{"id":31080,"date":"2016-02-11T08:38:45","date_gmt":"2016-02-11T07:38:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080"},"modified":"2016-02-11T15:10:59","modified_gmt":"2016-02-11T14:10:59","slug":"hinweise-des-tages-2559","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080#h01\">Seehofer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080#h02\">Trump, AfD, Seehofer: Wir schlittern in die Schreispirale<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080#h03\">Krisengewinnler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080#h04\">Freihandel &uuml;ber alles, aber kein &bdquo;Dumping-Stahl&ldquo; aus China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080#h05\">Ein deutsches Call Center auf Mallorca: extreme Arbeitsbedingungen, schlechte Bezahlung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080#h06\">Missbrauch von Werkvertr&auml;gen gibt&rsquo;s nicht. Sagen die einen. Wie w&auml;re es mit einem Blick auf ein &ldquo;nahezu un&uuml;berschaubares Geflecht an Tochter- und Enkelfirmen&rdquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080#h07\">Fr&uuml;he Eingliederungsvereinbarungen helfen nicht immer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080#h08\">Mit Erbschaften ins Top-1% der Eurozone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080#h09\">Die perfiden Mittel, mit denen die Euro-Bank &uuml;ber den Volkswillen hinwegregiert am Beispiel Irlands (Teil 1)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080#h10\">Bericht: Kerry gibt syrischer Opposition Schuld an Bombardements<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080#h11\">An der falschen Stelle geschn&uuml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080#h12\">DiEM 25<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080#h13\">Indien verweigert sich Zuckerbergs gro&szlig;er PR-L&uuml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080#h14\">Pl&uuml;schtier statt Programm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080#h15\">&ldquo;Neue Ergebnisse der PISA-Studie. Einfachste Aufgaben sind ein Problem&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080#h16\">Debat-O-Meter: Feedback in Echtzeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080#h17\">&ldquo;Machtmensch Putin&rdquo; &ndash; wie die ZDF-Doku offenbar manipuliert wurde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080#h18\">Medien ermitteln: Es war menschliches Versagen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080#h19\">Zu guter Letzt: Es war nur ein Mausrutscher<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Seehofer<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Der Missverstandene<\/strong><br>\nHorst Seehofer m&ouml;chte nicht falsch verstanden werden. Vorw&uuml;rfe, er habe von einem &ldquo;Unrechtsstaat&rdquo; gesprochen, wies der CSU-Chef zur&uuml;ck. Die Formulierung, es gebe in der Fl&uuml;chtlingskrise eine &ldquo;Herrschaft des Unrechts&rdquo;, lie&szlig; er aber so stehen. Auf die Kanzlerin ziele das aber nicht. Was hat Horst Seehofer gesagt &ndash; und wie hat er es gemeint? Nach dem Interview des CSU-Vorsitzenden mit der &ldquo;Passauer Neuen Presse&rdquo; debattiert die Koalition und erregt sich die Opposition dar&uuml;ber, wie die &Auml;u&szlig;erungen Seehofers zu interpretieren sind. Der bayerische Ministerpr&auml;sident wiederum wehrt sich gegen das, was er als Fehldeutungen bezeichnet. Seehofer hatte in dem Interview mit Blick auf die Grenz&ouml;ffnung f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge vom vergangenen Jahr gesagt, es gebe &ldquo;im Moment keinen Zustand von Recht und Ordnung&rdquo;. Er f&uuml;gte hinzu: &ldquo;Es ist eine Herrschaft des Unrechts.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/seehofer-merkel-129.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Aus dem CSU-Horst wird der AfD-Horst<\/strong><br>\nUnd auch das ist typisch Seehofer: Er poltert laut, scheut aber die Konsequenz. Wenn ein Parteivorsitzender ernsthaft glaubt, die von ihm mitgetragene Regierung betreibe systematischen Rechtsbruch, dann muss er zuerst politisch reagieren und dies nicht auf das Verfassungsgericht abschieben. Wenn also tats&auml;chlich &ldquo;das Unrecht&rdquo; herrschen sollte, dann muss die CSU diese Bundesregierung verlassen. Dieser Vorwurf n&auml;mlich wiegt weit schwerer als die &uuml;blichen Differenzen in einer Koalitionsregierung. Es geht nicht um die H&ouml;he des Mindestlohns, die Pkw-Maut oder das Betreuungsgeld. So wie Seehofer t&ouml;nt, wirft er &ndash; was zum Beispiel auch die AfD gerne tut &ndash; der Bundeskanzlerin die Verletzung ihres Amtseids vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/streit-in-der-union-parteichef-seehofer-und-der-afd-horst-1.2857635\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>BPK-Comedy dank Seehofer: Ist die Bundesregierung ein Unrechts&hellip;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/vb.573823342629618\/1189278601084086\/?type=2&amp;theater\">Jung und naiv via Facebook<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Trump, AfD, Seehofer: Wir schlittern in die Schreispirale<\/strong><br>\nDer amerikanische Stromberg auf Speed, der Gro&szlig;khan der Gro&szlig;spurigkeit, der rotzige Rassist &ndash; Donald Trump hat die Funktionsweise der heutigen digitalen &Ouml;ffentlichkeit besser verstanden als irgendein Politiker sonst. Er ist der Protopolitiker des Netzkommentariats, das Ergebnis einer dumpf anpolitisierten Masse, die im Internet anders auftritt, als man das zuvor erwartet oder gehofft hatte. [&hellip;]<br>\nWenn Bj&ouml;rn H&ouml;cke rassistische Vermehrungstheorien aufstellt und von Tausendj&auml;hrigkeiten redet. Wenn Frauke Petry andeutet, es m&uuml;sse an der Grenze auf Fl&uuml;chtlinge geschossen werden k&ouml;nnen. Wenn Beatrix von Storch erg&auml;nzt, das m&uuml;sse irgendwie auch f&uuml;r Frauen und Kinder gelten. Die Funktion dieser Aussagen ist, durch ihr blo&szlig;es, selbst kurzzeitiges Vorhandensein eine Grenze zu verschieben: die Grenze von dem, was &ouml;ffentlich noch gesagt werden kann. Was auch Trumps Trick ist, denn so wird das ganze Potenzial des bisher unartikulierbaren Ressentiments freigesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/sascha-lobo-zu-donald-trump-wir-schlittern-in-die-schreispirale-a-1076632.html\">Sascha Lobo auf Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Krisengewinnler<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft hat ihren n&auml;chsten Rekord erzielt. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, stieg der Wert der deutschen Exporte im vergangenen Jahr um 6,4 Prozent auf rund 1,196 Billionen Euro. Damit liegt er h&ouml;her als je zuvor. Und glaubt man den Wirtschaftsverb&auml;nden, dann ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht in Sicht. In diesem Jahr d&uuml;rften die Ausfuhren weiter zulegen, hei&szlig;t es beim Au&szlig;enhandelsverband BGA &ndash; um bis zu 4,5 Prozent. W&auml;hrend andere L&auml;nder in der Krise stecken, f&uuml;llen sich deutsche Unternehmen hemmungslos die Taschen.<br>\nDabei zeigt die Jahresstatistik f&uuml;r 2015 einmal mehr, wo zur Zeit die Gesch&auml;ftsschwerpunkte der deutschen Au&szlig;enwirtschaft liegen. Zum ersten Mal seit 1961 ist nicht Frankreich der wichtigste Abnehmer deutscher Produkte &uuml;berhaupt; auf den Spitzenplatz haben sich die Vereinigten Staaten geschoben. Damit steht das Land, das bereits der mit Abstand bedeutendste Investitionsstandort deutscher Unternehmen weltweit ist, nun auch bei den Exporten auf Platz eins.<br>\nDas ist aus zwei Gr&uuml;nden bemerkenswert. Zum einen fallen L&auml;nder, die noch vor f&uuml;nf Jahren als Hoffnungstr&auml;ger deutscher Unternehmen schlechthin galten, gegen&uuml;ber den USA zur&uuml;ck. Das ist zum einen Russland, dessen Einfuhr aus Deutschland sich nicht einmal mehr auf ein F&uuml;nftel der US-Importe belief. 2012 hatten die russischen K&auml;ufe in der Bundesrepublik noch beinahe die H&auml;lfte der US-amerikanischen erreicht und bei deutschen Managern Begehrlichkeiten geweckt. Zumindest vorl&auml;ufig sind diese Zeiten vorbei. Geschrumpft sind 2015 au&szlig;erdem die deutschen Exporte nach China, und es ist unklar, ob sie wieder an die gro&szlig;en Erfolge des letzten Jahrzehnts ankn&uuml;pfen k&ouml;nnen. Auch hier ist die Stimmung ged&auml;mpft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/02-10\/102.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Freihandel &uuml;ber alles, aber kein &bdquo;Dumping-Stahl&ldquo; aus China<\/strong><br>\nSo ist das mit dem Freihandel, er ist nur gut, wenn er f&uuml;r einen selbst gut ist. Wir hatten schon im Dezember dar&uuml;ber berichtet (hier), dass der deutschen und europ&auml;ischen Stahlbranche nichts D&uuml;mmeres einf&auml;llt, als &uuml;ber Dumping aus China zu klagen. Jetzt versch&auml;rft man den Ton und wer ist ma&szlig;gebend dabei: Der wichtigste deutsche Freih&auml;ndler. Sein Name: Sigmar Gabriel.<br>\nIn dem Schreiben vom 5. 2. 2016, das Gabriel mit f&uuml;nf anderen Wirtschaftsministern geschrieben hat, hei&szlig;t es laut der Nachrichtenagentur dpa (aus Spiegel-Online): &bdquo;Die Europ&auml;ische Union kann nicht passiv bleiben, wenn wachsende Arbeitsplatzverluste und Schlie&szlig;ungen von Stahlwerken zeigen, dass es eine erhebliche und drohende Gefahr eines Zusammenbruchs des europ&auml;ischen Stahlsektors gibt&ldquo;. Das ist toll, wissen wir doch sonst ganz genau, dass beim Freihandel der Zusammenbruch ganzer Industrien kein Problem ist. Er ist sogar im wohlverstandenen Interesse des sie beherbergenden Landes. Wenn es &uuml;berlegene Wettbewerber gibt, wer w&uuml;sste das besser als der deutsche Export&uuml;berschussweltmeister, muss selbstverst&auml;ndlich der Unterlegene untergehen, das ist das Gesetz des Marktes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/freihandel-ueber-alles-aber-kein-dumping-stahl-aus-china\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ein deutsches Call Center auf Mallorca: extreme Arbeitsbedingungen, schlechte Bezahlung<\/strong><br>\n&bdquo;CCES24 in Palma de Mallorca Erfahrungsberichte&ldquo; ist der Titel eines Diskussionsstrangs bei chefduzen, in dem zahlreiche der mehreren hundert Besch&auml;ftigten dieses Call Centers &uuml;ber ihre Arbeitsbedingungen, Bezahlung und andere betriebliche Lebensbelange diskutieren. Auch wenn man annimmt, dass gr&ouml;&szlig;ere deutschsprachige Call Center zumeist f&uuml;r billiges Geld in Irland funktionieren, hat CCES24 einen wichtigen Kunden: 1&amp;1 &ndash; bietet neben dem angeblich schnellsten Internet offensichtlich auch schnelle Abnutzung menschlicher Arbeitskraft. Der Diskussionsstrang wurde am 11. September 2013 aufgenommen, der (bisher) letzte Beitrag ist vom 06. Februar 2016. Der &bdquo;Pers&ouml;nliche Erfahrungsbericht meiner Zeit bei CCES24&ldquo; von Christian Vollmer vom 05. Februar 2016 ist eben das &ndash; ein pers&ouml;nlicher Erfahrungsbericht, der, wie man bei chefduzen leicht nachlesen kann, keineswegs ein Einzelfall ist (und in dem auf Wunsch von LabourNet Germany die Personennamen ge&auml;ndert wurden, die uns im Original vorliegen). Siehe dazu den Erfahrungsbericht samt einiger zus&auml;tzlicher grunds&auml;tzlicher Informationen von chefduzen zur Situation auf Mallorca und im Betrieb sowie einen neuen Erlebnisbericht, denn die Debatte um CCES24 geht bei chefduzen weiter!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/internationales\/spanien\/arbeitsbedingungen-spanien\/ein-deutsches-call-center-auf-mallorca-extreme-arbeitsbedingungen-schlechte-bezahlung\/\">LabourNet Germany<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Missbrauch von Werkvertr&auml;gen gibt&rsquo;s nicht. Sagen die einen. Wie w&auml;re es mit einem Blick auf ein &ldquo;nahezu un&uuml;berschaubares Geflecht an Tochter- und Enkelfirmen&rdquo;?<\/strong><br>\nDerzeit geht es in Berlin um eine der letzten noch offenen arbeitsmarktpolitischen Baustellen, die man mit dem Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD vom Dezember 2013 aufgemacht hat &ndash; also um die Regulierung von Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen. Ausgangspunkt f&uuml;r die Aufnahme eines Regelungsbedarfs in den Koalitionsvertrag war u.a. das Ziel, rechtswidrige Vertragskonstruktionen bei Werkvertr&auml;gen zu bek&auml;mpfen. Hierzu hat das Bundesarbeitsministerium einen Entwurf vorgelegt, der aber auf erhebliche Widerst&auml;nde st&ouml;&szlig;t, nicht nur seitens der Wirtschaftsverb&auml;nde, sondern auch in der Union. Sch&uuml;tzenhilfe bekommt diese Seite von den eigenen Wissenschaftstruppen, beispielsweise aus dem von den Arbeitgebern finanzierten Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in K&ouml;ln. Von dort kommt die entlastende Botschaft: Empirie signalisiert: Kein gesetzlicher Handlungsbedarf: Auf die Frage, ob es &uuml;berhaupt einen Handlungsbedarf aufgrund m&ouml;glicher Missbrauchsf&auml;lle im Bereich der Werkvertr&auml;ge gibt, kommt das Arbeitgeber-Institut zu einem Nein, &raquo;weil auch die Befunde von Unternehmensbefragungen im Grunde keinen Handlungsbedarf signalisieren.&laquo; Nun mag der eine oder andere m&ouml;glicherweise zu dem Ergebnis kommen, dass das ein putziges Argument ist, denn es ist nicht wirklich &uuml;berraschend, wenn in Unternehmensbefragungen herauskommt, dass Unternehmen nicht zugeben, dass sie Missbrauch betreiben.<br>\nVielleicht ist es an dieser Stelle wieder einmal hilfreich, ein Blick in die betriebliche Realit&auml;t zu werfen und den nicht nur m&ouml;glichen, sondern offensichtlich naheliegenden Missbrauch konkret zu beschreiben &ndash; wobei hier gleich angemerkt sei, dass das, was f&uuml;r die einen &ldquo;Missbrauch&rdquo; ist, f&uuml;r die andere Seite ein betriebswirtschaftlich rationales, weil gewinnbringendes Vorgehen darstellt, das man nat&uuml;rlich nicht gerne reguliert, also eingeschr&auml;nkt sehen m&ouml;chte. Das konkrete Unternehmens-Beispiel stammt zudem aus einer Branche, die von gr&ouml;&szlig;ter sozialpolitischer Bedeutung ist und in der das Thema Arbeitsbedingungen des Personals seit langem ganz oben auf der Tagesordnung steht. Schauen wir uns also die Entwicklungen im Bereich der Krankenh&auml;user an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de\/2016\/02\/32.html\">Stefan Sell auf Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Fr&uuml;he Eingliederungsvereinbarungen helfen nicht immer<\/strong><br>\nEingliederungsvereinbarungen dokumentieren sowohl die Unterst&uuml;tzungsaktivit&auml;ten der Arbeitsvermittler bei der Jobsuche als auch die Eigenbem&uuml;hungen der Arbeitsuchenden. Ihr Abschluss ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Ein Forscherteam des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und der Universit&auml;t Mannheim hat untersucht, ob ein m&ouml;glichst fr&uuml;hzeitiger Abschluss der Eingliederungsvereinbarung die Besch&auml;ftigungschancen verbessert. Das Ergebnis lautet: In manchen F&auml;llen ja, aber nicht immer. Insbesondere m&auml;nnliche Arbeitslose mit F&ouml;rderbedarf, bei denen beispielsweise Fortbildungen zur Verbesserung der Chancen am Arbeitsmarkt erforderlich sind, profitieren von einem fr&uuml;hzeitigen Abschluss der Eingliederungsvereinbarungen. Sie sind schneller wieder besch&auml;ftigt, wenn die Eingliederungsvereinbarung m&ouml;glichst fr&uuml;h und nicht erst nach sechs Monaten Arbeitslosigkeit abgeschlossen wird. Bei M&auml;nnern, die von vornherein sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, aber auch bei M&auml;nnern, bei denen aufgrund mehrerer Vermittlungshemmnisse eine Arbeitsaufnahme innerhalb eines Jahres unwahrscheinlich ist, ist eine fr&uuml;he Eingliederungsvereinbarung dagegen nicht hilfreich. Bei arbeitsuchenden Frauen spielt der Zeitpunkt ganz generell kaum eine Rolle. Aufgrund der Forschungsergebnisse hat die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit die bisherige Regelung, mit allen Arbeitslosen Eingliederungsvereinbarungen bereits vor Eintritt der Arbeitslosigkeit oder zeitnah danach abzuschlie&szlig;en, flexibilisiert.<br>\nDie IAB-Studie ist <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2016\/kb0316.pdf\">im Internet abrufbar<\/a>.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/de\/informationsservice\/presse\/presseinformationen\/kb0316.aspx\">IAB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mit Erbschaften ins Top-1% der Eurozone<\/strong><br>\nEine k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichte Studie der internationalen Hilfsorganisation Oxfam stie&szlig; auf gro&szlig;e Resonanz: Die 62 reichsten Menschen der Erde besitzen etwa genauso viel Verm&ouml;gen wie die gesamte &auml;rmere H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung. Diese neuen Zahlen und vor allem das steigende Interesse an den &bdquo;Superreichen&ldquo; stehen sinnbildlich f&uuml;r eine Frage, die viele Menschen in Europa betrifft: Welchen Beitrag kann das Arbeitseinkommen heute noch zum Verm&ouml;gensaufbau leisten? Wie schaffen es Reiche &uuml;berhaupt an die Spitze der Verm&ouml;gensverteilung? In einer k&uuml;rzlich erschienenen Studie des WU-Forschungsinstituts INEQ und der AK Wien wird untersucht, welche unterschiedlichen Effekte erhaltene Erbschaften bzw. erzieltes Arbeitseinkommen auf die Verm&ouml;gensbildung in den L&auml;ndern der Eurozone haben. Die analysierten Daten der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) unterstreichen dabei die bedeutende Rolle von Erbschaften beim Verm&ouml;gensaufbau. Zwar haben Erbschaften nicht in allen L&auml;ndern der Eurozone den gleich gro&szlig;en Einfluss, aber vor allem in &Ouml;sterreich (sowie in Griechenland und Portugal) sind sie im Vergleich zum Arbeitseinkommen klar tonangebend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/erben\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die perfiden Mittel, mit denen die Euro-Bank &uuml;ber den Volkswillen hinwegregiert am Beispiel Irlands (Teil 1)<\/strong><br>\nEine parlamentarische Untersuchungskommission in Irland hat in einem langen Report nachgezeichnet, mit welch undemokratischen und perfiden Mitteln die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) zwei irische Regierungen gezwungen hat, zugunsten deutscher und franz&ouml;sischer Banken die privaten Schulden der irischen Banken den B&uuml;rgern Irlands gegen deren Willen aufzuladen. Es ist ein Lehrst&uuml;ck. Ende Januar hat die Untersuchungskommission des irischen Parlaments ihren zweib&auml;ndigen Bericht vorgelegt. Darin bezichtigt sie indirekt zwei EZB-Pr&auml;sidenten, Jean-Claude Trichet und Mario Draghi der L&uuml;ge, denn diese hatten jeweils gesagt, die irische Regierung habe allein entschieden und zu verantworten, dass die Steuerzahler die privaten Schulden irischer Banken &uuml;bernehmen mussten. Die EZB habe sie nicht gezwungen. Das war gelogen, es sei denn, man akzeptiert auch die Erkl&auml;rung eines Geiselnehmers, er habe niemand gezwungen, L&ouml;segeld zu zahlen, das sei ganz allein dessen Entscheidung gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/549-ezb-irland-1#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bericht: Kerry gibt syrischer Opposition Schuld an Bombardements<\/strong><br>\nUS-Au&szlig;enminister John Kerry erkl&auml;rte gegen&uuml;ber syrischen Mitarbeitern von Hilfsorganisationen wenige Stunden nach dem Ende der Genfer Friedensgespr&auml;che, das Land habe weitere drei Monate Bombardement zu erwarten, was die Opposition &raquo;dezimieren&laquo; werde. W&auml;hrend einer Unterhaltung am Rande der Geberkonferenz f&uuml;r Syrien in dieser (der vergangenen, jW) Woche in London, gab Kerry dem Vernehmen nach der syrischen Opposition die Schuld am Verlassen der Gespr&auml;che und der Wegbereitung f&uuml;r eine gemeinsame Offensive der syrischen Regierung und Russlands gegen Aleppo. &raquo;Er sagte, &rsaquo;geben Sie die Schuld nicht mir &ndash; gehen Sie und geben Sie die Schuld Ihrer Opposition&lsaquo;&laquo;, erkl&auml;rte einer der Hilfsorganisationsmitarbeiter, der darum bat, zum Schutz seiner Organisation anonym zu bleiben, gegen&uuml;ber MEE.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/02-09\/036.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>An der falschen Stelle geschn&uuml;rt<\/strong><br>\nBetrachtet man den aktuellen Zustand der Deutschen Bahn, reibt man sich verwundert die Augen: Hatte nicht schon die Bahnreform im Jahre 1994 den Auftrag gehabt, mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen? Ist die Daseinsvorsorge in Deutschland nicht auch damit verbunden, dass Menschen mit einem umweltfreundlichen Verkehrsmittel von A nach B fahren k&ouml;nnen? Doch die Realit&auml;t ist eine andere. Das Gemeinwohl und die Daseinsvorsorge f&uuml;r die B&uuml;rger wurden mit der Privatisierung durch die Politik beerdigt und jahrelang dem B&ouml;rsenwahnsinn von Vorst&auml;nden aller Aktiengesellschaften und danach auch weiterhin dem Gewinnstreben des DB Konzerns geopfert. Was bedeutet das f&uuml;r das Zugpersonal? Wo stehen die Bahn und ihre Besch&auml;ftigten heute und in Zukunft? Eine kritische Bestandsaufnahme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gdl.de\/Aktuell-2016\/VorausLeitartikel-1454584984\">GDL<\/a>\n<p><strong>Dazu: Die Zukunft der Eisenbahn<\/strong><br>\nP&uuml;nktlichkeit und Zuverl&auml;ssigkeit der Z&uuml;ge sind eine Katastrophe. Immer mehr Kunden wechseln zur Stra&szlig;e. Die Ursachen liegen im miserablen Zustand der gesamten Eisenbahninfrastruktur. Auch bei der Beseitigung der Misere scheiden sich in vielen Punkten die Geister. Das f&auml;ngt schon mit den Anreizen zu p&uuml;nktlichen Z&uuml;gen an. &bdquo;Boni f&uuml;r nichts&ldquo; titelte das Manager-Magazin dazu treffend. So erh&auml;lt der Vorstand ein Viertel der 6,8 Millionen Euro Boni bereits, wenn 80 Prozent der Fern- und 74 Prozent der G&uuml;terz&uuml;ge p&uuml;nktlich sind. Aber erst bei mindestens 85 Prozent Anschlussp&uuml;nktlichkeit w&uuml;rden neun von zehn Fahrg&auml;sten ihren Anschlusszug erreichen. Das reicht somit nicht, also darf es keinesfalls 100 Prozent Boni f&uuml;r diesen Bereich geben. Statt nun das Netz mit einem vern&uuml;nftigen Taktfahrplan auszubauen, wie das die Schweizer seit Jahrzehnten erfolgreich tun, soll gespart werden &ndash; und in der Schweiz kann man die Uhr nach den Z&uuml;gen stellen, so p&uuml;nktlich sind sie. Prestigeobjekte sind dazu nicht geeignet. Es muss viel mehr in eine zusammengef&uuml;hrte Infrastruktur investiert werden, denn nur dadurch kann die Schiene auch ihre Systemvorteile entfalten. Und wo soll denn nun eigentlich gespart werden? Beim Zugpersonal, so wie immer, ist die Denke des DB-Vorstands. Er will wieder einmal Projektgesellschaften ausgliedern, damit er billigere L&ouml;hne zahlen kann. Dabei geben Lokomotivf&uuml;hrer und Zugbegleiter seit Jahren wirklich alles, damit die Z&uuml;ge p&uuml;nktlich und zuverl&auml;ssig sind. Die F&uuml;hrungskr&auml;fte haben ganz offensichtlich verlernt, Eisenbahn zu organisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gdl.de\/Aktuell-2016\/VorausEditorial-1454586240\">GDL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>DiEM 25<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Varoufakis vertraut vor allem auf das eigene Charisma<\/strong><br>\nVertreter der alten und neuen europ&auml;ischen Linken st&uuml;tzen den Wunsch des fr&uuml;heren griechischen Minister f&uuml;r eine neue Demokratiebewegung in Europa. Wie die sich praktisch organisieren soll, bleibt dabei offen. Die Show ist perfekt inszeniert. Noch bevor der Mann des Abends die B&uuml;hne betritt, wird das Publikum per Video eingestimmt. Untermalt von der dramatischen Musik des Komponisten Brian Eno erz&auml;hlen schnell geschnittene Bilder und Grafiken die zentrale Botschaft. Europas Politikelite, also Angela Merkel, Jean-Claude Juncker, Mario Draghi, Jeroen Dijsselbloem und all ihr Gefolge, &bdquo;zerst&ouml;ren Europa&ldquo;. Ihre Politik erzeugt erst den wirtschaftlichen Niedergang, wird dann autorit&auml;r und f&uuml;hrt schlie&szlig;lich zum R&uuml;ckfall in den Nationalismus. Im grellen Scheinwerferlicht erscheint anschlie&szlig;end die Lichtgestalt, die den Ausweg weist: Yanis Varoufakis, der Ex-Finanzminister aus Athen, und Idol f&uuml;r all jene, die dem Niedergang der europ&auml;ischen Idee nicht tatenlos zusehen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/diem-25-in-der-volksbuehne-varoufakis-vertraut-vor-allem-auf-das-eigene-charisma\/12944068.html\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein neues Europa entsteht von unten<\/strong><br>\nWenn es dieser Tage eine Hoffnung f&uuml;r Europa gibt, dann ist dies nicht den Eliten zu verdanken, sondern dem paneurop&auml;ischen Netzwerke der Solidarit&auml;t. Diese Bewegungen zeigen: Wer meint, der R&uuml;ckzug in die nationale Wagenburg sei die richtige Reaktion, der irrt. Die Fl&uuml;chtlingsfrage unterstreicht die Notwendigkeit transnationaler Zusammenarbeit. Nationale Souver&auml;nit&auml;t ist keine Entschuldigung f&uuml;r das Missachten von Menschenrechten. Anhand der Fl&uuml;chtlingsfrage wird auch deutlich, wie illusion&auml;r die Vorstellung ist, die gro&szlig;en Menschheitsfragen seien heute noch national zu bearbeiten. Und in einer Festung, erst Recht einer, die sich im Kriegszustand gegen gefl&uuml;chtete Menschen befindet, kann sich keine demokratische Gesellschaft entwickeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/reden\/neues-europa-entsteht-unten-2016-02-09\/\">Katja Kipping (Die Linke)<\/a><\/li>\n<li><strong>Eine Waffe gegen wachsenden &ldquo;Eurofaschismus&rdquo;<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here griechische Finanzminister Yannis Varoufakis hat mit Mitstreitern aus ganz Europa eine linke Demokratiebewegung gestartet. Jakob Augstein, Chefredakteur der Wochenzeitung &ldquo;der freitag&rdquo;, sagt, Europa brauche dringend dieses linke Gegengewicht. Nach seinem R&uuml;cktritt als griechischer Finanzminister war Yanis Varoufakis zwischenzeitlich abgetaucht. Jetzt will der &Ouml;konom unter dem Dach des linken Netzwerkes &ldquo;Democracy in Europe Movement 2025&Prime; (DiEM25) verschiedene Protestbewegungen zusammenf&uuml;hren.&rdquo;Der rasche Zerfall Europas muss gestoppt werden&rdquo;, sagte Varoufakis am 9. Februar in der Berliner Volksb&uuml;hne. Er warnte vor einem neuen Nationalismus in Europa und einer Situation wie in den 30er-Jahre. Jakob Augstein, Chefredakteur der Wochenzeitung &ldquo;der freitag&rdquo; hat die Veranstaltung besucht und findet Varoufakis, den deutsche Medien gerne als Rockstar der Politik bezeichnen, und seine Pl&auml;ne &uuml;berzeugend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/varoufakis-neue-linke-bewegung-eine-waffe-gegen-wachsenden.1008.de.html?dram:article_id=345100\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><strong>Was junge Aktivisten sich von Varoufakis&rsquo; neuer Bewegung erhoffen<\/strong><br>\nIn ihrem Manifest fordert die Bewegung unter anderem:\n<ul>\n<li>Die Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs sowie die der EU-Minister per Livestream ins Netz zu &uuml;bertragen.<\/li>\n<li>Au&szlig;erdem wollen die Aktivisten innerhalb der n&auml;chsten zwei Jahre eine Versammlung ins Leben rufen, die der EU eine Verfassung geben soll. Die Vertreter f&uuml;r diese Versammlung sollen &uuml;ber transnationale Listen gew&auml;hlt werden. Das hei&szlig;t: Die Kandidaten f&uuml;r den Konvent treten in der ganzen EU an und k&ouml;nnen von allen EU-B&uuml;rgern gew&auml;hlt werden &ndash; im Gegensatz zu allen sonstigen Wahlen in der Union, die in nationalen Grenzen stattfinden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bento.de\/today\/varoufakis-bewegung-diem25-was-junge-aktivisten-sich-von-europa-wuenschen-330149\/\">bento<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Indien verweigert sich Zuckerbergs gro&szlig;er PR-L&uuml;ge<\/strong><br>\nDer junge Gr&uuml;nder von Facebook und Milliard&auml;r Mark Zuckerberg bringt derzeit viel Geld und gro&szlig;e Anstrengungen auf, um Indien und seine Beh&ouml;rden von gro&szlig;en Pl&auml;nen zu &uuml;berzeugen. Den gesamten digital unterversorgten Subkontinent will er ans Internet anschlie&szlig;en. Sagt er. Ende Dezember 2015 erschien zum Thema in der Zeitung Times of India ein Meinungsartikel von ihm. Da schrieb er: Zugang zum Internet sei gleichbedeutend mit Zugang zum Arbeitsmarkt, zu Bildung, medizinischer Versorgung und Kommunikation. Damit Indien sich weiterentwicklen k&ouml;nne, ben&ouml;tigten eine Milliarde Menschen Anschluss ans Internet. Nur &ndash; mit dem Wort &ldquo;Internet&rdquo; meinte er nicht das Internet. Er meinte Facebook.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/internetorg-indien-verweigert-sich-zuckerbergs-grosser-pr-luege-1.2855827\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Pl&uuml;schtier statt Programm<\/strong><br>\nEr w&auml;re vom Hof gejagt worden, erinnert sich unser Gastautor, wenn die CDU-Zahlen so mies wie heute gewesen w&auml;ren. Damals, als er noch Regierungssprecher war und die Latte bei 50 Prozent plus x lag. Was ist da passiert?<br>\nEs gibt noch CDU-Mitglieder, die sich, ohne ihr Fr&uuml;hged&auml;chtnis allzu sehr bem&uuml;hen zu m&uuml;ssen, an tiefschwarze Zeiten in Baden-W&uuml;rttemberg erinnern. Zeiten, in denen vor Landtagswahlen allenfalls dar&uuml;ber spekuliert wurde, wie hoch die absolute Mehrheit der CDU diesmal ausfallen werde.<br>\nNachdem Ministerpr&auml;sident Hans Filbinger bei der Landtagswahl 1976 die s&uuml;dwestdeutsche CDU auf sagenhafte 56,7 Prozent hochkatapultiert hatte, lag die Messlatte f&uuml;r seinen Nachfolger Lothar Sp&auml;th bei 50 plus x. Zweimal schaffte er es, sie zu &uuml;berspringen. 1988 verfehlte Sp&auml;th das Ziel mit 49 Prozent der Stimmen knapp, was ihm innerparteilich viel Kritik eintrug. Aber f&uuml;r eine erneute Alleinregierung der CDU reichte es allemal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/debatte\/254\/plueschtier-statt-programm-3437.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><em>In der Gesamtausgabe von Kontext lesen Sie diese Woche unter anderem:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Wir!<\/strong> Ohne die vielen Freiwilligen w&auml;re die Fl&uuml;chtlingshilfe aufgeschmissen. Mit kreativen Ideen schaffen sie Kontakt und leisten ein St&uuml;ck Integration. Zum Beispiel Matthias Ulrich Bohner, der an der Gitarre den richtigen Ton findet. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Schaffen!<\/strong> Junge Syrer und Afghanen werden dort einziehen, wo sich die NPD einnisten wollte: ins Waldhorn in Me&szlig;stetten. Und selbst der Gemeinderat klatscht Beifall. Der CDU-Landrat sagt, der gr&uuml;ne Ministerpr&auml;sident sei hilfreich gewesen.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Das!<\/strong> Kaum ein Unternehmen positioniert sich &ouml;ffentlich gegen die Fl&uuml;chtlingshetzer des Kopp-Verlags. Ausgerechnet die viel gescholtene Deutsche Bahn erteilt den Rottenburgern Werbeverbot auf allen Bahn-Grundst&uuml;cken. Ein Sch&ouml;nheitsfehler bleibt.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Die linke S&uuml;nde des roten Gottesmannes:<\/strong> Als er Mitte der Siebzigerjahre die SPD-Fraktion im Stuttgarter Gemeinderat f&uuml;hrte, da hielt die SPD dort 27 Sitze. Heute sind es noch neun. Heute ist Siegfried Bassler, 82, nicht mehr Mitglied seiner Partei. Das Urgestein der hiesigen Sozialdemokratie wurde nach 55 Jahren rausgeschmissen.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>In der virtuellen Ger&uuml;chtek&uuml;che:<\/strong> Um die Wahrheit im Netz steht es schlecht. Sp&auml;testens seit dort Rechtspopulisten &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo; liken. Mittlerweile sp&uuml;ren Hoax-J&auml;ger und staatliche Beh&ouml;rden Falschmeldungen auf. Etwa die ber&uuml;chtigten Doppelbilder, die Kriegsfl&uuml;chtlinge als IS-K&auml;mpfer denunzieren.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;Neue Ergebnisse der PISA-Studie. Einfachste Aufgaben sind ein Problem&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschland macht Fortschritte bei der F&ouml;rderung von leistungsschwachen Sch&uuml;lern. Das geht aus aktuellen Ergebnissen der PISA-Studie hervor. Grund zum Jubeln gibt es dennoch nicht. Denn viele Sch&uuml;ler k&ouml;nnen selbst die einfachsten Aufgaben nicht l&ouml;sen.[&hellip;] Als erstes hat der PISA-Koordinator der OECD, Andreas Schleicher, eine gute Nachricht: Deutschland geh&ouml;rt zu der recht kleinen Gruppe von OECD-Staaten, die bei den leistungsschwachen Sch&uuml;lern besser dastehen als 2003. Deutschland habe einiges richtig gemacht, lobt Schleicher. Ein ganzes &ldquo;Ma&szlig;nahmenb&uuml;ndel&rdquo; &ndash; darunter fr&uuml;hkindliche Diagnostik und F&ouml;rderung &ndash; habe dazu beigetragen, dass schwache Kinder nun schneller erkannt und besser gef&ouml;rdert w&uuml;rden.Die schlechte Nachricht folgt aber sofort: [&hellip;]<br>\nDie OECD setzt sich ein f&uuml;r ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum, f&uuml;r einen h&ouml;heren Grad an Besch&auml;ftigung und f&uuml;r eine Steigerung des Lebensstandards beim Erhalt von Geldwert- und Preisstabilit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/pisa-ergebnisse-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.R.:<\/strong> Ich muss Ihnen nicht sagen, dass die PISA-Studie h&ouml;chst fragw&uuml;rdig ist. Der Redaktion der Tagesschau m&uuml;sste man es allerdings dringend sagen. Die &ldquo;Erkenntnisse&rdquo; von PISA\/OECD werden ohne jedes kritische Hinterfragen verbreitet, als ob PISA\/OECD das Ma&szlig; aller Dinge in Sachen Bildung\/Schule w&auml;re. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Debat-O-Meter: Feedback in Echtzeit<\/strong><br>\nAn der Universit&auml;t Freiburg entwickelte Software erfasst Zuschauerreaktionen auf Fernsehdebatten<br>\nMit einem an der Universit&auml;t Freiburg entwickelten Analysetool k&ouml;nnen Zuschauerinnen und Zuschauer im Fernsehen &uuml;bertragene Debatten von Politikerinnen und Politikern in Echtzeit bewerten. Ein Team um Prof. Dr. Uwe Wagschal vom Seminar f&uuml;r Wissenschaftliche Politik und Prof. Dr. Bernd Becker vom Institut f&uuml;r Informatik der Albert-Ludwigs-Universit&auml;t testete den DEBAT-O-METER bei der Diskussion zwischen dem baden-w&uuml;rttembergischen Ministerpr&auml;sidenten Winfried Kretschmann und dem Spitzenkandidaten der CDU f&uuml;r die Landtagswahl Guido Wolf, die der S&uuml;dwestrundfunk am 14. Januar 2016 live im Fernsehen ausstrahlte. Es war das erste Mal, dass eine solche rein software-basierte Anwendung zur Bewertung politische Diskussionen in Deutschland zum Einsatz kam.<br>\nDie App bildete die Fotos der beiden Diskutanten ab und erlaubte es den Probandinnen und Probanden, &uuml;ber einen Schieberegler mitzuteilen, von welchem Kandidaten sie einen besseren Eindruck hatten. Bei bisherigen Echtzeit-Messungen m&uuml;ssen Forscherinnen und Forscher eine eigene Hardware bereitstellen, beispielsweise beim so genannten Dialer-Verfahren, bei dem Probanden &uuml;ber einen Drehknopf an einem Ger&auml;t Feedback geben. Im Gegensatz dazu ist der DEBAT-O-METER &uuml;ber ein mobiles Endger&auml;t einsetzbar, kann demnach von einem beliebigen Ort aus und damit von einer gr&ouml;&szlig;eren Anzahl an Zuschauern bedient werden. Die Forscher erhoffen sich, auch Personen zu erreichen, die nicht ohnehin politikinteressiert sind, und dadurch repr&auml;sentativere Ergebnisse zu erhalten. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich Probanden, die sich an unterschiedlichen Orten befinden, nicht gegenseitig in ihren Bewertungen beeinflussen k&ouml;nnen. &bdquo;Mit dem DEBAT-O-METER gibt es zum ersten Mal in Deutschland ein internetbasiertes Instrument, welches dem Zuschauer erm&ouml;glicht, die Teilnehmenden in Echtzeit in Streitgespr&auml;chen zu bewerten. Der Wissenschaft wird es gleichzeitig m&ouml;glich, die Wirkungen und die Themen einer solchen Debatte detailliert zu analysieren&rdquo;, sagt Wagschal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/news.tf.uni-freiburg.de\/single-news\/artikel\/517\/feedback-in-echtzeit.html\">Uni Freiburg<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Auch interessant: Die Wissenschaft l&auml;uft einmal mehr der Realit&auml;t hinterher. Das, was uns hier als Neuigkeit verkauft wird, findet in allen namhaften Sendungen von hart aber fair bis zum Sportschau Club doch schon seit Jahren statt, nur eben nicht mit propriet&auml;ren Technologien: Die Generation Internet 2.0 gibt ihren Senf zum TV-Geschehen via Twitter und facebook ab, der dann von eigens daf&uuml;r qualifizierten Blondinen live vorgelesen wird.<\/em><br>\n<em>Nichtsdestotrotz ist die Entwicklung besorgniserregend, da es sich ja nicht um originelle Spr&uuml;che zu verqueren gesellschaftlichen Stellungnahmen oder leichtfertig verschossenen Elfmetern handelt, die ansonsten irrelevant sind, sondern um Erw&auml;gungen zur Basis demokratischer Wahlentscheidungen. Keinen thematischen Diskurs mehr in Ruhe bis zum Ende anh&ouml;ren, nicht mehr nachdenken, keine wie auch immer &uuml;berlegte Meinung mehr bilden, um dann eine Entscheidung zu treffen. Stattdessen vor allem auch als bis dato politisch Uninteressierter sofort die eigenen spontanen Eindr&uuml;cke und Urteile, noch ehe man sich ihrer selbst recht bewusst ist, verbindlich zum Ausdruck bringen &ndash; das scheint die Devise der Stunde zu sein, einzig im Namen der Repr&auml;sentanz und der Aufrechterhaltung einer gewissen Aufmerksamkeitsspanne (&ldquo;Man versucht, dem Gespr&auml;ch genauer zu folgen.&rdquo; &ldquo;Zuhause h&auml;tte ich eher weggezappt.&rdquo; siehe <a href=\"http:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/debat-o-meter-wie-gut-waren-wolf-und-kretschmann--116231524.html\">hier<\/a>).<\/em><br>\n<em>Und die mess- und registriergeilen, technologiegl&auml;ubigen Wissenschaftler argumentieren auch noch ernsthaft, dass es dadurch m&ouml;glich werde, &ldquo;die Wirkungen und Themen einer solchen Debatte detailliert zu analysieren&rdquo;. Wozu denn noch? &ndash; Und ist daf&uuml;r &uuml;berhaupt Zeit? Konsequent zu Ende gedacht, fehlt doch eigentlich nur das Instant-Feedback f&uuml;r die Kandidaten, um ihrerseits sofort reagieren zu k&ouml;nnen. Ich schlage z. B. in kurzen Intervallen Stromschl&auml;ge in umgekehrt proportionaler H&ouml;he der aktuellen Zustimmungswerte vor.<\/em><br>\n<em>Wie war das bei Lothar Dombrowski, alias Georg Schramm, frei nach Adorno, noch gleich: &ldquo;Die vollends aufgekl&auml;rte Welt erstrahlt im Zeichen triumphalen Unheils!&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&ldquo;Machtmensch Putin&rdquo; &ndash; wie die ZDF-Doku offenbar manipuliert wurde<\/strong><br>\nUngereimtheiten, Fehler und ein bestochener Kronzeuge &ndash; die Dokumentation &ldquo;Machtmensch Putin&rdquo; droht f&uuml;r das ZDF zu einem Fiasko zu werden. Der Vorwurf lautet: Manipulation. Eine Recherche erh&auml;rtet den Verdacht. [&hellip;]<br>\nAllerdings sprechen immer mehr Indizien daf&uuml;r, dass die F&auml;lschungsvorw&uuml;rfe stimmen. Zwei Journalisten begaben sich f&uuml;r das Medienmagazin &ldquo;Journalist&rdquo; des deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) auf Spurensuche. Moritz Gathmann und Maxim Kireev, die bereits viele Jahre aus und &uuml;ber Russland berichten, trafen Labyskin in Kaliningrad, sprachen mit zahlreichen Freunden und Bekannten des 27-J&auml;hrigen und machten sogar seine angebliche Frau ausfindig, die dem Russen in der Doku offenbar angedichtet worden ist. Dem stern erz&auml;hlten die Journalisten in zwei Einzelgespr&auml;chen, was ihre mehrw&ouml;chige Recherche in Russland und Ukraine ergeben hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/wladimir-putin--wie-die-zdf-doku-offenbar-manipuliert-wurde-6687386.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Sehr lesenswert.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Brinkb&auml;umer, Mascolo, Gniffke: So unterschiedlich gehen Top-Journalisten mit dem &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo;-Vorwurf um<\/strong><br>\nIm Interview mit dem NDR weist Mascolo den pauschalen &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo;-Vorwurf von sich, erkennt aber wie Brinkb&auml;umer auch &bdquo;eine Erosion unserer Glaubw&uuml;rdigkeit, die bis weit in b&uuml;rgerliche Kreise hineinreicht&ldquo;.<br>\nUm verlorenes Vertrauen zur&uuml;ckzugewinnen, braucht es laut Mascolo vor allem zweierlei: 1. Medien sollten sich Zeit nehmen, Sachverhalte auszurecherchieren und zu durchdringen, bevor sie berichten. 2. Medien sollten au&szlig;erdem eine neue Fehlerkultur annehmen.<br>\nEinen etwas anderen Standpunkt nimmt &bdquo;Tagesschau&ldquo;-Chefredakteur Kai Gniffke im Interview mit der DJV-Zeitschrift Journalist (kostenpflichtiger Blendle-Link) ein. Er verneint, dass es es ein Glaubw&uuml;rdigkeitsproblem der &bdquo;Tagesschau&ldquo; gibt. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend ein Klaus Brinkb&auml;umer es also als besorgniserregend empfindet, wenn 40 Prozent der Deutschen den Medien misstrauen, hat Kai Gniffke von der ARD kein Problem damit, wenn laut einer ARD-eigenen Umfrage 33 Prozent der Zuschauer der ARD nicht trauen. Alles offenbar eine Frage des Standpunktes.<br>\nDa Gniffke von vornherein kein Glaubw&uuml;rdigkeitsproblem diagnostiziert, sieht bei ihm auch die Reaktion auf Kritik anders aus als bei Brinkb&auml;umer und Mascolo. Gniffke im journalist: &bdquo;Gutes Handwerk ist das A und O. Wir d&uuml;rfen jetzt nicht hyperventilieren und sagen, oh jetzt haben wir gestern etwas Kritisches &uuml;ber die russische Au&szlig;enpolitik gesagt, jetzt lass uns mal gucken, ob wir morgen ein Thema finden, wo wir vielleicht etwas Negatives &uuml;ber Saudi-Arabien sagen k&ouml;nnen. Wir haben einen klaren journalistischen Kompass &ndash; der bei den meisten Leuten auf Zustimmung st&ouml;&szlig;t.&ldquo; Im Prinzip also ein beherztes &bdquo;weiter so&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2016\/02\/03\/brinkbaeumer-mascolo-gniffke-so-unterschiedlich-gehen-top-journalisten-mit-dem-luegenpresse-vorwurf-um\/\">MEEDIA<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Bei Herrn Gniffke offenbart sich ein hier interessantes Verst&auml;ndnis von Journalismus: &ldquo;Wenn unser &lsquo;journalistischer Kompass&rsquo; bei den &lsquo;meisten Leuten auf Zustimmung st&ouml;&szlig;t&rsquo;, dann ist doch alles in Ordnung.&rdquo; Und das ausgerechnet von demjenigen, der sich ob der Organisationsform seines &lsquo;Unternehmens&rsquo; am wenigsten darum scheren m&uuml;sste, was bei den &ldquo;meisten Leuten auf Zustimmung&rsquo; st&ouml;&szlig;t.&rdquo;. Frage also: Handelt es sich &ldquo;nur&rdquo; um grobe Fahrl&auml;ssigkeit, oder liefert hier jemand vors&auml;tzlich das Grundprinzip des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks ans Messer?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Medien ermitteln: Es war menschliches Versagen!<\/strong><br>\nViele Medien widmeten den Spekulationen (und widmen ihnen weiterhin) prominente Pl&auml;tze auf der Startseite, pr&auml;sentieren sie als &bdquo;Ergebnisse&ldquo;, obwohl die Ermittlungen immer noch laufen. Der Schuldige steht fest, und vermutlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir Fotos von seinen heruntergelassenen Rollos sehen und erfahren, was eigentlich sein Lieblingspizzab&auml;cker von der ganzen Sache h&auml;lt. Selbst wenn es stimmt, dass ein Verdacht gegen den Mann besteht &mdash; wie oft schon hat sich im weiteren Verlauf von Ermittlungen gezeigt, dass alles doch ganz anders war? So etwas braucht Zeit. Zeit, die viele Medien nicht haben sich nicht nehmen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/76353\/medien-ermitteln-es-war-menschliches-versagen\/\">Bildblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Es war nur ein Mausrutscher<\/strong><br>\n&Uuml;ber Beatrix von Storch wird momentan viel H&auml;me ausgesch&uuml;ttet. Auf Facebook hatte die stellvertretende Vorsitzende der AfD die Frage, ob man an der Grenze auch auf Frauen und Kinder schie&szlig;en d&uuml;rfe, mit &ldquo;Ja&rdquo; beantwortet &ndash; um sp&auml;ter klarzustellen: Sie habe das nicht gewollt und sei lediglich auf der Computermaus abgerutscht. Eine Erkl&auml;rung, die in den Medien und sozialen Netzwerken verspottet wird. Vollkommen zu Unrecht: Denn im Grunde weist von Storch auf ein Problem hin, das uns alle angeht.<br>\nWer sich auf Twitter umschaut, Facebook-Kommentare liest oder sich durch Diskussionsforen scrollt, kann die Augen nicht l&auml;nger vor einem Problem verschlie&szlig;en, das in den vergangenen Jahren in Deutschland massiv zugenommen hat und in den Medien totgeschwiegen wird: Immer mehr Deutsche rutschen auf ihrer Computermaus ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/zeit-magazin\/leben\/2016-02\/beatrice-von-storch-maus-computer\">Zeit Magazin<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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