{"id":32025,"date":"2016-03-11T08:42:41","date_gmt":"2016-03-11T07:42:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32025"},"modified":"2016-03-11T08:42:41","modified_gmt":"2016-03-11T07:42:41","slug":"hinweise-des-tages-2581","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32025","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32025#h01\">Schwarze Null bei der EZB<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32025#h02\">Asylpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32025#h03\">Rohstoffpreise: Die Leitmedien entdecken die Hedgefonds, welch eine Leistung!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32025#h04\">Innereurop&auml;ischer (Waffen-)Handel und die Euro-Krise. Eine Fallstudie von Deutschland und Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32025#h05\">Beute f&uuml;r die Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32025#h06\">Smart &amp; schmutzig: Ein fair produziertes Handy gibt es nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32025#h07\">Der stille Krieg gegen die Tagel&ouml;hner in S&uuml;ditalien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32025#h08\">Unser M&auml;rchenwald<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32025#h09\">Proteste gegen Entlassungen im Bildungswesen in Argentinien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32025#h10\">The American Fascist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32025#h11\">Baden-W&uuml;rttemberg:&nbsp;Die Bosse freuen sich gr&uuml;n<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32025#h12\">Der Parteiphilosoph der AfD, von dem Anh&auml;nger den gro&szlig;en Wurf erwarten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32025#h13\">Von der Leyen hat nur &ldquo;handwerklich&rdquo; in der Doktorarbeit geschlampt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Schwarze Null bei der EZB<\/strong><br>\nDie Schwarze Null ist nun auch in der Geldpolitik angekommen.&nbsp;Die EZB hat ihren Leitzins auf 0,0 gesenkt und die umstrittenen Anleihek&auml;ufe ausgeweitet.  EZB-Chef Draghi will so Wachstum und Inflation ankurbeln. [&hellip;]<br>\nIn Deutschland werden seine Aktionen mit Unbehagen gesehen. Die geldpolitischen Verrenkungen w&auml;ren allerdings nicht n&ouml;tig, wenn die EU ihre Fiskalpolitik lockern und mehr Investitionen erm&ouml;glichen w&uuml;rde. Doch genau das verhindert die Bundesregierung. Finanzminister Sch&auml;uble ignoriert die Forderung der EU nach mehr Investitionen &ndash; und beharrt selbst im kriselnden S&uuml;deuropa auf Austerit&auml;t. Damit konterkariert er die m&ouml;glichen stimulierenden Effekte von Draghis Entscheidungen. Das Ergebnis: Am Ende werden weder die Inflations- noch die Wachstumsziele erreicht&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/schwarze-null-bei-der-ezb\/\">Eric Bonse auf Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>EZB senkt Zins auf Null:&nbsp;Volles Risiko<\/strong><br>\nIst das Mario Draghis letzte Schlacht? Der EZB-Chef &uuml;bersch&uuml;ttet die Banken mit Geld zum Nullzins &ndash; und legt noch was drauf, wenn sie es endlich verleihen. Das klingt nach einer Verzweiflungstat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/europaeische-zentralbank-mario-draghi-geht-auf-volles-risiko-a-1081653.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das hat alles nat&uuml;rlich rein gar nichts mit der Austerit&auml;tspolitik und der schwarzen Null zu tun. Aber Merkel hat bereits verk&uuml;ndet, der ausgeglichene Haushalt ist nicht verhandelbar. Selbstredend liefert SpiegelOnline die neoliberale Begleitmusik dazu. Warum die Unternehmen keine Kredite aufnehmen und investieren, obwohl es Geld f&uuml;r lau gibt? Liegt nur an den hohen Schulden, &ldquo;die nicht nur die Staaten, sondern auch Unternehmen und Verbraucher in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten angeh&auml;uft haben.&rdquo; Warum das Investitionen verhindert wird nicht begr&uuml;ndet. Ist halt so und ein anst&auml;ndiger Neoliberaler fragt nicht nach Gr&uuml;nden, sondern glaubt einfach an die einzige wahre Lehre. Dass gerade die Austerit&auml;tspolitik zu massiven Nachfrageausf&auml;llen f&uuml;hrt und deshalb Unternehmen nicht investieren, k&ouml;nnen nur Ketzer behaupten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Asylpolitik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ziel der EU-Politik ist Fl&uuml;chtlingsabwehr<\/strong><br>\nBesser kann man den Hegemonieverlust Deutschlands in der EU nicht dokumentieren. Am Montag hie&szlig; es, dass Merkel auf dem EU-Gipfel zur Fl&uuml;chtlingskrise einen Passus in der Abschlusserkl&auml;rung verhindert hat, der eine Schlie&szlig;ung der Balkanroute festschreiben sollte. Es waren vor allem ost- und s&uuml;dosteurop&auml;ische Staaten, die darauf dr&auml;ngten. Nun haben diese Staaten die Balkanroute zumindest kurzfristig einfach ohne den Passus in der Erkl&auml;rung dichtgemacht.<br>\nF&uuml;r Angela Merkel mag es ein Affront sein, f&uuml;r die griechische Regierung eine Br&uuml;skierung. F&uuml;r Tausende von Migranten, die in Griechenland gestrandet sind, ist diese Entwicklung aber eine Katastrophe. Schlie&szlig;lich haben sie und ihre Angeh&ouml;rigen oft viel Geld ausgegeben, um in den europ&auml;ischen Kernl&auml;ndern ein besseres Leben zu beginnen. Nun sollen sie in Griechenland bleiben oder sogar wieder zur&uuml;ckgeschickt werden.<br>\nDoch bei der Auseinandersetzung um die Schlie&szlig;ung Balkanroute ging es nie um den Kampf zwischen einer humanistischen Willkommenskultur versus einer harten Abschreckungspolitik, wie es die Freunde und Gegner von Merkel immer wieder behaupten. Auch nach dem Gipfel wiederholten sie, dass Merkel angeblich f&uuml;r die Humanit&auml;t gek&auml;mpft hat. Da ist die Einsch&auml;tzung der globalisierungskritischen Organisation Attac schon realit&auml;tsn&auml;her, wenn sie als Ergebnis des Gipfels zusammenfasst:<br>\n&ldquo;Merkel treibt hinter den Kulissen Abschottung Europas voran. Die Grenzen entlang der Balkanroute sind nahezu dicht. Nun sollen Fl&uuml;chtlinge, die es unter Lebensgefahr &uuml;ber das Meer nach Griechenland geschafft haben, in die T&uuml;rkei zur&uuml;ckgeschickt werden&rdquo;, erkl&auml;rt Attac-Sprecher Thomas Eberhardt-K&ouml;ster.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Ziel-der-EU-Politik-ist-Fluechtlingsabwehr-3131204.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>EU-Gipfel: Merkel treibt hinter Kulissen Abschottung Europas voran<\/strong><br>\nHinter den Kulissen treibt die Bundesregierung die Abschottung der EU voran. Die Gespr&auml;che laufen seit Herbst; mit dem EU-Gipfel steht das Projekt kurz vor dem Abschluss. Die Grenzen entlang der Balkanroute sind nahezu dicht. Nun sollen Fl&uuml;chtlinge, die es unter Lebensgefahr &uuml;ber das Meer nach Griechenland geschafft haben, in die T&uuml;rkei zur&uuml;ckgeschickt werden. Damit ist das Asylrecht in Deutschland faktisch ausgehebelt. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Welcome to stay&rdquo; &ndash; unter diesem Motto organisieren zahlreiche Gruppen und Initiativen, darunter Attac, ein &ldquo;Gipfeltreffen der Bewegungen des Willkommens, der Solidarit&auml;t und des Antirassismus&rdquo; vom 10. bis 12. Juni in Leipzig. Bei dem Treffen soll es unter anderem darum gehen, wie die Situation von Gefl&uuml;chteten verbessert werden kann und sich die Versch&auml;rfung des Asylrechts und die Abschottung aufhalten lassen. &ldquo;Wie machen wir unsere Solidarit&auml;t und unser Willkommen so h&ouml;rbar, dass es die Vorurteile, den Hass und die Hetze &uuml;bert&ouml;nt?&rdquo;, hei&szlig;t es in der Einladung. Diese richtet sich an &ldquo;Menschen aus den vielen Willkommensinitiativen, Solidarit&auml;tsgruppen, Selbstorganisationen von Gefl&uuml;chteten, aus den antirassistischen und antifaschistischen Gruppen und Netzwerken und aus den zivilgesellschaftlichen Organisationen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/eu-gipfel-merkel-treibt-hinter-kulissen-abschottung-europas-voran-1\/\">attac<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erinnert sei an die Formulierung von Frau Merkel zur Fl&uuml;chtlingskrise: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29581#h04\">Multikulti bleibt eine Lebensl&uuml;ge<\/a>&ldquo;.<br>\nAu&szlig;erdem: Das Merkelsche Mantra des &bdquo;Wir schaffen das&ldquo; scheint lediglich dann erf&uuml;llt werden zu k&ouml;nnen, wenn die EU-Au&szlig;engrenzen &bdquo;besser gesichert&ldquo;, sprich dicht gemacht werden. Und wenn &ndash; wie jetzt &ndash; die EU-Au&szlig;engrenzen erst einmal versperrt sind, w&uuml;rde es nicht allzu sehr wundern, wenn&nbsp;Kanzlerin Merkel und ihre Regierungsmannschaft weiter behaupten, Deutschland sei ein offenes Land, mit offenen Grenzen, in dem Asylbewerber\/Fl&uuml;chtlinge herzlich willkommen sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>UN kritisieren geplante Massenabschiebungen<\/strong><br>\nDie Kritik am geplanten Fl&uuml;chtlingsabkommen zwischen T&uuml;rkei und EU w&auml;chst: Der UN-Hochkommissar f&uuml;r Menschenrechte bezeichnete m&ouml;gliche Massenabschiebungen aus Griechenland als illegal. Auch mehrere EU-Staaten sind skeptisch. Doch bislang wird am Pakt nicht ger&uuml;ttelt.<br>\nVor allem Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht in dem geplanten Abkommen mit der T&uuml;rkei den gro&szlig;en Wurf, um die EU-Fl&uuml;chtlingskrise dauerhaft zu l&ouml;sen. Doch die Kritik an den Pl&auml;nen w&auml;chst. Nun forderte der UN-Hochkommissar f&uuml;r Menschenrechte, Said Raad al-Hussein, die EU auf, das geplante Fl&uuml;chtlingsabkommen mit der T&uuml;rkei zu &uuml;berdenken. Besonders besorgt sei er wegen der m&ouml;glichen &ldquo;kollektiven und willk&uuml;rlichen Abschiebungen&rdquo; von Fl&uuml;chtlingen aus Griechenland in die T&uuml;rkei, sagte Said. Solche Abschiebungen &ldquo;sind illegal&rdquo;, f&uuml;gte er vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf hinzu. Einreisebeschr&auml;nkungen ohne Feststellung der Umst&auml;nde jedes Einzelnen seien eine Verletzung internationalen und europ&auml;ischen Rechts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/tuerkei-un-fluechtlinge-101.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Der &laquo;Merkel-Plan&raquo; zur Fl&uuml;chtlingskrise<\/strong><br>\nDie Denkfabrik ESI zeigt auf, wie der Fl&uuml;chtlingsstrom nach Europa bereits in der T&uuml;rkei gestoppt werden kann.<br>\n&laquo;Der Merkel-Plan. Kontrolle zur&uuml;ckgewinnen, Mitgef&uuml;hl erhalten&raquo;: Unter diesem Titel ver&ouml;ffentlichte die &laquo;Europ&auml;ische Stabilit&auml;tsinitiative&raquo; (ESI) am Sonntag Vorschl&auml;ge zur Bew&auml;ltigung der syrischen Fl&uuml;chtlingskrise. Die auf Migrationsfragen spezialisierte Denkfabrik mit Hauptsitz in Berlin benennt ihren Aktionsplan nach der deutschen Kanzlerin Angela Merkel. Denn ihr schreibt sie eine entscheidende Rolle in der Fl&uuml;chtlingskrise zu. W&auml;hrend die Politik der EU St&uuml;ckwerk bleibe, ist Merkel nach Einsch&auml;tzung der ESI die einzige politische Leaderin Europas, die in dieser Krise eine Wendung herbeif&uuml;hren k&ouml;nnte. &laquo;Wir schaffen das&raquo;, liess die deutsche Kanzlerin schon vor Wochen verlauten. Merkel hat F&uuml;hrungsverantwortung &uuml;bernommen und ihr ganzes politisches Kapital daf&uuml;r eingesetzt. F&uuml;r eine L&ouml;sung muss vor allem die T&uuml;rkei eingebunden werden. Denn im Meer lassen sich keine Z&auml;une errichten oder Mauern bauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/ausland\/europa\/Der-MerkelPlan-zur-Fluechtlingskrise\/story\/17353972\">Tages-Anzeiger<\/a><\/li>\n<li><strong>Mazedoniens Pr&auml;sident Ivanov: &ldquo;Ich habe verstanden, dass wir Europa egal sind&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Niemand will uns&rdquo;: Der mazedonische Pr&auml;sident beklagt sich in einem Interview bitterlich &uuml;ber die EU. Deutschland habe sich in der Fl&uuml;chtlingskrise human verhalten, beim Thema Sicherheit aber v&ouml;llig versagt. Mazedonien f&uuml;hlt sich von der Europ&auml;ischen Union in der Fl&uuml;chtlingskrise im Stich gelassen. &ldquo;Ich habe verstanden, dass wir Europa egal sind&rdquo;, sagte Pr&auml;sident Gjorge Ivanov der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung. Dabei bezahle sein Land in der Fl&uuml;chtlingskrise jetzt &ldquo;die Fehler der EU&rdquo;. Als Nicht-EU-Land sch&uuml;tze Mazedonien Europa vor dem EU-Land Griechenland, das Fl&uuml;chtlinge &ldquo;einfach weitergeschickt&rdquo; habe, sagte Ivanov. Doch w&auml;hrend die Regierung in Athen &ldquo;jetzt schon wieder 700 Millionen Euro von der EU&rdquo; bekomme, gebe es f&uuml;r sein Land &ldquo;keinen Cent&rdquo;. Mazedonien sei aus Sicht der EU &ldquo;nichts, kein EU-Land, kein Schengen, keine Nato. Niemand will uns.&rdquo;<br>\nDie T&uuml;rkei sitze wieder mit der EU am Verhandlungstisch, Mazedonien sei lediglich &ldquo;Teil der Speisekarte&rdquo;. &ldquo;Wir waren schon immer Opfer der EU-Institutionen. 25 Jahre lang sind wir angelogen und manipuliert worden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/mazedoniens-praesident-gjorge-ivanov-habe-verstanden-dass-wir-europa-egal-sind-a-1081738.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Rohstoffpreise: Die Leitmedien entdecken die Hedgefonds, welch eine Leistung!<\/strong><br>\nWenn man, wie ich das seit Jahren tue, die Entwicklung der Rohstoffpreise intensiv mit Blick auf m&ouml;gliche Einfl&uuml;sse der Finanzm&auml;rkte verfolgt, wundert einen nichts mehr. Bis vor wenigen Tagen fielen die Preise so, als ob es kein Morgen g&auml;be. Jetzt steigen sie wieder, als w&auml;re der gr&ouml;&szlig;te Konjunkturboom aller Zeiten ausgebrochen.<br>\nDas einzige, wor&uuml;ber man sich noch wundert, sind die deutschen (aber auch einige internationale) Medien, die bis vor ein paar Tagen geschrieben haben, dass die globalen L&auml;ger f&uuml;r &Ouml;l &uuml;berquellen und die Produzenten produzieren, was das Zeug h&auml;lt. Und nun? Stimmt das alles seit vergangenen Donnerstag um 13.59 Uhr nicht mehr? Ist sozusagen &uuml;ber Nacht die weltweite Nachfrage angesprungen und hat die &Ouml;llager ruckzuck geleert? Und genau das gleiche gilt f&uuml;r Stahl und f&uuml;r Kupfer und noch einige Rohstoffe mehr und alles exakt zur gleichen Zeit?<br>\nOffensichtlich ist das alles Unsinn. Wenn sie dann wenigstens aber einmal sagen w&uuml;rden, dass sie ihren Lesern jahrelang Unsinn erz&auml;hlt haben. Nehmen wir die S&uuml;ddeutsche Zeitung. Die schreibt jetzt klammheimlich (hier), dass Hedgefonds ihre H&auml;nde im Spiel haben k&ouml;nnten bei der schnellen Preiswende. Oder das Handelsblatt, das ist die Zeitung, die fast jeden Tag mit ungeheurer Phantasie beschreibt, was an den M&auml;rkten los ist, wenn man Finanztransaktionen ignoriert, die entdeckt auf einmal, dass es solche doch geben k&ouml;nnte (hier).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/rohstoffpreise-die-leitmedien-entdecken-die-hedgefonds-welch-eine-leistung\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Innereurop&auml;ischer (Waffen-)Handel und die Euro-Krise. Eine Fallstudie von Deutschland und Griechenland<\/strong><br>\nAllein im Jahr 2010, also inmitten der internationalen Finanzkrise und zu Beginn der Eurokrise &ndash; zu einer Zeit also in der die Austerit&auml;tspolitik wohlfahrtsstaatliche Leistungen massiv einschr&auml;nkten &ndash; machten die offiziellen Milit&auml;rausgaben in der Europ&auml;ischen Union (EU) 194 Milliarden Euro aus. Das ist &auml;quivalent zu den j&auml;hrlichen Staatsdefiziten von Griechenland, Portugal und Italien zusammen.[1] Dabei ist der innereurop&auml;ische Handel mit Milit&auml;rausr&uuml;stung exemplarisch f&uuml;r die zugrundeliegenden Ursachen der noch immer andauernden Eurokrise, wie sie v.a. in den europ&auml;ischen Staatsschuldenkrisen vorliegt. W&auml;hrend mitteleurop&auml;ische L&auml;nder wie Deutschland eine aggressive Exportstrategie von u.a. Waffen verfolgen, repr&auml;sentieren L&auml;nder wie Griechenland Netto-Importeure mit gravierenden Handelsungleichgewichten als Folge.<br>\nZuerst wird die Entstehung der Schuldenkrisen in den s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;ndern wie Griechenland beleuchtet, die eine Folge und nicht die Ursache f&uuml;r die Eurokrise ist. Danach wird erl&auml;utert, inwiefern die Politiken, die als Reaktion auf die Krise implementiert worden sind, ineffektiv sind, weil sie die strukturellen Handelsungleichgewichte innerhalb der EU nicht adressieren. Des Weiteren geht der Artikel in dem darauffolgenden Abschnitt darauf ein, wie Sparma&szlig;nahmen die Rezession in den s&uuml;dlichen EU-L&auml;ndern verschlimmert haben, w&auml;hrend der Handel mit Waffen sowohl innerhalb als auch au&szlig;erhalb der EU fortgesetzt wird und destabilisierende Konsequenzen nach sich zieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2016\/03\/08\/innereuropaeischer-waffen-handel-und-die-euro-krise-eine-fallstudie-von-deutschland-und-griechenland\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Beute f&uuml;r die Bahn<\/strong><br>\nStaatseigener Konzern &uuml;bernimmt Nahverkehr in Kommunen. Die Stadt Pforzheim wurde als erste &uuml;ber den Tisch gezogen<br>\nDie Bundestagsmehrheit novellierte 2013 das Personenbef&ouml;rderungsgesetz (PBefG). Es ging vor allem um die Interessen des Staatskonzerns Deutsche Bahn. Der betreibt nicht nur Schienenverkehr, sondern ist mit seiner Tochter DB Schenker auch das gr&ouml;&szlig;te private Lkw-Unternehmen Europas. Das PBefG erm&ouml;glicht seitdem auch den Betrieb privater Fernbusunternehmen. Hier baut die DB ihren Anteil weiter aus.<br>\nWas damals auch die Opposition im Bundestag nicht richtig bemerkte: Das Gesetz &ouml;ffnet nach Artikel 8 auch die Kommunen als Privatisierungsfeld. Wenn sie am Betrieb ihres &ouml;ffentlichen Personennahverkehrs (&Ouml;PNV) einen Investor beteiligen wollen, m&uuml;ssen sie die &raquo;eigenwirtschaftliche&laquo; Variante bevorzugen. Das klingt harmlos, bedeutet jedoch: Der neue Betreiber muss allein durch Verk&auml;ufe &ndash; u. a. Tickets &ndash; seine Einnahmen decken. Da sich in allen St&auml;dten der &Ouml;PNV zu sozial ausgewogenen Preisen nicht halten kann, zahlen die St&auml;dte aus den gewinnbringenden Teilen der Stadtwerke einen Zuschuss. Das darf jetzt nicht mehr sein. Privatrechtlich betriebener Nahverkehr, der sich wirtschaftlich selbst tragen muss, hat Vorrang.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/03-10\/037.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Smart &amp; schmutzig: Ein fair produziertes Handy gibt es nicht<\/strong><br>\nAls die Computerfirma Apple 2007 ihr erstes Smartphone auf den Markt brachte, war der Telekommunikationskonzern Nokia noch die Nummer eins in der Handybranche. Heute sind Apple und dessen s&uuml;dkoreanischer Konkurrent, der Mischkonzern Samsung,1 die beiden Branchenf&uuml;hrer in dem Boomgesch&auml;ft: Allein im vergangenen Jahr wurden 1,4&nbsp;Milliarden Smartphones hergestellt.2<br>\nBekanntlich herrschen in den vorwiegend asiatischen Montagefabriken unzumutbare Arbeitsbedingungen, was nicht zuletzt die Selbstmordwelle von jungen Foxconn-Arbeitern in Shenzhen vor sechs Jahren ans Licht gebracht hat. Der weltweit gr&ouml;&szlig;te Hersteller von Elektronik- und Computerbauteilen produziert in China unter anderem im Auftrag von Apple.3<br>\nIm August 2015 wurde Samsung dazu verpflichtet, einen Entsch&auml;digungsfonds in H&ouml;he von umgerechnet 78&nbsp;Millionen Euro einzurichten, nachdem mehr als 200 Arbeiter in Samsung-Fabriken an Leuk&auml;mie erkrankt waren.4 Und Huawei, der drittgr&ouml;&szlig;te Hersteller, musste 2014 wegen des Vorwurfs von Kinderarbeit eine Fabrik schlie&szlig;en.5<br>\nIn einem einzigen Smartphone stecken &uuml;ber drei&szlig;ig Metalle, die in verschiedenen Gegenden dieser Welt abgebaut werden &ndash; zum Teil in einem Umfeld, wo bewaffnete Konflikte herrschen, wie in der Demokratischen Republik Kongo (DRK)6 , und oft unter Missachtung s&auml;mtlicher Sozial- und Umweltstandards. Angesichts all dieser mehr oder weniger bekannten Fakten fragt es sich, ob man &uuml;berhaupt Mobiltelefone herstellen kann, ohne gegen Menschenrechte und Umweltschutz zu versto&szlig;en.<br>\nIn der dritten Etage einer ehemaligen Lagerhalle des Amsterdamer Hafens sitzt ein Unternehmen, das sich genau dieser Herausforderung stellen will: Fairphone, wie sein sprechender Name lautet, brachte im Januar 2013 sein erstes sogenanntes ethisches Smartphone auf den Markt, von dem bislang 60&thinsp;000&nbsp;Exemplare verkauft wurden. Zwei Jahre sp&auml;ter folgte schon das n&auml;chste Modell, Fairphone 2. Die Firma rechnet 2016 mit 150&thinsp;000 verkauften Fairphones 2.<br>\nLaut Produktbeschreibung tragen die verwendeten Rohstoffe nicht zur Finanzierung von Milizen in der DRK bei; die Montage erfolgt in chinesischen Betrieben, in denen die Arbeitsbedingungen regelm&auml;&szlig;igen Kontrollen unterliegen und die Besch&auml;ftigten sozial abgesichert sind. Weitere Kriterien sind Langlebigkeit (es gibt Ersatzteile, wie austauschbare Akkus, die Kunden k&ouml;nnen ihre Telefone selbst reparieren) und Nachhaltigkeit (die verwendeten Kunststoffe und Kupfer werden recycelt). In Europa hat Fairphone ein Sammelsystem f&uuml;r ausrangierte Ger&auml;te eingerichtet, die in Ghana recycelt werden.<br>\nDas Unternehmen wirbt mit hundertprozentiger Unabh&auml;ngigkeit (&bdquo;kein Risikokapital&ldquo;); die Finanzierung soll inzwischen weitgehend &uuml;ber die Verk&auml;ufe laufen. Bevor das erste Handy in die Produktion ging, startete Fair&shy;phone im Internet eine Crowdfunding-Kampagne. In wenigen Wochen kamen knapp 7&nbsp;Millionen Euro zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5275732\">Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der stille Krieg gegen die Tagel&ouml;hner in S&uuml;ditalien<\/strong><br>\nTalla Seck war ein 56-j&auml;hriger Senegalese. Er starb am 3. Februar in einer s&uuml;ditalienischen Zeltstadt, get&ouml;tet durch Kohlenmonoxid, das aus seinem improvisierten Kohleofen ausstr&ouml;mte. Er arbeitete tags&uuml;ber in der Olivenernte und lebte in einem Slum in der N&auml;he von Andria in Apulien.<br>\nMohammed Abdullah war Sudanese, 47 Jahre alt. Nach einem pl&ouml;tzlichen Kreislaufzusammenbruch starb er am 20. Juli des vergangenen Jahres, w&auml;hrend er auf einem Feld zwischen Nard&ograve; und Avetrana in Salento Tomaten erntete.<br>\nPaola Clemente war eine 49-j&auml;hrige Italienerin. Sie starb am 13. Juli bei Andria w&auml;hrend ihrer Arbeit im Weinbau, wo sie zu klein geratene Beeren aus Weintrauben entfernte. Sie lebte in San Giorgio Jonico; jeden Morgen stand sie um zwei Uhr auf und fuhr 150 Kilometer, um 30 Euro am Tag zu verdienen.<br>\nArcangelo De Marco war 42 Jahre alt, wie Paola Clemente kam er aus San Giorgio Jonico. Wie sie erlitt er einen pl&ouml;tzlichen Kreislaufzusammenbruch, w&auml;hrend er zu klein geratene Beeren aus Weintrauben herausschnitt. Er arbeitete bei Metaponto, wo er am 5. August des vergangenen Jahres ins Koma fiel. Etwas mehr als einen Monat sp&auml;ter ist er im Krankenhaus San Carlo in Potenza verstorben.<br>\nZakaria Ben Hassine war ein 52-j&auml;hriger Tunesier. Er starb am 4. August in den Feldern von Polignano a Mare in Apulien. Er hatte einen regul&auml;ren Arbeitsvertrag.<br>\nDies sind die Toten des letzten Jahres auf den Feldern S&uuml;ditaliens. Es sind keine schlichten Ungl&uuml;cke, sondern Opfer eines stillen Krieges, der gegen die Tagel&ouml;hner gef&uuml;hrt wird &ndash; Tagel&ouml;hner, die miserabel bezahlt werden, oft mit Akkordlohn, und die (vor allem wenn es Ausl&auml;nder sind) gezwungen werden, in gesundheitsgef&auml;hrdenden Ghettos zu wohnen, wo es an allem fehlt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1841\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Unser M&auml;rchenwald<\/strong><br>\nUganda Wie europ&auml;ische Holzkonzerne im Namen des Umweltschutzes Kleinbauern vertreiben<br>\nAls Chairman Jam Atube William vor 20 Jahren aus seinem Dorf vertrieben wurde, glaubte er noch an die Versprechen seiner Regierung. Der hagere Gemeindevorsteher von Nakalanga lebt seither am Ufer des Viktoriasees im S&uuml;dosten Ugandas. &Uuml;ber 500 Menschen wohnen hier in Holzbaracken und kleinen Lehmh&uuml;tten. Dort, wo sie einst ihr Gem&uuml;se pflanzten und ihre Tiere grasen lie&szlig;en, steht ein Kiefernwald in Reih und Glied, dessen Holz bald in alle Welt exportiert werden soll. &bdquo;Die Menschen hier brauchen das Land zum &Uuml;berleben, es sind arme Leute: Fischer, einige haben H&uuml;hner oder eine Kuh und bauen etwas Gem&uuml;se an&ldquo;, sagt William. &bdquo;Wir warten immer noch auf das Land, das uns die Regierung nach der Vertreibung versprach &ndash; vergebens.&ldquo; Fr&uuml;her durften sie noch Teile der Plantage nutzen, nun ist auch das verboten. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r die Aktivistin Jutta Kill sind soziale Konflikte wie in Uganda Alltag: Kill hat Waldprojekte auf der ganzen Welt besucht. Ihr Fazit: &bdquo;Bei den meisten Projekten werden nicht die Verursacher gro&szlig;fl&auml;chiger Waldzerst&ouml;rung an den Pranger gestellt, sondern immer die Nutzung des Waldes durch die lokale Bev&ouml;lkerung&ldquo;. So verfestigte sich die Wahrnehmung, dass die Kleinbauern an der Entwaldung schuld seien.<br>\nDie Menschen aus Nakalanga und Kikonda in Uganda verstehen tats&auml;chlich nichts von Klimaschutz. Sie haben weder Autos, noch sind sie je mit einem Flugzeug geflogen. F&uuml;r sie ist der Kiefernwald vor ihrer Haust&uuml;r nichts als das Werk &bdquo;eines reichen wei&szlig;en Mannes&ldquo;, der noch mehr Geld machen m&ouml;chte. Daran wird sich kaum etwas &auml;ndern, solange Kunden in Europa nur zu gern dem L&auml;cheln der Waldarbeiter in bunten Prospekten glauben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/unser-maerchenwald\">Der Freitag<\/a><br>\n&nbsp;<br>\n<em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.M.H.:<\/strong> Auf diesem Gebiet lie&szlig;e sich &ndash; wohlbemerkt: bei bestehendem Willen &ndash; trefflich gegen Fluchtursachen vorgehen! Nebenbei bemerkt: Dass in diesem Artikel der Name eines FDP-Mitgliedes genannt wird, muss an dieser Stelle kaum verwundern.<\/em><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Proteste gegen Entlassungen im Bildungswesen in Argentinien<\/strong><br>\nDrohende Zerschlagung von Bildungsprogramm treibt Menschen auf die Stra&szlig;e. Regierung reagiert mit Ablehnung<br>\nAm Mittwoch haben in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires hunderte Demonstranten kurzzeitig den Sitz des Bildungsministeriums in Buenos Aires blockiert, um den Erhalt des Bildungsprogramms &ldquo;Conectar Igualdad&ldquo; zu erreichen. Au&szlig;erdem forderten sie die R&uuml;cknahme der Entlassungen von 60 Kollegen und die Sicherung der Arbeitspl&auml;tze in anderen Sozial- und Bildungsprogrammen. Zu den Protesten hatte die Gewerkschaft der Staatsangestellten (ATE) aufgerufen, die seit der Wahl der neoliberalen Regierung von Pr&auml;sident Mauricio Macri am 10. Dezember 2015 gegen die anhaltende Entlassungswelle im &ouml;ffentlichen Dienst ank&auml;mpft. Laut einer j&uuml;ngsten Erhebung des Umfrageinstituts Tendencias Econ&oacute;micas sind allein im Januar und Februar dieses Jahres &uuml;ber 100.000 staatliche Arbeiter und Angestellte vor die T&uuml;r gesetzt worden. [&hellip;]<br>\nEiner Delegation der 300 Mitarbeiter, die am Freitag vergangener Woche vor dem Bildungsministerium mit Unterst&uuml;tzung von ATE eine Kundgebung gegen Bullrichs Personal- und Bildungspolitik abhielten und vom Minister Erkl&auml;rungen verlangten, verweigerte dieser das Gespr&auml;ch. Den 70 Entlassen ist das Ministerium bislang auch noch die Geh&auml;lter f&uuml;r Januar und Februar 2016 schuldig.<br>\nDie Vertreter der Regierung haben bis dato in ihren offiziellen Statements offen gelassen, ob die Programme privatisiert fortgef&uuml;hrt werden sollen oder nicht. Dies ist besonders deshalb pikant, weil Microsoft-CEO Satya Nadella Pr&auml;sident Macri beim Wirtschaftsforum in Davos im Januar angeboten hatte, allen Sch&uuml;lern, Lehrern und Forschern in Argentinien das Office-Paket, das Betriebssystem Windows und seine virtuellen Speicherdienste gratis zur Verf&uuml;gung zu stellen. Im Programm &ldquo;Conectar Igualdad&rdquo; wird bisher erfolgreich mit frei zug&auml;nglichen Open-Source-Betriebssystemen und -Software gearbeitet, die auf Linux basieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2016\/03\/147083\/entlassung-bildung-argentinien\">Amerika21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung G.M.H.:<\/strong> Sozialer Kahlschlag und Privatisierung\/Globalisierung im Zeitraffer in Argentinien seit der Wahl im vergangenen Dezember. Immer wieder lohnt ein Blick auf Geschehnisse in S&uuml;d- und Mittelamerika hinsichtlich der Entwicklung von EU-Europa. So vergleiche man beispielsweise mal aktuell Argentinien mit Polen. Na, Parallelen entdeckt?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>The American Fascist<\/strong><br>\nI&rsquo;ve been reluctant to use the &nbsp;&ldquo;f&rdquo; word to describe Donald Trump because it&rsquo;s especially harsh, and it&rsquo;s too often used carelessly.&nbsp;But Trump has finally reached a point where parallels between his presidential campaign and the fascists of the first half of the 20th&nbsp;century &ndash; lurid figures such as Benito Mussolini, Joseph Stalin, Adolf Hitler, Oswald Mosley, and Francisco Franco &ndash; are too evident to overlook.<br>\nIt&rsquo;s not just that Trump recently quoted Mussolini (he now calls that tweet inadvertent) or that he&rsquo;s begun inviting followers at his rallies to raise their right hands in a manner chillingly similar to the Nazi &ldquo;Heil&rdquo; solute (he dismisses such comparison as &ldquo;ridiculous.&rdquo;)&nbsp;The parallels go deeper.<br>\nAs did the early twentieth-century fascists, Trump is focusing his campaign on the angers of white working people who have been losing economic ground for years, and who are easy prey for demagogues seeking to build their own power by scapegoating others.&nbsp;Trump&rsquo;s electoral gains have been largest in counties with lower than average incomes, and among those who report their personal finances have worsened. As the Washington Post&rsquo;s Jeff Guo has&nbsp;pointed out, Trump performs best in places&nbsp;where middle-aged whites are&nbsp;dying the fastest.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.socialeurope.eu\/2016\/03\/the-american-fascist\/\">Social Europe<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Baden-W&uuml;rttemberg:&nbsp;Die Bosse freuen sich gr&uuml;n<\/strong><br>\nAlles halb so schlimm: Die Wirtschaft Baden-W&uuml;rttembergs hat sich doch noch mit dem Landesvater Winfried Kretschmann arrangiert. [&hellip;]<br>\n&Uuml;berhaupt hat sich Kretschmann, sehr zum &Auml;rger der Linken unter den Gr&uuml;nen, in vielen wirtschafts- und finanzpolitischen Fragen rechts vom CDU-Mainstream positioniert &ndash; und wird daf&uuml;r gelobt. Speziell in SachenErbschaftsteuer, sagt IHK-Pr&auml;sident Peter Kulitz, habe sich der gr&uuml;ne Ministerpr&auml;sident gegen&uuml;ber den Familienunternehmern konzilianter gezeigt als der CDU-Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble. Eine &ldquo;steile Lernkurve&rdquo; attestiert Kulitz dem Gr&uuml;nen. Die Eintracht mit der Wirtschaft ging so weit, dass ein innerparteilicher Gegenspieler Kretschmanns bei den Gr&uuml;nen heute sagt: &ldquo;Er hat die CDU in Sachen Erbschaftsteuer noch rechts &uuml;berholt.&rdquo; Als gr&uuml;ner Ministerpr&auml;sident des Wirtschaftswunderlands Baden-W&uuml;rttemberg habe er das auch gar nicht anders machen k&ouml;nnen. &ldquo;Aber es killt uns eben dort, wo wir nicht regieren.&rdquo; [&hellip;]<br>\nInteressanterweise sind es gerade gr&uuml;ne Kernkompetenzen, bei denen es offenbar gelegentlich hakte. So ging der Ausbau der Windkraft derma&szlig;en schleppend voran, dass Kretschmann ganz entgegen seiner &uuml;blichen Pr&auml;sidialit&auml;t in Kabinettssitzungen herumgebr&uuml;llt haben soll. Der Breitbandausbau dagegen ist in Baden-W&uuml;rttemberg weiter fortgeschritten als anderswo. Die Wirtschaft ist mit breiter Mehrheit f&uuml;r das Projekt Stuttgart 21 gewesen, das die Gr&uuml;nen jahrelang erbittert bek&auml;mpft haben. Dass jetzt dort, wo fr&uuml;her der Stuttgarter Schlosspark war, eine riesige Baugrube klafft, die Gr&uuml;nen also den Tiefbahnhof entgegen ihren &Uuml;berzeugungen doch bauen, hat ihnen Achtung eingetragen.<br>\nWie gr&uuml;n ist die Wirtschaft des Landes, wie offen sind die Automobilhersteller f&uuml;r die seit f&uuml;nf Jahren gepredigte Idee, mit gr&uuml;nen Ideen schwarze Zahlen zu schreiben? &ldquo;Gerade die Mittelst&auml;ndler bei uns sind Meister in Sachen Ressourceneffizienz&rdquo;, meint Rezzo Schlauch. &ldquo;Sie nennen es nicht &Ouml;kologie, aber im Grunde ist es genau das.&rdquo;<br>\nDie baden-w&uuml;rttembergischen Gr&uuml;nen standen in der Gesamtpartei schon immer f&uuml;r die &ldquo;&ouml;kolibert&auml;re&rdquo; Denkrichtung, die &ndash; wie es ihr Gew&auml;hrsmann Ralf F&uuml;cks formuliert &ndash; sich nicht auf Fortschrittsskepsis, Kapitalismuskritik und die Drohung mit dem Untergang einlassen will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2016\/12\/baden-wuerttemberg-winfried-kretschmann-die-gruenen\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Endlich schreibt es mal jemand: die Gr&uuml;nen stehen noch rechts von der CDU (die immerhin einen, wenn auch schwachen, Arbeitnehmerfl&uuml;gel hat). Brav S-Klasse gefahren, die Erbschaftsteuer mit abgeschafft und Stuttgart 21 nicht verhindert.&nbsp;Zumindest die rechten Gr&uuml;nen in Baden-W&uuml;rttemberg, aber in Hessen (mit Al-Wazir) sieht es auch nicht wirklich anders aus.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Parteiphilosoph der AfD, von dem Anh&auml;nger den gro&szlig;en Wurf erwarten<\/strong><br>\nSloterdijks Sch&uuml;ler ist nicht linkskonservativ wie der Meisterphilosoph, der auf Kritik beleidigt reagierte, sondern &ldquo;avantgarde-konservativ&rdquo;.<br>\nDie AfD, angeblich mehr als andere Parteien beliebt bei Akademikern und nach Anti-Euro zur Ein-Themen-Partei Anti-Migration geworden, hat auch einen Parteiphilosophen, hei&szlig;t es. Es handelt sich nicht um Peter Sloterdijk oder R&uuml;diger Safranski, sondern um Marc Jongen, seit 2013 AfD-Mitglied, im Parteivorstand und der Programmkoordinator der AfD in Baden-W&uuml;rttemberg, Mitglied der Bundesprogrammkommission und knapp gescheiterter Europa-Kandidat der AfD, hat bei Peter Sloterdijk promoviert, war ab 2003 Jahre lang dessen pers&ouml;nlicher Assistent, hat mit diesem Veranstaltungen wie das Seminar &ldquo;Vom Ereignis zum Event&rdquo; bestritten und ist weiter als Akademischer Mitarbeiter f&uuml;r Philosophie und &Auml;sthetik an der Hochschule f&uuml;r Gestaltung in Karlsruhe t&auml;tig. Nur f&uuml;r die Landtagswahl hat sich Jongen nicht aufstellen lassen, m&ouml;glicherweise will er gleich bei den n&auml;chsten Wahlen in den Bundestag einziehen und das Regionale hinter sich lassen. In Baden-W&uuml;rttemberg kann die AfD nach Umfragen mit mehr als 10 Prozent rechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47649\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Vorsicht, Spoiler! Die Folgen von AfD Reloaded<\/strong><br>\nNach dem Erfolg der AfD bei den hessischen Kommunalwahlen hat es aufgebrachte und wortgewaltige Reaktionen der etablierten Parteien gegeben. &Auml;hnliches wird nach dem absehbaren Triumph der AfD bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz, Baden-W&uuml;rttemberg und Sachsen-Anhalt stattfinden. In beiden F&auml;llen sollte man die Reaktionen der politischen Eliten aber nur begrenzt ernst zu nehmen. Nach einer Phase pflichtgem&auml;&szlig;er demokratiepolitischer Betroffenheit, nach lauten Vorw&uuml;rfen gegen die AfD, noch lauteren Vorw&uuml;rfen untereinander und (bei Reinhard Bingener von der FAZ in erfrischender Offenheit) Beschimpfungen des Wahlvolks wird man zun&auml;chst Lippenbekenntnisse dazu abgeben, dass nun vieles besser und anders werden m&uuml;sse, tats&auml;chlich aber wird man alsbald wieder zur Routine &uuml;bergehen. Dabei ist es l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig, n&uuml;chtern dar&uuml;ber zu diskutieren, welche Folgen eine Etablierung der AfD h&auml;tte. Selten ist eine Partei &ndash; zumal nach einem spektakul&auml;ren Spaltungsparteitag und monatelanger &ouml;ffentlicher Selbstdemontage &ndash; so eindeutig von einer unvorhergesehenen Entwicklung gerettet worden wie die AfD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1004777.vorsicht-spoiler-die-folgen-von-afd-reloaded.html\">Neues Deutschland<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Von der Leyen hat nur &ldquo;handwerklich&rdquo; in der Doktorarbeit geschlampt<\/strong><br>\nDie Medizinische Hochschule Hannover hat wie erwartet entschieden und sieht in der Dissertation der Ministerin nur Fehler, aber kein Fehlverhalten<br>\nMan hatte es schon ahnen k&ouml;nnen, dass die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) es nicht wagen wird, der Bundesverteidigungsministerin von der Leyen den Doktortitel wegen der Plagiate, die immerhin auf 43,5 Prozent der Seiten dokumentiert wurden, abzusprechen. Im Senat, dem h&ouml;chsten Gremium der Hochschule, gab es lediglich eine Gegenstimme (richtig: eine Stimmenthaltung), sieben waren daf&uuml;r, dass die Ministerin f&uuml;r ihre wissenschaftliche Arbeit trotz der konstatierten M&auml;ngel und Plagiate den Doktortitel weiter f&uuml;hren darf und damit best&auml;tigt erh&auml;lt, dass diese den wissenschaftlichen Kriterien gen&uuml;gt, die die Medizinische Hochschule Hannover vertritt. [&hellip;]<br>\nDie MHH hat entschieden, wie man dies im Ansehen der Person, um die es ging, erwartet hat. Sie hat damit andere Universit&auml;ten d&uuml;piert, die auch Politikern den Doktortitel wie bei Schavan entzogen haben, wo die Plagiate weniger h&auml;ufig und umfangreich auftraten. Das Ansehen des medizinischen Doktortitels wurde noch einmal nachhaltig untergraben, was dem Wissenschaftsstandort Hannover und Deutschlands nicht gerade f&ouml;rderlich sein wird. Nun d&uuml;rfen mit Verweis auf von der Leyen und die MHH die sowieso niedrigen Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r medizinische Doktorarbeiten weiter gesenkt werden. F&uuml;r Mediziner, die eine eigenst&auml;ndige Arbeit geleistet haben, ist die Entscheidung der MHH hingegen &auml;rgerlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47654\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung G.M.H.:<\/strong> Man darf sich hier schon die Frage stellen, ob die MHH zum Wohle der eigene Glaubw&uuml;rdigkeit nicht besser ein unabh&auml;ngiges Gremium mit der Beurteilung der Doktorarbeit beauftragt h&auml;tte. So bleibt in jedem Fall ein ausgepr&auml;gtes Gschm&auml;ckle!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> So verwunderlich ist die Entscheidung ja nicht. Stichwort: Maschsee-Connection. Da war doch was. <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/investigativ\/ursula-von-der-leyen-in-plagiatsaffaere--die-guten-beziehungen-der-verteidigungsministerin-6475192.html\">Stern Online berichtete<\/a> am 29. September 2015:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Mit Blick auf die aktuelle Aff&auml;re ist von Interesse, dass Ursula von der Leyen pers&ouml;nlich im Kuratorium der F&ouml;rderstiftung MHH plus sitzt. Darauf hat sie nicht verwiesen, als sie sich zu ihrem Plagiat &auml;u&szlig;erte.<br>\nDer Posten in der MHH-F&ouml;rderstiftung ist auch nicht die einzige Verbindung der Familie von der Leyen zur Hochschule. Ihr Mann Heiko von der Leyen ist alleinvertretungsberechtigter Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Hannover Clinical Trial Center (HCTC). Diese Einrichtung geh&ouml;rt mehrheitlich der Medizinischen Hochschule Hannover. Heiko von der Leyen selbst hat ebenfalls einen Anteil am HCTC. Sein Co-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer im HCTC ist wiederum Mitglied des Pr&auml;sidiums der MHH.<br>\nDie Beziehungen der von der Leyens zur Medizinischen Hochschule Hannover sind also eng.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>dazu: <strong>Doktorarbeit: Ganz ganz gro&szlig;artig!<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160311_Stuttmann.jpg\" alt=\"Von der Leyen Doktorarbeit: Ganz ganz gro&szlig;artig\" title=\"Von der Leyen Doktorarbeit: Ganz ganz gro&szlig;artig\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/5992\">Klaus Stuttmann<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-32025","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32025","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=32025"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32025\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32029,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32025\/revisions\/32029"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=32025"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=32025"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=32025"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}