{"id":31990,"date":"2016-03-09T09:31:09","date_gmt":"2016-03-09T08:31:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31990"},"modified":"2024-08-22T15:55:01","modified_gmt":"2024-08-22T13:55:01","slug":"warum-den-medien-nicht-zu-trauen-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31990","title":{"rendered":"Warum den Medien nicht zu trauen ist"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160309_krueger.jpg\" alt=\"Uwe Kr&uuml;ger\" title=\"Uwe Kr&uuml;ger\"><\/div><p>In den Medien muss sich fast alles &auml;ndern. Darauf insistieren die NachDenkSeiten seit &uuml;ber zehn Jahren. Denn ihre Durchsetzung mit &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=4078\">Meinungsmache<\/a>&ldquo; besch&auml;digt die Demokratie. Inzwischen sind die Verwerfungen zwischen Medien und Mediennutzern gewaltig. Und so verwundert es nicht, dass eine Medienkritik entstanden ist, die grunds&auml;tzlicher Natur ist: &bdquo;Sie akzeptiert das Selbstbild, das die &bdquo;gro&szlig;en Medien&ldquo; von sich nach au&szlig;en kommunizieren, nicht mehr. Die Rolle der Medien als &bdquo;Hauptwirklichkeitsdeuter&ldquo; der Gesellschaft ist zerbrochen, ihr Welterkl&auml;rungsmonopol ist in weiten Teilen aufgebrochen&ldquo;, wie es im Telepolis-eBook &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/ebook\/ebook_27.html\">Medienkritik<\/a>&ldquo; hei&szlig;t. Auf der einen Seite setzen sich Mediennutzer mit der Berichterstattung teilweise im Detail auseinander, markieren die Schwachstellen und scheuen sich nicht, auf <a href=\"http:\/\/www.derblindefleck.de\/top-ten-der-vernachlaessigten-nachrichten-2016\/\">blinde Flecken<\/a> und <a href=\"https:\/\/propagandaschau.wordpress.com\/2016\/03\/01\/ard-zeigt-assad-interview-nicht-komplett-im-tv-aus-nachvollziehbaren-gruenden\/\">Manipulationen<\/a> in der Berichterstattung hinzuweisen. Auf der anderen Seite erforschen Wissenschaftler wie etwa <strong>Uwe Kr&uuml;ger<\/strong> die &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.halem-verlag.de\/meinungsmacht-und-elite-journalismus\/\">Meinungsmacht<\/a>&ldquo; von Eliten-Netzwerken hinter den Kulissen unserer Medien und gehen der Frage nach, warum die ver&ouml;ffentlichte Meinung aktuell immer homogener wird. <strong>Jens Wernicke<\/strong> sprach mit ihm zum &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.chbeck.de\/Krueger-Mainstream\/productview.aspx?product=15997997\">Mainstream-Effekt<\/a>&ldquo;. <\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_1714\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-31990-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160310_Medien_nicht_trauen_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160310_Medien_nicht_trauen_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160310_Medien_nicht_trauen_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160310_Medien_nicht_trauen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=31990-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160310_Medien_nicht_trauen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"160310_Medien_nicht_trauen_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Herr Kr&uuml;ger, nachdem Sie mit &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.halem-verlag.de\/meinungsmacht-und-elite-journalismus\/\">Meinungsmacht: Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten &ndash; eine kritische Netzwerkanalyse<\/a>&ldquo; im Jahr 2013 ganz sch&ouml;n f&uuml;r Furore gesorgt haben, legen Sie nun mit dem heute erschienenen &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.chbeck.de\/Krueger-Mainstream\/productview.aspx?product=15997997\">Mainstream: Warum wir den Medien nicht mehr trauen<\/a>&ldquo; nach. Warum dieses Buch? Was war Ihre Motivation?<\/strong><\/p><p>Im Jahr 2014, mit der Annexion der Krim durch Russland, brach eine wohl schon l&auml;nger schwelende Vertrauenskrise zwischen gro&szlig;en Medien und Mediennutzern offen aus. Sehr viele Nutzer stellten die Deutungsmuster der Berichterstattung in Frage, und die Aufregung wurde damals befeuert von Daten aus meiner Dissertation zu Journalisten in US-nahen Eliten-Netzwerken, welche durch Alternativmedien wie Telepolis und die NachDenkSeiten sowie durch die ZDF-Satiresendung &bdquo;Die Anstalt&ldquo; weite Verbreitung fanden. <\/p><p>Das Jahr 2014 ging dann mit Pegida-Demonstrationen und &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo;-Rufen zu Ende &ndash; Medienkritik kommt seitdem massiv sowohl von links als auch von rechts, sie beklagt jeweils die Homogenit&auml;t der Medieninhalte und die Konformit&auml;t mit der Regierungspolitik, und sie ist oft verbunden mit fundamentaler Systemkritik. <\/p><p>In meinem Buch versuche ich nun zu erkl&auml;ren, warum sowohl Leser der NachDenkSeiten als auch Pegida-Anh&auml;nger den gro&szlig;en Medien das Vertrauen entzogen haben &ndash; und zugleich empathisch mit den Journalistinnen und Journalisten zu sein, die in der Vertrauenskrise oft etwas ratlos aussehen und &uuml;berzeugt sind, einen guten Job zu machen.<\/p><p><strong>Diesmal geht es ja weniger um Elitennetzwerke, sondern um das, was wohl jedermann wahrzunehmen vermag: Dass der Korridor der ver&ouml;ffentlichten Meinung inzwischen so schmal ist wie kaum je zuvor. Von medialer Pluralit&auml;t kann bei vielen Themen inzwischen keine Rede mehr sein und gerade in Bezug auf Krieg und Frieden sowie Arm und Reich gibt es kaum mehr Abweichungen zur <a href=\"http:\/\/forum.publikumskonferenz.de\/viewtopic.php?f=44&amp;t=1229&amp;sid=e0e92e021e4d6cd98db2024c294852a0#p4426\">Eliten-Propaganda<\/a>. Hat sich die Situation seit 2013 denn weiter zugespitzt? Ich meine: Die skizzierten Gedanken hatten Sie sich ja bereits f&uuml;r &bdquo;Meinungsmacht&ldquo; gemacht. Was hat sich ver&auml;ndert seitdem? Warum legen Sie nach? <\/strong><\/p><p>Auf jeden Fall ist die Wut der Mediennutzer gr&ouml;&szlig;er geworden und das Empfinden gewachsen, dass der Meinungskorridor zu eng ist. Ich glaube, dass der Mainstream &ndash; also die dominanten Narrative in der Mehrzahl der gro&szlig;en Medien &ndash; in engem Zusammenhang mit dem Elitendiskurs steht, also dass die Meinungsspanne in den Medien ungef&auml;hr der Meinungsspanne in der politischen Elite entspricht. <\/p><p>Nun haben sich die etablierten Parteien in vielen inhaltlichen Fragen einander angen&auml;hert: die SPD ist wirtschaftsliberaler, die CDU &ouml;kologischer und die Gr&uuml;nen sind milit&auml;rfreundlicher geworden. De facto haben wir, so <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2015\/05\/konsensgesellschaft-alternativlosigkeit-dagegen\">sagt<\/a> es auch der ZEIT-Vizechefredakteur <em>Bernd Ulrich<\/em>, in den wesentlichen Fragen eine schwarz-rot-gr&uuml;ne Koalition. Die weist auch in Sachen Freihandel, Waffenexporte, Auslandseins&auml;tze und Kampfdrohnen gro&szlig;e Schnittmengen auf und hat zum Beispiel in der Ukraine-Krise einen harten transatlantischen Kurs gefahren, weit entfernt von der alten sozialdemokratischen Ostpolitik und einem Interessenausgleich mit Russland. <\/p><p>In vielen politischen Fragen gibt es gro&szlig;e Kl&uuml;fte zwischen der Bev&ouml;lkerungsmeinung und der Elitenmeinung &ndash; und die gro&szlig;en Medien werden eher als Transmissionsriemen des Elitendiskurses wahrgenommen denn als Anwalt der Bev&ouml;lkerung. Viele Nutzer, sowohl im linken als auch im rechten Spektrum, haben au&szlig;erdem das Gef&uuml;hl, dass die Journalisten nicht ihre Augen und Ohren sind, die mit unverstelltem Blick versuchen Wirklichkeit abzubilden, sondern dass sie sich als ihre Lehrer geb&auml;rden, als Volksp&auml;dagogen, die Gut-B&ouml;se-Geschichten erz&auml;hlen und sie von den angeblichen Notwendigkeiten und Alternativlosigkeiten der jeweiligen Regierungs- oder B&uuml;ndnispolitik &uuml;berzeugen wollen. <\/p><p><strong>Der Elitenforscher Michael Hartmann spricht schon seit l&auml;ngerem von einer &bdquo;Verb&uuml;rgerlichung der Politik&ldquo; und meint damit einen Prozess, dass unsere Eliten immer homogener w&uuml;rden. Konkret gibt es nicht nur unter den politischen Eliten immer weniger &bdquo;Aufsteiger&ldquo;. Auch sp&uuml;len die immensen Prozesse der Kapitalkonzentration allerorten immer mehr Macht in die H&auml;nde von immer weniger Menschen. Ist so etwas auch in Bezug auf die Medienlandschaft zu beobachten? Handelt es sich hierbei ggf. um den Faktor &bdquo;politische &Ouml;konomie&ldquo; hinter der zunehmenden Verengung des Meinungskorridors? <\/strong><\/p><p>Sicherlich spielt die politische &Ouml;konomie eine gro&szlig;e Rolle. W&auml;hrend die Kluft zwischen Arm und Reich in der Gesellschaft w&auml;chst, wachsen auch in den Redaktionen die Unsicherheit und die Angst vor Arbeitsplatzverlust &ndash; was laut <a href=\"http:\/\/pressefreiheit-in-deutschland.de\/online-studie-innere-pressefreiheit-2\/\">Umfragen<\/a> die Bereitschaft beeintr&auml;chtigt, nonkonformistisch zu berichten. <\/p><p>Die Tageszeitungen haben einen massiven Einbruch der Werbeeinnahmen seit dem Jahr 2000 erlitten, in den Redaktionen regiert der Rotstift, w&auml;hrend PR und Lobbyismus immer mehr aufr&uuml;sten. Und wir haben auf dem Tageszeitungsmarkt inzwischen einen H&ouml;chstwert an <a href=\"http:\/\/www.ard-werbung.de\/media-perspektiven\/publikationen\/fachzeitschrift\/2014\/artikel\/zeitungsmarkt-2014-erneut-hoechstwert-bei-pressekonzentration\/\">Eigent&uuml;mer-Konzentration<\/a>.<\/p><p>Und auch mit der Verb&uuml;rgerlichung sprechen Sie ein wichtiges Thema an. Journalisten sind n&auml;mlich von ihrer Milieuzugeh&ouml;rigkeit kein verkleinertes Abbild der Gesellschaft, sondern bilden eine relativ homogene Szene. Sie sind &uuml;berwiegend Mittelschicht-Kinder aus gesicherten Verh&auml;ltnissen und haben Hochschulabschluss. Soziokulturell geh&ouml;ren sie zum gro&szlig;en Teil einem liberal-intellektuellen Milieu mit postmaterialistischen Werten an. Das pr&auml;gt nat&uuml;rlich den Habitus, die Perspektive auf die Welt und die Fragen, die man sich stellt. Vor allem die leitenden Journalisten gro&szlig;er Medienh&auml;user, so hat es der Medienwissenschaftler <em>Lutz Hachmeister<\/em> bereits 2002 festgestellt, w&uuml;rden heute mehr denn je einer verbl&uuml;ffend homogenen politisch-kulturellen F&uuml;hrungsschicht angeh&ouml;ren. Und er fragte sich damals schon, ob dieses &bdquo;sp&auml;tb&uuml;rgerliche Establishment&ldquo; von Entscheidern aus Politik, Wirtschaft und Kultur &bdquo;die Entfremdung breiter Bev&ouml;lkerungsschichten von den formaldemokratischen Ritualen &uuml;berhaupt mitbekommt&ldquo;. <\/p><p><strong>Welche Mechanismen verorten Sie denn dar&uuml;ber hinaus, die uns die Medienmisere, mit der wir konfrontiert sind, beschwert haben? Welche Prozesse laufen da wo genau ab? Welche Instanzen und Institutionen filtern Meldungen, die wir nicht wahrnehmen sollen, aus der Darstellung heraus?<\/strong><\/p><p>Mir ist wichtig festzuhalten: Es gibt keinen Puppenspieler, Journalisten sind keine fremdgesteuerten Marionetten. Aber sie stecken in bestimmten Zw&auml;ngen und Routinen der Nachrichtenproduktion, stehen unter permanentem Aktualit&auml;tsdruck, orientieren sich an Konkurrenzmedien und an Nachrichtenagenturen, und sie folgen in der Themenagenda und bei der Rahmung dieser Themen oft den Vorgaben der Politik-Elite. Wenn es einen Konsens innerhalb der Elite gibt, erfahren Mediennutzer h&auml;ufig nichts &uuml;ber m&ouml;gliche Alternativen, und dann wird auch selten die G&uuml;ltigkeit der Argumente aus dem Eliten-Diskurs hinterfragt. Kritik wird dann allenfalls an taktischen Details ge&uuml;bt, nicht an der gro&szlig;en Strategie. <\/p><p>Dar&uuml;ber hinaus findet offensichtlich in Hintergrundkreisen, elit&auml;ren Vereinen, Think Tanks, exklusiven Konferenzen und anderen Orten vertraulicher Begegnung ein Abgleich der Perspektiven statt. Dieser l&auml;sst Journalisten oft zu Politiker-Verstehern werden, die die Fragen des Publikums nicht mehr stellen, die R&uuml;cksichten nehmen und sich f&uuml;r das Gelingen einer bestimmten Politik mitverantwortlich f&uuml;hlen. Eine solche &bdquo;Verantwortungsverschw&ouml;rung&ldquo;, wie ich es zugespitzt nenne, sah man in j&uuml;ngster Zeit bei Themen wie Ukraine und Russland, Griechenland und Schuldenkrise sowie bei der Fl&uuml;chtlingskrise: Journalisten im Gleichklang mit der Regierung gemeinsam gegen Putin, Syriza, Pegida, ohne ernsthaft die Perspektiven dieser Herausforderer unseres Establishments zu spiegeln und die G&uuml;ltigkeit ihrer Argumente zu er&ouml;rtern.<\/p><p>Interessanterweise gab es in der Bundesrepublik schon einmal einen &bdquo;Konsensjournalismus&ldquo;, wie die Historikerin Christina von Hodenberg festgestellt hat &ndash; und zwar im ersten Nachkriegsjahrzehnt, als es den Eliten darum ging, den jungen, verwundbaren Staat zu sch&uuml;tzen und den prek&auml;ren inneren Frieden zu erhalten. Erst als das Land stabil genug war, entstand eine kritischere, st&auml;rker polarisierte &Ouml;ffentlichkeit. Wenn jetzt die Meinungsspanne offenbar wieder zusammengeschnurrt ist, h&auml;ngt das wohl auch mit dem permanenten Krisenzustand zusammen, in dem sich Europa und die westliche Welt befindet.<\/p><p><strong>K&ouml;nnen wir den Prozess von einem Ereignis vielleicht einmal anhand eines konkreten Beispiels durchsprechen? Mich w&uuml;rde interessieren, was zwischen Ereignis und mir als Nachrichtenkonsumenten alles geschieht und an welchen &bdquo;Schaltstellen&ldquo; hierbei jeweils ein Filter aufgesetzt, ein Narrativ nachgebessert, eine Sache verschwiegen etc. werden kann &ndash; und ja, nat&uuml;rlich, wie das konkret geschieht.<\/strong><\/p><p>Nehmen wir die Ukraine-Krise, f&uuml;r mich die Initialz&uuml;ndung f&uuml;r den Massenaufstand der Mediennutzer. Da gibt es Ende 2013 in Kiew Proteste gegen den Pr&auml;sidenten Janukowitsch, der ein geplantes Assoziierungsabkommen mit der EU nicht unterzeichnet hat. Die deutschen Medien sympathisieren mit den Maidan-Demonstranten, denn die sind offenbar pro-westlich und wollen ein kleptokratisches Regime loswerden. <\/p><p>Die Demonstrationen schwellen an, und es bricht zunehmend Gewalt aus. In den Medien wirkt es so, als ob daf&uuml;r vor allem die Polizei verantwortlich ist &ndash; die rechtsextremen Kr&auml;fte, die den Maidan radikalisieren, kommen kaum vor. Dazu beigetragen hat sicherlich auch Lobbyismus, etwa von Seiten der Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung: Die verbreitete einen seltsam besserwisserischen und in sich widerspr&uuml;chlichen <a href=\"https:\/\/www.boell.de\/de\/2014\/02\/20\/euromaidan-freiheitliche-massenbewegung-zivilen-ungehorsams\">Aufruf von 38 Maidan-nahen Ukraine-Experten<\/a>, die Medien sollten die Rechtsextremen auf dem Maidan nicht &bdquo;&uuml;berbewerten&ldquo; oder &bdquo;fehlinterpretieren&ldquo;, denn diese freiheitliche Bewegung spiegle &bdquo;in gewisser Hinsicht die gesamte ukrainische Bev&ouml;lkerung wieder&ldquo;.<\/p><p>Der gro&szlig;e Held des Maidan in den deutschen Abendnachrichten und in der Bild-Zeitung ist &ndash; obwohl er real in der Opposition nur eine Nebenrolle spielt &ndash; Vitali Klitschko. Er spricht Deutsch, der Zuschauer kennt ihn aus dem Boxring und Klitschko wird von Angela Merkel, den konservativen Parteien in der EU und der Konrad-Adenauer-Stiftung <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/ukraine-merkel-will-klitschko-zum-praesidenten-aufbauen-a-937853.html\">unterst&uuml;tzt<\/a>. Er ist &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24753\">unser Mann<\/a>&ldquo; in Kiew und soll neuer Pr&auml;sident werden. <\/p><p>&bdquo;Fuck the EU&ldquo;, <a href=\"http:\/\/www.bbc.com\/news\/world-europe-26079957\">sagt<\/a> Victoria Nuland, Vizeau&szlig;enministerin der USA, zum US-Botschafter in Kiew am Telefon. Sie will nicht Klitschko, den Favoriten der EU, am Steuer sehen, sondern Arsenij Jazenjuk, der schon l&auml;nger gute Beziehungen zur NATO und den USA unterh&auml;lt und seit 2007 &uuml;ber seine Stiftung &bdquo;Open Ukraine&ldquo; unter anderem Gelder des US-Au&szlig;enministeriums, der NATO und dem German Marshall Fund of the United States verteilt. Die deutschen Medien regen sich kurz &uuml;ber Nulands Schimpfen auf die EU auf, aber der Dissens innerhalb der &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27768\">westlichen Wertegemeinschaft<\/a>&ldquo; &uuml;ber das k&uuml;nftige F&uuml;hrungspersonal des Landes, die dahinterstehenden geopolitischen Interessen und die Demokratieexport-Bem&uuml;hungen der westlichen Akteure werden nicht tiefer recherchiert oder analysiert. Man ist fokussiert auf Putin und seine Einmischung in der Ukraine. <\/p><p>Dann gibt es r&auml;tselhafte Scharfsch&uuml;tzenmorde an Demonstranten. Sofort wird das Janukowitsch in die Schuhe geschoben und dieses Narrativ h&auml;lt sich bis heute, obwohl <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=7DRHxV4Bb7w\">journalistische<\/a> <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zV-TZQKgAPE\">Recherchen<\/a> und eine <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43590\/1.html\">Studie<\/a> gezeigt haben, dass die meisten Sch&uuml;sse aus Geb&auml;uden kamen, die zur fraglichen Zeit in der Hand des Rechten Sektors waren, und die jetzige ukrainische Justiz keine ernsthaften Ermittlungen in dieser Sache durchf&uuml;hrt. <\/p><p>Dann flieht Janukowitsch au&szlig;er Landes und die Eliten des Maidan &uuml;bernehmen die Macht im Lande. Janukowitsch, rechtm&auml;&szlig;ig gew&auml;hlter Pr&auml;sident, wird vom Parlament mit einer einfachen Abstimmung abgesetzt. Das war ein <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24167\">Verfassungsbruch<\/a> &ndash; es h&auml;tte eigentlich ein Amtsenthebungsverfahren geben m&uuml;ssen. Macht nichts, sagen deutsche Leitartikler, die revolution&auml;re Situation entschuldige solche Petitessen. Hauptsache, die Ukraine ist endlich auf dem Weg nach Europa.<\/p><p>Dann annektiert Putin die Krim &ndash; wenn die NATO in Gestalt von Jazenjuk jetzt im Nachbarland einzieht, muss er um seinen Schwarzmeerhafen f&uuml;rchten. Dieser V&ouml;lkerrechtsbruch verursacht einen Aufschrei in den deutschen Medien, der so laut bei v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffs- und Drohnenkriegen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27768\">des Westens<\/a> <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25535\">nicht erklingt<\/a>.<\/p><p>Ich spitze zu und mache hier bewusst eine Gegenerz&auml;hlung auf, die die blinden Flecken der Ukraine-Berichterstattung betont und auch nicht das ganze Bild transportiert. Mein Punkt ist aber, dass sich der mediale Mainstream kaum von Fakten irritieren l&auml;sst, die nicht ins vorgefertigte Narrativ passen.<br>\nBei geopolitischen Konflikten hei&szlig;t dieses Narrativ &ndash; um mal einen Buchtitel von Mathias Br&ouml;ckers und Paul Schreyer zu zitieren &ndash; &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26293\">Wir sind die Guten<\/a>&ldquo;. Es gibt eine unterschwellige Identifikation mit den eigenen politischen Eliten und eine tendenzielle D&auml;monisierung und Delegitimierung der jeweiligen Gegenspieler. <\/p><p>Neulich erst las ich im Spiegel eine <a href=\"https:\/\/magazin.spiegel.de\/digital\/?utm_source=spon&amp;utm_campaign=inhaltsverzeichnis#SP\/2016\/7\/142878892\">Anti-Putin-Geschichte<\/a> &uuml;ber den Krieg in Syrien, in dem Putins au&szlig;enpolitische Ambitionen auch mit dem Georgien-Krieg 2008 illustriert werden. Das passte sch&ouml;n in die Erz&auml;hlung von der bedrohlichen Expansion Russlands und Putins Provokationen. Aber eine internationale Untersuchungskommission der EU sowie die OSZE haben nach diesem Krieg festgestellt, dass der georgische Pr&auml;sident Saakaschwili damals der Aggressor gewesen ist. Das hat sogar ein Mitautor des jetzigen Spiegel-Artikels damals auf Spiegel Online <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/kaukasus-konflikt-eu-ermittler-entlarven-saakaschwilis-kriegsluege-a-652441.html\">vermeldet<\/a>. Und der Spiegel hat zudem eine Fact-Checking-Abteilung mit &uuml;ber 70 Dokumentaren!<\/p><p>Man kann diese selektive Wahrnehmung mit westlicher Sozialisation und kognitiven Pr&auml;gungen aus dem Kalten Krieg erkl&auml;ren oder mit der Einbindung leitender Journalisten in transatlantische Netzwerke und die dort ablaufenden Diskurse. Oder damit, dass die Journalisten einfach der PR bzw. Propaganda der eigenen Eliten auf den Leim gehen. Oder dass sie aus Verkaufsgr&uuml;nden simple Geschichten mit steilen Thesen erz&auml;hlen wollen. Aber f&uuml;r mich steht fest: Es gibt diese Einseitigkeiten, blinden Flecken und doppelten Standards, woher auch immer sie nun r&uuml;hren. Es <em>gibt<\/em> diese &bdquo;B&uuml;ndnisr&uuml;cksichten&ldquo;, wie es der ehemalige ZDF-Nahost-Korrespondent Ulrich Tilgner <a href=\"http:\/\/www.foerderland.de\/digitale-wirtschaft\/netzwertig\/news\/artikel\/ulrich-tilgner-verlaesst-das-zdf-eingriffe-und-buendnisruecksichten\/\">ausdr&uuml;ckte<\/a>, als es ihm beim ZDF zu regierungskonform wurde und er zum Schweizer Fernsehen wechselte. Und es gibt diesen M&auml;rchen-artigen Tenor, dass &bdquo;Gut gegen B&ouml;se&ldquo; k&auml;mpfe, anstatt dass n&uuml;chtern und neutral das Ringen von Interessen gegen Interessen dargestellt wird. Und das untergr&auml;bt das Vertrauen der Nutzer in die Medien.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/0FRLUKr4dJY\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p style=\"text-align: center\"><strong>Uwe Kr&uuml;ger: &ldquo;Unabh&auml;ngigkeit in Gefahr? Deutsche Top-Journalisten und transatlantische Netzwerke&ldquo;<\/strong><\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/5_c2-Yg5spU\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p style=\"text-align: center\"><strong>Die Anstalt: Das Netzwerk der korrupten deutschen Journalisten nach Uwe Kr&uuml;ger<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Im Buch skizzieren Sie das komplexe Problem &bdquo;Vertrauensverlust in die Medien&ldquo; ja als Resultat einer Mischung aus der Prekarisierung von Journalisten, von Machthierarchien in den Redaktionen und Verlagen sowie dem Einfluss von Elitennetzwerken, m&auml;chtigen Lobbys und PR-Agenturen auf Medien- und Medienmacher. Sie sprechen aber auch eine Art &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28254\">journalistischen Opportunismus<\/a>&ldquo; an, ob dessen Sie einen Wandel des journalistischen Selbstverst&auml;ndnisses &bdquo;vom Aufpasser zum Anpasser&ldquo; konstatieren. Wie meinen Sie das? <\/strong><\/p><p>Nun, es gibt zwei repr&auml;sentative Befragungen deutscher Journalisten, die wurden 1993 und <a href=\"https:\/\/www.wiso.uni-hamburg.de\/fileadmin\/sowi\/journalistik\/kvvarchiv\/KvvArchiv\/jouridmp.pdf\">2005<\/a> durchgef&uuml;hrt. Dort wurde unter anderem nach dem Rollenverst&auml;ndnis und den Zielen der Journalisten gefragt. Es zeigte sich, dass die Ambitionen abgenommen haben, Kritik und Kontrolle auszu&uuml;ben, Themen selbst auf die Agenda zu setzen und sich f&uuml;r die Benachteiligten in der Bev&ouml;lkerung einzusetzen. Mit zunehmendem technischen, wirtschaftlichen und zeitlichen Druck hat das Leitbild des reinen Informationsjournalisten und Content-Managers an Dominanz gewonnen. <\/p><p><strong>Im Buch beschreiben Sie auch den Dialog der ZDF-Journalistin Dunja Hayali mit einer w&uuml;tenden Besucherin einer AfD-Kundgebung und konstatieren schlie&szlig;lich, dieser ginge es bei ihrer Medienkritik ganz offensichtlich nicht, wie stets behauptet, &bdquo;um L&uuml;gen im Sinne falscher Sachverhaltsaussagen, es geht um die Perspektive, um den Blickwinkel, den Standpunkt: Ihre Sicht ist nicht meine Sicht! Ihre Position im System ist nicht meine Position! Ihr Interesse ist nicht mein Interesse!&ldquo;. Das bedeutet doch aber: Bei Pegida &auml;u&szlig;ert sich eigentlich ein <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201501093374\/politik\/inland\/die-grosse-aggressionsverschiebung.html\">sozialer Konflikt<\/a>, der dank all der rassistischen Aufladung dann aber kanalisiert und umgeleitet wird. Hinter der sichtbaren Oberfl&auml;che geht es nicht nur um konkrete soziale N&ouml;te, sondern &ndash; und einmal aus Klassenperspektive auf die Lage geschaut &ndash; zumindest auch um Widerstand des &bdquo;Unten&ldquo; gegen die Missachtung, Ausbeutung und Ausgrenzung durch das &bdquo;Oben&ldquo;, also etwa dagegen, dass Armut und Elend im Mainstream sch&ouml;ngeschrieben oder totgeschwiegen werden&hellip;<\/strong><\/p><p>In der Vertrauenskrise &auml;u&szlig;ert sich auf jeden Fall ein Konflikt zwischen &bdquo;oben&ldquo; und &bdquo;unten&ldquo; &ndash; und diejenigen, die unten sind oder sich dort w&auml;hnen, entziehen dem Journalismus ihr Vertrauen auch deshalb, weil dieser tendenziell die Perspektive des Establishments einnimmt und dessen Diskurs reflektiert, und eher selten eigenst&auml;ndig gesellschaftliche Probleme &bdquo;von unten&ldquo; ins politische System hineintr&auml;gt. <\/p><p>Bei den Medien wird also viel Frust &uuml;ber die Politik abgeladen, weil Medien Politik transportieren, erkl&auml;ren, sie rational bis alternativlos erscheinen lassen. Man muss da genau unterscheiden, welche Kritik an wen gerichtet ist. <\/p><p><strong>Was m&uuml;sste geschehen, damit die B&uuml;rger das Vertrauen in die Medien zur&uuml;ckgewinnen? Was t&auml;te not? Was raten Sie Medienmachern und Medienkritikern; sehen Sie da eine zielf&uuml;hrende Strategie?<\/strong><\/p><p>Ich w&uuml;nsche mir einen sachlichen und konstruktiven Dialog mit weniger Emotionen und ohne wechselseitige Verachtung. Das hei&szlig;t auf Seiten der Nutzer: Die Wut hintanstellen, Kritik m&ouml;glichst faktenbezogen und mit Klarnamen anbringen. Das hei&szlig;t auf Seiten der Medienmacher: Zuh&ouml;ren &ndash; das machen ja auch manche schon, wie etwa Dunja Hayali. Und auch bei NDR Zapp, Spiegel und ZEIT sehe ich Bem&uuml;hungen, dem Zerw&uuml;rfnis auf den Grund zu gehen. <\/p><p>Generell denke ich, dass sich die Medien st&auml;rker vom Elitendiskurs entkoppeln und mehr als bisher selbst recherchierte Themen wie soziale Konflikte auf die Agenda setzen m&uuml;ssten. Gut w&auml;re es auch, wenn Berichterstattung weniger aufgeregt, weniger emotional und weniger moralisierend w&uuml;rde. Was in vielen F&auml;llen fehlt, ist Unparteilichkeit und Ausgewogenheit &ndash; sowie Recherche. Es ist schon schwer genug, die Welt zu beschreiben und Klarheit auf der Sachverhaltsebene herzustellen. Wenn dann aber auf der Deutungsebene ein &ndash; auch &ouml;konomisch begr&uuml;ndeter &ndash; Wettlauf um die steilste These und das sch&auml;rfste Urteil dazukommt, weil man st&auml;ndig das Emp&ouml;rungspotenzial beim Publikum abrufen will, ist das nicht vertrauensbildend. Denn um die steile These zu belegen, muss man meist viele Informationen ausblenden &ndash; n&auml;mlich die, die nicht dazu passen. Viele Leute wollen aber vor allem unvoreingenommene Information und n&uuml;chterne Analyse, um darauf aufbauend ihr eigenes Urteil zu f&auml;llen.<\/p><p><strong>Ich bedanke mich f&uuml;r das Gespr&auml;ch.<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Uwe Kr&uuml;ger<\/strong> ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Journalistik an der Universit&auml;t Leipzig. Sein Buch &ldquo;Meinungsmacht&rdquo; (Halem-Verlag, K&ouml;ln 2013) &uuml;ber die Netzwerke der Alpha-Journalisten im Eliten-Milieu ist breit diskutiert worden. Unter anderem wurden seine Ergebnisse von der ZDF-Satiresendung &ldquo;Die Anstalt&rdquo; in ihrem inzwischen legend&auml;ren Sketch &ldquo;Qualit&auml;tsjournalismus&rdquo; aufgegriffen.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Weiterlesen:<\/strong><\/p><ul>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30135\">Wenn Regierungen l&uuml;gen und Medien mitmachen<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24698\">Ja, l&uuml;gen die Medien denn nun oder nicht?<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25587\">Keine Demokratie ohne Demokratisierung der Medien!<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28254\">Der Niedergang des Journalismus<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: &ldquo;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Propagandamodell\">Das Propagandamodell der Medien nach Noam Chomsky und Edward S. Herman<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/14\/14958\/1.html\">Herstellung von Konsens: Noam Chomskys Theorie der kapitalistisch gleichgeschalteten Massenmedien<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Ausarbeitung: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.theopenunderground.de\/@pdf\/udog\/chomskymedienanalyse.pdf\">Die Medienanalyse von Edward S. Herman und Noam Chomsky und ihre Anwendbarkeit auf die deutsche Medienlandschaft<\/a>&ldquo; <\/li>\n<li>Artikel: Noam Chomsky: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.chomsky.info\/articles\/199710--.htm\">What Makes Mainstream Media Mainstream<\/a>&rdquo;<\/li>\n<li>Buch: Walter van Rossum: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.perlentaucher.de\/buch\/gabriele-gillen-walter-van-rossum\/schwarzbuch-deutschland.html\">Schwarzbuch Deutschland. Das Handbuch der vermissten Informationen<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Buch: Noam Chomsky: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.amazon.com\/Necessary-Illusions-Thought-Democratic-Societies\/dp\/0887845746\">Necessary Illusions: Thought Control in Democratic Societies<\/a>&rdquo;<\/li>\n<li>Buch: Noam Chomsky: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.perlentaucher.de\/buch\/noam-chomsky\/media-control.html\">Media Control: Wie Medien uns manipulieren<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Buch: Noam Chomsky: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.amazon.com\/Manufacturing-Consent-Political-Economy-Media\/dp\/0375714499\">Manufacturing Consent: The Political Economy of the Mass Media<\/a>&rdquo;<\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Weitere Ver&ouml;ffentlichungen von <strong>Jens Wernicke<\/strong> finden Sie auf seiner Homepage <a href=\"http:\/\/www.jenswernicke.de\">jenswernicke.de<\/a>. Dort k&ouml;nnen Sie auch <a href=\"feedburner.google.com\/fb\/a\/mailverify?uri=JensWernicke&amp;loc=de_DE\">eine automatische E-Mail-Benachrichtigung<\/a> &uuml;ber neue Texte bestellen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/0d9193c55a56425c9d9b0c006ec28a51\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160309_krueger.jpg\" alt=\"Uwe Kr&uuml;ger\" title=\"Uwe Kr&uuml;ger\"\/><\/div>\n<p>In den Medien muss sich fast alles &auml;ndern. Darauf insistieren die NachDenkSeiten seit &uuml;ber zehn Jahren. Denn ihre Durchsetzung mit &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=4078\">Meinungsmache<\/a>&ldquo; besch&auml;digt die Demokratie. Inzwischen sind die Verwerfungen zwischen Medien und Mediennutzern gewaltig. Und so verwundert es nicht, dass eine Medienkritik<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31990\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,126,209,182,183],"tags":[374,1503,958,408,260,244],"class_list":["post-31990","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-erosion-der-demokratie","category-interviews","category-medienkonzentration-vermachtung-der-medien","category-medienkritik","tag-eliten","tag-krueger-uwe","tag-medienwirtschaft","tag-soziale-herkunft","tag-ukraine","tag-vierte-gewalt"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31990","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=31990"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31990\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":120031,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31990\/revisions\/120031"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=31990"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=31990"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=31990"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}