{"id":30991,"date":"2016-02-08T10:25:04","date_gmt":"2016-02-08T09:25:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30991"},"modified":"2024-08-22T16:09:34","modified_gmt":"2024-08-22T14:09:34","slug":"der-groesste-legale-betrug-der-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30991","title":{"rendered":"\u201eDer gr\u00f6\u00dfte legale Betrug der Geschichte\u201c"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160208_balodis.jpg\" title=\"Holger Balodis\" alt=\"Holger Balodis\"><\/div><p>Zurzeit wird der Ruf nach einem &bdquo;starken Staat&ldquo; immer lauter. Strengere Gesetze oder zumindest die strengere Einhaltung von Gesetzen erscheinen als probate Mittel zur Regulierung von Verh&auml;ltnissen, die manche als chaotisch empfinden. Doch wird dabei nicht vergessen, dass Recht und Gesetz noch nie allen gleicherma&szlig;en n&uuml;tzlich waren? Wie duldsam der Staat systematischen Verbrechen zugunsten einiger weniger zuschaut, wusste schon Brecht zu sagen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es gibt viele Arten zu t&ouml;ten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg f&uuml;hren usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Man k&ouml;nnte meinen, seit Brechts Zeiten h&auml;tte sich da einiges getan. Doch ist dem wirklich so, wenn die Politik im Lande gemeinsam mit den m&auml;chtigsten Versicherungskonzernen &bdquo;den gr&ouml;&szlig;ten legalen Betrug der Geschichte&ldquo; wider die eigene Bev&ouml;lkerung organisiert, wie <strong>Holger Balodis<\/strong> dies im Gespr&auml;ch mit <strong>Jens Wernicke<\/strong> kritisiert?<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9713\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-30991-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160208_Der_groesste_legale_Betrug_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160208_Der_groesste_legale_Betrug_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160208_Der_groesste_legale_Betrug_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160208_Der_groesste_legale_Betrug_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=30991-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160208_Der_groesste_legale_Betrug_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"160208_Der_groesste_legale_Betrug_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Herr Balodis, vor kurzem erschien Ihr Buch &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.westendverlag.de\/buecher-themen\/programm\/garantiert-beschissen-balodis.html#.VqD2A089b-U\">Garantiert beschissen!<\/a>&ldquo;, mit dem Sie den Lebensversicherern vorwerfen, ihre Kunden durch die Bank weg zu &bdquo;beschei&szlig;en&ldquo;. Von &bdquo;staatlich gedecktem Betrug&ldquo; ist da die Rede. Das ist harter Tobak. Wie kommen Sie zu dieser Einsch&auml;tzung?<\/strong><\/p><p>Es ist das Ergebnis harter Fakten, von rund 25 Jahren Recherche. F&uuml;rs Fernsehen, f&uuml;r Verbraucherzentralen und f&uuml;r unsere B&uuml;cher. Immer wieder haben wir, ich arbeite ja zusammen mit meiner Frau Dagmar H&uuml;hne, offen oder verdeckt Daten erhoben. <\/p><p>Nat&uuml;rlich kann man die Ergebnisse auch freundlicher bewerten und von &bdquo;mies behandeln&ldquo; oder &bdquo;&uuml;bervorteilen&ldquo; reden. Aber wir fanden, dass es an der Zeit ist, es auch mal offen zu benennen, wie es nun mal ist: &bdquo;Garantiert beschissen!&ldquo;<\/p><p><strong>Wer genau &bdquo;beschei&szlig;t&ldquo; da jetzt wen?<\/strong><\/p><p>T&auml;ter sind jene Versicherer, die seit Jahrzehnten ihren Kunden zun&auml;chst Kapitallebensversicherungen und nun das noch schlechtere Nachfolgemodell Privatrente in all seinen Auspr&auml;gungen, also Riester-, R&uuml;rup- oder Fondsrenten bis hin zu undurchsichtigen Drei-Topf-Hybriden verkaufen. Angeblich um deren Altersversorgung sicherzustellen.<\/p><p><strong>Angeblich?<\/strong><\/p><p>Wir belegen ja an zahlreichen Beispielen, wer wirklich profitiert. Wenn es tats&auml;chlich um die Altersversorgung der Kunden ginge, dann m&uuml;ssten doch allermindestens zwei Dinge gelten: Erstens sollten die meisten Kunden ihre Vertr&auml;ge bis zum Rentenalter durchhalten k&ouml;nnen. Und zweitens sollten sie sp&auml;ter eine halbwegs ordentliche Rendite bekommen. Beides aber wird grandios verfehlt.<\/p><p><strong>Und Sie unterstellen dabei Vorsatz? Ich w&uuml;rde doch meinen, die Kunden haben sich &uuml;bersch&auml;tzt oder schlechte Vertr&auml;ge zu schlechten Konditionen erwischt&hellip;<\/strong><\/p><p>Wenn nur 20 bis 25 Prozent der Kunden die Vertr&auml;ge regul&auml;r durchhalten, dann ist doch was faul am System. Und wenn die Mehrheit der Kunden unterm Strich real Geld verliert, wie w&uuml;rden Sie das dann nennen? Mit &bdquo;Zufall&ldquo; oder &bdquo;Einzelfall&ldquo; kann man das nicht mehr abtun.<\/p><p><strong>Die Mehrzahl der Kunden verliert Geld? Wie das denn? Bei Vertragsabschluss werden sie doch beraten, da wird alles ausgerechnet und pr&auml;sentiert. Und die sch&ouml;nen Tabellen und Grafiken ergeben schwarz auf wei&szlig;, dass man Rendite bekommt, die ja der Grund ist, die Police &uuml;berhaupt in Erw&auml;gung zu ziehen&hellip;<\/strong><\/p><p>Die sch&ouml;nen Beispielsrechnungen sind ungef&auml;hr so realistisch wie die Abgaswerte von VW. Als Kunde k&ouml;nnen Sie nicht erkennen, wie viel Geld Ihnen durch die gewaltigen Kosten verloren geht. Und die sehr reale Gefahr einer vorzeitigen K&uuml;ndigung wird in der Regel gar nicht thematisiert&hellip;<\/p><p><strong>K&ouml;nnen Sie Ihre Behauptungen denn belegen?<\/strong><\/p><p>Schauen Sie einfach in die offiziellen Statistiken. Jedes Jahr k&uuml;ndigen einige Millionen Kunden, die meisten erleiden dabei &ndash; und das ist unbestritten &ndash; ganz erhebliche Verluste. Wir sch&auml;tzen diese auf insgesamt 10 bis 15 Milliarden Euro. Jedes Jahr! <\/p><p>Aber auch wer brav durchh&auml;lt, ist noch nicht auf dem Trockenen. Viele Versicherer haben so exorbitante Kosten, dass sie Probleme haben, im Alter von 65 Jahren die zuvor gezahlten Beitr&auml;ge &uuml;berhaupt zu gew&auml;hrleisten. Und selbst wenn eine ma&szlig;volle Verzinsung bis zur Rente gelingt, kann es zu Verlusten kommen.<\/p><p>Das Ausma&szlig; h&auml;ngt bei den heute verkauften privaten Rentenprodukten davon ab, wie alt Sie werden. Erreichen Sie das aktuell durchschnittliche Sterbealter von 78 oder sterben sogar fr&uuml;her, dann endet Ihr Vertrag ganz tief im Minus, jedenfalls f&uuml;r Sie. Erst wenn Sie &ndash; abh&auml;ngig von der Kalkulation der gew&auml;hlten Versicherung &ndash; rund 90 Jahre alt werden, bekommen Sie Ihre Beitr&auml;ge wieder zur&uuml;ck. Ohne Inflationsausgleich! Eine ordentliche Verzinsung bekommen wohl nur Hundertj&auml;hrige.&#8232;&#8232;<\/p><p><strong>Wie bitte?<\/strong><\/p><p>Die Verluste f&uuml;r die Kunden sind in diesem System quasi einprogrammiert. Wir konnten das sehr gut in einer Untersuchung f&uuml;r das Wirtschaftsforschungsinstitut DIW belegen. Dort haben wir Privatrenten analysiert und gefragt: Wie lange muss der Kunde einzahlen, bis der Wert der Versicherung garantiert die zuvor gezahlten Beitr&auml;ge &uuml;bertrifft? Das Ergebnis war ersch&uuml;tternd: Es dauerte im Schnitt &uuml;ber 20 und auch bei bekannten Versicherungen manchmal &uuml;ber 30 Jahre! So lange sind die Vertr&auml;ge im Minus und es macht der, wer k&uuml;ndigt, garantiert Verlust. Wir nennen das legalen Betrug.<\/p><p><strong>Wie kann sowas denn legal sein?<\/strong><\/p><p>Nun, die Politik toleriert das seit Jahrzehnten und auch die Gerichte decken die gewaltigen Verluste. Immerhin hat der Bundesgerichtshof klargestellt, dass die R&uuml;ckkaufswerte, die gezahlt werden, wenn ein Kunde aussteigt, eine Mindesth&ouml;he erreichen m&uuml;ssen. Fr&uuml;her konnte es sogar passieren, dass ein Kunde nach einer K&uuml;ndigung gar nichts ausgezahlt bekam.<\/p><p><strong>Haben Sie denn ein oder zwei konkrete Beispiele parat? <\/strong><\/p><p>Unser Buch ist voll von authentischen, belegten F&auml;llen. Von einer alleinerziehenden Mutter, der gleich vier grottenschlechte Kinderrentenversicherungen aufgeschwatzt wurden. Von einem Unternehmer, der zur Absicherung eines Kredites eine Lebensversicherung abschlie&szlig;en musste und dadurch gut 500.000 Euro verlor.<\/p><p><strong>F&uuml;r Sie sind also allein die b&ouml;sen Versicherungen die T&auml;ter. Was aber ist mit Finanzkrise und Niedrigzins? H&ouml;rt man auf Allianz und Co., so ist die Politik mit der verordneten Niedrigzinspolitik der Totengr&auml;ber der Altersversorgung.<\/strong><\/p><p>Da werfen Allianz und Co. erfolgreich Nebelkerzen. Es ist nachweisbar, dass die Versicherer f&uuml;r das Geld ihrer Kunden seit vielen Jahren im Schnitt vier bis f&uuml;nf Prozent Zinsen kassieren, doch bei den Kunden kommt davon nur wenig an.<\/p><p>&#8232;Stattdessen verstecken die Versicherungen viele Milliarden Euro in dubiosen Reservet&ouml;pfen. Ob ein Kunde davon jemals auch nur einen Cent bekommen wird, steht in den Sternen.<\/p><p><strong>Und die Politik?<\/strong><\/p><p>Die Bundesregierung segnet diese Verschiebung der Kundengelder offiziell ab. Zum Beispiel mit dem Lebensversicherungsreformgesetz oder der Vorgabe einer Zinszusatzreserve, in der bis zum Jahr 2024 voraussichtlich 100 Milliarden Euro den heutigen Kunden vorenthalten werden.<\/p><p><strong>Unglaublich! Aber wenn das alles nachweisbar ist: Wieso um alles in der Welt geht dann kein Aufschrei durchs Land?<\/strong><\/p><p>Gute Frage. Ich denke, das liegt vor allem an zwei Faktoren. Erstens sind wir alle gepr&auml;gt durch eine jahrzehntelange Gehirnw&auml;sche. Versicherer, einige Wissenschaftler und f&uuml;hrende Politiker haben uns eingeh&auml;mmert: Wir alle m&uuml;ssen privat vorsorgen, am besten und sichersten mit einer privaten Rentenversicherung. Dass die uns nun nach Strich und Faden betuppt, das will man in dieser Klarheit einfach nicht glauben. <\/p><p>Und zweitens befinden wir uns in einer psychologischen Falle. Nahezu jeder hat bereits einen solchen Vertrag abgeschlossen. Jetzt der Wahrheit ins Auge zu sehen, f&auml;llt schwer. Da ist es vermeintlich leichter, den Missstand zu ignorieren. Selbst wer ahnt, dass er reingefallen ist, neigt dazu, sich die Sache sch&ouml;n zu reden, zu hoffen, dass ausgerechnet er von seinem Versicherer ordentlich behandelt wird.&#8232;&#8232;<\/p><p><strong>Aber Kritik an der Lebensversicherung gibt es doch durchaus!<\/strong><\/p><p>Aber nur in engen Grenzen. Sie k&ouml;nnen schreiben, dass die Gewinnbeteiligung erneut sinkt, dass die Ablaufsummen deutlich unter den Prognosewerten liegen und dass die Kosten noch immer zu hoch sind. Wenn Sie aber, wie wir es tun, ernsthaft belegen, dass Altersvorsorge mit Privatrenten eine systematische Enteignung der Sparer bedeutet, h&ouml;rt der Spa&szlig; auf. Nur drei deutsche Tageszeitungen waren bereit, &bdquo;Garantiert beschissen!&ldquo; zu rezensieren.<\/p><p>&Uuml;ber die Gr&uuml;nde f&uuml;r diese Zur&uuml;ckhaltung kann man nur spekulieren. Es ist jedoch nicht zu &uuml;bersehen, dass der Versicherungsverband GDV einen starken Einfluss auf die Presse hat und mit seinem sogenannten Newsroom f&uuml;r viele Redaktionen die Themen setzt und den Tenor bestimmt. <\/p><p><strong>Was also tun? Was raten Sie all jenen, die diese Zust&auml;nde nicht l&auml;nger hinzunehmen bereit sind? Und was den Versicherten, die ob Ihrer Argumente nun verunsichert sind?<\/strong><\/p><p>Wir pl&auml;dieren ganz stark f&uuml;r den Ausbau der umlagefinanzierten staatlichen Rente mit deutlich mehr Solidarelementen als bisher. Leider gibt es hierf&uuml;r bei den im Bundestag vertretenen Parteien au&szlig;er der Linken derzeit wenig Bereitschaft, obwohl das der gro&szlig;en Mehrheit der Bev&ouml;lkerung nutzen w&uuml;rde. Hier muss also aus der Gesellschaft heraus viel mehr Druck erzeugt werden. <\/p><p>Was der Einzelne mit einem bestehenden privaten Vertrag machen kann oder wie sich auch ohne Versicherungskonzerne eine zus&auml;tzliche Altersvorsorge aufbauen l&auml;sst, dazu schreiben wir eine ganze Menge im Schlusskapitel unseres Buches. Nur so viel: Jeder Einzelne kann das mindestens so gut wie die Versicherer!<\/p><p><strong>Noch ein letztes Wort?<\/strong><\/p><p>Ich w&uuml;rde mir w&uuml;nschen, dass wir den Irrweg der Privatisierung in der Altersvorsorge so schnell wie m&ouml;glich verlassen und zu einer solidarischen Rente zur&uuml;ckkehren. Denn nur dann k&ouml;nnen wir die drohende Altersverarmung noch verhindern. <\/p><p><strong>Ich bedanke mich f&uuml;r das Gespr&auml;ch.<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Holger Balodis<\/strong>, Jahrgang 1960, berichtete zusammen mit Dagmar H&uuml;hne 25 Jahre lang als Fachautor f&uuml;r die ARD-Magazine &bdquo;Monitor&ldquo;, &bdquo;Plusminus&ldquo; und &bdquo;Ratgeber Recht&ldquo;. Er ist ausgewiesener Experte auf den Gebieten Altersvorsorge, Versicherungen und Finanzen. Im Jahr 2012 ver&ouml;ffentlichte er den Spiegel-Bestseller &bdquo;Die Vorsorgel&uuml;ge&ldquo;. 2014 folgte f&uuml;r das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) die Untersuchung &bdquo;Privatrenten als (un)geeignetes Instrument der Altersvorsorge&ldquo;. Das aktuelle Buch &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.westendverlag.de\/buecher-themen\/programm\/garantiert-beschissen-balodis.html#.VqD2A089b-U\">Garantiert beschissen!<\/a>&ldquo; erschien 2015 im Westend Verlag.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Weitere Ver&ouml;ffentlichungen von <strong>Jens Wernicke<\/strong> finden Sie auf seiner Homepage <a href=\"http:\/\/www.jenswernicke.de\">jenswernicke.de<\/a>. Dort k&ouml;nnen Sie auch <a href=\"http:\/\/feedburner.google.com\/fb\/a\/mailverify?uri=JensWernicke&amp;loc=de_DE\">eine automatische E-Mail-Benachrichtigung<\/a> &uuml;ber neue Texte bestellen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/f89f6bf230ba421d8fd8b372b9f9c0db\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160208_balodis.jpg\" title=\"Holger Balodis\" alt=\"Holger Balodis\"\/><\/div>\n<p>Zurzeit wird der Ruf nach einem &bdquo;starken Staat&ldquo; immer lauter. Strengere Gesetze oder zumindest die strengere Einhaltung von Gesetzen erscheinen als probate Mittel zur Regulierung von Verh&auml;ltnissen, die manche als chaotisch empfinden. 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