{"id":31543,"date":"2016-02-24T08:43:05","date_gmt":"2016-02-24T07:43:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31543"},"modified":"2016-02-24T08:43:05","modified_gmt":"2016-02-24T07:43:05","slug":"hinweise-des-tages-2569","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31543","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31543#h01\">Verb&auml;nde prangern soziale Ungleichheit an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31543#h02\">Friendly Fire in Kiew?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31543#h03\">Jahresbericht: Amnesty kritisiert deutsche Fl&uuml;chtlingspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31543#h04\">Balkanroute<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31543#h05\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31543#h06\">Der Terror der anderen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31543#h07\">Atomriesen sollen sich f&uuml;r 18 Milliarden freikaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31543#h08\">Der Verschw&ouml;rungstheoretiker Norbert H&auml;ring und das Centre for European Reform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31543#h09\">Richterbund lehnt Investitionsgericht in TTIP ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31543#h10\">Reform der Europ&auml;ischen Union: Rote Karte f&uuml;r den falschen Spieler &ndash; Teil 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31543#h11\">Industrieproduktion in China: Gigantische Kapazit&auml;t ohne Nachfrage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31543#h12\">EP-Sonderausschuss (Tax2): Kommission schw&auml;rzt weiter Dokumente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31543#h13\">Arme Kommunen setzen auf h&ouml;here Steuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31543#h14\">Top-&Ouml;konomen fordern Abschaffung der Riester-Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31543#h15\">Assad hat das Recht, sich Hilfe zu holen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31543#h16\">Why I Choose Optimism Over Despair: An Interview With Noam Chomsky<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31543#h17\">This image of Mark Zuckerberg says so much about our future<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Verb&auml;nde prangern soziale Ungleichheit an<\/strong><br>\nDie Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland ist trotz guter Konjunktur laut Experten in den vergangenen Jahren gewachsen. &raquo;Auch in einer Phase mit Rekordbesch&auml;ftigung haben wir keine zur&uuml;ckgehenden Armutsquoten&laquo;, sagte die Sozialexpertin Dorothee Spannagel der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Einen &Uuml;berblick zur Entwicklung der Armut will der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband mit weiteren Verb&auml;nden an diesem Dienstag in Berlin geben. Gemeinsam mit dem Kinderhilfswerk, Pro Asyl und weiteren Verb&auml;nden legt der Verband dazu den Armutsbericht 2016 vor. Bereits in den vergangenen Jahren hatte man vor wachsender Armut gewarnt &ndash; politisch ist dagegen nicht viel passiert. (&hellip;)<br>\nHauptursache f&uuml;r die Ungleichheit sei, dass es Lohnzuw&auml;chse vor allem bei den h&ouml;heren Geh&auml;ltern gegeben habe. Der Niedriglohnbereich sei davon weitgehend abgekoppelt, so Spannagel. Zudem sei die Bedeutung der Kapitaleink&uuml;nfte im Vergleich zum Lohneinkommen gewachsen. Nach Daten des Statistischen Bundesamts verf&uuml;gen die obersten zehn Prozent der Haushalte &uuml;ber 51,9 Prozent des Nettoverm&ouml;gens &ndash; die untere H&auml;lfte nur &uuml;ber 1 Prozent. Diese j&uuml;ngsten Zahlen zeigen den Stand von 2013. 1998 hatten die reichsten zehn Prozent nur 45,1 Prozent, die unteren 50 Prozent 2,9 Prozent des Verm&ouml;gens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1002749.verbaende-prangern-soziale-ungleichheit-an.html\">neues deutschland<\/a>\n<p><strong>Dazu: Armutsbericht 2016 &ndash; Zeit zu handeln<\/strong><br>\nEin Verharren der Armutsquote in Deutschland auf hohem Niveau beklagt der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband in seinem aktuellen Armutsbericht, der erstmals in erweiterter Form und unter Mitwirkung weiterer Verb&auml;nde und Fachorganisationen erscheint. W&auml;hrend in neun Bundesl&auml;ndern die Armutsquoten 2014 gesunken seien, belegt der Bericht einen Anstieg der Armut in den bev&ouml;lkerungsreichen Bundesl&auml;ndern Bayern und Nordrhein-Westfalen. Hauptrisikogruppen seien Alleinerziehende und Erwerbslose sowie Rentnerinnen und Rentner, deren Armutsquote rasant gestiegen sei und erstmals &uuml;ber dem Durchschnitt liege. Die Herausgeber sehen daher auch keinerlei Anlass zur Entwarnung und fordern von der Bundesregierung einen sozial- und steuerpolitischen Kurswechsel, um dringend notwendige Ma&szlig;nahmen zur Armutsbek&auml;mpfung auf den Weg zu bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/armutsbericht\/\">Der Parit&auml;tische<\/a><\/p>\n<p><strong>Und dazu leider auch: Der gef&auml;hrliche Blues vom bitterarmen Deutschland<\/strong><br>\nEs ist fahrl&auml;ssig, den Eindruck zu erwecken, dass es vielen Menschen in Deutschland immer schlechter geht. Wer wider besseres Wissen so tut, als k&ouml;nnten immer mehr M&auml;nner und Frauen trotz harter Arbeit oder gestiegener Hartz IV-Bez&uuml;ge kein w&uuml;rdiges Leben f&uuml;hren und zum Beispiel ihren Nachwuchs nicht mehr angemessen ern&auml;hren, der handelt verantwortungslos. Er tr&auml;gt weitere Unruhe in jene Teile der Bev&ouml;lkerung, die wegen der Fl&uuml;chtlingskrise ohnehin schon verunsichert sind, und treibt denjenigen W&auml;hler und Unterst&uuml;tzer zu, die einfache Antworten liefern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/armut-paritaetischer-wohlfahrtsverband-spielt-mit-dem-feuer-a-1078831.html\">Spiegel online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Was f&uuml;r ein mieses St&uuml;ck Meinungsmache. Die herrschenden Eliten scheinen das Thema jedenfalls zu f&uuml;rchten, sonst w&uuml;rden sie nicht ihre Lohnschreiber von der Kette lassen. Die Masche der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; ist inzwischen wohl bekannt. Jede Kritik an den sozialen und &ouml;konomischen Verh&auml;ltnisse soll in die rechte Ecke gestellt und so delegitimiert werden. Es ist die gleiche Masche, die bereits die Proteste gegen das Freihandelsabkommen TTIP in die rechte und nationalistische Ecke stellte und die gleiche Masche, die den NachDenkSeiten andichtet, sie seien ein Bestandteil einer rechten Querfront. Niemand sollten auf diesen billigen Trick hereinfallen.<\/em><br>\n<em>Die Definition von Armut ist nat&uuml;rlich immer abh&auml;ngig vom sozialen und &ouml;konomischen Kontext. Jemand, der 500 Euro im Monat verdient kann in Litauen vielleicht gut davon leben, in M&uuml;nchen oder Hamburg k&ouml;nnte er vermutlich nicht einmal eine 1-Zimmerwohnung bezahlen. Ist die betreffende Person nun arm oder nicht? Aber solche Differenzierung m&uuml;ssen deutsche Qualit&auml;tsjournalisten nicht tangieren. Hauptsache die neoliberale Gesinnung sitzt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J. A.:<\/strong> Ulrich Schneider und der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband sind schuld an AfD und Pegida, weil sie &ldquo;die M&auml;r vom bitterarmen Deutschland&rdquo; verbreiten? Nicht schlecht, Herr Specht.&rdquo;Guido Kleinhubbert ist seit 2005 beim SPIEGEL. Er arbeitet im Propaganda-Ressort. In den n&auml;chsten 10 Jahren beim SPIEGEL besteht zumindest die theoretische M&ouml;glichkeit, da&szlig; er das Konzept der relativen Armut versteht und die wachsende Anzahl von Flaschensammlern und Armutsrentnern um sich herum wahrnimmt.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><strong>Sowie die Reaktion des kritisierten Ulrich Schneider auf diesen unglaublichen Spiegel-Artikel<\/strong><br>\nJetzt brennen wohl bei einigen neoliberalen Hardlinern endg&uuml;ltig alle journalistischen Sicherungen durch&hellip; Sehen wir mal von den zahlreichen sachlichen Fehlern in dem kurzen Kommentar ab &ndash; von den armen Studenten etwa oder davon, dass nach dem relativen Armutskonzept immer irgendjemand unter die Armutsgrenze fallen m&uuml;sse, &hellip;. Jetzt fangen die Neoliberalen sogar schon an, die Nazi-Keule zu schwingen, um uns zum Schweigen zu bringen: Wer von Armut spreche, unterst&uuml;tze letztlich AfD, NPD und Pegida, und handle deshalb unverantwortlich. Eine offensive Sozialpolitik ist die beste Pr&auml;vention gegen Rechtsextreme &hellip; Wer gegen Rechts ist, Herr Kleinhubbert, darf Armut nicht totschweigen, sondern mu&szlig; sie bek&auml;mpfen. Und es sind Menschen wie Sie, die offenbar genau das nicht wollen &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ulrich.schneider.79\/posts\/1003065783118884\">Ulrich Schneider via facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Friendly Fire in Kiew?<\/strong><br>\nAuch zwei Jahre danach bestreitet die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft die Existenz von Todessch&uuml;tzen in Maidangeb&auml;uden<br>\nZwei Jahre nach dem Kiewer Blutbad ist es wohl so fraglich wie nie, ob die &Ouml;ffentlichkeit jemals erf&auml;hrt, wer f&uuml;r die Verbrechen vom 20. Februar 2014 verantwortlich ist. Die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft ist sich sicher, dass die M&ouml;rder ausschlie&szlig;lich staatliche Sicherheitskr&auml;fte waren. Der Politikwissenschaftler Ivan Katchanovski merkt an, dass dagegen sogar die eigenen Beweise der Staatsanwaltschaft sprechen. Dabei hat diese die meisten Aspekte des Verbrechens noch nicht mal untersucht. Westliche Medien spielen ganz unterschiedliche Rollen bei der Aufkl&auml;rung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47461\/1.html\">Stefan Korinth auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Jahresbericht: Amnesty kritisiert deutsche Fl&uuml;chtlingspolitik<\/strong><br>\nAbschiebung in Folterl&auml;nder, rassistische Gewalt: In ihrem Jahresbericht prangert Amnesty International erhebliche Missst&auml;nde an &ndash; auch in Deutschland. Die Regierung verliere die Menschenrechte aus dem Blick.<br>\nDie Lage der Menschenrechte hat sich nach Angaben von Amnesty International weltweit massiv versch&auml;rft. In 122 von 160 untersuchten L&auml;ndern seien Menschen gefoltert oder anderweitig misshandelt worden, sagte Selmin Caliskan, Generalsekret&auml;rin von Amnesty Deutschland bei der Vorstellung des Jahresberichts.<br>\nAuch die deutsche Fl&uuml;chtlingspolitik wird scharf kritisiert. &ldquo;Die Bundesregierung verliert die Menschenrechte aus dem Blick&rdquo;, sagte Caliskan. Sie lobte zwar die Bereitschaft in gro&szlig;en Teilen der Bev&ouml;lkerung, Fl&uuml;chtlinge aufzunehmen. Die anf&auml;ngliche Offenheit der Bundesregierung sei dagegen geschwunden. &ldquo;Stattdessen wird nur auf H&auml;rte und Abschottung gesetzt&rdquo;, sagte Caliskan.<br>\nInsbesondere kritisierte sie die Entscheidung der Gro&szlig;en Koalition, die nordafrikanischen L&auml;nder Marokko, Tunesien und Algerien zu sicheren Herkunftsstaaten zu erkl&auml;ren und Fl&uuml;chtlinge aus diesen Staaten schneller abzuschieben. In den drei L&auml;ndern gebe es schwerwiegende menschenrechtliche Probleme, wie Folter oder Einschr&auml;nkungen der Meinungs- und Versammlungsfreiheit, sagte Caliskan. Insbesondere Homosexuelle w&uuml;rden dort verfolgt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/amnesty-international-kritisiert-deutsche-fluechtlingspolitik-a-1078952.html\">SPIEGEL Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.amnestyusa.org\/research\/reports\/amnesty-international-state-of-the-world-2015\">Amnesty International State of the World 2015 &ndash; Amnesty International<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Menschenrechtsbeauftragter Str&auml;sser tritt zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDie Bundesregierung verliert ihren Menschenrechtsbeauftragten: Der SPD-Mann Str&auml;sser nannte als Grund f&uuml;r seinen R&uuml;cktritt pers&ouml;nliche &Uuml;berlastung &ndash; und die Versch&auml;rfung des Asylrechts.<br>\nSozialdemokrat Christoph Str&auml;sser, 66, hadert mit den Asylrechtsversch&auml;rfungen der Bundesregierung &ndash; auch deshalb gibt er nun sein Amt als Menschenrechtsbeauftragter auf. In einem Schreiben an die SPD-Mitglieder in seinem Wahlkreis M&uuml;nster nennt Str&auml;sser neben pers&ouml;nlicher &Uuml;berlastung das Asylpaket II als Grund f&uuml;r den R&uuml;ckzug. &ldquo;Gleichzeitig will ich nicht verhehlen, dass sich auch in meinem Arbeitsfeld, insbesondere im Bereich der Fl&uuml;chtlingspolitik (Asylpaket II), politische Entscheidungen abzeichnen, die f&uuml;r mich nur schwer vereinbar sind mit meinen eigenen Positionen und meiner eigenen Glaubw&uuml;rdigkeit&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Schreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/menschenrechtsbeauftragter-straesser-tritt-zurueck-a-1078752.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Balkanroute<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Griechenland protestiert gegen Ausschluss von Fl&uuml;chtlingsgipfel<\/strong><br>\nDie griechische Regierung hat sich offiziell &uuml;ber eine von &Ouml;sterreich einberufene Westbalkankonferenz zur Fl&uuml;chtlingspolitik beschwert. Das f&uuml;r Mittwoch angesetzte Treffen soll ohne Griechenland und die EU-Kommission stattfinden. Das Au&szlig;enministerium in Athen erkl&auml;rte, es handele sich um eine &ldquo;einseitige und keineswegs freundschaftliche Aktion&rdquo;. Es werde versucht, in Abwesenheit Griechenlands Entscheidungen zu treffen, die dessen Grenzen angingen.<br>\nZu der Konferenz in Wien sind die Innen- und Au&szlig;enminister von neun L&auml;ndern eingeladen, darunter Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Serbien und Slowenien, um &uuml;ber eine gemeinsame Politik in der Fl&uuml;chtlingsfrage zu beraten. Durch Grenzschlie&szlig;ungen in diesen L&auml;ndern sitzen Tausende Fl&uuml;chtlinge auf der Balkanroute fest, die meisten von ihnen stranden in Griechenland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/fluechtlinge-griechenland-protestiert-gegen-ausschluss-von-balkankonferenz-a-1078958.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Balkanroute wird zum Flaschenhals<\/strong><br>\nMontenegro und Serbien stellten in Aussicht, die Grenzen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge komplett zu sperren, sollten andere Staaten entlang der Balkanroute dasselbe tun. In Montenegro kommen derzeit kaum Durchreisende an. Das k&ouml;nnte sich aber &auml;ndern, sollten Mazedonien und Serbien ihre Grenzen erneut sperren. In diesem Fall w&auml;re auch Albanien betroffen &ndash; dort und in den anderen potenziellen Transitstaaten werde die EU umgehend helfen, sicherte Kommissionssprecherin Natasha Bertaud zu. Sie appellierte an alle Staaten auf der Balkanroute, eine Notfallplanung vorzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000031662289\/Die-Balkanroute-wird-zum-Flaschenhals\">der Standard<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Schutz des Schengen-Raums<\/strong><br>\nBundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re will den &ldquo;Schutz f&uuml;r den Schengen-Raum&rdquo; unter Umst&auml;nden von der griechisch-t&uuml;rkischen Seegrenze weg &ldquo;an eine andere Grenze&rdquo; verlegen. Dies k&uuml;ndigt der Minister in den Auseinandersetzungen mit &Ouml;sterreich um Ort und Modalit&auml;ten der EU-Fl&uuml;chtlingsabwehr an. Nach Lage der Dinge handelt es sich dabei um die griechische Nordgrenze, die in den vergangenen Tagen immer st&auml;rker abgeriegelt wurde &ndash; von Mazedonien. Hintergrund ist ein Beschluss der L&auml;nder der sogenannten Balkanroute, die unter &ouml;sterreichischer F&uuml;hrung &uuml;bereingekommen sind, nur noch Fl&uuml;chtlinge mit g&uuml;ltigen Papieren einreisen zu lassen. Dies f&uuml;hrt mittlerweile zu einem R&uuml;ckstau vor allem afghanischer Fl&uuml;chtlinge in Griechenland; gestern ist es zu ersten Unruhen an der griechisch-mazedonischen Grenze gekommen. Athen protestiert gegen die zunehmende Abriegelung, erzielt damit aber keinen Erfolg. Gleichzeitig steht es mit dem Aufbau der vor allem von Berlin geforderten &ldquo;Hotspots&rdquo; auf den &auml;g&auml;ischen Inseln stark unter Druck. Wie sein Migrationsminister berichtet, scheitert die EU-weite Umverteilung von Fl&uuml;chtlingen aus den &ldquo;Hotspots&rdquo; nicht nur an der prinzipiellen Weigerung mancher EU-Staaten, Fl&uuml;chtlinge aufzunehmen, sondern auch daran, dass einige nicht bereit sind, kinderreiche Familien oder Menschen mit dunkler Haut aufzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59315\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Frontex, Eurosur &ndash; die Militarisierung der Abschottung gegen Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nAnfang Februar 2016 haben die Nato-Verteidigungsminister beschlossen, dass der Marineverband Standing Maritime Group 2 unter F&uuml;hrung des deutschen Versorgerschiffs &bdquo;Bonn&ldquo; beim &bdquo;Einsatz gegen Schlepper&ldquo; in der &Auml;g&auml;is zwischen der T&uuml;rkei und Griechenland eingesetzt wird. Auch wenn das Hauptziel dieses Einsatzes eher die Demonstration milit&auml;rischer Macht der Nato in der sich zuspitzenden Situation im Nahen Osten sein d&uuml;rfte, so handelt es sich auch um eine weitere Militarisierung der Abschottung gegen Fl&uuml;chtlinge. (&hellip;)<br>\nMit ihren hochmodernen &Uuml;berwachungsger&auml;ten wei&szlig; Frontex\/Eurosur wahrscheinlich zu jedem Zeitpunkt, wo ein Schiff mit Fl&uuml;chtlingen in Seenot ist. So steht die &bdquo;Rettung von in Not geratenen Menschen&ldquo; auch in der Eurosur-Verordnung. Dennoch sind 2015 4000 Fl&uuml;chtlinge im Mittelmeer ertrunken (isw-report 104, S. 11). Ohne Frage steht die &Uuml;berwachung und Abwehr weit vor der Lebensrettung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/isw-muenchen.de\/2016\/02\/frontex-eurosur-die-militarisierung-der-abschottung-gegen-fluechtlinge\/\">isw<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten. Wir militarisieren die Fl&uuml;chtlingsabwehr und machen gleichzeitig ein Riesen-Bohei, wenn die AfD laut &uuml;ber einen Schie&szlig;befehl nachdenkt. Das ist hochgradig schizophren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Waffen f&uuml;r die Welt: Wie passen &bdquo;Fluchtursachen bek&auml;mpfen&ldquo; und R&uuml;stungsexportrekord zusammen?<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat versprochen Fluchtursachen zu bek&auml;mpfen. Gleichzeitig exportiert man weiterhin Waffen in die Welt auf Rekordniveau. Wir wollten wissen: Wie passt das zusammen? Regierungssprecher Seibert findet die Frage erstmal &ldquo;relativ sinnlos&rdquo;. Jeder R&uuml;stungsexport sei schlie&szlig;lich ein Einzelfall! Ob die Kanzlerin dem Einzelfall &ldquo;Panzerexport nach Katar&rdquo; zugestimmt hat, will er aber nicht beantworten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/1198262886852324\/\">jung &amp; naiv via facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>Abschreckungs-Spots der Bundesregierung: &ldquo;Afghanistan verlassen? Bist du sicher?&rdquo;<\/strong><br>\nDurch zehn kurze Spots will das Ausw&auml;rtige Amt Afghanen dazu bringen, in ihrem Heimatland zu bleiben. Die Aktion &ldquo;Afghanistan, my home&rdquo; sei bereits am Sonntag gestartet, best&auml;tigte ein Sprecher des Ministeriums dem Tagesspiegel. Die kurzen Clips werden demnach im afghanischen Fernsehen und im Internet ausgestrahlt und bis Mitte April sukzessive in diversen afghanischen Kan&auml;len gezeigt. Ziel der Aktion sei es, die Afghanen &ldquo;zum Bleiben zu ermutigen&rdquo;. &hellip;<br>\nAuf ihrer Internetseite spricht das Amt eine Reisewarnung f&uuml;r Afghanistan aus: &ldquo;Vor Reisen nach Afghanistan wird dringend gewarnt. In ganz Afghanistan besteht ein hohes Risiko, Opfer einer Entf&uuml;hrung oder eines Gewaltverbrechens zu werden. Auch in der Hauptstadt Kabul k&ouml;nnen Attentate, &Uuml;berf&auml;lle, Entf&uuml;hrungen und andere Gewaltverbrechen nicht ausgeschlossen werden.&rdquo; Deutsche sollen also nicht ins Land reisen, die Afghanen selbst aber dort bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/abschreckungs-spots-der-bundesregierung-afghanistan-verlassen-bist-du-sicher\/12998932.html\">Der Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Terror der anderen<\/strong><br>\nUnbescholtene B&uuml;rger aus der Mitte der Gesellschaft seien verantwortlich f&uuml;r Gewalt gegen Asylunterk&uuml;nfte, hei&szlig;t es. Das stimmt nicht, zeigen Recherchen von ZEIT ONLINE.<br>\nIm vergangenen Herbst verbreitete sich in der politischen Debatte die Erkl&auml;rung, man habe es bei einem Gro&szlig;teil der F&auml;lle mit einem neuen T&auml;tertyp zu tun: bisher unbescholtene B&uuml;rger aus der Mitte der Gesellschaft, Erstt&auml;ter ohne Vorstrafen, ohne Verbindungen in die rechte Szene, die weder dem Verfassungsschutz noch dem polizeilichen Staatsschutz je aufgefallen seien. Man k&ouml;nne sie deshalb vorher nicht beobachten, ihre Taten nicht vorhersehen. (&hellip;)<br>\nRecherchen von ZEIT ONLINE zeigen, dass die These vom neuen T&auml;tertyp so nicht stimmt. (&hellip;) Es ist keine neue Mitte, die Fl&uuml;chtlinge jagt. (&hellip;) Nur sehr wenige von ihnen sind keine Neonazis &ndash; es sind einige Serienbrandstifter und einige psychisch Kranke unter den T&auml;tern. Dazu kommen tats&auml;chlich einige brandstiftende Musterb&uuml;rger wie der Finanzbeamte aus Escheburg. In der Mehrzahl der ZEIT ONLINE namentlich bekannten Verd&auml;chtigen jedoch finden sich Indizien daf&uuml;r, dass sie rechte Ideologien und Kontakte pflegen, obwohl sie in der Statistik als unbescholtene B&uuml;rger gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-02\/rassismus-gewalt-notunterkuenfte-gefluechtete-rechter-terror\">ZEIT ONLINE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Atomriesen sollen sich f&uuml;r 18 Milliarden freikaufen<\/strong><br>\nIn ihrem noch geheimen Bericht schl&auml;gt die Atomkommission der Regierung einen Deal vor: Die Stromkonzerne sollen das Risiko der End- und Zwischenlagerung an den Bund abgeben &ndash; f&uuml;r 18 Milliarden Euro.<br>\nDas Gremium will am 29. Februar seine Diskussion &uuml;ber die Kostenverteilung des Atomausstiegs abschlie&szlig;en und der Bundesregierung entsprechende Vorschl&auml;ge machen. &ldquo;Die Kommission schl&auml;gt vor, dass der Staat durch eine &Auml;nderung des Atomgesetzes die Verantwortung f&uuml;r die Zwischenlagerung und ihre finanzielle Absicherung &uuml;bernimmt&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht.<br>\nF&uuml;r die finanziell angeschlagenen Atomkonzerne, allen voran RWE, w&auml;re die klare Zuweisung der End- und Zwischenlagerkosten an den Bund von Vorteil. Ab einem noch zu verhandelnden Stichjahr &ndash; diskutiert wird 2022 &ndash; w&auml;ren sie alle politisch verursachten Risiken einer verz&ouml;gerten End- und Zwischenlagersuche los. Am Kapitalmarkt k&ouml;nnte eine derart klare Zuweisung einem Befreiungsschlag gleichkommen. (&hellip;)Geldgeber waren zuletzt von jedem Engagement bei RWE zur&uuml;ckgeschreckt, weil nicht klar war, wie lange und bis zu welcher H&ouml;he der Konzern f&uuml;r die Atomausstiegskosten w&uuml;rde geradestehen m&uuml;ssen. (&hellip;) Tats&auml;chlich geh&ouml;rten die Aktien von E.on und RWE am Montag bereits mit einem Kursplus von zeitweise mehr als sieben Prozent zu den Tagesgewinnern im Deutschen Aktienindex (Dax).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/energie\/article152517297\/Atomriesen-sollen-sich-fuer-18-Milliarden-freikaufen.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Warum wundert mich der Kursanstieg der E.on- und RWE-Aktien irgendwie gar nicht? Vielleicht weil ich schon vorher gro&szlig;es Vertrauen in die Kommission hatte, und das obwohl sie &ldquo;unter anderem eine Beendigung der anh&auml;ngigen Rechtsstreite der Betreiber mit den L&auml;ndern und dem Bund unter anderem vor einer internationalen Schiedsstelle&rdquo; (wegen des Atomausstiegs) zur Bedingung machen will. Im Klartext: &bdquo;Wir &auml;rgern Euch nicht weiter wegen der Formfehler beim Atomausstieg, daf&uuml;r &uuml;bernehmt Ihr die unabsehbar hohen Kosten und Risiken der M&uuml;lllagerung.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Verschw&ouml;rungstheoretiker Norbert H&auml;ring und das Centre for European Reform<\/strong><br>\nChristian Odendahl, Chefvolkswirt des &bdquo;pro-europ&auml;ischen&ldquo; Centre for European Reform in London hat einen Zeitungsartikel zum nicht-existenten Grundrecht auf Bargeld geschrieben. Ich erlaubte mir, auf Twitter eine kleine Offenlegung zu den Sponsoren des Instituts zu erg&auml;nzen. Das rief unerwartet heftige Reaktionen bei Herrn Odendahl und anderen hervor.<br>\nOdendahl postete auf Twitter: &bdquo;Mein Beitrag f&uuml;r @zeitonline: Es gibt kein Grundrecht auf Bargeld.&ldquo;<br>\nIch erg&auml;nzte ebenfalls per Twitter: &bdquo;Spender des Instituts: AIG-Barclays, Deutsche Bank, Fildelity, Goldman Sachs, HSBC, JP Morgan, Lloyds, Rothschild&hellip;&rdquo;<br>\nVerschiedene Kommentatoren, darunter der Kreisvorsitzende der Jusos Freising, nannten das &bdquo;M&uuml;ll&ldquo; oder &bdquo;voll daneben&ldquo;, worauf Odendahl gro&szlig;m&uuml;tig kundtat:&bdquo;Ich am&uuml;siere mich eher, da @norberthaering damit die verschw&ouml;rungstheoretische Natur der Bargeldfans aufs Sch&ouml;nste best&auml;tigt&ldquo;, um dann aber schnell seinen Humor zu verlieren. Auf die Nachfrage eines Twitterers, ob denn alle interessengeleiteten Verbindungen gleich eine Verschw&ouml;rung begr&uuml;ndeten, antwortete er, &bdquo;Nat&uuml;rlich nicht, aber auf einen Artikel statt mit Argumenten mit einer Liste von Banken antworten?&ldquo; Mir gegen&uuml;ber beklagte er sich, dass ich den Beitrag offenkundig nicht gelesen h&auml;tte (hatte ich), und dass ich ihn f&uuml;r &bdquo;eine bezahlte Kolonne der Banken&ldquo; halte. Als ich, wie gefordert, inhaltlich auf Odendahls Beitrag einging, beklagte er sich &uuml;ber eine verpasste Chance zur Entschuldigung.<br>\nWeil die Keule der Verschw&ouml;rungstheorie so gern geschwungen wird und meist sehr wirksam ihr zerst&ouml;rerisches Werk tut, lohnt es sich, diesen Disput etwas zu sezieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/562-verschwoerung-bargeld#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Richterbund lehnt Investitionsgericht in TTIP ab<\/strong><br>\nDer Deutsche Richterbund ist eine eher konservative Vereinigung und ist mit 16.000 Mitgliedern der gr&ouml;&szlig;te Berufsverband der Richter\/innen und Staatsanw&auml;lt\/innen in Deutschland. Nun hat er eine Stellungnahme zum hochpolitischen Thema TTIP abgegeben &ndash; die es in sich hat. Denn sie stellt sich frontal gegen ein zentrales Element von TTIP und zahlreichen weiteren geplanten Handelsabkommen: das von Sigmar Gabriel und der EU-Kommission vorgeschlagene Investitionsgericht (ICS).<br>\nIn einer Stellungnahme macht der Richterbund klar, dass er f&uuml;r die Institution des sogenannten Investitionsgerichts &bdquo;keine Rechtsgrundlage&ldquo; und auch &bdquo;keine Notwendigkeit&ldquo; sieht. Die Schaffung von Sondergerichten sei schlichtweg &bdquo;der falsche Weg&ldquo;. Der Richterbund hat &bdquo;erhebliche Zweifel&ldquo; an der Kompetenz der Europ&auml;ischen Union, solch ein Gericht einzusetzen. Er macht deutlich, wie weitreichend dieses faktisch nur internationalen Konzernen zug&auml;ngliche Investitionsgericht das bisherige Gerichtssystem aushebeln w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blog.campact.de\/2016\/02\/richterbund-lehnt-investitionsgericht-in-ttip-ab\/\">campact<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Reform der Europ&auml;ischen Union: Rote Karte f&uuml;r den falschen Spieler &ndash; Teil 1<\/strong><br>\nIn der Nacht auf Samstag, den 20. Februar einigten sich die im Europ&auml;ischen Rat vertretenen Staats- und Regierungschefs auf ein Reformpaket, das aktiviert werden soll, falls sich die Briten in dem f&uuml;r 23. Juni angek&uuml;ndigten Referendum f&uuml;r den Verbleib in der EU aussprechen (das Dokument findet sich hier). Viele Bestandteile des Pakets sind bemerkenswert und tangieren keineswegs nur britische Sonderinteressen. Es lohnt daher, einige von ihnen eingehender zu betrachten. Nachfolgend wird es um Bestimmungen aus dem mit &bdquo;Souver&auml;nit&auml;t&ldquo; &uuml;berschriebenen Abschnitt gehen, die auf eine Sch&auml;rfung der so genannten Subsidiarit&auml;tskontrolle zielen (es handelt sich um Abschnitt C aus Anlage I). In einem weiteren Teil dieser Mini-Serie werde ich mich der Debatte um die sozialen Sicherungssysteme zuwenden und sp&auml;ter ggf. weitere Aspekte der Reformdiskussion aufgreifen.<br>\nWenn es um die Ordnung des politischen Systems der EU geht und um die Abl&auml;ufe in ihm, ist regelm&auml;&szlig;ig vom Prinzip der Subsidiarit&auml;t die Rede. Es besagt, dass die Bearbeitung von Problemlagen in Mehrebenenstrukturen so weit unten und also so b&uuml;rgernah wie m&ouml;glich erfolgen soll. Jede Problembearbeitung auf h&ouml;herer Ebene ist demnach rechtfertigungsbed&uuml;rftig. Zwar wurde das Subsidiarit&auml;tsprinzip bereits im 1993 in Kraft getretenen Maastrichter Vertrag als eines der leitenden Prinzipien der damaligen Europ&auml;ischen Gemeinschaft benannt. &Uuml;ber dessen Befolgung hatten aber vor allem die Gemeinschaftsorgane zu wachen, denen also im Fall etwaiger Verst&ouml;&szlig;e aufgegeben wurde, gegen ihr eigenes T&auml;tigwerden einzuschreiten &ndash; ein Zustand, der nicht als hinreichend empfunden wurde, um der schleichenden, potenziell subsidiarit&auml;tswidrigen Zentralisierung der EG entgegenzuwirken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/reform-der-europaeischen-union-rote-karte-fuer-den-falschen-spieler-teil-1\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Industrieproduktion in China: Gigantische Kapazit&auml;t ohne Nachfrage<\/strong><br>\nDie EU-Handelskammer in Peking beklagt gigantische &Uuml;berkapazit&auml;ten in China. Eine Studie erwartet Schaden f&uuml;r die Wirtschaft anderer L&auml;nder.<br>\nEnorme &Uuml;berkapazit&auml;ten der chinesischen Industrie schaden einer Untersuchung zufolge der Wirtschaftsentwicklung in dem Land und der &uuml;brigen Welt. Zu diesem Schluss kommt eine von der EU-Handelskammer in China vorgelegte Studie. Demnach ist etwa die Stahlproduktion &bdquo;komplett losgel&ouml;st&ldquo; von der tats&auml;chlich vorhandenen Nachfrage. (&hellip;) F&uuml;r international besonders heftigen Streit sorgen derzeit die &Uuml;berkapazit&auml;ten der chinesischen Stahlindustrie. Weil die chinesischen Hersteller ihre Ware nicht auf den heimischen M&auml;rkten loswerden, &uuml;berfluten sie die Weltm&auml;rkte zu Dumpingpreisen. Die EU-Kommission leitete dazu k&uuml;rzlich eine Untersuchung ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Industrieproduktion-in-China\/!5277027\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin R. K.:<\/strong> Interessant: Wenn China seinen &Uuml;berschuss zu Dumpingpreisen exportiert, ist das der EU-Kommission eine Untersuchung wert. Wenn Deutschland seine &Uuml;bersch&uuml;sse zu Dumpingpreisen exportiert, dann nicht?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>EP-Sonderausschuss (Tax2): Kommission schw&auml;rzt weiter Dokumente<\/strong><br>\n&ldquo;Die Aufkl&auml;rung von Steuerdumping in der EU wird weiter behindert. Dokumente werden dem Parlament vorenthalten und politische Verantwortung wird nicht benannt&rdquo; kritisiert der Europaabgeordnete Fabio De Masi (DIE LINKE.) die Ergebnisse des Treffens der Koordinatoren des Sonderausschusses zu Steuervorbescheiden und Ma&szlig;nahmen &auml;hnlicher Art oder Wirkung (TAX2) im Europ&auml;ischen Parlament.<br>\nDer Koordinator der Linksfraktion (GUE\/NGL) in TAX2 weiter: &ldquo;Gemeinsam mit meinem Kollegen Sven Giegold habe ich detailliert aufgef&uuml;hrt, dass die Kommission bei der Dokumenteneinsicht &ndash; entgegen der Ank&uuml;ndigung von Herrn Juncker &ndash; weiter blockt. Fast ein Jahr nach den ersten Antr&auml;gen gibt es immer noch erhebliche Diskrepanzen (klicken Sie hier f&uuml;r den Brief und die detaillierte Analyse im Anhang). Die Bedingungen der Dokumenteneinsicht sind zudem weiter schlimmer als beim Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP). Auch bleiben bislang geschw&auml;rzte Dokumente offenbar weiterhin geschw&auml;rzt.&rdquo;<br>\nDe Masi abschlie&szlig;end: &ldquo;Die Paten des Steuerkartells werden von einer gro&szlig;en Koalition im Parlament weiter gedeckt. W&auml;hrend die Verl&auml;ngerung des Ausschusses nur durch &ouml;ffentlichen Druck erstritten werden konnte, wird nun weder Kommissionspr&auml;sident Juncker noch der niederl&auml;ndische Finanzminister und amtierende ECOFIN-Pr&auml;sident Jeroen Dijsselbloem vorgeladen. Obwohl der Abschlussbericht von TAXE 1 Widerspr&uuml;che von Juncker bei seinem Auftritt im September vor dem Parlament best&auml;tigte und die Niederlande unter der Ratspr&auml;sidentschaft weiter aggressiven Steuerwettbewerb f&ouml;rdern.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/758.ep-sonderausschuss-tax2-kommission-schw%C3%A4rzt-weiter-dokumente.html\">Fabio De Masi<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Arme Kommunen setzen auf h&ouml;here Steuern<\/strong><br>\nTeufelskreis f&uuml;r finanzschwache St&auml;dte und Gemeinden: Um die Einnahmesituation zu verbessern, erh&ouml;hen sie die Grundsteuer &ndash; und schaden damit ihrer eigenen Wettbewerbsf&auml;higkeit, wie eine Studie zeigt.<br>\nFast ein F&uuml;nftel der 11 103 Kommunen in Deutschland haben in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres die Grundsteuer erh&ouml;ht und damit zu einer Verteuerung der Mieten beigetragen. Insbesondere finanzschwache St&auml;dte und Kreise hoben ihren Steuersatz an, um die Einnahmesituation zu verbessern. (&hellip;)<br>\nDer Blick auf l&auml;ngere Zeitr&auml;ume macht deutlich, dass die Kluft zwischen wohlhabenden Regionen mit niedrigen Hebes&auml;tzen und armen Regionen mit hohen S&auml;tzen immer gr&ouml;&szlig;er wird. Zwischen Anfang 2010 und Mitte 2015 erh&ouml;hten 93 Prozent der th&uuml;ringischen, 90 Prozent der rheinland-pf&auml;lzischen und 86 Prozent der NRW-Gemeinden die Gewerbesteuern. In Bayern waren es dagegen nur 21,3 Prozent.<br>\nDabei werden Grund- und Gewerbesteuer nicht immer freiwillig erh&ouml;ht, sondern auch auf Druck der Landesregierungen und kommunaler Aufsichtsbeh&ouml;rden. In Hessen, NRW und Rheinland-Pfalz wurden Hilfsprogramme f&uuml;r notleidende Kommunen aufgelegt, die aber einen Eigenanteil zur Haushaltskonsolidierung tragen m&uuml;ssen. Den k&ouml;nnen finanziell schwache Kommunen oft nur mit Hilfe h&ouml;herer Steuern aufbringen. Damit verschlechtert sich allerdings ihre Wettbewerbssituation bei der Neuansiedlung von Unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/studie-arme-kommunen-setzen-auf-hoehere-steuern,1472780,33836020.html?dmcid=sm_em\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M. H.:<\/strong> &hellip; und dabei sagte Kanzlerin Merkel im letzten Fernseh-Wahlkampfduell mit Steinbr&uuml;ck: &ldquo;&hellip; w&auml;hrend meiner Kanzlerschaft werden die Steuern nicht erh&ouml;ht&ldquo;; Von Abgabenerh&ouml;hungen der Kommunen hat sie ja nicht gesprochen!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Top-&Ouml;konomen fordern Abschaffung der Riester-Rente<\/strong><br>\nF&uuml;hrende &Ouml;konomen in Deutschland halten die staatlich subventionierte Riester-Rente f&uuml;r entbehrlich. &bdquo;Die Riester-Rente ist hochgradig ineffizient. Ein Gro&szlig;teil der Beitr&auml;ge geht f&uuml;r Verwaltung und Provisionen drauf&ldquo;, sagte Marcel Fratzscher, Pr&auml;sident des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) dem &bdquo;Spiegel&ldquo;. Auch der k&uuml;nftige Chef des Ifo-Instituts, Clemens Fuest, sagte dem Nachrichtenmagazin, die private Altersvorsorge sei &bdquo;grundlegend falsch aufgestellt&ldquo;.<br>\nFuest bem&auml;ngelte, dass durch die Riester-Rente die Ersparnisse von Leuten subventioniert w&uuml;rden, die sowieso sparten. &bdquo;Es ist eine Umverteilung zugunsten der Gutverdienenden und Finanzdienstleister.&ldquo;<br>\nStattdessen fordern die &Ouml;konomen, andere Formen der privaten Altersvorsorge zu f&ouml;rdern. (&hellip;) DIW-Chef Fratzscher kann sich eine Reform nach US-Vorbild vorstellen: &bdquo;Dort erh&auml;lt jeder Arbeitnehmer attraktive staatliche Anreize, aber er kann weitgehend selbst bestimmen, wie er die Vorsorge gestaltet.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/altersvorsorge-top-oekonomen-fordern-abschaffung-der-riester-rente\/12993262.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Zu fr&uuml;h gefreut, wer nur die Headline und den Abstract liest. Deutschlands &Ouml;konomen geben zwar zu, dass das Riester-Modell gescheitert ist. Der grunds&auml;tzliche Glaube an die Privatvorsorge ist aber felsenfest und offenbar durch nichts zu ersch&uuml;ttern, denn in die Analyse geht man nicht, nach dem Motto: &bdquo;Ist doch schon viel, dass wenigstens mal die Faktenlage einigerma&szlig;en ungesch&ouml;nt anerkannt wird.&ldquo; Ausgerechnet Privatvorsorge-Modelle &agrave; la USA gelten jetzt als Vorbild, selbst wenn von dort bereits seit langem mehr als eindeutige Signale kommen, dass Privatvorsorge eben nicht funktioniert. Obwohl &ndash; vielleicht auch alles nur eine Frage der Perspektive: F&uuml;r Maschmeyer und Co. hat das doch alles ganz prima funktioniert, und das wird es bei Neuauflage unter anderem Namen sicher auch noch ein weiteres Mal &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Assad hat das Recht, sich Hilfe zu holen<\/strong><br>\nAntoine Audo hat einen der gef&auml;hrlichsten Amtssitze der Welt: Der 70-J&auml;hrige ist Bischof von Aleppo. Im Interview fordert er ein Ende der Stellvertreterkriege in Syrien, pocht auf eine nationale L&ouml;sung des Konflikts. F&uuml;r die russische Pr&auml;senz im Land bringt er trotzdem Verst&auml;ndnis auf. (&hellip;)<br>\nGibt es &uuml;berhaupt noch irgendeine Form von Alltagsleben in Ihrer Wohngegend? &ndash; Alltag ist m&ouml;glich, aber sehr erm&uuml;dend. Wenn ich als Bischof schon riesige Probleme habe, Wasser und etwas zu Essen zu bekommen, k&ouml;nnen Sie sich sicher vorstellen, wie es den Armen ergeht. Das Leben ist elendig. (&hellip;)<br>\nK&ouml;nnten Sie die Regierung &uuml;berhaupt &ouml;ffentlich kritisieren, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen? &ndash; Ja, das ist m&ouml;glich. Aber ich bitte Sie. Wenn Sie Damaskus kritisieren wollen, dann kritisieren sie doch bitte auch Riad und Ankara, die ganze Region. Syrien ist ein wunderbares und starkes Land. Wir brauchen niemanden, der sich da von au&szlig;en einmischt, um es zu zerst&ouml;ren.<br>\nSie kritisieren das Wirken des Auslands in Syrien. Was ist mit Russland? Der einzige Grund, warum Assad derzeit noch so stark ist, sind die Bomben russischer Kampfjets. &ndash; Ich habe immer mein Land verteidigt. Alle hier in Syrien k&ouml;nnen zusammenleben. Die Regierung Syriens ist die rechtm&auml;&szlig;ige Regierung des Landes. Assad hat das Recht, sich Hilfe zu holen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Assad-hat-das-Recht-sich-Hilfe-zu-holen-article17054276.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Why I Choose Optimism Over Despair: An Interview With Noam Chomsky<\/strong><br>\nMany maintain the view that, as humans, we have a propensity for aggression and violence, which in actuality explains the rise of oppressive and repressive institutions that have defined much of human civilization throughout the world. How do you respond to this dark view of human nature? &ndash; Since oppression and repression exist, they are reflections of human nature. The same is true of sympathy, solidarity, kindness and concern for others &ndash; and for some great figures, like Adam Smith, these were the essential properties of humans. The task for social policy is to design the ways we live and the institutional and cultural structure of our lives so as to favor the benign and to suppress the harsh and destructive aspects of our fundamental nature.<br>\nWhile it is true that humans are social beings and thus our behavior depends on the social and political arrangements in our lives, is there such a thing as a common good for all human beings that goes beyond basic aspirations like the need for food, shelter and protection from external threats? &ndash; These are what Marx once called our &ldquo;animal needs,&rdquo; which, he hoped, would be provided by realization of communism, freeing us to turn productively to our &ldquo;human needs,&rdquo; which far transcend these in significance &ndash; though we cannot forget Brecht&rsquo;s admonition: &ldquo;first, feed the face.&rdquo; (&hellip;)<br>\nAre you overall optimistic about the future of humanity given the kind of creatures we are? &ndash; We have two choices. We can be pessimistic, give up and help ensure that the worst will happen. Or we can be optimistic, grasp the opportunities that surely exist and maybe help make the world a better place. Not much of a choice.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.truth-out.org\/progressivepicks\/item\/34369-why-i-choose-optimism-over-despair-an-interview-with-noam-chomsky\">Truthout<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>This image of Mark Zuckerberg says so much about our future<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160224-CW-Hinweise-zuckerberg-at-MWC.jpeg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nThe image above looks like concept art for a new dystopian sci-fi film. A billionaire superman with a rictus grin, striding straight past human drones, tethered to machines and blinded to reality by blinking plastic masks. (&hellip;) Except it&rsquo;s not from a sci-fi movie &mdash; it&rsquo;s from Mobile World Congress, in Barcelona, and the man is Facebook boss Mark Zuckerberg. The picture trips all of our &ldquo;horrible cyberpunk future&rdquo; alarms, carefully put in place by everything from The Matrix to Noam Chomsky&rsquo;s Manufacturing Consent. (&hellip;)<br>\nWhat&rsquo;s perhaps scarier is that Mark Zuckerberg chose to share that image himself, figuring it to be a good look. It appeared on his own Facebook page yesterday, quickly giving rise to a number of comedy copies as people spotted its inherent creepiness, and combined it with movies, dinosaurs, and that iconic Apple ad set in a similar-looking dystopian future. Mark Zuckerberg might have stolen the show at Samsung&rsquo;s MWC conference, but in this unfortunate picture at least, it looks more like he&rsquo;s planning to steal our brains.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theverge.com\/2016\/2\/22\/11087890\/mark-zuckerberg-mwc-picture-future-samsung\">The Verge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Da trifft wom&ouml;glich beides zu: Zuckerberg als der eitel-coole Typ, dem es gef&auml;llt, die Show zu stehlen, und Zuckerberg als der gro&szlig;e Manipulator &ndash; was l&auml;ngst nicht mehr nur im Planungsstadium ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-31543","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31543","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=31543"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31543\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31547,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31543\/revisions\/31547"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=31543"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=31543"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=31543"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}