{"id":3137,"date":"2008-04-10T10:49:44","date_gmt":"2008-04-10T08:49:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3137"},"modified":"2008-04-10T10:50:38","modified_gmt":"2008-04-10T08:50:38","slug":"hinweise-des-tages-624","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3137","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3137&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Das Politikerm&auml;rchen Vollbesch&auml;ftigung<\/strong><br>\nAngesichts sinkender Arbeitslosenzahlen jubelt Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) und h&auml;lt bereits Vollbesch&auml;ftigung f&uuml;r m&ouml;glich. Statistik und Wirklichkeit liegen jedoch weit auseinander: Millionen Arbeitslose werden in den offiziellen Zahlen nicht ber&uuml;cksichtigt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/download\/0,6753,7003689,00.pdf\">ZDF Frontal21 (Text) [PDF &ndash; 48 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/content\/470640?inPopup=true\">ZDF Frontal21 (Video)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Die fantastischen Arbeitslosenstatistiken werden rigoros mit Daten und Zahlen entzaubert. Nur Sozialdarwinist Dr. Hilmar Schneider ist ein denkbar ungeeigneter Kommentator zu dem Thema; er wollte mal Arbeitslose versteigern lassen und die Erl&ouml;se der &Ouml;ffentlichen Hand zukommen lassen. Dr. Schneiders Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) ist ein Sammelbecken von einschl&auml;gigen Politikern, Wirtschaftsfunktion&auml;ren und Aktivisten der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Als Pr&auml;sident (und Post-Vorstandsvorsitzender!) wird immer noch der &uuml;berf&uuml;hrte Steuerhinterzieher Klaus Zumwinkel gef&uuml;hrt.<\/em><\/p>\n<p>Quelle 3: <a href=\"http:\/\/www.iza.org\/index_html?lang=de&amp;mainframe=http%3A\/\/www.iza.org\/de\/webcontent\/personnel\/policy_fellows\/index_html&amp;topSelect=personnel&amp;subSelect=policyfellows\">IZA (Policy Fellows)<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/jobs\/diverses\/meistbietend_aid_104938.html?drucken=1\">Focus<\/a><br>\nQuelle 5: <a href=\"http:\/\/www.iza.org\/index_html?lang=de&amp;mainframe=http%3A\/\/www.iza.org\/de\/webcontent\/personnel\/photos\/index_html%3Fkey%3D483&amp;topSelect=personnel&amp;subSelect=staff\">IZA (Leitung)<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>&Uuml;ber f&uuml;nf Millionen arbeitslos<\/strong><br>\nIn einer kleinen Anfrage an das Arbeitsministerium wollte die FDP deshalb wissen, wie viele Personen 2007 Arbeitslosengeld erhielten, ohne gleichzeitig arbeitslos gemeldet zu sein. Rund 3,2 Millionen Menschen seien derzeit in dieser Situation, antwortete der Parlamentarische Staatssekret&auml;r im Bundesarbeitsministerium, Klaus Brandner, auf die Anfrage. Ein Viertel der Bezieher von Arbeitslosengeld I (286.000 Personen) und mehr als die H&auml;lfte aller Arbeitslosengeld II-Empf&auml;nger (2,86 Millionen) werden demnach in der Statistik nicht als arbeitslos verzeichnet.<br>\nNeben den rund 3,5 Millionen derzeit erfassten Arbeitslosen gibt es &hellip; noch 3,2 Millionen Arbeitslosengeld-Bezieher, die nicht in der Statistik auftauchen. Darunter viele, die wegen Krankheit oder anderer Gr&uuml;nde gar nicht arbeiten k&ouml;nnen. Andere haben einen Arbeitsplatz, bekommen aber als so genannte Aufstocker trotzdem Arbeitslosengeld. Diese Gruppen gelten also zu Recht nicht als arbeitslos, meinen Experten. Aber selbst dann bleiben sehr viele Menschen &uuml;brig, die arbeiten k&ouml;nnen, einen Arbeitsplatz suchen und dennoch bei der offiziellen Arbeitslosenstatistik nicht mitgez&auml;hlt werden. Demnach sind &uuml;ber f&uuml;nf Millionen Menschen arbeitslos &ndash; inoffiziell.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/26\/0,1872,7224026,00.html\">Frontal 21<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>OECD fordert Reformen in allen Politikbereichen<\/strong><br>\nDas Wirtschaftswachstum in Deutschland wird sich nach Einsch&auml;tzung der Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Europa (OECD) im kommenden Jahr merklich abschw&auml;chen. Um das Wachstum langfristig abzusichern, empfiehlt die Organisation, der 30 Industriestaaten angeh&ouml;ren, weitere Reformen in nahezu allen Politikbereichen. Neben weiteren Vorschl&auml;gen r&auml;t die OECD, die Unternehmenssteuers&auml;tze weiter zu reduzieren, die Gewerbesteuer zu senken oder abzuschaffen, die Erbschaftssteuer jedoch beizubehalten. Weiter schlug die Organisation vor, den K&uuml;ndigungsschutz zu lockern: Arbeitsgerichtliche Verfahren sollten durch eine generelle Abfindungsregelung ersetzt werden. Die Arbeitsmarktreformen, die bereits Erfolge zeigten, sollten fortgef&uuml;hrt werden. Im Fokus sollte dabei stehen, die im internationalen Vergleich niedrige Zahl der geleisteten Arbeitsstunden je Besch&auml;ftigten in Deutschland zu erh&ouml;hen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/oecd8.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das &uuml;bliche Rezept: Reformen verst&auml;rken. Also eine h&ouml;here Dosis von dem, was nicht hilft. Das zeigt die ganze Einf&auml;ltigkeit des Denkens dieser &ldquo;Wirtschafts-Eliten&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Arvato: Bertelsmanns Dienstleistungssparte weiter Wachstumsmotor<\/strong><br>\n&ldquo;Wir wollen weiterhin weit mehr als vier Prozent pro Jahr wachsen&rdquo;, sagte der Vorstandschef der Arvato AG (G&uuml;tersloh), Rolf Buch, am Mittwoch bei der Bilanzpressekonferenz. Das Wachstum soll vor allem mit Dienstleistungen etwa f&uuml;r Kommunen und im Rahmen von Kundenbindungsprogrammen wie der neuen &ldquo;DeutschlandCard&rdquo;, einer Bonuskarte f&uuml;r Verbraucher, erzielt werden. Aber auch beim klassischen Industriegesch&auml;ft mit Herstellung und Vertrieb von CD und DVD sieht der Arvato-Chef noch Potenzial.<br>\nDas gerade erst begonnene Gesch&auml;ft mit kommunalen Verwaltungen verspricht laut Buch enorme Umsatzvolumina, auch in Deutschland. Der Arvato-Chef bezifferte das Potenzial, das Kommunen in Deutschland sofort an die Privatwirtschaft vergeben k&ouml;nnten, mit 20 Milliarden Euro pro Jahr. In W&uuml;rzburg betreibt Arvato f&uuml;r die Stadtverwaltung seit wenigen Tagen ein Servicecenter. In den n&auml;chsten zehn Jahren soll die Stadtverwaltung durch die Steigerung ihrer Effizienz und mehr Kundenn&auml;he 27 Millionen Euro sparen. Arvato stehe derzeit mit weiteren etwa 30 interessierten Kommunen in Kontakt, sagte Buch.<br>\nArvato betreibt ein &auml;hnliches Projekt bereits erfolgreich im englischen East Riding. Ein zweiter Vertrag auf der Insel stehe unmittelbar vor dem Abschluss, sagte Buch. Mittelfristig solle das Gesch&auml;ft mit Kommunen eine Milliarde Euro Jahresumsatz f&uuml;r Arvato generieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.satundkabel.de\/modules.php?op=modload&amp;name=News&amp;file=article&amp;sid=35375&amp;mode=thread&amp;order=0&amp;thold=0\">Sat und Kabel<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Daran sei erinnert, wenn Bertelsmann das n&auml;chste Mal Studien &uuml;ber angebliche Effizienzgewinne durch die Privatisierung &ouml;ffentlicher Dienstleistungen finanziert.<br>\nDer Arvato-Chef hat vers&auml;umt, wie sich die &bdquo;Effizienz&ldquo;- Einsparung verteilt. Die 27 Millionen Euro sollen erwirtschaftet werden, indem Personal abgebaut wird. 75 Mitarbeiter, die nach und nach in Ruhestand gehen, werden nicht ersetzt. Nur 10 der eingesparten 27 Millionen Euro sollen an die Stadt gehen. Dem Vernehmen nach belaufen sich die Projektkosten f&uuml;r Arvato auf weitere 10 Millionen Euro. Somit bleiben Arvato bis zu sieben Millionen Euro Gewinn.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das diskrete Wirken der Wettbewerbslobbyisten &ndash; &raquo;Frankfurter Zukunftsrat&laquo; und &raquo;Konvent f&uuml;r Deutschland&laquo;<\/strong><br>\nHinter beiden Verb&auml;nden stecken dieselben neoliberalen Reformer. &raquo;Deutschland scheint unter den gegenw&auml;rtigen wissenschaftlichen Grundbedingungen nicht f&uuml;r die Zukunft gewappnet, nicht lebensf&auml;hig zu sein&laquo;, hei&szlig;t es in der Gr&uuml;ndungserkl&auml;rung des Rates. Die Mitglieder k&auml;mpfen laut Eigenaussage f&uuml;r &raquo;soziale Gerechtigkeit, nicht Verteilungsgerechtigkeit&laquo;. Besonders am Herzen liegt der Runde allerdings das &raquo;Wertesystem, aus dem sich Kultur und Identit&auml;t entwickeln&laquo;. Sie alle f&uuml;hlen sich als Teil einer Elite. Deshalb steht es f&uuml;r die Autoren des Grundsatzpapiers au&szlig;er Frage, dass &raquo;den Eliten eine besondere Bedeutung zukommt, da sie Vorbildfunktion im Wertesystem haben&laquo;.<br>\nHinter diesen schwammigen Formulierungen steckt knallhartes Kalk&uuml;l. Denn wer sich die Mitgliederliste des Zukunftsrates ansieht, wird feststellen, dass es personelle Schnittmengen mit einem anderen m&auml;chtigen Think Tank gibt. Die Gr&uuml;ndungsmitglieder des Zukunftsrates, Unternehmensberater Roland Berger und der Historiker Manfred Pohl, hoben auch den &raquo;Konvent f&uuml;r Deutschland&laquo; aus der Taufe. Der Konvent, eine Idee des ehemaligen BDI-Pr&auml;sidenten Hans Olaf Henkel, macht sich f&uuml;r eine elit&auml;re und wirtschaftsnahe Lobbyarbeit stark. Henkel beschreibt die Arbeitsweise seines Konvents als &raquo;stille Einflussnahme bei allen zust&auml;ndigen Stellen&laquo;.<br>\nDer Politologie Ulrich M&uuml;ller beobachtete das diskrete Wirken des Konvents mit Sorge. In einer Studie f&uuml;r den Verein Lobby Control res&uuml;miert der Wissenschaftler: &raquo;Letztlich strebt der Konvent danach, die Rahmenbedingungen zu schaffen, f&uuml;r einen schlanken, wettbewerbsorientierten Staat, mehr Ungleichheit und bessere M&ouml;glichkeiten, unpopul&auml;re Reformen (wie das Zur&uuml;ckschrauben der Sozialsysteme) durchzusetzen&laquo;. Die Meinungsmacht des Konvents darf nicht untersch&auml;tzt werden, denn hier sind ausgebuffte Polit-Profis am Werk, so Otto Graf Lambsdorff, Oswald Metzger und Wolfgang Clement. Letzterer hielt die Er&ouml;ffnungsrede des Zukunftsrates in der Villa Metzler. Selbstverst&auml;ndlich ist auch Clement Mitglied des Zukunftsrates, ebenso wie Oswald Metzger.<br>\nAls g&uuml;tiges Oberhaupt des Konvents fungiert Ex-Bundespr&auml;sident Roman Herzog. Hier verschwimmen die Grenzen zwischen pers&ouml;nlicher Meinungs&auml;u&szlig;erung eines Ex-Politikers und aktiver Lobbyarbeit. Ein aktuelles Beispiel ist Herzogs viel beachteter Gastbeitrag in der &raquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&laquo;. Der ehemalige Bundespr&auml;sident &auml;u&szlig;ert sich in dem Artikel besorgt &uuml;ber die Wahlerfolge der Linkspartei und pl&auml;diert f&uuml;r die Einf&uuml;hrung eines Mehrheitswahlrechts, um stabile Regierungsmehrheiten garantieren zu k&ouml;nnen.<br>\nNur, wer f&uuml;hrte Roman Herzog die Feder? Sein Beitrag f&uuml;r die Zeitung erweckt den Eindruck, hier unterbreite ein altersweiser Politiker selbstlose Vorschl&auml;ge. Kein Wort &uuml;ber seine T&auml;tigkeit f&uuml;r den Konvent und m&ouml;gliche Co-Autoren. Dass es die gab, best&auml;tigte die Pressesprecherin des Konvents, Jane Uhlig, dem ND. Roman Herzog sei bei der Ausarbeitung dieses Artikels von Mitarbeitern des Konvents &raquo;unterst&uuml;tzt&laquo; worden. In der Zeitung fehlte allerdings jeglicher Hinweis auf diese Kooperation. Jane Uhlig ist &uuml;brigens auch Pressesprecherin des Zukunftsrates, allerdings ehrenamtlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/126852.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Lobbyisten in Ministerien: Transparenz alleine reicht nicht, Herr Lammert!<\/strong><br>\nLobbyControl kritisiert die &Auml;u&szlig;erung des Bundestagspr&auml;sidenten Norbert Lammert gegen&uuml;ber der FTD, es seien im Umgang mit externen Mitarbeitern in den Ministerien lediglich Transparenzregeln notwendig. Die T&auml;tigkeit externer Mitarbeiter aus der Privatwirtschaft in den Ministerien ist ein Einfallstor f&uuml;r Lobbyisten. Transparenz alleine reicht nicht, um es zu schlie&szlig;en.<br>\nLaut Bericht der Financial Times fordert Bundestagspr&auml;sident Norbert Lammert Transparenzverpflichtungen der Bundesministerien, die gew&auml;hrleisten, dass der &ldquo;Bundestag wei&szlig;, wer an welchen Gesetzen, die die Bundesregierung ihm weiterleitet, wie mitgewirkt hat&rdquo;. Eine gesetzliche Regelung oder gar eine Beendigung der T&auml;tigkeit von externen Mitarbeitern in den Ministerien lehne er ab.<br>\nDie Liste der Unternehmen, die externe Mitarbeiter in den Ministerien platziert haben, ist ein Who is who der Gro&szlig;unternehmen und Wirtschaftsverb&auml;nde. Andere Interessen &ndash; etwa Soziale- oder Umweltinteressen &ndash; bleiben buchst&auml;blich vor der T&uuml;r. Lammert &uuml;bersieht diese Einseitigkeit, wenn er davon spricht, dass er den Kontakt &lsquo;zwischen verschiedenen Bereichen des &ouml;ffentlichen Lebens&rsquo; f&uuml;r erw&uuml;nscht h&auml;lt. Die Lobbyisten ziehen zudem nicht nur durch die Mitarbeit an Gesetzen einen direkten Nutzen aus ihrem Aufenthalt in den Ministerien, sondern auch indirekt durch bessere Einblicke und Kontakte in die Ministerien. Diese Vorzugsbehandlung wird auch durch mehr Transparenz nicht behoben.<br>\nDass Lammert mehr Transparenz fordert, ist begr&uuml;&szlig;enswert, kann aber nur ein erster Schritt sein. Die Bundesregierung sollte unverz&uuml;glich alle bisherigen F&auml;lle offen zu legen &ndash; samt Namen der beteiligten Personen und der Referate, in denen sie gearbeitet haben. Erst dann wird f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit das ganze Ausma&szlig; des Skandals nachvollziehbar.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Lammert%20Klarheit%20Lobbyisten\/340422.html\">FTD<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2008\/04\/transparenz-alleine-reicht-nicht-herr-lammert\/\">LobbyControl<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Gleiche Arbeit &ndash; gleiches Geld<\/strong><br>\nIG Metall startet Kampagne zur Regulierung und Begrenzung von Leiharbeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/04-10\/066.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Zeiten, in denen man hierzulande noch glaubte, den Rheinischen Kapitalismus zu repr&auml;sentieren, sind endg&uuml;ltig vorbei. W&auml;hrend hier die Gewerkschaften um ein &ldquo;anst&auml;ndiges Entgelt&rdquo; k&auml;mpfen m&uuml;ssen, steht in etlichen L&auml;ndern der EU jeder Zeitarbeitskraft die gleiche Bezahlung wie einer Stammkraft zu &ndash; geschweige denn, dass wie in Frankreich jeder Zeitarbeiter eine zus&auml;tzliche &ldquo;Prekarit&auml;tspr&auml;mie&rdquo; in H&ouml;he von 10% des Entgeltes erh&auml;lt.<br>\nWir sind schon l&auml;ngst im Laissez-faire-Kapitalismus angekommen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gr&uuml;ne eiern bei Rente<\/strong><br>\nErst bejubelte Fraktionschef Kuhn die Regierungspl&auml;ne. Jetzt stellt er sich pl&ouml;tzlich an die Spitze der Kritiker<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2008%2F04%2F10%2Fa0069&amp;src=GI&amp;cHash=047dcad89e&amp;type=98\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wenn es denn stimmt, dass die Zustimmung zur geplanten Rentenerh&ouml;hung am Widerstand der j&uuml;ngeren Gr&uuml;nen-Abgeordneten scheitert, dann muss wohl konstatiert werden, dass die Gr&uuml;ne endg&uuml;ltig zu einem kruden Haufen kurzfristig orientierter Nutzenmaximierer degeneriert sind.<br>\nNat&uuml;rlich ist die beschlossene minimale Rentenerh&ouml;hung nichts im Vergleich zu wirklich nachhaltigen Ma&szlig;nahmen wie zum Beispiel der Verbreiterung der Basis der Beitragszahler und der Abschaffung des Riesterfaktors. Nur, darum geht es jungen Gr&uuml;nen nicht, sie sind nur allzu gern dem ausgesprochen populistischen Schlagwort &ldquo;Generationenkonflikt&rdquo; aufgesessen: J&uuml;ngere Arbeitnehmer gegen Rentner. Aufgesessen, weil sie jenseits allen solidarischen Empfindens gerade als Nutzenmaximierer vollst&auml;ndig versagen. Was ist denn die Alternative f&uuml;r den allm&auml;hlichen R&uuml;ckzug aus dem Umlagesystem? Ein erzwungenes oder auch eigenverantwortetes Kapitaldeckungsverfahren? Wir erleben innerhalb k&uuml;rzester Zeit den zweiten Crash auf den Finanzm&auml;rkten. Gestern war es die IT-Blase, heute die Immobilienblase, und morgen??? Unsere spekulierfreudigen Banker werden schon einen Weg finden, fragw&uuml;rdige Renditeversprechen in die Welt zu setzten. Wie kann man angesichts der gr&ouml;&szlig;ten Zockerei der Finanzgeschichte noch an eine kapitalgedeckte Rente glauben?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Stromkonzerne sahnen kr&auml;ftig ab<\/strong><br>\nBis zu 71 Milliarden Euro werden die Konzerne in den n&auml;chsten Jahren mit CO2-Zertifikaten verdienen, meint Point Carbon Advisory Services, eine Beratungsfirma, die nach Angaben der Umweltschutzorganisation WWF die weltweit f&uuml;hrende Informationsplattform f&uuml;r Kohlenstoffm&auml;rkte ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/27\/27682\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Gr&uuml;nen: &ldquo;Bahn-Privatisierung ist die falsche Strategie&rdquo;<\/strong><br>\nPrivate Investoren bei der Bahn sind nicht n&ouml;tig, um f&uuml;r mehr Wettbewerb zu sorgen, sagt der Gr&uuml;nen-Verkehrsexperte Winfried Hermann. Sie k&ouml;nnen dem Schienenverkehr sogar mehr schaden als n&uuml;tzen. Heute Anh&ouml;rung im Bundestag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2008%2F04%2F09%2Fa0084&amp;src=GI&amp;cHash=761f5b209c&amp;type=98\">taz<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Experten zerpfl&uuml;cken Holdingmodell<\/strong><br>\n&ldquo;Schlechter Kompromiss&rdquo; ist beinahe das gr&ouml;&szlig;te Lob, das Verb&auml;ndevertreter f&uuml;r das Modell der Regierung zur Bahnprivatisierung formulieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/experten-zerpfluecken-holdingmodell\/?src=TE&amp;cHash=90be706f90\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Demokratieverfall: Wien ratifiziert EU-Vertrag <\/strong><br>\nDer &ouml;sterreichische Nationalrat hat am Mittwoch den &raquo;EU-Reformvertrag&laquo; ratifiziert. Obwohl sich laut Umfragen 80 Prozent der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r eine Volksabstimmung ausgesprochen haben. Ungeachtet auch der Tatsache, da&szlig; die &ouml;sterreichische Bundesverfassung f&uuml;r den Fall einer substantiellen &Auml;nderung eine Volksabstimmung zwingend vorschreibt. Und eine einschneidendere &Auml;nderung der Verfassung als ihre Unterordnung unter den EU-Vertrag kann es wohl kaum noch geben. Das stellt eine neue Qualit&auml;t im Proze&szlig; des Demokratieverfalls dar. War es bisher &uuml;blich, da&szlig; Wahlniederlagen mit Bemerkungen wie &raquo;Der Souver&auml;n hat gesprochen&laquo; zur Kenntnis genommen wurden, so scheint inzwischen die Ansicht vorherrschend zu sein, da&szlig; dem &raquo;L&uuml;mmel&laquo; die moralischen und intellektuellen Voraussetzungen fehlen w&uuml;rden, &uuml;ber Fragen europ&auml;ischer Gr&ouml;&szlig;enordnung mitzuentscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/04-10\/020.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Vorw&auml;rts mit Europa: F&uuml;r eine demokratische und progressive Reform der Lissabon-Strategie<\/strong><br>\nDie Versprechen der Lissabon-Strategie wurden bislang nicht eingel&ouml;st. Produktivit&auml;ts- und Besch&auml;ftigungswachstum blieben weit hinter ihren M&ouml;glichkeiten.<br>\nDie Steigerung von Produktivit&auml;t und Kapitalintensit&auml;t ist der Schl&uuml;sselfaktor f&uuml;r mehr Wachstum und Besch&auml;ftigung in der EU. Nur durch sie kann auch das Europ&auml;ische Sozialmodell gest&auml;rkt werden.<br>\nWirtschaftliches Wachstum wird weitgehend von einem makro&ouml;konomischen Umfeld bestimmt, das die Geldpolitik mit der Haushalts- und Lohnpolitik koordiniert Institutionelle Reformen sind dringend notwendig, um nationale Blocka den zu &uuml;berwinden. In dieser Studie werden die Schw&auml;chen der Lissabon-Strategie analysiert und eine demokratische und progressive Reformagenda f&uuml;r Europa entwickelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id\/ipa\/05293.pdf\">Friedrich Ebert Stiftung [PDF &ndash; 488 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Europ&auml;ische Finanzm&auml;rkte &ndash; Tanker oder Nussschale? <\/strong><br>\nDer akute Krisenzustand sollte genutzt werden, die Regeln in der EU selbst sowie die globalen Regeln zu versch&auml;rfen. Ein weiteres &raquo;Laissez-faire&laquo; und zaghafte Bekundungen zu mehr Transparenz w&uuml;rden mit gro&szlig;er Sicherheit bald in die n&auml;chste Krise f&uuml;hren.<br>\nEine europ&auml;ische Finanzmarktrichtlinie, die im Bereich der Bilanzierung und Offenlegungspflichten, der Regulierung des privaten Rating-Sektors und der Bedingungen f&uuml;r institutionelle Anleger verbindliche Regeln festlegt, w&auml;re ein wichtiger Schritt in Richtung soliderer Finanzm&auml;rkte. Ein solides Finanzmarktger&uuml;st ist, entgegen der lautstarken Ansichten der Finanzlobbyisten, kein Wettbewerbsnachteil, sondern &ndash; im Gegenteil &ndash; ein Wettbewerbsvorteil f&uuml;r alle europ&auml;ischen Finanzmarktakteure.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id\/ipa\/05309.pdf\">Arbeitskreis Europa, Friedrich-Ebert-Stiftung [PDF &ndash; 136 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Flexicurity : ein europ&auml;isches Konzept und seine nationale Umsetzung<\/strong><br>\nDas von der EU-Kommission vorgeschlagene Flexicurity-Konzept l&auml;sst sich als Abkehr von einer reinen Flexibilisierungsstrategie interpretieren. Soziale Sicherheit soll zuk&uuml;nftig h&ouml;here Aufmerksamkeit genie&szlig;en. Angesichts der Schieflage zwischen den beiden Komponenten von Flexicurity ist diese Neuorientierung dringend geboten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/05296.pdf\">Friedrich Ebert Stiftung [PDF &ndash; 108 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Hinter verschlossenen T&uuml;ren<\/strong><br>\nWie fehlendes Personal und politische Kabalen &Auml;rzten in einem Haftkrankenhaus jeden Idealismus rauben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/15\/08150301.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Gelbe Gewerkschaften <\/strong><br>\nSiemens, PIN und nun Aldi &ndash; mit den Zahlungen der Supermarktkette an die Betriebsr&auml;te-Organisation AUB ist erneut ein Fall verdeckter Einflussnahme eines Unternehmens auf eine &ldquo;Gewerkschaft&rdquo; bekannt geworden. 120.000 Euro im Jahr lie&szlig; sich der Discounter ein ihm genehmes Gegengewicht zu Verdi kosten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/15\/08150401.php\">Freitag<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>stern: Gewerkschaftsaff&auml;re bei Pin Group erreicht Springer-Vorstand<\/strong><br>\nDie Gewerkschafts-Aff&auml;re um den privaten Postdienst Pin Group bringt nun auch den ehemaligen Pin-Gro&szlig;aktion&auml;r Axel Springer in Bedr&auml;ngnis. So hat das Management der mittlerweile insolventen Pin Group die Gewerkschaft der Neuen Brief- und Zustelldienste (GNBZ) nicht nur diskret finanziert, sondern sie im Herbst vergangenen Jahres sogar selbst ins Leben gerufen. &Uuml;ber die heiklen Gr&uuml;ndungsmodalit&auml;ten der Marionetten-Organisation war der Vorstand des Springer-Konzern zumindest informiert, wenn er nicht sogar daran beteiligt war. Das berichtet das Magazin &ldquo;stern&rdquo; in seiner neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/meldung\/1168600\/\">presseportal<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>US-Zeitungen: &ldquo;Die Stimmung ist von Angst gepr&auml;gt&rdquo;<\/strong><br>\nDie Tribune Company erzielte im vergangenen Jahr nicht einmal 20 Prozent des Gewinnes vom Vorjahr, die Anzeigenerl&ouml;se sanken um zehn Prozent. Samuel Zell, Eigner einer der gr&ouml;&szlig;ten verbliebenen Zeitungsgruppen der USA, gab bekannt, dass ihm seine Kreditgeber zu Leibe r&uuml;cken und seine finanzielle Lage prek&auml;r ist. Um den Konkurs des ehemaligen Familienunternehmens abzuwehren, m&uuml;sse er nun doch &uuml;ber einen Weiterverkauf einzelner Zeitungen nachdenken, schrieb Zell.<br>\nDabei ist die Firma im Kern gesund &ndash; sie erzielte 2007 Einnahmen in der H&ouml;he von 1,2 Milliarden Dollar. Bedrohlich sind die hohen Schulden bei den Investoren, die Zell halfen, die Gruppe zu kaufen. Das ist symptomatisch f&uuml;r die Situation der amerikanischen Zeitungen: Finanziers haben in Amerika wenig Geduld mit einer stagnierenden oder schrumpfenden Branche, selbst wenn sie Gewinne erzielt. Es ist nicht, wie die Zeitschrift Mother Jones j&uuml;ngst erl&auml;uterte, das Internet, das den Zeitungen den Garaus macht, sondern die Ungeduld der Wall Street.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/medien\/?em_cnt=1315931\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Brief an Steinbr&uuml;ck<\/strong><br>\n&bdquo;Herr Minister, die KfW braucht einen politisch denkenden und handelnden Menschen an der Spitze, der Ma&szlig; halten kann. Einen guten Manager und einen guten Politiker, aber bitte keinen Bankprofi.&ldquo; Von Robert von Heusinger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1315990\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>IWF: Finanzsystem in Gefahr<\/strong><br>\nDie Herausforderung liege nun darin, schnelle Schritte zur Risikominderung einzuleiten, hei&szlig;t es in dem IWF-Bericht. Es m&uuml;ssten Notfall- und Sanierungspl&auml;ne entworfen werden. Zugleich m&uuml;ssten die Grundursachen f&uuml;r die Finanzkrise angegangen werden. Kurzfristig sei notwendig, Dauer und Tiefe der Krise zu mildern. Es gehe um eine Minderung der Unsicherheit an den Finanzm&auml;rkten und die St&auml;rkung des Vertrauens. So sollten die Banken und Finanzfirmen ihre Verluste zeitnahe offenlegen, Bankbilanzen m&uuml;ssten schnell in Ordnung gebracht werden und das Risikomanagement m&uuml;sse verbessert werden.<br>\nAuf der &ouml;ffentlichen Seite sollten die Aufsichtsbeh&ouml;rden f&uuml;r mehr Transparenz und f&uuml;r eine einheitlichere Bewertungspraxis von Risiken sorgen. Sie sollten ihre Aufsicht gerade im Hinblick auf die Kapitalunterlegung von Risiken verst&auml;rken und &ldquo;Stabilit&auml;tsberichte&rdquo; in Hinblick auf schwer zu bewertende strukturierte Finanzprodukte erstellen. Der Staat sollte zudem bereitstehen, um bei Kollapsgefahren von einzelnen Instituten schnell zu helfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1315994\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Lesers:<\/strong> Was mich dabei st&ouml;rt, ist dass der IWF sich nicht zu seiner eigenen Verantwortung &auml;u&szlig;ert. Es geh&ouml;rt doch ebenfalls zu seinen Aufgaben der Beratung und &Uuml;berwachung des Geldverkehrs.<br>\nWo war er, als die &ldquo;Krise&rdquo; sich abzuzeichnen begann?<br>\nWo war er, als immer mehr spekulative Fonds aufgelegt wurden?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Was Ackermann verschweigt<\/strong><br>\nUm einer strengeren Regulierung zuvorzukommen, hei&szlig;t das Zauberwort: Selbstregulierung. Darf man die Fr&ouml;sche fragen, wenn man den Sumpf trockenlegen will?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/?em_cnt=1316479\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Nokia verabschiedet sich mit einem Geschenk<\/strong><br>\nMit Verantwortung zum Erfolg &ndash; lautet ein Nokia-Slogan. Zuletzt hat er nur noch bitteres Gel&auml;chter ausgel&ouml;st. Sp&auml;t, aber nicht zu sp&auml;t, hat sich der Marktf&uuml;hrer unter den Handy-Konzernen jetzt an die eigene Devise erinnert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/kommentar\/766744\/\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist schon ziemlich makaber, bei &uuml;ber 7 Milliarden Euro Gewinn des Konzerns allein im letzten Jahr von einem &bdquo;Geschenk&ldquo; zu sprechen. Und die Argumentation der Autorin des Beitrags, dass sich der Gewinn geschm&auml;lert h&auml;tte, wenn Nokia mit Bochum &bdquo;fair&ldquo; umgegangen w&auml;re, ist alles andere als eine &bdquo;schr&auml;ge&ldquo; Argumentation.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hessen: Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Koch wurde &uuml;berstimmt<\/strong><br>\nIn der ersten Arbeitssitzung des neuen hessischen Landtags haben SPD, Gr&uuml;ne und Linkspartei erstmals ihre rechnerische Mehrheit f&uuml;r politische Entscheidungen genutzt. Das Landesparlament sprach sich mit dieser Mehrheit f&uuml;r die Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren aus. Die gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Landesregierung von Ministerpr&auml;sident Roland Koch (CDU) wurde zudem aufgefordert, in die Tarifgemeinschaft der L&auml;nder zur&uuml;ckzukehren und einen Abschiebestopp f&uuml;r afghanische Fl&uuml;chtlinge zu verf&uuml;gen.<br>\nW&auml;hrend Koch die beiden Antr&auml;ge mit Aufforderungscharakter &uuml;bergehen kann, wird er die Studiengeb&uuml;hren von 500 Euro pro Semester abschaffen m&uuml;ssen, wenn das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen ist. Den Hochschulen sollen die Einnahmeausf&auml;lle von rund 100 Millionen Euro j&auml;hrlich aus dem Landesetat ersetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/div\/;art771,2510097?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>OECD fordert von Deutschland mehr Bildungsreformen<\/strong><br>\nDie gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftsnationen der Welt haben ihr OECD-Partnerland Deutschland zu umfassenden Bildungsreformen aufgefordert. Zur Verbesserung des Fachkr&auml;ftenachwuchses sollten k&uuml;nftig alle Haupt- und Realschulen zusammengelegt werden.<br>\nAuch sollte Deutschland davon Abstand nehmen, Kinder schon im Alter von zehn Jahren auf verschiedene Schulformen aufzuteilen. Dies geht aus dem &laquo;Wirtschaftsbericht f&uuml;r Deutschland&raquo; der Organisation f&uuml;r Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hervor, der am Mittwoch in Berlin Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) &uuml;bergeben wurde.<br>\nDer Bericht verweist zugleich auf die im internationalen Vergleich geringen deutschen Studentenzahlen. Auch bei der beruflichen Basisqualifikation, der so genannten Sekundar-II-Abschl&uuml;sse (entweder Abitur oder Abschluss einer Lehre), falle Deutschland inzwischen international zur&uuml;ck. So seien in der Bundesrepublik die 45- bis 64- J&auml;hrigen mit ihren Bildungsabschl&uuml;ssen besser qualifiziert als die Generation der heute 25- bis 34-J&auml;hrigen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/politik\/detail_dpa_17434174.php\">Berliner Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/documentprint\/0,3455,de_34968570_34968855_40379624_1_1_1_1,00.html\">OECD<\/a><\/li>\n<li><strong>Wertmarkenverkauf f&uuml;r die Examensklausurenkurse<\/strong><br>\nIn der Rechtswissenschaftlichen Fakult&auml;t der Uni M&uuml;nster sind Korrekturen ab dem Sommersemester 2008 wieder kostenpflichtig.<br>\nDie zentrale Kommission zur Verteilung der Studienbeitr&auml;ge f&uuml;r das Sommersemester 2008 hat beschlossen, der Rechtswissenschaftlichen Fakult&auml;t im Sommersemester 2008 keine Mittel zur Finanzierung der Examensklausurenkurse zuzuweisen.<br>\nBei erwarteten 8.000 Klausuren pro Semester entsteht dadurch eine Finanzierungsl&uuml;cke von knapp 75.000 &euro;. Die Fakult&auml;t wird versuchen, die H&auml;lfte der Kosten befristet aus eigenen Mitteln aufzufangen, sieht sich aber leider gezwungen, die Kosten zumindest anteilig an die Studierenden weiterzugeben. Ab der ersten Klausur am 9. April gilt deshalb wieder das Wertmarkensystem. Wertmarken zum Preis von 5 &euro; pro Klausur sind ab Dienstag, 9:00 Uhr, in der Universit&auml;tskasse im Schloss in B&ouml;gen von je 8 Marken (40 &euro;) erh&auml;ltlich. Es werden nur Klausuren korrigiert, die mit g&uuml;ltigen Wertmarken versehen sind.<br>\nDie Fakult&auml;t bedauert dies sehr und wird sich bem&uuml;hen, ab dem Wintersemester 2008\/09 wieder Mittel zu erhalten, um die Klausurenkurse kostenfrei anbieten zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jura.uni-muenster.de\/index.cfm?objectid=27D7AB16-ECBF-1C17-E17447E2F5FA505D\">Mitteilungen der Juristischen Fakult&auml;t<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Dabei muss man wissen, dass das Jurastudium f&uuml;r die Hochschule als reine &bdquo;Buchwissenschaft&ldquo; ein besonders &bdquo;billiges&ldquo; Studium f&uuml;r die Hochschule ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Selten stand China so hinter der Regierung&rdquo;<\/strong><br>\nAuch Sicht der chinesischen Intellektuellen He und Fang bewirken die Proteste im Westen bei der chinesischen Bev&ouml;lkerung eine Solidarisierungswelle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2008%2F04%2F09%2Fa0104&amp;src=GI&amp;cHash=77d4bb5e9f&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Antwortversuch auf die Frage eines Lesers:<\/strong><br>\n<blockquote><p>Zum Thema Rente gef&auml;llt mir Ihre stete und glasklare Begr&uuml;ndung der Widersinnigkeit der gegenw&auml;rtigen Diskussion. Was aber aus meiner Sicht dem Thema helfen w&uuml;rde, ist eine Bilanz der gek&uuml;rzten und besonders der aufgehobenen Leistungen f&uuml;r Rentner im Laufe der Jahre.<\/p><\/blockquote>\n<p>Den Versuch einer &Uuml;bersicht der &bdquo;Rentenreformen&ldquo; seit 1998 haben wir <a href=\"?p=1004\">schon im Jahre 2005<\/a> gemacht. Man muss dazu allerdings wissen, dass schon seit den 90er Jahren mit dem Rentenabbau begonnen wurde. Man erinnere sich nur an den sog. &bdquo;Demografie-Faktor&ldquo;.<\/p><\/li>\n<li><em>Zu guter letzt:<\/em><br>\n<strong>Volker Pispers &uuml;ber die Politik der SPD<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/youtube.com\/watch?v=2qQwbZ7lMLw\">YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3137","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3137","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3137"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3137\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3137"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3137"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3137"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}