{"id":31643,"date":"2016-02-29T09:24:10","date_gmt":"2016-02-29T08:24:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31643"},"modified":"2016-02-29T09:24:10","modified_gmt":"2016-02-29T08:24:10","slug":"hinweise-des-tages-2572","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31643","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31643#h01\">Konflikt mit der Atom-Finanzkommission &ndash; Konzerne wollen nicht zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31643#h02\">Globale Bestandsaufnahme: Die Welt wird &auml;rmer. Radikaler. Undemokratischer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31643#h03\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31643#h04\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31643#h05\">Ach Sigmar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31643#h06\">G20: Sch&auml;uble lenkt mit Lautst&auml;rke vom Thema ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31643#h07\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31643#h08\">Sondereffekte verdecken die deutsche Konjunkturschw&auml;che, und auch die Weltwirtschaft schw&auml;chelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31643#h09\">Den Banken fehlen Scheine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31643#h10\">Ungleichheit in Amerika &ndash; Die gro&szlig;e Kluft zwischen arm und reich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31643#h11\">Wenn Jugendhilfe zum Gesch&auml;ft wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31643#h12\">Umweltinstitut findet Glyphosat im Bier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31643#h13\">Former CIA director: Military may refuse to follow Trump&rsquo;s orders if he becomes president<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31643#h14\">Aktuelle Brennpunkte auf dem Arbeitsmarkt: Besch&auml;ftigungswachstum, Gesundheit, Bildung und Gleichstellung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31643#h15\">Immer mehr Sperrzeiten gegen Erwerbslose<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31643#h16\">BND<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31643#h17\">Selbstwertgef&uuml;hl zu Marktpreisen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Konflikt mit der Atom-Finanzkommission &ndash; Konzerne wollen nicht zahlen<\/strong><br>\nDie Verhandlungen mit den AKW-Betreibern sind geplatzt: Sie wollen keinen Risikoaufschlag bezahlen. Die Kommission geht in die Verl&auml;ngerung.<br>\nEs ist eine sehr zur&uuml;ckhaltende Umschreibung f&uuml;r einen heftigen Konflikt: &bdquo;Im Ergebnis sind noch Sachfragen offen&ldquo;, teilten die Vorsitzenden der Atom-Finanzkommission des Bundes, J&uuml;rgen Trittin (Gr&uuml;ne), Ole von Beust (CDU) und Matthias Platzeck (SPD) am Freitagabend mit. Darum werde die Kommission an diesem Montag nicht wie geplant ihren Abschlussbericht vorstellen, sondern in die Verl&auml;ngerung gehen.<br>\nZuvor hatten die drei Politiker mit den AKW-Betreibern RWE, Eon, EnBW und Vattenfall &uuml;ber die Zukunft der R&uuml;ckstellungen verhandelt, die die Unternehmen f&uuml;r die Zwischen- und Endlagerung ihres Atomm&uuml;lls gebildet haben. Diese stellten sich dabei nach taz-Informationen vollkommen stur.<br>\nDabei ist die Kommission bereit, den Unternehmen weit entgegenzukommen: Im Entwurf des Abschlussberichts schl&auml;gt sie vor, dass der Staat s&auml;mtliche Mehrkosten bei der Endlagerung &uuml;bernimmt, sofern die Unternehmen neben ihren daf&uuml;r gebildeten R&uuml;ckstellungen noch einen Risikoaufschlag an einen staatlichen Fonds &uuml;bertragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Konflikt-mit-der-Atom-Finanzkommission\/!5278936\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Einfach dreist. Ich dachte bisher, der Gesetzgeber w&uuml;rde die Gesetze machen, egal, ob die Konzerne zahlen wollen oder nicht.<\/em><\/p>\n<p>dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31607\">Atomausstieg: Betrug des Jahrhunderts mit Ansage<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die gro&szlig;en Versorger haben Blut  geleckt. Ein Staat, der ihnen bereits &ndash; ohne Not &ndash; so weit entgegenkommt, wird doch sicher noch das ein oder andere Geschenk mehr draufpacken &hellip; oder? Es bliebe zu hoffen, dass E.ON und Co. ihr Blatt &uuml;berreizen und die Politik den gesamten Deal neu aufrollt. Sonderlich wahrscheinlich ist das jedoch leider nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Globale Bestandsaufnahme: Die Welt wird &auml;rmer. Radikaler. Undemokratischer<\/strong><br>\nAutokraten herrschen brutaler, religi&ouml;se Fanatiker sind auf dem Vormarsch, wirtschaftlicher Aufschwung hilft nicht gegen Armut: Eine Studie der Bertelsmann Stiftung sieht die Welt in einer gef&auml;hrlichen Schieflage.<br>\nAlle zwei Jahre l&auml;sst die Bertelsmann Stiftung in G&uuml;tersloh den Bertelsmann Transformation Index (BTI) erstellen. Ein internationales Team von mehr als 200 Experten erhebt und analysiert Daten zum Zustand von Demokratie und Menschenrechten, zur Lage der Wirtschaft und der Leistungsf&auml;higkeit des Staatsapparats in 129 Entwicklungs- und Transformationsl&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/bertelsmann-transformation-index-globale-bestandsaufnahme-a-1079512.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Etwas bizarr, da&szlig; sich ausgerechnet die Bertelsmann-Stiftung, die doch die autorit&auml;re, &ldquo;marktkonforme&rdquo; Spielart von Demokratie fordert, zum (Nicht-)Funktionieren von Demokratien &auml;u&szlig;ert. Da&szlig; in der Studie die westlichen Staaten anscheinend nicht betrachtet werden, obwohl es dort mehr als genug Porbleme mit Armut und Demokratie gibt, ist wohl kein Zufall. Immerhin eine neue Erkenntnis: der brutal neoliberale &ldquo;Washington Consensus&rdquo; funktioniert nicht, Trickle Down gibt es &ldquo;nicht wie erhofft&rdquo; &ndash; schade eigentlich, denn darauf beruhen die Politikempfehlungen der Bertelsmann-Stiftung. Traurig f&uuml;r die vielen Millionen Opfer dieser Politik.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.G.:<\/strong> Interessanterweise wird hier das erste Mal in den etablierten Medien der Washington Consensus kritisch hinterfragt, eine Zusammenkunft der FED, Weltbank IWF und div. Thinktanks neoliberalistischer Denkans&auml;tze, auf die sonst nur Joseph Stiglitz, Richard A. Werner oder Bernard Lietaer hingewiesen haben. Ansonsten gibt es nur einen Wikipedia-Eintrag zum <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Washington_Consensus\">Washington Consensus<\/a>.<br>\nBleibt nur die Hoffnung, dass sich SPON und SPIEGEL irgendwann wieder auf die Seite der sozialen Gerechtigkeit schlagen und die eigene Rolle in der Medienlandschaft und insbesondere im Ukrainekonflikt selbstkritisch hinterfragen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&raquo;Staatliche Enteignung&laquo;<\/strong><br>\nNach Bundesrecht kann Fl&uuml;chtlingen &raquo;Verm&ouml;gen&laquo; oberhalb von 200 Euro abgenommen werden. Die L&auml;nder setzen das unterschiedlich durch<br>\nWer flieht, nimmt mit, was er kann. Auf Ersparnisse der Gefl&uuml;chteten hat es nicht nur der d&auml;nische, sondern auch der deutsche Staat abgesehen. Bereits seit 1993 erm&ouml;glicht ihm das Asylgesetz, Geld und Wertsachen zu konfiszieren. Denn die Fl&uuml;chtlinge sollen erhaltene Leistungen &ndash; Lagerunterbringung und Grundversorgung auf Hartz-IV-Niveau &ndash; je nach &raquo;Verm&ouml;gen&laquo; erstatten. Ihr Selbstbehalt betr&auml;gt gerade einmal 200 Euro. Die Bundesl&auml;nder setzen die Vorschrift unterschiedlich streng durch, wie Anfragen von jW ergaben. Manche durchsuchen Betroffene, andere fordern Erkl&auml;rungen. Nur Sachsen-Anhalts Innenministerium lie&szlig; ausrichten, man beschlagnahme gar nichts. Hessen, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und das Saarland antworteten nicht.<br>\nBesonders streng handhabt Bayern die Angelegenheit. Zwar gilt dort ein h&ouml;herer Selbstbehalt von 750 Euro. Es sei aber &raquo;der Normalfall, dass Asylbewerber in den Aufnahmeeinrichtungen hinsichtlich Dokumenten, Wertsachen und Geld befragt und durchsucht werden&laquo;, informierte Sozialministeriumssprecherin Ulrike Sparka. Verweigerten sie sich der Leibes- und Rucksackvisite, werde die Polizei eingeschaltet. Eingezogene Wertsachen w&uuml;rden versteigert, erkl&auml;rte Sparka. Die Erl&ouml;se fl&ouml;ssen auf ein &raquo;Verwahrkonto&laquo; und von da an die Staatskasse. Die Mehrheit f&uuml;hre aber keine gr&ouml;&szlig;eren Geldbetr&auml;ge mit sich, betonte sie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/02-27\/021.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Weniger B&uuml;rokratie: Merkel will Fl&uuml;chtlinge leichter in Arbeitsmarkt integrieren<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der deutschen Wirtschaft Erleichterungen bei der Integration von Fl&uuml;chtlingen in den Arbeitsmarkt zugesagt. Die Kanzlerin stellte bei einem Treffen in M&uuml;nchen unter anderem den Abbau &uuml;berm&auml;&szlig;iger B&uuml;rokratie, die Schaffung von Einarbeitungsm&ouml;glichkeiten und Erprobungsphasen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge sowie die Verl&auml;ngerung von Praktika in Aussicht.<br>\n&ldquo;Ich verspreche Ihnen, dass wir &uuml;ber die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit sehr eng zusammenarbeiten&rdquo;, sagte die Kanzlerin. Es seien sich aber alle einig, dass man den Mindestlohn nicht infrage stelle.<br>\nAlle vier deutschen Wirtschaftsverb&auml;nde &ndash; die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde (BDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Handwerksverband &ndash; stellten sich in der Fl&uuml;chtlingsfrage geschlossen hinter die Kanzlerin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/angela-merkel-will-fluechtlinge-integration-in-arbeitsmarkt-erleichtern-a-1079587.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die &Uuml;berschrift und die Absicht, den Mindestlohn nicht infrage stellen zu wollen, klingen erst mal gut. Aber:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em>Der Mindestlohn ist l&ouml;chrig und bereits mit zahlreichen Ausnahmen versehen. Die NachDenkSeiten haben oft darauf hingewiesen &ndash; einige Beispiele:<\/em>\n<ul>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21287#h01\">Tarifpaket und Mindestlohn f&uuml;r die Besch&auml;ftigten<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21653\">&bdquo;Ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro ist eine Mogelpackung&ldquo;<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22246\">Was soll der Mindestlohn? Grunds&auml;tzliche Gedanken zur &ouml;konomischen Mindestlohndebatte<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23587\">(Kein) Mindestlohn f&uuml;r Jugendliche: &Uuml;ber Diskriminierung und Ausgrenzung wird nicht gesprochen<\/a><\/em>.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><em>Vermutlich darf den Arbeitgebern und ihren (Lobby-)Verb&auml;nden ein eigenes Interesse unterstellt werden. Eines ihrer Interessen d&uuml;rfte eine m&ouml;glichst geringe Entlohnung sein, was offenbar u.a. durch ein erh&ouml;htes Angebot an Arbeitnehmerkr&auml;ften versucht werden soll.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><strong>Anfrage der Linken deckt auf: Rund 130.000 registrierte Fl&uuml;chtlinge in Deutschland verschwunden<\/strong><br>\n13 Prozent aller Fl&uuml;chtlinge, die im Jahr 2015 offiziell nach Deutschland eingereist sind, tauchten nie in den Unterk&uuml;nften auf, die f&uuml;r sie zur Verf&uuml;gung gestellt wurden. Dies berichtete die S&uuml;ddeutsche Zeitung am gestrigen Donnerstag. Bundestag und Bundesrat haben derweil mit dem sogenannten &ldquo;Asylpaket II&rdquo; Versch&auml;rfungen im Asylrecht beschlossen. (&hellip;)<br>\nAls m&ouml;gliche Gr&uuml;nde f&uuml;r das Abtauchen nennt das Ministerium von Thomas de Maizi&egrave;re den Wunsch der Fl&uuml;chtlinge, in andere Staaten weiterzureisen, oder das Anliegen jenseits der legalen Verordnungen im Land zu bleiben.<br>\nW&auml;hrend das Dublin-System vorsieht, dass ein Fl&uuml;chtling in dem Land das Aufenthaltsrecht erhalten soll, in dem er zum ersten Mal europ&auml;ischen Boden betreten hat, wird diese Praxis immer seltener angewendet. Im Jahr 2014 hat Deutschland noch in zirka 20 Prozent der F&auml;lle seine europ&auml;ischen Nachbarn gebeten, Fl&uuml;chtlinge zur&uuml;ckzunehmen. Im Jahr 2015 geschah dies nur noch in etwa jedem zehnten Fall.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/36997-anfrage-linken-deckt-auf-rund\/\">RT Deutsch<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundesregierung schickt 125 Afghanen zur&uuml;ck in den B&uuml;rgerkrieg<\/strong><br>\nUnd tsch&uuml;&szlig;:Die Bundesregierung hat diese Woche stolz bekanntgegeben, dass 125 Afghanen zur&uuml;ck in ihre Heimat geflogen wurden. Per Charterflug ging es f&uuml;r die &ldquo;freiwillig Ausreisenden&rdquo; von Frankfurt zur&uuml;ck in den afghanischen B&uuml;rgerkrieg. Die Aktion soll als &ldquo;Signal&rdquo; und &ldquo;Zeichen&rdquo; an die deutsche Bev&ouml;lkerung verstanden werden. Wir wollten wissen, was das hei&szlig;en soll und wie man diese 125 Afghanen gefunden hat. Per Casting?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/vb.573823342629618\/1202252329786713\/?type=2&amp;theater&amp;notif_t=notify_me_page\">jung und naiv<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Why the Arabs Don&rsquo;t Want Us in Syria<\/strong><br>\nThey don&rsquo;t hate &lsquo;our freedoms.&rsquo; They hate that we&rsquo;ve betrayed our ideals in their own countries&mdash;for oil.<br>\nIn part because my father was murdered by an Arab, I&rsquo;ve made an effort to understand the impact of U.S. policy in the Mideast and particularly the factors that sometimes motivate bloodthirsty responses from the Islamic world against our country. As we focus on the rise of the Islamic State and search for the source of the savagery that took so many innocent lives in Paris and San Bernardino, we might want to look beyond the convenient explanations of religion and ideology. Instead we should examine the more complex rationales of history and oil&mdash;and how they often point the finger of blame back at our own shores.<br>\nAmerica&rsquo;s unsavory record of violent interventions in Syria&mdash;little-known to the American people yet well-known to Syrians&mdash;sowed fertile ground for the violent Islamic jihadism that now complicates any effective response by our government to address the challenge of ISIL. So long as the American public and policymakers are unaware of this past, further interventions are likely only to compound the crisis. Secretary of State John Kerry this week announced a &ldquo;provisional&rdquo; ceasefire in Syria. But since U.S. leverage and prestige within Syria is minimal&mdash;and the ceasefire doesn&rsquo;t include key combatants such as Islamic State and al Nusra&ndash;it&rsquo;s bound to be a shaky truce at best. Similarly President Obama&rsquo;s stepped-up military intervention in Libya&mdash;U.S. airstrikes targeted an Islamic State training camp last week&mdash;is likely to strengthen rather than weaken the radicals. As the New York Times reported in a December 8, 2015, front-page story, Islamic State political leaders and strategic planners are working to provoke an American military intervention. They know from experience this will flood their ranks with volunteer fighters, drown the voices of moderation and unify the Islamic world against America.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.politico.com\/magazine\/story\/2016\/02\/rfk-jr-why-arabs-dont-trust-america-213601?o=0\">Politico Magazine<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Syrien: Ein Krieg aus energiepolitischen Gr&uuml;nden<\/strong><br>\nRobert F. Kennedy Jr: Der Regime-Change war lange geplant und ist typisch f&uuml;r US-Interessen im Nahen Osten<br>\nIn der US-amerikanischen &Ouml;ffentlichkeit werde der Krieg in Syrien falsch dargestellt. Wenn Druck auf eine st&auml;rkere Intervention der USA gemacht werde, um die Opposition zu unterst&uuml;tzen, gehe es nicht um &ldquo;humanit&auml;re Motive&rdquo;. Der IS sei mit kr&auml;ftiger Unterst&uuml;tzung amerikanischer Geheimdienste und amerikanischer Politik zu dem geworden, was er ist.<br>\nDie Argumente sind nicht neu. &Uuml;berraschend ist, wer sie nun vertritt: Robert F. Kennedy Jr.. Den Sohn von Bobby Kennedy und Neffen von John F. Kennedy kann man nicht als Teil der &ldquo;russischen Propagandamaschine&rdquo; abtun. In einem l&auml;ngeren Artikel, erschienen im Online-Magazin Politico versucht Kennedy die Frage zu beantworten, warum &ldquo;die Araber uns nicht in Syrien haben wollen&rdquo;. Seine kurze Antwort darauf lautet: &ldquo;Sie hassen uns nicht wegen unserer Freiheitsideen, sondern weil wir unsere Ideale in ihren L&auml;ndern verraten haben &ndash; wegen &Ouml;l.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47526\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Eine deutsche &Uuml;bersetzung des Kennedy-Textes in Ausz&uuml;gen k&ouml;nnen Sie hier lesen: <a href=\"http:\/\/diewirklichewirklichkeit.com\/2016\/02\/25\/robert-f-kennedy-jr-ueber-die-hintergruende-des-syrischen-buergerkriegs\/\">Robert F.Kennedy jr &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde des syrischen B&uuml;rgerkriegs<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Syrien: St&ouml;rfeuer gegen Feuerpause und Kerrys Plan B<\/strong><br>\nJe einiger sich Russland und USA im Syrienkonflikt werden, desto gr&ouml;&szlig;er werden die Spannungen zwischen Washington und Ankara, das sich immer mehr zu dem Hauptst&ouml;rfaktor f&uuml;r eine Feuerpause und eine politische L&ouml;sung entwickelt. Auch das Verh&auml;ltnis zwischen oppositionellen Rebellenmilizen und Washington verschlechtert sich. Der von US-Au&szlig;enminister Kerry am 23.2.2016 ins Gespr&auml;ch gebrachte Plan B ist vermutlich nicht nur Ausdruck des Misstrauens gegen die Assad-Regierung und Russland sondern auch Reaktion auf das St&ouml;rfeuer aus dem eigenen Lager.<br>\nPublizistisches Sperrfeuer gegen Feuerpause<br>\nKaum hatten sich Kerry und Lawrow auf eine Feuerpause ab 27.2.2016 verst&auml;ndigt, ging das mediale Gezeter los, dass die Einigung die von Russland unterst&uuml;tzte Milit&auml;roffensive der Assad-Truppen nicht stoppen w&uuml;rde. Russophobe Reflexe stehen bei den hiesigen Politik- und Medienschaffenden eben derzeit hoch im Kurs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gruene-friedensinitiative.de\/cms\/syrien-stoerfeuer-gegen-feuerpause-und-kerrys-plan-b\/\">Gr&uuml;ne Friedensinitiative<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Vierteilung Syriens<\/strong><br>\nDie Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse der Kampftruppen in Syrien sind unterschiedlich. Tats&auml;chlich ist das Land viergeteilt: in ein Regierungs-, ein IS-, ein Rebellen- und ein Kurden-Gebiet. Eine &Uuml;bersicht von J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer.<br>\nMonatelang haben mein Sohn Frederic und ich die Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse auf dem syrischen Schlachtfeld recherchiert. Beim Islamischen Staat (IS), bei Rebellen, bei der Regierung, bei Geheimdiensten und bei Denkfabriken. Syrien ist viergeteilt. In ein Regierungs-, ein IS-, ein Rebellen- und ein Kurden-Gebiet. Hier in K&uuml;rze das Minimum dessen, was unsere Politiker &uuml;ber die Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse in Syrien wissen sollten:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/syrien\/syrien-die-vierteilung-syriens,24136514,33861004.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ach Sigmar<\/strong><br>\nIn der Sendung &bdquo;Maybritt Illner&ldquo; hatte Sigmar Gabriel pl&ouml;tzlich einen R&uuml;ckfall. Er erinnerte sich daran, wof&uuml;r die SPD einst gegr&uuml;ndet wurde.<br>\n&bdquo;F&uuml;r die (gemeint sind die Fl&uuml;chtlinge) macht ihr alles, f&uuml;r uns macht ihr nichts&ldquo;, h&ouml;rt auch Sigmar Gabriel oft auf seinen Veranstaltungen. Das will er &auml;ndern. Ein neues &bdquo;Solidarit&auml;tsprojekt f&uuml;r unsere eigene Bev&ouml;lkerung&ldquo; sei n&ouml;tig. Es m&uuml;sse mehr Investitionen f&uuml;r Sozialen Wohnungsbau und Kitapl&auml;tze &bdquo;f&uuml;r alle&ldquo; geben. Au&szlig;erdem m&uuml;ssten niedrige Renten aufgestockt werden.<br>\nWenn Sigmar jetzt noch den Mut hat, das in der n&auml;chsten Woche im Deutschen Bundestag zu beantragen, kann er das alles mit den Stimmen der LINKEN und der Gr&uuml;nen (die vor Wahlen auch immer sehr sozial sind) verabschieden. Wetten, dass er das nicht macht?<br>\nSo verkommt Politik zu hohlem Geschw&auml;tz und die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler wenden sich in immer gr&ouml;&szlig;erer Zahl ab oder w&auml;hlen AFD, weil sie nicht wissen, dass auch die von Wirtschaftsliberalen gegr&uuml;ndete AFD gegen Verm&ouml;genssteuern und Erbschaftssteuern, f&uuml;r eine Senkung des Spitzensteuersatzes und gegen den Mindestlohn ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1031825656878901\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Worauf wartet Sigmar Gabriel?<\/strong><br>\nSPD-Vizekanzler Gabriel verlangt &bdquo;eigentlich ein neues Solidarit&auml;tsprojekt&ldquo;. Worauf wartet Sigmar Gabriel?, so Bernd Riexinger, der Vorsitzende der Partei DIE LINKE.<br>\nIch erinnere Herrn Gabriel daran, dass er als Vizekanzler und Wirtschaftsminister keine Forderungen stellen sollte, sondern als Teil der Regierung die M&ouml;glichkeit hat, h&ouml;here Renten, mehr Geld f&uuml;r sozialen Wohnungsbau, mehr Kita-Pl&auml;tze und eine Abkehr vom sch&auml;dlichen K&uuml;rzungskurs umzusetzen. Wir unterst&uuml;tzen die sp&auml;te Einsicht von Herrn Gabriel und ermutigen ihn, seine Verantwortung als Regierungsmitglied bis zu den Bundestagswahlen 2017 wahrzunehmen, anstatt sich offenbar bereits in der Rolle der Opposition einzurichten. Anders l&auml;sst sich die vornehme Zur&uuml;ckhaltung des SPD-Vorsitzenden kaum deuten, wenn man nicht davon ausgehen m&ouml;chte, dass Gabriel als Vizekanzler au&szlig;er bei den R&uuml;stungsexporten und der sozialen Entkernung seiner eigenen Partei wenig erfolgreich war.<br>\nDIE LINKE hat konkrete Vorschl&auml;ge f&uuml;r ein Sofortprogramm in H&ouml;he von 25 Milliarden Euro:<\/p>\n<ul>\n<li>5 Mrd. Euro f&uuml;r gemeinn&uuml;tzigen, sozialen Wohnungsbau<\/li>\n<li>5 Mrd. Euro f&uuml;r Bildung<\/li>\n<li>5 Mrd. Euro f&uuml;r Sicherheit und die St&auml;rkung des &ouml;ffentlichen Dienstes<\/li>\n<li>5 Mrd. Euro f&uuml;r &ouml;ffentliche Besch&auml;ftigung und Integration<\/li>\n<li>5 Mrd. Euro f&uuml;r die Bek&auml;mpfung von Fluchtursachen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Neben einer verl&auml;sslichen Finanzierung aus den Steuermehreinnahmen fordern wir entsprechende Umschichtungen im Haushalt. Mit Hilfe der Einnahmen aus einer Million&auml;rssteuer und einer reformierten Erbschaftssteuer wollen wir die Programme in den Folgejahren ausbauen, verstetigen und finanziell absichern. Jetzt ist die Zeit f&uuml;r ein entschiedenes Gegen- und  Umsteuern gegen&uuml;ber der K&uuml;rzungspolitik der Bundesregierung und f&uuml;r eine radikale Neuordnung der Finanzen im Bund und in den L&auml;ndern &ndash; f&uuml;r handlungsf&auml;hige, funktionierende Kommunen und ein gerechtes und soziales Land f&uuml;r alle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.die-linke.de\/nc\/presse\/presseerklaerungen\/detail\/zurueck\/aktuell\/artikel\/worauf-wartet-sigmar-gabriel\/\">Die Linke.<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>G20: Sch&auml;uble lenkt mit Lautst&auml;rke vom Thema ab<\/strong><br>\nAuf dem G20 Gipfel lenkt Sch&auml;uble mal wieder ab, in dem er sich mit Sigmar Gabriels Forderung nach einem Sozialpaket befasst. &Uuml;ber eine Wutrede des Finanzministers wird berichtet. Die deutschen Medien besch&auml;ftigen sich nat&uuml;rlich umgehend damit, satt vom Gegenwind zu erz&auml;hlen, der Sch&auml;uble mit seiner gescheiterten Sparpolitik ins Gesicht weht. Denn mit dem Rohrkrepierer Schwarze Null steht er im Kreise der G20 mutterseelenallein da.<br>\nDie Weltwirtschaft lahmt, die Zentralbanken haben ihr Pulver verschossen, eine neue Finanzkrise wird bef&uuml;rchtet. Und Sch&auml;uble? Der meint, einfach so weitermachen zu k&ouml;nnen wie bisher und alles w&uuml;rde gut. Wenn nur alle so solide haushalten w&uuml;rden, wie die Deutschen, ginge es auch allen besser, so die stoische Annahme des selbsternannten Mustersch&uuml;lers. Hei&szlig;t: Strukturreformen angehen, L&ouml;hne senken und dadurch die Wettbewerbsf&auml;higkeit verbessern, um schlie&szlig;lich neues Wachstum zu generieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taublog.de\/160227_g20-schaeuble-lenkt-mit-lautstaerke-ab\">TauBlog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wem geht zuerst die Puste aus?<\/strong><br>\nN&auml;chste Gro&szlig;demo am 23. April, Aktionstag am 5. November, Kongress: 500 TTIP-Gegner beschlie&szlig;en in Kassel, den Druck aufrechtzuerhalten.<br>\nDie Stopp-TTIP-Bewegung will mit dezentralen Demonstrationen den Druck auf die VerhandlerInnen des Freihandelsabkommens zwischen den USA und der EU erh&ouml;hen. Das hat die Aktions- und Strategiekonferenz der Stopp-TTIP-Bewegung in Kassel beschlossen. Der n&auml;chste Schritt soll eine Demonstration am 23. April in Hannover sein &ndash; einen Tag, bevor US-Pr&auml;sident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel die Industriemesse in der nieders&auml;chsischen Landeshauptstadt gemeinsam er&ouml;ffnen werden. F&uuml;r den Herbst planen die FreihandelsgegnerInnen f&uuml;nf regionale Demonstrationen an zentralen Orten. (&hellip;)<br>\nDen GegnerInnen des Wirtschaftspakts ist es seit dem Start der Verhandlungen 2013 gelungen, Massenproteste gegen TTIP zu mobilisieren. Vorl&auml;ufiger H&ouml;hepunkt war die Gro&szlig;demonstration im vergangenen Oktober in Berlin, zu der mehr als 200.000 TeilnehmerInnen kamen. Mehr als drei Millionen Menschen haben die europ&auml;ische B&uuml;rgerinitiative gegen TTIP unterschrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Protestplanung-gegen-TTIP\/!5282004\/\">taz<\/a>\n<p>Dazu: <strong>EU und USA wollen TTIP-Verhandlungen beschleunigen<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union und die USA wollen versuchen, die TTIP-Verhandlungen noch in diesem Jahr abzuschlie&szlig;en. Der Vorschlag eines neuen Schiedsgerichtssystems st&ouml;&szlig;t schon jetzt auf harte Kritik der TTIP-Gegner.<br>\nTrotz Widerstands in der Bev&ouml;lkerung m&ouml;chten die EU und die USA die Verhandlungen &uuml;ber das Handelsabkommen TTIP beschleunigen. &ldquo;Wir wollen versuchen, die Verhandlungen 2016 abzuschlie&szlig;en, vorausgesetzt, die Substanz stimmt&rdquo;, sagte EU-Chefunterh&auml;ndler Ignacio Garcia Bercero nach der zw&ouml;lften Verhandlungsrunde am gestrigen Freitag in Br&uuml;ssel.<br>\nMit dem Abkommen wollen die EU und die USA die gr&ouml;&szlig;te Freihandelszone der Welt mit 800 Millionen Menschen schaffen. Der Wegfall von Handelshemmnissen und die Angleichung technischer Standards soll das Wirtschaftswachstum f&ouml;rdern. Verbraucher- und Umweltsch&uuml;tzer f&uuml;rchten dabei um europ&auml;ische Umwelt- und Pr&uuml;fstandards.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/EU-und-USA-wollen-TTIP-Verhandlungen-beschleunigen-3119613.html?wt_mc=nl.ho.2016-02-28\">heise online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Umweltrat warnt: TTIP bedroht den Verbraucherschutz<\/strong><br>\nKritiker des geplanten Freihandelsabkommens TTIP bef&uuml;rchten, es k&ouml;nne Umweltgesetze und den Verbraucherschutz gef&auml;hrden. Der Sachverst&auml;ndigenrat f&uuml;r Umweltfragen hat TTIP nun genauer analysiert &ndash; und kritisiert etliche heikle Punkte.<br>\nBis Ende dieses Jahres w&uuml;rden Europa und die USA gerne TTIP beschlie&szlig;en. Und zumindest einen kurzen &Uuml;berblick &uuml;ber den Stand der Verhandlungen wollen am heutigen Freitag die Chefunterh&auml;ndler, Ignacio Garcia Bercerno f&uuml;r die EU und Dan Mullaney f&uuml;r die US-Seite, der &Ouml;ffentlichkeit gew&auml;hren. Doch ob sich beide Seiten tats&auml;chlich bald geeinigt haben werden, bezweifeln viele Experten.<br>\nAuch der Sachverst&auml;ndigenrat f&uuml;r Umweltfragen (SRU), der die Bundesregierung ber&auml;t, hat nun schwere Bedenken gegen TTIP ge&auml;u&szlig;ert. In einer aktuellen Stellungnahme warnt das Expertengremium vor einem laxeren Umgang mit Umweltrisiken sowie Demokratieverlusten und fordert die &bdquo;Wahrung von Gemeinwohlinteressen&ldquo;. &bdquo;Nicht leichtfertig &uuml;bergehen, sondern aufgreifen&ldquo; sollten beide Verhandlungsseiten die &ouml;ffentlich ge&auml;u&szlig;erten Bedenken.<br>\nDass dies dringend n&ouml;tig ist, zeigen die j&uuml;ngsten Zahlen von Eurobarometer, der Meinungserforschung im Auftrag der EU-Kommission: Demnach steht mit 53 Prozent zwar noch immer die knappe Mehrheit der Europ&auml;er hinter TTIP. Doch wie Zahlen vom vergangenen Herbst zeigen, lehnt es bereits jeder dritte Europ&auml;er ab &ndash; davon 59 Prozent der Deutschen und 70 Prozent der &Ouml;sterreicher.<br>\nDie Bef&uuml;rworter meinen, TTIP werde die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA vertiefen. Der Jurist Christian Calliess, der die SRU-Untersuchung federf&uuml;hrend betreut hat, aber warnt: &bdquo;Dies setzt voraus, dass Schutzstandards die gleiche Bedeutung wie Handelsinteressen genie&szlig;en.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/section\/energie-und-umwelt\/news\/umweltrat-warnt-ttip-bedroht-verbraucherschutz\/\">EurActiv.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sondereffekte verdecken die deutsche Konjunkturschw&auml;che, und auch die Weltwirtschaft schw&auml;chelt<\/strong><br>\nBereits im vergangenen Jahr habe ich eine Konjunktureinsch&auml;tzung ver&ouml;ffentlicht. Darin ging ich davon aus, dass vor allem der Export (durch den niedrigen Wechselkurs des Euro zum US-Dollar) und der niedrige &Ouml;lpreis (zumindest &uuml;ber 1-2 Jahre) die deutsche Konjunktur (zumindest kurzfristig) st&uuml;tzen k&ouml;nnten, w&auml;hrend ich die Lohnentwicklung f&uuml;r zu schwach hielt, um einen gr&ouml;&szlig;eren Einfluss auf die Binnenkonjunktur auszu&uuml;ben und der exportlastigen Ausrichtung der deutschen Wirtschaft entgegenzuwirken.<br>\nW&auml;hrend einige Entwicklungen die Annahmen best&auml;tigten, gab es auch eher unerwartete Entwicklungen. Insgesamt l&auml;sst sich jedoch festhalten, dass Optimisten trotz der aktuell recht guten Entwicklung am deutschen Arbeitsmarkt vorsichtig sein sollten. Die Gr&uuml;nde f&uuml;r das Besch&auml;ftigungswachstum sind vor allem durch Sondereffekte zu erkl&auml;ren, w&auml;hrend eine Eigendynamik der deutschen Wirtschaft trotz g&uuml;nstiger Umst&auml;nde praktisch nicht vorhanden ist. Zus&auml;tzlich verschlechtern dunkle Wolken in anderen gro&szlig;en Volkswirtschaften die globalen Konjunkturaussichten, was auch Deutschland bereits zu sp&uuml;ren bekommt, und zuk&uuml;nftig noch h&auml;rter sp&uuml;ren k&ouml;nnte.<br>\nLohnentwicklung eher bescheiden<br>\nTats&auml;chlich war die Lohnentwicklung, trotz der Einf&uuml;hrung des Mindestlohns, mit 2,8% nominalen Zuwachs im Jahr 2015 nur moderat. Damit lag der Zuwachs ungef&auml;hr in einem Rahmen, der eine verteilungsneutrale Lohnpolitik sicherstellen kann1, mehr aber auch nicht. Der hohe reelle Zuwachs von 2,5% ist ausschlie&szlig;lich dem niedrigen Anstieg der Verbraucherpreise von 0,3% und damit dem gl&uuml;cklichen Umstand der gesunkenen &Ouml;lpreise geschuldet, und daher kein Ergebnis direkter wirtschaftspolitischer Einflussnahmen. Es ist davon auszugehen, dass es in diesem Jahr wieder nur einen moderaten Lohnzuwachs geben wird, oder eine schwache Konjunktur sogar Druck auf die Gewerkschaften aus&uuml;ben wird, mal wieder nachzugeben.2<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maskenfall.de\/?p=10492#more-10492\">Maskenfall<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Den Banken fehlen Scheine<\/strong><br>\nDie Bundesregierung plant eine Grenze f&uuml;r Bargeldzahlungen &ndash; angeblich als Anti-Terror-Ma&szlig;nahme. Doch tats&auml;chlich geht es um etwas ganz anderes<br>\nWolfgang Sch&auml;uble will Bargeld zur&uuml;ckdr&auml;ngen, um Terrorfinanzierung zu vereiteln. Er, der einst seine Partei&auml;mter niederlegte, weil er 100.000 Mark in bar von einem Waffenh&auml;ndler entgegengenommen hatte, versichert: Niemand denke daran, Bargeld abzuschaffen. Jeder d&uuml;rfe weiter so viel davon halten, wie er wolle. Wenn es um mehr als 5.000 Euro geht, sollen Barzahlungen in Zukunft aber nicht mehr erlaubt sein, plant Sch&auml;uble. Diese Grenze sei hoch genug und k&ouml;nne deshalb doch nur Kriminelle st&ouml;ren, meint der Finanzminister.<br>\nWenn nicht abgeschafft, dann soll doch Bargeld so weit unter Generalverdacht gestellt werden, dass sich kaum noch etwas damit anfangen l&auml;sst. Wenn das gelingt, und nur dann, k&ouml;nnen Beschr&auml;nkungen eine Wirkung auf die Terrorfinanzierung haben. Wer gef&auml;hrliche Chemikalien im Baumarkt kauft, kommt nicht ann&auml;hernd an die 5.000-Euro-Grenze. Wer Kalaschnikows f&uuml;r 20.000 Euro aufw&auml;rts kauft, wird sich nicht abschrecken lassen, bar zu zahlen, weil das verboten ist. Nur wenn der Verk&auml;ufer mit dem Erl&ouml;s in bar nichts mehr anfangen kann, weil die Polizei jede gro&szlig;e Barzahlung untersucht, w&uuml;rde das solche Gesch&auml;fte ein wenig behindern.<br>\nDie Terrorfinanzierung ist ein Vorwand. Die Kampagne gegen das Bargeld f&auml;llt mit der Finanzkrise zusammen, und darin darf man auch die Motivation suchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/den-banken-fehlen-scheine\/\">Norbert H&auml;ring im Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ungleichheit in Amerika &ndash; Die gro&szlig;e Kluft zwischen arm und reich<\/strong><br>\nIn keinem Industrieland ist das Geld so ungleich verteilt wie in Amerika. Ausgerechnet ein Trump schl&auml;gt daraus Kapital. Doch was verspricht er den Armen?<br>\nAmerika hatte kein Problem mit der Ungleichheit, bis es ein Problem damit bekam. Im Sp&auml;tsommer 2011 besetzten Demonstranten den Zuccoti-Park im Finanzdistrikt von Manhattan, um dort f&uuml;r einige Wochen protestierend zu zelten. Die Gruppe nannte sich Occupy Wall Street. &bdquo;Wir sind die 99 Prozent&ldquo;, war ihr Slogan. Er nahm Bezug auf die Reichtums-Verteilung, der zufolge die obersten &bdquo;Ein Prozent&ldquo; der Gesellschaft einen stark &uuml;berproportionalen Anteil an Einkommen und Verm&ouml;gen beanspruchten. Der kraftvolle Slogan hatte urspr&uuml;nglich einer Blogging-Platform den Namen gegeben, auf der einfache B&uuml;rger beschrieben, wie sie sich selbst mit Ach und Krach durchs Leben schlugen, w&auml;hrend andere unfassbar reich wurden. Occupy verbreitete sich rasch, wurde zu einer internationalen Sammelbewegung f&uuml;r ganz unterschiedliche Protestmotive, um danach aus der &Ouml;ffentlichkeit zu verschwinden, aber nicht aus dem Bewusstsein. [&hellip;]<br>\nHillary Clinton, die vor nicht allzu langer Zeit ihre Reden von Wall Street Firmen mit sechsstelligen Betr&auml;gen verg&uuml;ten lie&szlig;, beklagte nun: Die 25 bestverdienenden Hedgefonds-Manager verdienten 2015 mehr als alle 158.000 Kindergarten-Erzieher Amerikas zusammen, womit sie &uuml;brigens recht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/arm-und-reich\/schere-zwischen-arm-und-reich-in-amerika-14092854.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die radikale Umverteilung von unten nach oben und die krasse Verarmung werden als &ldquo;Trends&rdquo; beschrieben &ndash; &ldquo;ist halt so&rdquo; &ndash; und teilweise erkl&auml;rt. Eine Erkl&auml;rung, warum z. B. nicht der Staat umverteilend oder mit Zwangsma&szlig;nahmen eingreift, wenn die angeblichen Vorteile des Freihandels nicht bei allen ankommen, liefert die FAZ nat&uuml;rlich nicht: der Markt geht ja angeblich &uuml;ber alles, auch wenn in diesem Fall pure Unternehmermacht der Grund ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wenn Jugendhilfe zum Gesch&auml;ft wird<\/strong><br>\nDas Gesch&auml;ft mit der Jugendhilfe bl&uuml;ht. Aus Angst vor neuen Todesf&auml;llen und Vernachl&auml;ssigungen holen die Jugend&auml;mter immer schneller Kinder aus ihren Familien &ndash; im Schnitt 100 Kinder pro Tag. Doch der Staat hat kaum noch eigene Jugendhilfe-Einrichtungen. Freie Tr&auml;ger springen ein. Sie sind teuer und werden kaum kontrolliert.<br>\nDie Zahl der Inobhutnahmen sind seit 2005 um 64 Prozent gestiegen. Diese Kinder m&uuml;ssen untergebracht werden, und die Jugend&auml;mter sind personell und finanziell schlecht ausgestattet. Die Folge: Freie Tr&auml;ger &uuml;bernehmen die Versorgung der Kinder und bekommen daf&uuml;r monatlich viel Geld von den Jugend&auml;mtern.<br>\nKontrollen finden nicht oder nur unzureichend statt. Ob das Geld den Kindern zugute kommt, ist ungewiss. Zugleich sind die Kosten der Jugendhilfe stark gestiegen &ndash; auf nunmehr 4,4 Milliarden Euro im Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/mit-kindern-kasse-machen-wenn-jugendhilfe-zum-geschaeft-wird.2165.de.html?dram%3Aarticle_id=312488\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben auf dieses Ph&auml;nomen hingewiesen. Bitte lesen Sie dazu bzw. erneut: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30163#h16\">&bdquo;Die Welt&ldquo; berichtet &uuml;ber das Milliardengesch&auml;ft mit Heimkindern&hellip;<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Umweltinstitut findet Glyphosat im Bier<\/strong><br>\nDas Umweltinstitut M&uuml;nchen hat Spuren des Pestizids Glyphosat in mehreren bekannten Biermarken gefunden. Das Institut vertritt politische Interessen. [&hellip;]<br>\nDas Bundesinstitut f&uuml;r Risikobewertung h&auml;lt die R&uuml;ckst&auml;nde f&uuml;r erwartbar und unbedenklich. Mehrere deutsche Biere sind einer Untersuchung des M&uuml;nchner Umweltinstituts zufolge mit dem Pestizid Glyphosat belastet. [&hellip;]<br>\nDas Bundesinstitut f&uuml;r Risikobewertung (BfR) hingegen sieht keine Gefahr f&uuml;r die Gesundheit der Verbraucher. Glyphosatr&uuml;ckst&auml;nde in Bier seien aus wissenschaftlicher Sicht plausibel und grunds&auml;tzlich erwartbar, da Glyphosat ein zugelassener Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln sei.(&hellip;)<br>\nDas Umweltinstitut M&uuml;nchen ist schwerlich als unabh&auml;ngiges Forschungsinsitut zu bezeichnen. Es ist vielmehr ein Verein mit politischen Interessen. In Kampagnen setzt es sich unter anderem gegen Atomkraft, die gr&uuml;ne Gentechnik und das Freihandelsabkommen TTIP ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/gesundheit\/unkrautvernichter-umweltinstitut-findet-glyphosat-im-bier-1.2879636\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.M.:<\/strong> Der letzte Absatz bezweifelt die Glaubw&uuml;rdigkeit des M&uuml;nchner Instituts. Mir fiel dabei der eigenwillige Gebrauch des Wortes &ldquo;unabh&auml;ngig&rdquo; auf. Der Autor schreibt nicht, von wem das Institut abh&auml;ngt, also wer es bezahlt. Statt dessen begr&uuml;ndet er seine Zweifel an der Unabh&auml;ngigkeit des Instituts damit, dass es politische Interessen verfolgt: gegen Atomkraft, gegen Gentechnik und gegen TTIP. Demzufolge w&auml;re als &ldquo;unabh&auml;ngig&rdquo; nur der zu bezeichnen, der F&Uuml;R Atomkraft und TTIP ist (oder der keine Meinung zu diesen Fragen hat, aber so jemand w&uuml;rde ja schweigen).<br>\nWir k&ouml;nnen annehmen, dass sich im Gegensatz zum Umweltinstitut der Autor des Artikels f&uuml;r unabh&auml;ngig h&auml;lt. Er wird zwar bezahlt von der SZ bzw. dem Eigent&uuml;mer der SZ und seine Stellung ist vom Wohlwollen des Konzerns an seiner Arbeit abh&auml;ngig &ndash; aber er f&uuml;hlt sich trotzdem frei und unabh&auml;ngig und er k&ouml;nnte schreiben, was er will. Er k&ouml;nnte sogar &ndash; Gott beh&uuml;te &ndash; gegen Atomkraft, gegen Monsanto und gegen TTIP schreiben, denn er vertritt ja keine Interessen.<br>\nDas Bundesinstitut f&uuml;r Risikobewertung verfolgt auch keine politischen Interessen und muss somit als &ldquo;unabh&auml;ngig&rdquo; gelten. Dass es mit seiner &ldquo;Bewertung&rdquo; den massenhaften Weiterverbrauch von Glyphosat bef&ouml;rdert, wor&uuml;ber sich die Aktion&auml;re des Weltkonzerns Monsanto freuen k&ouml;nnen, ist ein g&auml;nzlich unbeabsichter Kollateralnutzen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>erg&auml;nzende Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundesinstitut_f%C3%BCr_Risikobewertung\">BfR<\/a> ist &uuml;brigens eine &ouml;ffentliche Anstalt, die dem Bundesministeriums f&uuml;r Ern&auml;hrung und Landwirtschaft untersteht. Der Vorwurf der SZ ist also komplett sinnfrei. Sch&ouml;n w&auml;re es &uuml;brigens, wenn die SZ auch einmal bei anderern Quellen so kritisch w&auml;re. Wie &bdquo;unabh&auml;ngig&ldquo; sind denn die Wirtschaftsforschungsinstitute, die von der SZ tagt&auml;glich zitiert werden? Wie &bdquo;unabh&auml;ngig&ldquo; sind die transatlantischen Think-Tanks, deren Forderungen 1:1 in den redaktionellen Teil der SZ &uuml;bergehen? Und last but not least &ndash; wie &bdquo;unabh&auml;ngig&ldquo; ist die SZ selbst?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Former CIA director: Military may refuse to follow Trump&rsquo;s orders if he becomes president<\/strong><br>\nFormer CIA director Michael Hayden believes there is a legitimate possibility that the U.S. military would refuse to follow orders given by Donald Trump if the Republican front-runner becomes president and decides to make good on certain campaign pledges.<br>\nHayden, who also headed the National Security Agency from 1999 to 2005, made the provocative statement on Friday during an appearance on HBO&rsquo;s &ldquo;Real Time with Bill Maher.&rdquo; Trump, fresh off a string of primary victories, has yet to secure his party&rsquo;s nomination, but Hayden said the candidate&rsquo;s rhetoric already raises troubling questions.<br>\n&ldquo;I would be incredibly concerned if a President Trump governed in a way that was consistent with the language that candidate Trump expressed during the campaign,&rdquo; Hayden said during the interview with Maher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/news\/morning-mix\/wp\/2016\/02\/28\/former-cia-director-military-may-refuse-to-follow-trumps-orders-if-he-becomes-president\/\">Washington Post<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Und w&uuml;rde das US-Milit&auml;r reagieren, wenn ein Pr&auml;sident namens Cruz oder Clinton den Befehl geben w&uuml;rde, Iran zu bombardieren?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Aktuelle Brennpunkte auf dem Arbeitsmarkt: Besch&auml;ftigungswachstum, Gesundheit, Bildung und Gleichstellung<\/strong><br>\nWas tut sich auf dem Arbeitsmarkt? Wie entwickeln sich Besch&auml;ftigung und Arbeitslosigkeit? Eine aktuelle Arbeitsmarktanalyse der Arbeiterkammer Wien analysiert und kommentiert die wesentlichen Entwicklungen auf dem &ouml;sterreichischen Arbeitsmarkt im zweiten Halbjahr 2015. Und es tut sich viel: ein (zu geringes) Besch&auml;ftigungswachstum, die schwierige Arbeitsmarktsituation von gesundheitlich beeintr&auml;chtigten Personen, die Segmentierung der Arbeitslosigkeit nach Bildungsabschl&uuml;ssen und last but not least die (Un-)Gleichstellung von Frauen.<br>\nDas Besch&auml;ftigungswachstum ist nach wie vor zu gering<br>\nDer &ouml;sterreichische Arbeitsmarkt hat zwei grundlegende Probleme: erstens das nach wie vor niedrige Wirtschaftswachstum und zweitens das stark steigende Arbeitskr&auml;fteangebot, die Gr&uuml;nde daf&uuml;r liegen in der Zuwanderung von ausl&auml;ndischen Arbeitskr&auml;ften, den l&auml;ngeren Verbleibsdauern von ArbeitnehmerInnen im Erwerbsleben durch die gesetzten Pensionsreformen und der steigenden Frauenerwerbst&auml;tigkeit. Die Besch&auml;ftigung ist im Vergleich zum Vorjahr um +1,1% gewachsen, die Arbeitslosigkeit (inkl. SchulungsteilnehmerInnen) allerdings um +6%. Hinzu kommt, dass das Besch&auml;ftigungswachstum auf der Zunahme von Teilzeitbesch&auml;ftigung beruht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/aktuelle-brennpunkte-auf-dem-arbeitsmarkt\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> &Auml;hnlich d&uuml;rfte auch die Situation in Deutschland sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Immer mehr Sperrzeiten gegen Erwerbslose<\/strong><br>\nObwohl die Zahl der Erwerbslosen zur&uuml;ckgeht, werden immer mehr Menschen ohne Arbeit mit so genannten Sperrzeiten bestraft, erhalten also vor&uuml;bergehend keine Sozialleistungen. Wie die Linken-Abgeordnete Sabine Zimmermann auf Basis von Angaben der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit mitteilte, sind die Sperrzeiten bundesweit seit 2013 von 698.386 auf 716.042 im Jahr 2015 angestiegen. Das ist eine Zunahme von &uuml;ber 2,5 Prozent &ndash; und das, obwohl die Zahl der Empf&auml;nger von Arbeitslosengeld im selben Zeitraum um fast 9 Prozent zur&uuml;ckging.<br>\n&raquo;Der Anstieg der Sperrzeiten belegt, dass die Daumenschrauben auch im Bereich der Arbeitslosenversicherung angezogen werden. Anstatt die erwerbslosen Menschen immer mehr unter Druck zu setzen und Leistungen zu streichen, sollte die Bundesregierung daran arbeiten, wie mehr und fair entlohnte Arbeitspl&auml;tze entstehen k&ouml;nnen&laquo;, sagte Zimmermann. Die Abgeordnete verwies zudem darauf, dass aus den Zahlen hervorgehe, dass das Hauptproblem der erwerbslosen Menschen &raquo;nicht fehlende Motivation&laquo; sei, &raquo;wie oft unterstellt wird, sondern die fehlende Arbeit, vor allem existenzsichernde. Ein deutlicher Beleg f&uuml;r die Bereitschaft zum Arbeiten ist, dass nur in einer geringen Zahl eine Sperrzeit mit dem Grund Arbeitsablehnung verh&auml;ngt wird.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1003140.immer-mehr-sperrzeiten-gegen-erwerbslose.html\">neues deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>BND<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Eine Vertuschung namens Weltraumtheorie<\/strong><br>\nDer BND hat wahrscheinlich dokumentiert, was f&uuml;r Daten die Lauschstation Bad Aibling mitschnitt. Um das nicht zugeben zu m&uuml;ssen, erfand er eine absurde Theorie.<br>\nEdward Snowden ist schuld an der Weltraumtheorie des Bundesnachrichtendiensts BND.<br>\nKurze Erl&auml;uterung: Die Weltraumtheorie hei&szlig;t so, weil der BND behauptet, er d&uuml;rfe Daten von Kommunikationssatelliten abh&ouml;ren und an die NSA weitergeben, ohne sich dabei an deutsche Gesetze halten zu m&uuml;ssen &ndash; schlie&szlig;lich bef&auml;nden sich diese Satelliten im Weltraum, einem rechtsfreien Raum, in dem deutsches Recht nicht gelte. Dass die Daten auf deutschem Boden landen, dort gelesen, verstanden und verarbeitet werden, ignoriert die BND-Theorie gro&szlig;z&uuml;gig.<br>\nNat&uuml;rlich war Snowden nicht direkt daran beteiligt, dass der BND sich eine offensichtlich absurde juristische Begr&uuml;ndung f&uuml;r seine Abh&ouml;roperationen in Bad Aibling ausdachte. Aber Snowden hat mit seiner Ver&ouml;ffentlichung geheimer Dokumente des US-Geheimdienstes NSA die sogenannte Weltraumtheorie verursacht. Denn vorher gab es sie nicht, wie dank der Arbeit des NSA-Untersuchungsausschusses nun klar wird. Sie war, das zeigen jetzt zug&auml;ngliche Dokumente, offensichtlich als Tarnung gedacht, um die Aufdeckung der BND-Spionage zu erschweren.<br>\nSeit diese Rechtsauffassung im Oktober 2014 im NSA-Untersuchungsausschuss das erste Mal auftauchte, sorgt sie f&uuml;r Verwunderung. Eben weil sie das Offensichtliche ignoriert. Bislang erkl&auml;rten Beobachter die Frage, warum der BND zu solchen Winkelz&uuml;gen greift, mit dessen Not: Er wolle eigentlich illegales Abh&ouml;ren legal erscheinen lassen. Doch das stimmt wahrscheinlich nicht. Die Weltraumtheorie diente einem anderen, noch dunkleren Zweck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-02\/bnd-nsa-bad-aibling-weltraumtheorie\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>NSA-Ausschuss: BND hat XKeyscore ohne Sicherheitskonzept genutzt<\/strong><br>\nDer BND hat das NSA-&Uuml;berwachungswerkzeug XKeyscore laut einer Zeugin vom Verfassungsschutz ohne IT-Sicherheitskonzept eingesetzt. Die eigenen Kollegen beim Inlandsgeheimdienst h&auml;tten die Tiefen des Systems nicht durchblickt.<br>\nDer Betrieb der NSA-Sp&auml;hsoftware XKeyscore beim Bundesnachrichtendienst (BND) und beim Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) wirft immer mehr Fragen auf. Vor allem der Auslandsgeheimdienst ist offenbar viel unbefangener an das Werkzeug zur Massen&uuml;berwachung herangegangen, als bisher bekannt. &ldquo;Es gab beim BND kein Sicherheitskonzept&rdquo; f&uuml;r den Einsatz des Programms, erkl&auml;rte Monika Genkova vom BfV am Donnerstag im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags. &ldquo;So stand es in einem Vermerk.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/NSA-Ausschuss-BND-hat-XKeyscore-ohne-Sicherheitskonzept-genutzt-3118257.html?wt_mc=nl.ho.2016-02-27\">heise online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Selbstwertgef&uuml;hl zu Marktpreisen<\/strong><br>\n&raquo;86 Prozent der Menschen im Norden halten den NDR f&uuml;r glaubw&uuml;rdig. Dies ergab eine repr&auml;sentative Umfrage des Instituts TNS im Auftrag des NDR&laquo;, berichtet das Internetportal www.meedia.de. Ein dreifach &raquo;Hoch!&laquo; auf den NDR! Und weiter im Meedia-Text: &raquo;Bei der Bewertung der Sachkunde von Reportern und Korrespondenten gab es allerdings einen Verlust: Hier sinkt der Wert um neun Prozentpunkte von 86 auf 77 Prozent.&laquo; Meedia l&auml;sst den NDR-Intendanten Lutz Marmor trotzdem sich selbst beweihr&auml;uchern: &raquo;86 Prozent Zustimmung f&uuml;r den NDR in dieser Kategorie sind ein Spitzenwert.&laquo;<br>\nMeedia berichtet nicht, was sich hinter dem K&uuml;rzel TNS verbirgt: Der Laden geh&ouml;rt zur WPP Group, einem weltumspannenden Konzern von Medien- und Reklame-Unternehmen, verschachtelt in viele Geschwister-, Tochter- und Enkelunternehmen; Vettern und Basen nicht zu vergessen. TNS sitzt in Hamburg, ist eine deutsche Enkeltochtergesellschaft der britischen Kantar Group, der Marktforschungs-Sparte der WPP Group &ndash; oder wie sonst man ein solches Konstrukt zur Steuervermeidung und Profitsteigerung bezeichnen soll; man h&auml;tte nur gern gewusst, an wen denn nun eigentlich Rundfunk-Pflichtbeitr&auml;ge f&uuml;r den hier so erfolgreichen Intendanten-Akt einer &ouml;ffentlichen Selbstbeweihr&auml;ucherung verjuxt werden.<br>\nTNS erf&uuml;llte die Erwartungen seines Auftraggebers, des Intendanten Marmor, mit der Vorlage prachtvoller demoskopischer Daten. Die hatte er auch n&ouml;tig. Denn das medienkritisches NDR-Magazin &raquo;Zapp!&laquo; hatte 2015 zu Jahresbeginn vermeldet, von tausend Befragten h&auml;tten 69 Prozent wenig oder gar kein Vertrauen mehr in die Medien &ndash; und damit auch keins mehr in den NDR. 63 Prozent gaben an, besonders wenig oder kein Vertrauen in die Ukraine-Berichterstattung hierzulande zu haben. Das geht nun mal eindeutig gegen ARD-aktuell, eine Hauptabteilung des NDR.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sopos.org\/aufsaetze\/56c1b8fef2495\/1.phtml\">Ossietzky<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-31643","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31643","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=31643"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31643\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31646,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31643\/revisions\/31646"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=31643"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=31643"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=31643"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}