{"id":30985,"date":"2016-02-08T08:20:41","date_gmt":"2016-02-08T07:20:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30985"},"modified":"2016-02-11T15:12:02","modified_gmt":"2016-02-11T14:12:02","slug":"hinweise-des-tages-2556","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30985","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30985#h01\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30985#h02\">Bundesbank warnt vor Bargeld-Begrenzung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30985#h03\">CDU- und SPD-Politiker lehnen Aufhebung der Russlandsanktionen ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30985#h04\">Europ&auml;ische Diktatur per Schuldenbremse: Fl&uuml;chtlingskrise, Bankenkrise und Portugal machen sie sichtbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30985#h05\">Die EU verkommt zu einer Freihandelszone mit Parlament<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30985#h06\">Obama schl&auml;gt &Ouml;lsteuer wegen Klimaschutz vor &ndash; Immerhin kapiert jemand den zentralen Zusammenhang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30985#h07\">Parlament setzt Regeln f&uuml;r die TiSA-Verhandlungen fest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30985#h08\">Deutschland: Reall&ouml;hne 2015<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30985#h09\">Warten kann sich lohnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30985#h10\">Whistleblower S&eacute;ralini gewinnt Rechtsstreit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30985#h11\">Ein Vorbild f&uuml;r Deutschland: Wie Kanada die Lobbyisten zu Transparenz zwingt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30985#h12\">Schweizer Kontrollgremium best&auml;tigt: Geheimdienst sammelt Daten aller Reisenden bestimmter Fl&uuml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30985#h13\">&bdquo;Mogelpackung&ldquo;: Datenschutz-Deal mit den USA st&ouml;&szlig;t auf Skepsis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30985#h14\">Fall Assange: Wenn UN-Urteile nicht ins westliche Bild passen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30985#h15\">&raquo;American Angst&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30985#h16\">&bdquo;&Uuml;belste Verleumdung&ldquo;: AfD greift Rhein-Zeitung nach Petry-Interview an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30985#h17\">Carlo Schmid &ndash; Architekt des Grundgesetzes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30985#h18\">Erben der bayerischen K&ouml;nige kassieren immer noch Millionen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Fl&uuml;chtlinge, Sch&auml;ubles Haushalt, Dorothea Siems: Not everything is as it Siems<\/strong><br>\nDie &ldquo;Chefkorrespondentin f&uuml;r Wirtschaftspolitik&rdquo; der Tageszeitung &ldquo;Die Welt&rdquo;, Dorothea Siems, hat wieder neuen Stoff f&uuml;r eine unserer Lieblingsserien, &ldquo;Not everything is as it Siems&ldquo;, geschrieben. &ldquo;Die Fl&uuml;chtlingskosten laufen aus dem Ruder&ldquo;, &uuml;berschreibt sie ihren Beitrag &ndash; und verwechselt Kosten mit Wachstum. Folgerichtig sieht sie auch Sch&auml;ubles schwarze Null in Gefahr. Wie gewohnt, zitiert sie dabei ihre Lieblingsquelle, das Arbeitgeberlobby-Institut der Deutschen Wirtschaft (IW), dessen Mitarbeiter sie ihren Lesern als &ldquo;Forscher&rdquo; verkauft. Not everything is as it Siems!<br>\nSiems: &ldquo;Ob der starke Fl&uuml;chtlingsandrang langfristig f&uuml;r Deutschland eine Chance oder eine Belastung darstellt, dar&uuml;ber streiten Politiker, Philosophen und Stammtische. Unstrittig aber ist, dass kurz- und mittelfristig die Kosten gewaltig sind.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2016\/02\/fluchtlinge-schaubles-haushalt-dorothea-siems-not-everything-is-as-it-siems\/%20\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Woche: Falsch verstanden<\/strong><br>\nVor etwas mehr als einer Woche hat sich die Gro&szlig;e Koalition auf das Asylpaket II verst&auml;ndigt. Jetzt hat Regierungsmitlied Sigmar Gabriel pl&ouml;tzlich festgestellt, dass der Inhalt das Paketes doch nicht seine Zustimmung findet. Es geht um den Familiennachzug, der monatelang Streitthema war und der mit der Einigung der GroKo-Spitzen Ende Januar eigentlich beigelegt schien. Doch es ist anders, was bedeutet: Sie reden und regieren zwar seit &uuml;ber zwei Jahren miteinander, schreiben sich auch Briefe, verstehen sich aber immer noch nicht richtig.<br>\nGabriel beruft sich beim Punkt Familiennachzug auf m&uuml;ndliche Verabredungen, die in der schriftlich fixierten Form nun nicht mehr auftauchen. Trotzdem verabschiedete auch Gabriel am Mittwoch im Kabinett das Asylpaket II. Da hat er wohl nicht richtig hingesehen oder etwas in das Papier hinein interpretiert, das da nicht stand. Schon komisch: TTIP-Dokumente liest er nicht und Regierungspapiere offenbar auch nicht, f&uuml;hlt sich aber trotzdem &uuml;ber den Tisch gezogen. (&hellip;)<br>\nEs ist klar: Die drohende Aussetzung des Familiennachzugs verhindert Integration und f&ouml;rdert das Schleppergesch&auml;ft. Und w&auml;hrend das Au&szlig;enministerium dringend von Reisen in &bdquo;sichere Herkunftsl&auml;nder&ldquo; abr&auml;t, weil dort Terrorkommandos ihr Unwesen treiben, Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung sind und somit eine Gefahr f&uuml;r Leib und Leben besteht, sollen Fl&uuml;chtlinge dorthin nat&uuml;rlich zur&uuml;ckgeschickt werden k&ouml;nnen.<br>\nDa gibt es nichts falsch zu verstehen. Die SPD hat sich &uuml;brigens mal wieder von sich selbst distanziert und findet das Asylpaket II jetzt wieder gut. Die Begr&uuml;ndung steht bei Spiegel Online: &bdquo;Offenbar sei die &Auml;nderung bei der Ressortabstimmung f&uuml;r die entsprechenden Gesetze &uuml;bersehen worden. Man bem&uuml;he sich nun, &uuml;ber das Wochenende mit der Union und zwischen den betroffenen Ministerien eine L&ouml;sung zu finden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taublog.de\/160206_die-woche-falsch-verstanden\">TauBlog<\/a><\/li>\n<li><strong>Lebensmittel-Obergrenze bei Tafeln?<\/strong><br>\nDie Tafeln versorgen Bed&uuml;rftige mit kostenlosen Lebensmitteln. Der Fl&uuml;chtlingsandrang stellt sie vor gro&szlig;e Herausforderungen &ndash; zu gro&szlig;e?<br>\nIn Deutschland versorgen die Tafeln immer mehr Fl&uuml;chtlinge mit kostenlosen Lebensmitteln. Die etwa 250.000 Fl&uuml;chtlinge, die derzeit zus&auml;tzlich zu den Tafeln k&auml;men, stellten die ehrenamtlichen Initiativen bundesweit vor eine gro&szlig;e Herausforderung, sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Tafeln, Jochen Br&uuml;hl, am Samstag im Deutschlandradio Kultur. &bdquo;Wir k&ouml;nnen nat&uuml;rlich nur das verteilen, was wir haben. Das hei&szlig;t, kommen mehr Menschen zu uns, bekommen die Gruppen derer, die zu den Tafeln kommen, insgesamt weniger.&ldquo; Der Tafel-Vorsitzende k&uuml;ndigte an, dass es Lebensmittel-Obergrenze geben k&ouml;nne.<br>\nWeiter r&auml;umte Br&uuml;hl ein, dass es bei den Tafeln zu Spannungen komme: immer wenn neue Gruppen dazuk&auml;men, gebe es Konflikte. Er wandte sich jedoch dagegen, bestimmte Gruppen von den Tafeln auszuschlie&szlig;en: &bdquo;Wir werden keine Gruppe aufgrund ihrer Herkunft, Religion, ihrer besonderen Lebenssituation ausschlie&szlig;en. F&uuml;r uns steht der Mensch im Vordergrund, wir werden alle Bed&uuml;rftigen gleich behandeln.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/fluechtlinge-lebensmittel-obergrenze-bei-tafeln-14055643.html%20\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der eigentliche Skandal wird schon als &ldquo;normal&rdquo; akzeptiert: da&szlig; &uuml;berhaupt Menschen in Deutschland, seien es Arbeitslose, arme Rentner, Obdachlose oder Fl&uuml;chtlinge, so wenig Geld zum Leben haben, da&szlig; sie auf Lebensmittelspenden angewiesen sind. Schon diese Tatsache, da&szlig; Menschen nicht nur nicht das soziokulturelle, sondern nicht einmal das physische Existenzminimum zum Leben haben, steht doch im scharfen Widerspruch zu Forderungen des BVerfG, zu dem permanenten Gerede vom &ldquo;tollen Deutschland&rdquo; sowieso, und ist im &Uuml;brigen gleicherma&szlig;en unn&ouml;tig wie peinlich f&uuml;r ein so reiches Land wie Deutschland.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung C.R.:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben die Tafeln stets kritisch begleitet. Hier einige Beispiele:<\/em><\/p>\n<ol class=\"abc\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18334\">Rezension: Stefan Selke, Schamland &ndash; Sozialpolitik nach Gutsherrenart<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21980\">Auch Erbarmen geht nicht ohne Coca Cola &ndash; Nun engagiert sich der Getr&auml;nkekonzern auch in der Armuts&ouml;konomie der &bdquo;Tafeln&ldquo;<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27438\">Die Armutsindustrie<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bundesbank warnt vor Bargeld-Begrenzung<\/strong><br>\nNach dem Willen der Bundesregierung sollen Barzahlungen &uuml;ber 5000 Euro bald illegal sein. Bundesbankpr&auml;sident Jens Weidmann wendet sich nun energisch dagegen. Und er hat ein wichtiges Argument.<br>\nZu Pl&auml;nen der Bundesregierung, eine Obergrenze von 5000 Euro je Bargeldzahlung einzuf&uuml;hren, &auml;u&szlig;erte sich Bundesbankpr&auml;sident Jens Weidmann skeptisch. Er ist nicht der einzige. Quelle: Die Welt<br>\nDie Bundesbank lehnt die von der Bundesregierung geplante Obergrenze f&uuml;r Bargeldzahlungen ab. &ldquo;Es w&auml;re fatal, wenn die B&uuml;rger den Eindruck bek&auml;men, dass ihnen das Bargeld nach und nach entzogen wird&rdquo;, sagte Bundesbankpr&auml;sident Jens Weidmann der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung. &ldquo;Der B&uuml;rger soll selbst entscheiden k&ouml;nnen, ob er lieber Bargeld nutzen oder bargeldlos bezahlen m&ouml;chte.&rdquo;<br>\nDie Regierung d&uuml;rfe bei der &ldquo;Diskussion &uuml;ber Barzahlungen nicht vergessen, dass Banknoten das einzige gesetzliche Zahlungsmittel sind&rdquo;, nannte Weidmann dem Blatt als wichtiges Argument. Zugleich sei eine Abschaffung des Bargelds aus geldpolitischer Sicht &ldquo;nicht die angemessene Antwort auf die Herausforderung des Niedrigzinsumfeldes&rdquo;. Wichtiger sei es, das Wirtschaftswachstum dauerhaft zu st&auml;rken, &ldquo;damit die Zinsen auch wieder steigen k&ouml;nnen&rdquo;.<br>\nDie Bundesregierung hatte am Mittwoch angek&uuml;ndigt, sich im Kampf gegen Geldw&auml;sche und Terrorismusfinanzierung f&uuml;r eine EU-weit einheitliche Obergrenze bei Bargeldzahlungen einzusetzen. &ldquo;Wir haben an eine Gr&ouml;&szlig;enordnung von 5000 Euro gedacht&rdquo;, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums. Bargeldtransaktionen verliefen anonym und seien im Gegensatz zu kontenbasierten Transaktionen nicht &uuml;berpr&uuml;fbar, begr&uuml;ndete das Ministerium den Vorsto&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article151861528\/Bundesbank-warnt-vor-Bargeld-Begrenzung.html\">Die Welt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Bargeld-Grenze allenfalls europaweit hilfreich<\/strong><br>\nDIHK kritisiert Beschr&auml;nkung unternehmerischer Freiheit<br>\n(04.02.2016) F&uuml;r &ldquo;nicht sinnvoll&rdquo; h&auml;lt Martin Wansleben, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), einen nationalen Alleingang bei der Reglementierung von Bargeldzahlungen. (&hellip;)<br>\nEine Bargeld-Grenze beschneide nicht nur die Zahlungsm&ouml;glichkeiten der Kunden, sondern schr&auml;nke die unternehmerische Freiheit f&uuml;r Gesch&auml;ftsleute ein &ldquo;und stellt eine Reihe von Branchen unter Generalverdacht&rdquo;, kritisierte der DIHK-Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer.<br>\nHinzu komme der steigende Kontrollaufwand. &ldquo;Ein nationaler Alleingang ist nicht sinnvoll&rdquo;, betonte Wansleben. &ldquo;Hilfreich ist allenfalls eine europaweit einheitliche Bargeld-Grenze.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dihk.de\/themenfelder\/wirtschaftspolitik\/news?m=2016-02-04-wansleben-bargeld\">DIHK<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30842\">erneut Bargeld m&uuml;sste man erfinden, wenn es das nicht g&auml;be<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>CDU- und SPD-Politiker lehnen Aufhebung der Russlandsanktionen ab<\/strong><br>\nSeehofer will auf M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz mit Poroschenko und Medwedew sprechen<br>\nDer CDU-Politiker Elmar Brok, der im Europaparlament dem Ausw&auml;rtigen Ausschuss vorsitzt, hat Horst Seehofers Forderung nach einem baldigen Ende der Handelssanktionen gegen Russland im Nachrichtenmagazin Der Spiegel eine Absage erteilt. Das, so Brok, sei nicht nur seine Position, sondern auch die der Bundesregierung, der EU und der NATO, was auch Seehofer wisse.<br>\nIn der SPD ist man offenbar &auml;hnlicher Ansicht: Aus ihren Reihen verlautbarte der Europaabgeordnete Josef Leinen, ein Ende der vorerst bis mindestens Ende Juli geltenden Sanktionen w&auml;re &ldquo;das v&ouml;llig falsche Signal&rdquo;, weil der russische Staatspr&auml;sident Wladimir Putin seiner Meinung nach die im Minsker Abkommen ausgehandelten Vereinbarungen &ldquo;nicht umsetzt&rdquo;. Er und andere EU-Politiker werfen der russischen Staatsf&uuml;hrung vor, die Separatisten im Donbass milit&auml;risch zu unterst&uuml;tzen, was diese bestreitet.<br>\nVorher hatte der SPD-Politiker Gernot Erler, der Russlandbeauftragte der Bundesregierung ist, dem CSU-Vorsitzenden im Deutschlandfunk ein &ldquo;unstillbares Geltungsbed&uuml;rfnis&rdquo; vorgehalten, das daf&uuml;r verantwortlich sei, dass der bayerische Ministerpr&auml;sident bei seinem Besuch in Moskau in Interviews mit russischen Medien &ldquo;eine andere Position vertritt als die gemeinsame europ&auml;ische&rdquo;. Bundeskanzlerin Angela Merkel schweigt Erlers Worten nach dazu nur aus Gr&uuml;nden der Schadensbegrenzung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47331\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Diktatur per Schuldenbremse: Fl&uuml;chtlingskrise, Bankenkrise und Portugal machen sie sichtbar<\/strong><br>\nDurch die europ&auml;ischen Regeln zur Defizitbegrenzung werden die meisten Staaten in permanentem Fiskalnotstand gehalten. Die EU-Kommission und Deutschland nehmen sich aber die Freiheit, gemeinsam bestimmte Ausgaben oder Ausgabenkategorien f&uuml;r defizitunsch&auml;dlich zu erkl&auml;ren. Das gibt ihnen gro&szlig;e technokratisch-hegemoniale Macht &uuml;ber die Haushalte der Mitglieder der EU und insbesondere der W&auml;hrungsunion. Ausgaben in der Fl&uuml;chtlingskrise sind nur das letzte Beispiel.<br>\n1.Fl&uuml;chtlingskrise: Unter der &Uuml;berschrift &bdquo; EU bietet Italien f&uuml;r T&uuml;rkei-Hilfe Entgegenkommen beim Defizit an&ldquo; berichtete Reuters am 1. Februar, die EU-Kommission wolle die Finanzhilfen der Mitgliedsl&auml;nder zur besseren Versorgung von Fl&uuml;chtlingen in der T&uuml;rkei bei den EU-Haushaltsregeln au&szlig;en vor lassen. Dies habe die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde  den EU-Staaten schon  im Dezember mitgeteilt. Italien reiche das allerdings nicht. Einem EU-Diplomaten zufolge fordere Premier Renzi gegen&uuml;ber Merkel, dass sein Land f&uuml;r 2016 zus&auml;tzlich drei bis vier Milliarden Euro an Kosten im Zusammenhang mit der Fl&uuml;chtlingskrise aus der Defizitberechnung herausnehmen kann. Dies sei von deutscher Seite abgelehnt worden. Eine Sprecherin der EU-Kommission sagte dazu laut Reuters, die Kommission  werde die Kosten der Fl&uuml;chtlingskrise bei jedem Land einzeln und erst nach den get&auml;tigten Ausgaben pr&uuml;fen. Die Bundesregierung habe gegen&uuml;ber diesem Vorgehen bereits im Herbst Zustimmung signalisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/545-eu-diktatur-per-schuldenbremse#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die EU verkommt zu einer Freihandelszone mit Parlament<\/strong><br>\nCamerons Vision von Europa ist eine Freihandelszone mit Parlament. So wird Europa scheitern, sagt der Linke-Europaabgeordnete Fabio de Masi &ndash; und es ist nicht, was die Briten wollen.<br>\nDavid Cameron will die EU zu einer Freihandelszone mit Parlament machen.<br>\nDie EU befindet sich im Stresstest. Das Referendum &uuml;ber den Verbleib Gro&szlig;britanniens in der EU ist dabei nur ein Symptom f&uuml;r das kranke Europa. Wer dieser Tage EU sagt, denkt Krise. Die H&uuml;tte brennt. Und das hat Gr&uuml;nde.<br>\nDie europ&auml;ische Einigung versprach einst Frieden, Wohlstand und soziale Sicherheit. Aber die EU mutierte zu einem Binnenmarkt, der permanenten Wettbewerb erzwingt und die Demokratie zerst&ouml;rt. Nicht die Globalisierung, sondern das EU-Recht und falsche Politik  zwingen uns zu Privatisierung, Steuer- und Lohndumping sowie Investitionsstau. Die EU verr&auml;t die europ&auml;ische Idee und verkommt zu einer Freihandelszone mit Parlament.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/causa.tagesspiegel.de\/die-eu-verkommt-zu-einer-freihandelszone-mit-parlament.html?ref=debatemap\">Fabio De Masi auf Tagesspiegel Causa<\/a>\n<p><em>Dieser Aufsatz ist Teil der Debatte &bdquo;<a href=\"https:\/\/causa.tagesspiegel.de\/kommt-der-brexit-und-wurde-die-eu-ihn-verkraften\">Kommt der Brexit &ndash; und w&uuml;rde die EU ihn verkraften?<\/a>&ldquo; auf Tagesspiegel Causa.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Obama schl&auml;gt &Ouml;lsteuer wegen Klimaschutz vor &ndash; Immerhin kapiert jemand den zentralen Zusammenhang<\/strong><br>\nPr&auml;sident Obama hat vorgeschlagen (hier), eine Steuer auf &Ouml;l einzuf&uuml;hren, um Infrastrukturprojekte zu finanzieren. Er hat dabei offensichtlich direkt Bezug genommen auf den Klimaschutz. Immerhin! Damit ist er, so weit ich es sehe, der erste Spitzenpolitiker weltweit, der den zentralen Zusammenhang, auf den wir unter anderem hier hingewiesen haben, sieht und der daraus Konsequenzen ziehen will.<br>\nWo sind eigentlich die deutschen und europ&auml;ischen Klimasch&uuml;tzer? Wurde im Dezember in Paris nicht die Welt gerettet? Wann passiert endlich was? Warum schl&auml;gt die deutsche Umweltministerin nicht auch eine &Ouml;lsteuer vor? Hat die deutsche Automobilindustrie schon vorgesprochen und heftig davor gewarnt? Gibt es noch Gr&uuml;ne in Deutschland?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/obama-schlaegt-oelsteuer-wegen-klimaschutz-vor-immerhin-kapiert-jemand-den-zentralen-zusammenhang\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Parlament setzt Regeln f&uuml;r die TiSA-Verhandlungen fest<\/strong><br>\nDas europ&auml;ische Parlament hat gestern eine Reihe von Empfehlungen &ndash; die so genannten roten und blauen Linien * &ndash; f&uuml;r die laufenden Verhandlungen zur Dienstleistungsvereinbarung  (TiSA) verabschiedet.<br>\nDie Verhandlungen &uuml;ber den Handel mit Dienstleistungen wurden im Jahr 2013 von 23 Vertragsparteien (mit der EU als einer Partei) begonnen, die zusammen 70% des internationalen Dienstleistungsverkehrs ausmachen. Sie zielen darauf ab, die internationalen Regeln zu verst&auml;rken und die Markt&ouml;ffnung, beispielsweise f&uuml;r digitale sowie Finanz- und Transportdienstleistungen, zu verbessern.<br>\nDie Botschaft ist eindeutig: &ldquo;Wenn die Verhandlungsf&uuml;hrer alle unsere Empfehlungen (blaue und rote Linien) respektieren, wird das Abkommen ein Motor f&uuml;r Wachstum in Europa sein. Es wird die Wettbewerbsf&auml;higkeit unserer Unternehmen st&auml;rken und ein Sicherheitsnetz f&uuml;r europ&auml;ische B&uuml;rger spannen&rdquo;, erkl&auml;rte Viviane Reding, Berichterstatterin des Europ&auml;ischen Parlaments, nach der gestrigen Abstimmung &uuml;ber die TiSA-Verhandlungen im Plenum.<br>\nDie Resolution des Parlaments wurde mit 532 zu 131 Gegen-Stimmen und 36 Enthaltungen angenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/sections\/handel-und-industrie\/parlament-setzt-regeln-fuer-die-tisa-verhandlungen-fest-321591\">EurActiv.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutschland: Reall&ouml;hne 2015<\/strong><br>\nDas Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete gestern f&uuml;r das Jahr 2015 von einem Anstieg der durchschnittlichen Reall&ouml;hne in Deutschland, in H&ouml;he von +2,5% zum Vorjahr. Dieser Anstieg ist vor allem dem niedrigen Anstieg der Verbraucherpreise zu verdanken. Nominal stiegen die L&ouml;hne um +2,8% zum Vorjahresquartal. Die offiziellen Verbraucherpreise stiegen 2015 nur um +0,3% zum Vorjahr. Trotz dieses Anstieges 2015 bei den Reall&ouml;hnen ist die langfristige Entwicklung besch&auml;mend, seit 1995, also in zwei Jahrzehnten stiegen die durchschnittlichen Reall&ouml;hne in Deutschland um schlappe +2,2%, armselig und bezeichnend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/deutschland-realloehne-2015\/\">Quersch&uuml;sse.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Warten kann sich lohnen<\/strong><br>\nJobs unterhalb der Qualifikation erleichtern Arbeitslosen zwar den Zugang zum Arbeitsmarkt. Allerdings erweisen sie sich regelm&auml;&szlig;ig als berufliche Sackgasse.<br>\nHistoriker, die Taxi fahren, zugewanderte &Auml;rztinnen mit Minijobs, Facharbeiter in Hilfst&auml;tigkeiten: Dass Besch&auml;ftigte sich unter ihrem Niveau verdingen, ist keine Seltenheit. Die Nachteile inad&auml;quater Besch&auml;ftigung sind hinreichend dokumentiert. Studien h&auml;tten gezeigt, dass die Betroffenen mit niedrigeren L&ouml;hnen auskommen m&uuml;ssen, sich seltener weiterbilden und weniger zufrieden mit ihrer beruflichen T&auml;tigkeit sind, so Jonas Vo&szlig;emer und Bettina Schuck von den Universit&auml;ten Bamberg und Heidelberg. Ungekl&auml;rt sei allerdings, wie sich die Situation f&uuml;r Arbeitslose darstellt: Ist ein unterwertiger Arbeitsplatz in jedem Fall besser als gar keiner? Oder lohnt es sich, auf ein passendes Angebot zu warten? Die Soziologen sind dieser Frage empirisch nachgegangen. Ihre Antwort f&auml;llt zweischneidig aus: Einerseits erh&ouml;ht es die langfristigen Besch&auml;ftigungschancen, wenn Arbeitslose einen Job unter ihrer Qualifikation akzeptieren. Andererseits verschlechtern sich die Aussichten auf eine angemessene Stelle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/63397_63408.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Whistleblower S&eacute;ralini gewinnt Rechtsstreit<\/strong><br>\nEs ist ein klares Votum f&uuml;r die unabh&auml;ngige Forschung an gentechnisch ver&auml;nderten Pflanzen und glyphosat-haltigen Mitteln wie RoundUp: Der Wissenschaftler Gilles-&Eacute;ric S&eacute;ralini konnte sich vor Gericht erfolgreich gegen eine Diffamierungskampagne von Gentechnik-Bef&uuml;rwortern zur Wehr<br>\nsetzen. Das Oberste Gericht in Paris hat in einem Verleumdungsprozess Professor Marc Fellous, den ehemaligen Vorsitzenden der Franz&ouml;sischen Kommission f&uuml;r Biomolekulartechnik wegen &raquo;F&auml;lschung&laquo; und &raquo;der Verwendung von F&auml;lschungen&laquo; verurteilt. Fellous wollte S&eacute;ralinis Ruf erwiesenerma&szlig;en<br>\nmit erfundenen Behauptungen in den Dreck ziehen. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.umweltinstitut.org\/aktuelle-meldungen\/meldungen\/whistleblower-seralini-gewinnt-rechtsstreit.html\">Umweltinstitut<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.S.:<\/strong> Das Thema Glyphosat(Monsanto) ist zum jetzigen Zeitpunkt von besonderer Brisanz, da eine Verl&auml;ngerung der Zulassung f&uuml;r das Herbizid ansteht. Deutschland ist hier der Berichterstatter an die EU-Kommission. Schweden hat sich als einziges EU-Land gegen eine Verl&auml;ngerung ausgesprochen, es ist dabei nicht in schlechter Gesellschaft, denn die WHO ist einer seiner Berichterstattergruppen (von 2en) mit Warnung vor Glyphosat (Karzinogenit&auml;t (Prof. S. s.o.)) gefolgt.  Auch wenn die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler Herrn Prof. S&eacute;ralini gemeinsam mit der deutschen Sektion der Internationalen Juristenvereinigung den Whistleblower-Preis (Begr&uuml;ndung unbedingt lesen) zugesprochen hat als Ausdruck daf&uuml;r, dass der Prof. einer extremen Diffamierungskampagne standgehalten hat und jetzt auch noch ein Gerichtsurteil gegen einen Verleumder ergangen ist, so ist man derzeit in den etablierten deutschen Fachgremien nicht bereit, die Aussagen von Prof. S. &ldquo;erneut&rdquo; zur Kenntnis zu nehmen, man gef&auml;llt sich offenbar weiter darin ihn als unseri&ouml;s zu sehen. Hier unterstelle ich, dass Uninformiertheit bei  erlahmtem Interesse dahinter steckt, wobei starke Gruppen der  Publikmachung des tats&auml;chlichen Sachverhaltes entgegenstehen. Die lange Begr&uuml;ndung zum Whistleblower-Preis f&uuml;r Prof. S&eacute;ralini kann <a href=\"http:\/\/neu.vdw-ev.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/S%C3%A9ralini_Langbegr%C3%BCndung.pdf\">hier auch direkt abgerufen werden(sonst s.o.)<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Das Urteil ist sehr erfreulich. Thema bitte wachhalten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ein Vorbild f&uuml;r Deutschland: Wie Kanada die Lobbyisten zu Transparenz zwingt<\/strong><br>\nLobbyisten in Kanada m&uuml;ssen u.a. ihre Treffen mit Politikern ver&ouml;ffentlichen &ndash; bei Verst&ouml;&szlig;en droht Gef&auml;ngnis. Ein derartiges Transparenzportal sollte es auch in Deutschland geben, auch wenn das kanadische Vorbild noch L&uuml;cken aufweist.<br>\nLobbyisten in Kanada haben es nicht leicht, unentdeckt ihrer Arbeit nachzugehen. Seit 1989 gibt es das Lobbyist Registration Act, das Interessenvertreter dazu verpflichtet, u.a. folgende Angaben in einem frei zug&auml;nglichen Internet-Register zu machen:\n<ul>\n<li>f&uuml;r wen sie arbeiten <\/li>\n<li>mit wem sie sich treffen und wann (in diesem Punkt ist das Gesetz &auml;u&szlig;erst weit gefasst: Lobbyisten m&uuml;ssen alle Treffen mit &ldquo;public office holder&rdquo; melden. Darunter fallen neben Amtstr&auml;gern auch Abgeordnete, deren Mitarbeiter, Armeeangeh&ouml;rige, Polizisten) <\/li>\n<li>um welches Thema es bei den Treffen geht <\/li>\n<li>an welchen Gesetzentw&uuml;rfen sie mitwirken<\/li>\n<\/ul>\n<p>&Uuml;ber die Einhaltung des Lobbyisten-Registers wacht eine vom Parlament unabh&auml;ngige Beh&ouml;rde. Verst&ouml;&szlig;e gegen die Berichtspflicht k&ouml;nnen mit einer Geldstrafe von 200.000 Kanadischen $ (ca. 130.000 &euro;) oder bis zu 2 Jahren Gef&auml;ngnis geahndet werden. Bei schweren F&auml;llen kann auch beides verh&auml;ngt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/blog\/2016-01-28\/ein-vorbild-fur-deutschland-wie-kanada-die-lobbyisten-zu-transparenz-zwingt%20\">abgeordnetenwatch.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu: Wie CDU und CSU den B&uuml;rgern Angst vor einem Lobbyregister machen<\/strong><br>\nAchtung B&uuml;rger, sch&auml;rfere Transparenzregeln f&uuml;r Lobbyisten w&uuml;rden auch euch treffen! Diese abstruse Behauptung hat der Parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von CDU und CSU im ZDF heute journal verbreitet. Auch auf abgeordnetenwatch.de versuchen einige Politiker, den B&uuml;rgern Angst vor einem Lobbyisten-Register zu machen.<br>\nCDU und CSU machen keinen Hehl daraus, dass sie von Transparenz bei Lobbyismus nicht besonders viel halten. Monatelang wehrten sich die beiden Parteien zum Beispiel gegen die Offenlegung ihrer Lobbykontakte &ndash; ein Gericht musste sie erst dazu zwingen. So wissen wir nun immerhin, welchen 333 Unternehmen, Verb&auml;nden und Organisationen die Union einen Hausausweis zum Deutschen Bundestag verschafft hat.<br>\nDass es mit einer blo&szlig;en Hausausweis-Liste nicht getan ist, sieht auch eine gro&szlig;e Mehrheit der Bev&ouml;lkerung so. 78 Prozent sprachen sich k&uuml;rzlich in einer repr&auml;sentativen Meinungsumfrage f&uuml;r die Einf&uuml;hrung eines verpflichtenden Lobbysten-Registers aus, in dem alle Interessenvertreter u.a. ihren Auftraggeber, ihr Budget und die Ziele ihrer Lobbyarbeit &ouml;ffentlich machen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/blog\/2016-01-13\/wie-cducsu-den-burgern-angst-vor-einem-lobbyregister-macht\">abgeordnetenwatch.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Schweizer Kontrollgremium best&auml;tigt: Geheimdienst sammelt Daten aller Reisenden bestimmter Fl&uuml;ge<\/strong><br>\nEigentlich h&auml;tte der Schweizer Geheimdienst nur Informationen &uuml;ber ausl&auml;ndische Staatsangeh&ouml;rige erhalten d&uuml;rfen. Dem war aber nicht so, wie nun der Jahresbericht eines Aufsichtgremiums zeigt.<br>\nDer Schweizer Geheimdienst sammelt Daten s&auml;mtlicher Flugpassagiere, die aus bestimmten Destinationen in die Schweiz einfliegen. Das zeigte sich in dem nun ver&ouml;ffentlichten Jahresbericht des Aufsichtsgremiums, der parlamentarischen Gesch&auml;ftspr&uuml;fungsdelegation (GPDel).<br>\nVor einem Jahr hatte die Sonntagsausgabe der Neuen Z&uuml;rcher Zeitung gemeldet, der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) sammele seit 2011 Daten von Passagieren, die aus sogenannten Risikol&auml;ndern in die Schweiz einfliegen; das diene der Terrorismusabwehr, wurde seinerzeit vom zust&auml;ndigen Ministerium best&auml;tigt. Nicht bekannt wurde bisher allerdings, dass dies s&auml;mtliche Flugpassagiere betrifft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Schweizer-Kontrollgremium-bestaetigt-Geheimdienst-sammelt-Daten-aller-Reisenden-bestimmter-Fluege-3095326.html?wt_mc=nl.ho.2016-02-06\">heise online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Mogelpackung&ldquo;: Datenschutz-Deal mit den USA st&ouml;&szlig;t auf Skepsis<\/strong><br>\nDie Einigung der Europ&auml;ischen Kommission mit den USA &uuml;ber eine neue Rechtsgrundlage f&uuml;r den transatlantischen Datenaustausch ist bei Datenschutz-Aktivisten, aber auch bei Wirtschaftsvertretern weitgehend auf Kritik und Vorbehalte gesto&szlig;en. Wirklich konkret sei der vereinbarte &bdquo;EU-US Datenschutzschild&ldquo; bislang nicht, bem&auml;ngelte das Institut der Deutschen Wirtschaft in K&ouml;ln. &bdquo;Tausende Unternehmen in Europa haben damit immer noch keine Planungssicherheit.&ldquo;<br>\nUS-Handelsministerin Penny Pritzker sprach dagegen von einer &bdquo;historischen Vereinbarung&ldquo; und einem &bdquo;gro&szlig;en Erfolg f&uuml;r den Datenschutz und f&uuml;r die Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks&ldquo;. Die Vereinbarung biete einen sicheren Rahmen, sodass tausende von Unternehmen in Europa und den USA und Millionen von Menschen weiterhin online auf Dienstleistungen zugreifen k&ouml;nnten.<br>\nDie Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Vo&szlig;hoff mahnte eine genaue Pr&uuml;fung der neuen Regeln an. Es m&uuml;sse sichergestellt werden, &bdquo;dass der neue &sbquo;EU-US Datenschutzschild&lsquo; auch wirklich seinen Namen verdient und nicht an den entscheidenden Stellen l&ouml;chrig ist&ldquo;, erkl&auml;rte Vo&szlig;hoff in Berlin. Ob und vor allem wie schnell die Ank&uuml;ndigungen auch umgesetzt werden, bleibe abzuwarten. &bdquo;Zudem wird sehr genau zu pr&uuml;fen sein, ob diese neue Vereinbarung tats&auml;chlich die notwendigen Garantien f&uuml;r rechtskonforme Daten&uuml;bermittlungen in die USA erf&uuml;llen kann.&ldquo;<br>\nVo&szlig;hoffs Amtsvorg&auml;nger Peter Schaar bezweifelte in einem Beitrag auf heise.de, dass die Vereinbarung den Forderungen des Europ&auml;ischen Gerichtshof (EuGH) entspreche. Der EuGH hatte im Oktober die zuvor geltende &bdquo;Safe-Harbor&ldquo;-Vereinbarung gekippt. In den USA seien Informationen nicht ausreichend vor dem Zugriff von Beh&ouml;rden und Geheimdiensten gesch&uuml;tzt, urteilten damals die Luxemburger Richter. &bdquo;Eine anlasslose &Uuml;berwachung der grenz&uuml;berschreitenden Kommunikation und einen umfassenden Zugriff auf personenbezogene Daten von Nicht-US-B&uuml;rgern darf es nicht geben&ldquo;, betonte Schaar. Ob diese Voraussetzungen erf&uuml;llt w&uuml;rden, sei jedoch zweifelhaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201602033838\/kurzmeldungen\/aktuell1\/mogelpackung-datenschutz-deal-mit-den-usa-stoesst-auf-skepsis.html\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fall Assange: Wenn UN-Urteile nicht ins westliche Bild passen<\/strong><br>\nNachdem die UN-Arbeitsgruppe &uuml;ber willk&uuml;rliche Inhaftierung Julian Assanges Fall nun &uuml;ber ein Jahr lang untersuchte und dabei nat&uuml;rlich auch die schwedischen und britischen Beh&ouml;rden einbezogen hat, passt das Ergebnis den Verantwortlichen (nicht nur) in diesen beiden L&auml;ndern offenbar gar nicht. Der britische Au&szlig;enminister Philip Hammond verwarf das Urteil der Arbeitsgruppe, die zu dem Schluss kam, dass Assange aufgrund der Handlungsweisen Gro&szlig;britanniens und Schwedens sich in einem Zustand willk&uuml;rlicher und somit unrechtm&auml;&szlig;iger Haft befindet, kurzerhand als &bdquo;l&auml;cherlich&ldquo; und lie&szlig; durchblicken, dass daraus keine Konsequenzen folgen werden. Somit wird also jener Instanz, die noch im Falle der burmesischen Oppositionspolitikerin Suu Kyi als hochkar&auml;tiger Bezugspunkt galt, einfach die Glaubw&uuml;rdigkeit abgesprochen. Internationales Recht darf eben nicht zuungunsten westlicher Machtinteressen ausgelegt werden, wo k&auml;me man da hin?<br>\nAuch auf tagesschau.de bem&uuml;hte man sich, dem Urteil und seinem Zustandekommen die rechtliche und moralische Legitimation abzusprechen. Strafrechtsprofessor Martin Heger verk&uuml;ndete, dass Gro&szlig;britannien gar nicht anders k&ouml;nne, als Assange an Schweden zu &uuml;berstellen und es &uuml;berdies kein anderes Eigeninteresse h&auml;tte, ihn zu verhaften. (Daf&uuml;r gibt UK 11 Mio. Pfund f&uuml;r eine 24-Stunden-&Uuml;berwachung aus?) Weiterhin wischte er politische Motivationen, die hinter der Auslieferung stehen, schlicht weg, indem er die M&ouml;glichkeit, dass Assange von Schweden aus an die USA ausgeliefert werden k&ouml;nnte, als &bdquo;Legende&ldquo; bezeichnete. ARD-Korrespondentin Hanni H&uuml;sch wiederum delegitimierte das Zustandekommen des Urteils als eine &bdquo;PR&ldquo;-Aktion von Assange, die ohnehin keine Konsequenzen habe. Und Jens-Peter Marquardt vom NDR kommentierte, dass Assange &bdquo;offenbar unter Verfolgungswahn leidet&ldquo;, wenn dieser davon ausginge, dass die Vorw&uuml;rfe gegen ihn eine &bdquo;Erfindung&ldquo; seien, &bdquo;um ihn am Ende in die USA auszuliefern&ldquo;. So geht&rsquo;s, wenn es einmal nicht so gut l&auml;uft f&uuml;r das Bild vom rechtstreuen und guten Westen: &uuml;bertreiben, pathologisieren, delegitimieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maskenfall.de\/?p=10384%20\">Maskenfall<\/a>\n<p><strong>Dazu: Regierung fordert sofortige Freilassung von Julian Assange<\/strong><br>\nZwei G&auml;stezimmer, ein Schlafzimmer, ein Arbeitszimmer: Mehr Platz hat Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange nicht. Seit dreieinhalb Jahren lebt er in der ecuadorianischen Botschaft in London. Ginge er vor die T&uuml;r, w&uuml;rde er sofort von den britischen Beh&ouml;rden verhaftet. Ein Zustand, den Ecuadors Au&szlig;enminister Ricardo Pati&ntilde;o so nicht l&auml;nger hinnehmen will. (&hellip;)<br>\nEcuadors Au&szlig;enminister forderte Gro&szlig;britannien auf, Julian Assange nicht nur freizulassen, sondern ihn auch zu entsch&auml;digen. Er habe nur versucht, die Verbrechen anderer B&uuml;rger m&auml;chtiger Staaten aufzudecken. F&uuml;r Pati&ntilde;o ist es ein einziger Skandal, dass die britische Regierung trotz des vorliegenden Urteils des UN-Gremiums den Wikileaks-Gr&uuml;nder weiter bedroht.<br>\n&ldquo;Wie ist es m&ouml;glich, dass sich Weltm&auml;chte derartig &uuml;ber das internationale Recht und &uuml;ber internationale Organisationen hinwegsetzen. Organisationen, die sie selbst mit aufgebaut haben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ecuador-regierung-fordert-sofortige-freilassung-von-julian.1773.de.html?dram:article_id=344795\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&raquo;American Angst&laquo;<\/strong><br>\nIn den USA ist der Vorwahlkampf f&uuml;r die Nachfolge von Pr&auml;sidenten Obama er&ouml;ffnet. Es geht in der gesellschaftlich und politisch zerkl&uuml;fteten US-Gesellschaft um einen l&auml;ngeren Prozess der Feststellung der Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse. Die Leitlinie der Wahlsaison des Jahres 2016, die mit dem Caucus in Iowa Anfang Februar begonnen hat und am 8. November mit der Pr&auml;sidentenwahl enden wird, ist Wut.<br>\nDie &raquo;Wutb&uuml;rger&laquo; sehen sich herausgefordert. Quer durch die Gesellschaft zieht sich der Unmut der AmerikanerInnen. &raquo;62% sagen, dass die meisten ihrer Mitb&uuml;rger einfach ver&auml;rgert &uuml;ber Washington sind&laquo;, sagt Patrick Murray, der Leiter des parteiunabh&auml;ngigen Monmouth University Polling Institut. 72% der Republikaner, 56% der Demokraten und 61% der Unabh&auml;ngigen meinen, dass die AmerikanerInnen politisch emp&ouml;rt sind. &raquo;Beide Seiten sind zornig, aber sie sind &uuml;ber verschiedene Dinge zornig, und es ist nicht klar, wie Washington reformiert werden kann, wenn sich die Demokraten und Republikaner nicht einmal darauf einigen k&ouml;nnen, was das Problem ist.&laquo;<br>\nWer nach einer Erkl&auml;rung f&uuml;r das Ph&auml;nomen Trump sucht, findet sie in der Republikanischen Partei. Deren Stammw&auml;hlerschaft ist derzeit so unzufrieden mit ihrer F&uuml;hrung in Washington wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Das mag zun&auml;chst erstaunen, ist doch die Grand Old Party objektiv betrachtet sehr erfolgreich. Trotz diesen Leistungsausweisen f&uuml;hlt sich die W&auml;hlerschaft von der Parteispitze betrogen. Die Wut wurzelt in einem Gef&uuml;hl der Ohnmacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/american-angst\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;&Uuml;belste Verleumdung&ldquo;: AfD greift Rhein-Zeitung nach Petry-Interview an<\/strong><br>\nDie Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD) greift die Rhein-Zeitung an und bezichtigt sie der &ldquo;&uuml;belsten Verleumdung&rdquo;. Das Blatt hatte sich einer Interview-&Auml;nderung der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry widersetzt, weil sie eine Aussage zum Schusswaffengebrauch an Grenzen &ldquo;komplett&rdquo; abge&auml;ndert hatte. Zus&auml;tzlich ver&ouml;ffentlichte die Redaktion den Tonmitschnitt der entsprechenden Passage.<br>\nDie AfD zeigte sich am Freitag emp&ouml;rt &uuml;ber die Aktion der Regionalzeitung und kritisierte die Redaktion. &bdquo;Wir hatten vor dem Interview eine Autorisierung vereinbart, aber daran hat sich die Zeitung nicht gehalten&ldquo;, sagte Parteisprecher Christian L&uuml;th gegen&uuml;ber FAZ.net. &bdquo;Dass man Frau Petry jetzt so blo&szlig;stellt, ist inakzeptabel. So einen Umgang pflegt die Rhein-Zeitung mit anderen Politikern doch auch nicht.&ldquo; Das Verhalten der Rhein-Zeitung sei unseri&ouml;s. &bdquo;Wenn man Probleme mit der Autorisierung eines Interviews hat, dann kl&auml;rt man das danach im vertraulichen Gespr&auml;ch. Was die Rhein-Zeitung jetzt getan hat, ist nichts anderes als &uuml;belste Verleumdung.&ldquo;<br>\nWeshalb die AfD das Statement der Politikerin &uuml;berhaupt in diesem Ma&szlig;e umgeschrieben hatte, dazu &auml;u&szlig;erte sich L&uuml;th gegen&uuml;ber FAZ.net wenig aussagekr&auml;ftig:&bdquo;Deshalb wird eine Autorisierung vereinbart: Damit alles davor nicht &ouml;ffentlich wird. Das werde ich jetzt weder dementieren noch best&auml;tigen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2016\/02\/05\/uebelste-verleumdung-afd-greift-rhein-zeitung-nach-petry-interview-an\/?utm_campaign=NEWSLETTER_ABEND&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">MEEDIA<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Carlo Schmid &ndash; Architekt des Grundgesetzes<\/strong><br>\nEs ist der 8. Mai 1949 in Bonn. Die Bundesrepublik Deutschland, die zwei Wochen sp&auml;ter gegr&uuml;ndet wird, erh&auml;lt mit diesem Grundgesetz das liberalste Fundament der deutschen Geschichte. Einer der Vordenker dieses Gesetzeswerkes ist ein wuchtiger und redegewandter schw&auml;bischer Staatsrechtler, der in den folgenden Jahrzehnten zu einem der wichtigsten Akteure im politischen Leben der Bundesrepublik werden wird: Carlo Schmid. (&hellip;)<br>\nDas Grundgesetz<br>\nNoch wichtiger aber als die einzelnen Paragraphen des Grundgesetzes ist Carlo Schmid eine Erkl&auml;rung, die dem Grundgesetz vorangestellt werden soll, die sogenannte Pr&auml;ambel. Die Pr&auml;ambel des Grundgesetzes lautet:<br>\nIm Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen hat sich das deutsche Volk (&hellip;) dieses Grundgesetz gegeben.<br>\nNachdem das Grundgesetz am 23. Mai 1949 verabschiedet ist, werden in Westdeutschland die ersten freien Wahlen seit Beginn der NS-Diktatur abgehalten.<br>\nAls Willy Brandt 1969 zum Bundeskanzler der sozialliberalen Koalition gew&auml;hlt wird, wird Carlo Schmid zum zweiten Mal Vizepr&auml;sident des Deutschen Bundestages. Mehr strebt er nicht an, denn er kann auf eine lange Laufbahn zur&uuml;ckblicken, in der er politische und kulturelle Akzente setzte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/wissen\/architekt-des-grundgesetzes\/-\/id=660374\/did=16715814\/nid=660374\/1mq50fn\/index.html\">SWR2<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M-H.:<\/strong> Es w&auml;re sch&ouml;n, wenn Sie noch Platz f&uuml;r Carlo Schmid h&auml;tten, eine SPD-Pers&ouml;nlichkeit, die man heute vergeblich in dieser Partei sucht.<\/em><br>\n<em>Im Sendemanuskript &ndash; Seite 9 &ndash; steht im &uuml;brigen warum Carlo Schmid 1961 auf den SPD-Parteivorsitz verzichtete und Willy Brandt als Kandidaten vorgeschlagen hat.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung C.R.:<\/strong> Das Manuskript zur Sendung ist <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/-\/id=16715816\/property=download\/nid=660374\/759nmy\/swr2-wissen-20160205.pdf\">hier<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Erben der bayerischen K&ouml;nige kassieren immer noch Millionen<\/strong><br>\nDas Geld wird nach einem geheimen Schl&uuml;ssel aufgeteilt. Der gr&ouml;&szlig;te Einzelanteil flie&szlig;t an das Oberhaupt: Franz von Bayern.<br>\nAuch knapp 100 Jahre nach dem Ende der Monarchie in Bayern ist es h&ouml;chst lukrativ, der ehemaligen Herrscherfamilie der Wittelsbacher anzugeh&ouml;ren. Nach Recherchen der S&uuml;ddeutschen Zeitung kommt sie jedes Jahr in den Genuss von knapp 14 Millionen Euro, die der Wittelsbacher Ausgleichsfonds (WAF) aussch&uuml;ttet. Diese Stiftung wurde im Jahr 1923 vom Freistaat Bayern errichtet, um die Mitglieder des Hauses Wittelsbach weiterhin zu alimentieren.<br>\nDas Geld flie&szlig;t an den Chef des Hauses, Franz Herzog von Bayern, und an die Chefs der verschiedenen Linien der Familie, die es dann innerhalb ihrer Linie weiterverteilen. Die genauen Schl&uuml;ssel sind geheim, den mit Abstand gr&ouml;&szlig;ten Einzelanteil erh&auml;lt Franz von Bayern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/wittelsbacher-erben-der-bayerischen-koenige-kassieren-immer-noch-millionen-1.2852054\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.R.:<\/strong> ohne Worte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-30985","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30985","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30985"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30985\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31148,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30985\/revisions\/31148"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30985"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30985"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30985"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}