{"id":3232,"date":"2008-05-20T16:29:05","date_gmt":"2008-05-20T14:29:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3232"},"modified":"2019-02-04T11:15:51","modified_gmt":"2019-02-04T10:15:51","slug":"bluem-antwortet-riester","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3232","title":{"rendered":"\u201eBl\u00fcm antwortet Riester\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Weil wir offen dar&uuml;ber schreiben, dass der ehemalige Arbeits- und Sozialminister Walter Riester die Leistungsf&auml;higkeit der gesetzlichen Rente willentlich reduziert hat, dass er damit den privaten Rentenversicherern ein lukratives Gesch&auml;ftsfeld er&ouml;ffnet hat und selbst daran verdient, werde ich zum Beispiel von Spitzenkr&auml;ften der baden-w&uuml;rttembergischen SPD heftig kritisiert. Zu Unrecht, wie ich finde, denn ich habe nichts anderes geschrieben als die traurige Wahrheit. <\/p><p>Walter Riester selbst schl&auml;gt um sich und redet sich raus. Unter anderem mit einem Positionspapier, das er am 22.04.2008 auf seiner Webseite ver&ouml;ffentlicht hat: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.walterriester.de\/presse48.shtml%20\">Die Wirkungen der Rentenreform 2001 im Vergleich zum Rentenrecht vor der Reform<\/a>.&ldquo; Norbert Bl&uuml;m hat diesen Text f&uuml;r die NachDenkSeiten analysiert. Wir ver&ouml;ffentlichen ihn in der Rubrik andere interessante Beitr&auml;ge. Noch lieber h&auml;tte ich die kritische Analyse eines f&uuml;hrenden Sozialdemokraten ver&ouml;ffentlicht. Warum schweigen sie zur politischen Korruption mit dem Namen Riester-Rente? Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>&bdquo;Bl&uuml;m antwortet Riester&ldquo;<\/strong><br>\n( von Norbert Bl&uuml;m )<br>\nf&uuml;r die &bdquo;Nachdenkseiten&ldquo; <\/p><p>Die Zweifel und Einw&auml;nde gegen die Riester-Rente nehmen zu. Walter Riester nimmt Stellung.<\/p><p>Die Quintessenz des Riester-Renten-Positionspapiers lautet einfach: &bdquo;Die Riester-Reformen bringen den Rentnern keine Einbu&szlig;en.&ldquo; Riester behauptet, dass alle Reformschritte der Riester-Reform 2001 &bdquo;nicht nur zu einer St&auml;rkung der Finanzbasis der Rentenversicherung, sondern auch zu einer Verbesserung der einzelnen Leistungspositionen der Rentenversicherung gef&uuml;hrt haben&ldquo;.<\/p><p>Gegen diese verwegene Feststellung von Walter Riester stehen allerdings die amtlichen Angaben der Bundesregierung. Im Rentenversicherungsbericht 2007 prognostiziert die Bundesregierung (S. 39), dass das Versorgungsniveau im Jahre 2021 vor Steuern auf ein Niveau von 46,2 % aus der gesetzlichen Rentenversicherung gesunken sein wird. Selbst bei Hinzuziehung der maximalen Riester-Rente erreicht es nur 50,3 %. Damit liegt das Niveau, das durch gesetzliche und Riester-Rente erreicht wird, in 15 Jahren unter dem Leistungsniveau, das heute allein durch die gesetzliche Rentenversicherung erreicht wird, n&auml;mlich 51 %. Die private Altersvorsorge kann den Leistungsverlust aus der gesetzlichen Rentenversicherung nicht kompensieren. Ganz abgesehen von der Lage derjenigen, die sich keine Riester-Rente leisten k&ouml;nnen.<\/p><p>Riester behauptet trotzig: &bdquo;Die Entscheidung f&uuml;r die neue Rentenanpassungsformel hat im Vergleich zur alten Rentenanpassung formal (Nettoerh&ouml;hung und Minderung durch den Demografiefaktor) zu keiner zus&auml;tzlichen Minderung gef&uuml;hrt.&ldquo; <\/p><p>Wie das?<\/p><p>Die Regierung Schr&ouml;der hat sich doch damit gebr&uuml;stet, dass die Riester-Reformen den Beitragssatz zur Rentenversicherung im Jahr 2030 um zwei Beitragspunkte unter dem Beitragssatz liegt, der ohne Riester-Reformen n&ouml;tig geworden w&auml;ren. Beide Behauptungen unter einen Hut zu kriegen, gelingt nur, wenn man das Geheimnis erkl&auml;rt, wie man mit weniger Beitrag mehr Rente bezahlen kann. <\/p><p>Riester selbst war doch stolz, Reformen durchgef&uuml;hrt zu haben, die sein Vorg&auml;nger angeblich verschlafen habe. Jetzt h&ouml;rt sich das alles anders an. &bdquo;Auch die aktuelle Lage zuk&uuml;nftiger Rentenanhebungen f&uuml;hren mit Sicherheit zu keiner geringeren Rentenh&ouml;he, als dies im Vorg&auml;ngerrecht bei Nettoanhebung und Demografiefaktor der Fall gewesen w&auml;re. Insofern ist der Aufbau einer vom Staat gef&ouml;rderten freiwilligen und die Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung erg&auml;nzenden kapitalgedeckten Altersvorsorge eine zus&auml;tzliche Leistung.&ldquo;<\/p><p>Riester behauptet hier mit knappen Worten, dass seine Reformen die alte Rentenh&ouml;he unangetastet l&auml;st, es nur zus&auml;tzlich eine vom Staat gef&ouml;rderte private Rente g&auml;be. Damit reduziert sich nach Worten von Riester die Rentenreform lediglich auf eine steuerliche F&ouml;rderung eines Instrumentes, das es vorher schon gab, n&auml;mlich der Privatvorsorge. Der Wind hat sich gedreht, und schon wird die Riester-Reform anders dargestellt. Vorher &bdquo;mutige Umstellung&ldquo;, jetzt nur &bdquo;zus&auml;tzliche F&ouml;rderung der Privatvorsorge&ldquo;.<\/p><p>Bei allen Vergleichen &uuml;bersieht Riester, dass das vorhergehende Rentenrecht eine Niveausicherungsklausel enthielt, nach der das Nettorentenniveau nie unter 64 % sinken durfte. Mit dieser Sicherungsmarke sollte ein deutlicher Abstand zur Sozialhilfe gewahrt bleiben. Das ist jetzt nicht mehr der Fall, Das Rentenniveau ger&auml;t weit unter diesen Prozentsatz, was dazu f&uuml;hrt, dass nach Aussagen aller Experten wir mit einer steigenden Armut im Alter rechnen m&uuml;ssen. W&auml;hrend die alte Rentenversicherung es schaffte, dass nur 1,5 % der &uuml;ber 65-J&auml;hrigen sozialhilfebed&uuml;rftig wurden, schafft es die Riester-Rente, dass dies Quote sch&auml;tzungsweise bis zu 20 % steigen wird. Wieso eigentlich, wenn alles durch Riester beim Alten geblieben ist? Nein, die Logik der Riester-Reform lautet: &bdquo;Weil die alte Rentenversicherung so erfolgreich im Kampf gegen Altersarmut war, deshalb wird sie ramponiert.&ldquo; Gewinner sind Allianz, BILD &amp; Co.. &Uuml;brigens: die neue L&ouml;sung wird teurer, als die alte Rentenversicherung geworden w&auml;re.<\/p><p>Eine &bdquo;besonders abwegige Kritik&ldquo; wirft Walter Riester mir vor: Er st&ouml;&szlig;t sich an meiner Behauptung, die Rente der Verk&auml;uferin sinkt, weil ihr Verkaufschef eine Riester-Rente abschlie&szlig;t. Was ist daran falsch? Das ist die Pointe einer Neuregelung der Rentenanpassung. &bdquo;Die Rente folgt dabei grunds&auml;tzlich der Bruttolohnentwicklung &ndash; unter Ber&uuml;cksichtigung von Ver&auml;nderung des Beitragssatzes, des Altersvorsorgeanteils und des Nachhaltigkeitsfaktors&ldquo; (Deutsche Rentenversicherung &bdquo;Vom aktuellen Rentenwert zur Zurechnungszeit&ldquo;, S. 91). Riester-Rente und gesetzliche Rente stehen deshalb in einem Zusammenhang, weil die Riester-Rente die Rentenanpassung d&auml;mpft. Die Rentner ohne Riester-Rente tragen also die Folgen der Riester-Rente mit, weil ihre Rente geringer steigt, als das der Fall gewesen w&auml;re, wenn es keine Riester-Rente g&auml;be. Die Schw&auml;cheren zahlen also eine Rechnung f&uuml;r eine Leistung, die St&auml;rkere erhalten. Das ist zumindest ein originelles Verst&auml;ndnis von Solidarit&auml;t, die bisher nie so verstanden wurde. Mit anderen Worten: Die Solidarit&auml;t wird auf den Kopf gestellt: Die Schwachen finanzieren die Starken mit.<\/p><p>Die Riester-Rente ist keine Antwort auf die Altersarmut, denn selbst wenn ein Geringverdiener eine Riester-Rente abschlie&szlig;en w&uuml;rde, l&auml;uft er Gefahr, dass sein Beitrag real nichts bewirkt, weil ihm die Riester-Rente auf seine Grundrente angerechnet wird. Er hat also f&uuml;r den Staat gespart. Das ist zwar systematisch richtig, denn eine F&uuml;rsorgeleistung muss einer Bed&uuml;rftigkeitspr&uuml;fung unterzogen werden. Eine kleine Rente ist noch kein Beweis f&uuml;r Bed&uuml;rftigkeit. Die &bdquo;kleine Rente&ldquo; k&ouml;nnte auch die Rente eines Million&auml;rs sein, der nur wenige Jahre beitragspflichtig gearbeitet hat. Die Ursache des Problems liegt aber einen Schritt vorher. Man darf das Rentenniveau nicht so weit absinken lassen, dass immer mehr Menschen in die Bed&uuml;rftigkeitspr&uuml;fung absinken. <\/p><p>Walter Riester hat in seinem bemerkenswerten Positionspapier noch einige originelle Behauptungen aufgestellt: &bdquo;Die R&uuml;cklagen der Rentenversicherung betrugen beim Regierungswechsel 1998 noch 0,6 Monatsr&uuml;cklagen.&ldquo; Das ist richtig. Die Mindestreserve betr&auml;gt 1 Monatsausgabe. Sie ist allerdings keine R&uuml;cklage im klassischen sinne, sondern eine Sicherstellung der Liquidit&auml;t, die unterj&auml;hrig immer schwankt. Deshalb hei&szlig;t die &bdquo;R&uuml;cklage&ldquo; auch &bdquo;Schwankungsreserve&ldquo;. Im Oktober und November eines jeden Jahres erreicht sie meistens den Tiefpunkt. Wenn allerdings mittelfristig das Ziel der Monatsr&uuml;cklage nicht erreicht wird, m&uuml;ssen die Beitr&auml;ge erh&ouml;ht werden. Insofern ist die Schwankungsreserve auch ein Ausl&ouml;ser der Beitragsbewegungen, die nicht in die Willk&uuml;r des Gesetzgebers gegeben ist. Das alles schmei&szlig;t Walter Riester durcheinander. Der Witz des ganzen Geheimnisses, den allerdings Walter Riester unterschl&auml;gt, besteht darin, dass die nachfolgende Regierung die Schwankungsreserve von 1 Monatsausgabe auf 0,2 Monate gesenkt hat. Also Walter Riester waren 0,6  Monatsr&uuml;cklagen zu unsicher, deshalb hat die Regierung Schr&ouml;der sie auf 0,2 Monatsausgaben abgesenkt. Das ist vergleichbar dem Versuch, ein kaltes Zimmer durch Absenken des Thermostates aufzuw&auml;rmen. <\/p><p>Nebenbei bemerkt bedient sich Walter Riester noch einiger kleinerer oder gr&ouml;&szlig;erer Tricks. Beispielsweise vergleicht er den Bundeszuschuss 1997 von 44 Mrd. mit dem gegenw&auml;rtigen von 80 Mrd.. Der Vollst&auml;ndigkeit halber m&uuml;sste man noch hinzuf&uuml;gen, dass inzwischen nicht nur der Bundeszuschuss gestiegen ist, sondern auch die Rentenausgaben. <\/p><p>Nach dem Muster der biblischen Brotvermehrung beharrt Walter Riester auf der Erh&ouml;hung des Bundeszuschusses durch die &Ouml;ko-Steuer. Die Einnahmen der Rentenversicherung mit Hilfe der &Ouml;ko-Steuer betrug im Jahr 2006 1,3 Mrd., im Jahr 2007 9,2 Mrd.. Mit diesem Geld wurden nach Riesters Angaben &bdquo;dauerhaft&ldquo; und &bdquo;zus&auml;tzlich&ldquo; folgende Aufgaben finanziert:<\/p><ul>\n<li>Kindererziehungszeiten mit 11 Mrd.,<\/li>\n<li>Die einigungsbedingten Zusatzkosten der Rentenversicherung ohne Angabe des Betrages<\/li>\n<li>Und einen zus&auml;tzlichen j&auml;hrlichen Bundeszuschuss von ca. 10 Mrd. <\/li>\n<\/ul><p>Das ist ein erstaunliches Rezept, wie man mit 9 Mrd. &Ouml;ko-Steuer so viel bezahlen kann.<\/p><p>Walter Riester listet eine Reihe von Ma&szlig;nahmen auf, die zu einer deutlichen Verbesserung der Rentner f&uuml;hrten. Er vergisst dabei allerdings auch zu erw&auml;hnen den Schlag, den die Langzeitarbeitslosen dadurch erhielten, dass ihr Rentenanspruch jetzt auf 2,19 &euro; pro Jahr Arbeitslosigkeit absinkt. Das trifft besonders diejenigen, die einen geringen Rentenanspruch haben und die ersten Kandidaten f&uuml;r das Heer der Altersarmen sein werden, das uns in Zukunft begleiten wird.<\/p><p>Mit dem Begriff &bdquo;Fremdleistungen&ldquo;, wie ihn Riester und andere einsetzen, muss man in der Sozialversicherung vorsichtig umgehen, denn man landet sonst in kurzen Schritten bei einem Versicherungsbegriff, der in der Privatversicherung bevorzugt wird. Nicht jede Sozialversicherungsleistung ist beitragsgest&uuml;tzt. Die Sozialversicherung enth&auml;lt Gott sei Dank auch einen solidarischen Ausgleich. Und ob die Familienmitversicherung eine Fremdleistung ist oder nicht, die Erwerbsunf&auml;higkeit durch Beitr&auml;ge abgesichert werden muss oder nicht, dar&uuml;ber streiten sich die Gelehrten. Auf keinen Fall darf man &ndash; wie es Walter Riester offenbar tut &ndash; die Kosten der Wiedervereinigung und die der Sp&auml;taussiedler zu &bdquo;Fremdleistungen&ldquo; rechnen. Die Rentner aus der ehemaligen DDR haben die westdeutschen Kassen nicht gepl&uuml;ndert, wie viele Stammtische behaupten und Walter Riester suggeriert. Es gibt im Umlagesystem keine R&uuml;cklage. Immer bezahlen die aktiven Beitragszahler die aktuellen Rentner. So haben auch die Beitragszahler aus der ehemaligen DDR die neuen Rentenzahlungen mitfinanziert. Dass infolge der hohen Arbeitslosigkeit es zu Beitragsausf&auml;llen kam, ist allerdings kein ostdeutsches Spezifikum, sondern geschieht auch in Krisenregionen Westdeutschlands. Es ist das Wesen der Solidarit&auml;t, solche Nachteile auszugleichen. Schlie&szlig;lich wollten wir nicht die Mauer ausgerechnet in der Rentenversicherung stehen lassen. Im &uuml;brigen erh&ouml;hten sich auf Grund gestiegener Renten-Ausgaben auch der steuerfinanzierte Bundeszuschuss, und au&szlig;erdem zahlte der Bund zum Aufbau der Rentenversicherung Ost 5 Mrd. Anschubfinanzierung. Auch das Finanzproblem, das mit den Sp&auml;taussiedlern verbunden war, stellt sich bei Licht betrachtet anders dar als Stammtische und Walter Riester behaupten. Unter den Sp&auml;taussiedlern waren &uuml;berdurchschnittlich viele Junge, also Beitragszahler. Kluge Leute haben behauptet, eine Rentenversicherung f&uuml;r Sp&auml;taussiedler k&auml;me mit geringeren Beitr&auml;gen aus als die gesamtdeutsche. Das ist allerdings mehr eine witzige Bemerkung und macht nur auf den Aspekt aufmerksam, der mit jeder Umlagefinanzierung verbunden ist. Entscheidend ist nicht nur die Zahl der Rentner, sondern ebenso die Zahl der Beitragszahler.<\/p><p>Es gibt bei der Riester-Rente nur einen Gewinner. Gewinner sind nicht die Beitragszahler. Deren Gesamtbelastung durch die Alterssicherung wird h&ouml;her, als sie beim alten Rentenbeitrag gestiegen w&auml;re. Gewinner sind auch nicht die Rentner. Deren Rente wird niedriger ausfallen als ohne Riester-Reform. <\/p><p>Sieger sind Allianz &amp; Co.. F&uuml;r die ist die Riester-Rente ein Bombengesch&auml;ft, und deshalb jubeln ihre Helfer und das Zentralorgan f&uuml;r Volksverdummung: die BILD-Zeitung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weil wir offen dar&uuml;ber schreiben, dass der ehemalige Arbeits- und Sozialminister Walter Riester die Leistungsf&auml;higkeit der gesetzlichen Rente willentlich reduziert hat, dass er damit den privaten Rentenversicherern ein lukratives Gesch&auml;ftsfeld er&ouml;ffnet hat und selbst daran verdient, werde ich zum Beispiel von Spitzenkr&auml;ften der baden-w&uuml;rttembergischen SPD heftig kritisiert. Zu Unrecht, wie ich finde, denn ich habe<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3232\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[127,39,40],"tags":[635,628,273,346,221],"class_list":["post-3232","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lobbyismus-und-politische-korruption","category-rente","category-riester-ruerup-taeuschung-privatrente","tag-altersarmut","tag-bluem-norbert","tag-privatvorsorge","tag-riester-walter","tag-versicherungswirtschaft"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3232","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3232"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3232\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":49012,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3232\/revisions\/49012"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3232"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3232"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3232"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}