{"id":3181,"date":"2008-04-25T09:29:22","date_gmt":"2008-04-25T07:29:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3181"},"modified":"2008-04-27T19:16:38","modified_gmt":"2008-04-27T17:16:38","slug":"hinweise-des-tages-635","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3181","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3181&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Attac fordert: Ratifizierungsverfahren f&uuml;r EU-Vertrag stoppen<\/strong><br>\nMit scharfer Kritik hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac auf die Annahme des EU-Reformvertrags im Bundestag reagiert. Sowohl das Zustandekommen des Kontrakts als auch seine inhaltliche Ausrichtung seien abzulehnen. &ldquo;Dieser Vertrag wird den europ&auml;ischen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern f&uuml;r lange Zeit einen unkontrollierbaren Wirtschaftsliberalismus aufdr&uuml;cken, ohne dass sie nach ihrer Meinung gefragt wurden, geschweige denn mitentscheiden konnten&rdquo;, sagte Elke Schenk von der bundesweiten EU-AG von Attac. &ldquo;Mit ihrer Rede vom sozialen und demokratischen Europa l&uuml;gen sich die Bef&uuml;rworter in die Tasche.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/presse\/presse_ausgabe.php?id=883\">ATTAC<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Ratifizierungsverfahren zum Lissabon-Vertrag aussetzen &ndash; Ein Sozialprotokoll vereinbaren<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngsten Urteile des Europ&auml;ischen Gerichtshofs im Fall R&uuml;ffert, Lavl und Viking Line hebeld das Streikrecht und nationale Regelungen zur Sicherung von Mindest- und Tarifl&ouml;hnen aus. Nach Aussagen des Europ&auml;ischen Gewerkschaftsbundes sowie der deutschen und schwedischen Gewerkschaften haben diese Urteile die Idee eine sozialen Eruopas schwer besch&auml;digt. Die schwedischen und die deutschen Gewerkschaften fordern zudem die Staats- und Regierungschefs der EU sowie die Kommission in Br&uuml;ssel eindringlich auf &bdquo;sofort Regelungen zu erlassen, mit denen alle Mitgliedstaaten wirksam gegen Lohndumping vorgehen k&ouml;nnen&ldquo;.\n<p>Der Ratifizierungsprozess des Vertras von Lissabon, der nach &uuml;bereinstimmender Auffassung Urteile des EuGH, die den Vorrgang der Grundfreiheiten des Binnenmarkts vor Grundrechten und nationalstaaglichen Schutzregelungen postulieren, weiterhin erm&ouml;glicht, sollte deshalb solange ausgesetzt werden, bis der Europ&auml;ische Rat eine Einigung &uuml;ber die Einf&uuml;gung einer &bdquo;sozialen Fortschrittsklausel&ldquo; in die EU-Vertr&auml;ge erreicht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/16\/088\/1608879.pdf\">Deutscher Bundestag Antrag der Fraktion der Linken [PDF &ndash; 40 KB]<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch: <\/em><\/p>\n<p><a href=\"?p=3148\">Entscheidung des Europ&auml;ischen Gerichtshofes &ndash; Dienstleistungsfreiheit steht &uuml;ber nationalen Arbeitnehmerrechten <\/a><\/p>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Lissabon-Vertrag ist Meilenstein<\/strong><br>\nDer rheinland-pf&auml;lzische Ministerpr&auml;sident und SPD-Vorsitzende Kurt Beck hat die europ&auml;ische Einigung als eine Erfolgsgeschichte bezeichnet. Mit dem Vertrag von Lissabon werde diese Erfolgsgeschichte fortgeschrieben und die Grundlage f&uuml;r eine friedliche, demokratische und soziale Europ&auml;ische Union der Zukunft gelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spd.de\/menu\/1746240\/\">SPD<\/a> <\/p>\n<p>Hier k&ouml;nnen Sie sich noch einmal selbst &uuml;berzeugen, ob Sie in dem Vertrag von Lissabon, dem gestern eine Mehrheit von fast 90 Prozent im Bundestag zugestimmt hat, irgendetwas zum <a href=\"upload\/pdf\/20080401_VertragLissabonDrPeterGauweiler.pdf\">sozialen Europa finden [PDF &ndash; 904 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die R&uuml;ckfall-T&auml;ter<\/strong><br>\nWie oft wollen sich die Mitglieder des Parlamentarischen Kontrollgremiums eigentlich noch von den Geheimdiensten auf der Nase herumtanzen lassen? Wenige Tage vor der 83. Sitzung jenes Bundestags-Untersuchungsausschusses, der seit knapp zwei Jahren Verfehlungen des Bundesnachrichtendienstes und anderer Regierungsstellen durchleuchtet, muss die BND-Spitze erneut reum&uuml;tig einen Rechtsversto&szlig; einr&auml;umen und &ndash; wieder einmal &ndash; L&auml;uterung und Besserung geloben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/?em_cnt=1324103\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Das Geheimnis des Michael Glos<\/strong><br>\nWeil viele Menschen nicht von ihrem Lohn leben k&ouml;nnen, gibt es keine Vollbesch&auml;ftigung. Die &ldquo;Lohnzur&uuml;ckhaltung&rdquo; hat allein in den vergangenen 15 Jahren daf&uuml;r gesorgt, dass der durchschnittliche Reallohn eines Besch&auml;ftigten heute rund vier Prozent unter dem Niveau von 1993 liegt. Dieser Lohnverzicht hat aber nicht dazu gef&uuml;hrt, den Anteil der Arbeitslosen an den Erwerbst&auml;tigen zu senken. Die Zahlen m&uuml;ssten diejenigen zum Nachdenken anregen, die die Arbeitslosigkeit vor allem mit sinkenden L&ouml;hnen bek&auml;mpfen wollen und &uuml;ber jede Tarifrunde zuerst einmal das Damoklesschwert der Inflation h&auml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/17\/08170601.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Lebenszeichen vom Kreditmarkt<br>\n<\/strong>Die Deutsche Bank und andere Institute finden K&auml;ufer f&uuml;r milliardenschwere Darlehen. Dennoch d&uuml;rfte die Deutsche Bank demn&auml;chst einen Verlust melden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/artikel\/700\/171199\/print.html\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar Orlando Pascheit:<\/strong> Auf die Gefahr hin etwas naiv zu wirken, frage ich mich, inwiefern man davon sprechen kann, dass die Deutsche Bank riskante Kredite abgesto&szlig;en hat, wenn sie diese einfach in neue Kredite desselben Kreditnehmers umgewandelt hat. Es ist eine Sache, wenn ein Finanzinvestor ein ihm gew&auml;hrtes Darlehen mit einem Abschlag auf den urspr&uuml;nglichen Wert von der Deutschen Bank zur&uuml;ckkaufen kann, aber doch etwas ganz anderes, wenn die Deutsche Bank wiederum per Kredit den Kauf des Darlehens finanziert. Dieser Kredit lastet doch genauso auf den B&uuml;chern der Bank und bindet Eigenkapital.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bankenkrise: Die dubiose Rolle der Deutschen Bank<\/strong><br>\nDie Bankenkrise mit dem Fast-Konkurs der &ouml;ffentlichen IKB-Bank wird den Steuerzahler Milliarden kosten. MONITOR liegen jetzt neue Dokumente vor, die den Verdacht nahe legen, dass die Deutsche Bank viel engere Gesch&auml;ftsbeziehungen zur IKB hatte als bisher bekannt. Rechtsexperten empfehlen der IKB eine Klage gegen die Deutsche Bank. Und jetzt gibt es sogar Hinweise auf strafbaren Insiderhandel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/beitragsuebersicht.phtml\">wdr Monitor mit WebTV<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> In den NachDenkSeiten hatten wir auf die besondere Rolle der Deutschen Bank bei der Krise der IKB schon hingewiesen. Interessant war bei dem Beitrag auch zu sehen, wie subkutan von den Beteiligten Interviewten auch hier immer wieder der Eindruck erweckt wird, bei der IKB habe es sich um eine &ouml;ffentliche Bank gehandelt. Dass wir Steuerzahler &uuml;ber die KfW die Verluste bezahlen, wird wie selbstverst&auml;ndlich unterstellt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Credit Suisse mit 2,1 Milliarden Franken im Minus<\/strong><br>\nDie Credit Suisse wurde deutlich h&auml;rter von der Kreditkrise getroffen als erwartet. Nach erneuten Abschreibungen in der H&ouml;he von 5,3 Milliarden Franken weist die Grossbank im ersten Quartal einen Reinverlust von 2,1 Milliarden Franken aus. Die Bank h&auml;lt immer noch Risikopositionen von 46,3 Milliarden Franken in den B&uuml;chern. Damit belaufen sich die Abschreibungen der CS seit Beginn der Kreditkrise im letzten Sommer auf rund 8,5 Mrd. Fr. Zum Vergleich: Bei der Hauptkonkurrentin UBS sind es bis heute 40 Mrd. Franken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/credit_suisse_mit_reinverlust_von_21_milliarden_franken_1.718067.html?printview=true%20\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Thomas Fricke: Sch&ouml;ner kriseln mit Angie<\/strong><br>\nUnkontrolliertes Gl&uuml;cksempfinden kann beim Menschen auf Dauer zu Wahrnehmungsst&ouml;rungen f&uuml;hren. Das gilt offenbar auch f&uuml;r deutsche Industrievertreter, die vor lauter Erfolg zurzeit gern mal behaupten, dass &ldquo;die Welt deutsche Maschinen liebt&rdquo;. Oder die sich darin kuscheln, dass weder Finanzkrise noch &Ouml;lpreisschock und Superteuro der neuen deutschen Wirtschaftskraft schaden. Das T&uuml;ckische ist, dass die entsprechende Reformbilanz von Bundespr&auml;sidenten und anderen derzeit arg hochgerechnet wird, damit die Deutschen wieder reformlustig werden. Nach n&uuml;chternen Rechnungen hat die Agenda 2010 das strukturell angelegte Wirtschaftswachstum im unteren Zehntelprozentbereich gest&auml;rkt &ndash; immerhin, aber eben auch nicht mehr. Entsprechend limitiert ist im Umkehrschluss jetzt der Schutz gegen Konjunkturkrisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/347695.html?mode=print%20\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> So erhellend die Kolumnen von Thomas Fricke oft sind, er kommt &uuml;ber ein Handycap nicht hinweg, dass er sich selbst geschaffen hat. Er betrachtete und betrachtet die Wirtschaftsentwicklung im Jahre 2006 und damit die gerade zu Ende gehende Wirtschaftsbelebung als &bdquo;Boom&ldquo;. Er spricht vom &bdquo;Boom 2006&ldquo;. Davon kann aber keine Rede sein. Der Konsum und die Binnennachfrage stagnierte auch vor zwei Jahren. Die Wachstumsrate betrug gerade mal 2,9% real. Und dies nach einer Rezession von 2002 bis 2005 mit Werten von 0,0%, -0,2%, 1,1% und 0,8%. Booms sehen anders aus. Wenn man dann noch bedenkt, dass die Arbeitsproduktivit&auml;t in 2006 um 1,9% gestiegen ist und damit vom angeblichen Boom nur noch wenig zum Schaffen von Arbeitspl&auml;tzen &uuml;brig blieb, dann f&auml;llt es schon sehr schwer, von einem Boom zu sprechen. Wir waren meilenweit davon entfernt. Das zeigt auch der Vergleich der realen Wachstumsraten einiger andere L&auml;nder: Niederlande 3%, &Ouml;sterreich 3,3%, Slowenien 5,7%, Finnland 4,9%, Schweden 4,1%. USA und Gro&szlig;britannien hatten mit 2,9% soviel wie wir. Mein Fazit: Wir gehen von einer &auml;u&szlig;erst kleinen wirtschaftlichen Belebung in die n&auml;chste Rezession. Wenn das so ist, dann ist ein Gegensteuern, dessen Notwendigkeit auch Fricke sieht, noch um vieles dringlicher.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Superkapitalismus &ndash; Auf der Kippe <\/strong><br>\nDie globalisierte Marktwirtschaft hebelt die Glaubw&uuml;rdigkeit der Demokratie aus. Warum? Weil die meisten B&uuml;rger nicht mehr glauben, sie k&ouml;nnten bei diesem Spiel gewinnen. Die Folge: Das Vertrauen schwindet &ndash; in die Wirtschaft, in die Politik, in die Zukunft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/magazin\/artikel\/0,2828,537044,00.html%20\">manager-magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Manchmal scheint auch in den Wirtschaftsetagen der Vertrauensverlust wahrgenommen zu werden. Ein lesenswerter Artikel mit einigen gut brauchbaren Grafiken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>BMW droht weiterer Jobabbau<\/strong><br>\nDer Stellenabbau bei BMW beschr&auml;nkt sich wom&ouml;glich nicht auf die bereits angek&uuml;ndigten 8100 Jobs. Das Sparprogramm zielt jetzt auch auf die Verwaltung: Nach Informationen von manager magazin steht dort jeder f&uuml;nfte Arbeitsplatz auf der Kippe. Demnach hatte ein BMW-Team gemeinsam mit McKinsey-Beratern den Verwaltungsapparat des Konzerns analysiert. BMW hatte erst Ende Februar angek&uuml;ndigt, 8100 Stellen zu streichen. Davon entfallen 5000 auf Leiharbeiter und 2500 auf Stammkr&auml;fte. Konzernchef Norbert Reithofer will bis 2012 sechs Milliarden Euro sparen und die Umsatzrendite auf acht bis zehn Prozent steigern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,549482,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Bahnprivatisierung: Der faule Kompromiss der SPD <\/strong><br>\nDie SPD-F&uuml;hrung hat diese Woche entschieden: Die Deutsche Bahn geht an die B&ouml;rse. Gegen die Beschl&uuml;sse des SPD-Parteitages und gegen die eigenen Ank&uuml;ndigungen hat Kurt Beck die Privatisierung der Bahn damit parteiintern durchgesetzt. Auch wenn es zun&auml;chst nur um 24,9 % gehen soll, d&uuml;rfte die weitere Privatisierung nur eine Frage der Zeit sein. Damit hat sich die SPD-F&uuml;hrung gegen die Kritiker in den eigenen Reihen durchgesetzt. Ein Wortbruch mit Folgen: Kritiker der Privatisierung f&uuml;rchten jetzt einen Totalausverkauf der Bahn, der Steuerzahler und Bahnfahrer noch teuer zu stehen kommen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/themen\/global\/webmedia\/webtv\/getwebtvextrakt.phtml?p=400&amp;b=027&amp;ex=3\">wdr Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Im Mittel gar nicht arm<\/strong><br>\nReiche Alte, arme Junge: Einer Studie zufolge sind die Rentner in Deutschland finanziell gar nicht so schlecht aufgestellt &ndash; es geht ihnen sogar besser als vielen jungen Menschen. Pro Einwohner kommt die Gruppe der &uuml;ber 50-J&auml;hrigen auf eine Kaufkraft von 26.798 Euro pro Jahr. Mit zunehmendem Alter sinkt das verf&uuml;gbare Einkommen jedoch wieder. So verf&uuml;gt die Gruppe der 50- bis 59-J&auml;hrigen &uuml;ber durchschnittlich 25.167 Euro j&auml;hrlich, bei den Menschen zwischen 60 und 64 Jahren sind es noch 24.903 Euro. Die Senioren &uuml;ber 65 Jahre kommen im Schnitt auf eine Kaufkraft von 20.819 Euro. Damit liegen die &Auml;lteren aber noch deutlich &uuml;ber den 20- und 29-j&auml;hrigen, die der Studie zufolge lediglich &uuml;ber eine Kaufkraft von 15.175 Euro verf&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,ra3m1\/wirtschaft\/artikel\/652\/171151\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die GfK, die diese Studie erstellt hat, wendet den Rosst&auml;uschertrick mit den Durchschnittswerten an. Diese sagen nichts dar&uuml;ber aus, wie viel die einzelnen Dezilgruppen an Kaufkraft haben. Bei den Zweipersonen-Rentnerhaushalten im fr&uuml;heren Bundesgebiet konzentrierten z.B. die obersten 30 % der Haushalte mehr als die H&auml;lfte des Gesamtverm&ouml;gens (52,3 %) auf sich, die untersten 50 % der Haushalte kamen lediglich auf einen Anteil von 30 %&rdquo; <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Content\/Publikationen\/Querschnittsveroeffentlichungen\/WirtschaftStatistik\/WirtschaftsrZeitbudget\/GeldImmobilienRentner.psml\">(siehe Statistisches Bundesamt)<\/a>. Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung betrug die durchschnittliche Jahresrente netto 8.616,- &euro;, eine Rentnerin aus Westdeutschland erhielt 2006 j&auml;hrlich 5.580,- &euro;.<br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nahrungsmittelpreise bleiben hoch<\/strong><br>\nDie Asiatische Entwicklungsbank (ADB) geht davon aus, dass die Verteuerung von Grundnahrungsmitteln dauerhaften Charakter hat. Sie distanziert sich aber von dramatisierenden Szenarien und geht auch nicht von bevorstehenden Hungersn&ouml;ten aus. Bei Biotreibstoffen, die zur Verknappung beitr&uuml;gen, sei ein Umdenken erforderlich. Als Folge der Kreditkrise in den USA sei auch zu beobachten, dass Rohstoffe, darunter eben Reis, aber auch Getreide, Palm&ouml;l und Soja, zu interessanten Anlageobjekten geworden seien. Zu den weiteren sich &uuml;berlagernden preistreibenden Faktoren geh&ouml;rt gem&auml;ss der ADB die Steigerung der Treibstoffpreise, die sich auf praktisch allen Produktionsstufen als kostentreibend erweise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/nahrungsmittelpreise_bleiben_hoch_1.717714.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Rationierter Reis<\/strong><br>\nReis wird vor allem wegen Spekulationen an den B&ouml;rsen immer teurer. Aber auch Hamsterk&auml;ufe treiben den Preis. Gastwirte bekommen bei zwei US-Handelsketten maximal 36 Kilo.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1324755\">FR<\/a><\/p>\n<p><em>Ferner:<\/em><\/p>\n<p><strong>Bevor es die Ernte gibt, wird sie gekauft<\/strong><br>\nHeiner Flassbeck, Chef&ouml;konom bei der UN-Konferenz f&uuml;r Handel und Entwicklung (Unctad) mit Sitz in Genf, &uuml;ber Spekulation und den Reispreis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1324758&amp;sid=f24336185d9a80eabcb9bc6ef003bbf4\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Einblicke in die allt&auml;gliche Korruption und ihre Netzwerke<\/strong>\n<p><strong>CDU-Politiker wegen Schmiergeld unter Druck<\/strong><br>\nDer Siemens-Beauftragte Wilhelm Schelsky soll drei Wahlk&auml;mpfe des CDU-Politikers Ulrich Adam gesponsert haben. Dadurch erreicht die Aff&auml;re um Schmiergeldzahlungen beim Siemens-Konzern erstmals den Bundestag. Auch Ex-Innenminister Otto Schily soll ein Berater-Honorar von Siemens erhalten haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article1935371\/CDU-Politiker_wegen_Schmiergeld_unter_Druck.html\">Die Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Milliardenkorruption bei Siemens, geschmierte Spaltergewerkschaften, verdeckte Parateispenden, gesponserte Sportfunktion&auml;re als Lobbyisten und kein Wunder, dass Schily seine Eink&uuml;nfte nicht offen legen will. Alltag in Deutschland. Man braucht sich nicht wundern, wie da viele Dinge laufen.<br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sorge um die Gesundheit der Kinder in China<\/strong><br>\nChinas Umweltverschmutzung nimmt zu und mit ihr das chinesische Gesundheitsbewusstsein. Besonders werdende M&uuml;tter machen sich Sorgen. Ein Zusammenhang zwischen sich h&auml;ufenden Defekten Neugeborener und der Umweltverschmutzung wird vermutet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/international\/sorge_um_die_gesundheit_der_kinder_in_china_1.717593.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Die USA auf dem Weg nach unten<\/strong><br>\nDie st&auml;rkste Weltmacht der Geschichte verliert ihre Bedeutung. Milit&auml;rische Misserfolge, innere Konflikte und finanzielle Probleme lassen Amerika allein dastehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/dokumentation\/?em_cnt=1324667\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>GEW ruft zum Boykott der bundesweiten FOCUS-Schuldatenbank auf<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft Schulen und Eltern bundesweit auf, die von der Zeitschrift FOCUS-Schule zum Aufbau einer Schuldatenbank versandten Frageb&ouml;gen nicht zu beantworten. &bdquo;Eine bundesweite Schuldatenbank geh&ouml;rt nicht in die Zust&auml;ndigkeit eines kommerziellen Polit-Magazins. Ich wundere mich &uuml;ber die Kultusministerkonferenz (KMK), dass sie diesem Ansinnen nicht l&auml;ngst eine deutliche Absage erteilt hat.&ldquo; Das Focus-Argument, mit der Datenbank werde der Wunsch der Eltern nach Transparenz erf&uuml;llt, l&auml;sst die stellvertretende GEW-Vorsitzende und Schulexpertin Marianne  Demmer nicht gelten: &bdquo;Der Wunsch nach Transparenz ist v&ouml;llig verst&auml;ndlich. Aber erstens glaube ich nicht an die edlen Absichten der Zeitschrift. Die will vor allem verkaufen. Zweitens gaukeln schriftliche Selbstausk&uuml;nfte der Schulen und die zwei Jahre alten Zahlen der statistischen Landes- und Bundes&auml;mter den Eltern Transparenz lediglich vor.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/GEW_ruft_zum_Boykott_der_bundesweiten_FOCUS-Schuldatenbank_auf.html\">GEW<\/a>\n<p><em>Zu guter letzt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Rhetorische Tipps f&uuml;r Kurt Beck<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/cgi-bin\/mkram?rtsp:\/\/ras01.wdr.de\/radio\/wdr5\/morgenecho\/20080424_lenz.rm\">WDR [RAM &ndash; 9 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3181","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3181","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3181"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3181\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3181"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3181"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3181"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}