{"id":32038,"date":"2016-03-11T16:27:41","date_gmt":"2016-03-11T15:27:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32038"},"modified":"2016-03-11T16:27:41","modified_gmt":"2016-03-11T15:27:41","slug":"hinweise-des-tages-ii-237","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32038","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32038#h01\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32038#h02\">Fukushima<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32038#h03\">Deutschlands handels&uuml;bliche Notenbankbeobachter praktizieren eine ganz neue Form regelgebundener Geldpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32038#h04\">Jobcenter: Bundesanteil an den &ldquo;Verwaltungskosten&rdquo; 2006 bis 2016<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32038#h05\">Koalition er&ouml;ffnet Rentenbasar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32038#h06\">Arbeitgeber bekommen Gegenwind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32038#h07\">Verfassungswidriger Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32038#h08\">Software-Update &ndash; obwohl VW gewarnt war?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32038#h09\">Why Ukraine needs Russia more than ever<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32038#h10\">Die westliche Doppelstrategie (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32038#h11\">Aus Protest: Venezuela zieht Diplomat aus USA ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32038#h12\">Kaum Empf&auml;nger, trotzdem Lob<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32038#h13\">Die Pr&auml;sidentschaftskandidatin der Wall Street<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32038#h14\">Machen Sie ne Therapie, Frau Steinbach!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32038#h15\">Ideell ganz bei der NPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32038#h16\">Zukunft der Medien &ndash; Brotlose Kunst 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32038#h17\">Das Letzte: Das verdient Ronald Pofalla als Bahn-Vorstand<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>De Maizi&egrave;re: &ldquo;Illegale Migration fast zum Stillstand gekommen&rdquo;<\/strong><br>\nEhrlich mag zwar die Freude am Erreichen des best&auml;ndig wiederholten Ziels der &ldquo;Reduzierung der Fl&uuml;chtlingszahlen&rdquo; sein, aber wenn es um die &Uuml;bernahme der Verantwortung daf&uuml;r geht, so wird Tarnung ausgeworfen. F&uuml;r die Reduzierung hat faktisch das einseitige Grenzregime der Balkanstaaten auf Initiative &Ouml;sterreichs gesorgt. Dazu will sich die deutsche Regierung aber nicht bekennen. De Maiz&egrave;re sagt das nicht und Merkel distanziert sich &ouml;ffentlich. Dessen ungeachtet hatte sie aber die EU-Gipfel-Erkl&auml;rung unterschrieben, die besagt, dass die Durchwink-Politik vorbei ist.<br>\nDe Maizi&egrave;re vereinnahmt die Balkanstaaten-L&ouml;sung als &ldquo;europ&auml;ische Basis&rdquo;, um Widerspr&uuml;che mit dieser Sprachregelung verschwinden zu lassen. Das ist zugleich opportun (&ldquo;Deutschland sucht nach einer gesamteurop&auml;ischen L&ouml;sung&rdquo; und will die Reduzierung der Fl&uuml;chtlingszahlen) wie unverbindlich gegen&uuml;ber den L&auml;ndern ist, die mit ihrer Grenzpolitik daf&uuml;r sorgen, dass es gerade nach den gew&uuml;nschten geordneten Zust&auml;nden aussieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47658\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Beschwerliche Fl&uuml;chtlingsroute &uuml;ber die Ukraine<\/strong><br>\nEine der Schleuserrouten f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge unter anderem aus Syrien f&uuml;hrt von Russland oder dem Hafen Odessa &uuml;ber die Karpaten bis in die Ukraine. Bisher sind nur wenige Fl&uuml;chtlinge dar&uuml;ber ins Land gekommen, weil dies ein beschwerlicher Weg ist &ndash; das k&ouml;nnte sich aber bald &auml;ndern. [&hellip;]<br>\nVerglichen mit dem Strom auf dem Balkan, sind die Routen durch die Ukraine bislang eher ein Rinnsal. Gerade einmal 5.000 illegale Migranten wurden letztes Jahr aufgegriffen; halb so viele beantragten Asyl in der Ukraine. Das allerdings kann sich schnell &auml;ndern, ahnt Wiktor Danyiluk von der ukrainischen Migrationsbeh&ouml;rde. Er beobachtet genau, was sich auf dem West-Balkan tut.<br>\n&ldquo;Wir haben jetzt einen Zeitvorsprung. Ein paar Monate, vielleicht ein halbes Jahr, bis sich die Migrationsstr&ouml;me umorientieren. Es ist klar, wenn die Europ&auml;er ihre s&uuml;d&ouml;stlichen Grenzen dichtmachen, werden sich die Menschen andere Routen suchen, zweifellos auch &uuml;ber die Ukraine. Ein vergleichsweise langer und teurer Weg, aber was bleibt ihnen &uuml;brig? Darauf bereiten wir uns jetzt vor.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/transitland-in-den-westen-beschwerliche-fluechtlingsroute.795.de.html?dram:article_id=348080\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Flickenteppich bei Gesundheitsversorgung von Asylsuchenden<\/strong><br>\nZwei von drei Bundesb&uuml;rgern bef&uuml;rworten, dass Fl&uuml;chtlinge eine Gesundheitskarte erhalten sollen und damit direkt einen Arzt aufsuchen k&ouml;nnen. Die Einf&uuml;hrung der Gesundheitskarte scheitert bislang jedoch &ndash; an Finanzierungsfragen.<br>\nNachdem der Bund die Finanzierungsverantwortung abgelehnt hat, m&uuml;ssen in den meisten L&auml;ndern weiterhin die Kommunen die Kosten der Gesundheitsversorgung tragen. Das hat zur Folge, dass die Einf&uuml;hrung der Gesundheitskarte f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge insgesamt allenfalls schleppend vorankommt. Zu diesem Fazit kommt eine bundesweite Expertise der Bertelsmann Stiftung.<br>\nDiese zeigt, dass bis Ende Februar 2016 die Gesundheitskarte f&uuml;r Asylsuchende in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein eingef&uuml;hrt wurde. Aber unter den Fl&auml;chenstaaten haben nur Brandenburg, wo die Karte am 1. April kommen wird und Schleswig-Holstein eine verbindliche Regelung auf Landesebene getroffen. Nur hier tragen die L&auml;nder die Kosten der Gesundheitsversorgung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2016\/03\/10\/flickenteppich-bei-gesundheitsversorgung-von-asylsuchenden\/\">Migazin<\/a><\/li>\n<li><strong>Medizinische Versorgung in Syrien: &ldquo;Normale Kinderkrankheiten sind ein riesengro&szlig;es Problem&rdquo;<\/strong><br>\nEtwa 250.000 Kinder leben in Syrien in belagerten Gebieten. Die gesundheitliche Versorgung dort ist zum Teil zusammengebrochen, sagte Bidjan Nashat von der Kinderhilfsorganisation &ldquo;Save the Children&rdquo; im DLF. Viele Kinder seien bereits an Hunger gestorben. Alle Parteien verstie&szlig;en in dem Krieg gegen das V&ouml;lkerrecht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/medizinische-versorgung-in-syrien-normale-kinderkrankheiten.694.de.html?dram:article_id=347948\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fukushima<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Nicht einmal f&uuml;r Roboter betretbar<\/strong><br>\nEs geht kaum voran mit der Aufarbeitung des Unfalls, in die Reaktoren, in denen sich Kernschmelze ereignet hat, kommen weder Menschen noch Roboter<br>\nZwei Tage vor dem f&uuml;nften Jahrestag des Fukushima-Ungl&uuml;cks ordnete ein Gericht in der Shiga-Pr&auml;fektur an, dass die Reaktoren 3 und 4 des Takahama-AKW in der benachbarten Pr&auml;fektur Fukui wieder ausgeschaltet werden m&uuml;ssen. Sie geh&ouml;rten zu den ersten, die nach dem Ungl&uuml;ck wieder hochgefahren werden durften, nachdem sie als sicher erkl&auml;rt worden waren. Das Gericht befand jetzt, der Betreiber Kansai habe nicht genauer dargelegt, inwieweit die zwei Reaktoren nach den neuen Sicherheitsstandards aufger&uuml;stet wurden, um einen Blackout zu &uuml;berstehen oder um eine Evakuierung bei einem Unfall durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Kl&auml;ger und Anwohner gaben ihre Freude vor dem Gericht zum Ausdruck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47659\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Dann strahlt nur noch dein Grab&rdquo;<\/strong><br>\nIn die N&auml;he von Fukushima kehren nur noch die Alten zur&uuml;ck, berichtet ARD-Korrespondent J&uuml;rgen Hanefeld im Gespr&auml;ch mit tagesschau.de. Dass die Region bald wieder zur&uuml;ck zur Normalit&auml;t finden k&ouml;nnte, h&auml;lt er f&uuml;r ausgeschlossen.<br>\ntagesschau.de: Wann waren Sie das letzte Mal in Fukushima?<br>\nJ&uuml;rgen Hanefeld: Ich war vor drei Wochen zuletzt dort. Nicht direkt am Kraftwerk, sondern in einem Ort namens Naraha in der Gefahrenzone. Naraha wurde im vergangenen Herbst als erster Ort zur Wiederbesiedlung freigegeben. Ich wollte wissen, wie viele Menschen dorthin zur&uuml;ckkehren. Von den urspr&uuml;nglich 7400 Einwohnern sind es gerade einmal 440 &ndash; ungef&auml;hr sieben Prozent.<br>\nEs sind ausschlie&szlig;lich alte Menschen, die nach Naraha zur&uuml;ckziehen. Sie wollen in ihrer Heimaterde begraben werden. Junge Familien hingegen wollen nicht zur&uuml;ck. Trotzdem werden sie derzeit mit Bussen dorthin gekarrt. Man will daf&uuml;r sorgen, dass sie sich wieder ansiedeln. Aber f&uuml;r sieben von zehn Familien kommt das &uuml;berhaupt nicht in Frage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/fukushima-interview-103.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Fukushima und das jahrzehntelange Leid<\/strong><br>\nAuch f&uuml;nf Jahre nach der AKW-Katastrophe in Fukushima kommen Menschen in ganz Japan mit damals freigesetzten Radionukliden in Kontakt &ndash; &uuml;ber Luft, Trinkwasser und Lebensmittel. Selbst kleinste Strahlenmengen bergen gro&szlig;e Gefahren. Krebs. Die so gef&uuml;rchtete, in vielen F&auml;llen unheilbare Krankheit dr&auml;ngt sich schnell in den Vordergrund, wenn es um gesundheitliche Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima geht. Dass Radioaktivit&auml;t krebserregend sein kann, ist hinl&auml;nglich bekannt. Sie kann zum Beispiel Leuk&auml;mien hervorrufen und Lymphome. Auch der weniger aggressive und mit guten Heilungschancen verbundene Schilddr&uuml;senkrebs kann auf das Konto radioaktiver Strahlung gehen. Aber Krebs ist nur eine Folgeerscheinung von vielen. &ldquo;Auch Herz- und Hirninfarkte, Diabetes, gutartige Schilddr&uuml;senerkrankungen und Erbgutsch&auml;den nehmen in strahlenbelasteten Regionen zu&rdquo;, sagt Angelika Clau&szlig;en, Europa-Vorsitzende des IPPNW (Internationale &Auml;rzte f&uuml;r die Verh&uuml;tung des Atomkriegs).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/Fukushima-und-das-jahrzehntelange-Leid-article17159726.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein ganzes Leben, kontaminiert<\/strong><br>\nExperten sind sich uneins, wie gef&auml;hrlich die radioaktive Strahlung in der Region Fukushima heute noch ist. F&uuml;r die ehemaligen Bewohner macht das kaum einen Unterschied.<br>\nNachdem sich die Wassermassen der Tsunamis zur&uuml;ckgezogen und Fishimi Shinshi die Erdbeben-Sch&auml;den an seinem Haus beseitigt hatte, begann das Chaos. Medien berichteten, das Kernkraftwerk Daiichi in der Pr&auml;fektur Fukushima habe eine St&ouml;rung. Wom&ouml;glich trete Radioaktivit&auml;t aus. Es liegt nur 40 Kilometer von Shinshis Haus entfernt.&nbsp;<br>\nDie Regierung in Tokio &auml;u&szlig;erte sich anfangs gar nicht. Wissenschaftler traten im Fernsehen auf und sagten, es bestehe keine Gefahr, erinnert sich der 61-J&auml;hrige. Er habe dann im Internet recherchiert, was Sievert, Radioaktivit&auml;t und Kernschmelze seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/2016-03\/fukushima-atomkatastrophe-jahrestag\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutschlands handels&uuml;bliche Notenbankbeobachter praktizieren eine ganz neue Form regelgebundener Geldpolitik<\/strong><br>\nDie Regel ist einfach: egal, was passiert, Mario Draghi macht es falsch. Erst hie&szlig; es, die Politik niedriger Zinsen werde uns furchtbare Inflation bringen. Die kam dann nicht, im Gegenteil. Nun wird geschimpft, dass die Politik nichts bringe &ndash; weil sie ja eben keine Inflation gebracht habe. Ein bisschen wirr ist das schon, scheint aber egal.<br>\nDa wird mal gewehklagt, die Niedrigzinsen seien schlecht, weil sich ohne Lenkung durch Zinsen sogar &ldquo;ertragsschwache Investitionen zu rechnen scheinen&rdquo; (O-Ton Commerzbank-Chefvolkswirt Kr&auml;mer) &ndash; und ein paar Abs&auml;tze sp&auml;ter wiederum herumgedeutelt, warum die Unternehmen (trotzdem) nicht investieren. Raten Sie mal. Klar, ist auch Mario Draghi schuld. Weil der mit seiner Politik (angeblich) das &ldquo;Grundvertrauen der Unternehmen&rdquo; angeknackst hat. Wof&uuml;r zwar kein Beleg einer Ursache-Wirkungs-Kette da zu sein scheint (jedenfalls nicht bei Herrn Kr&auml;mer). Aber, egal. Regelbindung halt. Siehe oben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/permalink.php?story_fbid=994641963951735&amp;id=160349790714294\">Thomas Fricke via Facebook<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Jobcenter: Bundesanteil an den &ldquo;Verwaltungskosten&rdquo; 2006 bis 2016<\/strong><br>\n4,042 Milliarden Euro veranschlagt, 4,810 Milliarden Euro ausgegeben. Nach einem auf&nbsp; 767 Millionen Euro gestiegenen Mehrbedarf f&uuml;r den Bundesanteil an den &ldquo;Verwaltungskosten&rdquo; (Hartz IV) in 2015 wurden im Bundeshaushalt 2016 bei den &ldquo;Verwaltungskosten&rdquo; 324 Millionen Euro mehr veranschlagt als im Bundeshaushalt 2015 &ndash; f&uuml;r &ldquo;fl&uuml;chtlingsindizierte Mehrbedarfe&rdquo; (BMAS: Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales). Zudem wurde vom BMAS im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen die Umverteilung von 330 Millionen Euro der Bundesmittel f&uuml;r &ldquo;Leistungen zur Eingliederung in Arbeit&rdquo; verordnet &ndash; f&uuml;r die dem BMAS (wie schon in den Vorjahren) auch bei Aufstellung des Bundeshaushalts 2016 unbekannten &ldquo;nicht fl&uuml;chtlingsindizierten Mehrbedarfe&rdquo;!?<br>\nUnbekannt bisher: Ob, wie und in welcher H&ouml;he kommt das &ldquo;Sanierungsgeld&rdquo; in den &ldquo;Verwaltungskostenbudgets&rdquo; welcher Jobcenter an, das zu Jahresbeginn (2016) von der Versorgungsanstalt des Bundes und der L&auml;nder (VBL) erstattet wurde. (siehe dazu Seite 3 und 4 im Download)<br>\nDie gesamte BIAJ-Kurzmitteilung vom 10. M&auml;rz 2016 zum Bundesanteil an den &ldquo;Verwaltungskosten&rdquo; der Jobcenter in den Haushaltsjahren 2006 bis 2016 finden Sie hier: Download (PDF: 4 Seiten)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/740-jobcenter-bundesanteil-an-den-verwaltungskosten-2006-bis-2016.html\">BIAJ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Koalition er&ouml;ffnet Rentenbasar<\/strong><br>\nGeplante Lebensleistungsrente erhitzt die Gem&uuml;ter &ndash; und w&uuml;rde viel Geld kosten.<br>\nEines ist den rund 20 Millionen Rentnern in Deutschland gewiss: ein kr&auml;ftiges Rentenplus. Noch vor Ostern soll die H&ouml;he feststehen. Doch wie geht es danach weiter? F&uuml;r SPD-Chef Sigmar Gabriel ist eine Aufstockung von Minirenten Teil eines angesichts der Fl&uuml;chtlinge n&ouml;tigen Solidarprojekts. Kommt die Lebensleistungsrente f&uuml;r Geringverdiener wirklich?<br>\nZun&auml;chst d&uuml;rfte die Koalition es sich nicht nehmen lassen, sich f&uuml;r die Rentenerh&ouml;hung zu loben, wenn in knapp zwei Wochen Klarheit herrscht. Mindestens 4 Prozent mehr soll es geben. Doch k&uuml;nftige Aufschl&auml;ge d&uuml;rften schmaler ausfallen.<br>\nDas Defizit der Rentenkasse von zwei Milliarden Euro 2015 d&uuml;rfte in diesem Jahr wachsen, schreibt die Bundesbank in ihrem j&uuml;ngsten Monatsbericht. F&uuml;r die Jahre darauf zeichne sich eine &ldquo;grunds&auml;tzlich weiter defizit&auml;re Entwicklung&rdquo; ab &ndash; geburtenstarke Jahrg&auml;nge gehen in Rente. Das j&uuml;ngste Paket mit M&uuml;tterrente und abschlagsfreier Rente mit 63 kostete 2015 rund neun Milliarden Euro. Bringt die Koalition nochmal eine teure Rentenreform auf die Spur? (&hellip;)<br>\nBeim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB)&nbsp;ist man alarmiert. &ldquo;Das darf nicht nur Wahlkampfgeklingel sein&rdquo;, mahnt DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach mit Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen. Immerhin hat Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) einen konkreten Vorschlag zur Lebensleistungsrente angek&uuml;ndigt, auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gesellte sich zu den Rentenreformern. Der Rentenbasar ist er&ouml;ffnet. (&hellip;)<br>\nBuntenbach fordert f&uuml;r den DGB statt der Lebensleistungsrente, die Rente nach Mindesteinkommen wieder einzuf&uuml;hren, die es bis 1992 gab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/index.php?id=55&amp;tx_ttnews[tt_news]=13985&amp;cHash=9c4baa0196a88856b0c7f8f4eab7554f\">Ihre-Vorsorge.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Arbeitgeber bekommen Gegenwind<\/strong><br>\nHunderttausende haben gegen die geplante Reform des Arbeitsrechts demonstriert. Die Jugend f&uuml;rchtet um ihre Zukunft, die Regierung um ihre Mehrheit. In rund 200 St&auml;dten Frankreichs haben am Mittwoch zwischen 250.000 und 500.000 Menschen, unter ihnen viele Sch&uuml;lerInnen und StudentInnen, gegen eine Liberalisierung des Arbeitsrechts demonstriert, gleichzeitig streikte das Bahnpersonal.<br>\nWie in anderen Universit&auml;ten hatten die Studierenden von Nanterre im Westen von Paris mit B&uuml;rom&ouml;beln und Baumaterial Barrikaden errichtet. Derartiges hatte man dort nicht mehr gesehen seit dem Mai 68, als am selben Ort die Studentenrevolte ausbrach. Wie immer, wenn die Jugend auf die Stra&szlig;e geht, muss dies ein Alarmzeichnen f&uuml;r die Regierung in Paris sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Massenprotest-in-Frankreich\/!5282713\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Verfassungswidriger Freihandel<\/strong><br>\nGegen das Freihandelsabkommen CETA zwischen EU und Kanada soll in der BRD Verfassungsbeschwerde eingereicht werden<br>\nMarianne Grimmenstein, eine Musiklehrerin aus L&uuml;denscheid, organisiert eine Verfassungsbeschwerde gegen das Handelsabkommen CETA der Europ&auml;ischen Union mit Kanada. Bis zum 12. M&auml;rz 2016 ist kostenlos eine Beteiligung daran m&ouml;glich. Im Moment sind es rund 169.000 Personen, die sich auf der Internetseite www.change.org\/p\/b&uuml;rgerklage-gegen-ceta eingetragen und eine Vollmacht unterschrieben haben. Autor der Verfassungsbeschwerde ist Professor Dr. Andreas Fisahn, der an der Universit&auml;t Bielefeld den Lehrstuhl f&uuml;r &Ouml;ffentliches Recht, Umwelt- und Technikrecht sowie Rechtstheorie innehat. Exklusiv f&uuml;r jW hat er einen Hintergrundartikel zu diesem Verfahren geschrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/03-11\/052.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Software-Update &ndash; obwohl VW gewarnt war?<\/strong><br>\nVW hat die Abgas-Software offenbar noch weiterentwickelt, als bereits klar war, dass die US-Beh&ouml;rden den Autobauer im Visier haben. Laut NDR, WDR und SZ k&ouml;nnte genau das einen Hinweis geliefert haben, der den Skandal auffliegen lie&szlig;.<br>\nDie Manipulationen an Dieselmotoren im Volkswagen-Konzern waren offenbar umfangreicher als bisher bekannt. Sie wurden nach Recherchen von NDR, WDR und &ldquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&rdquo; noch vorgenommen, als die kalifornische Umweltbeh&ouml;rde CARB das Wolfsburger Unternehmen bereits seit Monaten wegen deutlich erh&ouml;hter Abgaswerte im Visier hatte.<br>\nVW-Entwickler haben demnach anscheinend noch zum Jahreswechsel 2014\/15 die illegale Abschaltvorrichtung unbemerkt von den US-Beh&ouml;rden durch ein Software-Update erweitert. Die Motorsteuerung konnte fortan noch klarer unterscheiden, ob das Auto auf einem Pr&uuml;fstand getestet wurde oder auf der Stra&szlig;e fuhr. Daf&uuml;r wurde in die Software eine Funktion aufgenommen, die die Bewegung des Lenkrads erkannte. Sie stellte zuverl&auml;ssiger fest, wenn das Auto auf der Stra&szlig;e fuhr, und reduzierte daraufhin die Abgasreinigung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/vw-skandal-125.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Why Ukraine needs Russia more than ever<\/strong><br>\nIn January Ukraine&rsquo;s president, Petro Poroshenko, congratulated the country on surviving its first winter without buying Russian gas. It had instead bought European gas which, as Poroshenko pointed out proudly, was 30% more expensive.<br>\nThis sums up the core problem facing the Ukrainian economy. It is not corruption, a serious issue about which little can be done in the short term, but the ideologically driven choice to sever all ties with Russia, the country that has historically been its major trading partner and chief investor.<br>\nIn little over a year, living standards in Ukraine have fallen by half, the currency has lost 350% of its value, and inflation has skyrocketed to 43%. Yet, even as the economy has collapsed, the government has insisted on economic policies that can only be termed suicidal. [&hellip;]<br>\nSuch policies have led to a steady erosion of government popularity, with 70% of Ukrainians saying the country is on wrong track and 85% say they do not trust the prime minister. Poroshenko&rsquo;s popularity is now lower than that of his predecessor, Viktor Yanukovich, on the eve of the Maidan rebellion that ousted him.<br>\nBut while less than 2% describe the country as &ldquo;stable,&rdquo; a new revolt does not seem imminent. So far, the regime has been able to provide explanations that deflect attention away from its own role in Ukraine&rsquo;s economic demise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/world\/2016\/mar\/09\/ukraine-needs-russia-nicolai-petro\">The Guardian<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die westliche Doppelstrategie (II)<\/strong><br>\nBerlin st&auml;rkt die wissenschaftliche und geheimdienstliche Erkundung russischen Einflusses in Deutschland und Europa und baut seine Gegenpropaganda aus. W&auml;hrend die Bundesregierung eigens ein Deutsches Institut f&uuml;r Russland- und Osteuropaforschung gr&uuml;ndet, das k&uuml;nftig als &ldquo;Ansprechpartner&rdquo; f&uuml;r die Bundespolitik fungieren soll, fordert die Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik (DGAP), die Russland-Forschung m&uuml;sse sich k&uuml;nftig auch um die &ldquo;Offenlegung russischer Netzwerke, Finanzstr&ouml;me und Wirtschaftsbeziehungen in der EU&rdquo; bem&uuml;hen. In die Bestrebungen sollen auch Hochschulen und andere wissenschaftliche Institutionen einbezogen werden, die offiziell keiner politischen Agenda folgen. W&auml;hrend die DGAP voranschreitet und sich um die Analyse des russischen Einflusses in anderen europ&auml;ischen Staaten bem&uuml;ht, hat die Bundesregierung den Bundesnachrichtendienst (BND) damit beauftragt, &ldquo;Ermittlungen&rdquo; &uuml;ber etwaige Moskauer Interventionen in die politische Debatte in Deutschland zu f&uuml;hren. Gegenma&szlig;nahmen w&uuml;rden erwogen, hei&szlig;t es. So soll demn&auml;chst ein in Br&uuml;ssel publizierter &ldquo;Anti-Propaganda&uuml;berblick&rdquo;, der Medien auf &ldquo;Pro-Kreml-Desinformation&rdquo; analysiert, in deutscher Sprache herausgegeben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59328\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Aus Protest: Venezuela zieht Diplomat aus USA ab<\/strong><br>\nMaduro: &raquo;Schluss mit der Arroganz und den doppelten Standards&laquo; \/ Reaktion auf Ank&uuml;ndigung Obamas, Regierung in Caracas weiter als &raquo;Bedrohung&laquo; einzustufen<br>\nAus Protest gegen die angek&uuml;ndigte Erneuerung seines Status als &raquo;Bedrohung&laquo; f&uuml;r die USA hat Venezuela seinen h&ouml;chsten diplomatischen Vertreter aus Washington abgezogen. Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro beorderte Maximilien Arvel&aacute;iz zur&uuml;ck nach Caracas. Sein Land verdiene Respekt, erkl&auml;rte das linke Staatsoberhaupt. Die USA und Venezuela haben seit 2010 keine Botschafter mehr im jeweils anderen Land. Vergangene Woche hatte US-Pr&auml;sident Barack Obama angek&uuml;ndigt, die vor einem Jahr erfolgte Einstufung des s&uuml;damerikanischen Landes als &raquo;Bedrohung&laquo; f&uuml;r die USA um ein weiteres Jahr zu verl&auml;ngern. Zudem sind Sanktionen gegen eine Reihe venezolanischer Funktion&auml;re verh&auml;ngt worden. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte er Menschenrechtsverletzungen und die Verfolgung von Oppositionellen in dem Land an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1004655.aus-protest-venezuela-zieht-diplomat-aus-usa-ab.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung G.M.H.:<\/strong> Ich kann bei kleinen sozialistisch regierten L&auml;ndern lediglich zwei vermeintliche Bedrohungen f&uuml;r ein Land wie die USA ausmachen: einerseits m&uuml;ssen anst&auml;ndige Preise f&uuml;r gew&uuml;nschte Rohstoffe bezahlt werden. Zum Zweiten &ndash; und da k&ouml;nnte sich die US-Regierung mit ihren Sponsoren zurecht bedroht f&uuml;hlen &ndash; k&ouml;nnte der verarmte Anteil der US-Bev&ouml;lkerung aufm&uuml;pfig werden, wenn er mitbekommt, wie verarmte Mitb&uuml;rger in diesen L&auml;ndern z.B. durch sozialen Wohnungsbau und kostenneutrale Gesundheitsvorsorge einen deutlich verbesserten Lebensstandard erm&ouml;glicht bekommen. Ein Pr&auml;sident, der schnell mal eben Russland eine Regionalmacht nennt, hat Angst vor Venezuela? Einfach l&auml;cherlich!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kaum Empf&auml;nger, trotzdem Lob<\/strong><br>\nSeit 2011 gibt es das Deutschlandstipendium, doch die Zahl der Gef&ouml;rderten ist bislang gering. Kritiker fordern daher das Ende des Programms. Das Bildungsministerium will davon nichts wissen und zog nun eine positive Zwischenbilanz.<br>\nDie Bundesregierung ist mit der bisherigen Entwicklung des Deutschlandstipendiums zufrieden. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht des Bundesministeriums f&uuml;r Bildung und Forschung (BMBF), mit dem das Bundeskabinett sich heute befasste und der tagesschau.de vorliegt. &ldquo;Das Deutschlandstipendium hat einen Grundstein f&uuml;r eine neue Stipendienkultur in Deutschland gelegt&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht. Seit seiner Einf&uuml;hrung habe es sich als &ldquo;wichtige S&auml;ule der Begabtenf&ouml;rderung&rdquo; etabliert und finde stetig wachsenden Anklang in Wirtschaft und Gesellschaft.<br>\nDas Stipendium wurde im Sommersemester 2011 eingef&uuml;hrt. Es unterst&uuml;tzt laut BMBF Studierende an deutschen Hochschulen, &ldquo;deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten l&auml;sst&rdquo;. Sie erhalten seitdem eine monatliche Zuwendung in H&ouml;he von 300 Euro, die zu gleichen Teilen von privaten F&ouml;rderern und vom Bund kommt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandstipendium-bericht-101.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Pr&auml;sidentschaftskandidatin der Wall Street<\/strong><br>\nLetztes Jahr gingen die meisten Medien davon aus, dass der Vorwahlkampf f&uuml;r Hillary Clinton ein Spaziergang wird. Nun zeigt sich, dass viele Demokraten au&szlig;erhalb der S&uuml;dstaaten dem unabh&auml;ngigen Senator Bernie Sanders den Vorzug geben. Telepolis sprach dar&uuml;ber mit Diane Johnstone, der Autorin des gerade erschienenen Buchs Die Chaos-K&ouml;nigin &ndash; Hillary Clinton und die Au&szlig;enpolitik der selbsternannten Weltmacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47641\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Machen Sie ne Therapie, Frau Steinbach!<\/strong><br>\nAlle watschen nun Erika Steinbach wegen ihres Tweets ab. Das von ihr getwitterte Foto indischer Frauen, die ein blondes M&auml;dchen begaffen, ist aber famili&auml;re Verarbeitung. &Uuml;berhaupt scheint alles, was sie zur Fl&uuml;chtlingsdebatte absondert, eine Projektion ihres Schattenarchetyps zu sein. Die Frauen eines indischen Dorfes stehen um einen Blondschopf. Sie machen gro&szlig;e Augen, beugen sich zu ihm herunter, einige lachen ob der Exotik. Das Bild kursierte schon einige Jahre in etwaigen sozialen Netzwerken. V&ouml;lkische User posteten es gerne. Nun auch Erika Steinbach, ehemalige Vertriebenenpr&auml;sidentin. Sie &uuml;berschrieb es gleich noch mit dem griffigen Slogan: &raquo;Deutschland 2030&laquo;. V&ouml;llig nachvollziehbar die Reaktionen darauf. Dass das einer Person, die in ihrer Partei als Sprecherin f&uuml;r Menschenrechte und humanit&auml;re Hilfe fungiere, nicht w&uuml;rdig sei, ist zweifelsfrei richtig. Es ist ferner Panikmache. Das Bild ist zudem komplett aus dem Zusammenhang gerissen, denn es entstand in Indien und zeigt damit eigentlich das, was Steinbach sich scheinbar w&uuml;nscht: Eine relativ homogene autochthone Gesellschaft, die Minderheiten verspottet &ndash; und eben nicht das glatte Gegenteil dessen, wie sie mit dem Posting suggerieren m&ouml;chte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1004675.machen-sie-ne-therapie-frau-steinbach.html\">Heppenheimer Hiob<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ideell ganz bei der NPD<\/strong><br>\nDie AfD hat ihre Mitglieder in zwei internen Umfragen zur Ausgestaltung ihres Parteiprogramms befragt. Die Ergebnisse liegen nun vor &ndash; und zeigen frappierende &Auml;hnlichkeiten mit den Forderungen der NPD. Im Bereich Asylrecht fordern AfD-Mitglieder teils h&auml;rtere Ma&szlig;nahmen als die Rechtsextremisten Es ist ein Wahlplakat, auf das die AfD ziemlich verschnupft reagiert hat. Rechts darauf ist &ndash; blau unterlegt &ndash; die AfD zu sehen, dazu der Text: &bdquo;Erststimme&ldquo;. Links, auf rotem Grund, steht: &bdquo;Zweitstimme NPD&ldquo;.<br>\nDas Plakat hatte der NPD-Vorsitzende Frank Franz am Montag in Berlin vorgestellt. Sein Tipp: W&auml;hler sollten bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz am Sonntag ihre Stimmen zwischen beiden Parteien splitten. Franz findet, NPD und AfD seien kein Gegensatz, sondern ein &bdquo;gemeinsames Gegenmodell&ldquo;, beide &bdquo;heimattreu und patriotisch&ldquo;. Die AfD wies das umgehend zur&uuml;ck. Es gebe &bdquo;keinerlei Schnittmengen&ldquo; mit der rechtsextremen Partei, sagte AfD-Sprecher Christian L&uuml;th.<br>\nWirklich?<br>\nEine interne AfD-Mitgliederumfrage l&auml;sst andere Schl&uuml;sse zu. Die zweiteilige &bdquo;Onlinebefragung zum Parteiprogramm&ldquo; weist erstaunliche &Auml;hnlichkeiten zwischen den Rechtspopulisten und den Rechtsextremen auf, insbesondere in den Themenfeldern Asylpolitik und Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/berliner-republik\/afd-mitgliederbefragung-ideell-ganz-bei-der-npd\/60613\">Cicero<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ein Tag unter der F&uuml;hrung der AfD<\/strong><br>\nEine Fiktion &hellip; mehr oder weniger<br>\nWas f&uuml;r eine Wahl! War die AfD am Wahlsonntag 2016 noch im knappen zweistelligen Bereich angesiedelt, konnte sie bei der n&auml;chsten Wahl 2021 die unbestrittene absolute Mehrheit erreichen. F&uuml;r das Land &auml;nderte sich einiges, wie an einem exemplarischen Tag deutlich wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/132858\/ein-tag-unter-der-fuehrung-der-afd\">Spiegelfechter<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>F&uuml;r eine gesellschaftliche Bewegung gegen Pegida und AfD<\/strong><br>\nDeutschland 2016 ist nach Rechts ger&uuml;ckt: Eine bekannte Politikerin fordert dazu auf, im Notfall an der Grenze auch auf Frauen und Kinder zu schie&szlig;en. Beinahe t&auml;glich werden Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte angegriffen. Bekannte deutsche Intellektuelle wie Sloterdiijk und Safranski sch&uuml;ren &Auml;ngste von &bdquo;jungen virilen M&auml;nnern aus dem arabischen Raum&ldquo; und ein Gr&uuml;ner Oberb&uuml;rgermeister bangt um &bdquo;unsere&ldquo; blonden M&auml;dchen.<br>\nAll das war vor einem Jahr noch v&ouml;llig undenkbar und ist jetzt gruseliger Normalzustand. Mit der AfD ist ein Sammelbecken f&uuml;r alle m&ouml;glichen r&uuml;ckw&auml;rtsgewandten Kr&auml;fte entstanden, von denen die meisten dachten, so etwas gibt&rsquo;s doch hier abgesehen von ein paar Spinnern nicht mehr. Aber jetzt sind sie wieder da und es sind viele. Die AfD ist ein brandgef&auml;hrlicher Cocktail &uuml;belster Zutaten: viel Sarrazin, etwas NPD, ein wenig Stahlhelm-CDU mit einem Schuss christlichem Fundamentalismus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/gesellschaft\/fuer-eine-gesellschaftliche-bewegung-gegen-pegida-und-afd\/\">Die Freiheitsliebe<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zukunft der Medien &ndash; Brotlose Kunst 2.0<\/strong><br>\nGut bis sehr gut ausgebildet, in Arbeit stehend&hellip; und trotzdem sozial abgeh&auml;ngt. Kann guter Journalismus unter prek&auml;ren Lebensbedingungen entstehen? Versuch einer Bestandsaufnahme.<br>\nSozio&ouml;konomische Diagnose: K&uuml;mmerexistenz. &Uuml;bersetzung ins Pers&ouml;nliche: Sozialabgrenzung und Freiheitsberaubung durch Geldknappheit. Dazu die st&auml;ndigen Existenz&auml;ngste, die die Betroffenen &uuml;ber sich ergehen lassen m&uuml;ssen. Nicht zuletzt in der Kunst- und Medienbranche sind &bdquo;K&uuml;mmerexistenzen&ldquo; zuhauf anzutreffen, denn in kaum einer anderen Branche haben sich in den letzten 15 Jahren so radikale Ver&auml;nderungen ereignet und in kaum einer anderen Branche sp&uuml;ren die Besch&auml;ftigten die meist bitteren Auswirkungen dieser Ver&auml;nderungen so deutlich in ihrem Alltag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.carta.info\/80868\/zukunft-der-medien-brotlose-kunst-2-0\/\">Carta<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: Das verdient Ronald Pofalla als Bahn-Vorstand<\/strong><br>\nRonald Pofalla ist seit August Vorstand der Deutschen Bahn. Hat sich das f&uuml;r ihn gelohnt? Wenn es um das Gehalt geht, dann wohl auf jeden Fall. Der fr&uuml;here Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) bezieht als neuer Bahnvorstand angeblich ein rechnerisches Jahresgehalt in H&ouml;he von 679.200 Euro. Weil Pofalla erst im August Bahn-Vorstand wurde, w&uuml;rden ihm f&uuml;r 2015 anteilig 283.000 Euro Vorstandsgehalt ausgezahlt. Das gehe aus dem noch unver&ouml;ffentlichten Gesch&auml;ftsbericht des Staatskonzerns hervor, den die &bdquo;Rheinische Post&ldquo; einsehen konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/gehalt-von-bahn-vorstand-ronald-pofalla-14116516.html\">FAZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Konkurrenz mit Fernbussen: Bahn f&auml;hrt ersten Verlust seit 2003 ein<\/strong><br>\nFernbusse fahren f&uuml;r wenige Euro durchs Land, die Bahn kontert mit Billigtickets: Diese Strategie bringt dem Konzern zwar mehr Kunden, aber nach SPIEGEL-Informationen auch den ersten Verlust seit mehr als zehn Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-bahn-faehrt-ersten-verlust-seit-2003-ein-a-1081844.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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