{"id":31202,"date":"2016-02-12T16:45:33","date_gmt":"2016-02-12T15:45:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31202"},"modified":"2016-02-12T16:45:33","modified_gmt":"2016-02-12T15:45:33","slug":"hinweise-des-tages-ii-234","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31202","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31202#h01\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31202#h02\">Forscher: Angebliche Reduzierung nicht nachvollziehbar, IMK: Kreditspielraum des Bundes 2017 bei 12 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31202#h03\">Wie Dobrindt, Sch&auml;uble und Gabriel den deutschen Versicherungen ein Milliardengesch&auml;ft verschaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31202#h04\">Ver(w)irrter Angriff von links &ndash; aber auch glatt an der Sache vorbei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31202#h05\">Deutsche Bank: Regulierung hat v&ouml;llig versagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31202#h06\">Mangelnde Unterst&uuml;tzung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31202#h07\">&Ouml;kostrom: Kein Verdr&auml;ngungswettbewerb durch Ausschreibungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31202#h08\">Auszubildende und sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigte im L&auml;ndervergleich 2008 bis 2014<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31202#h09\">H&auml;tte, k&ouml;nnte, W&uuml;rde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31202#h10\">Ausnahmezustand f&uuml;r Frankreichs Muslime<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31202#h11\">Netanjahu: Mauer um Israel als &ldquo;Schutz vor den wilden Tieren&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31202#h12\">Wer pr&uuml;gelt das Abkommen durch?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31202#h13\">Fremdwort Vielfalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31202#h14\">Wer fr&uuml;her f&uuml;r Dollfu&szlig; war, w&auml;hlt Khol in diesem Jahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31202#h15\">Allianz f&uuml;r Weltoffenheit: &ldquo;Sowas gab es noch nie&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31202#h16\">Zu guter Letzt: Gro&szlig;e Kleinkunst<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>B&uuml;rgerkrieg: Ex-Bundeswehrgeneral lobt Russlands Rolle in Syrien<\/strong><br>\nRusslands Bombenkrieg in Syrien st&ouml;&szlig;t international auf scharfe Kritik. Harald Kujat, der Ex-Generalinspekteur der Bundeswehr, hingegen lobt den Kreml: Im Gegensatz zu EU und USA habe er gehandelt. Der fr&uuml;here Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, hat die Rolle Russlands im Syrien-Konflikt gelobt. &ldquo;Die Russen haben mit ihrem milit&auml;rischen Eingreifen den Friedensprozess erst erm&ouml;glicht&rdquo;, sagte er der &ldquo;Passauer Neuen Presse&rdquo;. Bis September 2015 habe dort Stillstand geherrscht. &ldquo;Weder die Amerikaner noch die Europ&auml;er hatten eine Strategie f&uuml;r ein friedliches Syrien und waren auch nicht bereit, sich massiv zu engagieren. Die Russen haben es gemacht und damit ein Fenster f&uuml;r eine politische L&ouml;sung aufgesto&szlig;en&rdquo;, sagte Kujat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/syrien-ex-generalinspekteur-harald-kujat-lobt-rolle-russlands-a-1077001.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Nat&uuml;rlich wei&szlig; General a.D. Kujat, dass es weder dem Westen noch Russland um den Frieden an sich geht. Der Westen will Assad loswerden, Russland will Assad halten; so die vereinfachte Gemengelage. Ein m&ouml;glichst schneller Friedensprozess ist somit in Russlands Interesse, aber nicht im Interesse des Westens. Da braucht sich Kujat auch nicht wortreich &uuml;ber das &bdquo;Nichthandeln&ldquo; des Westens echauffieren. Er wei&szlig; doch ganz genau, dass der Westen (bislang) keinen Friedensprozess will, bei dem Assad mit am Verhandlungstisch sitzt.<br>\nCeterum censeo: Wenn ich vom &bdquo;Interesse des Westens&ldquo; oder dem &bdquo;Interesse Russlands&ldquo; schreibe, dann ist damit nat&uuml;rlich nur das Interesse der tonangebenden Politiker und Eliten gemeint und nicht das Interesse der V&ouml;lker.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die gro&szlig;en M&auml;chte und ihre Kriege<\/strong><br>\nDie Zahl der weltweiten Kriege und ihrer Opfer wird dieses Jahr weiter steigen. Dies sagt ein einflussreicher Diplomat in der f&uuml;hrenden deutschen Au&szlig;enpolitik-Zeitschrift voraus. Demnach nehme schon seit f&uuml;nf Jahren &ldquo;weltweit die Zahl der Konflikte und damit der Opfer und der Fl&uuml;chtlinge&rdquo; zu; diese Entwicklung werde sich &ldquo;wohl auch in diesem Jahr fortsetzen&rdquo;. Die Zeitschrift &ldquo;Internationale Politik&rdquo; untermauert diese Vermutung mit einem &Uuml;berblick &uuml;ber die aktuellen Kriege. Tats&auml;chlich sind die blutigsten Kriege der Gegenwart &ndash; im Irak, in Syrien, Libyen, Afghanistan oder im S&uuml;dsudan &ndash; ein direktes oder indirektes Ergebnis westlicher Machtpolitik, die mit Milit&auml;rinterventionen oder der subversiven Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Aufst&auml;ndische darauf zielte, prowestliche Umst&uuml;rze herbeizuf&uuml;hren oder nicht kooperationswillige Staaten zu schw&auml;chen. F&uuml;r die Zukunft nimmt die &ldquo;Internationale Politik&rdquo; m&ouml;gliche Konflikte im Umfeld Chinas in den Blick. Ist es den westlichen M&auml;chten in den Jahren des chinesischen Aufstiegs nicht gelungen, die rohstoffreiche arabische Welt f&uuml;r die Zeit des bevorstehenden Machtkampfs gegen die Volksrepublik fest an sich zu binden, so zeichnet sich dieser Machtkampf inzwischen deutlich ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59307\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Au&szlig;enminister Steinmeier nach Ende des Syrientreffens in M&uuml;nchen<\/strong><br>\nAlle entscheidenden internationalen und regionalen Spieler sa&szlig;en hier in M&uuml;nchen am Tisch. Wir haben miteinander gerungen, auch gestritten. Die Interessenkonflikte sind auch heute wieder deutlich zutage getreten. Und dennoch gab es eine gemeinsame Basis: Es gibt keine milit&auml;rische L&ouml;sung! Alle haben dem zugestimmt. Und alle haben sich ohne Wenn und Aber zu den Wiener Grunds&auml;tzen und dem Wiener Fahrplan bekannt. [&hellip;]<br>\nZweitens &ndash; Reduzierung der Gewalt und Einstellung der Kampfhandlungen: Seit heute Abend, hier in M&uuml;nchen, gibt es die klare M&uuml;nchener Verpflichtung f&uuml;r alle Seiten, innerhalb von wenigen Tagen alles f&uuml;r eine landesweite Feuerpause zu tun [wohlgemerkt: nicht im Kampf gegen IS und al- Nusra].<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/DE\/Infoservice\/Presse\/Meldungen\/2016\/160212_BM%20Syrienkonferenz%20MSC.html\">Ausw&auml;rtiges Amt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Vereinbarung sieht also eine landesweite Feuerpause vor, bei der sich die &bdquo;internationalen und regionalen Spieler&ldquo; das Recht vorbehalten weiterzuk&auml;mpfen. Unter diesen Umst&auml;nden wird humanit&auml;re Hilfe wohl kaum gelingen.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Syrien: Russische Bomben? Schlecht! Westliche Bomben? Gut!<\/strong><br>\nWenn es um die Luftangriffe in Syrien geht, ist die Lage f&uuml;r die Bundesregierung eindeutig. Russische Bomben sind schlecht! Westliche Bomben sind gut! Man tut sogar so, als ob die Russen an einem ganz anderen Krieg teilnehmen als der Westen und die Bundesregierung. Heute ist es dazu in der BPK eskaliert: Das Ausw&auml;rtige Amt greift uns an &amp; will wissen, warum wir das nicht verstehen! Als es schlie&szlig;lich um zivile Tote westlicher Angriffe geht, wird man ganz kleinlaut&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/vb.573823342629618\/1190627904282489\/?type=2&amp;theater\">Jung und naiv via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Forscher: Angebliche Reduzierung nicht nachvollziehbar, IMK: Kreditspielraum des Bundes 2017 bei 12 Milliarden Euro<\/strong><br>\nDer Bund k&ouml;nnte 2017 Kredite in H&ouml;he von rund 12 Milliarden Euro aufnehmen, ohne gegen die Schuldenbremse zu versto&szlig;en. Ein deutlich niedrigerer Verschuldungsspielraum, wie ihn Medienberichte unter Verweis auf das Bundesfinanzministerium oder Haushaltspolitiker der Union nahe legen, ist nicht nachvollziehbar. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/63056_63542.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wie Dobrindt, Sch&auml;uble und Gabriel den deutschen Versicherungen ein Milliardengesch&auml;ft verschaffen<\/strong><br>\nWeit &uuml;ber 50 Milliarden Euro, so sch&auml;tzen Experten, sind inzwischen n&ouml;tig, um die Infrastruktur in Deutschland wieder flott zu machen. Marode Stra&szlig;en, Br&uuml;cken, Schulen &ndash; die Liste ist lang. Doch obwohl der Staat selbst so g&uuml;nstig wie nie an frisches Geld kommen k&ouml;nnte, setzt man auf ein von der Versicherungswirtschaft teuer finanziertes Ausbauprogramm. [&hellip;]<br>\nO-Ton Prof. Georg Hermes, Universit&auml;t Frankfurt: &ldquo;Man t&auml;uscht eine Nichthaftung des Bundes vor und fingiert auf diese Weise ein Risiko f&uuml;r die privaten Kapitalgeber, das gar nicht besteht, weil jeder wei&szlig; &ndash; und die Kapitalgeber insbesondere &ndash; dass letztlich der Bund haftet und haften muss, weil er das Autobahnsystem nicht insolvent gehen lassen kann.&rdquo; [&hellip;]<br>\nO-Ton Prof. Holger M&uuml;hlenkamp, Universit&auml;t Speyer:  &ldquo;Man streut der &Ouml;ffentlichkeit Sand in die Augen. In zweierlei Hinsicht. Zum einen suggeriert man, dass man keine neuen Schulden macht, w&auml;hrend man de facto schon Schulden macht und zum anderen ist diese Politik eben teuer. Das hei&szlig;t, die B&uuml;rger, bzw. der Steuerzahler m&uuml;ssen noch mehr daf&uuml;r zahlen, dass &hellip; die politisch Verantwortlichen ihnen wei&szlig; machen k&ouml;nnen, wir machen keine Schulden. Also wenn Sie so wollen, ist das doppelt pervers&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste-11-02-2016\/milliardengeschaeft-fuer-versicherungen.html\">Kontraste<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ver(w)irrter Angriff von links &ndash; aber auch glatt an der Sache vorbei<\/strong><br>\nEs ist schon am&uuml;sant zu sehen, wie und von wo man &uuml;berall angegriffen wird. Gerade wird Costas Lapavitsas und mir vorgeworfen, in der Eurokrise neoklassisch zu argumentieren (hier, dazu erscheint eine Antwort unsererseits in K&uuml;rze), da wird uns von linker Seite vorgehalten, keynesianisch zu argumentieren, wobei sich diese (marxistische?) Linke dann schnurstracks die Argumentation von Hans-Werner Sinn zu eigen macht (hier ist der Artikel von Thomas Sablowski und Frederic Heine zu finden). Wenn das kein Durcheinander ist?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/verwirrter-angriff-von-links-aber-auch-glatt-an-der-sache-vorbei\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutsche Bank: Regulierung hat v&ouml;llig versagt<\/strong><br>\nMit den Turbulenzen der Deutschen Bank (1) wird f&uuml;r das globalisierungskritische Netzwerk Attac erneut deutlich, wie sehr die Regulierung des Finanz- und insbesondere des Bankensektors versagt hat. &bdquo;Die politischen Eliten haben auch nach dem Crash 2008 weiter die Interessen der Finanzlobby bedient. Weder wurde die hochriskante Gesch&auml;ftspolitik der Banken beschr&auml;nkt noch das Investmentbanking vom Kundengesch&auml;ft getrennt. Gro&szlig;banken sind gef&auml;hrlich unterkapitalisiert, um ein Vielfaches &bdquo;too big to fail&ldquo; sowie zu eng miteinander verflochten. Dem globalen Finanzsystem droht mit dieser Ausgangslage eine noch gr&ouml;&szlig;ere Krise als 2008&ldquo;, kritisiert Lisa Mittendrein von Attac &Ouml;sterreich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.at\/news\/detailansicht\/datum\/2016\/02\/12\/deutsche-bank-regulierung-hat-voellig-versagt.html\">Attac &Ouml;sterreich<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mangelnde Unterst&uuml;tzung<\/strong><br>\nWeniger F&ouml;rderung f&uuml;r Hartz-IV-Bezieher. Vorw&uuml;rfe von Gr&uuml;nen an Nahles.<br>\nDer Anteil von Hartz-IV-Beziehern mit einer speziellen F&ouml;rderung ist in den vergangenen Jahren gesunken. Bei Beziehern von Arbeitslosengeld I stieg der Anteil der Gef&ouml;rderten hingegen. Das geht aus einer Erhebung des Bundesarbeitsministeriums auf eine Frage der Gr&uuml;nen-Abgeordneten Brigitte Pothmer hervor, die der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin vorliegt. Pothmer warf Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) deshalb vor, ihren Versprechen zur F&ouml;rderung von Langzeitarbeitslosen nicht gerecht zu werden.<br>\nPothmer hatte nach den sogenannten Aktivierungsquoten gefragt, also dem Anteil der Betroffenen zum Beispiel an einem Berufs- oder Bewerbungstraining oder anderen arbeitsmarktpolitischen Ma&szlig;nahmen. W&auml;hrend die Quote im Bereich Arbeitslosengeld II seit 2013 von 17,6 auf 16,2 Prozent im vergangenen Jahr sank, stieg sie im Bereich Arbeitslosengeld I seither von 17,3 Prozent um &uuml;ber drei Punkte auf 20,6 Prozent. Insgesamt blieben die Quoten mit 17,6 Prozent ungef&auml;hr stabil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/index.php?id=274&amp;tx_ttnews[tt_news]=13693&amp;cHash=b85264831fa5c3cba39a8561197e0ff8\">Ihre-Vorsorge.de<\/a>\n<p>dazu: <strong>Bundesregierung will Hartz-IV-Sanktionen versch&auml;rfen<\/strong><br>\n Die Bundesregierung plant offenbar eine massive Versch&auml;rfung der Hartz-IV-Sanktionen. Dies geht nach Informationen von &raquo;neues deutschland&laquo; aus dem Gesetzentwurf hervor, den das Bundeskabinett Anfang Februar beschlossen hat. Demnach k&ouml;nnen sich Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher, die eine Arbeit aufgeben oder nicht antreten, &uuml;ber einen Zeitraum von vier Jahren erstrecken. Konkret geht es um Ersatzanspr&uuml;che bei &raquo;sozialwidrigem Verhalten&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1001545.bundesregierung-will-hartz-iv-sanktionen-verschaerfen.html\">Neues Deutschland<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&Ouml;kostrom: Kein Verdr&auml;ngungswettbewerb durch Ausschreibungen<\/strong><br>\nDeutschland hat zwischen 2000 und 2015 den Anteil der erneuerbaren Energien an Gesamtstromversorgung von 6,6 Prozent auf 30 Prozent fast verf&uuml;nffacht. Zu dieser positiven Entwicklung hat das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) entschieden beigetragen. Das EEG, das die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz regelt und deren Erzeugern feste Einspeiseverg&uuml;tung garantiert, muss aufgrund europarechtlicher Vorgaben &uuml;berarbeitet werden. Deshalb arbeitet derzeit das Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Energie (BMWi) an der Neufassung des EEG mit dem Ziel, die F&ouml;rderung auf das so genannte Ausschreibungssystem umzustellen. Das BMWi verspricht sich davon zweierlei: Einerseits sollen durch die Vorgabe von Ausschreibungsvolumina die im Koalitionsvertrag festgelegten Ausbaukorridore erreicht werden. Andererseits sollen die Kosten des Zubaus der erneuerbaren Energien st&auml;rker sinken als bei der bisherigen staatlichen Preissetzung.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160212_Bild_1.gif\" alt=\"&Ouml;kostrom: Kein Verdr&auml;ngungswettbewerb durch Ausschreibungen\" title=\"&Ouml;kostrom: Kein Verdr&auml;ngungswettbewerb durch Ausschreibungen\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++a2238ef6-cbf7-11e5-bcf2-52540023ef1a\">DGB Klartext<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Auszubildende und sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigte im L&auml;ndervergleich 2008 bis 2014<\/strong><br>\nDie Ausbildungsquote, der Anteil der Auszubildenden an den sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten, sank von 6,5 Prozent Ende 2008 um 1,3 Prozentpunkte auf 5,2 Prozent Ende 2014. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Auszubildenden (Besch&auml;ftigungsstatistik) sank von Ende 2008 bis Ende 2014 um 221.000 (12,3 Prozent) auf 1,583 Millionen (&ldquo;darunter&rdquo; 1,359 Millionen Auszubildende gem&auml;&szlig; Berufsbildungsstatistik). Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigten stieg im entsprechenden Zeitraum um 2,498 Millionen (9,0 Prozent) auf 30,398 Millionen.<br>\nIn den L&auml;ndern reicht die Ausbildungsquote am betrieblichen Ausbildungsort (Arbeitsort) Ende 2014 von 6,2 Prozent in Schleswig-Holstein bis 3,6 Prozent in Berlin. Ende 2008 reichte die Ausbildungsquote in den L&auml;ndern von 8,0 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern bis 5,0 Prozent in Hamburg. Der geringste R&uuml;ckgang der Ausbildungsquote wurde in diesem Beobachtungszeitraum (2008 &ndash; 2014) f&uuml;r das Land Bremen und Nordrhein-Westfalen ermittelt (0,7 Prozentpunkte).<br>\nDie gesamten BIAJ-Materialien vom 11. Februar 2016 mit den Bundes- und L&auml;nderdaten zu den Ausbildungsquoten (am Arbeitsort), den Auszubildenden (gem&auml;&szlig; Besch&auml;ftigungs- und Berufsbildungsstatistik) und den sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten (Ende 2008 bis Ende 2014), differenziert nach Geschlecht, finden Sie hier: Download (PDF: 6 Seiten &ndash; eine Text- und 5 Tabellen-Seiten)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/723-auszubildende-und-sozialversicherungspflichtig-beschaeftigte-im-laendervergleich-2008-bis-2014.html\">BIAJ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>H&auml;tte, k&ouml;nnte, W&uuml;rde<\/strong><br>\nAuf der Internetseite des &raquo;Stern&laquo; konnte man letzte Woche folgende Schlagzeile lesen: &raquo;Bis zu 300.000 Fl&uuml;chtlinge arbeiten schwarz&laquo;; untertitelt wurde die &Uuml;berschrift mit &raquo;&hellip; daher boomt unter den Asylsuchenden die Schwarzarbeit&laquo;. Das ist eine miese Geschichte, dachte ich mir. Da werden die Rechten gleich wieder meinen, dass sie ein Argument gefunden h&auml;tten. Wenn man dann den darunter platzierten Artikel las, erfuhr man etwas &uuml;ber eine Analyse des T&uuml;binger Instituts f&uuml;r Angewandte Wirtschaftswissenschaften und der Universit&auml;t Linz. Darin gehe es um Schwarzarbeit und andere Illegalit&auml;ten. Unvermittelt dann noch folgender Satz: &raquo;Zwischen 100.000 und 300.000 Fl&uuml;chtlinge k&ouml;nnten in diesem Jahr in Deutschland schwarzarbeiten, am plausibelsten erscheint laut Studienautor Schneider der h&ouml;here Wert.&laquo; Ach, alles nur Konjunktiv, da Prognose? Im Titel des Textes klang das noch viel faktischer. Genau das schlie&szlig;t der besagte Autor aber auch aus, er spricht von einer Annahme, nicht von Fakten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1001419.haette-koennte-wuerde.html\">Heppenheimer Hiob<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ausnahmezustand f&uuml;r Frankreichs Muslime<\/strong><br>\nAls dem orthodoxen Kloster Mor Gabriel die Schlie&szlig;ung drohte, reichte seine Geschichte schon &uuml;ber 1 600 Jahre zur&uuml;ck. Im Jahr 2008 hatten kurdische Nachbargemeinden im S&uuml;dosten der T&uuml;rkei Besitzanspr&uuml;che auf das Land des Klosters angemeldet. Der Rechtsstreit wurde zum internationalen Politikum: Als AKP-Politiker die Ankl&auml;ger unterst&uuml;tzten, demonstrierten in K&ouml;ln Menschen gegen die &bdquo;kulturelle Vernichtungspolitik&ldquo; der t&uuml;rkischen Regierung. Der Deutsche Bundestag schaltete sich ein und zeigte sich besorgt &uuml;ber das Ausma&szlig; der Christenverfolgung im Land.(1) Die FAZ titelte gar &bdquo;rettet das zweite Jerusalem&ldquo; (2). Und schlie&szlig;lich sendete sogar die Europ&auml;ische Union Beobachter in die T&uuml;rkei.<br>\nAcht Jahre sp&auml;ter sind wieder Gottesh&auml;user von der Schlie&szlig;ung bedroht. Nicht so traditionsreiche wie Mor Gabriel, aber f&uuml;r ihre Gemeinden sind sie wahrscheinlich nicht weniger wichtig. Sie liegen nicht im S&uuml;dosten Anatoliens, sondern im Zentrum Europas &ndash; in Frankreich. Es sind keine Kirchen oder Kl&ouml;ster, sondern Moscheen. Nicht eine, sondern weit &uuml;ber einhundert.<br>\nGlaubt man einem Bericht des katarischen Fernsehsender Al-Jazeera, plant das franz&ouml;sische Innenministerium die Schlie&szlig;ung von bis zu 160 Moscheen im Land. (3) Anders als in Mor Gabriel geht es hier nicht um Grundst&uuml;ckstreitigkeiten. Zu Hass und Gewalt sollen Imame in den Moscheen aufgerufen haben, Mitglieder Kontakte zu Terroristen haben. Doch anders als in der T&uuml;rkei wird auch kein Gericht dar&uuml;ber entscheiden, was an den Vorw&uuml;rfen der franz&ouml;sischen Sicherheitsbeh&ouml;rden tats&auml;chlich dran ist. &bdquo;Ausnahmezustand&ldquo; hei&szlig;t das. Und dieser wird in Frankreich zunehmend zum Problem f&uuml;r die muslimische Minderheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201602083842\/politik\/politik-eu\/ausnahmezustand-fuer-frankreichs-muslime.html\">Hintergrund<\/a>\n<p>dazu: <strong>Antiterror ad absurdum<\/strong><br>\nDie Verfassungs&auml;nderung, die es erlauben w&uuml;rde, auch geb&uuml;rtigen Franzosen und Franz&ouml;sinnen unter verurteilten Terroristen und anderen Verbrechern die Staatsb&uuml;rgerschaft zu entziehen, hat mit einem Votum in der Nationalversammlung die erste H&uuml;rde geschafft. Zum Gl&uuml;ck ist es mehr als zweifelhaft, ob die komplizierte Prozedur der Revision bis zum Ende durchgezogen wird. Trotzdem wird dieser Versuch einer Verfassungs&auml;nderung zur Versch&auml;rfung des Notstands als gr&ouml;bster politischer Fehler in die Bilanz der Pr&auml;sidentschaft von Fran&ccedil;ois Hollande eingehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Frankreichs-Sicherheitspolitik\/!5273344\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Netanjahu: Mauer um Israel als &ldquo;Schutz vor den wilden Tieren&rdquo;<\/strong><br>\nIsrael ist ein Pionier f&uuml;r die Idee der gated nations, also f&uuml;r den Bau von Mauern oder Z&auml;unen m&ouml;glichst um das ganze Land. Hunderte von Kilometern wurden bereits abgez&auml;unt. Pionier war Israel auch f&uuml;r die wohl h&ouml;chste Mauer mit bis zu 8 m und f&uuml;r Hightech-Z&auml;une mit Kameras, Radar, Bewegungssensoren, aber auch mit fernsteuerbaren Maschinengewehren und autonomen Kontrollfahrzeugen.<br>\nEigentlich ist Israel an den Landgrenzen schon weitgehend zur Festung ausgebaut, die nicht nur Terroristen, sondern auch Fl&uuml;chtlinge abhalten soll. Zuletzt wurde der Grenzzaun im S&uuml;den nach &Auml;gypten zwischen Rafah und Eilat &uuml;ber Hunderte von Kilometern geschlossen, der vor allem gegen die Einwanderung von Fl&uuml;chtlingen aus Afrika gerichtet war. Aber wenn man einmal begonnen hat, sich einzumauern, sind L&uuml;cken offenbar ein &Auml;rgernis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47361\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wer pr&uuml;gelt das Abkommen durch?<\/strong><br>\nDie meisten B&uuml;rger und W&auml;hler glauben, TTIP sei ein Handels- und Zollabkommen. Die Politik betreibt die Vernebelung, die Presse folgt zu willig. Wer hat was von TTIP? [&hellip;] Mit allen Mitteln der juristischen und politischen Kunst, verhindern derzeit unsere Vertrauensleute, die &ouml;ffentliche &Uuml;berpr&uuml;fung des transatlantischen Vertragswerkes. Die zust&auml;ndige Kommiss&auml;rin der EU, Cecilia Malmstr&ouml;m, orientiert sich dabei, wer h&auml;tte es gedacht, an unserer Regierungschefin. Sie will dieses Abkommen ebenso unbedingt und l&auml;sst sich daher nicht gerne auf den Schreibtisch ihrer Beh&ouml;rde und in die Verhandlungsdateien blicken. F&uuml;r die Informationen, die sie der &Ouml;ffentlichkeit regelm&auml;&szlig;ig, geradezu gn&auml;dig, schenkt, braucht man allerdings keine Presse- &Ouml;ffentlichkeit mehr. Da gen&uuml;gten ein staatlicher Ausrufer im niederen EU- Dienst, ein paar akkreditierte Pressebriefk&auml;sten im Foyer der EU- Kommission und ein Mail- Verteiler- Algorithmus, der meldet: &bdquo;Sie haben Post. TTIP wird ein Erfolg. Helau!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/columbus\/wer-pruegelt-ttip-durch\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>CDU Rheinland-Pfalz zu TTIP: Nein, &auml;h, ja<\/strong><br>\nEs klang nach einer Sensation: Die rheinland-pf&auml;lzische CDU unter ihrer Spitzenkandidatin Julia Kl&ouml;ckner k&uuml;ndigt an, gegen die umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP und Ceta zu stimmen. Das legte jedenfalls die Antwort der Partei auf Fragen des Umweltverbandes BUND und der Kampagnenorganisation Campact nahe. Die hatten im Vorfeld der Landtagswahl am 13. M&auml;rz alle Parteien nach ihrer Haltung zu den Abkommen befragt, die die EU mit Kanada (Ceta) und den USA (TTIP) plant.<br>\nKonkret wollten die Organisationen wissen: &bdquo;Wird Ihre Partei daf&uuml;r sorgen, dass Rheinland-Pfalz dem TTIP-Abkommen nicht zustimmt, sofern dieses Sonderklagerechte f&uuml;r ausl&auml;ndische Investoren enth&auml;lt oder soziale\/&ouml;kologische Standards gef&auml;hrdet oder die kommunale Daseinsvorsorge einschr&auml;nkt?&ldquo; Darauf &ndash; und auf eine identische Frage zu Ceta &ndash; antwortete die CDU mit &bdquo;Ja&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/CDU-Rheinland-Pfalz-zu-TTIP\/!5273146\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fremdwort Vielfalt<\/strong><br>\nDer WDR k&uuml;rzt sein Funkhaus Europa zusammen. Der Vorzeigewelle droht das Aus. Die Angebote f&uuml;r Minderheiten im Rundfunk sterben aus. Zun&auml;chst war es nur ein Ger&uuml;cht, aber jetzt ist es amtlich. Der Westdeutsche Rundfunk will seine polyglotte Vorzeigewelle, das Funkhaus Europa, radikal zusammenstreichen. Sowohl im Musikprogramm als auch bei den fremdsprachigen Sendungen, mit denen der WDR die diversen Migrantencommunities auf Arabisch, T&uuml;rkisch, Spanisch oder Polnisch zu erreichen versucht, sind harte Einschnitte geplant, die das bisherige Profil des Senders einebnen w&uuml;rden. Am Donnerstag wollte WDR-H&ouml;rfunkdirektorin Valerie Weber, die vom Privatfunk geholt wurde, die geplante &bdquo;Programmreform&ldquo; dem Rundfunkrat vorstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Reformen-im-oeffentlich-rechtlichen-Radio\/!5277406\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wer fr&uuml;her f&uuml;r Dollfu&szlig; war, w&auml;hlt Khol in diesem Jahr<\/strong><br>\nDer Bundespr&auml;sidentschaftskandidat der &Ouml;VP gilt als einer der Chef-Ideologen der &Ouml;VP, der nun als Ersatz f&uuml;r Erwin Pr&ouml;ll herhalten muss. Wof&uuml;r Andreas Khol steht ist schnell gesagt: erzkonservative Positionen und ein Hang zur Verschleierung des Faschistischen im Austrofaschismus. Flora Petrik und Hanna Lichtenberger nehmen den 12. Februar und das Gedenken an die K&auml;mpferInnen des Februars 1934 zum Anlass, um Andreas Khol die Rache des Internetarchivs zu Teil werden zu lassen.<br>\nIn den Morgenstunden des 12. Februar 1934 versuchten 20 Polizisten ein Linzer ArbeiterInnenheim zu durchsuchen, weshalb sich der Republikanische Schutzbund gezwungen sah, das Geb&auml;ude mit Waffengewalt zu verteidigen. Die Proteste griffen bald auf andere Bundesl&auml;nder und Wien &uuml;ber. Die K&auml;mpfe, die sich regional unterschiedlich bis zum 15. Februar  zogen, wurden mit gro&szlig;er Aggressivit&auml;t von Polizei, Bundesheer und Heimwehren niedergeschlagen. Nach dem bereits 1933 erfolgten Verbot des Schutzbundes und der KP&Ouml; wurden alle sozialdemokratischen Organisationen verboten. Noch am 12. Februar wird f&uuml;r &bdquo;Aufruhr das erweiterte Standrecht verh&auml;ngt und neun Schutzbund-K&auml;mpfer standesrechtlich hingerichtet.<br>\nDie Errichtung des Austrofaschismus &ndash; die sp&auml;testens die Niederschlagung der K&auml;mpfe am 12. Feburar 1934 markiert &ndash; und die Abschaffung der Demokratie stellten den Versuch dar, die Entfaltung der Weltwirtschaftskrise in &Ouml;sterreich durch autorit&auml;re Mittel von oben zu bearbeiten. So konnte eine K&uuml;rzungspolitik durchgesetzt werden, die die Errungenschaften der Frauen-, R&auml;te- und ArbeiterInnenbewegung wieder r&uuml;ckbaute. Gleichzeitig muss sie als &bdquo;Faschisierung&ldquo; der Gesellschaft begriffen werden, die die rasche Durchsetzung des Nationalsozialismus erm&ouml;glichte. W&auml;hrend die zentrale Forschung daran keinen Zweifel hegt, gibt es im politischen Feld heute noch andere &bdquo;Erkl&auml;rungsmodelle&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mosaik-blog.at\/wer-frueher-fuer-dollfuss-war-waehlt-khol-in-diesem-jahr\/\">mosaik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31195\">Der 12. Februar 1934 &ndash; Zur Erinnerung f&uuml;r NDS-LeserInnen in &Ouml;sterreich und bei uns<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Allianz f&uuml;r Weltoffenheit: &ldquo;Sowas gab es noch nie&rdquo;<\/strong><br>\nDie Allianz f&uuml;r Weltoffenheit sei &ldquo;wohl eine der gr&ouml;&szlig;ten zivilgesellschaftlichen Allianzen, die wir bislang in Deutschland gesehen haben&rdquo;, erkl&auml;rte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffman bei der Vorstellung des B&uuml;ndnisses am 11. Februar in Berlin. Vertreter aller Allianzpartner machten sich dabei gemeinsam f&uuml;r Solidarit&auml;t, Demokratie und Rechtsstaat sowie gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt stark.<br>\nDringendes und deutliches politisches Signal<br>\nMit dem gemeinsamen Aufruf &ldquo;Die W&uuml;rde des Menschenm ist unantastbar&rdquo; wolle die Allianz ein &ldquo;dringendes&rdquo; und &ldquo;sehr deutliches politisches Signal setzen&rdquo;, sagte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann am 11. Februar in Berlin bei der Vorstellung der Allianz. &ldquo;Ja, Deutschland steht vor gro&szlig;en Herausforderungen&rdquo;, sagte Hoffmann mit Blick auf die Fl&uuml;chtlingssituation. Aber die Allianzpartner seien &uuml;berzeugt, dass die Zivilgesellschaft in Deutschland diese Herausforderung meistern k&ouml;nne. &ldquo;Das wird nat&uuml;rlich nicht ohne Anstrengungen gehen, nicht ohne Bedingungen und nicht ohne Regeln. Und es geht auch nicht ohne Investitionen in Bildung, in Infrastruktur und Personal&rdquo;, so Hoffmann.<br>\nDGB-Vorsitzender Hoffmann: Klare Haltung gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit<br>\nAber die Allianz habe eine klare politische Haltung gegen diejenigen, die den aktuellen Herausforderungen mit Rassismus, Menschenfeindlichkeit und Hass entgegentreten, so der DGB-Vorsitzende. &ldquo;Mit unserem Aufruf wenden wir uns gegen Rechtspopulisten und Rechtsextreme, egal unter welchem Deckmantel sie sich aufstellen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++299872da-d0ac-11e5-8234-52540023ef1a\">DGB<\/a>\n<p>dazu: <strong>Aufruf &ndash; &bdquo;Die W&uuml;rde des Menschen ist unantastbar&ldquo;<\/strong><br>\nAllianz f&uuml;r Weltoffenheit, Solidarit&auml;t, Demokratie und Rechtsstaat &ndash; gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt<br>\nDeutschland ist ein demokratisches und weltoffenes Land, eingebettet in die Europ&auml;ische Union als Werte- und Wirtschaftsgemeinschaft, den universellen Menschenrechten verpflichtet. In Deutschland leben seit Jahrzehnten Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion zusammen. Der im Grundgesetz verankerte Schutz der Menschenw&uuml;rde gilt f&uuml;r alle Menschen, gleich ob sie seit Generationen hier leben, zugewandert oder als Fl&uuml;chtlinge nach Deutschland gekommen sind.<br>\nWer in seiner Heimat aufgrund von Krieg und Verfolgung um Leib und Leben f&uuml;rchten muss, hat Anspruch auf Schutz in Europa. Wir treten daf&uuml;r ein, dass Deutschland auch weiterhin seine humanit&auml;ren Verpflichtungen erf&uuml;llt. Zugleich steht au&szlig;er Frage, dass wir unbedingt eine gemeinsame europ&auml;ische L&ouml;sung brauchen, um Fluchtursachen wirksam zu bek&auml;mpfen und den Anliegen der vielen schutzsuchenden Menschen gerecht zu werden. Kein Mitgliedstaat der Europ&auml;ischen Union darf sich der gemeinsamen Verantwortung entziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.allianz-fuer-weltoffenheit.de\/\">Allianz f&uuml;r Weltoffenheit, Solidarit&auml;t, Demokratie und Rechtsstaat &ndash; gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Gro&szlig;e Kleinkunst<\/strong><br>\n50 Jahre Kabarettgeschichte: Das Mainzer &ldquo;unterhaus&rdquo; feiert Jubil&auml;um. Mit dabei ist alles, was Rang und Namen hat &ndash; Urban Priol, Georg Schramm, Jochen Malmsheimer, Frank-Markus Barwasser und Arnulf Rating. 3sat zeigt 90 Minuten H&ouml;hepunkte der Kabarett-Gala aus Mainz.<br>\nSendedaten: Sonntag, 14. Februar 2016, 20.15 Uhr auf 3sat (Aufzeichnung vom 30. Januar 2016 im Frankfurter Hof Mainz)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/kleinkunst\/184809\/index.html\">3sat<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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