{"id":32276,"date":"2016-03-18T16:50:09","date_gmt":"2016-03-18T15:50:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32276"},"modified":"2016-03-18T16:50:09","modified_gmt":"2016-03-18T15:50:09","slug":"hinweise-des-tages-ii-238","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32276","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32276#h01\">NSA-Aff&auml;re: Der Teflon-Zeuge <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32276#h02\">SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32276#h03\">R&uuml;cktritt, Klage und Protest nach Gabriels Ja<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32276#h04\">Hillary Clintons E-Mails best&auml;tigen, dass Sch&auml;uble mit dem Nord-Euro lieb&auml;ugelt(e)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32276#h05\">H&ouml;chste Vorsicht ist geboten: Die herrschende Lehre beklagt die Ungleichheit!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32276#h06\">IMK: Euroraum derzeit geldpolitisch &bdquo;keine stabile entwickelte Volkswirtschaft&ldquo; &ndash; Vertrauen in Staatsanleihen fehlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32276#h07\">Lebensversicherungen werden wohl noch unattraktiver<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32276#h08\">&bdquo;Wir sterben hier langsam&ldquo; &ndash; zur Situation in Idomeni<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32276#h09\">Kombikurse sollen Fl&uuml;chtlinge f&uuml;r Arbeitsmarkt fit machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32276#h10\">Atomindustrie will Milliarden f&uuml;r Ausstieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32276#h11\">TTIP und der Sachverst&auml;ndigenrat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32276#h12\">Frankreich: Hunderttausend gegen neues Arbeitsgesetz auf der Stra&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32276#h13\">Afghanistans &ldquo;sichere Gebiete&rdquo; &ndash; das zynische Spiel der Bundesregierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32276#h14\">Moderne Kanonenboot-Diplomatie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32276#h15\">Was von Kriegen &uuml;brig bleibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32276#h16\">So l&auml;cherlich sind Mathe-Pr&uuml;fungen in NRW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32276#h17\">S&auml;chsischer Landtag hebt Immunit&auml;t von Linken-Politikerin Nagel auf <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32276#h18\">Bernie Sanders says calls for him to drop out of Democratic race are &lsquo;absurd&rsquo; <\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>NSA-Aff&auml;re: Der Teflon-Zeuge<\/strong><br>\nFrank-Walter Steinmeier ist der Mann, der am besten &uuml;ber die Kooperation zwischen BND und NSA Bescheid wissen m&uuml;sste. Probleme? Von denen habe er nie erfahren, sagte er. [&hellip;]<br>\nImmer dann, wenn es darum ging, was bei dieser Kooperation tats&auml;chlich abgeh&ouml;rt und weitergeleitet wurde, sagte Steinmeier, dass er nichts davon gewusst habe. Selektoren, die nach deutschen Firmen suchten? Daten von Deutschen, die an die NSA &uuml;bermittelt wurden? Steinmeiers Antworten auf konkrete Fragen waren immer die gleichen: &ldquo;Davon hatte ich keine Kenntnis&rdquo;; &ldquo;Ich war nicht Teil dieser Gespr&auml;che&rdquo;; &ldquo;Davon habe ich nichts erfahren&rdquo;; &ldquo;Das wurde mir nicht gemeldet&rdquo;; &ldquo;Da hatten wir keine begr&uuml;ndeten Zweifel&rdquo;; &ldquo;Ich habe nie einen Selektor gesehen&rdquo;. Oft war er sich auch einfach nicht sicher, was er wusste und gesehen hat, manches war in seiner Erinnerung &ldquo;herabgesunken&rdquo;. Je konkreter die Fragen wurden, desto weniger konnte sich Steinmeier an etwas erinnern. Viele Begriffe der Debatte will er erst in der j&uuml;ngeren Vergangenheit aus der Zeitung erfahren haben, sich f&uuml;r viele technische Einzelheiten nie interessiert haben. [&hellip;]<br>\nWenn irgendetwas schief gelaufen sei, dann sei der BND Schuld, nicht das Kanzleramt. Steinmeier argumentierte &auml;hnlich. Wenn der BND irgendetwas angestellt habe, dann sei das ein Versto&szlig; gegen das MOA, der Politik k&ouml;nne man dabei jedoch nichts anlasten. Praktischerweise ist dieses Abkommen bis heute streng geheim. Die Obleute des Untersuchungsausschusses durften es zwar im Kanzleramt lesen, aber sie d&uuml;rfen nicht dar&uuml;ber reden, ja nicht einmal ihr Wissen im Ausschuss verwenden. Nur so viel ist klar: Das MOA war nie als allgemeines &Uuml;berwachungskooperationsabkommen gedacht. Eigentlich wird in diesem Vertrag nur die &Uuml;bergabe von Bad Aibling geregelt. Aibling Station geh&ouml;rte den USA und wurde dem BND unter der Voraussetzung &uuml;bergeben, dass er dort abgeh&ouml;rte Daten mit der NSA teilt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/2016-03\/nsa-affaere-frank-walter-steinmeier-untersuchungsausschuss\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>SPD<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>SPD &ndash; Das Ende einer Volkspartei?<\/strong><br>\nNur noch knapp &uuml;ber 10 %: In Sachsen-Anhalt und Baden-W&uuml;rttemberg hat die SPD bei den Landtagswahlen ein Fiasko erlebt. Selbst in einer ehemaligen SPD-Hochburg wie dem Mannheimer Norden liefen die W&auml;hler der Partei in Scharen davon. Viele ehemalige Anh&auml;nger sind zutiefst entt&auml;uscht, weil die Partei sich immer noch nicht vom neoliberalen Kurswechsel der Schr&ouml;der-Jahre distanziert habe. Sie verstehen nicht, wof&uuml;r die SPD eigentlich noch steht. Doch der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel sieht keinen Grund f&uuml;r eine Neu-Ausrichtung: Man m&uuml;sse &bdquo;gar nichts nachjustieren!&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/videos\/video-spd---das-ende-einer-volkspartei-100.html\">Monitor<\/a><\/li>\n<li><strong>Strategiepapier: SPD-Linke fordern Stopp der Rente mit 67 und h&ouml;here Steuern<\/strong><br>\nDen Spitzensteuersatz auf 52 Prozent erh&ouml;hen und das Renteneintrittsalter wieder senken &ndash; das fordern linke SPD-Abgeordnete in einem Strategiepapier. Sie wollen damit verhindern, dass Arbeiter und sozial Schwache zur AfD &uuml;berlaufen. Eine Gruppe linker SPD-Bundestagsabgeordneter will eineinhalb Jahre vor der Bundestagswahl eine Debatte &uuml;ber die Ausrichtung ihrer Partei ansto&szlig;en. In einem Strategiepapier mit dem Titel &ldquo;Profil sch&auml;rfen &ndash; Sozialdemokratischen Aufbruch gestalten&rdquo; fordern die neun Parlamentarier, die Heraufsetzung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre zu stoppen, das Rentenniveau wieder &uuml;ber 50 Prozent anzuheben und den Spitzensteuersatz zu erh&ouml;hen. Das sechsseitige Dokument liegt der Nachrichtenagentur Reuters vor.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-linke-fordern-hoehere-steuern-und-stopp-der-rente-mit-67-a-1082945.html\">Spiegel Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.hilde-mattheis.de\/index.php?nr=98202&amp;menu=1\">Hilde Mattheis (MdB, SPD)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Immerhin ein paar gro&szlig;e Schritte in die richtige Richtung. Interessant ist auf jeden Fall die Deutung des AfD-Wahlerfolgs als Reaktion auf den brutalen Sozialabbau und die radikale Umverteilung von unten nach oben. Wenn das stimmt, dann k&ouml;nnten SPD und CDU die AfD ganz leicht stoppen. Es fehlt nur der politische Wille.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Gabriel bleibt Maulheld<\/strong><br>\nDIE LINKE brachte sein Solidarit&auml;tspaket zur Abstimmung. Aber SPD stimmt geschlossen dagegen.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160318-abstimmung.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160318-abstimmung-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/swagenknecht\/status\/710484444881264641\">Sahra Wagenknecht via Twitter<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>R&uuml;cktritt, Klage und Protest nach Gabriels Ja<\/strong><br>\nDank einer Sondergenehmigung von Wirtschaftsminister Gabriel darf Edeka die Superm&auml;rkte von Kaiser&rsquo;s-Tengelmann &uuml;bernehmen. Aus Protest trat der Chef der Monopolkommission zur&uuml;ck. Der Edeka-Konkurrent Rewe will klagen &ndash; und auch innerhalb der Regierung erntet Gabriel Kritik.<br>\nDie von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel genehmigte &Uuml;bernahme der Kaiser&rsquo;s-Tengelmann-Superm&auml;rkte durch Edeka hat heftige Proteste ausgel&ouml;st. Der Vorsitzende der Monopolkommission, Daniel Zimmer, trat zur&uuml;ck, nachdem sich Gabriel mit seiner Ministererlaubnis &uuml;ber das zuvor vom Bundeskartellamt verh&auml;ngte Verbot der Fusion hinweggesetzt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/edeka-tengelmann-109.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Kompetenz sieht anders aus: Es ist keine &Uuml;berraschung, dass Gabriel nicht den Empfehlungen seiner kompetenten Experten, sondern den Ratschl&auml;gen unbekannter Berater folgt. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Gabriel, Edeka und Kaiser&rsquo;s Tengelmann: Alles Banane <\/strong><br>\nDer Mann mag nicht im falschen K&ouml;rper stecken, in der falschen Partei aber garantiert. Obwohl: von sozialdemokratischen &Uuml;berzeugungen ist die SPD so weit entfernt wie Frauke Petry vom Erscheinen beim Morgenmagazin. So gesehen ist Sigmar Gabriel vielleicht doch mit dem richtigen Parteibuch ausgestattet. Und so gesehen macht seine Ministererlaubnis f&uuml;r die &Uuml;bernahme Kaiser&rsquo;s Tengelmann durch Edeka also Sinn. Dumm ist sie trotzdem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/132875\/gabriel-edeka-und-kaisers-tengelmann-alles-banane\">Spiegelfechter<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Hillary Clintons E-Mails best&auml;tigen, dass Sch&auml;uble mit dem Nord-Euro lieb&auml;ugelt(e)<\/strong><br>\nDie ehemalige Au&szlig;enministerin Clinton empfing und versandte sensible Mail &uuml;ber ihren privaten E-Mail-Account. Diese musste sie nach langem Hin und Her freigeben. Eine Mail von Ende Mai 20112 beschreibt, was Zutr&auml;ger der US-Regierung in der Bundesregierung &uuml;ber die Pl&auml;ne Sch&auml;ubles im Umgang mit der Euro-Krise berichteten. Sie best&auml;tigt meine im Februar 2015 ge&auml;u&szlig;erte Vermutung, dass Sch&auml;uble ein Szenario im Sinn hatte, bei dem Griechenland aus der W&auml;hrungsunion fliegt, danach weitere S&uuml;dl&auml;nder, und eine Art Nord-Euro &uuml;brigbleibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/583-clinton-schaeuble#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>H&ouml;chste Vorsicht ist geboten: Die herrschende Lehre beklagt die Ungleichheit!<\/strong><br>\nWendet man das Sparquotenargument auf die Eurokrise an, sieht man unmittelbar wie falsch es ist: In S&uuml;deuropa ist in den letzten beiden Jahren die Nachfrage eingebrochen und viele Jobs sind weggefallen, gleichzeitig sind die L&ouml;hne der Arbeitnehmer absolut stark gesenkt worden. Sank die Nachfrage in erster Linie, weil sich die Einkommensverteilung zugunsten der Reichen ge&auml;ndert hat? War es nicht so, dass die Einkommen allgemein gesunken sind und die davon betroffenen Menschen weniger nachgefragt haben, auch wenn sich ihre Sparquote und die der ganzen Wirtschaft nicht ge&auml;ndert haben? Oder noch einmal anders gefragt: Selbst wenn sich im Zuge der Krise die Einkommensverteilung zugunsten der Armen ver&auml;ndert h&auml;tte oder deren Sparquote gesunken w&auml;re (was sogar der Fall gewesen sein mag), w&auml;re es nicht trotzdem zu einem gewaltigen absoluten Nachfrageausfall gekommen, wenngleich er vielleicht ein wenig geringer ausgefallen w&auml;re als tats&auml;chlich geschehen?<br>\nWas hier zutage tritt, ist die entscheidende Schw&auml;che der herrschenden Lehre. Die Funktionsweise des Arbeitsmarktes darf niemals in Frage gestellt werden. Denn der muss ja, wie von den Neoklassikern behauptet, wie ein Kartoffelmarkt funktionieren. Weil man den nicht in Frage stellen darf, besch&auml;ftigt man sich lieber mit der Frage, wer wie viel von dem selbstverst&auml;ndlich hinzunehmenden Arbeitsmarktergebnis, dem Arbeitslohn, spart und dem Wirtschaftskreislauf dadurch an Nachfrage entzieht. Folglich fordert man nur eine leichte Korrektur der scheinbar objektiven Einkommensergebnisse des Arbeitsmarktes von Seiten des Staates, dazu ein wenig mehr Bildung und ein bisschen mehr Verm&ouml;genssteuer, dann ist alles gut.<br>\nDer Arbeitsmarkt funktioniert aber nicht wie ein Kartoffelmarkt, sondern bringt, wie man 2008\/2009 gesehen hat, absolut falsche Ergebnisse zustande. Damals entstand neue Arbeitslosigkeit, obwohl die L&ouml;hne nicht hoch, sondern niedrig waren. Nur wer das zur Kenntnis nimmt und daraus die notwendigen Schlussfolgerungen zieht, kann wirklich etwas zu einem neuen Verst&auml;ndnis der wirtschaftlichen Abl&auml;ufe beitragen und hilfreichen wirtschaftspolitischen Rat geben. Alles andere ist Augenwischerei und wei&szlig;e Salbe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/hoechste-vorsicht-ist-geboten-die-herrschende-lehre-beklagt-die-ungleichheit\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>IMK: Euroraum derzeit geldpolitisch &bdquo;keine stabile entwickelte Volkswirtschaft&ldquo; &ndash; Vertrauen in Staatsanleihen fehlt<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) allein kann den Euroraum nicht dauerhaft stabilisieren. Die hartn&auml;ckige Wachstumsschw&auml;che l&auml;sst sich nur &uuml;berwinden, wenn die Euro-Staaten deutlich mehr investieren. Und sie m&uuml;ssen ein zweites fundamentales Problem l&ouml;sen: Solange Zweifel bestehen, ob einzelne L&auml;nder ihre Schulden zur&uuml;ckzahlen k&ouml;nnen, schwelt die Krise weiter. Nur die Politik kann das &auml;ndern: Die Eurol&auml;nder m&uuml;ssen die Sicherheit von Staatsanleihen garantieren und Schuldenschnitte ausschlie&szlig;en. So lie&szlig;e sich verlorenes Vertrauen in die W&auml;hrungsunion wiederherstellen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Analyse von Dr. Silke Tober, Expertin f&uuml;r Geldpolitik am Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\n&bdquo;Es ist kein Zufall, dass die Vertrauenskrise auf den Euroraum beschr&auml;nkt blieb, statt auf andere entwickelte Volkswirtschaften wie die USA, Japan und Gro&szlig;britannien &uuml;berzugreifen&ldquo;, schreibt die Wissenschaftlerin. Die Ursache liege nicht darin, dass die Staatsschulden im Euroraum insgesamt oder in den am st&auml;rksten betroffenen Eurol&auml;ndern besonders hoch w&auml;ren. Die Schuldenstandsquote im Euroraum erreichte den bisherigen H&ouml;chststand im Jahr 2014 mit 94 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, verglichen mit 105 Prozent in den USA und 246 Prozent in Japan.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/63056_64230.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Lebensversicherungen werden wohl noch unattraktiver<\/strong><br>\nDie Regierung &uuml;berlegt, den Garantiezins abzusenken. Neukunden w&uuml;rden das sofort zu sp&uuml;ren bekommen.<br>\nLohnt sich eigentlich die Lebensversicherung? Diese Frage ist seit Jahrzehnten zwischen Verbrauchersch&uuml;tzern und Versicherern heftig umstritten. Die eine Seite verweist auf hohe Kosten und niedrige Renditen, die andere auf die lebenslang gezahlten Privatrenten und den Sparprozess im&nbsp;Kollektiv.<br>\nDer Streit wird in den kommenden Monaten neue Nahrung erhalten. Denn nach SZ-Informationen will die Bundesregierung bis Ende Juni &uuml;ber eine weitere Absenkung des Garantiezinses in der Lebensversicherung entscheiden. Das w&uuml;rde f&uuml;r Neukunden in der klassischen Lebensversicherung gelten. Kunden mit bestehenden Vertr&auml;gen sind nicht betroffen. Das Finanzministerium best&auml;tigte, dass im ersten Halbjahr eine Entscheidung&nbsp;ansteht. (&hellip;)<br>\nJetzt zeigt sich: Mit der Zinswette haben sich die meisten Lebensversicherer verzockt. Denn ein gro&szlig;er Teil dieser Vertr&auml;ge ist weiterhin in Kraft, die Versicherer m&uuml;ssen jedes Jahr vier Prozent gutschreiben. Aber die niedrigen Zinsen machen es zunehmend schwieriger f&uuml;r die Unternehmen, die vier Prozent auch zu&nbsp;verdienen.<br>\nSeit 2011 m&uuml;ssen Lebensversicherer auf Anordnung des Finanzministeriums deshalb die hohen Garantien aus der Vergangenheit mit besonderen R&uuml;ckstellungen absichern. So will Berlin erreichen, dass die Anbieter auch k&uuml;nftig ihre Zusagen erf&uuml;llen k&ouml;nnen. 2015 waren die Gesellschaften gezwungen, diese besondere Reserve mit zehn Milliarden Euro zu st&auml;rken, 2016 werden es wohl 12 Milliarden Euro&nbsp;sein.<br>\nDas trifft die Lebensversicherer und erst Recht ihre Kunden. Denn die Absicherung f&uuml;r die hohen Garantien wird von allen Kunden aufgebracht, auch von denen, deren Vertr&auml;ge mit deutlich niedrigeren Garantien von 2,25 Prozent oder 1,25 Prozent versehen sind. Sie erhalten weniger&nbsp;Rendite.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/lebensversicherung-berlin-will-garantiezins-absenken-1.2911657\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Wir sterben hier langsam&ldquo; &ndash; zur Situation in Idomeni<\/strong><br>\nDie Balkanroute ist dicht, tausende Fl&uuml;chtlinge sitzen seitdem im Grenzort Idomeni fest. Die Bedingungen dort sind erb&auml;rmlich: Durch tagelangen Regen sind die Menschen durchn&auml;sst, die provisorische Zeltstadt steht mitten im Schlamm. Mitarbeiterinnen des PRO ASYL &ndash; Projekts in Griechenland RSPA berichten aus Idomeni:<br>\nNach Slowenien, Kroatien und Serbien hat auch Mazedonien seine Grenze f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge geschlossen. Nur noch Personen mit g&uuml;ltigen Reisep&auml;ssen und Visa k&ouml;nnen einreisen. Seit Anfang der Woche hat kein einziger Fl&uuml;chtling die Grenze &uuml;berquert &ndash; die Menschen stecken im Grenzort Idomeni fest. Die letzten Tage haben insbesondere Familien angefangen, den Ort zu verlassen.&nbsp; Am Donnerstag sollen bereits 600 Menschen ihre Sachen gepackt haben. Wo sie nun unterkommen sollen, ist unklar.<br>\n&Uuml;ber 40.000 Menschen sitzen in Griechenland fest<br>\nIn Griechenland sitzen mittlerweile sch&auml;tzungsweise 42.000 Menschen fest, mehr als 13.000 davon harren momentan direkt an der Grenze in Idomeni aus &ndash; darunter Menschen mit Behinderungen, Alte, Schwangere und sogar Neugeborene. Insgesamt wird gesch&auml;tzt, dass die H&auml;lfte der Fl&uuml;chtlinge, die sich momentan in Idomeni befinden, Kinder sind. F&uuml;r sie ist es im nasskalten Dreck des provisorischen Zeltcamps besonders schlimm: Einige wurden bereits mit Atemproblemen, schweren Erk&auml;ltungen oder einem Magen-Darm-Virus ins Bezirkskrankenhaus gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.proasyl.de\/de\/news\/detail\/news\/wir_sterben_hier_langsam_zur_situation_in_idomeni\/\">Pro Asyl<\/a>\n<p><strong>Dazu: Entwurf zum Abkommen zwischen der EU und T&uuml;rkei<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000033202757\/Entwurf-zum-Abkommen-zwischen-der-EU-und-Tuerkei\">der Standard<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kombikurse sollen Fl&uuml;chtlinge f&uuml;r Arbeitsmarkt fit machen<\/strong><br>\nSie kommen nach Deutschland &ndash; und wollen schnell einen Job. Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit will per Fortbildung verhindern, dass Fl&uuml;chtlinge nur das Heer der Hilfskr&auml;fte verst&auml;rken. Das Zauberwort hei&szlig;t &bdquo;Kombikurs&ldquo;.<br>\nMit neuartigen Kombikursen will die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) k&uuml;nftig anerkannte Fl&uuml;chtlinge f&uuml;r den deutschen Arbeitsmarkt fit machen. Dabei sollen regul&auml;re Deutsch- und Integrationskurse anders als bisher mit einer gezielten beruflichen F&ouml;rderung der Asylberechtigten verzahnt werden, k&uuml;ndigte BA-Vorstandsmitglied Detlef Scheele im Gespr&auml;ch mit der Deutschen Presse-Agentur in N&uuml;rnberg an. Die BA wollte die Pl&auml;ne am Donnerstag bei der Ministerpr&auml;sidenten-Konferenz in Berlin vorstellen.<br>\nAllein dieses Jahr sollen nach derzeitiger Planung rund 150.000 Fl&uuml;chtlinge die bis zu einem Jahr dauernden Kombikurse absolvieren. Das neue Kursangebot soll nach Scheeles Angaben voraussichtlich in diesem Sommer starten. &bdquo;Wir beginnen die Ma&szlig;nahmen mit einem hohen Sprachkursanteil und erg&auml;nzenden beruflichen Elementen. Die beruflichen Anteile nehmen von Monat f&uuml;r Monat zu, w&auml;hrend Sprachkursanteile nach und nach abnehmen&ldquo;, erl&auml;uterte Scheele.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/integration-kombikurse-sollen-fluechtlinge-fuer-arbeitsmarkt-fit-machen\/13335402.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Atomindustrie will Milliarden f&uuml;r Ausstieg<\/strong><br>\nKaum anders als vor TTIP-Schiedsgerichten: Stromerzeuger klagen vor dem Verfassungsgericht gegen Enteignung. Der Energiekonzern Vattenfall f&uuml;hrt derzeit zwei prominente Klagen gegen den Atomausstieg. Gemeinsam mit den Stromkonzernen RWE und E.on fordert Vattenfall insgesamt angeblich mehr als 22 Milliarden Euro von der Bundesregierung. Diese Verfahren erinnern an Sonderklagerechte, die auch im Handelsabkommen TTIP vereinbart werden sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/recherchen\/ttip\/blog\/2016\/03\/16\/milliarden-fuer-den-atomausstieg\/\">correctiv<\/a>\n<p><strong>Dazu: Enteignet uns!<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160318-stuttmann.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160318-stuttmann-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/5999\">Klaus Stuttmann<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>TTIP und der Sachverst&auml;ndigenrat<\/strong><br>\nUnser Leser H.H. schickte uns die Antwort auf die kleine Anfrage des Abgeordneten Roland Claus (Die Linke). Der Sachverst&auml;ndigenrat der Bundesregierung (&bdquo;die Wirtschaftsweisen&ldquo;) hatte zuvor in seinem Jahresgutachten die angeblich positive Effekten von TTIP beziffert. Nun fragt Claus, aus welcher Quelle die Wirtschaftsweisen denn ihren n&auml;heren Informationen zu TTIP haben. Eine gute Frage! Schlie&szlig;lich sollte man doch annehmen, dass die Wirtschaftsweisen ihr Gutachten auf Basis von Fakten und haltbaren Informationen und nicht auf Basis von Ideologie anfertigen. Die Antwort der Bundesregierung f&auml;llt jedoch ern&uuml;chternd aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/160318-schriftliche-antwort.pdf\">Schriftliche Antwort<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Frankreich: Hunderttausend gegen neues Arbeitsgesetz auf der Stra&szlig;e<\/strong><br>\nGewerkschaften, Sch&uuml;ler- und Studenten demonstrieren eine tief sitzende Entt&auml;uschung &uuml;ber die linke Regierung<br>\nDie franz&ouml;sischen Sozialdemokraten an der Regierung stehen schon lange im Verdacht, dass sie dem fr&uuml;heren SPD-Kanzler Schr&ouml;der nacheifern und einen allzu arbeitgeberfreundlichen Kurs einschlagen.<br>\nMit dem Entwurf zum neuen Arbeitsgesetz gibt die sozialistische Partei f&uuml;r viele nun endg&uuml;ltig zu erkennen, dass sie einer neoliberalen Ausrichtung folgt. Das Gesetz sei absurd, so die Meinungswebseite AgoraVox, ein Projekt des &ldquo;partizipativen Journalismus&rdquo;, ein &ldquo;Angriff der Oligarchie&rdquo;.<br>\nBei den ersten Demonstrationen am 9. M&auml;rz gegen das El-Khomri-Gesetz, benannt nach der Arbeitsministerin, folgten Hunderttausende dem Aufruf von Gewerkschaften. Gestern waren es zwischen 69.000 (Innenministerium) und 150.000 (Studentengewerkschaft Unef).<br>\nDie Zahlenangaben bei Demonstrationen und Protesten variieren wie immer je nach Perspektive. Die h&ouml;chsten Zahlen nennt die World Socialiste Website, n&auml;mlich zwischen &ldquo;250.000 bis 450.000 Arbeiter und Jugendliche&rdquo; f&uuml;r den 9. M&auml;rz, wohingegen b&uuml;rgerliche Medien von etwa 100.000 berichten.<br>\nSchaut man sich das Protestaufgebot etwas genauer an, so relativiert sich der Eindruck, den die hohen Zahlen zun&auml;chst erwecken: Die hunderttausend demonstrierende Sch&uuml;ler und Studenten gestern verteilten sich auf mehrere Orte in ganz Frankreich, Paris, Lyon, Bordeaux, Toulouse, Rennes, wo dann jeweils nur ein paar Tausende gez&auml;hlt wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47717\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Afghanistans &ldquo;sichere Gebiete&rdquo; &ndash; das zynische Spiel der Bundesregierung<\/strong><br>\nAfghanistan versinkt in Chaos und Gewalt: das vergangene Jahr ist das blutigste seit dem Ende des Taliban-Regimes 2001, sagt die afghanische Regierung. 11.000 zivile Opfer beklagt die UN. Doch die Bundesregierung scheint das zu ignorieren: sie plant eine &ldquo;Intensivierung der R&uuml;ckf&uuml;hrungen&rdquo;, schlie&szlig;lich gebe es auch in Afghanistan &ldquo;relativ sichere&rdquo; Regionen. Ein B&uuml;rgerkriegsland wie Afghanistan auf dem Weg zum &ldquo;sicheren Herkunftsstaat&rdquo;? MONITOR zeigt, wie es vor Ort aussieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/videos\/video-afghanistans-sichere-gebiete---das-zynische-spiel-der-bundesregierung-100.html\">Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Moderne Kanonenboot-Diplomatie<\/strong><br>\nVor der China-Reise von Bundespr&auml;sident Joachim Gauck weisen deutsche Regierungsberater auf die wachsenden Auseinandersetzungen im S&uuml;dchinesischen Meer zwischen China und den Vereinigten Staaten hin. Anlass sind provozierende Durchfahrten von US-Kriegsschiffen durch die Zw&ouml;lf-Meilen-Zone vor der K&uuml;ste von Inseln, auf die China Anspruch erhebt; in der Zw&ouml;lf-Meilen-Zone hat der K&uuml;stenstaat v&ouml;lkerrechtlich volle Souver&auml;nit&auml;t. W&auml;hrend es in Washington hei&szlig;t, man wolle lediglich die Seewege f&uuml;r den freien Welthandel sichern, erl&auml;utern deutsche Regierungsberater, es gehe um den Erhalt unbeschr&auml;nkter milit&auml;rischer Bewegungsfreiheit der USA im S&uuml;dchinesischen Meer. Mit der Kontrolle &uuml;ber die dortigen Inseln k&ouml;nne China sich zwar keine nennenswerten Offensivchancen, daf&uuml;r aber wichtige milit&auml;rische Verteidigungskapazit&auml;ten sichern, urteilen Experten; dies gelte nicht zuletzt bei einer etwaigen westlichen Milit&auml;rintervention. F&uuml;r den Fall einer Eskalation des Konflikts pl&auml;dieren Berliner Stellen daf&uuml;r, sich an der Seite Washingtons gegen Beijing zu positionieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59333\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Was von Kriegen &uuml;brig bleibt<\/strong><br>\nIrak, Syrien, Jemen &ndash; der Mittlere Osten geht in Flammen auf. Armeen aus aller Welt k&auml;mpfen im Hexenkessel der Weltgeschichte. Schon ist die Katastrophe in Europa angekommen: Anschl&auml;ge in Paris, Br&uuml;ssel und in der T&uuml;rkei &ndash; w&auml;hrend Millionen Menschen auf der Flucht sind, auf der Suche nach Sicherheit und Frieden. Inmitten des arabischen Fl&auml;chenbrandes boomt die Waffenindustrie. Unter dem Motto &ldquo;Sicherheit und Verteidigung&rdquo; werden alle zwei Jahre in Abu Dhabi die neuesten Waffen pr&auml;sentiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/reportage-dokumentation\/dokus\/sendung\/was-von-kriegen-uebrig-bleibt-100.html\">ARD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.K.:<\/strong> Die &Uuml;berschrift zu diesem Film k&ouml;nnte man getrost erweitern und titeln &ldquo;Was von Kriegen &uuml;brig bleibt&hellip; Fl&uuml;chtlinge&rdquo;. Typisch f&uuml;r unsere &Ouml;ffentlich-Rechtlichen: die Dokumentation wird zu sp&auml;ter Stunde ausgestrahlt (23:30 Uhr; Wiederholung morgens um halb Vier!). Mit Karin Leukefeld kommt endlich mal eine profunde Kennerin des Nahen Ostens zu Wort, die nicht nur auf den NDS bereits Erw&auml;hnung gefunden hat, sondern auch schon von Ken Jebsen zweimal interviewt worden ist. Sehenswert! <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>So l&auml;cherlich sind Mathe-Pr&uuml;fungen in NRW<\/strong><br>\nVor wenigen Tagen testete die D&uuml;sseldorfer Landesregierung den Lernstand von Achtkl&auml;sslern. Die Aufgaben waren zum gro&szlig;en Teil geradezu l&auml;cherlich einfach. Die Bildungspolitik betr&uuml;gt sich selbst.<br>\nStriche abz&auml;hlen. Damit d&uuml;rfte ein durchschnittlich begabter Zweitkl&auml;ssler nicht &uuml;berfordert sein. In Nordrhein-Westfalen fragt man mit dieser anspruchslosen Aufgabe den &bdquo;Lernstand&ldquo; von Achtkl&auml;sslern ab. Also 13- bis 14-J&auml;hrige, die drei Jahre sp&auml;ter eine Berufsausbildung beginnen sollen.<br>\nWie niedrig die Anspr&uuml;che sind, die man in D&uuml;sseldorf an die Kompetenzen der Landeskinder stellt, zeigen auch viele andere Aufgaben. Wer lesen kann und Augen im Kopf hat, findet die L&ouml;sungen meist schon im Aufgabentext oder in mitgelieferten Grafiken.<br>\nDie nordrhein-westf&auml;lische Landesregierung will wie andere Landesregierungen wissen, was die Sch&uuml;ler in ihrem Bundesland k&ouml;nnen. Zumindest gibt sie das vor. Denn ihre Anspr&uuml;che an die vor wenigen Tagen in den Realschulen des Landes getesteten Sch&uuml;ler der achten Klassen sind so bescheiden, dass sie kaum Aufschluss &uuml;ber die tats&auml;chlichen F&auml;higkeiten der Kinder geben.<br>\nDas erfolgreiche Abschneiden aller Sch&uuml;ler hat ganz offensichtlich Vorrang. Der Verdacht dr&auml;ngt sich auf, dass der Sinn der allj&auml;hrlichen Lernstandserhebungen weniger der Sicherung der tats&auml;chlichen Qualit&auml;t des Unterrichts dient, sondern in erster Linie der Dokumentation des angeblichen Erfolgs der Bildungspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/erfolg\/campus-mba\/bildungskatastrophe-deutschland-so-laecherlich-sind-mathe-pruefungen-in-nrw\/13329884.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>S&auml;chsischer Landtag hebt Immunit&auml;t von Linken-Politikerin Nagel auf <\/strong><br>\nDer s&auml;chsische Landtag hat mit den Stimmen von CDU, SPD und AfD die Immunit&auml;t der Linken-Politikerin Juliane Nagel aufgehoben. Das meldet die Leipziger Volkszeitung. Die Staatsanwaltschaft Leipzig will demnach Anklage gegen Nagel wegen der &ouml;ffentlichen Aufforderung zu Straftaten erheben. Die 37-J&auml;hrige hatte im Januar bei einer Pressekonferenz des Aktionsb&uuml;ndnisses &ldquo;Leipzig nimmt Platz&rdquo; dazu aufgerufen, Legida nicht den Leipziger Ring zu &uuml;berlassen. Die Staatsanwaltschaft sieht darin einen Aufruf zu Blockaden und somit eine&nbsp;Straftat.<br>\nDie Linke kritisierte den Schritt scharf: &ldquo;Der Vorwurf gegen Juliane Nagel ist haltlos, die Ma&szlig;nahmen sind unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig. Die alleinige Verfolgung der Linken-Abgeordneten deutet auf ein politisches Motiv hin&rdquo;, sagte die stellvertretende parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Linken Jana Pinka der Leipziger Volkszeitung. Die Ermittlungen gegen vier andere Personen, darunter auch die Bundestagsabgeordnete Monika Lazar (Gr&uuml;ne), seien eingestellt&nbsp;worden.<br>\nLegida, der Leipziger Ableger der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung in Dresden, gilt als besonders aggressiv. Bei Legida-Demos kommt es regelm&auml;&szlig;ig zu schweren Krawallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/sachsen-saechsischer-landtag-hebt-immunitaet-von-linken-politikerin-nagel-auf-1.2911411\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Und wieder die Sachsen. Dort scheint man tats&auml;chlich ein etwas anderes Demokratieverst&auml;ndnis zu haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Bernie Sanders says calls for him to drop out of Democratic race are &lsquo;absurd&rsquo; <\/strong><br>\nDemocratic presidential candidate Bernie Sanders, responding to reports President Barack Obama called on Democrats to rally around Hillary Clinton as the likely nominee, said on Thursday it was &ldquo;absurd&rdquo; to suggest he drop out of the race. Obama privately told a group of Democratic donors last Friday that Sanders was nearing the point at which his campaign against Clinton would end, and that the party must soon come together to back her, the New York Times reported.<br>\nSanders, a Vermont senator and democratic socialist, while saying he did not want to comment directly on Obama&rsquo;s reported remarks, pushed back on the idea that his campaign had run its course and he should throw in the towel.<br>\n&ldquo;The bottom line is that when only half of the American people have participated in the political process &hellip; I think it is absurd for anybody to suggest that those people not have a right to cast a vote,&rdquo; Sanders told MSNBC in an interview.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/us-news\/2016\/mar\/18\/bernie-sanders-absurd-drop-out-democratic-race\">The Guardian<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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