{"id":31174,"date":"2016-02-12T08:34:18","date_gmt":"2016-02-12T07:34:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31174"},"modified":"2016-02-12T08:34:18","modified_gmt":"2016-02-12T07:34:18","slug":"hinweise-des-tages-2560","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31174","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31174#h01\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31174#h02\">NATO-Einsatzpl&auml;ne in der &Auml;g&auml;is<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31174#h03\">Mr. Zickzack regelt den Familiennachzug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31174#h04\">Austerit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31174#h05\">Droht eine globale Rezession?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31174#h06\">DGB-Report: Jeder Dritte hat &uuml;berlange Arbeitszeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31174#h07\">Die absolute Armut nimmt zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31174#h08\">Die perfiden Mittel, mit denen die Euro-Bank &uuml;ber den Volkswillen hinwegregiert (Teil 2): Eine Bombe in Dublin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31174#h09\">Silvesternacht in K&ouml;ln: Wie mit Opfern Politik gemacht wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31174#h10\">US-Geheimdienst: IS-Terroristen produzieren und nutzen eigene Chemiewaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31174#h11\">Die privaten Schattenarmeen: wenig &Uuml;berblick, gro&szlig;e L&uuml;cken bei der Kontrolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31174#h12\">TTIP-Lesesaal an Absurdit&auml;t nicht zu &uuml;berbieten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31174#h13\">HOAXmap &ndash; Neues aus der Ger&uuml;chtek&uuml;che<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31174#h14\">Maas will fremdenfeindliche &Uuml;bergriffe rascher aufkl&auml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31174#h15\">Ministerin von der Leyen: Stoppen Sie die Rekrutierung Unter&ndash;18&ndash;J&auml;hriger!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31174#h16\">&bdquo;Ich m&ouml;chte das Kanzler-Duell 2017 moderieren!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31174#h17\">Das Letzte: &ldquo;Das ist der Endkampf der linkskriminellen Szene&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Kampf um Syrien<\/strong><br>\nAngesichts der K&auml;mpfe um Aleppo dringt Berlin bei dem heutigen Treffen der Internationalen Syrien-Kontaktgruppe in M&uuml;nchen auf eine umgehende Weiterf&uuml;hrung der Genfer Syrien-Verhandlungen. Der vorl&auml;ufige Verhandlungsstopp erleichtert es den syrischen Regierungstruppen und ihren russischen Unterst&uuml;tzern, die Fortsetzung der Angriffe auf Aleppo zu begr&uuml;nden.<br>\nAllerdings trage die syrische Opposition selbst die Schuld an der Einstellung der Gespr&auml;che, wird US-Au&szlig;enminister John Kerry zitiert; sie habe sogar, mutma&szlig;lich auf direktes Eingreifen der Vereinigten Staaten hoffend, &ldquo;einen Waffenstillstand&rdquo; abgelehnt. Die Opposition wird auch von Berlin schon seit Jahren massiv unterst&uuml;tzt &ndash; zuletzt insbesondere mit Infrastruktur und mit Beratung f&uuml;r die Genfer Verhandlungen. Aktuell hoffen die in Aleppo k&auml;mpfenden Oppositionsmilizen, darunter salafistisch-jihadistische Milizen und westeurop&auml;ische Jihadisten, auf unmittelbare milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung durch Saudi-Arabien. K&auml;me es zu einer saudischen Milit&auml;rintervention, w&uuml;rde sie mutma&szlig;lich auch mit deutschen Waffen gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59306\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Wagenknecht zu Bombardements in Syrien: &ldquo;Es ist alles ein furchtbares Verbrechen&rdquo;<\/strong><br>\nEinen Ausweg aus der Fl&uuml;chtlingskrise kann es nach Ansicht der Linken-Politikerin nur durch einen Waffenstillstand in Syrien geben. Mit Blick auf die heute Abend beginnende Syrien-Konferenz in M&uuml;nchen verlangte Wagenknecht ein Ende der Bombardements durch Russland und durch den Westen. Die Bomben tr&auml;fen immer auch die Zivilbev&ouml;lkerung, sagte Wagenknecht im DLF.<br>\nEinen Ausweg aus der Fl&uuml;chtlingskrise kann es nach Ansicht der Linken-Politikerin nur durch einen Waffenstillstand in Syrien geben. Mit Blick auf die heute Abend beginnende Syrien-Konferenz in M&uuml;nchen verlangte Wagenknecht ein Ende der Bombardements durch Russland und durch den Westen. Die Bomben tr&auml;fen immer auch die Zivilbev&ouml;lkerung.<br>\nEs m&uuml;sse endlich ernsthaft &uuml;ber einen Waffenstillstand verhandelt werden. Sie erwarte vom Westen, dass er die indirekte Aufr&uuml;stung von Islamisten beende, meinte Wagenknecht. Deutschland arbeite mit der T&uuml;rkei und mit Saudi-Arabien zusammen, die direkt oder indirekt mit dem IS kooperierten. Die Fraktionschefin der Linkspartei, Sahra Wagenknecht, lehnt auch einen NATO-Einsatz gegen Schlepperbanden in der &Auml;g&auml;is ab. Es w&auml;re unverantwortlich, Fl&uuml;chtlingsboote mit milit&auml;rischen Mitteln abzudr&auml;ngen, sagte Wagenknecht im Deutschlandfunk. Zudem erh&ouml;he sich durch eine solche Mission die Gefahr, dass die NATO immer weiter in den Syrien-Konflikt hineingezogen werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/wagenknecht-zu-bombardements-in-syrien-es-ist-alles-ein.694.de.html?dram%3Aarticle_id=345194\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Steinmeier: Viele legen die Axt an unsere Weltordnung<\/strong><br>\nDer deutsche Au&szlig;enminister kritisiert das Verhalten autokratischer Regime und warnt vor der &Uuml;berheblichkeit zu glauben, man k&ouml;nne mit ein paar scharfen Worten die Lage &auml;ndern. Unmittelbar vor Beginn der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz hat Au&szlig;enminister&nbsp;Frank-Walter Steinmeier&nbsp;den Zustand in weiten Teilen der Welt beklagt. &ldquo;Ich bin oft fassungslos, in welchem Ma&szlig;e die ohnehin knappe Ressource Vernunft aus der Welt verschwunden ist&rdquo;, sagte Steinmeier der S&uuml;ddeutschen Zeitung&nbsp;(Mittwochausgabe). Von vielen Seiten werde die Axt an eine Weltordnung gelegt, die sich die Staatengemeinschaft aus der Erfahrung zweier Weltkriege gegeben&nbsp;habe. &ldquo;In vielen Regionen scheint es Autokraten kein Problem zu sein, die UN-Charta unterschrieben zu haben und gleichzeitig eine Politik zu verfolgen, die mit den Regeln der V&ouml;lkergemeinschaft bricht&rdquo;, kritisierte der deutsche&nbsp;Au&szlig;enminister.<br>\nSteinmeier warnte zugleich vor der Erwartung, man k&ouml;nne Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit mal eben so &uuml;ber die Welt bringen. Es gebe viele Staaten, denen Ruhe, Stabilit&auml;t und die Verhinderung von Streit wichtiger seien. &ldquo;Das ist weit entfernt von unserer Vorstellung einer guten Gesellschaft&rdquo;, so Steinmeier. &ldquo;Aber es ist eine Realit&auml;t, mit der wir uns auseinandersetzen&nbsp;m&uuml;ssen.&rdquo; Eine gute Au&szlig;enpolitik sei ohne Moral nicht denkbar, so Steinmeier<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/deutscher-aussenminister-steinmeier-viele-legen-die-axt-an-unsere-weltordnung-1.2857059\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin M.G.:<\/strong> Steinmeier heuchelt, dass sich die Balken biegen. Er tut so, als ob der Westen die internationale Rechtsordnung respektiere und verteidige. Angesichts so vieler Kriege, milit&auml;rischer Interventionen, zerschlagener Staaten, verarmter Bev&ouml;lkerungen, &uuml;ber 1,3 Mio vom Westen zu verantwortenden Kriegstoten der letzten 20 Jahre etc. zeugen seine Aussagen entweder von dem Versuch, uns zu verdummen oder aber sie beweisen sein geistiges Abdrehen.&nbsp;Ich tippe auf verdummen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>NATO-Einsatzpl&auml;ne in der &Auml;g&auml;is<\/strong><br>\nDie NATO soll k&uuml;nftig bei der Fl&uuml;chtlingsabwehr in der &Auml;g&auml;is ganze Arbeit leisten. Noch wird diskutiert, ob nur mit Kriegsschiffen oder auch Luftwaffe. Fakt ist, dass ihre Pr&auml;senz an der s&uuml;dlichen Flanke weiter verst&auml;rkt wird. Die Initiative daf&uuml;r darf sich die gro&szlig;e Koalition in Berlin auf die Fahne schreiben. In Ankara hatte man die Presse beim Besuch der Kanzlerin informiert. An die Abgeordneten des Deutschen Bundestages ging nicht einmal eine E-Mail. Eine Abstimmung der Bundestagsabgeordneten ist wie beim NATO-AWACS-Einsatz an der t&uuml;rkisch-syrischen Grenze zur Verst&auml;rkung der t&uuml;rkischen Luftabwehr gegen Russland nicht vorgesehen. Der Bundestag, wenn auch im Geb&auml;ude des Reichstags zu Hause, kann &uuml;ber Truppenentsendungen anders als noch zu Kaisers Zeiten nicht mehr abstimmen.<br>\nFrank-Walter Steinmeier dementierte den Einsatz flugs: &raquo;Die NATO kann keine Rolle bei der Steuerung der Fl&uuml;chtlingsmigration spielen&laquo;. Aber genau darum geht es. Das B&uuml;ndnis soll die EU-Au&szlig;engrenze gegen Fl&uuml;chtlinge sch&uuml;tzen. Unter dem Vorwand der Schlepperbek&auml;mpfung soll dieser Einsatz Merkels letzte Chance sein, ihr Konzept der Abschottung an der EU-Au&szlig;engrenze durchzusetzen. Es ist vorhersehbar, dass die SPD erst protestieren und dann umfallen wird. Alles andere k&auml;me einem Wunder gleich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/02-11\/035.php\">Sevim Dagdelen (MdB, Die Linke) auf junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ganz sch&ouml;n gerissen<\/strong><br>\nF&uuml;r Fl&uuml;chtlinge soll dank des Milit&auml;reinsatzes der Nato k&uuml;nftig schon in der &Auml;g&auml;is Schluss sein. Das Image der barmherzigen Kanzlerin bleibt intakt. Nein, Angela Merkel macht die Bundesgrenze nicht dicht. Weder folgt sie Forderungen aus den eigenen Reihen und l&auml;sst hinter Passau Stacheldraht aufbauen, noch l&auml;uft sie der AfD nach und unterschreibt einen Schie&szlig;befehl. Muss sie auch gar nicht. Gemeinsam mit T&uuml;rkei und Nato hat die Kanzlerin schlie&szlig;lich eine elegantere L&ouml;sung gefunden: Die Grenze verlagert sie einfach vor, f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge soll schon in der &Auml;g&auml;is Schluss sein. Am Montag hatte Merkel einen entsprechenden Marine-Einsatz vorgeschlagen, schon am Donnerstag gab die Nato gr&uuml;nes Licht. Die Milit&auml;rs betonen zwar, dass ihre Schiffe zwischen der T&uuml;rkei und Griechenland keine Fl&uuml;chtlingsboote stoppen sollen. Das ist aber heuchlerisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Merkels-Fluechtlingspolitik\/!5273225\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Widerstand gegen Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte w&auml;chst<\/strong><br>\n&ldquo;Wir schaffen das&rdquo;, hat Bundeskanzlerin Merkel gesagt, als die Grenzen in Deutschland f&uuml;r eine kurze Zeit durchl&auml;ssiger wurden. Immer lauter wird nun die bange Frage, ob das stimmt. Dabei wird meistens nur auf die Wahlprognosen der AfD geguckt. Aber sie kann eigentlich der Merkel-Regierung zumindest kurzfristig nicht gef&auml;hrlich werden. Bei den anstehenden Landtagswahlen k&ouml;nnten sie sogar B&uuml;ndnisse jenseits der Union erschweren oder unm&ouml;glich machen und damit in Rheinland-Pfalz und Baden-W&uuml;rttemberg Regierungen mit der Union erm&ouml;glichen. Damit k&ouml;nnte Merkel die Legislaturperiode im Amt beenden. Ihre Nachfolgerin d&uuml;rfte dann die Akzente in Richtung Fl&uuml;chtlingsobergrenzen setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Widerstand-gegen-Fluechtlingsunterkuenfte-waechst-3099189.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mr. Zickzack regelt den Familiennachzug<\/strong><br>\nDie Koalition hat einen Kompromiss zum Familiennachzug gefunden. Angeblich. Denn die SPD hat gar nichts eingebracht. Keine &Uuml;berzeugung von gestern und keine von heute. Angesichts ihrer deprimierenden Umfragewerte tr&ouml;stet sich die SPD gerne damit, dass sie die Partei des guten Regierens sei. Der &ldquo;Motor der Koalition&rdquo;, die liberale Kraft, ein Gegengewicht zum Rechtsruck der Union. Leider seien die W&auml;hler noch nicht bereit, den Genossen ihr Vertrauen zur&uuml;ckzugeben, so die Argumentation: Aber bald werde das passieren. Das Problem ist nur, dass die SPD weiterhin zu ihrer Misere beitr&auml;gt. Weil sie &ouml;fter mal eigene Prinzipien bricht. Und es dabei noch schafft, sich wie keine andere politische Formation in peinliche Widerspr&uuml;che zu verheddern. Ein ebenso aktuelles wie bezeichnendes Beispiel ist der Familiennachzug f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge.<br>\nSeit Monaten gibt es Streit um das Asylpaket II, auch weil SPD-Familienministerin Manuela Schwesig eine von der Union geforderte Einschr&auml;nkung des Familiennachzugs lange blockierte: [&hellip;] Ob der Koalitionspartner den christlich gebotenen Schutz der Familie nur hochhalte, wenn es um deutsche Staatsb&uuml;rger ginge?, lautete eine Frage, die die Genossen gen&uuml;sslich stellten. Dabei hatte ihr eigener Vorsitzender Sigmar Gabriel schon im November mit den Parteichefs der Union verabredet, den Rechtsanspruch auf Familiennachzug f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge mit niedrigem &ldquo;subsidi&auml;rem Schutzstatus&rdquo; vorerst f&uuml;r zwei Jahre auszusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-02\/familiennachzug-spd-koalition-sigmar-gabriel\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Austerit&auml;t<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Eurogruppe: Renten k&uuml;rzen f&uuml;r den Sch&auml;uble-Euro?<\/strong><br>\n&ldquo;Sch&auml;uble will Griechenland brechen. Er will eine Wirtschaftsregierung mit Euro-Finanzminister unter deutscher F&uuml;hrung. Die Eurozone soll die verl&auml;ngerte Werkbank der deutschen Exportindustrie werden. Damit Italien und Frankreich spuren und eine Transferunion Sch&auml;uble nicht zu viel kostet, soll Griechenland gehen&rdquo;, kommentiert der Europaabgeordnete Fabio De Masi (DIE LINKE.) die Beratungen der Eurogruppe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/738.eurogruppe-renten-k%C3%BCrzen-f%C3%BCr-den-sch%C3%A4uble-euro.html\">Fabio De Masi, MdEP<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie Sch&auml;uble sich arm rechnet<\/strong><br>\nDer Bund darf viel mehr Schulden aufnehmen als offiziell einger&auml;umt &ndash; dies zeigen Berechnungen des Forschungsinstituts IMK. Doch es hat bereits Tradition, dass sich Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble k&uuml;nstlich arm rechnet. Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) stellt den Spielraum im Bundeshaushalt gegen&uuml;ber der &Ouml;ffentlichkeit bewusst zu klein dar. Dies zeigen Berechnungen des Forschungsinstituts IMK, die dieser Zeitung vorliegen. Demnach erlaubt die Schuldenbremse im Grundgesetz eine Nettokreditaufnahme von zw&ouml;lf Milliarden Euro. Sch&auml;ubles Ministerium spricht dagegen von f&uuml;nf bis neun Milliarden Euro und warnt daher davor, die Schwarze Null als politisches Ziel aufzugeben. Man brauche einen Sicherheitsabstand, um nicht die Defizitgrenze in der deutschen Verfassung zu brechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/-bundeshaushalt-wie-schaeuble-sote,10808230,33768276.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Italien pocht auf hohes Defizit<\/strong><br>\nItaliens Regierungschef Renzi fordert h&ouml;here Staatsausgaben f&uuml;r sein Land. In Europa seien nur die L&auml;nder gewachsen, die die Defizitregeln verletzt h&auml;tten. Zugleich setzt er Deutschland auf die Anklagebank. Italiens Regierungschef Matteo Renzi vergleicht Europa mit dem Orchester auf der Titanic und verlangt h&ouml;here Staatsausgaben. In einem Brief an die r&ouml;mische Zeitung &bdquo;La Repubblica&ldquo; schreibt Renzi: &bdquo;In Europa sind nur diejenigen L&auml;nder gewachsen, die auf makroskopische Weise die Regeln des Defizits verletzt haben: ich denke da an Gro&szlig;britannien, das eine Steuersenkung mit einem Defizit von 5 Prozent [des Bruttoinlandsprodukts] finanziert hat oder an das Spanien von Rajoy, das sein Wachstum mit einem Defizit von 6 Prozent begleitet hat&ldquo;. In der Wirtschaftskrise h&auml;tten die Vereinigten Staaten auf Wachstum, Investitionen und Innovation gesetzt, Europa dagegen auf Austerit&auml;t, Geld und Rigidit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/italien-pocht-auf-hohes-defizit-14065330.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Endlich sagt es mal einer ganz ausdr&uuml;cklich: die Austerit&auml;tspolitik ist krachend gescheitert, Wachstum in den Krisenstaaten wurde stillschweigend mit hohen Staatsschulden erkauft, und Deutschlands exzessive Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse versto&szlig;en gegen EU-Regeln. Leider steht Renzi aber alleine da.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Droht eine globale Rezession?<\/strong><br>\nDer US-&Ouml;konomie hatte die Notenbank vor wenigen Wochen noch eine gute Verfassung attestiert und daher eine leichte Anhebung der Leitzinsen f&uuml;r klug gehalten. Auch andere Wirtschaften der entwickelten kapitalistischen L&auml;nder (Gro&szlig;britannien, Euro-Zone) melden einen leidlich zufriedenen Lauf der Kapitalakkumulation. Trotzdem sind die Wertpapierb&ouml;rsen deutlich abgest&uuml;rzt. Die Flucht aus den Finanzanlagen ist ein weltweites Ph&auml;nomen. Wie ist diese Diskrepanz zu erkl&auml;ren? Der Zerfall des &Ouml;lpreises, die konjunkturelle Abk&uuml;hlung in gro&szlig;en Volkswirtschaften wie China, Warnsignale aus dem europ&auml;ischen Bankensektor: Gleich mehrere Belastungsfaktoren tr&uuml;ben gegenw&auml;rtig die Stimmung der Akteure auf den Finanzm&auml;rkten, die sich reihenweise aus riskanten Anlageklassen zur&uuml;ckziehen.<br>\nZu den Risikofaktoren hinzugekommen ist &ndash; etwas &uuml;berraschend &ndash; die Sorge um die amerikanische Wirtschaft. Die USA waren unter allen Industriel&auml;ndern am besten aus der Finanzkrise gekommen. Die Wirtschaft wuchs m&auml;&szlig;ig, aber best&auml;ndig &ndash; trotz der politischen Blockade &uuml;ber die &ouml;ffentlichen Finanzen. Anfang 2016 verst&auml;rken sich Schw&auml;chetendenzen: Der private Konsum, bisher Motor der Konjunktur, geht zur&uuml;ck. Und der vergleichsweise starke US-Dollar scheint dem Export zu schaden.<br>\nQuell: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/droht-eine-globale-rezession\/\">Sozialismus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>DGB-Report: Jeder Dritte hat &uuml;berlange Arbeitszeiten<\/strong><br>\n45 Stunden Arbeit pro Woche oder mehr &ndash; das ist in Deutschland keine Seltenheit. Eine DGB-Umfrage hat ergeben, dass die vielen &Uuml;berstunden auch Auswirkungen bis in das Privatleben haben. Wer wie viel arbeitet, schwankt deutlich &ndash; je nach Position und Branche. Jeder dritte Vollzeitbesch&auml;ftigte in Deutschland arbeitet nach Zahlen des Deutschen Gewerkschaftsbundes mehr als 45 Stunden pro Woche. 17 Prozent arbeiteten sogar mehr als 48 Stunden &ndash; das geht aus einer Auswertung des DGB-Indexes &ldquo;Gute Arbeit&rdquo; hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/ueberstunden-dgb-studie-101.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die absolute Armut nimmt zu<\/strong><br>\nAuch wenn unklar ist, wie viele Fl&uuml;chtlinge w&auml;hrend der vergangenen Monate nach Deutschland gekommen sind und wie viele von ihnen l&auml;nger hierbleiben, ist bereits absehbar, dass die neuen Wanderungsbewegungen erhebliche Auswirkungen auf die Sozialstruktur der Bundesrepublik haben werden. Vier besonders markante Entwicklungen sind zu erwarten, genauer: zu bef&uuml;rchten. [&hellip;]<br>\nAuch die Kluft zwischen Arm und Reich d&uuml;rfte sich infolge der Zuwanderung &uuml;berwiegend mittelloser Fl&uuml;chtlinge vertiefen. Zwar wird die von der EU bei 60 Prozent des mittleren Einkommens angesetzte Armutsrisikoschwelle durch Fl&uuml;chtlinge im Transferleistungsbezug und im Niedriglohnsektor sinken, die Armutsgef&auml;hrdungsquote als Indikator f&uuml;r das Ausma&szlig; relativer Armut jedoch weiter steigen. Durch die massenhafte Zuwanderung mehr oder weniger mittelloser Fl&uuml;chtlinge w&auml;chst auch die relative Armut in Deutschland. Nach einer &Uuml;bergangsfrist, in der sie das Asylverfahren durchlaufen, sinkt die Armutsrisikogrenze; die hohe Zahl der Geringverdiener und Transferleistungsbezieher d&uuml;rfte aber l&auml;ngerfristig daf&uuml;r sorgen, dass die Armutsgef&auml;hrdungsquote erheblich steigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/gastbeitraege\/sozialpolitik-die-absolute-armut-nimmt-zu,29976308,33758718.html\">Christoph Butterwegge auf FR Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die perfiden Mittel, mit denen die Euro-Bank &uuml;ber den Volkswillen hinwegregiert (Teil 2): Eine Bombe in Dublin<\/strong><br>\nDie Untersuchungskommission des irischen Parlaments ermittelte, dass die Regierung in Betracht gezogen hatte, Anleihegl&auml;ubiger der Insolventen Banken leer ausgehen zu lassen, und dass der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) dies unterst&uuml;tzte. Die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) vereitelte jedoch, um die deutschen und franz&ouml;sischen Banken vor Verlusten zu sch&uuml;tzen, auf &auml;u&szlig;erst rabiate Weise jeden Versuch in diese Richtung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/550-ezb-irland-2#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Silvesternacht in K&ouml;ln: Wie mit Opfern Politik gemacht wird<\/strong><br>\nHunderte Frauen wurden in der Silvesternacht in K&ouml;ln Opfer von &Uuml;bergriffen &ndash; das ist der Ausgangspunkt einer seit vier Wochen wallenden Diskussion, die zur Entlassung des K&ouml;lner Polizeipr&auml;sidenten, zur Einsetzung eines Untersuchungsausschusses im D&uuml;sseldorfer Landtag, zur Versch&auml;rfung der Asyl- und Fl&uuml;chtlingspolitik, zur Ausweitung polizeilicher Befugnisse und nicht zuletzt zu einer uns&auml;glichen rechtspopulistischen Mobilmachung gef&uuml;hrt hat, in deren Rahmen die Forderung, auf Fl&uuml;chtlinge zu schie&szlig;en, nur eine logische Konsequenz darstellt. Der Umgang mit der Tat beherrscht die &ouml;ffentliche Debatte. Die Tat selber ist nach wie vor nicht ausreichend aufgekl&auml;rt. Zum Beispiel wird ein kleines Detail ausgeblendet: Auch M&auml;nner wurden Opfer von &Uuml;bergriffen zwischen Dom und Hauptbahnhof in K&ouml;ln. Sie finden bisher keinerlei Erw&auml;hnung &ndash; warum?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47373\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>US-Geheimdienst: IS-Terroristen produzieren und nutzen eigene Chemiewaffen<\/strong><br>\nDie Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) hat eigene chemische Waffen entwickelt und sie im Nahen Osten verteilt, wie die britische Zeitung &bdquo;The Independent&ldquo; unter Berufung auf den US-Geheimdienstchef James Clapper mitteilt.<br>\nWie er in&nbsp;einem Vortrag vor dem Streitkr&auml;fte-Ausschuss des US-Senats sagte, hatte die Terrorgruppierung w&auml;hrend der Kampfhandlungen in&nbsp;Syrien und im Irak das Senfgas Yperit eingesetzt. Bei Ermittlungen zu den IS-Aktivit&auml;ten stellte sich heraus, so Clapper, dass mindestens zwei Menschen im August 2015 in&nbsp;Syrien mit Senfgas vergiftet worden waren. Dabei handele es sich um den ersten Fall eines C-Waffen-Einsatzes durch Terroristen seit dem Sarin-Anschlag der Gruppierung Omu Shinrikyo in&nbsp;der Tokioer U-Bahn von 1995, zitiert Fox News Clapper.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/de.sputniknews.com\/panorama\/20160211\/307754022\/syrien-usa-c-waffen-einsatz.html\">Sputnik News<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/world\/middle-east\/isis-has-made-and-deployed-chemical-weapons-says-us-intelligence-official-a6864821.html\">The Independent<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die privaten Schattenarmeen: wenig &Uuml;berblick, gro&szlig;e L&uuml;cken bei der Kontrolle<\/strong><br>\nTransparency Deutschland kritisiert schlecht regulierte Weitergabe von Verantwortung durch den Einsatz von privaten Milit&auml;r- und Sicherheitsfirmen. Auch Deutschland ist mit im Spiel<br>\nWie viele amerikanische Soldaten sind tats&auml;chlich im Irak, mit einem Aktionsradius, der im Rahmen des &ldquo;Kampfes gegen den IS&rdquo; auch syrisches Territorium einschlie&szlig;t? Ein Bericht des US-Magazins Daily Beast erhob vergangene Woche Zweifel an der offiziellen Darstellung der Regierung und des Pentagon. Er st&uuml;tzte sich dabei auf statistische Angaben des State Department. Haupts&auml;chlicher Grund f&uuml;r die Ungereimtheiten: die Zahl der private contractors, also Mitglieder von privaten Milit&auml;r- und Sicherheitsfirmen, die die staatliche Truppe erg&auml;nzen. Die offiziellen Zahlen seien falsch, so Daily Beast:<br>\nEs fehlen Tausende von Contractors &ndash; und etwa 800 Soldaten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47369\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>TTIP-Lesesaal an Absurdit&auml;t nicht zu &uuml;berbieten<\/strong><br>\nDer &uuml;berwachte TTIP-Lesesaal f&uuml;r Bundestagsabgeordete ist eine Farce und verspottet unsere Forderung nach Transparenz und &ouml;ffentlicher Diskussion &uuml;ber die Inhalte der Verhandlungen zu einem transatlantischen Freihandelsabkommen. W&auml;hrend Vizekanzler Sigmar Gabriel den Lesesaal &bdquo;&uuml;berfl&uuml;ssig&ldquo; findet und ihn trotzdem als Fortschritt anpreist, sagen<br>\nwir: Ein &uuml;berwachter Leseraum f&uuml;r eine begrenzte Anzahl von Abgeordneten pro Woche, die &uuml;ber die gelesenen Inhalte nicht einmal &ouml;ffentlich reden d&uuml;rfen, ist kein echter Fortschritt. Transparenz sieht anders aus und ist zugleich notwendiger denn je in der EU-Handelspolitik.<br>\nUnser Zitat dazu im Interview mit Zeit-Online:<br>\n&bdquo;Dieser Leseraum ist an Absurdit&auml;t nicht zu &uuml;berbieten. Es ist bitter, dass B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger seit Beginn der Verhandlungen mehr Transparenz fordern und dieser Raum nun das Ergebnis sein soll. Die Abgeordneten d&uuml;rfen kaum Aufzeichnungen von den Verhandlungsunterlagen machen, sie d&uuml;rfen vor allem nicht dar&uuml;ber reden. Wie soll so eine kritische Debatte &uuml;ber die Verhandlungsinhalte stattfinden? Das ist momentan nicht gew&auml;hrleistet. Es wird nur das Misstrauen gegen&uuml;ber TTIP erh&ouml;ht. Ein Abkommen, das weiter geheim verhandelt wird und Demokratie gef&auml;hrdet, gilt es zu verhindern.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2016\/02\/ttip-lesesaal-an-absurditaet-nicht-zu-ueberbieten\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>HOAXmap &ndash; Neues aus der Ger&uuml;chtek&uuml;che<\/strong><br>\nSp&auml;testens seit Mitte des vergangenen Jahres ist zu beobachten, dass zunehmend Ger&uuml;chte &uuml;ber Asylsuchende in die Welt gesetzt und viral verbreitet werden. Von gewilderten Schw&auml;nen und gesch&auml;ndeten Gr&auml;bern &ndash; hier werden sie gesammelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hoaxmap.org\/index.html\">hoaxmap.org<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Maas will fremdenfeindliche &Uuml;bergriffe rascher aufkl&auml;ren<\/strong><br>\nAngesichts eines zuletzt massiven Anstiegs rechter Straftaten will Bundesjustizminister Heiko Maas die Zusammenarbeit zwischen Bund und L&auml;ndern im Kampf gegen rechtsextreme T&auml;ter ausbauen. Der SPD-Politiker verlangt mehr Klarheit dar&uuml;ber, wie Straftaten verfolgt, wie sie von den Staatsanwaltschaften ermittelt und am Ende von den Gerichten beschieden werden. Bislang gibt es zwar eine recht pr&auml;zise Kriminalit&auml;tsstatistik. Sie gibt einen &Uuml;berblick dar&uuml;ber, wo wann welche Tat ver&uuml;bt wurde. Nach Ansicht von Maas liegen derzeit aber nur unzureichende Informationen dar&uuml;ber vor, wie der Rechtsstaat diese ahndet. &ldquo;T&auml;ter d&uuml;rfen nicht ungestraft davon kommen&rdquo;, sagte Maas der S&uuml;ddeutschen Zeitung. &ldquo;Wir m&uuml;ssen alles tun, damit fremdenfeindliche &Uuml;bergriffe rascher aufgekl&auml;rt und konsequent bestraft werden.&rdquo;<br>\nNach vorl&auml;ufigen Informationen aus dem Bundesinnenministerium hat es im vergangenen Jahr knapp 14 000 rechtsextrem motivierte Straftaten gegeben, darunter waren 921 Gewalttaten. F&uuml;r das Jahr 2014 wies die Statistik rund 10 500 Straftaten aus. Allerdings erh&ouml;hte sich diese Zahl durch Nachmeldungen am Ende auf knapp 17 000. Deshalb rechnen die Sicherheitsbeh&ouml;rden f&uuml;r 2015 am Ende mit einer Zahl von bis zu 20 000 Straftaten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/fremdenfeindlichkeit-taeter-duerfen-nicht-ungestraft-davon-kommen-1.2859410\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ministerin von der Leyen: Stoppen Sie die Rekrutierung Unter&ndash;18&ndash;J&auml;hriger!<\/strong><br>\nUnter 18-J&auml;hrige d&uuml;rfen in Deutschland nicht w&auml;hlen, sie d&uuml;rfen nicht Auto fahren oder gewaltverherrlichende Videospiele spielen. Jungen und M&auml;dchen d&uuml;rfen aber mit 17 Jahren schon zur Bundeswehr gehen, dort Panzer fahren und in Techniken der realen Kriegsf&uuml;hrung ausgebildet werden, einschlie&szlig;lich der simulierten T&ouml;tung. Sie bekommen dort dasselbe milit&auml;rische Training wie Erwachsene, das Jugendarbeitsschutzgesetz gilt ebenso wenig wie besondere Ma&szlig;nahmen zum Schutz vor sexueller Bel&auml;stigung oder Missbrauch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/codify.berlin\/\">B&uuml;ndnis Unter18nie<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;Ich m&ouml;chte das Kanzler-Duell 2017 moderieren!&ldquo;<\/strong><br>\nEiner der wichtigsten Meinungsmacher dieses Landes krempelt den Politikdiskurs kr&auml;ftig um: GQ sprach mit dem &bdquo;Jung &amp; Naiv&ldquo;-Macher Tilo Jung &uuml;ber seine YouTube-Intention und Zukunftspl&auml;ne. (&hellip;)<br>\nPolitik ist nicht immer einfach. Noch weniger einfach ist es, junge Leute f&uuml;r komplexe Geschehnisse im Bundestag zu interessieren. Mit seiner YouTube-Sendung&nbsp;&bdquo;Jung &amp; Naiv&ldquo; macht der 30-j&auml;hrige Tilo Jung&nbsp;&bdquo;Politik f&uuml;r Desinteressierte&ldquo;. Klappt wunderbar, wie fast 200.000 Facebook-Likes indizieren. F&uuml;r die M&auml;rzausgabe spricht der Internet-Meinungsmacher mit GQ &uuml;ber seine verschiedenen Rollen als Polit-Navigator und bewirbt sich als Fragesteller f&uuml;r das Bundeskanzler-Duell n&auml;chstes Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gq-magazin.de\/unterhaltung\/stars\/tilo-jung-ich-moechte-das-kanzler-duell-2017-moderieren\">GQ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: &ldquo;Das ist der Endkampf der linkskriminellen Szene&rdquo;<\/strong><br>\nAm 18. Januar postete die CDU Kreuzberg-Friedrichshain auf ihrer Facebook-Seite ein Bild, das Aufmerksamkeit erregte. &ldquo;R94 lebt&rdquo; stand da mit roter Kreide an der Fassade des B&uuml;rgerb&uuml;ros des CDU-Abgeordneten Kurt Wansner gekritzelt. &ldquo;R94&rdquo; steht f&uuml;r ein besetztes Haus in der Rigaer Stra&szlig;e 94, die letzte Hochburg der linksextremen Szene in Berlin.<br>\nF&uuml;nf Tage zuvor hatte die Polizei das Haus mit 500 Beamten gest&uuml;rmt, nachdem ein Polizist angegriffen worden war. &ldquo;Diese Schmierereien werden uns nicht davon abhalten, nach rechtsstaatlichen Grunds&auml;tzen daf&uuml;r zu sorgen, dass Polizeibeamte auch in der Rigaer Stra&szlig;e wieder ungef&auml;hrdet ihren Dienst versehen k&ouml;nnen&rdquo;, schrieb Wansner dazu auf Facebook.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article152113999\/Das-ist-der-Endkampf-der-linkskriminellen-Szene.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Wernicke:<\/strong> Ja, der &bdquo;Endkampf&ldquo; all der Querfrontler, ganz sicher doch. Und neuerdings ist Links nicht mehr nur radikal oder gar Terror, nein, auch noch kriminell.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Oh, mein Gott, man hat Autos demoliert! Der Untergang des Abendlandes droht. Dass fast jeden Tag eine Fl&uuml;chtlingsunterkunft brennt ist dagegen marginal. Was ist ein Migrantenleben schon gegen des Deutschen immer noch liebstes Kind?<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Jahresstatistik 2015: 30 Prozent mehr rechtsextreme Straftaten als 2014<\/strong><br>\nDie Zahl rechtsextremer Straftaten ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Von Januar bis Dezember 2015 registrierte die Polizei nach vorl&auml;ufigen Erkenntnissen insgesamt 13.846 rechts motivierte Delikte &ndash; das entspricht einer Steigerung um mehr als 30 Prozent im Vergleich zu 2014. Das zeigen die Zahlen, die auf monatliche Anfragen der Linkspartei-Abgeordneten Petra Pau zur&uuml;ckgehen. Sie und ihre Fraktion erfragen seit Jahren beim Bundesinnenministerium die Zahl der Straftaten mit rechtsextremen und ausl&auml;nderfeindlichen Hintergrund. Die Zahlen sind alle noch vorl&auml;ufig, sie k&ouml;nnten sich aufgrund von Nachmeldungen noch teils deutlich &auml;ndern.<br>\nBei den Delikten f&auml;llt auf, dass ab Juli 2015 die Monatszahlen immer die Marke von 1100 &uuml;bersteigen &ndash; dies war 2014 in keinem Monat der Fall. Damals lag der H&ouml;hepunkt im November mit 1002 Straftaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/rechtsextremismus-gewalt-101.html\">Tagesschau<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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