{"id":32227,"date":"2016-03-18T08:55:04","date_gmt":"2016-03-18T07:55:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32227"},"modified":"2016-03-18T08:55:04","modified_gmt":"2016-03-18T07:55:04","slug":"hinweise-des-tages-2586","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32227","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32227#h01\">EU-Gipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32227#h02\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32227#h03\">Die Ungleichheit, die man heute beklagt, die war und ist gewollt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32227#h04\">Schr&ouml;der fordert Abkehr von &ldquo;schwarzer Null&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32227#h05\">&ldquo;Ich werde zunehmend w&uuml;tend&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32227#h06\">Jobcentervergleich 2015: Zugeteilte und ausgegebene Bundesmittel (VK und EGL)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32227#h07\">Forscher halten Mindestlohn f&uuml;r Jobbremse <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32227#h08\">Nutzt die private Krankenversicherung (PKV) den Kassenpatienten? Die ideologischen Verwirrungen von &Ouml;konomieprofessoren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32227#h09\">Lebende Vielfalt oder Einheitsbrei in der &ouml;konomischen Forschung und Lehre?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32227#h10\">R&uuml;stungsprojekte: Von der Leyen engagiert teure Berater-Armee<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32227#h11\">Eiskalte Geopolitik (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32227#h12\">F&uuml;nf Jahre Syrienkonflikt: Ein Land am Boden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32227#h13\">Zentralafrika: &ldquo;Muslime und Christen haben eine gemeinsame Geschichte&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32227#h14\">Vorwahlen in Florida und Ohio: Clinton ist durch, Trump noch nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32227#h15\">Schnappatmung hilft nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32227#h16\">Zu guter Letzt: AfD in 90 Sekunden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EU-Gipfel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Gipfel der Unwilligen<\/strong><br>\nUm Fl&uuml;chtlinge ging es nur am Rande beim neunten, angeblich entscheidenden &ldquo;Fl&uuml;chtlingsgipfel&rdquo; in Br&uuml;ssel. Auch die chaotische Lage in der griechischen Grenzstadt Idomeni stand nicht im Mittelpunkt der Beratungen. Selbst die &ldquo;solidarische Lastenteilung&rdquo;, f&uuml;r die sich Kanzlerin Angela Merkel wenigstens zu Hause in Berlin immer publikumswirksam stark macht, war nicht Thema Nummer eins. Nein, erst einmal mussten die Staats- und Regierungschefs ihrem &Auml;rger Luft machen: &Uuml;ber den Alleingang von Merkel beim letzten EU-Treffen, &uuml;ber die Pressionsversuche der T&uuml;rkei, die juristischen Man&ouml;ver der EU-Kommission und den Umstand, dass es einfach nicht vorangehen will mit der &ldquo;europ&auml;ischen L&ouml;sung&rdquo;. Fast konnte man meinen, einem Gipfel der &ldquo;Unwilligen&rdquo; beizuwohnen. Ausgerechnet Litauens Staatspr&auml;sidentin Dalia Grybauskaite, die als gro&szlig;e Bewunderin von Merkel gilt, gab den Ton an: &ldquo;Ich verstehe und unterst&uuml;tze einen Teil der Kritik&rdquo;, sagte sie. Das von Merkel vorgelegte Paket sei &ldquo;sehr kompliziert&rdquo;, die Umsetzung werde &ldquo;sehr schwierig&rdquo;, und &ldquo;es ist am Rand internationalen Rechts&rdquo;. Es h&auml;tte nur noch wenig gefehlt und sie h&auml;tte der Kanzlerin offene Rechtsbeugung vorgeworfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47719\/1.html\">Eric Bonse auf Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Merkels Plan, Samsoms Plan, t&uuml;rkische Pl&auml;ne oder alles ESI?<\/strong><br>\nOutsourcing: Bei Merkels &ldquo;gesamteurop&auml;ischem&rdquo; Konzept zur Fl&uuml;chtlingspolitik spielt ein gut vernetzter Think Tank eine ma&szlig;gebliche Rolle &ndash; die European Stability Initiative (ESI). Warum macht die Regierung dies nicht transparent und trickst stattdessen mit der Herkunft der Konzepte?<br>\nWer sich &uuml;ber die Konzepte der Bundesregierung zur Fl&uuml;chtlingspolitik informieren mag, der hole sich am besten Informationen an der Quelle der Pl&auml;ne: beim Think Tank European Stability Initiative (ESI). Wie Jens Berger k&uuml;rzlich offenlegte, waren die &uuml;berraschenden t&uuml;rkischen Vorschl&auml;ge zur Fl&uuml;chtlingsaustausch-Programm keine t&uuml;rkischen, sondern deutsche Vorschl&auml;ge, die auf Konzepte der ESI zur&uuml;ckgehen. Die Vorschl&auml;ge sind in Grundz&uuml;gen schon seit mindestens September 2015 ausgearbeitet. (&hellip;)<br>\nEin Bericht des &ouml;sterreichischen Mediums DiePresse.com best&auml;tigt heute erneut die Federf&uuml;hrung des ESI bei der deutsch-t&uuml;rkischen gesamteurop&auml;ischen L&ouml;sung und zieht die Aufmerksamkeit des Lesers mit einem &ldquo;geheimen, zweiten Deal&rdquo; auf sich.<br>\nDer Eins-zu-Eins-Plan, kurz gefasst: &ldquo;ein Syrer f&uuml;r einen Syrer&rdquo;, sei nicht das Wesentliche des angestrebten Abkommens der EU mit der T&uuml;rkei, wird in dem Bericht Gerald Knaus, der Leiter des ESI, wiedergegeben. Im Hintergrund sei bereits eine &ldquo;viel radikalere Idee bereits weitgehend ausgehandelt&rdquo;, die vermutlich &ldquo;sehr bald&rdquo; bekannt gegeben werde. Die Idee besteht darin, &ldquo;dass die EU oder eine &sbquo;Koalition der Willigen&lsquo; Hunderttausende Fl&uuml;chtlinge zus&auml;tzlich &uuml;bernimmt, unabh&auml;ngig von der Eins-zu-eins-Formel&rdquo;.<br>\nNach dieser Formel sei die Entlastung der T&uuml;rkei zu gering, erkl&auml;rt Knaus, da es sich hier nur um wenige Tausend syrische Fl&uuml;chtlinge handeln w&uuml;rde. Weswegen der Eins-zu-Eins-Austausch erg&auml;nz werde mit einem Parallel-Konzept: die Umsiedlung von Hunderttausenden als &ldquo;separates Programm&rdquo;. Als realistische Zahl nennt Knaus &ldquo;900 pro Tag&rdquo;, unabh&auml;ngig davon, ob und wie viele Syrer nach Griechenland &uuml;bersetzen. In der Summe w&uuml;rde das 330.000 Menschen im Jahr bedeuten.<br>\nKnaus weist alllerdings auch darauf hin, dass man eigentlich nicht wirklich von einem Geheimnis sprechen kann. Er habe bereits im September einen derartigen Plan vorgelegt, der damals noch die &Uuml;bernahme von 500.000 Fl&uuml;chtlingen vorsah. &Uuml;ber den Vorschlag berichteten auch gr&ouml;&szlig;ere Medien, die FAZ am 18.September 2015, die Zeit am 21. September und der Schweizer Tagesanzeiger stellte den ESI-Plan bereits am 06. Oktober als Merkel-Plan vor, mit Link zum 14-seitigen Orginalpapier.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47711\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.M.H.:<\/strong> Lange hat&acute;s tats&auml;chlich gedauert, bis ich au&szlig;erhalb der NachDenkSeiten von der ESI im Zusammenhang mit diesem dubiosen Plan lese. Es stellt sich an dieser Stelle dar&uuml;ber hinaus durchaus die Frage, wof&uuml;r sich Deutschland noch teure Ministerien leistet. Interessant zu diesem Thema ist <a href=\"http:\/\/de.sputniknews.com\/meinungen\/20160317\/308485967\/leyen-aufloesung-verwaltung-ttip.html\">auch folgender Beitrag von Willy Wimmer<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zehn gute Gr&uuml;nde gegen den T&uuml;rkei-Deal<\/strong><br>\nSeit der Griechenland-Krise gab es kaum ein kontroverseres Thema als den geplanten T&uuml;rkei-Deal. Nun soll er beim EU-Gipfel besiegelt werden. F&uuml;r EUropa w&auml;re das keine gute L&ouml;sung &ndash; dazu zehn schlagkr&auml;ftige Argumente.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/zehn-gute-gruende-gegen-den-tuerkei-deal\/\">Lost in Europe<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Schleuser finden neue Routen<\/strong><br>\nDer Einsatz der Nato in der &Auml;g&auml;is zeigt kaum Wirkung: Die Zahl der in Griechenland ankommenden Fl&uuml;chtlinge ist unver&auml;ndert. Ein Nato-Kommandeur beklagt: &bdquo;Die Schleuser sind sehr flexibel.&ldquo; Die Fl&uuml;chtlings-Schleuser in der T&uuml;rkei stellen sich laut Nato-Angaben mit Ausweichman&ouml;vern auf den Einsatz des Verteidigungsb&uuml;ndnisses in der &Auml;g&auml;is ein. Die 20 bis 40 Fl&uuml;chtlingsboote pro Tag suchten sich ihre Routen danach aus, wie der Nato-Verband mit seinen sieben Schiffen aufgestellt sei, sagte Nato-Kommandeur J&ouml;rg Klein der Deutschen-Presse-Agentur. &bdquo;Wenn wir da sind, wirkt das. Aber die Schleuser sind sehr flexibel und verlagern ihre Schwerpunkte.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/fluechtlingskrise\/nato-einsatz-schleuser-finden-neue-routen-14129620.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Sophia Michaelis: &ldquo;Fakten zur Fl&uuml;chtlingssituation f&uuml;hren zu Erstaunen und Verwunderung&rdquo;<\/strong><br>\nEin Interview mit Sophia Michaelis &uuml;ber die Haltung von Jugendlichen zur Fl&uuml;chtlingsfrage und &uuml;ber ver&auml;nderte Sichtweisen seit der Silvesternacht von K&ouml;ln. Sophia Michaelis ist Sozialwissenschaftlerin, sie organisiert f&uuml;r die Friedrich-Ebert-Stiftung Niedersachsen unter anderem Seminare mit Jugendlichen zu Flucht und Asyl.<br>\nWas sind das f&uuml;r Seminare, die Sie durchf&uuml;hren, was ist Ihre Zielgruppe, und welche Aspekte des Themas Flucht und Asyl sprechen Sie dort an?<br>\nSophia Michaelis: Die Friedrich-Ebert-Stiftung nimmt sich in ihren verschiedenen Arbeitseinheiten intensiv des Themas Flucht und Migration an, auch wir in Niedersachsen. Dabei war uns die Sensibilisierung und Aufkl&auml;rung &uuml;ber die gegenw&auml;rtigen Fl&uuml;chtlingssituation besonders wichtig &ndash; gerade weil Fehlinformationen und die daraus hervorgehende Skepsis oder sogar Angst zunehmend von rechtspopulistischen Gruppierungen und Parteien instrumentalisiert wird. Da wir aus den verschiedensten Gr&uuml;nden der Meinung sind, dass die politische Bildungsarbeit schon bei den j&uuml;ngeren Generationen ansetzen sollte, haben wir uns entschieden, einen Jugendworkshop zu konzipieren, der genau das erreichen soll: Sensibilisieren und Aufkl&auml;ren &uuml;ber die aktuelle Fl&uuml;chtlingssituation, &uuml;ber ihre Ursachen und ihr Ausma&szlig;. Wir richten uns damit an Sch&uuml;ler_innen und Jugendliche ab 14 Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1846\">annotazioni<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Ungleichheit, die man heute beklagt, die war und ist gewollt<\/strong><br>\nAuf den Nachdenkseiten (hier) wird heute ein Artikel aus der SZ von Marc Beise &uuml;ber (die aus seiner Sicht eigentlich nicht vorhandene und im &uuml;brigen unproblematische) Ungleichheit kritisiert. Das passt zu der abnehmenden Ungleichheit in der Welt, die gerade vom Wirtschaftschef der FAZ beschworen wurde (hier). Die FAZ macht sogar einen Schwerpunkt zum Thema Ungleichheit.<br>\nOffenkundig hat man in den Chefredaktionen unserer &bdquo;Leitmedien&ldquo; die Parole ausgegeben, nun m&uuml;sse man beim Thema Ungleichheit kr&auml;ftig zulangen, damit nicht eine Schieflage entsteht und das Thema die Leute am Ende wirklich noch beeindruckt. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste und vorbeugen kann bei so hei&szlig;en Themen nie schaden, denn wenn das Volk erst anf&auml;ngt selbst zu denken, ist es nicht mehr weit bis zur Revolution.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-ungleichheit-die-man-heute-beklagt-die-war-und-ist-gewollt\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<p><strong>Dazu: Ist das unser Weimar?<\/strong><br>\nWenn wir von Weimar reden, meinen wir einerseits eine Zersplitterung des Parteiensystems, eine Aufspaltung in immer kleinere Einheiten, die die Handlungsf&auml;higkeit der Politik gef&auml;hrdet. Andererseits eine Radikalisierung der Sprache und der Taten. Beides beobachten wir. Die beiden gro&szlig;en Parteien haben die Aufgaben vernachl&auml;ssigt, die ihnen in unserem politischen Gef&uuml;ge gegeben sind. (&hellip;)<br>\nUnd auch f&uuml;r die soziale Gerechtigkeit, das das Anliegen der SPD sein sollte, muss man heute anders streiten als in der Vergangenheit. Das Problem ist nur: wer glaubt der SPD, dass ihr dieses Thema &uuml;berhaupt ein echtes Anliegen ist? Eine Studie der staatlichen Kreditanstalt f&uuml;r Wiederaufbau hat gerade festgestellt, dass vierzig Prozent der deutschen Haushalte heute weniger Geld haben als vor zwanzig Jahren. Gleichzeitig stieg das verf&uuml;gbare Einkommen der oberen Einkommensgruppe um mehr als 38 Prozent. Das ist ungeheuerlich. Der Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts DIW, Marcel Fratzscher, sagt schlicht: &bdquo;Die soziale Marktwirtschaft existiert nicht mehr.&ldquo; Wohlgemerkt, KfW und DIW sind nicht als Sprachrohre der Linkspartei bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/jaugstein\/ist-das-unser-weimar\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schr&ouml;der fordert Abkehr von &ldquo;schwarzer Null&rdquo;<\/strong><br>\nAltkanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD) hat Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) aufgefordert, das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts aufzugeben. Die Integration der Fl&uuml;chtlinge sei eine Jahrhundertaufgabe, sagte Schr&ouml;der der Wochenzeitung Die Zeit. In einer solchen Situation d&uuml;rfe eine Regierung die &ldquo;schwarze Null&rdquo; nicht zum Ma&szlig; aller Dinge machen. Wenn die Integration nicht gelinge, &ldquo;zerrei&szlig;t es die&nbsp;Gesellschaft&rdquo;.<br>\nSchr&ouml;der unterstrich: &ldquo;Wir brauchen ein modernes Zuwanderungsgesetz und ein Integrationsgesetz, das die L&auml;nder und Kommunen mit ausreichend Geld ausstattet, damit sie sich endlich um die Schulen, die Ausbildung, die Unterbringung und Versorgung k&uuml;mmern k&ouml;nnen.&rdquo; &Auml;hnlich klingen die Forderungen von Schr&ouml;ders Partei in den Haushaltsberatungen der Koalition: Dort pocht die SPD auf zus&auml;tzliche Finanzmittel f&uuml;r die Integration von Fl&uuml;chtlingen und den sozialen Zusammenhalt in&nbsp;Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/altbundeskanzler-schroeder-fordert-abkehr-von-schwarzer-null-1.2911072\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Genau diese S&auml;tze von Gerhard Schr&ouml;der bringen das Problem der SPD auf den Punkt. Schule, Ausbildung, Unterbringung und Versorgung, die der Alt-Kanzler f&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge einfordert, ben&ouml;tigen auch all jene, die der Partei in den letzten Jahren zuhauf den R&uuml;cken gekehrt haben, weil sie sich von der SPD l&auml;ngst nicht mehr vertreten f&uuml;hlen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Ich werde zunehmend w&uuml;tend&rdquo;<\/strong><br>\nAls Arzt und Vorsitzender des Mainzer Vereins &ldquo;Armut und Gesundheit&rdquo; kommt Gerhard Trabert zu dem Schluss: Armut macht krank und Krankheit macht arm<br>\nThomas Leif: Herr Prof. Trabert, was ist Ihre Bilanz nach vier Stunden medizinischer Betreuung von armen Menschen?<br>\nGerhard Trabert: Leider hat sich heute wieder in vielf&auml;ltiger Weise best&auml;tigt, dass es gut ist, dass es uns gibt, da das derzeitige Gesundheitsversorgungssystem zu gro&szlig;e L&uuml;cken aufweist. Das zeigt zum Beispiel der Patient, der aus dem Strafvollzug entlassen wird oder die Menschen in dieser Unterkunft (eine Unterkunft f&uuml;r Gefl&uuml;chtete, d. Red.), die weggeschickt werden, obwohl sie krank sind, und von den niedergelassenen Kollegen nicht behandelt werden, da sie kein Krankenversicherungsdokument besitzen. Dies alles verstehe ich h&auml;ufig nicht mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/ich-werde-zunehmend-wuetend\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Jobcentervergleich 2015: Zugeteilte und ausgegebene Bundesmittel (VK und EGL)<\/strong><br>\nWie verteilten sich die zugeteilten und ausgegebenen Bundesmittel f&uuml;r die &bdquo;Verwaltungskosten&ldquo; und die &bdquo;Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB&nbsp;II&ldquo; im Haushaltsjahr 2015 auf die einzelnen Jobcenter in gemeinsamer Tr&auml;gerschaft von Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (Agenturen f&uuml;r Arbeit) und Kommunen, die 303 Jobcenter gE? Wie hoch waren im Haushaltsjahr 2015 die &bdquo;Gesamtverwaltungskosten&ldquo; und die &bdquo;Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II&ldquo; pro erwerbsf&auml;higen Leistungsberechtigten im Bestand?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/742-jobcentervergleich-2015-zugeteilte-und-ausgegebene-bundesmittel-vk-und-egl.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Forscher halten Mindestlohn f&uuml;r Jobbremse<\/strong><br>\nWarnungen, der gesetzliche Mindestlohn f&uuml;hre zum Verlust vieler Arbeitspl&auml;tze, best&auml;tigen Forscher nicht. Ohne Mindestlohn k&ouml;nnte es aber heute 60.000 neue Jobs mehr geben, so eine Studie. Doch die Lohnuntergrenze hat auch viele positive Folgen.<br>\nArbeitsmarktforscher haben nach eigenen Angaben in einer Studie Hinweise darauf gefunden, dass die Einf&uuml;hrung des fl&auml;chendeckenden Mindestlohns in Deutschland sp&uuml;rbar zu Lasten von Arbeitspl&auml;tzen geht. Zwar seien wegen der Anfang 2015 eingef&uuml;hrten Lohnuntergrenze von 8,50 Euro pro Stunde nur wenige Stellen gestrichen worden, schrieben Forscher des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), einer wissenschaftlichen Einrichtung der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Manche Betriebe h&auml;tten aber wegen der Regelung auf die Schaffung neuer Jobs verzichtet. &ldquo;Hochgerechnet h&auml;tten ohne den Mindestlohn 60.000 zus&auml;tzliche Jobs entstehen k&ouml;nnen&rdquo;, schrieben die IAB-Forscher.<br>\nDie Analyse basiert auf einer repr&auml;sentativen Befragung von 16.000 Betrieben in Deutschland im Sommer 2015. Mit dieser Datenbasis h&auml;tten die Wirkungen des wenige Monate zuvor eingef&uuml;hrten gesetzlichen Mindestlohns untersucht werden k&ouml;nnen, erkl&auml;rte IAB-Direktor Joachim M&ouml;ller. Er warnte aber zugleich vor einer &Uuml;berinterpretation des Studienergebnisses. &ldquo;60.000 &ndash; das h&ouml;rt sich erst einmal viel an. Man muss dazu aber wissen: Der Gro&szlig;teil davon w&auml;ren Minijobs gewesen&rdquo;, sagte M&ouml;ller. Zudem entspr&auml;chen 60.000 Stellen lediglich einem Anteil von 0,18 Prozent an allen Besch&auml;ftigten in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/mindestlohn-studie-iab-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Ein sch&ouml;nes Beispiel f&uuml;r eine grobe Irref&uuml;hrung. Die &Uuml;berschrift wird dem geschilderten Sachverhalt &uuml;berhaupt nicht gerecht. Die Studie liefert laut den Forschern eigentlich die Erkenntnis, dass der Mindestlohn a) ein stabileres Lohnumfeld schaffe und b) die Arbeitnehmer l&auml;nger als vorher besch&auml;ftigt werden. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Ein Nicht-Plus als Minus? Dann schadet auch der Mindestlohn irgendwie<\/strong><br>\nIn allen bisher vorliegenden Mindestlohnbilanzierungen spielt die Frage nach den Besch&auml;ftigungswirkungen der neuen Lohnuntergrenze eine wichtige Rolle. Besch&auml;ftigungsaufbau oder Jobverluste, darauf soll die Antwort hinauslaufen. Doch so einfach ist das nicht &ndash; zumindest dann nicht, wenn man auch noch &uuml;ber nicht entstandene Arbeitspl&auml;tze spekulieren will. Dann wird aus einem Nicht-Plus schnell ein Minus. Die Mindestlohngegner wird&rsquo;s freuen.<br>\n&Uuml;ber die Besch&auml;ftigungswirkungen eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohnes in Deutschland wurde bereits lange vor seiner Einf&uuml;hrung zum Januar 2015 heftig gestritten. Gegner und Bef&uuml;rworter brachten sich mit Prognosen und Simulationsrechnungen in Stellung. In den Mainstream-Medien stie&szlig;en, wenig &uuml;berraschend, vor allem die Gegner einer Lohnuntergrenze &ndash; vom Sachverst&auml;ndigenrat &uuml;ber die Deutsche Bank&nbsp; bis hin zu diversen arbeitgebernahen Forschungsinstituten&nbsp; und Lobbyorganisationen &ndash; auf Widerhall, und so dominierten die Berichte von Horrorprognosen &uuml;ber die Zahl von der Vernichtung anheim fallenden Arbeitspl&auml;tzen.<br>\nNichts davon ist nach Inkrafttreten des Mindestlohngesetzes eingetreten. Soweit bisher absehbar, ist die (Besch&auml;ftigungs-) Wirkung des Mindestlohns seit seiner Einf&uuml;hrung entgegen zahlreicher Negativprognosen eine weitgehend positive. Zahlreiche Arbeitnehmer\/innen haben mehr Geld in der Tasche, der private Konsum zog an, und nicht Jobverluste, sondern ein fortgesetzter Besch&auml;ftigungsaufbau, gerade auch in Niedriglohnbranchen, pr&auml;gen bis heute das Bild am Arbeitsmarkt. Allenfalls bei den Minijobs hat es verkraftbare Einbu&szlig;en gegeben: Der Mindestlohn hat offensichtlich die Zahl der ausschlie&szlig;lich geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigten schrumpfen lassen, wobei zumindest ein Teil dieser Minijobs in sozialversicherungspflichtige Teilzeitarbeitspl&auml;tze umgewandelt worden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1857\">annotazioni<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nutzt die private Krankenversicherung (PKV) den Kassenpatienten? Die ideologischen Verwirrungen von &Ouml;konomieprofessoren<\/strong><br>\nF&uuml;r marktliberale &Ouml;konomen m&uuml;sste das PKV- System eigentlich ein ordnungspolitisches &Auml;rgernis sein, weil es keinen Wettbewerb um Versicherte kennt. Dennoch entdecken einige von ihnen im dualen System von gesetzlicher und privater Krankenversicherung einen auch den Kassenpatienten zugute kommenden Effekt. Die PKV &uuml;be mir ihrer &bdquo;Innovationsoffenheit&ldquo; Druck auf die GKV aus, ohne den ihr Versorgungsniveau niedriger w&auml;re, so Volker Ulrich (Universit&auml;t Bayreuth). Boris Augurzky (Universit&auml;t Duisburg-Essen) und Stefan Felder (Universit&auml;t Basel) sehen das genauso: &bdquo;Die Existenz der PKV sichert der Gesamtheit aller gesetzlich Versicherten einen Krankenversicherungsschutz auf hohem Niveau.&ldquo; Dieses Postulat ist reines Wunschdenken und hat mit der Realit&auml;t nichts zu tun.<br>\nDer Leistungskatalog der GKV wird nach gesetzlichen Regeln erstellt und unterliegt keinem imagin&auml;ren Wettbewerbsdruck der PKV. Die Versicherten haben Anspruch auf &auml;rztliche Behandlung, die &bdquo;nach den Regeln der &auml;rztlichen Kunst ausreichend und zweckm&auml;&szlig;ig ist&ldquo; (&sect; 28 Abs. 1 Sozialgesetzbuch V). Welche Untersuchungs- und Behandlungsmethoden sowie Arzneimittel darunter fallen, bestimmt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das wohl wichtigste Gremium im Gesundheitswesen. Es wird von den Verb&auml;nden der Krankenkassen, &Auml;rzte und Krankenh&auml;usern gebildet und f&auml;llt seine Entscheidungen nach gesetzlichen Vorschriften auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse (&bdquo;evidenzbasierte Medizin&ldquo;), die das ihm zugeordnete Institut f&uuml;r Qualit&auml;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) aufbereitet. Ein solches Scheininnovationen ausgrenzendes Instrument hat die PKV nicht. Allerdings werden deren Leistungen teilweise indirekt vom G-BA mit definiert, weil die Beihilfeleistungen f&uuml;r Beamte dem GKV-Leistungskatalog regelm&auml;&szlig;ig angepasst werden. Deshalb beeinflussen nicht die PKV-Leistungen die der GKV, eher umgekehrt wird ein Schuh draus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/nutzt-die-private-krankenversicherung-pkv-den-kassenpatienten-die-ideologischen-verwirrungen-von-oekonomieprofessoren\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lebende Vielfalt oder Einheitsbrei in der &ouml;konomischen Forschung und Lehre?<\/strong><br>\nWirtschaftspolitische Pragmatiker oder doch eher neoklassische Hardliner? Diese und andere Fragen wurde in einem Forschungsprojekt Lehrenden der Wirtschaftsuniversit&auml;t Wien gestellt. Es hat sich gezeigt, die Diskussionen um Pluralismus in Lehre und Forschung sind komplexer als oftmals angenommen wird.<br>\nSeit dem Ausbrechen der Wirtschafts- und Finanzkrise, die sich nunmehr fortw&auml;hrend in eine wirtschaftliche Depression ausw&auml;chst, steht der Mainstream der Wirtschaftswissenschaften in st&auml;ndiger Kritik. Ideologiebelastet, realit&auml;tsfern, &uuml;bermathematisiert und &uuml;berheblich sind nur einige der Schlagworte, die in dieser Debatte verwendet werden. Andererseits wiederum w&auml;hlt der &ouml;konomische Mainstream seinerseits ebenso harsche Worte f&uuml;r seine KritkerInnen. Ihnen wird Utopie, Unredlichkeit und Unwissenschaftlichkeit unterstellt.<br>\nAber nicht nur unter &Ouml;konominnen und &Ouml;konomen mehrt sich die Kritik an der &ouml;konomischen Standardlehre und Forschung. 2014 gr&uuml;ndeten und schlossen sich verschiedene Studierendeninitativen unter dem Banner des Pluralismus zusammen, um eine gr&ouml;&szlig;ere theoretische und methodische Vielfalt in der Lehre zu fordern. Es dauerte nicht lange bis auch einige &Ouml;konomInnen diesen Aufruf unterst&uuml;tzten. Der Zulauf zu den KritikerInnen und die damit einhergehende Breite der Bewegung f&uuml;hrten jedoch auch zu einer wachsenden Komplexit&auml;t und Un&uuml;bersichtlichkeit innerhalb der Debatte. Anstatt einer Abnahme kam es zu einer Zunahme an unbeantworteten Fragen.<br>\nWas bedeutet eigentlich Pluralismus in der &Ouml;konomie? Welchen Stellenwert und welche Rolle sollte der Mathematik in der &Ouml;konomie beigemessen werden? Wie breit gefasst und inklusive sollte die Wirtschaftswissenschaft eigentlich sein? Welche Rolle sollte Inter- und Transdisziplinarit&auml;t in Zukunft in der &ouml;konomischen Lehre und Forschung spielen? Wie genau sehen die Anforderungsprofile an die nachwachsende Generation von &Ouml;konomInnen aus und welche Anforderungen ergeben sich daraus an die Lehre?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/12841-2\/#more-12841\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>R&uuml;stungsprojekte: Von der Leyen engagiert teure Berater-Armee<\/strong><br>\nVerteidigungsministerin von der Leyen will R&uuml;stungspannen der Bundeswehr wie beim A400M k&uuml;nftig verhindern. F&uuml;r mehr als 200 Millionen Euro werden statt eigener Experten jetzt externe Berater angeheuert. [&hellip;]<br>\nMa&szlig;geblich vorangetrieben wurde das kostspielige Engagement der Berater durch von der Leyens Staatssekret&auml;rin Katrin Suder. In einem Rahmenvertrag sollen f&uuml;r 208 Millionen Euro Tausende Stunden Arbeitsleistung von drei Beratungsagenturen vorab gekauft werden, die dann bei Bedarf f&uuml;r Projekte genutzt werden k&ouml;nnen. Der Auftrag d&uuml;rfte auf dem Markt der gro&szlig;en Beratungsunternehmen hei&szlig; umk&auml;mpft sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundeswehr-ursula-von-der-leyen-plant-millionenbudget-fuer-berater-a-1082706.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Katrin Suder war vor der Berufung ins Verteidigungsministerium 2014 Direktorin des Beratungsunternehmens McKinsey und da verantwortlich f&uuml;r Projekte im &ouml;ffentlichen Sektor. Mal sehen wer dann den Kampf auf dem Markt der gro&szlig;en Beratungsunternehmen gewinnt. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Eiskalte Geopolitik (II)<\/strong><br>\nDie Beteiligung von Eliteeinheiten der Bundeswehr an dem zur Zeit in Norwegen stattfindenden NATO-Man&ouml;ver &ldquo;Cold Response&rdquo; (&ldquo;Kalte Antwort&rdquo;) verweist auf ein gesteigertes deutsches Interesse an der Arktis. W&auml;hrend die Truppe ihre F&auml;higkeiten im &ldquo;Winterkampf&rdquo; schult, strebt die Bundesregierung nach eigenem Bekunden an, die n&ouml;rdliche Polarregion zum &ldquo;zentralen Gegenstand deutscher Politik&rdquo; zu machen. Die durch die globale Klimaerw&auml;rmung bedingte Eisschmelze erm&ouml;gliche sowohl die &ldquo;Erschlie&szlig;ung von Rohstoffvorkommen&rdquo; als auch die &ldquo;Durchfahrt von Schiffen in arktischen Gew&auml;ssern&rdquo; und er&ouml;ffne damit neue &ldquo;Perspektiven f&uuml;r die deutsche und europ&auml;ische Wirtschaft&rdquo;, hei&szlig;t es. Unterdessen will Russland offiziellen Erkl&auml;rungen zufolge den Seeweg, der den europ&auml;ischen Nordatlantik &uuml;ber die russische Arktisk&uuml;ste mit dem Pazifischen Ozean verbindet (&ldquo;Nordostpassage&rdquo;), zu einem &ldquo;Transportkorridor von globaler Bedeutung&rdquo; ausbauen &ndash; gemeinsam mit China. US-amerikanische Medien sprechen bereits von einer neuen Phase der &ldquo;Konkurrenz&rdquo; um &ldquo;Interessensph&auml;ren&rdquo; und bezeichnen die Arktis als k&uuml;nftigen &ldquo;Zankapfel&rdquo; zwischen Moskau und Washington.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59332\">German-Foreign-Policy.com<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>F&uuml;nf Jahre Syrienkonflikt: Ein Land am Boden<\/strong><br>\nSyrien vor dem Krieg und heute, das sind zwei Welten. Unsere Infografik der Woche zeigt, wie die vergangenen f&uuml;nf Jahre das Land ruiniert haben. Der Konflikt in Syrien geht ins sechste Jahr. Was als friedlicher Protest im Zuge des Arabischen Fr&uuml;hlings begann, m&uuml;ndete in einem B&uuml;rgerkrieg, dem bis heute mindestens 250.000 Menschen zum Opfer gefallen sind. &Uuml;ber 13,5 Millionen Syrer sind mittlerweile auf humanit&auml;re Hilfe angewiesen. Am f&uuml;nften Jahrestag der Proteste steht das Land am Abgrund, das belegen zentrale wirtschaftliche und soziale Statistiken. Die Infografik der Woche von Statista und SPIEGEL ONLINE zeigt vier der wichtigsten Indikatoren &ndash; vor dem Konflikt und heute. Nach Angaben des Forschungszentrums Syrian Center for Policy Research (SCPR) ist die Lebenserwartung rapide gesunken: von fast 70 Jahren auf unter 50 Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/syrien-infografik-ein-land-am-boden-a-1082410.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zentralafrika: &ldquo;Muslime und Christen haben eine gemeinsame Geschichte&rdquo;<\/strong><br>\nFlorence N&rsquo;Douba, Ministerin f&uuml;r nationale Vers&ouml;hnung, &uuml;ber marodierende Milizen und den Friedensprozess in ihrem Land<br>\nDie Zentralafrikanische Republik hat im Dezember f&uuml;r eine Verfassungs&auml;nderung gestimmt und im Februar mit Faustin Touad&eacute;ra ein neues Staatsoberhaupt gew&auml;hlt. Vor dem neuen Pr&auml;sidenten des krisengesch&uuml;ttelten Landes im Herzen Afrikas stehen zahlreiche Herausforderungen. Lydie Florence N&rsquo;Douba, Ministerin f&uuml;r nationale Vers&ouml;hnung, politischen Dialog und die St&auml;rkung der B&uuml;rgerkultur, spricht im STANDARD-Interview &uuml;ber ihre schwierige Aufgabe und die Zukunft des Landes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000032963932\/Zentralafrika-Muslime-und-Christen-haben-eine-gemeinsame-Geschichte\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Vorwahlen in Florida und Ohio: Clinton ist durch, Trump noch nicht<\/strong><br>\nWer geht ins Rennen ums Wei&szlig;e Haus? Bei den Demokraten ist die Entscheidung praktisch gefallen. Bei den Republikanern tun sich neue M&ouml;glichkeiten auf. F&uuml;nf Lehren aus den aktuellen Vorwahlen. Mehr und mehr zeichnet sich ein klarer Trend bei den US-Pr&auml;sidentschaftswahlen ab: Vieles spricht daf&uuml;r, dass Amerikas W&auml;hler am 8. November entscheiden m&uuml;ssen, ob sie lieber Hillary Clinton oder Donald Trump im Wei&szlig;en Haus sehen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/donald-trump-und-hillary-clinton-5-lehren-aus-den-vorwahlen-a-1082549.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Clinton ist durch. Besser kann es f&uuml;r die US-Oligarchie und Wall Street nicht laufen. Setzt sich Trump bei den Republikanern entg&uuml;ltig  durch, hei&szlig;t die n&auml;chste Pr&auml;sidentin der USA  Hillary Clinton, da dann wohl viele Amerikaner glauben werden mit Clinton das kleinere &Uuml;bel zu w&auml;hlen. Die Superreichen der USA werden in Clinton eine genauso treue Erf&uuml;llungsgehilfin finden, wie die deutsche Oligarchie sie in Merkel bereits hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Schnappatmung hilft nicht<\/strong><br>\nDie AfD sitzt jetzt in acht Landtagen. Was tun? Ein paar Anregungen f&uuml;r eine selbstbewusste Auseinandersetzung mit Rechtspopulismus. Ausgrenzen? Diffamieren? Streiten? Im Umgang mit der AfD lief in den vergangenen Monaten vieles schief. Jetzt, wo sie in acht Landtagen sitzt, ist klar: Weder Totstellen noch Schnappatmung helfen weiter. Acht Anregungen f&uuml;r die Auseinandersetzung mit der Partei und den Versuch, den demokratischen Teil ihrer W&auml;hlerInnen zur&uuml;ckzugewinnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Acht-Tipps-zum-Umgang-mit-der-AfD\/!5284653\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: AfD in 90 Sekunden<\/strong><br>\nUnsere Ultras haben sich die BPK von Frauke Petry angeschaut &amp; aus ihren Aussagen die ultimative AfD-Hymne komponiert. Herausgekommen ist ein ultra-geiles Meisterwerk: Denken Sie nicht selbst!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungundnaiv.de\/2016\/03\/17\/die-afd-hymne-pinocchio-presse-supercut-ultra-edition\/\">jung &amp; naiv<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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