{"id":3217,"date":"2008-05-13T10:00:53","date_gmt":"2008-05-13T08:00:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3217"},"modified":"2008-05-13T10:00:54","modified_gmt":"2008-05-13T08:00:54","slug":"hinweise-des-tages-646","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3217","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3217&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<br>\n<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Riester verdient an Riester-Rente<\/strong><br>\nW&auml;hrend viele Bundestagabgeordnete erneut eine Erh&ouml;hung ihrer Di&auml;ten verlangen, zeigt der SPD-Abgeordnete Walter Riester, wie man auf andere Weise viel Geld verdienen kann. Ein Minimum von 284.000 Euro hat der fr&uuml;here Arbeitsminister in den ersten 29 Monaten dieser Legislaturperiode durch Vortr&auml;ge zur Werbung f&uuml;r die nach ihm genannte Riester-Rente verdient. Das sind fast 10.000 Euro Nebenverdienst im Monat, also mehr als seine Abgeordnetendi&auml;t von 7339 Euro. Doch damit ist es noch lange nicht getan. Die monatlichen 10.000 Euro sind nur eine Mindestzahl.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/?sid=756476f161869d8abd420e0d0c75645e&amp;em_cnt=1332726\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Als NachDenkSeiten-Leserin oder Leser wissen Sie von diesem Skandal schon l&auml;ngst. Riester kandidiert nicht wieder f&uuml;r den Bundestag. Wir wollen mal wieder eine Prognose wagen: Er landet auf einem Posten eines Finanzdienstleisters.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Vom Vorbild zum Reformfall: Chile reformiert sein privates Rentenversicherungssystem<\/strong><br>\nChile blickt auf 26 Jahre Erfahrung mit einem privaten Rentenversicherungssystem zur&uuml;ck. Sein Weg eines radikalen Wechsels von einem staatlichen Umlagesystem zu einem individuellen und privat verwalteten obligatorischen Kapitaldeckungsverfahren wurde auf der ganzen Welt von den Bef&uuml;rwortern eines Systemwechsels als Beispiel f&uuml;r &auml;hnliche Reformen angef&uuml;hrt. Doch die wichtigsten Versprechen &ndash; bessere Renten, ein h&ouml;herer Deckungsgrad und gesellschaftlich sowie individuell niedrigere Kosten &ndash; sind nicht eingehalten worden. Im Gegenteil, das private Rentensystem produziert zunehmend Altersarmut und Ungleichheit. Das wichtigste Reformprojekt der f&uuml;r mehr soziale Gerechtigkeit angetretenen Regierung unter Pr&auml;sidentin Michelle Bachelet stellt daher die Umsetzung einer Rentenreform dar.<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/080513%20Hinweise%20Kurzbericht_Chile_2008_neu.pdf\">Kurzberichte aus der internationalen Entwicklungszusammenarbeit [PDF &ndash; 136 KB]<br>\n<\/a><\/li>\n<li><strong>Transnet-Vorstand unter Druck<\/strong><br>\nDer geplante Wechsel des am Donnerstag zur&uuml;ckgetretenen Vorsitzenden von Transnet, Norbert Hansen, in den Vorstand der Deutschen Bahn ist an der Basis auf harte Kritik gesto&szlig;en. Eine Gruppe Vertrauensleute fordert gar den R&uuml;cktritt des gesamten Vorstandes der Gewerkschaft. An der Basis der Bahn-Gewerkschaft Transnet gibt es heftige Kritik an dem geplanten Wechsel ihres bisherigen Vorsitzenden Norbert Hansen in den Vorstand der Bahn. Vertrauensleute der Gewerkschaft im Bezirk Nord-Ost forderten deshalb in einem am Freitagabend vom B&uuml;ndnis Bahn f&uuml;r Alle ver&ouml;ffentlichten Schreiben den R&uuml;cktritt des gesamten Transnet-Vorstands.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/News\/Unternehmen\/Handel-Dienstleistungen\/_pv\/_p\/200040\/_t\/ft\/_b\/1428567\/default.aspx\/transnet-vorstand-unter-druck.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Bahn will offenbar 30 Billig-T&ouml;chter schaffen<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn will offenbar nach der Teilprivatisierung rund 9000 Besch&auml;ftigte in bis zu 30 Tochtergesellschaften ausgliedern. Dem neuen Arbeitsdirektor der Bahn, Ex-Transnet-Chef Norbert Hansen, sollen die Pl&auml;ne lang bekannt gewesen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/handel_dienstleister\/:Bahn%20Billig%20T%F6chter\/354246.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Mehdorn soll Doppel-Chef werden<\/strong><br>\nBahnchef Hartmut Mehdorn soll bei der geplanten Teilprivatisierung sowohl den Mutterkonzern als auch die k&uuml;nftige B&ouml;rsentochter f&uuml;hren. F&uuml;r Finanzvorstand Diethelm Sack ist ebenfalls eine Personalunion in beiden Ebenen vorgesehen, wie die Bahn nach einer Klausurtagung des Managements am Freitag in Berlin mitteilte.&acute;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1332425\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Eine Art Verkehrsdelikt<\/strong><br>\nDer ehemalige Siemens-Vorstandsvorsitzende Heinrich von Pierer hat nach Ansicht der Staatsanwaltschaft allenfalls seine Aufsichtspflicht verletzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/artikel\/415\/173898\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Ich bin ein verkannter Mann&rdquo;<\/strong><br>\nLinke-Chef Lafontaine ist stolz, wenn CSU-Chef Huber von ihm die Idee mit der Pendlerpauschale &uuml;bernimmt &ndash; auch wenn er die Pendlerpauschale eigentlich falsch findet:\n<blockquote><p>Wissen Sie, eigentlich halte ich fast alle Steuerverg&uuml;nstigungen f&uuml;r falsch &ndash; auch die Pendlerpauschale. Denn das Bild der Gie&szlig;kanne stimmt ja nicht. Fast ein Drittel der Besch&auml;ftigten haben von Steuerverg&uuml;nstigungen gar nichts, weil sie so wenig verdienen, dass sie gar keine Steuern zahlen. Steuerverg&uuml;nstigungen wie die Pendlerpauschale kommen nur Arbeitnehmern oberhalb des Niedriglohnsektors zugute, obwohl gerade Niedrigverdiener F&ouml;rderungen am n&ouml;tigsten h&auml;tten. Das ist ein strukturelles Problem, das schwer zu vermitteln ist. Wir m&uuml;ssen bei sozial bedingten F&ouml;rderungen zu direkten Zahlungen &uuml;bergehen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/ich-bin-ein-verkannter-mann\/?src=TE&amp;cHash=e466307e64%20\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>SPD-Abgeordnete offen f&uuml;r Linke<\/strong><br>\nEinem Medienbericht zufolge hat eine Gruppe aus etwa 40 SPD-Parlamentariern ein Papier ver&ouml;ffentlicht, in dem sie vorschlagen, die M&ouml;glichkeiten zur Kooperation mit der Linkspartei auszuloten. Unter den Verfassern befinden sich auch prominente SPD-Politiker wie der ehemalige Juso-Chef Niels Annen und der Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Bei der Frage, in welcher Konstellation die SPD-Projekte realisierbar seien, d&uuml;rfe es keine Tabus geben, zitiert die &bdquo;S&auml;chsische Zeitung&ldquo; (Samstagsausgabe) aus einem Papier von etwa 40 jungen SPD-Parlamentariern und Fraktionsmitarbeitern. Zu ihnen geh&ouml;rten Ex-Juso-Chef Niels Annen, der Chef der bayerischen Landesgruppe, Florian Pronold, und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/News\/Politik\/Deutschland\/_pv\/_p\/200050\/_t\/ft\/_b\/1428564\/default.aspx\/spd-abgeordnete-offen-fuer-linke.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Labours Harakiri<\/strong><br>\nNicht nur in London, die einst sozialdemokratische Labourpartei st&uuml;rzt im ganzen Land ab. Wer sollte sie auch noch w&auml;hlen? Mit ihrer Weigerung, einen anderen, einen linken Kurs einzuschlagen, begeht die Labourspitze einen politischen Selbstmord auf Raten. Jetzt r&auml;cht- sich der Denkfehler, dem Tony Blair, der Begr&uuml;nder von New Labour, und seine BeraterInnen aufsassen. Indem man die Politik der Tories &uuml;bernimmt und ihr Territorium &ndash; das wohlhabende &laquo;Middle England&raquo; &ndash; besetzt, so Blairs Kalk&uuml;l, k&ouml;nne man die Konservativen vor sich hertreiben und als politische Kraft ausschalten. Die Rechnung mag ja so lange aufgegangen sein, wie alte, reaktion&auml;re Herren die Konservative Partei dominierten. Seit sich die Opposition aber gewandelt und modernisiert hat, seit sie nicht mehr in Thatchers rabiatem Gewand auftritt, ist eine andere konservative Gruppierung &uuml;berfl&uuml;ssig geworden: der ausgelaugte, machtverw&ouml;hnte, orientierungslose Regierungsapparat von New Labour.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/2008\/nr19\/international\/16301.html\">Die Wochenzeitung Schweiz<\/a><\/li>\n<li><strong>Na dann gute Reise, Gr&uuml;n-Schwarz!<\/strong><br>\nNach allerlei H&auml;utungen sind die Gr&uuml;nen ein ganz normaler Verein. Und ihre Basis steht still und schweigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/?em_cnt=1333137\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Bildung ist wichtiger als Steuersenkung<\/strong><br>\nWirtschaftsweiser Bofinger &uuml;ber die vertrackte Finanzdebatte &ndash; und warum der Staat mehr Geld ausgeben muss: &bdquo;Forderungen nach Steuer- und Abgabensenkungen machen sich immer gut, zumal in zeitlicher N&auml;he zu Wahlk&auml;mpfen. Forderungen, die Staatsverschuldung abzubauen, sto&szlig;en aus psychologischen Gr&uuml;nden in Deutschland auf eine enorm starke Resonanz in der Bev&ouml;lkerung. Dabei reicht es vollkommen aus, wenn der Schuldenstand im Verh&auml;ltnis zur Wirtschaftskraft nicht steigt. Die Zukunftsinvestitionen haben dagegen so gut wie keine Lobby.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1332345\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Fragen an den Autor: &bdquo;Das Ende der Massenarbeitslosigkeit &ndash; Mit richtiger Wirtschaftspolitik die Zukunft gewinnen&ldquo;<\/strong><br>\nSonntag, 11.05.2008, 11.04 Uhr. Eine Sendung in SR2 zum Buch von Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker. Die Sendung ist auch als Podcast verf&uuml;gbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sr-online.de\/sr2\/1334\/754567-print.html\">SR2<\/a><\/li>\n<li><strong>UN-Agrarbericht &ndash; Kein Genfood gegen die Nahrungsmittelkrise?<\/strong><br>\nUm den stetig steigenden Bedarf an Nahrungsmitteln zu decken, haben sich 2002 auf Initiative der Vereinten Nationen und der Weltbank mehr als 400 Landwirtschaftsexperten als Vertreter von rund 90 Regierungen, NGOs und der Biotech-Industrie zum Weltlandwirtschaftsrat (IAASTD) zusammengeschlossen. Die Herausforderung: Eine umfassende Agrar-Agenda zu erstellen. \n<p>Nach jahrelangem Ringen zwischen Wissenschaftlern, Regierenden und Industrie wurde der 2000 Seiten starke Abschlussbericht in Johannesburg feierlich unterzeichnet &ndash; doch die Industrie blieb der Feier fern. Biotech-Betriebe wie Monsanto und Syngenta waren kurz zuvor ausgestiegen, weil der Bericht zu sehr auf &ouml;kologische Landwirtschaft setze und die gentechnischen M&ouml;glichkeiten nicht gen&uuml;gend aussch&ouml;pfe. Diese Reaktion spiegelt die gegenw&auml;rtig hei&szlig; diskutierten Fragen zur Zukunft der Landwirtschaft wider: Welche Strategie stillt den Hunger der Welt? Nachhaltige Landwirtschaft oder Gr&uuml;ne Gentechnik? Vielfalt oder Monokulturen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news?print=1&amp;id=259554\">Informationsdienst Wissenschaft<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Reportage &uuml;ber Arbeit in China: Die Knochenm&uuml;hle<\/strong><br>\nWo &ldquo;Made in China&rdquo; drauf steht, ist Geiz noch geil. Zahlen m&uuml;ssen daf&uuml;r mehrere Millionen chinesische Wanderarbeiter: Ihr Blut hei&szlig;t &ldquo;Standortvorteil&rdquo;, denn nirgendwo k&ouml;nnen Unternehmer es billiger vergie&szlig;en. Eine Reportage aus dem Land der Kranken und Kr&uuml;ppel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/unterhaltung\/fotografie\/619767.html\">STERN online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3217","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3217","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3217"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3217\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3217"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3217"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3217"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}