{"id":31003,"date":"2016-02-09T08:44:17","date_gmt":"2016-02-09T07:44:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31003"},"modified":"2016-02-11T15:11:35","modified_gmt":"2016-02-11T14:11:35","slug":"hinweise-des-tages-2557","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31003","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31003#h01\">US-Wahlkampf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31003#h02\">Fl&uuml;chtlingsfrage gegen Kurdenfrage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31003#h03\">Spanien und Portugal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31003#h04\">Yanis Varoufakis will Europa demokratisieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31003#h05\">Bargeld ist Freiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31003#h06\">Strafbefehl gegen Milliard&auml;rst&ouml;chter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31003#h07\">Zwei Notenbankpr&auml;sidenten, eine belanglose Meinung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31003#h08\">Wachstum ohne Schulden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31003#h09\">Ehrenamt statt Sozialstaat? Kritik der Engagementpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31003#h10\">Durchbruch in der LuxLeaks-Aufkl&auml;rung: EU-Kommission gibt vertrauliche Dokumente frei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31003#h11\">USA: Geld verdienen mit Gefangenen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31003#h12\">Merkel im Umfragetief &ndash; Kriegt sie noch die Kurve?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31003#h13\">Gefahrengebiet reloaded<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31003#h14\">Fragen an den Autor &ndash; Jorgo Chatzismarkakis: &ldquo;Tagebuch eines griechischen Euro&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31003#h15\">zum Tod von Roger Wilemsen: Angriff auf die Demokratie<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>US-Wahlkampf<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die Zukunft geh&ouml;rt den Linken<\/strong><br>\nEs ist einer der &auml;ltesten Tricks aus dem Koffer der konservativen Kommentatoren, das Links-Rechts-Spiel, und es ist deshalb so frustrierend, weil es so offensichtlich manipulativ ist und ausschlie&szlig;lich dazu dient, linke Positionen zu entkr&auml;ften.<br>\nMan kann das jetzt gerade wieder beobachten. Ist etwa Bernie Sanders ein &ldquo;Populist&rdquo;? Warum genau? Weil er die Reichen st&auml;rker besteuern will?<br>\nAber wenn sogar die Superkapitalisten von Goldman Sachs daran zweifeln, dass der Kapitalismus in der gegenw&auml;rtigen Form besonders gut funktioniert, weil er in den westlichen Industriestaaten vor allem wachsende Ungleichheit produziert &ndash; sind dann auch die Finanzmillion&auml;re Populisten?<br>\nBernie Sanders sei gegen &ldquo;das Establishment&rdquo;, wird in den Leitartikeln und Kommentaren wie unter Hypnose wiederholt: Aber seit wann w&auml;re das ein politisches Argument?<br>\nUnd vor allem: Seit wann w&auml;re es die Aufgabe der Presse, &ldquo;das Establishment&rdquo; zu st&uuml;tzen?<br>\nAuch Trump, hei&szlig;t es, sei gegen &ldquo;das Establishment&rdquo;, ein Wort &uuml;brigens, das als Schimpfwort in den sp&auml;ten sechziger Jahren geboren wurde und nun als Trutzburg &ldquo;des Systems&rdquo; in umgekehrtem Sinn gebraucht wird.<br>\nWas aber w&uuml;rde das bedeuten? Ist damit Bernie Sanders ein linker Donald Trump? So wird er seit Wochen auf den Titelseiten der deutschen Medien beschrieben. Aber ist Demokratie ein Mobile, an das man links und rechts Populisten h&auml;ngt, damit die Mitte h&auml;lt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/a-1076078.html\">Georg Diez auf SPIEGEL Online<\/a>\n<p><strong>Dazu ein fast idealtypisches Beispiel: Die Stunde der Populisten<\/strong><br>\nDie Schlagzeilen beherrscht der Milliard&auml;r Donald Trump. Immer neue Provokationen sicherten ihm immer neue mediale Aufmerksamkeit und entzogen seiner Konkurrenz die Luft zum Atmen. Seine Ausf&auml;lle gegen Minderheiten, Muslime, und Frauen werden von seinen Anh&auml;ngern als Klartext interpretiert, so diese W&auml;hlerin in Iowa.<br>\nDas Unbehagen an kulturellem Wandel ist auf den Kundgebungen Trumps und auch auf denen seines n&auml;chsten Konkurrenten, des Tea-Party-Senators Ted Cruz, mit H&auml;nden zu greifen. Die Anh&auml;nger Trumps sind in der Regel wei&szlig;e B&uuml;rger der unteren Mittelschicht, meist ohne einen College-Abschluss. Sie haben am meisten unter der gro&szlig;en Wirtschafts- und Finanzkrise gelitten, ihre Reall&ouml;hne sind seit 15 Jahren nicht gestiegen, und sie machen daf&uuml;r Immigranten und von den politischen Eliten vorangetriebene internationale Handelsvertr&auml;ge verantwortlich. &hellip;..<br>\nDas linke &Auml;quivalent zu Trump ist Bernie Sanders, Senator aus Vermont und bekennender demokratischer Sozialist. Die Kandidatin des Mitte-Links-Pragmatismus, Hillary Clinton, hat in ihm einen unerwartet starken Konkurrenten bekommen. Sanders ist ein Linkspopulist, der einer gro&szlig;fl&auml;chigen Umverteilung das Wort redet. Versprechungen, die Hillary Clinton f&uuml;r nicht durchsetzbar h&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/us-vorwahlen-in-iowa-die-stunde-der-populisten.979.de.html?dram:article_id=344264\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eine geradezu klassische Meinungsmache schon die Bildauswahl spricht f&uuml;r sich. Von objektiver Berichterstattung kann hier nicht die Rede sein. Trump und Bernie Sanders in einem Atemzug zu nennen ist b&ouml;sartige Hetze. Trump und Sanders haben rein gar nichts gemeinsam. Weder politisch noch in ihrer Herkunft und Lebensf&uuml;hrung. Man m&ouml;chte nur allzu gerne wissen wo in Sanders Programm etwas von &ldquo;gro&szlig;fl&auml;chiger Umverteilung&rdquo; zu finden ist? Aber egal, ein deutscher &ldquo;Qualit&auml;tsjournalist&rdquo; muss nicht recherchieren er wei&szlig; sowieso was Sache ist. Wer sich gegen die neoliberale Ideologie stellt, kann nur eine &ldquo;gro&szlig;fl&auml;chiger Umverteilung&rdquo; von oben nach unten planen. Und wie um Himmelswillen kann man behaupten Hillary Clinton sei eine mitte-links Kandidatin? <\/em><br>\n<em>Im &Uuml;brigen trifft man in diesem Artikel auf die klassische Methode der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo;, wie von Georg Diez treffend kolportiert, kritische Positionen als &ldquo;populistisch&rdquo; zu diffamieren. Der Vorwurf des Populismus dient dabei eindeutig als Mittel der Delegitimation von vor allem linken Positionen, kann man damit doch so sch&ouml;n rechts und links in einen Topf werfen ohne sich mit den politischen Positionen auseianderszusetzen. Nat&uuml;rlich darf ein Bernie Sanders in den USA keinen Erfolg haben, stellt er sich doch dezidiert gegen eine heilige Kuh des deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsjournalismus&rdquo; der neoliberalen Ideologie.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Demokratische Partei k&ouml;nnte die Jugend an die Linke verlieren<\/strong><br>\nRichard Wolff &uuml;ber Bernie Sanders, Antikommunismus in den USA und die Ver&auml;nderungen durch eine junge W&auml;hlerschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47336\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Sanders, Socialism, and the Youth Vote<\/strong><br>\nFor the election watchers who were dissatisfied after the statistical stalemate in the Iowa caucuses, here&rsquo;s a result worth wondering over: six to one!<br>\nThat&rsquo;s the margin by which Iowa Democrats between 18 and 30 favored Bernie Sanders over Hillary Clinton, still the primary favorite. There&rsquo;s a generation gap in one of America&rsquo;s two great parties: across the country, the older Democrats are, the more likely they are to side with Clinton, the establishment pick.<br>\nWe&rsquo;re wondering what&rsquo;s in the minds of a new generation of young voters and activists. For starters, they don&rsquo;t seem to share their parents&rsquo; worries about &ldquo;socialism,&rdquo; as WSJ columnist Peggy Noonan noted this week. The endless knock on Bernie Sanders is that he has ambitious proposals &mdash; and no way to get them passed. But friend of the show Bernie Avishai would argue that you need some radical clarity when confronting a Congress in which compromise has become impossible.<br>\nPew-2011-pollWhen the under-35 set flocks to an old-school, New Deal Democrat (who calls himself a &ldquo;democratic socialist&rdquo;), is it Obama-style idealism &mdash; &ldquo;that hopey-changey stuff&rdquo; &mdash; or a new pragmatic politics? Another question: in 2016, is Sanders&rsquo; socialism a vulnerability &mdash; or a selling point?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/radioopensource.org\/im-with-him\/\">Radio Open Source<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingsfrage gegen Kurdenfrage<\/strong><br>\nDie Bundesregierung gibt die Kurden &ldquo;im Wege des Interessenausgleichs&rdquo; (de Maizi&egrave;re) zum Abschuss frei<br>\nAm vergangenen Donnerstag erkl&auml;rte der deutsche Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re in der ARD-Sendung Monitor, wir sollten aufh&ouml;ren die T&uuml;rkei zu kritisieren. Dies wird laut Monitor offensichtlich von der Regierung Erdogan als Freibrief gegen die kurdische Bev&ouml;lkerung und Regierungskritiker verstanden. Die Monitorsendung zeigte mehrere Dokumentaraufnahmen, die einen Einblick gaben, wie erbittert die t&uuml;rkische Regierung Krieg gegen die kurdische Bev&ouml;lkerung im S&uuml;dosten des Landes f&uuml;hrt.<br>\nF&uuml;r die Bundesregierung ist der Krieg gegen die Kurden kein Thema.<br>\nIm Gegenteil: sie verbittet sich jegliche Kritik am NATO-Partner. In der Sendung Monitor sagte de Maiziere: &ldquo;Alle, die uns jetzt sagen, man muss die T&uuml;rkei jetzt von morgens bis abends kritisieren, den, die rate ich jetzt mal, dies nicht fortzusetzen. Wir haben einen Interessenausgleich mit der T&uuml;rkei vor uns, wir haben Interesse, die T&uuml;rkei hat Interesse, das ist ein wichtiger Punkt.&rdquo;<br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel sagte beim Besuch von Davutoglu im Kanzleramt am 22.1.2016, es w&auml;re auch &uuml;ber die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit im Kampf gegen die PKK gesprochen worden, aber: &ldquo;Das Gemeinsame in den Beratungen hat heute sehr stark auch &uuml;berwogen.&rdquo; Noch vor 3 Jahren sagte Angela Merkel: &ldquo;Die T&uuml;rkei ist ein wichtiger Partner, doch unsere europ&auml;ischen Werte der Demonstrationsfreiheit, der Meinungsfreiheit, der Rechtsstaatlichkeit, der Religionsfreiheit, die gelten immer. Sie sind nicht verhandelbar f&uuml;r uns.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Fluechtlingsfrage-gegen-Kurdenfrage-3096282.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Spanien und Portugal<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Der linke Aufbruch<\/strong><br>\nNach Griechenland erleben derzeit zwei weitere s&uuml;deurop&auml;ische Krisenl&auml;nder einschneidende politische Ver&auml;nderungen. In Spanien hat der Wunsch nach Wandel das etablierte Zweiparteiensystem hinweggefegt, mit starken Ergebnissen sind zwei Newcomer ins Parlament eingezogen: die linke Podemos und die liberalen Ciudadanos. In Portugal wiederum scheint ein fast 40 Jahre altes Schisma vorerst &uuml;berwunden zu sein: Erstmals seit den Jahren der Nelkenrevolution von 1974 kooperieren der sozialistische PS und der kommunistische PCP auf Regierungsebene. In beiden L&auml;ndern ist damit die Linke massiv erstarkt.<br>\nDamit ist zugleich jene Strategie gescheitert, die ma&szlig;geblich von Europas Konservativen verfolgt wurde und die mit einem harten Kurs gegen&uuml;ber Athen die W&auml;hler in anderen L&auml;ndern abschrecken wollte: Stattdessen haben mit Podemos und dem portugiesischen Linksblock zwei Schwesterparteien der griechischen Syriza au&szlig;erordentlich gute Ergebnisse erzielt.<br>\nErwacht damit auch auf europ&auml;ischer Ebene der Kampf gegen die Austerit&auml;t zu neuem Leben? Erleben wir gar die Geburt jenes viel beschworenen S&uuml;db&uuml;ndnisses, das der strengen Haushaltsdisziplin europ&auml;ische Umverteilung und Investitionen entgegensetzt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2016\/februar\/spanien-und-portugal-der-linke-aufbruch\">Steffen Vogel in den Bl&auml;ttern<\/a><\/li>\n<li><strong>Spanien: Acht Jahre und drei Monate Knast f&uuml;r Streikende gefordert<\/strong><br>\nDer Prozess gegen acht spanische Airbus-Besch&auml;ftigte beginnt, insgesamt laufen 80 Verfahren gegen Streikposten, in denen mehr 300 Gewerkschafter angeklagt werden.<br>\nFast sechs Jahre sind seit dem spanischen Generalstreik am 29. September 2010 vergangen. Im Rahmen des europ&auml;ischen Aktionstags des Europ&auml;ischen Gewerkschaftsbunds (EGB) gab es in ganz Europa Streiks und Proteste gegen die Spar- und K&uuml;rzungspolitik. F&uuml;r acht Airbus-Besch&auml;ftigte im EADS-Werk in Getafe bei Madrid k&ouml;nnten die Vorg&auml;nge ein dramatisches Nachspiel haben. Am 9. Februar beginnt der Prozess gegen sie. Die Staatsanwaltschaft fordert f&uuml;r jeden Angeklagten eine Haftstrafe von 8 Jahren und drei Monaten.<br>\nDie Emp&ouml;rung &uuml;ber die Kriminalisierung von Streiks ist gro&szlig;. War schon die Beteiligung an dem Generalstreik stark, mit dem gegen das Einfrieren der Renten, die Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters und eine dekretierte Arbeitsmarktreform angegangen wurde, durch die die fr&uuml;here sozialistische Regierung den K&uuml;ndigungsschutz abgebaut hatte, ist auch die Solidarit&auml;t enorm, die den &ldquo;8 von Airbus&rdquo; zukommt. So werden sie in Spanien genannt. Sie sind das Symbol, wie das Streikrecht ausgehebelt werden soll. Es gibt Kundgebungen, gro&szlig;e Veranstaltungen in und um die Hauptstadt und f&uuml;r den 11. Februar rufen praktisch alle Gewerkschaften zur Demonstration in Madrid auf.<br>\n&ldquo;Es ist kaum zu fassen, dass wir heute wieder das Streikrecht verteidigen m&uuml;ssen.&rdquo; Diesen Satz h&ouml;rt man derzeit in Madrid nicht nur von Gewerkschaftern, sondern auch von Kulturschaffenden und Politikern. Es war die bekannte Schriftstellerin Almudena Grandes, die k&uuml;rzlich eine Solidarit&auml;tsveranstaltung im &uuml;berf&uuml;llten Auditorium Marcelino Camacho leitete. Mehrere tausend Menschen aller Couleur solidarisierten sich mit den Arbeitern. Der Musiker Miguel R&iacute;os erkl&auml;rt: &ldquo;Wir werden verhindern, dass ihr in die Kiste kommt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Spanien-Acht-Jahre-und-drei-Monate-Knast-fuer-Streikende-gefordert-3097071.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Offenbar ist man in Spanien mit der marktkonformen Demokratie schon weiter als in Deutschland. Obwohl in Deutschland keinerlei Repression gegen Gewerkschaften notwendig ist. Stehen zumindest die gro&szlig;en Industriegewerkschaften voll hinter der aggressiven Exportpolitik Deutschlands und haben lange Zeit durch Lohnzur&uuml;ckhaltung die &bdquo;beggar thy neighbour&ldquo; Politik unterst&uuml;tzt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Portugal unter Kuratel<\/strong><br>\nDie EU &uuml;bt massiven Druck auf die neue portugiesische Regierung aus, um eine Abkehr vom Austerit&auml;tskurs zu verhindern. Den Haushaltsentwurf, mit dem Premierminister Ant&oacute;nio Costa ein Ende der K&uuml;rzungspolitik einleiten wollte, genehmigte die Europ&auml;ische Kommission am vergangenen Freitag nur unter Auflagen. Bereits f&uuml;r das Fr&uuml;hjahr setzte Br&uuml;ssel eine erneute &Uuml;berpr&uuml;fung an. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel dr&auml;ngte bei ihrem Treffen mit Costa am Tag der Kommissionsentscheidung auf eine Fortsetzung der Sparpolitik seines Vorg&auml;ngers Pedro Passos Coelho. M&auml;chtige Finanzmarkt-Akteure, darunter insbesondere die Commerzbank, stellen sich dem demokratisch gew&auml;hlten Premierminister ebenfalls in den Weg. Der sozialistischen Minderheitsregierung, die sich im Parlament von kleineren linken Parteien st&uuml;tzen l&auml;sst, steht eine schwere Belastungsprobe bevor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59303\">german-foreign-policy<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Yanis Varoufakis will Europa demokratisieren<\/strong><br>\nSeit Monaten hatte er es angek&uuml;ndigt, nun soll das Unternehmen starten: Am morgigen Dienstag wollen der fr&uuml;here griechische Finanzminister Yanis Varoufakis und Mitstreiter aus zw&ouml;lf weiteren L&auml;ndern Europas mit einer gro&szlig;en Konferenz in der Berliner Volksb&uuml;hne eine neue pan-europ&auml;ische Bewegung ins Leben rufen. &bdquo;Democracy in Europe &ndash; Movement 2025&ldquo;, kurz DiEM 25, lautet der etwas sperrige Titel, unter dem sich linke Protestbewegungen aus ganz Europa vereinen sollen, um f&uuml;r eine Neugr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Union zu streiten.<br>\nTeilnehmen werden Vordenker, Aktivisten und Politiker verschiedenster Couleur. Darunter sind der italienische Links-Intellektuelle Toni Negri, der amerikanische &Ouml;konom James Galbraith, der britische Labour-Abgeordnete und Schattenfinanzminister John McDonnell, die deutsch-griechische Kulturwissenschaftlerin Margarita Tsomou sowie mehrere Vertreter der spanischen Podemos-Partei. In drei Workshops werden die Teilnehmer im Laufe des Tages &uuml;ber Inhalt und Strategie debattieren. Bei einer Gro&szlig;veranstaltung am Abend soll schlie&szlig;lich die feierliche Gr&uuml;ndung stattfinden. Daf&uuml;r werden neben Varoufakis weitere prominente Redner erwartet, deren Namen die Veranstalter bisher geheim halten. &bdquo;Es wird einige &Uuml;berraschungen geben&ldquo;, verspricht der kroatische Philosoph Srecko Horvat, der die Organisation des Treffens leitet. An Publikum wird es aber ohnehin nicht fehlen. Eintrittskarten gibt es schon seit vier Wochen nicht mehr. Darum wird das Event auch per Livestream im Internet &uuml;bertragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/in-berlin-yanis-varoufakis-will-europa-demokratisieren\/12931374.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Yanis Varoufakis &ndash; Capitalism will eat democracy &mdash; unless we speak up<\/strong><br>\nHave you wondered why politicians aren&rsquo;t what they used to be, why governments seem unable to solve real problems? Economist Yanis Varoufakis, the former Minister of Finance for Greece, says that it&rsquo;s because you can be in politics today but not be in power &mdash; because real power now belongs to those who control the economy. He believes that the mega-rich and corporations are cannibalizing the political sphere, causing financial crisis. In this talk, hear his dream for a world in which capital and labor no longer struggle against each other, &ldquo;one that is simultaneously libertarian, Marxist and Keynesian.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ted.com\/talks\/yanis_varoufakis_capitalism_will_eat_democracy_unless_we_speak_up?language=en#t-88411\">TED<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bargeld ist Freiheit<\/strong><br>\nBeim Feldzug gegen das Bargeld geht es um mehr als das Bezahlen. Ginge es nur darum, k&ouml;nnte man die Leute einfach selbst entscheiden lassen, wie sie k&uuml;nftig zahlen wollen. Es geht um das Ende von Privatheit und selbstbestimmter Entscheidung, um Lenkung von Verhalten und um den Zugriff auf das Verm&ouml;gen. Der Bevormundung des B&uuml;rgers w&auml;re in einer solchen Welt keine Grenze gesetzt, Geld w&auml;re kein privates Eigentum mehr. Der &Uuml;bergewichtige k&ouml;nnte mit seiner Karte auf einmal die Kalorienbombe nicht mehr zahlen, der Alkoholiker sich die Weinflasche nicht mehr besorgen, und am &bdquo;Veggie Day&ldquo; d&uuml;rfte man mit seinem Smartphone kein Fleisch mehr kaufen. Der Zugriff des Fiskus auf das Konto des B&uuml;rgers w&auml;re selbstverst&auml;ndlich. Und in totalit&auml;ren Staaten g&auml;be es kein Entrinnen vor &Uuml;berwachung und Unterdr&uuml;ckung.<br>\nDer war on cash startete vor Jahren in Amerika, seit in dieser Frage das Silicon Valley (Digitalisierung), die Wall Street (Kartenzahlung) und Washington (Kontrolle) an einem Strang ziehen. Geldw&auml;scher, Steuerhinterzieher und Kriminelle m&uuml;ssten bek&auml;mpft werden, hie&szlig; es zun&auml;chst. Seitdem jedoch der automatische Datenaustausch zwischen Banken und Finanzbeh&ouml;rden &uuml;ber Grenzen hinweg das Bankgeheimnis abgel&ouml;st hat und die Cyber-Mafia im Internet immer bessere Gesch&auml;fte macht, braucht man neue Argumente. Pl&ouml;tzlich soll mit dem &bdquo;Krieg gegen Cash&ldquo; der Kampf gegen den islamistischen Terror gewonnen werden. Das ist Unfug. Glaubt wirklich jemand, das Verbot einer Barzahlung ab 5000 Euro h&auml;lt einen IS-Terroristen vom Abfeuern einer Kalaschnikow ab? Beim Geld wird so getan, als g&auml;be es in der digitalen Welt keine Kriminelle, keine Terroristen. Aber wie kommen dann IS-Propagandafilme und die schrecklichen Kopfabschneidevideos ins Netz? Warum gibt es das Darknet &uuml;berhaupt, wo Terroristen, Perverse und Kriminelle alles kaufen k&ouml;nnen, was das b&ouml;se Herz begehrt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/kommentar-bargeld-ist-freiheit-14052753.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Auch, wenn Stelzner mit der Warnung vor der, mit der Abschaffung des Bargeldes einhergehenden Total&uuml;berwachung recht hat, kann er leider doch nicht aus seiner neoliberalen Haut und zeigt am Ende seines Beitrages wieder, dass seine Sorgen nur dem Verm&ouml;gen der herrschenden Eliten und ihrem vermeintlichem Recht auf Steuerhinterziehung gelten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Anbei ein Screenshot der aktuellen Startseite von faz.net<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160209_hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160209_hdt-01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><em>Kann es sein, dass die FAZ das Thema &bdquo;ein wenig&ldquo; hypt? Gibt es wirklich nichts wichtigeres, als diese doch sehr abstrakte Debatte, die au&szlig;erhalb der Medien streng genommen gar nicht gef&uuml;hrt wird?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Strafbefehl gegen Milliard&auml;rst&ouml;chter<\/strong><br>\nEs war eine gro&szlig; angelegte Aktion damals im Oktober 2013. Die Beh&ouml;rden gingen von 440 Millionen Euro Steuerhinterziehung aus. Die zust&auml;ndige Staatsanwaltschaft Augsburg lie&szlig; ein Gest&uuml;t einer Tochter bei Landsberg und ihre Wohnung in Augsburg durchsuchen und etliche weitere Geb&auml;ude im Bundesgebiet. In Hamburg wurde auch der renommierte M&uuml;nchner Steueranwalt Reinhard P&ouml;llath festgenommen.<br>\nDas klingt geradezu mickrig angesichts des urspr&uuml;nglichen Vorwurfs: Die Augsburger Staatsanw&auml;lte wussten, dass Engelhorn seinen T&ouml;chtern eine Villa am Starnberger See und ein Gest&uuml;t in Reichling bei Landsberg geschenkt hatte &ndash; plus die H&auml;lfte seiner Karibik-Insel &ldquo;Five Star Island&rdquo;. Dabei sollen er und seine T&ouml;chter 440 Millionen Euro Schenkungssteuer hinterzogen haben.<br>\nDoch offenbar waren die Beweise der Staatsanwaltschaft nicht stichhaltig, denn nach wenigen Tagen wurden die Schwestern und ihr Anwalt wieder freigelassen. Die beiden Frauen zogen sogleich in die Schweiz um, legten die deutsche Staatsb&uuml;rgerschaft ab und nahmen die schweizerische an.<br>\nDeshalb haben die Staatsanwaltschaft und die Anw&auml;lte der Familie einen eleganten Deal ausgehandelt, der keiner Seite &uuml;berm&auml;&szlig;ig wehtut: Die Schwestern erstatten dem Finanzamt eine dreistellige Millionensumme zur&uuml;ck, zudem akzeptieren sie einen Strafbefehl mit einer Bew&auml;hrungsstrafe und einer Geldauflage in H&ouml;he von zwei Millionen Euro. Die Frauen kommen also mit einem blauen Auge davon: Sie m&uuml;ssen nicht ins Gef&auml;ngnis, obwohl sie offenbar viel mehr Steuern hinterzogen haben als Fu&szlig;ball-Manager Uli Hoene&szlig;, der 2014 zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/augsburg-milliardaerstoechter-sollen-millionen-an-steuern-hinterzogen-haben-1.2838348\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dazu ein Zitat aus einem Beitrag der SZ &uuml;ber die geplante Reform der Jobcenter: &bdquo;Hartz-IV-Empf&auml;nger, die sich getrennt von ihrer Heizung mit Warmwasser versorgen, erhalten daf&uuml;r seit Jahresbeginn monatlich zu ihren Regelsatz von 404 Euro obendrauf 9,29 Euro. Das gilt f&uuml;r Erwachsene, Kinder und Jugendliche erhalten weniger. Der Boiler-Zuschlag ist in sechs Staffeln aufgesplittet. Kinder bis zu sechs Jahren erhalten 1,90 Euro pro Monat. Mit dem siebten Geburtstag erh&ouml;ht sich der Satz auf 3,24Euro. F&uuml;r diese zus&auml;tzlichen 1,34 Euro muss das zust&auml;ndige Jobcenter eigens einen Bescheid erlassen.&ldquo; So ist das, in dem Land, in dem es allen gut geht. W&auml;hrend den Menschen, die sowieso nichts haben jeder Cent abgerungen wird, ist die deutsche Oligarchie praktisch sakrosankt und deren Steuerbetr&uuml;gereien werden politisch geduldet. Bereits der Familienpatriarch Curt Engelhorn, ehemals Konzernchef und Hauptanteilseigner des Pharmakonzerns Boehringer Mannheim, r&uuml;hmte sich, dass er nach dem Verkauf seines Unternehmens an den Schweizer Pharmariesen Hoffmann-La Roche f&uuml;r elf Milliarden Dollar, durch Verlagerung seines Wohnsitzes und des Firmensitzes ins Ausland, dem deutschen Staat keinen Pfennig Steuer bezahlt habe.<\/em><br>\n<em>44o Millionen Euro hinterzogene Steuern, die Summe ist so aberwitzig, dass sich die meisten darunter wenig vorstellen k&ouml;nnen. Als Relation, dies entspricht etwa dem Jahresetat einer der, mit &uuml;ber 50.000 Studierenden, gr&ouml;&szlig;ten deutschen Universit&auml;ten, der Ludwig-Maximilian-Universit&auml;t in M&uuml;nchen.<\/em><br>\n<em>Der Steuerdeal ist dabei die Kapitulation des Rechtsstaates vor den Superreichen. Diese k&ouml;nnen sich mit ihren schier unbegrenzten finanziellen Ressourcen, Heerscharen von Anw&auml;lten und Beratern leisten, die das Verm&ouml;gen der Oligrachie in so trickreichen Finanzkonstruktion verstecken, dass Steuerbeh&ouml;rde und die Justiz dagegen machtlos sind. Der Steuerbetrug der Superreichen wird so politisch toleriert.<\/em><br>\n<em>Hier l&auml;sst sich ein Bogen zur Fl&uuml;chtlingspolitik der Angela Merkel schlagen. Die &ouml;ffentliche Diskussion dar&uuml;ber ist so dominant, dass die Gefahr des Superreichtums und der rasanten sozialen Polarisierung f&uuml;r die Demokratie, nicht einmal ansatzweise thematisiert wird. Gut wenn sich die Wut der B&uuml;rger gegen Fl&uuml;chtlinge und Migranten richtet. Nichts ist sch&ouml;ner f&uuml;r die herrschenden Eliten, als wenn sich die armen Schweine gegenseitig bek&auml;mpfen, anstatt zu erkennen wer ihr wirklicher Feind ist. <\/em><br>\n<em>Man stelle sich vor es w&uuml;rden in Dresden jeden Montag 10.000 Menschen auf die Stra&szlig;e gehen und anstatt gegen Fl&uuml;chtlinge und Migranten zu hetzen, die soziale Polarisierung und die Verm&ouml;gensverteilung thematisieren. Es bedarf nicht allzu viel Phantasie um zu antizipieren was dann im Bundeskanzleramt los w&auml;re. Auch ein Donald Trump ist den herrschenden Eliten allemal lieber als ein Bernie Sanders.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zwei Notenbankpr&auml;sidenten, eine belanglose Meinung<\/strong><br>\nEs ist unglaublich, aber wahr. Der franz&ouml;sische und der deutsche Notenbankpr&auml;sident schreiben gemeinsam ein Papier (hier zu finden) zur Reform der Eurozone und was kommt heraus? Leicht verwirbelte hei&szlig;e Luft!<br>\nDer neue (seit 1. 11. 2015) franz&ouml;sische Notenbankpr&auml;sident, von den Sozialisten eingesetzt und auf den sch&ouml;nen Namen Fran&ccedil;ois Villeroy de Galhau h&ouml;rend (Villeroy ist nicht zuf&auml;llig Teil des Namens, er ist verwandt mit den Porzellanherstellern im Saarland), war einst Kabinettschef von Dominique Strauss-Kahn (wo ich ihn pers&ouml;nlich kennengelernt habe) und zeigt sich in diesem Artikel als getreuer Anh&auml;nger von New Labour, der sich nat&uuml;rlich nicht scheut, mit einem Extrem-Konservativen wie Jens Weidmann gemeinsame Sache zu machen.<br>\nMan muss dazu wissen, dass in Frankreich als Qualifikation f&uuml;r jeden h&ouml;heren Posten in der Verwaltung ein Abschluss an der ENA (Ecole National d&rsquo;Administration) gilt, ganz gleich, was man dort gelernt hat. So waren die letzten drei franz&ouml;sischen Notenbankpr&auml;sidenten (Trichet, Noyer und jetzt Galhau) keine Volkswirte, was, nach meiner eigenen Erfahrung, f&uuml;rchterliche Auswirkungen auf die Repr&auml;sentation der Grande Nation in internationalen Foren und Institutionen hat. Wenn der Notenbankpr&auml;sident n&auml;mlich nicht ernsthaft mitreden kann, beschr&auml;nkt man sich darauf, prozedurale Fragen zu diskutieren und die anderen bestimmen in der Sache.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/zwei-notenbankpraesidenten-eine-belanglose-meinung\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wachstum ohne Schulden<\/strong><br>\nDie Finanzkrise hat die Staaten dazu bewogen, durch h&ouml;here Schulden die Weltwirtschaft zu stabilisieren. Dass Wachstum auch ohne Schulden m&ouml;glich ist, zeigt ein Blick ins Silicon Valley.<br>\nDie Zeit vor dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahre 2007 wird gerne als eine erfolgreiche Periode f&uuml;r die Industrienationen bezeichnet. Das Wirtschaftswachstum war nicht sehr hoch, aber annehmbar, und die Inflationsrate bewegte sich um 2 Prozent. Was damals kaum zur Kenntnis genommen wurde: Begleitet war dieses Wirtschaftswachstum von einer Zunahme der Privatverschuldung um 10 bis 15 Prozent im Jahr. Auch die schw&auml;bische Hausfrau, die Schulden ja f&uuml;r nahezu s&uuml;ndig h&auml;lt, hat h&auml;ufig mit Kapitalanlagen in fremden L&auml;ndern zum Aufbau der globalen Schuldenberge beigetragen. [&hellip;]<br>\nZwei Gro&szlig;themen stehen auf der Agenda. Zum einen ist dies der Umgang mit den existierenden Schuldenbergen, die auf das Wirtschaftswachstum dr&uuml;cken. Ohne starkes Wachstum und h&ouml;here Inflation ist ein ger&auml;uschloser Abbau dieser Berge aber kaum m&ouml;glich. Der kr&auml;ftige Anstieg der Risikopr&auml;mien f&uuml;r zahlreiche Unternehmensanleihen belegt die Einsch&auml;tzung der Finanzm&auml;rkte, dass ein Teil der ausstehenden Schulden wohl nicht zur&uuml;ckgezahlt werden kann.<br>\nDie zweite Frage lautet: Ist ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum ohne den Aufbau neuer Schuldenberge m&ouml;glich? Zuletzt gelang dies nicht, weil in vielen L&auml;nder die Gesamtwirtschaft auf dem Wachstum wenig produktiver Zweige wie dem Bau beruhte, der Vorfinanzierung ben&ouml;tigt. Der Blick auf die Giganten des Silicon Valley belegt, wie technischer Fortschritt Gesch&auml;ftsmodelle beschert, die ohne Schuldenberge funktionieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wachstum-ist-ohne-schulden-moeglich-14057405.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ist das hier die &ldquo;B&auml;ckerblume&rdquo; oder &ldquo;Fix &amp; Foxi&rdquo;, ohne diesen im Vergleich ultraseri&ouml;sen Magazinen zu nahe treten zu wollen? Die FAZ verbreiten wirklich nur Unsinn, um ihre Austerit&auml;tsagenda zu st&uuml;tzen. Leider nennt Braunberger kein einziges Beispiel f&uuml;r einen Silicon-Valley-Konzern, der ohne Schulden arbeitet &ndash; es gibt n&auml;mlich keins. Nat&uuml;rlich haben Konzerne wie Apple oder Google *heute* enorme Verm&ouml;gen (vorzugsweise nicht versteuert im Ausland), aus denen heraus sie ihr Wachstum finanzieren. Aber noch jede Firma im Silicon Valley ist in den ersten Jahren durch Venture Capital oder Aktien finanziert worden; die hohen Wachstumsraten sind schlie&szlig;lich ohne Verschuldung &uuml;berhaupt nicht finanzierbar. Das m&ouml;gen dann keine Bankschulden sein, sondern Verm&ouml;gen von Venture-Kapitalisten, aber es bleibt fremdes Geld. Und wer grunds&auml;tzlich &ldquo;Wachstum ohne Schulden&rdquo; fordert, hat den Kapitalismus &uuml;berhaupt nicht verstanden und schl&auml;gt die Abschaffung der Banken vor. Ist die FAZ zu den Antikapitalisten gewechselt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ehrenamt statt Sozialstaat? Kritik der Engagementpolitik<\/strong><br>\nDeutschland geh&ouml;rt zu den L&auml;ndern mit &uuml;berdurchschnittlich hohem freiwilligem Engagement. 23 Millionen Menschen sind hier Jahr f&uuml;r Jahr in irgendeiner Weise ehrenamtlich t&auml;tig, &uuml;ber ein Drittel der Bev&ouml;lkerung &uuml;ber 15 Jahre. Die Begriffe &ldquo;Ehrenamt&rdquo;, &ldquo;b&uuml;rgerschaftliches Engagement&rdquo; oder &ldquo;Freiwilligent&auml;tigkeit&rdquo; sind nicht klar gegeneinander abgegrenzt. &ldquo;Ehrenamt&rdquo; verweist auf traditionelle Formen des Engagements in &ouml;ffentlichen, das hei&szlig;t gesetzlich geregelten Ehren&auml;mtern, als Vereinsvorstand, Ratsmitglied oder Sch&ouml;ffin,[1] wird aber umgangssprachlich f&uuml;r jede Form freiwillig und unentgeltlich geleisteter Arbeit benutzt. Mit dem Begriff der Freiwilligenarbeit, angelehnt an das englische volunteering, bezeichnet man in Deutschland vor allem das Engagement in den ebenfalls gesetzlich geregelten Diensten wie dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), dem Freiwilligen &Ouml;kologischen Jahr (F&Ouml;J) oder dem Bundesfreiwilligendienst (BFD).<br>\nDas deutet schon auf eine inhaltlich gro&szlig;e Bandbreite des Engagements hin. Unter zeitlichen Gesichtspunkten reicht das Spektrum vom Mitmachen bei der j&auml;hrlichen Reinigung der st&auml;dtischen Gr&uuml;nanlagen bis zur 40-Stunden-Woche des ehrenamtlichen Vereinsvorstands oder der Fl&uuml;chtlingsbetreuerin. Rechnet man alle kleinen und gro&szlig;en Beitr&auml;ge zum freiwilligen Engagement in Deutschland zusammen, wie es die Prognos AG f&uuml;r 2009 getan hat, kommt eine eindrucksvolle Zahl von 4,6 Milliarden Jahresarbeitsstunden zusammen, das entspricht der Arbeitsleistung von 3,4 Millionen Vollzeitbesch&auml;ftigten.[2] Aber anscheinend reicht das nicht, denn es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht durch Politik, Medien oder Prominenz weiteres freiwilliges Engagement eingefordert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/apuz\/203553\/ehrenamt-statt-sozialstaat-kritik-der-engagementpolitik?p=all\">bpb<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Durchbruch in der LuxLeaks-Aufkl&auml;rung: EU-Kommission gibt vertrauliche Dokumente frei<\/strong><br>\nJean-Claude Juncker hat in einem Brief an EU-Parlamentspr&auml;sident Martin Schulz angek&uuml;ndigt, dem TAXE-Sonderausschuss zur Aufkl&auml;rung von Steuervermeidung in der Europ&auml;ischen Union Einsicht in vertrauliche Dokumente zu geben. Es handelt sich bei diesen Dokumenten um geheime Protokolle von Treffen der zust&auml;ndigen hochrangigen EU-Arbeitsgruppe Verhaltenskodex zur Unternehmensbesteuerung, der die EU-Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission angeh&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2016\/durchbruch-in-der-luxleaks-aufklaerung-eu-kommission-gibt-vertrauliche-dokumente-frei\/\">Sven Giegold, MdEP (Gr&uuml;ne)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>USA: Geld verdienen mit Gefangenen<\/strong><br>\nWallstreet &ndash; das Handelszentrum in New York. Hier kommt einer, der so gar nicht hierhin passt: Alex Friedman hat eingesessen, acht Jahre wegen schweren Raubes. Heute ist er ein Aktivist und kritischer Aktion&auml;r. Er hat hier Anteile an kommerziellen Gef&auml;ngnisunternehmen gekauft, um so von innen Druck auf Firmen und Investoren zu machen.<br>\nAlex Friedman, Prison Legal News: &ldquo;Diese Gef&auml;ngnisunternehmen handeln asozial. Sie haben kein Interesse an Resozialisierung. Sie wollen solange wie nur m&ouml;glich m&ouml;glichst viele Strafgefangene wegschlie&szlig;en, denn daran verdienen sie.&rdquo;<br>\nDie W&uuml;ste von Arizona: Jobs sind rar in dieser gottverlassenen Gegend, die L&ouml;hne konkurrenzlos niedrig. Mittendrin: ein riesiges Privatgef&auml;ngnis, gebaut und bislang betrieben von der Firma MTC, weithin der gr&ouml;&szlig;te Arbeitgeber in der Gegend von Kingman. Hier sitzen 3500 M&auml;nner ein, haupts&auml;chlich Kleinkriminelle, die meisten verurteilt wegen Drogenbesitzes oder Leute wie Steven &ndash; hier sein Hochzeitsbild: kein Verbrecher, ein Alkoholiker, f&uuml;r sechs Jahre weggeschlossen, weil er mehrmals alkoholisiert Auto gefahren ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/politik-weltgeschehen\/weltspiegel\/sendung\/usa-gefangene-100.html\">Weltspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben &ouml;fters auf die Situation in den USA bez&uuml;glich ihrer Gef&auml;ngnisse hingewiesen. Einige Beispiele:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26831#h16\">Obama besuchte als erster amtierender US-Pr&auml;sident Bundesgef&auml;ngnis<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26079#h15\">US-Gef&auml;ngnisse: H&ouml;lle f&uuml;r psychisch erkrankte H&auml;ftlinge<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25891#h13\">Die Ursachen f&uuml;r die Ausschreitungen in Baltimore<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Merkel im Umfragetief &ndash; Kriegt sie noch die Kurve?<\/strong><br>\n&ldquo;Es ist Frau Merkel leider nicht gelungen in Europa eine Zusammenarbeit zu organisieren, sie hat zu oft allein entschieden und das r&auml;cht sich jetzt.&rdquo; Das habe ich gestern Abend bei Anne Will zum Thema Thema: &ldquo;Merkel im Umfragetief &ndash; Kriegt sie noch die Kurve?&rdquo; gesagt: &ldquo;Das Gravierendste: Sie hat nicht die Weichen gestellt, dass die Aufnahmebereitschaft hier richtig ist. Denn diejenigen, die nicht in den mittleren Schichten oder Besserverdienende sind, fragen: &lsquo;Was ist denn mit uns? Ihr habt uns jahrelang erz&auml;hlt, f&uuml;r eine Rentenerh&ouml;hung ist kein Geld da. Ihr habt uns jahrelang erz&auml;hlt, es geht nicht, den Mindestlohn zu erh&ouml;hen. Ihr habt uns jahrelang erz&auml;hlt, Hartz-IV: f&uuml;nf Euro Erh&ouml;hung ist aber wirklich genug. Und jetzt auf einmal gibt es keine Grenzen mehr. Jahrelang habt ihr uns erz&auml;hlt, ihr k&ouml;nnt keine Lehrer einstellen, jetzt auf einmal geht das alles.<br>\nDie Politik der letzten Jahre, die ich so beschreiben m&ouml;chte, dass man zugelassen hat, dass &uuml;ber Leiharbeit, Werkvertr&auml;ge und so weiter die Solidarit&auml;t innerhalb der Gesellschaft massiv besch&auml;digt worden ist, diese Politik hat nat&uuml;rlich auch die Aufnahmebereitschaft erheblich geschw&auml;cht. Es h&auml;tte zumindest irgendeine Geste jetzt gebraucht, dass man gesagt h&auml;tte: Wir heben den Mindestlohn an beispielsweise. Oder wenn jetzt st&auml;rkere finanzielle Lasten kommen, dann werden wir auch mal die Milli&ouml;n&auml;re zur Kasse bitten &ndash; das ist ja alles nicht gekommen.<br>\nMerkels Fl&uuml;chtlingspolitik ist europapolitisch nicht eingebunden, sozialpolitisch nicht abgefedert und au&szlig;enpolitisch eine Katastrophe. Denn es wird ja immer noch gebombt. Die Menschen fliehen vor diesen Bomben. Wir haben eben seit vielen vielen Jahren Krieg im Vorderen Orient. Und da w&auml;re es eben an der Zeit, dass man eine eigenst&auml;ndige europ&auml;ische Au&szlig;enpolitik formuliert, die sagt: Wir machen nicht jeden Rohstoff-Krieg der Amerikaner mit&hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/?fref=nf\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gefahrengebiet reloaded<\/strong><br>\nBundesweit gab es gro&szlig;e Aufmerksamkeit, als im Januar 2014 der Hamburger B&uuml;rgermeister Teile der Innenstadt zur Gefahrenzone erkl&auml;rte. Bald stritten sich Juristen &uuml;ber die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit.<br>\nAus Sicht der Politik war die Ma&szlig;nahme trotz aller Erfolgsmeldungen eher kontraproduktiv.Gro&szlig;e Teile der Bewohner, die von den Einschr&auml;nkungen im Gefahrengebiet betroffen waren, solidarisierten sich mit der linken Szene &ndash; und bald wurde eine Klob&uuml;rste zum Symbol des Widerstands gegen Freiheitseinschr&auml;nkungen.<br>\nAls dann im Mai 2015 das Hamburger Oberverwaltungsgericht die gesetzliche Grundlage der Gefahrengebietsverordnung f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rte, weil sie &ldquo;gegen das rechtsstaatliche Bestimmtheitsgebot und gegen den Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit&rdquo; versto&szlig;e, h&auml;tte man denken k&ouml;nnen, dass sich das Instrumentarium der Gefahrenzonen damit auchin anderen St&auml;dten erledgt hat.<br>\nDoch seit einigen Monaten wiederholt sich das Prozedere in einem Teilgebiet im Nordkiez des Berliner Stadtteils Friedrichshain. Dort gab es im kurzen Sommer der Anarchie am Ende der DDR 1990 besonders viele Hausbesetzungen. Die W&auml;nde dieser H&auml;user sind noch heute bunt, es h&auml;ngen Transparente aus den Fenstern und die Lokalit&auml;ten bieten Getr&auml;nke zu sehr fairen Preisen an.<br>\nIn fast allen diesen H&auml;usern sind die Wohnverh&auml;ltnisse l&auml;ngst legalisiert, besetzt sind eigentlich nur noch einige Wohnungen in der Rigaer Stra&szlig;e 94. Dieses Haus war am 11. Januar 2016 zum Ziel einer Polizeirazzia geworden, nachdem einige Stunden zuvor in der N&auml;he ein Polizist zu Boden gesto&szlig;en worden war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Gefahrengebiet-reloaded-3096784.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fragen an den Autor &ndash; Jorgo Chatzismarkakis: &ldquo;Tagebuch eines griechischen Euro&rdquo;<\/strong><br>\nWie hat sich das Verh&auml;ltnis Griechenlands zum Euro seit 2001 entwickelt? Haben die Griechen betrogen oder haben sie &bdquo;traditionell&ldquo; ein anderes Verh&auml;ltnis zu Statistik und Regeln? Herrschen dort diebische Clans und Oligarchen, die keine Steuern zahlen?<br>\nHaben Deutschland und Frankreich den Regelbruch vorgemacht? Braucht das Land &ndash; wie Deutschland nach dem Krieg &ndash; einen Schuldenschnitt? Wie lange h&auml;lt die griechische Regierung ihren Zickzack-Kurs durch?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sr-mediathek.sr-online.de\/index.php?seite=7&amp;id=15794&amp;pnr=0\">SR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zum Tod von Roger Willemsen: Angriff auf die Demokratie<\/strong><br>\nAngriff auf die Demokratie &ndash; Eine Intervention<br>\nEnde 2011 veranstaltet das Haus der Kulturen der Welt in Deutschlands Hauptstadt Berlin eine Tagung zur aktuell gegebenen politischen Situation. Zur Sache &auml;u&szlig;ern sich in l&auml;ngeren Stellungnahmen zehn Personen &ndash; K&uuml;nstler, Autoren, Intellektuelle -, denen die sogenannte &ldquo;Eurorettung&rdquo; als ausl&ouml;sender Reiz dient. Der Tenor ihrer Beitr&auml;ge lautet, dass elementare Bestandteile von Demokratie aus den Angeln gehoben werden &ndash; und zwar aufgrund von angeblichen wirtschaftspolitischen Unausweichlichkeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=QBXaEyAWHl4\">YouTube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Es ist traurig, dass Roger Willemsen gestorben ist. Es ist schade, dass wir beim Aufbau einer Gegen&ouml;ffentlichkeit nicht zusammen gearbeitet haben. Informell und tats&auml;chlich schon, verabredet leider nicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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