{"id":31986,"date":"2016-03-09T08:31:28","date_gmt":"2016-03-09T07:31:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31986"},"modified":"2016-03-09T10:24:18","modified_gmt":"2016-03-09T09:24:18","slug":"hinweise-des-tages-2579","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31986","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31986#h01\">T&uuml;rkei\/Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31986#h02\">Amerika im Internet-Krieg: Wir erkl&auml;ren den Cyberwar f&uuml;r er&ouml;ffnet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31986#h03\">Aufkl&auml;rung ohne Erkenntnisse: Die Bundesregierung im Krieg gegen den Terror<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31986#h04\">Ukraine: Weder Russland noch Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31986#h05\">Die westliche Doppelstrategie (I)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31986#h06\">AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31986#h07\">Gro&szlig;britannien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31986#h08\">Totgesparte leben l&auml;nger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31986#h09\">Revolution an der Viadrina<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31986#h10\">Rente f&uuml;r Geringverdiener: Junge Abgeordnete gegen Lebensleistungsrente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31986#h11\">EU verschiebt Votum &uuml;ber Zulassung von Glyphosat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31986#h12\">Heiko Maas und das Lob f&uuml;r die Denunzianten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31986#h13\">Wahlspenden in Amerika: Der Wahlkampf der gekniffenen Million&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31986#h14\">Tiefflieger des Tages: Joachim Gauck<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>T&uuml;rkei\/Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Salto Mortale<\/strong><br>\nDie T&uuml;rkei ist auf dem Weg in eine Diktatur &ndash; und f&uuml;hrt in Br&uuml;ssel die EU vor. Merkel macht mit und beerdigt das Grundrecht auf Asyl.<br>\nErst eine Rolle r&uuml;ckw&auml;rts, nun der Salto mortale? Die Windungen und Wendungen der EU-Fl&uuml;chtlingspolitik sind atemberaubend. Beim T&uuml;rkei-Gipfel in Br&uuml;ssel hat Kanzlerin Merkel die 28 Staaten nun zu einem besonders gewagten &ndash; und halsbrecherischen &ndash; Man&ouml;ver verf&uuml;hrt.<br>\nPl&ouml;tzlich soll nicht nur die Balkanroute f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge gesperrt werden. Nein, gleich die gesamte &Auml;g&auml;is soll zur Schlepper-freien Zone werden. Noch verr&uuml;ckter: F&uuml;r jeden &bdquo;illegalen&ldquo; Migranten, den Griechenland in die T&uuml;rkei zur&uuml;ckschickt, soll ein &bdquo;Legaler&ldquo; nach Europa kommen.<br>\nDieses so genannte Eins-zu-Eins-Prinzip hat sich angeblich der t&uuml;rkische Ministerpr&auml;sident Davuto&#287;lu ausgedacht. In Wahrheit tr&auml;gt es Merkels Handschrift &ndash; wie der ganze Sondergipfel, der auf Wunsch der Kanzlerin p&uuml;nktlich zur Landtagswahl einberufen wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-EU-Tuerkei-Gipfel\/!5285355\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Individuelles Asylrecht steht zur Disposition<\/strong><br>\nVon der Tagung der EU-Staats- und Regierungschefs mit dem t&uuml;rkischen Ministerpr&auml;sident Davuto&#287;lu geht ein verheerendes Signal aus: Fl&uuml;chtlings- und Menschenrechte werden einer knallharten Interessenspolitik geopfert. Die europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs sind bereit, in Sachen Menschenrechtssituation in der T&uuml;rkei alle Augen zuzudr&uuml;cken, sofern die t&uuml;rkische Regierung ihren Part bei der Verhinderung der Flucht in Richtung Europa erf&uuml;llt.<br>\nDie T&uuml;rkei bekr&auml;ftigt ihre Zusage, &bdquo;die rasche R&uuml;ckkehr\/R&uuml;ckf&uuml;hrung aller Migranten zu akzeptieren, die keinen internationalen Schutz ben&ouml;tigen und von der T&uuml;rkei aus in Griechenland einreisen.&ldquo; Auch alle in t&uuml;rkischen Gew&auml;ssern aufgegriffenen &bdquo;irregul&auml;ren Migranten&ldquo; wolle die T&uuml;rkei zur&uuml;cknehmen. Nicht zuletzt der NATO-Einsatz in der &Auml;g&auml;is soll daf&uuml;r sorgen, dass m&ouml;glichst viele Boote gar nicht erst in griechische Gew&auml;sser gelangen. Auf weitere Ma&szlig;nahmen solle nun hingearbeitet werden, so das Abschlussdokument &ndash; auch darauf, k&uuml;nftig &bdquo;alle neuen irregul&auml;ren Migranten, die von der T&uuml;rkei aus auf den griechischen Inseln ankommen&ldquo;, r&uuml;ckzuf&uuml;hren. Das individuelle Asylrecht und die Schutzbed&uuml;rftigkeit spielen in diesem Szenario keine Rolle. Die Tatsache, dass die T&uuml;rkei &uuml;ber kein funktionierendes Schutzsystem verf&uuml;gt, wird ignoriert. Der UNHCR hat in einer ersten Stellungnahme prinzipielle v&ouml;lkerrechtliche Bedenken ge&auml;u&szlig;ert und erinnerte die EU-Staaten daran, dass eine pauschale R&uuml;ckf&uuml;hrung aller Bootsfl&uuml;chtlinge nicht im Einklang mit ihren internationalen Verpflichtungen st&uuml;nden. (&hellip;)<br>\nDie Schiffe im NATO-Einsatz sollen nun auch in t&uuml;rkischen Gew&auml;ssern operieren. Durch Aufkl&auml;rungs- und Informationsarbeit soll die NATO in Kooperation mit der europ&auml;ischen Grenzagentur Frontex, der griechischen und der t&uuml;rkischen K&uuml;stenwache den Kampf gegen Schlepper unterst&uuml;tzen. Das eigentliche Ziel: Fl&uuml;chtlinge sollen mit allen Mitteln an der &Uuml;berfahrt auf die griechischen Inseln gehindert werden. Rechtsbr&uuml;che werden dabei in Kauf genommen, obwohl der Europ&auml;ische Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte (EGMR) im Hirsi-Urteil am 23.Februar 2012 entschieden hat, dass europ&auml;ische Staaten die Europ&auml;ische Menschenrechtskonvention (EMRK) auch au&szlig;erhalb der europ&auml;ischen Gew&auml;sser beachten m&uuml;ssen. Deutsche und andere Soldaten unterliegen der Geltung der EMRK. Das Aufhalten von Fl&uuml;chtlingsbooten und die Zuarbeit der NATO beim Stoppen von Fl&uuml;chtlingsbooten in t&uuml;rkischen Gew&auml;ssern ist Beihilfe zum Menschenrechtsbruch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.proasyl.de\/de\/news\/detail\/news\/eu_tuerkei_gipfel_individuelles_asylrecht_steht_zur_disposition\/\">Pro Asyl<\/a><\/li>\n<li><strong>Josef Haslinger: &ldquo;Intellektuelle m&uuml;ssen wieder mitreden&rdquo;<\/strong><br>\nDer &ouml;sterreichische Schriftsteller Josef Haslinger hat die Fl&uuml;chtlingspolitik seines Landes kritisiert. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (&Ouml;VP) habe sich als Scharfmacherin einen Namen gemacht, sagte Haslinger im Deutschlandfunk. Die Sozialdemokraten seien sp&auml;testens mit Beginn des Bundespr&auml;sidentenwahlkampfs eingeknickt. Den Politikern gehe es nur darum, die n&auml;chste Wahl zu gewinnen. (&hellip;)<br>\nDenn was jetzt passiert, dass man sich die T&uuml;rkei gleichsam als Kettenhund Europas kauft, und die T&uuml;rkei l&auml;sst sich dann auch sofort in Preisverhandlungen ein und l&auml;sst sich diese Funktion auch teuer abkaufen und will sich gleichsam &uuml;ber die Hintert&uuml;r auf diese Weise auch in die Europ&auml;ische Union hineinschmuggeln, das sind ja v&ouml;llig missratene Ans&auml;tze, meiner Ansicht nach, denn das ist ja im Grunde das, was die Schlepper im Kleinen betreiben und was man ihnen vorwirft, dass man sagt, Menschenhandel und Schlepperbanden, das ist das, was man bek&auml;mpfen will. Aber hier wird ein Menschenschacher, ein Menschenhandel en gros betrieben und das widerspricht ja auch v&ouml;llig eigentlich dem Geist der Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention, der darauf beruht, dass jeder einzelne Fl&uuml;chtling Anspruch hat, dass sein Schicksal geh&ouml;rt wird und dass sein Fall gepr&uuml;ft wird. Und wenn man jetzt sagt, alle diejenigen, die nach Griechenland kommen, werden en bloc in die T&uuml;rkei zur&uuml;ckgeschickt, daf&uuml;r werden dann irgendwelche anderen, die in Fl&uuml;chtlingslagern in der T&uuml;rkei sitzen, eine Chance haben, nach Europa zu kommen, falls die Europ&auml;er sich &uuml;berhaupt einigen k&ouml;nnen, wer sie nimmt &ndash; das ist ja noch eine andere Frage -, das widerspricht, dieser ganze Vorgang widerspricht eigentlich der Idee des Asyls.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/oesterreichs-fluechtlingspolitik-josef-haslinger.694.de.html?dram:article_id=347716\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>&bdquo;Passend&ldquo; dazu: T&uuml;rkei &ndash; Nachrichtenagentur unter Zensur gestellt<\/strong><br>\nNach der regierungskritischen Zeitung &raquo;Zaman&laquo; ist in der T&uuml;rkei auch die mit dem Blatt eng verbundene Nachrichtenagentur Cihan unter staatliche Zwangsaufsicht gestellt worden. Cihan meldete am Montagabend, das Istanbuler Gericht habe dieselben Treuh&auml;nder wie bei &raquo;Zaman&laquo; ernannt. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu best&auml;tigte, dass Cihan unter Zwangsverwaltung gestellt wurde. Der Schritt erfolgte w&auml;hrend des EU-Gipfels mit der T&uuml;rkei zur Fl&uuml;chtlingspolitik in Br&uuml;ssel. (&hellip;)<br>\nDie Ma&szlig;nahme wurde international als erneute Einschr&auml;nkung der Pressefreiheit in der T&uuml;rkei kritisiert. Ministerpr&auml;sident Ahmet Davutoglu hatte dagegen darauf verwiesen, dass es sich um eine Entscheidung der Justiz und nicht seiner islamisch-konservativen Regierung gehandelt habe. Die Regierung weist regelm&auml;&szlig;ig Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck, wonach sie die Pressefreiheit einschr&auml;nken w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1004390.tuerkei-nachrichtenagentur-unter-zensur-gestellt.html\">neues deutschland<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Wie hatte Innenminister De Maizi&egrave;re Ende letzter Woche doch so sch&ouml;n formuliert: &bdquo;Wir sollten nicht Schiedsrichter bei den Menschenrechten sein&ldquo;. Das musste man der t&uuml;rkischen Regierung offenbar nicht zweimal sagen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Amerika im Internet-Krieg: Wir erkl&auml;ren den Cyberwar f&uuml;r er&ouml;ffnet<\/strong><br>\nIn der vergangenen Woche wurde offiziell der erste &bdquo;Cyberwar&ldquo; erkl&auml;rt. Amerikas digitaler Krieg gegen den IS wird andere Staaten zur Nachahmung ermuntern. Das ist nicht gut.<br>\nEs war vielen Zeitungen nur eine kleine Meldung am Rande wert: Letzte Woche wurde der erste &bdquo;Cyberwar&ldquo; offiziell erkl&auml;rt. Kriegsgegner sind auf der einen Seite die Streitkr&auml;fte der Vereinigten Staaten gegen die IS-Milizen in Syrien auf der anderen. Die Kriegserkl&auml;rung vom amerikanischen Verteidigungsminister Ash Carter richtet sich also nicht gegen einen regul&auml;ren Staat und dessen Armee, sondern gegen Paramilit&auml;rs insbesondere im Gebiet um Mossul. (&hellip;)<br>\nNun aber offiziell einen &bdquo;Cyberwar&ldquo; gegen eine nichtstaatliche Entit&auml;t zu erkl&auml;ren er&ouml;ffnet auch anderen M&auml;chten die Option, solche Mittel gegen ihre nichtstaatlichen Gegner einzusetzen. Sie k&ouml;nnen sich dann auf den Pr&auml;zedenzfall &bdquo;Amerika gegen den IS&ldquo; berufen, um ihr Handeln zu legitimieren. Die Gefahr w&auml;chst damit, dass eine neue Art R&uuml;stungswettlauf in Gang gesetzt wird, der zivile Infrastrukturen zu Kollateralsch&auml;den degradiert. (&hellip;)<br>\nWenigstens Minimalanforderungen, etwa die zuverl&auml;ssige Verschonung von Krankenh&auml;usern und der sie versorgenden Infrastruktur auch in IS-kontrollierten Gebieten, geh&ouml;ren jetzt auf die Tagesordnung. Dass es nicht reicht, allein auf die Einsatzregeln der beteiligten Milit&auml;rs zu vertrauen, zeigt das andere v&ouml;lkerrechtlich umstrittene Feld, in dem Geheimdienst- und Milit&auml;roperationen undurchschaubar verschmelzen: der Drohnenkrieg. Dort findet praktisch unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit eine fortgesetzte und umfangreiche Verletzung von Menschenrechten statt, die sich im digitalen Raum nicht wiederholen darf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/aus-dem-maschinenraum\/amerika-erklaert-dem-is-den-ersten-cyberwar-14109024.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Aufkl&auml;rung ohne Erkenntnisse: Die Bundesregierung im Krieg gegen den Terror<\/strong><br>\nKriegerische Zwischenbilanz in 3 Minuten: Die Bundeswehr findet bei ihrem neuen &ldquo;Krieg gegen den Terror&rdquo; einerseits heraus, wo wer in Syrien bombardiert werden soll. Anderseits wei&szlig; man nicht, wer wo bombardiert wurde. Immer und immer wieder wird betont: Aufkl&auml;rung? Ja! Erkenntnisse? Nein! Anders gesagt: Die Bundesregierung erm&ouml;glicht Luftangriffe ihrer Freunde, aber interessiert sich nicht f&uuml;r die Luftangriffe ihrer Freunde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/1209556259056320\">jung&amp;naiv via facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ukraine: Weder Russland noch Europa<\/strong><br>\nJean-Claude Juncker sieht keine Chance f&uuml;r eine schnelle Aufnahme der Ukraine in Nato und EU. Das Land vor die Wahl zu stellen, entweder Russland oder EU, war ein Fehler.<br>\n(&hellip;) sagte Juncker eine Wahrheit, die sonst eisern beschwiegen oder geleugnet wird: Die Ukraine ist noch lange nicht in einem inneren Zustand, der es erlaubte, sie in die westliche Familie aufzunehmen. Bei Lichte betrachtet ist sie ein failing state oder gar schon ein failed state &ndash; ein marodes, kleptokratisches, von bestechlichen B&uuml;rokraten und milliardenschweren Oligarchen f&uuml;r ihre eigenen Zwecke ausgepl&uuml;ndertes Staatswesen. Die Korruption bl&uuml;ht. Die Justiz ist zum Handlanger der Machtmafia geworden. Der Rechtsstaat funktioniert nicht. Die Wirtschaft befindet sich im freien Fall. Pr&auml;sident Poroschenko und Ministerpr&auml;sident Jazenjuk sind einander spinnefeind. Aufrechte, aufr&auml;umungswillige Minister treten zur&uuml;ck. Reformen kommen nicht vom Fleck. Die Bereitschaft, das Minsker Abkommen buchstabengetreu zu erf&uuml;llen, ist minimal. Weder ist ein Wahlgesetz verabschiedet noch dem Donbass per Verfassungs&auml;nderung mehr Autonomie einger&auml;umt worden.<br>\nZu Zeiten der Barroso-Kommission und unter US-Pr&auml;sident George W. Bush wurde den Ukrainern zugemutet, sich zu entscheiden: f&uuml;r Russland oder f&uuml;r den Westen, die EU und die Nato. Das Land war in dieser Frage gespalten, in den Ereignissen wurde es zerrissen. Es wurde vers&auml;umt, die Ukraine als beider &ldquo;nahes Ausland&rdquo; zu sehen, neutral zwischen Ost und West, anstatt sie um jeden Preis ins eigene Lager zu ziehen.<br>\nJean-Claude Junckers Haager Anfall r&uuml;ckhaltloser Aufrichtigkeit kommt dem sp&auml;ten Eingest&auml;ndnis gleich, dass dies ein schwerer Fehler war&hellip;.Ein Interessenausgleich mit Russland wurde nie versucht. Darin aber lag der Keim der Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-03\/ukraine-eu-nato-mitgliedschaft-5vor8\">Theo Sommer auf Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin H. K.:<\/strong>  Nachdem die Realit&auml;ten nicht mehr zu leugnen sind, setzt bei Juncker &ndash; und auf ZON &ndash; ein Anfall r&uuml;ckhaltloser Aufrichtigkeit ein. Zu den sehr sp&auml;ten Einsichten h&auml;tte man schon vor mehr als 2 Jahren gelangen k&ouml;nnen, wenn die EU ihre transatlantische Brille abgesetzt h&auml;tte. Nun steht die EU vor dem absehbaren Scheitern der Ost-West-Konfrontation. Der Schaden ihres Konfliktkurses ist immens, f&uuml;r die Europa, f&uuml;r Ru&szlig;land und die Ukraine, au&szlig;en-, sicherheits- und wirtschaftspolitisch. Der Krieg in der Ukraine hat 9 000 Menschen das Leben gekostet, Infrastruktur und Lebensgrundlagen der Ukrainer zerst&ouml;rt, Hunderttausende sind gefl&uuml;chtet, das Land wurde in eine humanit&auml;re Katastrophe gest&uuml;rzt &ndash; angerichtet durch eine aggressive, destruktive US-Geopolitik des Regime change mit Milit&auml;rabenteuern wie in Afghanistan, im Irak und Syrien. Wer Ha&szlig; und Gewalt s&auml;t, wird in eine Ha&szlig;-Gewaltspirale verstrickt. Wer Terror und Fluchtursachen bek&auml;mpfen will, mu&szlig; diese Politik stoppen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die westliche Doppelstrategie (I)<\/strong><br>\nDeutsche Au&szlig;enpolitik-Experten konstatieren einen sich abzeichnenden Stimmungsumschwung in der EU zur Ukrainepolitik und zu den Sanktionen gegen Russland. Der Vertreter einer parteinahen deutschen Stiftung in Br&uuml;ssel berichtet, mit Blick auf die desolate Entwicklung der Ukraine und auf die anhaltenden Oligarchen-Intrigen in Kiew gehe bei EU-Diplomaten &ldquo;die Geduld mit Kiew &hellip; sp&uuml;rbar zu Ende&rdquo;. Unter Berufung auf interne Gespr&auml;che best&auml;tigt der Stiftungsvertreter zudem, Stimmen w&uuml;rden &ldquo;lauter&rdquo;, die &ldquo;wieder in ein konstruktives Fahrwasser&rdquo; mit Moskau kommen wollten &ndash; &ldquo;nicht nur wirtschaftlich&rdquo;, sondern auch politisch. &Auml;hnliches wird vom j&uuml;ngsten Au&szlig;enministertreffen zur Ukraine-Krise im &ldquo;Normandie-Format&rdquo; bekannt. Die deutsche Wirtschaft dringt ihrerseits immer st&auml;rker auf ein Ende der Sanktionen. Man lasse sich in Russland zu viele lukrative Gesch&auml;fte entgehen, hei&szlig;t es; in einer Umfrage &auml;u&szlig;erten unl&auml;ngst nur noch zw&ouml;lf Prozent der befragten Unternehmer Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Weiterf&uuml;hrung der Sanktionen. In der Erdgasbranche, die dank des Einsatzes von Kanzlerin Angela Merkel von den Boykottma&szlig;nahmen ausgenommen ist, konnte die Linde AG im Januar einen Auftrag einheimsen, dessen Wert im hohen dreistelligen Millionenbetrag liegt. Linde-Chef Wolfgang B&uuml;chele hat zu Jahresbeginn den Vorsitz im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft &uuml;bernommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59325\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>AfD<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die verwundete Demokratie<\/strong><br>\nDie Rechten sind auf dem Vormarsch. Ihr Erfolg ist auch eine Antwort der Gesellschaft auf eine Krankheit des Kapitalismus, die von den etablierten Parteien ignoriert wird. Und die hat mit den Fl&uuml;chtlingen nichts zu tun.<br>\nDie AfD &uuml;berrollt Deutschland. Wir erleben eine Revolution. Und wie jede Revolution hat auch diese ihre Berechtigung: Der Kapitalismus ist krank. Irgendjemand muss ihn heilen. Medien und Politik tun sich schwer, das zu erkennen. Sie m&uuml;ssten ihr eigenes Verschulden zugeben: Jahrzehntelang klatschten sie Beifall, w&auml;hrend der Neoliberalismus unsere Gesellschaften vergiftet hat.<br>\nLeute wie Donald Trump und Frauke Petry sind widerlich. Aber sollten wir ihnen nicht sogar dankbar sein, wenn sie uns zeigen, wo unser System Symptome einer ernsten Erkrankung aufweist? (&hellip;)<br>\n&ldquo;Die Verteilungsgerechtigkeit, der oberste Grundsatz jeder seri&ouml;sen Steuerpolitik, wird bei der Distribution des erwirtschafteten Sozialprodukts krass missachtet&rdquo;, schrieb der Historiker Hans-Ulrich Wehler vor zwei Jahren und fragte: &ldquo;Wie viel Krisendruck muss es geben, damit dieses Land wirklich reformf&auml;hig wird?&rdquo;<br>\nDen Linken ist es nicht gelungen, diesen Krisendruck zu erzeugen.<br>\nVielleicht gelingt es nun den Rechten. Der Hass auf Ausl&auml;nder gibt der Bewegung ihre Kraft. Aber zum Ressentiment gesellt sich die Systemkritik. AfD-Mann Bj&ouml;rn H&ouml;cke ist ein v&ouml;lkischer Hetzer. Aber er hat Recht, wenn er es &ldquo;eine Schande&rdquo; nennt, dass mehr als zwei Millionen Kinder in Deutschland von Armut bedroht sind. Die SPD beklagt das zwar auch. Aber wer glaubt einer Partei, die seit 1998 dreizehn Jahre lang in der Regierung war &ndash; und der wachsenden Ungleichheit tatenlos zugesehen hat? (&hellip;)<br>\nEs waren Politiker und Medien der sogenannten &ldquo;Mitte&rdquo;, die dem Neoliberalismus Beifall gespendet haben, w&auml;hrend er die westlichen Gesellschaften zersetzte. Jetzt tun sie sich schwer, ihren Irrtum zu erkennen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/afd-erfolg-der-rechten-versagen-der-etablierten-augstein-kolumne-a-1080978.html\">Jakob Augstein auf Spiegel online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J. A.:<\/strong> Es tut mir Leid, aber Augsteins (gute) Kritik bleibt wieder auf halbem Wege stehen. Die SPD hat die der Ungleichheit nicht &ldquo;tatenlos zugesehen&rdquo;, sie hat &ndash; angek&uuml;ndigt und mit voller Absicht (&ldquo;mehr Ungleichheit schafft mehr wirtschaftlichen Erfolg&rdquo;) &ndash; diese Ungleichheit massiv bef&ouml;rdert und tut das immer noch. Die angebliche politische &ldquo;Mitte&rdquo; (in meinen Augen der anarchokapitalistische rechtsextreme Rand von SPD\/Gr&uuml;nen\/FDP\/CDU\/CSU) hat dem Neoliberalismus nicht &ldquo;Beifall gespendet&rdquo;, er hat ihn herbeigeschrieben und beschlossen. Und die erw&auml;hnte Pseudokorrektur in Form der Lebensleistungsrente ist ein Almosen, eine minimale soziale Verbesserung f&uuml;r eine Minderheit, die auch noch von den Lohnsteuer- und Mehrwertsteuerzahlern getragen wird statt von den Unternehmen, die wieder ordentliche, existenzsichernde und armutsverhindernde Renten zahlen m&uuml;&szlig;ten. Das hier greift in der Kritik und in den L&ouml;sungsvorschl&auml;gen viel zu kurz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Steuern, Bildung, Hartz IV: Was die AFD wirklich will<\/strong><br>\nBisher ist die rechtspopulistische Partei Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD) vor allem f&uuml;r ihre Position in der Fl&uuml;chtlingsdebatte bekannt. Doch wie steht es um den Mindestlohn, Frauenrechte, Bildung und Hartz IV? In 10 Punkten beleuchten wir, was die Partei will &ndash; und was das f&uuml;r uns bedeutet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blog.campact.de\/2016\/03\/steuern-bildung-hartz-iv-was-die-afd-wirklich-will\/\">blog.campact<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.B.:<\/strong> Bei diesem Parteiprogramm bekomme ich ein ganz mieses Gef&uuml;hl, es erinnert teilweise fatal an l&auml;ngst &uuml;berwunden geglaubte Zeiten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>AfD manipuliert Zeitungs&uuml;berschrift<\/strong><br>\nDie AfD in N&uuml;rnberg &auml;nderte auf Facebook eine Schlagzeile der &ldquo;Abendzeitung&rdquo;. Nicht Jugendliche, sondern Linksextreme h&auml;tten demnach versucht, ein Fl&uuml;chtlingsheim anzuz&uuml;nden. Die Zeitung pr&uuml;ft nun rechtliche Schritte.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160309-hdt.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160309-hdt-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nDie in M&uuml;nchen erscheinende &bdquo;Abendzeitung&ldquo; pr&uuml;ft rechtliche Schritte gegen die AfD. Der N&uuml;rnberger Verband der rechtspopulistischen Partei hat auf Facebook zu einem Bericht der Zeitung &uuml;ber eine versuchte Brandstiftung auf ein Fl&uuml;chtlingsheim die &Uuml;berschrift manipuliert. Die Original-Schlagzeile &ldquo;Jugendliche wollten Fl&uuml;chtlingsheim in Brand stecken&rdquo; der Zeitung wurde auf der Facebookseite der AfD N&uuml;rnberg in &bdquo;Polizei erwischt Linksextreme bei Brandstiftung in Asylbewerberheim!&ldquo; ge&auml;ndert. Die Zeitung hat nach eigenen Angaben ihren Anwalt eingeschaltet.<br>\nDer Post wurde bis Dienstagnachmittag &uuml;ber 1300 Mal geteilt. Die Manipulation wurde m&ouml;glich, weil bei Facebook &Uuml;berschriften von geposteten Links ver&auml;ndert werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/medien\/abendzeitung-schaltet-anwalt-ein-afd-manipuliert-zeitungsueberschrift\/13069046.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gro&szlig;britannien<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>David Hare: Why the Tory project is bust<\/strong><br>\nThey claim to have rescued Britain from industrial chaos. But in fact Margaret Thatcher and her heirs have created a selfish and divided society in which politicians and the people regard each other with mutual contempt<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/politics\/2016\/mar\/08\/david-hare-why-the-tory-project-is-bust\">The Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D. F.:<\/strong> Ein sehr guter und nachdenklicher Artikel &uuml;ber den Neoliberalismus &ndash; wo das Wort kein einziges Mal vorkommt. Warnung, dass der Artikel lang ist. Er scheint zun&auml;chst nur &uuml;ber UK was zu sagen, was auch insofern stimmt, als der Autor ja nur &uuml;ber britische Geschichte und Politik redet. Es wird aber alsbald klar, dass es am Ende um das Scheitern der neoliberalen Philosophie geht, der radikalen &ldquo;free market&rdquo; Ideologie. Die Parallele zu Deutschland werden auch jedem Leser sofort auffallen, der sich mit Deutschland eben auskennt.<\/em><br>\n<em>Die Parallele reichen nicht 100%; das h&auml;ngt zum einen mit Spezifika in einem jeden Land zusammen, zum anderen mit der beobachtbaren Tatsache, dass bestimmte politische Trends und Zust&auml;nde oft jahrelang in UK zu sehen sind, bevor sie auch in Deutschland sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Jeremy Corbyn allies attempt to shore up leader in case of a coup<\/strong><br>\nSupporters want nomination threshold for a fresh Labour leadership election cut to 5% to guarantee him a place on the ballot<br>\nAllies of Jeremy Corbyn are so nervous that he could face a leadership challenge by rebel Labour MPs that they are proposing a series of changes to party rules to ensure he is guaranteed a place on the ballot paper.<br>\nThe rule changes have been tabled by the Campaign for Labour Party Democracy (CLPD) as rebels launch what is describe as an &ldquo;Australian strategy&rdquo; to mount a series of coups against the party leader in the way that the former Australian prime minister Julia Gillard was hounded from office.<br>\nThere is concern among Corbyn supporters that a poor showing in elections in May could lead to attempts to unseat him. The leaders of the newly formed Labour movement Momentum have said they are ready to defend him against any challenge and plan to use their volunteer base to try to make a difference in marginal council seats.<br>\nMeanwhile, in a move to shore up Corbyn&rsquo;s position, and to discourage the media from suggesting he could be &ldquo;replaced in a coup&rdquo;, the CLPD&rsquo;s draft rules call for the leader to be placed on the ballot paper if he signals in writing his intention to stand in a fresh election.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/politics\/2016\/mar\/08\/jeremy-corbyn-allies-attempt-to-shore-up-leader-in-case-of-a-coup\">The Guardian<\/a><\/li>\n<li><strong>At home with Momentum: the rise of &lsquo;Corbyn&rsquo;s shock troops&rsquo;<\/strong><br>\nThey dislike military metaphors, but, with about 100,000 supporters, want to be the antidote to a &lsquo;hollowed-out&rsquo; Labour Party<br>\nThe cramped office overlooking Euston station in central London does not look much like a hotbed of radicalism. A map of the UK pinpointing local support groups, a mostly empty year planner and, the only hint of any connection with the left, posters backing Jeremy Corbyn and Bernie Sanders.<br>\nThere are desks for about a dozen people but there are only four people present: one staffer and three volunteers, a 17-year-old schoolgirl, the son of a refugee from Pinochet&rsquo;s Chile and a cinema worker.<br>\nThis is the headquarters of Momentum, the organisation born only last autumn but with 90,000-100,000 supporters, the heart of the Corbyn project to transform the Labour party. It has been dubbed by suspicious Labour MPs, mainly those on the right, as &ldquo;Corbyn&rsquo;s shock troops&rdquo; and &ldquo;Militant reborn&rdquo;.<br>\nOne of the main driving forces behind Momentum is Jon Lansman, 58, one of Corbyn&rsquo;s closest advisers. &ldquo;I was compared to the head of the Praetorian Guard,&rdquo; he said ruefully, saying he does not like militaristic metaphors for political movements.<br>\nMomentum was set up to capture the enthusiasm of the tens of thousands who rallied to the Corbyn leadership campaign last year. It is the left&rsquo;s answer to Progress, the group set up in 1996 to support Tony Blair, though with far fewer members than Corbyn&rsquo;s organisation.<br>\nMomentum has about 100 groups throughout the country. About 20% of its supporters are in London, the Corbyn powerbase.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/politics\/2016\/mar\/08\/momentum-corbyns-shock-troops-labour\">The Guardian<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Totgesparte leben l&auml;nger<\/strong><br>\nDie Situation der Gefl&uuml;chteten wird Auswirkungen auf die Tarifrunde haben. Um die sozialen und bildungspolitischen Herausforderungen zu bew&auml;ltigen, ist ein starker &ouml;ffentlicher Dienst n&ouml;tig, betont GEW-Tarifexperte Andreas Gehrke in der &ldquo;E&amp;W&rdquo;.<br>\nWenige Monate nach dem Ende der Tarifauseinandersetzung &uuml;ber die Eingruppierung im Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) der Kommunen beginnt in diesen Tagen die Tarifbewegung im gesamten &ouml;ffentlichen Dienst der Kommunen und des Bundes. Es geht um die Erh&ouml;hung der Entgelte der Besch&auml;ftigten, f&uuml;r die der Tarifvertrag f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst (TV&ouml;D) gilt. Zwei Besonderheiten werden diese Tarifrunde beeinflussen: Zum einen m&uuml;ssen die Besch&auml;ftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes deutlich machen, dass die Entgelterh&ouml;hungen aus der Eingruppierungsrunde 2015 der Aufwertung ihres Berufsfeldes dienten. Diese Gehaltszuw&auml;chse d&uuml;rfen nicht zu einer Reduzierung der zu erk&auml;mpfenden allgemeinen Entgelterh&ouml;hung in 2016 f&uuml;hren. Zum anderen stehen die Tarifverhandlungen nat&uuml;rlich auch unter dem Eindruck und dem Einfluss der Diskussionen &uuml;ber die nach Deutschland gefl&uuml;chteten Menschen.<br>\nIn einer langen und harten Auseinandersetzung haben sich die SuE-Besch&auml;ftigten einen weiteren Schritt zur Aufwertung ihres Berufsfeldes erk&auml;mpft. Sogar ein vierw&ouml;chiger Erzwingungsstreik war erforderlich, um die kommunalen Arbeitgeber zu Zugest&auml;ndnissen zu bewegen. Durchgesetzt werden konnten neben H&ouml;hergruppierungen insbesondere h&ouml;here Tabellenwerte f&uuml;r viele T&auml;tigkeiten. Es widerspr&auml;che dem Aufwertungsgedanken, wenn die kommunalen Arbeitgeber versuchen, dies in der allgemeinen Entgeltrunde zu kompensieren. Alle Besch&auml;ftigten aus diesem Bereich m&uuml;ssen von Anfang an deutlich machen, dass das ein &bdquo;No Go&ldquo; ist &ndash; auch mit entsprechenden Aktionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/aktuelles\/detailseite\/neuigkeiten\/totgesparte-leben-laenger\/\">GEW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Revolution an der Viadrina<\/strong><br>\nWer an der Universit&auml;t in Frankfurt an der Oder arbeitet, wird k&uuml;nftig drei Jahre auf einer Promovierenden-, vier auf einer Postdoktorandenstelle bleiben k&ouml;nnen. Auch Zehn-, 20- oder 30-Prozent-Vertr&auml;ge, von denen niemand leben kann, sind f&uuml;r den Arbeitgeber tabu. Doktoranden sollen mindestens halbe, Postdoktoranden in der Regel ganze Stellen bekommen.<br>\nWas f&uuml;r Arbeitnehmer in anderen Branchen nicht sehr spektakul&auml;r klingt, kommt im Wissenschaftsbetrieb einer mittleren Revolution gleich. Seit Jahren werden Vertragslaufzeiten und die Wochenarbeitszeiten immer k&uuml;rzer, Arbeitnehmerrechte immer weniger. Neun von zehn wissenschaftlichen Mitarbeitern haben eine befristete Stelle, jeder zweite einen Vertrag f&uuml;r weniger als ein Jahr. Gr&uuml;nde daf&uuml;r gibt es viele &ndash; im Kern bestehen sie aus einem Mix aus der immer gr&ouml;&szlig;eren Abh&auml;ngigkeit der Hochschulen von Drittmitteln, einer rechtlichen Grundlage namens Wissenschaftszeitvertragsgesetz und einer gewissen Verwahrlosung der Sitten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/62146_62167.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rente f&uuml;r Geringverdiener: Junge Abgeordnete gegen Lebensleistungsrente<\/strong><br>\nEine Mindestrente f&uuml;r alle, die lange genug gearbeitet haben? Junge Unionsabgeordnete finden diese Idee nicht gut &ndash; und kontern mit einem eigenen Vorschlag.<br>\nArbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat schon mit den Vorbereitungen begonnen. Doch in der Union formiert sich Widerstand gegen die Einf&uuml;hrung der neuen sogenannten Lebensleistungsrente f&uuml;r Geringverdiener: Das Vorhaben, das CDU\/CSU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart haben, f&uuml;hre zu &bdquo;fragw&uuml;rdigen Verteilungswirkungen und schweren Systembr&uuml;chen&ldquo;, warnen die CDU-Abgeordneten Carsten Linnemann und Stefan Heck sowie der Chef der Jungen Union, Paul Ziemiak, in einem Positionspapier, das dieser Zeitung vorliegt. Linnemann ist auch der Vorsitzende der CDU\/CSU-Mittelstandsunion, Heck Vizechef der Jungen Gruppe in der Unionsfraktion.<br>\nDie drei haben das Papier mit dem Freiburger &Ouml;konomen Bernd Raffelh&uuml;schen erarbeitet und machen darin auch einen eigenen Vorschlag, was man gegen Altersarmut tun sollte: Statt innerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung bestimmte Gruppen von Geringverdienern durch neue Aufstockungsregeln zu bevorzugen, m&uuml;sste vor allem der bestehenden staatlichen Grundsicherung &ndash; der Sozialhilfe f&uuml;r Rentner &ndash; ihr &bdquo;Stigmatisierungseffekt&ldquo; genommen werden. Auf diese Weise wollen sie Hemmschwellen abbauen, die bisher manche bed&uuml;rftige Rentner davon abhalten, Grundsicherung zu beantragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/widerstand-in-der-union-gegen-die-lebensleistungsrente-14111231.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J. A.:<\/strong> Faszinierende Idee: die Armut wird nicht bek&auml;mpft, sondern offiziell &ldquo;entstigmatisiert&rdquo;, und alles ist gut. Da&szlig; die CDU verhindern will, da&szlig; die Unternehmen wieder ordentliche Renten zahlen oder staatliche Gelder f&uuml;r andere Zwecke als f&uuml;r Unternehmenssubventionen ausgegeben werden, ist eine Selbstverst&auml;ndlichkeit. Da&szlig; aber die betroffenen Rentner und die noch gr&ouml;&szlig;ere Zahle von Arbeitnehmern, denen dadurch in Zukunft mit Sicherheit Altersarmut bevorsteht, immer wieder gegen ihre Interessen CDU\/CSU und SPD w&auml;hlen, finde ich erstaunlich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>EU verschiebt Votum &uuml;ber Zulassung von Glyphosat<\/strong><br>\nGlyphosat entzweit Experten und Politik. Nun steht EU-Insidern zufolge die Entscheidung &uuml;ber eine Neuzulassung des umstrittenen Unkrautvernichters in der EU auf der Kippe.<br>\nDie Debatte der Europ&auml;ischen Union (EU) &uuml;ber die weitere Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat ist Insidern zufolge ins Stocken geraten.<br>\nEntgegen bisheriger Erwartungen werde bei den laufenden Beratungen nicht mehr mit einer Genehmigung gerechnet, sagten zwei EU-Vertreter am Montag. Die Entscheidung falle nicht in dieser Woche, sondern werde vertagt. Hintergrund sei, dass Frankreich Widerstand angek&uuml;ndigt habe. EU-Diplomaten erkl&auml;rten zudem, Deutschland wolle sich bei einer Abstimmung enthalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/section\/gesundheit-und-verbraucherschutz\/news\/eu-verschiebt-votum-ueber-zulassung-von-glyphosat\/\">Euractiv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers O. W.:<\/strong> So geht Politik heute &ndash; bekommt man nicht das gew&uuml;nschte (positive) Abstimmungsergebnis, verschiebt man die Entscheidung. Und Merkel-Politik hei&szlig;t: blo&szlig; nicht bei heiklen Themen Stellung beziehen und sich bei der Abstimmung enthalten&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Heiko Maas und das Lob f&uuml;r die Denunzianten<\/strong><br>\nNat&uuml;rlich l&auml;sst sich kein Medium gern als L&uuml;genpresse bezeichnen.<br>\nAber am 29. Februar versuchen aufgehetzte Migranten im griechischen Idomeni, den Grenzzaun in Mazedonien gewaltsam zu durchbrechen. Sie gehen mit Rammb&ouml;cken gegen die Befestigung vor, bringen sie zum Einsturz, und werden unter Einsatz von Tr&auml;nengas zur&uuml;ckgedr&auml;ngt. Die Bilder von w&uuml;tenden M&auml;nner mit Stangen gehen um die Welt. Auch die Berliner taz k&ouml;nnte eines dieser Bilder bringen. Statt dessen zeigt sie zwei bunt bekleidete Kinder vor schwarz gepanzerten Polizisten.<br>\nDas Bild stammt auch aus Idomeni. Nur hat es mit den Ereignissen nichts zu tun. Es ist schon &auml;lter und das preisgekr&ouml;nte Unicef-Bild des letzten Jahres, aufgenommen im August, und die Unicef beschreibt den Vorgang so:<br>\nEs ist der 21. August 2015, als es an der griechisch-mazedonischen Grenze zu dieser traumatischen Situation f&uuml;r zwei Fl&uuml;chtlingskinder kommt. &hellip; Um das Herz der mazedonischen Grenztruppen zu erweichen, schicken manche Fl&uuml;chtlinge Frauen und Kinder in die erste Reihe. Von hinten schieben die Massen nach, Kinder werden von ihren Eltern getrennt, teils auch von Fremden an die Hand und &uuml;ber die Grenze mitgenommen &ndash; w&auml;hrend die Angeh&ouml;rigen nicht nachkommen k&ouml;nnen.<br>\nEs gab dort keinen Tr&auml;nengaseinsatz, die abgebildeten Kinder d&uuml;rften inzwischen seit Monaten bereits in Mitteleuropa sein, sie werden nicht zur&uuml;ckgedr&auml;ngt &ndash; das Bild hat jenseits des Ortes mit den Nachrichten vom 29. Februar nichts zu tun. Aber die taz erfindet lieber diese Kinder vor bedrohlichen Polizisten neu, als die Wahrheit mit den Bildern der Migranten mit Rammb&ouml;cken zu zeigen. &ldquo;Archivbild&ldquo; schreibt die taz unter ihre F&auml;lschung. Ganz klein.<br>\nDas ist dreist. Aber es passt zu dem, was man so erlebt, wenn man sich mit der Thematik momentan ernsthaft auseinander setzen will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blogs.faz.net\/deus\/2016\/03\/07\/heiko-maas-und-das-lob-fuer-die-denunzianten-3196\/\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wahlspenden in Amerika: Der Wahlkampf der gekniffenen Million&auml;re<\/strong><br>\nViele Gro&szlig;spender sehen ihre Wahlkampfgelder in Rauch aufgehen. Denn Trump hat die Regeln eines effektiven Wahlkampfes ge&auml;ndert.<br>\nEnde Januar 2015 gaben die Br&uuml;der Charles und David Koch, schwerreiche Industrielle aus Wichita, Kansas bekannt, sie w&uuml;rden zusammen mit befreundeten Million&auml;ren aus ihrem konservativen Netzwerk bis zu 900 Millionen Dollar in die Pr&auml;sidentschaftswahlen stecken, so viel  Geld wie nie zuvor. Das best&auml;tigte nur das allgemeine Urteil, Amerikas reiche Familien w&uuml;rden mit ihren finanziellen Zuwendungen einen unangemessen starken Einfluss auf den Ausgang der Pr&auml;sidentschaftswahlen und der Kandidatenauswahl in den Vorwahlen aus&uuml;ben. (&hellip;)<br>\nJetzt allerdings versch&auml;rft sich der Ton noch einmal zwischen den Kandidaten der republikanischen Partei. Gro&szlig;spender, offenbar orchestriert von dem gescheiterten Pr&auml;sidentschaftskandidaten Mitt Romney, finanzieren nun Negativ-Werbung in gro&szlig;em Stil, um Trumps Siegeszug doch noch zu stoppen. Das meiste Geld geht nach Florida. Dort liegt Trump in den Umfragen vor Marco Rubio, er w&auml;re kaum noch zu bremsen, wenn er dort gew&ouml;nne.<br>\nDie Alternative ist allerdings aus Sicht der Gro&szlig;spender auch nicht verhei&szlig;ungsvoll. Sollten sie Trump aufhalten und ihren Wunschkandidaten installieren k&ouml;nnen, h&auml;tte der an der eigenen Basis den Ruf des Putschisten und w&uuml;rde von den Demokraten als Ziehsohn der Milliard&auml;re verunglimpft. Die Br&uuml;der Koch haben jetzt mitgeteilt, dass sie sich an einer Demontage Donald Trumps nicht beteiligen. Sie haben in fr&uuml;heren Kampagnen schon genug Lehrgeld gezahlt. Sie wissen: Es ist nicht leicht, mit Investitionen in Wahlk&auml;mpfe Ertr&auml;ge zu erzielen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/fruehaufsteher\/wie-trump-die-wahlkampffinanzierung-in-amerika-veraendert-14112020.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J. A.:<\/strong> Die FAZ spricht eine gro&szlig;e Wahrheit gelassen aus: in den USA versuchen Multimillion&auml;re und -milliard&auml;re, mit ihren Spenden Politiker und Politik zu kaufen &ndash; und man kann davon ausgehen, da&szlig; die Versuche erfolgreich sind. (Anderenfalls w&auml;re die Spendenpraxis l&auml;ngst schon einschr&auml;nkt worden; sie wird aber in Wirklichkeit immer ausgedehnter.) M. a. W. leben die USA unter der Herrschaft einer Plutokratie. Jetzt m&uuml;&szlig;te die FAZ es nur noch schaffen, den Blick nach Deutschland zu lenken, wo reiche Parteispender und gro&szlig;e Firmen sich ebenfalls die ihnen genehme Politik kaufen &ndash; aber die FAZ w&uuml;rde wohl nie zugeben wollen, da&szlig; die Demokratie in Deutschland genauso korrumpiert ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Tiefflieger des Tages: Joachim Gauck<\/strong><br>\nBundespr&auml;sident Joachim Gauck hat den Einwohnern von Br&uuml;ssel am Dienstag Angst und Schrecken eingejagt. Beim Anflug auf den Airport der belgischen Hauptstadt begleiteten zwei F-16-Kampfjets die Maschine des deutschen Staatsoberhauptes. Einige B&uuml;rger, die nichts vom prominenten Passagier an Bord wussten, schlossen beim Anblick der Eskorte am Himmel sofort auf einen terroristischen Hintergrund und riefen in den Zeitungsredaktionen an. Das meldete online die Tageszeitung Het Laatste Nieuws.<br>\nDie D&uuml;senj&auml;ger h&auml;tten das Pr&auml;sidentenflugzeug auf deutschen Wunsch hin begleitet, erfuhr die Zeitung auf Nachfrage beim belgischen Verteidigungsministerium. Eine n&auml;here Begr&uuml;ndung erhielt das Blatt jedoch nicht. Ob der Bundespr&auml;sident Angst vor einem Raketenangriff aus dem Stadtviertel Molenbeek hatte, das als Hochburg der Islamisten verschrien ist?<br>\nWas soll&rsquo;s, die Belgier haben schon manch merkw&uuml;rdige Erscheinung am Himmel schadlos &uuml;berstanden. Der milit&auml;rische Begleitschutz f&uuml;r den Gr&uuml;&szlig;onkel aus dem Nachbarland war jedenfalls auch nicht aufregender als zum Beispiel die sogenannte UFO-Welle von 1989 bis 1992. Damals glaubte das halbe Land, zwischen Eupen und Knokke-Heist fliegende Untertassen zu sehen. Seinerzeit stiegen &uuml;brigens ebenfalls Flugzeuge auf, um nach den Marsm&auml;nnchen zu suchen. Gauck macht zwar auch oft den Eindruck, hinter dem Mond zu leben, aber die kleine Flugschau vom Dienstag &uuml;ber Br&uuml;ssel stellte sich als harmlos heraus.<br>\nGrund zum Aufatmen haben die Belgier deshalb aber noch lange nicht. Der Staatsbesuch dauert immerhin drei Tage. Drei Tage! Drei! Das bedeutet 72 Stunden lang eine Pr&auml;sidentenpredigt nach der anderen. Liebe Belgier, wir m&uuml;ssen euch leider mitteilen: Der Terror hat jetzt erst angefangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/03-09\/038.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-31986","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31986","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=31986"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31986\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31996,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31986\/revisions\/31996"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=31986"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=31986"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=31986"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}