{"id":31687,"date":"2016-03-01T08:56:04","date_gmt":"2016-03-01T07:56:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31687"},"modified":"2019-05-20T07:38:49","modified_gmt":"2019-05-20T05:38:49","slug":"hillary-clinton-die-lieblingskandidatin-der-kriegspartei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31687","title":{"rendered":"Hillary Clinton, die Lieblingskandidatin der Kriegspartei"},"content":{"rendered":"<p>Hillary Clinton f&uuml;hlte sich lange Zeit als gesetzte Pr&auml;sidentschaftskandidatin der Demokraten. Auch deshalb, weil sie auf die Unterst&uuml;tzung der US-Eliten, der gro&szlig;en Geldgeber und nicht zuletzt des Milit&auml;risch-industriellen Komplexes z&auml;hlen kann. Bernie Sanders verk&ouml;rpert das genaue Gegenteil, wurde lange Zeit bel&auml;chelt und in vielen Medien u.a. als Populist diskreditiert, hat sich aber f&uuml;r Clinton zu einem ernstzunehmenden Gegner entwickelt, der f&uuml;r wirklichen Wandel steht. Der sogenannte Super Tuesday kann nun nicht nur bei den demokratischen Vorwahlen wegweisend sein. Die US-Amerikanerin und Journalistin <strong>Diana Johnstone<\/strong> zeigt in ihrem Buch <a href=\"http:\/\/www.westendverlag.de\/buecher-themen\/programm\/die-chaos-koenigin-diana-johnstone.html\">Die Chaos-K&ouml;nigin &ndash; Hillary Clinton und die Au&szlig;enpolitik der selbsternannten Weltmacht<\/a>, das jetzt im Westend Verlag erscheint (288 Seiten, 20 Euro), dass Hillary Clinton nicht nur im Vergleich zu Sanders, sondern auch generell keine gute Wahl ist. Diana Johnstone verdeutlicht anhand zahlreicher Episoden aus Clintons Karriere, die auf das Fehlen eigener Prinzipien und einen unbedingten Aufstiegswillen hindeuten, dass sie schon seit geraumer Zeit eine der Speerspitzen der aggressiven US-Politik ist. Ein Auszug.<br>\n<!--more--><br>\nDie Bev&ouml;lkerung der USA ist der Illusion verfallen, die &raquo;Ausnahmenation&laquo; zu sein, deren Auftrag die &raquo;Gestaltung&laquo; der Welt ist. Diese Illusion wird durch die vereinten Bem&uuml;hungen der Massenmedien, der Intellektuellen des Verteidigungsestablishments, der Unterhaltungsindustrie und der mit Letzterer eng verbundenen Politiker und Kommentatoren aufrechterhalten. Hinter dieser Show steht eine Reihe von Sponsoren.<\/p><p>Um zu wissen, wer diese Sponsoren sind, kann man sich die Liste der Spender der Clinton-Stiftung ansehen, die Millionen von Dollar angeblich f&uuml;r Wohlt&auml;tigkeit gegeben haben &ndash; aber f&uuml;r eine Wohlt&auml;tigkeit, die vor allem ihnen selber n&uuml;tzt. Zu den Spendern im zweistelligen Millionenbereich geh&ouml;ren Saudi-Arabien, der pro-israelische Oligarch Viktor Pintschuk und die Saban-Familie, zu den Spendern im einstelligen Millionenbereich Kuwait, ExxonMobil, die &raquo;Freunde Saudi-Arabiens&laquo;, James Murdoch, Katar, Boeing, Dow Chemical Company, Goldman Sachs, Walmart und die Vereinigten Arabischen Emirate. Dann gibt es noch Geizh&auml;lse wie die Bank of America, Chevron, Monsanto, Citigroup und die unvermeidliche Soros-Stiftung, die lediglich Betr&auml;ge im Bereich von etwa einer halben Million Dollar gespendet haben. Was haben die Clintons an sich, was sie so attraktiv macht, gerade f&uuml;r Saudi-Arabien? <\/p><p>Mit Freunden wie diesen braucht man auch Feinde. Und Hillary Clinton wei&szlig;, wo diese zu finden sind &ndash; in L&auml;ndern, die jenen edlen Spendern verhasst sind. In ihrem verzehrenden Ehrgeiz, die erste Pr&auml;sidentin der Vereinigten Staaten zu werden, hat Hillary Rodham Clinton aus sich eine Figur der kollektiven Einbildung gemacht, indem sie in die Rolle der Topverk&auml;uferin der Interessen der herrschenden Oligarchie geschl&uuml;pft ist. <\/p><p>Sie verlegte ihr Interesse vom Eintreten f&uuml;r Kinderrechte, einem f&uuml;r das gro&szlig;e Geld unattraktiven Gebiet, auf die F&ouml;rderung milit&auml;rischer Macht (&raquo;die einzige Sprache, die sie verstehen&laquo;). Sie verbreitete die Botschaft, die US-Einmischung in andere L&auml;nder sei durch den gro&szlig;z&uuml;gigen Wunsch motiviert, &raquo;unsere Ideale&laquo; in die fernen Winkel der restlichen Welt zu bringen. Sie ist schnell bereit, andere Staatsoberh&auml;upter mit entmenschlichender Verachtung zu behandeln, erkl&auml;rt gern, sie h&auml;tten &raquo;keine Seele&laquo; oder &raquo;kein Gewissen&laquo;, und tut sie als Kreaturen minderer Art ab, die &raquo;gehen m&uuml;ssen&laquo;. Sie &raquo;verspricht sich&laquo;, kann aber daran nichts Verkehrtes sehen. Wer in der Politik tut das nicht? Ihre Aufgabe besteht nicht darin, die Wahrheit zu sagen, sondern darin, eine Geschichte zu erz&auml;hlen. Sie geriert sich immer noch als Frau, deren einziger Ehrgeiz darin besteht, &raquo;die Glasdecke zu durchbrechen&laquo; &ndash; aber zum Wohl aller Frauen, die danach endlich, Hillary sei Dank, Zugang zu all den Top-Posten im Land haben werden. Kurz, sie hat auf ihrem Karriereweg an die Spitze s&auml;mtliche Stereotypen und Klischees &uuml;ber den &raquo;Ausnahmecharakter Amerikas&laquo; eingesetzt. Hillarys Amtszeit als US-Au&szlig;enministerin war zumindest in einer Hinsicht ein gro&szlig;er Erfolg: Sie ist zur Lieblingskandidatin der Kriegspartei geworden. Und das ist offenbar auch ihr Hauptziel gewesen. <\/p><p>Aber die Person Hillary Clinton ist keineswegs das ganze Problem. Das wirkliche Problem sind die Kriegspartei und der W&uuml;rgegriff, in dem sie die US-Politik h&auml;lt. Ein Grund, weshalb es so wenig Widerstand dagegen gibt, liegt darin, dass die von der Kriegspartei vom Zaun gebrochenen Waffeng&auml;nge sich f&uuml;r die US-Amerikaner kaum wie Kriege anf&uuml;hlen. Sie m&uuml;ssen nicht mit ansehen, wie ihre H&auml;user in Tr&uuml;mmer gelegt werden. Die Drohnen-Armada macht Schluss mit der Unannehmlichkeit von Veteranen, die nach &raquo;Bodeneins&auml;tzen&laquo; mit einem posttraumatischen Stresssyndrom nach Hause kommen. Der Krieg aus der Luft wird immer sicherer, ferner, unsichtbarer. F&uuml;r die meisten US-Amerikaner sind die Kriege ihres Landes nur Teil der Unterhaltungsindustrie, etwas, das man im Fernsehen mitbekommt, aber mit dem man selten direkt konfrontiert ist. Diese Kriege bringen einem etwas ernsthafte Unterhaltung f&uuml;r die Steuerdollar, die man zahlt, und sind nicht wirklich Sache von Leben und Tod. <\/p><p>Tats&auml;chlich scheint es kaum noch von Bedeutung, was in diesen Kriegen geschieht. Die USA f&uuml;hren nicht einmal mehr Krieg, um zu gewinnen, sondern nur, um daf&uuml;r zu sorgen, dass die andere Seite verliert. Hillary Clinton warf Wladimir Putin einmal &ndash; durchaus zu Unrecht &ndash; vor, er sei Anh&auml;nger eines &raquo;Nullsummenspiel[s]: Wenn der eine gewinnt, muss ein anderer verlieren.&laquo; Die Vereinigten Staaten jedenfalls spielen ein noch schlimmeres Spiel, n&auml;mlich ein &raquo;No-Win&laquo;-beziehungsweise ein &raquo;Lose-Lose&laquo;-Spiel, bei dem die andere Seite verliert, bei dem aber auch die USA nicht gewinnen. Es sind letztlich die Kriege eines Spielverderbers, die gef&uuml;hrt werden, um wirkliche oder eingebildete Feinde loszuwerden, und bei denen am Schluss alle schlechter dastehen als zu Anfang. Die US-Bev&ouml;lkerung wird konditioniert, sich an diese negativen Kriege zu gew&ouml;hnen, deren erkl&auml;rtes Ziel darin besteht, irgendetwas zu beseitigen &ndash; sei es ein Diktator, sei es der Terrorismus oder seien es Menschenrechtsverletzungen. <\/p><p>Die Vereinigten Staaten streben die Vorherrschaft in der Welt an, indem sie die anderen Mitspieler vom Spielfeld werfen. Dabei sind &raquo;unsere Ideale&laquo; Teil des Kollateralschadens. Mit ihrem Durchgreifen gegen innere Feinde, der &raquo;Homeland Security&laquo; und dem &raquo;Patriot Act&laquo; opfern die USA nicht nur ihre eigene Freiheit. Sie untergraben damit auch den Glauben an die progressiven Werte selbst, und ebenso den an Demokratie, Fortschritt, Wissenschaft, Technologie und sogar an die Vernunft. Indem sie sich lauthals mit diesen Werten identifizieren, f&ouml;rdern die Vereinigten Staaten in Wirklichkeit deren Ablehnung, da sie in zunehmendem Ma&szlig; nur noch als Feigenblatt f&uuml;r US-Aggressionen erscheinen. Was bringen demokratische und liberale Ideale, wenn sie zu Vorw&auml;nden reduziert werden, um Krieg f&uuml;hren zu k&ouml;nnen? <\/p><p>Und doch ist sicher, dass zahllose US-Amerikaner Gegner der Kriegspartei sind &ndash; und zwar wesentlich mehr, als dem Pro-Kriegs-Establishment klar ist. Aber zugleich f&uuml;hlen sich diejenigen, die durch die Kriegsgefahr zunehmend alarmiert sind, au&szlig;erstande, etwas dagegen zu tun. Das liegt daran, dass die Kriegspartei unser Zweiparteiensystem fest im Griff hat. <\/p><p>Im M&auml;rz 2015 schrieb der Kolumnist und stellvertretende Finanzminister der Reagan-Administration Paul Craig Roberts: &raquo;Die Auslagerung von Arbeitspl&auml;tzen hat die Industrie und die Branchengewerkschaften der USA zerst&ouml;rt. Ihr Niedergang und der gegenw&auml;rtige Angriff auf die Gewerkschaften des &Ouml;ffentlichen Dienstes haben dazu gef&uuml;hrt, dass die Demokratische Partei finanziell von denselben organisierten privaten Interessengruppen abh&auml;ngig ist wie die Republikaner. Beide Parteien dienen nun denselben Interessengruppen. Wall Street, der Milit&auml;risch- und Sicherheitsindustrielle Komplex, die Israel-Lobby, das Agrobusiness und die Rohstoffindustrien (&Ouml;l, Bergbau, Holz) &uuml;ben die Kontrolle &uuml;ber die Regierung aus, egal, welche Partei an der Macht ist. Diese m&auml;chtigen Interessengruppen betrachten alle eine Hegemonie der USA als vorteilhaft f&uuml;r sich. Die Folge ist, dass dieses Kr&auml;ftekonstellationssystem internen politischen Wandel ausschlie&szlig;t.&laquo; <\/p><p>Und er schloss: &raquo;Die Achillesferse dieser Hegemonie ist die US-Wirtschaft.&laquo; <\/p><p>Wenn Roberts Recht hat &ndash; und es ist schwer erkennbar, wo er im Unrecht ist &ndash;, w&auml;re das Einzige, was die Amerikaner von ihrer kriegerischen Fiktion befreien k&ouml;nnte, ein wirtschaftlicher Zusammenbruch. Das ist keine sch&ouml;ne Aussicht, und es ist gar nicht angenehm, auf eine &ouml;konomische Katastrophe als Ausweg setzen zu m&uuml;ssen, um eine nukleare Vernichtung zu verhindern. So bleibt nichts &uuml;brig, als zu hoffen, dass die US-Bev&ouml;lkerung zur Vernunft kommt und einen Weg findet, der Kriegspolitik ein Ende zu setzen und zu einer konstruktiven Art des Umgangs mit der Welt zu gelangen. Ein solches gutes Ende ist theoretisch m&ouml;glich, scheint aber aufgrund des politischen Systems der USA sehr unwahrscheinlich. <\/p><p>Die US-Pr&auml;sidentschaftswahlen sind im Wesentlichen ein gro&szlig;es Unterhaltungsdrama. Milliardenschwere Sponsoren schicken zwei sorgf&auml;ltig gepr&uuml;fte Wettbewerber in die Arena und sind sich sicher, so oder so zu gewinnen. Das intellektuelle Niveau des Streits zwischen Republikanern und Demokraten erinnert immer mehr an das der Zirkuswettrennen mit gr&uuml;nen Streitwagen auf der einen und blauen Streitwagen auf der anderen Seite, die das Byzantinische Reich spalteten. Bei der Pr&auml;sidentschaftswahl 2016 werden die Partei der guten Cops und die der b&ouml;sen Cops sich heftig &uuml;ber Fragen der Innenpolitik streiten, bevor dann im Kongress sowieso alles wieder zum Stillstand kommt. Aber in Wirklichkeit ist das wichtigste Thema die Kriegsfrage. <\/p><p>Da die Kriegspartei beide Zweige des Zweiparteiensystems dominiert, l&auml;sst die Erfahrung der letzten Jahre darauf schlie&szlig;en, dass die Republikaner einen Kandidaten nominieren, der so schlimm ist, dass Hillary Clinton sich neben ihm gut ausmacht. <\/p><p>Aber nehmen wir einmal an, ein Wunder geschieht, und nach einer echten Revolte der Bev&ouml;lkerung nominiert eine der Parteien einen &raquo;Friedenskandidaten&laquo;. Das w&auml;re ein gutes Zeichen, aber nicht genug. Wir erinnern uns, wie Obama &raquo;Ver&auml;nderung&laquo; versprach und darin so &uuml;berzeugend war, dass einige (angeblich) naive Juroren in Norwegen ihm sogar den Friedensnobelpreis verliehen. Danach ging er im Hinblick auf sinnlose, aggressive Kriegsaktionen sogar noch weiter als seine Vorg&auml;nger &ndash; wobei es aber auch Augenblicke des Z&ouml;gerns gab, Augenblicke, die wir von Hillary Clinton nicht erwarten k&ouml;nnen. <\/p><p>Selbst der aufrichtigste Friedenskandidat braucht ein Friedensteam, mit dem er bei seinem Machtantritt die Kriegspartei im Wei&szlig;en Haus und im Au&szlig;enministerium ersetzen kann. Trotz seiner Fensterreden hatte Obama kein Friedensteam und &uuml;berlie&szlig; daher die Macht derselben alten Kriegspartei. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hillary Clinton f&uuml;hlte sich lange Zeit als gesetzte Pr&auml;sidentschaftskandidatin der Demokraten. Auch deshalb, weil sie auf die Unterst&uuml;tzung der US-Eliten, der gro&szlig;en Geldgeber und nicht zuletzt des Milit&auml;risch-industriellen Komplexes z&auml;hlen kann. Bernie Sanders verk&ouml;rpert das genaue Gegenteil, wurde lange Zeit bel&auml;chelt und in vielen Medien u.a. als Populist diskreditiert, hat sich aber f&uuml;r Clinton zu<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31687\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[198,127,171,174],"tags":[1090,1426,1337],"class_list":["post-31687","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-lobbyismus-und-politische-korruption","category-militaereinsaetzekriege","category-usa","tag-clinton-hillary","tag-hegemonie","tag-oligarchen"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31687","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=31687"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31687\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51841,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31687\/revisions\/51841"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=31687"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=31687"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=31687"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}