{"id":31361,"date":"2016-02-18T08:52:13","date_gmt":"2016-02-18T07:52:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31361"},"modified":"2016-02-18T08:52:13","modified_gmt":"2016-02-18T07:52:13","slug":"hinweise-des-tages-2564","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31361","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31361#h01\">EU-Gipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31361#h02\">Gesine Schwan: &ldquo; Die EU hat sich immer zu sehr an den wirtschaftlichen Interessen der Deutschen orientiert&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31361#h03\">Netzgespr&auml;che &uuml;ber Fl&uuml;chtlinge: Stilformen der Menschenverachtung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31361#h04\">Zum Zusammenhang von Nationalstaat, sozialem Vertrauen und notwendiger Umverteilung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31361#h05\">Krankenkassen droht Milliardendefizit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31361#h06\">Wohlfahrtsverband fordert Hartz-IV-Empf&auml;nger zum Widerspruch auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31361#h07\">Erneut m&ouml;glicher NSU-Zeuge gestorben: Zeit f&uuml;r Antworten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31361#h08\">Yanis Varoufakis l&auml;sst es im Theater donnern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31361#h09\">Wer keinen goldenen L&ouml;ffel hat &hellip; Warum es die Gewerkschaft braucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31361#h10\">In den Kellern von Istanbul<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31361#h11\">Die Summers-Draghi-Rogoff-Verschw&ouml;rung (mit P.S.)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31361#h12\">Attac klagt gegen Entzug der Gemeinn&uuml;tzigkeit &ndash; Jetzt erst Recht!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31361#h13\">&ldquo;Es fehlt eine durchdachte Politik gegen den islamischen Extremismus&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31361#h14\">Rohstoffe : Der moderne Kolonialismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31361#h15\">Verkehr ruiniert Klimabilanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31361#h16\">Schmerzliche Erinnerungsl&uuml;cken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31361#h17\">Volks- oder Parteienherrschaft?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31361#h18\">Erg&auml;nzung zum gestrigen Hinweis Nr. 19<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EU-Gipfel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die Entsolidarisierung in der EU schreitet voran<\/strong><br>\nDie Warnungen vor einem Brexit, also vor einem Austritt Gro&szlig;britanniens aus der EU, nehmen zu. F&uuml;hrende wirtschaftsnahe &Ouml;konomen und Publizisten prognostizieren einen Einbruch der britischen W&auml;hrung und einen Einbruch des Wirtschaftswachstums.<br>\nDoch es sind auch die m&ouml;glichen Folgen f&uuml;r die EU-Zone, die deutschen Wirtschaftsvertretern schon nach den britischen Wahlen im letzten Jahr Angst machten. Die Warnungen sollen nat&uuml;rlich auch Eindruck auf die britischen W&auml;hler machen, die in einem Referendum &uuml;ber den Verbleib in der EU entscheiden. Es wird vor einem Wirtschaftseinbruch, vor einem Zerfall von Gro&szlig;britannien gewarnt. Schlie&szlig;lich ist die schottische Unabh&auml;ngigkeitsbewegung EU-freundlich und k&ouml;nnte ein Votum f&uuml;r einen EU-Austritt zum Anlass nehmen, erneut &uuml;ber eine Trennung von England abstimmen zu lassen.<br>\nDie Warnungen sind durchaus auch als Drohung an die britischen W&auml;hler zu verstehen. Wenn der Brexit beschlossen w&uuml;rde, w&auml;re ein EU-freundliches Schottland ein Trumpf der EU. EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker ist wohl sehr &uuml;berzeugt, dass dieses Druckpotential den erw&uuml;nschten Erfolg hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Die-Entsolidarisierung-in-der-EU-schreitet-voran-3108602.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Von Solidarit&auml;t noch keine Spur <\/strong><br>\nVon dem, was Europas Antwort auf die Fl&uuml;chtlingskrise sein soll, ist noch wenig umgesetzt. Vor dem EU-Gipfel sieht es auch nicht so aus, dass es nun leichter wird. Viel Zeit ist verloren gegangen, und fast alle Mitgliedstaaten der Europ&auml;ischen Union haben nicht ausreichend umgesetzt, was zur Bew&auml;ltigung der Fl&uuml;chtlingskrise bereits vereinbart wurde &ndash; f&uuml;r die EU-Kommission ist das die Ausgangslage vor dem Gipfel in dieser Woche. &ldquo;Es mangelt nicht an Beschl&uuml;ssen&rdquo;, hie&szlig; es, die wesentlichen Eckpfeiler einer europ&auml;ischen L&ouml;sung l&auml;gen auf dem Tisch. Insbesondere gelte es nun, die schon lange beschlossene Verteilung von 160.000 Fl&uuml;chtlingen aus Italien und Griechenland endlich in Gang zu bringen und konkrete Ma&szlig;nahmen f&uuml;r einen besseren Schutz der EU-Au&szlig;engrenzen zu ergreifen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-02\/eu-gipfel-fluechtlinge-tuerkei\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Dieser Deal soll das Migrationschaos beenden<\/strong><br>\nUnd doch k&ouml;nnte es demn&auml;chst zu einem &ldquo;game-changer&rdquo; kommen, wie Briten sagen, zum Moment, in dem das Spiel kippt. Von negativ auf positiv in diesem Fall. Das bisherige Scheitern der EU symbolisierte der Plan, 160 000 Fl&uuml;chtlinge von Griechenland und Italien in Europa zu verteilen. Er will nicht funktionieren. Nach Monaten sind erst ein paar Hundert Fl&uuml;chtlinge verschickt worden, noch immer stehen nicht alle Aufnahmezentren bereit. Stattdessen richten sich nun alle Hoffnungen auf den Deal mit der T&uuml;rkei, der in Umrissen steht. Er soll schaffen, was bisher nicht ansatzweise gelungen ist: das Migrationschaos in einen geordneten, beherrschbaren Strom umzuwandeln. Die Idee ist, diesen Strom an der griechisch-t&uuml;rkischen Grenze abzuschneiden und stattdessen von der T&uuml;rkei aus direkt nach Mitteleuropa zu lenken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/eu-gipfel-warten-auf-ein-wundermittel-1.2867472\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>Die &Auml;ra der Mauern<\/strong><br>\nVor dem heute beginnenden EU-Gipfel treiben Deutschland und mehrere weitere EU-Staaten verschiedene Pl&auml;ne zur Hochr&uuml;stung der Grenzen in Europa voran. Berlin setzt vorrangig auf die Abriegelung der griechisch-t&uuml;rkischen Seegrenze und will dazu unter anderem deutsche Polizisten an die t&uuml;rkische K&uuml;ste entsenden. Ziel ist es, bei der Fl&uuml;chtlingsabwehr den Schengen-Raum unangetastet zu lassen; darauf besteht die deutsche Wirtschaft, die bei einer dauerhaften Wiedereinf&uuml;hrung von Grenzkontrollen &ouml;konomische Einbu&szlig;en und wom&ouml;glich sogar R&uuml;ckg&auml;nge bei ihren lukrativen Exporten f&uuml;rchtet. &Ouml;sterreich und die ost- und s&uuml;dosteurop&auml;ischen EU-Staaten hingegen haben begonnen, ihre eigenen Grenzen st&auml;rker zu befestigen, und schlie&szlig;en die Abriegelung der griechischen Nordgrenze nicht aus. Auf der sogenannten Balkanroute ist in diesen Tagen eine erste R&uuml;ckschiebung meist afghanischer Kriegsfl&uuml;chtlinge im gro&szlig;en Stil vollzogen worden. Zugleich schl&auml;gt sich die Hinwendung zu neuer Grenzhochr&uuml;stung in Europa in einer aufsehenerregenden Entscheidung des Airbus-Konzerns nieder: Das deutsch-franz&ouml;sische Unternehmen revidiert seine Pl&auml;ne zum Verkauf seiner R&uuml;stungselektronik-Sparte und beh&auml;lt das Gesch&auml;ft mit der Grenzabschottung. Man rechne sich, hei&szlig;t es, attraktive neue Profitchancen aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59311\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>Dazu: &ldquo;Kein Land kann das Fl&uuml;chtlingsproblem allein l&ouml;sen&rdquo;<\/strong><br>\nKommt Athen in der Fl&uuml;chtlingskrise nicht seinen Pflichten als EU-Mitglied nach? Man rette Menschen, mehr sei nicht machbar, sagte der Syriza-Politiker Giorgos Chondros im DLF. Andere europ&auml;ische Staaten m&uuml;ssten ihre Politik &uuml;berdenken. Er beobachte die in Europa st&auml;rker werdende Tendenz, &ldquo;internationale oder europ&auml;ische Probleme zu nationalisieren&rdquo;, so Chondros im Deutschlandfunk. Das k&ouml;nne nicht gelingen und stelle zudem die Zukunft des Projekts Europa &ldquo;ernsthaft in Frage&rdquo; und sei nicht zu akzeptieren. Beim morgigen EU-Gipfel in Br&uuml;ssel m&uuml;ssten sich die Teilnehmer dar&uuml;ber Gedanken machen. Der Syriza-Politiker wies Kritik zur&uuml;ck, sein Land akzeptiere keine Hilfe der Europ&auml;ischen Union. Athen habe beispielsweise 100 Boote der Grenzschutzangentur Frontex verlangt, aber bislang nur 60 erhalten. Griechenland selbst erlebe eine wirtschaftliche Krise und k&ouml;nne nicht mehr tun, als Menschen retten und aufnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/griechenland-zur-eu-kritik-kein-land-kann-das.694.de.html?dram:article_id=345807\">Deutschlandfunk<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Soziale K&auml;lte und solidarisches Miteinander: Das geht nicht zusammen<\/strong><br>\nRede von Sahra Wagenknecht in der Debatte des Bundestages am 17.02.2016 &uuml;ber die Regierungserkl&auml;rung zum bevorstehenden EU-Gipfel<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sahra-wagenknecht.de\/de\/article\/2281.solidarisches-miteinander-statt-eu-der-sozialen-k%C3%A4lte.html\">Sahra Wagenknecht<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gesine Schwan: &ldquo; Die EU hat sich immer zu sehr an den wirtschaftlichen Interessen der Deutschen orientiert&ldquo;<\/strong><br>\nOb in der Fl&uuml;chtlingskrise oder der Finanzkrise: Deutschland handelt immer wieder gegen die europ&auml;ische Solidarit&auml;t &ndash; und gef&auml;hrdet damit die gesamte EU, warnt Gesine Schwan. Im Interview mit EurActiv.de spricht die Politikwissenschaftlerin &uuml;ber die Bankenkrise, den drohenden Brexit und die DiEM 25-Bewegung von Yannis Varoufakis. [&hellip;]<br>\nDeutschland h&auml;tte die M&ouml;glichkeit gehabt, anderen Staaten freiwillig in der Finanznot zu helfen. Das aber hat die Bundesregierung mit ihrer wirtschaftspolitischen Position abgelehnt und mit einem, wie ich finde, negativen Menschenbild argumentiert: Wenn man einem Staat hilft, l&auml;dt man ihn zu weiterer Verantwortungslosigkeit ein. Ich finde aber, so h&auml;tte man auch bei der Unterst&uuml;tzung der Banken argumentieren k&ouml;nnen. Denn wenn man Banken hilft, unterst&uuml;tzt man schlie&szlig;lich deren Verantwortungslosigkeit. So haben sich die Staaten verschuldet, weil sie die Banken herausgekauft haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/section\/eu-aussenpolitik\/interview\/gesine-schwan-die-eu-hat-sich-immer-zu-sehr-an-den-wirtschaftlichen-interessen-der-deutschen-orientiert\/\">Euractiv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Netzgespr&auml;che &uuml;ber Fl&uuml;chtlinge: Stilformen der Menschenverachtung<\/strong><br>\nDie AfD denkt laut &uuml;ber Sch&uuml;sse auf Fl&uuml;chtlinge nach und eilt weiter von Umfrageerfolg zu Umfrageerfolg. Wie kann das sein? [&hellip;] Es sammeln sich Leute, die in der Entscheidung zwischen dem Leben eines fremden Kindes und dem Verlust eines gebrauchten Papptellers erkennbar zum Pappteller neigen. Ein Teil dieser Antimenschlichkeit mag nur Pose sein, aber es ist nicht alles gespielt. Darauf weist der unfassbare Anstieg der Angriffe auf Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte hin, also verschiedene Formen der Gewalt, die auf der Geringsch&auml;tzung des Lebens anderer beruhen, diese sogar voraussetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/fluechtlingshass-in-sozialen-netzwerken-kolumne-von-sascha-lobo-a-1077837.html\">Sascha Lobo auf Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zum Zusammenhang von Nationalstaat, sozialem Vertrauen und notwendiger Umverteilung<\/strong><br>\nDie Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat am vergangenen Wochenende ein Interview mit dem britischen &Ouml;konomen Paul Collier zur deutschen und europ&auml;ischen Fl&uuml;chtlingspolitik ver&ouml;ffentlicht: Hier einige Anmerkungen zu dessen Skepsis gegen&uuml;ber Einwanderung und gesellschaftlicher Vielfalt. Wie so oft, wird man Collier an vielen Stellen widersprechen und an manchen zustimmen wollen. Im Folgenden soll nur ein Punkt herausgegriffen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1842\">annotazioni<\/a>\n<p><strong>Dazu: Schaffen wir das?<\/strong><br>\nDie hohe Zahl der Fl&uuml;chtlinge k&ouml;nnte Sozialstaat und Wohnungsmarkt &uuml;berlasten, und gerade Unterprivilegierte f&uuml;rchten die neue Konkurrenz. Nicht unbedingt zu recht. [&hellip;] Eine knappe Million neue B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen, f&uuml;r deren Versorgung zun&auml;chst einmal der Staat zu sorgen hat, das ist, gerade in einer &ouml;konomisch angespannten Situation wie im gegenw&auml;rtigen Europa, nicht nur eine &ouml;konomische Belastung, sondern auch eine &ouml;konomische Chance. Wir leiden in Europa ja unter den Folgen von sechs Jahren Austerit&auml;tsdiktat und damit unter einer lahmen Konjunktur, die unter Nachfrageschw&auml;che &auml;chzt. In einer Kreislauf&ouml;konomie wie unserer kapitalistischen Wirtschaft sind die Ausgaben f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge dagegen sofort auch die Einnahmen anderer Leute: [&hellip;] Nun kann man freilich bef&uuml;rchten, dass dieser Effekt begrenzt bleibt, wenn Bund, L&auml;nder und Kommunen das, was sie an zus&auml;tzlichen Ausgaben haben, wo anders einsparen m&uuml;ssen. Daher stellt sich auch immer die Frage, wie die zus&auml;tzlichen Kosten f&uuml;r die Aufnahme und Integration der Fl&uuml;chtlinge aufgebracht werden. Bleibt Herr Sch&auml;uble beinhart bei seiner schwarzen Null? L&auml;sst man die L&auml;nder und Kommunen alleine, die ohnehin schon unter den paneuorp&auml;ischen Spardiktat leiden? Welche Buchungsregeln &ndash; ein f&uuml;r Laien schwer durchschaubares Feld &ndash; werden angewandt? Unterliegen die Ausgaben der omin&ouml;sen Schuldenbremse, oder d&uuml;rfen sie aus den Fiskalpakten rausgerechnet werden? Oder gibt es gar einen Lastenausgleich innerhalb der EU, etwa &uuml;ber die Strukturfonds? All das sind in diesem Zusammenhang die komplizierten, aber die entscheidenden Fragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/misik.at\/2016\/02\/schaffen-wir-das\/\">Robert Misik<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Die Gefahr sozialer Unruhen w&auml;chst<\/strong><br>\nProfessor Christoph Butterwegge ist Armutsexperte. Im Interview mit unserer Redaktion spricht er &uuml;ber Fl&uuml;chtlinge, den gesellschaftlichen Frieden sowie Kino- und Restaurantbesuche. (&hellip;)<br>\nSind unsere Sozialsysteme &uuml;berhaupt dazu in der Lage, den h&ouml;heren Bedarf abzufangen?<br>\nButterwegge Nun, wir sprechen ja von Armut in einem reichen Land. Ich sehe die Bundesrepublik von ihren finanziellen und strukturellen M&ouml;glichkeiten her schon dazu in der Lage, die Menschen aufzunehmen, unterzubringen und zu verpflegen. &Uuml;brigens auch sie umfassend zu integrieren, das hei&szlig;t denen, die zu uns kommen, Bildung, Ausbildung und hinterher einen Arbeitsplatz zur Verf&uuml;gung zu stellen. Das ist weniger eine Frage des K&ouml;nnens als des politischen und gesellschaftlichen Willens.<br>\nWas meinen Sie damit?<br>\nButterwegge Ich sehe insbesondere jene Menschen in der Pflicht, die &uuml;ber betr&auml;chtliche finanzielle Mittel verf&uuml;gen. Die profitieren n&auml;mlich auch vom Fl&uuml;chtlingszuzug.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/nrw\/staedte\/remscheid\/christoph-butterwegge-die-gefahr-sozialer-unruhen-waechst-aid-1.5764072\">RP Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Krankenkassen droht Milliardendefizit<\/strong><br>\nOhne eine Anhebung des Steuerzuschusses werden die gesetzlichen Krankenkassen wegen des Zustroms von Fl&uuml;chtlingen schon bald Milliardendefizite aufh&auml;ufen. Nach Recherchen der Frankfurter Rundschau wird bereits in diesem Jahr eine L&uuml;cke von mehreren Hundert Millionen Euro entstehen, weil der Bund f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und andere Hartz-IV-Empf&auml;nger viel zu geringe Krankenkassenbeitr&auml;ge &uuml;berweist. 2017 wird das Loch schon auf &uuml;ber eine Milliarde Euro anwachsen. Bleibt Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) bei seiner strikten Haltung, m&uuml;ssen die gesetzlich Versicherten die Defizite &uuml;ber h&ouml;here Zusatzbeitr&auml;ge ausgleichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/flucht-und-zuwanderung\/gesundheit-krankenkassen-droht-milliardendefizit,24931854,33805548.html\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.L.:<\/strong> Damit ist mal wieder die Katze aus dem Sack! Diese zus&auml;tzlichen Kosten sollen ausschlie&szlig;lich die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen tragen und &bdquo;Dank&ldquo; der Aufhebung der parit&auml;tischen Finanzierung auch nicht mal anteilig die Arbeitgeber. &bdquo;Wir schaffen das&ldquo; gilt nicht f&uuml;r die privat Versicherten, die sich nicht an der Solidargemeinschaft beteiligen. Wer stoppt endlich diese Ungerechtigkeit! Ein guter Augen&ouml;ffner von fr-online! <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das stimmt, die Privatversicherten sind davon nicht betroffen. Und damit geht es schon los, die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung darf f&uuml;r die Kosten der erh&ouml;hten Zuwanderung gerade stehen. Die Beitragserh&ouml;hung kommt gewiss. Wieder einmal werden die Sozialkassen gepl&uuml;ndert. Aber Hauptsache die schwarze Null steht.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Nachdenken statt hetzen<\/strong><br>\nDrohende Finanzdefizite in der gesetzlichen Krankenversicherung auf die Fl&uuml;chtlingszahlen zu schieben, ist nun wirklich eine groteske Verzerrung der Wirklichkeit. Zur Erinnerung: Seit Jahren findet ein von den Regierungsparteien in voller Absicht betriebener Umbau der solidarischen, umlagefinanzierten Krankenversicherung in private Unternehmen statt, die sich allein von ihren Versicherten bezahlen lassen und alle Chancen bekommen sollen, dass sich das auch richtig lohnt. Gewinn privatisieren, Risiken auf die Versicherten verteilen. Da sind Finanzl&ouml;cher willkommen, um Grund f&uuml;r Beitragserh&ouml;hungen zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1002217.nachdenken-statt-hetzen.html\">Neues Deutschland<\/a><\/p>\n<p><strong>Erg&auml;nzend dazu auch: Stimmen die in der FR genannten Krankenkassenbeitr&auml;ge f&uuml;r &bdquo;Hartz-IV-Empf&auml;nger&ldquo;?<\/strong><br>\nIn der Frankfurter Rundschau und vielen anderen Zeitungen wird heute (17. Februar 2016) auch &uuml;ber die Krankenkassenbeitr&auml;ge f&uuml;r &bdquo;Hartz-IV-Empf&auml;nger&ldquo; berichtet (1): Der Bund zahle seit Januar 2016 &bdquo;f&uuml;r jedes einzelne Familienmitglied den abgesenkten Betrag von 90 Euro&ldquo;. Trifft dies zu? [&hellip;] Der Satz in der Frankfurter Rundschau, &bdquo;Seitdem zahlt der Bund f&uuml;r jedes einzelne Familienmitglied den abgesenkten Betrag von 90 Euro.&ldquo;, trifft offensichtlich nicht zu. Es gilt nur f&uuml;r Familienmitglieder im Alter von 15 Jahren und &auml;lter (genauer: f&uuml;r &ldquo;erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte&rdquo;)! Gemessen an den durchschnittlich nahezu 1,7 Millionen Kinder im Alter von unter 15 Jahren in allen 408 Jobcentern (!) bedeutet dies: F&uuml;r diese nahezu 1,7 Millionen Familienmitglieder (und i.d.R. auch f&uuml;r die etwa 60.000 nicht erwerbsf&auml;higen Leistungsberechtigten im Alter von 15 Jahren und &auml;lter) wird dieser Beitrag in H&ouml;he von etwa 90 Euro nicht gezahlt. Dies entspricht einem vom Bund &ldquo;nicht gezahlten Krankenversicherungsbeitrag&rdquo; in H&ouml;he von 1,8 Milliarden Euro pro Jahr!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/725-stimmen-die-in-der-fr-genannten-krankenkassenbeitraege-fuer-hartz-iv-empfaenger.html\">BIAJ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wohlfahrtsverband fordert Hartz-IV-Empf&auml;nger zum Widerspruch auf<\/strong><br>\nDie dieses Jahr geplante Neuberechnung der Hartz-IV-Regels&auml;tze wird voraussichtlich wieder ein Fall f&uuml;r die Gerichte. Der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband fordert schon jetzt die 6,1 Millionen Hartz-IV-Empf&auml;nger in Deutschland auf, gegen neue Hartz-IV-Bescheide Widerspruch einzulegen. Gleichzeitig erw&auml;gt die Wohlfahrtsorganisation, gegen die Bundesregierung Klage zu erheben, weil das Arbeitsministerium f&uuml;r die Neuberechnung ma&szlig;gebliche Daten des Statistischen Bundesamts nicht sofort offenlegen will.<br>\nWie hoch die staatliche Grundsicherung (Hartz IV) ausf&auml;llt, h&auml;ngt entscheidend von der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamts ab. Dabei ermittelt die Beh&ouml;rde anhand von etwa 200 Positionen wie Nahrungsmittel, Bekleidung oder Medikamente, wof&uuml;r 60 000 Haushalte ihr Geld ausgeben. Eine EVS gibt es jedoch nur alle f&uuml;nf Jahre. Derzeit beruhen die Hartz-IV-Leistungen noch auf der Stichprobe von 2008.<br>\nDie neuen Ergebnisse aus dem Jahr 2013 liegen bereits seit November 2015 vor. Das Bundesarbeitsministerium hatte jedoch angek&uuml;ndigt, zun&auml;chst die Daten auswerten zu wollen. Die aufgrund der EVS ermittelten neuen Regelbedarfsh&ouml;hen sollen dann erst zum 1. Januar 2017 in Kraft treten. Das Ministerium will nach eigenen Angaben den Termin weder vorziehen, noch die neuen Regels&auml;tze r&uuml;ckwirkend geltend lassen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/arbeitslosengeld-ii-wohlfahrtsverband-fordert-hartz-iv-empfaenger-zum-widerspruch-auf-1.2866360\">S&uuml;ddeutsche<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/nc\/pressebereich\/artikel\/news\/hartz-iv-regelsatz-mustervorlage-fuer-widerspruch\/\">Der Parit&auml;tische<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Erneut m&ouml;glicher NSU-Zeuge gestorben: Zeit f&uuml;r Antworten<\/strong><br>\nWieder ist ein potenzieller Zeuge aus dem NSU-Komplex &uuml;berraschend verstorben. Im Umfeld herrscht Todesangst. Nicht zu Unrecht. Hajo Funke, emeritierter Berliner Politikprofessor und Experte in diversen NSU-Untersuchungsaussch&uuml;ssen, schrieb in seinem Buch &bdquo;Staatsaff&auml;re NSU&ldquo;, dass Todesangst bei Zeugen und Todesf&auml;lle im Zusammenhang mit dem NSU-Komplex so lange nicht aufh&ouml;ren w&uuml;rden, bis die &bdquo;Struktur der Hinterm&auml;nner aufgekl&auml;rt&ldquo; sei. Funke bezog sich damit auf eine Reihe aufsehenerregender Todesf&auml;lle im Zusammenhang mit dem Mord an der Polizistin Mich&egrave;le Kiesewetter 2007, der dem NSU zugeschrieben wird. Vieles spr&auml;che daf&uuml;r, so Funke, dass die Rechtsterroristen Uwe B&ouml;hnhardt und Uwe Mundlos den Mord zumindest nicht allein begangen haben k&ouml;nnten. Die bittere Voraussage Funkes k&ouml;nnte sich best&auml;tigen: Wie jetzt &ouml;ffentlich wurde, ist am Montag, den 8. Februar 2016, Sascha W. tot aufgefunden worden. Er war der Verlobte von Melisa M., die ihrerseits vor einem Jahr verstorben ist. Sie wiederum war die Exfreundin von Florian H., der im September 2013 Suizid begangen haben soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5275907\/\">taz<\/a>\n<p><strong>Dazu: F&uuml;nfter NSU Zeuge ist tot. Erkennt man da ein Muster <\/strong><br>\nDiese Woche kam raus, dass ein weiterer potenzieller Zeuge aus dem NSU-Komplex gestorben ist. Der Mann ist bereits der f&uuml;nfte m&ouml;gliche tote Zeuge. Er h&auml;tte denKiesewetter-Mordfall des NSU aufkl&auml;ren k&ouml;nnen. Und: Wieder soll es Suizid gewesen sein. Wir wollten vom Innenministerium wissen, ob man bei all den Toden ein Muster erkennen kann. Und: Vertritt man immer noch die 3-T&auml;ter-Theorie? Das BMI blockt ab&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/1194142047264408\/?pnref=story\">Jung und naiv via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Yanis Varoufakis l&auml;sst es im Theater donnern<\/strong><br>\nTrotz der vielen Jubelmeldungen &uuml;ber die erfolgreich praktizierte Wirtschaftspolitik in der Eurozone, lassen sich die Fakten nicht verleugnen. Das Eurozonen BIP hat bislang noch immer nicht wieder das Niveau von 2007 erreicht und die Arbeitslosigkeit betr&auml;gt noch immer nahezu 11%. In vielen s&uuml;dlichen L&auml;ndern der Eurozone, wie z.B. in Spanien, Portugal und Griechenland, droht gar einer ganzen Generation der unumkehrbare wirtschaftliche und soziale Abstieg und bleibt als Ausweg oft nur noch die Emigration. Die Deindustrialisierung in vielen L&auml;ndern der Eurozone &ndash; selbst von Gr&uuml;ndungsmitgliedern der EU wie Italien und Frankreich &ndash; schreitet weiter voran und auch in den vermeintlichen n&ouml;rdlichen Siegerl&auml;ndern f&uuml;hrt der neoliberale Wirtschaftskurs der dort Regierenden zu Sozialabbau und zunehmender sozialer Spaltung. (&hellip;)<br>\nIch habe in vielen Beitr&auml;gen kein Geheimnis daraus gemacht, dass ich als einzig gangbaren Weg die Aufl&ouml;sung der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion sehe (z.B. hier). Denn ohne dass diese L&auml;nder wieder &uuml;ber eine eigene Zentralbank verf&uuml;gen, die es ihnen erlaubt, eine expansive Fiskalpolitik zu betreiben und durch Abwertung die entstandene Wettbewerbsl&uuml;cke mit kluger Wirtschaftspolitik zu schlie&szlig;en, wird es keinen wirtschaftlichen Aufschwung geben k&ouml;nnen, der die dort entstandene Massenarbeitslosigkeit zu beseitigen imstande ist. Die Souver&auml;nit&auml;t des Volkes wird durch die Macht von Kapitalm&auml;rkten und EZB massiv eingeschr&auml;nkt bleiben.<br>\nWer die R&uuml;ck&uuml;bertragung bestimmter Kompetenzen, wie z.B. der W&auml;hrungssouver&auml;nit&auml;t, von der EU auf die nationalstaatliche Ebene fordert, muss, wie die Reaktionen auf Wagenknechts entsprechenden Vorsto&szlig; zeigten, damit rechnen, von der politisch Linken entweder ignoriert oder gar als &bdquo;sozialnationalistisch&ldquo; diffamiert zu werden (hier habe ich dar&uuml;ber berichtet und dazu Stellung genommen). Warum aber wird die Forderung nach der &Uuml;bertragung von Kompetenzen von der EU- auf die Nationalstaatsebene abgelehnt und wie sieht eine realistische Alternative zu dieser Strategie aus?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/yanis-varoufakis-laesst-es-im-theater-donnern\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wer keinen goldenen L&ouml;ffel hat &hellip; Warum es die Gewerkschaft braucht<\/strong><br>\nDie Frage nach Sinn und Zweck von Gewerkschaften ist schnell beantwortet:  Gewerkschaften braucht jeder, der nicht das Gl&uuml;ck hatte, mit dem sprichw&ouml;rtlichen goldenen L&ouml;ffel im Munde geboren worden zu sein. Vieles, was heute im Arbeits- und Sozialrecht selbstverst&auml;ndlich erscheint, besteht nur wegen der Gewerkschaften &ndash; und kann nur mit ihnen gegen die wiederkehrenden Angriffe verteidigt werden. Die Gewerkschaften waren es, die den Wirtschaftseliten in einem jahrzehntelangen und m&uuml;hsamen Kampf jenen sozialen Fortschritt abgerungen haben, der zur Zivilisierung des Kapitalismus und zur Humanisierung der Arbeit gef&uuml;hrt hat. Aber weder der 8-Stunden-Tag noch ArbeitnehmerInnenschutz, Kollektivvertr&auml;ge oder Urlaub sind in Stein gemei&szlig;elt. Sie m&uuml;ssen &ndash; besonders in Krisenzeiten &ndash; immer wieder aufs Neue verteidigt werden. Neoliberale Kr&auml;fte streben nach einer Marktwirtschaft ohne jeden staatlichen Einfluss und ohne Mindeststandards. Nur der solidarische Zusammenschluss von ArbeitnehmerInnen erm&auml;chtigt die Gewerkschaften  dazu, auf Augenh&ouml;he mit der Wirtschaft faire L&ouml;hne und Geh&auml;lter zu verhandeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/wer-keinen-goldenen-loeffel-hat\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>In den Kellern von Istanbul<\/strong><br>\nHunderttausende syrische Fl&uuml;chtlinge arbeiten in der T&uuml;rkei illegal, oft in der Textilindustrie. Die Bezahlung ist so schlecht, dass die Kinder mitarbeiten m&uuml;ssen. Es summt und surrt in Zeytinburnu. Das Arbeiterviertel im Westen Istanbuls beherbergt mehrere Hundert Textilwerkst&auml;tten, doch nur dieses Ger&auml;usch weist darauf hin: Es gibt keine Schilder, keine Verzeichnisse, keine Stellenausschreibungen. Will man hier Arbeit finden, folgt man dem Rattern der N&auml;hmaschinen zu Kellern scheinbar unbewohnter H&auml;user und klopft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-02\/tuerkei-fluechtlinge-syrien-istanbul-arbeit-arbeitsrecht\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Summers-Draghi-Rogoff-Verschw&ouml;rung (mit P.S.)<\/strong><br>\nErst sagt der Chef der Deutschen Bank das Ende des Bargelds voraus. Kurz darauf bringen erst die SPD und dann die Regierung Bargeldbegrenzungen ins Spiel. Dann steht  in den Zeitungen, dass die EZB auf Betreiben Mario Draghis, die 500-Euro-Banknote abschafft. Und einen Tag sp&auml;ter kommt der ehemalige US-Finanzminister Larry Summers mit der Forderung, die 100-Dollar-Note abzuschaffen. Das alles ist Teil einer Verschw&ouml;rung gegen das Bargeld. F&uuml;r alle, die sich vom Unwort Verschw&ouml;rungstheorie einsch&uuml;chtern lassen, kann man es auch eine abgestimmte Kampagne nennen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/553-summers-draghi-bargeld#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Krise in Kiew<\/strong><br>\nEine schwere Regierungskrise ersch&uuml;ttert die prowestlich gewendete Ukraine. Ministerpr&auml;sident Arsenij Jazenjuk hat am gestrigen Dienstag mit knapper Not ein Misstrauensvotum &uuml;berstanden, nachdem Staatspr&auml;sident Petro Poroschenko ihn zum R&uuml;cktritt aufgefordert hatte. Vor dem Parlament demonstrierten Hunderte gegen seine Politik, die weite Teile der Bev&ouml;lkerung in die Verelendung treibt; besonderen Unmut erregte zuletzt die Verteuerung von Erdgas, die das Heizen im bitter kalten ukrainischen Winter f&uuml;r viele zum kostspieligen Luxus macht. Die katastrophale wirtschaftliche Lage, die von einem dramatischen Popularit&auml;tsverlust des Staatspr&auml;sidenten und der Regierung begleitet wird, ruft in Berlin und Washington Sorgen um die Kontrollierbarkeit des Landes hervor. Die westlichen M&auml;chte sind daher dazu &uuml;bergegangen, von Kiew einen entschlossenen Kampf gegen die Korruption zu fordern. Spektakul&auml;re R&uuml;cktritte mehrerer Minister und eines stellvertretenden Generalstaatsanwalts haben der Forderung in den vergangenen Wochen und Tagen neuen Schub verliehen und die Regierungskrise angeheizt. Eine L&ouml;sung ist nicht in Sicht. Diskutiert wird die Einsetzung einer &ldquo;Technokratenregierung&rdquo; unter einer langj&auml;hrigen westlichen Diplomatin &ndash; also der direkte Zugriff des Westens auf die Macht in Kiew.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59310\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Es fehlt eine durchdachte Politik gegen den islamischen Extremismus&rdquo;<\/strong><br>\nRund 18.000 Fl&uuml;chtlinge kamen im Januar aus Afghanistan nach Deutschland. Die Zust&auml;nde in ihrer Heimat sind desolat. Dazu tr&auml;gt auch die sehr konservative Lesart des Islam bei, der sich Staatspr&auml;sident Aschraf Ghani verschrieben hat. Doch es gibt andere muslimische Traditionen, sagt der afghanische Philosoph und Islamwissenschaftler Ali Amiri. &ldquo;Christentum, Judentum und der Islam &ndash; sie alle sind aus der abrahamitischen Tradition hervorgegangen. Der Koran nennt Moses und Jesus ebenfalls als seine Propheten, auch Mutter Maria kommt h&auml;ufig vor. Das verbindet uns. Wir sind im Grunde Teil einer Tradition und Kultur.&rdquo; Ali Amiri betont das Gemeinsame. Er stellt zugleich fest, dass in Afghanistan eine Aufkl&auml;rung nach westlichem Muster ausgeblieben ist. Der 39-j&auml;hrige Islam-wissenschaftler und Philosoph, der &uuml;ber Wittgenstein promoviert hat und zur intellektuellen Elite seines Landes geh&ouml;rt, ist nicht hoffnungslos f&uuml;r sein Land, trotz Taliban, Al Qaida und Daesh.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/afghanistan-es-fehlt-eine-durchdachte-politik-gegen-den.886.de.html?dram:article_id=345785\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rohstoffe: Der moderne Kolonialismus<\/strong><br>\nDie deutsche und europ&auml;ische Wirtschaft bezieht ihre Rohstoffe noch immer zumeist aus den armen L&auml;ndern der S&uuml;dhalbkugel &ndash; oft ohne R&uuml;cksicht auf Menschenrechte und Umwelt.<br>\nZwischen 1980 und 2010 hat sich der j&auml;hrlich Rohstoffverbrauch von Biomasse, mineralischen Rohstoffen und fossilen Brennstoffen von unter 40 auf 80 Milliarden Tonnen mehr als verdoppelt. Daran ist Deutschland nicht unschuldig: Der j&auml;hrliche Pro-Kopf-Verbrauch von Rohstoffen betr&auml;gt 40 Tonnen, sozial und &ouml;kologisch vertr&auml;glich w&auml;ren sechs Tonnen. Mehr als die H&auml;lfte der nach Europa importierten fossilen und mineralischen Rohstoffe, Halbfabrikate und Komponenten geht nach Deutschland &ndash; f&uuml;r Maschinenbau, Autos und elektronische Ger&auml;te. Dazu geh&ouml;ren neben fossilen Rohstoffen Eisen, Kupfer, Kobalt und Nickel sowie Lithium, Platin, Wolfram, Indium, Gallium und Seltene Erden.<br>\nWeil sich der ressourcenintensive Lebensstil global verbreitet, w&auml;chst die Nachfrage. Das hat katastrophale Folgen: Ein Drittel aller Menschenrechtsverletzungen werden im extraktiven Sektor begangen, mehr als in jeder anderen Industrie. Die UN sch&auml;tzt, dass mehr als 40 Prozent aller weltweiten Konflikte in den letzten 60 Jahren mit dem Abbau und Handel von Rohstoffen verbunden waren. Mit jedem neuen Abbaugebiet steigen Konflikte und irreversible Umweltzerst&ouml;rung. Doch w&auml;hrend viele L&auml;nder des S&uuml;dens vor allem in Subsahara-Afrika, Lateinamerika und in der Karibik immer abh&auml;ngiger vom Export unverarbeiteter Rohstoffe werden, bleibt der Gro&szlig;teil der Wertsch&ouml;pfung in den L&auml;ndern des Nordens.<br>\nWie ungleich Kosten und Nutzen verteilt sind und wie aggressiv sich die EU mit Investitions&ndash; und Freihandelsabkommen den globalen Zugang zu Rohstoffen sichert, das zeigt die Untersuchung &bdquo;Alles f&uuml;r uns!? Der globale Einfluss der europ&auml;ischen Handels- und Investitionspolitik auf die Rohstoffausbeutung&ldquo;, die die Geographin Nicola Jaeger f&uuml;r Powershift angefertigt hat. Der Verein setzt sich f&uuml;r eine &ouml;kologische und gerechte globale Energie-, Klima-, Rohstoff-, Handels- und Wirtschaftspolitik ein. Die Publikation, die heute ver&ouml;ffentlicht wird, liegt der FR exklusiv vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/rohstoffe--der-moderne-kolonialismus,1472780,33801998,view,asFirstTeaser.html\">Kathrin Hartmann in der FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Verkehr ruiniert Klimabilanz<\/strong><br>\nDie Klimabilanz des Verkehrssektors ist verheerend. Seit 1990 sind die Emissionen kaum gesunken &ndash; weil der Trend zu PS-starken Autos die Vorteile sparsamer Motoren auffrisst und immer mehr Lastwagen unterwegs sind. Ein Liter Super f&uuml;r 1,20 Euro, Diesel f&uuml;r unter einem Euro. Und dann noch die niedrigen Zinsen. Kein Wunder, dass es in den Autoh&auml;usern hei&szlig;t: &bdquo;Die Kauflaune steigt.&ldquo; Im Januar nahmen die Neuzulassungen laut Kraftfahrt-Bundesamt um 3,3 Prozent auf gut 218.000 Pkw zu. SUVs, Sportwagen und Wohnmobile hatten zum Teil hohe zweistellige Zuw&auml;chse, daf&uuml;r ging der Absatz der Batterie-Elektroautos in den Keller. Nur 477 St&uuml;ck davon wurden verkauft &ndash; ein R&uuml;ckgang um &uuml;ber 27 Prozent. Eine Verkehrswende, die die Energiewende gerade nach dem Paris-Klimagipfel mit seinen versch&auml;rften Zielen dringend erg&auml;nzen m&uuml;sste, ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Es wird wieder ordentlich Gas gegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/klimawandel-verkehr-ruiniert-klimabilanz-,1472780,33792182.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Schmerzliche Erinnerungsl&uuml;cken<\/strong><br>\nRechtspopulistische Parteien sind in Baden-W&uuml;rttemberg nichts Neues. Erwin Teufel war Ministerpr&auml;sident, als die Republikaner 1992 f&uuml;r neun Jahre in den Landtag einzogen. Den Anteil, den seine CDU an dieser Entwicklung hatte, will er bis heute nicht wahrhaben. &ldquo;Stark gemacht hat die Republikaner das ungel&ouml;ste Asylproblem&rdquo;, erinnerte sich der inzwischen 76-J&auml;hrige k&uuml;rzlich im Interview mit der &ldquo;S&uuml;dwest-Presse&rdquo;. Falsch. Stark gemacht hat die Rechtsausleger, die Baden-W&uuml;rttemberg zu ihrer Hochburg machten &ndash; noch vor Bayern, wo sie gegr&uuml;ndet wurden, es aber nie in den Landtag schafften &ndash;, zumindest auch die Landes-CDU. Eigene Positionen r&auml;umte sie seinerzeit im Wochenrhythmus. Allen voran Teufel selber, der in Sachen Asylrecht vom Paulus zum Saulus mutierte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/255\/schmerzliche-erinnerungsluecken-3445.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><em>In der Gesamtausgabe von Kontext lesen Sie diese Woche unter anderem:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Der Grinsekater:<\/strong> Beruflich behandelt Heinrich Fiechtner Krebspatienten und begleitet sie in den Tod. Privat kandidiert der scharfz&uuml;ngige Rechtsau&szlig;en mit der Fliege und dem diabolischen Grinsen in G&ouml;ppingen f&uuml;r die AfD.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Politikercheck im Jugendhaus:<\/strong> Handy, Facebook, Party, Yolo: Was ist nur mit der Jugend los? Bei der Landtagswahl 2011 hat nur die H&auml;lfte aller 18- bis 24-J&auml;hrigen gew&auml;hlt. Diskussionen wie im Jugendhaus Komma in Esslingen sollen helfen, mehr Junge an die Urne locken.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Die scharfe Linke:<\/strong> Die Gewerkschaften sind die nat&uuml;rlichen Verb&uuml;ndeten der SPD. So hie&szlig; es. Doch in ihrem Apparat macht sich die Linke breit. Und die zielt auf die gleiche Klientel. Damit wird es f&uuml;r die Genossen noch enger vor der Wahl.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>S 21 &ndash; Kosten versenken:<\/strong> Trotz Baggern und Bohren: Nach einem neuen Gutachten lohnt der Ausstieg aus Stuttgart 21 noch. Bis zu 7,9 Milliarden Euro k&ouml;nnte die Bahn sparen, w&uuml;rde sie das Tiefbahnhofprojekt jetzt begraben. Die Bauherrin widerspricht &ndash; mit einer Mitteilung, die ein Fall f&uuml;r Psychologen ist.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Vom Bodensee nach Kos:<\/strong> Lena Reiner engagiert sich seit ihrem 15. Lebensjahr f&uuml;r Menschenrechte. Mit ihrem syrischen Partner ist sie nach Kos geflogen, um Fl&uuml;chtlingen zu helfen. Auf der griechischen Insel hat sie viel gelernt. Auch &uuml;ber ihre eigene Beziehung.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Eine Frage des Stils:<\/strong> Die Werke h&auml;ngen an Laternenmasten, an Br&uuml;ckenpfeilern und am Stra&szlig;enrand. Nur ein, zwei Augenblicke bleiben, um dem Betrachter ihre Botschaft zu vermitteln. Das gelingt den Wahlplakaten von Gr&uuml;nen, SPD, CDU, FDP oder Linken mal besser, mal schlechter und mal &uuml;berhaupt nicht.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Volks- oder Parteienherrschaft?<\/strong><br>\nImmer wieder beklagen Politiker das mangelnde Interesse der B&uuml;rger an politischen Entscheidungsprozessen, wie es sich vor allem in einer zunehmenden Wahlm&uuml;digkeit ausdr&uuml;cke. Staats- und Politikverdrossenheit seien, so h&ouml;rt man immer wieder aus ihrem Munde, in einer Demokratie ein ernst zu nehmendes Problem. Was ihnen dabei allerdings nicht in den Sinn kommt, ist, dass sie selbst ein Teil dieses Problems sein k&ouml;nnten. Bei genauerem Hinsehen offenbart sich n&auml;mlich, dass die verbreitete Staats- und Politikverdrossenheit im Kern eine Parteienverdrossenheit ist. Die Parteien sind in den modernen westlichen Demokratien mittlerweile so m&auml;chtig, dass die von ihnen entwickelten Parallelstrukturen demokratische Entscheidungsprozesse vielfach ersetzen oder gar verunm&ouml;glichen. Sie konterkarieren damit selbst das Ideal der demokratischen Mitbestimmung, f&uuml;r dessen Durchsetzung sie einst gegr&uuml;ndet worden sind. Die Kritik an den Parteien beschr&auml;nkt sich dabei keinesfalls auf radikale anarchistische Zirkel. Vielmehr wird sie l&auml;ngst auch von anerkannten Politologen ge&auml;u&szlig;ert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/le-bohemien.net\/2016\/02\/17\/parteiendemokratie-parteienstaat-parteienherrschaft\/\">Le Boh&eacute;mien<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers L.K.:<\/strong> Neben Einlassungen zur politischen Theorie und Geschichte, die vor allem den intellektuellen Teil der Leserschaft interessieren d&uuml;rften, enth&auml;lt der Artikel wichtige Informationen zu einigen zentralen Problemen der deutschen Demokratie: Mangelnde Repr&auml;sentation der B&uuml;rger durch selbsternannte &ldquo;Volksparteien, ausufernde und intransparente Finanzierung der Parteienapparate und verfassungswidriger Fraktionszwang.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Erg&auml;nzung zum gestrigen Hinweis Nr. 19<\/strong><br>\nEin Leser der NachDenkSeiten hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass der Beitrag &ldquo;National Bird&rdquo; &ndash; der Drohnenkrieg der USA, Kulturjournal &ndash; 15.02.2016 22:45 Uhr, unter folgendem Link wieder erreichbar ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/kulturjournal\/National-Bird-der-Drohnenkrieg-der-USA,kulturjournal4368.html\">NDR<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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