{"id":32087,"date":"2016-03-14T09:07:47","date_gmt":"2016-03-14T08:07:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32087"},"modified":"2024-08-22T15:53:17","modified_gmt":"2024-08-22T13:53:17","slug":"der-bildungsputsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32087","title":{"rendered":"Der Bildungsputsch"},"content":{"rendered":"<div style=\"float:right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160314_burchardt.jpg\" alt=\"Matthias Burchardt\" title=\"Matthias Burchardt\"><\/div><p>Seit Jahren l&ouml;st eine Bildungsreform die n&auml;chste ab. Trotz aller hiermit verbundenen Versprechungen ist bisher kaum etwas besser, sondern vieles schlechter geworden. Zeitgleich nehmen immer mehr private Investoren das &ouml;ffentliche Bildungswesen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26958\">ins Visier<\/a>. Zufall? Sicher nicht, meinen einige Forscher in einer aktuellen <a href=\"https:\/\/www.buchhandel.de\/buch\/weniger-ist-weniger-9783862691067\">Publikation<\/a>, in der sie exemplarisch die Verk&uuml;rzung der Abiturzeit mittels G8 unter die Lupe nehmen. Nicht nur, aber auch diese Reform zielte von Anfang an darauf ab, einen Bildungsputsch zu organisieren und die Bev&ouml;lkerung mittels vollmundiger Reformversprechen f&uuml;r Ma&szlig;nahmen zu begeistern, die auf nichts anderes als eine Privatisierung unserer Bildung abzielen. <strong>Jens Wernicke<\/strong> sprach hierzu mit <strong>Matthias Burchardt<\/strong>, einem der Autoren der Publikation.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Herr Burchardt, Sie sind Autor des soeben erschienenen Buches &bdquo;weniger ist weniger: G8 und die Kollateralsch&auml;den&ldquo;. Ist das nicht ein wenig hoch gestapelt: &bdquo;Kollateralsch&auml;den&ldquo; durch eine Bildungsreform?<\/strong><\/p><p>M&ouml;glicherweise ist es sogar verharmlosend, denn ein Kollateralschaden ist ja eine Begleiterscheinung bei der Umsetzung eines h&ouml;heren Zieles, das als gut gilt. Was aber w&auml;re, wenn die versprochenen humanit&auml;ren Ziele &ndash; &auml;hnlich wie in der Kriegspropaganda der letzten Jahre &ndash; nur vorgeschoben w&auml;ren und die Sch&auml;den beabsichtigt sind? <\/p><p>Uns wurde versprochen, dass mit westlichen Waffen Humanit&auml;t und Demokratie herbeigebombt werden sollten und w&uuml;rden. Stattdessen haben wir nun in vielen der von uns &bdquo;befreiten&ldquo; L&auml;nder zerst&ouml;rte Infrastruktur, kulturelle Entwurzelung und zerfallende Staaten, w&auml;hrend der Eindruck entsteht, dass dieses Vakuum geostrategischen Interessen und dem Ressourcenhunger der Gro&szlig;m&auml;chte durchaus in die H&auml;nde spielt. <\/p><p>Was w&auml;re, wenn der Schaden auch bei den Schulreformen der letzten Jahre Teil einer globalen Agenda w&auml;re, die sich einen verwertbaren und politisch unm&uuml;ndigen Menschen w&uuml;nscht, der leichter zu steuern ist, weil er nicht mehr &uuml;ber die fachlichen Horizonte des Urteilens oder &uuml;ber ethische und emanzipatorische Perspektiven verf&uuml;gt? Die Programme und Strategien der <em>OECD<\/em> beispielsweise arbeiten schon seit den 60er Jahren mit langem Atem an der Realisierung eines solchen <a href=\"http:\/\/www.econstor.eu\/handle\/10419\/28398\">Projektes<\/a>. <\/p><p>In meinem Artikel schlage ich ausgehend von einer konkreten Reform &ndash; jener der Schulzeitverk&uuml;rzung mittels G8 &ndash; den Bogen zu den Akteuren und Nutznie&szlig;ern im Hintergrund und ihren Modellen der &ouml;konomistischen und antidemokratischen Globalisierung.<\/p><p><strong>Die Probleme mit G8 sind ja seit Langem bekannt und die Landesregierungen haben die Reform bereits mannigfach nachjustiert: Lehrpl&auml;ne entschlackt, den gestiegenen Druck wieder reduziert etc. Wogegen richtet sich da noch Ihre Kritik?<\/strong><\/p><p>Das war im Grunde alles nur Kosmetik. Der Kern blieb unber&uuml;hrt: Die Errichtung eines zeitpolitischen Regimes &uuml;ber die Kindheit, das in hohem Ma&szlig;e zerst&ouml;rerisch wirkt. Man k&ouml;nnte fast von symbolischem Kannibalismus sprechen: Das Auffressen kindlichen Mensch-Seins durch maximal intensive und extensive Bewirtschaftung von Lebenszeit: G8 komprimiert die Schulzeit und verdichtet dadurch Leistungsdruck, frisst sich aber zugleich auch immer mehr in die Nachmittage. <\/p><p>Dadurch entsteht eine besinnungslose Hetze in der Schule, die einem taylorisierten Arbeitsprozess &ndash; Stichwort Flie&szlig;band &ndash; angepasst wird. Auf der anderen Seite fallen au&szlig;erschulische Bildungsgelegenheiten weg: Freunde, Vereine, Brauchtum, politisches und soziales Engagement. Als Surrogat bietet sich den Kindern die Orwellsche Welt der sozialen Netzwerke, die sie aber wiederum nur stresst und vereinzelt. <\/p><p>Fatal ist ja, dass G8 die Kinder wie beschrieben einerseits quantitativ &uuml;berfordert, andererseits qualitativ unterfordert, weil im Zuge der Kompetenzorientierungen fachliche Bew&auml;hrungsm&ouml;glichkeiten abgebaut wurden.<\/p><p><strong>Verst&auml;ndnisfrage: Sie meinen also, es geht wom&ouml;glich im Kern darum, Kinder bewusst zu &uuml;berfordern, damit Sie nicht mehr zu Reflexionen und kritischem Hinterfragen in der Lage sind? Sie ihrer sozialen Bindungen etc. zu berauben, damit Sie zu, ja, sagen wir, sp&auml;ter besser verwertbarem Humankapital zu machen sind?<\/strong><\/p><p>Der Eindruck entsteht tats&auml;chlich, zumindest ist es ein Effekt in der Summe der Reformma&szlig;nahmen: Vieles, was einmal zur Bildung geh&ouml;rte und zur Humanisierung der Gesellschaft beitragen sollte, verk&uuml;mmert heute: fundierte Sachkenntnisse, ein K&ouml;nnen im Sinne des Sich-auf-etwas-Verstehens, Urteilskraft, Selbsterkenntnis, Gemeinschaftssinn&hellip;<\/p><p>All das bedarf einer anderen Grundsituation. Unser Wort &bdquo;Schule&ldquo; stammt aus dem Griechischen und bedeutet dort &bdquo;Mu&szlig;e&ldquo;, also befreit von Zw&auml;ngen sich einer Sache zuzuwenden &ndash; nicht um unt&auml;tig zu bleiben, sondern um zu einer besonnenen und verantwortungsbewusst handelnden Person werden zu k&ouml;nnen.<\/p><p><strong>Aber die Reform wurde doch mit vielen Versprechungen gen &bdquo;besserer Bildung&ldquo; garniert&hellip; Wollen Sie sagen, die waren alle &hellip; eine Farce? Welche Argumente wurden denn vorgetragen und wie bewerten Sie die?<\/strong><\/p><p>Die Argumente &ndash; ich scheue mich fast, diesen Begriff hier zu verwenden, da es sich eher um <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44961\/1.html\">Marketingparolen<\/a> gehandelt hat &ndash; waren eher fadenscheinig: Im Internationalen Vergleich h&auml;tten deutsche Kinder einen Wettbewerbsnachteil, wenn sie &auml;lter w&auml;ren als die Finnen oder Chinesen. Oder: Man w&auml;re besser bei PISA, wenn man ein Jahr weniger lernen w&uuml;rde usf. <\/p><p>Im Nachhinein fasst man sich an den Kopf, dass die Politik damit durchgekommen ist. Verlockend war vermutlich die Idee, Einsparungen zu erzielen, da die &ouml;ffentlichen Kassen ja zugunsten der privaten &ndash; denken Sie nur an den <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26958\">boomenden Nachhilfemarkt<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11356\">anderes<\/a> &ndash; geleert wurden. Und das sollte noch eine &bdquo;Qualit&auml;tssteigerung&ldquo; im Sinne &bdquo;besserer Bildung&ldquo; erm&ouml;glichen? Allein die Vorstellung ist absurd. <\/p><p><strong>Worum also ging und geht es konkret:  Bildungsabbau als Standortpolitik?<\/strong><\/p><p>Ja, das mag zumindest die global agierenden Player motiviert haben: Eine gro&szlig;e Dequalifizierungsoffensive, die zu immer mehr billigen und formbareren Menschen f&uuml;hrt, die sich in prek&auml;ren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen gegeneinander ausspielen lassen. Das alles geht aber auch zu Lasten der regional verwurzelten, mittelst&auml;ndischen Unternehmen, die eher auf die gebildete Pers&ouml;nlichkeit setzen und ihrerseits gegen G8 sowie Bachelor und Master argumentieren. Deshalb w&uuml;rde ich das sicher zutreffende &ouml;konomische Argument noch erweitern: Selbst aus der &ndash; mir v&ouml;llig fernliegenden &ndash; Perspektive der Humankapitaltheorie erscheint diese Reform als unsinnig, da ja Kapital vergeudet oder sogar vernichtet wird. Deshalb muss die Frage aufgegriffen werden, ob dar&uuml;ber hinaus nicht auch Machtinteressen eine Rolle spielen. <\/p><p>Die beispielsweise in der Oxfam-Studie ausgewiesenen Eliten, die vom globalen Humanfracking profitieren, schaffen sich dadurch auch die kleinen Unternehmen als Konkurrenz vom Hals. <em>Hans-J&uuml;rgen Krysmanski<\/em> spricht diesbez&uuml;glich in &bdquo;Hirten und W&ouml;lfe&ldquo; von &bdquo;transkapitalistischen Formen der Kapitalvernichtung&ldquo;. Das hei&szlig;t, kreative Zerst&ouml;rung wird mit den Waffen des Marktes zugunsten einer Konzentration von Macht betrieben, die dann ihrerseits zur weiteren Umverteilung genutzt werden kann. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch die Einsch&auml;tzung von <em>Werner R&uuml;gemer<\/em>, der etwa in einem NachDenkSeiten-Interview <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23757\">konstatiert<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Zu diesen Fakten geh&ouml;rt auch die Tatsache, dass sich die Klasse der Besitzenden l&auml;ngst viel mehr international als national versteht und auch entsprechend agiert.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Sie sprechen beim Thema G8 ja sogar von einem &bdquo;Reformputsch gegen die humanistische Bildungskultur&ldquo;. Inwiefern denn das?<\/strong><\/p><p>Ein Putsch ist die Ver&auml;nderung von politischer Wirklichkeit durch Organe, die vom Grundgesetz nicht vorgesehen sind. Auch nach genauer Lekt&uuml;re habe ich bisher an keiner Stelle entdeckt, dass die <em>OECD<\/em> oder die <em>Bertelsmann Stiftung<\/em> einen verfassungsm&auml;&szlig;igen Auftrag zum Umbau unseres Bildungswesens h&auml;tten. <\/p><p>Vielmehr greifen hier Formen der &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18451\">Soft Governance<\/a>&ldquo;, also des weichen Regierens, die zwar die Kulissen der Demokratie intakt lassen, gleichwohl aber dem Souver&auml;n &ndash; und in Artikel 5  des Grundgesetzes hei&szlig;t es nicht umsonst: &bdquo;Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus&ldquo; &ndash; subtil die Macht entziehen. <\/p><p>Diese Akteure geb&auml;rden sich in der Rolle der hilfreichen Berater und verfolgen unter der Hand ihre eigenen Ziele. Die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21671\">PISA-Studie<\/a> gibt hier ein gutes Beispiel ab, da sie vor dem Hintergrund einer wissenschaftlich eher peinlichen Konzeption gleichwohl auf dem Wege &ouml;ffentlicher Propaganda die Semantik und Pragmatik der Bildungsdiskurse umprogrammieren konnte. <\/p><p><strong>Und welche Intention verbinden Sie nun mit Ihrer Kritik? Reform? R&uuml;ckabwicklung? Was t&auml;te not?<\/strong><\/p><p>G8 muss unbedingt r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden. Allerdings ist dies nur ein erster Schritt, der auch nur dann eine wirkliche Ver&auml;nderung bringen wird, wenn er in eine Neubesinnung auf die wesentlichen Ziele und Konzepte eines stimmigen Bildungswesens eingebettet wird. <\/p><p>Das w&auml;re zum einen eine Revitalisierung der europ&auml;ischen Grundwerte des Humanismus, der Aufkl&auml;rung und der politischen Emanzipation als verbindliche Bildungsziele. Dar&uuml;ber hinaus m&uuml;ssten &ouml;konomistische Steuerungsmodelle verschwinden, ebenso die fatale <a href=\"http:\/\/www.gew-berlin.de\/public\/media\/20150622_streit1-kompetenzen.pdf\">Kompetenzorientierung<\/a> und neoliberale Lernmethoden &ndash; und zwar an allen Schulen. Wichtig w&auml;re auch eine St&auml;rkung der beruflichen Bildung, die ja lange ein Garant f&uuml;r sozialen Aufstieg darstellte. Und &ndash; wenn ich schon tr&auml;umen darf &ndash;: Vor allem m&uuml;ssten die repressiven und selektiven marktf&ouml;rmigen Rahmenbedingungen beseitigt werden, die Armut und soziale Verwerfungen produzieren und dann der &uuml;berforderten Schule zur L&ouml;sung hinwerfen.<\/p><p><strong>Ich bedanke mich f&uuml;r das Gespr&auml;ch.<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Matthias Burchardt<\/strong> ist Akademischer Rat am Institut f&uuml;r Bildungsphilosophie an der Universit&auml;t zu K&ouml;ln und stellvertretender Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der <a href=\"http:\/\/bildung-wissen.eu\/\">Gesellschaft f&uuml;r Bildung und Wissen e.V.<\/a> Er ist entschiedener Kritiker der Bildungsreformen im Namen von PISA und Bologna. Zuletzt erschien von ihm der Aufsatz &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.ak-gemeindepaedagogik.de\/files\/downloads\/symposium-2015\/Kritische%20Wuerdigung%20von%20Bildungsreform%20G8-Artikel.pdf\">G8 als Baustein eines Reformputsches gegen die humanistische Bildungskultur<\/a>&ldquo; im Buch &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.buchhandel.de\/buch\/weniger-ist-weniger-9783862691067\">weniger ist weniger: G8 und die Kollateralsch&auml;den<\/a>&ldquo;. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Weiterlesen:<\/strong><\/p><ul>\n<li>Vortrag: Jens Wernicke: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11356\">Offene und verdeckte Privatisierung im Bildungssystem<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Telepolis-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44961\/1.html\">Change, Reform und Wandel: &Uuml;ber das Alphabet der politischen Psychotechniken<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23149\">Der Schlussverkauf &ouml;ffentlicher Bildung soll beginnen<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Telepolis-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/40\/40010\/1.html\">Neue Rhetorik macht Bildungsreform-Versprechen nicht besser<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18451\">Sanfte Steuerung neu verpackt: Bildungslobbyisten mit neuer Strategie<\/a>&ldquo;<\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Weitere Ver&ouml;ffentlichungen von <strong>Jens Wernicke<\/strong> finden Sie auf seiner Homepage <a href=\"http:\/\/www.jenswernicke.de\">jenswernicke.de<\/a>. Dort k&ouml;nnen Sie auch <a href=\"http:\/\/feedburner.google.com\/fb\/a\/mailverify?uri=JensWernicke&amp;loc=de_DE\">eine automatische E-Mail-Benachrichtigung<\/a> &uuml;ber neue Texte bestellen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/3cb2668e571240b6abf195ed8478ff2e\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float:right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160314_burchardt.jpg\" alt=\"Matthias Burchardt\" title=\"Matthias Burchardt\"\/><\/div>\n<p>Seit Jahren l&ouml;st eine Bildungsreform die n&auml;chste ab. Trotz aller hiermit verbundenen Versprechungen ist bisher kaum etwas besser, sondern vieles schlechter geworden. Zeitgleich nehmen immer mehr private Investoren das &ouml;ffentliche Bildungswesen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26958\">ins Visier<\/a>. Zufall? 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