{"id":3156,"date":"2008-04-17T09:07:22","date_gmt":"2008-04-17T07:07:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3156"},"modified":"2015-11-25T15:18:01","modified_gmt":"2015-11-25T14:18:01","slug":"koehlers-agenda-2020-nach-der-reform-ist-vor-der-reform","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3156","title":{"rendered":"K\u00f6hlers Agenda 2020 \u2013 Nach der Reform ist vor der Reform"},"content":{"rendered":"<p>Bundespr&auml;sident Horst K&ouml;hler hat eine &bdquo;Agenda 2020&ldquo; gefordert, um die Arbeitslosigkeit weiter zu verringern und Vollbesch&auml;ftigung in Deutschland zu erreichen. Dieses Ziel sei im Falle einer Fortsetzung der Reformanstrengungen realistisch.<br>\nWie alle &bdquo;Reformer&ldquo; verweigert K&ouml;hler eine kritische Bestandsaufnahme der Agenda 2010, und weil deren Ergebnisse alles andere als befriedigend sind, verlangt er eine Erh&ouml;hung der Reformdosis. Mit den Agenda-Reformern ist es wie bei Drogens&uuml;chtigen, je schlechter es geht, desto h&ouml;her die Dosis. Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><br>\nKern einer &ldquo;neuen politischen Agenda 2020&rdquo; sollten nach K&ouml;hler drei Bereiche sein:<\/p><ul>\n<li>Zum einen m&uuml;sse die gesamtwirtschaftliche Investitionsquote &ndash; privat wie &ouml;ffentlich &ndash; deutlich steigen, denn die Investitionen von heute seien die Arbeitspl&auml;tze und der Wohlstand von morgen.<\/li>\n<li>Zweitens sollte die Bundesrepublik nach seinen Worten massiv in Bildung, Forschung und Innovation investieren. &ldquo;Da ist schon einiges in Bewegung gekommen, aber das Thema hat in Deutschland immer noch nicht die Priorit&auml;t, die es zu Beginn des 21. Jahrhunderts haben sollte&rdquo;, meinte K&ouml;hler.<\/li>\n<li>Drittens gelte es, die Idee der betrieblichen B&uuml;ndnisse f&uuml;r Arbeit weiterzuentwickeln, damit sich die Betriebe schneller und besser an laufend ver&auml;nderte Bedingungen anpassen k&ouml;nnten. &ldquo;Den Rahmen daf&uuml;r sollten weiterhin die Tarifautonomie und Tarifvertr&auml;ge setzen, die ja auch ein wichtiges Ordnungselement sind, das Investitionen kalkulierbar macht&rdquo;, erkl&auml;rte der Bundespr&auml;sident.<\/li>\n<\/ul><p>Das Positive vorweg: Wir unterst&uuml;tzen nachdr&uuml;cklich die Forderung des Bundespr&auml;sidenten massiv in Bildung, Forschung und Innovation zu investieren.<\/p><p>Andererseits haben wir auf den NachDenkSeiten schon oft dargestellt und nachgewiesen, dass die Agenda 2010 ihre Versprechen weitgehend nicht einl&ouml;sen konnte. Wir haben gezeigt, dass die Reformen zwar greifen, aber dass sie immer nur in die Taschen der Arbeitnehmer, der Arbeitslosen und der Studierenden oder der Rentner gegriffen haben. Die Umverteilung und die Spaltung zwischen Arm und Reich haben zugenommen und selbst der Mittelstand droht abzurutschen. Der zarte Aufschwung ist bei der &uuml;berwiegenden Mehrheit der Bev&ouml;lkerung nicht angekommen, und die Verbesserung der Arbeitslosenstatistik ist im Wesentlichen durch &bdquo;arbeitende Armut&ldquo; (Frank Bsirske) erkauft. <\/p><p>Eine n&uuml;chterne Bestandsaufnahme der Agenda-Politik wird vom Bundespr&auml;sidenten, von der Bundesregierung, den sie tragenden Parteien, von den mit der Agenda verhafteten Gr&uuml;nen und schon gar von den Liberalen systematisch verweigert. Bis hin zur Selbstaufl&ouml;sung des Parlaments und der Bildung einer Gro&szlig;en Koalition wird mit politischen Coups und Rochaden die politische Mehrheit f&uuml;r die Reformpolitik perpetuiert. <\/p><p>Entgegen der Einsch&auml;tzung der meisten ernstzunehmenden &Ouml;konomen, die den leichten Wachstums- und Besch&auml;ftigungsimpuls vor allem der Weltkonjunktur und den steigenden Exporten zurechnen, repetiert K&ouml;hler die kaum belegbare Behauptung, dass die bisherigen Fortschritte auf dem Arbeitsmarkt &bdquo;nicht zuletzt der Agenda 2010 des damaligen SPD- Bundeskanzlers Gerhard Schr&ouml;ders mit ihrem Grundgedanken des Forderns und F&ouml;rderns zu verdanken seien.&ldquo;<\/p><p>&bdquo;F&ouml;rdern und Fordern&ldquo; hei&szlig;t bei einer Arbeitslosenzahl von immer noch 3,5 Millionen und bei &uuml;ber 6 Millionen Arbeitslosengeldbeziehern nach wie vor in Klartext &uuml;bersetzt: Druck zur Annahme von Arbeit zu jedem Preis und jeder Zumutung.<br>\nEs spricht zumindest f&uuml;r einen ziemlichen Realit&auml;tsverlust, wenn K&ouml;hler formuliert &ldquo;Wenn es gelingt, Arbeitslosen wieder Besch&auml;ftigung zu bringen und damit das Gef&uuml;hl &lsquo;ich werde gebraucht&rsquo;, dann ist das wichtiger als ein zus&auml;tzlicher Euro bei einer Sozialleistung&rdquo;. Kann ein Arbeitnehmer das Gef&uuml;hl bekommen, dass er gebraucht werde, wenn er sich und seine Familie von seinem Lohn nicht einmal ern&auml;hren kann und auf &bdquo;St&uuml;tze&ldquo; angewiesen ist? <\/p><p>Wie kann ein Bundespr&auml;sident bei nach wie vor &uuml;ber 3,5 Millionen registrierten Arbeitslosen, bei 921.000 Personen, die seit Jahresbeginn in eine Ma&szlig;nahme der aktiven Arbeitsmarktpolitik eingetreten sind, bei 700.000 Zeitarbeitnehmern, bei 5 Millionen geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigten, bei 2,15 Mio. sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten, die zus&auml;tzlich einen geringf&uuml;gig entlohnten Nebenjob aus&uuml;ben mussten, von &bdquo;Vollbesch&auml;ftigung&ldquo; schwadronieren?<\/p><p>Was fordert nun der Bundespr&auml;sident in seiner neuen &bdquo;Agenda 2020&ldquo;:<\/p><p>Er mahnt mehr &bdquo;gesamtwirtschaftliche Investitionen&ldquo; (private wie &ouml;ffentliche) an und begr&uuml;ndet das mit dem banalen Satz, dass &bdquo;die Investitionen von heute &hellip; die Arbeitspl&auml;tze und der Wohlstand von morgen&ldquo; seien. Diese Aussage ist genauso richtig, wie sie in dieser platten Form falsch ist.<\/p><p>Richtig an der Forderung nach &ouml;ffentlichen Investitionen ist, dass die Nettoinvestitionsquote der &ouml;ffentlichen Hand von 2003 bis 2006 negativ war und erst in letzter Zeit wieder leicht angestiegen ist, aber bei weitem noch nicht die Quote fr&uuml;herer Jahre erreicht hat. Da ist in der Tat ein immenser Handlungsbedarf, doch wie sollte das mit gesenkten Unternehmenssteuern und einer rigorosen Sparpolitik finanziert werden?<\/p><p>W&auml;hrend in der zweiten H&auml;lfte der neunziger Jahre noch knapp 7 Prozent des BIP reinvestiert wurden, waren es im Jahr 2006 insgesamt gerade noch gut 2 Prozent. Erst in den letzten beiden Jahren zog die Nettoinvestitionsquote wieder auf zuletzt 4 Prozent an.<br>\nSind die Investitionen etwa durch die Senkung der Unternehmenssteuern gestiegen?<br>\nNein, die Investitionen sanken erst einmal und erst mit der steigenden Konjunktur wurden l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llige Ausr&uuml;stungsinvestitionen nachgeholt. <\/p><p>Nat&uuml;rlich sind Investitionen der Motor des Wirtschaftswachstums. Der Investor investiert allerdings nur dann, wenn er davon ausgehen kann, dass sich seine Investition auch rentiert, dass seine Kapazit&auml;ten ausgelastet sein werden, sonst h&auml;tte er ja sein Investitionsprojekt gar nicht gestartet.<\/p><p>Nicht jede Investition, mit der im Inland eine alte Anlage modernisiert wird, f&uuml;hrt zu mehr Arbeitspl&auml;tzen. Bei sinkender oder gleich bleibender Nachfrage m&ouml;gen (produktivi&auml;tssteigernde) Investitionen vielleicht gr&ouml;&szlig;ere Gewinne erm&ouml;glichen, aber sie kosten in diesem Falle eher Arbeitspl&auml;tze von morgen.<br>\nDass die Gewinne von heute die Investitionen von morgen und die Arbeitspl&auml;tze von &uuml;bermorgen sind, hat sich einmal mehr in den letzten Jahren als Legende erwiesen: So konnten die 30 Unternehmen im Deutschen Aktienindex ihre Gewinne etwa im Jahre 2005 auf insgesamt 35,7 Milliarden Euro verdoppeln. Gleichzeitig haben sie in Deutschland 35.000 Arbeitspl&auml;tze abgebaut, im Ausland aber auch nur 9.600 neue geschaffen. Die neusten Ank&uuml;ndigungen von Massenentlassungen bei Telekom, Allianz, BMW, Henkel oder Siemens und anderen belegen das erneut.<\/p><p>Investitionen schaffen eben nur dann auch Arbeitspl&auml;tze, wenn durch eine entsprechend gestiegene Nachfrage die kosteng&uuml;nstigeren oder die dadurch mehr produzierten G&uuml;ter auch gekauft werden (k&ouml;nnen). <\/p><p>Zwar hat Deutschland auch 2007 das vierte Jahr in Folge einen <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/Mehr_geliefert_als_gekauft_Rekord_im_Aussenhandel\/150420085208\/948941.html\">Rekord im Au&szlig;enhandel erzielt<\/a>, doch bei d&uuml;steren Aussichten in der Weltkonjunktur k&auml;me es vor allem auf die Binnennachfrage an. Und die schw&auml;chelt nach wie vor. Der private Konsum, der immerhin 60 Prozent des Bruttoinlandprodukts ausmacht, ist sogar eher r&uuml;ckl&auml;ufig. Wie sollten die privaten Haushalte auch mehr konsumieren k&ouml;nnen, wenn die Lohquote von 72,2 im Jahre 2000 auf 64,6 Prozent im Jahre 2007 (trotz eines angeblichen &bdquo;Booms&ldquo;) abgesunken ist und den Arbeitnehmern gleichzeitig abverlangt wird, dass sie mehr f&uuml;r ihre private Altersvorsorge sparen? <\/p><p>Kein Wunder also, dass die explodierenden Gewinne (vor allem der Dax-Unternehmen) nur in geringem Umfang in inl&auml;ndischen Investitionen landeten, sondern eher in Finanzspekulationen oder in Investitionen in sog. Billiglohnl&auml;ndern. <\/p><p>Auf die Frage, wie die Binnennachfrage der privaten Konsumenten gesteigert werden k&ouml;nnte, bleibt K&ouml;hler in seiner Agenda 2020 jede Antwort schuldig. Das nimmt auch nicht weiter Wunder, denn in seiner eindimensional angebotsorientierten, &ouml;konomischen Sichtweise spielt die Nachfrage so gut wie keine Rolle, da kommt es nur auf die Investitionen an. Denn das Angebot schafft ja nach diesem Dogma automatisch immer seine Nachfrage.<\/p><p>Statt etwa angemessene L&ouml;hne zu fordern, pl&auml;diert K&ouml;hler in seiner Agenda 2020 lieber daf&uuml;r, &bdquo;die Idee der betrieblichen B&uuml;ndnisse f&uuml;r Arbeit weiterzuentwickeln, damit sich die Betriebe schneller und besser an laufend ver&auml;nderte Bedingungen anpassen k&ouml;nnten&ldquo;. Das hei&szlig;t in die Alltagssprache &uuml;bersetzt, dass die Betriebe schneller und besser die tariflich vereinbarten L&ouml;hne nach unten korrigieren k&ouml;nnen sollen. Wenn aber jeder Betrieb seine L&ouml;hne individuell mit der Belegschaft aushandelt, besteht bei hoher Arbeitslosigkeit die Gefahr eines allgemeinen Lohnunterbietungswettlaufs. Und gerade das h&auml;tte wiederum negative Auswirkungen auf die Binnennachfrage.<\/p><p>Weil die Nachfrageseite in K&ouml;hlers borniertem, &ouml;konomischen Denken ausgeblendet ist, spricht er sich konsequenterweise einmal mehr gegen Mindestl&ouml;hne aus. Wie alle &Ouml;konomen, die den Arbeitsmarkt wie einen &bdquo;Kartoffelmarkt&ldquo; und nicht die Doppelfunktion von L&ouml;hnen als Kosten- wie auch als Nachfragefaktor sehen, gibt K&ouml;hler wie ein Betriebswirt zu bedenken: &bdquo;Betriebe, die diese Last nicht tragen k&ouml;nnen, m&uuml;ssen Mitarbeiter entlassen oder im schlimmsten Fall ganz dicht machen&ldquo;. Er neige darum zu der Auffassung, &ldquo;dass hier auch der Staat gefordert ist, mit einer Kombination von Marktlohn und gegebenenfalls einem staatlichen Einkommenszuschuss&rdquo;.<\/p><p>Daran, dass Kombil&ouml;hne, also die Zuzahlung zu Niedrigl&ouml;hnen, Unternehmen nur noch mehr anregt, die Bezahlung zu senken, denkt unser neoliberaler Dogmatiker im Bundespr&auml;sidentenamt selbstredend nicht. <\/p><p>K&ouml;hler bleibt sich treu, er ist und bleibt der <a href=\"?p=2864\">&bdquo;schwarz-gelbe Pr&auml;sident&ldquo;<\/a>. Es erstaunt deshalb auch nicht, dass ihn Westerwelle vorzeitig zur zweiten Amtszeit aufgefordert und CSU-Chef Huber angek&uuml;ndigt hat, K&ouml;hler &bdquo;zu hundert Prozent zu unterst&uuml;tzen&ldquo;. <\/p><p><strong>Man fragt sich nur, warum &ndash; wie die Neue Z&uuml;richer Zeitung am 25. Januar berichtete &ndash; auch Kurt Beck und andere f&uuml;hrende Politiker sich schon indirekt f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung K&ouml;hlers ausgesprochen haben sollen, wo er sich doch z.B. so eindeutig gegen eine angebliche Kernforderung der Sozialdemokraten, n&auml;mlich gegen den Mindestlohn ausspricht.<\/strong> <\/p><p>Aber ach ja, die SPD darf ja gar keinen Gegenkandidaten oder keine Gegenkandidatin aufstellen, er oder sie k&ouml;nnte ja mit einer Mehrheit von SPD, den Gr&uuml;nen und der Linken in der Bundesversammlung sogar gew&auml;hlt werden. Da nimmt man dann doch lieber einen &bdquo;schwarz-gelben Pr&auml;sidenten&ldquo; in Kauf, der wenigstens noch die Agenda 2010 von Schr&ouml;der lobt.<\/p><p>Dass die SPD mit der Unterst&uuml;tzung K&ouml;hlers das Signal setzt, dass sie die Bundestagswahl 2009 verloren gibt, ist dann nicht mehr so wichtig. Vielleicht darf man ja danach nur noch als kleiner Koalitionspartner an K&ouml;hlers Agenda 2020 weiter mitstricken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bundespr&auml;sident Horst K&ouml;hler hat eine &bdquo;Agenda 2020&ldquo; gefordert, um die Arbeitslosigkeit weiter zu verringern und Vollbesch&auml;ftigung in Deutschland zu erreichen. Dieses Ziel sei im Falle einer Fortsetzung der Reformanstrengungen realistisch.<br \/> Wie alle &bdquo;Reformer&ldquo; verweigert K&ouml;hler eine kritische Bestandsaufnahme der Agenda 2010, und weil deren Ergebnisse alles andere als befriedigend sind, verlangt er eine Erh&ouml;hung der<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3156\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[110,147,96,132],"tags":[290,531,288,479,324,291,510],"class_list":["post-3156","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-agenda-2010","category-arbeitslosgigkeit","category-bundespraesident","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-binnennachfrage","tag-koehler-horst","tag-prekaere-beschaeftigung","tag-reservearmee","tag-tarifvertraege","tag-verteilungsgerechtigkeit","tag-vollbeschaeftigung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3156","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3156"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3156\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29010,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3156\/revisions\/29010"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3156"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3156"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3156"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}