{"id":3191,"date":"2008-04-29T09:49:37","date_gmt":"2008-04-29T07:49:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3191"},"modified":"2008-04-29T09:49:37","modified_gmt":"2008-04-29T07:49:37","slug":"hinweise-des-tages-638","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3191","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3191&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<br>\n<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Arbeitslose auf Kreuzfahrt<\/strong><br>\nMehrere Dutzend junge Arbeitslose sind von Jobcentern auf Arbeitspl&auml;tze auf Flusskreuzfahrtschiffen vermittelt worden, bei denen Stundenl&ouml;hne von weniger als drei Euro gezahlt wurden. Gegen&uuml;ber dem ZDF-Magazin &ldquo;Frontal 21&rdquo; hat die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit best&auml;tigt, dass solche sittenwidrigen Arbeitsvertr&auml;ge mit Hilfe von mindestens sechs verschiedenen Jobcentern in Nordrhein-Westfalen abgeschlossen wurden. Das mit mehreren hunderttausend Euro gef&ouml;rderte Arbeitslosenprojekt &ldquo;Crewing &ndash; f&uuml;r Kreuzfahrtschiffe&rdquo; ist vorl&auml;ufig gestoppt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/19\/0,1872,7229107,00.html\">ZDF Frontal 21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die einen leben eben auf dem Sonnendeck, die anderen schuften im Maschinenraum. Sozial ist was Arbeit schafft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Den Dritten Armuts- und Reichtumsbericht unverz&uuml;glich vorlegen<\/strong><br>\nDer Deutsche Bundestag missbilligt, dass die Bundesregierung ihrer Verpflichtung aus dem Beschluss des Deutschen Bundestags vom 19. 10. 2001 nicht nachgekommen ist, jeweils zur Mitte der Legislaturperiode einen Armuts- und Reichtumsbericht vorzulegen.<br>\nSo hei&szlig;t es in einem Antrag der FDP-Fraktion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/16\/088\/1608892.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 32 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Schutz vor Armut im Alter &ndash; Wie gerecht ist unser Rentensystem?<\/strong><br>\nDar&uuml;ber diskutierten:\n<ul>\n<li>Elke Ferner, stellv. Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion <\/li>\n<li>Albrecht M&uuml;ller, National&ouml;konom, Herausgeber der Internetseite NachDenkSeiten.de<\/li>\n<li>Volker Schneider, rentenpolitischer Sprecher Die Linke im Bundestag<\/li>\n<li>Peter Wei&szlig;, CDU, rentenpolitischer Sprecher CDU\/CSU-Bundestagsfraktion<\/li>\n<li>Moderation: Marie Sagenschneider<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"?p=3179\">Die Sendung, auf die wir bereits vorher hingewiesen hatten,<\/a> ist auch im Nachhinein als Podcast verf&uuml;gbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/podcast-mp3.dradio.de\/podcast\/2008\/04\/25\/drk_20080425_1906_e350e64e.mp3\">Deutschlandradio Kultur [Podcast, ca. 55 min, ca. 18 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Pensionskassenverm&ouml;gen um 35 Milliarden geschrumpft<\/strong><br>\nDie Verm&ouml;gen der zweiten S&auml;ule, die von Pensionskassen verwaltet werden, sind laut einer Studie der Credit Suisse (CS) im ersten Quartal 2008 geschrumpft. Sie nahmen um rund 35 Milliarden auf 595 Milliarden Franken ab. Die seit Anfang Jahr geltende Mindestverzinsung von Geldern der beruflichen Vorsorge (BVG) wurde von allen untersuchten Pensionskassen-Kategorien verpasst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.baz.ch\/news\/index.cfm?ObjectID=948A7CDF-1422-0CEF-70629DC2D1FD2ED4%20\">Baseler Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Aber die private Vorsorge ist ja so sicher.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Schlechtestes Quartal f&uuml;r Schweizer Pensionskassen<\/strong><br>\nDie Schweizer Pensionskassen haben in den ersten drei Monaten im Durchschnitt eine Minusperformance von 5,59 Prozent erzielt. Gem&auml;ss einem Marktbeobachter hat das bis Ende M&auml;rz 6 bis 8 Prozent aller Pensionskassen in die Unterdeckung getrieben. Allerdings bestehe kein Grund zur Panik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/im_schnitt_eine_minusperformance_von_5_prozent_1.721125.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Kommentar Orlando Pascheit:<\/strong>Das Schweizer Rentensystem wird h&auml;ufig als vorbildlich f&uuml;r Deutschland dargestellt. Es ruht auf drei S&auml;ulen: der staatlichen Rentenversicherung, den betrieblichen Pensionskassen und der privaten Vorsorge. Die ersten beiden, obligatorischen S&auml;ulen tragen Arbeitgeber und Arbeitnehmer je zur H&auml;lfte. Die Beitr&auml;ge der dritten S&auml;ule ist freiwillig und wird steuerlich gef&ouml;rdert, geht aber ganz zu Lasten der Arbeitnehmer.<br>\n <\/em><br>\nDie erste S&auml;ule ist kann durchaus als beispielhaft bezeichnet werden, da jeder B&uuml;rger, Arbeiter und Angestellte, Beamte wie Selbst&auml;ndige knapp 10 Prozent des Einkommens einzahlen. Eine H&ouml;chstgrenze wie in Deutschland gibt es nicht, d.h. ein Manager mit einem Einkommen von 1 Mio.Franken zahlt 50.000 und der Arbeitgeber legt die gleiche Summe dazu. Allerdings dient die erste S&auml;ule nur der Grundsicherung. Die ausbezahlten Renten liegen zwischen 1.000 und 2.110 Franken. Den Lebensstandard sollen die beiden anderen S&auml;ulen sichern.<\/p>\n<p>Die zweite S&auml;ule, das Verm&ouml;gen der Pensionskassen wird am Kapitalmarkt angelegt. Und hier wird einmal mehr deutlich, dass die kapitalgedeckte Rente, trotz &auml;u&szlig;erst konservativer Anlagestrategien, eine h&ouml;chst unsichere Angelegenheit ist. Allein im Gefolge des B&ouml;rsencrashs 2000 sind 10 Prozent des Versichertenkapitals vernichtet worden. Die Reaktionen der verantwortlichen Politiker kommen einem bekannt vor: Senkung der Mindestrendite der Guthaben in den Pensionskassen von 3 auf 2 Prozent, Rentenanpassung nicht mehr jedes Jahr, sondern nur noch alle zwei Jahre und die &uuml;bliche Forderung nach einer Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalter von 65 auf 67 Jahre.<\/p>\n<p>Die Verluste der Schweizer Pensionskassen wegen der vom US-Immobilienmarkt ausgel&ouml;sten Kreditkrise werden zwar in obigem Artikel sch&ouml;n geredet, aber immerhin sind rund 6% des von Schweizer Pensionskassen verwalteten Verm&ouml;gens allein im 1.Quartal dieses Jahres verloren gegangen, und die Krise ist noch nicht vorbei. Da darf man schon mal fragen, ob die nicht unbetr&auml;chtlichen Beitr&auml;ge, die ein Arbeitnehmer in die Pensionskasse einzahlt, nicht im Umlagesystem der ersten S&auml;ule besser aufgehoben w&auml;ren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nzzfolio.ch\/www\/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470\/showarticle\/ee4b9e64-26fb-470b-b3c3-1d09e64cb442.aspx\">Zur Geschichte der schweizerischen Altersvorsorge<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Das Elterngeld wird zur fiesen Steuerfalle<\/strong><br>\nB&ouml;se &Uuml;berraschung f&uuml;r Bezieher von Elterngeld: In vielen F&auml;llen steht f&uuml;r 2007 eine Steuernachzahlung ins Haus. Das Elterngeld ist zwar steuerfrei, hat aber Einfluss auf den Steuersatz. Spitzenverdiener trifft es dabei kaum. Der Staat fordert von Eltern mit mittlerem und geringem Einkommen eine kr&auml;ftige Nachzahlung an das Finanzamt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article1945272\/Das_Elterngeld_wird_zur_fiesen_Steuerfalle.html\">Die Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> &bdquo;Das Elterngeld ist eine gute Sache. Unterm Strich profitieren alle davon&ldquo;, schreibt die Welt. Dass arme Familien schlechter dastehen als fr&uuml;her bleibt unerw&auml;hnt. Einkommensschwache Familien profitieren nicht von den h&ouml;heren S&auml;tzen, die sich am Gehalt bemessen. Nur neun Prozent der Antragsteller bekommen ein monatliches Entgelt von &uuml;ber 1000 Euro.<br>\n<a href=\"?p=1907\">Schlechter stellen sich vor allem alle Arbeitslosengeld II- (bzw. Sozialhilfe- und Grundsicherungs-) Bezieher\/innen<\/a>: Sie bekamen bisher &uuml;ber zwei Jahre hinweg 7.200 Euro und erhalten jetzt wahlweise &uuml;ber ein oder zwei Jahre hinweg nur noch 3.600 Euro. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bahnprivatisierung<\/strong><br>\nGestern Abend traf sich der Koalitionsausschuss und hat sich auf die Privatisierung der Bahn geeinigt. F&uuml;r die CDU reicht der Beschluss der SPD als Einstieg in eine weitere Privatisierung.<br>\nLesen Sie hier noch einmal zusammengefasst die Gegenargumente der Berliner SPD-Linken http:\/\/www.spd-linke.de\/.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.leanotype.de\/spdlinke\/dateien\/0177_BL-NL-Bahn.pdf\">Newsletter der Berliner SPD-Linken [PDF &ndash; 228 KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Schlechtere Jobs und weniger Geld<\/strong><br>\nAlternative &Ouml;konomen sehen keinen Anhaltspunkt daf&uuml;r, dass der private Konsum massenhaft ansteigen sollte.<br>\nDas Sinken der offiziellen Arbeitslosenquote sei damit erkauft worden, dass immer Menschen, die keine Arbeit finden, gar nicht mehr erfasst werden &ndash; und dass sich die Art und Weise der Besch&auml;ftigung verschlechtert hat. So arbeitet inzwischen ein Drittel der Besch&auml;ftigten in Teilzeit, ein Gro&szlig;teil von ihnen ungewollt, fast 6 Millionen Menschen sind prek&auml;r besch&auml;ftigt, also in unterbezahlten und ungesch&uuml;tzten Arbeitsverh&auml;ltnissen. Zugleich seien Niedrigl&ouml;hne &ldquo;zu einer Massenerscheinung geworden&rdquo;, die schon mehr als jeden f&uuml;nften Erwerbst&auml;tigen betrifft. 8 Prozent der Bev&ouml;lkerung geh&ouml;ren bereits zum &ldquo;abgeh&auml;ngten Prekariat&rdquo; und haben damit keine Chance, auf den regul&auml;ren Arbeitsmarkt zur&uuml;ckzufinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/schlechtere-jobs-und-weniger-geld\/?src=TE&amp;cHash=a34dadbb63%20\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Ein Feldversuch l&auml;uft schief<\/strong><br>\nDie Kapitalm&auml;rkte laufen Amok. Die Preise f&uuml;r Nahrungsmittel explodieren. In den USA bricht die Gesundheitsversorgung zusammen. In Deutschland verarmt der Mittelstand. Was geht da vor? Die Wirtschaftspolitik schafft Bedingungen, die das &Uuml;berleben der Menschheit akut bedrohen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blick.ch\/news\/wirtschaft\/vontobel\/ein-feldversuch-laeuft-schief-89483\">Blick<\/a><\/li>\n<li><strong>Agrarspekulation: Streut Sand ins Getriebe!<\/strong><br>\nBlasen, das haben die vergangenen Jahre an den Kapitalm&auml;rkten gezeigt, sind systemimmanent. Deshalb gilt es, das zunehmend deregulierte System wieder an die Kandare zu nehmen. Die Losung, nur freie M&auml;rkte sind effiziente M&auml;rkte, hat sich als falsch herausgestellt. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Nur auf regulierten M&auml;rkten k&ouml;nnen Spekulanten positiv wirken.\n<p>Die destabilisierende Kraft der Spekulation reduziert man am besten mit etwas Sand. Sand ins Getriebe streuen, lautet die richtige Forderung. Die Kosten des B&ouml;rsenhandels sind drastisch gesunken. Gleichzeitig sind die Handelsvolumina exorbitant gestiegen. Und die Blasen haben &uuml;berhand genommen. Das hat nichts mit zu laxer Geldpolitik zu tun, wie Freunde freier M&auml;rkte gern behaupten. Die Kosten m&uuml;ssen wieder steigen. Das geht am einfachsten &uuml;ber eine Spekulationssteuer. Auch Zugangsbeschr&auml;nkungen und gesetzliche Handelsbegrenzungen m&uuml;ssen ganz oben auf der Agenda stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/?em_cnt=1325905\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Irref&uuml;hrende Braunkohle-PR<\/strong><br>\nDer Klima-L&uuml;gendetektor hat in mehreren Beitr&auml;gen die aktuelle PR-Kampagne der Braunkohlelobby unter die Lupe genommen. Neben dem Start zweier Internetportale schaltete der Deutsche Braunkohle Industrieverband DEBRIV im Spiegel, der Zeit und etlichen anderen Medien gro&szlig;fl&auml;chige Anzeigen mit Wissenschaftlern als F&uuml;rsprechern. Allerdings nicht immer mit deren Einverst&auml;ndnis&hellip;<br>\nDer renommierte Klimaexperte Prof. Robert Socolow von der Uni Princeton beklagt, er werde f&uuml;r die Kampagne &bdquo;missbraucht&ldquo;. Er wurde nach eigener Aussage gar nicht von der deutschen Braunkohleindustrie interviewt, und meinte ein Gespr&auml;ch mit einem Schweizer Journalisten werde hier &bdquo;offenbar missbraucht&ldquo;. In der daraufhin erschienenen Anzeige in der Zeit fehlte dann auch das Pl&auml;doyer f&uuml;r neue Kohlekraftwerke aus der ersten Fassung der Anzeige. Denn Socolow unterst&uuml;tzt den Bau neuer Kohlekraftwerke nicht, wenn sie keine CO2-Abscheidetechnik besitzen und es keinen verl&auml;sslichen Plan zur Lagerung des Kohlendioxids gibt. Und das ist in der Tat noch nicht der Fall. (Und es gibt auch Zweifel, ob diese Technik wirklich im gro&szlig;en Ma&szlig;stab funktionieren wird).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2008\/04\/irrefuhrende-braunkohle-pr\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><strong>Irland droht der Absturz<\/strong><br>\nIrland wird gerade aus einem Traum gerissen. Der Wirtschaftsboom, den das Land in den vergangenen zwei Jahrzehnten erlebte, hat ein abruptes Ende gefunden. Und damit auch die Erwartung, es werde den Menschen immer besser gehen. Die Wirtschaft leidet unter der sinkenden Wettbewerbsf&auml;higkeit der verarbeitenden Industrie, vor allem macht ihr der starke Euro zu schaffen. Denn er erschwert den Export in die wichtigsten M&auml;rkte Gro&szlig;britannien und USA. Die Immobilienkrise w&uuml;rgt die Nachfrage zus&auml;tzlich ab. Das schl&auml;gt sich l&auml;ngst auch in den Wachstumsprognosen nieder. Die Zentralbank korrigierte ihre Vorhersage deutlich nach unten. Sie erwartet f&uuml;r 2008 nur noch rund 2,4 Prozent Wachstum, nach 5,3 Prozent im Vorjahr. Das Dubliner Wirtschaftsinstitut Esri geht sogar von mageren von 1,8 Prozent aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:Agenda%20Irland%20Absturz\/348691.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wir haben schon mehrfach darauf hingewiesen, dass der Boom im Steuerfluchtland Irland (<a href=\"http:\/\/www.attac.de\/steueroase_irland\/Factsheet_Steueroase_Irland.pdf\">12,5 Prozent Steuern auf Unternehmensgewinne [PDF &ndash; 88 KB<\/a>) k&uuml;nstlich ist und auf Kosten anderer EU-Mitgliedstaaten geht. Interessant ist, dass ein Wachstum von 2,4 Prozent in der FTD als &bdquo;Absturz&ldquo; gilt, w&auml;hrend bei uns eine Wachstumsprognose von weit unter zwei Prozent als &bdquo;robuster Aufschwung&ldquo; bezeichnet wird. Die Iren legen deshalb ein Investitionsprogramm von 184 Milliarden Euro auf, bei uns h&auml;lt man konjunkturelle St&uuml;tzungsma&szlig;nahmen f&uuml;r Teufelszeug.<br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&raquo; Reiche Polen freiwillig hinter Gittern &laquo;<\/strong><br>\nAuf dem polnischen Immobilienmarkt sind vor allem Wohnungen in umz&auml;unten und bewachten Siedlungen gefragt. Anders als in den USA besteht in St&auml;dten wie Warschau jedoch wenig Grund, Kriminalit&auml;t zu f&uuml;rchten. &ldquo;Das Hauptmotiv, so zu wohnen, ist die Verachtung f&uuml;r &auml;rmere Menschen, die es zu nichts gebracht haben&rdquo;, meint Soziologieprofessor Bohdan Jalowiecki.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:Reiche%20Polen%20Gittern\/348708.html%20\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Eine gespaltene Gesellschaft grenzt sich mit Sicherheitsz&auml;unen ab.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Freiheit nehm&lsquo; ich mir<\/strong><br>\nSeit Jahren blicken Hochschulreformer und Bildungspolitiker mit Neid auf die freie Wirtschaft. So unabh&auml;ngig, so flexibel, so fit f&uuml;r den Wettbewerb sollen Deutschlands Akademikerschmieden auch einmal sein. Die Technische Universit&auml;t Berlin hat nun die H&auml;lfte des Weges zur&uuml;ckgelegt, mag sich dar&uuml;ber aber gar nicht freuen: Denn ihre Einkommen liegen weiter auf Rathausniveau. Bei der hitzigen Debatte um &uuml;berzogene Managergeh&auml;lter kann die Uni daf&uuml;r aber mit Ackermann und Co mithalten. &ldquo;Uni zahlte 60000 Euro f&uuml;r Wohnung ihrer Kanzlerin&ldquo;, schlagzeilte der Berliner &ldquo;Tagesspiegel&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/nachrichten\/campus-und-karriere\/2008\/4\/28\/news-41789676\/detail.html\">Der Westen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die Freiheit der &bdquo;unternehmerischen Hochschule&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Bachelor: die missgl&uuml;ckte Reform&ldquo;<\/strong><br>\nDie Einf&uuml;hrung des Bachelor-Abschlusses an deutschen Universit&auml;ten sollte vieles besser machen: K&uuml;rzeres Studium, weniger Abbrecher, mehr Praxisn&auml;he. Doch es hagelt Kritik von Experten und Studierenden: Viele Studieng&auml;nge wurden einfach umbenannt, statt tiefgreifend reformiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/content\/481496?inPopup=true\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung T.H.: <\/strong> Die Kritik im Frontal-21-Beitrag ist weitgehend systemimmanent, d.h. man misst den Bachelor an seinen Zielen, anstatt die Ziele selbst einer kritischen Pr&uuml;fung zu unterziehen.<br>\nIch denke, gegen den Bologna-Proze&szlig; ist folgendes ins Feld zu f&uuml;hren:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>&Ouml;konomisierung der Inhalte: es z&auml;hlt nur noch die Verwertbarkeit, stromlinienf&ouml;rmige Passgenauigkeit zu irgendwelchen Berufsbildern (die sich ohnehin dauernd &auml;ndern) und alles wird quantifiziert mit Punkten, Rankings, Bildungsbilanzen u. dgl.<\/li>\n<li>Extreme Verschulung, das eigene Interesse an selbstgew&auml;hlten Schwerpunkten wird nicht mehr strukturell unterst&uuml;tzt<\/li>\n<li>Extreme B&uuml;rokratisierung und G&auml;ngelung durch Akkreditierungsagenturen, Pr&uuml;fungsaussch&uuml;sse, Modulbeauftragte, EDV-Systeme<\/li>\n<li>Zeitliche &Uuml;berlastung der Studierenden durch absurde Vorstellungen &uuml;ber den sog. \/workload\/.<br>\n <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/wissen\/PB0R47,0,Jahresarbeitszeit_je_Erwerbst%E4tigen.html\">Laut Bundeszentrale f&uuml;r pol. Bildung<\/a> lag die Jahresarbeitszeit eines Erwerbst&auml;tigen 2004 bei 1362 Stunden. Wir erwarten von den Studierenden, dass sie 1800 (30 Punkte * 2 Semester * 30 Stunden Workload) Stunden arbeiten (also in etwa soviel wie ein Erwerbst&auml;tiger im Jahr 1970).<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.studentenwerke.de\/pdf\/Kurzfassung18SE.pdf\">Laut 18. Sozialerhebung des Studentenwerks [PDF &ndash; 526 KB]<\/a> finanzierten 2006 60% der Studierenden einen Teil ihrer Kosten durch eigenen Verdienst, 5% sogar ausschlie&szlig;lich. Studentenjobs sind oft schlecht bezahlt (z.B. 6 &euro; in der Gastronomie), so dass damit eine hohe zeitliche Belastung einhergeht. All das ist den Reformern offensichtlich unbekannt<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>&ldquo;Jugend gef&auml;hrdende Schriften?&rdquo;<\/strong><br>\nWas sind das eigentlich f&uuml;r Magazine, die regelm&auml;&szlig;ig an Deutschlands Hochschulen ausliegen? Der Autor hat sie zwei Semester lang gesammelt. Unicum, Unicompact, UniSPIEGEL &amp; Co. Die den Studierenden in Deutschland angebotenen Periodika bringen ihnen wenig wirklich Gutes. Salopp ausgedr&uuml;ckt: Es handelt sich um &ldquo;Jugend gef&auml;hrdende Schriften&rdquo;, die unsere Kids ideologisch versauen! Bei Publikationen f&uuml;r den Bildungssektor ist es besonders bedauerlich, wenn sie weder das aufkl&auml;rerische Potential der Massenmedien nutzen, noch auf die den heutigen Bildungsprozessen immer noch innewohnende M&ouml;glichkeit zur Selbsterkennung und zumindest teilweisen Selbstbefreiung hinweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/27\/27653\/1.html%20\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>&ldquo;In deutschen Schulen werden Kinder demotiviert&rdquo;<\/strong><br>\nWenn finnische M&uuml;tter sich in Hamburg treffen, sind sie schnell einig: Auch in ihrer Heimat sind die Schulen nicht perfekt &ndash; aber denen in Deutschland, wo Kinder entweder schwimmen oder einfach untergehen, weit &uuml;berlegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/schulspiegel\/ausland\/0,1518,549549,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Aus dem Alltag einer St&uuml;tzlehrerin: Unendliches Nichtwissen<\/strong><br>\n&ldquo;Gebt Geld, viel Geld f&uuml;r Kinderg&auml;rten und Ganztagsschulen!&rdquo;, sagt Marianne Rubach. Sie unterrichtet seit Jahren Jugendliche aus sozial schwachen Familien. &bdquo;Es gibt eigentlich keine gl&uuml;cklichen Jugendlichen mehr &ndash; jedenfalls nicht in dieser Schicht der sozial Schwachen. Und das ist es, was mich so traurig macht, die haben keine Lebenslust. Sind depressiv und ohne Perspektive. &Uuml;berall, wo das Soziale auf Profit ausgerichtet wird, da werden die Dinge scheitern, da werden sie keine Erfolge mehr haben. Ich frage Sie, wie soll man das in den Griff kriegen? Wir haben eine ungeheure Verwahrlosung und Verrohung, ein ungeheures Ma&szlig; an Nichtwissen, wie soll man das in den Griff kriegen? Ich sage immer: Geld! Geld! Geld! Ihr k&ouml;nnt die Probleme nicht l&ouml;sen mit Druck, das geht nicht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/leben\/koepfe\/artikel\/1\/unendliches-nichtwissen\/?src=AR&amp;cHash=e0bdc958bc&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Welchen Sinn hat es, sich um die demographische Entwciklung zu sorgen, zugleich aber so wenig daf&uuml;r zu tun, dass die nachr&uuml;ckende Generation ihr Potential entfalten kann<br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Aus Prinzip ausgegrenzt<\/strong><br>\nUnion und SPD haben viel &uuml;ber Kinderarmut geredet, aber bislang keine einzige wirksame Ma&szlig;nahme auf den Weg gebracht. Das ist ein sozialpolitischer Skandal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2008%2F04%2F29%2Fa0117&amp;src=GI&amp;cHash=7859576282&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Mehr psychische Probleme bei der Arbeit<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Zahl der Arbeitsunf&auml;lle zur&uuml;ckgeht, nimmt der Anteil von Ausfalltagen aufgrund psychischer und Verhaltensst&ouml;rungen in Deutschland zu. Dies geht aus dem Bericht des Berufsverbands Deutscher Psychologen (BDP) 2008 zur psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz hervor.\n<p>10,5 Prozent der Ausfalltage von Arbeitnehmern gehen laut des BDP-Berichts auf psychische Probleme zur&uuml;ck. Im vergangen Jahr waren dies noch 6,6 Prozent. Die von der Weltgesundheitsorganisation gesteckten Ziele zur Gesundheitsf&ouml;rderung am Arbeitsplatz erreicht Deutschland damit nicht. Ursachen liegen dem BDP-Bericht zufolge in Zeitdruck, Komplexit&auml;t der Arbeit und Verantwortung der Besch&auml;ftigten, fehlenden Partizipationsm&ouml;glichkeiten, prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnissen wie Leiharbeit und Zeitarbeit, mangelnder Wertsch&auml;tzung, defizit&auml;rem F&uuml;hrungsverhalten sowie einem Ungleichgewicht zwischen beruflicher Verausgabung und erhaltener Entlohnung.<br>\nNicht nur Arbeitslosigkeit, sondern auch die permanente Sorge um den Arbeitsplatz, so geht aus dem Bericht hervor, ist mit erheblichen psychischen Belastungen verbunden. Arbeits&uuml;berlastung, hoher Erfolgsdruck und Mangel an sozialer Anerkennung f&uuml;hren unter denen, die permanent um ihren Job f&uuml;rchten, zu ausgepr&auml;gten sozialen Spannungen und chronischem Stress.<\/p>\n<p>Kosteneinsparungen in Unternehmen und die daraus zum Teil erwachsende st&auml;rkere Arbeitsbelastung f&uuml;hren nicht nur zu einer h&ouml;heren Zahl von Krankentagen aus psychischen Gr&uuml;nden, sondern ver&auml;ndern das Arbeitsklima: Intrigen und Mobbing nehmen zu. Auch die berufsbedingte Trennung von Partnern, die mit der gesellschaftlich geforderten Flexibilit&auml;t von Arbeitnehmern h&auml;ufig einhergeht, f&uuml;hrt zu psychischen Belastungen, insbesondere bei Frauen, die mit Berufst&auml;tigkeit und Familienarbeit st&auml;rker gefordert bis &uuml;berfordert sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.personal-magazin.de\/SID121.Dbr2ukgRb_M\/newsDetails?newsID=1208846487.79&amp;d_start:int=2&amp;\">Personal-Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Anmerkung eines Lesers zum Hinweis Ziffer 8 vom 27.4.08: <\/strong>\n<p>Liebe Nachdenkseiten-Redaktion,<\/p>\n<p>zun&auml;chst m&ouml;chte ich mich f&uuml;r den exzellenten Service bedanken. Ich empfinde die Nachdenkseiten als unverzichtbaren Teil eines kritischen Medienkonsums. Ihren Hinweisen, Anmerkungen und eigenen Artikel kann ich in gro&szlig;en Teilen nur zustimmen.<\/p>\n<p>Zu einer k&uuml;rzlich gemachten Anmerkung, habe ich jedoch eine andere Meinung, und zwar zu der folgenden:<\/p>\n<p>Wie steigende Steuern Ihre Lohnerh&ouml;hung auffressen<br>\nMehr Gehalt &ndash; aber weniger Geld in der Tasche: Trotz kr&auml;ftiger Lohnerh&ouml;hungen stehen viele Deutsche am Ende des Jahres finanziell schlechter da. Schuld ist der progressive Steuertarif. Der Staat kn&ouml;pft seinen B&uuml;rgern damit 63 Milliarden Euro zus&auml;tzlich ab.<br>\nQuelle: Spiegel Online<\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Spiegel einmal mehr auf dem Steuersenkungskurs der FDP.<br>\nDer &uuml;ble Trick: man vermengt die Inflationsrate mit der Steuerprogression. Beide haben nun wirklich nichts miteinander zu tun.<br>\n<\/em><\/p>\n<p><em>Hierzu ist folgendes zu sagen:<\/em><\/p>\n<p>1. Die Inflationsrate hat eindeutig etwas mit der Steuerprogression zu tun. Ihre Anmerkung ist insoweit schlicht falsch. Die progressive Besteuerung kn&uuml;pft die prozentuale Steuerlast an bestimmte Einkommensh&ouml;hen. Da diese Einkommensh&ouml;hen nominal festgelegt sind, ver&auml;ndert sie ihre reale H&ouml;he (also ihre H&ouml;he in G&uuml;tern gemessen) mit der Inflation.<\/p>\n<p>2. Dem Spiegel neoliberale Argumentationsmuster zu unterstellen, ist angesichts seiner Berichterstattung grunds&auml;tzlich nachvollziehbar. Im vorliegenden Fall geht die Kritik jedoch fehl. In dem Artikel wird das Problem der kalten Progression (also der zunehmend st&auml;rkeren Besteuerung auch niedrigerer Einkommen) zutreffend beschrieben, und es werden auch die richtigen Gegenma&szlig;nahmen (n&auml;mlich die Erh&ouml;hung der Bemessungsgrenzen um die Inflationsrate) dargestellt. Daran gibt es m.E. nichts auszusetzen.<\/p>\n<p>3. Unabh&auml;ngig vom Spiegelartikel ist zu sagen, dass die kalte Progression den Grundfehler des deutschen Steuer- und Sozialversicherungssystems verst&auml;rkt, welches Gering- und vor allem Mittelverdienende vergleichsweise stark, Vielverdienende jedoch vergleichsweise gering belastet. In Deutschland tr&auml;gt schon ein gut verdienender Kleinunternehmer oder Freiberufler dieselbe prozentuale Steuerlast wie ein Multimilliard&auml;r. Dies l&auml;sst sich mit der Steuerprogression zu fr&uuml;heren Zeiten nicht vergleichen, schon gar nicht mit einer Progression, wie sie in den USA nach dem ersten Weltkrieg oder nach dem New Deal herrschte. Das deutsche Steuersystem enth&auml;lt kaum noch progressive Elemente. Der Bereich der Progression ist gering, ihre umverteilende Wirkung begrenzt. Ein Schritt in die entgegengesetzte (und m.E. richtige) Richtung w&auml;re die Erh&ouml;hung des Spitzensteuersatzes, die Beseitigung des v&ouml;llig irrationalen sog. &ldquo;Mittelstandsbauches&rdquo; im Progressionsschema und die Erh&ouml;hung der Bemessungsgrenzen, so dass nur die wirklich gut Verdienenden auch eine wirklich hohe Belastung tragen.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3191","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3191","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3191"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3191\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3191"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3191"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3191"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}