{"id":31683,"date":"2016-03-01T08:42:28","date_gmt":"2016-03-01T07:42:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31683"},"modified":"2016-03-01T08:42:28","modified_gmt":"2016-03-01T07:42:28","slug":"hinweise-des-tages-2573","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31683","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31683#h01\">Die Menschen f&uuml;hlen sich zu Recht verraten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31683#h02\">Die G 20 Finanzminister streiten in Shanghai und Europa zerbricht an der Fl&uuml;chtlingsfrage &ndash; Wer jetzt nicht handelt, handelt nimmermehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31683#h03\">Super Tuesday<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31683#h04\">Drohende Deflation: In der Eurozone sinken die Preise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31683#h05\">Austerit&auml;tsgegner schauen mit Sorge nach Spanien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31683#h06\">Griechenland in der Zwickm&uuml;hle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31683#h07\">TTIP-Verhandlungen: &ldquo;Unsere hohen Standards m&uuml;ssen gelten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31683#h08\">Deutschland soll investieren und h&ouml;here Geh&auml;lter zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31683#h09\">Lord Mervyn King: &lsquo;Forgive them their debts&rsquo; is not the answer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31683#h10\">Deutschland abgeh&auml;ngt: So hoch sind die Mindestl&ouml;hne in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31683#h11\">Wenn der Lohn nicht f&uuml;rs Essen reicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31683#h12\">Lobbyisten fliegen aus dem Bundestag &ndash; und bleiben genauso m&auml;chtig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31683#h13\">Die Linke muss eine Kampagne f&uuml;r den Brexit durchf&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31683#h14\">Pl&uuml;nderungs&ouml;konomie und Terror<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31683#h15\">Wikileaks: Saudis wollten syrische Regierung st&uuml;rzen aber Russland heraushalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31683#h16\">Zehntausende demonstrieren gegen Erneuerung von britischem Atomwaffenarsenal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31683#h17\">Gro&szlig;e Koalition oder &raquo;Solidarit&auml;tsprojekt&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31683#h18\">Veranstaltungshinweis: &ldquo;&hellip; raus aus dem Euro?&ldquo; &ndash; Die Plan-B-Diskussion und die Frage nach einer sozialvertr&auml;glichen Aufl&ouml;sung der Euro-Zone<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Menschen f&uuml;hlen sich zu Recht verraten<\/strong><br>\nDer streitbare Bundesrichter Thomas Fischer &uuml;ber Angst und Fremdenhass, die Instrumentalisierung der K&ouml;lner Silvesternacht und das Wesen des Kapitalismus.<br>\nUnsere Welt &auml;ndert sich in einem Ma&szlig;e und mit einer Geschwindigkeit, die die meisten nicht vorhergesehen haben. Das begann vor langer Zeit und wurde mit der neoliberalen Kehrtwende vor ungef&auml;hr 20 Jahren augenf&auml;llig umgesetzt. Seitdem wurden die Strukturen, an die wir in Deutschland und Mitteleuropa mehrheitlich geglaubt hatten, weitgehend zerst&ouml;rt.<br>\nSoziale Marktwirtschaft bedeutete in gewisser Weise, dass der Staat ein Gemeinwesen ist. Dass er eben keine blo&szlig;e &ldquo;Deutschland AG&rdquo; im Sinne einer Organisation zur F&ouml;rderung des Finanzkapitals ist. Heute zerf&auml;llt unsere Gesellschaft offenkundig und schnell: Da ist eine kleine Gruppe ganz oben. Darunter die sehr gro&szlig;e Gruppe, die wir Mittelstand nennen. Und darunter ein Viertel der Bev&ouml;lkerung, das immer weiter nach unten durchf&auml;llt. Menschen, f&uuml;r die wir uns nicht interessieren. Jetzt zerplatzt die Illusion, dass man in diesem Land, einem Rechtsstaat, gemeinsam Solidarit&auml;t und Gleichheit in einer freiheitlichen Ordnung verwirklichen kann. Jetzt stellt sich heraus: Es war nur leeres Geschw&auml;tz.<br>\nDas Wesen des Menschen ist nicht Gleichheit oder Solidarit&auml;t, sondern Konkurrenz. Jeder ist f&uuml;r sich selbst verantwortlich, niemand f&uuml;r den anderen. Dies war des Kanzler Schr&ouml;der Botschaft der Agenda 2010. Und die Entwicklungen fanden ihren H&ouml;hepunkt in den Finanzkrisen der vergangenen Jahre. Das erzeugt Wut und Furcht: Wut bei denen, die verstehen, dass ihre &ldquo;Verliererposition&rdquo; auf Dauer gedacht ist, Furcht bei denjenigen, die nach unten abzurutschen drohen. Das ist der N&auml;hrboden des Rechtsradikalismus.<br>\nEs sind weder Syrer noch junge M&auml;nner aus dem Maghreb, die Deutschland ins vermeintliche Ungl&uuml;ck st&uuml;rzen, und auch nicht Frauen, die ein Kopftuch tragen. Das ist offensichtlich. Die Menschen aus Pegidastan f&uuml;hlen sich verraten und verkauft. Und zwar zu Recht: Was haben ihnen denn die abendlichen B&ouml;rsennachrichten zu bieten? Doch nur das gef&uuml;hlte Chaos &hellip;<br>\nPegida und AfD sind am Ende nichts anderes als unsere eigenen, deutschen Ausl&auml;nder. Sie sitzen hinter ihrem daherfantasierten antimigrantischen Schutzwall und rufen &ldquo;L&uuml;ge&rdquo;, wenn wir ihnen sagen, dass das Leben ist, wie es ist. Man mag die Dumpfheit mancher ihrer Parolen auf den sogenannten Montagsdemonstrationen in Dresden und anderswo bedauern. Aber die Hochn&auml;sigkeit, mit der viele Westdeutsche auf Pegida herabblicken, hat gleichwohl keine Berechtigung. Sie ist nicht von Mitgef&uuml;hl getragen, sondern von der Sorgenfreiheit einer vergangenen Mittelstandsgesellschaft, bei der die H&auml;rte der Ver&auml;nderungen noch gar nicht angekommen ist. Fragen Sie die Griechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/thomas-fischer--die-menschen-fuehlen-sich-zu-recht-verraten-6717930.html\">Stern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die G 20 Finanzminister streiten in Shanghai und Europa zerbricht an der Fl&uuml;chtlingsfrage &ndash; Wer jetzt nicht handelt, handelt nimmermehr<\/strong><br>\nLiest man heute das Kommuniqu&eacute;, das die G 20 Finanzminister (richtiger: ihre Staatssekret&auml;re) zustande gebracht haben, dann wei&szlig; man zwar, dass es wieder Streit um die richtige Ausrichtung der Wirtschaftspolitik gegeben hat, man erkennt aber auch, dass die Europ&auml;er an ihrem Irrsinnsweg festhalten und niemand sie daran hindern kann.<br>\nDas durfte der normale B&uuml;rger in Deutschland aber nicht einmal erfahren, weswegen die FAZ schon vor dem eigentlichen Treffen schrieb, dass Deutschland (Sch&auml;uble) die anderen L&auml;nder vor neuen Schulden warnt und auch der IWF sowie die chinesischen Gastgeber das f&uuml;r richtig hielten. Das ist zwar absolut falsch, aber das macht ja nichts, wenn es nur der gr&ouml;&szlig;eren Sache dient, n&auml;mlich den Staat und die Linken, die ihn f&ouml;rdern wollen, kleinzuhalten. Man lese einmal, was die New York Times oder die Financial Times dazu schreiben, da fragt man sich dann, ob die &uuml;ber verschiedene Tagungen berichten.<br>\nDagegen erw&auml;hnt Spiegel-Online (hier) zwar den Streit innerhalb der G 20, gie&szlig;t aber sofort einen riesigen K&uuml;bel unverdauliche Br&uuml;he dar&uuml;ber, so dass der Leser sofort aufgibt und sich fragt, ob die &Ouml;konomen kollektiv einen neben der Tasse haben. Das Papier, auf das extrem ausf&uuml;hrlich eingegangen wird, hat, in Form von Durchschnittsberechnungen und Extrapolationen des Wachstums &bdquo;herausgefunden&ldquo;, dass die Welt jetzt wirklich nicht mehr wachsen kann, womit ja auch die ganze wirtschaftspolitische Diskussion hinf&auml;llig ist. D&uuml;mmer geht&rsquo;s nimmer.<br>\nDa m&uuml;ssen wir doch Sigmar Gabriel loben (Lob, wem Lob geb&uuml;hrt), der erkannt hat, dass man die Fl&uuml;chtlingsfrage nicht mit &bdquo;Kuchen&ouml;konomie&ldquo; (siehe dazu unsere Position hier) l&ouml;sen kann. Folglich schl&auml;gt er vor (hier zum Beispiel), mehr Geld auszugeben und es eben auch f&uuml;r die heimische Bev&ouml;lkerung auszugeben, damit nicht aus Neidreflexen neue und noch mehr Fremdenfeindlichkeit wird.<br>\nDaf&uuml;r wird er sofort von seinem Kollegen, dem Bundesfinanzminister, heftig geistig abgewatscht und ein SPD &ndash;Vize sagt darauf doch wirklich, Sch&auml;uble habe nichts begriffen. Man fragt sich, ob es auf eine solche Provokation noch eine andere Antwort geben kann als den sofortigen Auszug der SPD aus der Koalition bzw. die ultimative Forderung an die Bundeskanzlerin, den Finanzminister zu entlassen, weil sonst die SPD nicht mehr zur Verf&uuml;gung steht. Das wird aber sicher nicht passieren, man wird zur Tagesordnung &uuml;bergehen und so tun, als lie&szlig;e sich eine vern&uuml;nftige L&ouml;sung dadurch finden, dass man verbal abr&uuml;stet und weiter ernsthaft am Klein-Klein dieser Koalition arbeitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-g-20-finanzminister-streiten-in-shanghai-und-europa-zerbricht-an-der-fluechtlingsfrage-wer-jetzt-nicht-handelt-handelt-nimmermehr\/\">flassbecks-economics<\/a>\n<p><strong>Dazu: Sch&auml;uble warnt vor Konjunkturprogrammen<\/strong><br>\nDer deutsche Finanzminister fordert vor einem Treffen mit G20-Amtskollegen, auf Konjunkturspritzen zu verzichten. Auf die derzeitigen Unsicherheiten d&uuml;rfe nicht mit noch mehr Schulden reagiert werden.<br>\nEines der gr&ouml;&szlig;ten Probleme sei ohnehin die hohe Verschuldung in vielen Staaten, sowohl im &ouml;ffentlichen wie im privaten Bereich. Die stellten zusammen mit einem Mangel an Strukturreformen das Haupthindernis f&uuml;r ein nachhaltiges Wachstum dar. Deutschland habe gezeigt, wie man mit einer soliden Haushaltspolitik und Reformen vorankomme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/konjunktur\/g20-staaten-schaeuble-warnt-vor-konjunkturprogrammen-14091707.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man habe gezeigt, &bdquo;wie man mit einer soliden Haushaltspolitik und Reformen vorankomme&ldquo; und dabei Europa zerst&ouml;rt. Dieser blinde Dogmatismus macht sprachlos. Nat&uuml;rlich verbieten sich irgendwie geartete Assoziationen, aber es spricht f&uuml;r sich, dass Sch&auml;uble gerade im brutalen Machtbau des ehemaligen Reichsluftfahrtministeriums residiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Super Tuesday<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Wie man sich an Politik bereichert<\/strong><br>\nEine erste amerikanische Pr&auml;sidentin? Hillary Clinton hat trotz ihres Sieges bei der Vorwahl in South Carolina zu viele Nachteile: Sie steht f&uuml;r Clan-Denken, Unaufrichtigkeit und Geldgier.<br>\nHillary Clinton mag es am Ende gelingen, den Vorwahlkampf erfolgreich zu &uuml;berstehen. Doch das Ausscheidungsrennen ist unerwartet zu einem echten Rennen geworden. Ihr Kontrahent Bernie Sanders, 74 Jahre alt, bezeichnet sich selbst als &bdquo;Sozialist&ldquo;. Wie obskur diese Selbstbeschreibung ist, zeigt sich daran, dass Sanders bei der Gesundheitsreform und im Universit&auml;tswesen nur das durchsetzen will, was in Deutschland mehr oder minder schon seit Bismarcks Zeiten Gesetz ist. Mit einem solchen Mann sollte Frau Clinton samt ihrer vermeintlich &uuml;berm&auml;chtigen Wahlkampfmaschine und der Unterst&uuml;tzung des gesamten Parteiapparates eigentlich leichtes Spiel haben. Sanders wurde lange Zeit als ein chancenloser Sparringspartner angesehen, der die Frau Bill Clintons mittels einiger Debatten wenigstens etwas auf den Schlagabtausch im Hauptwahlkampf gegen den republikanischen Kandidaten vorbereiten w&uuml;rde.<br>\nDas bezeugt die Verwundbarkeit von Hillary Clinton im Hauptwahlkampf, etwa gegen ein Doppelgespann Trump\/Rubio. Wenn die amerikanische Gegenwartsgeschichte diesen Lauf nimmt und Hillary Clinton scheitert, w&auml;re das ein Erdbeben. Hillarys Grund&uuml;berzeugung, dass ihr die in Amerika vielbetonten &bdquo;identity politics&ldquo; zum Wahlsieg helfen w&uuml;rden, h&auml;tte dann eine Widerlegung erhalten. Schon jetzt zeigt sich, dass Frauen, die vom Clinton-Clan als W&auml;hlerbank gesetzt worden waren, sich von der vermeintlichen K&ouml;nigin abwenden. Ihnen gef&auml;llt der dynastische Hintergrund nicht, auf den sich die Clintons zu st&uuml;tzen suchen. Dass die Bush-Dynastie im republikanischen Lager eine Abfuhr erhalten hat, macht die Lage f&uuml;r die Demokraten nicht angenehmer.<br>\nDie Selbstzerst&ouml;rung nahm ihren Lauf, als im Juni 2014 in der &bdquo;New York Times&ldquo; Geschichten &uuml;ber ihre Rednerhonorare erschienen. Die Honorare waren nicht nur exorbitant hoch; es gab auch andere Einzelheiten, die, vorsichtig formuliert, auf einen divenhaften Charakter schlie&szlig;en lie&szlig;en. Das eigentlich Fatale an dem Ganzen war dabei gar nicht die jetzt so im Vordergrund stehende Causa Goldman Sachs, sondern, dass Hillary Clinton bei Reden vor &ouml;ffentlichen (nicht privaten) amerikanischen Universit&auml;ten oftmals genauso sehr auf das Geldscheffeln bedacht war. Wer soll unter solchen Vorzeichen Pr&auml;sident werden und in Zeiten der Einkommensstagnation, anhaltender Arbeitslosigkeit und grassierender Unterbesch&auml;ftigung breiter Bev&ouml;lkerungsschichten?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/warum-hillary-clinton-keine-gute-praesidentin-waere-14095542.html\">Stephan Richter in der FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hm, einen Kanzlerkandidaten, dem es nur ums Geldscheffeln ging, gab es hier auch schon einmal. Hie&szlig; wohl Steinbr&uuml;ck und war von der SPD.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Elmar Brok warnt vor &bdquo;starkem Mann&ldquo; Trump<\/strong><br>\n[&hellip;] Warum setzen Sie auf Hillary Clinton?<br>\nWeil sie f&uuml;r eine Politik der Mitte und des Ausgleichs steht. F&uuml;r eine Politik, die voraussehbar ist. Die nicht so erratische und unberechenbare Ausbr&uuml;che dieser beiden starken Herren Putin und Trump als Konsequenz hat.<br>\nW&uuml;rde das Verh&auml;ltnis zwischen USA und Russland besser, wenn Trump und Putin regieren und zum Beispiel gemeinsam reiten und schie&szlig;en gehen?<br>\nErst mal nicht, es sei denn, sie kommen zu der &Uuml;bereinkunft, dass sie die Welt wieder unter sich aufteilen. Das geht ja nun gar nicht. Trump hat schon angedeutet, dass er Verst&auml;ndnis f&uuml;r Putin hat. Ich halte das f&uuml;r eine furchtbare Entwicklung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/politik\/artikel\/676979\/us-wahl-elmar-brok-warnt-vor-starkem-mann-trump-1\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ist Realsatire. Etwas Anderes hat der Herr Brok an Trump nicht auszusetzen? Und Wie kommt Brok darauf, dass Hillary Clinton besondere R&uuml;cksicht auf europ&auml;ische Interessen nehmen w&uuml;rde? Da ist jemand klar transatlantisch eingenordet. Solche &bdquo;Experten&ldquo; leitet den Ausw&auml;rtigen Ausschuss im EU-Parlament.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bernie Sanders fordert Hillary Clinton heraus: Soziale Gerechtigkeit gegen Identit&auml;tspolitik<\/strong><br>\nDas diesj&auml;hrige Spektakel rund um die Pr&auml;sidentschaftskampagne der Vereinigten Staaten war urspr&uuml;nglich als Siegeszug Hillary Clintons in ihre unausweichliche Wahl als &bdquo;erste weibliche Pr&auml;sidentin&ldquo; gedacht. Die Frau des ehemaligen Pr&auml;sidenten Bill Clinton genie&szlig;t handfeste Unterst&uuml;tzung vom &bdquo;Establishment&ldquo;: Wall Street, der Milit&auml;rische-Industrie Komplex, die Kriegspartei bestehend aus Neokonservativen und Liberalen Interventionisten, die ma&szlig;geblichen Vertreter der Massenmedien und der gesamte Apparat der Demokratischen Partei stehen hinter ihr. Die Clinton-Schatzkammer ist ebenfalls prall gef&uuml;llt mit Spenden von so leidenschaftlichen Unterst&uuml;tzern wie zum Beispiel Saudi-Arabien oder dem Amerikanisch-Israelischen Milliard&auml;r Haim Saban. Der gr&ouml;&szlig;te Teil der m&auml;chtigen Eliten bevorzugt Hillary Clinton jedem der in Frage kommenden Kandidaten der Republikaner.<br>\nNach den ersten demokratischen Vorwahlen sehen sich Hillary Clinton und ihr vermeintlicher Spaziergang ins Wei&szlig;e Haus jedoch mit einem g&auml;nzlich unerwarteten Problem konfrontiert: die Gegenkandidatur f&uuml;r die demokratische Nominierung des wenig bekannten Senators aus Vermont, der 74 j&auml;hrige selbsternannte Sozialdemokrat, Bernard &bdquo;Bernie&ldquo; Sanders.<br>\nSanders konnte praktisch einen Gleichstand im Farmstaat Iowa erzielen, um Clinton daraufhin mit einem Abstand von &uuml;ber 20 Prozent in New Hampshire, einem kleinen Staat in New England, zu schlagen.<br>\nMit seiner Kampfansage an die Wahl, die eigentlich als eine ausgemachte Sache gehandhabt wurde, provozierte er bisher unerwartete Spannungen. Die demokratischen Vorwahlen sind zu einem symbolischen Wettkampf um die Themen geworden, die die traditionelle von der neoliberalen Linken trennt: soziale Gerechtigkeit steht der Identit&auml;tspolitik gegen&uuml;ber.<br>\nDer Senator aus Vermont konnte sich die Unterst&uuml;tzung der breiten Masse vor allem dadurch sichern, dass er die Macht von Wall Street blo&szlig;stellte und die damit einhergehende drastische Polarisierung der Einkommensungleichheit verurteilte. Er prangert an, dass Konzerne und Milliard&auml;re durch unbegrenzte Wahlkampfspenden immens in den politischen Prozess eingreifen k&ouml;nnen &ndash; Spenden von denen Hillary Clinton die Hauptbeg&uuml;nstigte ist. Er verlangt nach Ma&szlig;nahmen, die einen besseren Zugang sowohl zu weiterf&uuml;hrender Bildung, als auch zu Krankenversicherungen erm&ouml;glichen, womit er das Model der Sozialpolitik vertritt, das in Europa momentan abgebaut wird.<br>\nAuf der einen Seite steht also der um &ouml;konomische Gerechtigkeit bedachte und damit traditionell links progressive Sanders.<br>\nAuf der anderen steht Hillary Clinton, deren Anspruch progressiv zu sein gr&ouml;&szlig;tenteils auf ihrem Versprechen beruht, Politik im Zeichen der Gleichstellung von Minderheiten zu betreiben &ndash; oder knapp, Identit&auml;tspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.westendverlag.de\/index.php?id=508&amp;utm_source=Newsletter&amp;utm_medium=E-Mail&amp;utm_content=Februar%202016&amp;utm_campaign=Kommentarfunktion#.VtKuhUXGKc1\">Diana Johnstone beim Westend Verlag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Drohende Deflation: In der Eurozone sinken die Preise<\/strong><br>\nDie Inflation in der Eurozone ist praktisch zum Erliegen gekommen. Wegen des niedrigen &Ouml;lpreises sinken die Preise insgesamt sogar. Das k&ouml;nnte die EZB motivieren, noch mehr Geld in die M&auml;rkte zu pressen.<br>\nDie Inflation im Euroraum hat wegen sinkender Energiepreise einen kr&auml;ftigen D&auml;mpfer erhalten. Im Februar seien die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 0,2 Prozent gefallen, teilte das Statistikamt Eurostat mit. Im Januar hatte die Inflationsrate noch bei 0,3 Prozent gelegen. In Deutschland, der gr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaft der Eurozone, stagnierten die Preise.<br>\nInsbesondere der &Ouml;lpreisverfall sorgt daf&uuml;r, dass die Lebenshaltungskosten sinken: Energie verbilligte sich im Februar binnen Jahresfrist um acht Prozent. Teurer waren im Februar Nahrungs- und Genussmittel. Ob man bereits von einer Deflation sprechen kann, ist nicht ganz klar. Eigentlich setzt diese einen lang anhaltenden und signifikanten Trend voraus, h&auml;ufig wird aber auch ein kurzzeitiger Preisverfall Deflation genannt.<br>\nDennoch setzen die sinkenden Preise die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) unter Druck. Sie strebt f&uuml;r das Ziel der Preisstabilit&auml;t eine Inflation von knapp zwei Prozent an. EZB-Pr&auml;sident Mario Draghi hat bereits signalisiert, dass die W&auml;hrungsh&uuml;ter im M&auml;rz eine weitere Lockerung ihrer Geldpolitik beschlie&szlig;en k&ouml;nnten.<br>\nIhr auf 1,5 Billionen Euro angelegtes Kaufprogramm f&uuml;r Anleihen und andere Wertpapiere l&auml;uft bis Ende M&auml;rz 2017. Damit soll die Konjunkturangekurbelt und auch die Inflation angeheizt werden.<br>\nViele &Ouml;konomen halten Deflation f&uuml;r gef&auml;hrlich, weil sie f&uuml;rchten, Konsumenten k&ouml;nnten gerade gr&ouml;&szlig;ere Anschaffungen in der Hoffnung auf noch niedrigere Preise aufschieben und so die Konjunktur weiter schw&auml;chen. Als klassisches Beispiel f&uuml;r die Gefahr lang anhaltender Deflation gilt Japan, wo die Verbraucherpreise in den vergangenen zwei Jahrzehnten teils deutlich fielen und Wirtschaftswachstum eher die Ausnahme ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/inflation-eurozone-droht-die-deflation-a-1079847.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Immerhin wird die Deflation auch vom SPIEGEL langsam als bedrohlich erkannt, wenn auch wieder mithilfe der Energiekosten einseitig erkl&auml;rt. Bezeichnenderweise wird wieder eine L&ouml;sung, eine h&ouml;here Inflationsrate, vom Quantitative Easing der EZB erwartet und eine Erh&ouml;hung durch h&ouml;here L&ouml;hne und eine h&ouml;here Nachfrage &ndash; bzw. die Ursache der Deflation in der deflation&auml;ren deutschen Austerit&auml;ts- und Lohnsenkungspolitik &ndash; bewu&szlig;t nicht gesucht. Witzig ist dann der Abschnitt mit den Leserkommentaren: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/forum\/wirtschaft\/droht-europa-eine-mega-inflation-thread-12730-1.html\">Droht Europa eine Mega-Inflation?<\/a>&ldquo;, in dem u. a. auf einen warnenden Artikel von Hendrik M&uuml;ller aus dem Jahr 2010 verwiesen wird: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/gefaehrliche-debatte-ueber-billiges-geld-inflation-zerstoert-die-demokratie-a-681172.html\">Gef&auml;hrliche Debatte &uuml;ber billiges Geld: Inflation zerst&ouml;rt die Demokratie<\/a>&ldquo;. Die Hyperinflation war also das dr&auml;ngendste Thema inmitten der gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftskrise und Rezession der letzten 80 Jahre&hellip; absurd.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Austerit&auml;tsgegner schauen mit Sorge nach Spanien<\/strong><br>\nEntsetzt schauen vor allem linke Politiker aus Portugal auf den gro&szlig;en Nachbarn Spanien. F&uuml;hrungsmitglieder des Linksblocks (BE) haben mehrfach den Chef der Schwesterpartei Podemos (Wir k&ouml;nnen es) angerufen. Auch die BE-Chefin Catarina Martins und die BE-Kandidatin f&uuml;r den Pr&auml;sidentenposten Marisa Matias haben Pablo Iglesias dazu gedr&auml;ngt, eine Regierung mit den Sozialisten (PSOE) zu bilden.<br>\nZudem hat sich der derzeit schwer gebeutelte griechische Pr&auml;sident Alexis Tsipras an seinen Freund Iglesias gewandt, damit der Druck auf Griechenland gesenkt werden kann. F&uuml;r Syriza ist Podemos so etwas wie der Strohhalm, an den sich die Partei nach ihrem Umfaller klammert.<br>\nDas zeigte zun&auml;chst Wirkung. Zuletzt hatte er sich trotz seiner Probleme damit, dass die PSOE mit den rechten Ciudadanos das Gegenteil von dem verhandelt, was Podemos f&uuml;r Spanien vorschwebt, Verhandlungen verweigert. Er willigte aber auf Vermittlung der Vereinten Linken (IU) ein, Gespr&auml;che zu f&uuml;hren, damit der PSOE-Chef Pedro S&aacute;nchez Ministerpr&auml;sident werden kann.<br>\nWas Kapitalm&auml;rkte und EU-Kommission f&uuml;rchten, darauf hoffen BE, der griechische Regierungschef Tsipras und auch der der britische Labour&#8209;Chef Jeremy Corbyn: eine &ldquo;Anti&#8209;Austerit&auml;ts&#8209;Koalition&rdquo;. Chancen, dass das viertgr&ouml;&szlig;te Euroland Spanien darin die F&uuml;hrung &uuml;bernimmt, sind weitgehend zerstoben. S&aacute;nchez paktiert mit der rechts-neoliberalen Partei &ldquo;Ciudadanos&rdquo; (B&uuml;rger). An Stelle eines Bruchs mit der Austerit&auml;t ist Kontinuit&auml;t vorgesehen.<br>\nStatt auf Unterst&uuml;tzung von Podemos setzt er auf die Einbindung der rechten Volkspartei (PP). Die steht aber nicht nur f&uuml;r massive Korruption, sondern auch f&uuml;r eine drakonische Austerit&auml;tspolitik, harte Repression gegen deren Gegner und Einschnitte in demokratische Grundrechte. So war kaum verwunderlich, dass alle Linksparteien die Gespr&auml;che mit der PSOE abgebrochen haben. Man darf gespannt sein, ob die Basis das B&uuml;ndnis mit den Rechten heute bei der Befragung absegnet. Da viele wohl mit einem Nein nicht vor den anstehenden Neuwahlen ihren Kandidaten S&aacute;nchez beerdigen wollen, wird sogar mit einer geringen Beteiligung gerechnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Austeritaetsgegner-schauen-mit-Sorge-nach-Spanien-3119598.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em>Aus den Kommentaren:<\/em><br>\n<em>Die PSOE ist bei den Wahlen 2011 schwer daf&uuml;r abgestraft worden, da&szlig; Zapatero sich den Erpressungen der EU gebeugt und massive Sozialk&uuml;rzungen durchgesetzt hat. Die PP ist damals mit dem Wahlversprechen angetreten, diese Sparpolitik der PSOE zu beenden und hat damit die absolute Mehrheit geholt. Wenig &uuml;berraschend haben sie dann kurz nach der Wahl einfach die Sparpolitik noch viel extremer durchgesetzt &ndash; vermischt mit antidemokratischen Gesetzesversch&auml;rfungen in allen gesellschaftlichen Bereichen. Wer bei den letzten Wahlen noch PSOE gew&auml;hlt hat, wu&szlig;te, was von der PSOE zu erwarten ist. Das sind keine Sozialisten, die geh&ouml;ren zur wirren Ideologie der blairianischen &lsquo;Neuen Mitte&rsquo;\/&rsquo;New Labour&rsquo;, sind nationalistisch, pro-monarchistisch, autorit&auml;r, pflegen eine &lsquo;linke&rsquo; Rhethorik und agieren ziemlich rechts, unterscheiden sich also haupts&auml;chlich im Stil von der PP. Es ist also zu erwarten, da&szlig; bei Neuwahlen der weitere W&auml;hlerschwund eher moderat ausfallen d&uuml;rfte &ndash; es gab ja keine wirklichen &Uuml;berraschungen. F&uuml;r eine Koalition der Zweiparteiendiktatur PPSOE unter Zuhilfenahme der Partei von &lsquo;Falangito&rsquo; Rivera (wie der C&rsquo;s-F&uuml;hrer gelegentlich aufgrund seiner N&auml;he zu den Postfaschisten wenig schmeichelhaft in spanischen Foren bezeichnet wird) d&uuml;rfte es wohl trotzdem reichen.<\/em><br>\n<em>Eine Anti-Austerit&auml;ts-Regierung kann nur ohne die PSOE zustandekommen, denn mit der PSOE ist eine gegen das Br&uuml;ssel-Diktat gerichtete Politik nicht zu machen. Und daf&uuml;r reicht es wohl nicht, wenn nicht a) alle echten Linksparteien eine gemeinsame Volksfrontkandidatur aufstellen statt getrennt anzutreten, und b) durch demokratische Einbindung der Basisbewegungen ein erheblicher Anteil der gegen&uuml;ber allen Parteien mi&szlig;trauischen Nichtw&auml;hler mobilisiert werden kann. Und selbst wenn das alles gelingt, ist es fraglich, ob eine so gew&auml;hlte Regierung dem Druck der Troika-Erpressungsversuche lange standhalten kann. Was den Kampfbegriff &lsquo;Austerit&auml;t&rsquo; betrifft, mit dem der Bev&ouml;lkerung in Spanien von PP und PSOE seit einem Jahrzehnt vorgegaukelt wird, die einfachen Menschen &lsquo;h&auml;tten &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse gelebt&rsquo;: Spanien hat ein Verteilungsproblem &ndash; die Schere zwischen arm und reich hat sich in den letzten Jahren ge&ouml;ffnet wie in kaum einem anderen Land. Die EU setzt alles daran, da&szlig; dies so bleibt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Griechenland in der Zwickm&uuml;hle<\/strong><br>\nOst-Europa macht die Grenzen dicht und das trifft Griechenland. Mehr als 25.000 Migranten schlafen bei Minusgraden im Freien und k&ouml;nnen nicht ausreichend mit Nahrung versorgt werden. Im Raum Pir&auml;us und Athen herrscht der Ausnahmezustand. Aber nicht nur sie f&uuml;rchten um ihre Existenz.<br>\nAuf dem Wochenmarkt von Ilioupoli, im Athener S&uuml;den. Mit vollem Stimmeneinsatz versuchen, die Obst- und Gem&uuml;sebauern ihre Ware an die &uuml;berwiegend &auml;ltere Kundschaft zu bringen. Pantelis Moschos verkauft &Auml;pfel und Birnen. Der 56-J&auml;hrige ist der Vorsitzende der griechischen Bauernvereinigung. Die geplante Rentenreform der Regierung w&uuml;rde ihn und seine Kollegen in den Ruin treiben, sagt Moschos:<br>\n&ldquo;Wir haben schon enorme Produktionskosten und die Banken geben so gut wie keine Kredite mehr. Und durch die schon beschlossene Steuerreform werden wir bald 26 Prozent Einkommensteuer zahlen m&uuml;ssen. Und jetzt sollen obendrauf auch noch die Rentenbeitr&auml;ge steigen? Auf bis zu 7.000 Euro im Jahr? Das wird doch keiner zahlen k&ouml;nnen!&rdquo;<br>\nTats&auml;chlich versucht die linksst&auml;mmige Regierung von Alexis Tsipras Rentenk&uuml;rzungen zu umgehen, indem sie die Versicherungsbeitr&auml;ge der Arbeitnehmer, vor allem aber der Selbstst&auml;ndigen erh&ouml;ht. F&uuml;r die Bauern hie&szlig;e das: Fast 30 Prozent ihres Nettogewinns w&uuml;rde an die Renten- und Krankenkasse gehen. Das wollen sich die Bauern nicht gefallen lassen. Sie protestierten mit allen Mitteln, die sie zur Verf&uuml;gung haben. 39 Tage lang haben sie die Autobahnen des Landes mit ihren Traktoren blockiert. Erst ein Treffen mit dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras Ende vergangener Woche hat die Bauern dazu bewegt, die Stra&szlig;en wieder frei zu machen.<br>\nAuch wenn Tsipras der Bauerndelegation einige Zugest&auml;ndnisse gemacht hat, unter anderem eine l&auml;ngere &Uuml;bergangszeit bis zur Erh&ouml;hung der Kassenbeitr&auml;ge und Steuererleichterungen versprochen hat; Moschos bleibt misstrauisch. Sollte die Regierung ihre Versprechen wieder nicht halten, wollen die Bauern ihre Proteste wieder aufnehmen und erneut den Verkehr auf den Autobahnen behindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/fluechtlinge-griechenland-in-der-zwickmuehle.795.de.html?dram:article_id=347009\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>TTIP-Verhandlungen: &ldquo;Unsere hohen Standards m&uuml;ssen gelten&rdquo;<\/strong><br>\nIn Br&uuml;ssel endet heute die zw&ouml;lfte TTIP Verhandlungsrunde. Nach Ansicht von Daniel Caspary, Mitglied der EVP-Fraktion im Europ&auml;ischen Parlament, sei es wichtig, auch mit TTIP die hohen Standards aufrecht zu erhalten. Die EU m&uuml;sse weiterhin das Recht behalten, Gesetze neu zu erlassen oder zu &auml;ndern, sagte er im DLF.<br>\nJule Reimer: In Br&uuml;ssel geht heute die zw&ouml;lfte TTIP-Verhandlungsrunde zu Ende. Die EU-Kommission hat den USA Reformvorschl&auml;ge f&uuml;r die umstrittenen Schiedsgerichte vorgelegt. Diese hat gestern der Sachverst&auml;ndigenrat f&uuml;r Umweltfragen, der die Bundesregierung ber&auml;t, teils begr&uuml;&szlig;t, teils Verbesserungen gefordert. So wollen die Umweltweisen, dass das Right to Regulate, das Recht, Umwelt- und Verbraucherschutzgesetze zu erlassen, besser in TTIP verankert werden, und auch das Vorsorgeprinzip wollen sie darin verankern.<br>\nDaniel Caspary koordiniert f&uuml;r die konservative EVP-Fraktion im Europ&auml;ischen Parlament Handelsfragen und ich fragte ihn kurz vor dieser Sendung, ob er die Forderungen der Umweltweisen teilt.<br>\nDaniel Caspary: Das eine ist, wir m&uuml;ssen sicherstellen, dass wir bei jedem Handelsvertrag trotzdem Gesetze in Europa neu erlassen oder &auml;ndern k&ouml;nnen. Wir haben das in den vergangenen 40 Handelsabkommen, die wir in Kraft haben, sehr gut hinbekommen. Deswegen bin ich auch bei TTIP optimistisch. Aber man muss da sehr sorgsam arbeiten.<br>\nReimer: K&ouml;nnten Sie sich vorstellen, das Vorsorgeprinzip zu verankern, denn das ist ja wirklich ein grundlegender Unterschied zu der Herangehensweise in den USA, wo Nachsorge und dann Schadensersatz gilt?<br>\nCaspary: Mir ist wichtig, dass wir in Europa auch mit TTIP auf jeden Fall uneingeschr&auml;nkt am Vorsorgeprinzip festhalten k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ttip-verhandlungen-unsere-hohen-standards-muessen-gelten.697.de.html?dram:article_id=346797\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Mein Gott, dieses Gequatsche. Das Ziel des TTIP ist doch gerade, dass ein paralleles, supranationales Rechtssystem, ganz nach den Interessen der transnationalen Gro&szlig;konzerne  geschaffen wird. F&uuml;r was soll dann z.B. ein &bdquo;Gremium zur regulatorischen Zusammenarbeit&ldquo; eingerichtet werden, dessen Aufgabe es sein soll Gesetzesvorhaben auf ihre &bdquo;Marktkonformit&auml;t&ldquo; zu &uuml;berpr&uuml;fen? Was nichts Anderes hei&szlig;t, als dass Gesetzesvorhaben bevor sie &uuml;berhaupt in die nationalen Parlamente gelangen, diesem Gremium zur Begutachtung vorgelegt werden m&uuml;ssen. Wer das alles nicht will, muss das TTIP ablehnen, Punkt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutschland soll investieren und h&ouml;here Geh&auml;lter zahlen<\/strong><br>\nDie EU-Kommission fordert angesichts anhaltend hoher Export&uuml;bersch&uuml;sse mehr Investitionen und steigende L&ouml;hne in Deutschland. Der &Uuml;berschuss spiegele zwar die starke Wettbewerbsf&auml;higkeit der Industrie wider. &ldquo;Er ist aber auch Ausdruck der Investitionszur&uuml;ckhaltung.&rdquo; Spielraum f&uuml;r steigende staatliche Investitionen sei vorhanden, &ldquo;da die Lage der &ouml;ffentlichen Finanzen gesund bleibt&rdquo;. Die EU-Kommission h&auml;lt au&szlig;erdem Lohnzuw&auml;chse f&uuml;r ratsam, um den Konsum anzukurbeln. Der deutsche &Uuml;berschuss in der Leistungsbilanz wird nach Prognose der EU-Kommission sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr &uuml;ber der Marke von acht Prozent des Bruttoinlandsproduktes verharren. Sie stuft allerdings schon Werte von dauerhaft mehr als sechs Prozent als stabilit&auml;tsgef&auml;hrdend ein. Denn L&auml;ndern mit &Uuml;bersch&uuml;ssen stehen solche mit Defiziten gegen&uuml;ber, die diese mit Schulden finanzieren m&uuml;ssen. Etwa drei Viertel der gesamten &Uuml;bersch&uuml;sse der Euro-Zone gehen allein auf das Konto Deutschlands.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/die_welt\/article152706587\/Deutschland-soll-investieren-und-hoehere-Gehaelter-zahlen.html\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lord Mervyn King: &lsquo;Forgive them their debts&rsquo; is not the answer<\/strong><br>\nThe main building of the International Monetary Fund in Washington DC is shaped roughly as an ellipse. As you walk around the corridor on the top floor, on one side are symbols of each of the member nations. On the opposite side are display cabinets of the banknotes used by those countries. There is a remarkable, almost uncanny, one-to-one relationship between nations and their currencies. Money and nations go hand in hand.<br>\nEuropean Monetary Union (EMU) is the most ambitious project undertaken in monetary history. EMU has not proved to be an easy marriage, with the enterprise trying to navigate a safe passage between the Scylla of political ideals and the Charybdis of economic arithmetic.<br>\nHow long this marriage will last is something known only to the partners themselves; outsiders cannot easily judge the state of the relationship.<br>\nThe basic problem with a monetary union among differing nation states is strikingly simple. Starting with differences in expected inflation rates &ndash; the result of a long history of differences in actual inflation &ndash; a single interest rate leads inexorably to divergences in competitiveness.<br>\nSome countries entered European Monetary Union with a higher rate of wage and cost inflation than others. The real interest rate (the common nominal rate of interest less the expected rate of inflation) was therefore lower in these countries than in others with lower inflation. That lower real rate stimulated demand and pushed up wage and price inflation further.<br>\nInstead of being able to use differing interest rates to bring inflation to the same level, some countries found their divergences were exacerbated by the single rate.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/business\/2016\/02\/28\/lord-mervyn-king-forgive-them-their-debts-is-not-the-answer\/\">The Telegraph<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutschland abgeh&auml;ngt: So hoch sind die Mindestl&ouml;hne in Europa<\/strong><br>\n17 L&auml;nder haben zum Jahresbeginn 2016 &ndash; oder kurz davor &ndash; ihre Mindestl&ouml;hne angehoben. &ldquo;Die nominalen Erh&ouml;hungen fielen mit durchschnittlich 4,6 Prozent st&auml;rker aus als 2014 und waren deutlich kr&auml;ftiger als in den krisengepr&auml;gten Jahren zuvor&rdquo;, hei&szlig;t es im aktuellen Mindestlohnbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. &ldquo;Da gleichzeitig die Inflation sehr niedrig war, legten die Mindestl&ouml;hne in den meisten EU-L&auml;ndern auch real deutlich zu.&rdquo;<br>\nDeutschland erh&ouml;hte den erst vor gut einem Jahr eingef&uuml;hrten Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde dagegen nicht &ndash; und liegt damit weit hinter den &uuml;brigen westeurop&auml;ischen Staaten. Alle sehen mehr als 9 Euro Stundenlohn vor, in Luxemburg werden sogar 11,12 Euro gezahlt. Auch gemessen am mittleren nationalen Verdienst rangiert der deutsche Mindestlohn der Untersuchung zufolge nur im internationalen Mittelfeld.<br>\nIm Nachbarland Frankreich liegt die Untergrenze bei 9,67 Euro, in den Niederlanden bei 9,36 Euro, in Irland bei 9,15 und in Belgien bei 9,10 Euro. In Gro&szlig;britannien m&uuml;ssen umgerechnet mindestens 9,23 Euro gezahlt werden. Zus&auml;tzlich zu einer Erh&ouml;hung in Landesw&auml;hrung ist dieser Euro-Wert auch dadurch beeinflusst, dass das britische Pfund seine langj&auml;hrige Schw&auml;che gegen&uuml;ber dem Euro zum Teil wettgemacht hat.<br>\nWegen der niedrigen Inflation stiegen die Mindestl&ouml;hne auch preisbereinigt, hei&szlig;t es in dem WSI-Bericht: In insgesamt 18 L&auml;ndern lag die Entwicklung demnach &uuml;ber der niedrigen und in einzelnen F&auml;llen sogar negativen Inflationsrate, weshalb der Mindestlohn etwa auch in Griechenland real stieg, obwohl es dort keine nominale Erh&ouml;hung gab. [&hellip;]<br>\nDie WSI-Tarifexperten kritisierten den deutschen Mindestlohn als zu niedrig: Schaue man auf das relative Niveau, rangiere Deutschland lediglich im internationalen Mittelfeld, hei&szlig;t es in dem Bericht. Gemessen am jeweiligen Medianlohn, den Vollzeitbesch&auml;ftigte verdienen, bek&auml;me ein nach dem Mindestlohn bezahlter Angestellter nur 48 Prozent. Beim Medianlohn handelt es sich um denjenigen Lohn, bei dem die H&auml;lfte aller Besch&auml;ftigten mehr und die andere H&auml;lfte weniger verdient.<br>\nEinige Wissenschaftler klassifizieren L&ouml;hne unterhalb von 50 Prozent des Medians als &ldquo;Armutslohn&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/mindestlohn-fast-alle-eu-laender-erhoehen-deutschland-nicht-a-1079837.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Zurzeit ist ja angeblich eine Erh&ouml;hung des Pseudomindestlohns auf 8,80 Euro, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-02\/tarifverhandlungen-mindestlohn-tariflohn\">eventuell sogar 8,83 Euro geplant<\/a>, wo im &uuml;ber-wettbewerbsf&auml;higen Deutschland mindestens 11 Euro n&ouml;tig w&auml;ren. Eine Erh&ouml;hung um satte 3,6% in zwei Jahren, weniger als das Doppelte der Zielinflationsrate der EZB&hellip; Klar, da&szlig; die Arbeitgeber bei dieser viel zu niedrigen Lohnerh&ouml;hung wieder auf die Bremse treten&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wenn der Lohn nicht f&uuml;rs Essen reicht<\/strong><br>\nTalia Jane arbeitet f&uuml;r ein Internetportal, ihr Gehalt wird von der Miete aufgezehrt. Als sie dar&uuml;ber schreibt, verliert sie den Job. Doch ihre Firma kann sich die Region selbst kaum leisten.<br>\nVergangene Woche sorgte im Silicon Valley ein Tech-Investor namens Justin Keller f&uuml;r Emp&ouml;rung: In einem offenen Brief an den B&uuml;rgermeister von San Francisco beschwerte er sich, dass wohlhabende Menschen wie er durch den Anblick der gro&szlig;en Zahl Wohnungsloser bel&auml;stigt w&uuml;rden.<br>\nSeine Probleme h&auml;tte Talia Jane wohl gerne. Die Bloggerin, deren Name ein Pseudonym ist, schrieb ebenfalls einen offenen Brief, und zwar an den Chef des Bewertungsportals Yelp, Jeremy Stoppelman. Darin klagte sie dar&uuml;ber, dass ihr als eine seiner Call-Center-Mitarbeiterinnen angesichts der enormen Mieten in und um San Francisco nicht genug Geld bleibe, um sich Lebensmittel und Fahrgeld leisten zu k&ouml;nnen.<br>\nVon ihrem Monatsgehalt von 1466 Dollar nach Steuern gingen alleine 1245 Dollar f&uuml;r die Miete drauf. Den Rest brauche sie f&uuml;r die Fahrtkosten zum 30 Kilometer entfernten Arbeitsplatz. Aus diesem Grund ern&auml;hre sie sich weitgehend von Reis und von Snacks, die die Firma ihren Angestellten kostenlos zur Verf&uuml;gung stelle. Au&szlig;erdem schrieb sie, dass sie nachts vor Hunger oft nicht schlafen k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/ausland\/talia-jane-silicon-valley-leidet-unter-dem-boom-a-1078891.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Lobbyisten fliegen aus dem Bundestag &ndash; und bleiben genauso m&auml;chtig<\/strong><br>\nMal eben was im Bundestag regeln? Kurz beim zust&auml;ndigen Ausschussvorsitzenden anklopfen und ein Anliegen vorbringen?<br>\nF&uuml;r Lobbyisten des Chemie-Konzerns BASF, der R&uuml;stungsfirmen Diehl und Krauss-Maffei-Wegmann, der Energieversorger Eon, EnBW und RWE, von Facebook, dem Tabakkonzern Reemtsma oder dem &Ouml;lf&ouml;rderer Shell waren die politischen Entscheider &uuml;ber Energie-, R&uuml;stungs-, Finanz- oder Gesundheitspolitik jahrelang nur eine Glast&uuml;r entfernt.<br>\nEntsprechend gro&szlig; war bei den Betroffenen der &Auml;rger, als die Bundestagsverwaltung im Herbst nach langen juristischen Auseinandersetzungen die Zahl und die Namen jener Lobbyisten ver&ouml;ffentlichte, die bisher einen ebenso vertraulichen wie freien Zugang zum Bundestag genossen.<br>\nGenau 1111 Vertreter von Unternehmen, Verb&auml;nden, Agenturen oder Anwaltskanzleien kamen demnach ausgerechnet mithilfe der Fraktionen an die begehrten Hausausweise f&uuml;r das Parlament.<br>\nVergangene Woche setzte der &Auml;ltestenrat des Bundestags dem ein Ende. Er verf&uuml;gte, dass Unternehmensvertreter k&uuml;nftig keine Hausausweise mehr bekommen.<br>\nEtwa 5000 Lobbyisten sollen allein in Berlin unterwegs sein, groben Sch&auml;tzungen zufolge, denn niemand z&auml;hlt sie. Damit k&auml;men statistisch auf einen Abgeordneten acht Lobbyisten. Deren Einfluss sei &ldquo;beachtlich&rdquo; und &ldquo;in zunehmendem Umfang gl&auml;nzend organisiert&rdquo;, beklagte bereits Bundestagspr&auml;sident Norbert Lammert (CDU).<br>\nDie Zeiten f&uuml;r Lobbyisten k&ouml;nnten kaum besser sein. Krisen, wo man nur hinschaut. Ukraine. Griechenland. Euro. Schulden. Fl&uuml;chtlinge. Terrorismus. Chinas Konjunkturflaute. Politisch ist vieles im Fluss. Das bringe Kunden, sagt Geiger. Meist stehen am Anfang geplante Richtlinien, Gesetze oder Sanktionen und die Frage: M&uuml;ssen wir das hinnehmen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/lobbyismus-lobbyisten-fliegen-aus-dem-bundestag-und-bleiben-genauso-maechtig-1.2883584\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Linke muss eine Kampagne f&uuml;r den Brexit durchf&uuml;hren<\/strong><br>\nIn Gro&szlig;britannien wird &uuml;ber die kommende Abstimmung zum Brexit diskutiert, die meisten Medien berichten, dass alle Bef&uuml;rworter des Brexit Rechte oder mindestens Rechtskonservative sein. Wir haben Joseph Choonara,f&uuml;hrendes Mitglied der Socialist Workers&lsquo; Party (SWP) in Gro&szlig;britannien und der Autor einer neuen Brosch&uuml;re &bdquo;The EU: A Left Case for Exit&ldquo; &uuml;ber den Brexit, die Rolle von Jeremy Corbyn und die M&ouml;glichkeiten einer linken Alternative gesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/die-linke-muss-eine-kampagne-fuer-den-brexit-durchfuehren-im-gespraech-mit-joseph-choonara\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Pl&uuml;nderungs&ouml;konomie und Terror<\/strong><br>\nKein politischer und weltanschaulicher Abgrund scheint gr&ouml;&szlig;er als der zwischen dem neoliberal-kapitalistischen Westen und den Steinzeitislamisten der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS). Und dennoch kommen etliche Beobachter im Westen nicht umhin, die evidenten &Auml;hnlichkeiten bei Organisationsformen, Strukturen und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit zwischen der Terrortruppe und dem R&uuml;ckgrat der westlichen &bdquo;freien&ldquo; Marktwirtschaft, den transnationalen Gro&szlig;konzernen, zu bemerken. Der IS operiere wie ein &bdquo;multinationales Unternehmen&ldquo;, titelte etwa der britische Telegraph im Juni 2014, w&auml;hrend die in Wirtschaftsfragen bewanderte Financial Times zu der Schlussfolgerung gelangte, das Dschihadisten-Netzwerk strebe letztendlich danach, &bdquo;Terror zu verkaufen&ldquo;.<br>\nDer IS sei kein Konzern und habe keine Aktion&auml;re, aber die milit&auml;rischen Erfolge und die Brutalit&auml;t der Dschihadisten im Irak seien &bdquo;auf einem Niveau der Pr&auml;zision festgehalten worden&ldquo;, das zumeist der Buchf&uuml;hrung von Konzernen vorbehalten sei, so die Financial Times. In regelrechten Jahresberichten lege die Terrorgruppe detailliert Rechenschaft ab &uuml;ber die Fortschritte ihrer Terrorkampagne. Ein ehemaliger Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes MI6 kommentierte: &bdquo;Sie produzieren Bereichte nahezu wie ein Konzern, mit Details &uuml;ber M&auml;rtyrer-Operationen und Ziele. Du kannst hier eine klare umfassende Struktur, Planung und Strategie in der Organisation erkennen.&ldquo; Die Direktorin des US-Thinktanks Institute for the Study of War, Jessica Lewis, erl&auml;uterte gegen&uuml;ber Telegraph: &bdquo;Sie haben einen Gesch&auml;ftsplan und ihr prim&auml;res Gesch&auml;ftsfeld besteht in Expansion durch Eroberung. Es ist eine sehr effektive Institution und das macht sie zu einem sehr effektiven milit&auml;risch-nationalen Konzern.&ldquo;<br>\nDer IS stellt somit gewisserma&szlig;en ein Nebenprodukt der krisenhaften kapitalistischen Globalisierung dar. Hierbei handelt es sich gerade nicht um eine autochthone, traditionalistische und aus den regionalen Sippenverb&auml;nden und &bdquo;St&auml;mmen&ldquo; hervorgegangene Aufstandsbewegung, sondern um eine im h&ouml;chsten Ma&szlig;e globalisierte Besatzungsarmee, die sich in den sozio&ouml;konomischen und politischen Zusammenbruchsregionen des Zweistromlandes konstituierte. Deswegen massakriert der Islamische Staat immer wieder nicht nur &bdquo;Ungl&auml;ubige&ldquo;, sondern auch Sunniten, die sich dieser Fremdherrschaft zu widersetzen wagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.prager-fruehling-magazin.de\/de\/article\/1269.pl%C3%BCnderungs%C3%B6konomie-und-terror.html\">Prager Fr&uuml;hling<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wikileaks: Saudis wollten syrische Regierung st&uuml;rzen aber Russland heraushalten<\/strong><br>\nIm letzten Sommer ver&ouml;ffentlichte die Whistleblower-Plattform Wikileaks eine Reihe von Dokumenten saudischer Diplomaten &ndash; die Saudi Cables. Eine erst jetzt angefertigte &Uuml;bersetzung eines dieser Dokumente zeigt, dass die wahabitische &Ouml;lmonarchie seit 2011 auf einen Sturz der Regierung in Syrien hinarbeitete, aber versuchte, ein russisches Eingreifen zu vermeiden.<br>\nAls erster auf das Schriftst&uuml;ck des saudischen Au&szlig;enministeriums aufmerksam wurde das jordanische Portal Albawaba, das eine Teil&uuml;bersetzung des undatierten Dokuments anfertigte. Global Research geht anhand von Referenzen, die in dem Schrieben gemacht werden, davon aus, dass es zu Beginn des Jahres 2012 verfasst wurde &ndash; kurz bevor Russland Friedensgespr&auml;che vorschlug.<br>\nW&ouml;rtlich hei&szlig;t es in der geleakten Botschaft:<br>\nEs muss die Tatsache betont werden, dass das syrische Regime [sic] in dem Fall, dass es die gegenw&auml;rtige Krise in irgendeiner Form &uuml;bersteht, als Hauptziel die Rache an den L&auml;ndern verfolgen wird, die sich ihm entgegenstellten &ndash; mit dem K&ouml;nigreich [Saudi-Arabien] und einigen der Golfstaaten ganz oben auf der Liste. Wenn wir das Ausma&szlig; der Brutalit&auml;t und B&ouml;sartigkeit und die Bedenkenlosigkeit ber&uuml;cksichtigen, jedes Mittel zum Erreichen seiner Ziele einzusetzen, wird diese Situation f&uuml;r das K&ouml;nigreich ein hohes Ma&szlig; an Gefahr bedeuten. Es muss deshalb mit allen verf&uuml;gbaren Mitteln das gegenw&auml;rtige Regime [sic] in Syrien st&uuml;rzen. Die Bereitschaft, entschiedene Schritte in diese Richtung zu gehen, ist auf Seiten der westlichen L&auml;nder und vor allem auf Seiten der Vereinigten Staaten jedoch nicht gegeben. Es ist klar, dass dies nicht an einen Mangel an &lsquo;Leistungsf&auml;higkeit&rsquo;, sondern an einem Mangel an &lsquo;Verlangen&rsquo; liegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47557\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zehntausende demonstrieren gegen Erneuerung von britischem Atomwaffenarsenal<\/strong><br>\nZehntausende Menschen haben in London gegen die geplante Erneuerung des britischen Atomwaffenarsenals demonstriert. Der Chef der oppositionellen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, sagte auf dem Trafalgar Square vor den Demonstranten, er sei stolz, an der &ldquo;gr&ouml;&szlig;ten Anti-Atomwaffen-Demonstration einer Generation&rdquo; teilzunehmen.<br>\nDie Kampagne f&uuml;r Nukleare Abr&uuml;stung (CND) teilte mit, an der Kundgebung h&auml;tten sich 60.000 Menschen aus ganz Gro&szlig;britannien beteiligt. Die Polizei wollte sich nicht zur Teilnehmerzahl &auml;u&szlig;ern. Reporter der Nachrichtenagentur AFP sch&auml;tzten eine Teilnehmerzahl im unteren f&uuml;nfstelligen Bereich.<br>\nCorbyn, der der CND angeh&ouml;rt, seit er 16 Jahre alt ist, sagte vor der Menge: &ldquo;Wenn ein Atomkrieg stattfinden w&uuml;rde, w&uuml;rde es Massenvernichtung auf beiden Seiten des Konflikts geben. Jeder sollte an die humanit&auml;ren Auswirkungen auf die Menschen in aller Welt denken, wenn sie (die Atomwaffen) jemals benutzt w&uuml;rden.&rdquo;<br>\nAn der Kundgebung nahm auch die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon von der Schottischen Nationalpartei (SNP) teil. Sie brandmarkte das Trident-Waffensystem als &ldquo;unmoralisch&rdquo;. Der Demonstrant Owen Black sagte AFP, Atomwaffen seien &ldquo;&uuml;berholt&rdquo;. &ldquo;Wir werfen buchst&auml;blich Geld f&uuml;r diese Spielzeuge zum Fenster raus&rdquo;, kritisierte der Londoner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.donaukurier.de\/nachrichten\/topnews\/Grossbritannien-Proteste-Ruestung-Atom-Opposition-Zehntausende-demonstrieren-gegen-Erneuerung-von-britischem-Atomwaffenarsenal;art154776,3187060\">Donaukurier<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Koalition oder &raquo;Solidarit&auml;tsprojekt&laquo;<\/strong><br>\nSPD-Chef Sigmar Gabriel kann das Backen aufblasen nicht lassen. Seine neuste Luftnummer im Wahlkampf hei&szlig;t &ldquo;Solidarit&auml;tsprojekt&rdquo; und wurde in einer Talkshow in die Welt gepustet. Mit seinem Gerede von einer Abkehr vom strikten K&uuml;rzungskurs und einer st&auml;rkeren sozialen F&ouml;rderung, die der deutschen Bev&ouml;lkerung zugutekommen solle, inszeniert Gabriel &ndash; immerhin Vizekanzler der Regierung &ndash; ein absurdes Oppositionstheater gegen sich selbst. Denn klar ist: Ohne einen Kurswechsel der SPD &ndash; deren Vorsitz er selbst innehat &ndash; bleiben wohlfeile Worte f&uuml;r h&ouml;here Renten, mehr sozialen Wohnungsbau und Kita-Pl&auml;tze nichts anderes als ein Wahlkampfman&ouml;ver.<br>\nGabriels Heuchelei ist leicht durchschaubar. Schlie&szlig;lich ist die SPD in der Gro&szlig;en Koalition gemeinsam mit der CDU\/CSU f&uuml;r den Sozialabbau in diesem Land verantwortlich. Bundeskanzlerin Merkel hat ihn daher folgerichtig sofort mit der Realit&auml;t konfrontiert und ihn vor die Wahl gestellt: Gro&szlig;e Koalition oder &ldquo;Solidarit&auml;tsprojekt&rdquo;. Au&szlig;erdem steht Gabriel innerhalb seiner Partei f&uuml;r Agenda-2010-Kontinuit&auml;t. F&uuml;r Deutschland ist das eine Katastrophe. Der Armutsbericht der Wohlfahrtsverb&auml;nde berichtet von 13 Millionen von Armut betroffenen Personen in Deutschland. Ganze Regionen wie das Ruhrgebiet rutschen ab. Gerade die Altersarmut w&auml;chst. Auch was die Rentenk&uuml;rzungen angeht und die wachsende Altersarmut tr&auml;gt die SPD &ndash; Stichwort Walter Riester und seine Privatisierung der Rente &ndash; eine besondere Verantwortung.<br>\nSelbstverst&auml;ndlich br&auml;uchte dieses Land einen sozialen Neustart. Denn diese anti-sozialdemokratische Politik hat in Deutschland f&uuml;r eine dramatische Ungleichverteilung gesorgt und den Sozialstaat bis zur Unkenntlichkeit geschliffen. Die Folgen sind messbar: Die reichsten 10 Prozent der deutschen Bev&ouml;lkerung besa&szlig;en 1998 45 Prozent des gesamten Privatverm&ouml;gens. 2013 lag ihr Anteil schon bei 52 Prozent. Und selbst diese Zahl ist wohl untertrieben, weil es &uuml;ber die Verm&ouml;gensverh&auml;ltnisse der Reichsten so gut wie keine verl&auml;sslichen Daten gibt. Die &auml;rmere H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung hatte dagegen 1998 bereits nur einen Anteil von drei Prozent am Privatverm&ouml;gen. Und der ist inzwischen sogar noch auf ein Prozent geschrumpft. Trotz dieser immer grotesker werdenden Ungleichverteilung erkl&auml;rte Gabriel auf dem letzten SPD-Parteitag eine Verm&ouml;genssteuer f&uuml;r unzeitgem&auml;&szlig;. Wer sich jedoch, wie Gabriel, nicht traut, gegen die Interessen der Superreichen Politik zu machen, sondern nur laute T&ouml;ne spuckt, bleibt ein Solidarit&auml;tspapiertiger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/im-wortlaut\/grosse-koalition-solidaritaetsprojekt\/\">Sarah Wagenknecht auf Linksfraktion.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweis: &ldquo;&hellip; raus aus dem Euro?&ldquo; &ndash; Die Plan-B-Diskussion und die Frage nach einer sozialvertr&auml;glichen Aufl&ouml;sung der Euro-Zone<\/strong><br>\nEin Streitgespr&auml;ch zur aktuellen Euro-Debatte mit Prof. Dr. Heinz J. Bontrup und Prof. Dr. Martin H&ouml;pner<br>\nMontag, den 14. M&auml;rz 2016, Beginn: 19.00 Uhr<br>\nVeranstaltungsort: Auslandsgesellschaft Dortmund, Steinstr. 48 (Nordausgang Hbf., neben Cinestar)<br>\nDie EU hat sich gerne als Friedensprojekt der europ&auml;ischen V&ouml;lker dargestellt. Die Hoffnungen in die EU und den Euro waren gro&szlig;. Wurden in der Nachkriegszeit in den Nationalstaaten Demokratie und Sozialstaat auf- und ausgebaut, so baut das Euro- System diese Schritt fu&#776;r Schritt ab. Immer deutlicher entwickeln sich in der EU zwei Pole, die unu&#776;bersehbare Zeichen einer Desintegration zwischen Zentrum und Peripherie sind. Die EU ist zu einem Synonym fu&#776;r Zwietracht und Verfall geworden. Auf dem Hintergrund der Griechenland-Krise wurde die Frage eines &bdquo;Grexit&ldquo; aufgeworfen und die Frage gestellt, ob &bdquo;ein linke Euro&ldquo; m&ouml;glich ist. Inzwischen sind Initiativen wie Plan-B (Lafontaine\/M&eacute;lenchon) und DiEM 25 (Varoufakis) oder &bdquo;Euroexit&ldquo; gegen Sozialabbau entstanden. Die vor allem von Gewerkschaftern getragene Initiative &bdquo;Europa neu begru&#776;nden&ldquo; plant in diesem Jahr eine gr&ouml;&szlig;ere Konferenz.<br>\nMit einem Streitgespr&auml;ch zwischen Prof. Dr. Heinz-J. Bontrup (Sprecher der Memorandum-Gruppe) und Prof. Dr. Martin H&ouml;pner wollen wir Sachinformationen und Orientierungshilfen in der aktuellen Debatte um die Zukunft des Euro geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/160301-einladung-nachdenktreff-2016-03-14-raus-aus-dem-Euro.pdf\">attac, DGB und NachDenkTreff Dortmund<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-31683","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31683","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=31683"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31683\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31686,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31683\/revisions\/31686"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=31683"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=31683"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=31683"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}