{"id":31238,"date":"2016-02-15T08:53:13","date_gmt":"2016-02-15T07:53:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31238"},"modified":"2016-02-15T08:53:13","modified_gmt":"2016-02-15T07:53:13","slug":"hinweise-des-tages-2561","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31238","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31238#h01\">Amnesty gibt Westen erhebliche Mitschuld an gewaltsamen Krisen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31238#h02\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31238#h03\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31238#h04\">Die Pretzell-Lachmann-Aff&auml;re: Kein Ruhmesblatt f&uuml;r die &bdquo;Welt&ldquo; und die Medien (mit Stellungnahme n-tv.de)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31238#h05\">Frankreich: Valls stellt sich gegen Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31238#h06\">&laquo;Risiko neuer globalen Krise nicht mehr l&auml;nger ignorieren&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31238#h07\">Strafz&ouml;lle f&uuml;r Stahl aus China und Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31238#h08\">Das deutsche Wunder: Wachstum f&uuml;r 2015 best&auml;tigt trotz sinkender Produktion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31238#h09\">Sozialfaschismus oder Reformalternative?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31238#h10\">Was Armut bedeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31238#h11\">Weltklimapolitik ist eine sozial-&ouml;kologische Herausforderung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31238#h12\">Thomas Oppermann will trotz Fl&uuml;chtlingskrise an schwarzer Null festhalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31238#h13\">Mit dem Gesicht im Dreck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31238#h14\">Aus dem Leben gerissen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31238#h15\">Die Zeit &uuml;ber Sanders: Wenn &sbquo;Liberale&lsquo; immer noch vom &bdquo;Ende der Geschichte&ldquo; &uuml;berzeugen wollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31238#h16\">&Uuml;ber die neue Wut auf die Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31238#h17\">Presse und Strafrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31238#h18\">Eine gelobte Rede und ihre Gehaltslosigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31238#h19\">Es war irgendwann nicht mehr auszuhalten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Amnesty gibt Westen erhebliche Mitschuld an gewaltsamen Krisen<\/strong><br>\nViele Menschenrechtsverletzungen w&uuml;rden mit Waffen, die westliche M&auml;chte zur Verf&uuml;gung gestellt haben, begangen, sagt Amnesty-Generalsekret&auml;r Salil Shetty.<br>\nDie Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat dem Westen eine erhebliche Mitschuld an gewaltsamen Konflikten in der Welt vorgeworfen. Viele Menschenrechtsverletzungen w&uuml;rden &ldquo;mit Waffen, die westliche M&auml;chte zur Verf&uuml;gung gestellt haben&rdquo;, begangen, sagte Amnesty-Generalsekret&auml;r Salil Shetty am Sonntag bei der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz.<br>\n&ldquo;Einige dieser Gruppierungen&rdquo; seien &ldquo;sogar ausgebildet worden von westlichen Armeen&rdquo;. Dies f&uuml;hre zu einem &ldquo;Teufelskreis der Gewalt&rdquo;.<br>\n&ldquo;Wir haben nicht nur eine Fl&uuml;chtlings- und Sicherheitskrise, sondern auch eine F&uuml;hrungskrise&rdquo;, beklagte Shetty. Die Weltgemeinschaft m&uuml;sse sich auf den Schutz von Zivilisten in Konflikten k&uuml;mmern, Fl&uuml;chtlinge umsiedeln und sichere Fluchtwege schaffen. Mehr als 90 Prozent der fliehenden Menschen weltweit suchten Schutz in Nachbarl&auml;ndern und machten sich nicht auf den Weg in die westliche Welt. &ldquo;Wenn wir beginnen, Fl&uuml;chtlinge als Verbrecher zu betrachten, vergessen wir den Schutz, der ihnen zusteht&rdquo;, mahnte Shetty.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaftsblatt.at\/home\/nachrichten\/international\/4925760\/Amnesty-gibt-Westen-erhebliche-Mitschuld-an-gewaltsamen-Krisen?from=rss\">Wirtschaftsblatt.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Ukraine ohne Hoffnung &ndash; Ein Jahr nach Minsk II ist kein Kriegsende in Sicht<\/strong><br>\nNur f&uuml;r kurze Zeit sah es im vergangenen Jahr so aus, als k&ouml;nnte der milit&auml;rische Konflikt in der Ostukraine tats&auml;chlich aufh&ouml;ren. Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin musste dringend seine Priorit&auml;ten neu sortieren, seine Luftwaffe griff massiv in den Krieg in Syrien ein, um den bedr&auml;ngten Machthaber Baschar al-Assad zu retten. Und siehe da: Im Donbass lie&szlig;en die K&auml;mpfe merklich nach. Doch das ist l&auml;ngst wieder vorbei. (Seite 4)<br>\nMit einem Wort: Ein Jahr nach Minsk II, dem zweiten in der wei&szlig;russischen Hauptstadt abgeschlossenen Waffenstillstandsabkommen, ist die Krise weiter ungel&ouml;st. Und f&uuml;r Optimismus gibt es nicht viel Anlass.<br>\nNoch tobt der Krieg nicht wieder so heftig wie zuvor. Daf&uuml;r aber, dass doch angeblich viele der Waffen, vor allem der schweren Gesch&uuml;tze, abgezogen wurden, haben die Gefechte wieder ein erschreckendes Ausma&szlig; erreicht.<br>\nDie Beobachter der OSZE &ndash; deren Vorsitz derzeit Deutschland innehat &ndash; registrieren &uuml;brigens auf beiden Seiten Verst&ouml;&szlig;e. Es gibt bei den Separatisten Kr&auml;fte, die offenbar bis zur letzten Patrone k&auml;mpfen wollen. Und auf der Gegenseite sind es vor allem Freiwilligenbataillone, teils von Oligarchen finanziert, die sich auch dem Oberkommando des ukrainischen Pr&auml;sidenten Petro Poroschenko entziehen.Schon vor einem Jahr stand an dieser Stelle die pessimistische Einsch&auml;tzung zu lesen, dass die K&auml;mpfe nicht aufh&ouml;ren w&uuml;rden, solange das Thema Nato-Beitritt nicht vom Tisch sei. Das ist- wenig &uuml;berraschend &ndash; nicht passiert. Die westliche Staatengemeinde, ob die Amerikaner oder die Europ&auml;er, tut so, als g&auml;be es dieses Thema gar nicht. Und so wird weiter gestorben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/politik\/leitartikel-ukraine-ohne-hoffnung-1.4985954\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.G.:<\/strong> Es gibt sie also noch, Kommentatoren, die nicht den einseitigen Berichten der &ldquo;Meinungsf&uuml;hrer&rdquo; in den sog. Qualit&auml;tsmedien auf den Leim gehen. Journalistinnen und Journalisten, die ihr berufliches Selbstverst&auml;ndnis nicht dem Zwang zum Verbreiten der politisch gew&uuml;nschten Meinungsmache opfern. Schade, dass man solche kritisch-hinterfragende Medienschaffende kaum noch in den Hauptnachrichten von ARD und ZDF oder in den Reaktionen bei den Schwergewichten der Print-Medien antrifft. Aber immerhin findet man diese Leute offensichtlich immer wieder bei den m. E. sehr wichtigen und zur Meinungsbildung immer wichtiger werdenden regionalen unabh&auml;ngigen Zeitungs-Redaktionen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Gr&uuml;nen positionieren sich im Ukrainekonflikt rechts von der CDU &ndash; Im Gespr&auml;ch mit Alexander Neu<\/strong><br>\nDie Freiheitsliebe: Was ist denn die Position der Linken? Wie kann es in der Ukraine Frieden geben?<br>\nAlexander Neu: Ich glaube es ist sehr schwer, dass die Ukraine so weiter besteht, wie sie heute ist. Wir haben schon vor einem Jahr deutlich gemacht, dass die Ukraine ein multiethnische und multireligi&ouml;se Gesellschaft ist und es deshalb einen f&ouml;deralen Staat braucht. In diesem muss der Osten eine sehr starke Autonomie haben, allerdings unter dem Dach der Ukraine. Die Ukraine k&ouml;nnte so eine Br&uuml;cke zwischen Ost und West, EU und Russland sein. Das bedeutet auch, dass sie nicht Mitglied der EU und erst recht nicht der Nato sein sollte. Andere M&ouml;glichkeiten f&uuml;r Frieden sind noch unrealistischer.<br>\nDie Freiheitsliebe: Die Linke ist mit dieser Position in der Minderheit, wie kommt es, dass die Position von Linke und Gr&uuml;nen so stark von einander abweichen, obwohl auch die Gr&uuml;nen aus der Friedensbewegung stammen.<br>\nAlexander Neu: Ein Teil der Gr&uuml;nen war einst der Friedensbewegung sehr nah, darunter auch viele ehemalige Linke, die allerdings konvertiert sind ins b&uuml;rgerliche Lager. Ich sage immer gerne die Konvertiten sind die schlimmsten mit ihrer neuen Rollen, die sie auszuf&uuml;llen versuchen. Die gr&uuml;ne Position ist allerdings nicht nur im Hinblick auf die Ukraine so schr&auml;g, sie war es auch mit Blick auf Serbien\/Jugoslawien. Wenn man sich ihre Argumentation von damals anschaut, kann man das fast 1 zu 1 auf Russland &uuml;bertragen, von daher sind die Gr&uuml;nen in dieser Frage rechts von der CDU. Auch das Konzept der Schutzverantwortung wurde vor allem von den Gr&uuml;nen mitforciert, obwohl es eine Interventionspolitik darstellt. Von daher sind die Gr&uuml;nen f&uuml;r die Linke absolut kein gangbarer Partner, sie sind auch auf der Friedensdemo nicht sichtbar.<br>\nIch habe am Samstag eine Veranstaltung im Gewerkschaftshaus besucht auf der ein sehr linker Gr&uuml;ner auf dem Podium sa&szlig;., Trotz seiner Positionen hatte er einen sehr schweren Stand hatte, obwohl er n&auml;her an unserer als an der gr&uuml;nen Position ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/die-gruenen-sind-im-ukrainekonflikt-rechts-von-der-cdu-im-gespraech-mit-alexander-neu\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31182\">Die Eliten orientieren auf Krieg<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Kriegspropaganda<\/strong><br>\n&bdquo;Im Krieg ist die Wahrheit so kostbar, dass sie immer von einer Leibwache von L&uuml;gen umstellt sein sollte&ldquo;, sagte der alte Zyniker Winston Churchill. Wenn man sich anschauen und anh&ouml;ren muss, was in den deutschen Medien &uuml;ber die Kriege im Vorderen Orient berichtetet wird, dann wird Churchill wieder einmal best&auml;tigt. Dass die CIA manchem deutschen Journalisten die Feder f&uuml;hrt, d&uuml;rfte bekannt sein. Und selbstverst&auml;ndlich versucht auch Putin mit &auml;hnlichen Mitteln dagegen zu halten. Aber wenn das jahrzehntelange Gemetzel im Vorderen Orient auf Assads Fassbomben, Putin und russische Bomben auf Aleppo reduziert wird, dann zeigt das, dass die Propagandisten der &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo; wieder ganze Arbeit geleistet haben.<br>\nJetzt ist wieder von den syrischen Folterkammern die Rede. Und vergessen wird, &bdquo;wie eng Au&szlig;enminister Steinmeier und BND-Chef Uhrlau mit dem Regime in Damaskus kooperiert haben &ndash; auch auf Kosten von Menschenrechten&ldquo; (&bdquo;Stern&ldquo; 13. M&auml;rz 2008). Der ehemalige BND-Chef Uhrlau kommentierte die Zusammenarbeit so: &bdquo;In Syrien galten und gelten andere Grundrechtsstandards, das ist schon immer so gewesen, es war kein einfacher Partner.&ldquo;<br>\nIn der &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo; gilt der Standard der doppelten Moral. Die Rohstoff- und Absatzkriege der &bdquo;Koalition der Willigen&ldquo; unter F&uuml;hrung der USA sind K&auml;mpfe f&uuml;r Freiheit, Demokratie und Frauenrechte. Nur ab und zu sagt einer mal die Wahrheit: &bdquo;Wenn ich Pr&auml;sident bin, werde ich alles daransetzen, alternative Treibstoffe und die entsprechenden Fahrzeuge der Zukunft zu entwickeln, damit dieses Land innerhalb von zehn Jahren vom &Ouml;l des Nahen Ostens unabh&auml;ngig wird und unsere S&ouml;hne und T&ouml;chter nicht mehr f&uuml;r dieses &Ouml;l k&auml;mpfen und sterben m&uuml;ssen.&ldquo; (John F. Kerry am 27. Februar 2004)<br>\nDie russischen Bombardements sind Verbrechen, w&auml;hrend der &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo; nur bedauernswerte &bdquo;Kollateralsch&auml;den&ldquo; unterlaufen, so zum Beispiel 1,3 Millionen Tote in den letzten Jahren (&bdquo;Internationale &Auml;rzte f&uuml;r die Verh&uuml;tung des Atomkrieges&ldquo;). Die &bdquo;westliche Wertegemeinschaft&ldquo; best&auml;tigt George Orwell: &bdquo;Wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten, dann ging die L&uuml;ge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/?fref=nf\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>Welt am Rande des Weltkrieges?<\/strong><br>\nDas t&uuml;rkische Regime bem&uuml;ht sich nach Kr&auml;ften, den Konflikt in Syrien zu eskalieren &ndash; und so den Nato-B&uuml;ndnisfall auszul&ouml;sen<br>\nAm 13. Februar starteten die t&uuml;rkischen Streitkr&auml;fte einen massiven Artilleriebeschuss der Stellungen der Demokratischen Kr&auml;fte Syriens (SDF), einer s&auml;kular-demokratischen Milit&auml;rallianz kurdischer, sunnitischer und aram&auml;ischer Gruppen, die in den vergangenen Tagen bedeutende Gel&auml;ndegewinne im sogenannten Azaz-Korridor gegen&uuml;ber islamistischen Milit&auml;rformationen erzielen konnte.<br>\nDie Kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG bilden das organisatorische R&uuml;ckgrat dieser Allianz, die von den USA wie von Russland milit&auml;risch unterst&uuml;tzt wird. (&hellip;)<br>\nKonkret sollen die USA und die NATO zu einer eindeutigen Parteinahme f&uuml;r das t&uuml;rkischen Expansionsstreben in der Region gen&ouml;tigt werden. Sollte Russland auf die Angriffe der T&uuml;rkei auf das syrische Staatsterritorium &ndash; die ja faktisch einen Kriegsakt darstellen! &ndash; milit&auml;risch antworten, wird die T&uuml;rkei Himmel und H&ouml;lle in Bewegung setzten, um den NATO-B&uuml;ndnisfall auszurufen. Hierdurch r&uuml;ckt ein Gro&szlig;krieg zwischen dem Westen und Russland in greifbare N&auml;he.<br>\nDenn selbstverst&auml;ndlich werden die regionalen Konfliktlinien um die Dominanz im Nahen Osten zwischen dem sunnitisch-alawitschen Block (Syrien, Iran) und der sunnitischen-islamistischen Achse (Golfdespotien und T&uuml;rkei) &uuml;berlagert von dem globalen Kr&auml;ftemessen zwischen dem Westen und den &ldquo;eurasischen&rdquo; Gro&szlig;m&auml;chten Russland und China.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47402\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Syrien und Jemen: Die Schwarz-Wei&szlig;-Logik des Kalten Kriegs<\/strong><br>\nW&auml;hrend der Westen Russlands Luftangriffe in Syrien gei&szlig;elt, ist der saudische Luftkrieg im Jemen kein Thema, der t&uuml;rkische Krieg gegen die Kurden wird hochgef&auml;hrlich<br>\nPutin und Obama haben gestern miteinander telefoniert und dabei angeblich betont, dass wie in der Syrischen Unterst&uuml;tzergruppe (ISSG) in M&uuml;nchen m&ouml;glichst schnell ein humanit&auml;rer Zugang zu abgeriegelten Gebieten und ein landesweiter Waffenstillstand geschaffen werden m&uuml;sse. Putin stellte die Notwendigkeit einer gemeinsamen Front gegen den Terrorismus heraus und kritisierte zweifache Ma&szlig;st&auml;be. Die fallen derzeit vor allem gegen&uuml;ber der T&uuml;rkei auf, die massiv gegen die eigene kurdische Bev&ouml;lkerung vorgegangen ist und &auml;hnliche Zerst&ouml;rungen in den St&auml;dten anrichtete, wie sie in Syrien zu sehen sind, und gegen&uuml;ber Saudi-Arabien, das seit einem Jahr einen Krieg gegen jemenitische Aufst&auml;ndische f&uuml;hrt und dabei Zivilisten ebenfalls nicht schon.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47408\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Pretzell-Lachmann-Aff&auml;re: Kein Ruhmesblatt f&uuml;r die &bdquo;Welt&ldquo; und die Medien (mit Stellungnahme n-tv.de)<\/strong><br>\nDer lange mit medialer Nichtbeachtung bedachte Vorwurf des NRW-Landesvorsitzenden der AfD hat gestimmt.  Der &bdquo;Welt&ldquo;-Journalist Lachmann  wollte die AfD  PR-m&auml;&szlig;ig beraten und dabei weiter bei der &bdquo;Welt&ldquo; &uuml;ber die AfD berichten.  Nachdem die &bdquo;Welt&ldquo; am Freitag noch einmal dementiert und eine Klage ihres Redakteurs bekannt gegeben hatte, hat sie ihm nun gek&uuml;ndigt. Die Sache hinterl&auml;sst einen mehr als schalen Nachgeschmack.<br>\n&bdquo;Welt&ldquo;-Chefredakteur Stefan Aust machte die K&uuml;ndigung am heutigen Samstag um 17.14 Uhr per Twitter in einem kurzen Satz ohne Begr&uuml;ndung bekannt, und zwar erst nachdem die &bdquo;Junge Freiheit&ldquo; &uuml;ber die Beweise f&uuml;r Lachmanns Grenz&uuml;bertritte berichtet hatte, die ihr Marcus Pretzell von der AfD gesteckt hatte.<br>\nWenigstens darf man bei diesem Ablauf annehmen, dass Lachmann nicht im Auftrag der &bdquo;Welt&ldquo; als Spion bei der AfD eingeschleust werden sollte. Wenn sie gewusst h&auml;tte, was los ist, h&auml;tte sich die &bdquo;Welt&ldquo; wohl anders angestellt. Die Vermutung einer Leserin meines Blogs, dass Dritte ihn &ndash; ohne Wissen der Welt &ndash; h&auml;tten einschleusen wollen, ist damit allerdings nicht ausger&auml;umt. Die einfachste Erkl&auml;rung ist aber nat&uuml;rlich das pekuni&auml;re Interesse gepaart mit ideologischer N&auml;he. Letztere wiederum war angesichts von Lachmanns Online-Magazin &bdquo;Geolitico&ldquo; offenkundig und l&auml;sst die &bdquo;Welt&ldquo; schlecht aussehen. Warum berichtet ein dieser Partei ideologisch sehr nahestehender Journalist f&uuml;r eine angesehene &uuml;berregionale Zeitung &uuml;ber eben diese Partei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/551-pretzell-lachmann-2#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Frankreich: Valls stellt sich gegen Merkel<\/strong><br>\n&ldquo;Wir sind nicht f&uuml;r einen dauerhaften Umverteilungsmechanismus in der EU&rdquo;<br>\nDie deutsche Kanzlerin Merkel muss sich umorientieren. Der franz&ouml;sische Ministerpr&auml;sident Valls hat ihrem L&ouml;sungsweg, den Zuzug von Fl&uuml;chtlingen auf europ&auml;ischer Ebene durch ein Kontingent-Schema zu regeln, ein klares Nein entgegengehalten. Er sei nach Deutschland gekommen, um eine &ldquo;Botschaft der Effizienz und der Entschlossenheit zu vermitteln&rdquo;, erkl&auml;rte Valls. In einem Satz zusammengefasst laute die Botschaft:<br>\nEuropa kann nicht noch mehr Fl&uuml;chtlinge empfangen.<br>\nKonkret bedeute dies, dass Frankreich einem dauerhaften Mechanismus der Verteilung von Fl&uuml;chtlingen nicht zustimme. Stattdessen setze die Regierung in Paris auf die &ldquo;Hot Spots&rdquo; und auf die Kontrollen der Au&szlig;engrenzen &ndash; wie das auch in Verhandlungen vereinbart worden sei und bereits in der Umsetzung begriffen.<br>\nDie franz&ouml;sische Regierung halte sich an Vereinbarungen getroffene Verteilung, die dem Land die Aufnahme von 30.000 Fl&uuml;chtlingen zuweise. In diesem Rahmen werde man Fl&uuml;chtlinge aufnehmen, aber dar&uuml;ber hinaus nicht, &ldquo;pas plus&rdquo;, sagte Valls den Journalisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47401\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&laquo;Risiko neuer globalen Krise nicht mehr l&auml;nger ignorieren&raquo;<\/strong><br>\nDie Weltwirtschaft stolpert seit der Finanzkrise 2008 vor sich hin. Es braucht neue Regeln der Marktwirtschaft, weil die Geldpolitik und der Finanzsektor kl&auml;glich versagen.<br>\nDie durchschnittliche Wachstumsrate ist in den Entwicklungsl&auml;ndern seit der Finanzkrise um &uuml;ber 54 Prozent zur&uuml;ckgegangen.<br>\nIn den entwickelten L&auml;ndern sind sch&auml;tzungsweise 44 Millionen Menschen ohne Arbeit &ndash; das sind rund zw&ouml;lf Millionen mehr als 2007 &ndash;, w&auml;hrend die Inflation ihren niedrigsten Stand seit der Krise erreicht hat.<br>\nSituation verschlimmert statt gelindert<br>\nNoch besorgniserregender ist, dass auch die Wachstumsraten in den hochentwickelten L&auml;ndern st&auml;rker schwanken. Dies &uuml;berrascht, denn als entwickelte Volkswirtschaften mit uneingeschr&auml;nkt offenen Kapitalbilanzen h&auml;tten sie vom freien Fluss des Kapitals und der internationalen Risikostreuung profitieren und daher kaum gesamtwirtschaftliche Volatilit&auml;t erleben sollen. Dar&uuml;ber hinaus h&auml;tten Sozialleistungen wie etwa die Arbeitslosenunterst&uuml;tzung die Haushalte in die Lage versetzen sollen, ihren Verbrauch zu stabilisieren.<br>\nDoch gingen von den vorherrschenden politischen Strategien im Gefolge der Krise &ndash; Haushaltseinschnitten und einer quantitativen Lockerung seitens der wichtigen Zentralbanken &ndash; kaum Anreize f&uuml;r den privaten Konsum, die Investitionst&auml;tigkeit und das Wachstum aus. Im Gegenteil: Diese Massnahmen haben die Lage tendenziell verschlimmert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelszeitung.ch\/konjunktur\/risiko-neuer-globalen-krise-nicht-mehr-laenger-ignorieren-987700\">Handelszeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Strafz&ouml;lle f&uuml;r Stahl aus China und Russland<\/strong><br>\nDie EU macht Ernst: Um die europ&auml;ische Stahlbranche vor Billigkonkurrenz zu sch&uuml;tzen, gibt es nun Strafz&ouml;lle f&uuml;r bestimmte Stahlerzeugnisse aus China und Russland. Dazu laufen weitere Anti-Dumping-Verfahren gegen chinesische Unternehmen.<br>\nDie europ&auml;ische Stahlindustrie tut sich derzeit schwer &ndash; Hilfe kommt nun aus Br&uuml;ssel. Dort hat die EU weitere Untersuchungen gegen Unternehmen aus China eingeleitet. Es gehe um drei Stahlprodukte, bei denen Preise unter Herstellungskosten verlangt worden sein k&ouml;nnten, teilte die EU-Kommission in Br&uuml;ssel mit. In einem schon laufenden Fall zu kaltgewalzten Flachstahlerzeugnissen aus China und Russland verh&auml;ngte sie vorl&auml;ufige Strafz&ouml;lle.<br>\nEU-Politiker sprechen von &ldquo;Verteidigungsma&szlig;nahmen&rdquo;<br>\nDie Aufschl&auml;ge f&uuml;r chinesische Hersteller liegen laut Kommission zwischen 13,8 und 16 Prozent; bei den russischen Produkten sind es 19,8 bis 26,2 Prozent. Von den neuen Untersuchungen gegen chinesische Erzeugnisse sind Br&uuml;ssel zufolge nahtlose Rohre, schwere Bleche und warmgewalzter Flachstahl betroffen. &ldquo;Der Stahlsektor sieht sich derzeit einer Reihe von Herausforderungen gegen&uuml;ber&rdquo;, erkl&auml;rte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/eu-china-stahl-einfuhrzoelle-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Offenbar m&ouml;chte die EU, die &uuml;blicherweise f&uuml;r den sog. freien Markt pl&auml;diert, nun &bdquo;verkehrte Welt&ldquo; spielen. Das Argument des &bdquo;freien Marktes&ldquo; gilt offensichtlich lediglich dann, wenn eigene Vorteile bedient werden k&ouml;nnen.<\/em><br>\n<em>Bitte lesen Sie dazu erneut Freihandel &uuml;ber alles, aber <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080#h04\">kein &bdquo;Dumping-Stahl&ldquo; aus China<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das deutsche Wunder: Wachstum f&uuml;r 2015 best&auml;tigt trotz sinkender Produktion<\/strong><br>\nDas hatten wir uns doch gedacht und auch vorhergesagt: Das Statistische Bundesamt hat die vorl&auml;ufig errechnete Wachstumsrate von 1,7 Prozent f&uuml;r das ganze Jahr 2015 (gegen&uuml;ber dem Vorjahr) mit einem Wachstum von 0,3 Prozent im vierten Quartal (gegen&uuml;ber dem Vorquartal) best&auml;tigt. Und das, wie wir hier gezeigt haben, obwohl die bekannten Produktionszahlen (f&uuml;r Industrie und Bauwirtschaft) im Dezember deutlich niedriger ausgefallen sind, als man bei den vorl&auml;ufigen Berechnungen wissen konnte. Aber es findet sich eben immer irgendwo in den hintersten Ecken des Bundesamtes noch ein wenig Produktion, die man zusammenkehren kann, um das zu erreichen, was man &bdquo;erwartet&ldquo; (oder sollte man besser sagen &bdquo;angestrebt&ldquo;) hat.<br>\nIch kann nur wiederholen, was ich vor einiger Zeit angemahnt hatte: Es ist ein gro&szlig;es Problem, dass diese f&uuml;r die Volkswirtschaft so bedeutenden Berechnungen, die wir am Beispiel anderer L&auml;nder schon h&auml;ufig in Frage gestellt haben (f&uuml;r Spanien insbesondere, aber auch immer wieder f&uuml;r Deutschland), in Hinterzimmern der Statistischen &Auml;mter stattfinden und niemand nachpr&uuml;fen kann, wie diese Ergebnisse zustande kamen. Zu fordern ist, dass die Statistischen &Auml;mter ihre gesamte Berechnungsgrundlage der &Ouml;ffentlichkeit zug&auml;nglich machen, so dass sich au&szlig;enstehende Experten damit kritisch auseinandersetzen k&ouml;nnen. Zumindest m&uuml;ssen unabh&auml;ngige Institute in die Lage versetzt werden, anhand des exakt gleichen Datensatzes, der der amtlichen Statistik zur Verf&uuml;gung stand, jeweils eine Parallelberechnung des BIP vorzunehmen und zum gleichen Zeitpunkt zu ver&ouml;ffentlichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/das-deutsche-wunder-wachstum-fuer-2015-bestaetigt-trotz-sinkender-produktion\/%20\">flassbeck-economics<\/a>\n<p><strong>Dazu: Noch ein Wunder, diesmal ein europ&auml;isches<\/strong><br>\nGerade meldet EUROSTAT, dass auch im gesamten Euroraum das BIP im vierten Quartal 2015 gegen&uuml;ber dem Vorquartal um 0,3 Prozent (gegen&uuml;ber dem Vorquartal) gestiegen ist. Dummerweise ist auch hier die Industrieproduktion im Dezember unerwartet um 1 Prozent (gegen&uuml;ber dem Vorquartal) gesunken (die Zahl wurde ebenfalls gerade ver&ouml;ffentlicht), nachdem sie auch schon im November r&uuml;ckl&auml;ufig gewesen war. Offenbar gibt es auch bei EUROSTAT viele Ecken, in denen man noch etwas aufkehren kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/noch-ein-wunder-diesmal-ein-europaeisches\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sozialfaschismus oder Reformalternative?<\/strong><br>\n2016 ist das letzte Jahr, in dem der franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande die Fundamente f&uuml;r seine Wiederwahl oder zumindest f&uuml;r einen Wahlerfolg seiner sozialdemokratischen PS legen kann. 2017 steht ganz im Zeichen des Pr&auml;sidentschaftswahlkampfes. (&hellip;)<br>\nDie neuen Gesetze rei&szlig;en in der Linken einen neuen tiefen Graben auf, ohne dass die Regierungslinke sich sicher sein kann, mit diesen Bestimmungen das Wegbrechen nach Rechts stoppen zu k&ouml;nnen oder gar r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen. Der rechtspopulistische Front National hat jedenfalls gegen den Entwurf gestimmt, um sich die Option einer Versch&auml;rfung offen zu halten. Ein Forscher der Jean-Jaur&egrave;s-Stiftung vertritt die These, dass mit dieser Verfassungsbestimmung das Wahlvotum aufh&ouml;rt, konstituierend f&uuml;r die Identit&auml;t zu sein und die Identit&auml;t k&uuml;nftig das Votum determiniere. Die soziale Frage werde ersetzt durch die kulturelle.<br>\nDas letzte Wort hat die Drei-F&uuml;nftel-Mehrheit der beiden Kammern des Parlaments (Senat und Nationalversammlung). Sie ist auch aufgrund von Bedenken auf Seiten der b&uuml;rgerlichen Republikaner nicht sicher.<br>\nIn der Sache, also in der Wirtschafts- und Sozialpolitik, setzen Staatspr&auml;sident Hollande, sein Ministerpr&auml;sident Manuel Valls und der Wirtschaftsminister Emmanuel Macron den unter dem Druck des europ&auml;ischen Fiskalpaktes eingeschlagenen Weg in die Agenda-Politik deutschen Zuschnitts fort.<br>\nZum einen wird mit Jahresbeginn eine fl&auml;chendeckende Zusatzversicherung in der Gesundheitsversorgung aufgebaut. Ihr Vorteil ist, dass sie auch die vier Millionen meist prek&auml;ren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse in Kleinst- und Kleinbetrieben einschlie&szlig;t, deren Arbeitgeber diese Verg&uuml;nstigung bisher nicht gew&auml;hrten.<br>\nAber gleichzeitig wird die allgemeine Krankenversicherung, eine Errungenschaft des Resistance-Abkommens von 1944, auf den Status einer Grundsicherung herabgedr&uuml;ckt. Denn die Zusatzversorgung bietet auf mittlere Sicht die M&ouml;glichkeit, entsprechend der Finanzlage immer mehr Gesundheitsleistungen aus dem Umlagesystem auszuschlie&szlig;en und in den Wildwuchs der betrieblichen, privaten und genossenschaftlichen Zusatzsysteme zu verlagern. Die Linke hat daran nur zu kritisieren, dass der Staatszuschuss f&uuml;r die Unternehmer zum Aufbau solcher Zusatzversicherungen von 7,5 auf 10 Mrd. Euro steigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/sozialfaschismus-oder-reformalternative\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Noch dramatischer ist die Situation der SPD hierzulande &ndash; eine Folge ihrer v&ouml;llig verfehlten Politik der Agenda 2010. Hierzulande fehlt jede Perspektive, in absehbarer Zeit das Kanzleramt erringen zu k&ouml;nnen.<\/em><br>\n<em>Es scheint als wolle ein nicht unerheblicher Teil der franz&ouml;sischen Sozialisten der deutschen SPD in den Untergang folgen.<\/em><br>\n<em>Schlimmer noch: Offenbar hat ein grenz&uuml;berschreitendes Vergessen eingesetzt hinsichtlich der Frage, weshalb sozialdemokratische\/sozialistische Parteien &uuml;berhaupt gegr&uuml;ndet worden sind: F&uuml;r das Wohlergehen der gehalts- bzw. lohnabh&auml;ngigen Bev&ouml;lkerungsmehrheit.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Was Armut bedeutet<\/strong><br>\nDer Begriff Armut ist &bdquo;seit jeher genauso umstritten wie umk&auml;mpft&ldquo;, schreibt der Armutsforscher Christoph Butterwegge. Als Beispiel verweist der K&ouml;lner Professor auf eine &bdquo;&auml;u&szlig;erst polemische Medienkampagne&ldquo;, die im vergangenen Jahr der Ver&ouml;ffentlichung neuer Armutszahlen des Parit&auml;tischen Gesamtverbands gefolgt sei. Unter anderem wurde dem Sozialverband vorgeworfen, seine Armutsdefinition sei willk&uuml;rlich und so angelegt, dass die Statistik immer Armut ausweise, egal, wie stark der Wohlstand der Deutschen wachse. Beide Behauptungen sind unzutreffend, analysiert Butterwegge. Die Angriffe auf den in der Wissenschaft etablierten Begriff der &bdquo;relativen&ldquo; Armut dienten vor allem dazu, Forderungen nach mehr Umverteilung von oben nach unten abzuwehren, so der Politikwissenschaftler.<br>\nZwar gibt es kein unbestreitbares, f&uuml;r alle Menschen auf der Welt gleicherma&szlig;en g&uuml;ltiges Kriterium, nach dem sich bestimmen lie&szlig;e, wer arm ist. Aber dies kann es dem Forscher zufolge auch gar nicht geben, denn Armut ist immer eine Frage des wirtschaftlichen und sozialen Umfelds. Wer zum Beispiel &uuml;ber 500 Euro im Monat verf&uuml;gt, kann in Litauen anst&auml;ndig leben, in Luxemburg aber kaum ein Zimmer mieten. Um dieser Schwierigkeit gerecht zu werden, n&auml;hert sich die Forschung der Armut in verschiedenen Schritten.<br>\nAm Anfang steht die Unterscheidung zwischen absoluter und relativer Armut. Als absolut arm gilt, wer nicht einmal die physischen Grundbed&uuml;rfnisse befriedigen kann: Nahrung, Kleidung, Wohnung, medizinische Grundversorgung. Diese Form von Armut ist in Deutschland nicht die dominierende, aber durchaus existent. Sch&auml;tzungen kamen zum Beispiel f&uuml;r das Jahr 2005 auf 200.000 bis 800.000 Personen, denen es am N&ouml;tigsten fehlte.<br>\nWeiter verbreitet ist hierzulande relative Armut, die die Teilnahme am &bdquo;normalen&ldquo; gesellschaftlichen Leben verhindert. Sie kann f&uuml;r die Betroffenen allerdings ebenso hart sein wie physische Entbehrungen. Es sei eine Alltagserfahrung, schreibt Butterwegge, dass soziale &Auml;chtung sogar schlimmer sein k&ouml;nne als k&ouml;rperliches Unbehagen: &bdquo;Wenn ein Kind, das im tiefsten Winter mit Sommerkleidung und Sandalen zur Schule kommt, von seinen Klassenkamerad(inn)en ausgelacht wird, leidet es darunter wahrscheinlich mehr als unter der K&auml;lte.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/63397_63405.htm%20\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Das Zauberwort hei&szlig;t Umverteilung<\/strong><br>\nF&uuml;r ein neues Armutsverst&auml;ndnis: Wer das Elend von Fl&uuml;chtlingen zur Messlatte f&uuml;r Armut macht, verhindert eine Debatte &uuml;ber Ungleichheit.<br>\nF&uuml;r manche Politiker, Wissenschaftler und Journalisten existiert Armut nur dort, wo Menschen total verelenden oder wie Vieh auf den Stra&szlig;en eines sogenannten Dritte-Welt-Landes verenden. Sie w&uuml;rden den Begriff &bdquo;Armut&ldquo; am liebsten so eng fassen, dass in der Bundesrepublik davon kaum noch die Rede sein k&ouml;nnte.<br>\nDieser Haltung liefert die Fl&uuml;chtlingsfrage nun zus&auml;tzliche Munition. Denn im Zentrum des Armutsdiskurses steht nicht mehr der Hartz-IV-Bezug, sondern das &bdquo;Dritte-Welt-Elend&ldquo; der Gefl&uuml;chteten. (&hellip;)<br>\nTrotzdem favorisierte Nahles den absoluten Armutsbegriff und erw&auml;hnte in diesem Zusammenhang illegale &ndash; genauer: illegalisierte &ndash; Einwanderer und j&uuml;ngere Erwerbsgeminderte, bei denen man es mit &bdquo;wirklicher Armut&ldquo; zu tun habe. Das passt zur Politik der Gro&szlig;en Koalition, die durch ihre &bdquo;Asylpakete&ldquo; und sukzessive Gesetzesversch&auml;rfungen mehr Ausweisungen und Abschiebungsbescheide erzeugt. Dadurch erh&ouml;ht sich die Zahl der Migrant(inn)en ohne Aufenthaltsstatus, die untertauchen und ihren Lebensunterhalt fortan ohne Sozialleistungen bestreiten m&uuml;ssen.<br>\nDem n&auml;chsten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, den Nahles f&uuml;r Ende 2016\/Anfang 2017 ank&uuml;ndigte, wird laut ihren Worten ein modifiziertes Begriffsverst&auml;ndnis zugrunde liegen. Wenn die Armutsdefinition prim&auml;r auf Existenzprobleme abstellt, was zu bef&uuml;rchten ist, n&uuml;tzt den Betroffenen keine Umverteilung von oben nach unten. Diese Forderung l&auml;sst sich als Propaganda von linken Parteien, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverb&auml;nden, Religionsgemeinschaften abtun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Oekonomische-Ungleichheit-in-Deutschland\/!5273501\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Weltklimapolitik ist eine sozial-&ouml;kologische Herausforderung<\/strong><br>\nLange Zeit ging es in wissenschaftlichen und &ouml;ffentlichen Debatten vor allem um die Frage, ob es &uuml;berhaupt Belege f&uuml;r eine vom Menschen gemachte Erderw&auml;rmung gibt. Doch inzwischen verfestigt sich immer mehr die Einsicht, dass es nicht mehr um die drohende Gefahr einer globalen Erderw&auml;rmung in der Zukunft geht. Der Klimawandel ist in vielen Teilen der Welt schon heute Realit&auml;t und er wird wahrscheinlich die Szenarien des Weltklimarates noch &uuml;bersteigen.<br>\nEs muss n&uuml;chtern konstatiert werden, dass alle Anstrengungen, den Klimawandel in seinen Auswirkungen zu begrenzen, in den letzten Jahren nicht von Erfolg gekr&ouml;nt waren &ndash; eine Minderung der Treibhausgasemissionen wurde allein durch die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008\/2009 bewirkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/weltklimapolitik-ist-eine-sozial-oekologische-herausforderung\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Thomas Oppermann will trotz Fl&uuml;chtlingskrise an schwarzer Null festhalten<\/strong><br>\nDer SPD-Bundestagsfraktionschef Thomas Oppermann h&auml;lt am Ziel eines ausgeglichenen Bundeshaushalts fest &ndash; trotz finanzieller Belastungen der Fl&uuml;chtlingskrise. &bdquo;Die Haushaltsdisziplin der vergangenen Jahre hat uns in diesem Jahr in die Lage versetzt, die Kosten der Fl&uuml;chtlingskrise aus den &Uuml;bersch&uuml;ssen finanzieren zu k&ouml;nnen. Das sollten wir auch weiterhin anstreben&ldquo;, sagte Oppermann der WirtschaftsWoche.<br>\nMit Blick auf die laufenden Beratungen zum Bundeshaushalt 2017 mahnt Oppermann zur Disziplin. &bdquo;Die Einhaltung der Schuldenbremse ist ein verfassungsrechtliches Gebot&ldquo;, sagte er der WirtschaftsWoche. Die Finanzierung der &ouml;ffentlichen Ausgaben, auch die Bew&auml;ltigung der Fl&uuml;chtlingskrise, d&uuml;rfe zwar nicht am Geld scheitern. &bdquo;Trotzdem ist die schwarze Null w&uuml;nschenswert&ldquo;, so Oppermann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/fluechtlinge-thomas-oppermann-will-trotz-fluechtlingskrise-an-schwarzer-null-festhalten\/12948418.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Herr Oppermann scheint einer jener SPD-Mitglieder zu sein, bei dem sich nicht Wenige fragen, ob er lediglich Mitglied der Partei oder tats&auml;chlich Sozialdemokrat ist.<\/em><br>\n<em>Er vertritt hier eindeutig die Position der Unionsparteien und er ist sich dessen offenbar nicht einmal bewusst.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Mit dem Gesicht im Dreck<\/strong><br>\n&Uuml;ber 2.100 Polizisten wurden 2014 wegen Gewaltt&auml;tigkeit angezeigt. Nur 33 wurden angeklagt. Ihre Opfer hingegen landen oft vor Gericht. (&hellip;)<br>\nVor einigen Monaten hat correctiv.org erstmals genaue Zahlen zur Polizeigewalt ver&ouml;ffentlicht &ndash; und von der fast durchg&auml;ngigen Straflosigkeit berichtet. Jetzt liegen exklusiv die Zahlen f&uuml;r 2014 vor: Demnach wurden in dem Jahr 2138 Polizisten wegen K&ouml;rperverletzung von B&uuml;rgern angezeigt. Nur gegen 33 Polizisten haben die zust&auml;ndigen Staatsanwaltschaften Anklage erhoben &ndash; ganze 1,5 Prozent. Wie viele Polizisten tats&auml;chlich verurteilt wurden, wird nicht statistisch erhoben. Es d&uuml;rfte &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; eine Handvoll sein.<br>\nGanz anders die Gegenseite: Wer einen Polizeibeamten anzeigt, erh&auml;lt meist umgehend eine Gegenanzeige wegen &bdquo;Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte&ldquo;. Diese wurden in fast allen F&auml;llen von einer Staatsanwaltschaft zur Anklage gebracht. Rund ein Viertel der Angeklagten wurde am Ende auch verurteilt. (&hellip;)<br>\nKritik kommt auch von Amnesty International und dem Menschenrechtsrat der UN. Der fordert seit Jahren &bdquo;unabh&auml;ngige Beh&ouml;rden zur Strafverfolgung von Polizisten, ohne hierarchische oder institutionelle Verbindung zwischen Beschuldigtem und Ermittlern&ldquo;. In Deutschland gibt es bisher<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Polizeigewalt-in-Deutschland\/!5273271\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Aus dem Leben gerissen<\/strong><br>\n15 lange Jahre hat es gedauert, nun sind vier ranghohe hessische Steuerfahnder in letzter Instanz endg&uuml;ltig rehabilitiert worden. Falsche Gutachten hatten sie f&uuml;r verr&uuml;ckt erkl&auml;rt und sie beruflich aus dem Verkehr gezogen. Von einer Anerkennung des Unrechts durch die Verantwortlichen fehlt allerdings bis heute jede Spur (&hellip;)<br>\nGegenstand ihrer Ermittlungen waren damals vor allem Gro&szlig;banken, die ihre Kunden deckten, aber auch die Liechtensteiner Stiftung Zaunk&ouml;nig, in der Schwarzgeld der CDU illegal gebunkert worden war. Es dr&auml;ngte sich der Verdacht auf, dass die 1999 ins Amt gew&auml;hlte Landesregierung unter Ministerpr&auml;sident Roland Koch (CDU) zumindest nichts dagegen hatte, dass gut betuchte Steuers&uuml;nder f&uuml;rderhin nicht mehr verfolgt werden sollten. Ganze Abteilungen im Finanzamt rebellierten, unterschrieben Protestbriefe, versuchten, den Erlass intern zu revidieren. Vergeblich. 2001 nahm eine Welle von Versetzungen und Schikanen ihren Lauf. Viele resignierten. Nur die vier gaben nicht auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/publik.verdi.de\/2016\/ausgabe-01\/gesellschaft\/leben\/seite-16\/A0\">ver.di publik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Angesichts steigender Ungleichheit in Deutschland und europaweit sowie permanenter Steuerhinterziehungsskandale ist der katastrophale Zustand der Steuerverwaltung in Deutschland aus dem Blick geraten. Zu Unrecht, wie dieses Vorgehen gegen renitente Steuerpr&uuml;fer zeigt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Zeit &uuml;ber Sanders: Wenn &sbquo;Liberale&lsquo; immer noch vom &bdquo;Ende der Geschichte&ldquo; &uuml;berzeugen wollen<\/strong><br>\nEs ist kein Geheimnis, dass die Lieblingsinterpretation im westlichen Medienmainstream, immer wenn es um die Frage ging, in welcher Welt wir denn wohl leben, &uuml;ber mehrere entpolitisierende Jahrzehnte hinweg jene von der ideologielosen, liberalen Demokratie war, in der politische Prozesse keine Angelegenheit m&auml;chtiger Lobbies, &ouml;konomischer Aneignungsinteressen und einschl&auml;gig &ouml;konomistischer Dogmen waren, sondern eben eine der &bdquo;politischen Vernunft&ldquo;, des &bdquo;Sachzwangs&ldquo; und der &bdquo;Alternativlosigkeit&ldquo;. Wer im neunten Jahr nach Ausbruch der Finanzkrise und im 16. Jahr nach (verst&auml;rkter) In-Brand-Setzung des Nahen und Mittleren Osten in die Welt schaut, wer die Radikalisierung auf der Rechten betrachtet und ihr Potential erahnt in Anbetracht eines Zeitgeistes, der mit seinem Kosten-Nutzen- und Konkurrenzfanatismus &ndash; aber ebenso durch gezielte &bdquo;Reform&ldquo;propaganda (Stichwort: &bdquo;Es gibt kein Recht auf Faulheit&ldquo;) &ndash; in vielen K&ouml;pfen Furcht, Wut und die &bdquo;Ideologie der Ungleichwertigkeit&ldquo; (Heitmeyer) hervorgef&ouml;rdert hat &ndash; was nun wiederum an den Leidtragenden der westlichen Geopolitik ausgelebt wird &ndash; der oder die wei&szlig;, dass die Zeiten stetiger Fortf&uuml;hrung vor&uuml;ber sind.<br>\nDies will man jedoch im Medienmainstream nachwievor offenbar nicht zur Kenntnis nehmen. Ob Labour unter Corbyn, ob Podemos, ob eine portugiesische Regierung, die sich dem Austerit&auml;tsdogma zu entziehen versucht, ob ein Varoufakis, der zu einer Bewegung zur Demokratisierung Europas aufruft, sie sind eben alle &bdquo;Tr&auml;umer&ldquo;, &bdquo;Phantasten&ldquo;, &bdquo;Selbstdarsteller&ldquo; oder &bdquo;Naivlinge&ldquo;. Das ist h&auml;ufig der Tenor dessen, was &uuml;ber sie berichtet wird, wenn denn &uuml;ber sie berichtet wird. So steht es nun auch mit Bernie Sanders, der gern &uuml;ber das Label &bdquo;Radikaler&ldquo; in eine Kategorie mit Trump gezw&auml;ngt wird, auf dass dessen Unattraktivit&auml;t auf ihn abf&auml;rbt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maskenfall.de\/?p=10405#more-10405\">Maskenfall<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&Uuml;ber die neue Wut auf die Medien<\/strong><br>\n&ldquo;L&uuml;genpresse in die Fresse&rdquo; hei&szlig;t es bekanntlich gerne bei Pegida-Aufm&auml;rschen und &auml;hnlicher Versammlungen deutschnationaler Wutb&uuml;rger. Dem h&auml;lt die linke Tageszeitung &ldquo;Junge Welt&rdquo; als Werbegag entgegen: &ldquo;Ich halte meine Presse&rdquo;, dazu ein Foto eines Lesers mit dem Blatt in der Hand. Aber auch die &ldquo;Junge Welt&rdquo; wettert in Richtung Establishment: &ldquo;Sie l&uuml;gen wie gedruckt. Wir drucken wie sie l&uuml;gen.&rdquo; Und in zahlreichen B&uuml;chern wird angeprangert, wie die Medien uns manipulieren und verbl&ouml;den. Klar ist, es gibt einen aktuellen gesellschaftlichen Diskurs &uuml;ber die Rolle der Medien und diese kommen dabei schlecht weg. Ein vierteiliger Essay &uuml;ber die neue Wut &uuml;ber die Medien und warum das so ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47327\/1.html\">Rudolf Stumberger auf Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Vom &ldquo;Spiegel-Bild&rdquo;<\/strong><br>\nUnd es begab sich, dass eines Tages alle Spieglein im Land nur noch eine Fratze zeigten: Die des b&ouml;sen Putin, russischer Despot und Schlimmeres noch: Manifestierte sich in seiner Person nicht gar der Leibhaftige?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47364\/1.html\">Rudolf Stumberger auf Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Presse und Strafrecht<\/strong><br>\nDie &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo; berichte falsch &uuml;ber die Wirklichkeit der Kriminalit&auml;t und des Strafrechts, h&ouml;ren wir aus Sprechch&ouml;ren vermeintlicher Wahrheitskenner. Ganz so einfach ist das nicht.<br>\nDenken Sie, L&uuml;ge und Wahrheit in der Berichterstattung &uuml;ber das Strafrecht sei ein neues Thema? Sie irren. &ldquo;Strafrecht und Presse&rdquo; ist ein Thema, seit es &ldquo;Presse&rdquo; gibt: Vielleicht seit den Zeiten der Rezeption, als die gelehrten Scolaren den tumben Deutschen die Wissenschaft vom Recht aus Bologna &uuml;berbrachten, vielleicht seit die ersten Drucker druckten und die Nachrichten vom unerh&ouml;rten Geschehen sich abl&ouml;sten von der m&uuml;ndlichen &Uuml;berlieferung und dem blo&szlig;en Ger&uuml;cht.<br>\nDenn &ldquo;unerh&ouml;rt&rdquo; ist ja die Nachricht vom Strafrecht an sich, und vom echten Verbrechen erst recht. Sie durchbricht den Frieden des Einzelnen, der Familie, des Dorfs. Sie k&uuml;ndet von Begebenheiten, die uns f&uuml;rchten machen: Schreien, Schlagen, Stechen, Blut und Angst, Verzweiflung und Einsamkeit, Erregung und Leidenschaft.<br>\nDas Verbrechen ist in unserem Leben also nicht die banale Brutalit&auml;t eines &uuml;berdrehten Gotham City. Es ist singul&auml;r, au&szlig;ergew&ouml;hnlich. Es ist die Furcht vor dem betrunkenen Vater, der gnadenlosen Mutter, dem finsteren Dunkel, dem kalten Schmerz, der Gewalt, dem Fremden. Das Verbrechen sucht der Mensch immer im Fremden, nie in sich selbst. Recht hat er, und irrt doch. Selbst da, wo der deutsche B&uuml;rger nichts mehr erkennen kann als eine lebensfeindliche W&uuml;ste aus Bedrohung, Regellosigkeit und Niedertracht, richten sich Menschen ein, arrangieren sich auf immer neue Weise mit der Regel und der Ausnahme, begr&uuml;nden ihre Moral und versuchen, sie als Gesetze durchzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2016-02\/medien-luegenpresse-strafrecht-journalismus-fischer-im-recht\/komplettansicht\">Thomas Fischer auf zeit.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Eine gelobte Rede und ihre Gehaltslosigkeit<\/strong><br>\nMit etwas zeitlichem Abstand zur Goldenen Kamera l&auml;sst sich sagen: Ja, Respekt vor Dunja Hayali! Sich t&auml;glich aufzurappeln, obgleich man den Hass dieser unterversorgten B&uuml;rger (mehr so geistig betrachtet) frontal zu sp&uuml;ren bekommt, das bedarf schon eines starken Charakters. Aber nein, so romantisch wie sie es dann bei ihrer Rede ausgemalt hat, war es niemals. Journalisten machen eben nicht nur immer mal Fehler, sie berichten oftmals zielgerichtet und vertreten nicht unbedingt die Wahrheit, sondern die medialen Belange von Interessensgruppen und Lobbyverb&auml;nden. Und es ist eben nicht so simpel, wie ihr Appell suggerieren wollte: Einfach mal das Gespr&auml;ch mit Journalisten suchen und mit diesen um Argumente zu streiten, das klappte bei einer ganzen Reihe von Themen &uuml;ber Jahre hinweg &uuml;berhaupt nicht. Das hei&szlig;t aber nat&uuml;rlich auch wiederum nicht, dass es die von langer Hand geplante L&uuml;genpresse gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2016\/02\/eine-gelobte-rede-und-ihre.html\">ad sinistram<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Es war irgendwann nicht mehr auszuhalten<\/strong><br>\nDer fr&uuml;he Tod des gro&szlig;en Interviewers Roger Willemsen schmerzt. F&uuml;r Planet Interview traf sich David Sarkar 2014 in Hannover mit Willemsen, der gerade sein Buch &bdquo;Das Hohe Haus&ldquo; ver&ouml;ffentlicht hatte. Ein Interview &uuml;ber das Kaugummi-Verbot im Bundestag, schlechtes Schauspiel, heikle Abstimmungen und desinteressierte Abgeordnete.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.planet-interview.de\/interviews\/roger-willemsen\/45240\/\">Planet Interview<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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