{"id":3174,"date":"2008-04-23T10:23:20","date_gmt":"2008-04-23T08:23:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3174"},"modified":"2008-04-23T10:23:20","modified_gmt":"2008-04-23T08:23:20","slug":"hinweise-des-tages-633","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3174","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. <!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=3174&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<br>\n<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Mit der Bahn ein Verm&ouml;gen verdienen<\/strong><br>\nBis zum 5. Mai, 12.00 Uhr, nimmt Peer Steinbr&uuml;ck (SPD) noch Angebote entgegen. Die gro&szlig;en Investmentbanken werden dem Bundesfinanzminister in Berlin die T&uuml;r einrennen &ndash; denn es geht um den B&ouml;rsengang der Deutschen Bahn AG. Auch wenn nach dem Willen der SPD nur 24,9 Prozent der Transport- und Logistiksparte an der B&ouml;rse platziert werden sollen, winken den Banken, die den Gang an den Kapitalmarkt begleiten, Einnahmen von bis zu 100 Millionen Euro. Im Gespr&auml;ch sind &ndash; wie schon bei den B&ouml;rseng&auml;ngen von Telekom, Post und Postbank &ndash; die Deutsche Bank und Morgan Stanley, aber auch die Citigroup, Merrill Lynch, Goldman Sachs oder Lehman Brothers. Auch die Schweizer Gro&szlig;bank UBS gilt als gesetzt, nachdem sie bereits f&uuml;r den Bahn-Vorstand einen internen Zeitplan f&uuml;r den B&ouml;rsengang erstellt hat (Tagesspiegel vom 20. Februar 2008).\n<p>Die Chancen der US-Institute stehen gut, weil sie sich die Dienste von Ex-Politikern und im politischen Berlin vernetzten Experten gesichert haben: Wolfgang Clement, ehemals SPD-Wirtschaftsminister, und Ex-KfW-Chef Hans Reich arbeiten f&uuml;r die Citigroup, Lehman Brothers verl&auml;sst sich auf die Kontakte von Ex-Kanzleramts-Minister Martin Bury, Lothar Sp&auml;th, bis 1991 Ministerpr&auml;sident in Baden-W&uuml;rttemberg, steht auf der Gehaltsliste von Merrill Lynch, Caio Koch-Weser, fr&uuml;her Staatssekret&auml;r im Bundesfinanzministerium, ist Vice Chairman bei der Deutschen Bank. Bei ausl&auml;ndischen Investoren hat die Deutsche Bahn insgesamt gute Karten, hei&szlig;t es in Frankfurt. Der Grund: Solide, stabile und wenig zyklische Ertr&auml;ge, die Garantie, dass Bund und L&auml;nder noch jahrelang das Schienennetz mit Subventionen st&uuml;tzen und Verkehrsleistungen abkaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/;art271,2518038?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Geil auf Macht<\/strong><br>\nEs war ein schwarzer Tag, als die SPD die Teilprivatisierung der Bahn absegnete. Die Entscheidung zeigt, um was es der Parteispitze wirklich geht: Nicht um die B&uuml;rger, sondern um Macht und darum, wer sich in der Kanzlerkandidatenfrage weiter nach vorne dr&auml;ngeln kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/:Bahn-Teilprivatisierung--Geil-Macht\/618038.html\">stern<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Sicher hat  Arno Luik Recht, wenn er gei&szlig;elt, dass Kurt Beck die Zustimmung zur Privatisierung zur Vertrauensfrage gemacht hat und die Privatisierungsgegner in der SPD so gezwungen hat  aus dieser Sachentscheidung ein Vertrauensvotum f&uuml;r den Parteivorsitzenden zu machen. Aber wir haben von Anfang an gesagt: Die Bahnprivatisierung versteht man nur, wenn man danach fragt, wer daran verdient. Nachdem schon Millionenbetr&auml;ge an Berater und Banken gegangen sind, die den B&ouml;rsengang konzipiert haben, verdienen nun die Banken, die den Gang an den Kapitalmarkt begleiten sollen. Weitere Absahner werden folgen. Der Beitrag im Tagespiegel gibt unserer Einsch&auml;tzung Recht.<br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>SPD gibt bei der Erbschaftsteuer nach<\/strong><br>\nIm Streit &uuml;ber die Reform der Erbschaftsteuer ist die SPD bereit, die letzten H&uuml;rden f&uuml;r eine Einigung aus dem Weg zu r&auml;umen. Nach Informationen der Frankfurter Rundschau wollen sich die Sozialdemokraten noch in dieser Woche darauf einlassen, die sogenannten Haltefristen f&uuml;r die Erben von Familienbetrieben auf zehn Jahre festzusetzen. Gespr&auml;chsbereit zeigt sich die SPD auch in der Frage, wie viel die Betriebserben nachversteuern m&uuml;ssen, wenn sie die Firma anders als geplant vor Ablauf der Zehn-Jahres-Frist verkaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1323400\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Nur zur Erinnerung: Nach sehr groben Sch&auml;tzungen werden bis 2010 &uuml;ber 400 Milliarden, das ist etwa ein Viertel des gesamten Jahresinlandsprodukts in Deutschland, leistungslos vererbt. Die Steuern auf Verm&ouml;gen und Erbschaften liegen in Deutschland bei j&auml;hrlich 4 Milliarden und sind mit einem Anteil von 0,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gemessen an den meisten OECD-L&auml;ndern besonders niedrig  &ndash; nur in Mexiko, der Tschechischen und der Slowakischen Republik und in &Ouml;sterreich liegen sie niedriger. Die Bundesregierung will die Reform der Erbschaftsteuer einkommensneutral halten.<\/em><\/p>\n<p>In einem Land, wo die reichsten 10 % der &uuml;ber 17j&auml;hrigen Personen fast 60 % des gesamten Verm&ouml;gens besitzen. Auf das oberste Prozent allein entfallen sogar mehr als 20 % des gesamten Verm&ouml;gens, w&auml;hrend die &auml;rmere H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung &uuml;ber weniger als 15.000 Euro Verm&ouml;gen verf&uuml;gt. Die generationen&uuml;bergreifende Verfestigung der Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich und in Kapitalbesitzer und Lohn- und Transferabh&auml;ngige geht weiter. Das nennt man bei der SPD neuerdings &bdquo;vorsorgenden Sozialstaat&ldquo;. Fairerweise muss man allerdings darauf hinweisen, dass die Christlich Soziale Union (CSU) damit drohte, die Erbschaftsteuer ganz auslaufen zu lassen.<br>\n<br>\n<em>Siehe auch:<\/em><\/p>\n<p><a href=\"?p=2261\">Stirbt die Erbschaftsteuer? Der &bdquo;Kirmeskrach&ldquo; um Steuersenkungen geht weiter.<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Geld ist da &ndash; man muss es nur gerecht verteilen wollen<\/strong><br>\nWarum traut sich niemand an die Erbschaftsteuer heran? Das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung sch&auml;tzt, dass j&auml;hrlich 130 Milliarden Euro vererbt werden, doch dieser riesige Batzen Geld ist f&uuml;r die Politik tabu. Schon heute ist die deutsche Erbschaftsteuer so niedrig wie kaum sonstwo auf der Welt &ndash; und Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) will auch noch diesen l&auml;cherlichen Rest abschaffen. Zum Vergleich: Die j&auml;hrlichen auf Arbeitseinkommen basierenden Abgaben belaufen sich auf 300 Milliarden Euro &ndash; die Einnahmen des Staates aus der Erbschaftsteuer lediglich auf vier Milliarden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nn-online.de\/artikel.asp?art=804933&amp;kat=3&amp;man=3\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a>\n<\/li>\n<li>\n<strong>Deutsche Firmen bremsen Job-Verlagerung ins Ausland<\/strong><br>\nEs sind ungewohnte Meldungen, die Standortskeptiker verwundern d&uuml;rften: Deutschland hat als Produktionsstandort an Attraktivit&auml;t gewonnen &ndash; das ist das Ergebnis einer Studie des Fraunhofer Instituts, die am Dienstag auf der Hannover Messe vorgestellt wurde. Die Produktionsverlagerung ins Ausland sei merklich zur&uuml;ckgegangen, ein Drittel der Verlagerung bringe nicht die erw&uuml;nschten Effekte, sagte Steffen Kinkel vom Fraunhofer Institut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,548976,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> &bdquo;Deutschland Exportweltmeister (von Arbeitspl&auml;tzen)&ldquo;, so titelte der Spiegel noch vor vier Jahren. Stoiber hatte auf seinem Neujahrsempfang 2004 behauptet, monatlich wanderten 50.000 Arbeitspl&auml;tze ab, und Merkel redete landauf landab von <a href=\"?p=393\">1.000 Arbeitspl&auml;tzen t&auml;glich<\/a>. Mit derartigen Horrorszenarien haben uns die  &bdquo;Standortskeptikern&ldquo; erpresst, um ihre Politik der Lohnk&uuml;rzungen und des Sozialabbaus durchzusetzen.<br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Jutta Allmendinger zum Girls-Day (24.April)<\/strong><br>\nDie Rahmenbedingungen f&uuml;r Frauen sind gut, ihre Anspr&uuml;che durchzusetzen : Wann, wenn nicht jetzt!<br>\nBei den Frauen sehen wir eine Bildungsexpansion, bei den M&auml;nnern eine Bildungsimplosion. Noch nie gab es so viele gut gebildete Frauen. Bei diesen stellen wir eine ausgepr&auml;gte Akademisierung und damit auch das Streben nach besserer Bezahlung fest. Allerdings ist das Schulsystem nicht nach oben durchl&auml;ssig: 72 Prozent der jungen Frauen, deren Mutter Abitur hat, machen diesen Abschluss auch selbst. T&ouml;chter von Frauen mit Hauptschulabschluss schaffen dies nur zu 26 Prozent. Damit vergeuden wir ein gro&szlig;es Potenzial. Frauen aus niedrig gebildeten Elternh&auml;usern sind ja keineswegs d&uuml;mmer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_90433.html%20\">B&ouml;ckler Impuls 06\/2008<\/a><\/li>\n<li><strong>Arbeit macht immer mehr Menschen krank<\/strong><br>\nFast jede zehnte Krankmeldung in Deutschland geht auf psychische Beschwerden zur&uuml;ck. Das geht aus dem Bericht &bdquo;Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz in Deutschland&ldquo; hervor, den der Berufsverband Deutscher Psychologen (BDP) am Dienstag in Berlin vorstellte. Die Tendenz sei steigend, hie&szlig; es weiter. Im Jahr 2001 seien es 6,6 Prozent gewesen. Dabei handele es sich vor allem um depressive Verstimmungen. Ihre Ursache verortet die BDP-Vizepr&auml;sidentin Thordis Bethlehem am Arbeitsplatz selbst: &bdquo;Schlechte Lebensqualit&auml;t ist ein Resultat von schlechten Arbeitsbedingungen.&ldquo; H&auml;ufige Jobwechsel und prek&auml;re Arbeitsverh&auml;ltnisse seien psychische Belastungen, sagte die Psychologin. &bdquo;Unsicherheit ist inzwischen ein st&auml;ndiger Begleiter.&ldquo; Besonders negativ wirke sich die Angst vor Arbeitslosigkeit aus.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Titelseite-Arbeit-Krankenstand;art692,2518172?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bdp-verband.org\/aktuell\/2008\/bericht\/index.html\">Bericht des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V.<\/a><\/li>\n<li><strong>Pflicht zur Riester-Rente &ndash; Der VdK reiht sich ein<\/strong><br>\nDas Z&ouml;gern der Politik bei der zus&auml;tzlichen Altersvorsorge erh&ouml;ht nach Ansicht des VdK die Gefahr, sozial abzust&uuml;rzen. Wer nicht vorsorge, dem k&ouml;nne Altersarmut drohen, warnte VdK-Pr&auml;sident Walter Hirrlinger. Der VdK fordert, dass neben der gesetzlichen Rente eine obligatorische betriebliche Altersvorsorge aufgebaut wird, in die Arbeitnehmer und Arbeitgeber parit&auml;tisch einzahlen. &ldquo;Wo das nicht m&ouml;glich ist, brauchen wir eine Pflicht zur Riester-Rente&rdquo;, so Hirrlinger. Freiwillig h&auml;tten bisher nur zehn Prozent aller Besch&auml;ftigten eine solche Versicherung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2008\/04\/der-vdk-reiht-sich-ein.html\">ad sinistram<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Dass der VdK sich f&uuml;r Privatvorsorge stark macht, ist schon ein erstaunlicher Vorgang, dass er sich f&uuml;r die Pflicht zur Privatvorsorge engagiert, ist nicht mehr zu begreifen:<\/em><\/p>\n<p>1. Seine Repr&auml;sentanten und Mitarbeiter m&uuml;ssten eigentlich wissen, dass eine Altersvorsorge, von deren Beitr&auml;gen zun&auml;chst einmal zwischen 10 und 25% von der Versicherungswirtschaft und den Finanzdienstleistern kassiert werden, nicht gut sein kann f&uuml;r die Rentnerinnen und Rentner.<\/p>\n<p>2. Au&szlig;erdem m&uuml;sste sich auch bis zum VdK herum gesprochen haben, dass die Privatvorsorgemodelle &ndash; Riester und betriebliche Altersvorsorge &ndash; zu einer K&uuml;rzung der gesetzlichen Rente f&uuml;hren. <\/p>\n<p>3. Der totale Irrsinn ist der Vorschlag, die Riesterrente zur Pflicht zu machen. Wissen die Damen und Herren beim VdK nicht, was das f&uuml;r Menschen bedeutet, die mit ihrem Budget jetzt schon nicht das Notwendige einkaufen k&ouml;nnen? Wissen sie nicht, was die Verpflichtung aller zu diesem teuren Umweg zur Altersvorsorge f&uuml;r die Steuerzahler bedeutet? Da die meisten Steuern von den Mehrwertsteuerzahlern und den Lohnsteuerzahlern bezahlt werden, werden die Mitglieder des VdK durch diesen Vorsto&szlig; in besonderer Weise geneppt. Der eigene Verband empfiehlt, ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen f&uuml;r einen teuren Umweg der Altersvorsorge, und dies angesichts der Tatsache, dass wir ein hoch effizientes Verfahren &ndash; das Umlageverfahren und die gesetzliche Rente &ndash; haben. Warum besinnt sich der VdK nicht auf das Bew&auml;hrte? Durchschaut man dort nicht, was gespielt wird, oder ist der Verband auch schon finanziell mit der Versicherungs- und der Bankenwirtschaft sowie den Finanzdienstleistern verbunden?<\/p>\n<p>Da es offenbar mehr und mehr in Mode kommt, die Verpflichtung zur Riester-Rente zu fordern, k&ouml;nnen wir unseren Lesern nur empfehlen, sich zu Wort zu melden und gegen dieses Engagement des VdK f&uuml;r gro&szlig;e private Interessen zu protestieren.<br>\nHier der Hauptsitz:<\/p>\n<p>Sozialverband VdK Deutschland e.V.<br>\nWurzerstra&szlig;e 4 a<br>\n53175 Bonn<br>\nTelefon: 02 28\/8 20 93-0<br>\nTelefax: 02 28\/8 20 93-43<br>\n<a href=\"mailto:kontakt@vdk.de\">kontakt@vdk.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Umstrittene Rentenreform in Frankreich<\/strong><br>\nMit ihren Pl&auml;nen zur Erh&ouml;hung der Lebensarbeitszeit st&ouml;&szlig;t die Regierung auf Kritik.<br>\nMit 58 Jahren gehen die Franzosen im Durchschnitt in Rente, das ist fr&uuml;her als in anderen EU-L&auml;ndern. Jetzt will die Regierung die Lebensarbeitszeit von 40 auf 41 Jahre erh&ouml;hen. Die Gewerkschaften wehren sich. Sie sind entweder ganz dagegen oder fordern, dass sich der franz&ouml;sische Arbeitsmarkt f&uuml;r &auml;ltere Arbeitnehmer deutlich verbessert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/europaheute\/773791\/\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Deutschland macht es vor und unsere Nachbarl&auml;nder ziehen nach.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Sterben die Deutschen aus?&ldquo;<\/strong><br>\nSendung am Donnerstag, 24.04.2008, 22.00 bis 22.30 Uhr SWR:<br>\nIn den n&auml;chsten drei Jahrzehnten schrumpft die Bev&ouml;lkerung um mindestens ein Drittel und im Jahr 2300 sind die Deutschen schlie&szlig;lich ausgestorben. Mit solchen oder &auml;hnlichen Horrormeldungen wird Panik verbreitet, dass wir wegen der geringen Geburtenrate und der steigenden Lebenserwartung die Zukunft nicht meistern k&ouml;nnen.<br>\nDabei haben die Deutschen im letzten Jahrhundert demographisch viel mehr geschafft als f&uuml;r die Zukunft erwartet wird: Die Lebenserwartung stieg um mehr als 30 Jahre, der Anteil der Jugendlichen an der Bev&ouml;lkerung sank von 44 auf 21 Prozent und der Anteil der &uuml;ber 65-J&auml;hrigen hat sich von f&uuml;nf auf 16 Prozent mehr als verdreifacht. Gab es deshalb im letzten Jahrhundert den Supergau? Im Gegenteil: Der Lebensstandard stieg eklatant und die Sozialsysteme wurden massiv ausgebaut. Odysso zeigt, warum die demographische Katastrophe ausf&auml;llt und weshalb Deutschland im Jahr 2050 mit etwa 75 Millionen B&uuml;rgern eines der am dichtesten besiedelten L&auml;nder in Europa sein wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/odysso\/-\/id=1046894\/vv=print\/pv=print\/nid=1046894\/did=3286142\/r5l9rg\/index.html\">SWR<\/a><\/li>\n<li><strong>IAB-InfoSpezial &ldquo;Altersarmut&rdquo;<\/strong><br>\nDie Altersarmut galt lange als &uuml;berwunden. Rentenbezieher sehen sich seit einigen Jahren eher dem Vorwurf der &Uuml;bervorsorgung ausgesetzt &ndash; vor allem in Hinblick auf die Abgabenbelastung der nachr&uuml;ckenden Generationen. In der aktuellen Diskussion r&uuml;ckt aber auch der Einfluss des Arbeitsmarktes auf den k&uuml;nftigen individuellen Rentenanspruch in den Fokus. Zu wenige Beitragsjahre und eine geringe Beitragsh&ouml;he k&ouml;nnten die Altersarmut wieder zunehmen lassen. Das IAB-InfoSpezial &ldquo;Altersarmut&rdquo;  bietet eine Materialsammlung mit Literaturhinweisen und weiterf&uuml;hrenden Links zur aktuellen Diskussion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/infoplattform\/Altersarmut\">IAB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Leider eine  ziemlich unausgewogene Auswahl. Sozialpolitik aktuell.de und die NachDenkSeiten bieten besseres. Interessant f&uuml;r Leute, die Quellen suchen<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Keine Befreiung von Zuzahlung wegen Hartz IV<\/strong><br>\nAuch wer von Hartz IV lebt, muss Zuzahlungen zu Medikamenten leisten. Das entschied das Bundessozialgericht. Es sei den Arbeitslosen zuzumuten, gut 40 Euro im Jahr f&uuml;r Medikamente zu bezahlen. Der Kl&auml;ger hatte argumentiert, er falle so unter das Existenzminimum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article1926993\/Keine_Befreiung_von_Zuzahlung_wegen_Hartz_IV.html?print=yes\">Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>&Auml;rzte wollen &bdquo;Gesundheitssoli&ldquo; f&uuml;r kranke Alte<\/strong><br>\nDie Deutsche &Auml;rzteschaft verlangt kurzfristig &Auml;nderungen in der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Dazu hat der Vorstand der Bundes&auml;rztekammer einen Forderungskatalog &bdquo;Gesundheitspolitische Leits&auml;tze der &Auml;rzteschaft&ldquo; f&uuml;r den Mitte Mai in Ulm geplanten 111. Deutschen &Auml;rztetag beschlossen. Unter anderem wollen die &Auml;rzte Rentner st&auml;rker an ihren steigenden Gesundheitskosten beteiligen, mit Hilfe eines &bdquo;Gesundheitssolis&ldquo; eine Demographiereserve in der GKV anlegen, die kostenfreie Mitversicherung von Ehegatten nur noch f&uuml;r die Zeit der Kindererziehung zulassen, Eigenbeteiligungen erh&ouml;hen und alle Eink&uuml;nfte, nicht nur Lohn und Gehalt, zur Bemessung der Kassenbeitr&auml;ge heranziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44\/Doc~E0CD7EEE50F5D4B948841F7C9817D7F57~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Kassenbeitr&auml;ge auf alle Einkommen in voller H&ouml;he, auf Lohn, Gehalt, Zinsen, Mieten nur bei den gesetzlichen Kassen soll also gehen. Eine allgemeine B&uuml;rgerversicherung, die die Beitr&auml;ge auf alle Eink&uuml;nfte nach Einkommensteuerrecht bezieht, ging aber nicht. Viel unglaubw&uuml;rdiger kann sich der &bdquo;Deutsche &Auml;rztetag&ldquo; nicht machen. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Warum ist die Milch wieder billiger<\/strong><br>\nEs ist schon ein Widerspruch: In vielen L&auml;ndern der Welt protestieren die Menschen gegen dramatisch gestiegene Lebensmittelpreise &ndash; und in Deutschland wird die Milch billiger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Fragen-des-Tages;art693,2518184?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em> <\/p>\n<p><strong>Der Milchpreis und seine Details<\/strong><br>\nDie Bauern, die Molkereien und der Lebensmitteleinzelhandel, das sind die drei Hauptakteure im Kampf um den Milchpreis. Aber sie sind nicht die Einzigen, die bestimmen, was der Liter Milch im Supermarkt kostet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/artikel\/207\/170707\/print.html\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Truppe in Afghanistan reicht nicht<\/strong><br>\nDer Vorsitzende des deutschen Bundeswehrverbandes, Bernhard Gertz, fordert mehr Soldaten f&uuml;r Afghanistan, und zwar rasch. Das bisherige Bundeswehrmandat m&uuml;sse von 3500 Soldaten auf 4000 aufgestockt werden; zus&auml;tzlich brauche es einen Spielraum von mindestens zehn Prozent, um flexibel zu reagieren. Alles andere nennt Gertz &bdquo;milit&auml;risch nicht zu verantworten&ldquo;.\n<p>Den immer wieder ge&auml;u&szlig;erten Forderungen der Alliierten in der Nato nach einem st&auml;rkeren Bundeswehrengagement nicht nur in Nord-, sondern auch im umk&auml;mpften S&uuml;dafghanistan erteilt Gertz erwartungsgem&auml;&szlig; eine Absage, jedoch mit unerwarteter Begr&uuml;ndung: &bdquo;Der Gedanke, man k&ouml;nne im S&uuml;den den Kampf gegen den Terror milit&auml;risch gewinnen, ist vergleichbar mit dem Versuch, ein totes Pferd zu reiten.&ldquo; Die Deutschen sollten nicht an einem aussichtslosen Kampf teilnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/div\/;art771,2518058?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Europa-Richter schw&auml;chen Tarifsysteme<\/strong><br>\nMit seinen j&uuml;ngsten Urteilen hat der Europ&auml;ische Gerichtshof (EuGH) eine neue Diskussion &uuml;ber das Verh&auml;ltnis von Unternehmer- und Arbeitnehmerrechten entfacht. Interessanter Nebeneffekt: Die Gerichtsentscheidungen unterstreichen den Sinn von Mindestl&ouml;hnen. Im Umkehrschluss bedeuten die Urteile: Um den Besch&auml;ftigten einen angemessenen Lohn zu erm&ouml;glichen, k&ouml;nnten ausl&auml;ndische Unternehmen sehr wohl dazu verpflichtet werden, national festgesetzte Mindestl&ouml;hne zu zahlen. Die Konsequenz f&uuml;r Eva Kocher: &ldquo;Auch in Deutschland f&uuml;hrt kein Weg an allgemein verbindlichen Mindestl&ouml;hnen vorbei.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_90435.html\">B&ouml;ckler Impuls 06\/2008<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Siehe dazu die <a href=\"?p=3148\">Entscheidung des Europ&auml;ischen Gerichtshofes &ndash; Dienstleistungsfreiheit steht &uuml;ber nationalen Arbeitnehmerrechten<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der sp&auml;te Sieg der Befreiungstheologie<\/strong><br>\nMit dem Befreiungstheologen Fernando Lugo hat erneut ein Linker in Lateinamerika einen rauschenden Wahlsieg errungen. Schon geht in den Medien das altbekannte Ratespiel los: Wie rot ist der &ldquo;rote Bischof&rdquo; wirklich? Wie h&auml;lt er&rsquo;s mit Ch&aacute;vez? Ist er ein Populist? Oder doch eher ein braver Sozialdemokrat? Gegen solche Etiketten hilft es wenig, dass Lugo beteuert, Paraguay werde seinen eigenen Weg gehen. Stattdessen verweist er darauf, dass er etwas Neues, n&auml;mlich das &ldquo;religi&ouml;se Element&rdquo; mitbringe, um gleich zu beschwichtigen: F&uuml;r ihn sei die Befreiungstheologie eher eine theologische denn eine ideologische Option. Auch sonst waren seine Ank&uuml;ndigungen moderat. Lugo wei&szlig; zu gut, dass die Machtverh&auml;ltnisse in Paraguay und im Mercosur keine Spielr&auml;ume f&uuml;r gewagte Politexperimente zulassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2008%2F04%2F22%2Fa0128&amp;src=GI&amp;cHash=178652b780&amp;type=98%20\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Gemeinsam lernen pass&eacute;<\/strong><br>\nHamburg: Statt neun Jahre Schule f&uuml;r alle gibt es unter &raquo;Schwarz-Gr&uuml;n&laquo; nun die Grundschule bis zur 6. Klasse. Gewerkschaft beklagt Fortsetzung fr&uuml;her Selektion. Da im Zuge der Einf&uuml;hrung des Modells auch 1000 Stellen gestrichen wurden, bedeutet es f&uuml;r fast alle Lehrer in der Hansestadt Mehrarbeit. Goetsch hat der GEW zwar eine H&ouml;chstarbeitszeit von 28 Unterrichtsstunden in Aussicht gestellt. Diese Obergrenze sei aber &raquo;vage gehalten und immer noch deutlich zu hoch&laquo;, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Klaus Bullan<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/04-23\/047.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Das ZDF wird immer mehr ein  neoliberaler Propaganda-Sender<\/strong><br>\nDrei Artikel aus der ZDF-Berichterstattung vom 21. und 22. April zeigen, wie stark dieser Sender im neoliberalen Lager angesiedelt ist:\n<p><strong>Axel Weber: Der Aufschwung vertr&auml;gt sogar mal eine Krise<\/strong><br>\nBundesbankpr&auml;sident zuversichtlich: 2008 bis zu 2,1 Prozent Wachstum<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/ZDFheute\/inhalt\/13\/0,3672,7227373,00.html\">ZDF heute<\/a><\/p>\n<p><strong>Im Text schon vorsichtiger:<\/strong><br>\nZwischen 1,3 und 2,1 Prozent Wachstum soll es in Deutschland 2008 geben. Ansonsten die &uuml;bliche neoliberale ZDF-Berichterstattung. Es wird berichtet, die Arbeitslosigkeit befinde sich auf dem niedrigsten Niveau seit 15 Jahren. Kein Wort verliert das ZDF in diesem Zusammenhang &uuml;ber die dramatische Verschlechterung der Qualtit&auml;t der Arbeitsstellen (Mini-\/Midijobs, 1-&euro;-Jobs, Leiharbeit, Teilzeitarbeit). Der Vergleich mit den Arbeitslosenzahlen vor 15 Jahren ist zudem lachhaft: Es ist ein Vergleich von &Auml;pfeln mit Birnen, da in diesem Zeitraum zahlreiche Statistik-Tricks die Anzahl der registrierten Arbeitslosen nach unten gedr&uuml;ckt hat.<\/p>\n<p><strong>Es folgt das &uuml;bliche, nicht weiter begr&uuml;ndete &ldquo;Reform&rdquo;-Gerede:<\/strong><br>\nAll die schmerzhaften Prozesse wie Flexibilisierung am Arbeitsmarkt, Steigerung der Wettbewerbsf&auml;higkeit und Anpassung an die globale Wirtschaft h&auml;tten sich gelohnt, sagt Weber: &ldquo;Nun, wo diese Anstrengungen Fr&uuml;chte tragen, ist es umso wichtiger, das Rad nicht wieder zur&uuml;ckzudrehen&rdquo;. Eine deutliche Mahnung, an jene vor allem, die da meinen, nun sei es mal genug mit den Belastungen.<\/p>\n<p><strong>Und zur Finanzkrise<\/strong> (f&uuml;r deutsche Unternehmen angeblich &uuml;berhaupt kein Thema):<br>\nDas f&uuml;hrt uns zu der Frage: K&ouml;nnen wir die Finanzkrise &uuml;berhaupt noch ernst nehmen? Gut, sie hat in Deutschland nat&uuml;rlich Bankbilanzen durcheinander gewirbelt, und f&uuml;r Pleiten gesorgt. Insgesamt aber haben sich die Banken beeilt, ihre Verluste oder drohende Verluste offenzulegen &ndash; damit k&ouml;nnten sie nun neu gest&auml;rkt in etwa anbrechende bessere Zeiten gehen.<\/p>\n<p><strong>Experten sehen jetzt keine Altersarmut<\/strong><br>\nDemnach hatten Seniorenpaare 2003 &ndash; neuere Auswertungen l&auml;gen noch nicht vor &ndash; durchschnittlich ein verf&uuml;gbares Einkommen von mehr als 20.000 Euro je Person. Sie lagen damit, so schreibt die &ldquo;FAZ&rdquo; weiter, bei 104,5 Prozent des durchschnittlichen bedarfsgewichteten verf&uuml;gbaren Einkommens der Gesamtbev&ouml;lkerung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/ZDFheute\/inhalt\/3\/0,3672,7227491,00.html\">ZDF heute<\/a><\/p>\n<p>Zitiert werden wieder mal die Herren B&ouml;rsch-Supan sowie Raffelh&uuml;schen zitiert. <\/p>\n<p>Die Durchschnitts-Betrachtung sagt bei Rentner-Haushalten noch weniger aus als bei Arbeitnehmerhaushalten, da die wirtschaftliche Situation der Rentner-Haushalte wesentlich st&auml;rker von vorhandenem Nettoverm&ouml;gen abh&auml;ngt. Und dieses konzentriert sich zu fast 60% bei den obersten zehn Prozent der Bev&ouml;lkerung &uuml;ber 17 Jahren. Die unteren 50% der Bev&ouml;lkerung verf&uuml;gen hingegen &uuml;ber keinerlei Nettoverm&ouml;gen.<\/p>\n<p><strong>Deutschland punktet bei Arbeitskosten<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/ZDFheute\/inhalt\/15\/0,3672,7227535,00.html\">ZDF heute<\/a><\/p>\n<p>Das deutsche Lohndumping wird vom ZDF positiv umm&auml;ntelt. Die negativen Folgen f&uuml;r die Binnenwirtschaft werden ausgeblendet. Ebenso die Tatsache, dass Deutschland bei dem Anteil der Geringverdiener mittlerweile sogar die Briten &uuml;berholt hat und dieser Anteil in den kommenden Jahren sogar gr&ouml;&szlig;er werden k&ouml;nnte als in den USA. Ebenfalls ausgeblendet bleibt die Auswirkung des deutschen Lohndumping auf die &uuml;brigen Staaten der Eurozone. Deutschland zwingt diese Staaten in die Niedriglohnkonkurrenz. Dies geht letztendlich zu Lasten aller Arbeitnehmer innerhalb der Eurozone.<\/p><\/li>\n<li><strong>Bertelsmann druckt Wikipedia<\/strong><br>\nDie deutschsprachige Wikipedia erscheint als Print-Lexikon. Im September will die Bertelsmann-Tochter Wissen Media das &ldquo;Wikipedia-Lexikon in einem Band&rdquo; herausbringen. Auf den knapp tausend Seiten wird allerdings weniger als ein Prozent der Wikipedia-Texte Platz finden: Ein einb&auml;ndiges Lexikon kann nur einen kleinen Ausschnitt der deutschsprachigen Wikipedia abbilden, die derzeit fast 740.000 Artikel umfasst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/Bertelsmann-druckt-Wikipedia--\/meldung\/106835\">Heise<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wenn man allerdings h&ouml;rt, dass ein Bertelsmann-Lektorat &bdquo;&Auml;nderungen und Verbesserungen&ldquo; direkt in die Wikipedia-Artikel einbauen will, kann einem angst und bange werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Genosse Ausnahme<\/strong><br>\nWolfgang Clement wird getadelt: Das Bochumer Partei-Schiedsgericht der SPD wird ihrem Mitglied und ehemaligen Bundeswirtschaftsminister eine R&uuml;ge erteilen. Das salomonische Urteil d&uuml;rfte Kl&auml;ger und Beschuldigten zufriedenstellen: SPD-Ortsvereine aus ganz Deutschland hatten beantragt, ihren Genossen Clement aus der Partei zu schmei&szlig;en. Sein Aufruf, Andrea Ypsilanti wegen ihrer Absage an die Atomkraft und Kohleenergie nicht zur hessischen Ministerpr&auml;sidentin zu w&auml;hlen, sei &ldquo;parteisch&auml;digend&rdquo;, hie&szlig; es in den insgesamt 13 Antr&auml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1322690\">FR<\/a>\n<p><em>Zu guter letzt:<\/em><\/p>\n<p>Ein Schmunzelvers von Joke Frerichs<\/p>\n<p><strong>Toast der Gro&szlig;aktion&auml;re<\/strong><\/p>\n<p>Freunde lasst die Korken knallen,<\/p>\n<p>das Bahn-Monopol wird endlich fallen,<\/p>\n<p>mit der SPD voran<\/p>\n<p>zerschlagen wir die Eisenbahn!<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3174","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3174","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3174"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3174\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3174"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3174"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3174"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}