{"id":31365,"date":"2016-02-18T09:27:45","date_gmt":"2016-02-18T08:27:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31365"},"modified":"2024-08-22T16:03:33","modified_gmt":"2024-08-22T14:03:33","slug":"britta-steinwachs-abstruse-drehbuecher-schaffen-mediale-zerrbilder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31365","title":{"rendered":"Britta Steinwachs: \u201eAbstruse Drehb\u00fccher schaffen mediale Zerrbilder&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Britta Steinwachs<\/strong> &uuml;ber die Inszenierung einer &bdquo;Unterschicht&rdquo; in Fernsehsendungen der sogenannten &bdquo;Scripted Reality&rdquo;. Britta Steinwachs ist Soziologin und befasst sich ideologiekritisch mit popkulturellen Ph&auml;nomenen. Das Interview f&uuml;hrte <strong>Patrick Schreiner<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31365#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>].<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6487\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-31365-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160219_Interview_mit_Britta_Steinwachs_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160219_Interview_mit_Britta_Steinwachs_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160219_Interview_mit_Britta_Steinwachs_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160219_Interview_mit_Britta_Steinwachs_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=31365-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160219_Interview_mit_Britta_Steinwachs_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"160219_Interview_mit_Britta_Steinwachs_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Sie befassen sich in Ihrem Buch &bdquo;Zwischen Pommesbude und Muskelbank&rdquo;[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">**<\/a>] mit der &bdquo;Inszenierung der Unterschicht&rdquo; im Fernsehen. Was ist Scripted Reality, und welche Rolle spielt sie bei eben dieser Inszenierung?<\/strong><\/p><p>Britta Steinwachs: Scripted Reality ist ein Sammelbegriff f&uuml;r eine in den vergangenen Jahren aufgekommene Vielzahl an Fernsehformaten, die pseudo-dokumentarische Techniken mit einer klar vorstrukturierten Erz&auml;hlung verbinden. Viele kennen da sicher Sendungen wie &bdquo;Mitten im Leben&rdquo; oder &bdquo;Familien im Brennpunkt&rdquo;. Im Scripted Reality werden drehbuchbasierte Geschichten erz&auml;hlt, die wie mitten aus dem allt&auml;glichen Leben gegriffen wirken sollen. Dabei werden einerseits Techniken des Dokumentarfilms angewendet, wie zum Beispiel verwackeltes Filmen mit einer Handkamera. Auf diese Weise wird der Eindruck erweckt, es handle sich um authentische Szenen, bei denen &bdquo;nur die Kamera draufgehalten wird&ldquo;. Andererseits arbeiten diese Formate gezielt mit Laiendarsteller_innen, deren K&ouml;rper und Wohnort zum Spielball einer zwiesp&auml;ltigen Inszenierung zwischen fiktiver Konstruktion und lebensweltlicher Authentizit&auml;t wird. All das, was sich mit dem klassenspezifischen Habitus der Darsteller_innen umrei&szlig;en l&auml;sst (also zum Beispiel spezifisches K&ouml;rperempfinden und K&ouml;rpersprache sowie Kleidungsstil), wird damit als zentrales Gestaltungselement in den medialen Produktionsprozess integriert.<\/p><p><strong>Welche Funktion oder Rolle nimmt dieser &bdquo;klassenspezifische Habitus&rdquo; ein?<\/strong><\/p><p>Britta Steinwachs: Die in den Sendungen dargestellten Verhaltensweisen und Geschm&auml;cker der Akteur_innen sind keine zuf&auml;lligen Besonderheiten einzelner Charaktere, sondern verweisen immer auch auf gesellschaftliche Strukturen. Dem Habitus kommt also eine symbolische Dimension zu: Wenn man einen unbekannten Menschen im Fernsehen sieht und dort gezeigt wird, wie er sich kleidet, spricht, artikuliert usw., dann l&auml;sst sich daraus stets mehr als das direkt Gezeigte ablesen. Mit einem intuitiven Sinn erkennt das Publikum &ndash; oft auch unbewusst &ndash; meist sofort, welcher sozialen Klasse das Gegen&uuml;ber angeh&ouml;rt. Wenn im Fernsehen nun mithilfe von Laiendarsteller_innen vermeintlich realistische Alltagsgeschichten erz&auml;hlt werden, ergibt sich daraus die besondere Konstellation, dass sich hier der &bdquo;reale&ldquo; Habitus von Menschen mit einer fiktiven Erz&auml;hlung verwebt. Aus diesem Grund wirken die Figuren in ihrer halbrealen und halbfiktiven K&ouml;rperlichkeit authentisch. Dies ist auch ein Grund f&uuml;r den gro&szlig;en Erfolg dieser Formate.<\/p><p><strong>Welche Motivation haben die Laiendarsteller, sich f&uuml;r solche Sendungen zur Verf&uuml;gung zu stellen?<\/strong><\/p><p>Britta Steinwachs: Dar&uuml;ber l&auml;sst sich nur spekulieren. Die Medienwissenschaftlerin Martina Schuegraf nahm im Rahmen ihrer Habilitation an einem Casting teil. Ihrer Einsch&auml;tzung nach nehmen einige aus Neugierde teil, die meisten wollen sich aber ein Zubrot verdienen.<\/p><p><strong>Kommen wir zu dem von Ihnen genauer in den Blick genommenen Beispiel. Sie haben zwei Folgen der RTL-Sendung &bdquo;Familien im Brennpunkt&rdquo; detailliert untersucht. Was ist das Besondere an diesem Format, und welche gesellschaftspolitische Aussage wird dort transportiert?<\/strong><\/p><p>Britta Steinwachs: Die Sendung &bdquo;Familien im Brennpunkt&rdquo; startete im August 2009 und war &uuml;ber Jahre hinweg quotentr&auml;chtig im t&auml;glichen Nachmittagsprogramm im Fernsehen zu sehen. Thematisch stehen vermeintlich famili&auml;re Alltagsprobleme der deutschen Bev&ouml;lkerung im Vordergrund. Die beiden 45-min&uuml;tigen Sendungen, die ich untersucht habe, befassen sich speziell mit dem Leben der sogenannten &bdquo;Unterschicht&rdquo;. In den Sendungen werden gesellschaftlich wichtige Fragen verhandelt, die in einem Pro-Kontra-Aufbau dramaturgisch auf einen H&ouml;hepunkt zulaufen. Die Charaktere der dargestellten Familien werden dabei so inszeniert, dass sie sich stets so verhalten, wie es den b&uuml;rgerlichen Konventionen zuwiderl&auml;uft. Abstruse Drehb&uuml;cher schaffen mediale Zerrbilder von einer verrohten und vom normativen gesellschaftlichen Diskurs abgekoppelten &bdquo;Unterschicht&rdquo;. Dieses Zerrbild lebt von stereotypen und plakativen Darstellungen der &bdquo;Unterschichts-Charaktere&rdquo;, die Gymnasiasten abgrundtief hassen, es peinlich finden, Spa&szlig; am Lernen zu haben, und das knappe Geld f&uuml;r Muskelb&auml;nke, Zigaretten und Pommes Frites ausgeben. Interessant ist, dass diese Schicksale dann konsequent in einer institutionellen Disziplinierung m&uuml;nden. Ob Gericht, Jobcenter oder Jugendamt: Den handelnden Personen wird dank der richtenden staatlichen Intervention doch noch klar, wie der sozial erw&uuml;nschte Weg auszusehen hat, n&auml;mlich in der Anpassung an b&uuml;rgerliche Werte zum Beispiel in Form einer Schul- oder Berufsausbildung.<\/p><p><strong>Ein Einzelfall ist das aber nicht: Expertinnen und Experten, die den Menschen erkl&auml;ren, wie sie im Neoliberalismus zu leben haben, gibt es viele. Denken wir an die massenhafte Ratgeberliteratur, entsprechende Trainings und Coachings, Zeitschriftenartikel, Filmchen auf Youtube, Therapeutinnen und Therapeuten&hellip; Was ist in dieser Hinsicht das Spezifische an den Expertinnen und Experten in der von Ihnen untersuchten Sendung?<\/strong><\/p><p>Britta Steinwachs: Es ist richtig, dass die Sendungen Teil eines gesamtgesellschaftlichen Diskurses um erw&uuml;nschte Normalit&auml;t in der Leistungsgesellschaft sind. Das Besondere an diesem und anderen unterhaltungsorientierten Formaten ist, dass das disziplinierende Moment hier im Gegensatz zu den genannten Beispielen im Mantel des niedrigschwelligen Massenunterhaltungs-Angebots daherkommt und somit eine andere Wirkmacht entfalten kann. Hier werden auch keine expliziten, zukunftsweisenden Ratschl&auml;ge, Tipps oder Trainings vermittelt, sondern es wird vielmehr der Eindruck erweckt, eine bereits so allt&auml;glich stattfindende Realit&auml;t abzubilden. Damit spricht dieses Format nicht wie die Ratgeberliteratur ein Publikum an, welches aktiv seinen Erfolg steigern will, sondern wendet sich an eine breite Masse zuhause auf dem Fernsehsessel. Hier geht es weniger um eine Aneignung des herrschenden Wissens zur Selbstoptimierung. Zuschauer_innen werden in den Sendungen mit dem Scheitern fremder Menschen konfrontiert. Dadurch werden soziale &Auml;ngste davor gesch&uuml;rt, selbst gesellschaftlich ge&auml;chtet zu werden, weil man sich nicht genug an die Regeln und Anforderungen der Gesellschaft angepasst hat.<\/p><p><strong>Welcher Zusammenhang besteht zwischen solchen TV-Sendungen und der Debatte um eine angebliche &bdquo;Unterschicht&rdquo;, wie sie Anfang der 2000er-Jahre begann?<\/strong><\/p><p>Britta Steinwachs: Die medial erz&auml;hlten Geschichten im Unterhaltungs-TV sind ein wirkm&auml;chtiger Bestandteil eines gesamtgesellschaftlichen Diskurses um soziale Ungleichheit, wie er in der breiten gesellschaftlichen Debatte um die &bdquo;Neue Unterschicht&rdquo; aufkam. Die Sendungen stellen massenwirksam und niedrigschwellig gesellschaftliche Fragen an die kapitalistische Leistungsgesellschaft und beantworten sie quasi beil&auml;ufig. Die &ldquo;Unterschicht&rdquo; hat nach dieser Lesart ihr Recht auf gesellschaftliche Teilhabe verwirkt, da sie nicht bereit sei, sich geltenden Normen und Werten unterzuordnen. Soziale Ungleichheit erscheint so als gerecht und selbstverschuldet.<\/p><p><strong>Sie nehmen also einen Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und der Debatte um eine &bdquo;neue Unterschicht&rdquo; an. Worin besteht dieser Zusammenhang? F&uuml;hrt er dazu, dass in Sendungen wie &bdquo;Familien im Brennpunkt&rdquo; auch soziale Ungleichheit thematisiert wird?<\/strong><\/p><p>Britta Steinwachs: Die Debatte um die &bdquo;neue Unterschicht&ldquo; basiert auf der gesellschaftlichen Verhandlung der Frage nach sozialer Gerechtigkeit. Im Kern der Debatte steht ja die Annahme, dass sich die so genannte Unterschicht auf Kosten der Allgemeinheit ein sch&ouml;nes Leben mache und von sich aus &uuml;berhaupt kein Interesse daran habe, einer Erwerbsarbeit nachzugehen. Ihre politische Brisanz entfaltet diese Annahme jedoch erst dann, wenn sie in den moralischen Kontext der Leistungsgerechtigkeit eingebettet wird. Also nach dem Motto: &bdquo;Warum darf der sich auf unsere Kosten einen sch&ouml;nen Lenz machen, w&auml;hrend wir hart Arbeitenden daf&uuml;r jeden Tag schuften gehen m&uuml;ssen?&ldquo; Die soziale Ungleichheit ist also der N&auml;hrboden f&uuml;r diese klassendiskriminierende Debatte, weil das medial gezeichnete Bild der &bdquo;faulen Unterschicht&ldquo; mit herrschenden Gerechtigkeitsvorstellungen in der Leistungsgesellschaft radikal bricht. Mediale Figuren wie die &bdquo;Unterschichtsfamilien&ldquo; im Scripted-Reality-TV verk&ouml;rpern also, dass nach dieser Lesart ohne Gegenleistung ganz bewusst die soziale F&uuml;rsorge der Allgemeinheit ausgenutzt werde. Insofern behandeln nat&uuml;rlich auch Sendungen wie &bdquo;Familien im Brennpunkt&ldquo; die Frage der sozialen Ungleichheit und deren Legitimit&auml;t.<\/p><p><strong>K&ouml;nnen Sie ein Beispiel daf&uuml;r nennen, wie diese &bdquo;Unterschichten&rdquo;-Debatte in &bdquo;Familien im Brennpunkt&rdquo; nachwirkt?<\/strong><\/p><p>Britta Steinwachs: Man kann etwa die absurde TV-Erz&auml;hlung um einen Vater nennen, der seinem Sohn heimlich das durch Nachhilfestunden hart erarbeitete Geld klaut, um sich selbst einen Stadionbesuch beim Lieblings-Fu&szlig;ballverein 1. FC K&ouml;ln zu g&ouml;nnen. Das l&auml;sst sich nicht vom sozio-politischen Kontext der &bdquo;Unterschichtsdebatte&rdquo; losl&ouml;sen, man muss dies vielmehr als Bestandteil und Fortf&uuml;hrung eben dieser Debatte begreifen. Der &ldquo;Unterschichtsvater&rdquo; verwehrt seinem Sohn bewusst die Bildung und sabotiert ihn sogar dabei, sich aktiv dieser Ressource selbst zu erm&auml;chtigen. Er repr&auml;sentiert den Prototypen passiver Hartz-IV-Empf&auml;nger_innen, die sich vermeintlich in der &bdquo;sozialen H&auml;ngematte&ldquo; ausruhen und kein Interesse daran h&auml;tten, sich anzupassen. Mehr noch: Der egoistische &bdquo;Unterschichtsproll&rdquo; wird zum Integrationshindernis f&uuml;r die gesamte Gesellschaft stilisiert. Die Allgemeinheit hat demnach die Aufgabe, ihre Kinder vor den Verfehlungen der abgekoppelten &ldquo;Unterschichtkultur&rdquo; zu sch&uuml;tzen. Diese Interpretation untermauert klassendiskriminierende Aussagen wie etwa die &Auml;u&szlig;erung des ehemaligen Gesundheitsministers Daniel Bahr, wonach in Deutschland &bdquo;die Falschen&rdquo; die Kinder bek&auml;men, n&auml;mlich die &bdquo;sozial Schwachen&rdquo;.<\/p><p><strong>Gibt es Untersuchungen &uuml;ber das Publikum? Wer schaut solche Sendungen an, und wie werden die darin vermittelten Ideologien letztlich wahrgenommen?<\/strong><\/p><p>Britta Steinwachs: Es gibt einige Studien, die sich mit der Wirkung von Scripted-Reality-Sendungen auf Kinder und Jugendliche auseinandersetzen. Darin zeigt sich, dass eine gro&szlig;e Mehrheit das Gesehene f&uuml;r real oder zumindest realistisch h&auml;lt. Dar&uuml;ber, wie sich das Publikum dieser Sendungen genau zusammensetzt, gibt es keine Untersuchungen. Laut den Angaben einer Produktionsfirma lockten aber allein ihre eigenen Scripted-Reality-Formate im Jahr 2014 t&auml;glich rund 15 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/e338df5b2d464a87b57a398f84d1ee19\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Patrick Schreiner lebt und arbeitet als hauptamtlicher Gewerkschafter in Hannover. Er schreibt regelm&auml;&szlig;ig f&uuml;r die NachDenkSeiten zu wirtschafts-, sozial- und verteilungspolitischen Themen.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;**<\/a>] Britta Steinwachs: Zwischen Pommesbude und Muskelbank. Die mediale Inszenierung der &bdquo;Unterschicht&ldquo;. Erschienen im Dezember 2015 bei edition assemblage.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Britta Steinwachs<\/strong> &uuml;ber die Inszenierung einer &bdquo;Unterschicht&rdquo; in Fernsehsendungen der sogenannten &bdquo;Scripted Reality&rdquo;. Britta Steinwachs ist Soziologin und befasst sich ideologiekritisch mit popkulturellen Ph&auml;nomenen. Das Interview f&uuml;hrte <strong>Patrick Schreiner<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31365#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>].<\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,209,41,11],"tags":[1370,1539,389,425],"class_list":["post-31365","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-interviews","category-medienanalyse","category-strategien-der-meinungsmache","tag-reality-tv","tag-rtl","tag-sozialrassismus","tag-unterschicht"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31365","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=31365"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31365\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":120039,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31365\/revisions\/120039"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=31365"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=31365"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=31365"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}