{"id":31317,"date":"2016-02-17T08:18:34","date_gmt":"2016-02-17T07:18:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31317"},"modified":"2016-02-17T08:18:34","modified_gmt":"2016-02-17T07:18:34","slug":"hinweise-des-tages-2563","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31317","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31317#h01\">Redet Russland den Kalten Krieg herbei?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31317#h02\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31317#h03\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31317#h04\">Der Juncker-Plan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31317#h05\">Dauerhafte Ausnahme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31317#h06\">Sahra Wagenknecht: Europa neu begr&uuml;nden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31317#h07\">Spanien auf dem Weg zu Neuwahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31317#h08\">Die Weissagungen des Herrn Sch&auml;uble<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31317#h09\">&Ouml;lpreise steigen, &uuml;ber F&ouml;rderk&uuml;rzungen wird aber gerade erst verhandelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31317#h10\">Ein Jahr Mindestlohn in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31317#h11\">&Ouml;ffentlicher Dienst: &ldquo;Gewerkschaften haben vor Engp&auml;ssen gewarnt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31317#h12\">N&auml;chster Todesfall im NSU-Komplex<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31317#h13\">Konkurrenzvorteile durch Hirndoping?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31317#h14\">Bernie Sanders, Jeremy Corbyn and their new coalitions on the left<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31317#h15\">Polens Podemos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31317#h16\">Akademischer Einheitsbrei?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31317#h17\">L&uuml;cke oder L&uuml;ge?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31317#h18\">Die Putin-Versteherin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31317#h19\">&ldquo;National Bird&rdquo; &ndash; Ein Dokumentarfilm &uuml;ber den Drohnenkrieg der USA<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Redet Russland den Kalten Krieg herbei?<\/strong><br>\nEin Satz des russischen Premierministers Dmitri Medwedew von der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz sorgt f&uuml;r die Konstruktion von einfachen Wahrheiten bei den gro&szlig;en deutschen Medien. Dabei ist die Aussage nicht als Drohung, sondern eher als Mahnung zu verstehen.<br>\n&Uuml;ber die legend&auml;re Foto-Agentur Magnum geht das Ger&uuml;cht um, dass sie ihre Fotografen dazu auffordert: &bdquo;Die Welt so zu zeigen, wie sie ist, und nicht, wie sie sich irgendjemand vorstellt.&ldquo; Wozu es f&uuml;hrt, wenn Journalisten diesen Anspruch ignorieren, lie&szlig; sich gut am Wochenende auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz beobachten, an der Wahrnehmung des Auftrittes des russischen Premierministers Dmitri Medwedew.<br>\nGinge es hier nicht um Krieg und Frieden, nicht um Schuld und Verantwortung, k&ouml;nnte man es bei der einfachen Wahrheit belassen, die so gut wie alle gro&szlig;en deutschen Medien &ndash; vor allem aber die Nachrichtensendungen von ZDF und ARD &ndash; &uuml;ber den Auftritt Medwedews verbreiteten: Die Russen reden den Kalten Krieg wieder herbei.<br>\nEs geht um einen Satz Medwedews aus einer insgesamt 22 Minuten dauernden Rede. Und hier fangen die Probleme an: um welchen Satz genau? Von ihm gibt es zwei offizielle Versionen der russischen Regierung: eine russische und eine englische. Und es gibt die tats&auml;chlich gesprochene und auf Video dokumentierte Version.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/medien\/medien-redet-russland-den-kalten-krieg-herbei-,1473342,33792380.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Erfreulich, dass Viktor Funk in der Frankfurter Rundschau die einzige mir bekannte Gegenstimme innerhalb der &bdquo;Qualit&auml;tszeitungen&ldquo; zu <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31281\">diesen sagenhaften Kampagne<\/a> erhebt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Politikwissenschaftler zum Syrien-Konflikt<\/strong><br>\nDer Politik- und Islamwissenschaftler Michael L&uuml;ders aus Berlin sowie der Russland-Experte Gerhard Mangott erkl&auml;ren, welche Akteure und Interessen derzeit den Syrien-Konflikt bestimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tvthek.orf.at\/program\/ZIB-2\/1211\/ZIB-2\/11991018\/Politikwissenschaftler-zum-Syrien-Konflikt\/11991021\">ORF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.L.:<\/strong> Eine gute aufkl&auml;rende Gespr&auml;chsrunde zu aktuellen Lage und Hintergr&uuml;nden in Syrien. So viel unkommentierte Information  w&uuml;nscht man sich auch mal in einer deutschen Hauptnachrichtensendung! Vielleicht ein Geheimtipp: statt Kleibers heute-journal lieber hin und wieder mal 22.00 Uhr via 3sat ZIB vom ORF verfolgen. Hier gibt es oft eine erfreuliche objektivere Sicht nicht nur auf den nahen und mittleren Osten, sondern auch zu Ukraine\/Russland, gerade wenn es &bdquo;brennt&ldquo;!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bundesregierung wei&szlig; auch nicht, was in Syrien abgeht<\/strong><br>\nKann sein, wer wei&szlig; das schon:<br>\nDie Bundesregierung wei&szlig; angeblich nichts, von saudischen und t&uuml;rkischen Pl&auml;nen einer Invasion Syriens. Man kennt auch weder Opferzahlen der westlichen Luftangriffe in Syrien, noch Opferzahlen der russischen Luftangriffe. Wen die Russen tats&auml;chlich bombardieren, wei&szlig; das Ausw&auml;rtiges Amt auch nicht so genau. F&auml;nde die Bundesregierung denn ein Ende des Kriegs in Syrien mit dem Sieger Assad schlimmer als gar kein Ende? Tja&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/1193404894004790\/\">jung &amp; naiv via facebook<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Warum Menschen gegen Fl&uuml;chtlinge sind &ndash; oder nicht<\/strong><br>\nDie Wissenschaftler Panu Poutvaara vom Ifo-Institut in M&uuml;nchen und Max Steinhardt von der Helmut-Schmidt-Universit&auml;t in Hamburg haben sich die M&uuml;he gemacht, anhand von Daten aus dem sozio-&ouml;konomischen Panel (SOEP) empirisch zu testen, welche der drei m&ouml;glichen Erkl&auml;rungen f&uuml;r Deutschland zutrifft. Und auch wenn sie nur den Zeitraum von 2005 bis 2010 untersuchten, also die Jahre vor den derzeitigen starken Fl&uuml;chtlingswellen, sind ihre Ergebnisse erhellend.<br>\nSelbst in einem Umfeld schwacher Zuwanderung mit einem j&auml;hrlichen Netto-Migrationssaldo von durchschnittlich weniger als 50.000 Personen (2005-2007) und sogar bei einer Nettoabwanderung (2008 und 2009) wurde offenbar, dass &ouml;konomische Kosten-Nutzen-&Uuml;berlegungen f&uuml;r die Stimmung der Bev&ouml;lkerung eine vergleichsweise geringe Rolle spielen.<br>\nWichtigster Stimmungsmacher f&uuml;r oder gegen Zuwanderung war die subjektive emotionale Betroffenheit jenseits wirtschaftlicher Kalk&uuml;le. Pers&ouml;nliche Gef&uuml;hle, die sich aus Bitterkeit, Frustration und B&ouml;sartigkeit speisen, sind offenbar st&auml;rkere Treiber als der Bildungsgrad, die Arbeitssituation oder die Angst vor Kriminalit&auml;t.<br>\nEin Ergebnis, das unabh&auml;ngig von Geschlecht, Alter und Schichtzugeh&ouml;rigkeit G&uuml;ltigkeit hat. Wer mit seinem eigenen Leben unzufrieden ist, &uuml;bertr&auml;gt seine Frustration auf andere und eben auch auf Zuwandernde, vielleicht auch, weil die Erfolge anderer einen eigenen Misserfolg noch schmerzlicher offenbaren.<br>\n(&hellip;) K&ouml;nnte es sein, dass nicht immer, aber doch manchmal, die Fl&uuml;chtlingspolitik den &ouml;ffentlichen Zankapfel darstellt, aber eigentlich etwas ganz anderes der wirkliche Anlass des Streits ist? Es lohnt sich, dar&uuml;ber nachzudenken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/m.welt.de\/wirtschaft\/article152292063\/Warum-Menschen-gegen-Fluechtlinge-sind-oder-nicht.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M. S.:<\/strong> Ein sch&ouml;ner Beitrag &ndash; ausgerechnet in der Welt. Nun zeigen schon Wissenschaftler auf der Grundlage ihrer Forschungsergebnisse, dass all jene rechten Hetzer nicht aufgrund objektiver Kriterien argumentieren, sondern schlicht und einfach subjektiv w&uuml;tend &uuml;ber Ausl&auml;nder sind. Sie klauen uns unsere Jobs! (Bzw. unsere Frauen!)<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nicht die Fl&uuml;chtlinge sind das Problem<\/strong><br>\nDie EU zahlt einen extrem hohen Preis, weil sie nicht imstande ist, die Finanzstr&ouml;me und die Geldw&auml;sche in den Griff zu bekommen.<br>\n(&hellip;) Glaubt in Europa wirklich jemand, dem massenhaften Sterben der Migranten oder dem Schrecken des Jihad durch den Bau immer weiterer Mauern Einhalt gebieten zu k&ouml;nnen? Glaubt wirklich jemand, die Menschen durch die Verk&uuml;ndung des Endes von Schengen aufhalten zu k&ouml;nnen? Nein, es ist ein Fehler, sich einzubilden, man k&ouml;nne sich sch&uuml;tzen, indem man die Grenzen wiederherstellt. Ein gewaltiger Fehler. Vor allem, weil bewiesen ist, dass milit&auml;rische, terroristische Organisationen es nicht n&ouml;tig haben, sich illegaler Kan&auml;le zu bedienen: Sie sind in der Lage, sich in jedem Land zu organisieren und zu operieren, ganz unabh&auml;ngig von den aktuellen Fl&uuml;chtlingsbewegungen. (&hellip;)<br>\nDas ist die Voraussetzung, wenn man verstehen will, dass die Aufhebung von Schengen nur bedeuten w&uuml;rde, die europ&auml;ische Integration zunichtezumachen. Und zwar nicht einfach im Sinne des Niedergangs von Rechten, sondern der Entstehung der Sozialstruktur selbst. Schengen aufzuheben, w&uuml;rde heissen, das grossartige anf&auml;ngliche Projekt zu zerst&ouml;ren, n&auml;mlich die Schaffung der Vereinigten Staaten von Europa. Wir Italiener wissen das nur allzu gut. Sagte das nicht schon Machiavellis F&uuml;rst? Die Errichtung neuer Burgen bringt nur neue Belagerungen hervor.<br>\nAber das ist noch nicht alles. Das Paradox ist weit schlimmer. Denn das hier ist die Politik, die die K&ouml;rper aufzuhalten gedenkt, aber nicht die Fl&uuml;sse von Illegalit&auml;t und Kapital, die v&ouml;llig ausser Kontrolle sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/ausland\/europa\/nicht-die-fluechtlinge-sind-das-problem\/story\/24000183\">Roberto Saviano im Tagesanzeiger<\/a><\/li>\n<li><strong>Fordern ohne f&ouml;rdern<\/strong><br>\nDer CDU-Bundesvorstand hat in Berlin einen sogenannten Masterplan beschlossen, mit dem die Integration von Fl&uuml;chtlingen beschleunigt und gleichzeitig die Zahl der nach Deutschland kommenden Schutzsuchenden reduziert werden soll. &bdquo;F&ouml;rdern und Fordern&ldquo; hat die Union ihr Konzept &uuml;berschrieben. Das Papier steht ganz im Zeichen der Wahlk&auml;mpfe in Rheinland-Pfalz, Baden-W&uuml;rttemberg, Hessen und Sachsen-Anhalt im M&auml;rz. Zentrales Anliegen ist, &bdquo;die Zahl der Fl&uuml;chtlinge sp&uuml;rbar zu reduzieren&ldquo;. Die CDU will die EU-Au&szlig;engrenzen &bdquo;sch&uuml;tzen&ldquo; und abgelehnte Asylbewerber &bdquo;z&uuml;gig zur&uuml;ckf&uuml;hren&ldquo; und eine &bdquo;faire europ&auml;ische Verteilung der Fl&uuml;chtlinge erreichen&ldquo;. So sind Ausnahmen vom Mindestlohn, h&ouml;here H&uuml;rden f&uuml;r die Teilnahme an Integrationskursen und f&uuml;r ein unbefristetes Aufenthaltsrecht, eine Wohnsitzauflage und eine Pr&uuml;fung einer l&auml;ngeren Schulpflicht vor. (&hellip;)<br>\nGeht es nach der CDU, sollen Sozialleistungen gek&uuml;rzt werden, wenn Integrations- und Sprachkurse oder zumutbare Arbeitsgelegenheiten abgelehnt werden. Dabei ist es die Bundesregierung, die seit Jahren ihrer Aufgabe nicht gerecht wird, Menschen, die nach Deutschland gekommen sind, ein ausreichendes Angebot an Integrations- und Sprachkursen zur Verf&uuml;gung zu stellen. Die Nachfrage war bisher immer gr&ouml;&szlig;er als das Angebot. Doch genau das scheint auch gewollt. Denn Finanzzusagen werden in dem Papier an keiner Stelle gemacht. Die Union fordert nur und f&ouml;rdert nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/im-wortlaut\/fordern-ohne-foerdern\/\">Linksfraktion<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Juncker-Plan: Ein milliardenschwerer Subventionsfonds f&uuml;r institutionelle Kapitalanleger<\/strong><br>\nDas Investment Committee des Europ&auml;ischen Fonds f&uuml;r strategische Investitionen (EFSI), soll sicherstellen, dass die EU-F&ouml;rderung f&uuml;r private Investoren, die sich an Investitionen der Staaten oder von Unternehmen beteiligen, gemeinwohlorientiert im Sinne der europ&auml;ischen B&uuml;rger vergeben wird. Da ist es doch erstaunlich, dass &ndash; wie ich in einem Beitrag f&uuml;r das Handelsblatt (Dienstagausgabe), beschreibe &ndash; die Mitgliederliste des Investment Committee fast nur aus Leuten besteht, deren Arbeitgeber der gef&ouml;rderten Branche angeh&ouml;ren und so ein offenkundiges Interesse an gro&szlig;z&uuml;giger Genehmigungspraxis haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/552-juncker-plan#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Dauerhafte Ausnahme<\/strong><br>\nDas Kriegsv&ouml;lkerrecht ist eigentlich nur auf kurze Dauer ausgerichtet, dabei werden die in Friedenszeiten geltenden Grundrechte bis zur Unkenntlichkeit zur&uuml;ckgesetzt.<br>\nDie Bedrohung durch den internationalen Terrorismus gilt als allgegenw&auml;rtig und zeitlos und begr&uuml;nde eine permanente &laquo;Sch&auml;digungsbefugnis&raquo; der Streitkr&auml;fte des Okzidents. So w&auml;ren nicht mehr die Kriegszeiten, sondern die Friedenszeiten &ndash; sofern es sie noch geben sollte &ndash; die Ausnahme.<br>\nDenn w&auml;hrend der Westen auf der einen Seite auf seine eindr&uuml;ckliche Menschenrechtsbilanz verweist und keine Gelegenheit ausl&auml;sst, Sanktionen gegen in dieser Hinsicht r&uuml;ckst&auml;ndige Staaten zu verh&auml;ngen, verweigert er sich andererseits einem humanistischen Fortschritt bei der Behandlung seiner &ndash; sich in der Tat um Humanismus keinen Deut scherenden &ndash; Gegner.<br>\nHierbei wird insbesondere das gezielte T&ouml;ten von Terrorverd&auml;chtigten als moderne und pr&auml;zise Kriegsf&uuml;hrung dargestellt. Dies droht uns im Kampf um die Beachtung universeller Menschenrechte jedoch in eine Zeit zur&uuml;ckzuwerfen, in der die Obrigkeit ohne rechtsstaatliches Verfahren nach Gutd&uuml;nken &uuml;ber Leben und Tod waltete. Denn der Krieg gegen den Terror macht nicht nur kurzen Prozess mit seinen Gegnern, sondern terrorisiert selber ganze Landstriche, etwa in Somalia und Jemen, wo sich die westlichen Staaten offiziell nicht einmal im Krieg befinden<br>\nDie hieraus entstehende L&uuml;cke zwischen unserem Anspruch des wertegeleiteten Miteinanders und der gegen&uuml;ber Terroristen und einer Vielzahl von Zivilisten an den Tag gelegten milit&auml;rischen Kaltbl&uuml;tigkeit ist einer demokratisch-freiheitlichen Gesellschaft nicht w&uuml;rdig. Sie f&uuml;gt der Glaubw&uuml;rdigkeit der abendl&auml;ndischen Welt bleibenden Schaden zu und macht die Welt unsicherer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/kommentare\/krieg-und-frieden-dauerhafte-ausnahme-ld.5356\">Josef Alkatout in der NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.L.:<\/strong> Die Schere in den K&ouml;pfen der westlichen Welt wird sich immer weiter &ouml;ffnen und destruktive Folgen haben, je l&auml;nger wir diese unmenschlichen und dauerhaften &ldquo;Ausnahmen&rdquo; weiter akzeptieren. Stichwort: Kognitive Dissonanz<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht: Europa neu begr&uuml;nden<\/strong><br>\nSahra Wagenknecht, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, im Interview der Woche &uuml;ber die &ouml;konomische Entwicklung seit dem gro&szlig;en Finanzcrash von 2008, die Krise der Deutschen Bank und die Politik der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB), den Zustand der undemokratischen und neoliberalen Festung Europa und die Notwendigkeit au&szlig;erparlamentarischer Opposition<br>\n(&hellip;) Die neoliberale und undemokratische Festung Europa hat eine linke APO dringend n&ouml;tig. Ich denke zwar nicht, dass es DiEM25 gelingen wird, der EU eine bessere Verfassung zu geben, auch vermisse ich eine Reihe von sozialen und &ouml;konomischen Forderungen in ihrem Manifest. Doch je mehr Menschen &uuml;ber die Zerst&ouml;rung der Demokratie in der EU aufgekl&auml;rt werden und Ver&auml;nderung einfordern, desto besser. Mir scheint, das in Europa wieder etwas in Bewegung kommt: In Portugal konnte sich ein linkes Parteienb&uuml;ndnis durchsetzen, in Spanien hat Podemos zugelegt, es gibt eine starke Protestbewegung gegen die EU-Handelspolitik und unz&auml;hlige Initiativen, die die EU-Fl&uuml;chtlings- und Abschottungspolitik kritisieren. Es gibt Plan B-Konferenzen und DiEM25, es gibt Europ&auml;ische Sozialforen und Blockupy, auch in den Gewerkschaften w&auml;chst die Einsicht, dass man Europa neu begr&uuml;nden muss. Bei allen Differenzen &ndash; etwa in der Frage, ob der Euro reformierbar ist &ndash; f&auml;nde ich es gut, wenn die unterschiedlichen Akteure ihre Kr&auml;fte st&auml;rker b&uuml;ndeln und gegebenenfalls zu gemeinsamen Aktionen aufrufen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/interview-der-woche\/europa-neu-begruenden\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Spanien auf dem Weg zu Neuwahlen<\/strong><br>\nS&aacute;nchez k&ouml;nnte mit Podemos regieren, m&uuml;sste aber Gespr&auml;che mit den B&uuml;rgern abbrechen. Mit der &ldquo;Kr&uuml;cke&rdquo; der PP sei keine progressive Regierung m&ouml;glich, meint Podemos und verweigert deshalb Verhandlungen bisher. F&uuml;r eine PSOE-Podemos-Regierung m&uuml;ssten sich zudem baskische und katalanische Parteien im zweiten Wahlgang am 5. M&auml;rz enthalten, die f&uuml;r die Unabh&auml;ngigkeit ihrer Regionen eintreten. Mit einfacher Mehrheit k&ouml;nnte S&aacute;nchez dann Ministerpr&auml;sident werden.<br>\nHier setzt Podemos-Chef Pablo Iglesias den Hebel an. In einem mehr als 98-seitigen Programm machte die Partei deutlich, dass ein Unabh&auml;ngigkeitsreferendum in Katalonien nach schottischem Vorbild &ldquo;unabdingbar&rdquo; sei, was Spanien bisher stets verboten hat. Diese Abstimmung m&uuml;sse &ldquo;bindend&rdquo; sein und schnell durchgef&uuml;hrt werden, erkl&auml;rte der Richter und Podemos-Abgeordneter Juan Pedro Yllanes mit Blick darauf, dass die PP eine Verfassungsreform blockieren kann. &ldquo;Wir haben legale M&ouml;glichkeiten f&uuml;r ein Referendum vor einer tiefgreifenden Verfassungsreform, die dann das Selbstbestimmungsrecht der V&ouml;lker anerkennt, die den spanischen Staat bilden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Spanien-auf-dem-Weg-zu-Neuwahlen-3106687.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G. H.:<\/strong> Gestern war in polit. Debatten in Spanien DIES &ndash; das Iglesias-Papier &ndash; das &uuml;berragende Thema. In dt. Medien fand ich gestern nichts davon.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Weissagungen des Herrn Sch&auml;uble<\/strong><br>\nBlicken wir f&uuml;r einen Moment zur&uuml;ck in das Jahr 1972, in eine Welt ohne heutiges Internet, ohne Smartphones, Tablets, PKW-Navigationssysteme oder Spielkonsolen, in eine Welt, in der dieser Beitrag auf einer klappernden Schreibmaschine h&auml;tte getippt werden m&uuml;ssen, denn privat genutzte PCs waren damals noch unbekannt. Bundesminister f&uuml;r Wirtschaft und Finanzen war zu dieser Zeit Karl Schiller (bis Mitte 1972) im ersten Kabinett von Bundeskanzler Willy Brandt. Nehmen wir an, Karl Schiller w&auml;re auf die Idee gekommen, Anfang 1972 die Staatsverschuldung in Deutschland im Jahr 2016 vorauszuberechnen. Was h&auml;tte er in seiner Prognose ber&uuml;cksichtigen m&uuml;ssen?<br>\nZu beachten ist zun&auml;chst nat&uuml;rlich, dass f&uuml;r die Entstehung und\/oder die Vergr&ouml;&szlig;erung der Staatsverschuldung unmittelbar die staatlichen Budgetdefizite verantwortlich sind (der Schuldenstand ist die Summe der &uuml;ber die Jahre angeh&auml;uften Budgetdefizite). Das Budgetergebnis ist aber nicht einfach vom &bdquo;Sparwillen&ldquo; des Staates abh&auml;ngig, sondern wird gr&ouml;&szlig;tenteils endogen durch die konjunkturelle Entwicklung bestimmt und liegt damit weitgehend au&szlig;erhalb der Kontrolle des Staates. Will man die Entwicklung des Budgetsaldos resp. der Staatsverschuldung absch&auml;tzen, muss man folglich die wirtschaftliche (incl. der demografischen) Entwicklung voraussch&auml;tzen. Wie sah die &ouml;konomische Ausgangssituation im Jahr 1972 aus?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-weissagungen-des-herrn-schaeuble\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&Ouml;lpreise steigen, &uuml;ber F&ouml;rderk&uuml;rzungen wird aber gerade erst verhandelt<\/strong><br>\nMan fragt sich manchmal, ob bestimmte Vorurteile in der Welt sind, weil es die Welt f&uuml;r das eigene Denken so sch&ouml;n bequem macht, oder ob sie in der Welt sind, weil man vielen von uns schon von Kindesbeinen an eingebl&auml;ut hat, blo&szlig; nichts zu sagen, was im Gegensatz zu dem steht, was irgendwelche &bdquo;geistigen Autorit&auml;ten&ldquo; uns permanent vorkauen &ndash; und am Ende vor die F&uuml;&szlig;e spucken.<br>\nImmer wieder schreiben mir Leser, sie k&ouml;nnten nicht glauben, was ich zu den Preisen von Rohstoffen sage, dass sie n&auml;mlich &uuml;ber weite Strecken nichts mit physischem Angebot und physischer Nachfrage zu tun haben. Es ist offenbar unglaublich schwer &ndash; selbst f&uuml;r Laien (von sogenannten Experten, die Mikro&ouml;konomie an der Universit&auml;t gelernt haben, erst gar nicht zu sprechen) &ndash; sich von dem Vorurteil zu l&ouml;sen, das man uns von Kindesbeinen eingebl&auml;ut hat, n&auml;mlich dass der Kartoffelpreis sinkt, wenn es eine gute Ernte gibt. Nachgerade nichts kann uns davon abhalten, diese Lehre auf alles und jedes zu &uuml;bertragen, was wir (scheinbar) vor uns sehen.<br>\nNehmen wir dazu ein Beispiel von heute: Im Handelsblatt steht als Unter&uuml;berschrift folgendes: &bdquo;In Doha treffen sich heute die &Ouml;l-F&ouml;rderl&auml;nder Saudi-Arabien, Russland, Katar und Venezuela. Dabei k&ouml;nnte es um F&ouml;rderk&uuml;rzungen gehen, um den Preisverfall zu bek&auml;mpfen. Die &Ouml;lpreise reagieren bereits.&ldquo;<br>\nAha, die Preise reagieren (steigen), bevor sich die F&ouml;rderl&auml;nder &uuml;berhaupt auf K&uuml;rzungen des Angebots verst&auml;ndigt haben. Warum fragt niemand: Wie kann das sein? Wenn sich weder Angebot an &Ouml;l noch die Nachfrage nach &Ouml;l ge&auml;ndert haben, wie kann der Preis steigen? Wieso schreibt ein Redakteur des Handelsblattes dieses Faktum auf, ohne auch nur auf den Gedanken zu kommen, dazu Fragen zu stellen? Die einfachste und naheliegende Frage lautet: Wenn es m&ouml;glich ist, dass die Preise reagieren, bevor man &uuml;berhaupt Angebotsk&uuml;rzungen vornimmt, ist dann der Preis vielleicht auch gefallen, ohne dass dazu sich Angebot oder Nachfrage ge&auml;ndert haben? Wenn das aber der Fall w&auml;re, m&uuml;sste man fragen, ob die Ma&szlig;nahmen der &Ouml;lproduzenten &uuml;berhaupt etwas bewirken k&ouml;nnen in einer Welt, in der der &Ouml;lpreis offensichtlich steigen kann, ohne dass sich die Nachfrage erh&ouml;ht oder das Angebot verringert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/oelpreise-steigen-ueber-foerderkuerzungen-wird-aber-gerade-erst-verhandelt\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ein Jahr Mindestlohn in Deutschland<\/strong><br>\nGegen den langj&auml;hrigen Widerstand der meisten Wirtschafts- und Arbeitgeberverb&auml;nde wurde in Deutschland zum 1. Januar 2015 erstmals ein allgemein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde eingef&uuml;hrt. Und das obwohl gro&szlig;e Teile der deutschen Wirtschaftswissenschaft in zahlreichen Studien davor gewarnt hatten, dass durch den Mindestlohn bis zu einer Million Arbeitspl&auml;tze verloren gehen w&uuml;rden. Das war aber nicht der Fall. Vielmehr haben Millionen Besch&auml;ftigte von der Einf&uuml;hrung des gesetzlichen Mindestlohns profitiert, ohne dass hierdurch negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt entstanden w&auml;ren.<br>\nDer Gesetzgeber reagierte nach einer mehr als 10j&auml;hrigen politischen Auseinandersetzung mit Mindestlohn auf die anhaltende Erosion des deutschen Tarifvertragssystems und die sinkende Tarifbindung. Derzeit fallen nur noch 58% aller Besch&auml;ftigten in Deutschland unter den Geltungsbereich eines Tarifvertrages. Besonders ausgepr&auml;gt war der R&uuml;ckgang der Tarifbindung in vielen privaten Dienstleistungsbranchen, in deren Folge sich der Niedriglohnsektor immer weiter ausbreitete. So gab es im Jahr 2014 zwischen 4,8 und 5,4 Millionen Besch&auml;ftigte, die weniger als 8,50 Euro pro Stunde verdienten. Dies entsprach einem Anteil von 14,8 bis 16,6% aller Besch&auml;ftigten. Bei Frauen lag der Anteil der Besch&auml;ftigten mit weniger als 8,50 Euro pro Stunde doppelt so hoch wie bei M&auml;nnern.<br>\nZur Einordnung ein grober Vergleich: In &Ouml;sterreich betr&auml;gt die Kollektivvetragsabdeckung immer noch nahezu 100 % und der praktisch durchgesetzte kollektivvertragliche Lohnuntergrenze 1.300 Euro im Monat. Das entspricht bei 38,5 Stunden Normalarbeitszeit die Woche einem Stundenlohn von 7,78 Euro. Ber&uuml;cksichtigt man jedoch, dass in &Ouml;sterreich kollektivvertraglich mindestens 14. Monatsgeh&auml;lter bezahlt werden, so liegt der Mindestlohn faktisch bei 9,09 Euro pro Stunde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/ein-jahr-mindestlohn-in-de\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&Ouml;ffentlicher Dienst: &ldquo;Gewerkschaften haben vor Engp&auml;ssen gewarnt&rdquo;<\/strong><br>\nDGB-Vize Elke Hannack: &ldquo;Die Beh&ouml;rden schaffen ihre Aufgaben noch, aber auf Kosten der Besch&auml;ftigten.&rdquo; (&hellip;)<br>\nViele B&uuml;rger meinen, dass der Staat in der Fl&uuml;chtlingskrise versagt. Haben sie recht? &ndash; Nein. Da klafft eine L&uuml;cke zwischen Wirklichkeit und Wahrnehmung. Die Defizite k&ouml;nnen immer noch ausgeglichen werden. Dennoch gilt es, den Staat personell so auszustatten, dass er seine Aufgaben besser wahrnehmen kann.<br>\nIst der &ouml;ffentliche Dienst &uuml;berfordert? &ndash; Seit der Wiedervereinigung wurde im &ouml;ffentlichen Dienst massiv Personal abgebaut. Wir Gewerkschaften haben immer vor Engp&auml;ssen gewarnt. Mit der Fl&uuml;chtlingskrise sind sie nun bemerkbar bei der Polizei, in Schulen, Kitas und in der Verwaltung. Die Beh&ouml;rden schaffen ihre Aufgaben noch, aber auf Kosten der Besch&auml;ftigten. Wir haben einen unglaublich hohen Krankenstand. Um die Probleme in den Griff zu kriegen, wird zwar viel nachjustiert. Aber wir brauchen eine langfristige Personalpolitik. (&hellip;)<br>\nWie gro&szlig; ist der Personalbedarf? &ndash; Seit 1991 wurden mehr als 2 Millionen Stellen im &ouml;ffentlichen Dienst abgebaut &ndash; von 6,7 Millionen runter auf 4,7. Und in den n&auml;chsten 10 Jahren gehen mehr als eine Million Staatsbedienstete in den Ruhestand. Die m&uuml;ssen ersetzt und ein Teil des Personalabbaus muss r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden. Mindestens 60.000 Lehrkr&auml;fte, Erzieherinnen und Sozialp&auml;dagogen brauchen wir schon jetzt. An einer Ausbildungsoffensive im &ouml;ffentlichen Sektor f&uuml;hrt kein Weg vorbei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++ab7d392a-d49e-11e5-bdfb-52540023ef1a\">DGB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Auch wenn einzelne Antworten Hannacks wie &bdquo;Der Staat hat in der Fl&uuml;chtlingskrise nicht versagt.&ldquo; gelinde gesagt sehr fragw&uuml;rdig sind (nehmen Sie z. B. <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/staedte\/nachrichten-aus-winterberg-medebach-und-hallenberg\/albanisches-kleinkind-wird-nicht-ohne-eltern-abgeschoben-id11567797.html\">nur den Fall des albanischen Kleinkinds<\/a>), der aktuell durch die Medien geistert): Die von ihr genannten Zahlen zum R&uuml;ckgang der Besch&auml;ftigung in &ouml;ffentlichen Dienst sind aufschlussreich und lassen im Grunde wenig Antwortspielraum bei der Frage, ob der Staat den Aufgaben noch verantwortungsvoll nachkommt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>N&auml;chster Todesfall im NSU-Komplex<\/strong><br>\nIm NSU-Komplex gibt es den n&auml;chsten Todesfall. Mit einer Woche Versp&auml;tung erf&auml;hrt man vom Tod des 31j&auml;hrigen Sascha W. aus Kraichtal in Baden-W&uuml;rttemberg. W. war der Verlobte von Melisa M., die im M&auml;rz 2015 vom NSU-Untersuchungsausschuss in Stuttgart befragt worden war und vier Wochen danach an einer Lungenembolie verstarb, 20 Jahre alt. (&hellip;)<br>\nSascha W. ist der dritte in einer Kette von Todesf&auml;llen, die mit dem NSU-Komplex zusammenh&auml;ngen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47412\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Konkurrenzvorteile durch Hirndoping?<\/strong><br>\nMit etwas Verz&ouml;gerung gegen&uuml;ber der Entwicklung im angels&auml;chsischen Sprachraum kommt seit einigen Jahren auch in Deutschland und Europa eine Debatte um das so genannte &ldquo;Hirndoping&rdquo; in Gang. Diskutiert werden insbesondere die Fragen, in welchem Umfang Menschen heute ohne medizinische Notwendigkeit leistungs- und stimmungssteigernde Mittel zu sich nehmen und wie dies moralisch und politisch zu beurteilen ist. Sehr viel wichtiger ist aber die Frage, weshalb Menschen dies tun.<br>\nDie recht weite (und wohl zunehmende) Verbreitung mag &uuml;berraschen, wenn man sich vor Augen f&uuml;hrt, dass nach heutigem Forschungsstand allenfalls bei sehr wenigen Substanzen eine Wirksamkeit belegbar ist und zu langfristigen Nebenwirkungen und Sch&auml;den keine Erkenntnisse vorliegen. Schon weniger &uuml;berraschend ist dieser Umstand aber, wenn man die wachsende Bedeutung von &ldquo;Leistung&rdquo; und Konkurrenz in Betracht zieht. Heutige Gesellschaften sind neoliberale Konkurrenz- und Leistungsgesellschaften &ndash; was nicht nur das Erwerbsleben, sondern auch den Alltag der Menschen bis ins Kleinste pr&auml;gt. Intention der Konsumentinnen und Konsumenten von Hirndoping-Mitteln ist es, die eigene Leistung zu steigern und damit Konkurrenzvorteile gegen&uuml;ber anderen zu erlangen (bzw. Konkurrenznachteile auszugleichen), etwa durch eine bessere Konzentrationsf&auml;higkeit, weniger M&uuml;digkeit, mehr Kreativit&auml;t, eine bessere Stimmung oder ein besseres Ged&auml;chtnis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1821\">annotazioni.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bernie Sanders, Jeremy Corbyn and their new coalitions on the left<\/strong><br>\nThe similarities between the Jeremy Corbyn and Bernie Sanders phenomena have been much remarked upon. Two grumpy old socialists from the sidelines of politics who have been saying the same thing since the 1980s have suddenly found that, like the decade itself, they&rsquo;ve come back into fashion. To their delight and surprise they find themselves being idolised as the standard-bearers of a new leftwing movement.<br>\nAnalysis of their supporter demographics helps explain their success. Last September, there was a popular narrative in the media (and the Labour party) that Corbyn was carried to victory by impressionable social media kids who signed up to be fashionable, not &ldquo;real&rdquo; working-class Labour party members. His election was all the fault of the &ldquo;Guardianistas&rdquo; and &ldquo;Twitterati&rdquo;.<br>\nBut YouGov polling (which forecast the Corbyn victory with great accuracy at the time) revealed that this wasn&rsquo;t really true. Yes, Corbynmania was a youth movement and a social media movement, but it was also a working-class movement. (&hellip;)<br>\nThis is the same coalition that Clinton faced last week in New Hampshire. If you compare exit-poll data from the Clinton\/Sanders runoff with YouGov data on Labour leadership voters in September last year, you see the same patterns.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/news\/datablog\/2016\/feb\/15\/bernie-sanders-jeremy-corbyn-new-coalitions-left\">The Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Polens Podemos<\/strong><br>\nBei den Parlamentswahlen in Polen am 25. Oktober 2015 scheiterten beide linken Wahlkomitees an der F&uuml;nf- beziehungsweise Acht-Prozenth&uuml;rde f&uuml;r Parteib&uuml;ndnisse. Somit fehlt zum ersten Mal seit 1989 eine linke Kraft im polnischen Parlament. Die Wahlergebnisse riefen in den Lagern unterschiedliche Reaktionen hervor: W&auml;hrend das Scheitern des Parteienb&uuml;ndnisses &bdquo;Vereinigte Linke&ldquo; die sozialdemokratische Partei Polens, den Sojusz Lewicy Demokratycznej (SLD) in eine tiefe Krise st&uuml;rzte, reagierten die Anh&auml;nger der erst f&uuml;nf Monate vor der Wahl gegr&uuml;ndeten Partei Razem (Zusammen) auf das erzielte Ergebnis von 3,6 Prozent mit Euphorie.<br>\nObwohl die Gr&uuml;ndung von Razem kurz vor der Parlamentswahl erfolgte, ist die Entstehung der Partei nicht etwa auf eine Kurzschlussreaktion, sondern auf einen langen Weg verschiedener linker Graswurzelbewegungen sowie eine langj&auml;hrige Krise der politischen Mainstream-Linken in Polen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Razem wollte sich einerseits von der postkommunistischen Linken, die durch den SLD repr&auml;sentiert wird und sich in mehrfacher Hinsicht als eine sozialdemokratische Partei kompromittierte, und der Partei Tw&oacute;j Ruch (Deine Bewegung, TR) von Million&auml;r Janusz Palikot, deutlich distanzieren. Aus diesem Grund  sprach sich Razem vor den Parlamentswahlen eindeutig gegen eine Koalition mit SLD und TR im Rahmen des Parteienb&uuml;ndnisses &bdquo;Vereinigte Linke&ldquo; aus. Andererseits stellte die Gr&uuml;ndung von Razem eine Art Neustart und Ausrufezeichen gegen die Passivit&auml;t, organisatorische Misere und fehlende Durchsetzungskraft vieler linker Organisationen und Parteien, die am Rande der Politik agierten, dar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/kommentar\/artikel\/polens-podemos-1284\/\">IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Akademischer Einheitsbrei?<\/strong><br>\nBWL-Studium blendet Mitbestimmung in Firmen aus<br>\nBetriebsr&auml;te, Mitbestimmung, kollektives Arbeitsrecht: F&uuml;r viele angehende Manager sind das Fremdworte. Nach einer aktuellen Untersuchung der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung bleiben Aspekte unternehmerischer Demokratie im BWL-Studium weitgehend unterbelichtet. Mancher Lehrplan begreift sie gar als &Uuml;bel oder St&ouml;rfaktor. (&hellip;)<br>\nMartin Allespach und Birgita Dusse von der Europ&auml;ischen Akademie der Arbeit in der Universit&auml;t in Frankfurt (Main) haben f&uuml;r ihre Analyse (siehe auch Pressemitteilung zur Ver&ouml;ffentlichung) die Studienordnungen und Modulhandb&uuml;cher von mehr als 50 Studieng&auml;ngen an 25 Hochschulen durchforstet und dabei erstaunlich wenig Funde zu Tage gef&ouml;rdert. Mitbestimmung werde zwar &bdquo;nicht v&ouml;llig ausgeklammert&ldquo;, sei aber kein &bdquo;grunds&auml;tzlicher Bestandteil&ldquo; der Lehrpl&auml;ne. Wenn die institutionalisierte Interessenvertretung von Arbeitnehmern &uuml;berhaupt behandelt werde, dann geschehe dies meist &bdquo;im Zusammenhang mit Arbeitsrecht, Personalmanagement oder Corporate Governance&ldquo;. Dabei w&auml;ren die entsprechenden Veranstaltungen allerdings &bdquo;in der Regel nicht verpflichtend f&uuml;r alle Studierenden&ldquo;. Nur in den wenigsten F&auml;llen werde die Mitbestimmung &bdquo;gestalterisch begriffen&ldquo;, so die Wissenschaftler. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r Allespach und Dusse sind im speziellen die personalwirtschaftlichen Lehrpl&auml;ne stark an das Konzept des Human Ressource Management (HRM) angelehnt, das aus den USA stammt und auf der Pr&auml;misse fu&szlig;e: &bdquo;Alle Akteure einer Firma, also auch Arbeitgeber und Arbeitnehmer, verfolgen die gleichen Interessen.&ldquo; Statt kollektiver Verhandlungen seien dabei &bdquo;marktf&ouml;rmige Beziehungen zwischen Individuen&ldquo; vorgesehen. &bdquo;Demokratische Formen des Interessenausgleichs bleiben unterbelichtet.&ldquo; Bisweilen werde Mitbestimmung &bdquo;als Rahmenbedingung&ldquo; thematisiert, mit der sich das Management irgendwie &bdquo;zu arrangieren hat&ldquo;. Gelegentlich w&uuml;rde sie gar ausdr&uuml;cklich &bdquo;als St&ouml;rfaktor oder Hemmschuh dargestellt&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/Karriere\/art-1903-unterbelichtet.php\">Studis Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>L&uuml;cke oder L&uuml;ge?<\/strong><br>\nDie Presse schreibt immer wieder gern &uuml;ber das Strafrecht. Hierzu ist es n&uuml;tzlich, aber in der Praxis leider nicht zwingend erforderlich, &uuml;ber eine gewisse Sachkunde zu verf&uuml;gen. Wem sie nicht gegeben ist, der bastelt sich die Welt, wie sie ihm\/ihr gef&auml;llt, und schreibt dann dar&uuml;ber. Das macht Spa&szlig;, bringt ein bisschen Geld und gibt Gelegenheit, die innere &ldquo;Haltung&rdquo; derart in die Oberhand &uuml;ber die Nachricht gewinnen zu lassen, dass man es noch nicht einmal mehr selbst bemerkt.<br>\nNehmen wir hierzu ein Beispiel, das auf eindrucksvolle Weise einen Fall, ein Problem, eine Haltung und eine Journalistin verbindet. Nehmen wir noch einmal K&ouml;ln, Silvester, Sexualstrafrecht, Bundesgerichtshof und die Frankfurter Rundschau (FR).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2016-02\/medien-strafrecht-luegenpresse-journalismus-fischer-im-recht\/komplettansicht\">Thomas Fischer in Die Zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die Putin-Versteherin<\/strong><br>\nGabriele Krone-Schmalz hat es gut. Ihre Welt ist &uuml;bersichtlich. In ihrer Welt hat sie immer recht. Vor allem, wenn es um Russland geht. [&hellip;] Das k&ouml;nnte ja ganz erfrischend sein, w&uuml;rde sich die 66-J&auml;hrige zumindest ab und zu mal den Oberlehrerinnen-Tonfall verkneifen. Tut sie aber nicht. [&hellip;]<br>\nAuch am Sonntagabend bei Anne Will gibt sich die Journalistin wenig M&uuml;he, zu verbergen, das sie sich nicht nur ihren Gespr&auml;chspartnern, sondern auch der Moderatorin weit &uuml;berlegen f&uuml;hlt. [&hellip;]<br>\nInhaltlich vertritt die Buchautorin (&ldquo;Russland verstehen&rdquo;) den Standpunkt, dass Wladimir Putin kein Aggessor ist, sondern nur auf Aggressionen und Dem&uuml;tigungen des Westens reagiert. Die Amerikaner h&auml;tten &ldquo;konstruktive Vorschl&auml;ge&rdquo; aus Moskau jahrelang nicht ernst genommen. &ldquo;Und das r&auml;cht sich jetzt ohne Ende&rdquo;, sagt sie. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Wie schlecht ist es um unsere Gesellschaft bestellt, wenn wir es n&ouml;tig haben, ein solches Feindbild aufzubauen?&rdquo; Gegenfrage: Ist es nicht eher die Methode Putins, Feindbilder mittels Propaganda aufzubauen? Nein, Krone-Schmalz will das nicht h&ouml;ren.[&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/Gabriele-Krone-Schmalz-Sie-ist-die-Putin-Versteherin-id36958962.html\">Augsburger Allgemeine vom 16.02.2016<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B. G.:<\/strong> Dieser Artikel ist ein Paradebeispiel daf&uuml;r, wie jemand, der versucht, einen differenzierten Blick auf den &ldquo;Feind&rdquo; Russland zu werfen, aufs &uuml;belste diffamiert wird. Frau Krone-Schmalz hat sich nicht von Anne Wills verf&auml;nglichen Fragen durcheinanderbringen lassen und &ldquo;unerw&uuml;nschte&rdquo; Dinge ausgesprochen. Hier versucht die AZ, sie als verquere &ldquo;Putin-Versteherin&rdquo; und &ldquo;Oberlehrerin&rdquo; hinzustellen. H&auml;tte sie die gegenteilige Meinung vertreten, w&auml;re das sicherlich nicht passiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>&ldquo;National Bird&rdquo; &ndash; Ein Dokumentarfilm &uuml;ber den Drohnenkrieg der USA<\/strong><br>\nDer Dokumentarfilm &ldquo;National Bird&rdquo; begleitet Menschen, die entschlossen sind, das Schweigen &uuml;ber den geheimen Drohnenkrieg der USA zu brechen. Regisseurin Sonia Kennebeck hat drei ehemalige Soldaten der U.S. Air Force getroffen, die in unterschiedlichen Funktionen selbst an diesem Krieg beteiligt waren. Ihre Mitschuld an der T&ouml;tung Unbekannter &ndash; und m&ouml;glicherweise Unschuldiger &ndash; auf weit entfernten Kriegsschaupl&auml;tzen l&auml;sst sie nicht zur Ruhe kommen. Schlie&szlig;lich gehen sie an die &Ouml;ffentlichkeit &ndash; ohne R&uuml;cksicht auf m&ouml;gliche Konsequenzen. Eine der Protagonisten f&auml;hrt selbst nach Afghanistan, wo sie mit einem grauenhaften Vorfall und dessen Opfern konfrontiert wird. Doch ihre Reise bietet auch Anlass zu Hoffnung auf Frieden und Vers&ouml;hnung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/kulturjournal\/Kulturjournal,sendung479390.html\">ndr kulturjournal &ndash; Berlinale Spezial<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J. B.:<\/strong> Es war mal sehr erfreulich ein paar vern&uuml;nftige Aussagen zu den Drohnen zu h&ouml;ren. Wenn immer so berichtet werden w&uuml;rde, m&uuml;sste man sich nicht dar&uuml;ber aufregen. Sogar die Opfer von Drohnen kamen zu Worte. &ndash; Leider wurde der wirklich sehenswerte Beitrag mittlerweile von allen mediatheken entfernt. So geht Meinungsmache auch.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Tats&auml;chlich stellt der NDR diesen Beitrag im Gegensatz zu allen anderen Beitr&auml;gen der Sendung nicht mehr zum Nachschauen zur Verf&uuml;gung. Und auch die Gesamtsendung in der Mediathek ist um den Beitrag gek&uuml;rzt &ndash; was den Film nur interessanter erscheinen l&auml;sst. Ein (leider nur englischsprachiges) Interview mit interessanten Aussagen der Macherin Sonia Kennebeck und auch des Ko-Produzenten Wim Wenders finden sich zum Beispiel <a href=\"http:\/\/www.screendaily.com\/festivals\/berlin\/wim-wenders-sonia-kennebeck-talk-drone-doc-national-bird\/5100234.article\">hier<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Einladung zur Informationsveranstaltung: Die Air Base Ramstein<\/strong><br>\nam 29.02.2016 18.00 bis 20.30 Uhr<br>\nBekannt ist, dass der US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt Ramstein ein zentrales Drehkreuz f&uuml;r die Vorbereitung und Durchf&uuml;hrung v&ouml;lkerrechtswidriger Angriffskriege ist. Aber was sind die neuesten Entwicklungen, die Aus- und Umbaupl&auml;ne?<br>\nWelche Rolle spielt die Air Base im Syrienkrieg und bei den Einsatzplanungen der Bundeswehr?<br>\nUS-Drohnenpilot_innen auf verschiedensten Milit&auml;rbasen nutzen Ramstein f&uuml;r die Steuerung der Killerdrohnen in weltweiten und illegalen Kriegseins&auml;tzen. In Ramstein analysieren und aktualisieren ca. 650 Mitarbeiter_innen st&auml;ndig die &Uuml;berwachungsdaten der vermeintlichen Zielpersonen und leiten ihre Daten dann weiter. Was sind die neuesten Entwicklungen im Drohnenkrieg national und international? Welche Drohnen bekommt die Bundeswehr? Geht der Drohnenkrieg trotz vieler Proteste einfach so weiter?<br>\nDie Klage gegen die Air Base wird beim Bundesverwaltungsgericht verhandelt werden. Wie sind die Aussichten in diesem Prozess? Was ist v&ouml;lkerrechtswidrig und warum?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ramstein-kampagne.eu\/\">Stopp Ramstein<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-31317","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31317","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=31317"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31317\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31320,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31317\/revisions\/31320"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=31317"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=31317"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=31317"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}