{"id":3145,"date":"2008-04-14T09:25:24","date_gmt":"2008-04-14T07:25:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3145"},"modified":"2008-04-14T15:24:41","modified_gmt":"2008-04-14T13:24:41","slug":"hinweise-des-tages-626","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3145","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3145&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Herzog und Miegel rufen zum Kampf gegen Senioren auf<\/strong><br>\nVierzig Jahre nach dem Attentat auf den Studentenf&uuml;hrer Rudi Dutschke rufen der ehemalige Bundespr&auml;sidenten Roman Herzog und der Bonner Sozialforscher Meinhard Miegel &uuml;ber die Springer-Bl&auml;tter &ldquo;Bild&rdquo; und &ldquo;Welt&rdquo; zum Kampf gegen Senioren auf. Herzog und Miegel werden vielfach als &ldquo;neoliberale&rdquo; Botschafter kritisiert, die in Institutionen wie dem &ldquo;Konvent f&uuml;r Deutschland&rdquo; beziehungsweise dem &ldquo;Institut f&uuml;r Wirtschaft und Gesellschaft&rdquo; (IWG) mit der Deutschen Bank zusammenarbeiten. &ldquo;&Uuml;bernehmen die Alten die Macht?&rdquo;, fragt Bild. Herzog antwortet dem Springer-Blatt: &ldquo;Ich f&uuml;rchte, wir sehen gerade die Vorboten einer Rentner-Demokratie: Die &Auml;lteren werden immer mehr, und alle Parteien nehmen &uuml;berproportional R&uuml;cksicht auf sie. Das k&ouml;nnte am Ende in die Richtung gehen, dass die &Auml;lteren die J&uuml;ngeren auspl&uuml;ndern.&rdquo; Parallel dazu Miegel in der Welt: &ldquo;Wir sind auf dem Weg in die Altenrepublik&rdquo;. Er rechne nicht damit, dass die Rentner in Zukunft freiwillig auf die Belastbarkeit der J&uuml;ngeren R&uuml;cksicht nehmen und ihre Anspr&uuml;che zur&uuml;ckschrauben w&uuml;rden. &ldquo;Die &auml;ltere Bev&ouml;lkerungsgruppe hat einen kurzen Zeithorizont und will in der Gegenwart Kasse machen&rdquo;, sagte Miegel und bringt die M&ouml;glichkeit der Au&szlig;erkraftsetzung demokratischer Mehrheitsentscheidungen ins Spiel: Die Jungen w&uuml;rden &ldquo;Mittel und Wege finden, sich der Belastung zu entziehen &ndash; da k&ouml;nnen die Mehrheitsverh&auml;ltnisse sein, wie sie wollen.&rdquo; Miegel spricht gar von &ldquo;Revolution&rdquo;.\n<p>Der Vorsto&szlig; der Springer-Presse mit Herzog, Miegel und Metzger k&ouml;nnte von der alten machtpolitischen Strategie &ldquo;Teile und herrsche&rdquo; getragen sein. Eine Gesellschaft, die sich zunehmend einig darin ist, dass Manager zu viel Geld verdienen und weitgehend einhellig eine weitere Umverteilung von unten nach oben ablehnt, kann von den Profiteuren der gegenw&auml;rtigen Politik als Bedrohung wahrgenommen werden. Neben dem Aufrechterhalten und Stabilisieren des Rechts-links-Gegensatzes mag auch ein &ldquo;Generationenkrieg&rdquo; als probates Mittel daf&uuml;r angesehen werden, Zwietracht und Uneinigkeit in der Gesellschaft zu sch&uuml;ren, um so in der Machtaus&uuml;bung ungest&ouml;rt zu bleiben. Mit diesem Prinzip gelang es schon vielen Herrschern, ihre Position und Macht zu stabilisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ngo-online.de\/ganze_nachricht.php?Nr=17703\">ngo-online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ralf Stegner: Der Staat ist erpressbar<\/strong><br>\nIn der Sendung von Maybrit Illner am 10.04.2008 mit dem Thema &bdquo;Das Gesch&auml;ft der Gierigen &ndash; Kann man Banken noch vertrauen?&ldquo; hat der ehemaliger Landesfinanzminister und Landesvorsitzender der schleswig-holsteinischen SPD Ralf Stegner folgende denkw&uuml;rdige Aussage gemacht: &ldquo;Manchmal hat der Staat gar keine andere Wahl. Ich will Ihnen ganz kurz erz&auml;hlen, als ich im Vermittlungsausschuss zwischen Bundestag und Bundesrat war, da hat mich der Vertreter eines gro&szlig;en Versicherungskonzerns besucht. <strong>Der wollte eine Steuersubvention<\/strong> haben, die hatten auch gezockt an der B&ouml;rse. Und der hat gesagt: <strong>&ldquo;Wissen Sie was, entweder wir kriegen die, oder wir schmei&szlig;en erstens Leute raus und zweitens gehen Policen hoch, von Ihren Leuten, von Ihren W&auml;hlern, die Sie w&auml;hlen.&rdquo;<\/strong> Es sind die kleinen Leute, die davon betroffen sind, wenn so was hochgeht. Das hei&szlig;t, der Staat ist auch ein St&uuml;ck erpressbar&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/maybritillner.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/25\/0,1872,7224441,00.html\">Maybrit Illner ZDF.de<\/a>\n<p><em>Dort ZDF Mediathek Das Gesch&auml;ft der Gierigen<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Dankenswerterweise spricht Stegner einmal offen aus, was t&auml;glich passiert und wor&uuml;ber sonst stets geschwiegen wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Privatisierungsstreit: Lafontaine will Post und Telekom wieder verstaatlichen<\/strong><br>\nNeuer Populismus vom Linkspartei-Chef: Oskar Lafontaine will Telekom, Post und Stromwirtschaft wieder verstaatlichen und k&uuml;nftige Privatisierungen stoppen. Was ihn freuen d&uuml;rfte: Der f&uuml;r dieses Jahr geplante Bahn-B&ouml;rsengang droht zu scheitern &ndash; an SPD-internem Streit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,547078,00.html\">SpiegelOnline<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> An dieser Meldung finde ich interessant zu sehen, wie die neoliberalen, reaktion&auml;ren Medien arbeiten. Sie haben offensichtlich vereinbart, dass Oskar Lafontaine das Etikett &bdquo;Populist&ldquo; angeheftet werden soll. Generell ist alles Populismus, was dem neoliberalen Glaubensbekenntnis widerspricht. Daraus entstehen dann solche absurden Einlassungen wie jene, die Wiederverstaatlichung der Telekom und der Post seien populistische Forderungen.<\/em><\/p>\n<p>Man kann dagegen alles m&ouml;gliche sagen, aber dass es popul&auml;r sei, die Telekom wieder zu verstaatlichen, daf&uuml;r gibt es nach meiner Kenntnis keinen Anhaltspunkt. Im Gegenteil: Die Propaganda, die Privatisierung der Telekom habe uns niedrigere Telefongeb&uuml;hren beschert und alle profitierten davon, ist sehr wirksam. Nur wenige Leute wissen, welche Opfer sie als Steuerzahler und als Beitragszahler f&uuml;r die Rentenversicherung f&uuml;r diese Privatisierung gebracht haben und immer noch bringen: weil die Lasten der Fr&uuml;hpensionierung von beamteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf den Steuerzahler abgew&auml;lzt worden sind, weil viele Angestellten und Arbeiter zulasten der Rentenversicherung fr&uuml;hverrentet worden sind.<\/p>\n<p>Immer wieder &uuml;brigens, wenn ich einen solchen Text im Spiegel lese, frage ich mich, wie die Intelligenz eines solchen Medienorgans so schnell und nachhaltig verfallen kann, wie wir das beim Spiegel und seinen Randprodukten beobachten k&ouml;nnen.<\/p><\/li>\n<li><strong>Marode Gleise, hoher Profit &ndash; Deutsche Bahn poliert die Bilanz<\/strong><br>\nEinen Milliarden- Gewinn f&uuml;r 2007 pr&auml;sentierte Bahnchef Hartmut Mehrdorn letzte Woche stolz. Den Gro&szlig;teil habe das Schienennetz erwirtschaftet. Doch das ist wegen fehlender Investitionen in einem schlechten Zustand und lebt von den Subventionen der Steuerzahler. W&auml;hrend die Fahrg&auml;ste in vollen Regionalz&uuml;gen zur Arbeit fahren, poliert Mehdorn die n&auml;chste Bilanz bereits mit h&ouml;heren Trassenpreisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/_\/kontraste\/beitrag_jsp\/key=rbb_beitrag_7301178.html\">Magazin Kontraste (ARD)<\/a><\/li>\n<li><strong>Falsche Zahlen bei der Mindestlohn-Debatte<\/strong><br>\nRund 1,3 Millionen Vollzeitbesch&auml;ftigte in Deutschland m&uuml;ssen ihr niedriges Gehalt mit Arbeitslosengeld II aufstocken. Ein Skandal &ndash; sagen Politiker und Gewerkschafter und fordern auch deshalb einen allgemeinen Mindestlohn von 7,50 Euro die Stunde. Doch viele &bdquo;Aufstocker&ldquo; w&uuml;rden davon gar nicht profitieren. Ihr Stundenlohn ist jetzt schon h&ouml;her. Sie verdienen zu wenig, weil sie die Familie mit nur einem Gehalt versorgen m&uuml;ssen oder Teilzeit arbeiten. H&ouml;chstens 15.000 allein stehende Erwerbst&auml;tige sind es, die aufgrund eines zu geringen Stundenlohns nicht von ihrem Vollzeitjob leben k&ouml;nnen &ndash; nur davon sprechen die Politiker und Gewerkschafter nicht.\n<p>Karl Brenke, Arbeitsmarktexperte DIW:<br>\n&bdquo;Unsere Untersuchung hat gezeigt, dass Bed&uuml;rftigkeit trotz Vollzeitbesch&auml;ftigung in Deutschland kein Massenph&auml;nomen ist. Und die Zahl derer, die unter L&ouml;hne fallen, die weniger als 7,50 &euro; ausmachen, und die trotzdem auf ALG II angewiesen sind, ist gewiss nicht so gro&szlig;, dass sie Forderungen rechtfertigen w&uuml;rden wie die Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen Mindestlohnes in Deutschland.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/_\/kontraste\/beitrag_jsp\/key=rbb_beitrag_7301182.html\">Kontraste rbb<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung eines NDS-Lesers:<\/strong> Ein kurzer Hinweis zu einem mehr als verdummenden Beitrag in der ARD-Sendung Kontraste. Da durfte das nat&uuml;rlich v&ouml;llig neutrale, wissenschaftliche DIW seine Kampagne gegen den Mindestlohn mit verdrehten und falschen Zahlen im &Ouml;R verbreiten. Im Prinzip versuchte man zu verdeutlichen, dass nur ein geringer Teil der Hartz-Aufstocker (eine halbe Million) &uuml;berhaupt Vollzeit arbeiten w&uuml;rde. Diese Zahl so allein als Grundlage f&uuml;r einen nicht notwendigen Mindestlohn zu verwenden, beweist schon einmal den reinen Manipulationsversuch. Selbst wenn die Zahl der Vollzeit-Aufstocker stimmen sollte, so sind in diesem Land eben nicht nur die Hartz-&ldquo;Aufstocker&rdquo; von der notwendigen Einf&uuml;hrung von Mindestl&ouml;hnen betroffen. Aufstocken k&ouml;nnen eben auch nur jene Personen, die alle Bedingungen f&uuml;r den ALG-II-Antrag mitbringen &ndash; in ihrer &ldquo;Bedarfsgemeinschaft&rdquo; also kein anrechenbares Verm&ouml;gen besitzen, was bei vielen nicht der Fall ist. Und nicht jeder, der einen Anspruch auf ALG-II h&auml;tte, nutzt ihn auch, weil viele sich die Schmach des Gangs zum Jobcenter ersparen. Das f&auml;llt den Redakteuren von Kontraste aber nicht ein. Einfach ohne Gegenrecherche bei den Gewerkschaften ungefiltert den Unsinn des Arbeitgebernahem DIW als Wahrheit pr&auml;sentieren&hellip; <a href=\"http:\/\/blog.rbb-online.de\/roller\/kontrasteblog\/entry\/falsche_zahlen_bei_der_mindestlohn\">im Blog wird zum Gl&uuml;ck heftig protestiert!<\/a><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Kontraste hat eben nicht &bdquo;mal ganz genau nachrechnen lassen&ldquo;, sondern ausschlie&szlig;lich und einseitig dem DIW nachgeplappert; niemand anderes kam zu Wort. V&ouml;llig au&szlig;er Acht bleibt, dass ohne Mindestlohn die Branchen und Betriebe, die Niedrigstl&ouml;hne bezahlen, durch die M&ouml;glichkeit aufzustocken staatlich subventioniert werden. Wenn die Besch&auml;ftigten dagegen Vollzeit arbeiten und einen Mindestlohn verdienen, dann sind sie auch sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigt. Sie haben eine andere Absicherung und unterst&uuml;tzen gleichzeitig die Gesellschaft. Und dar&uuml;ber hinaus sind die Rechenergebnisse des DIW allenfalls ein Argument daf&uuml;r, dass ein Niedriglohn von 7,50 Euro eher zu niedrig als zu hoch ist. Gegen das Prinzip eines Mindestlohns sprechen sie nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft: Unterrichtsmaterial f&uuml;r Hauptschule aktualisiert<\/strong><br>\nDas Unterrichtsmaterial f&uuml;r die Hauptschule zum Thema Berufliche Selbst&auml;ndigkeit wurde jetzt komplett &uuml;berarbeitet. Es wurde mit aktuellen Zahlen, Daten und Fakten versehen, ggf. durch Reform&auml;nderungen erg&auml;nzt und kann jetzt kostenlos heruntergeladen werden. Die Unterrichtsmaterialien gibt es zu sechs verschiedenen Themengebieten: Arbeitsmarkt, Bildung, Selbstst&auml;ndigkeit, Soziale Sicherung, Schlanker Staat und Neue Arbeitswelt.\n<p>Je nach Bedarf k&ouml;nnen ganze Unterrichtseinheiten oder einzelne Arbeitsbl&auml;tter heruntergeladen werden. Jede Unterrichtseinheit enth&auml;lt ein gesondertes Blatt mit einer Beschreibung der geplanten Durchf&uuml;hrung der Schulstunden und dem ben&ouml;tigten Zeitrahmen. Die Arbeitsbl&auml;tter sind so konzipiert, dass sie sich zum direkten Einsatz im Unterricht eignen. Jedes Arbeitsblatt enth&auml;lt zus&auml;tzlich ein Blatt mit L&ouml;sungshinweisen f&uuml;r Lehrer.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundschule.de\/WUS\/homepage\/Aktuell\/Neue_Materialien\/Unterrichtsmaterial_fuer_Hauptschule_aktualisiert.html\">&bdquo;Wirtschaft und Schule&ldquo; (INSM)<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Flexibilisierung des Arbeitsmarktes, Ma&szlig;nahmen gegen Arbeitslosigkeit, Sozialversicherung, Rentenversicherung und Demographie einschlie&szlig;lich der &uuml;blichen Pilz- und Tannengrafiken bis 2050, Staatsquote usw. Schon bei oberfl&auml;chlichem Durchbl&auml;ttern der Arbeitsbl&auml;tter ist zu ahnen, was da angerichtet wird. Haupt- und Berufssch&uuml;ler\/innen, die von einer Ausbildungsverg&uuml;tung (&euro; 580,00) ihren Rentenversicherungsbeitrag berechnen sollen, werden schon fr&uuml;h neoliberal beeinflusst, und so entsteht der N&auml;hrboden f&uuml;r die n&auml;chsten Kampagnen von BILD &amp; Co. <\/em> <\/p>\n<p><em>Oder auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Jugend in eigener Sache &ndash; Fit in die berufliche Zukunft<\/strong><br>\nF&uuml;r den Berufseinstieg gewappnet zu sein, bedeutet weit mehr, als gute Schulnoten zu haben. Neben fachlichen Qualifikationen spielen pers&ouml;nliche Kompetenzen und Einstellungen in der heutigen Arbeitswelt eine immer gr&ouml;&szlig;ere Rolle. Die gemeinn&uuml;tzige Aktion &raquo;Jugend in eigener Sache&laquo; erleichtert mit vielf&auml;ltigen Angeboten den Weg von der Schulbank in die Arbeitswelt.<\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> &bdquo;&hellip; Einstellungen in der heutigen Arbeitswelt &hellip;&ldquo; Aha. Gehirnw&auml;sche f&uuml;r junge Menschen hinter der gemmeinn&uuml;tzigen Tarnkappe. Sponsoren sind u.A. die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und die Deutsche Bank.<br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundschule.de\/WUS\/homepage\/Aktuell\/Neue_Materialien\/Jugend_in_eigener_Sache___Fit_in_die_berufliche_Zukunft.html;jsessionid=A45780CD61FE143A8CA2F8915DAF3D8A\">&bdquo;Wirtschaft und Schule&ldquo; (INSM)<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.jugend-in-eigener-sache.de\/\">Jugend in eigener Sache<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Vive la r&eacute;volution<\/strong><br>\nIn Paris haben sich die Gewerkschaften und Unternehmer auf neue Umgangsformen geeinigt. Dies soll den Arbeitsmarkt &ldquo;flexibler&rdquo; gestalten. Kleinere Arbeitnehmerorganisationen drohen aber leer auszugehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1317748\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Chaos bei Airlines: Millionenverluste und Geduldsprobe f&uuml;r Kunden<\/strong><br>\nDie Geduld der Kunden von American Airlines wird weiter auf eine harte Probe gestellt. Die Fluggesellschaft sagte erneut 570 Fl&uuml;ge ab. Grund sind von der Aufsichtsbeh&ouml;rde angeordnete Inspektionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1317746\">FR<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Konservativ<\/strong><br>\nDas ist der GAU, und er kommt mit Ansage: American Airlines und andere US-Fluggesellschaften haben bei der Sicherheit geschlampt, und die Aufsichtsbeh&ouml;rde hat beide Augen zugedr&uuml;ckt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1317723\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Vielleicht sollte man sich in Erinnerung rufen, dass die Deregulierung der US-Luftfahrt 1978 stilbildend f&uuml;r die wirtschaftspolitische Diskussion in der Bundesrepublik wirkte, die 1992 schlie&szlig;lich in Ma&szlig;nahmen m&uuml;ndete, welche die Regulierung sehr unterschiedlicher Bereiche wie z.B. der Verkehrsm&auml;rkte, der Energiewirtschaft, des technischen Pr&uuml;fwesen, der Flugsicherung, der Bundesbahn und der Bundespost faktisch aufhoben. &ndash; Der Zustand der zivilen US- Luftfahrt kann auch als Menetekel gedeutet werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sachsen droht Milliarden-Verlust<\/strong><br>\nDem Freistaat Sachsen drohen nach der Krise um die Landesbank erhebliche Belastungen bis zu 1,2 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1318282\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Gegenw&auml;rtig geht Sachsen von einem Soll-Haushalt von knapp &uuml;ber 16 Mrd. Euro (Steuereinnahmen 8 Mrd.) f&uuml;r 2008 aus. Sollte im schlimmsten Fall Sachsen mit 2,75 Mrd. Euro haften, k&auml;me dem Land die relativ zu den meisten anderen Bundesl&auml;ndern g&uuml;nstige Schuldenquote bzw. Verschuldung pro Kopf zu Gute. Bei einer zus&auml;tzlichen Erh&ouml;hung der Pro-Kopf-Verschuldung um ca. 700 Euro w&uuml;rde Sachsen bundesweit hinter Bayern und Baden-W&uuml;rttemberg stehen. Auf eine zus&auml;tzliche Bankrotterkl&auml;rung liefe es allerdings hinaus, wenn die verantwortlichen Politiker inklusive Opposition mit einem rigiden Sparkurs reagieren w&uuml;rden. Eine L&ouml;sung &uuml;ber langfristige Schuldverschreibungen w&uuml;rde zumindest den finanzpolitischen Schaden geringer halten &ndash; das Vertrauen in die Politik ist sowieso hin.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kunden strafen Lidl<\/strong><br>\nDer Discounter Lidl hat durch die Bespitzelungsaff&auml;re Kunden verloren. &ldquo;Wir hatten unmittelbar nach der Ver&ouml;ffentlichung Umsatzeinbu&szlig;en&rdquo;, sagte eine Unternehmenssprecherin. Branchenkenner vermuten, dass die Erl&ouml;se in den vergangenen zwei Wochen um etwa zehn Prozent geschrumpft sind..<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1317724\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Spion, der aus der Lochwand kam<\/strong><br>\nLidl ist kein Einzelfall. Die Kontrolle von Mitarbeitern ist im Einzelhandel normal. Sogar Statistiken werden dar&uuml;ber gef&uuml;hrt. Die Methoden erinnern mitunter an schlechte Spionagefilme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/Unternehmen-Ueberwachung-Einzelhandel;art129,2512589?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PR\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>L&ouml;sung &agrave; gogo<\/strong><br>\nMerkel und Beck zur Bahnprivatisierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/04-14\/045.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Lebensmittelpreise gef&auml;hrden Kampf gegen Armut<\/strong><br>\nDie Weltbank sieht R&uuml;ckschl&auml;ge im Kampf gegen die Armut &ndash; weil die Biospritproduktion die Nahrungsmittelpreise auf neue H&ouml;chstst&auml;nde getrieben hat. Die reichen Staaten m&uuml;ssten deshalb die Sch&auml;den f&uuml;r die Entwicklungsl&auml;nder ausgleichen, fordert der britische Premier Brown.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/341279.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Wer dem Volk den Reis stiehlt<\/strong><br>\nDer Preis f&uuml;r das Grundnahrungsmittel ist auf Rekordniveau. Politiker in Entwicklungsl&auml;ndern werden nerv&ouml;s. Die philippinische Pr&auml;sidentin drohte sogar damit, Spekulanten ins Gef&auml;ngnis zu werfen. Aber es k&ouml;nnte noch schlimmer kommen. Jetzt wird auch Saatgut knapp.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/340247.html?mode=print\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Die globale Hunger-Krise<\/strong><br>\nKatastrophale Folgen der steigenden Lebensmittelpreise bef&uuml;rchtet der Internationale W&auml;hrungsfonds &ndash; sogar die Demokratie ist demnach in Gefahr. In Deutschland zehren explodierende Lebensmittelpreise die Lohnsteigerungen auf, weltweit treiben sie Millionen Menschen in den Hunger und sch&uuml;ren soziale und politische Spannungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1318384\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Eher am Rande wird in der allgemeinen Berichterstattung die Rolle der Spekulation bei den steigenden Rohstoffpreisen, insbesondere bei Lebensmitteln erw&auml;hnt. Wenn aber, wie vielfach berichtet, die starke Nachfrage nach Brennstoffen und Mineral&ouml;lerzeugnissen, nach Fleisch (und Futtermitteln) und Getreide in den Schwellenl&auml;ndern in Verbindung mit einer schrumpfenden globalen Anbaufl&auml;che ausschlaggebend sein sollte, m&uuml;sste der Preisanstieg eigentlich &uuml;ber eine l&auml;ngere Zeit und viel kontinuierlicher ablaufen.<\/em><\/p>\n<p>Wenn aber allein in der Bundesrepublik im Vergleich zum Vorjahr Getreide, Saaten und Futtermittel 52 Prozent teurer wurden, Milch, Milcherzeugnisse, Eier, Speise&ouml;le und Nahrungsfette immerhin um 23,5 zulegten, der Gro&szlig;handelspreis f&uuml;r feste Brennstoffe und Mineral&ouml;lerzeugnisse um 18,8 Prozent stieg, dann sind das ganz beachtliche Preisspr&uuml;nge, welche nicht durch eine stetig steigende Nachfrage erkl&auml;rt werden k&ouml;nnen. Hinzukommt, dass es bei einzelnen Nahrungsmitteln zwar zu regelrechten Preisexplosionen kam, diese aber h&auml;ufig ebenso schnell abgebaut wurden. &ndash; So dramatisch, wie die Preisentwicklung von Zucker, Orangensaftkonzentrat, Kakao und Weizen in den letzten Jahren, z.Z. von Mais und Reis an den globalen Rohstoffm&auml;rkten ablief, k&ouml;nnen sich Angebot und Nachfrage gar nicht ver&auml;ndern.<\/p>\n<p>Es spricht viel daf&uuml;r, dass immer mehr professionelle Spekulanten parallel zum Verfall der Aktien auf den Rohstoffsektor ausweichen. D.h. nicht die Nachfrage, sondern die Wetten an den Warenterminb&ouml;rsen bestimmen die Preise der Lebensmittel &ndash; mir den entsprechenden Symptomen Herdentrieb, Entstehung und Platzen von Blasen, Ausweichen zum n&auml;chsten Rohstoff. Leider hat man dazu auf der IWF-Tagung au&szlig;er unverbindlichen Klagen und Solidarit&auml;tsappellen nichts geh&ouml;rt. Soll die Welt jetzt auf ein Anziehen der Aktienkurse hoffen?<\/p><\/li>\n<li><strong>Der Kapitalismus verliert seinen Glanz<\/strong><br>\nDie Finanzkrise ist nur ein Symptom. Das eigentliche Problem ist die Verteilung: hier eine d&uuml;nne Oberschicht, die mit Hunderten Milliarden wild spekuliert; dort eine immer gr&ouml;ssere Minderheit, die um die n&auml;chste Mahlzeit zittert, oder die schon bei einem halben Prozent Zinserh&ouml;hung, die Schulden nicht mehr bezahlen kann. Die Welt braucht keine transparenten Bankbilanzen, -sondern eine bessere Wirtschaftspolitik. Und braucht W&auml;hler, die daran glauben, dass sie tats&auml;chlich die Wahl haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blick.ch\/news\/wirtschaft\/vontobel\/der-kapitalismus-verliert-seinen-glanz-88378\">Blick<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> F&uuml;r NachDenkSeiten-Leser nichts Neues. Ein Detail allerdings ist interessant:<br>\n&bdquo;Die W&auml;hler &hellip; begreifen allm&auml;hlich, dass die Ungleichheit nicht vom Markt, sondern von der Politik gemacht ist. Das zeigt sich etwa am Beispiel der USA. Seit 1945 sind unter demokratischen Regierungen die Einkommen der &auml;rmeren H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung im Schnitt um 2,4 Prozent pro Jahr gestiegen, unter den Republikanern jedoch nur um 0,8 Prozent.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Harsche Kritik an ARD-Polittalk in BILD<\/strong><br>\nDie n&auml;chste Attacke auf Vorzeige-Talkerin Anne Will! Nach dem Programmbeirat der ARD geht nun der Managerkreis der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung auf die TV-Talkerin los. Will habe vor zwei Wochen &bdquo;ein besonders krasses Beispiel&ldquo; f&uuml;r schlechten Journalismus abgeliefert, meckern sie laut &bdquo;FAZ&ldquo; in einem offenen Brief, der an Anne Will und den NDR-Intendanten adressiert ist. Will reihe sich damit in Sendungen ein, die nicht &bdquo;objektiv und aufkl&auml;rend&ldquo; informierten, sondern &bdquo;mit irref&uuml;hrenden und populistischen Halbwahrheiten oder fehlerhaften Darstellungen das Gegenteil bewirken&ldquo;.<br>\nBesonders regten sich die Manager &uuml;ber die Sendung zum &bdquo;Thema Rente&ldquo; vor zwei Wochen auf. Drei Kritikpunkte pickten sie sich konkret heraus: \n<ul>\n<li>Will zeigte in einem Einspielfilm drei Aktienwerte, die in den letzten Monaten Kursverluste von bis zu 40 Prozent verzeichneten. W&uuml;rden Sie hier an der B&ouml;rse Ihre Altersversicherung riskieren?, habe sinngem&auml;&szlig; die Frage dazu gelautet. Kritik der Manager: Dass die Aktienkurse langfristig betrachtet seit Jahrzehnten steigen, haben die TV-Macher schlicht verschwiegen.<\/li>\n<p>(&hellip;.)<\/p>\n<li>Will nannte einen falschen Rentenbeitragssatz. In der Sendung war von einem Satz &bdquo;unter 20 Prozent&ldquo; die Rede. Die Manager: Richtig w&auml;ren 40 Prozent, die sich ergeben, wenn man die Beitr&auml;ge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ber&uuml;cksichtigen w&uuml;rde. <\/li>\n<li>Ein Rentner, der auf Wills &bdquo;Betroffenheitssofa&ldquo; sa&szlig;, meckerte &uuml;ber die niedrigen Renten. Als ihn ein Talkgast fragte, wie hoch denn seine eigene Rente sei, antwortete er nicht. Hier h&auml;tte die Moderatorin noch einmal nachfragen m&uuml;ssen, hei&szlig;t es.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Fazit der Manager:<\/strong> Solche journalistischen &bdquo;Fehlgriffe und Vers&auml;umnisse&ldquo; sollten &ldquo;an so prominenter Stelle&ldquo; im Fernsehen nicht passieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/news\/vermischtes\/2008\/04\/12\/manager-gehen-auf\/anne-will-los.html#\">Bild am Sonntag vom 13.4.2008<\/a><\/p>\n<p><strong><em>Kommentar AM:<\/em><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><em>Kaum bringt Anne Will mal etwas mit einem kleinen kritischen Akzent, der die Kreise der Privatvorsorge st&ouml;ren k&ouml;nnte, und sofort wird zugeschlagen. Sie ist nicht wirtschaftsfreundlich genug und schon wird interveniert. Anne Will soll offenbar der Schneid abgekauft werden. Die Gleichschaltung soll perfektioniert werden.<\/em><\/li>\n<li><em>Interessant ist dabei auch, dass sich BILD eine Gruppe aussucht, die wegen der Verbindung mit der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung den Eindruck macht, politisch nicht rechts zu stehen. Der Eindruck ist falsch! Ein konservativeres Gremium gibt es kaum.<\/em><\/li>\n<li><em>Und dann f&auml;lschen sie auch noch, mit oder ohne Absicht, das l&auml;sst sich leider nicht feststellen: Die unter Ziffer 2 genannte Zahl von 40% Rentenversicherungsbeitrag ist schlicht falsch. Was in der Sendung gesagt wurde &ndash; &bdquo;unter 20%&ldquo; &ndash; ist richtig. Es sind 19,9%. Dieser Prozentsatz enth&auml;lt den Arbeitnehmer- und den Arbeitgeberbeitrag.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>Was von diesem Kreis zu halten ist, siehe  <a href=\"?p=534\">&bdquo;Managerkreis der Ebertstiftung &ndash; ein Br&uuml;ckenkopf der neoliberalen Bewegung im &ldquo;linken&rdquo; Lager&ldquo;<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Peter Schneider: 40 Jahre 68 &ndash; Der Skandal der Rebellion<\/strong><br>\nDer Skandal des Aufbruchs von 68 besteht gerade nicht in den totalit&auml;ren Ausw&uuml;chsen dieser Rebellion, sondern in ihren zivilisatorischen Siegen. Und es gibt zu denken, dass den Anti-68ern, wenn sie etwas Neues versprechen, nichts anderes einf&auml;llt als eine R&uuml;ckkehr zu der vermeintlich heilen Welt, die die 68er ersch&uuml;ttert haben. Was die Anti-68er bis heute umtreibt, ist die Radikalit&auml;t, mit der die Jugend der westlichen Welt gegen die kulturellen Verabredungen anrannte, auf denen die Autorit&auml;t der gesellschaftlichen Institutionen ruhte. Die Vorherrschaft der M&auml;nner, das Sakrament der Ehe und das st&auml;ndig heimlich gebrochene Gebot lebensl&auml;nglicher Treue, das autorit&auml;re Verh&auml;ltnis zwischen Eltern und Kindern, zwischen M&auml;nnern und Frauen, die Rechtlosigkeit von homosexuellen M&auml;nnern und Frauen, der blinde Gehorsam gegen&uuml;ber Lehrern, Professoren und Gener&auml;len, ja selbst die Tauglichkeit der parlamentarischen Demokratie &ndash; all das geriet in einen Sturm des Fragens und der Kritik. Es ist dieses damals militant und massenhaft vorgetragene Element des Zweifelns an &uuml;berkommenen Lebensformen, das das Erbe von 68 so skandal&ouml;s macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/zeitgeschichte\/die_68er\/1968_aktuelle_artikel\/?em_cnt=1317004\">FR<\/a>\n<p><em>Siehe auch:<\/em><\/p>\n<p>40 Jahre 68: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/zeitgeschichte\/die_68er\/1968_aktuelle_artikel\/\">Beilage der FR<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe auch:<\/em><\/p>\n<p>2008 &ndash; <a href=\"?p=2873\">die NachDenkSeiten zu 40 Jahre 68er<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Argumente gegen nachgelagerte Studiengeb&uuml;hren<\/strong><br>\nNoch deutlicher wird die soziale Schieflage nachlaufender Geb&uuml;hren jedoch, wenn betrachtet wird, welche Gruppen von Studierenden auf die nachgelagerte Zahlungsweise angewiesen w&auml;ren. Vergleicht man die Herkunft der Mittel, die Studierende derzeit zur Studienfinanzierung erhalten, wird deutlich, dass Studierenden aus gehobenen Schichten mehr als doppelt so viel Zuweisungen von den Eltern erhalten als Studierende aus einkommensschw&auml;cheren Schichten. Bei Studierenden aus reicheren Elternh&auml;usern ist somit davon auszugehen, dass deren Eltern in der Regel dazu in der Lage sind, die Geb&uuml;hren direkt zu zahlen. Diese Studierenden starten also schuldenfrei ins Berufsleben. Studierende aus einkommensschw&auml;cheren Schichten dagegen haben diese M&ouml;glichkeit nicht: Ihre Eltern k&ouml;nnen die Geb&uuml;hren nicht direkt zahlen, sie m&uuml;ssen mit einem Schuldenberg nach dem Ende des Studiums rechnen.<br>\nWenn sie denn &uuml;berhaupt noch studieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abs-bund.de\/_blobs\/3184\/argumente_gegen_nachgelagerte_studiengebuehren_5000.pdf\">Aktionsb&uuml;ndnis gegen Studiengeb&uuml;hren (abs) [PDF &ndash; 912 KB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3145","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3145","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3145"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3145\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3145"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3145"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3145"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}