{"id":31036,"date":"2016-02-10T08:24:14","date_gmt":"2016-02-10T07:24:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31036"},"modified":"2016-02-11T15:11:21","modified_gmt":"2016-02-11T14:11:21","slug":"hinweise-des-tages-2558","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31036","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31036#h01\">US-Vorwahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31036#h02\">Die prek&auml;re journalistische N&auml;he zur Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31036#h03\">Die gro&szlig;en M&auml;chte und ihre Kriege (I)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31036#h04\">NATO-Einsatz gegen Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31036#h05\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31036#h06\">Stabile Konjunktur: Rekordjahr f&uuml;r Deutschlands Exporteure<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31036#h07\">TTIP: EU-Kommission mahnt nachdr&uuml;cklich einheitliche PR-Kampagne an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31036#h08\">Deutschland ist ein Eldorado f&uuml;r Steuerfl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31036#h09\">Deutschland boomt &ndash; immer noch oder schon wieder?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31036#h10\">Endzeitstimmung an den B&ouml;rsen &ndash; globaler Bankencrash nicht ausgeschlossen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31036#h11\">Die W&uuml;rde des Menschen ist sanktionsfrei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31036#h12\">Deutschlands &ldquo;Krieg gegen den Terror&rdquo; ist gar kein Krieg!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31036#h13\">Kennen Sie Roderich Kiesewetter?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31036#h14\">Sind deutsche Elitesoldaten im Irak?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31036#h15\">Deutsche r&uuml;sten auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31036#h16\">Ausnahmezustand f&uuml;r Frankreichs Muslime<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31036#h17\">Indien verweigert sich Zuckerbergs gro&szlig;er PR-L&uuml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31036#h18\">Die NZZ-Studie<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>US-Vorwahlen<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Trump und Sanders triumphieren in New Hampshire<\/strong><br>\nDer Unmut in den USA &uuml;ber das Establishment in Washington hat sich bei der zweiten Vorwahl im Bundesstaat New Hampshire Bahn gebrochen: Bei den Republikanern siegte der rechtspopulistische Gesch&auml;ftsmann Donald Trump, bei den Demokraten der linke Senator Bernie Sanders. Beide Pr&auml;sidentschaftsbewerber geben sich als Au&szlig;enseiter, die es mit den Eliten in den Vereinigten Staaten aufnehmen wollen. [&hellip;]<br>\nNach Ausz&auml;hlung von gut der H&auml;lfte der Stimmbezirke kam der Senator bei der Vorwahl der Demokraten auf 59 Prozent. Die fr&uuml;here Au&szlig;enministerin Hillary Clinton, die den Vorwahlauftakt vor einer Woche in Iowa noch hauchd&uuml;nn f&uuml;r sich entschieden hatte, lag bei 39 Prozent. Bei den Republikanern holte Trump den Teilergebnissen zufolge gut 34 Prozent. &Uuml;berraschend stark schnitt Ohios Gouverneur John Kasich ab, der mit 16 Prozent den zweiten Platz ansteuerte. Kasich pr&auml;sentiert sich als gem&auml;&szlig;igter Konservativer, der das Budget sanieren und die Gr&auml;ben zwischen den politischen Lagern in Washington zusch&uuml;tten m&ouml;chte. Der ber&uuml;chtigte Wutb&uuml;rger hat seine Entsprechung mit Donald Trump wohl gefunden. Um den dritten Platz rangen der erzkonservative Senator Ted Cruz mit 11,6 Prozent und Floridas Ex-Gouverneur Jeb Bush mit 11,2 Prozent. Cruz hatte vor einer Woche die erste Vorwahl gewonnen. Die W&auml;hlerschaft in New Hampshire gilt allerdings als weniger konservativ als in Iowa. Vor allem die evangelikalen Christen, unter denen Cruz viele Unterst&uuml;tzer hat, spielen hier eine geringere Rolle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000030691739\/Trump-und-Sanders-gewannen-Vorwahlen-in-New-Hampshire\">derStandard.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das Ergebnis in New Hampshire ist keine &Uuml;berraschung, da es fast 1:1 den Umfragen entspricht. F&uuml;r Bernie Sanders und seine Unterst&uuml;tzter f&auml;ngt die eigentliche Arbeit jetzt erst an. Bei den Vorwahlen in Nevada und South Carolina, die im Februar noch anstehen, hat er &ndash; zumindest den Umfragen zufolge &ndash; keine ernsthaften Chancen. Entscheidend d&uuml;rfte hier also sein, wie er sich am &bdquo;Super Tuesday&ldquo; am 1. M&auml;rz schl&auml;gt. Noch hat Hillary Clinton hier eindeutig die besseren Karten und liegt in allen Staaten in den Umfragen vor Sanders, der nun das Momentum nutzen muss. Vollkommen offen ist hingegen das Rennen bei den Republikanern. Auch wenn Donald Trump in den Umfragen fast &uuml;berall die Nase vorn hat, liegt er doch weit unter der absoluten Mehrheit. Und Trump polarisiert gewaltig; entweder man ist f&uuml;r ihn oder lehnt ihn komplett ab. Man kann also davon ausgehen, dass er in einem Rennen mit einem oder zwei Gegenkandidaten kaum Chancen h&auml;tte. Momentan hat er aber noch vier Gegenkandidaten, die jeweils mehr als 10% der Stimmen holen. Auch bei den Republikanern wird der Super Tuesday eine kleine Vorentscheidung bringen und sei nur in der Frage, wer au&szlig;er dem reaktion&auml;ren Ted Cruz, der wohl als gesetzt gelten darf, bis zum Ende als Gegenkandidat im Ring bleibt. Je mehr Kandidaten den Kampf bis zum Ende f&uuml;hren wollen, desto gr&ouml;&szlig;er sind auch die Chancen, dass Trump tats&auml;chlich bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen antritt und ziemlich sicher gegen den Kandidaten der Demokraten verliert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Absturz in New Hampshire zwingt Clinton zum Neustart<\/strong><br>\n[&hellip;] Der Fluch des Erfolgs liegt darin, dass jetzt alles genauer betrachtet und nach Anf&auml;lligkeiten durchsucht werden d&uuml;rfte: seine Biografie, sein Leben, seine Arbeit im Senat. Parallel muss Sanders zeigen, ob er auch jene W&auml;hlergruppen erreichen kann, zu denen Clinton ein gewachsenes Verh&auml;ltnis hat: schwarze Amerikaner, Einwanderer, Latinos. Viele von diesen W&auml;hlern sind weniger f&uuml;r Tr&auml;umereien empf&auml;nglich als f&uuml;r eine pragmatische Politik, die ihre Lebensumst&auml;nde erst einmal ein St&uuml;ck weit verbessert. Das ist Clintons Chance.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/hillary-clinton-absturz-in-new-hampshire-zwingt-clinton-zum-neustart-a-1076566.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> SPON-US-Korrespondent Veit Medick kann es nicht lassen. Schon wieder endet seine &bdquo;Analyse&ldquo; damit, Sanders programmatische Inhalte als &bdquo;Tr&auml;umereien&ldquo; zu verunglimpfen und Clinton als die gro&szlig;e Pragmatikerin darzustellen, die f&uuml;r Alle die beste L&ouml;sung sei. Auch ansonsten ist sein Text von ziemlich viel Unwissen gepr&auml;gt. Die 20% Vorsprung von Sanders seien unerwartet hoch? Das kommt wohl darauf an, welcher Umfrage man geglaubt hat. Eine recht seri&ouml;se <a href=\"https:\/\/cola.unh.edu\/sites\/cola.unh.edu\/files\/research_publications\/primary2016_demprimary020816.pdf\">Umfrage von CNN\/WMUR<\/a> aus der letzten Woche ergab sogar einen 61% zu 35% Vorsprung f&uuml;r Sanders.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>New Hampshire Primary Winners &amp; Losers<\/strong><br>\nThey like to say in New England that Iowa picks corn and New Hampshire picks presidents. We&rsquo;ll see about that &ndash; as the last three presidents did not win the New Hampshire primary. But Granite State voters have delivered their verdict for 2016. The winners and losers are: [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.realclearpolitics.com\/articles\/2016\/02\/09\/new_hampshire_primary_winners__losers_129613.html\">Real Clear Politics<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die prek&auml;re journalistische N&auml;he zur Macht<\/strong><br>\nWie eng sind Journalisten der deutschen Leitmedien mit politischen und wirtschaftlichen Elitenetzwerken verbandelt? Und inwieweit f&uuml;hrt die prek&auml;re journalistische N&auml;he zur Macht zu einer Identifikation mit elit&auml;ren Diskurspositionen? Diese Fragen stehen im Zentrum von Uwe Kr&uuml;gers kommunikationswissenschaftlicher Studie Meinungsmacht. Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten &ndash; eine kritische Netzwerkanalyse,1 die eine intensive Debatte in Wissenschaft und Medien ausgel&ouml;st hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.soziopolis.de\/verstehen\/was-tut-die-wissenschaft\/artikel\/die-prekaere-journalistische-naehe-zur-macht\/\">Soziopolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die gro&szlig;en M&auml;chte und ihre Kriege (I)<\/strong><br>\nDie Organisatoren der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz sagen f&uuml;r die kommenden Jahre eine weitere Zunahme von Konflikten und Kriegen voraus. &ldquo;Die traditionellen W&auml;chter einer liberalen Ordnung&rdquo; &ndash; gemeint sind die westlichen M&auml;chte &ndash; seien &ldquo;mit einer wachsenden Zahl an St&ouml;rern&rdquo; konfrontiert, welche die &ldquo;zersplitternden Ordnungen weiter destabilisieren&rdquo;, hei&szlig;t es in der diesj&auml;hrigen Begleitpublikation (&ldquo;Munich Security Report&rdquo;) zu der Konferenz, die Ende dieser Woche in der bayerischen Landeshauptstadt stattfindet. Sogar das Risiko, dass Nuklearwaffen zum Einsatz k&auml;men, sei heute so hoch wie nie zuvor seit dem Ende des Kalten Krieges. Zu einer &ldquo;widerspenstigen Meute&rdquo;, die sich der westlichen Dominanz offen widersetze, z&auml;hlen die Organisatoren der M&uuml;nchner Veranstaltung die Pr&auml;sidenten Russlands und der T&uuml;rkei, den Verteidigungsminister Saudi-Arabiens und &ndash; &ldquo;in einem geringeren Ausma&szlig;&rdquo; &ndash; den Pr&auml;sidenten der Ukraine. Der &ldquo;Munich Security Report&rdquo; beleuchtet das Verh&auml;ltnis zwischen China und dem Westen, die neuen NATO-Operationen in Osteuropa sowie die Gefahr eines hei&szlig;en Kriegs zwischen den Gro&szlig;m&auml;chten. Auch die tiefe Krise der EU wird analysiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59304\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>Dazu passend: US-Geheimdienstkoordinator warnt vor neuem Kalten Krieg <\/strong><br>\nUS-Geheimdienstkoordinator James Clapper hat vor einem neuen Kalten Krieg zwischen den USA und Russland gewarnt. Clapper sprach am Dienstag von &ldquo;zahlreichen aggressiven Aktionen&rdquo;, die Russland derzeit ausf&uuml;hre, um seinen &ldquo;Status als globale Gro&szlig;macht&rdquo; zu verteidigen. Sollte das andauern, drohe eine &ldquo;Spirale, die mit dem Kalten Krieg vergleichbar ist&rdquo;, sagte Clapper im Senat.<br>\nRussland f&uuml;rchte sich davor, von der Nato herausgefordert und zur&uuml;ckgedr&auml;ngt zu werden, fuhr Clapper fort. Die Beziehungen zwischen den USA und Russland sind derzeit an einem Tiefpunkt. Grund daf&uuml;r sind US-Pl&auml;ne f&uuml;r einen Raketenabwehrschirm in Europa, aber auch das Vorgehen Russlands in der Ukraine und in Syrien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.afp.com\/de\/nachrichten\/us-geheimdienstkoordinator-warnt-vor-neuem-kalten-krieg\">afp<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Es macht ganz den Eindruck, als erwache Herr Clapper gerade aus einem Dornr&ouml;schenschlaf. Wie sonst lassen sich seine bahnbrechenden Erkenntnisse erkl&auml;ren? Die weltpolitischen Entwicklungen der vergangenen Jahre muss er jedenfalls verpasst haben. Peinlicher nur die afp, die diese Meldung unkommentiert ver&ouml;ffentlicht, als sei auch sie lange Zeit hinter einer dicken Dornenhecke von der Wirklichkeit abgeschnitten gewesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>NATO-Einsatz gegen Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nAuf deutsche Initiative wird die NATO auf ihrem heute beginnenden Verteidigungsministertreffen &uuml;ber ihre etwaige Teilnahme an der Fl&uuml;chtlingsabwehr in der &Auml;g&auml;is diskutieren.<br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel pl&auml;diert daf&uuml;r, das Kriegsb&uuml;ndnis zur Unterst&uuml;tzung der t&uuml;rkischen K&uuml;stenwache und der EU-Grenzbeh&ouml;rde Frontex heranzuziehen. Frontex soll zur Kontrolle der griechisch-t&uuml;rkischen Seegrenze nach Griechenland entsandt und eventuell auch f&uuml;r Massenabschiebungen in die T&uuml;rkei genutzt werden.<br>\nUm Fl&uuml;chtlinge, die auf den griechischen Inseln eintreffen, umgehend und ohne besondere Pr&uuml;fung im gro&szlig;en Stil die T&uuml;rkei abschieben zu k&ouml;nnen, hat Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re am vergangenen Freitag in Athen durchgesetzt, dass Griechenland die T&uuml;rkei als &ldquo;sicheren Drittstaat&rdquo; einstuft. Die griechische Regierung hatte sich dem Ansinnen zuvor verweigert, weil es internationalem Recht zuwiderl&auml;uft. Unter der Drohung, aus dem Schengen-Raum ausgeschlossen zu werden, sah sie sich allerdings zum Nachgeben gezwungen. Ein Ausschluss Griechenlands aus dem Schengen-Raum k&ouml;nnte Hunderttausende Fl&uuml;chtlinge in Griechenland stranden lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59305\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Herr Kerry wei&szlig; wer bomben darf &ndash; Massaker und Flucht in Syrien vom Westen gewollt<\/strong><br>\n&bdquo;Assad und Russland t&ouml;ten Zivilisten!&ldquo; r&ouml;hrt der US-Au&szlig;enminister in die Welt&ouml;ffentlichkeit und der Chor westlicher Epigonen st&ouml;hnt auf vor Lust am Echo: Jetzt habe aber die &bdquo;russische Luftwaffe viele Menschen in die Flucht getrieben&ldquo;, referiert die ARD untert&auml;nigst. Der SPIEGEL variiert kaum: &bdquo;Russland bombt Assad-Milizen den Weg frei&ldquo;. Und die v&ouml;llig unabh&auml;ngige TAZ wei&szlig; genau: &bdquo;Eine Offensive der Regierungstruppen und massive russische Luftangriffe bei Aleppo haben Zehntausende Menschen an die Grenze zur T&uuml;rkei getrieben.&ldquo; Noch im Knien serviert der TAZ-Redakteur das Betthupferl f&uuml;r den Gewohnheitsatlantiker: &bdquo;Das Wei&szlig;e Haus zeigte sich tief besorgt.&ldquo; Nach mehr als vier Jahren Krieg, nach mehr als vier Millionen Fl&uuml;chtlingen, wei&szlig; der Westen wer Schuld hat: Der Russe. Zwar haben die russischen Streitkr&auml;fte erst vor ein paar Monaten in den Krieg eingegriffen. Aber das hindert Kriegs-Tobs&uuml;chtige wie Norbert R&ouml;ttgen nicht daran jetzt pl&ouml;tzlich von &bdquo;brutalem Zynismus&ldquo; zu sprechen. Und auch der Biedermann Steinmeier meldet mit Unschuldsmine, die Russen seien Schuld an der Vertagung der Friedensgespr&auml;che. (&hellip;)<br>\nUnter dem Vorwand, man wolle die syrische Opposition unterst&uuml;tzen und die Diktatur beenden, hat der Westen im syrische Krieg von Beginn an Massaker und zivile Tote ohne Zahl in Kauf genommen und mitverursacht. Wer entscheidet eigentlich, ob zuerst die saudische oder die syrische Diktatur beseitigt wird? Der Westen in seiner demokratischen Weisheit, der seine geostrategischen Interessen, seine Feindschaft mit dem Iran und seine Rohstoff-Begierden in den frommen Mantel der Demokratie h&uuml;llt, um noch mehr Tote und noch mehr Fl&uuml;chtlinge zu erzeugen. Lange Zeit schien es so, als w&auml;re der Regime-Change in Syrien m&ouml;glich. Ein Wechsel, wenn er denn gel&auml;nge, der fraglos jede Menge islamistischer Finsterlinge an die Macht gebracht h&auml;tte. Nun scheint sich das Blatt zu wenden. Jetzt schreit der Westen &bdquo;haltet den russischen Dieb&ldquo;. So schreien jene Verbrecher, die auf dem Weg sich Syrien unter den Nagel zu rei&szlig;en, die H&ouml;lle eines internationalen Krieges entfesselt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/herr-kerry-weiss-wer-bomben-darf.html\">Rationalgalerie<\/a><\/li>\n<li><strong>Indiens Botschafter best&auml;tigt: Krieg in Syrien wurde von aussen angezettelt<\/strong><br>\nInterview mit dem ehemaligen indischen Botschafter in Syrien, V.&thinsp;P.&thinsp;Haran<br>\nEin aufschlussreicher Bericht des fr&uuml;heren Botschafters Indiens in Damaskus macht klar: Die Darstellung des Westens, der syrische Pr&auml;sident Assad sollte durch einen Volksaufstand gest&uuml;rzt werden, ist nicht haltbar. Der Krieg wurde von aussen angezettelt, unter anderem von den Golf-Staaten und der al-Kaida. Mit ihr arbeiteten die USA &uuml;ber den al-Nusra-Fl&uuml;gel zusammen. Assad hat die Gefahr untersch&auml;tzt &ndash; weil er wusste, dass sein Volk hinter ihm steht.<br>\nV. &thinsp;P.&thinsp;Haran diente von 2009 bis 2012 als Indiens Botschafter in Syrien. Er hat mit dem mehrfach preisgekr&ouml;nten indischen Magazin Fountain Ink dar&uuml;ber gesprochen, wie Teile der Medien den Aufstand aufgebauscht haben, und dar&uuml;ber, dass es schon in den ersten Tagen des Konfliktes Anzeichen gab, dass al-Kaida mit im Spiel war. Die Einsch&auml;tzung des Botschafters best&auml;tigt die Erkenntnisse des US-Journalisten Seymor Hersh, dass Assad im eigenen Volk keine militante Opposition zu f&uuml;rchten hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit-fragen.ch\/index.php?id=2366&amp;print=1&amp;no_cache=1\">Zeit-Fragen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Stabile Konjunktur: Rekordjahr f&uuml;r Deutschlands Exporteure<\/strong><br>\nDer deutsche Au&szlig;enhandel hat im vergangenen Jahr neue Rekorde aufgestellt. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, erh&ouml;hten sich die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahr um 6,4 Prozent, die Einfuhren stiegen um 4,2 Prozent.<br>\nInsgesamt wurden Waren im Wert von etwa 1,196 Billionen Euro exportiert, die Einfuhr stieg auf 948 Milliarden Euro. Damit wurden die bisherigen H&ouml;chstwerte aus dem Jahr 2014 &uuml;bertroffen. Die Handelsbilanz, die Ausfuhren und Einfuhren gegen&uuml;berstellt, schloss mit einem Rekordsaldo von 247,8 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/exporte-in-deutschland-steigen-auf-rekordhoch-a-1076354.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Exportwahnsinn geht weiter, das Ausland verschuldet sich weiter, damit bleibt die Eurokrise ungel&ouml;st.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J. A.:<\/strong> Nat&uuml;rlich wird die l&auml;cherliche Behauptung vom &ldquo;Boom&rdquo; der deutschen Wirtschaft wiederholt, bei gerade mal 1,8% Wirtschaftswachstum. Kein Wort, das die Finanzierung des deutschen Wirtschaftswachstums fast ausschlie&szlig;lich durch das Ausland und die schon lange extremen Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse problematisiert; kein Satz dazu, da&szlig; solche Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse das direkte Ergebnis von brutalem Lohndumping sein *m&uuml;ssen*, oder zum Export von Arbeitslosigkeit durch Merkantilismus und zur Zerst&ouml;rungswirkung dieses krassen Handelsungleichgewichts f&uuml;r das Euro-System. Keine Anmerkung, da&szlig; der Leistungsbilanz&uuml;berschu&szlig; das Stabilit&auml;ts- und Wachstumsgesetz von 1967 in eklatanter Weise verletzt. Kein Hinweis auf die immensen Risiken durch einen m&ouml;glichen Einbruch der Konjunktur im Rest der Welt, zu dem Deutschland als Trittbrettfahrer fremden Wirtschaftswachstums einen ma&szlig;geblichen Beitrag leistet.<\/em><br>\n<em>Aber was soll man auch von einem so manipulativen Magazin wie dem Sturmgesch&uuml;tz des Neoliberalismus erwarten? Der SPIEGEL h&auml;tte in seiner wirtschaftspolitischen Ignoranz gut in die Pressenlandschaft der Weltwirtschaftskrise gepa&szlig;t; damals hat man auch an Austerit&auml;t und Exportfixierung auf Kosten der Bev&ouml;lkerung geglaubt. Der SPIEGEL ist seit &uuml;ber 20 Jahren ma&szlig;geblich mitschuldig an den &ldquo;Reformen&rdquo; zulasten der Arbeitnehmer und des Sozialstaats, die er herbei geschrieben hat, an der Umverteilung nach oben und der krassen Verschiebung der Politik nach rechts. Aber dann mit den Fingern auf die b&ouml;se Frauke Petry und die AfD zeigen&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>TTIP: EU-Kommission mahnt nachdr&uuml;cklich einheitliche PR-Kampagne an<\/strong><br>\nAngesichts anhaltender Proteste gegen das geplante transatlantische Handelsabkommen TTIP hat die EU-Kommission die Mitgliedsstaaten aufgefordert, eine gemeinsame Strategie zur &Ouml;ffentlichkeitsarbeit zu entwickeln.<br>\nBr&uuml;ssel und die EU-Mitgliedsstaaten sollen in der Schlacht um die &ouml;ffentliche Meinung zum Handelsabkommen TTIP zwischen Europa und den USA st&auml;rker an einem Strang ziehen. Dazu hat die EU-Kommission die Regierungsvertreter im Rat aufgefordert, wie heise online aus Br&uuml;sseler Kreisen erfuhr. An die Mitgliedsstaaten erging demnach der Appell, auf die nationalen Belange zugeschnittene PR-Kampagnen zu entwickeln und diese auf die Kommunikationsstrategie der Kommission abzustimmen. Die Kommission allein k&ouml;nne den Kampf nicht gewinnen.<br>\nGegner direkt ansprechen: Die Kommission h&auml;lt es dabei f&uuml;r besonders wichtig, dass PR-Strategen und Spindoktoren die Medien beeinflussen. Es sei daf&uuml;r zu sorgen, dass Tatsachen berichtet und nicht die Argumente der Kritiker wiedergek&auml;ut werden. (&hellip;)<br>\nTransparenz lautet ein weiteres Motto der Br&uuml;sseler Kommunikationsstrategie: Es m&uuml;sse st&auml;rker deutlich werden, was bei den Verhandlungen auf dem Tisch liegt und welche Ziele verfolgt w&uuml;rden. Abgeordneten des EU-Parlaments und des Bundestags stehen seit Kurzem Leser&auml;ume unter vergleichsweise hohen Sicherheitsvorkehrungen offen, was Kritikern aber nicht weit genug geht. Die Kommission will auch anschauliche Erfolgsbeispiele f&uuml;r den Freihandel unters Volk bringen; dabei soll auch deutlich werden, welche Bedeutung dem Au&szlig;enhandel f&uuml;r die Gesellschaft insgesamt zukomme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/TTIP-EU-Kommission-mahnt-nachdruecklich-einheitliche-PR-Kampagne-an-3097146.html?wt_mc=nl.ho.2016-02-09\">heise online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutschland ist ein Eldorado f&uuml;r Steuerfl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nWas f&auml;llt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie an Steueroasen denken? Vermutlich einsame Palmenstr&auml;nde in der Karibik oder mysteri&ouml;se Briefkastenfirmen. Und vielleicht erinnern Sie sich auch an jenen ungl&uuml;cklichen SPD-Kanzlerkandidaten, der gleich eine ganze Kavallerie in die Schweiz schicken wollte, um dort die Finanzs&uuml;mpfe trockenzulegen. Dabei h&auml;tte er seinen Feldzug vor der eigenen Haust&uuml;r beginnen k&ouml;nnen: Denn auch in Deutschland dr&uuml;ckt die Politik angesichts des gnadenlosen Buhlens um internationales Finanzkapital bei den zahlreichen Steuertricks der Konzerne eher zwei als ein Auge zu.<br>\nUngef&auml;hr 2,5 Billionen Euro aus dem Ausland sind hier zinsbringend und v&ouml;llig steuerfrei angelegt, w&auml;hrend die Heimatfinanzbeh&ouml;rden der Eigent&uuml;mer gerade mal von einem Prozent dieser Summe erfahren. Nicht nur deshalb landete die Bundesrepublik in unserem Schattenfinanzindex 2015 einmal mehr in den Top Ten &ndash; auf Platz acht. Deutschland ist damit eine der f&uuml;hrenden Steueroasen der Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.xing.com\/news\/klartext\/deutschland-ist-ein-eldorado-fur-steuerfluchtlinge-435?sc_o=da536_datc_2\">Markus Meinzer (Tax Justice Network) auf Xing<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutschland boomt &ndash; immer noch oder schon wieder?<\/strong><br>\nHier erneut meine Lieblingsgraphik (Quelle: Deutsche Bundesbank). Die Zahlen zur Produktion im produzierenden Gewerbe (Industrie- plus Bauproduktion) f&uuml;r Dezember 2015 sind gerade erschienen. Wieder zeigt sich, welche ungeheure &bdquo;Dynamik&ldquo; die &bdquo;boomende&ldquo; deutsche Wirtschaft an den Tag legt.<br>\nGerade das letzte Quartal 2015 hat f&uuml;r die deutsche Industrie einen gro&szlig;en Durchh&auml;nger gebracht, nur die Bauproduktion lief etwas besser. Aber die Statistiker in Wiesbaden haben ja f&uuml;r das Bruttoinlandsprodukt 2015 schon positive Zahlen errechnet (ohne das letzte Quartal wirklich zu kennen!) und die werden sie sicher nicht nach unten korrigieren wollen.<br>\nZu den heutigen Zahlen schreibt das Bundeswirtschaftsministerium: &bdquo;Zum Jahresende 2015 durchlief die Industrieproduktion eine Durststrecke. Angesichts der verbesserten Auftragseing&auml;nge im Jahresschlussquartal d&uuml;rften die Unternehmen ihre Produktion zu Jahresbeginn wieder etwas ausweiten.&ldquo; Das nennt man im Volksmund Pfeifen im Walde. Der saisonbereinigte Quartalsverlauf bei den Auftragseing&auml;ngen f&uuml;r 2015 (Index 2010 = 100) lautet 113,5 &ndash; 117,0 &ndash; 113,6 &ndash; 114,3. Wenn das keinen Mut macht? Von 113,6 ist der Auftragseingang auf, sage und schreibe, 114,3 im letzten Quartal gesprungen. Der n&auml;chste Boom ist schon vorprogrammiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/deutschland-boomt-immer-noch-oder-schon-wieder\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Endzeitstimmung an den B&ouml;rsen &ndash; globaler Bankencrash nicht ausgeschlossen<\/strong><br>\nWas derzeit an den B&ouml;rsen passiert, k&ouml;nnte man eine normale Korrektur nennen. Nach einer durch nichts gerechtfertigten Blase seit 2012 &ndash; die B&ouml;rsen hatten sich v&ouml;llig losgel&ouml;st von der Realwirtschaft nach oben bewegt &ndash; entweicht jetzt wie so oft mit gro&szlig;em Zischen die hei&szlig;e Luft.<br>\nWie dramatisch die globale Lage in der Realwirtschaft ist, zeigt sich aber unter anderem daran, dass gestern in Tokio zehnj&auml;hrige japanische Staatsanleihen zum ersten Mal eine negative Rendite aufwiesen. Wenn das kein Signal an die Finanzpolitiker dieser Welt ist, dann gibt es keines mehr. Wer jetzt noch spart oder auch nur &uuml;ber Sparen redet, ist ein Narr. Und es werden diese Narren sein, die man verantwortlich machen muss f&uuml;r die Katastrophe, auf die die globale Wirtschaft zu schliddert.<br>\nWas zudem sehr nachdenklich stimmen sollte, ist die Tatsache, dass es weltweit vor allem Bankaktien sind, die diese Spirale nach unten anf&uuml;hren. Wir hatten ja schon vor einigen Wochen davor gewarnt (hier), dass das Gesch&auml;ftsmodell der Deutschen Bank nicht haltbar ist (deren Kurs weltweit zu den gr&ouml;&szlig;ten Verlierern bei Bankaktien z&auml;hlt und sich seit vergangenen September mehr als halbiert hat), es zeigt sich jetzt aber, dass nach der gro&szlig;en Finanzkrise von 2008\/2009 die Reregulierungen bei weitem nicht hart genug waren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/endzeitstimmung-an-den-boersen-globaler-bankencrash-nicht-ausgeschlossen\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<p><strong>Dazu: Die Banken und ihre Kreditvergabe: Viel Theorie, wenig Empirie?<\/strong><br>\n(&hellip;) Sobald man sich damit befasst, fragt man sich dann allerdings, warum es noch immer so viele unterschiedliche Theorien zur Kreditvergabe von Banken gibt. (&hellip;)<br>\nZu welchen Ergebnissen f&uuml;hrte der empirische Test? Zun&auml;chst einmal ist interessant, dass kein Bankmitarbeiter vor der Unterzeichnung des Kreditvertrages und der Bereitstellung der Geldmittel f&uuml;r den Kreditnehmer die Reserveguthaben der Bank &uuml;berpr&uuml;fte. Gleichzeitig gab es keinen Beleg, dass die Reserven in einer dem aufgenommenen Kredit entsprechenden H&ouml;he abgenommen h&auml;tten. Dies widerspricht eindeutig der Geldsch&ouml;pfungsmultiplikator-Theorie, nach der eine Bank vor einer Kreditvergabe zun&auml;chst ihre verf&uuml;gbaren &Uuml;berschussreserven pr&uuml;fen und bei einer Kreditgew&auml;hrung ihre Reserveguthaben entsprechend reduzieren muss.<br>\nInsgesamt zeigte die empirische Untersuchung, dass die Bank im Prozess der Bereitstellung von Geld auf dem Bankkonto des Kreditnehmers das Geld nicht von anderen internen oder externen Konten transferierte, also keine &Uuml;berweisungen oder Kontodispositionen vornahm, um die Kreditsumme auf dem Konto des Kreditnehmers zu &bdquo;finanzieren&ldquo;. Wie die Raiffeisenbank in Wildenberg in einem Schreiben an R. Werner ausdr&uuml;cklich best&auml;tigte, habe sie &bdquo;keinerlei Pr&uuml;fungen oder Handlungen vorgenommen um Liquidit&auml;t bereit zu stellen&ldquo;.<br>\nDies hei&szlig;t nichts anderes, als dass sowohl die Finanzintermeditations-Theorie als auch die Theorie der partiellen Reservehaltung empirisch widerlegt wurden. Stattdessen zeigte sich, dass die Bank tats&auml;chlich die Geldmittel neu &bdquo;schuf&ldquo;, indem sie dem Kreditnehmer den gew&auml;hrten Geldbetrag auf dessen Girokonto als Einlage gutschrieb, obwohl niemand vorab eine solche Einlage get&auml;tigt hatte. Dieses Ergebnis steht im Einklang mit der auch von uns vertretenen Kreditsch&ouml;pfungstheorie: Die einzelnen Banken verleihen kein bereits existierendes Geld, sondern schaffen neues Geld &bdquo;aus dem Nichts&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-banken-und-ihre-kreditvergabe-viel-theorie-wenig-empirie\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die W&uuml;rde des Menschen ist sanktionsfrei<\/strong><br>\nSechs Millionen Menschen leben in Deutschland von Hartz IV &ndash; darunter 1,7 Millionen Kinder. Der Regelbedarf betr&auml;gt 404 &euro; f&uuml;r eine alleinstehende Person. Was viele nicht wissen: Die Jobcenter verh&auml;ngen gegen Menschen, die sich auf die finanzielle Hilfe des Staates verlassen m&uuml;ssen, Sanktionen. Sie k&uuml;rzen die monatlichen Leistungen damit unter das Existenzminimum.<br>\nWir finden Sanktionen unangemessen und menschenunw&uuml;rdig. Ein Existenzminimum muss ein Existenzminimum bleiben. Unser Ziel ist es, mit eurer Hilfe die Sanktionen abzuschaffen.<br>\nIm Schnitt ist jede vierte leistungsberechtigte Person einmal pro Jahr von Sanktionierungen betroffen. Dass die Sanktionen dabei h&auml;ufig gegen Gesetze versto&szlig;en, belegt die hohe Erfolgsquote der Widerspr&uuml;che: &Uuml;ber 40% Prozent aller Klagen sind erfolgreich. Doch nur f&uuml;nf Prozent der Betroffenen fordern ihre Rechte ein. Genau hier setzt Sanktionsfrei an: Inge Hannemann und das Berliner Team aus kreativen Querdenkenden um Michael Bohmeyer wollen schaffen, was die Politik seit &uuml;ber zehn Jahren vers&auml;umt: das Hartz-IV-System in eine sanktionsfreie Mindestsicherung umgestalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sanktionsfrei.de\/\">Sanktionsfrei<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutschlands &ldquo;Krieg gegen den Terror&rdquo; ist gar kein Krieg!<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will nicht mehr von Krieg sprechen bei ihrem &ldquo;Krieg gegen ISIS&rdquo;. Man beteilige sich am Kampf gegen ISIS, nicht an einem Krieg. Man hilft bei Luftangriffen und Bombardierungen, aber das ist kein Krieg! &Uuml;brigens hat dieselbe Bundesregierung noch vor Kurzem verk&uuml;ndet: &ldquo;Das Ziel ist der Krieg gegen den Terror. Diesen Krieg unterst&uuml;tzt die Bundesregierung!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/vb.573823342629618\/1188507461161200\">jung &amp; naiv via facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kennen Sie Roderich Kiesewetter?<\/strong><br>\nSollten Sie aber. Der christdemokratische Bundestagsabgeordnete ist ein wichtiger transatlantischer Scharniernetzwerker des milit&auml;r-industriellen Komplexes<br>\nDer Besuch des bayrischen Ministerpr&auml;sidenten und CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer in Moskau zu Gespr&auml;chen mit dem russischen Staatspr&auml;sidenten Wladimir Putin brachte Spitzenpolitiker der Schwesterpartei CDU rhetorisch zur Wei&szlig;glut. Deren Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter echauffierte sich zun&auml;chst in der Zeitung Die Welt: &ldquo;Seehofer hat sich in der Fl&uuml;chtlingsdebatte eindeutig gegen die Bundeskanzlerin positioniert &ndash; ich hoffe, dass er die Reise unterl&auml;sst.&rdquo;<br>\nDer bayrische Lokalf&uuml;rst als illoyaler Quertreiber? Ein neuer K&ouml;nigsm&ouml;rder in den Fu&szlig;stapfen von Franz Josef Strau&szlig;?<br>\nKiesewetter nutzte ein Interview beim Deutschlandfunk, um noch einmal nachzulegen. Seehofer lasse sich faktisch in Putins Strategie einbinden. Die best&uuml;nde darin, die Rechtsextremen und Rechtspopulisten in Deutschland und Europa in seine Propaganda gegen den Westen einzuspannen. Diese seien Putins &ldquo;F&uuml;nfte Kolonne&rdquo;, die er &uuml;ber ein Auslandsnetz finanziere und mit falschen Informationen versorgen w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47353\/1.html\">Hermann Ploppa auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sind deutsche Elitesoldaten im Irak?<\/strong><br>\nBritische Zeitung berichtet von einem heldenhaftem Einsatz &ndash; Deutsches Verteidigungsministerium dementiert<br>\nSind deutsche Spezialeinheiten mit anderen Eliteeinheiten gegen ISIS im Irak aktiv? Ja, das sind sie. Zumindest wenn man einem Bericht der britischen Boulevard-Zeitung Daily Mirror Glauben schenkt. Nein, deutsche Spezialkr&auml;fte k&auml;mpfen auf keinen Fall im Irak am Boden gegen ISIS, lautet jedoch die Antwort des Verteidigungsministerium.<br>\n&ldquo;Das ist eine Falschmeldung. An dem Bericht ist nichts dran.&rdquo; Mit diesen Worten zitiert der Blog Augen geradeaus!, der die Meldung aufgriff und an offizieller Stelle nachhakte, einen Sprecher des Ministeriums von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU).<br>\nIn dem Bericht des Daily Mirror vom vergangenen Freitag hei&szlig;t es, dass ein Team bestehend aus Mitgliedern des Special Air Service (SAS) &ndash; eine Spezialeinheit der britischen Armee -, gemeinsam mit deutschen und US-amerikanischen Eliteeinheiten, die auf der Suche nach ISIS-Stellungen waren, in einen Hinterhalt gerieten. Der Einsatz im Norden des Iraks nahe der Stadt Mossul, so schreibt das Blatt, sei streng geheim gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47355\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Deutsche r&uuml;sten auf<\/strong><br>\nImmer mehr Menschen in Deutschland r&uuml;sten mit einem kleinen Waffenschein f&uuml;r Schreckschusspistolen oder Pfefferspray auf. Von Ende November bis Ende Januar nahm die Zahl dieser Waffenscheine um mehr als 21.000 zu. Das zeigt eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Frage der Gr&uuml;nen-Abgeordneten Irene Mihalic. Insgesamt waren im Nationalen Waffenregister Ende Januar fast 301.000 kleine Waffenscheine gespeichert.<br>\nMihalic, selbst ausgebildete Polizistin, kritisierte die Entwicklung. &ldquo;Man stelle sich vor, dass bei Gro&szlig;veranstaltungen wie Karneval Menschen in bestimmten Situationen vorschnell zur Waffe greifen und so vielleicht Chaos und Gewalt erst provozieren&rdquo;, sagte sie. Man braucht diese Waffenscheine f&uuml;r das Tragen von Reiz-, Signal- oder Schreckschusswaffen. Bereits nach den sexuellen &Uuml;bergriffen auf Frauen vor dem K&ouml;lner Hauptbahnhof in der Silvesternacht hatten die Beh&ouml;rden in mehreren Bundesl&auml;ndern wachsendes Interesse am kleinen Waffenschein gemeldet. F&uuml;r den reinen Erwerb dieser Waffen gibt es derzeit keine Auflagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Deutsche-ruesten-auf-article16954501.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ausnahmezustand f&uuml;r Frankreichs Muslime<\/strong><br>\nNirgendwo in Europa leben mehr Muslime als in Frankreich. Doch seit den Terroranschl&auml;gen von Paris wird das Klima f&uuml;r sie zunehmend schlechter. Ihre gr&ouml;&szlig;ter Agressor: der franz&ouml;sische Staat &ndash;<br>\nAls dem orthodoxen Kloster Mor Gabriel die Schlie&szlig;ung drohte, reichte seine Geschichte schon &uuml;ber 1 600 Jahre zur&uuml;ck. Im Jahr 2008 hatten kurdische Nachbargemeinden im S&uuml;dosten der T&uuml;rkei Besitzanspr&uuml;che auf das Land des Klosters angemeldet. Der Rechtsstreit wurde zum internationalen Politikum: Als AKP-Politiker die Ankl&auml;ger unterst&uuml;tzten, demonstrierten in K&ouml;ln Menschen gegen die &bdquo;kulturelle Vernichtungspolitik&ldquo; der t&uuml;rkischen Regierung. Der Deutsche Bundestag schaltete sich ein und zeigte sich besorgt &uuml;ber das Ausma&szlig; der Christenverfolgung im Land.(1) Die FAZ titelte gar &bdquo;rettet das zweite Jerusalem&ldquo; (2). Und schlie&szlig;lich sendete sogar die Europ&auml;ische Union Beobachter in die T&uuml;rkei.<br>\nAcht Jahre sp&auml;ter sind wieder Gottesh&auml;user von der Schlie&szlig;ung bedroht. Nicht so traditionsreiche wie Mor Gabriel, aber f&uuml;r ihre Gemeinden sind sie wahrscheinlich nicht weniger wichtig. Sie liegen nicht im S&uuml;dosten Anatoliens, sondern im Zentrum Europas &ndash; in Frankreich. Es sind keine Kirchen oder Kl&ouml;ster, sondern Moscheen. Nicht eine, sondern weit &uuml;ber einhundert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201602083842\/politik\/politik-eu\/ausnahmezustand-fuer-frankreichs-muslime.html\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Indien verweigert sich Zuckerbergs gro&szlig;er PR-L&uuml;ge<\/strong><br>\nEcho des Antikolonialismus: Indien sperrt sich gegen Mark Zuckerbergs Pl&auml;ne, das Internet auf Facebook zu beschr&auml;nken &ndash; trotz radikalen Lobbyings auf h&ouml;chster Ebene.<br>\nDer junge Gr&uuml;nder von Facebook und Milliard&auml;r Mark Zuckerberg bringt derzeit viel Geld und gro&szlig;e Anstrengungen auf, um Indien und seine Beh&ouml;rden von gro&szlig;en Pl&auml;nen zu &uuml;berzeugen. Den gesamten digital unterversorgten Subkontinent will er ans Internet anschlie&szlig;en. Sagt er. Ende Dezember 2015 erschien zum Thema in der Zeitung Times of India ein Meinungsartikel von ihm. Da schrieb er: Zugang zum Internet sei gleichbedeutend mit Zugang zum Arbeitsmarkt, zu Bildung, medizinischer Versorgung und Kommunikation. Damit Indien sich weiterentwicklen k&ouml;nne, ben&ouml;tigten eine Milliarde Menschen Anschluss ans Internet. Nur &ndash; mit dem Wort &ldquo;Internet&rdquo; meinte er nicht das Internet. Er meinte Facebook.<br>\nUnd so dokumentiert der Text die gro&szlig;e PR-L&uuml;ge, mit der Facebook und Zuckerberg seit nun schon einigen Jahren durch die Welt reisen. Denn tats&auml;chlich hatte Zuckerberg nie vor, eine Milliarde Inder mit &ldquo;dem Internet&rdquo; zu verbinden, wie er in seinem Artikel schrieb. Zuckerberg will mit gro&szlig;em Aufwand eine Milliarde Inder mit Facebook zu verbinden. Und er hoffte insgeheim darauf, dass man ihm das schon durchgehen lassen w&uuml;rde. Sicherheitshalber und vielleicht auch, um Menschen, die sich nicht so gut auskennen, zu t&auml;uschen hat Zuckerberg sein Projekt &ldquo;internet.org&rdquo; getauft &ndash; und eben nicht: facebook.org.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/internetorg-indien-verweigert-sich-zuckerbergs-grosser-pr-luege-1.2855827\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die NZZ-Studie<\/strong><br>\nDie Neue Z&uuml;rcher Zeitung (NZZ) ist die f&uuml;hrende Schweizer Tageszeitung f&uuml;r internationale Themen. Doch wie objektiv und kritisch berichtet die NZZ &uuml;ber geopolitische Konflikte? Um dies zu &uuml;berpr&uuml;fen, wurden w&auml;hrend je eines Monats alle NZZ-Berichte zur Ukraine-Krise  und zum Syrienkrieg analysiert und anhand des Modells von Professor Anne Morelli auf Muster von Kriegspropaganda hin ausgewertet.<br>\nDie Resultate sind eindeutig: Die NZZ verbreitet in ihren Berichten &uuml;berwiegend Propaganda der Konfliktpartei USA\/NATO. Gastkommentare und Meinungsbeitr&auml;ge geben nahezu durchgehend die Sicht dieser Konfliktpartei wieder, w&auml;hrend Propaganda ausschlie&szlig;lich auf der Gegenseite verortet wird. Die verwendeten Drittquellen sind unausgewogen und teilweise nicht &uuml;berpr&uuml;fbar. Insgesamt muss von einer einseitigen, selektiv-unkritischen und wenig objektiven Berichterstattung durch die NZZ gesprochen werden. Verschiedene Erkl&auml;rungsversuche f&uuml;r diesen Befund werden diskutiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/swisspropaganda.wordpress.com\/die-nzz-studie\/\">Swiss propaganda<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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