{"id":32200,"date":"2016-03-17T08:48:08","date_gmt":"2016-03-17T07:48:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32200"},"modified":"2016-03-17T12:30:39","modified_gmt":"2016-03-17T11:30:39","slug":"hinweise-des-tages-2585","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32200","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32200#h01\">DIE LINKE in der Fl&uuml;chtlingskrise: Angriff ist die beste Verteidigung!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32200#h02\">Landtagswahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32200#h03\">Merkels Mann f&uuml;rs Grobe und das schmutzige Fl&uuml;chtlingsgesch&auml;ft.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32200#h04\">Verrohung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32200#h05\">Die Sprache der Wut: Entwederoderismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32200#h06\">Verdienstunterschied zwischen Frauen und M&auml;nnern in Deutschland bei 21 %<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32200#h07\">Tiefe Kluft zwischen Frauen und M&auml;nnern bei der Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32200#h08\">Mit sanftem Druck zur &bdquo;Deutschland-Rente&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32200#h09\">DB-Aufsichtsrat n&auml;hert sich seiner Verantwortung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32200#h10\">Sparkassen bitten Kunden zur Kasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32200#h11\">Erst Lobbyisten, dann das Parlament?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32200#h12\">Die Sackgasse verlassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32200#h13\">Die Antinativen, die Systemfrage und ihre Homogenit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32200#h14\">&bdquo;Die Wahl war eine Protestwahl&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32200#h15\">Das Letzte: Den Reichen nehmen hilft den Armen nicht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>DIE LINKE in der Fl&uuml;chtlingskrise: Angriff ist die beste Verteidigung!<\/strong><br>\nDIE LINKE hat bei den Landtagswahlen eine schwere Niederlage erlitten. In Baden-W&uuml;rttemberg und Rheinland-Pfalz stagnierte DIE LINKE, in Sachsen-Anhalt brach sie um &uuml;ber sieben Prozent im Vergleich zur letzten Landtagswahl ein und musste den Anspruch auf den Ministerpr&auml;sidenten aufgeben. DIE LINKE verlor dabei insbesondere in Sachsen-Anhalt massiv W&auml;hlerinnen und W&auml;hler an die antisoziale und fremdenfeindliche &bdquo;Alternative f&uuml;r Deutschland&ldquo; (AfD). Die AfD &ndash; k&uuml;rzlich noch totgesagt &ndash; bestimmt nun die politische Debatte in Deutschland.<br>\nDie Aufgabe einer linken Partei ist es, die soziale Situation der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung einschlie&szlig;lich der Fl&uuml;chtlinge zu verbessern. Mehrheiten gegen die CDU sind mit der AfD in den Parlamenten in Zukunft nicht mehr m&ouml;glich. Wenn DIE LINKE geschw&auml;cht wird und die Lohn- und Rentenk&uuml;rzer gest&auml;rkt werden, hat DIE LINKE versagt.<br>\nEs gibt drei M&ouml;glichkeiten auf das Debakel zu reagieren: Erstens, DIE LINKE h&auml;lt an ihrer Strategie fest, weil die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler zu dumm sind, und versagt weiter. Zweitens, DIE LINKE h&ouml;rt auf, f&uuml;r die sozial Schwachen bzw. die Fl&uuml;chtlinge zu k&auml;mpfen. Dann ist sie keine linke Partei mehr und mithin &uuml;berfl&uuml;ssig. Drittens, DIE LINKE h&auml;lt an ihren politischen Zielen fest, &uuml;berdenkt aber ihre Strategie. Mir erscheint die letzte Variante die sinnvollste unter den drei Alternativen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/782.die-linke-in-der-fl%C3%BCchtlingskrise-angriff-ist-die-beste-verteidigung.html\">Fabio De Masi, MdEP<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Sarah Wagenknecht scheint da schon weiter zu <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/verunsicherung-und-aengste-wagenknecht-merkels-fluechtlingspolitik-sei-schuld-an-afd-erfolg_id_5361250.html\">sein<\/a>. Es geht ja nicht darum Menschen in Not und Lebensgefahr abzuweisen, aber man kann nicht an die eine Millionen Menschen in kurzer Zeit aufnehmen und dann weiter von der schwarzen Null schwadronieren. Damit sind Verteilungskonflikte vorprogrammiert.<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Landtagswahlen<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Ganz sch&ouml;n viel Aufregung um ein paar Wahlen!<\/strong><br>\nDabei m&uuml;ssen die sowieso wiederholt werden. Ja! Weil die W&auml;hler v&ouml;llig falsche Informationen hatten. Da hie&szlig; es im Vorfeld ja klar und deutlich, dass wir schon 2015 mehr als eine Millionen Fl&uuml;chtlinge bekommen haben. Und dass da ja kein Ende absehbar sei, solange Frau Merkel nicht endlich ihre Politik &auml;ndert. Und dass das ja alles v&ouml;llig unkontrolliert laufe. Da konnte man nat&uuml;rlich zum Protestw&auml;hler werden. So, und jetzt? Meldet die Bundesregierung auf Nachfrage, dass 2015 gar nicht eine Millionen oder noch mehr Fl&uuml;chtlinge gekommen sind &ndash; sondern, wegen etlicher Doppelz&auml;hlungen und Durchreisen, Achtung: nur 600000. Und schlimmer noch: die l&auml;ngst einkalkulierten nochmal eine Million, die 2016 kommen sollten, d&uuml;rften schon gar nicht mehr kommen, seit Mazedonien und andere sympathische L&auml;nder die Stacheldrahtindustrie ankurbeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/permalink.php?story_fbid=998145810268017&amp;id=160349790714294\">Thomas Fricke via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Diese Entwicklung hat die Union zu verantworten&rdquo;<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD) hat Angela Merkel und die Union f&uuml;r den Aufstieg der AfD verantwortlich gemacht. &Uuml;ber Jahrzehnte h&auml;tten CDU und CSU den Eindruck erweckt, Deutschland sei kein Einwanderungsland. [&hellip;]<br>\nSchr&ouml;der sagte, es vollziehe sich eine &ldquo;Europ&auml;isierung des deutschen Parteiensystems&rdquo;. Begonnen habe das, als neben die SPD die Linke r&uuml;ckte. Die derzeitige Schw&auml;che seiner eigenen Partei f&uuml;hrte Schr&ouml;der auf parteiinterne Fehler zur&uuml;ck: &ldquo;Vielleicht hat sie die Chance verpasst, ihre Zustimmung zu den Asylpaketen mit der Forderung nach modernen Einwanderungs- und Integrationsgesetzen zu verbinden.&rdquo; Die SPD m&uuml;sse in der Bundesregierung jetzt daf&uuml;r sorgen, &ldquo;dass die Integration der Fl&uuml;chtlinge gelingt&rdquo; .<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-03\/gerhard-schroeder-afd-tuerkei-cdu-fluechtlingspolitik\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kann es sein, dass auch Gerhard Schr&ouml;der mit seiner Politik der Agenda 2010 &ndash; insbesondere den &ldquo;Hartz I bis IV-Reformen&rdquo; &ndash; und der daraus resultierenden sozialen Verunsicherung auch zur &ldquo;Europ&auml;isierung des deutschen Parteiensystems&rdquo; beigetragen hat? Immerhin halten u.a. seine &ldquo;Sch&uuml;ler&rdquo; Gabriel, Oppermann und Steinmeier auch heute an dieser Politik fest. Und das obwohl der Alt-Kanzler sogar gesagt <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-streit-ueber-agenda-2010-schroeder-fordert-nachgeben-von-muentefering-a-511640.html\">hat<\/a>, dass die Reformen der Agenda 2010 &ldquo;nicht die Zehn Gebote (sind, C.R.), und niemand, der daran mitgearbeitet hat, sollte sich als Moses begreifen&rdquo; <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>O Gott, Herr Schmid<\/strong><br>\nWie Schr&ouml;ders Kinder die SPD in Baden-W&uuml;rttemberg an die Wand gefahren haben. Nils Schmids Ank&uuml;ndigung, Vorsitzender bleiben zu wollen, ist f&uuml;r unseren Autor das Signal, dass &ldquo;das Elend weitergeht&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/debatte\/259\/o-gott-herr-schmid-3514.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><em>In der Gesamtausgabe von Kontext lesen sie diese Woche unter anderem:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Spiel nicht mit den Schmuddelkindern:<\/strong> Landauf, landab wird Winfried Kretschmann als Gegengift gegen die grassierende Politikverdrossenheit ger&uuml;hmt. Aber ihm und seiner Partei n&uuml;tzt das kaum: CDU und FDP packen ihre Uralt-Ressentiments gegen die Gr&uuml;nen aus und gefallen sich in Totalverweigerung.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Rote Karte f&uuml;r die CDU:<\/strong> Wer das Volk verunsichert, bekommt die Rote Karte gezeigt. Gemeint sind die CDU und ihr M&ouml;chtegern-MP Guido Wolf. Wer derart schlingere, d&uuml;rfe sich &uuml;ber das Desaster nicht wundern, kommentiert unser Gastautor.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Wohlstand f&uuml;r Reiche:<\/strong> Die AfD sitzt demn&auml;chst mit 23 Mann im Landtag. Mittlerweile ist sie in acht regionalen Parlamenten in Deutschland vertreten. Aber was hat die AfD zu bieten, abgesehen von weniger Fl&uuml;chtlingen und Islamkritik? Keine Werbung mehr im &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen. Immerhin.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Wahlnacht-Gefl&uuml;ster:<\/strong> Der Superwahlsonntag hat die Programme gekapert. Unsere Autorin hat sich durchgezappt. &Uuml;ber die Petrysierung des deutschen Fernsehens und erste sch&uuml;chterne Heiratsangebote in der Nacht der N&auml;chte.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Ein Solit&auml;r:<\/strong> Den verstorbenen Peter Conradi kennt unser Autor seit Jahren. Nicht nur als SPD-Genossen, sondern auch als K&auml;mpfer gegen Stuttgart 21. Ein Nachruf.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Kunst als Geldmaschine:<\/strong> Die KPMG f&ouml;rdert gern junge Kunst. Schlie&szlig;lich ist das f&uuml;r Wirtschaftspr&uuml;fer ein gutes Aush&auml;ngeschild. Der Stadt Leverkusen empfehlen sie jedoch, das Museum Morsbroich zu schlie&szlig;en.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Mercedes und die Junta:<\/strong> Vor 40 Jahren putschten rechte Gener&auml;le in Argentinien. Einiges spricht daf&uuml;r, dass die Daimler-Tochter Mercedes-Benz Argentina in die Verbrechen der Milit&auml;rdiktatur verstrickt war.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Volkspartei ohne Volk<\/strong><br>\nWenn es einen Preis f&uuml;r die unterirdischste Pressekonferenz nach verlorenen Wahlen g&auml;be, h&auml;tte ihn sich SPD-Chef Gabriel gestern redlich verdient gehabt: D&uuml;rre Dankesworte, Blumenstr&auml;u&szlig;e f&uuml;r die Kandidaten, Abgang von der B&uuml;hne ohne Journalistenfragen nach f&uuml;nf Minuten.<br>\nDeutlich beredeter, aber kaum inhaltsst&auml;rker der Auftritt der CDU-Vorsitzenden Merkel: Ja, meinte die Kanzlerin zur Fl&uuml;chtlingskrise, &bdquo;jetzt hei&szlig;t es, die entsprechenden Antworten zu finden&ldquo;. Angesichts solcher Worth&uuml;lsen, der Sprachlosigkeit Gabriels und der &uuml;berfl&uuml;ssigen Attacken Seehofers kann einem angst und bange werden um die unter die R&auml;der gekommenen (Ex-)Volksparteien. Trotz teils historischer Niederlagen hielten es die Vorsitzenden nicht f&uuml;r n&ouml;tig, mit den B&uuml;rgern in einen ernsthaften Dialog zu treten &ndash; geschweige denn ein paar konkrete Antworten auf die Fragen der Fl&uuml;chtlingskrise zu geben.<br>\nNat&uuml;rlich ist das Abschneiden der AfD bemerkenswert, ebenso die Tatsache, dass es die SPD in zwei Landtagen nur noch auf den vierten Platz schaffte. Aber am bedeutsamsten ist wohl das Desaster der CDU. Denn die Christdemokraten sind seit Sonntag in jenem Tal der Tr&auml;nen angekommen, in dem sich die SPD schon seit gut einem Jahrzehnt befindet und aus dem Volksparteien nur schwer einen Ausweg finden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/politik\/kommentar-volkspartei-ohne-volk-1.5059166\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.G.:<\/strong> Kurz und knapp &ndash; deutlich und wahr! Wieso gelingt dies kaum den Journalistinnen und Journalisten der sog. Mainstream-Medien?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Alternative f&uuml;r Reiche? Wo die AfD sparen will<\/strong><br>\nVom Wirtschaftsprogramm der AfD w&uuml;rden vor allem Gutverdiener profitieren. Wichtige W&auml;hlergruppen wie Arbeitslose und Geringverdiener m&uuml;ssten hingegen harte Einschnitte bef&uuml;rchten. Ein &Uuml;berblick. Die AfD sei &ldquo;die Partei des sozialen Friedens&rdquo;, sagte Parteichefin Frauke Petry nach den Erfolgen bei den drei Landtagswahlen am Wochenende. Tats&auml;chlich punktete die AfD besonders bei Arbeitslosen und Arbeitern. Rund 40 Prozent aus diesen beiden Gruppen stimmten etwa in Sachsen-Anhalt f&uuml;r die AfD. Nat&uuml;rlich vor allem wegen der Fl&uuml;chtlingspolitik. Aber auch, weil die AfD sich als Schutzpatron des kleinen Mannes gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article153335239\/Alternative-fuer-Reiche-Wo-die-AfD-sparen-will.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Erfreulich ehrlich weist&nbsp;die WELT darauf hin, da&szlig; &auml;hnlich asoziale Forderungen f&uuml;r eine weitere Privatisierung der Sozialversicherungen und eine&nbsp;weitere Versch&auml;rfung des regressiven Steuersystems (Entlastungen bei den direkten Steuern f&uuml;r Gutverdiener, Belastungen f&uuml;r Wenigverdiener) schon bei den anderen scharf neoliberalen Parteien CDU, CSU und FDP zu finden waren und sind. Es fehlt&nbsp;allerdings&nbsp;der weitergehende Zusatz, da&szlig; fast alle aufgef&uuml;hrten Forderungen &ndash; Stufenmodell bei der Einkommensteuer, Abschaffung der Erbschaftsteuer und der Gewerbesteuer, weitgehende Privatisierung von&nbsp;Arbeitslosen- und Rentenversicherung, Abschaffung der gesetzlichen Krankenversicherung\/&rdquo;Kopfpauschale&rdquo; &ndash; u. a. auf dem Leipziger Parteitag der CDU (2003) unter dem Vorsitz von &ldquo;Mutti&rdquo; Merkel mit gro&szlig;en Mehrheiten beschlossen wurden und&nbsp;in Teilen auch bei der SPD zu finden waren. Leider hat die WELT damals keine &ldquo;Warnhinweise&rdquo; ausgesprochen &agrave; la &ldquo;CDU und SPD machen eine Politik, die gegen die Interessen ihrer W&auml;hler, von Arbeitslosen und Arbeitnehmern gerichtet ist&rdquo;. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Merkels Mann f&uuml;rs Grobe und das schmutzige Fl&uuml;chtlingsgesch&auml;ft.<\/strong><br>\nIn Sachen Migration und Integration sind das Bundesinnenministerium und de Maizi&egrave;re zu Sicherheitsrisiken geworden. Der Kampf gegen Fl&uuml;chtlinge anstelle der Bek&auml;mpfung der Fluchtursachen ist der st&auml;rkste Beleg f&uuml;r die Verwechslung von Migrationspolitik und Sicherheitspolitik.<br>\nDie in Europa sogenannte &sbquo;Fl&uuml;chtlingskrise&lsquo; ist in Wahrheit eine Weltkrise, die ihre Opfer vor die Tore der Festung Europa treibt. Die Festung aber verweigert den Schutzsuchenden immer h&auml;ufiger den Zugang. Sie sorgt sich mehr um die Sicherheit ihrer Au&szlig;engrenzen als um das Schicksal der Fl&uuml;chtenden. Sie n&ouml;tigt sie so auf lebensgef&auml;hrliche und von Kriminellen er&ouml;ffnete Zugangswege. Sie nimmt das damit verbundene Massensterben vor ihren Grenzen lamentierend, aber de facto billigend in Kauf. [&hellip;]<br>\nMit all diesen, nicht selten durch regierungsfreundliche Rechtsgutachten legitimierten Winkelz&uuml;gen und durch die strategischen Vorverlegung (&sbquo;Externalisierung&lsquo;) der maritimen Grenzverteidigung gegen Fl&uuml;chtlinge wird das deutsche Asylrecht zwar nicht rechtlich ausgeh&ouml;hlt, aber faktisch kaltgestellt. Das haben weite Teile der &Ouml;ffentlichkeit nicht durchschaut, weil das Bundesinnenministerium mit der permanenten Inszenierung von Migrationsdruck als Bedrohung der Au&szlig;engrenzen von diesen Strategien und deren konkreten Folgen f&uuml;r das Schicksal der Fl&uuml;chtlinge ablenkt. [&hellip;]<br>\nW&uuml;rde Merkel dem Gesch&auml;ft mit der Erdogan-T&uuml;rkei &uuml;ber die Handelsware Fl&uuml;chtling zustimmen, h&auml;tte sie ihre bisher standhaft verteidigte Position in der sogenannten Fl&uuml;chtlingskrise vollends preisgegeben, eine Kehrtwende vollzogen und damit noch mehr politisch an Gesicht und Gewicht verloren. Es ist aber davon auszugehen, dass der leitende Staatsdiener seine rechtsakrobatische Argumentation sehr wohl vorab mit seiner &sbquo;Chefin&lsquo; abgestimmt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2016\/03\/15\/bades-meinung-merkels-mann-grobe\/\">Migazin<\/a>\n<p><strong>dazu auch: &ldquo;Diese Pl&auml;ne sind schlicht illegal&rdquo;<\/strong><br>\nIllegale Migranten in die T&uuml;rkei, Syrer nach Europa &ndash; von einem solchen Deal zwischen EU und T&uuml;rkei h&auml;lt der Menschenrechtskommissar des Europarats gar nichts. In einem Gastbeitrag f&uuml;r tagesschau.de erkl&auml;rt Nils Muiznieks, warum die geplante Absprache moralisch wie juristisch h&ouml;chst fragw&uuml;rdig ist. [&hellip;]<br>\nZurzeit sehen die Vorschl&auml;ge vor, dass die T&uuml;rkei alle illegalen Migranten aufnimmt, die &uuml;ber die Grenze zu Griechenland in die Europ&auml;ische Union gekommen sind. Im Gegenzug ist geplant, dass die EU eine entsprechende Zahl von Syrern aus der T&uuml;rkei einreisen l&auml;sst. Die Problematik eines solchen Arrangements besteht darin, dass dadurch ein Verfahren automatisiert wird. An dessen Ende kann f&uuml;r die H&auml;lfte der Betroffenen nur die pauschale Abweisung stehen. Eine solche Praxis ist schlicht illegal, unabh&auml;ngig von dem Land, mit dem eine derartige Absprache getroffen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/eu-tuerkei-fluehtlingskrise-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Verrohung<\/strong><br>\nFl&uuml;chtlinge sind in Deutschland und in ganz Europa willkommen &ndash; als S&uuml;ndenb&ouml;cke. In der Gesellschaft hat ein Klimawandel stattgefunden. (&hellip;)<br>\nNeoliberalismus schafft ungerechte Verh&auml;ltnisse, in denen zwischen Menschen wie zwischen Staaten sozialdarwinistische Regeln herrschen; er mobilisiert in seinem radikalen Wettbewerbssystem die destruktiven Energien von Menschen. Die &bdquo;Leistung&ldquo; der neoliberal orientierten Politik besteht auch in der Verankerung des Sozialdarwinismus in den K&ouml;pfen. Denn gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung identifizieren sich inzwischen mit den Grunds&auml;tzen von Konkurrenz und Selbstoptimierung. Die Folge: Es herrscht nicht nur krasse Ungleichheit, es gibt nicht nur ein Heer von &bdquo;Verlierern&ldquo;, vielmehr sind Empathie und Solidarit&auml;t als Kitt einer humanen Gesellschaft entwertet und aus dem gesellschaftlichen Leben verbannt. Die daraus resultierende Unsicherheit einerseits, politische Ohnmacht andererseits erzeugen uneingestandene Angst und ein Bed&uuml;rfnis nach St&auml;rke. Auf die scheinbare Allmacht der Reichen und M&auml;chtigen folgt deshalb als innerer Reflex eine Identifikation mit deren offensichtlichem Erfolg und Einfluss &ndash; und eine aggressive Abgrenzung gegen Schwache und Fremde. Bereitwillig wird die von Neoliberalen behauptete Ungleichwertigkeit der Menschen &ndash; immer auch Grundlage des Rassismus &ndash; propagiert und gegen die Menschen gekehrt, die nichts haben, nicht einmal eine Heimat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/5-2016&amp;textfile=3415\">Ossietzky<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Antisemitismus ist ein Problem der Mitte&rdquo;<\/strong><br>\nAuf der internationalen Antisemitismus-Konferenz warnte Bundestagspr&auml;sident Norbert Lammert vor mehr Judenfeindlichkeit nach mehr Zuwanderung. Im Interview mit tagesschau.de widerspricht Soziologe Klaus Holz: Es sei falsch, Fl&uuml;chtlinge und Migranten f&uuml;r Antisemitismus in Deutschland verantwortlich zu machen. [&hellip;]<br>\ntagesschau.de: Bundestagspr&auml;sident Norbert Lammert hat auf der Konferenz betont, auch Fl&uuml;chtlinge m&uuml;ssten das Existenzrecht Israels anerkennen. Welche zus&auml;tzlichen Herausforderungen ergeben sich durch die hohen Zahlen von Fl&uuml;chtlingen und Migranten?<br>\nHolz: Ich halte das nicht f&uuml;r eine spezifische Herausforderung, sondern genau f&uuml;r einen Teil der Daueraufgabe, die alle Bev&ouml;lkerungsteile einschlie&szlig;t. Wir haben Antisemitismus in Deutschland nicht wegen der migrantischen Bev&ouml;lkerung. Au&szlig;erdem gilt: Was f&uuml;r den nicht migrantischen Bev&ouml;lkerungsteil richtig ist, ist auch prinzipiell f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge richtig. Wir m&uuml;ssen die breite Pr&auml;vention mindestens weiterf&uuml;hren, vor allem im Bereich der au&szlig;erschulischen Bildung auch ausbauen. Fl&uuml;chtlinge und Migranten f&uuml;r Antisemitismus in Deutschland verantwortlich zu machen, ist falsch und soll nur davon ablenken, dass Antisemitismus ein Problem in der Mitte der Gesellschaft ist. In Afghanistan zum Beispiel ist Antisemitismus lange nicht so verankert wie in Deutschland.<br>\ntagesschau.de: Inwieweit greifen Fremdenfeindlichkeit und Judenfeindlichkeit  ineinander? Und &uuml;berlagert der derzeitige Fokus auf die Fremdenfeindlichkeit eventuell die Wahrnehmung von Antisemitismus?<br>\nHolz: Ja, zurzeit ist das so, wie man anhand der AfD beobachten kann. Deren Fremdenfeindlichkeit steht im Fokus, ihr Antisemitismus nicht. Ich warne aber davor, den Blick einzeln auf diese Problemfelder zu richten. Wenn wir Fremdenfeindlichkeit thematisieren und gleichzeitig den Zuwanderern eine judenfeindliche Haltung zuschreiben, leugnen wir den Antisemitismus im eigenen Land und wollen die Zusammenh&auml;nge nicht sehen. Diesem Mechanismus kann Pr&auml;vention nur entgegentreten, wenn sie sich grunds&auml;tzlich gegen Vorurteile insgesamt richtet: gegen Fremde, gegen Juden und J&uuml;dinnen, gegen Schwule und Lesben. Was passiert, wenn das nicht passiert, beweist der Front National in Frankreich, der sich als der gro&szlig;e Besch&uuml;tzer der Juden geriert, aber nur deswegen, um den Rassismus gegen Muslime zu rechtfertigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/antisemitismuskonferenz-105.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Sprache der Wut: Entwederoderismus<\/strong><br>\nDabei ist mir etwas aufgefallen, eine Diskussionsfigur, die sich in den sozialen Medien ausgebreitet hat. Die auch mich selbst ab und an vergiftet, und das, obwohl ich sie (inzwischen) kenne. Ich nenne diese Entwicklung Entwederoderismus, und das ausgezeichnet sperrige Wort transportiert schon den gr&ouml;&szlig;ten Teil des Inhalts. Aber nicht alles, denn es geht &uuml;ber die bekannte Schwarz-Wei&szlig;-Malerei hinaus.<br>\nDie Essenz des Entwederoderismus: Wann immer Kritik an einer Position ge&auml;u&szlig;ert wird, wird sie als Parteinahme der radikalstdenkbaren Gegenposition betrachtet. Wer den Internet-Mob nach dem Silvestermob von K&ouml;ln kritisiert, wird quasi der Mitvergewaltigung bezichtigt. Wer Rassismus gegen Fl&uuml;chtlinge anprangert, muss automatisch den Untergang des Abendlandes herbeisehnen. Es ist also nicht blo&szlig; die Einteilung der Welt in Schwarz und Wei&szlig; und die Negation der Zwischent&ouml;ne, es ist auch die aggressive Unterstellung, dass hinter jedem Wort und jedem Satz in Wahrheit nichts als Parteinahme stehen kann. Diese Verk&uuml;rzung funktioniert von allen Seiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/hass-im-internet-entwederoderismus-die-sprache-der-wut-a-1082563.html\">Sascha Lobo auf Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Verdienstunterschied zwischen Frauen und M&auml;nnern in Deutschland bei 21 %<\/strong><br>\nIm Jahr 2015 fiel der unbereinigte Verdienstunterschied zwischen Frauen und M&auml;nnern um 1 Prozentpunkt geringer aus als in den Vorjahren. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anl&auml;sslich des Equal Pay Day am 19. M&auml;rz anhand fortgeschriebener Ergebnisse mitteilt, verdienten Frauen mit einem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 16,20 Euro 21 % weniger als M&auml;nner (20,59 Euro).<br>\nNach wie vor bestehen dabei deutliche Unterschiede zwischen dem fr&uuml;heren Bundesgebiet und den neuen L&auml;ndern. So betrug 2015 der unbereinigte Gender Pay Gap in den neuen L&auml;ndern 8 %, w&auml;hrend er im fr&uuml;heren Bundesgebiet bei 23 % lag.<br>\nEiner der Gr&uuml;nde f&uuml;r den im Vorjahresvergleich geringeren Gender Pay Gap k&ouml;nnte die Einf&uuml;hrung des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro je Stunde zum 1. Januar 2015 sein. Die vorliegenden Daten der Viertelj&auml;hrlichen Verdiensterhebung erlauben keine exakte Quantifizierung der Wirkung. Sie zeigen jedoch, dass die Stundenverdienste der Frauen 2015 im Vorjahresvergleich mit + 2,3 % etwas st&auml;rker zugenommen haben als f&uuml;r M&auml;nner (+ 2,0 %) und dass dies auf hohe Zuw&auml;chse bei den vom Mindestlohn betroffenen ungelernten (+ 3,4 %) und angelernten (+ 3,5 %) Arbeitnehmerinnen zur&uuml;ckgeht.<br>\nDies ist vor allem in den Neuen Bundesl&auml;ndern sichtbar: In Ostdeutschland waren die Verdienstzuw&auml;chse bei den ungelernten (+ 8,9 %) und angelernten Arbeitnehmerinnen (+ 7,2 %) au&szlig;ergew&ouml;hnlich hoch. F&uuml;r die ungelernten (+ 8,4 %) und insbesondere die angelernten (+ 4,9 %) Arbeitnehmer fielen sie dagegen niedriger aus. Hinzu kommt, dass der Anteil der ungelernten Arbeitnehmerinnen an den Arbeitnehmerinnen insgesamt mit 7,6 % um 2 Prozentpunkte h&ouml;her ist als der entsprechende Anteil bei den Arbeitnehmern (5,6 %). Im Durchschnitt aller Frauen nahm der Verdienst mit + 4,3 % folglich sp&uuml;rbar kr&auml;ftiger zu als f&uuml;r M&auml;nner (+ 3,7 %). Der bisherige Trend des zunehmenden Gender Pay Gap im Osten wurde damit unterbrochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2016\/03\/PD16_097_621.html\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Tiefe Kluft zwischen Frauen und M&auml;nnern bei der Rente<\/strong><br>\nDer Lohnr&uuml;ckstand von Frauen ist in Deutschland mit konstant 22 Prozent sehr gro&szlig; im europ&auml;ischen Vergleich. Doch schaut man auf die Renten, f&auml;llt der Abstand noch weitaus gravierender aus. Das konstatieren Dr. Christina Klenner, Gender-Expertin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, sowie Dr. Peter Sopp und Dr. Alexandra Wagner vom Forschungsteam Internationaler Arbeitsmarkt in Berlin. In einer neuen Auswertung aktueller Daten aus dem WSI GenderDatenPortal haben sie dokumentiert, welche Unterschiede es bei der Alterssicherung zwischen Frauen und M&auml;nnern gibt. Nach ihrer Analyse sind Frauen sowohl bei der gesetzlichen Rente als auch bei der betrieblichen Altersversorgung klar im Nachteil. Gleichzeitig profitieren sie st&auml;rker von Elementen des sozialen Ausgleichs im Rentenrecht, vor allem bei der Hinterbliebenenversorgung.<br>\nDie Rente sei damit ein &bdquo;Spiegelbild der geschlechtsspezifischen Ungleichheiten bei der Erwerbsbeteiligung&ldquo;, hei&szlig;t es in der Studie, die heute als WSI-Report erscheint. Dass Arbeitnehmerinnen schlechter bezahlt werden als ihre m&auml;nnlichen Kollegen, h&auml;ufiger in Minijobs oder Teilzeit besch&auml;ftigt sind und oft Auszeiten f&uuml;r die Kindererziehung oder Pflege von Angeh&ouml;rigen nehmen m&uuml;ssen, weil M&auml;nner hier weniger Zeit investieren, habe Folgen f&uuml;r die finanzielle Situation im Alter. Ausgleichsmechanismen wie die Anrechnung von Erziehungszeiten k&ouml;nnten diese Schieflage nur zum Teil korrigieren.<br>\nBetrachtet man alle eigenen Alterssicherungseinkommen aus gesetzlicher Rente, privater Vorsorge und Betriebsrenten, zeigt sich eine erhebliche L&uuml;cke zulasten von Frauen. Klenner, Sopp und Wagner zitieren Berechnungen der Rentenexpertin Brigitte Loose, denen zufolge der &ldquo;Gender Pension Gap&rdquo; 2011 bei 57 Prozent lag. Im Osten, wo Frauen traditionell h&auml;ufiger berufst&auml;tig sind, war die Kluft mit 35 Prozent deutlich kleiner als im Westen mit 61 Prozent. Langfristig zeigt sich ein Trend zur Angleichung zwischen den Geschlechtern: 1992 betrug der Unterschied in Deutschland noch 69 Prozent<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/63056_64193.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mit sanftem Druck zur &bdquo;Deutschland-Rente&ldquo;<\/strong><br>\nDie hessische Landesregierung und die Verbraucherzentrale pl&auml;dieren f&uuml;r eine Alternative zu den Riester-Modellen: die &bdquo;Deutschland-Rente&ldquo; auf Basis von Wertpapieren. Denn: Vor allem Geringverdiener machen sich zu wenige Gedanken &uuml;ber die Rente. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Eine Reform der privaten Altersvorsorge ist l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig&ldquo;, schlie&szlig;t die Verbandschefin aus den Umfrageergebnissen. Die bisherigen Angebote seien teuer und lohnten sich angesichts der aktuell niedrigen Zinsen nur f&uuml;r diejenigen, die sicher w&uuml;ssten, dass sie 100 Jahre alt w&uuml;rden. Die Verbraucherzentrale unterst&uuml;tze eine auf Selbstkostenbasis, ohne hohe Vertriebskosten und Vermittlungsprovisionen vom Staat organisierte und garantierte Offerte. Um zu erfahren, wie das Konzept einer &bdquo;Deutschland-Rente&ldquo; in der Bev&ouml;lkerung ankommt, hat die Verbraucherzentrale gestern eine Online-Umfrage unter der Adresse <a href=\"http:\/\/www.verbraucher.de\">verbraucher.de<\/a> begonnen. [&hellip;]<br>\nDie komplexen und zum Teil &bdquo;v&ouml;llig &uuml;berteuerten&ldquo; Riester-Produkte wirkten abschreckend, Arbeitgeber und Arbeitnehmer f&uuml;hlten sich &uuml;berfordert, &auml;u&szlig;erte Al-Wazir. Die &bdquo;Deutschland-Rente&ldquo; sei hingegen einfach, kosteng&uuml;nstig und transparent. Anders als die Riester-Rente soll sie als &bdquo;Opt-out&ldquo;-Modell angeboten werden, das hei&szlig;t, dass jeder Arbeitnehmer automatisch Beitr&auml;ge vom Nettolohn abgezogen bekommt, sofern er bei seinem Arbeitgeber nicht ausdr&uuml;cklich widerspricht. Mit dieser Form des &bdquo;sanften Drucks&ldquo;, erl&auml;uterte Sch&auml;fer, sei der Anteil privat Rentenversicherter in Gro&szlig;britannien binnen dreier Jahre von 47 auf 64 Prozent der Besch&auml;ftigten gestiegen. Junge Menschen w&uuml;rden so dazu animiert, sich fr&uuml;hzeitig mit dem Thema Rente zu besch&auml;ftigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/deutschland-rente-als-alternative-zu-riester-modellen-14125067.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die &uuml;blichen L&uuml;gen. Spannend ist aber, da&szlig; die Riester-Rente als &ldquo;v&ouml;llig &uuml;berteuert&rdquo; und gescheitert beschrieben wird &ndash; von Politikern derselben Parteien, die 2000\/2001 die gesetzliche Rente zerst&ouml;rt und die Riester-Rente eingef&uuml;hrt haben. Als Minimum w&uuml;rde man doch erwarten, da&szlig; dieser krasse Fehler (oder, noch schlimmer, die blanke Korruption) eingestanden und Besserung gelobt wird. Stattdessen wird der Holzweg jetzt auf andere Art weiter begangen. Was werden diese Politiker sagen, wenn in 5, 10 oder 15 Jahren auch das Scheitern der &ldquo;Deutschland-Rente&rdquo; nicht mehr zu verbergen und die umfassende Altersarmut Realit&auml;t geworden ist. &ldquo;Sorry, war&rsquo;n Versuch&rdquo;? Und warum machen die angeblich unabh&auml;ngigen Verbraucherzentralen bei diesem weiteren Betrugsversuch mit?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Wer ber&auml;t unabh&auml;ngig &ndash; und muss ein Provisionsverbot her?<\/strong><br>\nF&uuml;r den Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) ist die Riester-Rente gescheitert und sollte dem hessischen Vorschlag folgend durch eine Deutschland-Rente ersetzt werden. Grunds&auml;tzlich muss nach Einsch&auml;tzung der Verbrauchersch&uuml;tzer auch der provisionsgetriebene Vertrieb durch die Honorarberatung ersetzt werden. Nach Ansicht von Verbraucherschutz-Minister Heiko Maas (SPD) kann nur die Honorarberatung als unabh&auml;ngig gelten.Mit der Riester-Rente sollte eigentlich die finanzielle L&uuml;cke ausgeglichen werden, die sich aus der 2001 beschlossenen Absenkung des gesetzlichen Rentenniveaus ergeben hat.<br>\n&bdquo;Das Versprechen der Riester-Rente ist aus heutiger Sicht obsolet&ldquo;, sagte der Vorstand der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (VZBV) Klaus M&uuml;ller gestern in Berlin auf einer Konferenz zum Thema &bdquo;Altersvorsorge im Zinstief&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.versicherungsjournal.de\/markt-und-politik\/wer-beraet-unabhaengig-und-muss-ein-provisionsverbot-her-125147.php?link=1\">VersicherungsJournal.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kann es sein, dass Herr M&uuml;ller in einem Gewissenskonflikt geraten ist? Oder ist es Zufall, dass er als ehemals gr&uuml;ner Politiker hier auf einen Vorschlag zur&uuml;ckgreift, der auf die schwarz-gr&uuml;ne Landesregierung in Hessen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist? W&auml;re die R&uuml;ckf&uuml;hrung der privatisierten Rente und der st&auml;rkere Ausbau der gesetzlichen Rentenversicherung nicht der kl&uuml;gere Weg?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>DB-Aufsichtsrat n&auml;hert sich seiner Verantwortung<\/strong><br>\nDas Aktionsb&uuml;ndnis gegen Stuttgart bewertet die aktuellen Vorg&auml;nge und Diskussionen innerhalb des Aufsichtsrats der Deutschen Bahn AG als einen ersten Schritt in die richtige Richtung, denn: So ganz scheinen die Aufsichtsr&auml;te der Deutschen Bahn den st&auml;ndigen Beteuerungen von Bahnchef R&uuml;diger Grube, alles sei gut, es g&auml;be bei Stuttgart 21 keine weiteren Kostenexplosionen und Verz&ouml;gerungen, nicht zu trauen. So hat der Aufsichtsrat &bdquo;nach sehr intensiver Diskussion&ldquo;, wie die Stuttgarter Zeitung heute berichtet, eine erneute Begutachtung der Kostenentwicklung von Stuttgart 21 beschlossen. Anlass sind die von der Verkehrsberatungs-GmbH Vieregg &amp; R&ouml;ssler erstellten Gutachten, die die Entwicklung der S21-Kosten bei konservativer Ermittlung bereits jetzt bei 10 Milliarden Euro sehen, Tendenz steigend. Ein Umstieg auf eine modernisierte Kopfbahnhofl&ouml;sung w&auml;re danach auch heute noch 5,9 Milliarden Euro g&uuml;nstiger als der Weiterbau des kleineren und &bdquo;brandgef&auml;hrlichen&ldquo; Bahnhofs &ndash; viel Geld in Zeiten zunehmender Defizite und Verschuldung der DB!<br>\nNachdem die DB auf eine lange Tradition des Verschweigens und Manipulierens der Kosten zur&uuml;ckblickt, &bdquo;erwarten wir jetzt eine transparente, ehrliche und nachvollziehbare Kostenberechnung&ldquo;, so B&uuml;ndnissprecher Eisenhart von Loeper heute in Berlin. Er hoffe, die Ank&uuml;ndigung des stellvertretenden Bahnvorstands Volker Kefer, durch das neue externe Gutachten solle &bdquo;ein Offenbarungseid vermieden werden&ldquo;, sei kein Hinweis auf neuerliche Manipulationsabsichten seitens der Deutschen Bahn.<br>\nVon Loeper begr&uuml;&szlig;te auch die Beauftragung eines weiteren Gutachtens, mit dem das pers&ouml;nliche Haftungsrisiko von Aufsichtsr&auml;ten f&uuml;r wirtschaftliche Fehlentscheidungen abgesch&auml;tzt werden soll. Offensichtlich verlasse man sich nicht mehr auf Staatsanwaltschaften wie die Berliner, die die Verantwortlichen bisher konsequent nach der Devise &bdquo;too big to jail&ldquo; vor einer Strafverfolgung wegen Untreue gesch&uuml;tzt h&auml;tten. Inzwischen habe sich eine h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung entwickelt, die den &uuml;blich gewordenen Kostenmanipulationen bei Gro&szlig;projekten einen Riegel vorschieben k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kopfbahnhof-21.de\/db-aufsichtsrat-naehert-sich-seiner-verantwortung\/\">K21<\/a>\n<p><strong>dazu: Deutsche Bahn AG muss endlich wieder am Gemeinwohl orientiert werden<\/strong><br>\n&bdquo;Die Bilanz zeigt, dass die DB AG auf dem falschen Weg ist. In fast allen Gesch&auml;ftsfeldern kriselt es kr&auml;ftig. Der Grund ist: Das Management hat sich in den letzten Jahren verzettelt &ndash; mit immer neuen Gesch&auml;ftsfeldern und besonders der internationalen Expansion. Im Schienenverkehr kennen Grube und Co. dagegen immer nur eine Strategie: Abbau. Besonders fatal in diesem Jahr ist dies beim Nachtzugverkehr, der die einzige klimafreundliche und bequeme Reiseoption f&uuml;r Langstrecken ist, nach dem Willen der DB aber v&ouml;llig eingestellt werden soll. Und gleichzeitig werden mindestens zehn Milliarden in das unsinnigste Bahnprojekt aller Zeiten, Stuttgart 21, versenkt&ldquo;, erkl&auml;rt Sabine Leidig, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anl&auml;sslich der heute ver&ouml;ffentlichten Bilanz der DB AG f&uuml;r das Jahr 2015.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/deutsche-bahn-ag-muss-endlich-wieder-gemeinwohl-orientiert-werden\/\">Die Linke<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sparkassen bitten Kunden zur Kasse<\/strong><br>\nDie Sparkassen verdienen weniger, wenn sie Geld verleihen. Als Reaktion k&uuml;ndigt der Dachverband an, mehr Mitarbeiter abzubauen und die Kosten f&uuml;r die Kunden zu erh&ouml;hen. Tats&auml;chlich machen die Sparkassen genau das aber schon seit Jahren. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend die Zahl der Mitarbeiter in den vergangenen Jahren um knapp f&uuml;nf Prozent sank, stiegen die Geh&auml;lter f&uuml;r die Vorst&auml;nde weiter, zumindest in Nordrhein-Westfalen. Das &bdquo;Handelsblatt&ldquo; vergleicht seit 2011 die NRW-Geh&auml;lter und zeigt, dass sie im Schnitt st&auml;rker stiegen als die Tarifgeh&auml;lter der Angestellten. Die durchschnittliche Verg&uuml;tung der Chefs sei um 4,1 Prozent gewachsen, w&auml;hrend die Tariferh&ouml;hung im &ouml;ffentlichen Dienst bei drei Prozent gelegen habe. Spitzenverdiener in NRW ist Alexander W&uuml;erst, Chef der Kreissparkasse K&ouml;ln. Sein Gehalt lag im Jahr 2014 bei 867.900 Euro und stieg innerhalb eines Jahres um fast acht Prozent.<br>\nAu&szlig;erhalb von NRW lassen sich die Vorstandsgeh&auml;lter bisher kaum vergleichen. In Schleswig-Holstein wird sich das bald &auml;ndern. Ein neues Transparenzgesetz wird in den n&auml;chsten Monaten f&uuml;r alle &ouml;ffentlich-rechtlichen Unternehmen die Geh&auml;lter vom Jahr 2015 an offenlegen. Dazu z&auml;hlen auch die Sparkassen. In Bundesl&auml;ndern wie Bayern dagegen werden Vorstandsgeh&auml;lter wie ein Staatsgeheimnis behandelt. Der Sparkassen-Verband weist dabei alle Verantwortung von sich. Auf Nachfrage von correctiv.org und der FAZ antwortete der DSGV knapp: &Uuml;ber die Transparenz entschieden die Landesgesetze und Kommunalpolitiker vor Ort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/recherchen\/sparkassen\/artikel\/2016\/03\/16\/angestellte-und-kunden-der-sparkassen-leiden\/%20\">correctiv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Erst Lobbyisten, dann das Parlament?<\/strong><br>\nDie Kritik an TTIP f&uuml;hrt zu neuen Formulierungen im Freihandelsabkommen. Eine davon hei&szlig;t &bdquo;Gelegenheit zur Kooperation&ldquo;.<br>\nErhalten die USA ein Vetorecht bei Sozial- und Umweltgesetzen in der Europ&auml;ischen Union? Diese Frage wirft eine neue Textpassage aus den laufenden Verhandlungen zum umstrittenen transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP auf. Der Entwurf war von der unabh&auml;ngigen Organisation Lobby Control geleakt worden und sorgt jetzt f&uuml;r &Auml;rger im Europaparlament.<br>\n&bdquo;US-Beh&ouml;rden werden danach die Chance haben, auf europ&auml;ische Gesetze Einfluss zu nehmen, noch bevor die Europaabgeordneten diese &uuml;berhaupt zu Gesicht bekommen&ldquo;, kritisiert die gr&uuml;ne Europaparlamentarierin Ska Keller. Damit w&uuml;rden die &bdquo;Grundprinzipien der Demokratie umgangen&ldquo;, Lobbyisten k&ouml;nnten Vorzug vor gew&auml;hlten Vertretern erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/TTIP-Leak-von-Lobby-Control\/!5283447\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Sackgasse verlassen<\/strong><br>\nEs gibt Momente, in denen Wahrheiten ans Tageslicht gebracht werden m&uuml;ssen, auch wenn sie unangenehm sind. Zuviel ist Zuviel! &Uuml;ber die seit 2012 praktizierte Politik gibt es genug Gr&uuml;nde der Unzufriedenheit &ndash; wir selbst und andere haben sie angemahnt. Seit einigen Monaten sind die Differenzen zu einer gro&szlig;en Beunruhigung geworden. Die Wut der Bev&ouml;lkerung ist in vier aufeinanderfolgenden Wahlniederlagen gnadenlos zum Ausdruck gekommen.<br>\nWenn es nicht gelingt, den Verfall zu stoppen, in den wir hineingeschliddert sind, zeichnet sich nicht nur das Scheitern der f&uuml;nfj&auml;hrigen Amtszeit des Staatspr&auml;sidenten ab, sondern zus&auml;tzlich eine Schw&auml;chung Frankreichs und ganz offensichtlich auch der franz&ouml;sischen Linken. Wir ignorieren keineswegs die Erfolge der UN-Klima-Konferenz in Paris oder die Priorit&auml;t, die dem Kampf gegen die Ungleichheiten in der Schule beigemessen wird, genauso wenig wie die Fortschritte in der Gesundheitsgesetzgebung.<br>\nAber davon abgesehen &ndash; nur R&uuml;ckschritte! (&hellip;)<br>\nDie Werte, der soziale Anspruch, die allgemeinen Menschenrechte, das Gleichgewicht der Macht: Was bleibt von des Idealen des Sozialismus, wenn man tagt&auml;glich seine Prinzipien und Grundlagen aush&ouml;hlt? Wir &uuml;bersehen nicht die aktuellen Schwierigkeiten, die &ouml;konomische Krise, die Zunahme des Terrorismus, die Klimaerw&auml;rmung, die Wanderungsbewegungen, die Agrarkrise. Wir verkennen nicht die Schwierigkeiten der Machtaus&uuml;bung, das haben wir unter Beweis gestellt. Seit Jaur&eacute;s akzeptieren wir die Distanz zwischen dem Ideal und der Realit&auml;t.<br>\nAber die Welt so zu nehmen, wie sie ist, bedeutet weder den Verzicht, sie zu ver&auml;ndern und sie best&auml;ndig dem anzun&auml;hern, wie sie sein m&uuml;sste, noch, sie immer weiter von jeder Idee der Gerechtigkeit zu entfernen. Genau das passiert aber zurzeit. Es reicht nicht, den sozialen Reformismus in Anspruch zu nehmen, nur um sich den Titel anzueignen. Seit zwei Jahren gibt es in zahlreichen Politikfeldern weder wirkliche Reformen noch wirkliche soziale Politik. Man findet dort Vorschl&auml;ge aus dem gegnerischen Lager, die nichts Modernes haben und die ineffizient sind. Und weil man vom Schwur von Versailles spricht: Erinnern wir uns an den &ndash; wiederum schlecht umgesetzten &ndash; Schwur von Bourget, der die Legitimit&auml;t begr&uuml;ndet, auf der seit 2012 die Macht ausge&uuml;bt wird.<br>\nUm aus der Sackgasse herauszukommen, brauchen wir wirkliche Reformen, die f&uuml;r &ouml;konomischen, sozialen, &ouml;kologischen und demokratischen Fortschritt stehen. Sie m&uuml;ssen Tr&auml;ger von Emanzipation f&uuml;r jeden und des Zusammenlebens aller sein. Das ist der Weg, den wir wiederfinden m&uuml;ssen! Der Weg der Linken eben!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/die-sackgasse-verlassen\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> &Auml;hnlich k&ouml;nnte auch die Situation der deutschen Regierungspartei SPD beschrieben und die Parteispitze k&ouml;nnte gefragt werden: &ldquo;Die Werte, der soziale Anspruch, die allgemeinen Menschenrechte, das Gleichgewicht der Macht: Was bleibt von den Idealen der Sozialdemokratie, wenn man tagt&auml;glich seine Prinzipien und Grundlagen aush&ouml;hlt?&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Antinativen, die Systemfrage und ihre Homogenit&auml;t<\/strong><br>\nTrump behauptete wieder mal, dass alle Politiker L&uuml;gner seien. Die Teeparty bet&auml;tigt sie so schon seit einigen Jahren. Die Alternative aus der Petryschale setzt ebenfalls da an: Politiker h&auml;tten uns an den Rand des Zusammenbruches regiert, daher m&uuml;sste nun die AfD ans Ruder. &Auml;hnlich feierte man den noch amtierenden Bundespr&auml;sidenten einst. Das sei n&auml;mlich einer, der nicht aus der Politik k&auml;me, was dem Amt nur guttun sollte. Und hin und wieder gefiel sich der Mann aus Bellevue in der Rolle des frischen Newcomers, der denen da oben mal zeigt, wie Herr Normalw&auml;hler tickt. Die B&uuml;rger f&uuml;r Frankfurt warben auf ihren Plakaten im letzten Kommunalwahlkampf fast identisch. Sie erkl&auml;rten, dass die Politik versagt habe, weswegen sie es jetzt richten m&uuml;ssten. Politik, die mit Anti-Politik gemacht wird. Es ist auch so ein Konzept in hochgradig politischen Zeiten, ausgerechnet mit Unpolitik punkten zu wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2016\/03\/die-antinativen-die-systemfrage-und.html\">ad sinistram<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Die Wahl war eine Protestwahl&ldquo;<\/strong><br>\nDie Parlamentswahlen in der Slowakei verhei&szlig;en nichts Gutes. Nach den Parlamentswahlen am 5. M&auml;rz 2016 bleiben die Sozialdemokraten von Ministerpr&auml;sident Robert Fico st&auml;rkste Kraft in der Slowakei. Allerdings schnitt seine Smer-SD-Partei mit 28,3 Prozent deutlich schlechter ab als bei den letzten Wahlen 2012 (44,4 Prozent) und b&uuml;&szlig;te ihre Regierungsmehrheit ein. Was sind die Gr&uuml;nde daf&uuml;r?<br>\nDaf&uuml;r gibt es mehrere Gr&uuml;nde. Zum einen ist eine Einparteienregierung die Ausnahme. Die letzte Regierung war die erste Einparteienregierung &uuml;berhaupt. Absolute Mehrheit bedeutet auch absolute Verantwortung f&uuml;r das, was in den letzten vier Jahren geschah. Einige W&auml;hler haben Fico vielleicht daf&uuml;r abgestraft, dass er beim Streik der Krankenschwestern und Lehrer hart geblieben ist. Zum zweiten waren die vier Jahre &uuml;berschattet von Korruptionsskandalen, was seine W&auml;hler sehr kritisch gesehen haben. Diese beiden Gruppen haben ihn also nicht gew&auml;hlt. Zum dritten konnte Fico kein &uuml;berzeugendes Narrativ daf&uuml;r anbieten, warum er vier weitere Jahre im Amt sein sollte. Anstatt sich auf soziale Fragen oder eine faire Wirtschaft zu konzentrieren, baute er seinen Wahlkampf auf das Thema Migration mit starker Anti-Migrations-Rhetorik auf. Doch damit erreichte er auch nicht mehr W&auml;hler, denn jene, die ihm zustimmten, w&auml;hlten lieber die noch radikaleren Parteien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/soziale-demokratie\/artikel\/die-wahl-war-eine-protestwahl-1326\/\">IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Letzte: Den Reichen nehmen hilft den Armen nicht<\/strong><br>\nDass Deutschland immer ungleicher wird, und dass dies &uuml;brigens die Schuld der Regierenden von Kohl &uuml;ber Schr&ouml;der bis Merkel sei, ist eine verbreitete Sichtweise. Aber w&auml;chst die Ungleichheit &uuml;berhaupt &ndash; in Deutschland, in Europa, in der Welt? Und wenn ja, kann man das &auml;ndern? Und soll man es &uuml;berhaupt? &hellip; Schon die Frage, ob Ungleichheit &uuml;berhaupt ungerecht ist oder sich einer solchen Kategorisierung entzieht, ob sie ferner nicht vielleicht sogar hilft, mehr Fortschritt und Wachstum anzusto&szlig;en und am Ende f&uuml;r mehr Wohlstand zu sorgen &ndash; dar&uuml;ber kann man lange&nbsp;streiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/kommentar-wo-wir-anpacken-muessen-1.2906375\">Marc Beise, S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers L.H.:<\/strong> Da bin ich nur noch fassungslos!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Da die Neoliberalen, die sozialen Verh&auml;ltnisse nicht mehr leugnen k&ouml;nnen, werden sie einfach weg definiert. Nur ein Satz: &ldquo;Einzelne Supereinkommen sind spektakul&auml;r, fallen aber statistisch kaum ins Gewicht.&rdquo; So, dass 65 Personen soviel Verm&ouml;gen besitzen wie die H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung, f&auml;llt also &ldquo;statistisch kaum ins Gewicht.&rdquo; Und dieser Mann ist Chefredakteur des Wirtschaftsteils der SZ.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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