{"id":31757,"date":"2016-03-03T08:42:10","date_gmt":"2016-03-03T07:42:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31757"},"modified":"2016-03-03T08:42:10","modified_gmt":"2016-03-03T07:42:10","slug":"hinweise-des-tages-2575","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31757","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31757#h01\">Fl&uuml;chtlingspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31757#h02\">US Vorwahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31757#h03\">Bernie Sanders, Hillary Clinton und das Geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31757#h04\">Why Bernie Sanders is No Jeremy Corbyn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31757#h05\">Lohnl&uuml;cke ist in Deutschland mit am gr&ouml;&szlig;ten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31757#h06\">Unsozial ist unzumutbar! &ndash; 500 Seiten &uuml;ber gescheiterte Sparpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31757#h07\">Eliten, Politik und Ungleichheit &ndash; ein Teufelskreis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31757#h08\">Stolperfalle Schlagloch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31757#h09\">GEW und VBE: PISA allein macht noch keine gute Schule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31757#h10\">Die westdeutsche Dopingvergangenheit bleibt geheim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31757#h11\">&ldquo;Der Widerstand&rdquo; vor der Wahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31757#h12\">Sozialisten in Spanien laufen vor die Wand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31757#h13\">&bdquo;Failed State&ldquo; Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31757#h14\">Zensierter Bericht &uuml;ber CIA-Morde von 1975<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31757#h15\">Der n&auml;chste Gro&szlig;konflikt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31757#h16\">Wenn Investoren Bauern das Land rauben <\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingspolitik<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Defizite der Integrationsdebatte <\/strong><br>\nIn der Integrationsdebatte ist immer wieder die Rede von der deutschen Leitkultur. Dabei reiche es v&ouml;llig, sich am Grundgesetz zu orientieren und die dort verankerten Werte selbst vorzuleben, sagt der Jurist Ortlieb Fliedner. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Deutsche Leitkultur ist viel mehr als das Grundgesetz. Sie basiert auf den Werten der Aufkl&auml;rung und des Humanismus, der christlich-j&uuml;disch-abendl&auml;ndischen Kultur und unseren gewachsenen Traditionen&ldquo;, so der Generalsekret&auml;r der CSU, Andreas Scheuer, in der Dezember-Ausgabe des Cicero. Er wird sich aber sehr schwer tun, wenn er konkret benennen sollte, in welcher Weise die Werte der Aufkl&auml;rung &uuml;ber die Werteordnung des Grundgesetzes hinaus gehen. Es ist genau umgekehrt. Die Werteordnung des Grundgesetzes umfasst viel mehr als die Werte, die durch die Aufkl&auml;rung formuliert, aber noch kaum gelebt wurden. [&hellip;]<br>\nDeutschland ist ein demokratischer Rechtsstaat. Die Regeln von Demokratie und Recht sind daher ma&szlig;geblich f&uuml;r alle, die in Deutschland wohnen und bleiben wollen. Dass diese Regeln von denen, die zu uns gekommen sind, gelernt und befolgt werden m&uuml;ssen, ist die eine Seite der Integration. Zumeist verschwiegen wird die andere Seite, die zu einer erfolgreichen Integration geh&ouml;rt: dass n&auml;mlich die den Regeln zugrunde liegenden Werte auch sichtbar sind und gelebt werden. Wenn Asylbewerber monatelang in einer Turnhalle auf engstem Raum, ohne Privatsph&auml;re und ohne sinnvolle Arbeit unt&auml;tig darauf warten m&uuml;ssen, dass sie einen Termin beim BAMF bekommen, wird nicht nur die W&uuml;rde der Menschen beeintr&auml;chtigt, die der Staat gem&auml;&szlig; dem Grundgesetz zu achten und zu sch&uuml;tzen hat. Auch das im Grundgesetz garantierte Recht auf Asyl wird konterkariert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/die-integrationsdebatte-unehrlichkeiten-und-defizite\/60573\">Cicero<\/a><\/li>\n<li><strong>Europ&auml;ischer Gerichtshof setzt hohe H&uuml;rden f&uuml;r Wohnsitzauflage<\/strong><br>\nFl&uuml;chtlingen k&uuml;nftig den Wohnsitz vorschreiben, das will Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re. Doch mit dem gestrigen Urteil hat der Europ&auml;ische Gerichtshof (EuGH) hohe H&uuml;rden f&uuml;r eine Wohnsitzauflage f&uuml;r subsidi&auml;r Gesch&uuml;tzte und Fl&uuml;chtlinge aufgestellt.<br>\nUnbeirrt von hohen rechtlichen H&uuml;rden, die der EuGH f&uuml;r eine Wohnsitzauflage f&uuml;r subsidi&auml;r Gesch&uuml;tzte in seinem gestrigen Urteil gesetzt hat, beharrt Innenminister de Maizi&egrave;re auf einer Wohnsitzauflage f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und subsidi&auml;r Gesch&uuml;tzte. &bdquo;Ich halte eine Wohnortzuweisung f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge f&uuml;r dringend erforderlich, damit es vor allem in Ballungsr&auml;umen nicht zur Ghettobildung kommt&ldquo;, so de Maizi&egrave;re den Medien gegen&uuml;ber. SPD-Innenexperte Burkhard Lischka sieht im Urteil des EuGH gar eine &bdquo;gute Grundlage&ldquo; f&uuml;r ein k&uuml;nftiges Gesetz, das Fl&uuml;chtlingen den Wohnsitz vorschreiben soll. F&uuml;r den Deutschen St&auml;dtetag legitimiert die Entscheidung des EuGH eine Wohnsitzauflage aus sozialpolitischen Gr&uuml;nden: Damit lasse sich die Verteilung von Sozialkosten auf Kommunen besser regeln.<br>\nEine genaue Lekt&uuml;re des Urteils verdeutlicht: Von einer rechtlichen Weichenstellung f&uuml;r neue Gesetzesversch&auml;rfungen, wie die Gro&szlig;e Koalition oder der Deutsche St&auml;dtetag etwa das Urteil auslegen, kann keine Rede sein. Vielmehr hat der EuGH eine Wohnsitzauflage an hohe Auflagen gekn&uuml;pft. Aus PRO ASYL-Sicht sind Wohnsitzauflagen f&uuml;r subsidi&auml;r Gesch&uuml;tzte und Fl&uuml;chtlinge europarechtlich h&ouml;chst problematisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.proasyl.de\/de\/news\/detail\/news\/europaeischer_gerichtshof_setzt_hohe_huerden_fuer_wohnsitzauflage\/\">Pro Asyl<\/a><\/li>\n<li><strong>Fl&uuml;chtlingslogik<\/strong><br>\nDie Bilder von verzweifelten Menschen, die in Mazedonien und Griechenland gegen Barrikaden anrennen, sind genau das, was jeder vern&uuml;nftige Mensch als Ergebnis der nicht vorhandenen europ&auml;ischen Fl&uuml;chtlingspolitik erwarten musste. Alle versuchen, das Problem so weit nach S&uuml;den zu schieben, dass es m&ouml;glichst aus ihrem Blickfeld verschwindet.<br>\nAm Ende, so hat es der griechische Au&szlig;enminister sarkastisch aber richtig gesagt, muss Griechenland die Fl&uuml;chtlinge massenhaft im Meer ertrinken lassen, um die europ&auml;ische Au&szlig;engrenze zu sch&uuml;tzen. Man sollte die &ouml;sterreichische Innenministerin Mikl-Leitner zum Kapit&auml;n eines milit&auml;rischen Verbandes machen, der die Aufgabe hat, diese Grenze zu kontrollieren, damit sie begreift, wie uns&auml;glich ihre st&auml;ndig wiederholte Klage &uuml;ber das griechische Versagen ist.<br>\nK&ouml;nnte man nur diese Grenze sch&uuml;tzen, so die Kindergarten-Fl&uuml;chtlingslogik einer bestimmten Klasse von Politikern, w&auml;re das Problem irgendwie gel&ouml;st. Zwei Millionen Fl&uuml;chtlinge oder gar drei in der T&uuml;rkei oder an der Grenze zur T&uuml;rkei sind ja kein Problem, da geben wir den T&uuml;rken oder der UNO ein wenig Geld und dann werden die schon daf&uuml;r sorgen, dass die Menschen &uuml;berleben. Ob sie dann in Lagern dahinvegetieren, ist uns egal, Hauptsache, wir sehen es nicht mehr und unsere B&uuml;rger sind nicht verunsichert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/fluechtlingslogik\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>US Vorwahlen<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Clinton gewinnt, wo nichts zu gewinnen ist<\/strong><br>\nNach dem Super Tuesday ist Hillary Clinton als demokratische Kandidatin schwer aufzuhalten. Dabei hat ihre Siegesserie einen Haken. [&hellip;]<br>\nDie knappe Niederlage in Massachusetts, immerhin ein Nachbarstaat Vermonts mit deutlich progressiven Z&uuml;gen, ist dagegen ein schmerzhafter symbolischer Schlag. Vor allem aber konnte die ehemalige Au&szlig;enministerin sehr klare Siege im S&uuml;den (Alabama, Arkansas, Georgia, Tennessee, Texas, Virginia) mit teilweise mehr als 30 Prozent Abstand einfahren &ndash; und damit einen deutlichen Vorsprung an Delegierten herausarbeiten. Eine &auml;hnliche Strategie hatte Barack Obama 2008 einen entscheidenden Vorteil verschafft. Gegen&uuml;ber Hillary Clinton.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/super-tuesday-clinton-gewinnt-wo-nichts-zu-gewinnen-ist-1.2888276\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es ist schon erstaunlich, dass das Abschneiden von Hillary Clinton vor allem in den deutschen Medien oft als gro&szlig;er Sieg dargestellt wird. Dass sie die &bdquo;S&uuml;dstaaten&ldquo; mit gro&szlig;em Vorsprung gewinnen w&uuml;rde, war nie auch nur im Ansatz strittig. In Texas hatte sie beispielsweise in <a href=\"http:\/\/www.realclearpolitics.com\/epolls\/2016\/president\/tx\/texas_democratic_presidential_primary-4158.html\">den Umfragen<\/a> einen Vorsprung von 30 Punkten. Erstaunlicher ist vielmehr, dass Bernie Sanders neben seinem Heimatstaat Vermont noch Minnesota und Oklahoma gewinnen konnte, die beide laut Umfragen Clinton h&auml;tte gewinnen m&uuml;ssen. F&uuml;r die Vorwahlen hat Clinton nach wie vor die besten Karten. Aber ihr Schw&auml;cheln k&ouml;nnte f&uuml;r die echten Wahlen durchaus von Bedeutung sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Merz: &ldquo;Sehe Clinton im Pr&auml;sidentschaftsrennen klar favorisiert&rdquo;<\/strong><br>\nDer Vorsitzende des Vereins &ldquo;Atlantik-Br&uuml;cke&rdquo;, Merz, sieht die demokratische Bewerberin Clinton im Rennen um die US-Pr&auml;sidentschaft klar favorisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/us-vorwahlen-merz-sehe-clinton-im-praesidentschaftsrennen.447.de.html?drn:news_id=587049\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.: Anmerkung:<\/strong> Es ist einmal wieder augenf&auml;llig, dass F. M. als Lobbyvertreter der &ldquo;Atlantik-Br&uuml;cke&rdquo; den medialen Segen f&uuml;r die Kandidatur Hillary Clintons im DLF erteilen darf, obwohl er in der Bundespolitik keine &ldquo;aktive&rdquo; Rolle mehr hat. Welch ein Nachrichtenwert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Horrorvision eines Pr&auml;sidenten Trump<\/strong><br>\nDie neuen Erfolge von Donald Trump d&uuml;rften die M&auml;rkte mit Grausen aufnehmen. Denn der selbsternannte &ldquo;gr&ouml;&szlig;te Unternehmer Amerikas&rdquo; ist in Wahrheit ein B&ouml;rsenschreck. Die wirre Haarpracht auf dem Kopf von Donald Trump wird mehr und mehr zum Sinnbild f&uuml;r den chaotischen Zustand der Welt. Und der republikanische Pr&auml;sidentschaftsanw&auml;rter tut seinerseits alles, dass die Wirrnis noch weiter zunimmt. Denn Trump ist ein Hauptprofiteur des globalen Chaos, das einen zunehmenden Teil der B&uuml;rger erheblich verunsichert. Steigende Terrorgefahr, Migrantenstr&ouml;me, stagnierende Weltwirtschaft und Spannungen in einer undurchsichtigen geopolitischen Lage spielen Trump in die H&auml;nde. Doch seine scheinbar einfachen L&ouml;sungen verst&ouml;ren das Establishment, und nicht nur das.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n24.de\/n24\/Nachrichten\/Wirtschaft\/d\/8151342\/die-horrorvision-eines-praesidenten-trump.html\">n24<\/a><\/li>\n<li><strong>Trump hat Recht!<\/strong><br>\nAmerika ist f&uuml;r viele US-B&uuml;rger kein gro&szlig;artiges Land mehr. Deshalb gewann Donald Trump bei den Vorwahlen am Super Tuesday in sieben von elf Bundesstaaten. Ihn w&auml;hlen eben nicht nur Dummk&ouml;pfe und Hillbillies. [&hellip;]<br>\nDonald Trump hat ja Recht. Amerika ist nicht mehr das gro&szlig;artige Land, in dem Tr&auml;ume in Erf&uuml;llung gehen. Es ist nicht mehr das Land, das fair zu den Flei&szlig;igen ist. Amerika ist ein kaputtes Land, ein frustriertes Land. Ein Land in dem die Kluft zwischen Reich und Arm so gro&szlig; ist wie zu Zeiten der R&auml;uberbarone. In dem es Aufsteiger so schwer wie nie haben. Vor allem, wenn ihre Hautfarbe schwarz ist oder wenn sie aus armen Familien stammen. [&hellip;]<br>\nBei den meisten Gespr&auml;chen geht es schnell ums Geld. In den USA haben viele Arbeiter und Angestellte seit zehn oder zwanzig Jahren keine reale Lohnerh&ouml;hung mehr bekommen. Damit die Einkommensl&uuml;cke nicht noch gr&ouml;&szlig;er wird, schuften sie mehr und l&auml;nger. 35 Millionen Amerikaner, das ist mehr als ein Viertel aller Erwerbst&auml;tigen, verdienen weniger als elf Dollar pro Stunde. Trotz der Krankenversicherung, die Pr&auml;sident Barack Obama einf&uuml;hrte, sind immer noch 23 Millionen US-B&uuml;rger ohne Schutz.<br>\nTrotz wirtschaftlicher Erholung geht es der Mehrzahl der Amerikaner heute schlechter als vor der Finanzkrise 2008. Fast 46 Millionen bekommen Lebensmittelmarken vom Staat.<br>\nEine halbe Million Menschen sind obdachlos. Allein in New York sind es 50.000, oft mit kleinen Kindern. Es sind so viele, sie w&uuml;rden das ganze Yankee-Stadion f&uuml;llen.<br>\nTrump sagt, wenn er Pr&auml;sident sei, m&uuml;ssen diese Menschen nicht mehr in den Stra&szlig;en vegetieren und sterben. Arbeitern verspricht er faire L&ouml;hne, von denen man leben kann. Industriearbeitspl&auml;tze aus China will er ins Land zur&uuml;ckholen. Sogar ein Basisschutz bei Krankheit steht in seinem Programm.<br>\nMan kann verstehen, warum so viele ihr Heil bei Trump suchen. Die Sorgen sind so gro&szlig;, die Wut auf die etablierten Politiker in Washington noch viel gr&ouml;&szlig;er. Amerika hasst seine Gegenwart und hat Angst vor der Zukunft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/donald-trump-am-super-tuesday--trump-hat-recht--6726488.html\">stern.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Neoconservatives Declare War on Donald Trump<\/strong><br>\nDonald Trump&rsquo;s runaway success in the GOP primaries so far is setting off alarm bells among neoconservatives who are worried he will not pursue the same bellicose foreign policy that has dominated Republican thinking for decades. Neoconservative historian Robert Kagan &mdash; one of the prime intellectual backers of the Iraq War and an advocate for Syrian intervention &mdash; announced in the Washington Post last week that if Trump secures the nomination, &ldquo;the only choice will be to vote for Hillary Clinton.&rdquo;<br>\nMax Boot, an unrepentant supporter of the Iraq War, wrote in the Weekly Standard that a &ldquo;Trump presidency would represent the death knell of America as a great power,&rdquo; citing, among other things, Trump&rsquo;s objection to a large American troop presence in South Korea.<br>\nTrump has done much to trigger the scorn of neocon pundits. He denounced the Iraq War as a mistake based on Bush administration lies, just prior to scoring a sizable victory in the South Carolina GOP primary. In last week&rsquo;s contentious GOP presidential debate, he defended the concept of neutrality in the Israeli-Palestinian conflict, which is utterly taboo on the neocon right.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2016\/02\/29\/neoconservatives-declare-war-on-donald-trump\/\">The Intercept<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Mit Hillary Clinton haben die Neocons also keine Probleme &hellip; ein weiteres interessantes Teil des Gesamtpuzzles.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bernie Sanders, Hillary Clinton und das Geld<\/strong><br>\nDer US-Pr&auml;sidentschaftskandidat der Demokratischen Partei, Bernie Sanders, hat die korrumpierende Rolle des Geldes in der Politik zu einem zentralen Thema seiner Kampagne gemacht. Er argumentiert, dass die Reichen durch die finanzielle Unterst&uuml;tzung von Wahlk&auml;mpfen und politischen Kampagnen den politischen Prozess kontrollieren. Dies f&uuml;hre zu einem politischen System, das sehr effektiv darin sei, die Interessen von Wall Street, Versicherungen und Pharma-Industrie zu bedienen. Es sei weit weniger effektiv darin, den Bed&uuml;rfnissen der einfachen Menschen gerecht zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1849\">annotazioni<\/a>\n<p><strong>Dazu: Elf Millionen Dollar von Banken und Konzernen <\/strong><br>\nDoch so toxisch die Altlasten aus ihrer Zeit als Ministerin sind, fast noch problematischer sind Clintons Auftritte bei Unternehmen und vor allem Wall-Street-Institutionen. Allein im Jahr 2014 und bis Anfang 2015 verdiente sie laut ihrer Meldung bei der US-Bundeswahlbeh&ouml;rde elf Millionen Dollar mit 51 Reden wie etwa beim Online-Einzelh&auml;ndler eBay und dem Tech-Infrastrukturriesen Cisco. Nach den &uuml;ppigen Honoraren gefragt, verteidigte Clinton sich damit, dass &ldquo;jeder das mache&rdquo;. [&hellip;]<br>\nVor allem die Auftritte bei Goldman Sachs d&uuml;rften sich f&uuml;r Clinton als Bumerang erweisen. Goldman Sachs ist jene Investmentbank, die f&uuml;r ihre Machenschaften w&auml;hrend der Finanzkrise von der US-B&ouml;rsenaufsicht SEC mit einer Bu&szlig;e von 550 Millionen Dollar belegt wurde. Es war die bis dahin h&ouml;chste Bu&szlig;e in der Geschichte der SEC. Hillary Clinton erhielt von der Bank 675.000 Dollar an Honorar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-03\/hillary-clinton-praesidentschaftskandidatin-donald-trump-zielscheibe\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: I&rsquo;m not fighting Hillary. I&rsquo;m fighting her owners<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160303-hdt-1-small.jpg\" alt=\"I'm not fighting Hillary. I'm fighting her owners\" title=\"I'm not fighting Hillary. I'm fighting her owners\"><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/photo.php?fbid=10154138473207122&amp;set=a.58394322121.66420.606892121&amp;type=3&amp;theater%20\">Ralph T. Niemeyer via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Why Bernie Sanders is No Jeremy Corbyn<\/strong><br>\nBy putting democracy at the center of his politics, Corbyn is creating a movement that aims at serving the people. Although the Labor Party is not revolutionary, Corbyn is setting in motion a dynamic that could lead in that direction. Sanders has borrowed the rhetoric of democracy while waging an undemocratic campaign in an undemocratic party surrounded by an undemocratic economy. Even if he were to win the presidency, Sanders&rsquo; campaign would go no further than Obama&rsquo;s in producing &ldquo;change.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.counterpunch.org\/2016\/03\/02\/why-bernie-sanders-is-no-jeremy-corbyn\/\">counterpunch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Lohnl&uuml;cke ist in Deutschland mit am gr&ouml;&szlig;ten<\/strong><br>\nDas Einkommen f&uuml;r M&auml;nner und Frauen ist europaweit unterschiedlich, doch nur in wenigen L&auml;ndern klafft die Schere so weit auseinander wie in Deutschland. Auch die Aufstiegsm&ouml;glichkeiten sind gering.<br>\nDie Differenz bei den L&ouml;hnen f&uuml;r M&auml;nner und Frauen ist einem Bericht zufolge in Deutschland so gro&szlig; wie in kaum einem anderen europ&auml;ischen Land. Wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe in ihren Mittwochsausgaben unter Berufung auf eine Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion berichteten, betr&auml;gt der Unterschied beim Bruttolohn durchschnittlich 21,6 Prozent. Nur in Estland (28,3 Prozent) und in &Ouml;sterreich (22,9 Prozent) ist er demnach noch gr&ouml;&szlig;er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/eu-vergleich-maenner-und-frauen-lohnluecke-ist-in-deutschland-mit-am-groessten\/13039974.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Unsozial ist unzumutbar! &ndash; 500 Seiten &uuml;ber gescheiterte Sparpolitik<\/strong><br>\nWenn der aktuelle europ&auml;ische Besch&auml;ftigungs- und Sozialbericht (&bdquo;Employment and Social Developments in Europe&ldquo; (ESDE 2015), der j&auml;hrlich von der EU-Kommission (EK) ver&ouml;ffentlicht wird, eines zum Ausdruck bringt, dann ist es das Scheitern der bisherigen Sparpolitik in Europa! Oder k&ouml;nnen zunehmende Verarmung, eine verfestigte Arbeitslosigkeit jenseits der 20-Millionen-Marke, verfehlte EU-2020-Ziele und eine Zunahme der sozialen Verwerfungen in den meisten EU-Staaten auch anders interpretiert werden? (&hellip;)<br>\nStatt akuten Handlungsbedarf und eine kritische Reflexion der &bdquo;Rezeptur des Scheiterns&ldquo; (= konzertierter R&uuml;ckbau des Sozialstaats, Abbau der ArbeitnehmerInnenrechte, fanatische Marktg&auml;ubigkeit, uvm) aus dem vorliegenden knapp 500 Seiten abzuleiten, schafft die Pressestelle der EU-Kommission das &bdquo;Unm&ouml;gliche&ldquo;: sie vergibt quasi einen &bdquo;Persilschein&ldquo; f&uuml;r das unsoziale Fehlmanagement im Gefolge der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008+. Der entsprechende Pressetext vom 21. J&auml;nner 2016 im Rahmen der Pr&auml;sentation des ESDE 2015 unterstellt &ndash; entgegen der umfangreichen und detaillierten Analyse! &ndash; den Bereichen Besch&auml;ftigung und Soziales in der EU eine &bdquo;weiterhin positive&ldquo; Entwicklung!? Dieser Pressetext kann nur als Abgehobenheit aus Sicht von Millionen von Menschen in der EU  gesehen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/unsozial-ist-unzumutbar\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Eliten, Politik und Ungleichheit &ndash; ein Teufelskreis<\/strong><br>\nDie Ungleichheit bei Einkommen und Verm&ouml;gen nimmt seit den 1970ern in den meisten wohlhabenderen Staaten zu. Einer der Gr&uuml;nde liegt in der Senkung der einkommens- und verm&ouml;gensbezogenen Steuern. W&auml;hrend diese beiden Beobachtungen mittlerweile weitestgehend anerkannt werden, so sind die gesellschaftlichen Prozesse, die zu dieser Steuerpolitik gef&uuml;hrt haben, bisher unterbeleuchtet. Studien und Umfragen sprechen daf&uuml;r, dass ein Teufelskreis aus Elitenbildung, Einkommens- und Verm&ouml;genskonzentration und unterschiedlichen politischen Einflussm&ouml;glichkeiten hinter dieser Entwicklung steckt, den es zu durchbrechen gilt.<br>\nDass die Ungleichheit bei Einkommen und Verm&ouml;gen in den letzten Jahrzehnten in so gut wie allen Industriel&auml;ndern zugenommen hat, ist durch zahlreiche Studien belegt. Bei den Einkommen rangieren die USA, Gro&szlig;britannien und Deutschland auf den Spitzenpl&auml;tzen. In den USA entfallen auf das oberste Prozent der Bev&ouml;lkerung 19,8% des gesamten Einkommens, auf das oberste Promille 9,5%. Die entsprechenden Werte f&uuml;r Gro&szlig;britannien und Deutschland lauten 14,7 bzw. 11,2% und 5,6 bzw. 4,0%.<br>\nWie gro&szlig; die Ungleichheit heute ist, zeigt ein Vergleich mit fr&uuml;heren Jahrhunderten. Das ist allerdings nur f&uuml;r Gro&szlig;britannien m&ouml;glich, da es zum einen als einziger gro&szlig;er Industriestaat seit mehreren Jahrhunderten in den heutigen Grenzen existiert und zum anderen f&uuml;r fr&uuml;here Jahrhunderte auch halbwegs verl&auml;ssliche Angaben zur Verteilung der Einkommen vorliegen. Das oberste Promille der Bev&ouml;lkerung kann danach heute einen dreimal so hohen Anteil am Volkseinkommen f&uuml;r sich verbuchen wie Ende des 17. Jahrhunderts, einen mehr als doppelt so hohen wie Mitte des 18 Jahrhunderts und immer noch einen um 60% h&ouml;heren als zu Beginn des 19. Jahrhunderts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/eliten-und-ungleichheit\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Stolperfalle Schlagloch<\/strong><br>\nDie Versicherungswirtschaft hat Probleme. Viele Policen zur Alterssicherung, die vor ein paar Jahren abgeschlossen wurden, garantieren der Kundschaft noch j&auml;hrliche Zinsgewinne von drei bis vier Prozent. Die aber lassen sich gegenw&auml;rtig kaum verdienen: Staatsanleihen und Pfandbriefe werfen so gut wie nichts ab. Deshalb sucht die Branche intensiv nach lukrativeren Alternativen. Auch die Bundesregierung hat ein versch&auml;rftes Interesse an einer L&ouml;sung: Auf keinen Fall will sie riskieren, dass Versicherungsh&auml;user demn&auml;chst vor der Pleite stehen und mit Steuergeldern gerettet werden m&uuml;ssten; schlie&szlig;lich geht es auch um Millionen von Riester- und R&uuml;rup-Vertr&auml;gen. Deshalb suchen Politik und Assekuranz seit l&auml;ngerem nach neuen, gewinntr&auml;chtigen Anlagem&ouml;glichkeiten f&uuml;r die vielen Milliarden aus der privaten Altersvorsorge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.verdi.de\/themen\/wirtschaft-finanzen\/++co++ca380b92-dfc5-11e5-9f3d-52540059119e\">verdi<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>GEW und VBE: PISA allein macht noch keine gute Schule<\/strong><br>\n&ldquo;Krieg und Flucht verlangen, dass wir unseren Blickwinkel erweitern: Wir wollen mit der OECD dar&uuml;ber diskutieren, dass die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen nicht nur auf Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen konzentriert werden darf. Immer wichtiger wird die Erziehung zum &lsquo;Global Citizen&rsquo;, zur Weltb&uuml;rgerschaft. Themen wie Friedfertigkeit, Toleranz und Respekt m&uuml;ssen wieder st&auml;rker in den Fokus schulischer Bildung r&uuml;cken&rdquo;, betont Tepe. &ldquo;Konkret: Die &lsquo;Politische Bildung&rsquo; der Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler, die in den vergangenen Jahren vernachl&auml;ssigt worden ist, muss wieder gest&auml;rkt werden.&rdquo; Auch in der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Lehrkr&auml;fte m&uuml;sse entsprechend reagiert werden. &ldquo;Lehrkr&auml;fte brauchen zus&auml;tzliche Kompetenzen, um die Lernprozesse der Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler inklusiv zu gestalten&rdquo;, unterstreicht Tepe. Die GEW erarbeite in ihrem &ldquo;Zukunftsforum Lehrer_innenbildung&rdquo; L&ouml;sungsvorschl&auml;ge. &ldquo;Doch damit allein ist es nicht getan. F&uuml;r eine gelingende Inklusion brauchen Schulen personelle und materielle Ressourcen sowie systemische Unterst&uuml;tzung. Insofern fokussieren sich in der Fl&uuml;chtlingsfrage die ungel&ouml;sten Probleme des Schulwesens in Deutschland wie in einem Brennglas.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/presse\/pressemitteilungen\/detailseite\/neuigkeiten\/gew-und-vbe-pisa-allein-macht-noch-keine-gute-schule\/%20\">GEW<\/a>\n<p><strong>Dazu: &bdquo;Deutschland ist auf dem Weg in die Inkompetenz&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Man muss nur wissen, wo es steht&ldquo;: Bildungsexperte Hans-Peter Klein kritisiert die Kompetenzorientierung der Bildungspolitik. Das Ziel sei die Hochschulreife f&uuml;r jeden, der einen Text lesen und verstehen kann. WirtschaftsWoche: In Baden-W&uuml;rttemberg, wo die gr&uuml;n-rote Regierung sich im M&auml;rz der Landtagswahl stellen muss, herrscht ein eher &bdquo;progressives&ldquo; Bildungskonzept. Sie halten davon wenig&hellip;<br>\nHans Peter Klein: Schaut man in den gerade vorgestellten Bildungsplan 2016 von Baden-W&uuml;rttemberg, liest sich dieser an mehreren Stellen wie eine Glosse oder ein Karnevalsscherz. Hier scheinen selbst in den Ministerien und deren zuarbeitenden Instituten f&uuml;r Qualit&auml;tssicherung grundlegende Begrifflichkeiten der Bildungsstandards oder der zugrunde liegenden Legitimationsschrift nicht bekannt zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/erfolg\/campus-mba\/bildung-deutschland-ist-auf-dem-weg-in-die-inkompetenz\/13029602.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die westdeutsche Dopingvergangenheit bleibt geheim<\/strong><br>\nDie Kommission der Uni Freiburg gibt auf. Nach neun Jahren mit vielen Hindernissen ist die Dopingkommission der Uni Freiburg am Dienstag zur&uuml;ckgetreten. Sie bef&uuml;rchtet beim Abschlussbericht Zensur. Die Aufarbeitung der schmutzigen Breisgauer Vergangenheit ist damit fraglicher denn je. Eines der wichtigsten Projekte des deutschen Sports seit der Wiedervereinigung endet im Chaos: Die Kommission, die die Dopingvergangenheit der Freiburger Universit&auml;t aufarbeiten sollte, hat sich am Dienstag wegen fortlaufender Behinderung durch ihren Auftraggeber aufgel&ouml;st. Damit ist mehr denn je unklar, ob das ganze Ausma&szlig; der Verbrechen und Verfehlungen an der Keimzelle der westdeutschen Dopingvergangenheit jemals ans Tageslicht gelangen wird. Nach neunj&auml;hrigem &raquo;Kampf gegen Windm&uuml;hlen&laquo;, in dem sich die Kommission auch mit dem m&auml;chtigen Profifu&szlig;ball anlegte, h&auml;lt sich das hochkar&auml;tig besetzte und von der Korruptionsexpertin Letizia Paoli angef&uuml;hrte Expertengremium aber eine Hintert&uuml;r offen. Man werde der Universit&auml;t nun einen Abschlussbericht vorlegen, sagte Kommissionsmitglied Fritz S&ouml;rgel, betonte aber angesichts m&ouml;glicher Zensur: &raquo;Dass die Kommissionsmitglieder ihre eigene Sicht der Dinge in einer gesonderten Publikation zur Kenntnis bringen werden, liegt auf der Hand.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1003603.die-westdeutsche-dopingvergangenheit-bleibt-geheim.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&ldquo;Der Widerstand&rdquo; vor der Wahl<\/strong><br>\nDrei Galionsfiguren der Protestbewegung gegen Stuttgart 21. Wo machen Gangolf Stocker, Walter Sittler und Egon Hopfenzitz am 13. M&auml;rz ihr Kreuz? Einer will f&uuml;r die Linke stimmen, einer f&uuml;r die Gr&uuml;nen. Und der dritte? Der w&auml;hlt die AfD. W&auml;re nicht die Protestbewegung gegen Stuttgart 21 gewesen, die Gr&uuml;nen in Baden-W&uuml;rttemberg h&auml;tten wohl trotz Fukushima kein so gutes Ergebnis bei der Landtagswahl 2011 erreicht, Winfried Kretschmann w&auml;re nicht Ministerpr&auml;sident geworden. Doch sp&auml;testens seit der Schlossgartenrodung im Februar 2012 ist bei vielen S-21-Gegnern, ob auf Montagsdemos oder im Parksch&uuml;tzer-Forum, die Entt&auml;uschung &uuml;ber die mit ins Amt gehievte Regierung mit H&auml;nden zu greifen: Nie wieder Gr&uuml;n, so scheint der Tenor. Am 17. Februar haben nun 40 mal mehr, mal weniger prominente Gegner des Tiefbahnhofs einen Wahlaufruf f&uuml;r die Linke vorgestellt; unter den Erstunterzeichnern sind der Theaterregisseur Volker L&ouml;sch und der Architekt und Bonatz-Enkel Paul D&uuml;bbers. Nicht alle fr&uuml;heren Galionsfiguren des Protests wollen sich indes so entscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/257\/der-widerstand-vor-der-wahl-3477.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><em>In der Gesamtausgabe von Kontext: Wochenzeitung lesen sie unter anderem:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Wider den Kreuzzug:<\/strong> CDU und FDP haben lange auf die gr&uuml;n-rote Bildungspolitik als wichtigstes Gewinner-Thema gesetzt. Doch jetzt machen Anh&auml;nger der Gemeinschaftsschule mobil gegen die Opposition. Mit starken Worten und guten Argumenten. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>&ldquo;Der Kapitalismus ist nicht das letzte Wort&rdquo;:<\/strong> Am 7. M&auml;rz wird Theodor Bergmann 100 Jahre alt. Sohn eines Berliner Rabbiners, Professor f&uuml;r Agrarwissenschaft in Stuttgart-Hohenheim, Nothelfer von Winfried Kretschmann, Kommunist von Kindesbeinen an. Was sagt so einer jungen Menschen?<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Reisen der Hoffnung:<\/strong> Gianfranco Rosis Berlinale-Gewinner &ldquo;Fuocoammare&rdquo; schildert die Situation auf der Insel Lampedusa. Er steht in einer langen Tradition von Filmen, die sich als Anw&auml;lte der Fl&uuml;chtlinge verstehen. Unser Kinoexperte &uuml;ber Flucht im Film.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Geschenk f&uuml;r Generationen:<\/strong> Geht also: Vor drei Jahren tobte ein Glaubenskrieg um den Nationalpark Schwarzwald, das gr&uuml;n-rote Prestigeprojekt. Inzwischen haben sich die Gem&uuml;ter beruhigt. Selbst CDU-Vertreter finden lobende Worte.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Black Panic:<\/strong> Angela Merkel vergisst nicht. Ihre alten Rechnungen mit der S&uuml;dwest-CDU zum Beispiel. Neun Tage vor der Wahl wollte die Bundeskanzlerin eigentlich mit Winfried Kretschmann auftreten, bei Stihl in Waiblingen. Am Montag, als der parteiinterne &Auml;rger so richtig hochkochte, sagte sie den Termin ab. Im schwarzen Lager w&auml;chst die Konfusion.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Feuer unterm Hintern:<\/strong> Alle dr&auml;ngen in die Mitte und mittendrin sitzt der gr&uuml;ne Ministerpr&auml;sident. Ob das funktioniert, um des Machterhalts willen &ndash; wer wei&szlig;? Genug ist es jedenfalls nicht, weil das Land mehr braucht, als weiter so. Die B&uuml;rgerInnen, die einst mit Winfried Kretschmann aufgebrochen sind, wollen Bewegung, eine solidarische Gesellschaft, die auch das Unten im Auge hat. Dazu muss Feuer untern Hintern. Ein Kommentar.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sozialisten in Spanien laufen vor die Wand<\/strong><br>\nEigentlich blickt in Spanien niemand mehr richtig durch, wie der Chef der Sozialisten (PSOE) Pedro S&aacute;nchez Ministerpr&auml;sident werden will. Vielleicht hat auch S&aacute;nchez den &Uuml;berblick schon vor der ersten Abstimmung im Madrider Parlament heute verloren. In seiner Rede zur Amtseinf&uuml;hrung vor dem Parlament hat er am Dienstag an alle Parteien appelliert, eine Regierung &ldquo;der Reformen&rdquo;, des &ldquo;Wandels und Fortschritts&rdquo; zu erm&ouml;glichen, um Neuwahlen und politische Instabilit&auml;t zu vermeiden. Doch seine Kandidatur ist extrem schwach, obwohl er sich am vergangenen Wochenende mit einer allgemeinen Frage bei einer Mitgliederbefragung Unterst&uuml;tzung f&uuml;r seine &ldquo;Abkommen&rdquo; geholt hat. Knapp 79 % stimmten mit Ja, doch nur 51% nahmen teil. Viele &ndash; vor allem die Parteilinke &ndash; verstehen seinen Kurs nicht. Viele blieben der Abstimmung fern, um S&aacute;nchez und die PSOE nicht noch weiter zu schw&auml;chen. Sein Problem ist, dass er nur &uuml;ber ein Abkommen mit den neoliberal-konservativen &ldquo;Ciudadanos&rdquo;(B&uuml;rger) verf&uuml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Sozialisten-in-Spanien-laufen-vor-die-Wand-3123985.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Failed State&ldquo; Griechenland<\/strong><br>\nGerade jetzt, da Griechenland wieder einmal kurz vor dem finanziellen Kollaps steht, hat eine Westbalkan-Konferenz von zehn Staaten unter Ausschluss Athens in Wien genauso &bdquo;erfolgreich&ldquo; wie skrupellos die Hauptlast der europ&auml;ischen Fl&uuml;chtlingskrise auf das wirtschaftlich ausgezehrte Land an der S&uuml;d- Ost-Flanke der EU abgew&auml;lzt. Der &bdquo;Failed State&ldquo; Hellas wird durch diesen einmaligen Akt europ&auml;ischer Anti-Solidarit&auml;t zu einer akuten Gefahr. [&hellip;]<br>\nEs sieht aktuell nicht gut aus. Die gro&szlig;e Offenheit mit der Tsipras im letzten Wahlkampf und auch bei seinem zweiten Regierungsstart im letzten September einr&auml;umte, er habe auf dem EU-Gipfel am 15. Juli 2015 den versch&auml;rften Austerit&auml;tskurs nur wegen eines drohenden &ouml;konomischen Zusammenbruchs seines Landes akzeptiert, verf&auml;ngt inzwischen immer weniger. Diese unverbl&uuml;mte Offenheit, mit der er den eklatanten Widerspruch zwischen der eigenen politischen Botschaft einer Korrektur des Austerit&auml;tskurses einerseits und dem tats&auml;chlichen Regierungshandeln andererseits zugab, reicht auf Dauer einfach nicht aus. Dazu w&auml;re es notwendig, dass die Menschen in Griechenland endlich Licht am anderen Ende des Tunnels sehen.<br>\nDie dazu notwendigen Erfolge sind jedoch nach &uuml;ber einem Jahr nicht sichtbar. Im Gegenteil: Die Umsetzung der Auflagen des 3. Hilfsprogramms, die von den Geldgebern sehr undifferenziert mit dem Begriff &bdquo;Reformen&ldquo; etikettiert werden, f&uuml;hrt aktuell zu immer weiteren wirtschaftlichen Bremseffekten. Dazu bricht wegen der unsolidarischen Abw&auml;lzung des europ&auml;ischen Fl&uuml;chtlingsproblems auf Griechenland nunmehr auch der Tourismus auf den griechischen Inseln ein. Angesichts der Tatsache, dass der wichtigste Wirtschaftszweig in Griechenland mit Abstand der Tourismussektor ist, sind die neuesten Buchungszahlen f&uuml;r die beliebtesten griechischen Inseln in der &Auml;g&auml;is fatal: So versch&auml;rfen die europ&auml;ischen Nachbarstaaten die bisherige Misere Griechenlands weiter zur &ouml;konomischen Schwindsucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/section\/eu-innenpolitik\/opinion\/failed-state-griechenland\/\">Dieter Sp&ouml;ri auf Euractiv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zensierter Bericht &uuml;ber CIA-Morde von 1975<\/strong><br>\nDie vom US-Vize-Pr&auml;sident geleitete &ldquo;unabh&auml;ngige&rdquo; Kommission zur Aufkl&auml;rung von CIA-Verbrechen wirkte bei der Vertuschung von Staatsmorden mit. Nun sind sind brisante Akten aufgetaucht, die einst von Dick Cheney pers&ouml;nlich frisiert wurden. Ein Jahrzehnt nach dem Mord an Pr&auml;sident John F. Kennedy gerieten die US-Geheimdienste ins Zwielicht. Durch einen Einbruch der selbst ernannten Citizens Commission to Investigate the FBI in ein B&uuml;ro der Bundespolizei FBI waren die Geheimdienst-Praktiken bekannt geworden, mit denen man die B&uuml;rgerrechtsgruppen, die Schwarzen-Bewegung und Vietnamkriegsgegner mit Geheimdienstmethoden &uuml;berwachte und zersetzte. Die geleakten Pentagon Papers, die Aufschluss zu den Planungen des Vietnamkriegs gaben und die Watergate-Aff&auml;re ersch&uuml;tterten Washington wie nie zuvor. Zudem hatte Enth&uuml;llungsjournalist Seymour Hersh &uuml;ber ein f&uuml;r den Pr&auml;sidenten bestimmtes Dokument &ldquo;Familienjuwelen der CIA&rdquo; berichtet, das den jeweiligen Amtsinhaber &uuml;ber dunkle Geheimnisse der CIA aufkl&auml;ren sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47559\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der n&auml;chste Gro&szlig;konflikt<\/strong><br>\nInmitten der eskalierenden Krisen in und um Europa bereitet das au&szlig;en- und milit&auml;rpolitische Strategiezentrum der Bundesregierung die deutsche &ldquo;Strategic Community&rdquo; auf einen m&ouml;glichen n&auml;chsten Gro&szlig;konflikt vor &ndash; den Machtkampf gegen China. Zwar sei man zur Zeit vollauf damit besch&auml;ftigt, den Machtkampf gegen Russland sowie die Kriege gegen Jihadisten in Nahost und im n&ouml;rdlichen Afrika zu f&uuml;hren, erkl&auml;rt der Pr&auml;sident der Bundesakademie f&uuml;r Sicherheitspolitik (BAKS), Karl-Heinz Kamp. Dennoch d&uuml;rfe man den Aufstieg Chinas nicht aus dem Blick verlieren; man m&uuml;sse dessen ost- und s&uuml;dostasiatische Rivalen st&auml;rken &ndash; denn &ldquo;die westlich gepr&auml;gte Weltordnung&rdquo; sei bedroht. Die BAKS legt aktuell einen Schwerpunkt auf die Besch&auml;ftigung mit China und hat ihr das j&uuml;ngste &ldquo;F&uuml;hrungskr&auml;fteseminar&rdquo; gewidmet, das der Bildung strategisch denkender Eliten dient. Zwar hie&szlig; es auf dem Seminar, eine etwaige &ldquo;Blockbildung gegen die Volksrepublik&rdquo; sei &ldquo;nicht im europ&auml;ischen Interesse&rdquo;; schlie&szlig;lich profitiert die deutsche Wirtschaft stark vom China-Gesch&auml;ft. Dennoch enth&auml;lt die aktuelle deutsche Asien-Politik bereits Elemente einer k&uuml;nftigen Konfrontation. Parallelen zur Russland-Politik, die lange Zeit aus &ouml;konomischen Gr&uuml;nden auf Kooperation zielte, aber dennoch vor zwei Jahren in einen erbitterten Machtkampf m&uuml;ndete, sind nicht zu &uuml;bersehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59321%20\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wenn Investoren Bauern das Land rauben <\/strong><br>\nInvestoren kaufen im gro&szlig;en Stil Ackerfl&auml;chen in Entwicklungsl&auml;ndern. Zahllose Bauern k&ouml;nnen sich gegen dieses sogenannte Landgrabbing kaum wehren. Einer Oxfam-Studie zufolge wurden in den vergangenen 15 Jahren L&auml;ndereien von insgesamt der Gr&ouml;&szlig;e Westeuropas verkauft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/entwicklungslaender-gier-nach-land-1.2886878\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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