{"id":31840,"date":"2016-03-04T13:43:18","date_gmt":"2016-03-04T12:43:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31840"},"modified":"2018-03-24T11:43:10","modified_gmt":"2018-03-24T10:43:10","slug":"eine-anregung-leiten-sie-den-beitrag-merkels-popularitaet-gruendet-auf-vergessen-ausblenden-und-dem-wunsch-dazu-zu-gehoeren-als-pdf-weiter-an-ihre-freunde-und-bekannten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31840","title":{"rendered":"Eine Anregung: Leiten Sie den Beitrag \u201eMerkels Popularit\u00e4t gr\u00fcndet auf Vergessen, Ausblenden und dem Wunsch, dazu zu geh\u00f6ren.\u201c als pdf weiter an ihre Freunde und Bekannten"},"content":{"rendered":"<p>Mehrere NachDenkSeiten-Leserinnen und -Leser haben <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31801\">den gestrigen Artikel<\/a> zu den Hintergr&uuml;nden von Angela Merkels Popularit&auml;t schon von sich aus an Freunde und Bekannten weitergeleitet . Diese Anregung m&ouml;chte ich weitergeben, weil es unter unseren Bekannten und Freunden viele gibt, die sich die Popularit&auml;t von Angela Merkel auch nicht erkl&auml;ren k&ouml;nnen. Nutzen Sie <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/160303-PDF-merkels-popularitaet-gruendet-auf-vergessen-ausblenden-und-dem-wunsch-dazu-zu-gehoeren.pdf\">das PDF Format<\/a>. Das sind knapp vier Seiten. Ausgedruckt zum Weiterverteilen oder &uuml;ber Ihren E-Mail Verteiler. Wenn Sie bei dieser Gelegenheit auch noch darauf hinweisen, dass die NachDenkSeiten t&auml;glich helfen, hinter die Kulissen zu schauen, dann dient das ihrer weiteren Verbreitung. Und Ihre und unsere Chance, auf Menschen zu treffen, die &auml;hnlich kritisch denken, steigt. &ndash; Es kamen viele Mails zum Artikel. Diese sind unten angef&uuml;gt. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>LeserInnen-Mails zu &bdquo;Merkels Popularit&auml;t gr&uuml;ndet auf Vergessen, Ausblenden und dem Wunsch, dazu zu geh&ouml;ren.&ldquo; <\/strong><\/p><p>Der gestrige Beitrag hat eine rege Reaktion ausgel&ouml;st. In den Mails sind eine Reihe von weiterf&uuml;hrenden Gedanken enthalten. Wir geben sie deshalb an Sie weiter. Letzter Stand: 4.3.2016 12:00 Uhr.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Ihren Appell vom 3.3.2016, &uuml;ber Merkels Politik nachzudenken, finde ich sehr gelungen, notwendig und w&uuml;nsche ihm gro&szlig;e Verbreitung!<\/p><p>Das ist eine Zusammenfassung der Merkelschen Politik, die so leider keine der Oppositionsparteien auf den Punkt bringt.&nbsp;<\/p><p>Chapeau f&uuml;r dieses &bdquo;Wahlprogramm&rdquo; einer noch nicht existierenden Oppositionspartei!<\/p><p>Ich habe den Appell gleich auf meinem Verteiler weitergeschickt.<\/p><p>Gro&szlig;en Dank und herzliche Gr&uuml;&szlig;e aus Berlin<\/p><p>Ihr J&uuml;rgen H.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>gerade habe ich Ihren Artikel &ldquo;Merkels Popularit&auml;t gr&uuml;ndet auf Vergessen, Ausblenden und dem Wunsch, dazu zu geh&ouml;ren&rdquo; gelesen. Ich m&ouml;chte nur einige wenige Gedanken zu dieser sp&auml;ten Stunde zu dem Text niederschreiben, auch wenn man einiges sagen k&ouml;nnte. Es soll mir hier allein um den wirtschaftspolitischen Aspekt gehen, der mir aber als besonders relevant erscheint. Die (vermeintliche) Schw&auml;che der Kritiker der aktuellen Politik in dieser Frage ist m.E. aber auch besonders relevant. <\/p><p>Besonders fatal ist dabei nach meinem Daf&uuml;rhalten, dass in der &Ouml;ffentlichkeit fast immer der Einruck entsteht, dass es denjenigen, die eine eher &ldquo;linke&rdquo; Politik machten, &ldquo;nur&rdquo; um Gerechtigkeit gehe. <\/p><p>Verstehen Sie mich nicht falsch: Gerechtigkeit ist wichtig. Aber wenn die Leute glauben, dass sie die Wahl haben zwischen einem System, das funktioniert, auch wenn es mit recht viel Ungleichheit einhergeht und es dort vielen nicht so gut geht, und einem System, das zwar f&uuml;r weit mehr Gleichheit steht, aber &ouml;konomisch sehr schlecht funktioniert (und beispielsweise mit gigantischer Arbeitslosigkeit verbunden w&auml;re): Was werden die Menschen dann vorziehen?<\/p><p>Es m&uuml;sste viel st&auml;rker vermittelt werden, dass das ganze marktwirtschaftliche System auf Dauer nur dann funktionieren kann, wenn die Masseneinkommen mit der wirtschaftlichen Entwicklung mithalten. Dass Partizipation nicht &ldquo;allein&rdquo; aus politischen und sozialen, sondern mindestens genauso auch aus genuin &ouml;konomischen Gr&uuml;nden unabdingbar ist. Dass es nicht &ldquo;nur&rdquo; um eine gerechtere, sondern vor allem um eine &uuml;berhaupt funktionst&uuml;chtige Marktwirtschaft geht. <\/p><p>Und es m&uuml;sste dargelegt werden, wieso(!) es eigentlich Deutschland noch relativ gut geht (verglichen mit S&uuml;deuropa), was das mit Leistungsbilanzungleichgewichten und dem schlechten Management des Euro zu tun hat, und was langfristig die Folgen sein werden. Auf den Nachdenkseiten wird das ja immer wieder thematisiert, aber vielleicht k&ouml;nnte man da auch noch etwas mehr machen. Vielleicht k&ouml;nnte man noch h&auml;ufiger darlegen, wieso einzelwirtschaftliches Denken oftmals nicht auf die Makro&ouml;konomie &uuml;bertragbar ist.<\/p><p>Wenn ich beispielsweise Frau Wagenknecht als eine f&uuml;hrende Politikerin einer linksgerichteten Partei h&ouml;re, dann geht es (vielleicht ist das mein gef&uuml;hlter Eindruck) vor allem um die Steuern f&uuml;r Reiche. Man mag ja beispielsweise durchaus f&uuml;r eine h&ouml;here Einkommenssteuer sein &ndash; aber das kann nicht das zentrale Thema sein. Die Betr&auml;ge, die durch eine h&ouml;here Einkommenssteuer zustande k&auml;men, w&uuml;rden in Relation zum Gesamtvolumen des Staatshaushaltes m.W. nur relativ geringf&uuml;gig ins Gewicht fallen. Also m&uuml;sste man schon eher bei den Unternehmenssteuern ansetzen. Vor allem anderen aber w&auml;re doch die Prim&auml;rverteilung zu &auml;ndern. Die L&ouml;hne m&uuml;ssten unbedingt steigen. (Dies auch, damit die Inflationsrate in Deutschland die in anderen L&auml;ndern der Eurozone &uuml;bersteigt und es zu einer Konvergenz der Wettbewerbsf&auml;higkeit kommt.) Diese Gesichtspunkte m&uuml;ssten die Priorit&auml;t haben; sie m&uuml;ssten mehr thematisiert werden als andere Anliegen.(Wenn ich &lsquo;Sahra Wagenknecht&rsquo; und &lsquo;Steuern&rsquo; bei Google eingebe, finde ich gleich mehrere Ergebnisse, die auf ihre Homepage verweisen. Gebe ich ihren Namen und &lsquo;L&ouml;hne&rsquo; ein, so wird erst einmal kein einziger Beitrag von ihrer Seite angezeigt, obwohl sie nat&uuml;rlich auch immer wieder etwas zu diesem Thema sagt.)&nbsp; <\/p><p>Oder die Banken, die zocken und gierig sind: Stephan Schulmeister hat einen sch&ouml;nen Text namens &ldquo;Realkapitalismus und Finanzkapitalismus&rdquo; verfasst. Darin legt er (m.E. &uuml;berzeugend) dar, dass das jetzige System auch aus der Sicht der Unternehmen, die vor allem in der Realwirtschaft ihr Geld verdienen, sch&auml;dlich ist. Wer versucht schon, solche Gedanken im gro&szlig;en Stile und systematisch &ldquo;unters Volk&rdquo; zu bringen? <\/p><p>Oder man denke an das &ldquo;B&uuml;ndnis f&uuml;r Arbeit&rdquo;, die &ldquo;Agenda 2010&rdquo; und &ldquo;Hartz IV&rdquo;: Dass diese Reformen sehr hart sind, gen&uuml;gt in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung nicht, um gro&szlig;fl&auml;chige und entschiedene Ablehnung hervorzurufen. Solange die Sichtweise vorherrscht, dass diese Reformen notwendig sind, damit es &ldquo;Deutschland (halbwegs) gut geht&rdquo; und die Arbeitslosigkeit nicht in astronomische H&ouml;hen ansteigt, akzeptiert man sie als &ldquo;harte Notwendigkeiten&rdquo; oder arrangiert sich doch zumindest mit ihnen.&nbsp; <\/p><p>Wenn jene Parteien oder Gewerkschaften, die noch Abstand zur Neoklassik halten, nicht vor allen anderen Dingen jeden einzelnen Tag, den es gibt, erkl&auml;ren, wie die Wirtschaft funktioniert, wie sie funktionieren muss und wieso die derzeitige Politik f&uuml;r die (Real)wirtschaft (und das hei&szlig;t: f&uuml;r Arbeitnehmer und langfristig auch realwirtschaftliche Unternehmer) sch&auml;dlich ist (so wie Herr Flassbeck das beispielsweise immer wieder darlegt), dann macht sie einen gro&szlig;en strategischen Fehler. Denn dann glauben die Leute, dass die aktuelle Politik zwar hart, aber zugleich eben auch &ldquo;alternativlos&rdquo; sei. Alternativen werden dann als gut gemeinte und sozial motivierte Vorschl&auml;ge, die in unserer realen Welt aber leider nicht funktionieren k&ouml;nnen, betrachtet werden. <\/p><p>Vielleicht kommt Ihnen meine Argumentation etwas utilitaristisch vor. Es geht mir aber nicht darum, Gesichtspunkte jenseits denen des &ldquo;funktionierenden Wirtschaftssystems&rdquo; zur Seite zu schieben, und noch weniger darum, sie ad acta zu legen. Es geht mir mehr darum, welche Themen (nach meinem Daf&uuml;rhalten) besonders in den Vordergrund zu r&uuml;cken w&auml;ren. Man muss letztlich auch die Leute dort abholen, wo sie sind. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;e<br>\nElmar J.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, <\/p><p>Ihren Artikel &uuml;ber die umfangreiche Liste der Merkel`schen Fehlleistungen nehme ich &auml;u&szlig;erst dankbar zur Verteilung in meinem Bekanntenkreis an.<br>\nGeben Sie nicht auf bei Ihrer wackeren und informativen Arbeit. Sie sind m. E. die letzte Bastion des politischen Journalismus&rsquo; in einer bewusst zur Erosion gef&uuml;hrten Demokratie in diesem Land. <\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nRudolph L.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Lieber Herr M&uuml;ller, <\/p><p>sie schreiben: &ldquo;Schon das blenden die linksliberalen Verehrer der Bundeskanzlerin aus. Das kann man doch nicht machen.&rdquo;<\/p><p>Ein Interview, Marke Hofberichterstattung, das eine mittelm&auml;&szlig;ig begabte, lispelnde &auml;ltere Frau zeigt, die Europa und Deutschland in eine schlimme Krise GEF&Uuml;HRT hat, aber lieb und nett r&uuml;berkommt, und schon liegen ihr die Linken zu F&uuml;&szlig;en!<\/p><p>Und jetzt sagen Sie mir mal bitte, wen soll ich hier in Sachsen &ndash; Anhalt kommende Woche w&auml;hlen? <\/p><p>Katastrophe!<\/p><p>LG;<br>\nMatthias B.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Hallo Herr M&uuml;ller, <\/p><p>mal wieder einen besonderen Gl&uuml;ckwunsch zum Beitrag &ldquo;Merkels Popularit&auml;t gr&uuml;ndet auf Vergessen, Ausblenden und dem Wunsch, dazu zu geh&ouml;ren.&rdquo; <\/p><p>Gerade in den letzten Wochen, in denen Merkel mehr Zuspruch von der SPD als von ihren eigenen Parteifreunden erh&auml;lt, scheint alles andere wirklich vergessen worden zu sein, was mir selbst auch schon seit einigen Wochen aufgesto&szlig;en ist und gerade in den Wahlk&auml;mpfen von Baden-W&uuml;rttemberg (hier war ich bei einigen Veranstaltungen) und Rheinland-Pfalz (dies verfolge ich in der Presse, weil ich urspr&uuml;nglich von dort komme) zu h&ouml;ren ist. <\/p><p>Merkels Verbundenheit zur Presse wirkt sich, wie im Beitrag dargestellt besonders g&uuml;nstig dazu aus, die Tatsachen auszublenden und bei den B&uuml;rgern auf Vergessen zu reflektieren. Daher sollten, wie im Beitrag geschehen, die Fehlleistungen immer wieder in Erinnerung gerufen werden. Auch nach der letzten Bundestagswahl hatte ich versucht, in Leserbriefen und Briefen an die SPD-F&uuml;hrung an die Fehlleistungen Merkels w&auml;hrend der CDU\/FDP-Regierung zu erinnern und von einer gro&szlig;en Koalition Abstand zu nehmen. Nunmehr muss man sich in Diskussionen immer wieder anh&ouml;ren, dass diverse Punkte in der Koalition (aktuell die Bek&auml;mpfung von Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen) nicht durchsetzbar seien, aber eine PKW-Maut hat man abgenickt etc. etc. <\/p><p>Daher mein Dankesch&ouml;n f&uuml;r das Erinnern und Aufgreifen von Fakten, vielleicht hilft es, jedenfalls schlie&szlig;e ich mich dem Appell an. <\/p><p>Alles Gute und viele Gr&uuml;&szlig;e aus G&ouml;ppingen<br>\nPeter B.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>bei der Merkel ist es zum Jammern und gleichzeitig zum Neidischwerden.<\/p><p>Bei den Fl&uuml;chtlingen f&auml;hrt sie ja nicht nur zweigleisig, sondern zugleich auf mehreren Gleisen. Sie macht sich den Fl&uuml;chtlingsstrom zunutze, stiftet in Deutschland eine Krise und wird sich bald als gro&szlig;e Bew&auml;ltigerin dieser Krise pr&auml;sentieren. Sie hat genau gewartet, bis die medial vermittelte Stimmung der Willkommenskultur gekippt ist. Nebenbei hat sie weite Teile des linken und linksliberalen Lagers eingesammelt, die Gr&uuml;nen CDU-kompatibel gemacht, die SPD beerdigt, &uuml;berhaupt die Konzeptlosigkeit und die Widerspr&uuml;che der linken Parteien offen gelegt, die Interessen der NATO, der USA und der Wirtschaft bedient, viele Gutmenschen und Moralisten sich wichtig f&uuml;hlen lassen (Bald wird es Verdienstkreuze regnen!) und ein neues gro&szlig;es Droh- und Erpressungspotential geschaffen, um bei weiteren sozialen Einschnitten \/ Kosten wieder mit dem TINA-Prinzip arbeiten zu k&ouml;nnen.<\/p><p>Den einen Kollateralschaden, die AfD, wird sie mit ihren alten und neuen Freunden erfolgreich beheben, den anderen, das Verh&auml;ltnis zu den &ouml;stlichen EU-L&auml;ndern, mit EU-Geldern heilen. Wahrlich, leider eine gerissene, gro&szlig;e Staatsfrau.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nFrank P.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Sehr geehrte Damen und Herren.&nbsp;<\/p><p>Heute kam mir die These, warum die Kanzlerin die Politik macht, die sie eben macht. Folgendes:&nbsp;<\/p><p>Ihre gr&ouml;&szlig;te Konkurrenz in der Vergangenheit kam von Seiten der SPD. Diese war die einzige Partei, die ihr die Kanzlerschaft h&auml;tte streitig machen k&ouml;nnen. Also bewegte sie sich nach links, und &ouml;ffnete das entstandene Vakuum f&uuml;r die AfD. So hat sie nun zwei Splitterparteien, die sie kontrollieren kann, als Kanzlerin.&nbsp;<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,&nbsp;<br>\nGeorg C.&nbsp;<\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> dass Angela Merkel nach links ger&uuml;ckt sei, gilt innenpolitisch und gesellschaftspolitisch nicht. Es wird immer wieder behauptet. Aber das sagt ja noch nichts &uuml;ber die Realit&auml;t. Das Willkommen f&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge k&ouml;nnte man so interpretieren. Aber das ist nur ein Teil der Politik von Frau Merkel.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Guten Abend Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ich bewundere aufrichtig Ihren Langmut und Ihr Durchhalteverm&ouml;gen bei Ihrem Bem&uuml;hen, gegen die Meinungsmacher anzuschreiben.<br>\nSie sind der Rufer in der W&uuml;ste, und ich w&uuml;nsche mir, da&szlig; Sie viele Menschen erreichen.<\/p><p>Angela Merkel ist schlichtweg <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/02-22\/037.php\">die Albtraumkanzlerin<\/a> der fleischgewordene Albtraum jedes denkenden, empathischen und friedliebenden Menschen.<\/p><p>Viele Gr&uuml;sse und machen Sie weiter so,<br>\nThomas B.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>Danke, Danke, Danke f&uuml;r den Artikel:<br>\n<strong>Merkels Popularit&auml;t gr&uuml;ndet auf Vergessen, Ausblenden und dem Wunsch, dazu zu geh&ouml;ren. (!)<\/strong><\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nChristoph H.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>es ist nicht nur Verzweifeln, sondern nahezu gruselig, wie unsere Gesellschaft immer weiter nach rechts driftet.<\/p><p>Frau Merkel hat sozusagen einen humanistischen Coup gelandet, indem sie das eigentlich Selbstverst&auml;ndliche, n&auml;mlich Menschen in Not zu helfen vollzog, wahrscheinlich auf Druck der gl&uuml;cklicherweise massiv auftretenden &ldquo;Willkommenskultur&rdquo; und dem Wunsch der Wirtschaft, billige Arbeitskr&auml;fte unterhalb der Mindestlohngrenze aus der Menge der Fl&uuml;chtlinge rekrutieren zu k&ouml;nnen. Ginge es tats&auml;chlich um echte Mitmenschlichkeit, w&uuml;rde sie nun daf&uuml;r sorgen, da&szlig; notleidende Menschen zum Beispiel aus Griechenland direkt nach Deutschland eingeflogen werden w&uuml;rden und sich nicht auf gef&auml;hrliche Wege begeben m&uuml;ssten.<\/p><p>Notleidende Menschen gab es hier in Deutschland schon lange vor dem, was sich &ldquo;Fl&uuml;chtlingskrise&rdquo; nennt. Beleg daf&uuml;r ist der jeweils aktuelle Armutsbericht, der stets heruntergeredet bis diffamiert wird.<\/p><p>Bez&uuml;glich dieser Armut lie&szlig; sich von keiner etablierten Seite, au&szlig;er der &ldquo;Linken&rdquo; Solidarit&auml;t mit den betroffenen Hartz-4- Empf&auml;ngern wahrnehmen, weder von CDU, CSU, FDP, SPD, noch den Gr&uuml;nen. Im Gegenteil gab es ein konzertiertes Armenbashing, wenn zum Beispiel ein damaliges SPD-Mitglied wie Clement sich derart als Neoliberaler erwies, indem er Hartz-4-Empf&auml;nger als &ldquo;Schmarotzer&rdquo; und &ldquo;Parasiten&rdquo; bezeichnete, wie es vor den &ldquo;2010-Reformen&rdquo; niemand f&uuml;r m&ouml;glich gehalten h&auml;tte.<\/p><p>In diesem neoliberal-verseuchten Klima, das s&auml;mtliche K&ouml;pfe zu vernebeln sucht, gedeiht vor allem ganz offensichtlich spie&szlig;b&uuml;rgerliches Biedermeiertum, das immer konservativ war, ebenso wie rechtsradikales Ge&rdquo;danken&rdquo;tum.<\/p><p>An diesem Klima haben s&auml;mtliche Parteien, au&szlig;er den &ldquo;Linken&rdquo;, eifrig mitgewirkt, so da&szlig; es nun keineswegs erstaunlich ist, da&szlig; nun einige Pseudo-Linke auf Merkelkurs gehen, haben sie durch Merkels einmalige &ldquo;gro&szlig;e Geste&rdquo; doch nun eine Art Legitimation erhalten, endlich so r&uuml;ckst&auml;ndig und im Grunde politisch uninteressiert sein zu &ldquo;d&uuml;rfen&rdquo;, wie sie es schon lange, wenn nicht immer waren.<\/p><p>F&#367;r diese ignorante Schicht scheint ja wohl auch alles in Ordnung zu sein, k&ouml;nnen sie sich doch jetzt auch noch auf die billige Haushaltshilfe und den billigen G&auml;rtner aus Syrien freuen, b&ouml;se gescherzt von mir.<\/p><p>Und: Mit dieser SPD ist schon lange kein Staat mehr zu machen. Warum sollten die Leute dann nicht das neoliberale Original mit SPD-Geschmack Merkel w&auml;hlen, wenn es ihrer ureigenen Mentalit&auml;t so sehr entspricht? (Wieder etwas zynisch gesprochen.)<\/p><p>F&uuml;r die n&auml;chsten Wahlen sehe also auch ich leider cdu-schwarz&hellip;<\/p><p>Mit gro&szlig;em Dank f&uuml;r Ihre aufkl&auml;rerischen Bem&uuml;hungen, Ihr<br>\nJ.H.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Ihre Einsch&auml;tzungen sind vollkommen richtig, Herr M&uuml;ller &ndash; aber wo w&auml;re denn noch ein geeigneter Kandidat\/In zu finden? Gerhard Schr&ouml;der hat am Kosovokrieg teilgenommen, den Irakkrieg vielfach indirekt unterst&uuml;tzt. Herr Gauck hat mehr internationale Verantwortung gefordert, Unterst&uuml;tzung erhielt er dabei auch von Anton Hofreiter (siehe focus vom 16.06.2014). Laut world socialist web vom 06.07.2015 (Die Linke nimmt Kurs auf Regierung und Krieg) hat auch Bodo Ramelow der Rheinischen Post ein Interview unter dem Titel: &ldquo;Pazifismus ist nichts f&uuml;r Deutschland&rdquo; gegeben. Zwar will Ramelow wieder zu einer Verteidigungsarmee zur&uuml;ckkehren, Interventionen schloss er dabei aber ebenso wenig aus Gysi.<\/p><p><em>(In den 240 Jahren ihrer Existenz hat die USA an 223 Jahren Krieg gef&uuml;hrt. Vermutlich m&uuml;ssen alle Verb&uuml;ndeten da reihum mal mitmachen &ndash; ansonsten droht Ungemach)<\/em><\/p><p>VG<br>\nMichael W.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nsehr interressiert habe ich wie fast jeden Morgen meinen Blick auf Ihre Seite geworfen. Der o. g. Artikel verheimlicht im mittleren Teil allerdings, das unsere mit Sicherheit nicht in Schutz zu nehmende Kanzlerin, nur die Politik vom Kanzler der Bosse, einem so genannten Sozialdemokraten (Herrn Schr&ouml;der) fortgesetzt hat. Hartz IV wurde von rot\/gr&uuml;n eingef&uuml;hrt, die damit einhergehende Destabilisierung der Arbeitsm&auml;rkte auch. An die l&auml;ngst f&auml;llige&nbsp;widereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;genssteuer denkt auf Seiten der SPD auch niemand, die im &uuml;brigen mit Ihren Stimmen die Kriegsbeteiligungen der Bundeswehr &uuml;berall in der Welt mit zu verantworten hat. Von den gestiegenen Waffenexporten mal nicht gesprochen. Und den Schulterschluss mit der von Ihnen auch immernoch als &ldquo;Zeitung&rdquo; betitelten BILD hat auch Gerhard Schr&ouml;der bereits get&auml;tigt.<\/p><p>Ansonsten ist es ein&nbsp;wie immer guter Artikel.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJan W.<\/p><p>R&uuml;ckfrage A.M.: Wird die SPD von den NachDenkSeiten geschont?<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>die &Uuml;berschrift zu Ihrem Artikel bringt es genau auf den Punkt: Vergessen, Ausblenden, und der Wunsch dazuzugeh&ouml;ren, also mit anderen Worten: Konformismus. Eben dieser Konformismus der Mittelschicht macht mich schon lange wahnsinnig!<\/p><p>Es ist auch wohl das Ph&auml;nomen, von dem Chantal Mouffe in ihrem Buch &ldquo;<em>Agonistik. Die Welt politisch denken<\/em>&rdquo; spricht: Eine politische Hegemonie der Konservativen\/Neoliberalen.&nbsp;<\/p><p>Trotz allem bin ich nicht ganz so pessimistisch wie Sie, denn:&nbsp;<\/p><p>So furchtbar die AFD ist (das sind ja Nazis und Neoliberale in einem), so hat der Erfolg dieser rechtsradikalen Partei vielleicht doch einen von ihr unbeabsichtigten Effekt: <strong>Erstens<\/strong>, dass endlich die gesellschaftlichen Konflikte nicht mehr unter den Teppich gekehrt (werden k&ouml;nnen), sondern thematisiert und ausgetragen werden.&nbsp;<\/p><p>Und <strong>zweitens<\/strong> zwingt es die SPD dazu, endlich &uuml;ber eine andere Politik nachzudenken &ndash; und wenn sie es nur tun, weil das pers&ouml;nliche Gesch&auml;fts- und Karrieremodell der Mandatstr&auml;ger (Anpassung an die Herrschenden und deren neoliberale Ideologie; Verrat einer eigenst&auml;ndigen, wirklich sozialdemokratischen Politik) nicht mehr funktioniert.&nbsp;Ich freue mich jedenfalls schon auf das Gesicht von Gabriel, wenn er 13% in BW kommentieren muss.&nbsp;<\/p><p>Ansonsten: noch mal <strong>ganz herzlichen Dank<\/strong>, dass Sie mir Gelegenheit gegeben haben, Chantal Mouffes Buch auf den NDS zu rezensieren!<\/p><p>Ich w&uuml;nsche Ihnen ein sch&ouml;nes Wochenende!<\/p><p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en aus Oldenburg<\/p><p>Udo Brandes<\/p><p><strong>PS: Ihren Artikel habe ich mit folgendem Begleittext an meinen Freundes- und Bekanntenkreis weitergeleitet:<\/strong><\/p><p>Liebe Freunde,<\/p><p>hier ein interessanter Text vom Hrsg. der Nachdenkseiten, Albrecht M&uuml;ller, der die krassen Widerspr&uuml;che zwischen Angela Merkels Image und ihrer realen Politik darstellt. &Auml;hnlich wie seinerzeit Reagan kann Angela Merkel offenbar politisch die &uuml;belsten Dinge tun &ndash; ihr Heiligenschein bleibt bestehen. Sie ist offenbar eine Teflon-Kanzlerin, an der alles abperlt.&nbsp;<\/p><p>Udo Brandes<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Betr.: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31801#more-31801%20\">Merkels Popularit&auml;t gr&uuml;ndet auf Vergessen, Ausblenden und dem Wunsch, dazu zu geh&ouml;ren.&nbsp;|&nbsp;NachDenkSeiten &ndash; Die kritische Website<\/a><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller?<\/p><p>Was haben die Kanzler nach der Wende vor Angela M. geleistet?<\/p><p>Kohl hat<\/p><ul>\n<li>bl&uuml;hende Landschaften versprochen<\/li>\n<li>mit der Einf&uuml;hrung der DM 1:1 faktisch die Mark in der DDR um 400% aufgewertet<\/li>\n<li>Ostdeutschland durch Treuhandpolitik deindustrialisiert<\/li>\n<li>Durch R&uuml;ckfahren der Braunkohlef&ouml;rderung von 300 Mio. t auf 60 Mio t im Jahr den Grundstein f&uuml;r die dt. CO2-Einsparung gelegt.<\/li>\n<li>Neuen Absatzmarkt im Osten erschlossen, um nach der Krise 1987 die Auftragsb&uuml;cher wieder zu f&uuml;llen<\/li>\n<\/ul><p>Schr&ouml;der hat<\/p><ul>\n<li>Eine Unternehmenssteuerreform<\/li>\n<li>Agende 2010<\/li>\n<li>Sich nur an den Kosten des Irak-Krieges beteiligt<\/li>\n<li>&hellip;<\/li>\n<\/ul><p>Die erste gro&szlig;e Koalition hat<\/p><ul>\n<li>19% Ust<\/li>\n<li>&hellip;<\/li>\n<\/ul><p>Merkel f&uuml;hrt also &bdquo;nur&ldquo; die Reihe fort.<\/p><p>Man kann eben mit Recht &uuml;ber die verfehlte Politik des realen Sozialismus insbesondere der DDR schimpfen. Aber die soziale Marktwirtschaft in der BRD war eine erfolgreiche Antwort darauf! Heute werden viele dieser Errungenschaften wieder abgewickelt.<\/p><p>Ich habe meine 3 Kinder erfolgreich zum Studium und in Arbeit gebracht. Meine Rente ist nicht &uuml;ppig. Ich darf mich im Ehrenamt bew&auml;hre. ;-)<\/p><p>Es h&auml;tte k&ouml;nnen schlechter kommen&hellip;<\/p><p>Ich versuche die scheinheiligen Spr&uuml;che der Politik zu hinterfragen, um M&ouml;glichkeiten auszuloten ;-)<\/p><p>Optimistisch wie immer &hellip; (nach Karl-Heinz Gerstner)<\/p><p>Ihr Horst W.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehrere NachDenkSeiten-Leserinnen und -Leser haben <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31801\">den gestrigen Artikel<\/a> zu den Hintergr&uuml;nden von Angela Merkels Popularit&auml;t schon von sich aus an Freunde und Bekannten weitergeleitet . Diese Anregung m&ouml;chte ich weitergeben, weil es unter unseren Bekannten und Freunden viele gibt, die sich die Popularit&auml;t von Angela Merkel auch nicht erkl&auml;ren k&ouml;nnen. Nutzen Sie <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/160303-PDF-merkels-popularitaet-gruendet-auf-vergessen-ausblenden-und-dem-wunsch-dazu-zu-gehoeren.pdf\">das<\/a><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31840\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[35,198,103,11],"tags":[315],"class_list":["post-31840","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-leserbriefe","category-strategien-der-meinungsmache","tag-merkel-angela"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31840","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=31840"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31840\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31843,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31840\/revisions\/31843"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=31840"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=31840"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=31840"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}