{"id":3089,"date":"2008-03-26T09:18:47","date_gmt":"2008-03-26T08:18:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3089"},"modified":"2008-03-26T09:33:26","modified_gmt":"2008-03-26T08:33:26","slug":"hinweise-des-tages-612","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3089","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3089&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>&ldquo;Der hohe Spritpreis hat uns geholfen&rdquo;<\/strong><br>\nBahn-Vorstand Karl-Friedrich Rausch &uuml;ber die Privatisierung, die Folgen der Streiks und m&ouml;gliche Preiserh&ouml;hungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/Deutsche-Bahn-Spritpreis;art271,2500171\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Ein Abschnitt des Interviews ist bemerkenswert. &bdquo;Frage: Die Deutsche Bahn expandiert in Europa &hellip; Was hat der deutsche Kunde davon?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Antwort:<\/strong> Zus&auml;tzliches Gesch&auml;ft im Ausland st&auml;rkt den Konzern und damit auch das Gesch&auml;ft im Inland. Wir bewegen uns zunehmend in einem europ&auml;ischen Markt. Wachstumschancen h&ouml;ren nicht an der Grenze auf, und von einem erfolgreichen Unternehmen profitieren immer auch die Kunden, denn nur dann wird in das Angebot investiert.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>In anderen Worten:<\/strong> Ein Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn hat es nicht f&uuml;r n&ouml;tig gehalten, sich als Vorbereitung auf dieses Interview eine wenigstens halbwegs plausible Antwort f&uuml;r diese naheliegende Frage zu &uuml;berlegen. Darf man daraus schlie&szlig;en, dass der Bahn die Bed&uuml;rfnisse der Kunden wie auch die &ouml;ffentliche Meinung &uuml;ber die Privatisierung gleicherma&szlig;en gleichg&uuml;ltig sind?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ins Wespennest gestochen<\/strong><br>\nWiesbaden: Lokalpolitiker sch&auml;umen wegen einer Aufkl&auml;rungsaktion zu &raquo;Ein-Euro-Jobs&laquo;. Die Kampagne hat es vor allem auf das Wiesbadener Sozialforum abgesehen, das Ende 2003 als &uuml;berparteiliches Netzwerk gegen den Sozialabbau in Land und Bund gegr&uuml;ndet worden war. Auch der ver.di-Bezirk Wiesbaden schlo&szlig; sich 2004 dem Sozialforum an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/03-25\/060.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Elfk&ouml;pfige Familie erh&auml;lt Rekord-Hartz-IV<\/strong><br>\nFast 4000 Euro f&uuml;r elf Familienmitglieder: Knapp zwei Jahre lang erhielt eine arbeitslose Familie den bisher h&ouml;chsten ausgezahlten Hartz-IV-Satz. F&uuml;r Experten ein Beispiel, dass f&uuml;r regul&auml;re Arbeit die Anreize fehlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,543331,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p>\t<em><strong>Anmerkungn WL:<\/strong> Bild macht mit der Schlagzeile &bdquo;Arbeitsloser bekam 3846,38 Euro St&uuml;tze&ldquo; den Auftakt und Spiegel Online, die Bild-Zeitung f&uuml;r die Pseudointellektuellen, zieht nat&uuml;rlich sofort mit der Stimmungsmache gegen Hartz IV-Empf&auml;nger nach. Das Zynische dabei ist wie &uuml;blich, dass keine Gegenrechnung angestellt wird, wieviel ein Arbeitnehmer bei 9 (neun) Kindern an Kindergeld, Wohngeld, Heizungsgeld und sonstigen Transferleistungen f&uuml;r Kinderreiche erhielte.<br>\nVielleicht sollte sich einer der Herren Skandaljournalisten einfach mal einer einfachen Divisionsaufgabe stelle. Diese Familie erh&auml;lt 2653,41 Euro monatliche Regelleistung, das macht geteilt durch 11 Familienmitglieder pro Person 241,22 Euro im Monat.<\/em><\/p><\/li>\n<p>Die Bild-Hetze arbeitet immer mir der gleichen Masche: Man greift ein extremes Beispiel heraus, vernachl&auml;ssigt die n&auml;heren Umst&auml;nde und tut so, als w&uuml;rden Menschen, die arbeiten und niedrige Einkommen beziehen, keine Transferleistungen bekommen. Dann wird das Extrembeispiel verallgemeinert und der Schluss gezogen, allen Hartz-IV-Empf&auml;ngern ginge es zu gut, als dass sich Arbeit f&uuml;r sie noch lohnte.<br>\n<strong>Vgl. BILD: <a href=\"?p=2969\">Wer arbeitet, ist der Dumme!<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Zu den sozialen Konsequenzen solcher Hetzkampagnen vgl. BILD: <a href=\"?p=2973\">Wozu Arbeiten? Hartz IV reicht doch!<\/a><\/strong>\n<\/p><li><strong>Personalnot-Probleme emp&ouml;ren Experten<\/strong><br>\nAufschrei der Arbeitgeber: Laut Gesamtmetall kommt es zu riesigen Produktionsausf&auml;llen, weil offene Stellen nicht besetzt werden k&ouml;nnen. Experten warnen vor Panikmache &ndash; und schimpfen, die meisten Firmen h&auml;tten sich durch Massenk&uuml;ndigungen selbst in die Misere gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,543376,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Mit ein paar interessanten Grafiken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Experte kritisiert Privatisierung: Kommunen erledigen Aufgaben h&auml;ufig preiswerter und besser<\/strong><br>\nWer soll k&uuml;nftig Schulen reinigen, den M&uuml;ll abfahren und Energie f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung bereitstellen? F&uuml;r Michael Reitzel, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Gemeinschaft f&uuml;r Kommunalpolitik (SGK) in Rheinland-Pfalz, ist der Fall klar: Das sind Aufgaben der kommunalen Selbstverwaltung. Eine Ansicht, mit der Reitzel nicht alleine steht. Immer mehr Politiker aller Couleur, so der SGK-Vorsitzende, beurteilen die Vergabe solcher Aufgaben an Dritte zunehmend kritisch. Bei der Landesdelegiertenkonferenz seiner Vereinigung am 26. April in Essenheim will der SGK-Landesvorstand deshalb beantragen, dass die SGK die SPD-Fraktionen bitten soll, zu pr&uuml;fen, &ldquo;ob und welche ihrer Gebietsk&ouml;rperschaften &uuml;bertragenen Pflichtaufgaben von der Gebietsk&ouml;rperschaft selbst wahrgenommen und ausgef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen&rdquo;. Dies sei im Interesse der B&uuml;rger und der kommunalen Haushalte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.allgemeine-zeitung.de\/rhein-main\/objekt.php3?artikel_id=3212318\">Allgemeine Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Wahrscheinlich brechen weitere Banken zusammen&ldquo;<\/strong><br>\nFinanzkrisen-Expertin Carmen Reinhart h&auml;lt die USA f&uuml;r eine &ldquo;Bananenrepublik&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wams_print\/article1828800\/Wahrscheinlich_brechen_weitere_Banken_zusammen.html?print=yes\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Interessant<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>wegen des Pl&auml;doyers, eine Bank Bankrott gehen zu lassen, wenn sie es verdient, und<\/em><\/li>\n<li><em>wegen der nebenbei &uuml;bermittelten Botschaft, dass die Finanzkrise viel mit hausgemachten Fehlern und weniger mit Globalisierung zu tun hat. Auch wenn das sonst immer behauptet wird.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Wolfgang M&uuml;nchau: Sag einfach Nein<\/strong><br>\nAm Wochenende wurde bekannt, dass die Europ&auml;ische Zentralbank gebeten wurde, sich an einer Aktion mit der Federal Reserve und der Bank of England zu beteiligen, Schrott-Hypothekenpapiere als Sicherheit zu akzeptieren. Die EZB sollte diese Bitte kategorisch ablehnen. Wenn die Banken in der Lage w&auml;ren, ihren Wertpapierschrott in die Zentralbank zu schleusen, dann w&auml;ren sie alle aus dem Schneider. Der Schwarze Peter l&auml;ge dann bei der Zentralbank, also beim Staat.<br>\nAuch eine Kernschmelze der Hedge-Fonds-Industrie ist denkbar. Ich sehe nicht den geringsten volkswirtschaftlichen Mehrwert durch diese Firmen. Ihr Gesch&auml;ft besteht darin, mit Handelsstrategien, die einem Pyramidenspiel &auml;hneln, &uuml;berh&ouml;hte Gewinne einzustecken. Vor allem sind sie in der Kunst versiert, die Gewinne zu privatisieren und die Verluste zu sozialisieren. Der dreiste Vorschlag von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, dass nun der Staat gefordert sei, ist eindeutiger Ausdruck dieser Geisteshaltung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne%20Wolfgang%20M%FCnchau%20Sag%20Nein\/335097.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Geheimdienste haben Zugriff auf gespeicherte Kommunikationsdaten<\/strong><br>\nKaum war der Richterspruch gefallen, jubelten alle: Sowohl die Datensch&uuml;tzer, die die Vorratsdatenspeicherung kritisieren, als auch Bundesinnenminister Wolfgang Sch&auml;uble, der die Vorratsdatenspeicherung will. &ldquo;Das sollte uns zu denken geben&rdquo;, findet der ehemalige Vorsitzende Richter am Verwaltungsgericht Hannover Helmut Weidemann. Es sei unlogisch, wenn sowohl Kritiker als auch Bef&uuml;rworter applaudieren. &ldquo;Das aber scheint bislang kaum jemandem aufgefallen zu sein&rdquo;, meint der pensionierte Richter. Die Beh&ouml;rden haben durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ungez&auml;hlte M&ouml;glichkeiten, sich auf &ldquo;Gefahren&rdquo; zu berufen, um an die Verbindungsdaten zu kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/27\/27574\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>CDU will Gr&uuml;nen Metzger nicht geschenkt haben<\/strong><br>\nDer ehemalige Gr&uuml;nen-Politiker Oswald Metzger will der CDU beitreten und 2009 in Biberach f&uuml;r den Bundestag kandidieren. Allerdings hat er bis zu seiner medienwirksamen Erkl&auml;rung niemanden in der S&uuml;dwest-CDU gefragt, ob er dort auch willkommen ist. Das k&ouml;nnte ein Problem werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article1835988\/CDU_will_Gruenen_Metzger_nicht_geschenkt_haben.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Typisch Metzger: Er tritt in eine Partei ein und erwartet ein Bundestagsmandat.<br>\nDas spricht von einer Selbst&uuml;bersch&auml;tzung und Missachtung von demokratischen Prinzipien in Parteien sondersgleichen. Aber keine Sorge: Seine Freunde beim INSM und in den Medien werden ihm schon helfen.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Viel Spa&szlig;!<\/strong><br>\nDer ehemalige Gr&uuml;nen-Politiker Oswald Metzger wechselt zur CDU &ndash; da geh&ouml;rt er auch hin. Fraglich ist indes, ob er dort ebenso viel Wirbel erzeugen kann. Metzger braucht dieses Mandat, und dies nicht nur deshalb, weil es ihm die Voraussetzung f&uuml;r seine politische Selbstinszenierung bietet. Ein ehemaliger Abgeordneter ist schlie&szlig;lich f&uuml;r die Medien nur halb so interessant wie ein aktueller. Aber dar&uuml;ber hinaus sichert ihm das Mandat auch seine Zukunft als Berufspolitiker. Denn alle seine Versuche, sich jenseits der Politik eine berufliche Existenz aufzubauen, waren in den letzten Jahren nur m&auml;&szlig;ig erfolgreich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2008\/13\/oswald-metzger-cdu?page=all\">ZEIT<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> F&uuml;r Metzgers zahlreiche Lobbyisten-Nester ist Metzgers Austritt bei den Gr&uuml;nen auf jeden Fall ein Verlust; der Eindruck &uuml;berparteilicher Ausgewogenheit von INSM &amp; Co. d&uuml;rfte damit futsch sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Agenda wirkt!<\/strong><br>\nDie Sprecher des Seeheimer Kreises und SPD-Bundestagsabgeordneten Petra Ernstberger, Klaas H&uuml;bner und Johannes Kahrs zum f&uuml;nften Jahrestag der Agenda 2010.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.seeheimer-kreis.de\/\">Seeheimer Kreis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Ein Leser der NachDenkSeiten meint dazu: Ich konnte es mir nicht verkneifen, diesen Schwachsinn zu kommentieren (in kursiv).<\/em><\/p>\n<p>&bdquo;Entweder wir modernisieren, und zwar als soziale Marktwirtschaft, oder wir werden modernisiert, und zwar von den ungebremsten Kr&auml;ften des Marktes, die das Soziale beiseite dr&auml;ngen w&uuml;rden&ldquo;, sagte Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der am 14. M&auml;rz 2003 als Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Agenda 2010. <\/p>\n<p><em>Wer hat das Soziale beiseite gedr&auml;ngt? Wer hat dem kleinen B&uuml;rger immer mehr Opfer abverlangt und den Wohlhabenden Steuergeschenke beschehrt? Wer ist Schuld an Kinderarmut, Altersarmut und der Erpressbarkeit der noch arbeitenden Menschen? <\/em><\/p>\n<p>Die Agenda war das mutigste &ndash; und wie wir heute wissen erfolgreichste &ndash; Reformprojekt in der bundesdeutschen Geschichte.<\/p>\n<p><em>Mutig vielleicht. Schr&ouml;der konnte nicht ahnen, dass die Linken in seiner Partei willen-und kampflos selbst die unsozialsten Ver&auml;nderungen (ich meide das Wort Reformen) mitgetragen haben. Erfolgreich ja &ndash; f&uuml;r die Reichen.<\/em><\/p>\n<p>Die Agenda 2010 ist mehr als &bdquo;Hartz IV&ldquo;. Sie ist ein umfassendes Programm zur Reform des Arbeitsmarktes, zum Umbau der Sozialsysteme, f&uuml;r wirtschaftliches Wachstum und f&uuml;r eine bessere Familien-, Bildungs- und Forschungspolitik. Kurzum: Sie ist ein Programm zur Erneuerung des Landes.<\/p>\n<p><em>Die Ver&auml;nderung des Arbeitsmarktes ging zu Lasten der Arbeitenden und am wirtschaftlichen Wachstum provitierten nur einige Wenige, die ihren &ldquo;G&ouml;nner&rdquo;, den Staat, durch Steuerhinterziehung betrogen und weiter betr&uuml;gen. Das Land wurde nicht &ldquo;erneuert&rdquo;, sondern teilweise in die Zeit der Weimarer Rebuplik zur&uuml;ckgeworfen.<\/em><\/p>\n<p>Nach f&uuml;nf Jahren steht Deutschland viel besser da als vorher. <\/p>\n<p><em>F&uuml;r wen? <\/em><\/p>\n<p>Das Wirtschaftswachstum stieg von 0,2 Prozent auf 2,5 Prozent im vergangenen Jahr. Die Zahl der Arbeitslosen sank von 4,3 Millionen im Jahr 2003 auf 3,78 Millionen im letzten Jahr, wobei sich besonders die Lage f&uuml;r &auml;ltere und junge Menschen unter 25 verbessert hat. Die sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung nahm deutlich zu.<\/p>\n<p><em>Wenn es Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt gab, wobei ich Leiharbeit, Ein-Euro-Jobs und prek&auml;re Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse nicht als Verbesserung verstehe, dann nicht durch die Agenda 2010, sondern trotz dieser menschenverachtenden &ldquo;Reform&rdquo;. <\/em><\/p>\n<p>Deutschland war im vergangenen Jahr zum vierten Mal in Folge Exportweltmeister und ist wieder bevorzugter Wirtschaftsstandort in Europa.<\/p>\n<p><em>Was haben die Normalb&uuml;rger davon?<\/em><\/p>\n<p>Die Forschungsausgaben sind gestiegen, damit Deutschland technologisch f&uuml;hrend bleibt. Die Exzellenzinitiative hat unsere Universit&auml;ten modernisiert und ihr Profil gesch&auml;rft. Bald werden Eltern durch ausreichend Krippenpl&auml;tze Beruf und Familie besser vereinbaren k&ouml;nnen. <\/p>\n<p><em>Versprechungen an die bei dieser Regierung keiner mehr glaubt. <\/em><\/p>\n<p>Und als Beitrag zur Generationengerechtigkeit haben wir die Konsolidierung der Staatsfinanzen so energisch angepackt, dass f&uuml;r 2011 ein ausgeglichener Bundeshaushalt angepeilt werden kann. <\/p>\n<p>Trotz aller Erfolge vergessen wir nicht diejenigen, die vom Aufschwung bisher nicht profitieren.<\/p>\n<p><em>Dieser Zynismus ist kaum noch zu &uuml;berbieten. <\/em><\/p>\n<p>Der Beschluss &bdquo;Gute Arbeit&ldquo; des Hamburger Parteitags, zum dem unter anderem die Forderung nach Mindestl&ouml;hnen z&auml;hlt, gibt Antworten darauf, wie man Lohndumping und prek&auml;re Besch&auml;ftigung wirksam bek&auml;mpft.<\/p>\n<p><em>Will man den Mindestlohn etwa mit der FDP oder der CDU verwirklichen? F&uuml;r wie bl&ouml;d halten die Seeheimer ihre Mitmenschen?<\/em><\/p>\n<p>Die Agenda hat unser Land zukunftsfest gemacht. Sie ist Grundlage unserer jetzigen Regierungspolitik. Die SPD hat mit ihr gezeigt, dass sie die einzige Partei ist, die soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Leistungsf&auml;higkeit in Einklang bringt. Darauf sind wir stolz.<\/p>\n<p><em>Ein altes Sprichwort sagt: Dummheit und Stolz wachsen aus einem Holz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&raquo;Stromkonzerne wollen keine seri&ouml;se Debatte&laquo;<\/strong><br>\nDeutschland hat 2007 soviel Elektroenergie &shy;exportiert, wie zwei Atomkraftwerke abgeben k&ouml;nnen. Ein Gespr&auml;ch mit Thorben Becker, Energiereferent beim Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz e. V. (BUND).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/03-26\/064.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Einfluss der Industrie auf EU-Gesetzgebung<\/strong><br>\nDie EU-Kommission l&auml;sst sich bei ihrer Gesetzgebung zu sehr von Industrie-Fachleuten leiten. Die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde sollte deshalb einige ihrer Expertengruppen aufl&ouml;sen, forderte die Organisation Alter-EU (Alliance for Lobbying Transparency and Ethics Regulation) am Dienstag, 25. M&auml;rz 2008, in Br&uuml;ssel. Die kritisierte Beh&ouml;rde wies die Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck. Alter-EU hatte 44 der rund 1200 Expertengruppen unter die Lupe genommen. Fast zwei Drittel aller untersuchten Kommissionsgremien seien unausgewogen besetzt, kritisierte der Dachverband von 160 Vereinigungen in Europa, der sich der Beobachtung von Lobby-Gruppen widmet. Nur in 32 Prozent der Gruppen vertr&auml;ten deren Mitglieder eine &laquo;breite Spanne von Interessen&raquo;. In jeder vierten untersuchten Gruppe h&auml;tten Industrievertreter mehr als die H&auml;lfte aller Sitze. &laquo;Diese Gruppen sollten im &ouml;ffentlichen Interesse arbeiten, aber offensichtlich wird einigen erlaubt, ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen voranzutreiben&raquo;, sagte der Autor der Untersuchung, Yiorgos Vassalos. Alter-EU r&uuml;gte auch mangelnde Angaben der Kommission &uuml;ber die Gruppen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/Kritiker-prangern-Einfluss-der-Industrie-auf-EU-Gesetzgebung-an--\/meldung\/105505\">heise online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.alter-eu.org\/en\/publications\/secrecy-and-corporate-dominance-study\">Alter EU<\/a><\/li>\n<li><strong>Unter falscher Flagge<\/strong><br>\nLobbyorganisation der Asphaltindustrie unterst&uuml;tzt bundesweit B&uuml;rgerinitiativen, die Stra&szlig;enbauprojekte fordern. Der Verein mit gr&uuml;nem M&auml;ntelchen ist gemeinn&uuml;tzig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/03-26\/032.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Das neue Gesicht des Hungers<\/strong><br>\nVon einem neuen Gesicht des Hungers warnen hochrangige Vertreter des Weltern&auml;hrungsprogramms (World Food Programme (WFP)): Waren bislang Krieg und Hungersn&ouml;te die Ursachen f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Versorgungskrisen, so hat die Not in diesen Tage einen anderen Grund: Die Bed&uuml;rftigen w&uuml;rden mehr und mehr &uuml;ber die ungew&ouml;hnlich hohen Preisansteige von den Nahrungsmittel-M&auml;rkten ausgeschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/27\/27581\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Afghanen warten vergeblich auf zehn Milliarden Dollar<\/strong><br>\nWestliche Geberl&auml;nder haben nach Angaben von Hilfsorganisationen rund zehn Milliarden Dollar ihrer versprochenen Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Afghanistan bislang nicht geleistet. Sie k&auml;men mit der Zahlung einfach nicht nach, berichtete der Dachverband ACBAR, ein Zusammenschluss von 94 Hilfsorganisationen, in einer Studie. Von den zugesagten 25 Milliarden Dollar seien bislang nur 15 Milliarden angekommen. 40 Prozent dieser Summe seien als Unternehmensgewinne, Beratergeh&auml;lter und andere Geb&uuml;hren in die Geberl&auml;nder zur&uuml;ckgeflossen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/afghanistanhilfe2.html\">tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Zahlen f&uuml;r eine bessere Bildung &ndash; Der Boom der Privatschulen<\/strong><br>\nPisa hat das starre, deutsche Bildungssystem in Bewegung gebracht. Schlechte Pisa-Ergebnisse &ndash; lautet die Rechnung &ndash; plus Unterrichtsausfall, plus schlecht ausgestattete staatliche Schulen, gleich: Flucht aus den Regelschulen &ndash; hin zu den Privaten, von denen sich viele verunsicherte Eltern eine bessere Bildung f&uuml;r ihre Spr&ouml;sslinge erhoffen.<br>\nPrivatschulen sind kaum zu toppen?\n<p>Zieht man n&auml;mlich so genannte &ldquo;leistungsrelevante Merkmale&rdquo; wie soziale Herkunft, Intelligenz und Migrationshintergrund in Betracht, schmilzt der Vorsprung der Privatschulen, in den Naturwissenschaften und Mathematik fielen die Pisa-Ergebnisse sogar eher zugunsten der staatlichen Schulen aus. Mit anderen Worten: Das Gros der Privatschulen ist auch nur ein Spiegelbild der Staatlichen; Privatschulen sind nur deshalb &ldquo;kaum zu toppen&rdquo;, weil sie sozial selektiv sind. Das zeigt sich auch daran, dass fast keine Risikosch&uuml;ler aus sozial schwachen Familien private Schulen besuchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/hintergrundpolitik\/759040\/\">DLF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der Boom der Privatschulen ist ein typisches Beispiel daf&uuml;r, wie man ein &ouml;ffentliches Angebot verkommen l&auml;sst und damit eine Flucht ins Private ausl&ouml;st. Bessere Bildung nur f&uuml;r diejenigen, die bereit sind und es sich leisten k&ouml;nnen, mehr zu bezahlen.<br>\nDer Skandal dabei ist, dass zwei Drittel der Kosten noch vom Steuerzahler zugeschossen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zahl der gef&ouml;rderten Studierenden deutlich erh&ouml;ht &ndash; Von 0,7 auf 0,9 Prozent!<\/strong><br>\nDie aktuellen Zahlen in der Begabtenf&ouml;rderung zeigen einen signifikanten Anstieg: Rund 0,9 Prozent der Studierenden bekommen derzeit ein Stipendium, im Jahr 2005 lag die F&ouml;rderquote noch bei 0,7 Prozent. &ldquo;Das Ergebnis ist erfreulich. Bis zum Ende der Legislaturperiode wollen wir ein Prozent der Studierenden als Begabte f&ouml;rdern. Das liegt jetzt in greifbarer N&auml;he&rdquo;, sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Donnerstag. &ldquo;Wir haben unser Ziel, erheblich mehr Studierende durch ein Begabtenstipendium zu f&ouml;rdern, bereits jetzt umgesetzt.&rdquo; Im Fr&uuml;hjahr 2008 waren fast 17.400 Studierende Stipendiaten eines Begabtenf&ouml;rderungswerks, 6.400 mehr als noch 2005.<br>\nGleichzeitig hat das Bundesbildungsministerium die Mittel f&uuml;r die Begabtenf&ouml;rderung von 80,5 Millionen Euro im Jahr 2005 auf 113,2 Millionen Euro f&uuml;r 2008 erh&ouml;ht. &ldquo;Wir werden diese Mittel im n&auml;chsten Jahr noch weiter aufstocken&rdquo;, sagte Schavan. &ldquo;Deutschland hat erhebliches innovatives und kreatives Potenzial. Den jungen Talenten in unserem Land wollen wir die bestm&ouml;glichen Entwicklungsbedingungen bieten&rdquo;, so die Ministerin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bmbf.de\/press\/2261.php\">BMBF<\/a>\n<p><em>Zum Hintergrund:<\/em><\/p>\n<p><strong>Stipendien ungleich verteilt: Arm bleibt arm und reich studiert <\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-611-elite_stipendien.php\">Studis online<\/a><\/p>\n<p><strong>Stipendien: &ldquo;Nicht L&ouml;sung, sondern Teil des Problems&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bafoeg-rechner.de\/Hintergrund\/art-647-stipendienkritik.php\">Baf&ouml;G-Rechner<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Nochmals: Studiengeb&uuml;hren und &bdquo;soziale Gerechtigkeit&ldquo;<\/strong><br>\nEin Gro&szlig;teil der Studis kommt also aus privilegierten Familien mit hohem Einkommen. Darum sollen die auch f&uuml;r ihr Studium zahlen. F&uuml;r diese simple Forderung gibt es ein ebenso einfaches Instrument: die Einkommenssteuer.\n<p>Einfach die entsprechenden Einkommensgruppen etwas st&auml;rker zur Kasse bitten &ndash; und schon ist das Problem erledigt. Sollen doch die &ldquo;Staatssekret&auml;re, Professoren, Journalisten, Richter und Manager&rdquo; mehr Steuern zahlen. Auf die Idee aber kommt F&uuml;ller nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/emanzipationoderbarbarei.blogsport.de\/2008\/03\/21\/studiengebuehren-und-soziale-gerechtigkeit\/\">Emanzipation oder Barbarei<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Wir haben viele Spitzenforscher&rdquo;<\/strong><br>\nDie F&ouml;rderung von Elite-Universit&auml;ten &auml;ndert nichts an der desolaten deutschen Forschungslandschaft, sagt der Soziologe Richard M&uuml;nch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wissen\/artikel\/1\/merkel-mag-microsoft\/?src=MT&amp;cH\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Nachruf auf Peter von Oertzen <\/strong><br>\nSein politisches Erbe will bewahrt werden.<br>\nAm 16.3. 2008 starb Peter von Oertzen im Alter von 83 Jahren in Hannover. Der streitbare Politikwissenschaftler und freiheitliche Sozialist war 19 Jahre Abgeordneter im nieders&auml;chsischen Landtag, 20 Jahre Mitglied des Parteivorstands der SPD und eine Leitfigur ihres linken Fl&uuml;gels. Von 1970 bis 1974 war er nieders&auml;chsischer Kultusminister. 2005 verlie&szlig; er die SPD nach fast 60-j&auml;hriger Mitgliedschaft anl&auml;sslich der Agenda 2010. Seinerzeit sagte er: &bdquo;Um &ouml;ffentliche Treueerkl&auml;rungen f&uuml;r die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverb&auml;nde abzugeben, bin ich 1946 nicht in die SPD eingetreten.&ldquo; Er trat der WASG bei, verlie&szlig; diese jedoch wieder, weil die Ergebnisse des Fusionsprozesses mit der Linkspartei.PDS nicht seine Zustimmung fanden. Der WASG-nahen Bildungsgemeinschaft SALZ blieb er jedoch bis zu seinem Tod als Schirmherr erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.scharf-links.de\/57.0.html?&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=853&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=56&amp;cHash=2cce54e994\">scharf-links.de<\/a>\n<p><em>Zu guter letzt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Eigenlob stinkt bekanntlich, aber gegen das Lob Dritter kann man sich nicht wehren:<\/strong><br>\n<strong>&bdquo;Deutschlands bestes Weblog bringt Jahrbuch heraus&ldquo;<\/strong><br>\nAlbrecht M&uuml;ller und Wolfgang Lieb, die Deutschlands mit Abstand bestes Weblog NachDenkSeiten f&uuml;hren, haben soeben ein kritisches Jahrbuch 2007 ver&ouml;ffentlicht. So ein Ei passt in jedes Nest!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-journalisten.com\/blog\/?p=276\">Redaktionsblog: Berliner Journalisten<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3089","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3089","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3089"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3089\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3089"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3089"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3089"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}