{"id":3122,"date":"2008-04-07T08:33:14","date_gmt":"2008-04-07T06:33:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3122"},"modified":"2015-11-25T18:05:48","modified_gmt":"2015-11-25T17:05:48","slug":"ramschhypotheken-etc-dass-von-den-verantwortlichen-die-hohen-risiken-nicht-gesehen-wurden-ist-nicht-zu-begreifen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3122","title":{"rendered":"Ramschhypotheken, etc.: Dass von den Verantwortlichen die hohen Risiken nicht gesehen wurden, ist nicht zu begreifen."},"content":{"rendered":"<p>Unsere Leser bitte ich darum zu entschuldigen, dass ich mich wieder mit der Finanzkrise besch&auml;ftige. Man konnte einige Zeit meinen, das gehe uns nichts an. Es geht uns aber alle massiv an. Weil wir alle daf&uuml;r zahlen. Alle als Steuerzahler. Und jene, die im Erwerbsleben stehen oder demn&auml;chst ins Arbeitsleben eintreten, sind doppelt gekniffen, wenn die ohnehin schwache Konjunktur darunter leidet. Albrecht M&uuml;ller<br>\n<!--more--><br>\nIch sa&szlig; neun Jahre lang praktisch t&auml;glich mit circa 10 anderen Personen aus der Leitung des Bundeskanzleramts und dem Regierungssprecher um den Tisch der morgendlichen Lage. Diese Einrichtung gab es auch, um t&auml;glich und m&ouml;glichst rechtzeitig Gefahren f&uuml;r das Land, seine Menschen und die Wirtschaft zu erkennen. Es ist f&uuml;r mich nach dieser Erfahrung absolut unvorstellbar, dass meine Kollegen von der Wirtschaftsabteilung, von der au&szlig;enpolitischen Abteilung oder wir von der Planungsabteilung nichts mitbekommen h&auml;tten, wenn deutsche Banken in den USA und anderswo solche abenteuerlichen Risiken eingegangen w&auml;ren, wie sie jetzt von den Akteuren und ihren Aufsehern zugegeben werden. <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,545627,00.html\">SPIEGEL Online<\/a> (siehe Anhang 1) zitiert die Finanzaufsichtsbeh&ouml;rde Bafin. Diese sch&auml;tzt die &bdquo;Einbu&szlig;en&ldquo; der deutschen Banken und anderer Finanzeinrichtungen zur Zeit auf mindestens 430 Milliarden &euro;. Es k&ouml;nnten auch 600 Milliarden oder mehr sein. <\/p><p>Das ist eine unvorstellbar hohe Zahl. Das ist mehr als 1\/6 des Bruttoinlandsproduktes, 2007 waren das 2.423 Milliarden. Dass riskante finanzielle Engagements mit dieser Dimension stattfinden, h&auml;tten die Aufsichtsbeh&ouml;rden, die Bundesbank, der Bundesfinanzminister und die Spitzen der Banken zu Beginn der Engagements merken m&uuml;ssen. Man musste es erkennen an den Finanzstr&ouml;men und vor allem an den extrem hohen Renditen, deren sich manche der Akteure br&uuml;steten und die alle nicht durch Wertsch&ouml;pfung, sondern nur durch massive Spekulationen zu Stande kommen konnten. Das Ganze stank gen Himmel. Das musste einem einigerma&szlig;en wachen &Ouml;konomen klar sein.<\/p><p>Dass unsere offiziellen und nicht offiziellen verantwortlichen Personen, vom Bundesfinanzminister, seinen Staatssekret&auml;ren und sonstigen Mitarbeitern &uuml;ber den Bundesbankpr&auml;sidenten, den Bafin-Pr&auml;sidenten, die Bankchefs, ihre Vorst&auml;nde und Aufsichtsr&auml;te keine Warnungen von sich gaben, als mit diesen Gesch&auml;ften begonnen wurde, sondern sich offensichtlich ob der sprudelnden Gewinne die H&auml;nde rieben, zeugt von bodenloser Ignoranz und Dummheit oder von krimineller Energie. Siehe dazu den Beitrag in der NachDenkSeiten vom 17. August 2007 (Die Blase &ndash; das Werk von Kriminellen, kriminellen Vereinigungen und Hehlern.) Siehe auch die hilflosen Erkl&auml;rungen und Ausreden im letzten Absatz des im Anhang 1 zitierten Artikels. &bdquo;Es handle sich um das erste Mal, dass eine Krise in Kernbereichen des globalen Finanzsektors ein derma&szlig;en gro&szlig;es Ausdehnungspotenzial gewonnen hat und die Realwirtschaft weltweit bedeutsam beeintr&auml;chtigt, hei&szlig;t es.&ldquo; &ndash; So k&ouml;nnen sich die Herrschaften nicht herausreden. Die Krise hat nicht passiv &bdquo;ein derma&szlig;en gro&szlig;es Ausdehnungspotenzial gewonnen.&ldquo; Dieses Ausdehnungspotenzial ist die Folge von aktiven Anlage- beziehungsweise Spekulationsentscheidungen.<\/p><p>Im Grunde geh&ouml;ren alle diese Personen &ndash; vom Bundesfinanzminister &uuml;ber den Bundesbankpr&auml;sidenten und den Bafin-Pr&auml;sidenten bis zu den Chefs der involvierten Banken wegen Unf&auml;higkeit oder des Fehlens jeglicher ethischer Dimension aus dem Verkehr gezogen.<\/p><p>Nach Abschluss des vorigen Textes kam mir dank des Hinweises eines unserer Leser noch ein Artikel des Handelsblatts vom 6.4. auf den Tisch. Der Titel: &bdquo;Entzauberte Finanzinnovationen&ldquo; Siehe Anlage 2. Dieser Artikel dreht sich ebenfalls um die Analyse der Bafin und enth&auml;lt eine weitere wichtige Information &uuml;ber den Inhalt dieses Papiers. Ich zitiere:<\/p><blockquote><p>Eine Hoffnung hat sich nach Darstellung der BaFin-Experten m&ouml;glicherweise ganz nebenbei mit der Krise und ihren Folgen erledigt. Das, was bisher zutage gef&ouml;rdert worden sei, &bdquo;steht in krassem Gegensatz zu der These, dass Finanzinnovationen per se kr&auml;ftige Wohlfahrtsaspekte innewohnen, indem sie f&uuml;r eine bessere Verteilung von Risiken sorgen&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Vermerk.<\/p><\/blockquote><p>Diese sp&auml;te Erkenntnis ist der Schl&uuml;ssel zum Verst&auml;ndnis des Wahnsinns, dem die Verantwortlichen in Politik und Bankenwelt verfallen sind. Sie glaubten und glauben wirklich, mit den Spekulationen auf den Finanzm&auml;rkten w&uuml;rde messbarer und gro&szlig;er Wohlstand geschaffen. Offenbar gr&uuml;nden sie ihr (Fehl-)Urteil auf der Beobachtung enorm hoher Gewinne, Geh&auml;lter und Provisionen jener Zeitgenossen, die im Investmentbanking und verwandten Bereichen t&auml;tig sind. Sie haben offenbar mit gl&auml;nzenden Augen und Bewunderung verfolgt, dass zum Beispiel der Chef von Blackstone, Schwarzmann, 300 Millionen pro Jahr an Gehalt und Boni kassiert hat oder ein junger Chef eines Hedgefonds sogar &uuml;ber eine Milliarde kassierte. Sie fanden auch die 30 Millionen, die der ehemalige Chef von Mannesmann, Klaus Esser, bei der &Uuml;bernahme von Mannesmann durch Vodafone kassierte, angemessen, weil sie offenbar annahmen, bei der im Umfeld dieses Deals stattgefundenen Aktien-Kurs-Rallye seinen Werte und Wohlstand geschaffen worden.<\/p><p>Vom Bundesfinanzminister wissen wir, dass er bewundernd auf die Vorg&auml;nge auf den Finanzm&auml;rkten schaut und auch alles tat, um das Spiel der Akteure, die ich Spekulanten nenne, zu erleichtern. Das Finanzministerium hat den Heuschrecken den Weg nach Deutschland erleichtert. Steinbr&uuml;ck hat das Verscherbeln &ouml;ffentlicher und gemeinn&uuml;tziger Wohnungsbest&auml;nden erleichtert. Seine Mitarbeiter schw&auml;rmen von der Verbriefung. (Siehe dazu den ebenfalls heute eingestellten Beitrag &uuml;ber die Verantwortung des Steinbr&uuml;ck-Ministeriums f&uuml;r die hohen Verluste auf den Finanzm&auml;rkten.) <\/p><p>Steinbr&uuml;ck hat mit mehreren &Auml;u&szlig;erungen seine Absicht bekundet, unser Land wenigstens ann&auml;hernd zu einem Finanzplatz zu machen, wie es London und New York sind. <\/p><p>Hier wird immer der gleiche Denkfehler gemacht. Hier werden einzelwirtschaftliche Erfahrungen &ndash; die hohen Geh&auml;lter und Boni der Investmentbanker und Spekulanten &ndash; &uuml;bertragen auf volkswirtschaftliche Belange. Das ist schon deshalb ein Denkfehler, weil die Verluste, die ebenfalls, wie man jetzt sieht und schon vorher wissen konnte, bei anderen Einzel-Wirtschaftssubjekten (Bayern LB, IKB und so weiter) anfallen, von korrekt denkenden Menschen gegengerechnet werden m&uuml;ssen. Was die Gewinner auf den M&auml;rkten f&uuml;r faule Hypothekenkrediten &uuml;ber Provisionen und Spekulationsgewinne abgesahnt haben, f&auml;llt &ndash; jetzt offen gelegt &ndash; als Verlust bei den Banken und anderen Beteiligten an. So ist das mit der Saldenmechanik .<\/p><p>Das war wie bei jedem Kettenbriefsystem Alles vorhersehbar. Insofern ist es besonders dreist, wenn unser Bundesfinanzminister von einem &bdquo;Spring-ins-Feld-Teufel&ldquo; spricht, der ihn ohne Vorank&uuml;ndigung angesprungen habe. Ich zitiere weiter das Handelsblatt:<\/p><blockquote><p>Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck hat ein anschauliches Bild f&uuml;r die Bedrohungslage durch Auswirkungen von Gesch&auml;ften mit US-amerikanischen Ramschhypotheken gefunden. Er sprach in einem Rundfunkinterview von Risiken aus neuartigen Finanzprodukten, sogenannten strukturierten Produkten, die einen ohne Vorank&uuml;ndigung wie ein &bdquo;Spring-ins-Feld-Teufel&ldquo; angreifen. Und dieser Teufel lauert weiter, folgt man der BaFin.<\/p><\/blockquote><p>Es war klar erkennbar, dass es bei den Verbriefungen amerikanischer unsicherer Hypotheken um ein Kettenbriefsystem handelt. Daf&uuml;r sprechen die Dimensionen der Gesch&auml;fte und die realen &ouml;konomischen Verh&auml;ltnisse der Hypothekenschuldner.<\/p><p>Wer in Anbetracht dieser klaren Situation von einem &bdquo;Spring-ins-Feld-Teufel&ldquo; spricht, ist entweder dreist oder bezeugt seine Unf&auml;higkeit, die &ouml;konomischen Zusammenh&auml;nge zu durchschauen.<br>\nIch komme nach langer Beobachtung dieses Politikers zu dem Ergebnis, es muss eine Mischung sein, vor allem aber das Ergebnis von schlechter volkswirtschaftlicher Ausbildung und einer unglaublichen Ansammlung von Vorurteilen.<\/p><p><strong>Mir geht es hier nicht um eine pers&ouml;nliche Attacke. Mir geht es um die wichtige Frage, ob sich eine gro&szlig;e Volkswirtschaft wie die Deutsche neben einem nicht besonders qualifizierten Bundeswirtschaftsminister auch noch einen Bundesfinanzminister leisten kann, dem das Wissen um wichtige volkswirtschaftliche Zusammenh&auml;nge bei seiner Ausbildung offenbar vorenthalten worden sind. Und der ansonsten eine F&uuml;lle von Vorurteilen pflegt.<\/strong> Unter anderem auch gegen keynesianische Instrumente. Auch dies ist eine Belastung, unter der wir alle leiden. Wir br&auml;uchten n&auml;mlich gerade in dieser Situation mit der Gefahr des &Uuml;bergreifens der Finanzkrise auf die wirtschaftliche Entwicklung Politiker in der Verantwortung, die f&auml;hig sind und willens sind die verschiedenen Instrumente der Wirtschafts- und Finanzpolitik vorurteilsfrei einzusetzen.<\/p><p>Das Defizit der Person Steinbr&uuml;ck k&ouml;nnte aufgefangen werden, wenn er sich mit Mitarbeitern umgeben h&auml;tte, die einen Durchblick haben. Daran mangelt es aber genauso, wie wir schon mehrmals und auch in dem schon erw&auml;hnten anderen Beitrag von heute gezeigt haben.<\/p><p><strong>Wenn Sie Zugang zu sozialdemokratischen Abgeordneten oder wichtigen anderen Mandatstr&auml;gern und Funktion&auml;ren dieser Partei haben, dann sollten Sie dort einen Aufkl&auml;rungsversuch wagen.<\/strong><br>\nIch kann zwar nicht garantieren, dass es in der SPD noch Mandatstr&auml;ger und andere wichtige Leute gibt, die ein offenes Ohr haben. Manchmal bef&auml;llt einen der Eindruck, sie sind alle schon im Bunker. Aber der Versuch kostet ja nichts.<\/p><p><strong>Anh&auml;nge:<\/strong><\/p><ol>\n<li><strong>Link und Ausz&uuml;ge aus dem Artikel in SPIEGEL Online:<\/strong>\n<p>SPIEGEL ONLINE<br>\n05. April 2008, 15:45 Uhr<\/p>\n<p><strong>FEHLSPEKULATIONEN<\/strong><br>\n<strong>Finanzaufsicht f&uuml;rchtet Eskalation der Kreditkrise &ndash; Ger&uuml;chte um Dresdner Bank<\/strong><\/p>\n<p>Mehr Risiken, mehr Abschreibungen: In der Kreditkrise steht den Banken das Schlimmste noch bevor, warnen Regierung und Bundesbank. Ein B&ouml;rsenbrief spekuliert &uuml;ber Probleme bei der Dresdner Bank &ndash; und die Finanzaufsicht warnt, auch Versicherungen und Fonds k&ouml;nnten bald erfasst werden. <\/p>\n<p>Ljubljana &ndash; Mahnende Worte aus Slowenien. Am Rande des EU-Finanzministertreffens in Ljubljana sagte Bundesbank-Chef Axel Weber, die Turbulenzen auf den weltweiten Finanzm&auml;rkten seien noch lange nicht ausgestanden. Den Banken stehe das Schlimmste sogar noch bevor, sagte er, weil sie &ldquo;Verluste nicht wie im letzten Jahr gegen ein sehr gutes erstes Halbjahr buchen k&ouml;nnen&rdquo;. (&hellip;)<\/p>\n<p>Kaum einer kann sich mehr sicher f&uuml;hlen vor den Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise &ndash; diesen Eindruck vermittelt auch ein Vermerk der deutschen Finanzaufsichtsbeh&ouml;rde BaFin &uuml;ber die globalen Folgen des Kreditdebakels. Die Kernbotschaft eines BaFin-Dokumentes: Viele Risikopotentiale schlummern noch immer unaufgekl&auml;rt. <\/p>\n<p>N&uuml;chtern listeten die Finanzaufseher bis Mitte M&auml;rz alle ver&ouml;ffentlichten Verluste von Instituten in Verbindung mit der vom US-Hypothekenmarkt ausgehenden Krise auf. Sie kamen auf ein Verlustvolumen von mindestens 295 Milliarden Dollar. Inzwischen d&uuml;rfte die 300-Milliarden-Marke weit &uuml;berschritten sein, denn es gab in den letzten zwei Wochen neue Verlustmeldungen &ndash; zuletzt von der BayernLB. Insgesamt k&ouml;nnten die gesch&auml;tzten Einbu&szlig;en als direkte Auswirkungen der Krise bei maximal 600 Milliarden Dollar liegen, f&uuml;r realistischer h&auml;lt die BaFin aber 430 Milliarden Dollar.<\/p>\n<p>Das allerdings ist nach Einsch&auml;tzung der Finanzaufseher wohl noch nicht alles. &ldquo;Die indirekten Auswirkungen k&ouml;nnten sogar noch gravierender sein&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Vermerk. Hinzu k&auml;men Verluste in anderen Bereichen des US-Kreditgesch&auml;fts, etwa bei Kreditkarten, Autofinanzierungen, Studenten-Krediten und in anderen Sektoren, die die Krise vertiefen k&ouml;nnten. Die Rede ist von neuen Verlustquellen, die zwar zun&auml;chst Finanzinstitute in den USA und in Europa treffen d&uuml;rften, sich darauf aber nicht unbedingt beschr&auml;nken m&uuml;ssten. Auch Hedgefonds, Versicherer und andere Fonds k&ouml;nnten st&auml;rker in Mitleidenschaft geraten.<\/p>\n<p>&ldquo;Es ist bereits offenkundig, das die Subprime-Krise ihrer Natur nach eine globale ist, die sich auf viele L&auml;nder erstreckt hat&rdquo;, befinden die BaFin-Experten. Es handle sich um das erste Mal, dass eine Krise in Kernbereichen des globalen Finanzsektors ein derma&szlig;en gro&szlig;es Ausdehnungspotenzial gewonnen hat und die Realwirtschaft weltweit bedeutsam beeintr&auml;chtigt, hei&szlig;t es.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,545627,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Artikel Handelsblatt vom 6.4.2008:<\/strong>\n<p><strong>Ern&uuml;chterndes Fazit<br>\nEntzauberte Finanzinnovationen<\/strong><\/p>\n<p>Eine aktuelle Einsch&auml;tzung der Finanzaufsichtsbeh&ouml;rde Bafin zur Kreditkrise geht einen Schritt weiter als viele Aussagen dieser Art zuvor. Sie z&auml;hlt nicht nur weitere, noch verdeckte Risiken auf, sondern greift auch eine Grundthese der modernen Finanzm&auml;rkte an: die Annahme, dass Finanzinnovationen fast automatisch Wohlfahrt schaffen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/News\/Unternehmen\/Banken-Versicherungen\/_pv\/_p\/200039\/_t\/ft\/_b\/1413143\/default.aspx\/entzauberte-finanzinnovationen.html\">HANDELSBLATT<\/a>, Sonntag, 6. April 2008<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Leser bitte ich darum zu entschuldigen, dass ich mich wieder mit der Finanzkrise besch&auml;ftige. Man konnte einige Zeit meinen, das gehe uns nichts an. Es geht uns aber alle massiv an. Weil wir alle daf&uuml;r zahlen. Alle als Steuerzahler. 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