{"id":3192,"date":"2008-04-30T09:27:37","date_gmt":"2008-04-30T07:27:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3192"},"modified":"2008-04-30T09:27:37","modified_gmt":"2008-04-30T07:27:37","slug":"hinweise-des-tages-639","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3192","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3192&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>SPD kapituliert<\/strong><br>\nDer Koalitionsausschuss hat den Teilverkauf der Bahn abgesegnet &ndash; Garantien f&uuml;r die Zukunft konnte die SPD nicht durchsetzen. Steuerzahler m&uuml;ssen k&uuml;nftig wohl die Ertr&auml;ge der Investoren finanzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/spd-kapituliert\/?src=SZ&amp;cHash=fc7651bbfe%20\">taz<\/a>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Bremer SPD-Chef als Bahn-Lobbyist t&auml;tig<\/strong><br>\nDer Bremer SPD-Chef und Verkehrsexperte Uwe Beckmeyer soll angeblich Lobbyismus f&uuml;r die Deutsche Bahn betrieben haben. Im Vergabeverfahren f&uuml;r den S-Bahn-Verkehr in Bremen und dem nieders&auml;chsischen Umland habe er einseitig Partei f&uuml;r die Bahn ergriffen, schreibt der &laquo;Weser Kurier&raquo; In einem Schreiben an den Bremer Senat kurz vor der Vergabe habe Beckmeyer offenbar wortw&ouml;rtlich Passagen aus einem Brief der Bahn &uuml;bernommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ad-hoc-news.de\/Marktberichte\/de\/16287919\/Zeitung+Bremer+SPD+Chef+als+Bahn+Lobbyist+t&amp;aumluetig\">ad-hoc-news<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Uwe Beckmeyer Senator a.D. Mitglied des Deutschen Bundestages Verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Vorsitzender der Arbeitsgruppe Verkehr war nat&uuml;rlich auch Mitglied der SPD-Arbeitsgruppe Bahnreform. Man kann sich gut ausmalen, auf der Basis welcher Sprechzettel er dort f&uuml;r die Privatisierung der Bahn gek&auml;mpft hat. Mal abwarten, auf welchem Posten der k&uuml;nftigen Bahnholding er daf&uuml;r landen wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Hartz IV, das ist Sozialtechnokratie&rdquo;<\/strong><br>\nDer K&ouml;lner DGB-Vorsitzende Wolfgang Uellenberg van Dawen &uuml;ber das Ungl&uuml;ck der Hartz-Reformen, das fatale Wirken von McKinsey-Beratern in der Bundesagentur und wie man eine missgl&uuml;ckte Reform zum Besseren wenden k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/107_90398.html\">Mitbestimmung 4\/2008<\/a><\/li>\n<li><strong>Wallraff erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen Lidl-B&auml;ckerei<\/strong><br>\nDer Enth&uuml;llungsjournalist G&uuml;nter Wallraff hat nach eigenen Angaben unw&uuml;rdige Arbeitsbedingungen in einer Lidl-B&auml;ckerei aufgedeckt. Der Journalist arbeitete in der Fabrik als Niedrigl&ouml;hner. Mehrfach habe er Brandverletzungen erlitten, immer wieder habe der Arbeitgeber Geh&auml;lter einbehalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,550609,00.html%20\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Ulrike Herrmann: Mindestrente schwer zu sichern<\/strong><br>\nF&uuml;r Geringverdiener wird es also bei der Rente k&uuml;nftig knapp, wie etwa das NRW-Sozialministerium hat ausrechnen lassen: Wer jetzt 7,50 Euro pro Stunde verdient, erh&auml;lt 2030 nur 532 Euro als Monatsrente &ndash; nach 47 Arbeitsjahren. Heute arbeiten allein in Nordrhein-Westfalen 330.000 Menschen f&uuml;r 7,50 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/mindestrente-schwer-zu-sichern\/?src=TE&amp;cHash=58ad4c0886%20\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Produktivit&auml;t kann Demografie-Wandel kompensieren&rdquo;<\/strong><br>\nStatistiker Gerd Bosbach sieht keinen Grund zur Panik in der Diskussion um Renten<br>\nWeniger Nachwuchs und mehr alte Menschen f&uuml;hren nicht zwangsl&auml;ufig dazu, dass Renten gek&uuml;rzt werden m&uuml;ssten, meint der Statistiker Prof. Gerd Bosbach von der Fachhochschule Remagen: So sei seit 1871 die Produktivit&auml;t so stark gestiegen, dass sie die demografische Entwicklung &uuml;berholt habe: &ldquo;Parallel haben sowohl der Arbeitende als auch der Rentner mehr Geld bekommen.&rdquo; Man m&uuml;sse sowohl den Alten- als auch den Jugendquotienten in ihrer Summe betrachten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/nano\/bstuecke\/121374\/index.html\">3sat nano<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>&ldquo;Gewinne und Provisionen statt der sicheren Renten&rdquo;<\/strong><br>\nDie gesetzlichen Rente werde gezielt geschw&auml;cht, sagt &Ouml;konom Albrecht M&uuml;ller. Die gesetzlichen Rente werde gezielt geschw&auml;cht, um die Menschen in die Arme der Privatvorsorge zu treiben, behauptet der &Ouml;konom Albrecht M&uuml;ller. &ldquo;Wenn es den Versicherungskonzernen gelingt, nur zehn Prozent der Beitr&auml;ge, die heute in die gesetzlichen Rente gehen, her&uuml;berzuholen und auf ihre M&uuml;hlen zu lenken, dann ist das ein Umsatzzuwachs von 15 bis 16 Milliarden Euro jedes Jahr an Pr&auml;mienzuwachs.&rdquo; Das f&uuml;hre zu &ldquo;riesigen Gewinnen und Provisionen&rdquo;, die man unabh&auml;ngigen Beratern zukommen lassen k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/nano\/bstuecke\/121375\/index.html\">3sat nano<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu auch noch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Nebenkriegsschauplatz Demographie<\/strong><br>\nKaum ein Thema wird von der Politik so leidenschaftlich verfolgt wie die Demographie. Fern ab von einer seri&ouml;sen Betrachtung wird dieses Thema interessenpolitisch ausgeschlachtet und es wird versucht, gegen komplexe, aber mit herk&ouml;mmlichen Mitteln unabwendbare, Entwicklungen gegenzusteuern, wobei man sich zielsicher auf Nebenkriegsschaupl&auml;tze begibt und den Kern der Problematik unangetastet l&auml;sst.<br>\nDie Instrumentalisierung demographischer Fragen ist allerdings bereits so alt wie die Demographie selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/338\/nebenkriegsschauplatz-demographie\">Spiegelfechter<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Diesen Kommentar m&uuml;sste man jedem Demographie-Demagogen bei der n&auml;chsten Talk-Show um die Ohren hauen.<br>\nUm noch eins draufzusetzen: Es wird ja wirklich offen dar&uuml;ber nachgedacht, welche Bev&ouml;lkerungsgruppen sich reproduzieren sollen und welche nicht; und es wird bewusst versucht, finanziell Einfluss auf diese Selektion zu nehmen (Elterngeld !). Nicht zu vergessen ist die enorme Bedeutung einer m&ouml;glichst hohen Reproduktionsrate f&uuml;r das &Uuml;berangebot auf dem so genannten Arbeitsmarkt, um Druck aus&uuml;ben und Einkommen sowie Arbeitsbedingungen noch effektiver reduzieren zu k&ouml;nnen.<br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutschland ist streikarmes Land<\/strong><br>\nStreiks bei der Bahn, bei der Post, im &ouml;ffentlichen Dienst &ndash; trotz der j&uuml;ngsten Arbeitsk&auml;mpfe ist Deutschland ein streikarmes Land. Das ist zumindest das Ergebnis einer aktuellen Studie. Demnach wird im Vergleich von 20 Industrienationen nur in der Schweiz seltener gestreikt. im langfristigen Zeitvergleich hat in Deutschland bis 2006 die Zahl der Arbeitskampftage abgenommen: Zwischen 2000 und 2006 fielen nach Angaben des WSI im Jahresdurchschnitt 4,1 Arbeitstage pro tausend Besch&auml;ftigte durch Streiks und Aussperrungen aus. Dagegen waren es in den 1990er Jahren 11,2 Tage und in den 80er Jahren 25,2 Tage, berichtete das Institut. W&auml;hrend der 70er Jahre fielen demnach im Jahresschnitt 50,7 Tage pro tausend Besch&auml;ftigte aus &ndash; auch bedingt durch gro&szlig;fl&auml;chige Aussperrungen. &bdquo;Selbst in den 60er Jahren war das Niveau h&ouml;her als seit der Jahrtausendwende&ldquo;, hie&szlig; es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/News\/Politik\/Deutschland\/_pv\/_p\/200050\/_t\/ft\/_b\/1424033\/default.aspx\/deutschland-ist-streikarmes-land.html%20\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Nachfrage nach Arbeitskr&auml;ften stagniert<\/strong><br>\nErste Abschwung-Zeichen am Arbeitsmarkt: Der Bedarf der Firmen an neuen Mitarbeitern stagniert. Der Stellenindex der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit verharrte im April auf dem gleichen Niveau wie im M&auml;rz. Die nachlassende Konjunktur erreicht nun auch den Arbeitsmarkt. &ldquo;Die Expansion der Arbeitskr&auml;ftenachfrage in Deutschland scheint an ihre Grenzen zu sto&szlig;en&rdquo;, erkl&auml;rte die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit am Dienstag. Zuvor hatte die Beh&ouml;rde ihren aktuellen Stellenindex ver&ouml;ffentlicht. Dieser verharrte im April mit 238 Punkten auf dem Niveau von M&auml;rz. Der zuletzt noch messbare Aufw&auml;rtstrend des Indikators scheine auszulaufen, erkl&auml;rte die Bundesagentur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,550516,00.html\">Spiegel-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Aber f&uuml;r den Mainstream haben wir immer noch eine robusten Aufschwung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ackermann ruft Gro&szlig;alarm bei Banken aus<\/strong><br>\nDer Chef der Deutschen Bank erkl&auml;rt, warum sein Konzern erstmals seit f&uuml;nf Jahren Minus gemacht hat. So schlimm wie zum Ende des ersten Quartals 2008 sei es in der Finanzbranche noch nie gewesen. Und Josef Ackermann sagt: Die Aussichten sind &ldquo;in h&ouml;chstem Ma&szlig;e unsicher&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article1948407\/Ackermann_ruft_Grossalarm_bei_Banken_aus.html%20\">Die Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Ob sich das Minus auch auf die Bez&uuml;ge des Herrn Ackermann auswirkt<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Attac: Protest gegen Werbung der Deutschen Bank<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Hungerkrise verzweifelte Menschen in Haiti, Bangladesh, Westafrika und anderswo auf die Stra&szlig;e treibt und auch in Deutschland viele Eltern ihre Kinder nicht mehr ausreichend ern&auml;hren k&ouml;nnen, wirbt die Deutsche Bank f&uuml;r die Spekulation mit Getreide &ndash; auf Br&ouml;tchent&uuml;ten bei Frankfurter B&auml;ckern. Darauf liest der erstaunte Kunde:\n<blockquote><p>Freuen Sie sich &uuml;ber steigende Preise?<br>\nAlle Welt spricht &uuml;ber Rohstoffe &ndash; mit dem Agriculture Euro Fond haben Sie die M&ouml;glichkeit, an der Wertentwicklung von sieben der wichtigsten Agrarrohstoffe zu partizipieren. Investition in etwas Greifbares<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/agrarnetz\/cms\/pages\/lebensmittelkrise\/aktion-deutsche-bank.php\">attac agrarnetz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Rudolf Hickel: Keynes wiederentdecken und weiterentwickeln: Theoretiker Kasinokapitalismus<\/strong><br>\nSelbst die hartgesottenen Neoklassiker unter den Marktoptimisten wagen nicht die l&auml;cherliche Allerweltsdiagnose, diese Krise sei wegen zu hoher L&ouml;hne, einem &uuml;ppigen Wohlfahrtsstaat und zu vielen Regulierungen entstanden. Die Blamage der damals vorherrschenden, marktoptimistischen &Ouml;konomenzunft, die die Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre nicht erkl&auml;ren konnten, droht sich zu wiederholen. Heute r&auml;cht sich der Schwur auf die mathematisch anspruchsvolle, aber praktisch untaugliche Gleichgewichts&ouml;konomik, die nicht einmal die Krisenanf&auml;lligkeit als Ausnahme zul&auml;sst. Deshalb sollten in einem ersten Schritt die heutigen, neoklassisch rechthaberischen Dogmatiker aus der Weltwirtschaftskrise die R&uuml;ckkehr zur gesamtwirtschaftlichen Analyse lernen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.memo.uni-bremen.de\/docs\/m2108.pdf\">memo-uni-bremen [PDF &ndash; 96 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>J&ouml;rg Huffschmid: Zauber des Abschwungs<\/strong><br>\nPolitik und Wissenschaft machen die Finanzkrise f&uuml;r den &ouml;konomischen Niedergang verantwortlich. Das Finanzkapital nutzt die Konjunkturflaute unterdessen f&uuml;r eine weitere Verschiebung der Machtverh&auml;ltnisse zu seinen Gunsten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/04-30\/019.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Damit sich die Hoffnungen Huffschmids auf eine demokratische Steuerung und Kontrolle des Finanzsektors erf&uuml;llten,  m&uuml;sste sich die Politik aber grundlegend ver&auml;ndern. Gegenw&auml;rtig ist sie doch eher Erf&uuml;llungsgehilfe oder gar Exekutor der Durchsetzung solcher Interessen. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Viel zu wenig Geld f&uuml;r das deutsche Bildungssystem<\/strong><br>\nStudierende und Hochschullehrer fordern von den politischen Entscheidungstr&auml;gern Haushaltsumschichtungen zugunsten von Bildung und Wissenschaft. Pro Jahr sollen Zusatzinvestitionen von mindestens 2,7 Milliarden Euro erm&ouml;glicht werden. Ende letzter Woche gr&uuml;ndeten neun Institutionen und Verb&auml;nde die sogenannte  Hochschulallianz. Mit vereinten Kr&auml;ften soll eine &ldquo;grundlegende Umstellung der Haushalts-, Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik von Bund und L&auml;ndern zugunsten von Bildung und Wissenschaft&rdquo; durchgesetzt werden.<br>\nQuelle1: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/27\/27823\/1.html\">Telepolis<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.hochschulverband.de\/cms\/fileadmin\/pdf\/pm\/PE-Gruendung21.04.2008.pdf\">Hochschulallianz [PDF &ndash; 100 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Mitglieder der &bdquo;Hochschulallianz&ldquo; sind:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG)<\/li>\n<li>der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)<\/li>\n<li>das Deutsche Studentenwerk (DSW)<\/li>\n<li>Thesis &ndash; Interdisziplin&auml;res Netzwerk f&uuml;r Promovierende und Promovierte e.V.<\/li>\n<li>die Bundesvertretung Akademischer Mittelbau (BAM)<\/li>\n<li>der Verband Hochschule und Wissenschaft (vhw)<\/li>\n<li>der Hochschullehrerbund (hlb)<\/li>\n<li>der F&ouml;rderverein Juniorprofessur e.V.<\/li>\n<li>der Deutsche Hochschulverband (DHV)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die ganz &uuml;berwiegende Anzahl der Allianzmitglieder ist eher dem konservativen Spektrum zuzuordnen.<br>\nEs ist zwar grunds&auml;tzlich zu begr&uuml;&szlig;en, dass sich an den Hochschulen endlich eine Gegenbewegung zur Hochschulrektorenkonferenz (HRK) entwickelt. Die HRK war in den letzten Jahren schon auf dem gemeinsamen Briefkopf erkennbar weitgehend ein Anh&auml;ngsel des Bertelsmann Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung (CHE) und vertrat voll und ganz die Ideologie des &bdquo;New Public Managements&ldquo;, also der &bdquo;unternehmerischen Hochschulen&ldquo; mit einem Top-down-Management und einem externen Aufsichtsrat.<br>\nViel Neues als die Forderung nach mehr Geld ist der Hochschulallianz aber auch nicht eingefallen. Widerstand gegen die Hochschulreformen der letzten Jahre ist von dieser Gruppierung nur insofern zu erwarten, als dass &ndash; wie etwa vom Hochschulverband &ndash; ein Zur&uuml;ck zu Humboldt propagiert wird. Eine fortschrittliche Antwort auf die Privatisierung der Hochschule durch die Steuerung &uuml;ber den Wettbewerb auf dem Ausbildungsmarkt und der Konkurrenz um private Forschungsmittel, ist von dieser Allianz leider wohl nicht zu erwarten. Aber leider ist eine schlagkr&auml;ftige progressive Bewegung gegen die Pseudo-&Ouml;konomisierung der Wissenschaft nicht in Sicht.<br>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Hinweis auf die WSI-Mitteilungen 04\/2008<\/strong><br>\nThemen u.a. Gewerkschaften und Mindestl&ouml;hne, Liberalisierungen in der Elektrizit&auml;tswirtschaft, Paradigmenwechsel im Ausbildungssystem, Leiharbeit<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/119.html\">B&ouml;ckler<\/a><\/li>\n<li><strong>Hinweis auf Sozialpolitik aktuell in Deutschland 04\/2008<\/strong><br>\nThemen u.a.: Gafik &uuml;ber den Zuwachs an Minijobs, Anstieg der Alterserwerbsbeteiligung, Dossier: Kinderzuschlag, Rentenerh&ouml;hung, Unterste Tarifverg&uuml;tungen, Geringverdiener: Wem und wie gelingt der Aufstieg?, private Arbeitsvermittlung etc.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/\">sozialpolitik aktuell<\/a><\/li>\n<li><strong>Der globale Countdown<\/strong><br>\nHarald Schumann und Christiane Grefe untersuchen anhand verschiedener Szenarien die Zukunft der Globalisierung. Eine Leseprobe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/publik.verdi.de\/2008\/ausgabe_04\/gesellschaft\/zukunft\/seite_16\/A0\">ver.di Publik<\/a><\/li>\n<li><strong>Reine Willk&uuml;r <\/strong><br>\nDie &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung glaubt, dass die ARD-Talkshow &ldquo;Anne Will&rdquo; schlechte Quoten hat. Vielleicht will die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung auch nur glauben machen, dass die ARD-Talkshow &ldquo;Anne Will&rdquo; schlechte Quoten hat. Denn um das zu belegen, sind einige Verrenkungen n&ouml;tig. &ldquo;Bild&rdquo; schreibt heute: Seit September 2007 moderiert Anne Will (42) jeden Sonntag um 21.45 Uhr ihre ARD-Polit-Talkshow. Doch die Quoten sind schwach, schon bei der zweiten Sendung schalteten nur noch 3,26 Millionen Zuschauer ein (Vorg&auml;ngerin Sabine Christiansen holte fast 5 Mio.). Aha: &ldquo;Bild&rdquo; vergleicht die zweite Sendung von Anne Will mit irgendeiner Sendung von &ldquo;Sabine Christiansen&rdquo;. Die Zeitung h&auml;tte nur die dritte Sendung von Anne Will nehmen m&uuml;ssen, um zu einem ganz anderen Ergebnis zu kommen: Da hatte &ldquo;Anne Will&rdquo; n&auml;mlich 5,86 Millionen Zuschauer. Tatsache ist: Im Schnitt aller Sendungen hatte &ldquo;Anne Will&rdquo; bessere Quoten als &ldquo;Sabine Christiansen&rdquo; in ihrer letzten Saison.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/2936\/reine-willkuer\">BildBlog<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3192","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3192","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3192"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3192\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3192"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3192"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3192"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}