{"id":31730,"date":"2016-03-02T08:40:00","date_gmt":"2016-03-02T07:40:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31730"},"modified":"2016-03-02T11:05:00","modified_gmt":"2016-03-02T10:05:00","slug":"hinweise-des-tages-2574","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31730","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31730#h01\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31730#h02\">Programmbeschwerde gegen ARD-Bericht zu Waffenstillstand in Syrien: Propaganda statt Fakten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31730#h03\">66 Kriegsstaaten &ndash; droht ein Dritter Weltkrieg?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31730#h04\">Die Bundesregierung l&auml;sst die NATO machen, was die NATO nicht darf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31730#h05\">Russlands Mittelschicht wendet sich vom Westen ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31730#h06\">Freihandelsabkommen: Durchbruch im Streit um Investorenschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31730#h07\">Die FAZ entdeckt die Finanzialisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31730#h08\">Gerechtigkeit: Was Deutschland fehlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31730#h09\">Wenn den Gewerkschaften die Stunde schl&auml;gt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31730#h10\">Angek&uuml;ndigtes Rentenpaket II ist nur Wahlkampfgeklingel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31730#h11\">Atomausstieg: Besser nicht von Deutschland lernen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31730#h12\">Kein Schlussstrich unter die Akten Tschernobyl und Fukushima<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31730#h13\">Daimler gegen Umweltverband: &bdquo;Man droht uns mit Vernichtung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31730#h14\">Facebook rettet die Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31730#h15\">&ldquo;Privacy Shield&rdquo;-Vereinbarung: Die Schw&auml;chen des neuen Datenpakts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31730#h16\">Eine Alternative<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31730#h17\">Die Antwort hei&szlig;t: Mehr Staat!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31730#h18\">Zu guter Letzt: Forbes-Liste der &auml;rmsten Menschen der Welt von Mann aus Sierra Leone angef&uuml;hrt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die Humanistin<\/strong><br>\nEin Land, in dem Angela Merkel, die Architektin zweier Asylrechtsversch&auml;rfungen und eines Abschottungsdeals mit dem Erdogan-Regime in der T&uuml;rkei, als Fl&uuml;chtlingsfreundin gilt, hat ein Problem.<br>\nEine Stunde hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel am vergangenen Sonntag im ARD-Talk &bdquo;Anne Will&ldquo; der Moderatorin zum Thema Fl&uuml;chtlingskrise Rede und Antwort gestanden. Lob erhielt die Kanzlerin im Anschluss auch aus eher un&uuml;blicher Richtung. Sie sei &bdquo;aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt&ldquo;, attestierte der Gr&uuml;nen-Parlamentarier Konstantin von Notz via Twitter. &bdquo;Die Campaigner basteln schon f&uuml;r 2017: &sbquo;Wer Merkel will, muss Gr&uuml;n w&auml;hlen&rsquo;&ldquo;, erg&auml;nzte sein Parteikollege Dieter Janecek. Die taz erkannte &bdquo;eine Ohrfeige f&uuml;r die CSU-Kleingeister&ldquo;, und auch die Zeit sah die CDU-Politikerin im Kampf &bdquo;gegen den Kleingeist&ldquo;.<br>\nMerkel, das wurde erneut klar, gilt bis in linksliberale Kreise hinein mittlerweile als Trutzburg des Humanismus in einer Zeit des Verfalls zivilisatorischer Mindeststandards. Tats&auml;chlich gibt es einige Gr&uuml;nde, die diese Sicht untermauern: Die Kanzlerin verweigert sich strikt dem (tats&auml;chlich ohnehin sinnlosen) Diskurs &uuml;ber &bdquo;Obergrenzen&ldquo;, anders als viele andere in ihrer Partei findet sie klare Worte zur Distanzierung vom ausl&auml;nderfeindlichen Mob, der immer lauter und sichtbarer wird.<br>\nDie Abgrenzung zu denen, die noch weiter rechts stehen, zu AfD, &bdquo;besorgten B&uuml;rgern&ldquo; und nicht zuletzt zur Schwesterpartei CSU ist es auch, die ihr den Ruf beschert, eine im Grunde moderate und am Wohlergehen der von Krieg und Not Vertriebenen orientierte Fl&uuml;chtlingspolitik zu machen. Aber ist das wirklich so?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201603013865\/politik\/inland\/die-humanistin.html\">Hintergrund<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.M.H.:<\/strong> F&uuml;r mich der beste Kommentar, den ich bisher &uuml;ber dieses Interview gelesen habe. Gegen Fluchtursachen anzugehen, hie&szlig;e eine offensive Politik gegen Milit&auml;rinterventionen, mutwillige Destabilisierung fremder Staaten sowie die raubtierkapitalistische Knebelung afrikanischer L&auml;nder (auch gef&ouml;rdert durch EU und Deutschland) zu gestalten und nicht zuletzt auch die Einstellung der aktuell schier grenzenlosen R&uuml;stungsexporte. Wir schaffen das? So bestimmt nicht!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ein s&auml;chsisches Dorf zeigt Gr&ouml;&szlig;e<\/strong><br>\nFl&uuml;chtlinge Weihnachten 2015: In Mittelsachsen wird ein Zeltlager f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge eingerichtet. Nun wurden die 60 Bewohner wegen einer drohenden Verlegung privat untergebracht.<br>\nDie Verwunderung war gro&szlig; und auch Skepsis und Ablehnung standen nicht abseits. Doch am 22. Dezember letzten Jahres wurde in K&ouml;nigshain-Wiederau ein Zeltlager f&uuml;r ausschlie&szlig;lich m&auml;nnliche Fl&uuml;chtlinge in Betrieb genommen. W&auml;hrend viele immer noch ungl&auml;ubig die Weihnachtsfeiertage zur Besinnung brauchten, reagierten andere prompt. Etliche Dorfbewohner gingen die Sache unaufgeregt und pragmatisch an und leisteten Beistand und Hilfe.<br>\nDie Gegner lie&szlig;en sich nicht von dieser Arbeit beeindrucken, welche die angespannte Lage in geordnete Bahnen gelenkt hat. Eine Unterschriftenaktion gegen das Lager wurde angestrengt, f&uuml;r den morgigen Samstag wird zur Demonstration gegen die Asylpolitik geladen. Die Umst&auml;nde schienen dem Landrat, dem Clausnitz noch in den Knochen steckt, nicht geheuer. Aus &bdquo;wirtschaftlichen&ldquo; Gr&uuml;nden wurde am Dienstag dieser Woche &uuml;berraschend eine Verlegung aller Fl&uuml;chtlinge aus der Ortschaft beschlossen. Die Fl&uuml;chtlingshelfer konnten es nicht fassen &ndash; und handelten abermals pragmatisch.<br>\nUm die 60 M&auml;nner, denen man in zwei Monaten n&auml;her gekommen ist, im Ort zu halten, wurde eine vor&uuml;bergehende private Unterbringung vorbereitet. Diese wurde gestern &ndash; zur Abwendung der Verlegung &ndash; vollzogen. Der angereiste Landrat staunte nicht schlecht &uuml;ber die entstandenen Strukturen und setzte die Verlegung der Fl&uuml;chtlinge um vier Wochen aus. Dieser Vorgang d&uuml;rfte im l&auml;ndlichen Sachsen in diesen Tagen einmalig sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/frankfehlberg\/ein-saechsisches-dorf-zeigt-groesse\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Das gro&szlig;e Gesch&auml;ft mit der Fl&uuml;chtlingskrise<\/strong><br>\nDer australische Bestsellerautor und Guardian-Kolumnist Antony Loewenstein, bekannt unter anderem f&uuml;r &bdquo;My Israel Question&ldquo; (2006), hat sein neues, vielbeachtetes Buch &bdquo;Disaster Capitalism&ldquo; weltweit recherchiert und nun in Berlin vorgestellt. Im Interview erkl&auml;rt er, wie in Deutschland und der Welt Gesch&auml;fte mit der Fl&uuml;chtlingskrise gemacht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/interview-das-grosse-geschaeft-mit-der-fluechtlingskrise-23615810\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Programmbeschwerde gegen ARD-Bericht zu Waffenstillstand in Syrien: Propaganda statt Fakten<\/strong><br>\nSehr geehrte Frau Vorsitzende, erneut m&uuml;ssen wir Beschwerde gegen einen Beitrag der &ldquo;Tagesschau&rdquo; erheben, da er mit unwahren Behauptungen und Propaganda-Versatzst&uuml;cken behaftet ist.<br>\nEinleitend heisst es im o.g. Bericht: &ldquo;Kurz vor Beginn der in Syrien geplanten Waffenruhe haben Russland und das syrische Regime ihre Angriffe noch einmal versch&auml;rft. Allein auf die Region um Damaskus sollen in den vergangenen 24 Stunden mehr als 60 Bomben gefallen sein.&rdquo;<br>\nDiese Behauptung ist durch keinerlei Tatsachen belegt. Die Luftstreitkr&auml;fte haben nach unseren Informationen ihre Angriffe nicht verst&auml;rkt, sondern offensichtlich vermindert: Am 24.2.2016 hatte es zum Beispiel noch 62 russische Angriffe mit 187 bek&auml;mpften Zielen (also Bomben) gegeben. 60 Bomben bedeuten nach unseren Berechnungen ein Drittel von 187, also eine Verminderung der Luftangriffe insgesamt. Ob allerdings US-Milit&auml;rs an Bombardierungen beteiligt waren, ist nicht bekannt, w&uuml;rde wohl auch von Dr. Gniffke verschwiegen werden. Selbst bei der immer wieder gern bem&uuml;hten Syrische Beobachtungsstelle war von Bomben auf Damaskus keine Rede. Demnach ist zu vermuten, dass Herr Dr. Gniffke eine M&auml;rchenstunde abgehalten hat. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/forum.publikumskonferenz.de\/viewtopic.php?f=44&amp;t=1229\">St&auml;ndige Publikumskonferenz der &ouml;ff.-rechtl. Medien<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>66 Kriegsstaaten &ndash; droht ein Dritter Weltkrieg?<\/strong><br>\nAuf syrischem und irakischem Boden werden wir Zeugen eines Gewirrs von Konflikten mit nie dagewesener Sprengkraft und einem akuten Weltkriegspotenzial<br>\nAus Arroganz und Ignoranz scheint den Kriegsl&uuml;sternen hierzulande nicht klar zu sein, dass auch bei uns die Lichter aus gehen, wenn der Nahe Osten in Brand gesteckt wird.<br>\nDas vergangene Jahrhundert war gepr&auml;gt von rivalisierenden Gro&szlig;m&auml;chten und Konflikten, die in zwei Weltkriegen mit mehreren zehn Millionen Toten m&uuml;ndeten. Zudem bestimmten die &Auml;ngste vor einem dritten Weltkrieg die Geopolitik des Kalten Krieges. Als die Berliner Mauer fiel, glaubten viele, die Gefahren seien g&auml;nzlich aus der Welt. Heute jedoch sehen eine Vielzahl von Geostrategen eine Neuauflage des Kalten Krieges.<br>\nSchon Henry Kissinger bezeichnete das Schmieden von Allianzen als &ldquo;diplomatische Apokalypse-Maschine&rdquo;, die durch relativ unbedeutende Ereignisse wie die Ermordung Franz Ferdinands im Falle des Ersten Weltkriegs, einen Weltkrieg entfachte. Gleicherma&szlig;en k&ouml;nnte man das Beibehalten gro&szlig;er Atomwaffenarsenale, die auf beiden Seiten zum Abschuss bereitstehende nukleare Interkontinentalraketen umfassen, eine &ldquo;technologische Apokalypse-Maschine&rdquo; nennen. Diese Maschine erzeugt durch die andauernden Konflikte im Nahen Osten und in der Ukraine die n&ouml;tigen Funken f&uuml;r einen neuen Weltkrieg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47554\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Bundesregierung l&auml;sst die NATO machen, was die NATO nicht darf<\/strong><br>\nDie Bundesregierung l&auml;sst die NATO nun &ldquo;Schlepper bek&auml;mpfen&rdquo;. Das Milit&auml;rb&uuml;ndnis &uuml;bernimmt Polizeiaufgaben. Nur: Wo steht eigentlich, dass Schlepperbek&auml;mpfung eine NATO-Aufgabe ist? Nirgendwo.<br>\nDie Bundesregierung ist sich aber sicher, dass es irgendwo steht und meint die Aufgabe im &ldquo;Strategischen Konzept der NATO&rdquo; gefunden zu haben. Dort ist aber nur von Menschenhandel die Rede. Schlepper sind aber keine Menschenh&auml;ndler, die Personen gegen ihren Willen transportieren. Fazit: Die NATO wird f&uuml;r etwas eingesetzt, was sie gar nicht darf&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=FrvomlK_dAk\">jung und naiv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Russlands Mittelschicht wendet sich vom Westen ab<\/strong><br>\nDie schwere Wirtschaftskrise l&auml;sst die russische Mittelschicht offenbar patriotischer werden. Obwohl die Inflation den Menschen zu schaffen macht, wollen immer weniger eine Reform nach westlichem Vorbild.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/russland-mittelschicht-wendet-sich-vom-westen-ab-a-1079984.html\">Spiegel online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder Hetze vom Feinsten.<\/em><br>\n<em>&ldquo;Russlands Akademie der Wissenschaften hat gemeinsam mit der deutschen Friedrich-Ebert-Stiftung untersucht, wie Russlands Mittelschicht auf die Wirtschaftskrise reagiert. Die Studie zeigt, dass die Wirtschaftskrise und Russlands Konfrontationskurs mit dem Westen bislang nicht zu wachsender Kritik am Kreml f&uuml;hren. Selbst in der eher progressiv eingestellten Mittelschicht sinkt die Zahl derer, die sich eine Entwicklung Russlands nach westlichem Vorbild w&uuml;nschen. &rdquo; &ndash; Was f&uuml;r ein Schwachsinn. Russland sieht sich best&auml;ndigen propagandistischen Angriffen und einem Wirtschaftsembargo aus dem Westen ausgesetzt &ndash;  die Verkehrung der Situation im Text, &ldquo;Russlands Konfrontationskurs mit dem Westen&rdquo;, spricht f&uuml;r sich &ndash; und die russischen B&uuml;rger sollen sich nun gegen ihre Regierung wenden, weil es die Kriegstreiber hier so w&uuml;nschen?<\/em><br>\n<em>&ldquo;Normalerweise habe die Mittelschicht andere politische Priorit&auml;ten als der Rest der Bev&ouml;lkerung, sie strebe nach Selbstverwirklichung und M&ouml;glichkeiten des Aufstiegs, die in Widerspruch st&uuml;nden zum Kurs eines autorit&auml;ren Regimes. Die Ukrainekrise und der Konflikt mit dem Westen h&auml;tten aber dazu gef&uuml;hrt, dass sich auch die Mittelklasse um den Kreml schare. &rdquo; &ndash; Ach wirklich? Da muss aber noch einiges in Regime Change Aktivit&auml;ten investiert werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Freihandelsabkommen: Durchbruch im Streit um Investorenschutz<\/strong><br>\nDer Investorenschutz geh&ouml;rt zu den umstrittensten Kapiteln in den Freihandelsabkommen Ceta und TTIP. Kanada hat jetzt Reformvorschl&auml;ge der EU-Kommission akzeptiert.<br>\nZwei Freihandelsabkommen der EU ziehen die Kritik auf sich: das geplante Abkommen mit den Vereinigten Staaten TTIP und das schon ausgehandelte, aber noch nicht endg&uuml;ltig verabschiedete Abkommen mit Kanada Ceta. Letzteres sei wie eine Blaupause f&uuml;r TTIP, monieren die Kritiker. Das gelte nicht zuletzt f&uuml;r den heftig umstrittenen Investorenschutz. Umso mehr triumphierte am Montag in Br&uuml;ssel die EU-Kommission. Denn die kanadische Regierung hat sich nicht nur bereit erkl&auml;rt, das Kapitel zu den Sondergerichten f&uuml;r Investoren nachtr&auml;glich zu &uuml;berarbeiten, sondern die im Herbst f&uuml;r TTIP gemachten Reformvorschl&auml;ge der Kommission f&uuml;r einen neuen, unabh&auml;ngigen Gerichtshof f&uuml;r Investorenschutzklagen in Ceta zu &uuml;bernehmen.<br>\nMehr noch: Sie will auf die amerikanische Seite Druck aus&uuml;ben, damit sie sich den Europ&auml;ern und Kanadiern anschlie&szlig;t. Sie sei &bdquo;entz&uuml;ckt&ldquo;, sagte die zust&auml;ndige EU-Handelskommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m am Montag in Br&uuml;ssel. Die Kommission habe damit die Forderungen der EU-Staaten und des Europ&auml;ischen Parlaments erf&uuml;llt. Insbesondere das Europaparlament hatte die &ndash; ungew&ouml;hnliche nachtr&auml;gliche &ndash; &Uuml;berarbeitung des Investorenschutzkapitels in Ceta zur Bedingung f&uuml;r die Zustimmung zum Abkommen gemacht. Eigentlich hatten beide Seiten die Verhandlungen schon 2014 beendet. Normalerweise werden die Texte im Anschluss zwar grundlegend juristisch &uuml;berpr&uuml;ft, nicht aber inhaltlich ge&auml;ndert. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/ttip-und-freihandel\/kanada-und-eu-einig-ueber-investorenschutz-in-ceta-14097550.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J. A.:<\/strong> Man kann nur hoffen &ndash; aber eine gro&szlig;e Hoffnung habe ich nicht mehr, da&szlig; das EU-Parlament und die nationalen Parlamente nicht auf diese Mogelpackung hereinfallen. Auch internationale Handelsgerichte sind eine nicht rechtsstaatliche Paralleljustiz und f&uuml;r nichts notwendig. &ldquo;Industrievertreter halten dem entgegen, dass sie vor nationalen Gerichten, auch in den Vereinigten Staaten oder Kanada, nicht ausreichend gegen staatliche Willk&uuml;r gesch&uuml;tzt sind.&rdquo; &ndash; h&auml;??? Schlie&szlig;en hier zwei diktatorische Unrechtsstaaten miteinander Handelsvereinbarungen zu Lasten der Konzerne? Ist es nicht in Wahrheit umgekehrt so, da&szlig; die Staaten durch Schiedsgerichte von Unternehmerwillk&uuml;r unter Druck gesetzt werden?<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: &ldquo;Abertausende Akteure k&ouml;nnten mit CETA klagen&rdquo;<\/strong><br>\nHandelsexpertin Pia Eberhardt: Neues Investitionsgericht hebt grunds&auml;tzliche Kritik am Investorenschutz nicht auf<br>\nAls &ldquo;Etappensieg&rdquo; preist Bernd Lange (SPD), Vorsitzender des Handelsausschusses im EU-Parlament, die Schaffung eines neuen Investitionsgerichts (ICS) anstelle privater Schiedgerichte, wie sie in TTIP vorgesehen sind, im geplanten Handelsabkommen mit Kanada (CETA). Auch viele Zeitungsredaktionen meinen, der wichtigste Giftzahn im CETA sei damit gezogen. Ganz anders sieht das Pia Eberhardt, Handelsexpertin der Nichtregierungsorganisation CEO (Corporate Europe Observatory): Fast alle Grundfehler der Schiedsgerichte seien auch im Modell des Investitionsgerichts enthalten. U.a. bestehe es nicht aus unabh&auml;ngigen Richtern, argumentiert sie, und unterst&uuml;tzt damit zugleich die grunds&auml;tzliche Kritik, die k&uuml;rzlich der Deutsche Richterbund &auml;u&szlig;erte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47569\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die FAZ entdeckt die Finanzialisierung<\/strong><br>\nDer Wirtschaftsteil der FAZ ist ein Hort der Orthodoxie. Manchmal allerdings &uuml;berrascht er dann doch, so wie in diesen Tagen. Gleich mehrfach macht Gerald Braunberger, der verantwortliche Redakteur f&uuml;r den Finanzmarkt, sich nun eine Argumentation zu eigen, die in der Politischen &Ouml;konomie als Kritik der Finanzialisierung diskutiert wird (hier) und auch auf diesen Seiten eine prominente Rolle spielt (zum Beispiel hier). Im Kern geht es um die Beobachtung, dass die Finanzm&auml;rkte im Allgemeinen und die Banken im Besonderen w&auml;hrend der letzten Jahrzehnte in Relation zur &uuml;brigen Wirtschaft viel zu gro&szlig; geworden sind. (&hellip;)<br>\nAm 26. Februar wird Braunberger dann noch grunds&auml;tzlicher und liefert &bdquo;Innenansichten eines Molochs&ldquo; (hier). Zwar r&auml;umt er eine Reihe von &bdquo;Vorz&uuml;gen starker Banken&ldquo; ein, um dann aber mit Verve die &bdquo;Kosten der Finanzwirtschaft&ldquo; zu belegen, die in den vergangenen Jahrzehnten ihren Anteil an der Wirtschaft mehr als verdoppelt habe. Zu diesen Kosten geh&ouml;ren unter anderem die Fehlallokation von Krediten zur Finanzierung von Immobilienbooms, die Absch&ouml;pfung von Renten durch eine aufgebl&auml;hte Verm&ouml;gensverwaltung, die Zweckentfremdung gesellschaftlicher Talente f&uuml;r wenig produktive Zwecke und die immensen gesellschaftlichen Kosten der regelm&auml;&szlig;ig auftretenden Finanzkrisen.<br>\nDem ist eigentlich nicht viel hinzuzuf&uuml;gen, allenfalls noch der Hinweis auf die sehr negativen Verteilungswirkungen der Finanzialisierung (etwa als zentrale Restriktion f&uuml;r ein &bdquo;Soziales Europa&ldquo;).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-faz-entdeckt-die-finanzialisierung\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gerechtigkeit: Was Deutschland fehlt<\/strong><br>\nDie SPD schl&auml;gt in der Fl&uuml;chtlingskrise vor, mehr f&uuml;r die eigene Bev&ouml;lkerung zu tun. Wahlgeschenke aber wurden schon viele verteilt, es muss langfristig gedacht werden.<br>\nDeutschlands Wirtschaft scheint zu boomen. Die Produktion w&auml;chst, die L&ouml;hne steigen und die Arbeitslosenquote war seit Jahrzehnten nicht mehr so niedrig wie heute. Trotzdem rumort es und die Unzufriedenheit vieler Menschen mit ihrer wirtschaftlichen Zukunftsperspektive steigt. Die Politik versucht, mit Wahlgeschenken wichtige Bev&ouml;lkerungsgruppen ruhig zu stellen. Diese Strategie ist jedoch zum Scheitern verurteilt: Es wurden viele Chancen verpasst, den Wohlstand in Deutschland langfristig zu sichern. (&hellip;)<br>\nEs ist h&ouml;chste Zeit, dass die Politik einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel einleitet. Die Menschen realisieren, dass die gegenw&auml;rtige wirtschaftspolitische Strategie der Wahlgeschenke und des Ruhigstellens nicht nachhaltig ist und Deutschland langfristig schw&auml;chen wird. Die Bundesregierung wird nicht vermeiden k&ouml;nnen, etwas der bitteren Medizin selbst einzunehmen, die sie den europ&auml;ischen Nachbarn verschrieben hat: Strukturreformen, weniger Wahlgeschenke und nachhaltige Investitionen in die Zukunft durch eine bessere Infrastruktur, st&auml;rkere Bildung und mehr Marktwirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-02\/ungleichheit-konjunktur-gehaelter-vermoegen-investitionen\">Die ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J. A.:<\/strong> Fratzscher outet sich als betont dummer neoliberaler Lobbyist. Wie kann man die prek&auml;re Besch&auml;ftigung und die krassen Reallohnverluste beklagen (zu Recht) und gleichzeitig die angeblich gesunkene Arbeitslosigkeit bejubeln? Wie kann man die irrsinnigen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse toll finden und gleichzeitig die riesigen Investitionsr&uuml;ckst&auml;nde gei&szlig;eln? Dann die L&uuml;ge von den ungerechtfertigten und teuren &ldquo;Wahlgeschenken&rdquo;: &ldquo;Rente mit 63, M&uuml;tterrente, Mindestlohn, Pflegereform und Mietpreisbremse. Kaum eine Bundesregierung in den vergangenen Jahrzehnten war so gro&szlig;z&uuml;gig.&rdquo; &ndash; mal abgesehen davon, da&szlig; das Minischrittchen in eine etwas sozialere Richtung waren, haben die Regierungen der letzten 20 Jahre in die andere Richtung, zu den Unternehmern, das Zehnfache und mehr an Steuergeschenken, Lohn- und Rentenk&uuml;rzungen verschenkt. Aber die Schlu&szlig;folgerung ist f&uuml;r Fratzscher wieder klar: die &ldquo;bittere [&hellip;] Medizin [der] Strukturreformen&rdquo;, nat&uuml;rlich. Merkw&uuml;rdigerweise auch mehr Investitionen in Infrastruktur und Bildung, was ja nur erfreulich w&auml;re.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wenn den Gewerkschaften die Stunde schl&auml;gt<\/strong><br>\nErst war es auf der konservativen Seite nur die Bundesbank. Jetzt aber merkt sogar Henrik M&uuml;ller in Spiegel-Online, dass etwas falsch l&auml;uft. Er fordert, man glaubt es nicht, h&ouml;here L&ouml;hne in Deutschland. Sp&auml;testens jetzt sollten bei den Gewerkschaften alle Alarmsirenen schrillen. Wenn von der Ecke schon h&ouml;here L&ouml;hne angemahnt werden, muss in der Lohnpolitik etwas fundamental schief laufen.<br>\nIch habe in den vergangenen Wochen ja schon einige Male versucht, die Gewerkschaftsspitzen dazu zu bringen, Farbe zu bekennen und klar zu sagen, ob sie noch Gewerkschaften sein wollen oder lieber Erf&uuml;llungsgehilfen der Arbeitgeber. Wie immer man sich in dieser Frage entschieden hat, man sollte es wenigstens offen sagen, damit jeder wei&szlig;, wen man in Zukunft in Verteilungsfragen anzusprechen hat und bei wem man es von vorneherein lassen kann.<br>\nDeutschland braucht nichts mehr als eine Diskussion &uuml;ber die Gewerkschaften und die L&ouml;hne. Doch die Gewerkschaftsspitzen schweigen eisern. Wer den Skandal, den man deutsche Tarifpolitik oder Tarifautonomie nennt, immer noch nicht begriffen hat, der schaue sich die untenstehende Tabelle an, die das Statistische Bundesamt gerade herausgebracht hat (hier).<br>\nAuch sie [die Gewerkschaften] m&uuml;ssten, wie wir das hier tagt&auml;glich tun, laut und vernehmlich sagen, dass es ihnen die Machtverh&auml;ltnisse in Deutschland verwehren, eine Lohnpolitik zu machen, die daf&uuml;r sorgt, dass sich die Verteilungssituation wieder normalisiert und es eine L&ouml;sung f&uuml;r die Europ&auml;ische W&auml;hrungsunion gibt.<br>\nDoch nichts dergleichen passiert. Das l&auml;sst nur den Schluss zu, dass es sich die meisten Gewerkschaftsspitzen zusammen mit den Arbeitgebern auf der merkantilistischen Couch gem&uuml;tlich gemacht haben und nicht im Traum daran denken, die wieder zu verlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/wenn-den-gewerkschaften-die-stunde-schlaegt\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Angek&uuml;ndigtes Rentenpaket II ist nur Wahlkampfgeklingel<\/strong><br>\n&ldquo;Die Botschaft h&ouml;r&rsquo; ich wohl, allein mir fehlt der Glaube&rdquo;, erkl&auml;rt Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zu den j&uuml;ngsten &Auml;u&szlig;erungen aus der SPD, das Absinken des Rentenniveaus stoppen zu wollen. Birkwald weiter:<br>\n&ldquo;Das Rentenniveau sinkt seit 16 Jahren. Hauptverantwortlich daf&uuml;r ist die SPD, die in den Jahren 2001 und 2004 zwei K&uuml;rzungsfaktoren in die Rentenanpassungsformel eingef&uuml;hrt hat. Diese K&uuml;rzungsfaktoren werden von der SPD in jeder Bundestagsdebatte verteidigt. Deshalb sind ihre Ank&uuml;ndigungen Wahlkampfgeklingel pur. Den Worten m&uuml;ssen dringend Taten folgen: Ich fordere Sigmar Gabriel und Andrea Nahles auf, bis kommende Woche einen Gesetzentwurf zur Stabilisierung des Rentenniveaus vorzulegen. Jede konkrete Ma&szlig;nahme, die ein weiteres Absinken des Rentenniveaus stoppen w&uuml;rde, h&auml;tte die Unterst&uuml;tzung der Fraktion DIE LINKE.<br>\nDas Gleiche gilt f&uuml;r die von Andrea Nahles angek&uuml;ndigte Lebensleistungsrente. Die im Koalitionsvertrag angek&uuml;ndigte Almosenrente von (29,21*30=876,30 &euro; &ndash; 10,8% =) 781,66 Euro netto nach sage und schreibe 40 Beitragsjahren ist ein Schlag ins Gesicht von langj&auml;hrig Besch&auml;ftigten und liegt weit unter der Armutsgrenze von 987 Euro (EU-SILC).<br>\nDIE LINKE bleibt darum dabei: Das Rentenniveau muss wieder auf 53 Prozent angehoben werden. F&uuml;r Geringverdienende brauchen wir eine Solidarische Mindestrente, die ihren Namen verdient: Niemand darf im Alter von weniger als 1050 Euro netto leben m&uuml;ssen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/angekuendigtes-rentenpaket-2-wahlkampfgeklingel\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Atomausstieg: Besser nicht von Deutschland lernen<\/strong><br>\nEmpfiehlt man anderen L&auml;ndern, von Deutschland zu lernen, dann klingt das schnell schr&auml;g. Aber wer in diesen Tagen von sonstwo nach Berlin schaut, k&ouml;nnte tats&auml;chlich aus einem deutschen Fehler lernen und zugleich viele Milliarden Euro sparen. Hier wird n&auml;mlich gerade das vorletzte Kapitel des Atomausstiegs geschrieben und damit die Frage beantwortet: Wie viel kostet Atomstrom wirklich, und wer bezahlt daf&uuml;r? Der erste Teil der Antwort ist schon klar. Er ist teuer, sehr teuer. Die Behauptung, dass mit Kernkraftwerken billig Strom produziert werden kann, entpuppt sich gerade endg&uuml;ltig als das, was sie von Anfang an war: eine L&uuml;ge. [&hellip;]<br>\nNoch ist nicht entschieden, wie Deutschland das Problem l&ouml;st &ndash; aber es gibt nicht viele Alternativen. Wahrscheinlich werden am Ende R&uuml;ckbau und Abtransport der Atomkraftwerke von den Unternehmen geschultert, bei der Zwischen- und Endlagerung des Atomm&uuml;lls geht dann der Staat mit in die Haftung. Die Unternehmen werden daf&uuml;r einen Teil ihrer R&uuml;ckstellungen plus einen Risikoaufschlag zahlen. Oder anders formuliert: Weil bei den Energieversorgern nichts mehr zu holen ist, wird faktisch am Ende der Steuerzahler f&uuml;r die Endlagerung aufkommen.<br>\nDas alles w&auml;re anders gelaufen, h&auml;tte die Bundesregierung die Unternehmen schon vor Jahren verpflichtet, ehrlich zu kalkulieren. Sie h&auml;tte darauf bestehen m&uuml;ssen, dass die Energieversorger in den guten Zeiten ihr Geld nicht ganz so gro&szlig;z&uuml;gig an die Aktion&auml;re aussch&uuml;tten, sondern einen guten Teil davon in einen externen Fonds abgeben. Dann w&auml;re es heute verf&uuml;gbar &ndash; und ganz nebenbei h&auml;tten in der Zwischenzeit alle erfahren, wie teuer Atomstrom wirklich ist. Das w&auml;re sicher auch f&uuml;r Beobachter aus anderen L&auml;ndern, die erst sehr viel sp&auml;ter mit der Produktion von Atomstrom begonnen haben, interessant gewesen. Vielleicht h&auml;tten sie sich dann den Einstieg in die Atomkraft noch ein zweites Mal &uuml;berlegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-02\/atomausstieg-deutschland-energiewende-finanzierung-5vor8\">Die ZEIT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kein Schlussstrich unter die Akten Tschernobyl und Fukushima<\/strong><br>\nDer diesen Monat ver&ouml;ffentlichte IPPNW-Report &ldquo;5 Jahre Leben mit Fukushima &ndash; 30 Jahre Leben mit Tschernobyl&rdquo; zeigt, dass die gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophen bis heute andauern und die Kapitel Tschernobyl und Fukushima noch jahrzehntelang nicht geschlossen werden d&uuml;rfen. Der Bericht gibt einen &Uuml;berblick &uuml;ber die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse und erl&auml;utert den derzeitigen Stand des Wissens zu den Folgen der beiden Atomkatastrophen. Jenseits der Kontroversen um die Folgen langfristiger Strahlenexposition mehren sich anerkannte wissenschaftliche Publikationen, die nachweisen, dass sogenannte &ldquo;Niedrigstrahlung&rdquo; wesentlich gef&auml;hrlicher ist als bislang angenommen.<br>\nSchon sehr kleine Strahlendosen f&uuml;hren zu signifikant erh&ouml;hten Risiken f&uuml;r Krebs, Herzkreislauferkrankungen, perinataler Sterblichkeit sowie Fehlbildungen bei Neugeborenen. Au&szlig;erdem ist in gro&szlig;en Teilen Zentral- und Osteuropas und in Teilen Asiens das Geburtengeschlechtsverh&auml;ltnis nach Tschernobyl sprunghaft und hochsignifikant angestiegen. Dieser Effekt weist deutlich auf eine Beeintr&auml;chtigung der menschlichen Erbanlagen durch &ldquo;Niedrigstrahlung&rdquo; hin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ippnw.de\/startseite\/artikel\/de\/kein-schlussstrich-unter-die-akten-t.html\">IPPNW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Daimler gegen Umweltverband: &bdquo;Man droht uns mit Vernichtung&ldquo;<\/strong><br>\ntaz: Herr Resch, ich w&uuml;rde mit Ihnen gern &uuml;ber den Abgasskandal sprechen &ndash; und auch &uuml;ber die Rolle, die Daimler darin spielt. Oder bringe ich Sie damit ins Gef&auml;ngnis? &ndash; J&uuml;rgen Resch: Ich hoffe, nicht. Aber aufpassen muss ich schon. Wenn ich aus einem Brief zitiere, den Daimler der Deutschen Umwelthilfe geschickt hat, drohen mir sechs Monate Haft oder 250.000 Euro Strafe. Das steht in einer einstweiligen Verf&uuml;gung, die das Landgericht Berlin auf Antrag des Daimler-Anwalts gegen die Deutsche Umwelthilfe erlassen hat. Weil ich diese Summe nicht bezahlen k&ouml;nnte, liefe es auf Gef&auml;ngnis hinaus. Wir ziehen gegen dies Verbot vor Gericht, denn wenn der Konzern damit durchkommt, w&uuml;rde das uns und andere Umweltverb&auml;nde handlungsunf&auml;hig machen.<br>\nIn dem Brief, um den es ging, hat Daimler gedroht, Sie auf Schadenersatz zu verklagen, wenn Sie auch nur den Eindruck erwecken, dass das Unternehmen Abgaswerte manipuliert. Ist Ihnen so etwas schon mal passiert? &ndash; Ich habe in meinen 29 Jahren bei der Deutschen Umwelthilfe viele Bedrohungen aus der Industrie erlebt. Aber so einen dreisten Versuch, einen Verband von seiner Arbeit abzuhalten, noch nie. Gedroht wird eindeutig mit der Vernichtung unseres Verbands. Denn wenn man uns daf&uuml;r haftbar machen w&uuml;rde, dass die Mercedes-Verkaufszahlen zur&uuml;ckgehen oder der Aktienkurs abrutscht, geht es schnell um einen Streitwert von einigen Hundert Millionen Euro. Im Fall eines Prozesses m&uuml;ssten wir daf&uuml;r mehr Geld zur&uuml;ckstellen, als der Verband schultern kann. Wir m&uuml;ssten Konkurs anmelden.<br>\nWarum, glauben Sie, reagiert das Unternehmen so extrem? &ndash; Es zeigt jedenfalls, dass das Haus Daimler hochgradig nerv&ouml;s ist. In Abgastests von uns, aber auch von anderen Akteuren gab es bei Mercedes-Modellen besonders starke &Uuml;berschreitungen der Grenzwerte, in den USA gibt es eine erste Sammelklage. Und zwischenzeitlich hat das Unternehmen unseren Vorwurf best&auml;tigt, dass es eine Abschalteinrichtung verwendet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Daimler-gegen-Umweltverband\/!5278760\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> &Uuml;berraschung! &ndash; Aber nicht nur das: &bdquo;interessanterweise halten die Export-Mercedes f&uuml;r die USA die Grenzwerte (&hellip;) ein. In Europa bekommen die Kunden minderwertige Technik.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Facebook rettet die Welt<\/strong><br>\nAllerdings verfolgt Zuckerberg keineswegs nur philanthropische Ziele &ndash; ganz im Gegenteil: Der Facebook-Chef will vor allem die Nutzerzahlen seines sozialen Netzwerks in die H&ouml;he treiben. Und damit nicht genug: Seine Expansionsstrategie tr&auml;gt zudem Z&uuml;ge eines neuen digitalen Kolonialismus. Denn Zuckerberg will den Menschen in &auml;rmeren Regionen vorschreiben, wie und in welchem Umfang sie das Internet nutzen d&uuml;rfen. Damit aber zerst&ouml;rt er obendrein die Grundlagen des freien Internets.<br>\nSchon jetzt ist der Subkontinent &ndash; gleich nach den Vereinigten Staaten &ndash; der wichtigste Markt f&uuml;r Facebook: 130 Millionen Inderinnen und Inder sind bei dem sozialen Netzwerk registriert. Gleichzeitig haben zwei Drittel der dort lebenden Menschen noch immer keinen Internetzugang. Es gibt also viel Luft nach oben.<br>\nAus diesem Grund startete Zuckerberg im April 2015 seinen Dienst Internet.org in Indien; Kooperationspartner war der dortige Telekommunikationsdienst Reliance. Um auf Internet.org zugreifen zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen Nutzer vorab eine kostenlose App auf ihr Smartphone laden. Sie bietet freien Zugriff auf ausgew&auml;hlte Webseiten: Nachrichten- und Wetterdienste, Wikipedia &ndash; und nicht zuletzt auch auf Facebook.<br>\nDie Anbieter dieser Webdienste mussten sich vorab bei Facebook bewerben; etwa 100 von ihnen w&auml;hlte der Konzern dann f&uuml;r Internet.org aus. Dass die Auswahl fair verlief, muss jedoch bezweifelt werden: So konnten die indischen Nutzer nicht auf Googles Suchmaschine zugreifen, wohl aber auf Bing, dem Konkurrenzangebot von Microsoft. Microsoft ist rein zuf&auml;llig auch Anteilseigner bei Facebook.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2016\/maerz\/facebook-rettet-die-welt\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;Privacy Shield&rdquo;-Vereinbarung: Die Schw&auml;chen des neuen Datenpakts<\/strong><br>\nDer &ldquo;Privatsph&auml;re-Schutzschirm&rdquo; soll die Daten von EU-B&uuml;rgern vor dem Sp&auml;happarat der USA sichern. Jetzt liegen die Regeln schriftlich vor. Sie lesen sich wie eine Farce.<br>\nEs war eine Einigung ohne schriftlichen Vertrag: Als EU-Justizkommissarin Vera Jourov&aacute; Anfang Februar verk&uuml;ndete, man habe sich endlich mit den USA auf neue Regeln f&uuml;r den transatlantischen Datenaustausch einigen k&ouml;nnen, hatte sie nichts Schriftliches zum sogenannten Privacy Shield zu bieten.<br>\nAm Montag nun, rund einen Monat sp&auml;ter, hat die EU-Kommission die Dokumente zum &ldquo;Privatsph&auml;re-Schutzschirm&rdquo; nachgereicht und online gestellt. Es ist ein umfangreiches Paket an Schriftst&uuml;cken und Zusicherungen seitens der USA.<br>\nN&ouml;tig geworden ist die Neuregelung, weil der Europ&auml;ische Gerichtshof (EuGH) 2015 die bisherige Vereinbarung, Safe Harbor genannt, f&uuml;r ung&uuml;ltig erkl&auml;rt hatte. Daten aus der EU seien nicht ausreichend vor dem Zugriff von US-Geheimdiensten gesch&uuml;tzt, hie&szlig; es zur Begr&uuml;ndung.<br>\nEinen solchen Schutz soll die neue Vereinbarung nun sicherstellen. Doch bei der Lekt&uuml;re der Regeln kommen gro&szlig;e Zweifel auf. (&hellip;)<br>\nAus Clappers weit gefassten Aussagen l&auml;sst sich ableiten: Die US-Dienste haben nicht vor, irgendetwas an ihrem Verhalten zu &auml;ndern. Sie erwarten weiterhin, dass Europa darauf vertraut, dass sie mit ihrem alles sehenden Internetauge schon nichts Verwerfliches anstellen werden.<br>\nAu&szlig;erdem d&uuml;rfen die Daten, die die US-Dienste und ihre Verb&uuml;ndeten aus dem Netz ziehen, lange aufbewahrt werden. In der Regel sind das f&uuml;nf Jahre. Wenn Clapper erkl&auml;rt, dass es im nationalen Interesse ist, die Daten l&auml;nger aufzuheben, kann die Frist auch &uuml;berschritten werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/privacy-shield-eu-und-usa-versprechen-ein-bisschen-datenschutz-a-1079875.html\">SPIEGEL online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Eine Alternative<\/strong><br>\nIm US-Vorwahlkampf f&auml;llt die Richtungsentscheidung nicht zwischen den Demokraten und Republikanern, sondern zwischen Sanders&rsquo; klassisch sozialdemokratischem Programm und verschiedenen Varianten eines imperialen Neoliberalismus (&hellip;)<br>\nBesonders spannend ist es jedoch bei den Demokraten, obschon hier nach Vorstellung der Parteif&uuml;hrung die Sache eigentlich schon ausgemacht sein sollte, bevor sie &uuml;berhaupt begann. Die Nervosit&auml;t h&auml;ngt mit dem bemerkenswerten Aufstieg von Bernie Sanders zusammen, der sich selbst als &raquo;demokratischer Sozialist&laquo; bezeichnet. Lag er zu Beginn seiner Kampagne noch fast 50 Prozentpunkte hinter Clinton, hat er Schritt f&uuml;r Schritt den Abstand zu ihr verringert. Zuletzt lag er &ndash; trotz seiner knappen Vorwahlniederlage in Nevada &ndash; in einer nationalen Umfrage von Reuters sogar sechs Prozentpunkte vor Clinton. Dabei ist er von allen Kandidaten im Feld der einzige, von dem eine Mehrheit aller US-Amerikaner in Umfragen ein positives Bild hat. Bei allen anderen Bewerbern &uuml;berwiegen diejenigen, die sagen, sie h&auml;tten von den Anw&auml;rtern ein &raquo;(eher) negatives&laquo;. Dies schlie&szlig;t Clinton ein. Eine gro&szlig;e Mehrheit sogar der demokratischen Vorw&auml;hler h&auml;lt die Pr&auml;sidentschaftsanw&auml;rterin f&uuml;r unehrlich, nicht vertrauensw&uuml;rdig und stimmt der Aussage zu, sie &raquo;vertritt nicht meine Werte&laquo;. Entsprechend ist die These falsch, dass Abstimmungen auf der Grundlage des Mehrheitswahlrechts in der &raquo;Mitte&laquo; gewonnen werden und dass Sanders &raquo;zu links&laquo; sei: Die Wahrscheinlichkeit einer (Cruz- oder) Trump-Pr&auml;sidentschaft ist nach allen Umfragen, die auf der Webseite RealClearPolitics eingesehen werden k&ouml;nnen, h&ouml;her, wenn Clinton anstelle von Sanders zur demokratischen Pr&auml;sidentschaftskandidatin gek&uuml;rt wird.<br>\nWie erkl&auml;rt sich aber der Erfolg von Sanders? Wer ist und was will er?  (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/03-01\/054.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Eine ausf&uuml;hrliche Kommentierung des Super Tuesday folgt im Laufe des Tages auf den NachDenkSeiten<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die Antwort hei&szlig;t: Mehr Staat!<\/strong><br>\nIn Baden-W&uuml;rttemberg ist Wahlkampf. Kurz vor dem Urnengang am 13. M&auml;rz lohnt daher ein Blick auf die Parteispendenpraxis. Ist sie doch ein offenes Buch, in dem wir lesen k&ouml;nnen, von wem sich die Wirtschaft am liebsten vertreten sieht. Im Dezember letzten Jahres griff S&uuml;dwestmetall vier Mal in seine Spendenschatulle: Heraus kamen 150.000 f&uuml;r die CDU, 110.00 f&uuml;r die Gr&uuml;nen, 100.000 f&uuml;r die FDP und 60.000 f&uuml;r die SPD. Die Spendenquittung ist offenbar die Quittung f&uuml;r die Rente mit 45 Versicherungsjahren, den Mindestlohn und im Land f&uuml;r Tariftreuegesetz und Bildungszeit.<br>\nStudiert man die Wahlprogramme und h&ouml;rt man vor allem die Wahlkampfreden, soll so manches Rad wieder zur&uuml;ckgedreht werden. Laut wird &uuml;ber den gr&uuml;n-roten Bevormundungsstaat hergezogen, der angeblich seinen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern alles vorschreiben und verbieten will, der mit Tempolimit Autofahrer g&auml;ngeln, mit Kitaausbau, Ablehnung des Betreuungsgeldes und Ganztagsschulen sich in die Lebensentw&uuml;rfe der Menschen einmischen w&uuml;rde. Da wird zum Teil wieder in neoliberaler Reinkultur der Staat schlecht geredet als &uuml;berfl&uuml;ssiger Kostenfaktor und Klotz am Bein. Und das ausgerechnet nach dem Epochenjahr 2015, in dem die Besch&auml;ftigten des &ouml;ffentlichen Dienstes in den Kommunen und Landkreisen oder auch bei den Arbeitsagenturen Gro&szlig;artiges geleistet haben f&uuml;r die Gefl&uuml;chteten. Das haben sie alles &uuml;ber die normale und ohnehin hoch verdichtete Arbeit hinaus getan. Einem Jahr in dem Sch&auml;uble sich f&uuml;r ein Plus von zw&ouml;lf Milliarden Euro im Bundeshaushalt feiern l&auml;sst, das Erste &uuml;brigens seit 46 Jahren. Und wo uns trotzdem t&auml;glich suggeriert wird, der Laden st&uuml;nde kurz vor dem Zusammenbruch.<br>\nDa wird &ndash; wieder oder immer noch &ndash; eine Politik propagiert, die so ziemlich f&uuml;r alles verantwortlich ist, was in den letzten beiden Jahrzehnten den Bach runter ging. Finanzkrise, Altersarmut, prek&auml;re Besch&auml;ftigung aller Orten, Lohndiskriminierung von Frauen, Pisa-Schock, Verteilungsungerechtigkeit, Tarifflucht, K&uuml;rzungen im Sozialbereich, Pflegenotstand, fehlende bezahlbare Mietwohnungen. Die Liste lie&szlig;e sich leider noch verl&auml;ngern. Und warum wurde seit Mitte der 90er Jahre alles Soziale vernachl&auml;ssigt: Damit deutsche Unternehmen im globalen Wettbewerb bestehen k&ouml;nnen und daf&uuml;r Arbeitspl&auml;tze erhalten bleiben. Unter dem Mantra &bdquo;sozial ist, was Arbeit schafft&ldquo; wurden aber vor allem unsoziale Verh&auml;ltnisse geschaffen, w&auml;hrend gleichzeitig die deutsche Exportwirtschaft von Rekord zu Rekord eilte und die Gewinne und Verm&ouml;gen f&ouml;rmlich explodierten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/35-2016\/++co++a48440b4-da43-11e5-a9c0-52540066f352\">Gegenblende<\/a>\n<p><strong>Dazu passend: Wahlkampfhilfe: Gr&uuml;ne kassieren Rekordspende von 300.000 Euro<\/strong><br>\nEin privater Investor aus Berlin hat den Gr&uuml;nen 300.000 Euro gespendet &ndash; eine Rekordsumme. Das Geld soll Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann in Baden-W&uuml;rttemberg zum Wahlsieg verhelfen.<br>\nDie Gr&uuml;nen haben eine ungew&ouml;hnlich &uuml;ppige Spende empfangen: 300.000 Euro wurden Ende Februar auf ihr Konto &uuml;berwiesen. Es handelt sich um einen der gr&ouml;&szlig;ten Betr&auml;ge, der in den vergangenen Jahren am St&uuml;ck an eine deutsche Partei gespendet wurde. Am Dienstag wurde die Gro&szlig;spende auf der Website des Bundestags &ouml;ffentlich gemacht.<br>\nAls Spender wird der Berliner Verm&ouml;gensberater Jochen Wermuth angegeben. Der 46-J&auml;hrige f&uuml;hrt in Berlin eine Anlageberatungsfirma, die sich nach eigenen Angaben auf nachhaltige Investitionen, etwa im Bereich Erneuerbare Energien, spezialisiert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/winfried-kretschmann-gruene-kassieren-rekordspende-von-300-000-euro-a-1080034.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J. A.:<\/strong> Sicher aus reinem Idealismus, genau wie bei den anderen Gro&szlig;spendern der Gr&uuml;nen, z. B. der Allianz SE oder dem im Artikel genannten Arbeitgeberverband S&uuml;dwestmetall.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Forbes-Liste der &auml;rmsten Menschen der Welt von Mann aus Sierra Leone angef&uuml;hrt<\/strong><br>\nNew York (dpo) &ndash; Bei der mit Spannung erwarteten Forbes-Liste der &auml;rmsten Menschen der Welt gab es in diesem Jahr eine faustdicke &Uuml;berraschung. Ein bis dato noch v&ouml;llig unbekannter Bauer aus Sierra Leone setzte sich unerwartet an die Spitze.<br>\nIn den vergangenen Jahren verdr&auml;ngten sich Isidore Nguesso aus der Demokratischen Republik Kongo und der &Auml;thiopier Girma Haile Mariam regelm&auml;&szlig;ig gegenseitig von Platz eins, doch in diesem Jahr haben sie beide verloren: Mit einem Verm&ouml;gen von nur zwei B&uuml;ndeln Heu und einem Jahreseinkommen von unter 67 US-Cent liegt Ernest Mahoi aus Sierra Leone genau ein B&uuml;ndel Heu hinter Ngesso und ist damit der neue &auml;rmste Mann der Welt.<br>\nMahoi ist ger&uuml;hrt: &ldquo;Ohne die Mithilfe der weltweit 1826 Milliard&auml;re in Industrie- und vermehrt auch Schwellenl&auml;ndern h&auml;tte ich das nie geschafft&rdquo;, so der erfolglose Absteiger. &ldquo;Ihrer grenzenlosen Gier, ihrem kolonialistischen Verhalten und ihrem erfolgreichem Lobbyismus gegen eine weltweit gerechte Verteilung der Ressourcen verdanke ich meine legend&auml;re Armut.&rdquo;<br>\nLaut dem bescheidenen Mahoi sind deshalb die Milliard&auml;re die eigentlichen Gewinner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2010\/03\/forbes-liste-der-armsten-menschen-der.html\">Der Postillon<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Das Allerletzte. &ldquo;Forbes&rdquo;-Liste: Zuckerberg st&uuml;rmt die Top Ten der Superreichen<\/strong><br>\n11,2 Milliarden Dollar reicher als vor einem Jahr: Facebook-Gr&uuml;nder Mark Zuckerberg geh&ouml;rt laut &ldquo;Forbes&rdquo; nun zu den zehn verm&ouml;gendsten Menschen der Welt. Der Reichste aber ist ein alter Bekannter.<br>\nEr ist mit Abstand der j&uuml;ngste unter den zehn reichsten Menschen der Welt &ndash; und derjenige mit dem h&ouml;chsten Verm&ouml;genszuwachs im vergangenen Jahr: Mark Zuckerberg erobert die &ldquo;Forbes&rdquo;-Liste im Sturm. In dem am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Milliard&auml;rsranking des US-Magazins ist der 31-j&auml;hrige Facebook-Gr&uuml;nder von Platz 16 auf Rang sechs vorger&uuml;ckt. &ldquo;Forbes&rdquo; sch&auml;tzt sein Verm&ouml;gen nun auf 44,6 Milliarden Dollar, das sind 11,2 Milliarden Dollar mehr als noch im vergangenen Jahr.<br>\nEbenfalls um zehn Pl&auml;tze nach oben &ndash; und ebenfalls erstmals in die Top Ten &ndash; ging es f&uuml;r Jeff Bezos, den Gr&uuml;nder und Chef des Onlineh&auml;ndlers Amazon. Der 52-J&auml;hrige mehrte seinen Reichtum laut &ldquo;Forbes&rdquo; um 10,4 auf 45,2 Milliarden Dollar und ist damit noch ein bisschen verm&ouml;gender als Zuckerberg.<br>\nDer Reichste unter den Superreichen bleibt aber Microsoft-Mitgr&uuml;nder Bill Gates. Das Verm&ouml;gen des 60-J&auml;hrigen ist den &ldquo;Forbes&rdquo;-Sch&auml;tzungen zufolge zwar um 4,2 Milliarden auf 75 Milliarden Dollar geschrumpft. Dennoch reichte es, um den Spitzenplatz in der Liste zu behaupten, die er in 17 der letzten 22 Jahre anf&uuml;hrte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/forbes-liste-der-milliardaere-zuckerberg-stuermt-die-top-ten-a-1080073.html\">Spiegel online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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