{"id":32181,"date":"2016-03-16T08:40:01","date_gmt":"2016-03-16T07:40:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32181"},"modified":"2016-03-16T08:40:01","modified_gmt":"2016-03-16T07:40:01","slug":"hinweise-des-tages-2584","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32181","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32181#h01\">Landtagswahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32181#h02\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32181#h03\">Die herrschende Elite lebt in einem Rausch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32181#h04\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32181#h05\">Liebesgr&uuml;&szlig;e aus Moskau &ndash; Der Westen schlug Russlands Ann&auml;herungsversuche stets aus.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32181#h06\">MEMORANDUM-Kurzfassung 2016 verschickt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32181#h07\">Ausbeutung legal, jede Gesetzesl&uuml;cke wird ausgenutzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32181#h08\">Fraport kassiert &ndash; griechischer Staat zahlt und haftet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32181#h09\">Eiskalte Geopolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32181#h10\">Der Riese wankt nicht, er ist auf dem Sprung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32181#h11\">Das AfD-Programm entschl&uuml;sselt &ndash; Eine subjektive Analyse des Programmentwurfs der Rechtspopulisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32181#h12\">Gr&uuml;nen-Fraktionschef Hofreiter: &ldquo;Im Zweifel auch mit der Union&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32181#h13\">ZDF-Chefredakteur Peter Frey: &ldquo;Guter Journalismus braucht Selbstbewusstsein&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32181#h14\">TAGESSCHAU: Aktienkurse wichtiger als der Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32181#h15\">Zu guter Letzt: Georg Schramm &ndash; &bdquo;Wir leben in einem gro&szlig;en Krieg!&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Landtagswahlen<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Oskar Lafontaine zu den Landtagswahlen<\/strong><br>\nWeltnetz.TV hat ein Interview mit mir zu den Landtagswahlen am Sonntag und zur AFD ver&ouml;ffentlicht:<br>\n&ldquo;Wer AFD gew&auml;hlt hat, kommt mit dieser Partei vom Regen in die Traufe. Der klare Auftrag der LINKEN ist deshalb konsequenter Kampf gegen den Neoliberalismus als Politik. Sie muss eintreten f&uuml;r Arbeitende, f&uuml;r den Mindestlohn, f&uuml;r Kleinunternehmer, f&uuml;r Rentner, muss sich m&uuml;hen um alle, die um die soziale Demokratie f&uuml;rchten. Gef&auml;hrlich w&auml;re ein Ignorieren der Bef&uuml;rchtungen und s&hellip;ozialen &Auml;ngste und etwa in Besserwisserei zu verfallen&hellip;.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/1043584442369689\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>Richtungsstreit nach Wahlpleiten: Linke Loser<\/strong><br>\nDie Linke hat bei den drei Landtagswahlen alle Ziele verfehlt. Jetzt k&ouml;nnte in der Partei die Debatte &uuml;ber die Fl&uuml;chtlingspolitik eskalieren. Im Zentrum des Streits: Sahra Wagenknecht. (&hellip;) Auch ihr Mann, Linken-Mitgr&uuml;nder Oskar Lafontaine, irritierte mit populistischen bis nationalistischen Parolen. Deutschland solle &ldquo;Dampfer mit Fl&uuml;chtlingen&rdquo; in die USA schicken, lautete eine.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/landtagswahlen-2016-linke-loser-a-1082311.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Die Propagandamaschine l&auml;uft nach den Landtagswahlen auf Hochtouren. Der Artikel kann seine heimliche Freude &uuml;ber die Wahlniederlage der Linken kaum verhehlen (Linke Loser) und liefert damit gleich einen Grund f&uuml;r den Misserfolg. Die Linke existiert in der Berichterstattung der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; gar nicht oder nur dann, wenn es &uuml;ber innerparteiliche Auseinandersetzungen zu berichten gibt oder wenn es gilt bekannte Mitglieder der Partei, wie Oskar Lafontaine, zu diffamieren. Oskar Lafontaine Nationalismus zu unterstellen ist l&auml;cherlich. Das verk&uuml;rzte Zitat stammt aus einer Kolumne, die auch auf den NachDenkSeiten zu finden war (<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31721\">Der gro&szlig;e Bruder verarscht uns<\/a>). Jeder der lesen kann, wird erkennen, dass die zitierte Textstelle metaphorisch gemeint ist und darauf bezogen war, dass die USA wesentlich mitverantwortlich f&uuml;r die Eskalation des syrischen B&uuml;rgerkrieges sind, die Folgen aber, in Form der hohen Fl&uuml;chtlingszahlen, vor allem die EU bzw. Deutschland ausbaden muss. Wobei sich das Mitleid mit den politischen Verantwortlichen in Grenzen halten sollte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>AfD-Wahlerfolg in Bitterfeld: Die schmutzigste Stadt Deutschlands<\/strong><br>\nDie AfD hat in Sachsen-Anhalt die gr&ouml;&szlig;ten Erfolge eingefahren &ndash; am deutlichsten in Bitterfeld. Hohe Arbeitslosigkeit, Sozialneid und Angst vor Fl&uuml;chtlingen bilden dort den N&auml;hrboden f&uuml;r Rechtspopulismus. (&hellip;) Seit knapp zwei Jahren finden sogenannte Montagsdemonstrationen besorgter B&uuml;rger vor dem Rathaus statt. &ldquo;Da entsteht dann erst der Neid, dann der Hass, dann kommt es zu Ausschreitungen&rdquo;, sagt G&uuml;lland. Und nat&uuml;rlich wei&szlig; er auch, dass der sch&ouml;ne Ortskern von Bitterfeld nur die halbe Wahrheit ist. Als nach der Wende keine Braunkohle mehr abgebaut wurde, die Chemiefirmen und die Filmfabrik ORWO wegbrachen, gab es zun&auml;chst kaum noch Arbeitspl&auml;tze. Die Jugend wanderte in die St&auml;dte ab, die Alten blieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/afd-erfolg-in-bitterfeld-die-schmutzigste-stadt-deutschlands-a-1082329.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die AfD gedeiht also dort am besten, wo Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Perspektivlosigkeit herrschen. W&uuml;rde der SPIEGEL sich selbst ernst nehmen und diese Bestandsaufnahme durchdeklinieren, dann w&uuml;rde er schnell darauf kommen, da&szlig; es einem Land, eben Deutschland, in dem die AfD so gro&szlig;e Wahlerfolge und so gute Umfragewerte hat, offensichtlich gar nicht gut geht, auch wenn Merkel das immer behauptet. Wahr ist, da&szlig; die reale Arbeitslosigkeit deutlich h&ouml;her ist als die offiziell angegebene, der Niedriglohnsektor katastrophale Ausma&szlig;e angenommen hat; da&szlig; millionenfache Rentnerarmut droht und die Reall&ouml;hne der Arbeitnehmer im Durchschnitt gerade erst wieder den Stand von vor 20 Jahren erreicht haben. (Nat&uuml;rlich ist das ziemlich monokausal, nat&uuml;rlich gibt es auch eine starke fremdenfeindliche Stimmung in Deutschland, aber die gab es schon immer und hat nie zu solchen Wahlergebnissen gef&uuml;hrt.) Deutschland geht es *schlecht*, das ist die einfache Wahrheit, und der SPIEGEL hat mit &uuml;ber 20 Jahren neoliberaler Propaganda ma&szlig;geblich zu diesem schlechten Zustand beigetragen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Migration damals und heute: Was hat sich ge&auml;ndert?<\/strong><br>\nAufgrund des wirtschaftlichen Aufschwungs Mitte der 1950er und des damit einhergehenden Bedarfs an Arbeitskr&auml;ften schloss &Ouml;sterreich mit mehreren L&auml;ndern Anwerbeabkommen ab. Die dann als GastarbeiterInnen bezeichneten Arbeitskr&auml;fte wurden im provisorischen Arbeitsamt f&uuml;r &bdquo;GastarbeiterInnen&ldquo; am Ostbahnhof empfangen und oft schon am n&auml;chsten Tag als HilfsarbeiterInnen in der Produktion, auf der Baustelle oder in der Landwirtschaft eingesetzt. Vor 50 Jahren hat das noch reibungslos funktioniert. Nun haben sich die Zeiten aber ge&auml;ndert: Sowohl die Situation auf dem Arbeitsmarkt als auch die Struktur der MigrantInnen, die ist heterogener als noch vor 50 Jahren. (&hellip;)Es darf nicht weiterhin zugesehen werden, wie jede\/r vierte MigrantIn mit einem universit&auml;ren Abschluss in einer Hilfs- oder angelernten T&auml;tigkeit arbeitet. Die Besch&auml;ftigung von MigrantInnen unter ihren Qualifikationen muss vermieden werden. Wie Sie aus dem Report der Arbeiterkammer Wien &uuml;ber die Besch&auml;ftigungssituation und Problemlagen von MigrantInnen zu entnehmen ist, liegen f&uuml;r ExpertInnen aus dem Integration- und Arbeitsmarktbereich die L&ouml;sungen f&uuml;r diese Probleme und die arbeitsmarktpolitischen Erfordernisse auf der Hand. Diese lauten: ausreichendes Angebot an hochwertigen und fachspezifischen Deutschkursen ab dem ersten Tag, genauer Befund vorhandener Abschl&uuml;sse und beruflicher Qualifikationen, Anerkennung ausl&auml;ndischer Bildungsabschl&uuml;sse, M&ouml;glichkeit der Anschlussqualifizierung mit der Bereitstellung so genannter &bdquo;Br&uuml;ckenangebote&ldquo;. Zudem sind spezifische Ma&szlig;nahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik f&uuml;r eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration von zugewanderten Personen wichtig und notwendig. Werden diese Schritte nicht ab dem ersten Tag des Asylverfahrens gesetzt, kann sich eine sp&auml;tere Integration in den Arbeitsmarkt sehr schwer gestalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/migration-damals-und-heute-was-hat-sich-geaendert\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wer den Begriff &Ouml;sterreich durch Deutschland ersetzen mag, d&uuml;rfte eine exakte Beschreibung der Situation hierzulande vorfinden. Wobei: Es gibt &ndash; zumindest in Deutschland &ndash; nicht wenige deutsche Staatsangeh&ouml;rige, die einer Besch&auml;ftigung unter ihren Qualifikationen nachgehen (m&uuml;ssen).<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wer steuerte die Flucht aus Idomeni?<\/strong><br>\nDie Flucht von mehr als 1000 Menschen aus dem griechischen Lager Idomeni in Richtung Mazedonien ist offenbar eine organisierte Aktion gewesen. In dem Fl&uuml;chtlingslager sollen zuvor Flugbl&auml;tter verteilt worden sein, welche die Menschen zur Flucht aufgerufen hatten. Auf dem Flyer, welcher auch in den sozialen Netzwerken kursiert, ist eine Skizze zu sehen, welche den Wegs entlang der Grenze beschreibt, der zu der Stelle f&uuml;hrt, wo eine L&uuml;cke im Grenzzaun ist. (&hellip;) Wer hinter der Flugblatt-Aktion steckt, ist bislang noch unklar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/idomeni-269.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>Dazu: Umstrittene Flugblattaktion in Idomeni: Die gef&auml;hrlichen Helfer<\/strong><br>\nPolizei und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen vor Ort vermuten, dass das Flugblatt zuerst von einer Gruppe deutscher Aktivisten verteilt wurde. Die Gruppe gebe Suppe an Fl&uuml;chtlinge aus, einige der Mitglieder h&auml;tten den Fl&uuml;chtlingen am Montag bei der &Uuml;berquerung des Flusses geholfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/fluechtlinge-umstrittene-flugblatt-aktion-gefahr-durch-hilfe-a-1082469.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Skandal&ouml;ser H&ouml;hepunkt eines Krieges gegen Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nPro Asyl: EU-T&uuml;rkei-Deal ist rechtswidrig \/ Migrationsforscher verurteilt Abkommen scharf<br>\nEin Rechtsgutachten der Fl&uuml;chtlingshilfe-Organisation Pro Asyl hat den geplanten EU-T&uuml;rkei-Deal als illegal beurteilt. Die Vereinbarungen zur R&uuml;ckf&uuml;hrung von Fl&uuml;chtlingen verstie&szlig;en dem Gutachten zufolge gegen die Europ&auml;ische Menschenrechtskonvention, teilte Pro Asyl am Dienstag in Berlin mit.<br>\n&raquo;Schutzsuchende d&uuml;rfen nicht sehenden Auges einem Staat ausgeliefert werden, der sie nicht sch&uuml;tzen will&laquo;, sagte Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer G&uuml;nter Burkhardt. Massenausweisungen von Fl&uuml;chtlingen seien nicht legal. Auch sei eine Einzelfallpr&uuml;fung von Asylantr&auml;gen in der Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention vorgesehen. Dies sei nicht gegeben, wenn Nato-Fregatten Fl&uuml;chtlinge, die sie in griechischen Gew&auml;ssern aufn&auml;hmen, pauschal in die T&uuml;rkei zur&uuml;ck transportieren w&uuml;rden. Das Gutachten stammt von dem Frankfurter Asylrechtsanwalt Reinhard Marx.<br>\nBei der Aus&uuml;bung von Herrschaftsgewalt sei die Bundeswehr auch au&szlig;erhalb ihres Hoheitsgebietes an europ&auml;isches Recht gebunden, betonte Burkhardt: &raquo;Das Recht auf Asyl kann man auf hoher See nicht pr&uuml;fen.&laquo; Daher m&uuml;ssten die Fl&uuml;chtlinge auf das griechische Festland gebracht werden.<br>\nZudem erf&uuml;lle die T&uuml;rkei nicht die Voraussetzungen, um zum sicheren Drittstaat erkl&auml;rt zu werden, f&uuml;hrte Burkhardt weiter aus. Das Land erm&ouml;gliche Fl&uuml;chtlingen nicht, einen Asylantrag zu stellen, sagte er weiter. Nach Berichten von Menschenrechtsorganisationen w&uuml;rden Fl&uuml;chtlinge inhaftiert, massenhaft r&uuml;ckgef&uuml;hrt oder bereits an der Grenze abgewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1005260.skandaloeser-hoehepunkt-eines-krieges-gegen-fluechtlinge.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die herrschende Elite lebt in einem Rausch<\/strong><br>\nUlrich Schneider vom Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverband beklagt eine Verdr&auml;ngung des Armutsproblems, damit &ldquo;die Party der freien Marktwirtschaft weiter gefeiert werden kann&rdquo; (&hellip;) Ulrich Schneider: Wir haben gerade bei der Wohnungsnot ein riesiges Problem vor uns. Wir haben jetzt schon etwa 39.0000 Menschen, die auf der Platte leben, die wirklich ohne Dach &uuml;ber dem Kopf sind. Wir haben einige 100.000, die keine Wohnung haben und wir d&uuml;rfen eines nicht vergessen &ndash; die 800.000 bis eine Million Fl&uuml;chtlinge, die 2015 zu uns gekommen sind und noch kommen werden. Die werden, wenn wir nicht irgendwas unternehmen, im n&auml;chsten Jahr wohnungslos sein. (&hellip;) Was wir im Moment erleben, ist eine Verdr&auml;ngung des Problems.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/die-herrschende-elite-lebt-in-einem-rausch\">Der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Putins Syrien-Strategie: Ein Abzug ist kein R&uuml;ckzug<\/strong><br>\nRusslands Verteidigungsminister Sergej Schoigu durfte am Montagabend erkl&auml;ren, was sein Milit&auml;r in Syrien geleistet hat: 9000 Bombenfl&uuml;ge seit Ende September, 2000 get&ouml;tete feindliche K&auml;mpfer, 10.000 Quadratkilometer Gel&auml;ndegewinne f&uuml;r Assad. Putin lobte, die Streitkr&auml;fte h&auml;tten alle Aufgaben &ldquo;im Ganzen erf&uuml;llt&rdquo;. Nun sei das Au&szlig;enministerium gefragt. Weil das Milit&auml;r so erfolgreich war, kann jetzt die Diplomatie &uuml;bernehmen, sollte das offenbar hei&szlig;en. Putin zieht sich zur&uuml;ck zu einem aus russischer Sicht g&uuml;nstigen Zeitpunkt. Moskau hat &ndash; gegen den Widerstand des Westens &ndash; in Syrien Fakten geschaffen.Zum einen ist der im vergangenen Herbst drohende Sturz Assads abgewendet. Der Teilabzug verringert zum anderen auch die Gefahr f&uuml;r Russland, an der Seite von Assad in einen sehr langwierigen und blutigen Krieg mit hohen eigenen Verlusten gezogen zu werden. Das ist wichtig, weil im September in Russland Parlamentswahlen anstehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/warum-wladimir-putin-den-teil-abzug-aus-syrien-befiehlt-a-1082380.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Was ist das f&uuml;r eine verdrechselte Semantik in der &Uuml;berschrift? Der Text enth&auml;lt wenig Substanzielles, au&szlig;er der Botschaft, dass dem Russen nicht zu trauen ist und die leise Ver&auml;rgerung, dass Russlands Eingreifen den &ldquo;Westen&rdquo; kalt erwischt hat. Der Text ist so offensichtlich Meinungsmache, dass man sich fragt, weshalb die &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; einfach stur diese Art Anti-Russland-Propaganda weiter fahren, obwohl diese inzwischen von jeden halbwegs aufgeweckten Zeitgenossen als solche erkannt wird? <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Analysis of the Russian military pullout from Syria<\/strong><br>\nThe first question which needs to be asked is whether this is correct: have the Russians achieved their objective or not? To answer this question, we need to look at what the initial Russian objectives were. (&hellip;) It turns out that Putin clearly and officially spelled out what the purpose of the Russian intervention was. On October 11th, he declared the following in an interview with Vladimir Soloviev on the TV channel Russia 1: &bdquo;Our objective is to stabilize the legitimate authority and create conditions for a political compromise.&ldquo; That&rsquo;s it. He did not say that Russia would single-handedly change the course of the war, much less so win the war. And while some saw the Russian intervention as a total &ldquo;game changer&rdquo; which would mark the end of Daesh, I never believed that.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/thesaker.is\/analysis-of-the-russian-military-pullout-from-syria\/\">The Saker<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Putin&rsquo;s Syria Withdrawal Keeps Him at the Fore and Everyone Else Guessing<\/strong><br>\nMany analysts thought the main goal, of forcing a dialogue with the United States and of reviving the Cold War idea that Washington and Moscow are the main global police forces, had been achieved. Mr. Obama&rsquo;s spokesman first said that the president had no idea about plans for a Russian withdrawal, but soon after the Kremlin website noted that the Russian and American leaders had spoken by telephone. &ldquo;The resurrection from oblivion of Russian-U.S. cooperation is one of the most important political results of the operation,&rdquo; Vladimir Frolov, an expert on international relations, wrote on the Russian website Slon.ru. &ldquo;It turns out only two superpowers can stop the war.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2016\/03\/16\/world\/europe\/vladimir-putin-russia-syria.html\">New York Times<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Der syrische Aufstand 2011: Das Auftauchen der sunnitischen Fremdlinge<\/strong><br>\nInternational werden derzeit in teilweise sehr aufwendig aufbereiteten Berichten die Anf&auml;nge oder Ausl&ouml;ser der Kriegskatastrophe in Syrien dargestellt. Die Demonstrationen in Syrien am 15. oder 18. M&auml;rz 2011 gelten als Beginn einer Entwicklung, die zum Krieg gef&uuml;hrt hat. (&hellip;) Zum anderen f&auml;llt dem Leser mit dem heutigen Wissen auf, dass die Berichte bereits damals von Infiltrators sprachen &ndash; mit Berufung auf das staatliche syrische Fernsehen. Die Eindringlinge sollen Gewalt bei den Demonstrationen ges&auml;t, Autos umgeworfen, Privateigentum zerst&ouml;rt und die Polizeitruppen angegriffen haben. &Auml;hnlich wie ein schwarzer Block. Bei manchen k&ouml;nnte eine Erinnerung daran wach werden, dass man dergleichen &uuml;ber die ersten gro&szlig;en syrischen Demonstrationen damals auch in deutschen Berichten gelesen oder geh&ouml;rt hatte. Mit dem Verweis auf die staatliche Quelle hatte man das aber schnell als typische Propaganda eingeordnet. (&hellip;) Dies setzt nun zum einen ein dickes Fragezeichen hinter die verbreitete Behauptung, die Proteste gegen Baschar al-Assad h&auml;tten eine Mehrheit hinter sich gehabt &ndash; diese Ansicht m&uuml;sste sich zudem mit dem Ph&auml;nomen auseinandersetzen, weshalb noch Anfang M&auml;rz 2011 der Zulauf bzw. die Anh&auml;ngerschaft f&uuml;r eine Protestbewegung gegen die Regierung in Syrien als bemerkenswert gering eingesch&auml;tzt wurde. (&hellip;) Potentielle Undercover-Infiltrationen durch ausw&auml;rtige M&auml;chte in Syrien passten allerdings nicht in die 2011 vorherrschende Schablone der friedlichen Proteste &ndash; &uuml;ber die &ldquo;unbekannten Sunniten in Syrien&rdquo; wurde kein Wort verloren. Obwohl Baschar al-Assad in seiner ersten Rede zu den Vorg&auml;ngen im Land, am 30. M&auml;rz, ausgiebig auf seinen Verdacht der Konspiration, gesch&uuml;rt von anderen L&auml;ndern, einging. Das wurde damals als Propaganda ignoriert. Das ist heute nicht mehr so leicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47693\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Liebesgr&uuml;&szlig;e aus Moskau &ndash; Der Westen schlug Russlands Ann&auml;herungsversuche stets aus.<\/strong><br>\nEs gab einmal einen russischen Pr&auml;sidenten, der war genauso, wie ihn der Westen heute gern h&auml;tte: westlich, pro-europ&auml;isch, marktwirtschaftlich orientiert. Er suchte die Zusammenarbeit mit Europa und den USA, er f&uuml;hrte sein Land in die Welthandelsorganisation. Gegen die &bdquo;totalit&auml;re stalinistische Ideologie&ldquo;, die in seinem Land geherrscht hatte, stellte er die &bdquo;Ideen der Demokratie und der Freiheit&ldquo;. Und er gab selbstkritisch zu, dass Russland erst &bdquo;am Anfang des Aufbaus einer demokratischen Gesellschaft und einer Marktwirtschaft&ldquo; stehe. Dieser Mann hie&szlig; Wladimir Putin.<br>\nDoch das war 2001, als Putin im Deutschen Bundestag redete. Damals schlug er auch vor, die Zusammenarbeit zwischen Russland und Europa zu st&auml;rken. Im Jahr 2010 brachte er dann eine Freihandelszone &bdquo;von Lissabon bis Wladiwostok&ldquo; ins Spiel. Nichts davon wurde verwirklicht, mit der Folge, dass Putin jetzt auf die Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft setzt und krude eurasische Ideen in Moskau hoch im Kurs stehen. Die Bilanz westlicher Au&szlig;enpolitik ist verheerend: Sollte es ein Ziel gewesen sein, Russland auf Westkurs zu halten, dann wurde dieses Ziel komplett verfehlt. Es w&auml;re also Zeit f&uuml;r etwas Selbstkritik, doch die findet leider nicht statt &ndash; im Gegenteil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/aussen-und-sicherheitspolitik\/artikel\/liebesgruesse-aus-moskau-1324\/\">IPG<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>MEMORANDUM-Kurzfassung 2016 verschickt<\/strong><br>\nDie Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik hat in den vergangenen Tagen die Kurzfassung des MEMORANDUM 2016 an ihre Unterst&uuml;tzerinnen und Unterst&uuml;tzer versandt. Wer sich f&uuml;r die MEMORANDUM-Kurzfassung 2016 und die M&ouml;glichkeit der Unterst&uuml;tzung (durch Unterschrift und Spende) interessiert, kann sie am einfachsten <a href=\"http:\/\/www.alternative-wirtschaftspolitik.de\/wer_wir_sind\/unterstuetzung\/index.html\">&uuml;ber diesen Link anfordern<\/a> (kostenlos).\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ausbeutung legal, jede Gesetzesl&uuml;cke wird ausgenutzt<\/strong><br>\nEin Fallbeispiel zur Problematik von Werkvertrag und Arbeitnehmer&uuml;berlassung<br>\nJ&auml;hrlich suchen mehrere bulgarische Zimmerm&auml;dchen und Roomboys die Beratungsstelle &bdquo;Faire Mobilit&auml;t&ldquo; in M&uuml;nchen auf. So war es auch, als vor einem Monat vier Bulgarinnen von ihrem Arbeitgeber gek&uuml;ndigt wurden und sie den MitarbeiterInnen ihren Arbeitsalltag schilderten.<br>\nEinige der Zimmerm&auml;dchen haben eine abgeschlossene Berufsausbildung oder sogar ein Hochschulstudium. Die Berufsqualifikationen wurden aber nicht anerkannt, ihre Sprachkenntnisse sind gering. Nach Deutschland sind sie aus purer Not gekommen, um Arbeit zu suchen. Letztlich haben sie ein Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis als Zimmerm&auml;dchen bei einer Firma bekommen, in der sie sich mit der Vorarbeiterin auf Serbisch unterhalten k&ouml;nnen.<br>\nSie mussten dort bis zu 500, einmal sogar 700 Zimmer im Monat reinigen und haben daf&uuml;r nicht mehr als 1000 Euro netto verdient. Jede von ihnen hatte einen befristeten Teilzeitarbeitsvertrag mit 30 Wochenstunden, gearbeitet haben sie aber alle in Vollzeit. Als sie gefragt wurden, ob sie oder die Firma die Arbeitszeiten aufgezeichnet haben, erwiderten sie mit Verwunderung, dass sie nicht nach Stunden, sondern nach Zimmern verg&uuml;tet wurden. F&uuml;r jedes Hotel g&auml;be es eine Preisliste, beispielweise bekommen sie pro Zimmer zwischen 2,88 und 3,50 Euro (Akkordarbeit). Ihre t&auml;gliche Arbeitszeit dauerte so lange, bis alle Zimmer fertig waren. Da das Geld als Zimmerm&auml;dchen nicht ausreicht, hatten alle noch einen Nebenjob. F&uuml;r die Familie und den Deutschkurs blieb keine Zeit. Als es weniger Zimmer zu reinigen gab, erhielten sie nur noch zwischen 500 und 700 Euro netto im Monat. Ihre monatliche Miete verschlang 450 Euro. Da sie im Hotel wohnten, durften sie Mietschulden machen, die sie aber in den kommenden Monaten nicht begleichen konnten. Inzwischen wurden die Zimmer vom Hotel gek&uuml;ndigt. Sie m&uuml;ssen nun in zwei Wochen ausziehen und wissen nicht wohin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/35-2016\/++co++bf6bd678-e9e6-11e5-aa12-52540066f352\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Fraport kassiert &ndash; griechischer Staat zahlt und haftet<\/strong><br>\nErl&ouml;s aus Flughafen-Ausverkauf kommt allein Gl&auml;ubigern Griechenlands zugute &ndash; Die &Uuml;bernahme von 14 griechischen Flugh&auml;fen durch die Fraport AG ist ein Skandal. Die Betreiberin des Frankfurter Airports schl&auml;gt massiv Profit aus der Notlage Griechenlands. Dies zeigt der &ouml;ffentlich gewordene &Uuml;bernahmevertrag. Fraport kassiert, der griechische Staat zahlt und haftet. Auf diese Formel l&auml;sst sich die ganze Vereinbarung bringen. Mit anderen Worten: Ein deutsches Staatsunternehmen beutet das verarmte Griechenland aus. Zu diesem Schluss kommt Attac einen Tag vor der Ver&ouml;ffentlichung des Gesch&auml;ftsberichts der Fraport. So sieht der Vertrag vor, dass der griechische Staat Flughafenmitarbeiter entsch&auml;digen muss, die Fraport nicht weiterbesch&auml;ftigt. Werden Besch&auml;ftigte bei Arbeitsunf&auml;llen verletzt oder sterben, muss ebenfalls der Staat zahlen. Sollten durch Gesetzes&auml;nderungen (etwa im Arbeitsrecht) zus&auml;tzliche Betriebskosten entstehen, muss die Regierung Fraport entsch&auml;digen. Das Unternehmen hat auch Anspruch auf Entsch&auml;digung bei Streiks. Die Kosten f&uuml;r Reparaturen oder Ersatz alter Maschinen muss w&auml;hrend der gesamten Vertragszeit der Staat tragen. Dasselbe gilt f&uuml;r Schulden und Bankkredite bei Vertragsende. Planungs- und Umbaukosten darf der Konzern ebenfalls auf den Staat abw&auml;lzen. Er kann den bisherigen Vertragspartnern und Mietern in den 14 Flugh&auml;fen k&uuml;ndigen und neue Lizenzen vergeben &ndash; die gek&uuml;ndigten Firmen muss wiederum der griechische Staat entsch&auml;digen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/fraport-kassiert-griechischer-staat-zahlt-und-haftet\/?no_cache=1&amp;cHash=086804fa404df7f4bc923a779fe5c96d\">attac<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Eiskalte Geopolitik<\/strong><br>\nBei einem zur Zeit in Norwegen stattfindenden NATO-Man&ouml;ver mit Beteiligung von Eliteeinheiten der Bundeswehr wird der Einsatz von Kernwaffen gegen Russland trainiert. Die &Uuml;bung unter der Bezeichnung &ldquo;Cold Response&rdquo; (&ldquo;Kalte Antwort&rdquo;) beinhaltet den Einsatz von Kampfflugzeugen des Typs &ldquo;B-52&rdquo;, die speziell f&uuml;r den Abwurf von Atombomben vorgesehen sind. Es gehe darum, die &ldquo;nukleare Abschreckung&rdquo; gegen&uuml;ber Moskau zu verst&auml;rken, erkl&auml;rt der Oberbefehlshaber des Strategischen Bomberkommandos der US-Armee, Admiral Cecil D. Haney. Parallel zu &ldquo;Cold Response&rdquo; &uuml;ben Atom-U-Boote der US-Marine das Aufsp&uuml;ren feindlicher Unterwasserfahrzeuge im Polarmeer, um eine vermeintlich von Russland betriebene &ldquo;Militarisierung der Arktis&rdquo; zu kontern. Die Bundeswehr wiederum nutzt &ldquo;Cold Response&rdquo; f&uuml;r das Training ihrer auf Gewaltoperationen hinter den feindlichen Linien spezialisierten Truppenteile &ndash; beteiligt ist unter anderem das in illegale T&ouml;tungen in Afghanistan involvierte Kommando Spezialkr&auml;fte (KSK). Dieses erf&uuml;lle seine &Uuml;bungsauftr&auml;ge in Norwegen &ldquo;vorzugsweise ohne Publikum und bei Dunkelheit&rdquo;, hei&szlig;t es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59330\">German-Foreign-Policy.com<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der Riese wankt nicht, er ist auf dem Sprung<\/strong><br>\nChina baut seine gesamte Wirtschaft um, hin zu innovativen Entwicklungen. Das ist mit geringerem Wachstum verbunden, aber auch gro&szlig;en Chancen. Kein Grund zur Panik. (&hellip;)<br>\nTatsache ist, dass das &ldquo;System China&rdquo;, das seit 1978 augenscheinlich so erfolgreich die heimische Volkswirtschaft entwickelt und in die Weltwirtschaft integriert, die soziale Stabilit&auml;t des Milliardenvolkes gewahrt und den Herrschaftsanspruch der Kommunistischen Partei gesichert hat, derzeit mit all den versteckten Kosten und Unterlassungss&uuml;nden konfrontiert wird, die es im Verlauf seiner bisherigen 35-j&auml;hrigen Erfolgsgeschichte unter den Teppich gekehrt hat. Die &ouml;kologischen Sch&auml;den der Boomjahre sind immens; das politisch-administrative Regime ist von Korruption durchzogen; systematische Einkommensungleichverteilungen haben zur Entstehung einer neuen, zunehmend konfrontativen Klassengesellschaft gef&uuml;hrt; und das bisherige &ouml;konomische Modell nachholenden Wachstums erweist sich als ungeeignet zur Bew&auml;ltigung der Herausforderungen der &Auml;ra &ldquo;Industrie 4.0&rdquo;.<br>\nTatsache ist auch, dass genau diese Herausforderungen derzeit mit erheblichem Einsatz angegangen werden, um ein neues &ldquo;System China 2.0&rdquo; zu schaffen, das den Herausforderungen des fortschreitenden 21. Jahrhunderts gewachsen ist. Dieses Bestreben, auf mehreren Ebenen gleichzeitig eine grundlegende Neuorientierung umzusetzen, f&uuml;hrt zwangsl&auml;ufig zu Strukturbr&uuml;chen und ruft Konflikte hervor zwischen den Gewinnern und den Verlierern dieser Ver&auml;nderungen. Die Zeiten einfachen Wachstums und harmonischer Entwicklung sind erst mal vorbei. China befindet sich jenseits der ausgetretenen Pfade der Vergangenheit und muss sich nun in unbekanntem Gel&auml;nde neu organisieren und beweisen.<br>\nDass in einem derartigen Kontext die Wachstumsdynamik zur&uuml;ckgeht, ist letztlich unvermeidbar. Im Zusammenhang mit dem strukturellen Umbau der Volkswirtschaft wirken derzeit gleich mehrere Faktoren d&auml;mpfend auf das Wachstum: 1. Erstmals seit vier Jahrzehnten schrumpft die Anzahl der zur Verf&uuml;gung stehenden Arbeitskr&auml;fte. Der Pool an Erwerbsf&auml;higen hat vor Kurzem sein Maximum von einer Milliarde Menschen erreicht und befindet sich nun &ndash; demografisch bedingt &ndash; unaufhaltsam im Schrumpfen. Dadurch wird Arbeit teurer und insbesondere exportorientierte Gesch&auml;ftsmodelle mit geringer lokaler Wertsch&ouml;pfung verlieren ihre Wettbewerbsf&auml;higkeit und m&uuml;ssen aus dem Markt ausscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-02\/china-wirtschaft-wachstum-umbruch\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>Dazu: Tischtennis und Volkskongress<\/strong><br>\nChina nimmt Kurs auf einen &raquo;bescheidenen Wohlstand&laquo; und das Ende der Armut<br>\nDer Nationale Volkskongress (NVK) 2016 tagt, und neben Alltagsthemen wird in China vor allem auch die Debatte um den F&uuml;nfjahrplan 2016-2020 aufmerksam verfolgt.<br>\nChinesen sind derzeit besonders stolz auf ihre Tischtennisspieler. Wie sie vergangene Woche eindrucksvoll die Mannschafts-WM dominierten, ist ein beliebtes Gespr&auml;chsthema. Erregt debattiert werden hingegen die f&uuml;r heimische Verh&auml;ltnisse unsagbar riesigen Summen, mit denen ausl&auml;ndische Fu&szlig;ballspieler eingekauft werden. Dazu passt die Erregung &uuml;ber inzwischen allzu viele Milliard&auml;re. Denen sollte man strenge Z&uuml;gel anlegen, hei&szlig;t es, so wie den Reichen &uuml;berhaupt.<br>\nAuch der Volkskongress wird durchaus zur Kenntnis genommen und dass China am Beginn einer neuen Etappe seiner 1978 eingeleiteten Modernisierung steht. Tats&auml;chlich interessiert da vieles im chinesischen Alltagsleben, nicht nur die immer wieder genannte Abschw&auml;chung des Wirtschaftswachstums.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1004882.tischtennis-und-volkskongress.html%20\">neues deutschland<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ist es nicht erstaunlich, dass in deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; sehr oft &uuml;ber die Kandidatenauswahl f&uuml;r die n&auml;chste US-Pr&auml;sidentschaftswahl berichtet wird w&auml;hrend wir hierzulande kaum etwas &uuml;ber das (&ouml;konomische und politische) Leben in China &ndash; immerhin auf der internationalen B&uuml;hne der &ldquo;Gegenspieler&rdquo; der USA &ndash; kennen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das AfD-Programm entschl&uuml;sselt &ndash; Eine subjektive Analyse des Programmentwurfs der Rechtspopulisten<\/strong><br>\nAm Freitag haben wir den Entwurf des AfD-Grundsatzprogramms ver&ouml;ffentlicht. Am Samstag habe ich auf Facebook eine pointierte Zusammenfassung des Programms geschrieben. Einige Leute haben uns daf&uuml;r kritisiert und meinten, einzelne Programmpunkte seien zu sehr zugespitzt gewesen. Ich erkl&auml;re deshalb hier noch mal im Detail, wie ich zu den Einsch&auml;tzungen gekommen bin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/blog\/2016\/03\/14\/das-afd-programm-entschluesselt\/\">David Schraven auf CORRECT!V<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gr&uuml;nen-Fraktionschef Hofreiter: &ldquo;Im Zweifel auch mit der Union&rdquo;<\/strong><br>\nNach dem Sieg im S&uuml;dwesten stehen die Gr&uuml;nen vor einem Realo-Ruck. Sind Idealisten in der Partei jetzt abgemeldet? Fraktionschef Anton Hofreiter sagt: Sogar Linksgr&uuml;ne k&ouml;nnen von Kretschmann lernen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gruenen-fraktionschef-anton-hofreiter-offen-fuer-schwarz-gruen-2017-a-1082455.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Gr&uuml;nen sind ja auch nicht dumm und merken schon, dass die Option Rot-Gr&uuml;n auf Bundesebene auf absehbare Zeit keine Chance hat. Gleichzeitig muss man auch sehen, dass die politische N&auml;he zwischen dem rechten Fl&uuml;gel der Gr&uuml;nen und der CDU nicht zu &uuml;bersehen ist. Somit ist Schwarz-Gr&uuml;n bzw. Gr&uuml;n-Schwarz sicher keine unlogische Partnerschaft. Die Gr&uuml;nen sind somit &ndash; so paradox es klingen mag &ndash; der gro&szlig;e Gewinner des Erstarken der AfD.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>ZDF-Chefredakteur Peter Frey: &ldquo;Guter Journalismus braucht Selbstbewusstsein&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Guter Journalismus braucht Selbstbewusstsein und offenen Dialog.&rdquo; Das sagte ZDF-Chefredakteur Peter Frey am 11. M&auml;rz 2016 in seiner Begr&uuml;&szlig;ungsrede auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Osteuropakunde in Mainz. Mit Blick auf m&ouml;gliche russische Propaganda-Aktivit&auml;ten zur Beeinflussung der &ouml;ffentlichen Meinung in Deutschland erg&auml;nzte er: &ldquo;Ein Teil der Strategie zielt auf Verunsicherung. Deswegen m&uuml;ssen Journalisten heute neben der Bereitschaft zu Transparenz und Dialog auch klar Haltung zeigen und sich nicht von jedem Tweet und jedem Facebook-Eintrag ins Bockshorn jagen lassen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/7840\/3273888\">ZDF Pressestelle<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Die neu entdeckte &bdquo;russische Propaganda&ldquo; kommt offenbar gerade recht f&uuml;r die unter Dauerbeschuss seitens ihres Publikums stehenden deutschen Leitmedien. Der vermeintlich angestrebte Dialog mit den eigenen Kritikern aber wird zwar auf Festreden beschworen, doch in welchen konkreten (ZDF-)Sendungen findet er derzeit eigentlich statt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>TAGESSCHAU: Aktienkurse wichtiger als der Krieg<\/strong><br>\nDie TAGESSCHAU mobilisiert rund 15 Millionen Zuschauer. Keine Sendung, kein Medium zieht in Deutschland mehr Leute an. Wenn man in die t&auml;gliche Verk&uuml;ndung der endg&uuml;ltigen TV-Wahrheit Werbung einblenden k&ouml;nnte, w&auml;re sie unbezahlbar. M&uuml;ssen die Ideologen der unglaublich freien Marktwirtschaft aber gar nicht: Sie haben ganze drei Minuten f&uuml;r ihren t&auml;glichen TV-Spot B&Ouml;RSE VOR ACHT. Die TV-Ger&auml;te laufen gerade warm, direkt vor der TAGESSCHAU, dem Zuschauer-F&auml;nger Nummer Eins, wird die Aufmerksamkeit des deutschen TV-Guckers seit dem Jahr 2000 auf das Wohl und Wehe der Wirtschaft und ihrer Spekulanten zentriert. Obwohl kaum sieben Prozent der Zuschauer Aktien besitzen, wird die beste Sendezeit des Tages an solche Nachrichten verschenkt: &bdquo;BMW feiert&ldquo;, VW bibbert&ldquo; oder &bdquo;Dax verliert an Schwung, trotz EZB-Vorfreude&ldquo;. Krasser kann die Ideologie des Kapitals kaum unter die Leute gebracht werden, brutaler werden die Interessen der Unternehmen nirgendwo gefeiert, als ausgerechnet in den Minuten vor der TAGESSCHAU. Ein Fall f&uuml;r den Rundfunkrat, sollte man meinen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/schmock\/die-rundfunk-raetepublik.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Georg Schramm &ndash; &bdquo;Wir leben in einem gro&szlig;en Krieg!&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=YcrkJrxwKiQ\">3Sat<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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