{"id":31846,"date":"2016-03-04T16:58:30","date_gmt":"2016-03-04T15:58:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31846"},"modified":"2016-03-04T16:58:30","modified_gmt":"2016-03-04T15:58:30","slug":"hinweise-des-tages-ii-236","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31846","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31846#h01\">Europa schafft die Wende r&uuml;ckw&auml;rts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31846#h02\">Zwischen Chemieklos und Schlepperbanden: Wie die Flucht &uuml;ber die Balkanroute verl&auml;uft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31846#h03\">Fl&uuml;chtige Kosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31846#h04\">Die zwei Gesichter Bayerns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31846#h05\">Einstieg in die Autobahnprivatisierung stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31846#h06\">Sparen? &ndash; K&ouml;nnen wir uns nicht leisten!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31846#h07\">Die Irrlehre von den komparativen Kostenvorteilen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31846#h08\">Mehr als 736 Millionen Euro Jahreseinkommen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31846#h09\">IZA: Unr&uuml;hmlicher Abgang eines m&auml;chtigen &Ouml;konomen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31846#h10\">Terror von rechts Alter Hass &ndash; neuer Feind <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31846#h11\">Verleugnete Tatsachen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31846#h12\">Rubio, Cruz und Kasich versprechen, sich hinter Trump zu stellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31846#h13\">Spanien: Politische L&auml;hmung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31846#h14\">Brasilien droht der Rechtsruck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31846#h15\">Brasilien in Not: Wassermangel am Amazonas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31846#h16\">Best&uuml;rzung &uuml;ber Mord an Aktivistin Berta C&aacute;ceres in Honduras<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31846#h17\">Die Moral unserer Zeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31846#h18\">Zu guter Letzt: Die Luxusrentner vom Spiegel: 106.000 Euro f&uuml;rs Nichtstun, mit 800.000 Euro nach Zypern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Europa schafft die Wende r&uuml;ckw&auml;rts<\/strong><br>\nKurz vor dem Sondergipfel mit der T&uuml;rkei schottet sich die EU weiter ab &ndash; und Kanzlerin Merkel schaut zufrieden zu. Derweil sitzt Griechenland erneut in der Falle<br>\nAm Sonntagabend war die Welt noch in Ordnung. Weitgehend unbehelligt von kritischen Nachfragen konnte Kanzlerin Angela Merkel im intimen Fernseh-Talk bei Anne Will ihre Fl&uuml;chtlingspolitik erl&auml;utern. Da war viel von einer &ldquo;europ&auml;ischen L&ouml;sung&rdquo; die Rede &ndash; und wenig von der h&auml;sslichen Realit&auml;t in &Ouml;sterreich und auf dem Balkan. &ldquo;Das ist nicht mein Europa&rdquo;, sagte Merkel zu allem, was ihr Ideal st&ouml;ren k&ouml;nnte. Doch nun stellt sich heraus, dass die neuen Z&auml;une, Lager und Obergrenzen doch irgendwie IHR Europa sind, und dass die deutsche Politik damit ganz gut leben kann. P&uuml;nktlich zum EU-Sondergipfel am kommenden Montag wendet sich das Blatt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47588\/1.html\">Eric Bonse auf Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Fl&uuml;chtlingskrise &ndash; Athen nicht alleinlassen<\/strong><br>\nDer europ&auml;ische Richtungsstreit in der Fl&uuml;chtlingskrise ist eine beinharte Auseinandersetzung. Diese darf aber nicht auf dem R&uuml;cken eines einzelnen und ohnehin stark geschw&auml;chten Mitgliedslandes ausgetragen werden.<br>\nGriechenland ist nicht ganz unschuldig an der kritischen Lage, in der es sich nach der Abriegelung der Balkan-Route befindet. Monatelang hat die Regierung in Athen die Fl&uuml;chtlinge Richtung Norden geleitet und sich wenig um die Proteste der anderen EU-L&auml;nder gek&uuml;mmert. Trotzdem ist es ein beispielloser Vorgang, dass ein europ&auml;ischer Richtungsstreit auf dem R&uuml;cken eines einzelnen und ohnehin stark geschw&auml;chten Mitgliedslandes ausgetragen wird. Denn nichts anderes geschieht zurzeit an der mazedonischen S&uuml;dgrenze: &Ouml;sterreich, das in dieser Krise sein habsburgisches Hinterland neu entdeckt, will gemeinsam mit den anderen Balkanstaaten eine auf nationalen Grenzkontrollen beruhende L&ouml;sung durchsetzen; Deutschland dagegen besteht darauf, dass die Grenzsicherung weiter s&uuml;dlich stattfindet, an der Au&szlig;engrenze zur T&uuml;rkei. Diesmal will die Kanzlerin ausdr&uuml;cklich keine &bdquo;humanit&auml;re Ausnahme&ldquo; von den Dublin-Regeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/fluechtlingskrise\/fluechtlingskrise-athen-nicht-alleinlassen-14102185.html\">FAZ<\/a><br>\n&nbsp;<br>\n<em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Beachtlich. Soviel Einf&uuml;hlungsverm&ouml;gen und Einsicht h&auml;tte ich der FAZ gar nicht zugetraut. Um L&auml;ngen besser als alles, was man zum Thema im SPIEGEL oder in der ZEIT lesen kann. Wobei ich denke, dass Griechenland unter den gegebenen Umst&auml;nden mehr als das Menschenm&ouml;gliche leistet und wesentlich mehr Menschlichkeit bewiesen hat als bspw. Merkel.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Fl&uuml;chtlings-Populationen in Griechenland Anfang M&auml;rz 2016<\/strong><br>\nLaut dem griechischen Ministerium f&uuml;r Migrationspolitik hielten sich am 03 M&auml;rz 2016 offiziell rund 26000 Fl&uuml;chtlinge und Immigranten in Griechenland auf. Die griechische Regierung schritt zur Bildung einer Koordinierungszentrale f&uuml;r die Handhabung der Fl&uuml;chtlingskrise unter Beteiligung der Vertreter von sechs Ministerien, das sich der Bew&auml;ltigung dieses derma&szlig;en signifikanten Problems annehmen wird. Die Situation f&uuml;r die Fl&uuml;chtlingspopulationen in Griechenland, so wie sie sich am 03 M&auml;rz 2016&nbsp;gestaltet, ist jedenfalls dramatisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.griechenland-blog.gr\/2016\/03\/fluechtlings-populationen-in-griechenland-anfang-maerz-2016\/2136855\/\">Griechenland Blog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zwischen Chemieklos und Schlepperbanden: Wie die Flucht &uuml;ber die Balkanroute verl&auml;uft<\/strong><br>\nHunderttausende sind &uuml;ber die Balkanroute nach Deutschland gekommen. Einer der Zwischenstopps liegt im serbischen Sid nahe der kroatischen Grenze. Not&auml;rzte, Fl&uuml;chtlingshelfer und Kirchenmitarbeiter k&uuml;mmern sich um die Versorgung der Fl&uuml;chtlinge. Wenn der Tankwagen die F&auml;kalien abpumpt, legt sich eine stinkende Wolke &uuml;ber das Fl&uuml;chtlingslager im serbischen Sid. Doch ohne Chemieklos f&uuml;r die 600 Bewohner geht es nicht. Sanit&auml;ranlagen und Wasseranschl&uuml;sse sind f&uuml;r so viele Menschen auf so engem Raum nicht ausgelegt. Die Fl&uuml;chtlinge haben auf den Tausenden Kilometern, die hinter ihnen liegen, weit Schlimmeres erlebt als den Gestank der Toiletteninhalte. Sid hat 34.000 Einwohner, im vergangenen Jahr zogen &uuml;ber 700.000 Fl&uuml;chtlinge durch die Stadt. Sie liegt an der Balkanroute, von hier geht es f&uuml;r die in den Norden reisenden Menschen mit dem Zug weiter nach Kroatien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2016\/03\/02\/zwischen-chemieklos-schlepperbanden-wie-flucht\/\">Migazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtige Kosten<\/strong><br>\nWenn es um die Fl&uuml;chtlingskrise geht, ist rasch von Mammutaufgaben und Herausforderungen f&uuml;r Generationen die Rede. Und von vermutlich irren Milliardenbetr&auml;gen. Als stehe Deutschland vor unabsehbaren finanziellen Belastungen. Dabei ist das nach aller Wahrscheinlichkeit v&ouml;llig &uuml;bertrieben. Die Herausforderung ist sicherlich historisch &ndash; nur nicht, was absehbar den Geldbedarf&nbsp;angeht. [&hellip;]<br>\nJe nach Sch&auml;tzung sind ein Drittel bis zur H&auml;lfte der Kosten bereits 2015 entstanden und durch laufende Einnahmen gedeckt worden. Daf&uuml;r muss kein zus&auml;tzliches Geld her. Entscheidend ist, was dazu kommt &ndash; nach g&auml;ngigen Sch&auml;tzungen etwa um die zw&ouml;lf bis 15 Milliarden Euro. Und: selbst da ist noch zu ber&uuml;cksichtigen, dass das Geld, das f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge ausgegeben wird, nicht im Orkus verschwindet. Was die Neuank&ouml;mmlinge an Taschengeld bekommen, geben sie gro&szlig;teils hierzulande wieder aus. Auch jeder zus&auml;tzliche Lehrer und Polizist, der eingestellt wird, bekommt ein Gehalt, das in Deutschland besteuert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/frickes-welt-fluechtige-kosten-1.2890242\">Frickes Welt auf S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die zwei Gesichter Bayerns<\/strong><br>\nIn Bayern ist diesen Winter allen Unkenrufen zum Trotz kein Fl&uuml;chtling erfroren. F&uuml;r ihre Registrierung m&uuml;ssen Asylbewerber nicht tagelang in gl&uuml;hender Hitze oder Schneegest&ouml;ber warten wie vor dem Berliner Lageso. &ldquo;Maghreb-Viertel&rdquo;, Hinterhof-Moscheen oder sonstige Parallelgesellschaften kennt man in Bayern ebenso wenig wie eine offene Drogenszene wie im G&ouml;rlitzer Park in Berlin-Kreuzberg. Wohl auch deshalb versammelt Pegida in Bayern bestenfalls ein paar Hundert Schreih&auml;lse. Kurz: Bayern ist ein Musterbeispiel daf&uuml;r, dass Migration und Integration gelingen und bereichern k&ouml;nnen. Die Zutaten, wie in Passau, sind: ein funktionierender Staat und eine ebenso starke Zivilgesellschaft. [&hellip;]<br>\nDoch das Gleichgewicht kann jederzeit kippen. Wenn die Idylle bedroht ist, von Bildern wie in K&ouml;ln oder Hamburg, dominiert schlagartig die Abwehrhaltung. Denn Aufgabe des Staates, des bayerischen und des deutschen, ist es nach bayerischer Lesart zwar, sich aus dem Kirchturm-Radius, dem Heimatort, rauszuhalten. Drumherum soll Vater Staat aber einen Kokon der Sicherheit weben, der allen Bewohnern garantiert, dass morgen genauso gut werde, wie das Gestern &ndash; gerne mit Fl&uuml;chtlingen, im Zweifel aber auch ohne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-03\/asylpolitik-bayern-passau-integration-csu-angela-merkel\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Einstieg in die Autobahnprivatisierung stoppen<\/strong><br>\nVerkehrsminister Dobrindt will Autobahnen in eine Goldgrube f&uuml;r Konzerne verwandeln. Milliarden Steuergelder w&uuml;rden an Allianz, Deutsche Bank und Co. flie&szlig;en &ndash; der Einstieg in die Privatisierung der Fernstra&szlig;en. Schon am 17. M&auml;rz entscheiden die Ministerpr&auml;sidenten, ob sie das verhindern. Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell gegen die Autobahn-AG! Campact, die attac AG Privatisierung und Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand haben einen Apell dagegen gestartet:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/einstieg-in-die-autobahnprivatisierung-stoppen\/\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Sparen? &ndash; K&ouml;nnen wir uns nicht leisten!<\/strong><br>\nDie Steuereinnahmen sind in Deutschland so hoch wie lange nicht mehr. Das verdankt der Bund vor allem den konsumfreudigen Privathaushalten. Steuern auf Gewinn und Verm&ouml;gen sind hingegen so niedrig wie in kaum einem der 34 OECD-Staaten. Die Superreichen m&uuml;ssen mehr zur Finanzierung des Gemeinwesens beitragen, fordert der DGB-klartext. Der deutschen Wirtschaft geht es gut. Die Konjunktur l&auml;uft rund und der Arbeitsmarkt ist stabil. Reallohnzuw&auml;chse befl&uuml;geln den privaten Konsum und sorgen f&uuml;r zus&auml;tzliche Steuermilliarden. Finanzminister Sch&auml;uble macht mit &uuml;ber 20&nbsp;Mrd.&nbsp;Euro Haushalts&uuml;berschuss richtig Kasse. Das Steueraufkommen wird zum &uuml;bergro&szlig;en Teil durch die Lohnsteuer und die Steuern auf den Konsum der Privathaushalte gespeist. Steuern mit starkem Bezug zu Gewinnen und Verm&ouml;gen werden hingegen immer bedeutungsloser. Superreiche und Verm&ouml;gende verabschieden sich von der Finanzierung des Gemeinwesens. Deutschland nimmt derzeit durch verm&ouml;gensbezogene Steuern so wenig ein wie fast kein anderes OECD-Land. Gegen&uuml;ber 1990 sind es gar fast 1 Prozentpunkt weniger (siehe Abbildung). Auf diese Missst&auml;nde wird auch im &bdquo;DGB Verteilungsbericht 2016&ldquo; hingewiesen. Doch Sch&auml;uble will von einer st&auml;rkeren steuerlichen Belastung der bisher privilegierten Superreichen nichts wissen. Das Geld k&ouml;nnte der Staat gut gebrauchen &ndash; um mehr zu investieren, um seine Besch&auml;ftigten angemessen zu bezahlen, um Arbeitnehmer steuerlich zu entlasten.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160304-Bild_2.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160304-Bild_2-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++ecde20dc-e1eb-11e5-9d04-52540023ef1a\">DGB Klartext<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> So richtig es ist, ein Ende der Sparpolitik zu fordern, so &uuml;bertrieben sind die im Text ge&auml;u&szlig;erten Annahmen, dass es der deutschen Wirtschaft gut gehe, die Konjunktur geradezu rund laufe und der private Konsum Fl&uuml;gel bekommen h&auml;tte. Das geben <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-deutsche-wirtschaft-waechst-immer-noch-nicht\/\">die n&uuml;chternen Fakten<\/a> gar nicht her. Sch&auml;ubles &Uuml;berschuss gr&uuml;ndet sich auch weniger auf historisch hohen Steuereinnahmen, als vielmehr auf historisch niedrigen Zinsen f&uuml;r Staatsanleihen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Irrlehre von den komparativen Kostenvorteilen<\/strong><br>\nDie Theorie der komparativen Kostenvorteile geh&ouml;rt zum Standardrepertoire der ersten Semester Volkswirtschaftslehre. Wer das Konzept begriffen hat, der glaubt, etwas &uuml;ber die Wirtschaft gelernt zu haben, was ein Normalsterblicher nicht wei&szlig;: Arbeitsteilung und Handel k&ouml;nnen auch dann Kostenvorteile f&uuml;r ein Land bringen, wenn diese Nation bei der Herstellung s&auml;mtlicher Produkte Kostennachteile hat. Dumm nur, dass die ausgekl&uuml;gelte These ebenso interessengeleitet wie falsch ist.<br>\nDas Konzept geht zur&uuml;ck auf den klassischen &Ouml;konomen David Ricardo. Mit seinem ber&uuml;hmten Tuch-und-Wein Beispiel legte dieser in seinen &ldquo;Principles of Political Economy and Taxation&rdquo; 1817 dar, dass bei einer &Ouml;ffnung des Handels zwischen Portugal und der damaligen industriellen F&uuml;hrungsmacht England, beide Seiten gewinnen: Das Land, das relativ besser in der Tuchherstellung ist, w&uuml;rde f&uuml;r beide L&auml;nder Tuch fertigen, das Land, das relativ billiger Wein erzeugt, w&uuml;rde dies f&uuml;r beide L&auml;nder &uuml;bernehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1850\">Norbert H&auml;ring auf annotazioni<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mehr als 736 Millionen Euro Jahreseinkommen<\/strong><br>\nDaimler-Chef Zetsche hat 2015 mehr als 14 Millionen Euro verdient. Viel zu viel? Relativ wenig, vergleicht man es mit dem Einkommen des amerikanischen Milliard&auml;rs Schwarzman, der die Beteiligungsgesellschaft Blackstone f&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/arm-und-reich\/blackstone-chef-hat-mehr-als-810-millionen-dollar-verdient-14094002.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Die FAZ findet wohl, dass deutsche Manager zu wenig verdienen!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>IZA: Unr&uuml;hmlicher Abgang eines m&auml;chtigen &Ouml;konomen<\/strong><br>\nDenkfabrik der Post AG feuert Klaus Zimmermann | Stolperte neoliberaler Hardliner &uuml;ber Prozess gegen R&uuml;gemer? Wir wissen nicht, ob Klaus Zimmermann bereits einen neuen Job hat. Seit dem 1. M&auml;rz ist er jedenfalls nicht mehr Chef des neoliberalen Think-Tanks Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA, Bonn). Die meisten unserer Leser werden den Mann vermutlich nicht kennen, im Arbeitgeberlager war er recht popul&auml;r &ndash; als Stichwortgeber der Wirtschaftspresse und Berater der Regierungsparteien in arbeitspolitischen Fragen. Ein Ranking des Handelsblatts bescheinigte ihm 2005, gleichzeitig f&uuml;hrender Wissenschaftler (Top 5 der Forscher) und Medienstar zu sein (diw.de, 11.5.2005). M&ouml;glicherweise hat ihn dieser Spagat nun zerrissen. Zimmermanns war ein Scharfmacher. Sein IZA bef&uuml;rwortete die Hartz-Gesetze und begleitete deren Auswertung, zudem unterst&uuml;tzte es die Forderungen der Unternehmerlobby gutachterlich, manchmal sogar noch in &uuml;bersteigerter Form (Renteneinstieg mit 70 u.&auml;.). Zimmermann faselte von 600.000 verlorenen Arbeitspl&auml;tzen, falls der Mindestlohn komme.<br>\nW&auml;hrend sich der als Hochstapler enttarnte Verteidigungsminister Guttenberg mit einem gro&szlig;en Zapfenstreich verabschieden lie&szlig;, sagte Zimmermann mit einem Kongress, den er zu seinen Ehren am 22. Februar 2016 in Bonn abhalten lie&szlig;, leise Servus. Es kamen 230 Getreue, darunter der Ford-Chef Bernhard Matthes, Ex-Superminister Wolfgang Clement &ndash; heute Leiharbeits-Lobbyist, Roland Tichy, fr&uuml;herer Chefredakteur der Wirtschaftswoche &ndash; heute als Chef der Ludwig-Erhard-Stiftung ebenfalls Lobbyist, Rechtsanwalt Gernot B. Lehr aus der Promi-Kanzlei Redeker Sellner Dahs (klausfzimmermann.de, 24.2.2016). Solche Leute eben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/arbeitsunrecht.de\/iza-unruehmlicher-abgang-eines-maechtigen-oekonomen\/\">arbeitsunrecht.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Terror von rechts Alter Hass &ndash; neuer Feind <\/strong><br>\nSie wollten bei der Grundsteinlegung des j&uuml;dischen Zentrums in M&uuml;nchen eine Bombe z&uuml;nden. Das war 2003. Martin Wiese, Karl Heinz Statzberger und Thomas Schatt planten eine blutige Revolution in Deutschland. Ihr Ziel war es, den Nationalsozialismus wieder einzuf&uuml;hren. Doch die Terrortruppe flog auf. Bei einer Razzia konnte die Polizei rechtzeitig eine Handgranate, ein Metallrohr und 1,2 Kilogramm TNT sicherstellen. H&auml;tten die T&auml;ter diesen Sprengstoff bei der Veranstaltung gez&uuml;ndet, an der auch Johannes Rau, Edmund Stoiber und Paul Spiegel teilnehmen sollten, h&auml;tten sie damit ein Blutbad angerichtet.<br>\nDie drei Neonazis wurden festgenommen und als Terroristen verurteilt. Jahrelang sa&szlig;en sie im Gef&auml;ngnis. Jetzt sind sie wieder aktiv in der Neonazi-Szene, diesmal nicht gegen Juden, sondern gegen Fl&uuml;chtlinge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/neonazis-fluechtlinge-rechter-terror-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Verleugnete Tatsachen<\/strong><br>\nStrafanzeige gegen Monsanto, EU-Beh&ouml;rde und Forschungsinstitut. Umweltaktivisten beklagen Betr&uuml;gereien bei Bewertung des Unkrautgifts Glyphosat<br>\nDas Bundesinstitut f&uuml;r Risikobewertung (BfR) sieht sich wegen seiner angeblich fehlerhaften Bewertung des Unkrautgifts Glyphosat mit einer Anzeige der &ouml;sterreichischen Umweltschutzorganisation Global 2000 konfrontiert. Im Visier der Aktivisten stehen au&szlig;erdem der europ&auml;ische Ableger des US-Agrarchemiekonzerns Monsanto und die Agentur f&uuml;r Lebensmittelsicherheit der Europ&auml;ischen Union (EFSA). Die Vorw&uuml;rfe lauten auf einfachen, schweren sowie gewerbem&auml;&szlig;igen Betrug nach dem Strafgesetzbuch. Die EFSA und das BfR haben sich beide f&uuml;r eine Neuzulassung des Herbizids in Europa ausgesprochen. Am kommenden Montag wird ein von den EU-Mitgliedsstaaten installiertes Expertenkomitee voraussichtlich gr&uuml;nes Licht f&uuml;r dessen weiteren Einsatz bis 2031 geben. ( )<br>\nMitgetragen wird die Anzeige von zahlreichen weiteren Organisationen, darunter PAN Europe, PAN UK, Nature &amp; Progr&egrave;s Belgique, G&eacute;n&eacute;rations Futures, GeGenklage und WeMove. In einer Stellungnahme hat sich Monsanto &raquo;von medienwirksam inszenierten Diskussionen&laquo; distanziert, die die Verunsicherung der Verbraucher zwecks Erreichung politischer Interessen zum Ziel h&auml;tten. &raquo;Wir werden unserer Verantwortung nachkommen und vermeintliche Anklagepunkte analysieren.&laquo; Die Baumarktkette Hornbach geht solchen Bekenntnissen nicht mehr auf den Leim. Wie sie mitteilte, streicht sie Glyphosat ab sofort komplett aus dem Sortiment.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/03-03\/040.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.M.H.:<\/strong> L&ouml;bliche Initiative, die da aus &Ouml;sterreich kommt. Auch das Verhalten von Hornbach ist in diesem Fall hoch anzurechnen. Angesichts des Verhaltens von BfR, EFSA, deutscher Regierung und EU-Kommission stellt sich die Frage, wof&uuml;r es da noch TTIP &amp; Co. braucht? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rubio, Cruz und Kasich versprechen, sich hinter Trump zu stellen<\/strong><br>\n&ldquo;Brokered Convention&rdquo; k&ouml;nnte republikanische Partei spalten<br>\nBei der gestrigen Fox-News-Fernsehdebatte der republikanischen Pr&auml;sidentschaftsbewerber in der Industrieniedergangsstadt Detroit standen von den urspr&uuml;nglich einmal 17 Interessenten nur mehr vier auf dem Podium. Der schwarze Adventist Ben Carson hatte nach weitgehender Erfolglosigkeit bei den bisherigen Vorwahlen seine Teilnahme abgesagt. Sein offizieller Ausstieg aus dem Rennen wird bald erwartet. John Kasich, dem ebenfalls keine gro&szlig;en Chancen mehr einger&auml;umt wurden, bleibt dagegen weiter auf den Wahlzetteln, nachdem er am Super Tuesday in zwei Bundesstaaten vor Rubio und in Vermont nur drei Punkte hinter dem Sieger Donald Trump landete. In seinem Heimatstaat Ohio, in dem am 15. M&auml;rz gew&auml;hlt wird, hofft Gouverneur mit einem Sieg alle 66 Wahlm&auml;nner abzustauben, die dort vergeben werden.<br>\nDiese 66 Wahlm&auml;nner sind angesichts der Tatsache, dass auch der Favorit Donald Trump von den 1.237 f&uuml;r eine absolute Mehrheit n&ouml;tigen bislang nur 319 gewonnen hat, kein Klacks. Cruz, der Zweitplatzierte, verf&uuml;gt nach Siegen in Iowa, Texas, Oklahoma und Alaska aktuell &uuml;ber 226, Rubio &uuml;ber 110. Nach dem 15. M&auml;rz, wenn die Bundesstaatenihre Delegierten nur noch nach dem Winner-Takes-All oder dem Winner-Takes-Most-System vergeben, k&ouml;nnten die Abst&auml;nde zwischen den Bewerbern freilich deutlich gr&ouml;&szlig;er werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47596\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Spanien: Politische L&auml;hmung<\/strong><br>\nNach der gescheiterten Wahl von S&aacute;nchez zum Regierungschef steht Spanien vor Neuwahlen. Der hasserf&uuml;llte politische Streit bedroht die zarte wirtschaftliche Erholung. [&hellip;]<br>\nNoch immer warten 2,5 Millionen Langzeitarbeitslose auf eine neue Chance. Sie haben aber kaum die Qualifikationen, um in einer globalisierten Wirtschaft mithalten zu k&ouml;nnen. Seit Krisenbeginn Ende 2007 stieg die spanische Staatsverschuldung von 35,5 Prozent auf beinahe 100 Prozent. Das ist eine Summe von 1,07 Billionen Euro. Die hohe Arbeitslosigkeit und die Staatsverschuldung sind nach &Uuml;berzeugung der EU-Kommission die beiden gr&ouml;&szlig;ten Risiken, die Spanien &ldquo;anf&auml;llig f&uuml;r Schocks von au&szlig;en machen&rdquo;. [&hellip;]<br>\nAuch wirtschaftlich hat Podemos nach Ansicht von &Ouml;konomen kaum etwas zu bieten. Die Partei ignoriert die Vorgaben des Stabilit&auml;tspakts und will die Ausgaben in der n&auml;chsten Legislaturperiode um 96 Milliarden Euro erh&ouml;hen. Das Renteneintrittsalter soll von derzeit 67 wieder auf 65 Jahre gesenkt werden und die Renten wie fr&uuml;her an die Inflation gekoppelt werden. Die Arbeitsmarktreformen der vergangen beiden Regierungen sollen komplett r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden. &ldquo;Das Wirtschaftsprogramm von Podemos ist nicht kompatibel mit dem, was das Land jetzt braucht&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-03\/spanien-regierungschef-neuwahlen-wirtschaft-krise\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die &ldquo;Reformen&rdquo; in Spanien waren gut f&uuml;r das Land&hellip; es braucht mehr davon&hellip; Ciudadanos ist eine sozialliberale Partei, und die PSOE handelt sozialdemokratisch und im Sinne Spaniens&hellip; in einem Land mit &uuml;ber 20% Arbeitslosigkeit und lausigsten L&ouml;hnen muss der K&uuml;ndigungsschutz noch weiter (!!!) eingeschr&auml;nkt werden&hellip; die Unternehmerverb&auml;nde sind die ma&szlig;geblichen Autorit&auml;ten f&uuml;r Wirtschaftspolitik, aber Podemos hat ein populistisches Programm&hellip; Glaubt die Autorin wirklich selbst, was sie da absondert? Ein Land, dass durch ein autorit&auml;res Austerit&auml;tsprogramm ruiniert worden ist, wird durch noch mehr Austerit&auml;t und noch mehr angebotsorientierte Politik gesunden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Brasilien droht der Rechtsruck<\/strong><br>\nBrasilien braucht eine linke Alternative, die in der Lage ist, sich sowohl dem Amtsenthebungs-verfahren Dima Rousseffs als auch der Verst&auml;rkung der Austerit&auml;t zu widersetzen.<br>\n&bdquo;Liebe ist tot&ldquo;, sagt die desillusionierte brasilianische Jugend. Sie haben das Vertrauen in die Brasilianische Arbeiterpartei (PT) , in ihren fr&uuml;heren Champion Luiz In&aacute;cio Lula da Silva, und in ihre Regierung verloren.&nbsp;Die Militanz der sozialistischen Linken des Landes wird dieses Jahr auf die Probe gestellt. Die grundlegende Herausforderung ist es die Unabh&auml;ngigkeit der Interessen der Arbeiterklasse gegen zwei Feinde zu verteidigen: Die gegenw&auml;rtige Inkarnation der PT und ihrer mainstream Unterst&uuml;tzer und PTs politischen Widersacher die Brasilianische Sozialdemokratische Partei (PSDB) und ihre rechten Gegenst&uuml;cke.&nbsp;Einige Gruppen der rechtsgerichteten Opposition unter F&uuml;hrung von Eduardo Cunha, dem Pr&auml;sidenten der Abgeordnetenkammer, und A&eacute;cio Neves, dem unterlegenen Pr&auml;sidentschaftskandidaten der PSDB, mobilisieren, um die Amtsenthebung der brasilianischen Pr&auml;sidentin Dima Rousseff und der F&uuml;hrung der PT zu betreiben. Hinter ihnen stehen die zwei Millionen Menschen, meist Mitglieder der Mittelklasse, die die Proteste im letzten M&auml;rz auf die Strasse gebracht haben.&nbsp;Zu der &ouml;ffentlichen Desillusionierung &uuml;ber Rousseff trug der Petrobras Korruptionsskandal bei. Im Oktober 2014 wurde festgestellt, dass Protrobras, der staatliche, brasilianische &Ouml;lkonzern, politischen Parteien, einschliesslich PT, Gelder zuflie&beta;en lie&beta;. Dieser Skandal hat das Vertrauen der &Ouml;ffentlichkeit in Rousseff schwer ersch&uuml;ttert, die ein Programm zur Ausrottung der Korruption durchf&uuml;hrte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/brasilien-droht-der-rechtsruck\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Brasilien in Not: Wassermangel am Amazonas<\/strong><br>\nBrasilien leidet an der schlimmsten Wasserkrise seiner Geschichte. Ja, es hat in den letzten Jahren zu wenig geregnet. Aber der Kern des Problems liegt woanders. makro macht sich auf die Suche nach den Ursachen. Das gr&ouml;&szlig;te Land S&uuml;damerikas steht kurz vor dem Wasserkollaps. Betroffen sind 100 Millionen Menschen, nicht nur in den D&uuml;rregebieten im Nordosten sondern auch in den Megast&auml;dten Rio de Janeiro und S&atilde;o Paulo. Die Trinkwasserspeicher in den Bundesstaaten waren zeitweise so gut wie leer, ganze Regionen im Nordosten drohen zu verw&uuml;sten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/makro\/doku\/185435\/index.html%20\">3sat<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Best&uuml;rzung &uuml;ber Mord an Aktivistin Berta C&aacute;ceres in Honduras<\/strong><br>\nMenschenrechtsaktivistin zu Hause erschossen. C&aacute;ceres hatte sich gegen Gro&szlig;projekt mit Siemens-Beteiligung engagiert. Aktivistin war auch im Bundestag zu Gast<br>\nDer Mord an einer bekannten Menschenrechts- und Umweltaktivistin hat in dem mittelamerikanischen Honduras und international f&uuml;r Best&uuml;rzung gesorgt. In der Nacht vom 2. auf den 3. M&auml;rz ist Berta C&aacute;ceres, Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation COPINH, in ihrer Wohnung ermordet worden. Unbekannte T&auml;ter drangen gegen ein Uhr morgens gewaltsam in die Wohnung ein und erschossen die international bekannte Aktivistin.<br>\nC&aacute;ceres hatte in letzter Zeit mehrfach dar&uuml;ber berichtet, dass sie Morddrohungen erhielt und ihr Name auf einer &ldquo;Todesliste&rdquo; gef&uuml;hrt werde. Die Interamerikanische Menschenrechtskommission, ein Gremium der Organisation Amerikanischer Staaten, hatte C&aacute;ceres Schutzma&szlig;nahmen zugesprochen. Die honduranischen Beh&ouml;rden taten aber laut COPINH nichts, um den Angriff auf ihre Koordinatorin zu verhindern. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Ich bin best&uuml;rzt und pers&ouml;nlich sehr betroffen &uuml;ber die Nachricht vom Mord an der honduranischen Menschenrechtsaktivistin Berta C&aacute;ceres, die ich selbst mehrfach in Berlin getroffen habe&rdquo;, sagte Heike H&auml;nsel, stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag und deren entwicklungspolitische Sprecherin. Dieser Mord sei die Spitze des Eisberges zahlreicher politischer Morde an Menschenrechtsaktivistinnen und Kleinbauern, die um ihre Landrechte k&auml;mpfen, so H&auml;nsel. Seit dem Putsch im Jahr 2009 in Honduras habe sich die Menschenrechtssituation massiv verschlechtert. UN-Angaben zufolge weist Honduras weltweit die h&ouml;chste Rate von T&ouml;tungsdelikten auf. &ldquo;Ich fordere die Bundesregierung auf, im Rahmen der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit die l&uuml;ckenlose Aufkl&auml;rung dieses Mordes gegen&uuml;ber der honduranischen Regierung einzufordern und die grassierende Straflosigkeit nicht l&auml;nger hinzunehmen&rdquo;, so H&auml;nsel, die C&aacute;ceres zuletzt bei einer Anh&ouml;rung im Bundestag getroffen hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2016\/03\/146457\/mord-caceres-honduras-siemens\">amerika21<\/a><br>\n&nbsp;<br>\n<em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.M.H.:<\/strong> Ich m&ouml;chte wetten, dass eisernes Schweigen die Antwort unserer Regierung auf Heike H&auml;nsels Forderung sein wird. Absolut lesenswert in diesem Zusammenhang ist auch die Einf&uuml;hrung des Buches &ldquo;Die Chaos-K&ouml;nigin&rdquo; von Diana Johnstone, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31687\">das die NachDenkSeiten am Dienstag vorstellten<\/a>. Hierin wird Hillary Clintons besonderes Verh&auml;ltnis zu Honduras beschrieben.<\/em>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die Moral unserer Zeit<\/strong><br>\n&Uuml;ber viele Jahre hinweg hat sich das, was wir der Einfachheit halber stets als &raquo;die Wirtschaft&laquo; tituliert haben, ziemlich r&uuml;de, r&uuml;cksichtslos, eigenn&uuml;tzig, selbsts&uuml;chtig, garstig, barsch und fies gegeben. Die Politik sollte als Kapo und Erf&uuml;llungsgehilfe im Parlament ma&szlig;geschneiderte Reformen und den Sozialabbau betreuen und so die internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit garantieren und sicherstellen. In letzter Zeit vernimmt man jedoch menschelnde und vern&uuml;nftig klingende T&ouml;ne aus &raquo;der Wirtschaft&laquo;. Etwas, das wie Moral aussieht, wie Sitte und Anstand. Doch das darf man jetzt nicht falsch verstehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2016\/03\/die-moral-unserer-zeit.html\">ad sinistram<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Die Luxusrentner vom Spiegel: 106.000 Euro f&uuml;rs Nichtstun, mit 800.000 Euro nach Zypern<\/strong><br>\nWenn der Spiegel Stellen abbaut, dann gibt es nicht wie anderswo Heulen und Z&auml;hneklappern. Dann flie&szlig;en laut dem Magazin Bilanz die Euros, dass es nur so kracht! Bei Bild.de machen sie jetzt auch Native Ads, die FAZ versucht ein Dementi von Friede Springer zurechtzur&uuml;cken und Twitter kann auch lustig sein. Der MEEDIA-Wochenr&uuml;ckblick.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2016\/03\/04\/die-luxusrentner-vom-spiegel-106-000-euro-fuers-nichtsun-mit-800-000-euro-nach-zypern\/\">Meedia<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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