{"id":31592,"date":"2016-02-26T08:55:04","date_gmt":"2016-02-26T07:55:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31592"},"modified":"2016-02-26T08:55:04","modified_gmt":"2016-02-26T07:55:04","slug":"hinweise-des-tages-2571","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31592","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31592#h01\">Asylpaket II<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31592#h02\">Was das &laquo;Volk&raquo; so alles darf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31592#h03\">S&auml;chsische Immunit&auml;ten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31592#h04\">Fl&uuml;chtlingszuwanderung nach Deutschland: Gro&szlig;e Hilfsbereitschaft, obwohl die Skepsis &uuml;berwiegt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31592#h05\">Die Meineid-Bauern der CSU: Keine Erbschaftsteuer f&uuml;r Erben gro&szlig;er Firmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31592#h06\">Die d&uuml;mmste Tabelle des Jahrzehnts in der ZEIT: Alle haben Schulden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31592#h07\">Die neue Schamlosigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31592#h08\">Deutsche R&uuml;stungsexporte: &bdquo;Wir lassen uns von Gabriel nicht austricksen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31592#h09\">Drehen an der Eskalationsschraube<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31592#h10\">Der neue Kalte Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31592#h11\">Ukrainer schwer entt&auml;uscht &uuml;ber &ldquo;Revolution der W&uuml;rde&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31592#h12\">Transparenz und Beteiligung bei TTIP eine Farce?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31592#h13\">Risiko einer Bankenkrise wie 2008 ist hoch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31592#h14\">&raquo;Meiner &Uuml;berzeugung verpflichtet&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31592#h15\">Arm, aber trickreich<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Asylpaket II<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Fl&uuml;chtlingspolitik: Bundestag beschlie&szlig;t sch&auml;rferes Asylrecht<\/strong><br>\nMehr Schnellverfahren und eine Einschr&auml;nkung des Familiennachzugs: Mit der erwarteten gro&szlig;en Mehrheit hat der Bundestag dem Asylpaket II zugestimmt. Schon Anfang November hatte sich die Koalition darauf geeinigt, dann folgte ein Streit &uuml;ber Details, jetzt gab der Bundestag sein Okay: Der Bundestag hat das Asylpaket II mit breiter Mehrheit beschlossen. In der namentlichen Abstimmung votierten 429 Abgeordnete mit Ja, es gab 147 Neinstimmen und vier Enthaltungen. Da die Opposition nur &uuml;ber insgesamt 127 Sitze verf&uuml;gt, gab es also auch Gegenstimmen aus der Koalition.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundestag-beschliesst-asylpaket-ii-a-1079176.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160226_01.gif\" alt=\"Bundestag beschlie&szlig;t sch&auml;rferes Asylrecht\" title=\"Bundestag beschlie&szlig;t sch&auml;rferes Asylrecht\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/bundestag\/plenum\/abstimmung\/grafik\">Bundestag<\/a><\/p>\n<p>dazu: <strong>Asylpaket II: Breite und massive Kritik aus der Zivilgesellschaft und Verb&auml;nden<\/strong><br>\nDas Asylpaket II soll im Schnellverfahren durch den Bundestag gebracht werden. Von der Bundesregierung als Erfolg verbucht, st&ouml;&szlig;t das Paket auf massive Kritik zahlreicher Wohlfahrts- und Fachverb&auml;nde, Menschenrechtsorganisationen und zivilgesellschaftlicher Akteure. Die deutliche Kritik aus einem breiten gesellschaftlichen Spektrum zeigt, dass das Paket keine Probleme l&ouml;st, sondern den Kern des Asylrechts aush&ouml;hlt und den Rechtsstaat angreift. Mit dem &bdquo;Gesetz zur Einf&uuml;hrung beschleunigter Asylverfahren&ldquo; werden Versch&auml;rfungen auf den Weg gebracht, die mit dem aktuellen Zuzug von Fl&uuml;chtlingen gro&szlig;enteils nicht im Zusammenhang stehen &ndash; mit weitreichenden Auswirkungen. Das Asylpaket II wird Fl&uuml;chtlinge dauerhaft rechtlichen Beschr&auml;nkungen unterwerfen.<br>\nAuf eine ernsthafte Anh&ouml;rung der Verb&auml;nde hat das Bundesinnenministerium (BMI) im Vorfeld verzichtet, wohl auch, um sich die zu erwartende und erhebliche Kritik von Verb&auml;nden und Organisationen zu ersparen. Nur wenige Stunden hatten Kirchen, Wohlfahrtsverb&auml;nde und Hilfsorganisationen Zeit, eine Stellungnahme zum Asylpaket II abzugeben &ndash; ein unm&ouml;gliches Unterfangen, wenn man das Gesetzespaket durcharbeiten und kommentieren will. Die viel zu kurze Frist hat zu vielen Protestnoten von Verb&auml;nden an die Bundesregierung gef&uuml;hrt. Das Vorgehen des BMI stellt einen klaren Versto&szlig; gegen die Gesch&auml;ftsordnung der Bundesministerien dar. Zwar kann das BMI nach &sect; 47 der Gesch&auml;ftsordnung den Termin der Zuleitung des Gesetzes frei bestimmen. Ein v&ouml;lliger Verzicht &ndash; und diese Pro-Forma-Praxis grenzt daran &ndash; ist jedoch nicht erlaubt. Nun soll dieses Gesetz innerhalb nur einer Woche durch den Bundestag verabschiedet werden.<br>\nHier eine &Uuml;bersicht &uuml;ber vorliegende Stellungnahmen und Kommentare mit exemplarischen Ausz&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.proasyl.de\/de\/news\/detail\/news\/asylpaket_ii_massive_kritik_aus_der_zivilgesellschaft_kirche_und_wohlfahrtsverbaenden\/\">Pro Asyl<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Pers&ouml;nliche Erkl&auml;rung Asylpaket II<\/strong><br>\nPers&ouml;nliche Erkl&auml;rung der Abgeordneten Hilde Mattheis nach &sect;31 der Gesch&auml;ftsordnung zum Entwurf eines Gesetzes zur Einf&uuml;hrung beschleunigter Asylverfahren (genannt Asylpaket II)<br>\nDie im Gesetzesentwurf vorgeschlagenen Ma&szlig;nahmen werden zum Gro&szlig;teil das erkl&auml;rte Ziel einer Reduzierung der Asylbewerber in Deutschland meiner Meinung nach nicht erreichen, sondern f&uuml;hren stattdessen in der Abw&auml;gung zwischen Grundrechten zu nicht gerechtfertigten Einschnitten im Asylrecht.<br>\nDies betrifft folgende Punkte:\n<ul>\n<li>Einschr&auml;nkung der Abschiebehindernisse<\/li>\n<li>Einschr&auml;nkung des Familiennachzugs<\/li>\n<li>Einf&uuml;hrung eines Eigenanteils f&uuml;r Sprach- und Integrationskurse<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.hilde-mattheis.de\/index.php?nr=97112&amp;menu=1\">Hilde Mattheis (MdB, SPD)<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Erkl&auml;rung zum Asylpaket II &ndash; So Nicht<\/strong><br>\nDurch das Asylpaket II sollen die Verfahren beschleunigt und Abschiebungen erleichtert werden, um die Zahl der Fl&uuml;chtlinge zu reduzieren. Auch der Familiennachzug von Menschen mit subsidi&auml;rem Schutz wird f&uuml;r zwei Jahre ausgesetzt.<br>\nIch glaube, dass diese Ma&szlig;nahmen keine wirkliche Wirkung zeigen und nur zur Beruhigung beitragen sollen. Die Regierung hat damit einen Formelkompromiss geschlossen. Man will sich einerseits dem zunehmenden Druck und den Rechtspopulisten nicht vollst&auml;ndig beugen, andererseits dennoch wieder &uuml;ber ein St&ouml;ckchen springen, welches uns AfD und Seehofer hinhalten. Das wird nicht funktionieren. Vor allem, weil die eigentlich notwendigen Ma&szlig;nahmen damit nicht einhergehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.marco-buelow.de\/neuigkeiten\/meldung\/artikel\/2016\/februar\/erklaerung-zum-asylpaket-ii.html\">Marco B&uuml;low (MdB, SPD)<\/a>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung:<\/strong> Au&szlig;erdem stimmte der CDU-Abgeordnete Axel Knoerig als einziges Mitglied seiner Fraktion gegen das Gesetz. Aber nicht aus &Uuml;berzeugung, sondern aus Versehen, wie sein B&uuml;ro auf Anfrage <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article152660759\/Ein-CDU-Mann-stimmt-gegen-das-Asylpaket-aus-Versehen.html\">mitteilte<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Was das &laquo;Volk&raquo; so alles darf<\/strong><br>\nClausnitz steht leider nicht alleine. Demonstrationen gegen Asylunterk&uuml;nfte gibt es mittlerweile regelm&auml;&szlig;ig &ndash; nicht nur in Sachsen, sondern quer durch die Republik. Allein 37 von Neonazis oder rechtsextremen Gruppierungen organisierte hat die Polizei im letzten Quartal 2015 gez&auml;hlt. Blockaden hat es auch schon diverse Male gegeben. Und das sind nur die harmloseren Formen der Xenophobie. Rund tausend strafbare &Uuml;bergriffe auf Asylunterk&uuml;nfte &ndash; in der Mehrzahl gegen noch nicht bezogene, teils aber auch gegen bewohnte &ndash; hat es in Deutschland 2015 gegeben. So stand es Anfang Februar in der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage von Ulla Jelpke (Die Linke). Sie reichen von Parolenschmierereien &uuml;ber gr&ouml;bere Sachbesch&auml;digungen bis hin zu Brandanschl&auml;gen. [&hellip;]<br>\nDie andere Seite der Clausnitzer Ereignisse ist das Verhalten der Polizei. Dass die Staatsgewalt im Umgang mit Blockaden unge&uuml;bt sei, l&auml;sst sich kaum behaupten. Bei Blockaden der Friedens- und der Anti-Atom-Bewegung stellt sie ihr &laquo;K&ouml;nnen&raquo; regelm&auml;&szlig;ig unter Beweis. Da geht es schnell und zum Teil auch blutig zu und her, wenn zum Beispiel Schienen und Stra&szlig;en ger&auml;umt werden sollen.<br>\nDass die Polizei im Sinne einer falsch verstandenen ausgleichenden Gerechtigkeit auch bei Fremdenfeinden mit massiver Gewalt vorgehen soll, erwarten wir nicht. Es h&auml;tte ausgereicht, Raum zu schaffen zwischen den rechten Blockierern und dem Bus und damit Sicherheit f&uuml;r die Gefl&uuml;chteten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.grundrechtekomitee.de\/node\/744\">Heiner Busch (Mitglied im Vorstand des Grundrechtekomitees)<\/a>\n<p>dazu: <strong>Fremdenhass in Deutschland: Nie wieder<\/strong><br>\nIch habe nicht geglaubt, dass die Zeit f&uuml;r solche Warnungen noch mal kommen w&uuml;rde, f&uuml;r das &ldquo;Wehret den Anf&auml;ngen&rdquo;, das &ldquo;Nie wieder&rdquo; oder die Aufforderung, &ldquo;Haltung&rdquo; zu zeigen. Wer in meiner Generation (Jahrgang 1975) gro&szlig; wurde, hat solche Spr&uuml;che von engagierten Lehrern im Geschichtsunterricht geh&ouml;rt. Sie klangen ein wenig aus der Zeit gefallen, zu pathetisch, ja hysterisch. Sie klangen auch furchtbar uncool. [&hellip;]<br>\nWir k&ouml;nnen es uns nicht l&auml;nger leisten, keine Haltung zu haben. Wer jetzt Biedermeier bleibt, also unbeteiligt und rein mit sich selbst besch&auml;ftigt, darf sich nicht beklagen, wenn das Land, in dem er lebt, irgendwann nicht mehr sein Land ist. In Zeiten wie diesen sind die coolsten Eigenschaften Engagement und Zivilcourage. Alles andere ist gef&auml;hrlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/fluechtlinge-warum-wir-dem-fremdenhass-entgegentreten-muessen-kommentar-a-1079151.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>S&auml;chsische Immunit&auml;ten<\/strong><br>\nDie Glorifizierung der Wendebewegung als demokratischer Volkswille hat dazu beigetragen, den mitgeschleppten Antisemitismus zu &uuml;bersehen. Und dann kam Biedenkopf. Alle, die ihm bis heute folgten, beharren mit einer Hartn&auml;ckigkeit, die nur als infantil oder aggressiv bezeichnet werden kann, darauf, die Sachsen seien immun gegen dieses &Uuml;bel. Wer heute in j&uuml;dischen Kreisen glaubt, Pegida oder AfD seien pro-j&uuml;disch, weil dort Israelfahnen zu sehen sind, irrt. In Sachsen wehrt man sich nicht gegen die Islamisierung des Abendlandes, sondern gegen Offenheit, Liberalit&auml;t und Universalismus, die wichtigsten j&uuml;dischen Grundwerte. Wenn sich die politischen Eliten im Freistaat nicht bald mit der zutiefst rassistischen Gewalt auseinandersetzen, werden die Sachsen vielleicht wirklich immun: gegen die rechtsstaatliche Demokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.juedische-allgemeine.de\/article\/view\/id\/24774\">J&uuml;dische Allgemeine<\/a>\n<p>dazu: <strong>Staatsversagen? Warum Rechtsextremismus in Sachsen besonders gedeiht<\/strong><br>\nSeit vergangene Woche in Clausnitz ein w&uuml;tender Mob Fl&uuml;chtlinge ver&auml;ngstigte und Menschen in Bautzen beim Brand einer geplanten Fl&uuml;chtlingsunterkunft Beifall klatschten, steht eine Frage wieder im Raum: Warum gibt es in Sachsen mehr fremdenfeindliche &Uuml;bergriffe als &uuml;berall sonst im Land? Politikwissenschaftler machen daf&uuml;r vor allem Polizei und Politik verantwortlich: die regierende CDU habe die Gefahr jahrzehntelang verharmlost und die Polizei lasse Rechtsextremisten allzu oft gew&auml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/rechtsextremismus-in-sachsen-102.html\">Monitor<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Herr Tillich, feiern Sie ohne mich!<\/strong><br>\nSachsens Ministerpr&auml;sident l&auml;dt ehrenamtliche Fl&uuml;chtlingshelfer zum Fest, mit Musik, aber ohne Dialog. Dabei w&auml;re der bitter n&ouml;tig.<br>\nSehr geehrter Herr Tillich,<br>\nals ich von Ihrer Dankesparty f&uuml;r die ehrenamtlichen Fl&uuml;chtlingshelfer in Sachsen geh&ouml;rt habe, habe ich mich gefreut. Sch&ouml;n, dachte ich, ein Signal nicht f&uuml;r diejenigen, die sich allw&ouml;chentlich mit ihren destruktiven und grundgesetzwidrigen Ansichten auf den Dresdner Theaterplatz stellen und sich dennoch als das Volk bezeichnen. Sondern f&uuml;r diejenigen, die b&uuml;rgerliches Engagement als Grunds&auml;ule unserer Gesellschaft auffassen und handeln.<br>\nTrotzdem werde ich nicht teilnehmen.<br>\nIch hatte mir ein Fest erhofft, auf dem der &ouml;ffentliche Dialog im Fokus steht. Denn eines ist sicher: Sie haben w&auml;hrend Ihrer Regierungszeit viele Fragen zur gesellschaftlichen Orientierung in Sachsen aufgeworfen, doch die Antworten sind offen. Ern&uuml;chtert war ich, als ich das Programm gelesen habe: Dankesworte von Ihnen, dann Musik und Spa&szlig;. Kein Dialog.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2016-02\/sachsen-stanislaw-tillich-ehrenamtliche-fluechtlingshelfer-dialog-fluechtlinge\">Zeit Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingszuwanderung nach Deutschland: Gro&szlig;e Hilfsbereitschaft, obwohl die Skepsis &uuml;berwiegt<\/strong><br>\nObwohl die Mehrheit der Menschen in Deutschland skeptisch auf den Zustrom Gefl&uuml;chteter blickt, sind das Engagement und die Hilfsbereitschaft hierzulande gro&szlig;. Das zeigt eine aktuelle Befragung im Rahmen des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) im Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). So gaben 30 Prozent von 2.000 repr&auml;sentativ ausgew&auml;hlten deutschsprechenden Personen im Januar an, Fl&uuml;chtlinge seit dem vergangenen Jahr mit Geld- oder Sachspenden unterst&uuml;tzt zu haben. &bdquo;Die Hilfsbereitschaft f&uuml;r gefl&uuml;chtete Menschen ist enorm, wenn man bedenkt, dass f&uuml;r alle Spendenanl&auml;sse zusammen pro Jahr 40 Prozent der B&uuml;rger Geld geben&ldquo;, sagt J&uuml;rgen Schupp, SOEP-Direktor und einer der Autoren der Studie, die im DIW Wochenbericht 8\/2016 ver&ouml;ffentlicht wurde. Rund 44 Prozent der Befragten gaben an, sich in Zukunft auf die eine oder andere Weise f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge einsetzen zu wollen.<br>\nBezogen auf die gesamte Bev&ouml;lkerung in Deutschland sind die Pessimisten in der Mehrheit: Zwar vermuten 34 Prozent der Befragten, dass die Zuwanderung Gefl&uuml;chteter gut f&uuml;r die deutsche Wirtschaft sei. 47 Prozent sind jedoch skeptisch. Mehr als die H&auml;lfte bef&uuml;rchtet, dass Deutschland durch Fl&uuml;chtlinge ein schlechterer Ort zum Leben werden und das kulturelle Leben hierzulande leiden k&ouml;nnte. Fast 80 Prozent sehen kurzfristig mehr Risiken als Chancen, 57 Prozent auch langfristig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/sixcms\/detail.php?id=diw_01.c.527852.de\">DIW<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Meineid-Bauern der CSU: Keine Erbschaftsteuer f&uuml;r Erben gro&szlig;er Firmen<\/strong><br>\nDie CSU-Minister in Bayern legen einen Eid auf die bayerische Verfassung ab. In der hei&szlig;t es in Artikel 123: &ldquo;Die Erbschaftssteuer dient auch dem Zwecke, die Ansammlung von Riesenverm&ouml;gen in den H&auml;nden einzelner zu verhindern.&rdquo; Die CSU-Minister und ihr Ministerpr&auml;sident machen aber das Gegenteil. Obwohl die Verm&ouml;gensungleichheit immer gr&ouml;&szlig;er wird, sind sie die unversch&auml;mtesten Lobbyisten der Multimillio&hellip;n&auml;re und -Milliard&auml;re. Die Partei wird bekanntlich von den Milliard&auml;ren Quandt, Klatten und von Finck geschmiert. Seehofer hat Recht: &ldquo;Es herrscht das Unrecht.&rdquo; Auch in Bayern. Und die bayerische Justiz schl&auml;ft, obwohl der Meineid offenkundig ist. Meineid ist ein Verbrechen (&sect; 12 Abs. 1 StGB, &sect; 154 Strafgesetzbuch), das mit Freiheitsstrafe von einem bis f&uuml;nfzehn Jahren geahndet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/?fref=nf\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die d&uuml;mmste Tabelle des Jahrzehnts in der ZEIT: Alle haben Schulden<\/strong><br>\nWie kann man einen durchaus ansprechenden Text schreiben und ihn mit der d&uuml;mmsten Tabelle des Jahrzehnts schm&uuml;cken? Dieter Wermuth im Herdentrieb der ZEIT ist das &bdquo;gegl&uuml;ckt&ldquo;. Dazu unseren Gl&uuml;ckwunsch! Hier das gute St&uuml;ck, nat&uuml;rlich von der BIZ, die wir daf&uuml;r schon heftig beschimpft haben (hier). Wer aber nicht das Richtige lesen will oder keine 20 Cents hat (lieber Dieter),muss die Kritik ertragen. Ich muss das unseren klugen Lesern eigentlich nicht mehr sagen, aber es ist so unendlich dumm (und gef&auml;hrlich dazu), weil es nat&uuml;rlich Bruttoschulden sind, die man dahin schreibt. Selbst die privaten Haushalte haben hier Verbindlichkeiten (&bdquo;Schulden&ldquo;), obwohl sie auf unglaublichen Bergen von Forderungen sitzen und per Saldo (netto) nat&uuml;rlich Forderungsbesitzer sind. Wer so etwas in die Welt setzt (was ich Dieter Wermuth nicht unterstelle, aber sehr wohl der BIZ), der will aus ideologischen Motiven die Menschen verunsichern und vor allem den Staat in klare Schranken weisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-duemmste-tabelle-des-jahrzehnts-in-der-zeit-alle-haben-schulden\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die neue Schamlosigkeit<\/strong><br>\nDeutschland und die T&uuml;rkei unterzeichnen eine gemeinsame Erkl&auml;rung zur Fl&uuml;chtlingsabwehr und Terrorbek&auml;mpfung, w&auml;hrend Ankara in den kurdischen Gebieten seinen Feldzug gegen die kurdische Bev&ouml;lkerung intensiviert.&nbsp;(&hellip;) Zitat: &ldquo;Das Bed&uuml;rfnis, um jeden Preis Fl&uuml;chtlinge daran zu hindern, nach Europa zu kommen, hat die Bundesregierung zu einer neuen Schamlosigkeit getrieben. Nicht nur ignoriert man das Morden, die systematischen Vertreibungen und die Verfolgung kurdischer und linker Oppositioneller. Man ist dazu &uuml;bergegangen, direkte Beihilfe zu leisten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201602253861\/politik\/welt\/die-neue-schamlosigkeit.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutsche R&uuml;stungsexporte: &bdquo;Wir lassen uns von Gabriel nicht austricksen&ldquo;<\/strong><br>\nAls Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel Journalisten &uuml;ber die deutschen R&uuml;stungsexporte des Jahres 2015 informierte, durfte der Linken-Abgeordnete Jan van Aken nicht zuh&ouml;ren. Dabei hatte er in einer Anfrage die Zahlen angefordert. (&hellip;) Frage: Was werfen Sie Gabriel konkret vor? Antwort: Er hat in der Pressekonferenz unter anderem gesagt, er kenne die H&ouml;he der Sammelausfuhrgenehmigungen nicht. Mir wurde diese Zahl aber drei Stunden nach der Pressekonferenz vom Ministerium genannt: f&uuml;nf Milliarden Euro, ebenfalls eine gewaltige Summe. Ich glaube, dass Gabriel diese Zahl mit Absicht verschwiegen hat, damit die Berichterstattung nicht zu negativ ausf&auml;llt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/berliner-republik\/deutsche-ruestungsexporte-wir-lassen-uns-von-gabriel-nicht-austricksen\/60538\">Cicero<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Drehen an der Eskalationsschraube<\/strong><br>\nEine &raquo;&Auml;ra der Instabilit&auml;t&laquo; sei angebrochen, f&uuml;r die sich der Westen auch milit&auml;risch wappnen m&uuml;sse, fasste die Frankfurter Allgemeine Zeitung den Inhalt der Begleitpublikation &raquo;Grenzenlose Krisen, R&uuml;cksichtslose St&ouml;rer, Hilflose W&auml;chter&laquo; der 52. M&uuml;nchener Sicherheitskonferenz (MSC) zusammen. Darin sagen die Organisatoren f&uuml;r die kommenden Jahre eine Zunahme von Konflikten und Kriegen voraus. Das Risiko eines Krieges zwischen den gro&szlig;en M&auml;chten sei zwar noch begrenzt, so die Autoren, doch zum ersten Mal seit dem Ende des Kalten Kriegs k&ouml;nne eine Eskalation der Gewalt zwischen ihnen &raquo;nicht als ein unrealistischer Albtraum&laquo; abgetan werden. Die &raquo;traditionellen W&auml;chter einer liberalen Ordnung&laquo; seien &raquo;mit einer wachsenden Zahl von St&ouml;rern&laquo; konfrontiert, welche die &raquo;zersplitternden Ordnungen weiter destabilisieren&laquo; w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/drehen-an-der-eskalationsschraube\/\">Sozialismus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der neue Kalte Krieg<\/strong><br>\nWenn weder die Russen noch die von ihnen unterst&uuml;tzten &ldquo;Rebellen&rdquo; der Ost-Ukraine etwas mit dem Absturz [von Flug MH17]&nbsp;zu tun hatten, und wenn die Todessch&uuml;tzen auf den Maidan-D&auml;chern nicht im Auftrag der Janukowitsch-Regierung feuerten, sondern rechtsradikale S&ouml;ldner waren, w&uuml;rde sich die gro&szlig;e Geschichte vom &ldquo;demokratischen&rdquo; Umsturz auf der einen und &ldquo;aggressiven&rdquo; Russen auf der anderen Seite als haltlos erweisen. Und das darf nicht sein. Warum? Pepe Escobar hat es dieser Tage auf den Punkt gebracht: &ldquo;The industrial-military complex needs a powerful, &lsquo;imperial&rsquo; enemy; towel heads in Afghan caves or a fake &lsquo;Caliphate&rsquo; are a joke. Eurasian integration &ndash; Russia \/ China \/ Iran allying with Germany &ndash; must be prevented at all costs.&rdquo; That&rsquo;s it. Ein paar wilde Wickelm&uuml;tzen in H&ouml;hlen und ein M&ouml;chtegern-W&uuml;stenstaat taugen nicht wirklich zum Gro&szlig;feind, der eine gigantische Aufr&uuml;stung vom Baltikum bis nach Nordafrika rechtfertigt, die Legende eines mega-gef&auml;hrlichen &ldquo;Reich des B&ouml;sen&rdquo; mit hitler-artigem Herrscher ist unabdingbar um mehr &ldquo;Sicherheit&rdquo; zu verkaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.broeckers.com\/2016\/02\/24\/der-neue-kalte-krieg\/\">Mathias Br&ouml;ckers<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Dass der vielzitierte &ldquo;neue Kalte Krieg&rdquo; weniger in Russlands Sinne ist, als vielmehr ein gigantisches internationales R&uuml;stungsf&ouml;rderprogramm darstellt, wird immer deutlicher. Das breite Medienversagen bzw. die mediale Einseitigkeit rund um die Ukraine- und Syrienberichterstattung ist auch vor diesem Hintergrund zu sehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ukrainer schwer entt&auml;uscht &uuml;ber &ldquo;Revolution der W&uuml;rde&rdquo;<\/strong><br>\nZitat: &ldquo;Geheimabsprachen zwischen Poroschenko und Jazenjuk?<br>\nDie B&uuml;rger in der Ukraine sind schwer entt&auml;uscht von Regierung und Pr&auml;sident. Die nach dem Staatsstreich in Kiew vor zwei Jahren gemachten Ank&uuml;ndigungen von der Entmachtung der Oligarchen und dem Ausmerzen der Korruption blieben leere Worte. Den sp&uuml;rbaren Popularit&auml;tsverlust von Ministerpr&auml;sident Jazenjuk und Pr&auml;sident Poroschenko, versuchte letzterer mit einem geschickten Man&ouml;ver zu &uuml;bert&uuml;nchen. Kiewer Journalisten und politische Beobachter aus dem Maidan-Spektrum halten das Misstrauensvotum vom 16. Februar gegen Jazenjuk f&uuml;r ein zwischen Petro Poroschenko, Arseni Jazenjuk und den Oligarchen Rinat Achmetow, Igor Kolomoiski und Sergej Lewotschkin abgesprochenes Man&ouml;ver, mit dem ein &ldquo;Neustart&rdquo; vorgegaukelt werden sollte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47513\/1.html\">Telepolis<\/a><br>\n&nbsp;<br>\n<em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.M.H.:<\/strong> Bravo USA, EU, Berlin (Steinmeier). Regime Change at its best. Obamas vielgepriesene Menschenrechte: das Recht zu verelenden. Westliche Werte: Macht und Gier. Und die Pipifax-Veranstaltung Vereinte Nationen zeigt auch im Fall Ukraine, wie sie (sp&auml;testens seit dem Irak-Krieg 2003) zunehmend zur Alibi-Organisation verkommt.<\/em><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Transparenz und Beteiligung bei TTIP eine Farce?<\/strong><br>\nBei den Schriftst&uuml;cken handelt es sich angeblich um &bdquo;konsolidierte EU-US-Texte, die Verhandlungsvorschl&auml;ge der USA, wie auch andere relevante EU-Dokumente enthalten&ldquo;. Wenn ich die Seitenzahl von allen Dokumenten addiere, komme ich 350. Sie sind in einem b&uuml;rokratischen, teilweise sehr fachspezifischen Englisch geschrieben. Stetig wird auf andere Unterlagen, Beschl&uuml;sse, Verordnungen und Vertr&auml;ge hingewiesen, die man nat&uuml;rlich nicht zur Hand hat. Man m&uuml;sste diese Vorlagen alle kennen, zudem Jurist sein, perfektes Englisch k&ouml;nnen und dann fachlicher Experte bei den Einzelpunkten sein. Wie gerne w&uuml;rde ich einige Passagen mit spezialisierten Mitarbeitern, mit anderen Abgeordneten besprechen und analysieren. Das ist mir aber bei Androhung von Strafen untersagt. Man will also anscheinend nicht, dass wirklich analysiert wird, was sich da in den Texten, hinter Bezugnahmen und Querverweisen verbirgt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.marco-buelow.de\/neuigkeiten\/meldung\/artikel\/2016\/februar\/mein-bericht-aus-dem-ttip-leseraum-fuer-abgeordnete.html\">Marco B&uuml;low (MdB, SPD)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/marcob\/mein-bericht-aus-dem-ttip-leseraum\">der freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.P.:<\/strong> Lange habe ich gewartet, eine Aussage eines Bundestagsabgeordneten zu den TTIP-Dokumenten zu Gesicht zu bekommen. Was an seinem Text so besonders ist: Die genannten Auflagen, Sicherheitsbeschr&auml;nkungen, fachliche\/fachsprachliche Aspekte etc. lassen eben nur einen Schluss zu. Denn letztlich bedeutet eine (im Prinzip gegens&auml;tzliche) Aussage doch, dass eben diese Person nahezu perfektes Juristenenglisch beherrschte und ebenso umfassende Sachkenntnisse in dem jeweiligen Feld h&auml;tte (hinzu kommt dann jeweils die rechtliche Betrachtung). Zudem m&uuml;sste diese Person &uuml;ber eine geniale Auffassungsgabe verf&uuml;gen, um in kurzer Zeit den entsprechenden &Uuml;berblick zu behalten. Mein noch h&auml;rterer Schluss muss daher lauten: Jeder Bundestagsabgeordnete, der sich derzeit f&uuml;r TTIP ausspricht, handelt wider demokratische Grundwerte und somit nicht im Einklang mit unserem Grundgesetz und definitiv nicht als Volksvertreter (letzteres erscheint mitunter zum guten politischen Ton zu geh&ouml;ren).<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.M.H.:<\/strong> Eigentlich m&uuml;sste der gesamte Bundestag vor Zorn explodieren. Ich frage mich allen Ernstes, welchen Vorteil die gro&szlig;e schweigende Mehrheit unserer Abgeordneten f&uuml;r sich aus diesem desastr&ouml;sen Vorhaben ziehen k&ouml;nnte (schliesslich stehen gen&uuml;gend Informationen &uuml;ber h&ouml;chst negative Auswirkungen von &ldquo;NAFTA&rdquo; &ouml;ffentlich zur Verf&uuml;gung). Dabei scheinen sie nicht zu bedenken, was damit auf ihre eigenen Kinder und Kindeskinder potenziell an massiven Unbilden zukommt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Risiko einer Bankenkrise wie 2008 ist hoch<\/strong><br>\nAttac warnt vor einer neuen Bankenkrise. Denn bisher wurden weder die hochriskante Gesch&auml;ftspolitik der Banken beschr&auml;nkt, noch das Investmentbanking vom Kundengesch&auml;ft getrennt. Gro&szlig;banken sind gef&auml;hrlich unterkapitalisiert, um ein Vielfaches &lsquo;too big to fail&rsquo;, also zu gro&szlig; zum Scheitern, sowie zu eng untereinander verflochten. &ldquo;Dem globalen Finanzsystem droht mit dieser Ausgangslage eine noch gr&ouml;&szlig;ere Krise als 2008&rdquo;, sagte Detlev von Larcher von der bundesweiten Attac-Arbeitsgruppe Finanzm&auml;rkte.<br>\nDamit widersprechen wir dem Pr&auml;sidenten der Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) Felix Hufeld, der in einem Interview in der S&uuml;ddeutschen Zeitung am gestrigen Montag das Risiko einer Bankenkrise wie 2008 f&uuml;r gering erkl&auml;rte. Attac wertet das zeitliche Zusammenfallen des Interviews mit der Versicherung der Deutschen Bank, alle Verbindlichkeiten bedienen zu k&ouml;nnen, im Gegenteil als Alarmzeichen.<br>\n&ldquo;Der Bafin-Chef verteilt nicht zuf&auml;llig gerade jetzt Beruhigungspillen&rdquo;, stellte Detlev von Larcher fest. &ldquo;Er behauptet, wir st&uuml;nden heute viel besser da als damals, und begr&uuml;ndet dies mit Floskeln wie dem Hinweis, das Herzst&uuml;ck des Finanzsystems sei Vertrauen. Auf Fakten geht er nicht ein. Stattdessen erkl&auml;rt er das Gesch&auml;ft der Fonds mit den hochriskanten Coco-Anleihen f&uuml;r notwendig und die Finanzindustrie f&uuml;r reguliert. Das ist Chuzpe.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/risiko-einer-bankenkrise-wie-2008-ist-hoch-1\/\">attac<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&raquo;Meiner &Uuml;berzeugung verpflichtet&laquo;<\/strong><br>\nDie US-Geheimdienstmitarbeiterin Ana Bel&eacute;n Montes sitzt seit 2002 in Isolationshaft. Sie hatte Informationen an Kuba weitergegeben. Eine internationale Bewegung fordert nun menschenw&uuml;rdige Bedingungen &ndash; und ihre Freilassung<br>\nF&uuml;r die einen ist sie eine Whistleblowerin, die Herrschaftswissen an jene weitergegeben hat, gegen die diese Informationen verwendet werden sollten. F&uuml;r andere ist sie eine Revolution&auml;rin, die die Gesetze ihres Landes gebrochen hat, um Schaden von einem bedrohten Nachbarland und seiner Bev&ouml;lkerung abzuwenden. F&uuml;r wiederum andere ist sie eine Gefangene, der seit vielen Jahren in der Isolationshaft grundlegende Menschenrechte verwehrt werden, um Rache an ihr zu nehmen und ihren Widerstandswillen zu brechen. Es geht um Ana Bel&eacute;n Montes, die am kommenden Sonntag, dem 28. Februar, in der Hochsicherheitsabteilung eines US-Bundesgef&auml;ngnisses ihren 59. Geburtstag begeht. Ein US-Bundesgericht in Washington D. C. hatte sie im Oktober 2002 wegen &raquo;Verschw&ouml;rung zur Spionage f&uuml;r Kuba&laquo; zu 25 Jahren Haft verurteilt, weil sie als leitende Analystin des US-Milit&auml;rgeheimdienstes &raquo;Defense Intelligence Agency&laquo; (DIA) 16 Jahre lang als geheim klassifizierte Daten an die sozialistische Republik Kuba weitergeleitet und damit der nationalen Sicherheit der USA geschadet haben soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/02-25\/051.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Arm, aber trickreich<\/strong><br>\nDie Deutschen haben keinen blassen Schimmer von den Finanzen ihrer politischen Parteien. Wie denn auch? Die wichtigsten Quellen zur Parteienfinanzierung sind die j&auml;hrlichen Rechenschaftsberichte, die der Bundestag herausgibt. Doch diese Berichte sind nicht nur intransparent, sondern die Parteien d&uuml;rfen offenbar auch Falschangaben machen &ndash; ohne Konsequenzen. Die Rechenschaftsberichte werden erst sehr sp&auml;t ver&ouml;ffentlicht, in der Regel vierzehn oder f&uuml;nfzehn Monate nach Ende des Berichtszeitraums. Gro&szlig;e Unternehmen ver&ouml;ffentlichen ihre Reporte innerhalb von zwei bis sechs Monaten. Viel gravierender ist jedoch, dass wichtige Zahlen zu den Parteifinanzen fehlen. Obwohl die Parteien viele ihrer Veranstaltungen von Unternehmen sponsern lassen und ihnen das sch&auml;tzungsweise 35 Millionen Euro pro Jahr einbringt, ist beispielsweise der Begriff &bdquo;Sponsoring&ldquo; nirgendwo im Rechenschaftsbericht zu finden. Wie gef&auml;hrlich die Verschleierung von Geldquellen sein kann, erkennt man am hoch verschuldeten Bundesverband der FDP.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/arm-aber-trickreich\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Genossen im L&auml;ndle sind sauer<\/strong><br>\nDer Arbeitgeberverband S&uuml;dwestmetall bedenkt bei seinen Spenden stets alle im baden-w&uuml;rttembergischen Landtag vertreten Parteien. Diesmal fiel die Spende an die SPD nicht so &uuml;ppig aus. Dar&uuml;ber &auml;rgern sich die Genossen und f&uuml;hlen sich schlecht behandelt. [&hellip;]<br>\n&Uuml;brigens haben die Gr&uuml;nen in Baden-W&uuml;rttemberg, die den Ministerpr&auml;sidenten stellen, v&ouml;llig anders reagiert. Bei der Bescherung landen sie mit &uuml;ber 110 000 Euro knapp hinter der CDU. Sie haben das Geld nicht zur&uuml;ckgegeben, sondern das Geld von S&uuml;dwestmetall &ldquo;dankend angenommen&rdquo; und freuen sich &uuml;ber die Anerkennung des Verbandes f&uuml;r die Gr&uuml;nen-Politik, so der Gr&uuml;ne-Landeschef Oliver Hildenbrand bei der ersten gro&szlig;z&uuml;gigen Spende. &ldquo;Einen Einfluss auf die politischen Positionen&rdquo; sehe er nicht. Die Kretschmann-Partei gibt sich selbstbewusst, glaubt an ihre Unabh&auml;ngigkeit, Spenden hin oder her.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/parteispenden-an-die-spd-die-genossen-im-laendle-sind-sauer.976.de.html?dram%3Aarticle_id=346396\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die 15-Prozent-SPD f&uuml;hlt sich ungerecht behandelt. Zu Recht: Schlie&szlig;lich ist es doch ihr Parteivorsitzender gewesen, der als Wirtschaftsminister in Berlin die R&uuml;stungsexporte noch einmal gesteigert hat. Erschreckend ist allerdings, dass sich die Gr&uuml;nen so widerspruchslos und dankbar von S&uuml;dwestmetall\/R&uuml;stungslobby beschenken lassen. Die Sendung Monitor wies &uuml;brigens gestern in dem Beitrag &ldquo;Gr&uuml;ne Tr&auml;ume: Auf CDU-Kurs zum Wahlsieg?&rdquo; <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/gruene-auf-cdu-kurs-100.html\">noch einmal darauf hin<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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