{"id":30900,"date":"2016-02-05T08:59:45","date_gmt":"2016-02-05T07:59:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30900"},"modified":"2016-02-11T15:13:34","modified_gmt":"2016-02-11T14:13:34","slug":"hinweise-des-tages-2555","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30900","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30900#h01\">Asylpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30900#h02\">Fl&uuml;chtlinge zwingen den Staat zu einem Konjunkturprogramm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30900#h03\">Arbeitsuchende in den Rechtskreisen SGB III und SGB II (Hartz IV): L&auml;ndervergleich Januar 2016<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30900#h04\">&Ouml;sterreichs Wirtschaft investiert mehr als die deutsche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30900#h05\">Draghi: Fiskalpolitik sollte die wirtschaftliche Erholung unterst&uuml;tzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30900#h06\">Wer erh&auml;lt das globale Finanzsystem am Leben?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30900#h07\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30900#h08\">Zahlen die Rentner von morgen zu viel Steuer?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30900#h09\">&bdquo;Begrenzung von Freiheiten&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30900#h10\">Mogelpackung Autobahngesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30900#h11\">Obdachlosigkeit in Deutschland: Eine Frage der Perspektive<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30900#h12\">Strategische &Uuml;berwachung: gerade mal 0,26 Prozent &bdquo;nachrichtendienstrechtlich relevant&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30900#h13\">Dabeisein ist alles!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30900#h14\">Der Kandidat des K&ouml;nigs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30900#h15\">#Bernie2016<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30900#h16\">Die vollen Hosen des Herrn Gabriel<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Asylpolitik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Beh&ouml;rdenchaos: Das seltsame Verschwinden von Fl&uuml;chtlingsp&auml;ssen<\/strong><br>\nWer als Asylsuchender nach Deutschland kommt, muss seinen Pass bei den Beh&ouml;rden abgeben. Ihn sp&auml;ter zur&uuml;ckzubekommen ist allerdings oft ein Problem. MONITOR-Recherchen zeigen, dass P&auml;sse von Fl&uuml;chtlingen regelm&auml;&szlig;ig im deutschen Beh&ouml;rdendschungel verloren gehen. Selbst r&uuml;ckreisewillige Asylbewerber k&ouml;nnen oft monatelang nicht in ihre Heimat zur&uuml;ck, anderen wird das Asylverfahren erschwert. Dabei sollten die Verfahren doch eigentlich beschleunigt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/behoerdenchaos-100.html\">Monitor<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Wir k&ouml;nnten gelassen sein&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschland ist ein Einwanderungsland &ndash; und zwar seit 1945. Weshalb &uuml;ber Asyl und Zuwanderung trotzdem gestritten wird, erkl&auml;rt der Historiker Klaus J&uuml;rgen Bade.<br>\nIn einem der Hochh&auml;user am n&ouml;rdlichen Rand des Hansaviertels in Berlin wohnt, 35 Meter &uuml;ber der Stadt, Klaus J&uuml;rgen Bade. Wie kaum ein anderer kennt Bade die Zuwanderungsdebatten der vergangenen Jahrzehnte und hat sie selbst gepr&auml;gt. Er war Professor f&uuml;r Neueste Geschichte an der Universit&auml;t Osnabr&uuml;ck, bis 2012 arbeitete er als Vorsitzender des Sachverst&auml;ndigenrates deutscher Stiftungen f&uuml;r Integration und Migration und wurde in dieser Zeit als Gegenspieler Thilo Sarrazins bekannt. In seinem Wohnzimmer, mit Blick &uuml;ber Westberlin, gie&szlig;t Bade Kaffee aus einer silbrig gl&auml;nzenden Stelton-Kanne. Kann er erkl&auml;ren, wie man die Fehler der Vergangenheit vermeidet?<br>\nZEIT Campus: Herr Bade, Sie begleiten die Debatte um Einwanderung und Asyl seit den fr&uuml;hen achtziger Jahren. Wiederholt sich heute derselbe Streit, mit denselben Argumenten?<br>\nKlaus J. Bade: Die Argumente klingen verwandt, manche Ereignisse sind &auml;hnlich grauenerregend &ndash; man denke an die brennenden Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte. Aber einige Erkenntnisse haben sich doch schon in der politischen Debatte durchgesetzt: Deutschland ist ein Einwanderungsland, &uuml;berschaubare Zuwanderung ist verkraftbar, und Integration funktioniert. Dahinter kann die Politik nicht mehr zur&uuml;ck. Deshalb wird heute vor allem &uuml;ber Zahlen diskutiert. Da hei&szlig;t es: &ldquo;Jetzt ist es aber wirklich zu viel! Das geht nicht mehr!&rdquo;<br>\nZEIT Campus: Gibt es eine Kapazit&auml;tsgrenze?<br>\nBade: Nein. Die Grenze liegt immer da, wo die Akzeptanzgrenze liegt. Eine objektive Grenze gibt es nicht. Wenn man in die deutsche Geschichte zur&uuml;ckblickt, k&ouml;nnte man sehr gelassen sein: Integration hat in Deutschland, manchmal eher schlecht als recht, aber letztlich immer funktioniert. Allerdings war jedes Mal aufs Neue eine Schwelle zu &uuml;bersteigen, bei der Teile der Bev&ouml;lkerung den Eindruck hatten: Das ist so nicht zu machen. Das war bei den Vertriebenen so, damals hatten viele gehofft, sie z&ouml;gen weiter in die USA. Das war bei den sogenannten Gastarbeitern so, das war bei den Aussiedlern so.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/campus\/2016\/01\/zuwanderung-asyl-streit-historiker-interview\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Verantwortung und Vernunft<\/strong><br>\nDas Bundeskabinett hat am Mittwoch das sogenannte Asylpaket II auf den Weg gebracht. &bdquo;Es hilft, f&uuml;r Ordnung zu sorgen, den Druck zu mindern und f&uuml;r die wirklich bedrohten Menschen aufnahmef&auml;hig zu bleiben&ldquo;, so SPD-Chef Sigmar Gabriel. Au&szlig;erdem wurden neue Steueranreize f&uuml;r den Bau von Mietwohnungen und eine bessere Vermittlung von langzeitarbeitslosen Menschen beschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spd.de\/aktuelles\/detail\/news\/verantwortung-und-vernunft\/3\/2\/2016\/\">SPD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Der Inhalt wird der &Uuml;berschrift nicht gerecht. Meint die SPD-Spitze allen Ernstes, so die n&auml;chsten Wahlen gewinnen zu k&ouml;nnen. Ist diese SPD noch die Partei der &ldquo;kleinen Leute&rdquo; oder dr&uuml;ckt sie der auf Gehalt, Lohn bzw. Sozialleistung angewiesenen Bev&ouml;lkerungsmehrheit nicht vielmehr die gro&szlig;en Lasten auf? Kann die derzeitige SPD-Spitze nicht mal mehr die programmatischen Chancen nutzen, die Albrecht M&uuml;ller mehrfach &ndash; <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30785\">z.B. hier<\/a> &ndash; angemahnt hat?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge zwingen den Staat zu einem Konjunkturprogramm<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2016\/02\/01\/fluchtlinge-zwingen-den-staat-zu-einem-konjunkturprogramm_9269\">Zeit Herdentrieb<\/a>\n<p>dazu: <strong>Sch&auml;uble mahnt zur strikten Ausgabendisziplin<\/strong><br>\nBundesfinanzminister Sch&auml;uble (CDU) zwingt dem Land die Schwarze Null weiter auf, mahnt zur strikten Ausgabendisziplin und verk&uuml;ndet, man k&ouml;nne sich nicht mehr &ldquo;alles und jeden leiste&rdquo;. Die Botschaft ist klar, erkl&auml;rt Bernd Riexinger, der Vorsitzende der Partei DIE LINKE: F&uuml;r Sch&auml;uble sind Staatsverantwortung, soziale Gerechtigkeit und Menschlichkeit Luxus, den sich das Land nicht leisten kann. Der Staat bleibt handlungsunf&auml;hig. (&hellip;)<br>\nFunktionierende Verwaltungen, die Sicherheit der B&uuml;rger, intakte Stra&szlig;en und Schulgeb&auml;ude, ausgeschlafene Pflegekr&auml;fte und genug Wohnraum f&uuml;r alle, kurz: die Handlungsf&auml;higkeit des Staates hat f&uuml;r Sch&auml;uble keine Priorit&auml;t. Bleibt die &ouml;ffentliche Hand aber gel&auml;hmt, sind Aufnahme und Integration von Gefl&uuml;chteten von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Der Bund deutscher Kriminalbeamter warnte j&uuml;ngst vor Todesopfern unter den Gefl&uuml;chteten, sollte die Polizei nicht mit mehr Personal ausgestattet werden. An Schulen und in Kitas, in Krankenh&auml;usern und Pflegeheimen arbeiten Tausende t&auml;glich &uuml;ber ihre Belastungsgrenze hinaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.die-linke.de\/nc\/presse\/presseerklaerungen\/detail\/zurueck\/aktuell\/artikel\/schaeuble-mahnt-zur-strikten-ausgabendisziplin\/\">Die Linke<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Schwarze Null darf kein Dogma sein&ldquo;<\/strong><br>\nWas kostet die Integration von Fl&uuml;chtlingen und wer zahlt daf&uuml;r? Die Berliner SPD-Finanzexpertin Cansel Kiziltepe will die Schuldenbremse aussetzen. [&hellip;]<br>\nDie Schuldenbremse ist eine Heilige Kuh der SPD. Wen haben Sie in Ihrer Partei als Verb&uuml;ndeten?<br>\nDas ist zugegebenerma&szlig;en schwierig. Als die Schuldenbremse beschlossen wurde, war ich noch nicht im Bundestag. Aber nun ist sie beschlossen, und das Argument, wir d&uuml;rfen die folgenden Generationen nicht belasten, kommt in der &Ouml;ffentlichkeit meist gut an. Es hat aber Folgen, wenn wir nicht in die Zukunft, also in Bildung und Infrastruktur und die Integration der Menschen investieren k&ouml;nnen. Das verursacht in der Zukunft noch mehr Kosten. Deshalb ist f&uuml;r mich die &bdquo;Schwarze Null&ldquo; kein Selbstzweck und darf kein Dogma sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Fluechtlingskosten-und-Staatsfinanzen\/!5271783\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Arbeitsuchende in den Rechtskreisen SGB III und SGB II (Hartz IV): L&auml;ndervergleich Januar 2016<\/strong><br>\nEin Blick auf die Arbeitsuchenden im Januar 2016 &ndash; die 4,853 Millionen Arbeitsuchenden insgesamt und davon die 2,920 Millionen arbeitslosen Arbeitsuchenden (Arbeitslose) und die 1,932 Millionen nichtarbeitslosen Arbeitsuchenden (gem&auml;&szlig; amtlicher Statistik). Wie verteilen sie sich auf die beiden Rechtskreise (SGB III: Arbeitsagenturen f&uuml;r Arbeit; SGB II: Jobcenter) und die 16 Bundesl&auml;nder und wie stellt sich dies im Vergleich zum Januar 2015 dar. Siehe dazu die drei unkommentierten BIAJ-Tabellen: insgesamt, SGB III und  SGB II (Hartz IV). Download (PDF: 3 Seiten)<br>\nBremische Erg&auml;nzung: Wie unterschiedlich sich dies in den beiden bremischen St&auml;dten darstellt (Bremen, Bremerhaven), finden Sie hier: Download2 (PDF: eine Seite)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/719-arbeitsuchende-in-den-rechtskreisen-sgb-iii-und-sgb-ii-hartz-iv-laendervergleich-januar-2016.html\">BIAJ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&Ouml;sterreichs Wirtschaft investiert mehr als die deutsche<\/strong><br>\nDie Investitionen sind eine Schl&uuml;sselgr&ouml;&szlig;e f&uuml;r die konjunkturelle aber auch die langfristige wirtschaftliche Entwicklung. Die Investitionsquote ist in den letzten zwanzig Jahren merklich zur&uuml;ckgegangen und ein neuerlicher Anstieg ist nicht in Sicht. Allerdings investiert die &ouml;sterreichische Wirtschaft allen Unkenrufen zum Trotz nach wie vor deutlich mehr als jene der Eurozone oder Deutschlands. Der Investitionsbedarf ist angesichts des starken Bev&ouml;lkerungswachstums dennoch hoch &ndash; vor allem bei der &ouml;ffentlichen Infrastruktur. (&hellip;)<br>\nDeutsche Infrastruktur verf&auml;llt<br>\nRelevant sind jedoch auch die &ouml;ffentlichen Investitionen: Ihr Anteil am BIP ist in &Ouml;sterreich &uuml;ber die letzten Jahre mit etwa 3% konstant. In der Eurozone war er 2014 mit 2,7% leicht niedriger, hingegen betr&auml;gt er in Deutschland nur etwa 2% des BIP. Der schleichende Verfall der Infrastruktur und ein hoher Investitionsbedarf werden regelm&auml;&szlig;ig von den deutschen Forschungsinstituten beklagt.<br>\nSeit Beginn der Finanzkrise im Jahr 2007 haben sich die gesamtwirtschaftlichen Investitionen in &Ouml;sterreich und Deutschland recht &auml;hnlich entwickelt: W&auml;hrend sie in der Eurozone real um 0,8% pro Jahr geschrumpft sind, haben sie sich in Deutschland (+2,4%) und in &Ouml;sterreich (+2%) erh&ouml;ht. Nur 2014 und (laut vorl&auml;ufiger Rechnung auch) 2015 leisteten die Bruttoanlageinvestitionen in Deutschland einen h&ouml;heren Beitrag zum Anstieg des BIP als in &Ouml;sterreich.<br>\nDie seit dem Fr&uuml;hjahr 2015 bemerkbare Erholung der Konjunktur, die vom Export ausgegangen ist und die Sachg&uuml;tererzeugung erfasst hat, zeigt sich mittlerweile auch in Form einer leichten Belebung der Ausr&uuml;stungsinvestitionen. Das WIFO rechnet 2015 bis 2017 mit einem realen Anstieg um 2&frac12;% bis 3% pro Jahr (nach 1,3% 2014). Auch die Bauinvestitionen d&uuml;rften 2016 und 2017 wieder etwas wachsen (nach drei Jahren realen R&uuml;ckgangs). Doch ein kr&auml;ftiger Investitionsaufschwung nach traditionellen Mustern mit Zuwachsraten von 5% bis 6% pro Jahr ist angesichts der anhaltenden Unterauslastung der Kapazit&auml;ten nicht absehbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/oesterreichs-wirtschaft-investiert-mehr-als-die-deutsche\/#more-12444\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Draghi: Fiskalpolitik sollte die wirtschaftliche Erholung unterst&uuml;tzen<\/strong><br>\nPraktisch ist das Experiment gescheitert. Der Zins ist bei null, aber die privaten Investitionen wollen nicht anspringen. Selbst in Deutschland sind die Investitionen im historischen Vergleich relativ niedrig, die Investitionsquote sinkt im Trend. Die Unternehmen lassen sich also durch die niedrigeren Kreditzinsen nicht dazu verlocken, mehr Investitionen durchzuf&uuml;hren. Anscheinend liegt ihr Problem nicht auf der Kosten- oder Angebotsseite, sondern bei der Nachfrage. Die Kaufkraft der Europ&auml;er ist durch die Sparpolitik gesunken, zudem fragen Haushalte und Unternehmen weniger Kredite nach. Man hofft auf h&ouml;here Exporte, aber die globale Krise spricht dagegen. Mit der quantitativen Lockerung ist der Euro im Vergleich zu anderen W&auml;hrungen gesunken und hat durch den &bdquo;wettbewerbsf&auml;higeren&ldquo; Wechselkurs die internationale Position der europ&auml;ischen Unternehmen verbessert. Allerdings reicht auch das nicht aus, um die Inflationsrate wesentlich zu erh&ouml;hen. Die theoretische Grundlage der Geldpolitik ist also aktuell an den Klippen der Realit&auml;t zerschellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/draghi-fiskalpolitik-sollte-die-wirtschaftliche-erholung-unterstuetzen\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wer erh&auml;lt das globale Finanzsystem am Leben?<\/strong><br>\nEinen Hinweis darauf, wie und warum das globale Finanzsystem trotz dieser katastrophalen Gesamtlage noch funktioniert, gaben die Ereignisse an der New Yorker B&ouml;rse am letzten Freitag des Monats Januar: Obwohl aus den USA extrem schlechte Wirtschaftsdaten gemeldet wurden, die sich auf die Kurse eigentlich negativ h&auml;tten auswirken m&uuml;ssen, schoss der Dow Jones um fast 400 Punkte in die H&ouml;he. Weshalb? Weil die japanische Zentralbank am selben Tag bekannt gab, dass sie Negativzinsen einf&uuml;hren wird. Die Anleger an der New Yorker B&ouml;rse gingen umgehend davon aus, dass die US-Zentralbank Federal Reserve ihren im Dezember begonnenen Kurs der Erh&ouml;hung des Leitzinses wegen der schlechten US-Wirtschaftsdaten nicht fortsetzen, sondern den Zinssatz ebenfalls wieder senken und Investoren damit weiteres, noch billigeres Geld zur Spekulation an den Finanzm&auml;rkten zur Verf&uuml;gung stellen wird.<br>\nDie Reaktion zeigte einmal mehr, dass sich das Geschehen an den Aktienm&auml;rkten inzwischen vollst&auml;ndig von der realwirtschaftlichen Entwicklung entkoppelt hat und ein Eigenleben f&uuml;hrt, dessen Regeln keiner Wirtschaftstheorie folgen. Konzepte wie das Wechselspiel von Angebot und Nachfrage z&auml;hlen nicht mehr, die Entwicklung der B&ouml;rsenkurse basiert heute in erster Linie auf der Erwartung zuk&uuml;nftiger Manipulation der M&auml;rkte durch die Zentralbanken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47309\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Es gewinnen die US-Konzerne<\/strong><br>\nZw&ouml;lf Staaten aus Asien und Amerika beschlie&szlig;en heute ihr Freihandelsabkommen. Die Lehre f&uuml;r Europa? Wachsam bleiben bei den TTIP-Verhandlungen mit den USA. Jetzt werden wieder viele warnen: Da seht Ihr es, da rennen uns die Amerikaner davon. Die schlie&szlig;en mit den Asiaten Abkommen und unterzeichnen am Donnerstag feierlich in Neuseeland die transpazifische Freihandelszone TPP. Die kriegen was hin. Wir Europ&auml;er hingegen meckern &uuml;ber die Globalisierung, blockieren den Fortschritt und demonstrieren gegen das geplante europ&auml;isch-amerikanische TTIP. Wenn sich das nicht &auml;ndert, haben wir das Nachsehen. Dumm ist nur: Falsche Behauptungen werden durch Wiederholungen nicht richtiger. Tats&auml;chlich unterzeichnen die Handelsbeauftragten von zw&ouml;lf Nationen am Donnerstag im neuseel&auml;ndischen Auckland ein Abkommen, das ihre Wirtschaft enger zusammenschlie&szlig;t. Sie schaffen eine Freihandelszone, die fast 40 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung umfasst und in der 800 Millionen Verbraucher leben. Das klingt enorm. Doch dass wir damit automatisch unter Zugzwang gesetzt werden, ist eine falsche Schlussfolgerung. Gleich aus mehreren Gr&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-02\/freihandelsabkommen-tpp-europa-amerika-asien-freihandelszone\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Meine Skepsis ist gestiegen&ldquo;<\/strong><br>\nEr soll f&uuml;r mehr Transparenz sorgen, der TTIP-Leseraum im Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Energie &ndash; nun aber sorgt er f&uuml;r Kritik. Drei Bundestagsabgeordnete haben das rund 35 Quadratmeter gro&szlig;e Zimmer besucht, um sich die Dokumente zum geplanten Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU durchzulesen. Sie bem&auml;ngeln einerseits die strengen Auflagen als auch das Verbot, &uuml;ber den Inhalt mit der &Ouml;ffentlichkeit reden zu d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/kritik-an-ttip-leseraum-meine-skepsis-ist-gestiegen\/12920334.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Gegenteil von Transparenz<\/strong><br>\nDa Sigmar Gabriel behauptet, das TTIP w&uuml;rde vor allem den mittelst&auml;ndischen Unternehmen in Deutschland zu Gute kommen, war ich nat&uuml;rlich gespannt auf das Dokument zu den kleinen und mittleren Unternehmen. Nun darf ich ja nichts &uuml;ber den Text sagen, den ich am Computer gelesen habe. Aber ich habe nicht unterschrieben, nichts dar&uuml;ber zu sagen, was ich NICHT gelesen habe. Also: Ich habe nichts gelesen, was auch nur ansatzweise diese Behauptung Gabriels unterst&uuml;tzt.<br>\nGanz so &uuml;berraschend ist das nicht. In einem bereits vor einiger Zeit geleakten Ratsdokument steht schlie&szlig;lich recht unverbl&uuml;mt, was das Hauptziel der EU-Verhandler ist. Zugang zu Gro&szlig;auftr&auml;gen der &ouml;ffentlichen Hand in den USA zu bekommen. Die komplizierten Vergabeverfahren sind hier wie dort in der Regel kein Tummelplatz f&uuml;r Kleinunternehmen.<br>\nIn den zwei Stunden im Leseraum war es nat&uuml;rlich unm&ouml;glich, alle Dokumente zu lesen. Als ich Bilanz zog, stellte ich aber fest, dass ich nichts gelesen habe, was nur einen meiner bisherigen Kritikpunkte an TTIP in Frage stellt. Ich habe nichts gelesen, was meine Sorge, die USA-Seite wolle vor allem den &ouml;ffentlichen und kommunalen Unternehmen das Leben schwer machen und bessere Bedingungen f&uuml;r international agierende Konzerne im Kampf um &ouml;ffentliche Ausschreibungen haben, gemildert hat. Ich habe nichts gelesen, was meine Sorge verringert, dass die EU-Unterh&auml;ndler bereit sind f&uuml;r die Aussicht auf lukrativer Auftr&auml;ge f&uuml;r europ&auml;ische Gro&szlig;konzerne Umwelt- und Sozialstandards zu opfern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/im-wortlaut\/gegenteil-transparenz\/\">Katja Kipping (MdB, Die Linke)<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Zahlen die Rentner von morgen zu viel Steuer?<\/strong><br>\nIn Zukunft m&uuml;ssen Rentner einen immer h&ouml;heren Teil ihrer Alterseink&uuml;nfte versteuern. Eine neue Studie deutet darauf hin, dass es dabei im gro&szlig;en Stil zu einer unzul&auml;ssigen Zweifachbesteuerung kommt. Die Steuerregeln f&uuml;r Renten haben sich 2005 grundlegend ge&auml;ndert. Bei der Umstellung musste die damalige rot-gr&uuml;ne Bundesregierung eine Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts beachten: Wichtig sei, so die Verfassungsrichter, &bdquo;dass eine doppelte Besteuerung vermieden wird&ldquo; (2 BvL 17\/99). Jeder Rentner m&uuml;sse wenigstens so viel an Rente steuerfrei erhalten, wie er vorher an Rentenbeitr&auml;gen steuerpflichtig eingezahlt habe. Eine neue, noch unver&ouml;ffentlichte Studie im Auftrag der Vers Versicherungsberater Gesellschaft, einer Honorar-Versicherungsberatung aus Berlin, deutet jedoch darauf hin, dass die Vorgabe nicht eingehalten wird. Sp&auml;testens ab 2020 w&uuml;rden sich die F&auml;lle einer Zweifachbesteuerung h&auml;ufen, schreiben die Autoren, der Wirtschaftspr&uuml;fer und Steuerberater G&uuml;nter Siepe und der Finanzmathematiker Werner Siepe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/steuern-recht\/steuern\/rentenbesteuerung-zahlen-die-rentner-von-morgen-zu-viel-steuer\/12897472.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Begrenzung von Freiheiten&ldquo;<\/strong><br>\nDer ehemalige Bundesbeauftragte f&uuml;r Datenschutz, Peter Schaar, hat sich gegen die Einf&uuml;hrung von Obergrenzen f&uuml;r Bargeldzahlungen ausgesprochen. Es sei nicht nachgewiesen, ob eine solche Limitierung bei der Terrorismusbek&auml;mpfung helfe, sagte er im DLF. Er bef&uuml;rchtet, dass in einem n&auml;chsten Schritt die Grenze weiter herabgesenkt werden k&ouml;nnte. [&hellip;]<br>\nUnd derjenige, der solche Begrenzungen einf&uuml;hrt, der jetzt letztlich eigentlich will, dass das Bargeld verschwindet, damit der Staat im Prinzip alles &uuml;berwachen kann, was elektronisch &uuml;berwiesen wird oder bezahlt wird, derjenige ist beweispflichtig. Und das ist wieder eine sehr &auml;hnliche Konstellation wie bei der sogenannten Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikationsdaten, wie bei der jetzt geplanten Einf&uuml;hrung der Speicherung von Flugpassagierdaten, alles sozusagen mit der Terrorismusbek&auml;mpfung gerechtfertigt. Und wenn man dieses Raster immer enger macht, dann wird die Freiheit eben doch sehr stark eingeschr&auml;nkt, und zwar nicht die Freiheit von Terroristen, weil die sich an bestimmte Regeln sowieso nicht halten. Sie k&ouml;nnen ja niemanden, der der Mafia angeh&ouml;rt, daran hindern, dass er bestimmte Summen dann vielleicht im Ausland &ndash; in Russland, wo auch immer &ndash; dann doch weiterhin in den Geldkreislauf einspeist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/einschraenkung-bei-bargeldzahlungen-begrenzung-von.694.de.html?dram:article_id=344658\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p>dazu: <strong>EZB bereitet Abschaffung des 500-Euro-Scheins vor<\/strong><br>\nIn der Europ&auml;ischen Zentralbank gibt es konkrete Vorarbeiten zur Abschaffung der 500-Euro-Banknote, des h&ouml;chsten Scheins der Eurozone. Das meldet die F.A.Z. in ihrer Freitagsausgabe unter Berufung auf &Auml;u&szlig;erungen des EZB-Pr&auml;sidenten Mario Draghi gegen&uuml;ber EU-Abgeordneten, welche die Zentralbank der Zeitung &uuml;bermittelt hat. &bdquo;Wir wollen &Auml;nderungen machen, aber wir wollen sie in einer ordentlichen Weise&ldquo;, erkl&auml;rte Draghi vor dem Europaparlament laut Protokoll. Es sei noch keine Entscheidung bez&uuml;glich der h&ouml;chsten Banknoten gefallen. Aber die Beratungen im EZB-Direktorium liefen schon einige Zeit und es gebe &bdquo;technische Arbeiten&ldquo;. Es gehe nun darum, &bdquo;wie man eine Entscheidung am besten durchsetzt und wie man das kommuniziert&rdquo;, sagte Draghi laut F.A.Z.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/ezb-bereitet-abschaffung-des-500-euro-scheins-vor-14052412.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Abschaffung des Bargeldes steht also klar auf der neoliberalen Agenda Br&uuml;ssels. Das wesentliche Moment ist dabei die totale Kontrolle und &Uuml;berwachung der Finanztransaktionen aller B&uuml;rger, sowie deren v&ouml;llige Auslieferung an die Finanzindustrie. Wie schnell sind die Konten gesperrt und wie schnell kann man 10, 20 oder 30 Prozent f&uuml;r eine Bankenrettung von den Guthaben abziehen. Und wie nicht anders zu erwarten: &ldquo;Die SPD allerdings hatte sich in der vergangenen Woche ebenfalls f&uuml;r ein Ende des 500-Euro-Scheins ausgesprochen.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mogelpackung Autobahngesellschaft<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will f&uuml;r den Ausbau und Betrieb von Autobahnen mehr privates Kapital mobilisieren. Es geht um viel Geld. Aber der Widerstand w&auml;chst. Das Projekt schien so gut wie beschlossen. Als Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) im vergangenen April den Bericht seiner Expertenkommission zur Steigerung der Investitionen in Deutschland vorstellte, traf vor allem ein Vorschlag auf Zustimmung im Kabinett: Ausbau und Betrieb des deutschen Fernstra&szlig;ennetzes sollten nicht l&auml;nger der &ldquo;Auftragsverwaltung&rdquo; der Bundesl&auml;nder &uuml;berlassen bleiben, sondern k&uuml;nftig von einer bundeseigenen &ldquo;Infrastrukturgesellschaft&rdquo; &uuml;bernommen werden. Und um n&ouml;tige Mittel zu bekommen, sollte diese Gesellschaft &ldquo;private Investoren&rdquo; beteiligen &ndash; eine Idee, die es Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) besonders angetan hatte. Denn mit der Fernstra&szlig;enfirma k&ouml;nnten Kredite so gebucht werden, dass sie nicht gegen die Schuldenbremse versto&szlig;en und auch nicht auf die Schuldenquote nach den Regeln der Eurozone angerechnet werden. &ldquo;Deutschland braucht den Systemwechsel, wir machen das&rdquo;, versicherte Deutschlands oberster Kassenwart.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/investitionen-in-die-infrastruktur-mogelpackung-autobahngesellschaft\/12906888.html\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Obdachlosigkeit in Deutschland: Eine Frage der Perspektive<\/strong><br>\n&bdquo;Aber in Deutschland muss doch niemand obdachlos sein.&ldquo; Diese Aussage h&ouml;re ich oft, wenn ich davon berichte, dass ich mich mit dem Thema &bdquo;Obdachlosigkeit im &ouml;ffentlichen Raum deutscher Gro&szlig;st&auml;dte&ldquo; auseinandersetze. Implizit wird davon ausgegangen, dass das wohlfahrtsstaatliche Sicherungssystem so gut ausgebaut ist, dass deutsche Staatsb&uuml;rger\/innen nicht obdachlos sein m&uuml;ssen. Im Umkehrschluss ist daher die Meinung weit verbreitet, dass obdachlose Personen freiwillig auf der Stra&szlig;e leben. Eine Schlussfolgerung, die nur auf einen Bruchteil der knapp 40.000 obdachlosen Menschen in Deutschland zutrifft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1795\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Strategische &Uuml;berwachung: gerade mal 0,26 Prozent &bdquo;nachrichtendienstrechtlich relevant&ldquo;<\/strong><br>\nInsgesamt 25.209 Telekommunikationsverkehre horchte der Bundesnachrichtendienst (BND) im Jahr 2014 &bdquo;strategisch&ldquo; ab. Als &bdquo;nachrichtendienstrechtlich relevant&ldquo; erwiesen sich blo&szlig; 65 davon, was weniger als 0,26 Prozent entspricht. Das geht aus dem Jahresbericht des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKGr) hervor, der die G-10-Ma&szlig;nahmen der drei deutschen Bundesgeheimdienste BND, des Bundesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) sowie des Milit&auml;rischen Abschirmdienstes (MAD) offenlegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2016\/strategische-ueberwachung-gerade-mal-026-prozent-nachrichtendienstrechtlich-relevant\/\">netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Dabeisein ist alles!<\/strong><br>\nDeutsche Syrien-Interessen und der erste Hauptsatz internationaler Machtpolitik<br>\nIn den K&ouml;pfen der politischen Eliten ist die &Uuml;berzeugung tief verwurzelt, dass Staaten, die sich nicht &ldquo;ad&auml;quat&rdquo; an internationalen Kampfeins&auml;tzen beteiligen, auf dem machtpolitischen Parkett auch nichts zu melden haben. Etwas &uuml;berspitzt formuliert handelt es sich hierbei um ein derart felsenfest verankertes Gedankengeb&auml;ude, dass man es als eine Art ersten Hauptsatz internationaler Machtpolitik in etwa so zusammenfassen k&ouml;nnte: &ldquo;Die Machtposition eines Staates verh&auml;lt sich direkt proportional zu seiner Bereitschaft, sich an internationalen Milit&auml;reins&auml;tzen zu beteiligen.&rdquo;<br>\nDie Urspr&uuml;nge dieses Gedankengeb&auml;udes lassen sich mindestens bis Anfang der 1990er zur&uuml;ckverfolgen. Seither dient es h&auml;ufig als &ldquo;Richtschnur&rdquo;, wenn es um die Begr&uuml;ndung geht, weshalb ein deutsches Milit&auml;rengagement erforderlich sei.<br>\nIn diesem Zusammenhang wird besonders seit dem &ldquo;denkw&uuml;rdigen&rdquo; Auftritt von Bundespr&auml;sident Joachim Gauck bei der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz Anfang 2014 gern davon gesprochen, Deutschland m&uuml;sse seiner internationalen &ldquo;Verantwortung&rdquo; gerecht werden &ndash; auch und gerade milit&auml;risch. Dahinter verbirgt sich recht unverhohlen die Forderung, den machtpolitischen Aufstieg Deutschlands durch ein verst&auml;rktes milit&auml;risches Engagement zu forcieren. Auch und gerade die j&uuml;ngste Entscheidung der Bundesregierung, in den Syrien-Krieg zu ziehen, scheint nicht unwesentlich von derlei &Uuml;berlegungen &ldquo;inspiriert&rdquo; worden zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.graswurzel.net\/405\/syrien.php\">graswurzelrevolution<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Kandidat des K&ouml;nigs<\/strong><br>\nDer spanische K&ouml;nig Felipe VI. hatte es nicht leicht. Er brauchte nach den Wahlen sechs lange Wochen, bis er endlich einen Politiker fand, der sich bereit erkl&auml;rte, das Land zu regieren: den Sozialisten Pedro S&aacute;nchez. Der Monarch erteilte ihm nun den Auftrag, es zu versuchen, nachdem der amtierende Ministerpr&auml;sident Mariano Rajoy sich mangels Mehrheit im Parlament zum zweiten Mal verweigert hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/europa\/spanien-der-kandidat-des-koenigs-14050373.html\">FAZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Spanische Sozialisten versuchen Regierungsbildung<\/strong><br>\nWie S&aacute;nchez eine Regierung bilden will, ist unklar. Medien sprechen von der &ldquo;Unm&ouml;glichkeit&rdquo;, einer &ldquo;Regierung der Verlierer&rdquo; oder einem &ldquo;verzweifelten&rdquo; Versuch. Klar ist, dass er die Unterst&uuml;tzung von Podemos (Wir k&ouml;nnen es) braucht, die mit fast 21% nur knapp hinter den Sozialisten (PSOE) blieb. Entsprechend selbstbewusst tritt der Podemos-Chef Pablo Iglesias auf. Nach seinem ersten Gespr&auml;ch mit dem K&ouml;nig bot er S&aacute;nchez vor zehn Tagen eine Koalitionsregierung an und forderte f&uuml;r sich den Posten des Vize-Ministerpr&auml;sidenten und f&uuml;r Podemos und die Vereinte Linke (IU) die H&auml;lfte aller Ministerien, &ldquo;da wir gemeinsam mehr Stimmen als die PSOE bekommen haben&rdquo;. Angesichts dieser &ldquo;Gro&szlig;z&uuml;gigkeit&rdquo; waren viele PSOE-F&uuml;hrer entsetzt und sprachen von &ldquo;Erpressung&rdquo; und &ldquo;Erniedrigung&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Spanische-Sozialisten-versuchen-Regierungsbildung-3094358.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>#Bernie2016<\/strong><br>\nW&auml;ren deutsche Journalisten bei den US-Wahlen ganz allein stimmberechtigt, hie&szlig;e die n&auml;chste Pr&auml;sidentin der Vereinigten Staaten Hillary Clinton. Basta! Wer braucht da noch teure Wahlen? Viele Korrespondenten machen kein Geheimnis daraus, wem sie einen Einzug ins Oval Office w&uuml;nschen. Schon ZDF-Mann Claus Kleber lie&szlig; w&auml;hrend seiner 15 Dienstjahre als Reporter in Washington D.C. keinen Zweifel aufkommen, dass sein Herz den Demokraten geh&ouml;rt.<br>\nEinen &raquo;I like Clinton&laquo; Anstecker h&auml;tte sich Anfang der Woche auch sein Kollege, N24-Korrespondent Stephan Strothe, verdient. In einer Liveschalte nach der Vorwahl im US-Bundesstaat Iowa erkl&auml;rte er den Pr&auml;sidentschaftsbewerber Bernie Sanders zu einem &raquo;&Auml;rgernis&laquo; f&uuml;r Clinton, das der klaren Favoritin allenfalls viel Zeit und Geld, aber keinesfalls den Sieg kosten werde. Mit &auml;hnlich &uuml;berzeugten Prognosen hatte die versammelte Journalistenschar 2008 eine Bruchlandung erlebt: Clinton galt selbst nach den ersten Vorwahlen noch als sichere Siegerin, der bis dahin vergleichsweise unbekannte Barack Obama lediglich als sympathischer St&ouml;renfried. Wie sich Analysten doch irren k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1000598.bernie.html\">Netzwoche, Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die vollen Hosen des Herrn Gabriel<\/strong><br>\nDie noch politisch Interessierten warten immer wieder auf eine neue Gabriel-Volte. Sigmar Gabriel, der voraussichtliche Kanzlerkandidat der SPD, tut alles, um die kontinuierliche Entwicklung seiner SPD zur Splitterpartei voranzutreiben. Das Freihandelsabkommen TTIP k&ouml;nnte zum zweiten Hartz IV f&uuml;r die Sozialdemokraten werden.<br>\nJetzt also Sigmar Gabriel mit vollen Hosen vor der &raquo;Alternative f&uuml;r Deutschland&laquo; (AfD): In einer berechtigt scharfen Reaktion auf die Vorschl&auml;ge der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry, notfalls auf Fl&uuml;chtlinge an der Grenze zu schie&szlig;en, schl&auml;gt er in Bild vor, die AfD vom Verfassungsschutz &uuml;berwachen zu lassen und sie auch aus allen Talkshows vor den Landtagswahlen auszuschlie&szlig;en. &raquo;In der Vergangenheit sind wir gut beraten gewesen, uns solche Gruppen anzugucken&laquo;, sagte der SPD-Parteivorsitzende am Montag beim Besuch einer Fl&uuml;chtlingsunterkunft in Hameln. &raquo;Ich m&ouml;chte schon wissen, wen die da besch&auml;ftigen und welche Skinheads und Rechtsradikalen sich dort Zugang verschaffen zu &ouml;ffentlichen Einrichtungen&laquo;.<br>\n&raquo;Typisch SPD&laquo;, ruft man unwillk&uuml;rlich aus: staatstragend, kleinkariert und realit&auml;tsblind. &Auml;ngstliche Machtsicherung. SPD als Vertreter des &raquo;repr&auml;sentativen Absolutismus&laquo; (Wolf-Dieter Narr).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/02-02\/015.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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