{"id":32142,"date":"2016-03-15T08:44:15","date_gmt":"2016-03-15T07:44:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32142"},"modified":"2016-03-15T08:44:15","modified_gmt":"2016-03-15T07:44:15","slug":"hinweise-des-tages-2583","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32142","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32142#h01\">Wahlsonntag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32142#h02\">AfD\/Rechtsruck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32142#h03\">Putins Abzug aus Syrien kommt zur Unzeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32142#h04\">TTIP: &bdquo;Politikern gehen Argumente aus&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32142#h05\">Im Schnitt 4,9 Millionen verdient<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32142#h06\">Die Draghi-Null und Sch&auml;ubles schwarze Null<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32142#h07\">Gro&szlig;offensive gegen Armut notwendig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32142#h08\">&ldquo;Zahlen wie alle? Aber gerne!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32142#h09\">Arbeitszeitverk&uuml;rzung als Besch&auml;ftigungsmotor?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32142#h10\">Versch&auml;rfung der Zugangsregeln f&uuml;r den Bundestag macht Lobbyisten nerv&ouml;s<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32142#h11\">Hanseatische Gefahrenzone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32142#h12\">Fukushima, Japan und die USA (1\/2)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32142#h13\">Tauwetter in den West-Ost-Beziehungen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32142#h14\">&ldquo;Kampf gegen den Terrorismus&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32142#h15\">Waffenlieferungen an Konfliktstaaten genehmigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32142#h16\">Wie Snowden zum russischen Agenten gestempelt werden soll<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wahlsonntag<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&ldquo;Wir m&uuml;ssen nichts nachjustieren&rdquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r SPD-Chef Gabriel markierte der Wahlabend eine historische Z&auml;sur &ndash; auch wegen der Erfolge der AfD. Einen Grund zum &ldquo;Nachjustieren&rdquo; an der sozialdemokratischen Agenda sieht er aber nicht. &ldquo;Unser Thema ist der gesellschaftliche Zusammenhalt&rdquo;, sagt Gabriel im Brennpunkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/interview-gabriel-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein Psychologe w&uuml;rde hier wohl fortgeschrittene Realtit&auml;tsflucht attestieren. Im Osten und S&uuml;dwesten der Republik n&auml;hert sich die SPD den einstelligen Wahlergebnissen, &bdquo;gro&szlig;e Koalitionen&ldquo; gibt es bald nicht mehr, da sie a) nicht mehr &bdquo;gro&szlig;&ldquo; sind und b) die SPD so schlecht abschneidet, dass sie noch nicht einmal mehr als Mehrheitsbeschaffer f&uuml;r die CDU zu gebrauchen ist. Und der SPD-Vorsitzende stellt sich in einer solchen Situation der &Ouml;ffentlichkeit und verk&uuml;ndet, man &bdquo;m&uuml;sse an der sozialdemokratischen Agenda nichts nachjustieren&ldquo;. Jeder aufrechte Sozialdemokrat sollte Tr&auml;nen in den Augen haben, wenn man sieht, wie die aktuelle F&uuml;hrungsclique die mehr als 150 Jahre alte ehemals so gro&szlig;e und wichtige Partei ruiniert. &bdquo;K&ouml;pfe&ldquo; wie Gabriel, Oppermann oder Barley h&auml;tten fr&uuml;her wohl noch nicht einmal einen Job als Koffertr&auml;ger f&uuml;r echte SPD-K&ouml;pfe bekommen. Die Duldungsstarre der SPD-Basis ist jedoch ebenfalls bemerkenswert, denn die Entwicklung ist ja nun keiensfalls neu und selbstverst&auml;ndlich muss man die Basis voll und ganz in die Verantwortung nehmen. Und immer noch ist keine &Auml;nderung in Sicht. Es ist zum Heulen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Dazu schreibt uns unsere Leser M.B.:<\/strong> Es erstaunt mich immer wieder, wie auch nach immer weiteren desastr&ouml;sen Wahlergebnissen die F&uuml;hrungs-Clique der SPD (wie ich sie inzwischen nenne) weder ernsthaft in Frage gestellt wird, noch der glaubw&uuml;rdige Versuch einer Selbstreflexion unternommen wird. Das Prinzip der &Uuml;bernahme politischer Verantwortung (durch R&uuml;cktritte) ist innerparteilich au&szlig;er Kraft gesetzt, ein umfassender personeller Neuanfang scheint kategorisch ausgeschlossen zu sein &ndash; oder wo liegt dir Grenze, die daf&uuml;r unterschritten werden muss? 10 Prozent? 5 Prozent? 3 Prozent?<\/em><br>\n<em>Es ist dieser unfassbare Zustand, der mich an eine regelrechte feindliche &Uuml;bernahme dieser alten Volkspartei denken l&auml;sst&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Oskar Lafontaine: Erfolg der AFD ist Denkzettel f&uuml;r neoliberale Politik<\/strong><br>\nZum Ausgang der Wahlen in Baden-W&uuml;rttemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt und dem Erstarken der AFD erkl&auml;rt Oskar Lafontaine: &bdquo;Die Wahlen waren ein Denkzettel gegen die Politik des Neoliberalismus. Seit Jahren stagnieren L&ouml;hne und Renten, soziale Leistungen wurden gek&uuml;rzt, die Ungleichheit von Einkommen und Verm&ouml;gen w&auml;chst und die parit&auml;tische Finanzierung der Sozialversicherung wurde aufgegeben. Es fehlen bezahlbare Wohnungen, es fehlen Lehrer und Polizisten. Die Aufnahme von einer Million Fl&uuml;chtlingen in Deutschland hat diese sozialen Verwerfungen nicht verursacht, sehr wohl aber die Folgen der Vers&auml;umnisse der Politik der vergangenen Jahre deutlich gemacht und versch&auml;rft.  Abgew&auml;hlt wurde damit auch die neoliberale Fl&uuml;chtlingspolitik von Angela Merkel, die die Aufnahme von einer Million Fl&uuml;chtlingen bef&uuml;rwortet hat, sich aber gleichzeitig weigerte, f&uuml;r soziale Ausgleichsma&szlig;nahmen zu sorgen (Erh&ouml;hung des Hartz-IV-Regelsatzes, Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns) und ein gerechteres Steuersystem einzuf&uuml;hren (Reichensteuern). Auch die Partei DIE LINKE muss sich die Frage stellen, warum viele W&auml;hlerinnen und W&auml;hler, die mit der jetzigen Politik unzufrieden sind, der AFD ihre Stimme gegeben haben. Die notwendige Auseinandersetzung mit der AFD darf nicht so gef&uuml;hrt werden, dass sich die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler, die sie gew&auml;hlt haben, oder die sich vorstellen k&ouml;nnen, sie zu w&auml;hlen, in die rechtsradikale oder gar rassistische Ecke gestellt sehen. DIE LINKE muss ihr Profil als eine Partei, die den sozialen Verwerfungen der neoliberalen Politik Widerstand leistet, sch&auml;rfen &ndash; im Gegensatz zur AFD, die gegen den Mindestlohn, f&uuml;r eine Abschaffung der Erbschaftssteuer und niedrigere Steuern auf hohe Einkommen und gegen eine Verm&ouml;genssteuer ist und in ihrem neuen Programm-Entwurf eine Privatisierung der Arbeitslosenversicherung anstrebt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oskar-lafontaine.de\/links-wirkt\/details\/b\/1\/f\/1\/t\/oskar-lafontaine-erfolg-der-afd-ist-denkzettel-fuer-neoliberale-politik\/\">Oskar Lafontaine<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>AfD\/Rechtsruck<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Klima des Rechtsrucks und der Entsolidarisierung<\/strong><br>\nDie Linke habe sich bei den Wahlen in drei Bundesl&auml;ndern mehr erhofft, sagte die Parteivorsitzende Katja Kipping im DLF. Man habe es schwer gehabt in einem Klima des Rechtsrucks. Angesichts der  Wahlerfolge der AfD m&uuml;ssten sich alle fragen, was man dem entgegensetzen k&ouml;nne.<br>\nSowohl im Osten als auch im Westen hat die Linke bei den Landtagswahlen Verluste einstecken m&uuml;ssen. Das habe vor allem mit den AfD-W&auml;hlern zu tun, die Protestw&auml;hler seien. &ldquo;Wir sind mit einem Klima des gesellschaftlichen Rechtsrucks und der Entsolidarisierung konfrontiert&rdquo;, sagte Kipping im Deutschlandfunk. Das gehe einher mit einer Verrohung der Sprache mit einer Zunahme von Gewalttaten gegen&uuml;ber Ausl&auml;ndern.<br>\nEs m&uuml;ssten sich alle fragen &ndash; auch die Medien -, ob sie dieses Klima nicht bef&ouml;rdert h&auml;tten. Etwa dadurch, dass Fl&uuml;chtlinge h&auml;ufig in einem Problemkontext dargestellt w&uuml;rden. Die AfD m&uuml;sse man zudem &ldquo;sozialpolitisch stellen&rdquo;. Die Partei setze sich f&uuml;r die St&auml;rkung der Gutverdiener ein und wolle Sozialleistungen abbauen. Das m&uuml;sse man aufzeigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/landtagswahlen-klima-des-rechtsrucks-und-der.694.de.html?dram:article_id=348284\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Im Kontext des schlechten Abschneidens bei den Landtagswahlen, ist es leider ein fataler Fehler der Linken, allein ein &bdquo;Klima des Rechtsrucks&ldquo; daf&uuml;r verantwortlich zu machen und die Meinungsmache der &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; gegen die Partei zu untersch&auml;tzen und nicht offensiv zu thematisieren. Auch Katja Kippings pauschaler Forderung nach einem breiten &bdquo;B&uuml;ndnis gegen rechts&ldquo;, muss widersprochen werden. Will sich die Linke etwa mit denjenigen verb&uuml;nden, die mit Agenda 2010 und neoliberaler Austerit&auml;tspolitik, die gesellschaftlichen Verh&auml;ltnisse geschaffen haben in welchen die AfD nun re&uuml;ssieren konnte? Dazu sei aus einem Interview mit dem linken Philosophen Slavoj &#381;i&#382;ek zitiert. Der Front National kann hier ohne weiteres durch AfD ersetzt werden: <\/em><br>\n<em>&ldquo;Es wird eine Aufgabe sein, den armen Leuten, die dem Front National ihre Stimme gegeben haben, klarzumachen, dass sie die gleichen Interessen haben wie die armen V&ouml;lker. Dazu m&uuml;ssen beide erkennen, wer ihr Gegner in diesem Klassenkampf ist.&rdquo; <\/em><br>\n<em>Das genau ist es, es muss den Menschen verst&auml;ndlich gemacht werden, das der Gegner das oberste 1% ist. Sich mit deren politischen Erf&uuml;llungsgehilfen zu verb&uuml;nden w&auml;re der falsche Weg.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wir haben nicht nur ein AfD-Problem<\/strong><br>\nMehr als die H&auml;lfte aller (!) W&auml;hler heute &bdquo;hat Angst, dass der Einfluss des Islam zu stark wird&rdquo; in Deutschland \n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160315-hdt-1-.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160315-hdt-1-small-.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/photos\/a.639951416016810.1073741828.573823342629618\/1213859635292649\/?type=3&amp;theater\">jung und naiv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Scotty, beam me up. Die Menschen werden systematisch von einer neoliberalen Politik ihrer Lebensperspektive beraubt und wovor haben sie Angst? Vor dem Islam! Das ist so absurd, da fehlen mir selbst als harten Hund die Worte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Republik r&uuml;ckt weiter nach rechts<\/strong><br>\nDie &raquo;Berliner Republik&laquo; hat sich mit dem Ergebnis der drei Landtagswahlen an den europ&auml;ischen Standard angeglichen. Lange verniedlicht und bestritten: Auch in Deutschland hat sich ein unangenehmer rechtspopulistischer Akteur auf dem politischen Terrain festgesetzt. Mehr noch: Die Politisierung der letzten Wochen in gro&szlig;en Teilen der Gesellschaft und die Unsicherheit &uuml;ber die politischen Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse haben dazu gef&uuml;hrt, dass die Wahlbeteiligung bei den Landtagswahlen in Baden-W&uuml;rttemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt im Vergleich zu 2011 deutlich gestiegen ist.<br>\nInsgesamt gaben rund 8,7 Mio. von 12,6 Mio. Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Laut dem vorl&auml;ufigen Endergebnissen beteiligten sich in Baden-W&uuml;rttemberg und Rheinland-Pfalz jeweils 70,4% der Berechtigten (2011: 66,2 bzw. 61,8%) und in Sachsen-Anhalt 61,1% (2011: 51,2%). In der Tendenz nimmt die Wahlbeteiligung in Deutschland kontinuierlich ab. Bei den Landtagswahlen 2006 verzeichneten alle drei L&auml;nder Negativrekorde, in Sachsen-Anhalt ging nicht einmal die H&auml;lfte der Wahlberechtigten zur Wahl.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/die-republik-rueckt-weiter-nach-rechts\/\">Sozialismus Aktuell<\/a><\/li>\n<li><strong>So unsozial ist die AfD<\/strong><br>\n24 Prozent! Bei ihrer ersten Wahl ist die AfD in Sachsen-Anhalt zweitst&auml;rkste Kraft im Landtag geworden. Die W&auml;hlerbefragungen zeigten: Vor allem bei Arbeitern und Arbeitslosen war die Partei beliebt. In diesen Gruppen stimmten jeweils rund 40 Prozent f&uuml;r die AfD.<br>\nDa ist es wohl gut, dass die Partei ihr Grundsatzprogramm noch gar nicht ver&ouml;ffentlicht hat. Das Recherchezentrum Correctiv hat jedoch den Entwurf daf&uuml;r geleakt. Die wirtschaftspolitischen Vorschl&auml;ge darin stellen das heutige Sozialsystem und die Finanzierung der Kommunen komplett auf den Kopf &ndash; und d&uuml;rften gerade Angestellten und Menschen ohne Arbeit gar nicht gefallen.<br>\nDer Programmentwurf enth&auml;lt einige bekannte Punkte: Raus aus dem Euro, gegen die aktuelle Fl&uuml;chtlingspolitik, gegen Klimaschutz oder f&uuml;r mehr Geld f&uuml;r Familien, wenn sie denn aus Vater, Mutter und Kindern bestehen. Doch einige Vorschl&auml;ge bergen sozialen Sprengstoff und lesen sich wie ein blau-wei&szlig;-rot angestrichener Neoliberalismus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/afd-wirtschaftsprogramm-streichen-kuerzen-abschaffen-a-1082252.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dass ausgerechnet die neoliberale Boulevardpostille SPIEGEL Online sich &uuml;ber den &bdquo;blau-wei&szlig;-rot angestrichenen Neoliberalismus&ldquo; der AfD mokiert, ist nat&uuml;rlich ein Treppenwitz der Geschichte. Dabei ist es ja keinesfalls neu, dass die AfD hinter ihrer rechtspopulistischen Fassade eine knallharte neoliberale Partei ist. Dazu in den NachDenkSeiten z.B. &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16524\">K&ouml;nnen Marktradikale und Nationalchauvinisten eine &bdquo;Alternative f&uuml;r Deutschland&ldquo; sein?<\/a>&ldquo;, &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18722\">AfD ante portas &ndash; Rechtsruck mit der deutschen Tea Party<\/a>&ldquo; und &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17413\">Die (In)Kompetenz der AfD<\/a>&ldquo; &ndash; alle drei Artikel sind aus dem Jahr 2013. Schon vor f&uuml;nf Jahren haben wir &uuml;ber <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10678\">die Vorg&auml;nger der AfD berichtet<\/a>, die mit den teils gleichen Namen (z.B. von Storch, Adam, Gauland) eine Mischung aus reaktion&auml;rer Gesellschaftspolitik und neoliberaler Wirtschafts- und Sozialpolitik propagiert hat. Journalisten, die jetzt die neoliberale Ausrichtung der AfD &bdquo;entdecken&ldquo;, h&auml;tten wohl besser die NachDenkSeiten lesen sollen. Dann w&uuml;rde ihre &Uuml;berraschung ein wenig kleiner ausfallen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Putins Abzug aus Syrien kommt zur Unzeit<\/strong><br>\nAlle Logik spricht gegen die Entscheidung aus Russland. Doch klar ist auch: Nur Putin hat den Einfluss, das Assad-Regime zu ernsthaften Verhandlungen zu zwingen.<br>\nWenn Russlands Pr&auml;sident das Ende des Einsatzes in Syrien und den Abzug der meisten Truppen verk&uuml;ndet, dann wittern nicht nur notorische Putin-Skeptiker eine Finte. Diese Ank&uuml;ndigung kommt nach allem Kalk&uuml;l zur Unzeit.<br>\nWeder hat Russland das offiziell erkl&auml;rte Kriegsziel wirklich erreicht &ndash; Terror gibt es in Syrien noch mehr als genug. Noch ist der inoffizielle Zweck erf&uuml;llt. Die Friedensgespr&auml;che haben eben erst begonnen, der Waffenstillstand ist fragil, und ohne den milit&auml;rischen Druck Russlands werden sich einige Oppositionsgruppen &uuml;berlegen, ob Krieg nicht die bessere Option f&uuml;r sie sein k&ouml;nnte. Die Botschaft trifft auch Syriens Machthaber Baschar al-Assad, der den russischen Schutz f&uuml;r sein &Uuml;berleben ben&ouml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/syrien-putins-abzug-aus-syrien-kommt-zur-unzeit-1.2906865\">Stefan Kornelius in der S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Putin kann machen, was er will &ndash; von Seiten der deutschen Presse hagelt es Kritik. An diesem kleinen Aufsatz des Transatlantikers Stefan Kornelius kann man jedoch auch sehen, dass der russische Milit&auml;reinsatz in Syrien der NATO gar nicht mal so ungelegen kam. Inhaltlich hat Kornelius jedoch nicht einmal Unrecht. Es ist nicht gerechtfertigt von einem &bdquo;mission accomplished&ldquo; zu sprechen. Was sind also die &bdquo;wahren&ldquo; Gr&uuml;nde f&uuml;r Putins Ank&uuml;ndigung?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>TTIP: &bdquo;Politikern gehen Argumente aus&ldquo;<\/strong><br>\nDerjenige, der am produktivsten ist, gewinnt. Dass die &bdquo;Schw&auml;cheren&ldquo; bei der Umsetzung des Freihandelsabkommens wohl auf der Strecke bleiben, machte der Referent Dr. Harald Klimenta in seinem Vortrag &bdquo;TTIP, CETA, TiSA &ndash; Daseinsvorsorge im Freihandel&ldquo; im Randsbergerhof deutlich. Der Autor und Physiker ist im wissenschaftlichen Beirat und im Rat von Attac Deutschland sowie bei Attac Regensburg vertreten und war auf Einladung des Bundes Naturschutz und der B&uuml;rgerinitiative Bayerischer Wald gegen Atomanlagen nach Cham gekommen.<br>\nWer denkt, die Deutschen st&uuml;nden mit ihrem Protest gegen TTIP alleine da, hat weit gefehlt. &bdquo;In &Ouml;sterreich ist die Stimmung gegen das Freihandelsabkommen noch aufgeheizter als bei uns&ldquo;, berichtete Klimenta. Die Konkurrenzsituation, die durch die Vereinbarungen entstehe, f&uuml;hre zwar zu einer Vergr&ouml;&szlig;erung der Marktr&auml;ume und der Steigerung von Produktivit&auml;t und Wirtschaftswachstum. &bdquo;Das hei&szlig;t aber auch, dass diejenigen, die eine zu geringe Produktivit&auml;t haben, rausfliegen&ldquo;, so der Referent. Und das stehe im Widerspruch zu dem Wunsch, die Kulturlandschaft der Bergbauern, auch mit Subventionen, zu erhalten. Ebenso mehre sich in Frankreich und in den USA der Widerstand.<br>\nDen Hauptaspekt legte Klimenta auf die Daseinsvorsorge in den Handelsvertr&auml;gen. &bdquo;Diese hat dort nichts zu suchen&ldquo;, ist er &uuml;berzeugt. In den Vertr&auml;gen werde aber eben auch &uuml;ber &ouml;ffentliche Dienstleistungen verhandelt, von den Gesundheits- und Sozialdienstleistungen &uuml;ber Bildung und Finanzdienstleistungen bis hin zur Abfallbeseitigung, Wasser- und Abwasserwirtschaft. Die &ouml;ffentliche Daseinsvorsorge k&ouml;nnte durch die Freihandelsvertr&auml;ge unter Druck geraten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mittelbayerische.de\/region\/cham\/gemeinden\/cham\/ttip-politikern-gehen-argumente-aus-22798-art1353214.html\">Mittelbayerische Zeitung<\/a>\n<p><strong>Dazu: Neue Verpackung, alter Investorenschutz<\/strong><br>\nKanada und die EU haben sich geeinigt: Streitf&auml;lle zwischen Investoren und Staaten sollen vor ein unabh&auml;ngiges Gericht kommen. Das Sonderrecht f&uuml;r Investoren aber bleibt. Eigentlich waren die Verhandlungen schon vor zwei Jahren abgeschlossen worden. Doch angesichts massiver &ouml;ffentlicher Kritik schrieben die Unterh&auml;ndler ein Kapitel des Freihandelsabkommens noch einmal neu. Ende Februar haben sich die Europ&auml;ische Union (EU) und Kanada dann in ihrem Freihandelsvertrag Comprehensive Economic and Trade Agreement (Ceta) auf grundlegende Reformen des Streitschlichtungsverfahrens f&uuml;r Investoren geeinigt.<br>\nDas neue Kapitel sieht jetzt vor, einen Investitionsgerichtshof inklusive Berufungsinstanz zu etablieren, der in Streitf&auml;llen zwischen Investoren und Staaten entscheidet. Dies ist eindeutig positiv zu bewerten. Doch man hat nur das Verfahren verbessert, nicht die materiell-rechtlichen Regeln in der Sache. Davor scheut die Kommission bislang zur&uuml;ck. Und ob die bei Ceta angeschobenen &Auml;nderungen einen Reformschub f&uuml;r das gesamte internationale Investitionsschutzsystem ausl&ouml;sen, h&auml;ngt vor allem von der Reaktion Washingtons in den Verhandlungen &uuml;ber die Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) ab.<br>\nNach Vietnam ist Kanada das zweite Land, das den europ&auml;ischen Vorschlag f&uuml;r einen internationalen Investitionsgerichtshof akzeptiert. Das hat Signalwirkung. Zuvor verfolgte die kanadische Regierung eine Politik, die sich stark an den Vorstellungen der USA zum Investitionsschutz orientierte. Gerade an dieser Politik der USA hat sich der Streit in Europa entz&uuml;ndet.<br>\nDie USA, flankiert von der Europ&auml;ischen Kommission, wollten zu Beginn der Verhandlungen im Jahr 2013 einen Streitschlichtungsmechanismus in TTIP etablieren. Er sollte ausl&auml;ndischen Investoren erm&ouml;glichen, Regierungen vor privaten, nicht-&ouml;ffentlichen Schiedsgerichten auf Schadensersatz zu verklagen. Das war bislang durchaus &uuml;blich und wurde schon in Tausende Investitionsabkommen zwischen Industrie- und Entwicklungsl&auml;ndern aufgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-03\/ceta-investoren-investitionsschutz-reform-ttip-eu-kanada-usa\">Zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Im Schnitt 4,9 Millionen verdient<\/strong><br>\n4,9 Millionen Euro hat im vorigen Jahr der Vorstandsvorsitzende eines der 30 DAX-Unternehmen verdient, ein Prozent mehr als im Jahr zuvor, aber sogar etwas weniger als 2011. Das liegt daran, dass diese Geh&auml;lter an die Gewinnentwicklung der Unternehmen angepasst sind.<br>\nIm Zweifel stehen die Geh&auml;lter aber doch ein bisschen besser als die Gewinne dar: W&auml;hrend die in den vergangenen zehn Jahren im Schnitt um 0,3 Prozent gesunken sind, sind die Geh&auml;lter der Vorstandschefs im gleichen Zeitraum um zwei Prozent j&auml;hrlich gestiegen. In Europa bekommen die Vorstandschefs im Schnitt eine Million Euro mehr als in Deutschland, in Amerika das Vierfache des hiesigen Niveaus.<br>\nAber auch hierzulande gibt es Unterschiede. Das niedrigste Chefgehalt des vorigen Jahres lag bei 2,3 Millionen Euro, das h&ouml;chste, das Dieter Zetsche von Daimler kassierte, bei 9,7 Millionen Euro. Timotheus H&ouml;ttges von der Telekom bezog mit 4,9 Millionen Euro ein Durchschnittsgehalt. Das Bild kann sich noch ein wenig, aber nicht mehr grundlegend &auml;ndern, wenn auch die noch fehlenden neun DAX-Unternehmen ihre Zahlen berichtet haben, darunter auch VW.<br>\nDennoch liegen Welten zwischen oben und unten: Der Einstiegslohn in der Metallindustrie liegt bei rund 30.000 Euro j&auml;hrlich. Dieter Zetsche verdiente mit 9,7 Millionen gut 300 Mal so viel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/dax-unternehmen-im-schnitt-4-9-millionen-verdient.766.de.html?dram:article_id=348342\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Draghi-Null und Sch&auml;ubles schwarze Null &ndash; warum die deutschen Medien sich die Finger wundschreiben, aber nicht wissen wozu?<\/strong><br>\nDie deutschen &bdquo;Leitmedien&ldquo; sind fassungslos. Aber sie sind nicht nur fassungslos, sie sind auch gedankenlos. Ja, man kann es nur so sagen: Sie sind vollkommen hilflos.<br>\nSchaute man sich nur das Titelbild des Handelsblatts vom vergangenen Freitag an, m&uuml;sste man zu dem Ergebnis kommen, dass etwas absolut Spektakul&auml;res passiert ist. Auf dem Titelblatt z&uuml;ndet sich Mario Draghi mit einem Hundert-Euroschein eine Zigarre an. Welch ein Schock! Liest man aber ein wenig in der Zeitung, ist pl&ouml;tzlich alles ganz unspektakul&auml;r. Auf gef&uuml;hlten zehn Seiten qu&auml;lt man sich durch diverse Kommentare, die alle vor gro&szlig;en Risiken warnen, die sie aber auch nicht genau spezifizieren k&ouml;nnen. Immer wieder beschw&ouml;rt man das japanische Beispiel, ohne zu erkl&auml;ren, warum es &uuml;berhaupt ein Beispiel f&uuml;r Europa ist. Otmar Issing und J&uuml;rgen Stark kommen nat&uuml;rlich zu Wort, die V&auml;ter der europ&auml;ischen Katastrophe, und d&uuml;rfen zum hundertsten Mal beschw&ouml;ren, dass die EZB den Pfad der Tugend verlassen hat. Doch auch hier sagt niemand, was eigentlich falsch ist und vor allem, was die Alternative zur Politik der EZB ist. (&hellip;)<br>\nDas spektakul&auml;rste Ereignis der Pressekonferenz von Mario Draghi war tats&auml;chlich eine wortw&ouml;rtliche Wiederholung. Am Ende seiner Rede bei der Pressekonferenz wiederholte er exakt das, was er schon am 21. Januar dieses Jahres gesagt hatte:<br>\n&ldquo;Fiscal policies should support the economic recovery, while remaining in compliance with the fiscal rules of the European Union. Full and consistent implementation of the Stability and Growth Pact is crucial to maintain confidence in the fiscal framework. At the same time, all countries should strive for a more growth-friendly composition of fiscal policies.&rdquo;<br>\n(&bdquo;Die Fiskalpolitik sollte die wirtschaftliche Erholung unterst&uuml;tzen, wobei sie in &Uuml;bereinstimmung mit den fiskalischen Regeln bleiben sollte. Eine vollst&auml;ndige und konsistente Implementierung des Stabilit&auml;ts- und Wachstumspaktes ist entscheidend, um das Vertrauen in das fiskalische Regelwerk aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig sollten alle L&auml;nder eine st&auml;rker wachstumsfreundliche Fiskalpolitik anstreben.&ldquo;)<br>\nDraghi weist durch die Wiederholung seiner Worte offensichtlich darauf hin, dass bisher nicht auf ihn geh&ouml;rt worden ist. Fiskalpolitik ist Sache der nationalen Regierungen, und die EZB hat darauf keinen Einfluss, sofern das Land nicht von der Troika dominiert wird. Dass Draghi die Implementierung des Stabilit&auml;ts- und Wachstumspaktes anmahnt, zeigt eindeutig, dass sich sein Appell vor allem an Deutschland richtet, das gemessen an den Regeln des Paktes den gr&ouml;&szlig;ten Spielraum hat, um expansive Politik zu betreiben, also die &ouml;ffentlichen Defizite zu erh&ouml;hen, indem der Staat mehr ausgibt (f&uuml;r Investitionen) oder die Steuern senkt. Draghi fordert also indirekt die deutsche Regierung auf, die wirtschaftliche Erholung in der Eurozone durch eine Ausweitung der Nachfrage zu unterst&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-draghi-null-und-schaeubles-schwarze-null-warum-die-deutschen-medien-sich-die-finger-wundschreiben-aber-nicht-wissen-wozu\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gro&szlig;offensive gegen Armut notwendig<\/strong><br>\nDie vermehrte Aufnahme von Fl&uuml;chtlingen wird die bundesdeutsche Sozialstruktur ver&auml;ndern. Armut und soziale Ungleichheit d&uuml;rften sp&uuml;rbar zunehmen. Ja, es droht sogar eine dauerhafte ethnische Unterschichtung der Gesellschaft. Jedenfalls dann, wenn die politisch Verantwortlichen nicht verhindern, dass Gefl&uuml;chtete sozial ausgegrenzt, in Wohnsilos am Rande der St&auml;dte gedr&auml;ngt und bei Bildung, Gesundheit, Freizeitgestaltung und Kultur schlechter gestellt werden.<br>\nEs reicht keineswegs aus, Asylbewerber mit neuen 1-Euro-Jobs einer Besch&auml;ftigungstherapie zu unterziehen, wie von Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles geplant. Sie m&ouml;chte die Hartz-IV-Logik des &ldquo;F&ouml;rderns und Forderns&rdquo; ebenso wie die Union auf Fl&uuml;chtlinge &uuml;bertragen. Integrationsverweigerung w&uuml;rde mit drastischen Leistungsk&uuml;rzungen bestraft werden. Dabei fehlen Sprach- und Integrationskurse, nicht etwa der Bedarf und die Nachfrage.<br>\nHartz IV versperrt Ausl&auml;ndern &ldquo;mit Bleibeperspektive&rdquo; den Erfolg auf dem ersten Arbeitsmarkt, weil es durch Sanktionsdrohungen lediglich immer neuen Nachschub f&uuml;r den Niedriglohnsektor schafft. Sinnvoll w&auml;re ein &ouml;ffentlich gef&ouml;rderter Besch&auml;ftigungssektor, der Zuwanderern wie Einheimischen erlaubt, in sozialversicherungspflichtigen und tariflich bezahlten Arbeitsverh&auml;ltnissen einer sinnvollen T&auml;tigkeit nachzugehen.<br>\nUm den Irrglauben zu zerstreuen, dass &ldquo;uns&rdquo; Massen zerlumpter Migranten die Butter vom Brot nehmen und hiesige Arme finanzielle Opfer f&uuml;r die Aufnahme, Unterbringung und Verpflegung von Fl&uuml;chtlingen bringen m&uuml;ssen, w&auml;re eine sozialpolitische Gro&szlig;offensive erforderlich.<br>\nSie sollte verhindern, dass verschiedene unterprivilegierte Gruppen gegeneinander ausgespielt werden, muss vielmehr den einen wie den anderen gerecht werden. Auch Einheimische mit wenig Geld m&uuml;ssen k&uuml;nftig h&auml;ufiger berufliche Weiterbildung erhalten und schneller eine Wohnung finden k&ouml;nnen. Es war richtig, wenn auch nicht ausreichend, dass die Gro&szlig;e Koalition die Mittel f&uuml;r den sozialen Wohnungsbau verdoppelt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/fluechtlinge-grossoffensive-gegen-armut-notwendig.1005.de.html?dram:article_id=348266\">Christoph Butterwegge auf Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Zahlen wie alle? Aber gerne!<\/strong><br>\nSeit Monaten stehen die Finanzpolitiker in Berlin unter Dauerbeschuss. Ein Abgeordneter sagte j&uuml;ngst, einen derartigen Lobbydruck wie bei der Reform der Erbschaftsteuer habe er noch nicht erlebt. Das Ziel der Verb&auml;nde ist klar, die neue Erbschaftsteuer soll f&uuml;r ihre Mitglieder nicht teurer werden als die alte. Ansonsten seien Arbeitspl&auml;tze und der Bestand der mittelst&auml;ndisch gepr&auml;gten Wirtschaft in Gefahr.<br>\nDoch scheint das bei weitem nicht die einheitliche Meinung der Unternehmer zu sein. Das jedenfalls legt eine Umfrage des YouGov-Instituts im Auftrag der Gr&uuml;nen nahe. Von den 510 teilnehmenden Eigent&uuml;mern und Managern sprachen sich etwa 59 Prozent daf&uuml;r aus, Betriebsverm&ouml;gen nicht mehr beg&uuml;nstigt der Erbschaftsteuer zu unterwerfen, sondern genauso zu behandeln wie vererbtes Geld oder Immobilien. Lediglich 26 Prozent pl&auml;dierten daf&uuml;r, die Erben von Unternehmen besser zu behandeln. Auch die immer wieder angef&uuml;hrte Gefahr von Firmenpleiten und Massenentlassungen bef&uuml;rchten die Befragten nicht. 62 Prozent von ihnen gaben an, dass keine Arbeitspl&auml;tze gef&auml;hrdet w&uuml;rden, wenn es m&ouml;glich sei, die Erbschaftsteuer &uuml;ber zehn bis 15 Jahre abzuzahlen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/steuern-zahlen-wie-alle-aber-gerne-1.2838387\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Arbeitszeitverk&uuml;rzung als Besch&auml;ftigungsmotor?<\/strong><br>\nSeit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 sind in einer Vielzahl von europ&auml;ischen Staaten die Arbeitslosenzahlen angestiegen. Als ein Instrument gegen dieses Problem wird vor allem von Gewerkschaftsseite immer h&auml;ufiger eine Arbeitszeitverk&uuml;rzung gefordert. Aber kann eine Verk&uuml;rzung der Arbeitszeit Besch&auml;ftigung schaffen? Die Erfahrungen in Europa und zahlreiche Studien zeigen, dass eine Arbeitszeitverk&uuml;rzung zus&auml;tzliche Arbeitspl&auml;tze bringen kann &ndash; zumindest wenn bestimmte Voraussetzungen wie die M&ouml;glichkeit zur Reorganisation der Arbeit gegeben sind.<br>\nDer Trend zu Verk&uuml;rzung der Wochenarbeitszeit besteht in Europa seit Beginn des vorigen Jahrhunderts. W&auml;hrend damals eine 60-Stunden-Woche in Europa &uuml;blich war, hat sich bis 1980 eine 40-Stunden-Woche in den meisten europ&auml;ischen L&auml;ndern durchgesetzt. Seitdem bleibt die w&ouml;chentliche Arbeitszeit im Durchschnitt fast konstant und ist in manchen L&auml;ndern wieder im Steigen begriffen.<br>\nDer Trend zu k&uuml;rzeren Arbeitszeiten hat sich im Durchschnitt der Vollzeitbesch&auml;ftigten in den letzten Jahrzehnten deutlich verlangsamt. Sieht man von dem Kriseninstrument der Kurzarbeit ab gab es wenige Initiativen, die eine allgemeinere Verk&uuml;rzung der Wochenarbeitszeit zum Ziel hatten. Allerdings waren in einzelnen Sektoren oder Firmen weitere Ma&szlig;nahmen f&uuml;r eine Verk&uuml;rzung der Arbeitszeit zu verzeichnen, wie bspw. die Einf&uuml;hrung des 6-Stunden Tages in einem &ouml;ffentlichen Pflegeheim im schwedischen G&ouml;teborg, eine Freizeitoption in Kollektivvertr&auml;gen in &Ouml;sterreich, oder Freistellungs- und Karenzzeiten (siehe unten). In einigen L&auml;ndern wie Deutschland (im &ouml;ffentlichen Dienst und einigen Branchen, wie z.B. dem WSI-Arbeitszeitkalender 2014 zu entnehmen) und Frankreich (Ausweitung der erlaubten &Uuml;berstunden) ist aber auch ein Trend zu l&auml;ngeren Arbeitszeiten zu beobachten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/arbeitszeitverkuerzung-als-beschaeftigungsmotor\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Versch&auml;rfung der Zugangsregeln f&uuml;r den Bundestag macht Lobbyisten nerv&ouml;s<\/strong><br>\nDass der &Auml;ltestenrat vergangene Woche die Zugangsregeln f&uuml;r Lobbyisten zum Bundestag versch&auml;rft hat, macht einige Interessenvertreter zusehends nerv&ouml;s. Die einen beklagen einen &ldquo;Vertrauensentzug&rdquo; der Politik gegen&uuml;ber der Wirtschaft, andere sehen jetzt sogar einen &ldquo;&lsquo;Big Brother&rsquo;-Staat nach dem Prinzip von George Orwells &lsquo;1984&rsquo;&rdquo; auf ihre Zunft zukommen.<br>\nVor einiger Zeit fragte die S&uuml;ddeutsche Zeitung den Lobbyisten Karl Jurka, wozu seine Kollegen eigentlich einen Hausausweis f&uuml;r den Bundestag br&auml;uchten. &ldquo;Das wei&szlig; ich auch nicht&rdquo;, antwortete der erfahrene Einfl&uuml;sterer. &ldquo;Ich bin seit 25 Jahren im Gesch&auml;ft und ich habe noch nie einen Hausausweis gebraucht. Ich kenne auch keinen Lobbyisten, der einen hat.&rdquo;<br>\nF&uuml;r andere Interessenvertreter scheinen die begehrten Zugangsscheine zum Parlament dagegen essentiell zu sein. Kaum hatte der &Auml;ltestenrat vergangene Woche eine Versch&auml;rfung der Zugangsregeln f&uuml;r Lobbyisten beschlossen, brachten einige der Ausgeschlossenen ihren Unmut &ouml;ffentlich zum Ausdruck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/blog\/2016-02-26\/verscharfung-der-zugangsregeln-macht-lobbyisten-nervos\">abgeordnetenwatch.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hanseatische Gefahrenzone<\/strong><br>\nIm Juli 2017 soll der G-20-Gipfel in Hamburg stattfinden. Widerstand formiert sich<br>\nEs h&auml;tte das Sahneh&auml;ubchen auf der Olympia-Bewerbung werden sollen: Ein G-20-Gipfel in Hamburg, der die Aufmerksamkeit der Welt auf die Hansestadt und ihren kleinen SPD-B&uuml;rgermeister lenkt. Und das nur zwei Monate bevor das Internationale Olympische Komitee (IOC) entscheiden w&uuml;rde, wer den Zuschlag f&uuml;r die Sommerspiele 2024 bekommt. Das war Olaf Scholz&rsquo; Plan im Sommer 2015. Doch Ende November beerdigten die Hamburger seine Olympia-Tr&auml;ume ganz k&uuml;hl per Referendum. Den Gipfel will Scholz trotzdem ausrichten. Und damit wenigstens diesmal alles glattgeht, fragt er das Parlament erst gar nicht mehr, geschweige denn die Bev&ouml;lkerung.<br>\nErst im Februar verk&uuml;ndete Angela Merkel den Hamburgern, was Olaf Scholz schon seit Monaten plante (und der auch in dieser Sache bedeutungslose gr&uuml;ne Koalitionspartner seit Monaten wusste), aber lieber f&uuml;r sich behielt: Der G-20-Zirkus kommt an die Elbe! Hamburg kann m&auml;chtig stolz sein, Kulisse f&uuml;r das Gipfeltreffen von 20 Staats- und Regierungschefs, von riesigen Verhandlungs-, Medien- und Sicherheitstrupps zu werden, weil &hellip; ja, warum eigentlich? Peinlicherweise k&ouml;nnen das Scholz und sein Senat auch nicht erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/03-12\/013.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Fukushima, Japan und die USA (1\/2)<\/strong><br>\nHeute, am 11. M&auml;rz, j&auml;hrt sich zum f&uuml;nften Mal die furchtbare AKW-Katastrophe von Fukushima. Anla&szlig; auch f&uuml;r uns, zur&uuml;ckzublicken auf diesen Tag. Mehr noch aber, nach den Hintergr&uuml;nden dieser Katastrophe zu fragen. Nun, mit unserem heutigen Gast-Autor, dem Tokyoter Wissenschaftler Kazuhiko Kobayashi, konnten wir einen in jederlei Hinsicht hochkompetenten Gastautor f&uuml;r diesen R&uuml;ckblick gewinnen. Kobayashi, von Hause aus eigentlich Philologe und Wirtschaftswissenschaftler, viele Jahrzehnte lang auch t&auml;tig gewesen in der Bundesrepublik, zeigt in seiner Untersuchung auf, was hinter Fukushima stand und steht, was sich hinter der japanischen AKW-Politik verbarg und verbirgt, welche internationalen Zusammenh&auml;nge am Beispiel Fukushima aufzuzeigen sind. Holdger Platta, der im letzten Jahr, im November, Kazuhiko Kobayashi f&uuml;r einen Vortrag in G&ouml;ttingen gewinnen konnte, hat den Text des engagierten japanischen K&auml;mpfers gegen die AKW-Politik seines Heimatlandes behutsam ins Deutsche &uuml;bertragen. Kobayashi, mittlerweile 69 Jahre alt, der sich vor allem f&uuml;r die japanischen Kinder engagiert, die von der Fukushima-Katastrophe betroffen sind, wird voraussichtlich auch in diesem Jahr wieder nach Deutschland kommen, um auf einer l&auml;ngeren Vortragsreise f&uuml;r die zumeist an Schilddr&uuml;senkrebs erkrankten Kinder aus Fukushima und Umgebung Spendengelder zu sammeln. Wir werden zu gegebener Zeit auf diese Vortragsreise hinweisen. (Artikel: Kazuhiko Kobayashi, Vorspann: Holdger Platta)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/2016\/03\/11\/fukushima-japan-und-die-usa-12\/\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Tauwetter in den West-Ost-Beziehungen?<\/strong><br>\nK&uuml;rzlich war in der Wochenzeitung DIE ZEIT Erstaunliches zu lesen, was allerdings schon seit Monaten kundige, unvoreingenommene Zeitgenossen sagen: Die Ukraine sei ein &bdquo;failed state&ldquo;, mit anderen Worten: ein Pleitestaat, &bdquo;ein marodes, kleptokratisches, von bestechlichen B&uuml;rokraten und milliardenschweren Oligarchen f&uuml;r ihre eigenen Zwecke ausgepl&uuml;ndertes Staatswesen. Die Korruption bl&uuml;ht. Die Justiz ist zum Handlanger der Machtmafia geworden. Der Rechtsstaat funktioniert nicht. Die Wirtschaft befindet sich im freien Fall.&ldquo;(1)<br>\nAnlass zu diesem Artikel war eine Aussage des EU-Kommissionspr&auml;sidenten Jean-Claude Juncker. Er hat in einer Rede in Den Haag gesagt: &bdquo;Die Ukraine wird definitiv in den n&auml;chsten 20 bis 25 Jahren kein Mitglied der EU werden, und auch kein Mitglied der NATO.&ldquo;(2) Nun mag Juncker f&uuml;r die EU sprechen; ob er aber f&uuml;r die NATO sprechen darf, ist sehr fraglich. Denn das &bdquo;Verteidigungsb&uuml;ndnis&ldquo; untersteht letztlich dem Regime der USA. Und da auch die europ&auml;ische Au&szlig;enpolitik weitgehend von Washington gelenkt wird, bleibt abzuwarten, was aus der Erkl&auml;rung des EU-Kommissionspr&auml;sidenten wird. M&ouml;glich, dass sie schon bald wieder vergessen ist, zumal die sogenannten Leitmedien kaum darauf eingegangen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201603143874\/politik\/politik-eu\/tauwetter-in-den-west-ost-beziehungen.html\">Wolfgang Bittner in Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Kampf gegen den Terrorismus&rdquo;: Polizeieinheiten werden mit schweren Waffen ausger&uuml;stet<\/strong><br>\nFrankreich ist nach dem Schock der Anschl&auml;ge im November noch immer im Ausnahmezustand. Der rechtliche Status gilt nach der Verl&auml;ngerung im Februar bis 26. Mai. Innenpolitisch wird er sich fortsetzen, insofern sich die politische Stimmung im Land noch in einer Phase befindet, in der sich Ma&szlig;nahmen zum Ausbau der inneren Sicherheit durchsetzen lassen, die noch vor einiger Zeit auf gr&ouml;&szlig;eren Widerstand gesto&szlig;en w&auml;ren.<br>\nMan k&ouml;nnte es kurz so auf den Nenner bringen: Die Ma&szlig;nahmen zur Aufr&uuml;stung der Polizei, zur Erweiterung der polizeilichen Befugnisse, das Vorhaben, den Schusswaffengebrauch von bisherigen gesetzlichen Einschr&auml;nkungen zu befreien, geh&ouml;rten vordem zu Forderungen, die vor allem aus dem rechten politischen Spektrum kamen. Dass es dagegen Proteste von links gab im Namen der b&uuml;rgerlichen Freiheitsrechte und mit Blick auf die M&ouml;glichkeiten zum staatlichen Missbrauch, geh&ouml;rte gewisserma&szlig;en zur politischen Tradition.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47670\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Waffenlieferungen an Konfliktstaaten genehmigt<\/strong><br>\nMaschinenpistolen und weitere Handfeuerwaffen sollen nach Jordanien, Kosovo, Panama, Trinidad und Tobago und die Vereinigten Arabischen Emirate geliefert werden<br>\nDer geheim tagende Bundessicherheitsrat hat abermals deutsche R&uuml;stungsexporte in Staaten genehmigt, in denen Menschenrechte missachtet werden oder die mit Nachbarn in Konflikt sind. Laut Auskunft von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) kann die Firma Heckler&amp;Koch 100 Maschinenpistolen und 387 automatische Gewehre nach Indonesien liefern. Oman erh&auml;lt 660 Maschinengewehre, 550 Maschinenpistolen sowie weitere Waffenteile im Wert von rund 7,1 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1005127.waffenlieferungen-an-konfliktstaaten-genehmigt.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wie Snowden zum russischen Agenten gestempelt werden soll<\/strong><br>\nDer versch&auml;rfte Ton gegen Snowden zeigt, dass sich der Kalte Krieg zwischen den USA, Teilen der EU und Russland versch&auml;rft<br>\nDie Auseinandersetzung zwischen Pro-Atlantikern und der Prorussland-Fraktion wird in Deutschland sch&auml;rfer. Dass zeigte sich schon in der &Uuml;berschrift eines langen Artikels, der am vergangenen Freitag in der FAZ zu finden war: &ldquo;Russlands geheimer Feldzug den Westen&rdquo;. Das klingt tats&auml;chlich so, als w&auml;ren wir wieder in den Zeiten des tiefsten Kalten Krieges der 50er Jahre.<br>\nNat&uuml;rlich wurden dort einige Tatsachen &uuml;ber die bestimmt nicht besonders progressive russische Europapolitik erw&auml;hnt, die in den letzten Wochen in vielen Medien Erw&auml;hnung fanden. Dazu geh&ouml;rt die zumindest partielle Unterst&uuml;tzung und F&ouml;rderung rechter Bewegungen in Europa durch Russland. Das ist Teil der russischen Interessenpolitik unter Putin. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass diese Bewegungen nicht von Russland geschaffen wurden, sondern sie sind in den jeweiligen L&auml;ndern entstanden. Zudem gibt es nat&uuml;rlich auch von den westlichen Staaten Unterst&uuml;tzung f&uuml;r rechte Bewegungen, wenn es ihren Interessen n&uuml;tzt. Das zeigte sich am Beispiel der Ukraine ebenso wie beim Zerfallsprozess von Jugoslawien in den 1990er Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47681\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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