{"id":31806,"date":"2016-03-04T08:52:02","date_gmt":"2016-03-04T07:52:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31806"},"modified":"2016-03-04T08:52:02","modified_gmt":"2016-03-04T07:52:02","slug":"hinweise-des-tages-2576","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31806","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31806#h01\">Syrien: Amnesty wirft Russland systematisches Klinik-Bombardement vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31806#h02\">US Vorwahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31806#h03\">Mindestlohn sch&uuml;tzt noch nicht vor Armut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31806#h04\">Ein au&szlig;ergew&ouml;hnliches Streikjahr: Zwei Millionen Streiktage, ganz unterschiedliche Arbeitsk&auml;mpfe fielen zusammen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31806#h05\">Drei-S&auml;ulen-Rente kommt die Versicherten teuer zu stehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31806#h06\">Goldgr&auml;berstimmung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31806#h07\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31806#h08\">Renditen von bis zu 800 Prozent: Argentinien kapituliert, Hedgefonds feiern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31806#h09\">Radikalumbau des Arbeitnehmerstatus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31806#h10\">Ukrainischer Expremier an EU und USA: &ldquo;Braucht ihr ein zweites Syrien?&rdquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31806#h11\">Willy Wimmer zum anstehenden EU-Gipfel: Europa muss umsteuern oder es erledigt sich selbst <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31806#h12\">Weltpolitik durch Drogenhandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31806#h13\">Der Lieblingsfeind im Norden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31806#h14\">Parlamentswahl in Irland: &bdquo;Ein sehr guter Tag f&uuml;r die Linke&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31806#h15\">Kretschmanns Gr&uuml;ne &uuml;berholen die CDU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31806#h16\">Landtagswahl U18: Diese Parteien w&uuml;rden Jugendliche w&auml;hlen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31806#h17\">Volker Beck: Pl&ouml;tzlich ein Untoter<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Syrien: Amnesty wirft Russland systematisches Klinik-Bombardement vor<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/syrien-amnesty-wirft-russland-systematisches-klinik-bombardement-vor-a-1080436.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Lesen Sie den Spiegel Online Artikel aufmerksam durch. Finden Sie auch nur einen halbwegs konkreten Beleg f&uuml;r die Amnesty international zugeschriebene Behauptung? So lautet der Text, gefettet von mir:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Allein in Syrien wurden nach Angaben von &Auml;rzte ohne Grenzen (MSF) im vergangenen Jahr 63 Kliniken attackiert. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) <strong>vermutet<\/strong> dahinter eine Kriegsstrategie des Regimes und Moskaus. Eine Untersuchung der Menschenrechtsorganisation habe Hinweise auf systematische Bombardierungen in den vergangenen drei Monaten gefunden.\n<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Syrische und russische Kr&auml;fte haben Gesundheitseinrichtungen absichtlich angegriffen und damit das humanit&auml;re V&ouml;lkerrecht eklatant verletzt&rdquo;, erkl&auml;rte die Amnesty-Mitarbeiterin Tirana Hassan in einer Mitteilung. &ldquo;Aber wirklich ungeheuerlich ist, dass das Zerst&ouml;ren von Kliniken Teil ihrer Milit&auml;rstrategie geworden <strong>zu sein scheint<\/strong>.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>So sehr ist Amnesty international schon in die Propaganda eingebunden und ruiniert seinen Ruf.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>US Vorwahlen<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Kulturzeit-Gespr&auml;ch mit Diana Johnstone zum &ldquo;Super Tuesday&rdquo; in den USA<\/strong><br>\nDie Journalistin Diana Johnstone beschreibt Hillary Clinton als kalte Kriegerin, die in der Au&szlig;enpolitik den ber&uuml;chtigten milit&auml;risch-industriellen Komplex repr&auml;sentiert. Wir sprechen mit ihr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/mediathek\/?mode=play&amp;obj=57425\">3sat<\/a>\n<p><strong>Dazu: Dieser Trump<\/strong><br>\nIn den USA gilt der &ldquo;Super Tuesday&rdquo; als wichtigster Termin bei den Vorwahlen. Wer wird Pr&auml;sidentschaftskandidat bei den Demokraten, wer bei den Republikanern? Nach Umfragen sieht es so aus, als ob Hillary Clinton und Donald Trump im Ring aufeinander treffen werden. Dabei ist gerade der Immobilienmogul ein ziemlich umstrittener Kandidat, selbst in seiner eigenen Partei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/kulturzeit\/themen\/185523\/index.html\">3sat<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31687\">Hillary Clinton, die Lieblingskandidatin der Kriegspartei<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Warum Bernie Sanders jetzt gewinnen kann<\/strong><br>\nDer Zeitfaktor spielte bisher gegen Sanders. Dabei&nbsp;wirkt sich der geringere Bekanntheitsgrad bisher&nbsp;negativ aus.&nbsp;Hillary Clinton war First Lady. Hillary Clinton war Au&szlig;enministerin unter Obama. Jeder Amerikaner kennt Hillary Clinton. Aber es ist auch wahr, dass die Mehrheit der Amerikaner Hillary Clinton nicht mag und nicht f&uuml;r vertrauensw&uuml;rdig h&auml;lt.<br>\nBernie Sanders war nahezu unbekannt und er ist immer noch keine amerikaweite Gr&ouml;&szlig;e. Diese L&uuml;cke rechtzeitig zu schlie&szlig;en, bevor Hillary Clinton uneinholbar vorne l&auml;ge, war das strategische Ziel der Sanders-Kampagne in der erste Phase. Das ist gelungen und die Ergebnisse des Super Tuesday verschaffen Sanders jetzt genug Zeit, weiter&nbsp;Boden gut zu machen. Und die Leute m&ouml;gen ihn, je mehr sie ihn kennenlernen. Bei Clinton ist das umgekehrt&hellip;<br>\nZudem&nbsp;haben die Demokraten in jenen Staaten, die Clinton nun gewann, bei der Pr&auml;sidentschaftswahl keine Chance. &nbsp;V&ouml;llig gleichg&uuml;ltig, wer f&uuml;r sie antritt: Alabama und Tennessee werden&nbsp;an die Republikaner gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/prinzchaos.wordpress.com\/2016\/03\/03\/warum-bernie-sanders-jetzt-gewinnen-kann\/\">Prinz Chaos<\/a><\/li>\n<li><strong>Donald Trump: Rache von unten<\/strong><br>\nAmerikas etablierte Parteif&uuml;hrer machten lange Zeit Politik f&uuml;r die Reichen. So haben sie den Populisten Donald Trump erst erm&ouml;glicht<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2016\/11\/donald-trump-us-wahl-kandidat-populismus\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ja, sieht es in Deutschland anders aus? Macht Merkel Politik f&uuml;r die Mehrheit der Menschen? Durch den deutschen Export von Arbeitslosigkeit mag die soziale Polarisierung noch nicht in aller Sch&auml;rfe durchschlagen. Dennoch, der Erfolg der AfD spricht eine deutliche Sprache. Wie es enden kann zeigt ein Blick nach Frankreich und der rasante Aufstieg des Front National. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mindestlohn sch&uuml;tzt noch nicht vor Armut<\/strong><br>\nW&auml;hrend die meisten europ&auml;ischen Staaten fl&auml;chendeckende Mindestl&ouml;hne bereits seit l&auml;ngerem kennen, gibt es ihn in Deutschland seit gut einem Jahr. Die Bundesrepublik war das 22. Land in der EU, das eine Verdienstuntergrenze eingef&uuml;hrt hat. Was die H&ouml;he angeht, unterscheiden sich die nationalen Mindestl&ouml;hne erheblich, wie der WSI-Mindestlohnbericht zeigt.<br>\nDen h&ouml;chsten Mindestlohn gibt es mit 11,12 Euro pro Stunde in Luxemburg, f&uuml;r dessen Arbeitsmarkt die Untergrenze angesichts vieler Berufspendler aus dem benachbarten Ausland besonders wichtig ist. Der zweith&ouml;chste Mindestlohn existiert mit 9,67 Euro in Frankreich, gefolgt von den Niederlanden mit 9,36 Euro, Gro&szlig;britannien mit 9,23 Euro, Irland mit 9,15 Euro und Belgien mit 9,10 Euro. &bdquo;Damit liegt der Mindestlohn mittlerweile in allen westeurop&auml;ischen L&auml;ndern &uuml;ber der 9-Euro-Marke&ldquo;, schreibt Thorsten Schulten im WSI-Mindestlohnbericht 2016. &bdquo;Lediglich Deutschland hinkt mit einem Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde etwas hinterher.&ldquo;<br>\nNoch deutlicher wird der R&uuml;ckstand Deutschlands, wenn man den Mindestlohn ins Verh&auml;ltnis zum Lohngef&uuml;ge der Volkswirtschaft setzt. Dazu vergleicht Schulten den Mindestlohn mit dem mittleren Lohn, dem so genannten Medianlohn, im jeweiligen Land. Der Medianlohn ist so definiert, dass genau die H&auml;lfte aller Besch&auml;ftigten mehr und die andere H&auml;lfte weniger verdient. Dabei zeigt sich: In fast allen untersuchten L&auml;ndern liegt der Mindestlohn unterhalb der offiziellen Niedriglohnschwelle, die gemeinhin bei zwei Dritteln des mittleren Lohns angesetzt wird. In einigen F&auml;llen betr&auml;gt er sogar weniger als 50 Prozent, was nach internationalen Konventionen als Armutslohn gilt. &bdquo;In vielen europ&auml;ischen L&auml;ndern sind die Mindestl&ouml;hne so niedrig angesetzt, dass sie unterhalb des Existenzminimums liegen&ldquo;, schreibt Schulten. Dies trifft auch f&uuml;r Deutschland zu, wo der Mindestlohn bei rund 48 Prozent des mittleren Lohns liegt &ndash; niedriger als in der Mehrheit der EU-L&auml;nder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/boeckler.de\/63922_63933.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ein au&szlig;ergew&ouml;hnliches Streikjahr: Zwei Millionen Streiktage, ganz unterschiedliche Arbeitsk&auml;mpfe fielen zusammen<\/strong><br>\n2015 war ein ungew&ouml;hnlich intensives Streikjahr. Das Arbeitskampfvolumen ist auf rund zwei Millionen Streiktage angestiegen. Die erhebliche Steigerung gegen&uuml;ber 2014 (392.000 Tage) beruht im Wesentlichen auf zwei gro&szlig;en Auseinandersetzungen. Allein 1,5 der zwei Millionen Streiktage entfielen auf den Arbeitskampf im Sozial- und Erziehungsdienst sowie den Streik bei der Post. Dies zeigt die Jahresbilanz zur Arbeitskampfentwicklung, die das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung heute vorlegt. Hinzu kam zu Beginn des letzten Jahres eine breite Warnstreikwelle in der Metall- und Elektroindustrie. Im internationalen Vergleich wird in Deutschland gleichwohl weiterhin relativ wenig gestreikt.<br>\nDie Zahl der Besch&auml;ftigten, die sich an Streiks beteiligten, lag 2015 ebenfalls deutlich h&ouml;her als im Jahr zuvor: 1,1 Millionen Streikende 2015 gegen&uuml;ber 345.000 in 2014. Hierf&uuml;r waren die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie ausschlaggebend, bei denen nach Angaben der IG Metall rund 885.000 Besch&auml;ftigte die Arbeit niederlegten. &bdquo;W&auml;hrend bei den Streiktagen das Jahr 2015 aus den genannten Gr&uuml;nden tats&auml;chlich au&szlig;ergew&ouml;hnlich war, sind eine Million und mehr Streikbeteiligte keine Seltenheit&ldquo;, erkl&auml;rt WSI-Experte Dr. Heiner Dribbusch.<br>\nDie &ouml;ffentliche Aufmerksamkeit konzentrierte sich auf die vier Konflikte bei Deutscher Bahn, der Post, im Sozial- und Erziehungsdienst sowie die Streiks bei der Lufthansa. &bdquo;Dies &uuml;berrascht nicht, ber&uuml;hrten doch alle diese Arbeitsk&auml;mpfe unmittelbar die &Ouml;ffentlichkeit&ldquo; so Dribbusch. &bdquo;Damit enden allerdings auch schon ihre Gemeinsamkeiten. Dass diese Konflikte im Jahr 2015 zusammen trafen, war weitgehend zuf&auml;llig, ihre Ursachen und Ziele sehr unterschiedlich.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/63065_63974.htm\">WSI<\/a>\n<p><strong>Dazu: Arbeitskampf: Warum deutsche Besch&auml;ftigte 2015 &ouml;fter gestreikt haben als sonst<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Lehrer und Lokf&uuml;hrer, Piloten und Erzieherinnen &ndash; 2015 wurde so viel gestreikt wie in den vergangenen elf Jahren nicht.<\/li>\n<li>Es ging dabei nicht nur um h&ouml;here L&ouml;hne, sondern teils auch darum, Verschlechterungen abzuwehren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Februar legen Metaller die Arbeit nieder, im Fr&uuml;hjahr streiken Lehrer und Lokf&uuml;hrer, Piloten und Erzieherinnen, sp&auml;ter folgen Paketzusteller und Flugbegleiter: Im vergangenen Jahr haben Besch&auml;ftigte ungew&ouml;hnlich h&auml;ufig ihren Arbeitsplatz verlassen, um f&uuml;r ihre Belange zu k&auml;mpfen. Insgesamt fielen rund zwei Millionen Arbeitstage wegen Streiks aus, sch&auml;tzt die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung in ihrer Streikbilanz f&uuml;r 2015, die sie an diesem Donnerstag ver&ouml;ffentlicht und die dieser Zeitung vorab vorliegt. Das ist die h&ouml;chste Zahl an Ausfalltagen, die die gewerkschaftsnahe Stiftung seit Beginn ihrer Streikstatistik im Jahr 2004 erfasst hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/arbeitskampf-warum-deutsche-beschaeftigte-2015-oefter-gestreikt-haben-als-sonst--23656276\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Drei-S&auml;ulen-Rente kommt die Versicherten teuer zu stehen<\/strong><br>\n&ldquo;Den Besch&auml;ftigen wurde mit der Riester-Reform nicht nur bezahlbare Beitr&auml;ge, sondern auch ein angemessener Lebensstandard im Alter versprochen. Tats&auml;chlich belegen die Zahlen der Bundesregierung, dass sie finanziell weitaus st&auml;rker bluten m&uuml;ssen, als bisher immer behauptet&ldquo;, erkl&auml;rt&nbsp;Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, dazu. Und Riestern allein reiche l&auml;ngst nicht mehr. &ldquo;Bereits heute m&uuml;ssen f&uuml;nf Prozent des Einkommens in die private Altersvorsorge gesteckt werden, um die Vorsorgel&uuml;cke zu schlie&szlig;en. 2030 werden es sogar mehr als sieben Prozent sein. Das ist weitaus mehr als bei einem h&ouml;heren Rentenniveau durch die parit&auml;tisch finanzierte gesetzliche Rente. Die Bundesregierung muss jetzt endlich das Ruder herumrei&szlig;en und die gesetzliche Rente st&auml;rken, statt verzweifelt nach Rettungsversuchen f&uuml;r die private Vorsorge zu suchen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/nachrichten\/drei-saeulen-rente-kommt-versicherten-teuer-stehen\/\">Linksfraktion<\/a>\n<p><strong>Dazu: Herr Kauder, 781,66 Euro sind ein schlechter Witz!<\/strong><br>\n&bdquo;Wenn Volker Kauder wirklich etwas gegen zu niedrige Renten tun will, muss er sich sofort von der im Koalitionsvertrag verabredeten sogenannten &sbquo;Lebensleistungsrente&lsquo; verabschieden&ldquo;, erkl&auml;rt Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Faktion DIE LINKE. Birkwald weiter: &bdquo;Kauder und Gabriel wollen Menschen mit 781,66 Euro netto nach Hause schicken. Das liegt unter allen Armutsschwellen!<br>\nWer wirklich etwas gegen Altersarmut tun will, muss als Erstes den Mindestlohn sehr deutlich erh&ouml;hen. Bei einer Arbeitszeit von 38,5 Wochenstunden m&uuml;sste der gesetzliche Mindestlohn laut Auskunft der Bundesregierung heute schon 11,50 Euro betragen, damit man nach 45 Jahren nicht aufs Sozialamt gehen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/herr-kauder-781-66-euro-sind-schlechter-witz\">Die Linke im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Goldgr&auml;berstimmung<\/strong><br>\nMit gierigen Augen starren die Unternehmen auf jedwede M&ouml;glichkeit, Daten zu ergattern. Das neue E-Health-Gesetz, das am 1. Januar 2016 in Kraft getreten ist, scheint diese Gier zu befeuern. Schon eine Woche nach Verabschiedung des Gesetzes meldete SAP, ein Anbieter f&uuml;r Unternehmenssoftware, mit einer neuen Software w&uuml;rden Daten unter anderem aus der medizinischen Forschung und aus elektronischen Patientenakten besser als bisher nutzbar. Mit diesem Programm k&auml;men sie einem l&uuml;ckenlosen Gesundheitsnetzwerk noch n&auml;her. Im Interesse der Gesundheit &ndash; versteht sich.<br>\nDer Chef der Techniker Krankenkasse hofft darauf, die Daten, die von Fitness-Armb&auml;ndern und Wearables gemessen werden, mit Hilfe der elektronischen Gesundheitskarte speichern zu k&ouml;nnen. Er phantasiert, diese Daten k&ouml;nnten zugleich von den Kassen verwaltet werden. Im Interesse der Versicherten &ndash; versteht sich. Die AOK Nordost bezuschusst den Kauf einer Apple Watch als Fitness-Tracker bereits mit 50 Euro &ndash; (noch) ohne die Daten auch selbst zu sammeln. Die Krankenkassen wollen jene B&uuml;rger f&uuml;r die eigene Kasse gewinnen, die die st&auml;ndige Selbstkontrolle schon zum eigenen Ma&szlig;stab gemacht haben. Das sind statistisch eher die j&uuml;ngeren, die fitteren und die besser gebildeten, ergo die Ges&uuml;nderen und die besser Verdienenden. Genau um dieses Klientel konkurrieren die Krankenkassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.grundrechtekomitee.de\/node\/746\">Grundrechtekomitee<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Kritik an TTIP-Studien<\/strong><br>\nFoodwatch hat einen kritischen Beitrag gemacht zur Rolle der &bdquo;&ouml;konomischen Wissenschaft&ldquo; bei der Begr&uuml;ndung von TTIP. Das ist sehr zu begr&uuml;&szlig;en, weil TTIP ein besonders eklatanter Fall ist, wo sich zeigt, dass entweder Gef&auml;lligkeitsgutachten gemacht werden oder, wie beim Sachverst&auml;ndigenrat, von vorneherein nur Meinungen durchkommen, die positiv zum Freihandel eingestellt sind.<br>\nIch will bei der Gelegenheit noch einmal darauf hinweisen, was ich im vergangen Mai zu der Frage des Schutzes der &bdquo;Investoren&ldquo; in Gastl&auml;ndern gesagt hatte. Es ist notwendig, darauf immer wieder hinzuweisen, weil es eine vollst&auml;ndige Ignoranz der Mainstream-&Ouml;konomen hinsichtlich dieser Fragen gibt. Sie wollen einfach nicht zur Kenntnis nehmen, dass es die Voraussetzungen f&uuml;r den effektiven Freihandel, auf den sie alles setzen, &uuml;berhaupt nicht gibt. Dass ein Fach solche eklatanten und eindeutigen Fakten einfach ignorieren kann, zeigt, dass es eine Wissenschaft von der Wirtschaft nicht gibt, von der Ethik einer Wissenschaft in diesem Gebiet ganz zu schweigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/hinweis-auf-eine-kritik-an-ttip-studien\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><strong>Ceta-Abkommen: Zeit, die Rei&szlig;leine zu ziehen<\/strong><br>\nDas sollten die Bundesregierung und vor allem Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sehr ernst nehmen: Niemand Geringeres als der Deutsche Richterbund h&auml;lt die umstrittenen Sonderklagerechte f&uuml;r Unternehmen f&uuml;r rechtswidrig, die das europ&auml;isch-kanadische Handelsabkommen Ceta und der Schwesterpakt mit den USA, TTIP, vorsehen. Die gr&ouml;&szlig;te Standesorganisation von Richtern und Staatsanw&auml;lten ist davon &uuml;berzeugt, dass die Regelungen gegen den Lissabon-Vertrag versto&szlig;en &ndash; immerhin eine Art europ&auml;isches Grundgesetz. Das ist fast so etwas wie ein Veto gegen die euphemistisch &bdquo;Investitionsschutz&ldquo; genannten Klageprivilegien von Unternehmen.<br>\nDer Unmut &uuml;ber die Sonderklagerechte von Unternehmen, die mit staatlichen Entscheidungen nicht einverstanden sind und Milliarden Schadenersatz verlangen, hat die Proteste gegen Ceta und TTIP angeheizt. Urspr&uuml;nglich waren es private Schiedsgerichte, vor denen Unternehmen klagen k&ouml;nnen sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-Ceta-Abkommen\/!5280440\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Richter halten Ceta f&uuml;r rechtswidrig<\/strong><br>\nNach Auffassung des Deutschen Richterbundes versto&szlig;en die in dem europ&auml;isch-kanadischen Handelsabkommen Ceta vorgesehenen Gerichte f&uuml;r Schadenersatzklagen von Unternehmen gegen EU-Recht. Die EU habe nicht die Kompetenz, solche Gerichte einzusetzen, sagte Peter Schneiderhan vom Pr&auml;sidium des Richterbunds der taz. &bdquo;Die Regelungen versto&szlig;en gegen den Lissabon-Vertrag&ldquo;, sagte er. Der EU-Grundlagenvertrag definiert, welche Kompetenzen die Union hat.<br>\nDer Wirtschaftspakt Ceta soll 2017 in Kraft treten. Urspr&uuml;nglich sah er die Einrichtung privater Schiedsgerichte vor. Diese sollten mit Anw&auml;lten besetzt sein und ohne Berufungsinstanz &uuml;ber Schadenersatzanspr&uuml;che von Unternehmen gegen Staaten entscheiden k&ouml;nnen, etwa wenn Firmen ihre Gewinnerwartungen durch neue Gesetze beeintr&auml;chtigt sehen. Dabei kann es um Milliarden Euro gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Europaeisch-kanadisches-Abkommen\/!5280451\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Renditen von bis zu 800 Prozent: Argentinien kapituliert, Hedgefonds feiern<\/strong><br>\nSie legten das Schulschiff der argentinischen Kriegsmarine in Ghana an die Kette, und die linksgerichtete Pr&auml;sidentin Cristina Fern&aacute;ndez de Kirchner lie&szlig; aus Angst vor der Pf&auml;ndung Regierungsmaschinen nicht ins Ausland fliegen: Internationale Gl&auml;ubiger setzten der argentinischen Regierung hart zu, um sie im Gezerre um die R&uuml;ckzahlung von Schulden in die Knie zu zwingen.<br>\nNach 15 Jahren Kampf kapitulierte Argentinien k&uuml;rzlich unter dem neuen konservativen Pr&auml;sidenten Mauricio Macri &ndash; und die Hedgefonds verdienen daran pr&auml;chtig. Ganz vorne liegt Bracebridge Capital, die eine satte Rendite von knapp 800 Prozent erwirtschaften. F&uuml;r 120 Millionen Dollar hatte der Fonds Staatsanleihen gekauft, nun bekommt er daf&uuml;r 950 Millionen Dollar ausgezahlt.<br>\nNicht ganz so &uuml;ppig verdient der lauteste Gegner Kirchners, Paul Singer. Sein Fonds NML Capital wird knapp 2,3 Milliarden Dollar bekommen. Das ist bei einem Einsatz von sch&auml;tzungsweise 617 Millionen Dollar eine Rendite von immerhin 370 Prozent.<br>\nDas ist einer der Gr&uuml;nde, warum sich Macris Vorg&auml;ngerin Kirchner beharrlich weigerte, die Forderungen der Hedgefonds zu begleichen und die Gl&auml;ubiger &ldquo;Aasgeier&rdquo; und &ldquo;Finanzterroristen&rdquo; nannte. Diese hatten nach der Pleite Argentiniens Staatsanleihen billig gekauft. Die Umschuldungen der Jahre 2005 und 2010 machten die Fonds nicht mit. W&auml;hrend die allermeisten Gl&auml;ubiger auf 70 Prozent ihrer Forderungen verzichteten pochten die so genannten &ldquo;Holdouts&rdquo; darauf, dass sie vollst&auml;ndig ausgezahlt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Argentinien-kapituliert-Hedgefonds-feiern-article17136576.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Radikalumbau des Arbeitnehmerstatus<\/strong><br>\nFrankreichs Staatspr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande hat nach dem Ausstieg der Justizministerin die Regierungsmannschaft um Premier Valls f&uuml;r die vermutlich letzte entscheidende Auseinandersetzung vor dem Wahlkampf 2017 umbilden lassen. Sogar einige Gr&uuml;ne lie&szlig;en sich als ministrables Feigenblatt einbeziehen; ihre Partei ist tief zerstritten.<br>\nDas Parlament hat den Notstand in der Verfassung um den Ausnahmezustand erweitert und f&uuml;r drei Monate verl&auml;ngert. Gleichzeitig hat die Regierung nach dem verlorenen Kr&auml;ftemessen mit der EU-Kommission und der deutschen Bundesregierung in der Frage der Fiskaldisziplin und einer aktiven europ&auml;ischen Wirtschaftspolitik die Reform des Arbeitsmarktes als &raquo;Pakt der Verantwortung&laquo; in die Wege geleitet.<br>\nSollte sich gegen die Aufk&uuml;ndigung der Sozialstandards im Lohnarbeitsverh&auml;ltnis gr&ouml;&szlig;ere Widerst&auml;nde entwickeln, die sich nicht mehr mit dem verfassungsm&auml;&szlig;ig vorgesehenen Notverordnungsparagrafen 49,3 beherrschen lassen, steht das Arsenal der Nationalgendarmerie im vollen Umfang bereit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/radikalumbau-des-arbeitnehmerstatus\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ukrainischer Expremier an EU und USA: &ldquo;Braucht ihr ein zweites Syrien?&rdquo;<\/strong><br>\nMykola Asarow erhebt schwere Anschuldigungen gegen die F&uuml;hrung in Kiew und dementiert Korruptionsvorw&uuml;rfe. (&hellip;)<br>\nSTANDARD: Sie haben vor dem Europ&auml;ischen Gerichtshof gegen die Sanktionen gegen Sie geklagt und gewonnen. Worum ging es konkret?<br>\nAsarow: Ich habe den Prozess gewonnen, aber die EU hat inzwischen neue Sanktionen verh&auml;ngt. Nun klage ich wieder. Das ist ein ewiger Kreislauf. Welche Aktiva die in Br&uuml;ssel beschlagnahmt haben, das interessiert mich selbst.<br>\nSTANDARD: Sie haben also kein Eigentum in Europa?<br>\nAsarow: Nein, ich habe keine Aktiva in Europa. Mein ukrainisches Eigentum wurde eingefroren: mein Konto, auf das mein Gehalt, meine Rente und meine Honorare eingegangen sind, mein Haus und meine Wohnung. Das alles wurde unter einem Vorwand konfisziert.<br>\nSTANDARD: Was sind die Vorw&uuml;rfe?<br>\nAsarow: Die Vorw&uuml;rfe sind l&auml;cherlich: So wird mir vorgeworfen, gegen den Maidan den Einsatz von Wasserwerfern erlaubt zu haben. Das ist schon deswegen zynisch, weil die Banditen dort bewaffnet waren und geschossen haben. Doch ich habe einen solchen Erlass nie unterzeichnet.<br>\nSTANDARD: Was hat denn &uuml;berhaupt zum Umsturz gef&uuml;hrt?<br>\nAsarow: Hauptfaktor war die Ausbildung bewaffneter K&auml;mpfer durch den US-Geheimdienst in Polen und Litauen. Der Umsturz war f&uuml;r 2015 unter dem Vorwand gef&auml;lschter Wahlen geplant.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000032159366\/Ukrainischer-Expremier-Braucht-ihr-ein-zweites-Syrien\">der Standart<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Willy Wimmer zum anstehenden EU-Gipfel: Europa muss umsteuern oder es erledigt sich selbst<\/strong><br>\nDas n&auml;chste EU-Gipfeltreffen ist auf den 7. M&auml;rz datiert. In einem Gastbeitrag f&uuml;r RT Deutsch zieht Willy Wimmer, langj&auml;hriger Parlamentarischer Staatssekret&auml;r beim Bundesminister der Verteidigung, Bilanz der seiner Meinung nach fatalen Lage in der sich Europa derzeit befindet. EU-Europa ist, so Wimmer, zu einer Speerspitze gegen Russland verkommen, die durch eine &bdquo;Brandrodung&ldquo; gen S&uuml;den und S&uuml;dosten im US-amerikanischen Interesse herbeigef&uuml;hrt worden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/37092-willy-wimmer-zum-anstehenden-eu\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><strong>Dazu: Unsere Freunde, die Amerikaner<\/strong><br>\nDie Amerikaner sind unsere Freunde. Sie bewohnen zwar nur einen Teil Amerikas, werden aber so genannt, weil die Bewohner der anderen amerikanischen Staaten im Verh&auml;ltnis zu ihnen v&ouml;llig unbedeutend sind. Die amerikanische Wirtschaft und ihre Banken bestimmen im Einvernehmen mit ihrer Regierung, ob und wie die Wirtschaft in weiten Teilen der Welt funktioniert. Zum Beispiel regulieren sie die Kapital- und Energiem&auml;rkte und den zwischenstaatlichen Warenaustausch. An erster Stelle steht die Erd&ouml;l- und die Waffenindustrie, zu der die Regierungsmitglieder intensive und auch pers&ouml;nliche Kontakte pflegen.<br>\nBefreundet sind die Amerikaner mit Staatsoberh&auml;uptern auf der ganzen Welt, so mit dem ukrainischen Pr&auml;sidenten und Oligarchen Petro Poroschenko, den sie bei der Beseitigung seiner russophilen Landsleute unterst&uuml;tzen. Oder mit K&ouml;nig Salman ibn Abd al-Aziz Al Saud von Saudi-Arabien, der seine sunnitischen Glaubensbr&uuml;der in Syrien und im Irak in ihrem beherzten Kampf gegen die irrgl&auml;ubigen Schiiten mit Waffen beliefert. Auch der t&uuml;rkische Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdo&#287;an geh&ouml;rt zu diesen Freunden, denn er bewacht verl&auml;sslich den Bosporus gegen einen Einfall der Mongolen und h&auml;lt sein Land sauber von allen oppositionellen Quertreibern.<br>\nDass dieses Amerika, das auch als USA firmiert, 19 Billionen Dollar Schulden hat und dass dort Millionen Menschen unterhalb der Armutsgrenze leben, ist selbstverst&auml;ndlich ein Ger&uuml;cht. Und auch die Behauptung, es existiere eine kriminelle Organisation namens NSA mit Tausenden von Spitzeln, die uns und die &uuml;brige Welt ausspionieren, ist nur eine von den vielen Verschw&ouml;rungstheorien unserer Gegner. Dazu geh&ouml;rt &uuml;brigens auch das b&ouml;swillige Gerede, bei uns seien Atomraketen der USA stationiert und von Ramstein aus w&uuml;rden amerikanische Drohnen zur Ermordung politischer Widersacher gesteuert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/4-2016&amp;textfile=3401\">Wolfgang Bittner in Ossietzky<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Weltpolitik durch Drogenhandel<\/strong><br>\nEin halbes Jahrhundert Kalter Krieg mit den verdeckten CIA-Eins&auml;tzen verwandelte auch den Opiumhandel und Regionen, die dauerhaft vom Drogenhandel abh&auml;ngig waren. (&hellip;)<br>\nAls der Einfluss der internationalen Gemeinschaft durch die F&uuml;hrung der USA und der Vereinten Nationen wuchs, beseitigte das Prohibitionsregime schlie&szlig;lich auch noch die letzten &Uuml;berreste des legalen Opiumhandels.<br>\nAber der Kalte Krieg wurde auch mit verdeckten Operationen gef&uuml;hrt, die an den Brennpunkten der globalen Konfrontation B&uuml;ndnisse mit Kriegsherren und Verbrechersyndikaten beg&uuml;nstigten. Das unsichtbare Aufeinanderprallen konkurrierender Kr&auml;fte hemmte die Verbotsbem&uuml;hungen der internationalen Gemeinschaft durch informellen staatlichen Schutz f&uuml;r Drogenh&auml;ndler, die den Geheimdiensten n&uuml;tzlich waren.<br>\nIn den 40 Jahren des Kalten Kriegs war die internationale Rauschgiftkontrolle auf diese Weise das Ergebnis einer subtilen, kaum verstandenen Wechselwirkung von Prohibition und Protektion. Es waren diese einander widerstrebenden Kr&auml;fte, die den globalen Drogenhandel in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg formten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47551\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Lieblingsfeind im Norden<\/strong><br>\nKim Jong Un handelt keinesfalls einfach unberechenbar. Sanktionen sind der falsche Weg, um in dem Land einen Wandel zu erreichen.<br>\n&Uuml;ber Nordkorea zu schreiben f&uuml;hlt sich manchmal an, wie blindlings durch ein Minenfeld zu waten. Wer das g&auml;ngige Schwarz-Wei&szlig;-Denken mit Graut&ouml;nen anreichert, wird im &ouml;ffentlichen Diskurs schnell f&uuml;r vogelfrei erkl&auml;rt. Dabei verhindert genau jenes vereinfachende Feindbild, den Koreakonflikt in seiner ganzen Komplexit&auml;t zu verstehen. Es wird Zeit, mit ein paar Missverst&auml;ndnissen aufzur&auml;umen.<br>\nDiktator Kim Jong Un mag vieles sein, aber &bdquo;irrational&ldquo; oder &bdquo;verr&uuml;ckt&ldquo; ganz bestimmt nicht. Tats&auml;chlich folgt das nordkoreanische Regime seit Jahren einer konsistenten wie fast schon vorhersehbaren Logik. Dass sich viele der heimischen Leitartikler dennoch nach jedem milit&auml;rischen Muskelspiel aufs Neue &bdquo;&uuml;berrascht&ldquo; zeigen, offenbart vor allem, wie oberfl&auml;chlich sich die &Ouml;ffentlichkeit mit Nordkorea auseinandersetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Nordkoreas-Machthaber\/!5280439\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu erneut Korea-Konflikt: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16784#h11\">Kim verfolgt ein klares Ziel<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Parlamentswahl in Irland: &bdquo;Ein sehr guter Tag f&uuml;r die Linke&ldquo;<\/strong><br>\nDie irischen Regierungsparteien, die nationalkonservative Fine Gael (FG) und Labour wurden f&uuml;r ihre Austerit&auml;tspolitik der letzten f&uuml;nf Jahre von den W&auml;hler*innen abgew&auml;hlt. Es wird keine Neuauflage dieser Koalition geben. Landesweit st&uuml;rzen FG um 10,6 %-Punkte auf 25,5 % und Labour um 12,8 %-Punkte auf 6,6 % ab, die Zahl ihrer nach der &uuml;bertragbaren Einzelstimmgebung gew&auml;hlten Abgeordneten sinkt von 76 auf 46 bzw. von 37 auf 6. Die Menschen gehen in Massen auf Distanz zum politischen Establishment.<br>\nDie Dynamik der Massenproteste gegen die Einf&uuml;hrung von Wassergeb&uuml;hren und anderen Massensteuern und die Zusammenstreichung des sozialen Wohnungsbaus, die die radikale Linke anf&uuml;hrt, hat die politischen Machtverh&auml;ltnisse zugunsten einer linken Alternative gegen die pro-Austerit&auml;tsagenda der etablierten Parteien umgew&auml;lzt. Das antikapitalistische Wahlb&uuml;ndnis People Before Profit\/Anti Austerity Alliance (PBP\/AAA), erst im August 2015 gebildet, gewinnt 6 Sitze (genauso viele wie die Labour Party) und holt aus dem Stand landesweit knapp 4 %. F&uuml;nf weitere Sitze werden von anderen radikalen Linken gewonnen, die als Unabh&auml;ngige angetreten sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/parlamentswahl-in-irland-ein-sehr-guter-tag-fuer-die-linke\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kretschmanns Gr&uuml;ne &uuml;berholen die CDU<\/strong><br>\nGr&uuml;ne vor CDU: In Baden-W&uuml;rttemberg k&ouml;nnte das bei der Wahl am 13. M&auml;rz so kommen &ndash; dank Ministerpr&auml;sident Kretschmann. Weiteres Ergebnis der ARD-Vorwahlumfrage: In Rheinland-Pfalz ist die SPD der CDU auf den Fersen. Und in Sachsen-Anhalt k&ouml;nnte die AfD auf 19 Prozent kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend-511.html%20\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Landtagswahl U18: Diese Parteien w&uuml;rden Jugendliche w&auml;hlen <\/strong><br>\nDie Landtagswahl in Baden-W&uuml;rttemberg r&uuml;ckt unweigerlich n&auml;her. Die Kandidaten duellieren sich in zig Diskussionen und gehen landesweit auf W&auml;hlerfang. Nicht im Fokus sind dabei die B&uuml;rger unter 18. Warum auch? Schlie&szlig;lich d&uuml;rfen Kinder und Jugendliche am 13. M&auml;rz noch nicht w&auml;hlen gehen.<br>\nDennoch fand am Montag die U18-Landtagswahl mit vielen jungen W&auml;hlern statt. Mit dabei auch J&ouml;rg Titze, 1. Vorsitzender des Stadtjugendrings, Hannes Rockenbauch (S&Ouml;S Linke Plus), Marion von Wartenberg (SPD), Michael Conz (FDP) und Donate Kluxen-Pyta von der CDU.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.landtagswahl-u18-diese-parteien-wuerden-jugendliche-waehlen.47fa14dc-6643-4445-99a2-d6e4ea026949.html\">Stuttgarter Nachrichten<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Volker Beck: Pl&ouml;tzlich ein Untoter<\/strong><br>\nVolker Beck lebt. Das sollte man nicht vergessen. Denn wenn man derzeit auf seine Facebook-Seite geht, liest es sich mitunter ganz anders. Da sind die Leute &ldquo;traurig und betroffen&rdquo;, sie schreiben: &ldquo;Danke f&uuml;r alles&rdquo;, &ldquo;ein trauriger Tag&rdquo;, &ldquo;du wirst sehr fehlen&rdquo; und &ldquo;der Respekt f&uuml;r deine Leistungen wird bleiben&rdquo;. Eine fr&uuml;here gr&uuml;ne Bundestagsabgeordnete wird von der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo; mit den Worten zitiert, man &ldquo;verliere&rdquo; einen der &ldquo;Allerbesten&rdquo;. So viel anders w&uuml;rden die das alle nicht formulieren, wenn Beck einen t&ouml;dlichen Skiunfall gehabt h&auml;tte &ndash; aber nein, er hatte eine andere Art von Unfall, wenn man so will. [&hellip;]<br>\nDie Frage, die sich f&uuml;r Volker Beck stellt, bleibt: Wann und warum ist so ein Drogenfund ein politisches Todesurteil? Vielleicht h&auml;tte Beck einfach koksen sollen wie jeder andere normale Mensch in Berlin-Mitte. Denn das Schlimmste an dem Fund ist die Vermutung, dass es Crystal Meth war, der unglamour&ouml;seste Dreck, den man sich reinziehen kann. Solange man nicht sicher wei&szlig;, ob es das war, gilt immer noch, dass\n<ul>\n<li>Beck erstens nicht unbedingt gegen seine eigenen Prinzipien versto&szlig;en hat (denn er ist weder der Papst noch Beautybloggerin, sondern ein Politiker, der unter anderem f&uuml;r eine liberale Drogenpolitik stand) und<\/li>\n<li>er im juristischen Sinne kein schweres Verbrechen begangen hat, weil die Menge, die er bei sich trug, als &ldquo;geringe Menge&rdquo; nicht unbedingt eine Anklage nach sich zieht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es bleibt aber nat&uuml;rlich der moralische Aspekt und die Frage der Vorbildfunktion. Crystal Meth w&auml;re schlimm, weil es einfach keine Fair-Trade-Droge ist und man mit dem Konsum ziemlich sicher die falschen Leute unterst&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/volker-beck-ploetzlich-ein-untoter-kolumne-a-1080385.html\">Margarete Stokowski auf Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu: So stellt sich der heute-show Zeichner die Bild-Redaktionskonferenz vor<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160304-hdt-bild.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160304-hdt-bild-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/heuteshow\/photos\/a.302789020985.156311.264820405985\/10153329966175986\/?type=3&amp;theater\">ZDF heute-show via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JW\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-31806","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31806","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=31806"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31806\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31809,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31806\/revisions\/31809"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=31806"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=31806"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=31806"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}