{"id":3144,"date":"2008-04-14T09:25:12","date_gmt":"2008-04-14T07:25:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3144"},"modified":"2015-11-25T15:50:09","modified_gmt":"2015-11-25T14:50:09","slug":"rentner-mobbing-wegen-064-prozent-generationenkrieg-statt-klassenkampf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3144","title":{"rendered":"Rentner-Mobbing wegen 0,64 Prozent \u2013 \u201eGenerationenkrieg\u201c statt \u201eKlassenkampf\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Ab 1. Juli 2008 sollen die Renten um 1,1 Prozent steigen. Nach der derzeit geltenden Rentenformel w&auml;ren sie nur um 0,46 Prozent gestiegen. Mit diesem l&auml;cherlichen Anstieg wagte die Bundesregierung jedoch nicht vor die Rentner zu treten, deshalb hat sie den &bdquo;Altersvorsorgeanteil&ldquo; (also den sog. Riesterfaktor) f&uuml;r zwei Jahre ausgesetzt und auf die Jahre 2012\/2013 verschoben, was die Renten zus&auml;tzlich um 0,64 Prozent auf 1,1 Prozent erh&ouml;ht. Mit der vor&uuml;bergehenden Aussetzung des Riesterfaktors wird von den Gegnern dieser Rentenerh&ouml;hung ein Generationenkonflikt inszeniert. Das regelrechte Rentner-Mobbing lenkt von zwei viel entscheidenderen Problemen ab. Diese sind<\/p><ol>\n<li>die aktuelle Einkommensverteilung, die sich im geringen Anstieg der L&ouml;hne und Geh&auml;lter im vergangenen Jahr um nur 1,4 Prozent auswirkt,<\/li>\n<p>und<\/p>\n<li>die Umdeutung der Debatte um mehr Verteilungsgerechtigkeit in der heutigen Gesellschaft zu einem Konflikt zwischen Jung und Alt: Statt &bdquo;Klassenkampf&ldquo; nun also &bdquo;Generationenkrieg&ldquo;.<\/li>\n<\/ol><p>Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><br>\n<a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/news\/politik\/2008\/04\/10\/renter-an-die-macht\/ohne-sie-kann-keine-wahl-gewonnen-werden,geo=4228870.html\">&bdquo;Die Alten &uuml;bernehmen die Macht&ldquo;<\/a> titelte Bild am 10.4.08, und in der Ausgabe vom 11.4.08 lautet die Schlagzeile: &bdquo;Alt-Bundespr&auml;sident warnt vor Rentner-Demokratie&ldquo; (die auch gleichlautend in Springers <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article1890924\/Herzog_warnt_vor_einer_Rentner-Demokratie_.html\">&bdquo;Die Welt&ldquo;<\/a> erschien). Ausl&ouml;ser dieses Alten- und Rentner-Mobbings ist das Hinausschieben der Rentenk&uuml;rzung durch den sog. Riesterfaktor um zwei Jahre. Gemessen an den 60 Rentenanpassungen der zur&uuml;ckliegenden 30 Jahre (siehe dazu den heutigen Beitrag) eine wahrlich marginale Ver&auml;nderung.<\/p><p>Wor&uuml;ber in der ver&ouml;ffentlichten Meinung nicht geredet wird, ist die Tatsache, dass die nach der bisherigen Gesetzeslage geringe Rentenerh&ouml;hung von 0,46 Prozent vor allem auf zwei Dinge zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist, die in auff&auml;lligem Widerspruch zum allgemeinen Aufschwunggerede stehen:<\/p><ul>\n<li>Der Aufschwung ist nicht bei den Lohn- und Gehaltseinkommen angekommen. Die L&ouml;hne sind &ndash; jedenfalls was ihren Eingang in die Rentenformel anbetrifft &ndash; nur um 1,4 Prozent gestiegen. Da aber der Anstieg der Renten eben von der Erh&ouml;hung der Bruttol&ouml;hne abh&auml;ngig ist, ergab sich nach der seit 2002 g&uuml;ltigen Rentenformel nur eine Rentenerh&ouml;hung von 0,46 Prozent. <\/li>\n<li>Dieser geringe Lohn- und Gehaltsanstieg wurde im Hinblick auf die Rente zus&auml;tzlich geschm&auml;lert, weil der von Walter Riester eingef&uuml;hrte &bdquo;Altersvorsorgeanteil&ldquo; (also der sog. &bdquo;Riesterfaktor&ldquo;) die Rentenanpassung an die Bruttol&ouml;hne mindert.<\/li>\n<\/ul><p>Diesen recht komplizierten Sachverhalt will ich nochmals zu erkl&auml;ren versuchen:<\/p><p>Der &bdquo;Altersvorsorgeanteil&ldquo; wird ab 2002 fiktiv vom Bruttolohn der Arbeitnehmer abgezogen, weil man damit den Einstieg in die private Riester-Rente f&ouml;rdern wollte. Dieser &bdquo;Altersvorsorgeanteil&ldquo; wurde erstmals 2002 mit 0,5 % vom Bruttolohn angesetzt, und er sollte kontinuierlich im Laufe der folgenden Jahre auf insgesamt 4% vom Brutto ansteigen (also auf den Betrag, den die Arbeitnehmer von ihrem Bruttolohn mindestens einsetzen m&uuml;ssen, um eine Riester-Rente abschlie&szlig;en zu k&ouml;nnen). <\/p><p>Der &bdquo;Altersvorsorgeanteil&ldquo; wird also sozusagen vorab und fiktiv von den Bruttol&ouml;hnen und Geh&auml;ltern abgezogen. Um diesen Anteil wird die Lohnh&ouml;he geschm&auml;lert, an die die Beitr&auml;ge f&uuml;r die gesetzliche Rente ankn&uuml;pfen. Vereinfacht gesagt, der Riesterfaktor mindert die Anpassung der Renten an die Lohnsteigerungen.<\/p><p><strong>Die Aussetzung dieses im Jahre 2002 willk&uuml;rlich eingef&uuml;hrten Riesterfaktors f&uuml;r zwei Jahre soll also nun ein Beweis f&uuml;r die &Uuml;bernahme der Macht der Alten und f&uuml;r den &Uuml;bergang in die &bdquo;Rentner-Demokratie&ldquo; sein? <\/strong><\/p><p>Um den Konflikt zwischen den Generationen richtig anzufachen, arbeitet Bild mal wieder mit falschen Horrorzahlen: &bdquo;Der gr&ouml;&szlig;te Posten im Bundeshaushalt &ndash; 100 Milliarden Euro &ndash; geht in diesem Jahr f&uuml;r die Alterssicherung drauf&ldquo;, ist dort zu lesen.<\/p><p>Nach offiziellen Angaben des Bundesministeriums f&uuml;r Arbeit und Soziales flie&szlig;en 2008 aber nur 78,5 Milliarden Euro an Zusch&uuml;ssen aus dem Bundeshaushalt in die Rentenversicherung. Das ist zweifellos auch noch ein sehr hoher Betrag. <strong>Der ganz &uuml;berwiegende Teil dieser staatlichen Zusch&uuml;sse dient jedoch nicht etwa dazu, Rentenk&uuml;rzungen bzw. Beitragserh&ouml;hungen zu vermeiden, sondern zur Finanzierung so genannter &bdquo;versicherungsfremder Leistungen&ldquo;.<\/strong> Also von Leistungen, die die Rentenversicherung laut Sozialgesetz finanzieren muss, denen aber keine Beitragszahlungen seitens derjenigen Versicherten, die in den Genuss dieser Leistungen kommen, zugrunde liegen. <\/p><p>Dazu z&auml;hlen etwa Leistungen f&uuml;r Kindererziehungszeiten (11,715 Mrd. &euro;) oder f&uuml;r die Rentenanteile aus Anrechnungszeiten und Ersatzzeiten (z.B. f&uuml;r Wehr- und Kriegsdienst), vereinigungsbedingte Leistungen, Leistungen an Aussiedler, Kriegsfolgelasten, arbeitsmarktbedingte Leistungen, H&ouml;herbewertung von Beitragszeiten oder Familienleistungen.<\/p><p>Wer nur auf die H&ouml;he der staatlichen Zusch&uuml;sse schielt, unterschl&auml;gt weiterhin, dass mit den Rentenversicherungsbeitr&auml;gen auch solche Leistungen bezahlt werden, die eigentlich aus Steuermitteln finanziert werden m&uuml;ssten, also z.B. alle Risiken von Rehabilitationsma&szlig;nahmen, Rentenleistungen bei Erwerbsminderung oder bei Erreichen einer bestimmten Altersgrenze sowie ggf. Rentenzahlungen an Hinterbliebene. <\/p><p>In der Vergangenheit wurde eine ganze Reihe von gesamtgesellschaftlichen Aufgaben der Solidargemeinschaft der Gesetzlichen Rentenversicherung &uuml;bertragen, die richtigerweise aus den allgemeinen Steuermitteln bezuschusst werden. Damit wurde &uuml;brigens die &Ouml;kosteuer gerechtfertigt, und auch aus der Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer sollte ein Prozent f&uuml;r diese Zusch&uuml;sse abgezweigt werden.<br>\nDie Prozentanteile der Bundeszusch&uuml;sse an den Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung lagen Anfang der 60er Jahre bei 25 Prozent. Anfang der 70er Jahre sanken sie auf Grund eines g&uuml;nstigen Konjunkturverlaufs und hoher Besch&auml;ftigung auf etwa 13 Prozent. Infolge der Vereinigungsmodalit&auml;ten und der stagnierenden Wirtschaft mit steigender Arbeitslosigkeit in den 90er Jahren sind sie wieder auf &uuml;ber 25 Prozent angestiegen. <\/p><p>Siehe die Entwicklung der Bundeszusch&uuml;sse:<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/080414_bundeszuschuss.jpg\" alt=\"Bundeszusch&uuml;sse\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/wissen\/K40VGO,0,Bundeszuschuss_zur_Gesetzlichen_Rentenversicherung.html\">Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung<\/a><\/p><p>Der Prozentanteil der Zusch&uuml;sse liegt also etwa so hoch wie 1963. Der Anstieg seit den 90er Jahren hat nichts, aber auch gar nichts mit der Alterung der Gesellschaft, sondern mit den einigungsbedingten Sonderlasten, mit der Arbeitslosigkeit und mit den stagnierenden Beitr&auml;gen aufgrund der stagnierenden L&ouml;hne zu tun.<\/p><p>Dieser Exkurs auf die Entwicklung der Bundeszusch&uuml;sse sollte nur verdeutlichen, wie in der gegenw&auml;rtigen Debatte mit Fakten manipuliert wird, um gesellschaftliche Gruppen &ndash; diesmal Jung gegen Alt &ndash; gegeneinander aufzuhetzen. <\/p><p>Dieses &bdquo;Rentner-Mobbing&ldquo; ist ein geradezu grandioses Ablenkungsman&ouml;ver:<\/p><p>Da findet nur etwa die H&auml;lfte aller Schulabg&auml;nger einen Ausbildungsplatz, da stehen immer mehr Studierwillige vor dem numerus clausus an unseren Universit&auml;ten, da werden immer mehr Erwerbswillige in Niedriglohnberufe oder in Leiharbeit abgedr&auml;ngt, da findet immer mehr Umverteilung von unten und von der Mitte nach oben statt (siehe den <a href=\"?p=3136\">Verteilungsbericht des DGB<\/a>), da findet eine zunehmende &ouml;konomische und soziale Spaltung der Gesellschaft statt &ndash; aber von allen diesen zunehmenden Ungerechtigkeiten ist nicht die Rede, stattdessen wird zum Kampf gegen die Alten aufgerufen.<\/p><p>Schlimm ist, dass z.B. die Aussagen von Herzog (der als einziger Bundesbediensteter bis zu seinem Lebensende die ungek&uuml;rzten Bez&uuml;ge eine Bundespr&auml;sidenten als Versorgung genie&szlig;en kann) &uuml;berwiegend kritiklos in zahllosen Medien nachgeplappert werden. Geben Sie nur mal bei Google &bdquo;Herzog&ldquo; in die &bdquo;News-Suche&ldquo; ein. Man erschrickt.<br>\nUnd das alles, weil die Rente nach jahrelangen faktischen K&uuml;rzungen au&szlig;erplanm&auml;&szlig;ig um genau 0,64 Prozent angehoben werden soll.<\/p><p>Der Generationenkonflikt wird jedoch nicht nur von einigen reaktion&auml;ren Medien und Lobbyisten gesch&uuml;rt, sondern indirekt auch ganz offiziell von der Regierung selbst. Dazu muss man nur einmal auf der Internetseite des Bundesfinanzministers die Umfrage zum Bundeshaushalt 2009 lesen: <\/p><p>&bdquo;Es ist ungerecht gegen&uuml;ber nachkommenden Generationen, wenn wir ihnen eine immer gr&ouml;&szlig;ere Schuldenlast aufb&uuml;rden.&ldquo; Oder: <a href=\"http:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/nn_54\/DE\/BMF__Startseite\/Abstimmung\/Haushalt__2009\/node.html?__nnn=true\">&bdquo;Selbst wenn die Schulden weiter wachsen, sollte der Staat zu Lasten k&uuml;nftiger Generationen neue Schulden machen, um kurzfristig die Ausgabenw&uuml;nsche zu finanzieren?&ldquo;<\/a><\/p><p>Der Finanzminister bedient sich dabei eines zwar g&auml;ngigen, aber v&ouml;llig irref&uuml;hrenden Vergleichs: <\/p><p>Den Staatsschulden stehen zu jedem Zeitpunkt Forderungen und Zinseinnahmen derjenigen gegen&uuml;ber, die dem Staat das Geld geliehen haben. Es werden also auch k&uuml;nftig nicht die nachkommenden &bdquo;Generationen&ldquo; belastet, sondern eine k&uuml;nftige Gruppe von B&uuml;rgern zugunsten einer anderen, die im Besitz der Staatsobligationen ist. Da Kredite an den Staat typischerweise von den Wohlhabenderen gegeben werden k&ouml;nnen, empfangen diese also auch wieder die Auszahlungen, und zwar v&ouml;llig egal ob sie jung oder alt sind.<\/p><p>Mit der ausschlie&szlig;lichen Bezugnahme auf die &bdquo;Generationengerechtigkeit&ldquo; werden somit soziale Ungleichheitsstrukturen innerhalb der Bev&ouml;lkerung, die aktuell und &uuml;ber die Generationen hinweg bestehen, ausgeblendet und diese soziale Ungleichheit in einen Generationenkonflikt umgedeutet. Es wird also von einer Armuts-Reichtumsdebatte abgelenkt und stattdessen ein Krieg zwischen alt und jung beschworen.<\/p><p>Das eigentlich &bdquo;Ungerechte&ldquo; gegen&uuml;ber der j&uuml;ngeren Generation ist, dass den Jungen &ndash; und zwar durch die Rentenpolitik der letzten Jahre &ndash; einerseits sowohl die B&uuml;rde aufgeladen wird, &uuml;ber das Umlageverfahren die &Auml;lteren zu versorgen, als auch noch zus&auml;tzlich privat einen Kapitalstock f&uuml;r ihre eigene Altersvorsorge aufzubauen. Von dieser zus&auml;tzlichen Belastung der jungen Generation f&uuml;r die Privatvorsorge soll aber nun gerade abgelenkt und der Unmut auf das Umlagesystem der gesetzlichen Rente gelenkt werden. Kurz: Der Unmut &uuml;ber die Mehrbelastung durch die Privatvorsorge soll auf die Rentner gelenkt werden, die gar nicht privat vorsorgen konnten. Und das auch nicht brauchten, weil sie in ihrem Erwerbsleben nie damit rechnen mussten, dass die gesetzliche Rente derart ruiniert w&uuml;rde. <\/p><p>Dieser Vertrauensbruch gegen&uuml;ber den &Auml;lteren wird nun zu einer Frage der Generationengerechtigkeit umgedeutet. Damit wird aber nur aus einem aktuellen, verteilungspolitischen Problem ein Konflikt zwischen Jung und Alt konstruiert und gesch&uuml;rt.<\/p><p><strong>Zur Kritik an Herzogs Warnung vor einer &bdquo;Rentner-Demokratie&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.lycos.de\/nachrichten\/deutschland\/show_story.html,,27699\/kritik-an-herzogs-warnung-vor-rentner-demokratie.html\">siehe auch<\/a><\/strong><\/p><p><strong>Au&szlig;erdem:<\/strong><\/p><p><strong>&ldquo;Versichert euch gef&auml;lligst selbst&rdquo;, lautet die subtile Botschaft &ndash; Roman Herzogs neuester Hau<\/strong><br>\nWie alle Politiker und Journalisten, die den Kampf der Generationen in der Rentenfrage beschw&ouml;ren, kommt auch Herzog ohne jede Empirie aus. Seine Warnung vor der den gesamten Parteienstaat beherrschenden Rentnerfront ist ein reines Wahngebilde. Die Rentner als &ouml;konomische Pressure-Group sind schlechthin nicht existent. In einer Untersuchung des Max-Planck-Instituts f&uuml;r Gesellschaftsforschung kommt Achim Goerres zu dem Ergebnis, dass die These von Rentnern als Ausbremsern einer m&ouml;glichen weiteren &ldquo;Reform&rdquo; des Wohlfahrtsstaates keine Faktengrundlage hat. Wie es sich bei der Annahme einer konservativ-besitzstandswahrenden Grundhaltung der Rentner um einen Mythos handelt. Wenn &uuml;berhaupt, dann spiegelten die politischen Haltungen der Alten die pr&auml;genden Einfl&uuml;sse ihrer Jugend wieder. Bei der letzten Rentnergeneration war das die Adenauer-Zeit, bei der n&auml;chsten werden es die Zeiten der Studentenrevolte und der sozialliberalen Koalition sein. Kein Wunder, dass Roman Herzog angesichts dieser Perspektive statt in muntere &ldquo;Hau ruck&rdquo;- jetzt in die &ldquo;Wehe&rdquo;-Rufe der Kassandra ausbricht.<br>\nUm Roman Herzogs Altersbez&uuml;ge brauchen wir uns nicht zu sorgen, wohl aber um den Lebensstandard der Rentner, die in den letzten Jahren eine empfindliche K&uuml;rzung ihrer Renten hinnehmen mussten. Statt der Rede vom Generationenkrieg w&auml;re ein Blick auf die negative Einkommensentwicklung sowohl bei Rentnern als auch bei Lohnabh&auml;ngigen angebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/roman-herzogs-neuester-hau\/?src=MT&amp;cHash=745d8d8dd3&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/p><p><strong>Apropos &bdquo;Rentner-Demokratie&ldquo;:<\/strong><br>\nDie Rentenerh&ouml;hung wird von 74 Prozent der Bundesb&uuml;rger begr&uuml;&szlig;t. Lediglich 17 Prozent lehnen sie als ungerechtfertigt ab, weil die Erh&ouml;hung auf Kosten der J&uuml;ngeren gehe. Dies ergab eine Emnid-Umfrage f&uuml;r den Nachrichtensender N24.<br>\nAnscheinend haben die Rentner schon eine Dreiviertel-Mehrheit hinter sich!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ab 1. Juli 2008 sollen die Renten um 1,1 Prozent steigen. Nach der derzeit geltenden Rentenformel w&auml;ren sie nur um 0,46 Prozent gestiegen. Mit diesem l&auml;cherlichen Anstieg wagte die Bundesregierung jedoch nicht vor die Rentner zu treten, deshalb hat sie den &bdquo;Altersvorsorgeanteil&ldquo; (also den sog. 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