{"id":3221,"date":"2008-05-14T09:23:00","date_gmt":"2008-05-14T07:23:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3221"},"modified":"2008-05-14T09:23:01","modified_gmt":"2008-05-14T07:23:01","slug":"hinweise-des-tages-647","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3221","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3221&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>&bdquo;B&uuml;rgerarbeit ist umsetzbar&ldquo;<\/strong><br>\nLangzeitarbeitslose sollen f&uuml;r ihre Grundsicherung prinzipiell eine Gegenleistung in Form von Arbeit erbringen. Einem aktuellen Gutachten zufolge l&auml;sst sich das Konzept der &bdquo;B&uuml;rgerarbeit&ldquo; in Deutschland realisieren. Der Staatssekret&auml;r im Wirtschaftsministerium, Walther Otremba, sagte dazu am Dienstag in Berlin: &bdquo;Vollbesch&auml;ftigung in Deutschland ist nur m&ouml;glich, wenn es auch gelingt, f&uuml;r die &uuml;ber zwei Millionen Arbeitslosengeld-II-Empf&auml;nger neue Jobchancen zu er&ouml;ffnen.&ldquo;<br>\nDas Konzept sieht vor, dass jeder erwerbsf&auml;hige Empf&auml;nger von Arbeitslosengeld II eine Besch&auml;ftigung in Form von &bdquo;B&uuml;rgerarbeit&ldquo; aufnehmen muss. Sehr geringe L&ouml;hne werden nur bis zum Niveau von ALG II aufgestockt. Damit sollen nach Meinung des Wirtschafsministeriums die Anreize f&uuml;r die Suche nach einem regul&auml;ren Vollzeitjob gest&auml;rkt werden.\n<p>Hilmar Schneider, der das Gutachten erstellt hat, sagte, Workfare helfe zu erkennen, wer wirklich bed&uuml;rftig sei. Denn es motiviere Arbeitslose zum Handeln. &bdquo;Wenn sie sowieso f&uuml;r die Grundsicherung arbeiten m&uuml;ssen, lohnt sich der Aufwand, einen Job zu suchen&ldquo;, so Schneider. Das Modell sehe eine Arbeits- oder Ausbildungspflicht von 39 Wochenstunden vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/jobs\/arbeitsmarkt\/wirtschaftsministerium-buergerarbeit-ist-umsetzbar_aid_301334.html%20\">focus online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wir sind also wieder so weit: In Deutschland wird wieder offen &uuml;ber Zwangsarbeit diskutiert. Man nennt das heute Workfare.<br>\nUnd unser Wirtschaftsminister <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,553101,00.html\">Glos ist nat&uuml;rlich vorne mit dabei:<\/a><br>\n<\/em><br>\nDie Studie stammt &uuml;brigens vom IZA. Pr&auml;sident ist immer noch Klaus Zumwinkel der wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung in Millionenh&ouml;he zur&uuml;ckgetretene Post-Chef.<\/p><\/li>\n<li><strong>Bundesfinanzministerium: Schrumpft die Mittelschicht?<\/strong><br>\nDie Mittelschicht ist in den letzten Jahren deutlich zur&uuml;ckgegangen, das zeigte unter anderem eine Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung. W&auml;hrend im Jahr 2000 noch 49 Millionen Menschen zur Mittelschicht gerechnet wurden sind es im Jahr 2006 noch 45 Millionen. Die Ursachen hierf&uuml;r sind vielf&auml;ltig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/nn_54\/DE\/Buergerinnen__und__Buerger\/Gesellschaft__und__Zukunft\/119__schrumpft__mittelschicht_3F.html?__nnn=true\">BMF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Schuld sind Single-Haushalte und Alleinerziehende, Teilzeit, Zeitarbeit oder Minijobs, hohe Arbeitslosigkeit, geringe Steigerung der L&ouml;hne, geringe Binnennachfrage und &bdquo;die Folgen fortschreitender Globalisierung&ldquo;. Und f&uuml;r all das &ndash; so wird das dargestellt &ndash; tr&auml;gt die Politik keine Verantwortung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Regierung: Steuerbelastung eines Durchschnittsverdieners gesunken<\/strong><br>\nDie Belastung eines ledigen Durchschnittsverdieners durch die Einkommensteuer ist seit 1995 gesunken. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung (16\/9016) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16\/8794) zu den Aufstiegschancen in der Gesellschaft hervorgeht, musste ein Durchschnittsverdiener im Jahr 1995 noch 19,1 Prozent seines Bruttojahreslohnes an den Fiskus &uuml;berweisen. Im Jahr 2007 habe die Quote bei 14,6 Prozent gelegen, hei&szlig;t es. Auch in absoluten Zahlen gab es der Antwort zufolge einen R&uuml;ckgang der Belastung. Von seinem Bruttojahreslohn in H&ouml;he von 24.031 Euro habe der ledige Durchschnittsverdiener in der Steuerklasse I\/0 im Jahr 1995 4.597 Euro an Einkommensteuer aufbringen m&uuml;ssen. Im Jahr 2007 seien es 3.963 Euro von 27.161 Euro Verdienst gewesen. Das verf&uuml;gbare Einkommen des Durchschnittsverdieners habe im Jahr 2003 kaufkraftbereinigt noch bei 16.284 Euro gelegen und sei auf 16.557 Euro im vergangenen Jahr gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2008\/2008_136\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><br>\n<strong>Anmerkung:<\/strong> Trifft diese Information, so ist sie ein Beleg, wie unsinnig die Kampagne der <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/news\/_pv\/_p\/200050\/_t\/ft\/_b\/1428679\/default.aspx\/index.html\">Wirtschaftsverb&auml;nde f&uuml;r &bdquo;mehr Netto&ldquo;<\/a> ist und wie damit nur ein Ablenkungsman&ouml;ver gegen &bdquo;mehr Brutto&ldquo; gefahren wird. Der Einsatz f&uuml;r Steuersenkungen dient also vor allem den Besserverdienenden<br>\nDie Zahlen belegen andererseits wie niedrig inzwischen das Gehalt eines &bdquo;Durchschnittsverdieners&ldquo; liegt, n&auml;mlich bei 2.263 Euro Brutto. Und das verf&uuml;gbare Einkommen liegt bei 1.380 monatlich wohlgemerkt. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wirtschaft rutscht in die Stagnation<\/strong><br>\nNach einem wachstumsstarken Jahresauftakt steht der deutschen Wirtschaft eine merkliche Abk&uuml;hlung bevor. Der Handelsblatt-Barclays-Indikator sagt f&uuml;r das laufende zweite Quartal einen merklichen Tempoverlust vorher. Der exklusiv f&uuml;r diese Zeitung berechnete Indikator sagt f&uuml;r das erste Quartal einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,9 Prozent im Vorquartalsvergleich hervor, w&auml;hrend er f&uuml;r das laufende zweite Quartal nur noch mit 0,1 Prozent Zuwachs und damit nahezu mit einer Stagnation des Wachstums rechnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/News\/Konjunktur-%d6konomie\/Konjunktur\/_pv\/_p\/200053\/_t\/ft\/_b\/1429163\/default.aspx\/wirtschaft-rutscht-in-die-stagnation.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em>Dazu auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Der renommierte US-&Ouml;konom Nouriel Roubini sieht die Folgen der Finanzkrise lange noch nicht bew&auml;ltigt<\/strong><br>\nIn Gro&szlig;britannien, Irland und Spanien muss man aufgrund der dortigen Immobilienkrisen ebenfalls mit einer Rezession rechnen. Au&szlig;erdem sind viele europ&auml;ische Firmen als Kreditnehmer direkt von der Kreditklemme betroffen. Die Konjunktur in Deutschland wird wesentlich vom Export und nicht von der Binnennachfrage getragen. Ein Abschwung in Amerika wird deshalb auch die deutsche Wirtschaft treffen, zumal die Exportunternehmen durch den starken Euro noch zus&auml;tzlich belastet werden. Ich rechne deshalb mit einem deutlichen Abschwung auch in Deutschland. Ich glaube, es ist ein Fehler, auf Zinssenkungen zu verzichten. Die Wachstumsrisiken f&uuml;r Europa sind wesentlich gr&ouml;&szlig;er als die Inflationsgefahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/News\/Konjunktur-%d6konomie\/Konjunktur\/_pv\/_p\/200053\/_t\/ft\/_b\/1429160\/default.aspx\/der-staat-muss-radikal-eingreifen.html%20\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Aber die Bundesregierung und die Experten reden nach wie vor von einer &bdquo;robusten Konjunktur&ldquo; und sehen keinerlei wirtschaftspolitischen Handlungsbedarf<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der US-Datenglaube wird teuer<\/strong><br>\nIn den USA w&auml;chst die Arbeitsproduktivit&auml;t angeblich selbst im Abschwung noch um 3,2 Prozent zum Vorjahr. Der Konsumdeflator steigt seit Jahren kaum schneller als im Euroraum, obwohl der Dollar kollabiert ist. Derweil sind Autoabsatz und Baubeginne niedriger als vor 30 Jahren. Niemand hakt nach. Ein Fehler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/aktien\/354658.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Da ist endlich auch einmal einem Wirtschaftsjournalisten der Kragen geplatzt. Als trotz der miesen Nachrichten aus den USA  zum letzten Quartal  offiziell ein zwar bescheidenes, aber immerhin ein BIP-Wachstum gemeldet wurde, war es doch erstaunlich, dass dies niemanden  irritiert hat. Man ist es ja gewohnt, dass die US-Boys gern mit ihren Statistiken experimentieren, man sollte das aber nicht nur wissenschaftlichem Eifer zuschreiben. Genauso wie nach dem schwarz\/roten Koalitionspapier f&uuml;r die Messung der Arbeitslosigkeit in Deutschland auf das g&uuml;nstiger ausfallende ILO-Konzept zur&uuml;ck gegriffen werden soll, hat die Bastelei an der Inflationsmessung in den USA  z.B. einem g&uuml;nstigen Effekt auf das BIP-Wachstum. John Williams zeigt auf seiner Website wie stark die Me&szlig;methode der Prae-Clinton-&Auml;ra von den hedonistischen Konzepten danach abweicht. Demnach m&uuml;ssten  f&uuml;r 2007 ca. 3 Prozentpunkte auf die offizielle Inflationsrate hinzugef&uuml;gt werden. Die USA w&auml;ren schon l&auml;ngst in der Rezession und auch der Boom der 90er Jahre w&auml;re deutlich relativiert.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.shadowstats.com\/cgi-bin\/sgs?\">Quelle 1<\/a><br>\n<a href=\"http:\/\/www.shadowstats.com\/cgi-bin\/sgs\/data\">Quelle 2<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Trag&ouml;die Deutsche Bahn &ndash; n&auml;chster Akt<\/strong><br>\nDer Faustische Pakt mit dem Arbeitnehmervertreter Hansen wurde bereits vor l&auml;ngerer Zeit besiegelt, Hansen diente Mephistopheles Mehdorn im Diesseits und gestern erhielt der treue Diener auch seinen verdienten Lohn f&uuml;r Jenseits &ndash; wie Kai aus der Kiste zauberte Mehrdorn den ehemaligen Gewerkschaftler als neuen Arbeitsdirektor der Deutschen Bahn aus dem Hut &ndash; ein Vorstandsposten, der mit einer hohen sechs- bis siebenstelligen Apanage entgolten wird. Ein Frontenwechsel ist dies nur aber auf dem Papier, Hansen war bereits l&auml;nger das Trojanische Pferd der Kapitalseite in der Arbeitnehmervertretung. Hansen ist ein weiterer Stein im Mosaik des totalen Werteverlustes der Eliten. Ein derart dreister Interessenwechsel ist bis dato noch nie vorgekommen. Hansens Vorgehen erf&uuml;llt zweifelsohne &ndash; moralisch, wenn auch nicht juristisch &ndash; den Tatbestand der Korruption.\n<p>Wenn die Politik nun einmal wieder &uuml;ber die verlorene Ehre der Hansens klagt, so klagt sie sich selbst an. Sie muss der Personalentscheidung Hansens im Aufsichtsrat nicht zustimmen &ndash; sie k&ouml;nnte sogar den kompletten Vorstand nicht in seinem Amt best&auml;tigen und mit Managern besetzen, die sich f&uuml;r die Bahn und nicht f&uuml;r den Kapitalmarkt stark machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/drucken.php?p=344\">Spiegelfechter<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Jeder f&uuml;nfte Wirtschaftskriminelle ist ein Top-Manager <\/strong><br>\nIn NRW grassiert die Wirtschaftskriminalit&auml;t. Vom Gesamtschaden in H&ouml;he von sechs Milliarden Euro, der deutschen Unternehmen durch aufgedeckte Delikte entsteht, entfallen 1,25 Milliarden Euro auf NRW. Das geht aus einer Studie der Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PWC) hervor, die der WAZ vorliegt. Auff&auml;llig ist, dass besonders Top-Manager als T&auml;ter identifiziert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/nachrichten\/waz\/2008\/5\/13\/news-45851266\/detail.html\">Der Westen<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Verstaatlichung der Kinder<\/strong><br>\nIn allen westlichen Wohlfahrtsstaaten wird die Reproduktion der Gesellschaft zu einem ernsten Problem, w&auml;hrend dort, wo staatliche Familienpolitik nur ansatzweise oder gar nicht existiert, namentlich in den Vereinigten Staaten, und wo &uuml;berdies auch noch starke religi&ouml;se Ideale die Familienbildung f&ouml;rdern, diese Entwicklung nicht oder nicht in diesem Ma&szlig;e eingetreten ist.\n<p>Die beste Familienpolitik, so k&ouml;nnte man kurz sagen, w&auml;re der Verzicht auf staatliche Familienpolitik. Im Gegenzug k&ouml;nnten die Steuern und Abgaben drastisch sinken &ndash; was h&auml;tten die Familien dann mehr Geld zur Verf&uuml;gung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubB8DFB31915A443D98590B0D538FC0BEC\/Doc~E45CDF2C5E44E4D01BD79E05FC9724DD7~ATpl~Ecommon~Scontent.html%20\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Mit der FAZ zur&uuml;ck ins 19. Jahrhundert! Durch die Bismarksche Rentenpolitik sind die &bdquo;demografischen Probleme&ldquo; erst entstanden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Klares Votum f&uuml;r linke Politik<\/strong><br>\nDie Mehrheit im Landtag sollte Ypsilanti zur Ministerpr&auml;sidentin w&auml;hlen, fordert Konrad Schacht, Soziologe aus Frankfurt. Roland Koch hat mit seiner Wahlkampagne gegen &ldquo;Ypsilanti, al Wazir und die Kommunisten&rdquo; klare Verh&auml;ltnisse in Hessen schaffen wollen und die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler zu einer Art Volksabstimmung &uuml;ber den &ldquo;Linksblock&rdquo; aufgefordert, den er damit verhindern wollte. Die Hessen haben abgestimmt und das Gegenteil entschieden. Sie haben den &ldquo;Linksblock&rdquo; mit einer klaren Mehrheit ausgestattet. Das linke Lager kam in Hessen bei der Landtagswahl im Januar auf 49,3 Prozent, das rechte Lager auf 46,2 Prozent. Roland Koch und die CDU haben f&uuml;r ihre Politik eine massive Abfuhr von der Mehrheit der Hessen bekommen, die ein deutliches Votum f&uuml;r eine linke Politik abgegeben haben.\n<p>Ein statistisches Verwirrspiel der CDU und der ihr nahe stehenden Medien hat diese schlichte Tatsache verdreht. Pl&ouml;tzlich sollte die CDU die Wahlsiegerin sein, weil sie einige Stimmen (nicht Sitze im Landtag!) vor der SPD lag und sie damit den Auftrag zur Regierungsbildung h&auml;tte. Mit ein paar korrigierenden Informationen h&auml;tte man diesen Unsinn widerlegen k&ouml;nnen. Nirgendwo in Deutschland bedeutet st&auml;rkste Partei gleich Regierungsanspruch. Nur ein Beispiel dazu von vielen: 2001 wurde die SPD mit 36,5 Prozent in Hamburg st&auml;rkste Partei vor der CDU mit 26,2 Prozent. Trotzdem bildete von Beust mit dem Rechtspopulisten Schill eine Regierung und schickte die SPD in die Opposition. In Hessen hat das linke W&auml;hlerlager gewonnen und das rechte Lager verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1330447&amp;em_ref=\/frankfurt_und_hessen\/meinung&amp;em_ivw=fr_lokmeinun&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Klaus Staeck: Na dann gute Reise, Gr&uuml;n-Schwarz!<\/strong><br>\nDas ist Geschichte und die Alternativpartei nach allerlei H&auml;utungen ein ganz normaler Verein. Angekommen im Hier und Jetzt und nach allen Seiten offen. So &uuml;berrascht nicht, dass das jahrzehntelang undenkbare Gespann Schwarz-Gr&uuml;n in Hamburg so ger&auml;uschlos die B&uuml;hne betritt. Keine lauten Kr&auml;che, keine spektakul&auml;ren Aus- und R&uuml;cktritte, keine Abspaltungen. Selbst die taz fieberte der Traumhochzeit entgegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1333137&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare&amp;em_ivw=fr_kommentar&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Raffelh&uuml;schen: Ich bin ordo-liberal! Ich bin neoliberal! Ich bin Neoklassiker, durch und durch<\/strong><br>\nZur Rentenreform: Im Zentrum stand die R&uuml;rup-Kommission. Hier wurden ja alle Dinge vorgebetet. Von ihr ging der Nachhaltigkeitsfaktor aus, die gr&ouml;&szlig;te Rentenk&uuml;rzung, die es je gegeben hat. Das doppelte Alterungsproblem, das auf zu wenigen Kindern und einer hohen Lebenserwartung beruht, hat aber auch noch einen zweiten demographischen Eingriff verlangt, n&auml;mlich die Rente mit 67: den Faktor f&uuml;r die Langlebigkeit. Auch sie ging von der Kommission aus und ist auch umgesetzt worden. Daf&uuml;r sind wir verpr&uuml;gelt worden aber jetzt haben wir sie durch.\n<p>Wir haben drei Viertel des Problems geschafft. Nun sollte man etwas Luft holen. Das restliche Viertel kann im Nachgang, quasi unterwegs erledigt werden. Zwischendurch gibt es noch einige Diskussionen, wie z.B. die Obligatoriumoption 2009, die Abschaffung der Sonderprivilegien der langj&auml;hrig Besch&auml;ftigten und dann kommen ab 2011 die ersten Einphasungen zur Verl&auml;ngerung der Lebensarbeitszeit. Und wenn das alles durch ist, also etwa im Jahr 2014, dann kann man noch mal &uuml;ber die restlichen Probleme sprechen.<\/p>\n<p>Zur Riesterrente: Denn selbst f&uuml;r einen verbeamteten Prof, der eigentlich gen&uuml;gend zu erwarten hat, ist das lukrativ; der nimmt das mit. Sozusagen ein Mitnahmeeffekt &ndash; das h&auml;tten wir eigentlich auch ein bisschen besser regeln k&ouml;nnen (grinst).<br>\nBetrieblich und privat zusammen genommen werden wir uns in einer Welt von zwei Dritteln umlagefinanzierter zu einem Drittel kapitalgedeckter Vorsorge bewegen. M&ouml;glicherweise auch 60:40. Was die Gesundheit betrifft sehe ich, wenn alles entsprechend l&auml;uft, ein vern&uuml;nftiges Verh&auml;ltnis von 50:50. Noch viel extremer ist es bei der Pflege: Da sollte das Kapitaldeckungsverfahren eigentlich dominant sein. Bei der Rente ist im Grunde alles in die Wege geleitet. Nur m&uuml;ssen wir jetzt sehen, ob die Leute aufwachen oder nicht.<\/p>\n<p>Eine gewisse Versicherungspflicht f&uuml;r die unteren Einkommen wird es wohl geben m&uuml;ssen, denn das sind ja genau die, die noch nicht reagiert haben. M&ouml;glicherweise wird sich die kommende Expertenkommission wieder &uuml;ber das Obligatorium Gedanken machen, was nebenbei besser w&auml;re als die Sockelrente, die der Kollege R&uuml;rup vorschl&auml;gt. Sockelrente hei&szlig;t, ich behandele einen armen Alten besser als einen armen Jungen, und das kann nat&uuml;rlich nicht sein, denn Alter ist kein Verdienst, alt werde ich von selbst.<\/p>\n<p>Die Politik muss von den Experten solch eine Hilfestellung erhalten, so dass sie auch das &Uuml;berbringen von schlechten Botschaften &uuml;berleben kann. Und das ist der Job von den Experten, die im Regelfall im Hintergrund wirken. Die INSM und die Stiftung Marktwirtschaft sind im Gegensatz dazu eher medienorientiert. Die Stiftung Marktwirtschaft ist ein neoliberaler Think-tank, wobei neoliberal von den meisten ja als Schimpfwort verwendet wird, also sagen wir besser ordo-liberal, damit niemand meckert, obwohl wir ja eigentlich &bdquo;neo&ldquo; meinen. Die Negativbelegung &ouml;konomischer Begriffe durch Soziologen war nun mal sehr erfolgreich, da haben wir eben verloren &hellip;Dennoch, als Lobby f&uuml;r die Marktwirtschaft &ndash; das ist im &Uuml;brigen jene Wirtschaftsordnung, die uns zum reichsten Deutschland gemacht hat, das wir jemals hatten &ndash; kann man die Organisationen schon bezeichnen.<br>\n<a href=\"http:\/\/imu.neuerplan.org\/2008\/01\/24\/in-kurze-professor-raffelhuschen-im-neujahrsgesprach\/\">Quelle 1<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Raffelh&uuml;schen: &bdquo;Rationale Politik darf nicht an individuellen Spezialsituationen festgemacht werden. D.h. man braucht da eine grobe Linie, die auch erstmal abstrahiert, die erst einmal gar nicht sieht, dass ein Rentner eben ein Mensch ist, dass ein Junkie ein Mensch ist, usw. Das d&uuml;rfen sie nicht machen.&ldquo; Wie sagte der Herr Professor doch: &bdquo;Ich bin neoliberal durch und durch.&ldquo; Eine Wissenschaft, die ihr Dogma &uuml;ber den Menschen stellt, nach dem Motto: Um so schlimmer f&uuml;r die Wirklichkeit, wenn sie unserer Theorie nicht entspricht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Chavez, Merkel und Hitler<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Von der taz auf der &uuml;blichen Linie des Tages: Ch&aacute;vez r&uuml;ckt Merkel in N&auml;he Hitlers <\/strong><br>\nDie Bundeskanzlerin ist noch nicht in Lateinamerika eingetroffen, da gibt es schon &Auml;rger: Venezuelas Pr&auml;sident Ch&aacute;vez attackierte Merkel als Nazi-Nachfolgerin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/amerika\/artikel\/1\/chavez-rueckt-merkel-in-naehe-hitlers\/?src=MT&amp;cHash=e7f3c35377%20#\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Von der taz ganz anders. Danke f&uuml;r die Aufkl&auml;rung:<br>\nChavez ist &uuml;berhaupt nicht durchgeknallt<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2008%2F05%2F13%2Fa0118&amp;src=GI&amp;cHash=21d9dfff1d&amp;type=98\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung V.B:<\/strong><br>\nEr hat nur mit seinem Hitler-Vergleich einen dicken Brocken gegen die offen neoimperiale Dominanz-Gel&uuml;ste  &ldquo;verk&uuml;ndende&rdquo; Symbolk der Kanzlerin Merkel , die mit ihrer Reise in nur USA-loyale Staaten des s&uuml;damerikanischen Subkontinents sich offen in Widerspruch setzte gegen die gesamten Bestrebungen von Lateinamerika sich aus den F&auml;ngen des neoliberalen Diktats des &ldquo;Washington Consensus&rdquo; zu befreien, der gen&uuml;gend asoziale Spuren dort hinterlassen hat. Chavez folgte damit nur den Gesetzen der Mediengesellschaft, wo nur derartige &ldquo;Aufreger&rdquo; den Weg in die &Ouml;ffentlichkeit finden. In Lateinamerika wird vermutlich sein &ldquo;dicker Klotz&rdquo; gegen die Bedrohung durch die Merkelsche Reise-Symbolik gut verstanden werden. &ndash;  Aber wir kennen bei uns das neoliberale Diktat der EU zur gen&uuml;ge, um nicht zu verstehen, dass die Latinos davon schon von den USA die Schnauze voll haben &ndash; und diesen Unsinn nicht jetzt von der EU vor dem EU-S&uuml;damerika-Gipfel in Lima noch einmal wieder von der Merkel &ndash; &ldquo;symbolisch&rdquo; &ndash; verzapft zu bekommen.<br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<p><strong>Und noch ein sehr interessanter Artikel aus S&uuml;d-Baden:<\/strong><\/p>\n<li>Veegd, Konrad:\n<p><strong>KULTUR: Was hat Chavez wirklich gesagt &ndash; und was davon passiert die deutschen Medien-Filter?<\/strong><\/p>\n<p>News-Beitrag auf stattweb.de vom 13.Mai 2008<\/p>\n<p>Hat Chavez wirklich der Kanzlerin ein kleines B&auml;rtchen unter die Nase geklebt und einen Scheitel verpasst? Darf man dem Fernsehen glauben, aber auch der Mehrzahl deutscher Bl&auml;tter, hat er ohne weiteres unsere brave Landmutter mit Hitler verglichen.<br>\nNach Umschau in mehreren in-und-ausl&auml;ndischen Medien hat er tats&auml;chlich folgendes von sich gegeben: &ldquo;Die Partei Merkels steht auf der Seite -oder in der Nachfolge?- derer, die einst Hitler an die Macht brachten&rdquo;. Damit greift er das auf, was Wehner und M&ouml;ller von der SPD immer dann aufbrachten, wenn sie auf dem Weg zur CDU eine Pause einlegten, und den dicken Kn&uuml;ppel aus dem Geschichtsarsenal vorkramten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stattweb.de\/baseportal\/ArchivDetail&amp;db=Archiv&amp;Id=945%20\">Stattweb<\/a><\/p><\/li><\/ul>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> <\/em>\n<\/p><\/li>\n<ul>\n<li><em>Ein wunderbares Beispiel daf&uuml;r, wie wir hinters Licht gef&uuml;hrt werden und wie wichtig auch nur einzelne Elemente einer Gegen&ouml;ffentlichkeit sind. Stattweb.de hat sich &uuml;brigens explizit wie auch die NachDenkSeiten die Arbeit am Aufbau einer Gegen&ouml;ffentlichkeit zum Ziel gesetzt.<\/em>\n<\/li>\n<li><em>Wenn man sich die Rolle, die unsere Bundeskanzlerin Merkel in der S&uuml;damerika-Politik des Westens einschlie&szlig;lich vor allem der USA spielt &ndash; als Drahtzieherin der neoliberalen Ideologie -, dann wei&szlig; man auch richtig einzusch&auml;tzen, wie falsch und verlogen die Behauptung ist, Merkel habe sich vom Leipziger Parteitag der CDU und dessen neoliberalen Charakter verabschiedet. Nichts davon, weder in der S&uuml;damerika Politik noch in der Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik hier bei uns. Ich erw&auml;hne dies wiederholt, weil bei den Strategen von Schwarz-Gr&uuml;n auf CDU- und auf gr&uuml;ner Seite die Behauptung von der L&auml;uterung Angela Merkels eine zentrale Rolle spielt. Und vermutlich leider auch schon einige attacies dem Ammenm&auml;rchen auf den Leim gegangen sind.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n\n<li><strong>Optimismus bei der Lehrstellen-Statistik<\/strong><br>\nDer Handelskammer-Chef sagt f&uuml;r 2008 mehr offene Lehrstellen als Bewerber voraus. Eine optimistische Interpretation der Statistik &ndash; die Regierung rechnet mit 200.000 Stellen zu wenig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/optimismus-bei-der-lehrstellen-statistik\/?src=TE&amp;cHash=c6f22d7842\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Und wer redet au&szlig;er den Gewerkschaften noch von den 385.000 Altbewerbern?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Nationaler Sicherheitsrat&rdquo; &ndash; was macht die Union so selbstsicher?<\/strong><br>\nMan konstruiert eine prim&auml;re Gesamtsicherheit, aus der sich erst ergibt, was schutzw&uuml;rdig ist und was nicht, ja was dem Schutz des Schutzw&uuml;rdigen leider geopfert werden muss. Zum Nutzen &ldquo;der&rdquo; Sicherheit muss man zum Beispiel den Schutz der Privatsph&auml;re aufgeben. Und nat&uuml;rlich ist nicht daran gedacht, Fragen der Arbeitsplatzsicherheit einzubeziehen. Was die gro&szlig;e Mehrheit der B&uuml;rger am meisten interessiert, kommt in diesem Sicherheitsdiskurs nicht vor. Daf&uuml;r w&uuml;rde aber die Armeef&uuml;hrung im &ldquo;Nationalen Sicherheitsrat&rdquo; sitzen, nebst Kanzler oder Kanzlerin und einigen handverlesenen Ministern. Eine solche Logik w&uuml;rde man eher den Apologeten eines Milit&auml;rregimes zutrauen. Es ist, als wenn wir die Diktatur gar nicht brauchen, weil sich der Parlamentarismus schon selber so aush&ouml;hlen l&auml;sst, dass es aufs Gleiche hinausl&auml;uft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/19\/08190101.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Bildung verkauft man nicht. Halb Madrid lernt privat.<\/strong><br>\nNirgends in Spanien gibt es so viele Privatschulen wie im Land Madrid. &Uuml;ber 40 Prozent der Grund- und Hauptschulen werden von privaten Unternehmen betrieben. Die Regionalregierung finanziert sie &ndash; anders als in Deutschland &ndash; zu 100 Prozent.\n<p>Das Schulsystem wird so zum Zweiklassensystem. Die Privatschulen w&auml;hlen ihre Sch&uuml;ler aus. Immigrantenkinder und die Spr&ouml;sslinge aus armen Elternh&auml;usern bleiben au&szlig;en vor. Ihnen steht nur das &ouml;ffentliche Schulsystem offen, das so &ndash; vor allem in den st&auml;dtischen Ballungsgebieten &ndash; zum Ghetto verkommt. 80 Prozent der Einwandererkinder gehen auf die &ouml;ffentliche Schule. W&auml;hrend insgesamt sechs von sieben neuen Sch&uuml;lern in der subventionierten privaten Einrichtungen eingeschult werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/europa\/artikel\/1\/halb-madrid-lernt-privat\/?src=MT&amp;cHash=2219a47aa2\">taz<\/a><\/p>\n<p><em>Zu guter letzt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Trauzeugen bei Kohls Hochzeit<\/strong><br>\nWir betonen nachdr&uuml;cklich, dass uns die zweite Ehe des Altbundeskanzlers nichts angeht.<br>\nWas von &ouml;ffentlichem Interesse ist: &bdquo;Trauzeugen waren der Chefredakteur der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung, Kai Diekmann, und der Medienunternehmer Leo Kirch. Beide gelten als enge Freunde Kohls.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/leute\/0,1518,553030,00.html%20\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Man erinnere sich: Kohl hat unter seiner Kanzlerschaft die Kommerzialisierung des Fernsehens betrieben. Die Bundesregierung hat Milliarden f&uuml;r die Verkabelung und f&uuml;r die Entwicklung der Satellitentechnik, also f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung der Kommerzsender ausgegeben, f&uuml;r die politische Unterst&uuml;tzung hat im Leo Kirch auf Sat1 noch in seiner aktiven Zeit eine regelm&auml;&szlig;ige Hofberichterstattungssendung &bdquo;Zur Sache Kanzler&ldquo; einger&auml;umt. Helmut Kohl hat auch pers&ouml;nlich seinem Freund Kirch geholfen &ndash; so intervenierte er nach einem Bericht von Panorama in Br&uuml;ssel, als der damalige Wettbewerbskommissar van Miert versuchte, eine Zusammenarbeit von Leo Kirchs Medien-Reich mit Telekom und Premiere zu blockieren. Nach seiner Amtszeit erhielt Kohl von Kirch mehrmals sechsstellige Summen f&uuml;r (&auml;u&szlig;erst fragliche) Beratungst&auml;tigkeit. Typisch f&uuml;r die g&auml;ngige Praxis: Politische Patronage heute, Entgelt sp&auml;ter.<br>\nDiekman bearbeitete die Kohl-Memoiren und gilt als sein Hofschreiber auch in der Bild-Zeitung.<br>\nDiekman wiederum machte Karriere im Springer-Verlag durch die Patronage von Kirch, als dieser noch Anteilseigner war.<br>\nDiekman hat in der Bild-Zeitung den Regierungswechsel zur CDU mit herbeigeschrieben. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3221","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3221","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3221"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3221\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3221"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3221"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3221"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}