2008-03-25T10:39:05","slug":"hinweise-des-tages-611","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3087","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3087&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Finanzkrise: Die Banken wissen nicht, was sie tun<\/strong><br>\nBanken gehen mit Geld um, wir wollen ihnen vertrauen. Doch seit einem Jahr nehmen die Zweifel beinahe Tag f&uuml;r Tag zu, ob das vern&uuml;nftig von uns ist. Denn die Banken erledigen ihre Aufgaben schlecht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubBD6B20C3D01A48D58DA92331B0A80BC3\/Doc~E78119683701F4803B2728ECE79278C9E~ATpl~Ecommon~Sspezial.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung von Ulrich Fischbach:<\/strong> Die FAZ bzw. der Autor Thomas Schmitt verharmlost zum einen das Spekulationsverhalten der Banken, zum anderen klammert sie ein absichtliches Vorgehen der Bankenvorst&auml;nde am Finanzmarkt aus. Das Management der Credit Suisse r&auml;ume absichtliche Manipulation einzelner Mitarbeiter ein. Auch hier ging doch sehr ausf&uuml;hrlich der Fall Societe Generale durch die Presse: Der Vorstand wei&szlig; sehr wohl von den Machenschaften seiner Mitarbeiter und erwartet sie ja geradezu.<\/em><\/p>\n<p>Geradezu &auml;rgerlich sind Schmitts Ausf&uuml;hrungen &uuml;ber das Engagement der Banken &uuml;ber ihre Zweckgesellschaften in den USA. Die Gr&uuml;ndung einer Zweckgesellschaft, wie der Name doch eigentlich schon verr&auml;t, ist ein bewu&szlig;ter und geplanter Vorgang, der auf h&ouml;chster Ebene, also dem Vorstand, entschieden wird. Das geht schon rein juristisch im Hinblick auf notariell beurkundete Gr&uuml;ndungsakte, Anmeldungen bei den Ratingagenturen etc. nicht anders. Die Absicht hinter dieser Gr&uuml;ndung ist das Ausnutzen einer Gesetzesl&uuml;cke im Bilanzrecht: Die Beherrschung derartiger Gesellschaften &uuml;ber den Mutterkonzern braucht dieser nicht zu bilanzieren. Dennoch erscheinen die Mutterkonzerne bei den Ratingagenturen als positives Merkmal f&uuml;r die Bewertung des Wertpapiers und werden mit der Bewertung des Wertpapieres ver&ouml;ffentlicht. Jeder Spekulant, jeder Investor, jeder Kongress- und Senatsabgeordnete wei&szlig; das. Die Zweckgesellschaften selber ben&ouml;tigen nur ein symbolisches Eigenkapital: Im Fall der Rhineland Funding Capital Corporate, der Zweckgesellschaft der IKB, betrug dieses 500 US$. Die Produkte, also die geb&uuml;ndelten Kreditvertr&auml;ge, sind keine b&ouml;rsennotierten Wertpapiere, unterliegen damit auch nicht der B&ouml;rsenaufsicht. Auf Grund dieser Tatsache m&uuml;ssen diese Zweckgesellschaften auch nicht in der United States Securities and Exchange Commission (SEC) registriert werden. Einfache Anleger sind damit nicht gesch&uuml;tzt. Das alles machen doch nicht untergeordnete Mitarbeiter ohne Wissen der Vorst&auml;nde!<\/p>\n<p>Die Behauptung, weder die Banken, die Investoren noch die Emittenten wu&szlig;ten, &ldquo;was sie da an neuartigen, zerst&uuml;ckelten und wieder verpackten Krediten gekauft hatten&rdquo;, ist schlicht eine dumme oder verlogene Behautpung. Die Vergabe von Krediten in enormem Umfang an nicht solvente Kreditnehmer, einfache B&uuml;rger, teilweise ohne feste Arbeit oder mit geringen Arbeitseinkommen, ohne &Uuml;berpr&uuml;fung ihrer k&uuml;nftigen Zahlungsf&auml;higkeit ist nichts anderes als eine bewu&szlig;t geplante Politik der Banken, Kredite zu vergeben. Herr Schmitt bem&uuml;ht ein Zitat zu Beginn seines Artikels: &ldquo;Denn sie wissen nicht, was sie tun.&rdquo; Er benennt als  Quelle den Titel eines Films mit James Dean. Auch das ist falsch. <\/p>\n<p>Die Banken sehr wohl, was sie tun. Schlie&szlig;lich agieren sie in Rechtsfreir&auml;umen, die von den Regierungen bzw. Parlamenten geschaffen wurden. Ich verweise auf  &ldquo;Stellungnahme zum Verkauf von Krediten vor dem Finanzausschu&szlig; des Bundestages&rdquo; von Prof. Schmelz, die in den Nachdenkseiten ver&ouml;ffentlich wurde. Die von Frau Zypris geplante Reform des Bilanzrechtes sieht lediglich vor, da&szlig; Banken eine von ihnen beherrschte Zweckgesellschaft als Anlage zur Bilanz auff&uuml;hren soll. Die Banken werden also auch in Zukunft kein unmittelbares Risiko eingehen, derartige Spekulationen durchzuf&uuml;hren.<\/p><\/li>\n<li><strong>Auch in der Schweiz: Jetzt muss uns der Staat vor der Krise retten<\/strong><br>\nIn der letzten Krise vertrauten wir dem Markt &ndash; die Rezession dauerte neun Jahre. Darum fordert Bernd Schips: &ldquo;Der Staat muss das Heft jetzt in die Hand nehmen.&rdquo; &ndash; 1991 erlebte die Schweiz einen extrem starken Einbruch der Konsumentenstimmung, der vor allem von der Angst um den Job gepr&auml;gt war. Als der Lausanner &Ouml;konom Jean-Christian Lambelet (69) ein paar Jahre sp&auml;ter die Ursachen der lang anhaltenden Rezession untersuchte, war genau dies sein Befund: &laquo;Die Stimmung war entscheidend.&raquo; Das war auch das Argument, mit dem Schips damals sein &laquo;Impulsprogramm&raquo; dem Parlament schmackhaft machen konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blick.ch\/news\/wirtschaft\/jetzt-muss-uns-der-staat-vor-der-krise-retten-86711\">Blick<\/a><\/li>\n<li><strong>Zinkpest frisst an M&auml;rklins Nerven<\/strong><br>\nVor zwei Jahren stand M&auml;rklin vor dem Aus. Dann &uuml;bernahm der britische Finanzinvestor Kingsbridge den weltgr&ouml;&szlig;ten Hersteller von Modelleisenbahnen &ndash; umjubelt von frustrierten Mitarbeitern. Heute sieht die Zwischenbilanz ern&uuml;chternd aus. Zwei Produktionsstandorte wurden 2007 geschlossen, jetzt hat die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung eine Firmenlegende aus dem Haus geworfen.<br>\nquelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/News\/Unternehmen\/Industrie\/_pv\/_p\/200038\/_t\/ft\/_b\/1407470\/default.aspx\/zinkpest-frisst-an-maerklins-nerven.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> Ein Bericht &uuml;ber ein von einer Heuschrecke &uuml;bernommenes Unternehmen. Bisher wurde der Fall der &Uuml;bernahme von M&auml;rklin h&auml;ufig als positives Beispiel zitiert. Davon bleibt nach diesem Bericht nicht viel &uuml;brig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Marx fordert h&ouml;here L&ouml;hne<\/strong><br>\nDie L&ouml;hne in Deutschland sind zu niedrig: Das findet zumindest der Erzbischof von M&uuml;nchen und Freising, Reinhard Marx. &ldquo;Wir m&uuml;ssen L&ouml;hne haben, von denen die Menschen anst&auml;ndig leben k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,542924,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Mal sehen, ob sich der Erzbischof in seinem Verantwortungsbereich selbst an seinen Appell h&auml;lt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Vier Konzerne beherrschen Klinikmarkt<\/strong><br>\nNun hat Deutschland selbst die USA &uuml;berrundet. In keinem anderen, vergleichbaren Industrieland werden so viele und so gro&szlig;e Krankenh&auml;user an private Investoren verkauft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/Gesundheit-Klinken;art271,2498745\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Turbo<\/strong><br>\nDie Krise des Marktes widerlegt den Mythos der &ldquo;unsichtbaren Hand&rdquo;: H&ouml;chste Zeit f&uuml;r die Erkenntnis, dass wir alle Kapitalisten sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/artikel\/147\/164682\/print.html\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Zu Ostern erlaubt sich auch der Wirtschaftsteil der SZ etwas Kapitalismusreflexionen. Letztlich verbleibt Andreas Zielcke aber allzu sehr im Feuilletonistischen und kann sich von der Faszination der &ldquo;neuen kapitalistischen Gestaltungsenergie&rdquo; kaum l&ouml;sen.<\/em><\/p>\n<p>Von der Ambivalenz und der Dynamik des Kapitalismus wissen wir sp&auml;testens seit dem &ldquo;Kommunistischen Manifest&rdquo;, und flotte Formulierungen wie der Angestellte als &ldquo;Doppelg&auml;nger des Unternehmers &hellip; &auml;hnlich tatendurstig, initiativenreich &ndash; und flexibel loyal-illoyal wie jener&rdquo; gelten nur bedingt und verschleiern letztlich die wahren Machtverh&auml;ltnisse. Der &ldquo;ungeregelte Markt &rdquo; ist menschengemacht, ist weder neu und erst recht nicht innovativ. Das Wort &ldquo;ungeregelt&rdquo; beschreibt nach einer beispiellosen Phase der Deregulierung nur den heutigen Zustand, aber nicht die Umsetzung dieses Deregulierungsprozesses durch eine kapitalh&ouml;rige Politik. Wenn man von einer Philosophie des Kapitalismus sprechen m&ouml;chte, so kann diese mit ihrer Tendenz zum Manchesterkapitalismus nur mit reaktion&auml;r umschrieben werden. Bedient man sich sp&auml;tkapitalistischer Terminologie und begreift den Staat nur in seiner Rolle um die Aufrechterhaltung der Produktion, dann bedarf es angesichts der sich abzeichnenden Verwerfungen nur wenig um zu erkennen, dass der regulierte Kapitalismus der Vergangenheit erfolgreicher agierte. Zielke verf&auml;llt letztendlich in eine nicht mehr nachzuvollziehende Kapitalismuslyrik: &ldquo;Der Kapitalist, und das ist heute auf Gedeih und Verderb eben jeder, ist voll der Zukunft verschrieben, den reichen Optionen des Morgen.&rdquo; Mit Verlaub, Kapitalist ist derjenige, der Kapital besitzt, und hier hat sich in den letzten Jahren eine ungeheuerliche Umverteilung vollzogen &ndash; global wie national.<\/p><\/li>\n<li><strong>Bis zu 20 000 Arbeitspl&auml;tze stehen in den n&auml;chsten Jahren in der deutschen Autoindustrie auf der Kippe<\/strong><br>\nIn den USA beg&uuml;nstigt die Entwicklung des Dollarkurses einen Aufbau von Kapazit&auml;ten vorort. Welche Folgen der Wechselkurs hat, rechnet Car am Beispiel des Audi A5 mit Einstiegsmotorisierung vor: Der Benziner ist 11 569 Euro oder 31 Prozent g&uuml;nstiger als in Deutschland. Und kein Autobauer habe eine Gewinnmarge in diesem Umfang.<br>\nVor diesem Hintergrund weiten die Konzerne ihre Kapazit&auml;ten in den USA aus &ndash; allein BMW von derzeit 150 000 auf 240 000 Fahrzeuge. Auch Mercedes forciert das Tempo. Und Audi und VW suchen fieberhaft einen Produktionsstandort in den Vereinigten Staaten. Im vorigen Jahr verbuchten die deutschen Firmen einen Absatz von 900000 Fahrzeugen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1308079\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Voll privat ist voll daneben<\/strong><br>\nHaben Sie eine Kapitallebensversicherung? Dann k&ouml;nnen Sie sich auf die um Verst&auml;ndnis heischenden Briefe Ihres Versicherers einstellen. Wegen der Verwerfungen an den Kapitalm&auml;rkten wird aus den bei Vertragsabschluss versprochenen &Uuml;berschussbeteiligungen wohl bald wieder ein Satz mit X. K&uuml;nftige Pension&auml;re in L&auml;ndern, die wie Gro&szlig;britannien, die USA oder die Niederlande voll auf das Kapitaldeckungsverfahren setzten, haben mehr Grund zur Sorge. Denn sie sind voll abh&auml;ngig von den privaten Pensionskassen, die in den vergangenen Jahren nicht nur Aktien horteten, sondern auch andere, noch viel riskantere Wertpapiere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/?em_cnt=1307310\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Wir brauchen eine Kindergrundsicherung <\/strong><br>\nCaritas-Pr&auml;sident Peter Neher fordert mehr Geld f&uuml;r Familien und Arme &ndash; und Geduld mit der Agenda 2010.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/div\/;art771,2499413?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Skandal&ouml;s aber nicht neu f&uuml;r die neoliberale Presse ist, dass der Tagesspiegel mit der Untertitelung &ldquo;Geduld mit der Agenda 2010&rdquo; etwas behauptet, dass Peter Neher auch nicht ansatzweise gesagt hat. Er wertet die Zusammenlegung der Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe positiv und kann sich nicht dazu aufraffen, Hartz IV in Bausch und Bogen zu verdammen, sondern spricht von besch&ouml;nigend von Umsetzungsschwierigkeiten, aber die M&auml;ngelliste ist schier endlos. Der Tagesspiegel spricht denn auch von einem dicken, teuren B&uuml;ndel von Vorschl&auml;gen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Fluchtburg Liechtenstein<\/strong><br>\nIn Liechtenstein l&auml;sst sich offenbar weiterhin schmutziges Geld einfach in ein scheinbar sauberes Verm&ouml;gen verwandeln. F&uuml;r eine Frontal21-Dokumentation gelang es den Autoren Herbert Klar und Ulrich Stoll, fiktive 800.000 Euro am Finanzamt vorbeizuschleusen. Geholfen haben dabei eine Bank in &Ouml;sterreich und Treuh&auml;nder in Liechtenstein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/11\/0,1872,7182635,00.html\">ZDF frontal 21<\/a><\/li>\n<li><strong>Steinmeier: Der Kurs der SPD muss wieder erkennbar sein!<\/strong><br>\n&bdquo;Wir m&uuml;ssen den Menschen deutlicher sagen, wohin unser Kurs geht. Klar ist und bleibt: Die SPD wird nach der Bundestagswahl 2009 keine Experimente mit der Linkspartei eingehen. Daf&uuml;r steht die ganze SPD, und daf&uuml;r stehe ich pers&ouml;nlich. Die Sozialdemokraten sind und bleiben die Kraft der Mitte.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mobile-bild.de\/BILD\/news\/politik\/2008\/03\/22\/interview-steinmeier\/spd-kurs-muss-erkennbar-sein.html;jsessionid=2uz61ajYEXhNDLNsp-zqng**%20\">Bild<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Hei&szlig;t es im Hamburger Grundsatzprogramm der Sozialdemokraten, das noch vor kaum einem halben Jahr verabschiedet wurde, etwa nicht an mehreren Stellen, dass sich die SPD als &bdquo;linke Volkspartei&ldquo; versteht? Von der &bdquo;Kraft der Mitte&ldquo; ist da nichts zu lesen. Apropos &bdquo;Mitte&ldquo;: War das nicht das Motto auf dem Hannoveraner Grundsatz-Parteitag der CDU? War Steinmeier auf dem falschen Parteitag oder hat er die Partei gewechselt? Das uralte CDU-Motto &bdquo;keine Experimente&ldquo; hat er schlie&szlig;lich auch schon &uuml;bernommen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wowereit: Steinbr&uuml;ck hat Denkblockade<\/strong><br>\nF&uuml;r Klaus Wowereit kommt die Privatisierung der Bahn nicht in Frage. Im parteiinternen Streit der SPD um die Privatisierung der Bahn legt der Regierende B&uuml;rgermeister nach: Der SPD-Vorstand muss das Volksaktienmodell pr&uuml;fen. Berlins Regierender B&uuml;rgermeister Klaus Wowereit (SPD) warnt bei der umstrittenen Teilprivatisierung der Deutschen Bahn vor &ldquo;falschen Kompromissen&rdquo;. Ein Verkauf von Teilen des Unternehmens w&auml;re &ldquo;nicht mehr umkehrbar&rdquo;, sagte Wowereit. Das Projekt k&ouml;nne deshalb nicht einfach mal ausprobiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/deutschland\/Klaus-Wowereit-Deutsche-Bahn-Privatisierung;art122,2499049\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong>  Die Warnung vor falschen Kompromissen beim Versuch, die Bahn teilzuprivatisieren, k&ouml;nnen wir nur begr&uuml;&szlig;en. Auch der Hinweis darauf, dass ein solcher Prozess nicht mehr umkehrbar sein wird, ist vermutlich richtig.<\/em><\/p>\n<p>Aber bei der Suche nach der Ursache f&uuml;r den Drang des Bundesfinanzministers zur Teil-Privatisierung (Steinbr&uuml;ck hat Denkblockade) scheint mir der Regierende B&uuml;rgermeister von Berlin selbst einer solchen Denkblockade zu unterliegen. Hier kann doch auch ganz einfach politische Korruption im Spiel sein &ndash; wie in vielen anderen F&auml;llen auch: <\/p>\n<p><strong>A.<\/strong> Zum Beispiel wie bei der Kommerzialisierung des Fernsehens. Die Zusammenh&auml;nge haben wir schon mehrmals beschrieben. <a href=\"?p=2727\">Zur Erinnerung hier<\/a><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/080325_kohl.jpg\" alt=\"Helmut Kohl\"><\/p>\n<p><strong>B.<\/strong> Oder bei der Entscheidung f&uuml;r eine Ministererlaubnis:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/080325_tacke.jpg\" alt=\"Alfred Tacke\"><\/p>\n<p><strong>C.<\/strong> Oder ziemlich aktuell bei Privatisierungsvorg&auml;ngen in M&uuml;hlheim an der Ruhr. Dazu erreichte uns gerade eine zusammenfassende Mail:<\/p>\n<p>In M&uuml;lheim selbst scheint Grabesstille zu dem unglaublichen Fall des SPD-Ratsherrn Yassine eingekehrt oder verordnet worden zu sein. Woanders wird man gerade erst darauf aufmerksam. Im folgenden Links zu 3 Kostproben, die alle die M&uuml;lheimer Parteiensumpf-Landschaft beleuchten, die ja au&szlig;er Yassine in den letzten Jahren u.a. mit Hombach, Baganz, Flach, M&uuml;hlenfeld oder den Trienekens-Spenden an Wiecherings Ortsverein des &ouml;fteren weit &uuml;ber die Stadtgrenzen hinaus auf traurige Weise ber&uuml;hmt wurde! Nur aufgekl&auml;rt wurde bisher wenig!<\/p>\n<p>Letzte Woche in der K&ouml;lner Online-Zeitung NRhZ der Artikel &ldquo;M&uuml;lheim: Tollhaus an der Ruhr &ndash; M&uuml;lheims SPD und ein vermutlich gekauftes Fraktionsmitglied&rdquo;, nachzulesen auch unter <a href=\"http:\/\/www.mbi-mh.de\/Tollhaus_mit_Yassine.pdf\">MBI-mh [PDF &ndash; 260 KB]<\/a><\/p>\n<p>Bei der Ostermarscher&ouml;ffnung verteilte &ldquo;Die Linke Duisburg&rdquo; die Nr. 33 ihrer Zeitung &ldquo;Standpunkt&ldquo;. Darin auch ein l&auml;ngerer Artikel mit der &Uuml;berschrift <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion-duisburg.de\/1528.html\">&ldquo;M&uuml;lheimer Sumpflandschaft: Die SPD, der M&uuml;ll, Mr. Y. und die Selbstbedienung&ldquo;<\/a>, nachzulesen unter. <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion-duisburg.de\/1528.html.\">Linksfraktion-Duisburg<\/a><\/p>\n<p><strong>Zu Ostern auch der folgende Weltartikel in der WAMS (Welt am Sonntag) und <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wams_print\/article1828978\/War_bei_der_Privatisierung_der_Wasserwerke_Korruption_im_Spiel.html\">auf WELT ONLINE<\/a> <\/strong><\/p>\n<p><strong>D.<\/strong> Oder der Regierende B&uuml;rgermeister sollte sich auch einfach einmal in Berlin selbst umschauen und die geheim gehaltenen Vertr&auml;ge der Teilprivatisierung der Berliner Wasserwerke studieren, falls er sie nicht kennt.<\/p>\n<p>Wie die Interessenverflechtungen bei der Privatisierung der Bahn AG gestrickt sind, wissen wir noch nicht. Wir ahnen es. Aber belegen k&ouml;nnen wir es so wenig, wie wir die Verflechtung der Interessen der Regierungsmannschaft Kohl mit Leo Kirch bei der Kommerzialisierung des Fernsehens im Jahr 1984 kennen konnten. 13 Jahre sp&auml;ter wurden diese erst offenbar. Siehe oben Punkt A.<\/p><\/li>\n<li><strong>Bundesregierung und Bahn AG sind fest entschlossen, die Teilprivatisierung des Konzerns rasch durchzuziehen. Doch die Chancen, dies zu verhindern, stehen nicht schlecht<\/strong><br>\nDie Zukunft der Bahn wird auf doppelte Weise zu einem Top-Thema der Innenpolitik: Die Fraktion der CDU\/CSU und die Bundeskanzlerin wollen die SPD hier vorf&uuml;hren. Sei es, indem sie diese zum Bahnausverkauf &ndash; dem Ja zum Holding-Modell &ndash; zwingen, oder indem sie behaupten, die SPD sei unf&auml;hig, ein zentrales Projekt des Koalitionsvertrags auch gegen Widerstand in Partei und Bev&ouml;lkerung umzusetzen. Gleichzeitig wird sich am Thema Bahn entscheiden, ob Kurt Beck Parteichef bleibt. Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck und Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier pushen seit Herbst 2007 die Bahn-Privatisierung via Holding-Modell. Gleichzeitig wollen sie, flankiert von den zwei Ex-Parteichefs Franz M&uuml;ntefering und Gerhard Schr&ouml;der, Beck als Kanzlerkandidat f&uuml;r die Bundestagswahl verhindern.\n<p>Das alles l&auml;sst bef&uuml;rchten, dass die Privatisierung durchgezogen wird. Allerdings gibt es nach wie vor drei gewichtige &raquo;B&uuml;ndnispartner&laquo; der Privatisierungsgegner. Da ist als erstes der Faktor Zeit. Wenn die Bahn in dieser Legislaturperiode privatisiert werden soll, m&uuml;ssen noch im ersten Halbjahr 2008 alle wichtigen politischen Entscheidungen gefallen sein. Der Anteilsverkauf w&uuml;rde dann im Herbst und Winter erfolgen. Da rund zwei Drittel der Bev&ouml;lkerung, darunter auch die Mehrheit der CDU-CSU-Anh&auml;nger, gegen eine Bahn-Privatisierung sind, soll alles getan werden, um das Thema Bahn aus dem Bundestagwahlkampf 2009 herauszuhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/03-25\/059.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Falsche Freunde und echte Feinde<\/strong><br>\nUm das Chaos etwas in den Griff zu bekommen, kauft sich die US-Armee die Loyalit&auml;t von Saddams alter Garde &ndash; den meisten Irakern hilft das wenig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jetzt.sueddeutsche.de\/drucken\/text\/425386\/8a6c00ea9f179e37b7618c75b59742e2\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>US-Offizielle werfen BND Versagen vor<\/strong><br>\nF&uuml;nf Jahre nach dem US-Einmarsch im Irak entbrennt eine neue Debatte &uuml;ber das Versagen der Geheimdienste. Ehemalige US-Offizielle behaupten, der BND habe mit seinen Informationen &uuml;ber angebliche rollende Biowaffenlabore eine der zentralen Rechtfertigungen f&uuml;r den Waffengang geliefert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,druck-542494,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar Orlando Pascheit:<\/strong> Nat&uuml;rlich ist der Mythos Spiegel schon l&auml;ngst perdu, geh&ouml;rt der Spiegel als B&uuml;rge f&uuml;r Meinungsfreiheit und als Leitmedium kritischer Intelligenz der Vergangenheit an. Aber das Blatt hat seit der Spiegel-Aff&auml;re und der Enth&uuml;llung zahlreicher politischer Aff&auml;ren (Flick, Neue Heimat, usw.) einen festen Platz in unserer Erinnerung und zehrt in gewisser Weise immer noch davon &ndash; auch wenn es seit l&auml;ngerem einem kruden Wirtschaftsliberalismus huldigt, immer mehr zum Boulevard tendiert oder im Wahljahr 2005 in fragw&uuml;rdiger Weise Stellung bezog. Deshalb stimmt es eher traurig, wenn man wieder einmal feststellen muss, dass der Spiegel auf ein Niveau gesunken ist, wo es allein nach der Auflage schielt, ein Skandalbl&auml;ttchen, das sich sein Skandalon selbst schafft.<br>\nF&uuml;nf Jahre nach dem US-Einmarsch in den Irak <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,druck-542519,00.html\">proklamiert der Spiegel<\/a> eine neue Debatte &uuml;ber das Versagen der Geheimdienste und l&auml;sst Colin Powells ehemaligen Stabschef Larry Wilkerson Powell von einer &bdquo;Mitschuld&rdquo; der Deutschen faseln.<\/em><\/p>\n<p>In einem weiteren <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,druck-542333,00.html\">Interview<\/a> darf sich der ehemalige US-Chef-Waffeninspektor im Irak, David Kay, dar&uuml;ber auslassen, wie &bdquo;unehrlich, unprofessionell und verantwortungslos&ldquo; sich der BND verhalten habe.<\/p>\n<p>Es geh&ouml;rt doch wohl zu den wenigen unstrittigen Verdiensten der Regierung Schr&ouml;der, Deutschland aus dem Irak-Desaster herausgehalten zu haben. Dass sich die Bundesregierung offiziell darum bem&uuml;hte, die USA vom Kriegskurs abzubringen, aber insgeheim &uuml;ber den BND auf die Gefahr von Massenvernichtungswaffen im Irak hingewiesen haben soll, entzieht sich jeder Logik. Bei aller Skepsis gegen&uuml;ber manchen Vorg&auml;ngen innerhalb des BND, die Osterstory des Spiegels &uuml;ber die Unf&auml;higkeit, wenn nicht gar &uuml;ber eine Verschw&ouml;rung des BND st&uuml;tzt sich allein auf US Akteure, die ihre eigene Verantwortung herunterspielen m&ouml;chten. Wo bleibt das ber&uuml;hmte Spiegel-Statut: &bdquo;Alle im Spiegel verarbeiteten und verzeichneten Nachrichten, Informationen, Tatsachen m&uuml;ssen unbedingt zutreffen. Jede Nachricht und jede Tatsache ist &hellip; peinlichst genau nachzupr&uuml;fen.&ldquo;<\/p>\n<p>Dabei h&auml;tte man sich ja einfach des ber&uuml;hmten Spiegelarchivs bedienen und darin auf einen <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/2005\/04\/04\/al\/articleCPFKR.html?printview=true\">Bericht der NZZ zum US-Untersuchungsbericht<\/a> zum Geheimdienstdebakel sto&szlig;en k&ouml;nnen. Darin wird ausdr&uuml;cklich darauf hingewiesen, da&szlig; der BND bereits Anfang 2001 die CIA informierte, da&szlig; entscheidende Informant &bdquo;Curveball&ldquo; verr&uuml;ckt sei und ernsthafte Zweifel an seiner Zuverl&auml;ssigkeit best&uuml;nden.<\/p>\n<p>Es mag ja eine beachtliche Leistung sein, &ldquo;Curveball&rdquo; in S&uuml;ddeutschland ausfindig gemacht zu haben &ndash; aber welchen essentiellen Beitrag hat der Spiegel damit zur Aufkl&auml;rung der Vorgeschichte des Irakkrieges geleistet? Dass man f&uuml;nf Jahre nach dem Einmarsch in den Irak dieses Jahrestages auch anders gedenken kann, zeigt z.B. die SZ,<\/p>\n<p><strong>L&uuml;gen im Irakkrieg: Die langen Nasen von Powell &amp; Co.<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/ausland\/bildstrecke\/642\/164180\/p0\/\">SZ<\/a><\/p>\n<p><strong>Der Krieg war l&auml;ngst beschlossene Sache<\/strong><br>\nDer ehemalige deutsche UN-Botschafter Gunter Pleuger &uuml;ber seine damaligen Zweifel an den Kriegsgr&uuml;nden der USA, seine Gef&uuml;hle w&auml;hrend der entscheidenden Sitzung in New York und den Umgang mit L&uuml;gen in der internationalen Diplomatie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/ausland\/artikel\/807\/164344\/print.html\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Koch und Kellner im Funkhaus<\/strong><br>\nStreit im &ouml;ffentlich-rechtlichen HR: Offenbar verhinderte Fernseh-Chefredakteur Theisen, dass eine Umfrage publiziert wurde. Die war ausgerechnet von der eigenen ARD, zu der der HR immer noch geh&ouml;rt, in Auftrag gegeben worden. Bei der Befragung von 1000 Deutschen kam heraus, dass nur noch 33 Prozent den CDU-Politiker Koch als Ministerpr&auml;sident wollten &ndash; und 50 Prozent seine SPD-Widersacherin Andrea Ypsilanti.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/artikel\/996\/164533\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Weitere Korrespondenten kritisieren das ZDF<\/strong><br>\nNach Ulrich Tilgner &auml;u&szlig;ern sich weitere Korrespondenten kritisch &uuml;ber ihren Sender. Der Balkan-Korrespondent sieht sich schon bei der &ldquo;Bild-Zeitung&rdquo; des Fernsehens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dwdl.de\/article\/news_15140,00.html\">edienmagazin DWDL.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Student als Ich-AG<\/strong><br>\nStudiengeb&uuml;hren sind ungerecht, denn nicht jedes Studium verspricht fette Rendite. Die Einkommensteuer ist besser geeignet, Akademiker am Gemeinwohl zu beteiligen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2008%2F03%2F22%2Fa0181&amp;src=GI&amp;cHash=44a056986d&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Bildung f&uuml;r alle<\/strong><br>\nStudiengeb&uuml;hren sind nicht ungerecht, denn es zahlen nur Privilegierte. Wer sich um Chancengleichheit sorgt, muss gegen schlechte Kitas und Sonderschulen k&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2008%2F03%2F22%2Fa0179&amp;src=GI&amp;cHash=1fe2459339&amp;type=98\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Eine ziemlich krause Logik, den bildungspolitischen Fehler der Geb&uuml;hr im Kindergarten mit dem weiteren Fehler der Studiengeb&uuml;hr zu kompensieren. Die M&auml;r, dass die Arzthelferin das Studium des Chefarztes finanziert, ist l&auml;ngst widerlegt. Und wenn sie stimmte, w&uuml;rde das eher die Ungerechtigkeit des Steuersystems beweisen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3087","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3087","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3087"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3087\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3087"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3087"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3087"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}