{"id":31435,"date":"2016-02-19T16:32:51","date_gmt":"2016-02-19T15:32:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31435"},"modified":"2016-02-19T16:32:51","modified_gmt":"2016-02-19T15:32:51","slug":"hinweise-des-tages-2566","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31435","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31435#h01\">Ver.di fordert mehr Lohnzuwachs als die IG Metall &ndash; wie der Wahnsinn zur Normalit&auml;t wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31435#h02\">Frickes Welt &ndash; Crash mit Ansage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31435#h03\">Wo geht es hier zum Urteil?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31435#h04\">Die unertr&auml;gliche &Uuml;berheblichkeit der Mainstream-&Ouml;konomen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31435#h05\">&bdquo;Wirtschaftspr&uuml;fung von unten&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31435#h06\">Frankreichs Machtprobe mit den Gewerkschaften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31435#h07\">NSA-Spionagesoftware nur auf Probe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31435#h08\">Nach Gerichtsurteil gegen Apple: Die neuen Crypto Wars schwelen nicht mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31435#h09\">Ein leeres Feld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31435#h10\">Geschichte reimt sich doch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31435#h11\">Bundeswehr: Das kosten die deutschen Auslandseins&auml;tze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31435#h12\">Junge Fl&uuml;chtlinge und ihre Geschichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31435#h13\">Tagesschau: Falsche Berichterstattung zur Kurdenfrage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31435#h14\">Leserkommentar zu Anja Reschkes Dankesrede<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31435#h15\">Schafft die Schweiz die Demokratie ab?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31435#h16\">SPD-Wahlkampf in Rheinland-Pfalz: Zu wenig Wupps<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31435#h17\">&bdquo;Wir w&auml;hlen diesmal Die Linke&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31435#h18\">&raquo;Blaue Allianz&laquo; zwischen AfD und FP&Ouml;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ver.di fordert mehr Lohnzuwachs als die IG Metall &ndash; wie der Wahnsinn zur Normalit&auml;t wird<\/strong><br>\nIn den deutschen Medien ist der Wahnsinn kaum jemandem aufgefallen, so sehr haben wir uns schon an ihn gew&ouml;hnt. Ja, es ist Wahnsinn, wenn die Gewerkschaft, deren Mitglieder &uuml;berwiegend in den Dienstleistungsbereichen einschlie&szlig;lich des &ouml;ffentlichen Dienstes arbeiten, im Jahr 2016 mehr Lohnzuwachs fordern als die st&auml;rkste deutsche Industriegewerkschaft. Doch der Wahnsinn liegt nicht auf der Seite der Dienstleistungsgewerkschaft, sondern auf der anderen Seite. Ich hatte das in der vergangenen Woche (hier) schon angedeutet, nun aber ist es offenkundig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/ver-di-fordert-mehr-lohnzuwachs-als-die-ig-metall-wie-der-wahnsinn-zur-normalitaet-wird\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die wahren Staatspl&uuml;nderer<\/strong><br>\nEs geh&ouml;rt zu den Merkw&uuml;rdigkeiten des medialen Betriebs, dass angestellte Journalisten gegen ihre eigenen sozialen und &ouml;konomischen Interessen schreiben. Gut beobachten l&auml;sst sich dies bei Tarifrunden, vor allem, wenn es um den &Ouml;ffentlichen Dienst geht: Da wird dann fr&ouml;hlich gegen moderate Forderungen der Gewerkschaften polemisiert, wird &raquo;Augenma&szlig;&laquo; verlangt und vor &raquo;&uuml;berzogenen Erwartungen&laquo; gewarnt. Oder man haut einfach richtig drauf &ndash; und nennt die Gewerkschaften &raquo;Staatspl&uuml;nderer&laquo;.<br>\nDabei sind die wahren Staatspl&uuml;nderer andere: Unter der Losung der Schwarzen Null und angef&uuml;hrt von einer ideologischen Pappkameradin namens &raquo;schw&auml;bischen Hausfrau&laquo; hat sich ein Gro&szlig;teil der Politik darauf festgelegt, seine eigenen Grundlagen zu unterminieren &ndash; n&auml;mlich eine starke &raquo;&ouml;ffentliche Hand&laquo; &uuml;berhaupt zu haben statt blo&szlig; einen vertrockneten Finger der Austerit&auml;t. Der ist allenfalls zum Rumfuchteln gut: Nur nicht &uuml;ber die Verh&auml;ltnisse leben! Lautsprecher f&uuml;r diesen die Realit&auml;t vernebelnden Quatsch gibt es &ndash; siehe oben &ndash; leider genug.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1002350.die-wahren-staatspluenderer.html\">Tom Strohschneider, Neues Deutschland<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Frickes Welt &ndash; Crash mit Ansage<\/strong><br>\nSeit es an den B&ouml;rsen bergab geht, hat eine Berufsgruppe Hochkonjunktur: die Analysten, die bei jedem neuen Minus rufen, dass das nun wirklich &ldquo;&uuml;bertrieben&rdquo; sei. Da spielt ganz offenbar B&ouml;rsen-Panik mit. Fragt sich, was da unangemessen ist.<br>\nSeit es an den B&ouml;rsen rapide bergab geht, hat eine Berufsgruppe Hochkonjunktur: die Analysten, die bei jedem neuen Minus rufen, dass das nun wirklich &ldquo;&uuml;bertrieben&rdquo; sei, und die &ldquo;Stimmung schlechter als die Lage&rdquo; (um dann selbst panisch Aktien zu verkaufen). Klar: Die Unternehmen, deren Wertpapiere da gehandelt werden, sind in ein paar Wochen ja nicht pl&ouml;tzlich 20 oder 30 Prozent schlechter geworden. Und die Konjunktur l&auml;uft auch nicht pl&ouml;tzlich so viel mieser als Ende 2015. Da spielt ganz offenbar B&ouml;rsen-Panik mit. Fragt sich nur, was da unangemessen ist &ndash; oder war: der aktuelle Absturz &ndash; oder jener vorangegangene H&ouml;henflug, den die Berufsgruppe offenbar gar nicht so &ldquo;&uuml;bertrieben&rdquo; fand. So was. Klassischer Fall von Funktionsst&ouml;rung im Langzeitged&auml;chtnis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neuewirtschaftswunder.de\/2016\/02\/19\/frickes-welt-crash-mit-ansage\/\">Thomas Fricke auf WirtschaftsWunder<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wo geht es hier zum Urteil?<\/strong><br>\nDer Politiker Christopher Lauer wird auf Facebook bedroht. Sein Fall zeigt, warum es so schwer ist, sich zu wehren [&hellip;]<br>\nWie kann das sein? Diese Frage f&uuml;hrt in eine undurchsichtige Sph&auml;re zwischen dem Facebook-Konzern auf der einen Seite und der Polizei und der Staatsanwaltschaft auf der anderen Seite. Betroffene und ihre Anw&auml;lte stehen ratlos davor. Technisch gesehen, k&ouml;nnte der Konzern sofort helfen, denjenigen zu identifizieren, der Lauer gen&ouml;tigt hat, und die Details zum Facebook-Konto des Verd&auml;chtigen herausgeben. [&hellip;]<br>\nDoch herausgegeben hat Facebook bis heute nichts. Die Frage ist: Warum? Zweimal hat ein Beamter des Landeskriminalamts bei Facebook um &Uuml;bermittlung von Informationen ersucht. Daf&uuml;r hat er ein von Facebook bereitgehaltenes Formular, das Law Enforcement Online Request, ausgef&uuml;llt. Auf Englisch. Er hat die Paragrafen genannt, nach denen ermittelt wird (130 und 241 StGB), und beim zweiten Mal hat er auch ein Bildschirmfoto der N&ouml;tigung mitgeliefert. Danach teilte Facebook mit, der Beamte m&uuml;sse ein internationales Rechtshilfeersuchen einreichen. An diesem Punkt, sagen Juristen, enden viele Ermittlungen. So ein Ersuchen bedeutet viel Aufwand, der Ertrag ist ungewiss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2016\/09\/christopher-lauer-facebook-bedrohung-hasskommentare\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die unertr&auml;gliche &Uuml;berheblichkeit der Mainstream-&Ouml;konomen<\/strong><br>\nAuf der Konferenz  &bdquo;&Ouml;konomie neu denken&ldquo; in Frankfurt haben sich Vertreter des Mainstream dazu gratuliert, wie toll und offen dieser Mainstream ist. Der Nachwuchsbeauftragte des &Ouml;konomenverbands VfS, R&uuml;diger Bachmann, verstieg sich zur Behauptung, die vielgeschm&auml;hten DSGE-Modelle seien aus der Makro&ouml;konomie nicht mehr wegzudenken. Das stimmt, leider, obwohl jeder Laie direkt sehen kann, wie grotesk untauglich sie sind, wenn man die dahinter liegenden Annahmen beschreibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/556-arroganz#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Wirtschaftspr&uuml;fung von unten&ldquo;<\/strong><br>\nWie eine spanische Aktivistengruppe drei gro&szlig;e Korruptionsskandale dank einer Crowdfunding-Kampagne aufdecken konnte.<br>\nDer B&uuml;rgerplattform 15MpaRato ist es zu verdanken, dass der spanische Ex-Minister f&uuml;r Wirtschaft und Finanzen und Ex-Direktor des Internationalen W&auml;hrungsfonds Rodrigo Rato vor Gericht gestellt wurde. Vielen kleinen spanischen Anlegern, die alles verloren hatten, macht der Prozess Hoffnung, zumindest einen Teil ihrer Einlagen zur&uuml;ckzuerhalten. Keine andere B&uuml;rgerbewegung hat so viele Skandale in so kurzer Zeit aufgedeckt und &uuml;ber 80 B&auml;nker auf die Anklagebank gebracht. Wir sprachen mit Simona Levi, einer der daf&uuml;r verantwortlichen Aktivistinnen.<br>\nWas hat euch veranlasst, eine Plattform zu gr&uuml;nden, die einen Ex-Minister und andere hochrangige Politiker vor Gericht gebracht hat?<br>\nIm Jahr 2008 gr&uuml;ndeten wir die Online-Plattform Xnet. Es ging uns zun&auml;chst darum, wie man die Rechte der B&uuml;rger im digitalen Zeitalter verteidigen und garantieren k&ouml;nne, um Netzneutralit&auml;t sowie um den Schutz unserer Daten. W&auml;hrend der 15-Mai-Bewegung, bekannt geworden als die &bdquo;Bewegung der Emp&ouml;rten&ldquo; im Jahr 2011, fand eine Debatte &uuml;ber die Staatsverschuldung statt. Wir nahmen an einer Arbeitsgruppe teil, die die &ouml;ffentlichen Schulden pr&uuml;fen wollte. Wir kamen zu der &Uuml;berzeugung, dass es wichtig w&auml;re, auf Grundlage konkreter, belastbarer Informationen weiterzuarbeiten.<br>\nEine Wirtschaftspr&uuml;fung der &ouml;ffentlichen Schulden bedeutete f&uuml;r uns, dass man das Handeln der damals Verantwortlichen einer gr&uuml;ndlichen Revision unterziehen sollte. Und der Ex-Wirtschaftsminister Rodrigo Rato von der konservativen Partido Popular (Volkspartei, PP) erschien uns als einer der Hauptakteure in der spanische Wirtschaftskrise. Er war acht Jahre lang Minister gewesen, von 1996 bis 2004, um anschlie&szlig;end als gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Direktor des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) zu arbeiten. Danach war er als Banker t&auml;tig, und daher eines der herausragenden Beispiele f&uuml;r den Dreht&uuml;r-Effekt in der spanische Politik. Die Idee einer Wirtschaftspr&uuml;fung von &bdquo;unten&ldquo; stellten wir am ersten Jahrestag der B&uuml;rgerbewegung in Barcelona w&auml;hrend einer Versammlung vor. Unsere Informations-Guerrilla-Gruppe &bdquo;15MpaRato&ldquo; wurde zum ersten Mal einer breiten &Ouml;ffentlichkeit bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201602183852\/soziales\/reformen\/wirtschaftspruefung-von-unten.html\">Hintergrund<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ist das hierzulande undenkbar? Vergleichbare Aktionen w&auml;ren in Deutschland jedenfalls w&uuml;nschenswert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Frankreichs Machtprobe mit den Gewerkschaften<\/strong><br>\nPr&auml;sident Hollande greift mit seiner geplanten Arbeitsmarktreform zwei linke Institutionen an: Die Gewerkschaften und die 35-Stunden-Woche. Die Blockaden in der Gesellschaft sollen so gel&ouml;st werden. Den K&uuml;ndigungsschutz wollen Hollande und El Khomri so lockern, dass eine betriebsbedingte Trennung schon m&ouml;glich ist, wenn der Umsatz eines Unternehmens innerhalb eines Jahres sinkt. Teils soll sogar ein Erl&ouml;sr&uuml;ckgang &uuml;ber ein halbes Jahr ausreichen. Dies entspricht einer alten Forderung der Wirtschaft, vor deren Umsetzung einst die konservativen Ex-Pr&auml;sidenten Jacques Chirac und Nicolas Sarkozy zur&uuml;ckgeschreckt waren. Hollande erf&uuml;llt den Arbeitgebern zus&auml;tzlich noch den Wunsch nach einer Deckelung der Abfindungen im K&uuml;ndigungsfall. El Khomri sagt, das werde Firmen &ldquo;die Angst nehmen, Leute einzustellen&rdquo;. Unangetastet bleibt der gesetzliche Mindestlohn in H&ouml;he von derzeit 9,67 Euro pro Stunde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/frankreich-der-tabubruch-1.2869270\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.W.:<\/strong> Scheinbar sind Frankreichs Sozialisten in keiner besseren Verfassung als die hiesigen Sozialdemokraten. Die deutsche Politik und Wirtschaft wird es freuen. Mehr Wettbewerbsf&auml;higkeit, f&uuml;r Alle. Endlich bewegen sich sogar die sturen Franzosen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>NSA-Spionagesoftware nur auf Probe<\/strong><br>\nDie Spionagesoftware XKeyscore wird beim Bundesamt f&uuml;r Verfasssungsschutz (BfV) in einer abgespeckten Variante genutzt, derzeit allerdings immer noch auf Probe. Sie sei f&uuml;r die Bed&uuml;rfnisse ihrer Beh&ouml;rde auch nicht uneingeschr&auml;nkt geeignet, berichtete am Donnerstag die Zeugin Doreen Delmdahl dem 1. Untersuchungssausschuss (&ldquo;NSA&rdquo;). Die 39-j&auml;hrige Juristin ist seit 2008 beim Verfassungsschutz t&auml;tig, zun&auml;chst einige Monate in der Abteilung Islamismus, seither als G10-Sachverst&auml;ndige bei der Auswertung der Ergebnisse von Abh&ouml;rma&szlig;nahmen. Seit Anfang 2010 leitet sie in der Berliner Niederlassung das Referat 3G\/6.<br>\nEntwickelt wurde XKeyscore von der amerikanischen National Security Agency (NSA). Das System ist in der Lage, Kommunikationsdaten massenhaft zu erfassen und in gro&szlig;er Geschwindigkeit zu sortieren, zu analysieren und zu verkn&uuml;pfen. Auf diese Weise lassen sich von Zielpersonen exakte Profile gewinnen. Der Bundesnachrichtendienst (BND) nutzt XKeyscore seit 2007 in der Abh&ouml;ranlage in Bad Aibling. Nach einer Vorf&uuml;hrung des Systems 2011 interessierte sich auch der Verfassungsschutz daf&uuml;r. Zur Leiterin einer Arbeitsgruppe, die die Installierung von XKeyscore betreuen sollte, wurde im Herbst 2012 die Zeugin Delmdahl berufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/201602\/-\/408762\">Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nach Gerichtsurteil gegen Apple: Die neuen Crypto Wars schwelen nicht mehr<\/strong><br>\nNach dem Protest von Apple gegen die Anordnung eines US-Bundesgerichts, Hintert&uuml;ren in iOS einzubauen, hat sich die von Apple-Chef Tim Cook geforderte &ouml;ffentliche Debatte &uuml;ber den Sinn und Unsinn solcher Ma&szlig;nahmen entsponnen. Der Whistleblower Edward Snowden bezeichnete das Gerichtsverfahren als &bdquo;wichtigsten Rechtsstreit des Jahrzehnts im Technikbereich&ldquo; und sprach von einer Welt, in der sich &bdquo;B&uuml;rger auf Apple verlassen m&uuml;ssen, ihre Rechte gegen&uuml;ber dem FBI zu verteidigen anstatt umgekehrt&ldquo;. Systeme seien nur dann sicher, wenn ausschlie&szlig;lich die jeweiligen Nutzer Zugriff h&auml;tten: &bdquo;Ein Zugang f&uuml;r den Hersteller ist eine Sicherheitsl&uuml;cke&ldquo;.<br>\nZudem forderte Snowden implizit dazu auf, zu beobachten, wer sich in der Debatte still verh&auml;lt: &bdquo;Schweigen bedeutet, das sich Google auf eine Seite geschlagen hat, und zwar nicht auf die der &Ouml;ffentlichkeit&ldquo;. Mittlerweile hat sich der Google-Chef Sundar Pichai zu dem &bdquo;wichtigen Brief&ldquo; von Cook ge&auml;u&szlig;ert und erwartet eine &bdquo;wohl &uuml;berlegte und offene Diskussion &uuml;ber dieses wichtige Thema&ldquo;. Unternehmen dazu zu verpflichten, die Ger&auml;te und Daten ihrer Kunden zu hacken, sei nicht mit &bdquo;legalen Gerichtsverf&uuml;gungen&ldquo; zu vergleichen, die Zugang zu Kundendaten anordnen. Wie Cook warnte Pichai vor einem &bdquo;beunruhigenden Pr&auml;zedenzfall&ldquo;, sollte Apple das Urteil tats&auml;chlich umsetzen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2016\/nach-gerichtsurteil-gegen-apple-die-neuen-crypto-wars-schwelen-nicht-mehr\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Apple sagt: Wir sind die Guten&rdquo;<\/strong><br>\nJ&uuml;rgen Kuri vom IT-Magazin &ldquo;c&rsquo;t&rdquo; hat im DLF Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Weigerung von Apple ge&auml;u&szlig;ert, das iPhone-Betriebssystem mit einer Hintert&uuml;r f&uuml;r das FBI zu versehen. Schlie&szlig;lich gehe es um den Schutz der Privatsph&auml;re aller B&uuml;rger, auch wenn bei Apple Marketing-Gr&uuml;nde mitspielen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/streit-zwischen-apple-und-fbi-apple-sagt-wir-sind-die-guten.694.de.html?dram:article_id=346039\">Deutschlandfunk<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ein leeres Feld<\/strong><br>\nSchauen Sie, General, ich schicke vier M&auml;nner auf die andere Seite und lasse sie acht St&uuml;ck (gemeint sind Granaten oder Raketen, jW) auf ein leeres Feld schie&szlig;en. Das ist kein Problem. Ein Vorwand l&auml;sst sich konstruieren.&laquo; Mit diesem Vorschlag hatte sich 2014 der t&uuml;rkische Geheimdienstchef Hakan Fidan an den Vizegeneralstabschef Yasar G&uuml;ler gewandt. Der Dialog ist Teil eines geleakten Gespr&auml;chs im Au&szlig;enministerium in Ankara zwischen dem damaligen Au&szlig;enminister Ahmet Davutoglu, Hakan Fidan, Yasar G&uuml;ler und Feridun Sinirlioglu, Staatssekret&auml;r im Au&szlig;enministerium. Thema: Wie l&auml;sst sich ein Grund f&uuml;r einen t&uuml;rkischen Einmarsch in Syrien konstruieren. Keine zwei Jahre sp&auml;ter braucht es kein &raquo;leeres Feld&laquo; mehr. Bereits wenige Stunden nach dem Anschlag in Ankara am Mittwochabend stand f&uuml;r die t&uuml;rkische Regierung der T&auml;ter fest: ein kurdischer Syrer, der den Volksverteidigungseinheiten YPG angeh&ouml;ren soll. Die distanzierten sich sogleich von jeder Urheberschaft. Der t&uuml;rkische Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan aber nahm das blitzschnelle &raquo;Ermittlungsergebnis&laquo; zum Anlass, den Einmarsch seiner Truppen gegen die Kurden in Syrien zu rechtfertigen. (&hellip;)<br>\nZu viel steht f&uuml;r den Terrorpaten Erdogan in Syrien auf dem Spiel, als dass er zuschauen k&ouml;nnte, wie seine Z&ouml;glinge unter die R&auml;der geraten. Er geht aufs Ganze. Auch ein Krieg mit Russland wird riskiert. Ob er sich dabei allerdings auf die NATO verlassen kann, darf bezweifelt werden. Sicher, der Milit&auml;rpakt dr&uuml;ckt beide Augen zu bei den Waffenlieferungen an die Terrorbanden oder beim Nachschub f&uuml;r den IS. Sicher, die NATO-Pr&auml;senz in der Region wird erh&ouml;ht mit Marine und AWACS zur St&auml;rkung der t&uuml;rkischen Luftabwehr. Aber sterben f&uuml;r Ankara? Daran hat man kein Interesse. Wobei Washington wesentlich zur&uuml;ckhaltender ist als Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/02-19\/035.php\">Sevim Dagdelen (MdB, die Linke) junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Geschichte reimt sich doch<\/strong><br>\nKatastrophenrhetorik, Asylrechtsversch&auml;rfungen, Gewalt: Die Parallelen zur Pogrom&auml;ra der Neunzigerjahre sind un&uuml;bersehbar.<br>\n&bdquo;Neben einem quantitativen Anstieg rechtsextremer Gewalt ist vor allem eine Ver&auml;nderung hinsichtlich der Intensit&auml;t und Brutalit&auml;t des Vorgehens zu verzeichnen. Dazu z&auml;hlt etwa die gestiegene Bereitschaft, sich mit Pistolen, Maschinengewehren und Sprengstoff zu bewaffnen. Auch die lokale Gewalt informeller Gruppen bewegt sich am Rande des Terrorismus. Brandanschl&auml;ge auf Fl&uuml;chtlingsheime werden h&auml;ufig gezielt geplant.&ldquo;<br>\nDie S&auml;tze klingen nach einer ziemlich genauen Beschreibung des Istzustands der Bundesrepublik Deutschland Anfang 2016. Tats&auml;chlich sind sie aber schon mehr als f&uuml;nfzehn Jahre alt. Sie stammen aus einem wissenschaftlichen Aufsatz der Politikwissenschaftler Hajo Funke und Lars Rensmann und beschreiben Deutschland im Jahr 2000, zehn Jahre nach der Wiedervereinigung. Der Aufsatz hei&szlig;t &bdquo;Kinder der Einheit&ldquo;.<br>\nEine viel zitierte Weisheit, die Studierende der Geschichte f&uuml;r gew&ouml;hnlich gleich im ersten Semester &uuml;ber Bord werfen m&uuml;ssen, lautet: Geschichte wiederholt sich. Eben dies tut sie n&auml;mlich nicht. Zu komplex sind historische Situationen, zu vielf&auml;ltig Ursachen, Wirkungen und Gesamtzusammenh&auml;nge. Momentan k&ouml;nnte man als Beobachter des Zeitgeschehens jedoch Mark Twain bem&uuml;hen, der sagte: &bdquo;Geschichte wiederholt sich zwar nicht, aber anscheinend reimt sie sich.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Fluechtlinge\/!5276250\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundeswehr: Das kosten die deutschen Auslandseins&auml;tze<\/strong><br>\nSeit dem Mauerfall werden deutsche Soldaten regelm&auml;&szlig;ig im Ausland eingesetzt. Die Gesamtkosten beziffert das Verteidigungsministerium auf mehr als 17 Milliarden Euro. Hier ist die Liste. (&hellip;)<br>\nWie teuer die Auslandsmissionen sind, zeigt eine neue Aufstellung des Verteidigungsministeriums. Sie wurde von der Vorsitzenden des Haushaltsausschusses, Gesine L&ouml;tzsch (Linke), angefordert und liegt SPIEGEL ONLINE vor. Demnach wurden f&uuml;r 55 Eins&auml;tze seit 1992 mindestens 17,2 Milliarden Euro ausgegeben.<br>\nMit Abstand am teuersten war dabei die Beteiligung an der Isaf-Mission in Afghanistan, die in 13 Jahren fast neun Milliarden Euro verschlang. Es folgen die Kfor- und Sfor-Eins&auml;tze zur Stabilisierung des fr&uuml;heren Jugoslawien, wo sich die Bundeswehr erstmals an einem v&ouml;lkerrechtlich umstrittenen Kriegseinsatz beteiligt hatte. (&hellip;)<br>\nZumindest im Vergleich zur Weltmacht USA wirken die Bundeswehr-Kosten eher bescheiden: Die Amerikaner gaben nach Berechnungen f&uuml;r den Kongress allein f&uuml;r den Afghanistankrieg knapp 700 Milliarden Dollar aus, im Irak waren es 815 Milliarden Dollar. Schon eindrucksvoller sind die 17 Milliarden Euro f&uuml;r deutsche Auslandseins&auml;tze im Vergleich zum Etat des Entwicklungshilfeministeriums, der in diesem Jahr 7,4 Milliarden betr&auml;gt.<br>\nL&ouml;tzsch sagt, die Bundesregierung h&auml;tte das Geld f&uuml;r Auslandseins&auml;tze besser f&uuml;r Entwicklungshilfe ausgegeben. &ldquo;Als Haushaltspolitikerin stelle ich fest, dass die &uuml;ber 17 Milliarden Euro nicht einmal die Ergebnisse erbracht haben, die sich die Regierenden anf&auml;nglich erhofft hatten&rdquo;, sagt die Linke. &ldquo;Man h&auml;tte viele Probleme schon im Anfangsstadium aufl&ouml;sen k&ouml;nnen, wenn man das Geld in die Entwicklungshilfe investiert h&auml;tte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/bundeswehr-auslandseinsaetze-kosten-mehr-als-17-milliarden-euro-a-1078118.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Junge Fl&uuml;chtlinge und ihre Geschichten<\/strong><br>\nManchmal muss es laut gesagt werden. Unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Say it out loud&ldquo; wollen sich Fl&uuml;chtlinge Geh&ouml;r verschaffen und von ihren Erlebnissen erz&auml;hlen. Sie gehen daf&uuml;r nicht auf die Stra&szlig;e, sondern auf die B&uuml;hne. Es war gegen zwei Uhr nachts, irgendwo im Mittelmeer, als das Gl&uuml;ck doch noch auf Osamas Seite war. Zehn Stunden trieb er im Wasser, dann entdeckte ihn die Polizei. An eine Rettung habe er damals nicht mehr geglaubt, sagt Osama heute. &bdquo;Manchmal tr&auml;ume ich davon, was ich auf meiner Flucht aus Syrien erlebt habe. Und jetzt muss das alles mal raus.&ldquo; In einer gro&szlig;en Halle im Osten Dortmunds, zwischen alten Kulissen, Mischpulten, Kabeln und ein paar Sesseln, beginnt der Fl&uuml;chtling Osama von seinen Erlebnissen zu berichten. Er ist nicht der Einzige, der geh&ouml;rt werden m&ouml;chte. Da sind Mohammed, Abdul, Ahmed, Ilias und viele andere. Sie kommen aus Syrien, dem Irak, Albanien, Mazedonien und Eritrea.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2016\/02\/19\/auf-buehne-junge-fluechtlinge-geschichten\/\">Migazin<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Tagesschau: Falsche Berichterstattung zur Kurdenfrage<\/strong><br>\nIn der Tagesschau vom 18.2. 2016 um 20.15 Uhr behauptet die Sprecherin, die PKK wolle einen eigenen Kurdenstaat im S&uuml;den der T&uuml;rkei, im Norden des Irak und in Syrien:\n<p>&bdquo;Ziel der PKK ist ein eigener Kurdenstaat der Gebiete im S&uuml;den der T&uuml;rkei sowie im Norden des Irak und Syriens um fasst. Dort r&uuml;cken Kurdische K&auml;mpfer gegen die Terrororganisation Islamischer Staat vor. Die T&uuml;rkei sieht das mit Argwohn und f&uuml;rchtet, die Kurden k&ouml;nnten so Anspr&uuml;che auf einen eigenen Staat untermauern.&ldquo;<\/p>\n<p>Im Filmbericht ist eine Karte eingeblendet, worauf zu sehen ist, dass der Norden des Irak das international anerkannte kurdische Autonomiegebiet von Pr&auml;sident Barsani umfasst. Peschmerga nennt sich die kurdische Armee, die Ursula von der Leyen mit Waffenlieferungen unterst&uuml;tzt. Die t&uuml;rkische PKK hat in diesem Gebiet in den Kandilbergen an der Grenze zum Iran ihr Hauptquartier, erhebt aber keine Anspr&uuml;che auf einen eigenen Staat. Sie unterst&uuml;tzt lediglich die schw&auml;chelnden Peschmerga im Kampf gegen den IS.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47460\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Leserkommentar zu Anja Reschkes Dankesrede<\/strong><br>\n<blockquote><p>Viele Gedanken von Anja Reschke kann man zwar nachvollziehen, aber auch sie weigert sich wahrzunehmen, dass sie ihren eigentlichen journalistischen Pflichten nicht nachkommt. Die Best&auml;tigung hierf&uuml;r liefert die Journalistin des Jahres selbst in einem kleinen, wahrscheinlich sogar unbewussten Nebensatz:<\/p>\n<p>Zitat:<br>\n&ldquo;Gucken wir uns das Thema Fl&uuml;chtlinge an. Es kommen also ab Sommer 2015 zunehmend viele Menschen nach Deutschland, aus welchen Motiven auch immer.&rdquo;<\/p>\n<p>&ldquo;Aus welchen Motiven auch immer.&rdquo; Es reicht f&uuml;r guten Journalismus eben nicht aus, lediglich neutral &uuml;ber Symptome (hier Fl&uuml;chtlinge) zu berichten, ohne gleichzeitig auch neutral &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde und Ursachen aufzukl&auml;ren.<br>\nWarum kommen die Fl&uuml;chtlinge zunehmend erst seit Sommer 2015? Wegen der Reduzierung der Hilfszahlungen f&uuml;r die Fl&uuml;chtlingslager in den zu den Kriegsregionen benachbarten L&auml;ndern. Weswegen wurden diese Hilfen reduziert? Wer traf diese Entscheidung mit welchem Ziel und wie wurde sie begr&uuml;ndet? Warum gibt es diese Fl&uuml;chtlinge &uuml;berhaupt? Wer traf die Entscheidungen mit welchem Ziel, die Menschen zu Fl&uuml;chtlingen werden lie&szlig; und wie wurden sie begr&uuml;ndet?<br>\nDie Aufgabe besonders des &ouml;ffentlich-rechtlichen Journalismus w&auml;re es, diejenigen zu identifizieren und zur &ouml;ffentlichen Rechtfertigungen zu zwingen, deren Entscheidungen Ursache f&uuml;r die Symptome sind, anstatt nur &uuml;ber Symptome zu berichten. Hierin liegt das Totalversagen der sogenannten &ldquo;Vierten Gewalt&rdquo;. Die einseitige Berichterstattung zugunsten von Regierung, NATO, Banken, Versicherungen, Industrie, etc. ist letztlich lediglich eine Konsequenz hieraus.<br>\nMit PR verdient man bekanntlich besser als mit investigativem und daher aufwendigem &ldquo;echtem&rdquo; Journalismus. B&ouml;se formuliert machen eben haupts&auml;chlich die Symptombeschreiber und Ursachenkaschierer Karriere. Aus welchen Motiven auch immer&hellip; <\/p>\n<p>M.S.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Schafft die Schweiz die Demokratie ab?<\/strong><br>\nDer 28. Februar ist ein schwarzer Tag f&uuml;r die Schweizer Demokratie. Die Stimmb&uuml;rger werden gezwungen Fragen mit Ja oder Nein zu beantworten, die sie nie gestellt haben und &uuml;ber die sie nicht diskutieren konnten. &bdquo;Haben Sie aufgeh&ouml;rt, Ihre Frau zu schlagen? Ja oder Nein?&ldquo; Mit dieser Gegenfrage pflegte Otto Graf Lambsdorff allzu forsche Interviewer oder politische Gegner daran zu erinnern, dass man nicht alles mit Ja oder Nein beantworten kann. In der direkten Demokratie kann das Stimmvolk aber nur Ja oder Nein sagen. Es ist deshalb darauf angewiesen, dass ihm nur Fragen vorgelegt werden, die man sinnvollerweise mit Ja oder Nein beantworten kann. Bei der so genannten Durchsetzungsinitative, die am 28. Februar zur Abstimmung kommt, ist dies definitiv nicht der Fall, und zwar vor allem deshalb nicht, weil hier ganz unterschiedliche Fragen vermengt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/schafft-die-schweiz-die-demokratie-ab\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>SPD-Wahlkampf in Rheinland-Pfalz: Zu wenig Wupps<\/strong><br>\nVier Wochen vor der Landtagswahl startet die SPD in Rheinland-Pfalz in die hei&szlig;e Phase des Wahlkampfs. Sie will nicht nur an der Regierung bleiben, sondern auch einen Einzug der AfD in den Landtag verhindern. An der Haust&uuml;r wirbt die Partei f&uuml;r ihre Politik &ndash; doch selbst in SPD-Hochburgen gestaltet sich der Wahlkampf schwierig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/spd-wahlkampf-in-rheinland-pfalz-zu-wenig-wupps.862.de.html?dram:article_id=346067\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&bdquo;Wir w&auml;hlen diesmal Die Linke&ldquo;<\/strong><br>\nDie einstigen Unterst&uuml;tzer des baden-w&uuml;rttembergischen Ministerpr&auml;sidenten Kretschmann wenden sich von Rot-Gr&uuml;n ab. Prominente Gegner des Stuttgarter Bahnhofsprojekts werben f&uuml;r die Linke. Auf der Welle der Stuttgart-21-Gegner wurde Winfried Kretschmann (Die Gr&uuml;nen) 2011 in die Stuttgarter Staatskanzlei gesp&uuml;lt, jetzt wenden sich die einstigen Unterst&uuml;tzer von Gr&uuml;n-Rot ab &ndash; und starten stattdessen einen Wahlraufruf f&uuml;r die Linkspartei bei der Landtagswahl in Baden-W&uuml;rttemberg am 13.  M&auml;rz.<br>\nUnter dem Motto &bdquo;Wir w&auml;hlen diesmal Die Linke&ldquo; rechnen Gewerkschafter und prominente Gegner des Stuttgarter Bahnhofsprojekts in einer Pressemitteilung vor allem mit dem Landesvater ab. &bdquo;Ich bin tief entt&auml;uscht von meinem Ministerpr&auml;sidenten Winfried Kretschmann&ldquo;, sagt Rosemarie Glaser, ehemalige Landtagsabgeordnete der Gr&uuml;nen in Baden-W&uuml;rttemberg. &bdquo;Wer vor der Wahl auf Demos gegen Stuttgart 21 redet, muss doch alles f&uuml;r den Stopp des Projekts tun, wenn er dann tats&auml;chlich an die Macht kommt!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/stuttgart-21--wir-waehlen-diesmal-die-linke-,1472596,33814360.html\">FR-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&raquo;Blaue Allianz&laquo; zwischen AfD und FP&Ouml;<\/strong><br>\nIdeologisch nehmen sich die deutschen Rechtspopulisten der &raquo;Alternative f&uuml;r Deutschland&laquo; (AfD) wenig im Vergleich zur &raquo;Freiheitlichen Partei &Ouml;sterreichs&laquo; (FP&Ouml;). Nationalismus im Zusammenspiel mit regelm&auml;&szlig;igen Provokationen gegen &raquo;den linken Wahnsinn&laquo; findet dies- und jenseits der deutsch-&ouml;sterreichischen Grenze statt. Insofern war es nur eine Frage der Zeit, bis die rechten Scharfmacher eine engere politische Zusammenarbeit anstreben w&uuml;rden. Am Donnerstag gab der bayerische AfD-Landesverband nun die Geburtsstunde der &raquo;Blauen Allianz&laquo; bekannt. Diese &raquo;&uuml;berwinde Grenzen&laquo;, da sich die deutschen Rechtspopulisten gemeinsam &raquo;f&uuml;r die Zukunft Europas&laquo; einsetzten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1002351.blaue-allianz-zwischen-afd-und-fpoe.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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