{"id":3109,"date":"2008-03-31T16:53:52","date_gmt":"2008-03-31T14:53:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3109"},"modified":"2015-11-25T18:27:15","modified_gmt":"2015-11-25T17:27:15","slug":"gespenstische-debatte-um-11-rentenerhoehung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3109","title":{"rendered":"Gespenstische Debatte um 1,1% Rentenerh\u00f6hung"},"content":{"rendered":"<p>Im Vorspann zur Sendung von Anne Will von gestern Abend hei&szlig;t ist, insbesondere j&uuml;ngere Politiker bezeichneten die Rentenerh&ouml;hung um 1,1% als &bdquo;ungerecht&ldquo; und &bdquo;verantwortungslos&ldquo; gegen&uuml;ber den nachfolgenden Generationen. Da wird an einer Erh&ouml;hung von 1,1% herumgemeckert, obwohl diese Erh&ouml;hung auch nicht ann&auml;hernd einen Ausgleich f&uuml;r die gleichzeitig steigenden Preise darstellt. Man wird diese Debatte nur verstehen k&ouml;nnen, wenn man in Rechnung stellt, dass sich die Profiteure der Privatvorsorge schon dadurch gef&auml;hrdet sehen, dass eine kleine Rentenerh&ouml;hung das Vertrauen in die gesetzliche Rente wieder ein bisschen stabilisieren k&ouml;nnte. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><br>\nDie Strategen und Interessenvertreter der Finanzwirtschaft aus Banken, Versicherungskonzernen und Finanzdienstleistern besorgen ihr Gesch&auml;ft vor allem in drei Schritten:<\/p><p><strong>Erstens<\/strong> durch St&ouml;rung und Zerst&ouml;rung des Vertrauens in die gesetzliche Rentenversicherung mithilfe der Minderung ihrer Leistungsf&auml;higkeit.<\/p><p><strong>Zweitens<\/strong> durch Milliarden-Subventionen f&uuml;r die Privatvorsorge in der Form der Riester-Rente, der R&uuml;rup-Rente und der Betriebsrenten. Und<\/p><p><strong>drittens<\/strong> durch Propaganda f&uuml;r ihre Privatvorsorge.<\/p><p>Damit die Zerst&ouml;rung des Vertrauens in die gesetzliche Rente nicht behindert wird, reagieren sie schon auf die kleinsten Verbesserungen mit einer Gegenkampagne. Anders kann man die heftige Gegenwehr und die totale mediale Besetzung einer l&auml;cherlichen Rentenerh&ouml;hung von 1,1% nicht verstehen. Dazu einige Hinweise:<\/p><ul>\n<li>Horst Seehofer wies bei Anne Will daraufhin, wie wenig 1,1% plus sind, wenn die Rente in f&uuml;nf Jahren gerade mal um 1,64% steigt und die Preissteigerungen in der gleichen Zeit bei 10% liegen. Wenn die Frankfurter Rundschau am vergangenen Samstag auf der ersten Seite in Bezug auf diese Rentenerh&ouml;hung vom &bdquo;F&uuml;llhorn in Berlin&ldquo; und dann im Inneren des Blattes von &bdquo;Spendierhosen&ldquo; spricht, dann kann man nur vermuten: Diese Redakteure haben alle Ma&szlig;st&auml;be verloren oder nicht mehr alle Tassen im Schrank.<\/li>\n<li>Angeblich kostet die Rentenerh&ouml;hung nach Meinung der Verhinderer 8 Milliarden Euro. Das ist gerade mal so viel, wie der Bund &uuml;ber die KfW jetzt der IKB zum Ausgleich ihre Zockerverluste zugeschossen hat. Bisher, wie man sagen muss, weil man nicht wei&szlig;, was noch alles nachkommt.<\/li>\n<li>Anders als in den vielen Sendungen und Artikeln suggeriert wird, folgt die Benachteiligung der j&uuml;ngeren Generation nicht aus demographischen Problemen und auch nicht aus einer unverbesserlichen Anspruchshaltung der Rentner. Die J&uuml;ngeren sind benachteiligt, weil sie eine schlechtere berufliche Perspektive haben als die &Auml;lteren in ihrer Jugend hatten. Und ihre Altersvorsorge leidet nicht unter der Zahl der &Auml;lteren, sondern unter der hohen Arbeitslosigkeit und dem R&uuml;ckgang der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsvertr&auml;ge.<br>\nZwischen 1990 und 2005 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsvertr&auml;ge von 30 Millionen auf knapp &uuml;ber 26 Millionen gesunken &ndash; auch dank der famosen Reformen der Regierung Schr&ouml;der. Wenn die Wirtschaftspolitik daf&uuml;r sorgen w&uuml;rde, die 30 Millionen wieder zu erreichen, dann w&uuml;rden die Beitragseinnahmen um mindestens 10% steigen. Schon an diesem kleinen Rechenexempel sieht man, wie albern die Aufregung ist.<\/li>\n<li>Man sieht auch, wie inkompetent gerade jene sind, die wie zum Beispiel der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion die Kompetenz f&uuml;r einen solchen Job f&uuml;r sich in Anspruch nehmen. Von ihm war im K&ouml;lner Stadtanzeiger folgendes zu lesen (siehe auch Anlage 1):\n<p>Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Wend, sagte dem &bdquo;K&ouml;lner Stadt-Anzeiger&ldquo; am Freitag: &bdquo;Das geht auf Kosten der J&uuml;ngeren, die wegen der demographischen Entwicklung &uuml;berhaupt keine Chance haben, ein dem heutigen Rentenniveau vergleichbares Altersgeld zu erreichen&ldquo;. Zudem verz&ouml;gere die Rentenerh&ouml;hung die geplante Senkung der Rentenbeitr&auml;ge von derzeit 19,9 auf 19,3%.&ldquo; <\/p>\n<p>Selbst dieser f&uuml;r die Wirtschaftspolitik zust&auml;ndige Abgeordnete wei&szlig; nicht, dass die demographische Entwicklung ein l&auml;cherlich geringer Faktor im Vergleich zur Arbeitsmarktsituation ist. Wir haben heute knapp unter 53 Millionen arbeitsf&auml;hige Menschen in Deutschland und ungef&auml;hr 15 Millionen &uuml;ber 65 Jahre. Das ist eine gl&auml;nzende demographische Relation, die sich auch bis zum Jahr 2030 nicht grundlegend ver&auml;ndern wird. Entscheidend sind ganz andere Faktoren, die ein wirtschaftspolitischer Sprecher allerdings kennen m&uuml;sste: die Produktivit&auml;tsentwicklung, die Erwerbsquote, der Anteil der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsvertr&auml;ge, die Zahl der Arbeitslosen.<br>\nIch war selbst 1987 bis 1990 Mitglied der Arbeitsgruppe Wirtschaft der SPD-Bundestagsfraktion. Wir h&auml;tten uns gesch&auml;mt, wenn unser Sprecher so etwas erz&auml;hlt h&auml;tte. So &auml;ndern sich die Zeiten. Dem Herrn Wend sollte man ins Stammbuch schreiben &ndash; in seinen Worten &ndash; : Die J&uuml;ngeren haben nicht wegen der demographischen Entwicklung keine Chance, ein dem heutigen Rentenniveau vergleichbares Altersgeld zu erreichen. Sie haben diese Chance darum nicht, weil wir es in Berlin mit inkompetenten Wirtschaftspolitikern zu tun haben, die es nicht mehr schaffen, die Kapazit&auml;ten unserer Volkswirtschaft auch wirklich zu nutzen.<\/p>\n<p>Dazu noch eine Zahl: Weil 1992\/93 der damalige Boom mittels restriktiver Geld- und Fiskalpoltik von Bundesbank und Bundesregierung mutwillig abgebrochen worden war, haben wir seitdem unterdurchschnittliche Wachstumsraten von gerade einmal 1,2 bis 1,3%. H&auml;tten wir unsere Kapazit&auml;ten besser genutzt und ein durchschnittliches Wachstum erreicht, dann h&auml;tte der Wert des gemeinsam Geschaffenen schon 2005 um 700 Milliarden h&ouml;her gelegen, als tats&auml;chlich erreicht wurde. 700 Milliarden &ndash; damit k&ouml;nnte man h&ouml;here Renten bezahlen, die j&uuml;ngeren Arbeitsf&auml;higen und Arbeitenden h&auml;tten bessere Einkommen, ihr Wohlstand w&auml;re h&ouml;her und die erwartete Altersversorgung auch.<\/p><\/li>\n<li>Stellen wir uns nur vor, es w&auml;re gelungen, die Arbeitslosigkeit auf real eine Million Menschen zu reduzieren, fair bezahlte, neue Jobs zu schaffen und die Einkommen in einem vern&uuml;nftigen Ma&szlig;e steigen zu lassen (also orientiert an Produktivit&auml;tsfortschritt und Inflation). Dann w&auml;re es den interessierten Seiten schlicht nicht m&ouml;glich, die Kosten f&uuml;r die Rentenerh&ouml;hung zu einem solchen Thema aufzubauschen.<\/li>\n<li>Vielleicht ist die Diagnose der Inkompetenz aber auch falsch. Vielleicht sind auch die Wirtschaftspolitiker so in die Interessen verfilzt, dass sie ihren Sachverstand beiseite lassen und die Agitation zur Zerst&ouml;rung des Vertrauens in die gesetzliche Rente vorbehaltlos unterst&uuml;tzen. Vermutlich ist diese Einsch&auml;tzung die wahrscheinlichere Alternative.<\/li>\n<\/ul><p>Daf&uuml;r spricht die umfassende, die &ouml;ffentliche Debatte beherrschende Propaganda pro Privatvorsorge. Wir haben schon mehrmals daraufhingewiesen, dass kein Bereich mehr, weder die Volkshochschulen noch die Schulen, weder die Stiftung Warentest noch die Medien, davon verschont bleiben. <\/p><p>Einer unserer Leser macht uns in diesen Zusammenhang auf eine interessante Begegnung bei seiner Sparkasse aufmerksam. Er wollte dort eine Beratung zur Geldanlage und landete in einer doktrin&auml;ren Werbeveranstaltung pro Privatvorsorge. Den interessanten Bericht von Sebastian L&uuml;hr geben wir in Anlage 2 wieder.<\/p><p><strong>Anh&auml;nge:<\/strong><\/p><p><strong>1. SPD-Wirtschaftsfl&uuml;gel kritisiert Rentenerh&ouml;hung<\/strong><br>\nDie Rentenerh&ouml;hung um 1,1 Prozent in diesem und zwei Prozent im kommenden Jahr ger&auml;t in Berlin zunehmend in die Kritik. Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Wend, sagte dem &bdquo;K&ouml;lner Stadt-Anzeiger&ldquo; am Freitag: &bdquo;Das geht auf Kosten der J&uuml;ngeren, die wegen der demographischen Entwicklung &uuml;berhaupt keine Chance haben, ein dem heutigen Rentenniveau vergleichbares Altersgeld zu erreichen&ldquo;. Zudem verz&ouml;gere die Rentenerh&ouml;hung die geplante Senkung der Rentenbeitr&auml;ge von derzeit 19,9 auf 19,3<br>\nProzent. Damit bleibe den j&uuml;ngeren Arbeitnehmern noch weniger Spielraum, um privat f&uuml;rs Alter vorzusorgen. Nachdr&uuml;cklich bezweifelte Wend die Darstellung des Bundesarbeitsministeriums, jetzt beschlossene au&szlig;erplanm&auml;&szlig;ige Erh&ouml;hungen f&uuml;hrten sp&auml;ter nicht zu Renteneinbu&szlig;en: &bdquo;Das ist blanker Zweckoptimismus.&ldquo; In der SPD-Fraktionsf&uuml;hrung hie&szlig; es, es werde &bdquo;wegen der Wohltaten heute morgen weniger Rente&ldquo; geben. Dies sei &bdquo;das Gegenteil von Nachhaltigkeit&ldquo;.<br>\nAuch der FDP-Politiker Daniel Bahr bezweifelte gegen&uuml;ber dieser Zeitung, dass in den Jahren 2012 und 2013 wie geplant bei den Rentenzuw&auml;chsen gespart werde. Er verwies darauf, dass dann abermals Wahlen anst&uuml;nden. Bahr sprach von einer &bdquo;Hypothek auf die Zukunft&ldquo; und warf der Gro&szlig;en Koalition vor, nur aus &bdquo;schlechtem Gewissen&ldquo; zu handeln&ldquo;. Die Steigerung um 1,1 Prozent reiche h&ouml;chstens aus, um die Anhebung der Beitr&auml;ge zu Krankenkasse und Pflegeversicherung auszugleichen.<br>\nScharf kritisierte Bahr die j&uuml;ngeren Unionsabgeordneten: &bdquo;Ich verstehe nicht, warum sie nicht aufstehen und dagegen aufbegehren.&ldquo; Schlie&szlig;lich werde nach der Gesundheits- und der Pflegereform nun zum dritten Mal Politik zu Lasten der n&auml;chsten Generationen gemacht. Der Vorsitzenden der Jungen Gruppe der Union im Bundestag, Marco Wanderwitz (CDU), sagte dem &bdquo;K&ouml;lner Stadt-Anzeiger&ldquo;, er habe &bdquo;Gespr&auml;chsbedarf&ldquo;. Er wolle sich aber erst in den Partei- und Fraktionsgremien &auml;u&szlig;ern. Der Gr&uuml;ne Alexander Bonde sprach von einem Bruch mit der Tradition, Rentenpolitik nicht nach Tagesform zu machen. Er warf der Koalition vor, den Generationenvertrag aus parteipolitischen Gr&uuml;nden zu brechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/jks\/artikel.jsp?id=1203599479281\">K&ouml;lner Stadtanzeiger<\/a><\/p><p><strong>2. Ein Erfahrungsbericht von Sebastian L&uuml;hr<\/strong><br>\nAufgrund des Beitrages <a href=\"?p=3100\">&ldquo;Private Rente im Schulalltag&rdquo;<\/a> m&ouml;chte ich etwas aus eigener Erfahrung zum Thema Riester-Rente beitragen. Vorweg: Ich finde es erschreckend, wie weit die L&uuml;ge schon zur Wahrheit mutiert zu sein scheint, wenn selbst Lehrk&ouml;rper diese im Unterricht verk&uuml;nden.<br>\nWie schlimm die L&uuml;ge &uuml;ber die angeblich kaputte gesetzliche Rente schon fortgeschritten ist, konnte ich bei einem Besuch bei meiner Sparkasse erleben. Grund meines Besuches bei dem Kundenberater meines &ldquo;Vertrauens&rdquo; war eigentlich die Absicht, etwas zu sparen. Daf&uuml;r hatte ich mir ein sogenanntes Tagesgeldkonto ausersehen, welches einen h&ouml;heren Zinssatz als ein einfaches Sparbuch verspricht. Der Kundenberater meiner Sparkasse nutzte die Gelegenheit meines seltenen Besuches zur kompletten Analyse, was sich in der Frage wiederspiegelte, welche Versicherungen ich denn so h&auml;tte.<br>\nNat&uuml;rlich kam dann das Thema auch schnell auf die Altersvorsorge.<br>\nAuf die Frage, ob ich schon privat vorsorgen w&uuml;rde (Riester-Rente), antwortete ich ihm, an einer Riester-Rente h&auml;tte ich keinerlei Interesse, und eine sogenannte Brutto-Entgeltumwandlung h&auml;tte ich schon wieder eingestellt.<br>\nEntsetzer Blick seinerseits und die Frage nach dem Warum folgte. Ich erkl&auml;rte ihm, dass man bei einer Brutto-Entgeltumwandlung seinen Anspruch auf die gesetzliche Rente schm&auml;lern w&uuml;rde, was er kopfsch&uuml;ttelnd verneinte.<br>\nDann musste ich dem jungen Berater vor Augen halten, dass ein geringeres Einkommen logischerweise auch zu geringeren Sozialabgaben f&uuml;hrt, und somit auch zu einem geringeren Rentenanspruch. Ob dann die Entgeltumwandlung im Jahre X (mit Besteuerung, Krankenkassen- und Pflegeversicherungsabz&uuml;gen) gegen&uuml;ber dem jahrelangen Verzicht auf Summe Y und der einhergehenden Minderung Z der gesetzlichen Rente einen greifbaren Ausgleich liefern kann, stellte ich ihm zur Frage.<br>\nSchwammige Antworten und schon ein fast dogmatisches Wiederholen von auswendig gelernten Phrasen echoten mir entgegen.<br>\nUnd die unglaubliche Aussage meines Beraters: &ldquo;Die gesetzliche Rente ist tot!&rdquo;<br>\nDann aber der H&ouml;hepunkt unseres Kundenberatungsgespr&auml;ches.<br>\nEs f&auml;llt ein Name, welcher schon so oft in den Medien als sogenannter Rentenexperte genannt wurde: Bernd Raffelh&uuml;schen.<br>\nUnd die Aussage, dass mein Berater bei diesem Herrn (welcher, nach Aussage meines Beraters, f&uuml;r irgendein Wirtschaftsinstitut t&auml;tig ist) ein Seminar absolviert hat. Lobend und &uuml;berzeugt von Herrn Raffelh&uuml;schen und seinen Aussagen, erz&auml;hlt mir der Berater von diesem Seminar.<br>\nDass ich ihm daraufhin sage, dass Herr Raffelh&uuml;schen Berater der INSM ist und Lobbbyist der privaten Versicherungswirtschaft, l&auml;sst meinen Berater schweigen. Scheinbar wei&szlig; er nichts von diesen Interessenkonflikten, glaubt aber trotzdem, dass die gesetzliche Rente am Ende sei und private Vorsorge das Allheilmittel.<br>\nHerr Raffelh&uuml;schen und Co. haben an ihm ganze Arbeit geleistet. So wie an dem Lehrer in dem o.g. Beitrag.<br>\nWenn nicht endlich eine kritische Berichterstattung in den Medien erfolgt, so ist zu bef&uuml;rchten, dass die L&uuml;ge wohl doch zur Wahrheit wird, und dies still und heimlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Vorspann zur Sendung von Anne Will von gestern Abend hei&szlig;t ist, insbesondere j&uuml;ngere Politiker bezeichneten die Rentenerh&ouml;hung um 1,1% als &bdquo;ungerecht&ldquo; und &bdquo;verantwortungslos&ldquo; gegen&uuml;ber den nachfolgenden Generationen. Da wird an einer Erh&ouml;hung von 1,1% herumgemeckert, obwohl diese Erh&ouml;hung auch nicht ann&auml;hernd einen Ausgleich f&uuml;r die gleichzeitig steigenden Preise darstellt. Man wird diese Debatte nur<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3109\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[155,158,123,39],"tags":[745,273,487,582,1536],"class_list":["post-3109","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-demografische-entwicklung","category-generationenkonflikt","category-kampagnentarnworteneusprech","category-rente","tag-erwerbstaetige","tag-privatvorsorge","tag-produktivitaet","tag-seehofer-horst","tag-will-anne"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3109","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3109"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3109\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29050,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3109\/revisions\/29050"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3109"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3109"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3109"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}