{"id":32224,"date":"2016-03-17T15:16:44","date_gmt":"2016-03-17T14:16:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32224"},"modified":"2016-03-21T08:20:05","modified_gmt":"2016-03-21T07:20:05","slug":"kriegsgefahr-i-und-auf-feindschaft-getrimmte-medien-eine-gefaehrliche-konstellation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32224","title":{"rendered":"Kriegsgefahr (I) und auf Feindschaft getrimmte Medien \u2013 eine gef\u00e4hrliche Konstellation"},"content":{"rendered":"<div style=\"float:right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/author_mueller_2.jpg\" title=\"Albrecht M&uuml;ller\" alt=\"Albrecht M&uuml;ller\"><\/div><p>Am 15. Januar hatte ich <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30269\">in einem Beitrag<\/a> einen Perspektivenwechsel vorgeschlagen. Das betraf die gesellschaftspolitische Ausrichtung und das Verh&auml;ltnis zu den USA. Das Thema Krieg und Frieden und die Krise der Demokratie hatte ich auf sp&auml;ter vertagt. Gedanken zur Kriegsgefahr und den notwendigen Perspektivwechsel folgen heute und morgen in zwei Teilen. Im ersten Teil besch&auml;ftige ich mich mit der erkennbaren Lust vieler Medien auf Konflikt, auch solcher Medien, die die Verantwortlichen f&uuml;r die Entspannungspolitik und den Abbau der Konflikte zwischen West und Ost in den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts noch als Partner betrachten konnten. Spiegel, Stern, ARD, ZDF, Die Zeit, die S&uuml;ddeutsche Zeitung usw. gie&szlig;en heute &Ouml;l ins Feuer. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4629\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-32224-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160318_Kriegsgefahr_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160318_Kriegsgefahr_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160318_Kriegsgefahr_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160318_Kriegsgefahr_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=32224-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160318_Kriegsgefahr_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"160318_Kriegsgefahr_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Der kalte Krieg und die Entspannungspolitik<\/strong><\/p><p>Nach dem Kriegsende von 1945 kam es zum Konflikt zwischen den Partnern des Zweiten Weltkrieges, dem Westen und der Sowjetunion, der dann gegr&uuml;ndeten NATO und dem Warschauer Pakt. Die Deutsche Einheit gab&lsquo;s nicht, stattdessen die Integration der Bundesrepublik Deutschland in die westliche Allianz und der DDR in den Warschauer Pakt. Die &bdquo;geistige&ldquo; Aufr&uuml;stung gegen die andere Seite wurde auf beiden Seiten Deutschlands intensiv betrieben. Der Kalte Krieg erschlug in den f&uuml;nfziger Jahren jeden Gedanken f&uuml;r ein friedliches Zusammenleben. Der Mauerbau war das Symbol der Unfruchtbarkeit dieser Konfrontation. F&uuml;r umsichtige Politiker und viele Menschen au&szlig;erhalb der aktiven Politik hatte diese Konfrontation keine Zukunft, zumal es durchaus Situationen gab, in denen der Kalte Krieg zum hei&szlig;en werden konnte, bis hin zum Atomkrieg. Schon in den f&uuml;nfziger Jahren und dann offen gelegt anfangs der sechziger Jahre gab es &Uuml;berlegungen, die Konfrontation abzubauen.<\/p><p><strong>Der Grundgedanke und wichtige &Uuml;berlegungen f&uuml;r den Abbau der Konfrontation<\/strong><\/p><p>Die Idee war relativ einfach. Uns passt das System, das Wirtschaftssystem und der Umgang mit Menschen in der Sowjetunion und bei ihren Satelliten, wie es hie&szlig;, zwar nicht. Aber ein Krieg lohnt nicht und f&uuml;hrt auch nicht zum Ziel. Wenn wir schon Einfluss nehmen wollen auf die innere Entwicklung der Gegenseite, dann nicht durch Konfrontation, sondern durch Zusammenarbeit. Die Formel, die in einem Zirkel um Willy Brandt entwickelt wurde und von Egon Bahr 1963 verk&uuml;ndet wurde, hie&szlig;: Wandel durch Ann&auml;herung. Darauf baute die Entspannungspolitik &ndash; oder die Vertragspolitik, wie man auch sagte &ndash; auf. Wir erreichen dann eine Ver&auml;nderung, so der Grundgedanke, wenn wir uns vertragen. Diese Strategie, die wie wenig anderes in der Politik langfristig angelegt war, war erfolgreich.<\/p><p>Es gab ein wichtiges Beiwerk, ein paar Denk und Handlungsanweisungen:<\/p><ul>\n<li>Wichtig, so die &Uuml;berlegung, ist es, <strong>sich in die Lage des Gegen&uuml;ber zu versetzen<\/strong>. Wenige Deutsche hatten bis dahin realisiert und in ihre &Uuml;berlegungen und Grundeinstellung aufgenommen, dass die V&ouml;lker Osteuropas im Zweiten Weltkrieg unglaublich hohe Opfer erleiden mussten. Allein in der Sowjetunion kamen etwa 20 Millionen Menschen um. Die Verfechter und Anheizer des kalten Krieges hatten davon nicht Notiz genommen.<\/li>\n<li>Wichtig war, bei den bisherigen Gegnern Vertrauen zu schaffen. <strong>Deshalb wurde zumindest in die deutsche Politik der Begriff &bdquo;vertrauensbildende Ma&szlig;nahmen&ldquo; eingef&uuml;hrt<\/strong>. Das hatte praktische Bedeutung: wer sich als Politiker, als Medienschaffender oder wichtige Person des &ouml;ffentlichen Lebens &uuml;ber die Gegenseite und ihre Politik &auml;u&szlig;erte, bedachte die Notwendigkeit, nach 20 Jahren Kalten Kriegs Vertrauen aufzubauen.<\/li>\n<\/ul><p>So ist es gelungen, vorhandene Feindbilder abzubauen, und Mehrheiten im Volk auch f&uuml;r schwierige Entscheidungen wie etwa die Anerkennung der Oder-Nei&szlig;e-Grenze zu bekommen.<\/p><p><strong>Die Unterst&uuml;tzung der Entspannungspolitik durch die Kirchen, die Gewerkschaften, einen Teil der Wirtschaft und einen einflussreichen Teil der Medien war sehr wichtig<\/strong><\/p><p>Die Evangelische Kirche hat mehrheitlich die Entspannungspolitik mitgetragen, zum Teil sogar vorgedacht. &Auml;hnlich Teile der Katholischen Kirche. Gewerkschaften unterst&uuml;tzten die neue Linie und Teile der Wirtschaft erkannten, wie wichtig f&uuml;r sie die Zusammenarbeit mit dem Osten sein wird.<\/p><p>Der Springer-Konzern mit seinen Bl&auml;ttern war mehrheitlich skeptisch bis aggressiv. Aber bei anderen Medien fand die neue Ost-Politik aktive Unterst&uuml;tzer. Das galt f&uuml;r &uuml;berregionale Bl&auml;tter wie Frankfurter Rundschau und S&uuml;ddeutsche Zeitung, die Zeit und vor allem auch f&uuml;r den Stern und den Spiegel. Und es galt zumindest f&uuml;r Teile der ARD und des ZDF. Wer etwas auf sich hielt, hetzte nicht mehr gegen den Osten.<\/p><p>Das ist heute ziemlich anders.<\/p><p><strong>Heute nutzen diese Medien auch noch die albernste Gelegenheit zum Anheizen des Konfliktes<\/strong><\/p><p>Ein Musterbeispiel daf&uuml;r war die Berichterstattung von ZDF und ARD vom 15.3.2016 &uuml;ber den Teilabzug russischer Streitkr&auml;fte aus Syrien. Da wurde die Information &uuml;ber den Teilabzug genutzt, um den Eindruck zu erwecken, dass Russland und Putin die eigentlich Verantwortlichen f&uuml;r das ganze Elend in Syrien seien. Mir fiel das auf und ich h&auml;tte eigentlich sofort etwas schreiben sollen, lie&szlig; es aber sein, weil ich nicht schon wieder unsere Hauptmedien kritisieren wollte. Dann kam jedoch eine Mail von einem Freund der NachDenkSeiten. Er hatte das genauso empfunden wie ich. Siehe die Mail im Anhang 1. Der letzte Satz fasst zusammen, was typisch ist f&uuml;r unsere ehedem einmal seri&ouml;sen Medien: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Nachrichtensendung bildete einen Eindruck ab, als f&uuml;hre Russland den Krieg dort in Syrien, habe ihn verursacht und so weiter.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Sie personalisieren den Konflikt &ndash; insbesondere Spiegel und Stern sind nicht mehr wieder zu erkennen<\/strong><\/p><p>Spiegel und Stern waren von gro&szlig;er Bedeutung f&uuml;r das Meinungsbild zur Entspannungspolitik. Sie haben, verbunden mit Namen wie G&uuml;nter Gaus als Chefredakteur des Spiegel und Henri Nannen als Herausgeber und Chefredakteur des Stern, viel f&uuml;r die Verst&auml;ndigung zwischen West und Ost und ihre Verankerung in Deutschland getan.<\/p><p>Wie sich die Zeiten ge&auml;ndert haben, kann man symbolisch und faktisch daran festmachen, was wir heute von den f&uuml;hrenden Leuten dieser Bl&auml;tter in diesen Bl&auml;ttern finden. <\/p><p>So hat der Vizechef Au&szlig;enpolitik des Spiegel, Mathieu von Rohr, in der Spiegel Ausgabe 8\/2016 einen Leitartikel geschrieben unter der &Uuml;berschrift: &bdquo;Putins Aggressionen. Russland ist nur so stark, wie der Westen schwach ist.&ldquo; (<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/international\/world\/why-the-west-must-stand-up-against-russian-aggression-a-1078662.html\">Hier der Link, leider nur auf die englische Version<\/a>)<\/p><p>Von Rohr wendet sich gegen jene, die die falsche Vorstellung hegen, &bdquo;man m&uuml;sse mehr miteinander reden und weniger kritisieren&ldquo;. W&ouml;rtlich hei&szlig;t es dann:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Lehre aus Syrien und der Ukraine muss im Gegenteil lauten: Alle Versuche, Russland durch Ann&auml;herung und Umschmeichelung zum Einlenken zu bewegen, sind gescheitert. Putin w&uuml;rde sich nur von einem glaubw&uuml;rdigen Drohszenario des Westens beeindrucken und zur Kooperation bewegen lassen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Was der Vizechef des Ressorts Au&szlig;enpolitik des Spiegel hier formuliert, nannte man im Kalten Krieg der f&uuml;nfziger und sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts &bdquo;Politik der St&auml;rke&ldquo;. So wie hier und heute im Spiegel haben sich damals die fanatischen Springer-Journalisten und Gerhard L&ouml;wenthal im ZDF Journal ge&auml;u&szlig;ert.<\/p><p>So haben sich die Zeiten ge&auml;ndert. Nicht zum Guten. Die oben zitierten positiven und wirkungsvollen Regeln der Verst&auml;ndigung &ndash; sich in die Rolle des anderen versetzen, Vertrauen bilden &ndash; werden missachtet, ja quasi auf den Kopf gestellt.<\/p><p>Wie der Spiegel gie&szlig;t auch der Stern &Ouml;l ins Feuer. Auch hier in der oberen Etage. Vom Chefredakteur des Stern konnten wir am 9.2.2016 <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/andreas-petzold\/wladimir-putin-ist-ein-selbstgerechter-aggressor-6688766.html\">in einem sogenannten Memo<\/a> folgendes lesen:<\/p><blockquote><p>\n<strong>Wladimir Putin &ndash; der selbstgerechte Aggressor<\/strong><\/p>\n<p>Wladimir Putin l&auml;sst in Syrien D&ouml;rfer und St&auml;dte ein&auml;schern, der Terrorismusvorwurf dient ihm als pauschale Rechtfertigung. Damit verh&ouml;hnt der russische Pr&auml;sident das V&ouml;lkerrecht und den Zivilisationsgedanken.<\/p>\n<p><em>Von Andreas Petzold<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Das ist wie in vielen andern deutschen Medien die westliche Lesart und die erkennbare Strategie, die Russen f&uuml;r das Elend in Syrien und die daraus folgende Fl&uuml;chtlingswelle verantwortlich zu machen. Auch hier wird die Methode &auml;u&szlig;erster Personalisierung eingesetzt, so als w&uuml;rde Putin in Moskau alleine das Sagen haben. Personalisierung ist &uuml;brigens eine bew&auml;hrte Methode beim Aufbau von Feindbildern. Dass bei uns jetzt Medien daran mitbasteln, die ehedem als seri&ouml;s und fortschrittlich galten, ist besonders bemerkenswert. Es ist zugleich der Schl&uuml;ssel zur Erkl&auml;rung des Erfolgs dieser Propaganda. Die heutige Propaganda zum Aufbau von Feindseligkeiten und Konflikten setzt nicht auf die alten Kameraden, sondern auf eher fortschrittlich eingef&auml;rbte Medien &ndash; so jedenfalls ihr aus der Vergangenheit &uuml;bernommenes Image.<\/p><p><strong>Sie erz&auml;hlen abenteuerliche Geschichten, um den Russen am Zeug zu flicken<\/strong><\/p><p>Um den neuen Konflikt zwischen West und Ost so richtig anzuheizen, werden neuerdings abstruse Geschichten erz&auml;hlt. So wurde gleich in mehreren Medien von der Zeit bis zur S&uuml;ddeutschen Zeitung behauptet, Russland ziele mit seiner Politik und seiner Propaganda auf die Destabilisierung Deutschlands und Europas. Aus der M&uuml;cke russischer Propaganda, die teilweise ausgesprochen ungeschickt gemacht wird und verglichen mit der westlichen Propaganda wirklich nur eine M&uuml;cke ist, wird ein wahrer Elefant &ndash; in der Darstellung der westlichen Medien. <\/p><p>Die Behauptung, Politik und Propaganda Russlands ziele auf Destabilisierung ist fern jeder Realit&auml;t. Wie sollte Russland die Bundesrepublik Deutschland destabilisieren k&ouml;nnen &ndash; nur weil ein paar 100 Russlanddeutsche aus einer Zahl von &uuml;ber 4 Millionen mal demonstrieren? Damit wackelt die Bundesrepublik Deutschland nicht. Genauso wenig wie wegen der Sendungen von RT Deutsch oder Sputnik. <\/p><p>Eigentlich ist die erz&auml;hlte Geschichte absolut l&auml;cherlich. Aber offenbar setzt man darauf, es werde schon etwas h&auml;ngen bleiben im Kontext der sonstigen Versuche, das Feindbild Osten und Russland neu aufzubauen.<\/p><p><strong>Eine Erkl&auml;rung f&uuml;r diesen Wandel wichtiger Medien? Schwierig.<\/strong><\/p><p>Erste Vermutung: USA, NATO &ndash; der Westen und die R&uuml;stungswirtschaft haben ihren Einfluss auf diese Medien verst&auml;rken k&ouml;nnen. <\/p><p>Zweite Vermutung: Sie alle wollen zu den Guten geh&ouml;ren. Je schlechter die Lage und die Performance im Westen, umso h&ouml;her der Bedarf am Niedermachen des Gegenbildes, des selbst gemalten Gegenbildes.<\/p><p>(Im n&auml;chsten an den heutigen Text anschlie&szlig;enden Beitrag wird der Frage nachgegangen, ob die Kriegsgefahr wirklich vorhanden ist und wie das Verhalten unserer Politikerinnen und Politiker einzusch&auml;tzen ist.)<\/p><p>Anlage <\/p><p><strong>Mail von Frank Blenz zur Berichterstattung von ZDF und ARD zum Teilabzug russischer Streitkr&auml;fte aus Syrien am 15.3.2016<\/strong><\/p><blockquote><p>\n&hellip;, ich sende Dir mal <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek#\/beitrag\/video\/2694726\/ZDF-heute-Sendung-vom-15-M%C3%A4rz-2016\">einen Link der gestrigen ZDF Sendung<\/a> Heute von 17 Uhr, bei der der Klick auf das Stichwort &bdquo;Teilabzug in Syrien&ldquo; das Thema, der Aufreger, ein weiteres Beispiel f&uuml;r Meinungsmache, in dem Fall sehr plump und sehr b&ouml;se (vs. Russland), darstellt.&nbsp;<br>\nDer Sprecher moderiert an, schon da suggeriert er, in Genf s&auml;&szlig;en die Vern&uuml;nftigen, in Moskau hingegen, der Macht kalkulierende (Putin). Und es muss dann einen Anruf nach Washington geben. Und dann schlie&szlig;t er, man muss es erst mit eigenen Augen sehen, dass was passiert gen Frieden&hellip; Ja und da kommen wieder die Russen ins Spiel&hellip;<\/p>\n<ol>\n<li>Mission erf&uuml;llt, Kampfflieger zur&uuml;ck nach Russland.<\/li>\n<li>Die Russen ziehen sich zur&uuml;ck aus einem zerst&ouml;rten Land.&nbsp; NUR ein Teilabzug.&nbsp;&nbsp;<\/li>\n<li>N&auml;chstes Bilder eine zerst&ouml;rte Stadt.<\/li>\n<li>Grafik wird eingeblendet: f&uuml;nf Jahre Syrien Krieg, bis zu 400.000 Tote, 50 % Zerst&ouml;rung, 14 Mio. Fl&uuml;chtlinge. &nbsp;<\/li>\n<li>Das Kind kommt ins Bild. Der Sprecher: Bomben vertrieben ihn.&nbsp; (russische suggeriert der gesamte Beitrag).<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Genfer Gespr&auml;che machen Hoffnung.<\/p>\n<p>Kein Wort &uuml;ber Ursachen, kein Wort &uuml;ber IS, kein Wort &uuml;ber USA., Saudi-Arabien &ndash; den Stellvertreterkrieg. Kein Wort, dass Russland eingreift, um die IS und Co zur&uuml;ckzudr&auml;ngen. &hellip;<\/p>\n<p>&Auml;hnlich wird gestern auch in Heute 19 Uhr und bei Tagesschau berichtet. Private TV Sender schaue ich nicht, ich will gar nicht wissen, wie RTL oder Pro 7 senden.&nbsp;<\/p>\n<p>Die Nachrichtensendung bildete einen Eindruck ab, als f&uuml;hre Russland den Krieg dort in Syrien, habe ihn verursacht und so weiter.\n<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float:right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/author_mueller_2.jpg\" title=\"Albrecht M&uuml;ller\" alt=\"Albrecht M&uuml;ller\"\/><\/div>\n<p>Am 15. Januar hatte ich <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30269\">in einem Beitrag<\/a> einen Perspektivenwechsel vorgeschlagen. Das betraf die gesellschaftspolitische Ausrichtung und das Verh&auml;ltnis zu den USA. Das Thema Krieg und Frieden und die Krise der Demokratie hatte ich auf sp&auml;ter vertagt. Gedanken zur Kriegsgefahr und den<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32224\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,183,11],"tags":[1268,397,915,259,420,271,393,1553],"class_list":["post-32224","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-medienkritik","category-strategien-der-meinungsmache","tag-kalter-krieg","tag-ostpolitik","tag-putin-wladimir","tag-russland","tag-spiegel","tag-springer","tag-stern","tag-syrien"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32224","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=32224"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32224\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32319,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32224\/revisions\/32319"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=32224"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=32224"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=32224"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}